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mußte fiel; im Ausdruck etwas zutrauen, und in der That zeigt sich kiefer Künstler seiner Aufgabe vollkommen gewachsen“ er hat aber eine so vedeutmde Leistung kaum durch irgend eine friZbere angekün- digt. Ali: Räumen des Verbrechens eben wir in diesem Bethaus: versammelt, von dem verßocktesten S'nder bis zu dem mehr leicht- finnigea; eben so verschied“; ist der Authcil, weichen ße an dem Got- tesdieuß nehmen; einigeSzeigen auf ihren vou Leidenschaft errissenea Lügen einen schwachen chimmer von Neue. und ihnen 1cheint der
bgrund ihrer Gottlofigkeit bewußt zu werden, andere lassen das ge- predigt: Wort spurlqs an sich vorübergehen. Als Kontrast gegen alle diese Mord: und Diebs-Gefichter dienen ein paar junge Soldaten- lks Wache, die, von keiner Sündeuschuld gedtücht, frei und unbefan- jeu dreinschauen. Die Anordnung des Bildes ist ungemein ge- wandt, die Malerei leicht und wohlgefällig. Schorn gab ein roman- tisches Charakterbild: kartenspieiende Mönche, von einer etwas derben Charakteristik. Ein junger Krieger zeigt der Kellnerin feine Karte, ivelche seine Verlegenheit ibeiit. Die Farbe des Bildes, die unwadr is und gleichsam etwas Süßsam'cs hat, bleibt erheblich hinter der erfindung zurück. Cbarakter_u11d Freundlichkeit finden wir vereint 11 einem sehr anziehenden Bilde vou Meusel, demselben, der sich dura; mancherlei inhograpbirteSkikieu und geiüreiche Arabesnn bekannt "macht hat. Er nxnnt srin B1 d den Familien-Raiv. Es veüeyt aus zwei Scencn: 111 _einem vornehmen von Marmorsänien getrage- nen (Hernach gehn: die Häupter der Familie ihren Seelsorger 11111 Raid 111 einer [ck ricrigcn Angelegenheit an, dieser macht eine verbindliche ond nachdenkliche Mime, welche aber zugleich anzeigt, wie wenig cr 1101111 konventionellen Worten seine Ratviofizfcit zu verbergen weiß. Draußen 111 einer oäcnen Sä1lcnvaue ficht man die ]ünqeren Familwnaiich in beilsxster Conocrxaiwiu, ein Spaßmacher iweim cine iußxge Gcschichie u erzädleu, uud cine junge Dxmc sch13g1 d.!bci vcrwundcrnd em 1.1111:E Gelächter auf, obne doch den feinen Anstand zu veileßen, wel- cher in diesem qamin Bilde hcrrschx Trefflict) und ch1raitcroou ist die archi1ektonischa Umgebung, schr anziehend ker LiGt-Effekt, und be- sondch muß die sichere und frcir Behandlung gerühmt werden; es zeigt sich imat Emstar": der Französischen Maler, aber auf eme „Weise, wie er nur löblicl) rst, denn das Gute sich mit Wahl und Freiheit an- |Uci§1ne11, sieht “edcm Künstler wobl an. Piüorius dagegen foigte eincm ältxren ordilo, wie er selbst bekennt, denn er nennt sem Bild: „die Sängerin; in der Manier des Terburg“. Aber diese Manier, wenn man überhaupt so sagen darf, läßt sich nicht so leicht entlevnen, und wenn Pistorius namentliQ das berühmte Bild 1111: scktö Museums vorgescvwebt zu haben scheint, so bleibt freiiici) 1'11 E-findung 111113 Ausführung noch ein sehr weiier Abüaud; wie viii cinmazer, ungesuchier ist dort Ach, und wie viel inncilxcver die S1- 1uat1011. wie vici aeistvollcr dxe Malerei mit einem Minimum von Binmvung des präauanten Pinsels, selbst in dem Atlasklcidc,_wcl: eins hlck im Nachbilre wobl hauptsächlich die Aebnlichkeii bearimdcn some. Von Sophie Hars bat die AuSsteUnng zwei Bilräxn von J::terefse, das einc: die Aufforderung 111111 !autenspirl, ieicimet fiel) dcsondero durch einen, obglxiéq etwas convcntionclicn, drci) freundlichen und beiteten Tov und Durch eine leichte Touche aus. welche wir vie- len unserer Genre'ralcr gar schr 1111“ Nachfolge empfehlen möchten; ein andcris aber, „die Brautbewerbuug“, ist in dcr Composition fein und anziehend. Jm Hintergrunds 11th man den antbewcÖer er- scheinen, welcher, wie billig, etwas verlegen bei dem Vater seine 2111- gelegenheit oorbriugi, zumal da dieser ihn gar nicht 411 verstehenmsckieint; z::m Glück aber sei)! at fick» die Mauer schon für ihren kurfiigcn Eidam ins Mittel Den Vordcrqrund bilden nun zwei lauschcnde Töchter. die auf die Sache nicbt gani UslVOkbkkL1Ut séneineu und höchst gespannt sind, wie es abläuft. Man erkennt dcut!ich, 1ve1chc von den viideu mit der Werbung gimemt 111; es ist die ernsthafiere, während die andere, so tbeiluebmend fie auch 1auscht, doch ein schalk- basics Lächeln iiber das Ungeschick des Bewerbers nicbt unterdrückt. Hier sch1ieüen wir passend *ei11allerl1ebstes Gcmälde von Kiesewetter an, „das Brautpaar in Geldverkegenheit“. Das Brautpaar erscheint vor dem Geistlichen, und es kommt der tragische Moment, wo die Gebühren gezahlt werden sollen; der Bräutigam sucht in beiden Wesientaschen und gelangt QM mit dem suchenden Finger wieder ins Freie. die jungen EbejaudKKandidatem dercn Naivität ihr Wagßück hinlänglich erklärt, machen klägliche Gesichter, aber der geist- liche Herr mit den geiziazn Lippen scheint gar nicht geionnnt, ihre peinliche Situation abzukiirzcn. Ein kleines Gemälde von Sonder- land hebt fich besonders durch Elegani der Malerei i;»;rvor; ein Mädchen läßt sich von ihrer Dienerin, die aber, zufolge der Aehn; 11ch1€11, wenigstens als ihre Schwes1cr erscheint, das Haar flcchten. 21015 ist in dem bürgerliéqenYimmer geordnet und wohlvävtg, es herrscht leichsam cine wanne rubcnluft in dem heimlichen Zirnmek, welcUc-Z übrrdics durcli einen freundlichen Sonnenstrahl erhrUt 111111“. Mercuz stellt 17118 cin Bild nach chést's Käthcßcn, das wir 1chon vpn der letzten Linssirliung ber k.:nnten, noch einmal aus, indem er das ßgurcnreicve Hauptbixd in eimm reichen Goldrabmcn 2111117 mit N:!)cnvzidcrn um.;cvcu 11.11. Sie haben dieselbe Zierlicheit und Vamfarbigkxit bei etwas weniger peinlicher und süßlich" Beband- lung, doch is! unkcre Unverbolcne Mcinuug. das; Bilder dieser Sphäre dlikcb die Multiviicatiou eber verlieren als gewinnrn. Zwei Bilder “on Julie Hüssencr verdienen Erwähnung, das eine, „der Troß Jer Brrlaffenen“, wegen des Strebens uach Aquruck; ein («Mit Fortschritt in der Malerei zeigt ßch in dem zweiten: „Betende in der Vorhalle einer Kirche“; ein ]unges Weib wendet sei) in ihrer „5 erzenéangsi voll gläubigem Vertrauen auf der Stufe des Altars nieend dem Urqueil aüer _Hülfe zu; eine ältere Frau scheint aus der Ferne ihr Flehen zu unternüßen. _
Wir sehen mm zum vnmorisiifcch Genre über, wo Adolph Schrödter noch immer den ersten Rang bebaupiet. Sein Falstaff, welcher die Rekruten mustert, ist sehr cruöylick), wenn er auch vielicicht nicbt ganz die Höhe des Humors erreicht, wclche der Künstler in T-incm Drnquirote erstiegen. Falstaff ßüizt fich stehend auf einen Einbl, :rcici):rsch0n unter der Las! eine stark verschobene Gestalt an- 111inmt, an:“- aixen seinen Bewegungen spricht der genossen: Sekt, sein Gefixt aber vcriicvt fich bei dem Anbliä dcr Rekruten, als wie vor :iacm sanrcn W:in. SQiurmeiig. Schattc, Warke, Schwäckilich und Bauenkalb find kenn111ch unterschieden, dock) erscht nt Schwächlich, der “raueuickineideere: sonderbarer Wcise als ein Riese von ganz robustem
nochcnbau,deffex1pa1betischeMienezwar recht droUig ist, aber doch wobl “uicht hierher paßt. AuchBa1dolpbmitderKupfernase febltnicht; eme dcr Llungenüen Figuren aber ist der Friedenérichter Schaal, engbrüstég und qchwiudsüchtig, wie er selbst ist, mus: er dennoch mitlachen, als er die wenig soldatischen Namen zu „Buch bringt und sie mit ihren Trägern ubereinßimmend findet. Die Malerei ist zierlich und“ sorgsam; viel- leicht thäie eiwaé mehr freie Leichtigkeit wohl. Vielversprechcnd er-
1286 scheint eine Ski ze desselben Künstlers: der Byron vou Münchhausen erzählt unter rädern Seine Abenteuer. Die Jäger fiseu bei der Puuschbowle um den Ti ch; Münchhausen legt bedeutsam den Finger an die Nase, und die langen Beine übereinandergeschlaaen, das kleine Pfeifcheu absesend, brinYt er eben etwas besonders Schwieriges und Pfiffiges vor. Alles ii Ohr und sperrt Mund und Augen auf, voll Staunen seinen kühnen Abenteuern folgend; selbst der Hund am Boden reckt mit Verwunderung seinen Kopf empor. Recht ausge- lassen ist auch Doaquixote mit seinem Schildknappeu, „hesonders ja der komischen Graviiät des Ritters und der kameelarnßm Gestalt seiner Rocinante. Von Haseuclever in Düsseldorf ba en wir die Scene aus der Jobfiade, wo Jobs von der Universität ua;!) Hause in den Familienkreis mit ßudtmisaxer Bravour eintritt; launiger noch ist der Lendemain eines Doktorschmauses_ von Wilms in Düsseldorf. Ferbrochem Champagner: und Rheinwcmgläser, e_in nieder ebranntes Licht, eiu begoffenes Diplom, dazwischen em Rapter uad este „eines Herin s und der sitzend am Tisch eingeschlafen: Doktor, wer konnte diese cene verkennen -- um mit Goethe zu reden: „Bidamakbudn nennt's der Perser, Doch der Deutsche Kaßenjammer.“ _ _
„Die Revolution in einer kleinen Stadt“ von Evers zeigt kiel ko- mische Kraft; die Amori1ät“zweier Husaren brinai unter den äußerst friedfertigeu Revolutionairen einen panische11 Schrccken und hochst iächer|iche Situationen hervor, Recht belusngxnd isi noch von Mosi „dcr drückende Stiefel" und „der kleine Poß1llon“, nicht zu verges- sen Eduard Meyerbcim's Chorknaben, deren Gesang von einer durchgehenden Droschke unterbrochen wird; auch von seinem Bruder Wilhelm bcfist die Außsiellung allerliebsie Bikder. Mehreres mit Namen aufznfiihken, worunter noch mancher artig: Gedanke, isi uns leider vier versagt. Gr.
(Wiener Ztg.) - Ueber eine höchß wichtige Vorsicht beim Gebraixcve der Wasserstoffgas-Ziind-Mascixinen (elektrischen Lampen). -- Naxxfolgcndcr Vorfall, dcr glücklicßer Weise ohne bleibende Beschädigung abiicf, mag beweisen, wie sehr in grgcnwärtiger Zcit die mög!ichße Verbreitung der aiigrmemftrn Leb- ren aus dem Gebiete der Naturkunde zu wünschen wäre. Ein mit bekannter Bcfiscr einer solcyanijnd-Maschine onte fich damit Lich)t macbrn, zufäiiig w.“.r die äaßere Spitze des GasiciiungS-Rovres av- gcscvraubt, dcr Gasstrom kam also ans 1111er weitern Oeffnung als gewöhnlict), nun entstand standes gewöhnlichen ruhigen Brcnuens des Gases cine Explosion, die bis in das untere Stockwerk hörbar war; der Mcsfingdcckcl der Maschine wurde krumm gewogen, das äußere Glas in Trümmern berumgeséqieudert und die darin enthaltene vcr- düimie Schwefelsäure versprrvt; beschädégt wurde Niemand , die Scywrfcisäure machn einige lecken 1'11 berumlichndeKleidungxfiückr, dir aber dilkch kausiiéchxn Oalmiakgcist schnell vertriivcn wurdcn. Jixch hätten bcdrutende und unheilbare körperliche Vcrlrsunch, 1- B. Verinst der Augen durch die Glastriimmer, einstehen köuucii. Den Grund die;“cr Explosion kennt jeder Pövßkcr seit einer Rcive von “31111111 t1kail genoß; bei dem immer mme;verbreitetenGebraucixedéescr Zü11d:§ asch1mn dUlfte cs abxr im Jutercske drs an;;cmeincu Wohls [irren, 1111111 Nur die Ursache dicker Ersriycinung, sondern 11115?) das Mittel, sw.) vor ähnlichen quäilcn zu brwabren, Jena;: anzuacbcn, damit nicht diese brqucmcu und sivr zweckmäßig eingerichteten Zünd- Vorrichmngen, trcun solch' ein Ereignis: zufäüxg bekannt würds, in üblen Rnf kämen 111111 1111111 stel) vor ihrer Anwendung frisur. - Dic GaEart, welchr 111 dcm Giasgcfäße diesir Maschine ans der verdünn- ten Séqwcfeliäxirc (Vitriolöi) und dcm Zinke entwickelt wird, und welche sich in Berührung nur dem Piatin-Schmamme entzündci, ist das Wasserstoffgas, Hvdrogengas, dasselbe, mit welchem die Luftbäiie gefiillt wird. Tritt dies durch eine enge Oeffnung, also 111 einem diinnen Strome, in die Atmosphäre, so brennt es nach dem Anzünden ruhig fort. Ist es jedoch auf irgend eine Art in dem Be- hälter. wo es vor dem ussirömen gesammelt wird, mit atmosphäri- scher Luft gemengt, so ist dicse Mengung das Knaüaas, Welches fick) mit einer so der en Explofion entzündet, das; die Gefäße, worin es gesammelt isi, zer cimmtert werden. In dem angeführten Falle war nicht reines Hydrogen, sondern Knaügas in der Maschine enthalien, daher die Explosion bcém Entzünden; es wurde nämlich friiher drr mxsstuacnc Drcfil der Maschine ab?:hoben und in der Art wxrdcr auf das Classcfäß gefest, daß in drr iHiasglocie, 111 wcichcr fick) das “Hv- drogen ansammeln muß, atmosphärische Luft ziiriickbiieb, folgliäx sick) Knallgas bildcte. Dieses strömte durch eine weitere Oeffnuna a:s gewöhnlich aus, daher MWM? fich dic Emzüudung auf die ganze in der ?)ias'cizine aNgesammelte („asmcnge for:, nnd die Explosion wnrde 11111 9 51151121.
Um sei) vor ähnlichen Unfäücn zu fichcrn, Muß man, wenn der Deckel der Maschine u irgend eincm Zwecke abgehoben wird, das unmittelbar nach Wie eraufscstmg desselben cntbundcne Gas nicht entzünden, sondem dasselde bei Enifcruung oder Vcrbiiliimg des Platinscizwammes unangeziinde: außßrömen lassen, damit die etwa gcbiidcie Knalllufi wieder außgetricben werde und reines Hydrogen in dem Gaébcisilter sey. Bei regelmäßigem Gange der Gas-Entbin- dung kann man annehmen, daß, wenn das Gas, welches fich durch eine halbe Stunde nach Wiederaiifsrßnng des Deckels entbindet. ohne entzündet zu werden, außsrömt, “ede Gefahr beim Anzünden dcs Gas'siromcs vorüber sev. Das Abéäxrauben dir Spiße dcs GaHTei- tungs:Rovrcs trug obne Writrres zur Verbreitung der Entzündung in das mme der Maschine dci, bri der engen Ausströuuings:Müu- dung W M vielleicht nur das ausgrsrömtc, nicht das im GlaSgcfäße enthaltene Gasgrmenge auf einmal explodirt haben, und dss Glas würde nicbt zertrümmert wordcn seyn. Je weiter die Ausstrdmun s- Ocffnun is, desto leichter isi es möglich, daß durch fie Atmosph r- luft ein römt und das Hvdrogeniäs in Knallgas umwandrit, wie es aus dem verschiede11en spezifischen cwicht bciderGasarten leicht begreif- 1ichis1. Wird der Dxckel nicht abgehoben und die Spitze des Gaélcitnngs- Rohres nicht abgesäyraubt, so können diese Züudmascbinen ohne min- deste Gefahr gebraucht werden. wie dies zum Behufe Jener bemerkt werden muß, die ähnliche Aufsäse lesen, 111601 o_crstchcu und durch ihre Uriheiie daxiiber harmlose Leute in Angst verse e11. Nicht den regelmäßigen Gebrauch der_WafferfioffgaSZiiudma chme verdächtig maehen wil] dicse Warnung, sondern nur Jedermann vor dem Scha- den bewahren, der ihm aus dem regelwtdrigen Gebrauche derselben zugehen k'o'nute. Vr. ». Holger,
akademischer Docent der Kameral-Chemic.
«*I-M.
8. November.
Luftdruck ......... 335,1»“Par- SUMMPM 334-41“ P“- Luftwärme..,... + 5,20 9?- +10,90 R- + 8-3“ R- Tdaupunkt...... + 4,00 N- + 7-70 N- + 4-90 N- Dunfisättigung Wetter ............ Wind ....... ...... Wolkenzug„....
Tagelmiieel:
81 pCt. heiter. S.
35,19“ Par...
[Z e r 1 i 11 e k [)en 9. Rosember 1838.
Meteorologische Beobachtung. ' Morgens 'Nachminags] 6 Uhr.
Nach einmalige: Beobachtung,
Quenwärme 7,:0 R. Jiußwärme 5,10 N. Bovenwärme 6,60 R. _ Ausdünstung MMW“,
Niederschlag 0. Wärmeweajsei-x-Uzo “
60“.
. + , +8,20N... +5.50R.„ 751161. B, 15 ö r o e.
Fmtke'cÜe-k kouéz- une! Lekä-Cax-"j-Z-tteß
kr. (Zur.
Uriel“.
81.-8o11u1t1-Isk-.
['t- ]Lug]. 01.11. 30. krimßobxkßeeb. [(und-001.111. 1.1). Um. [ut- 8611. 110. Zerl- Iuät, - 0111.
"our. (10. 111 “kb. Wenpkck'fwcibr. (3101-11. l'oa. 110. (];-ewt. l'kUUU-k.
7.422142-„z-1-x1-uu-B
[)"-1158. 1'75111.-§u11. 667/z 003/4. 59,7" 511311. «1111. 571.- 55/4. 153159111131111-5 (311911.
Sonnabend, 1'38101819, von L. van Schauspiel in 5 Abth., von Goethe. :s Iphigenie wieder auftreten.)
wird hierin a Im Opernhause:
Sonntag, 11. Nov. Clara Novello. gesungen von Miß C. Novello. 2) Z. O)?!)llcr, vorgetragen von Musikschule A. Schubert. aus der Oper: Die P Hierauf: Fra Diavolo,
Jm Schauspielhause: ()'-Lux manjéraz, rauäerjlle 1101172311 en 2 acles, par 1113t110n. (1111. Zajnt-„Xubin remplira 12 röle (18 311“. [)ezrone], crée Iiir? 1111 (;)11111359.) am: Die unterbrochene Whistparthie, Lustspiel Hierauf; Die Verrätherin, Luftspiei
1131 1111 :111 1111“-
Sonnabend, Romantisches Drama in 6
Sonntag, 11. Nov. Schicksale der Familie Monetenpj schon oft parodirten Wkusik von A. Müller. laubs-Rcise hierin zum leßremnale auftreten.)
Meirkt-Preise vom Getraide.
Brrlin, den 8. November 183 Weizen 3 Ridin, auch 2 Ri 6 Pf., ami) ] Rihir. 17 Sg
auch ] Ridlr. 2 Sgr. 0 Ps.;
ei» 1 Rthlr. 2 Sgr. 6 Pf.; Hafer 1 Riva„ au
Rtbim, auch 1 Rihlr. 17 Sgr. 6 Pf.
(weiße?) 3 Rthir. 10 Sgr., auc!) : Ri Rthlr. 25 Sgr., ani!) 1 Rtblr. 23 at 26 Sgr. 3 Pt. Eingegangen- fin
Z-u Lande: Roggen 1 Ribir. 27 Sgr. 1 Rtbir. :* Sgr. 6 1-Riblr. 10 Sgr., au 23 Sgr.; (510111 2 gangen smd 187 Wi
811 Wasser: 7 Sgr. 6 Pf.: 9 Ps; Hafer “2 150 Wispel 11
40 pCt., gegen Branntwein 20 Ridin; 6 Pf.. auch 17 Rthlr.
-.-.- .. --
* .“Ualm.
[03 103 1,16 68 '/2 103 1 /2 103 102.7/"
48 101 105 1111
11 u u 17 u r r 1 g a Imstsrclalu, 4. R07e111'4er. Kieäerl. Wirk]. 561111111 5313/15. 6 11111. 18'/;.
T1ÜI1- 53/.*
Qntvsskpen, Neue 11111. 181/4. 183/14. B"!"änkfurc 11. „U., 6. 06513911“. ÖO-jo UST. 1065/16' [(VZ/[a. 40/9 991/2. Uk.
[(,/0 231,2. 81"-
1) Cavatine:
in 2 Abth., von Schall: von Fr. v. Holbein. Und Solotanz.
Königsskädt 10.Nov.
['m-1111. ['s-Uabt- [(at- u.Jeyw. clo.
öek-t. (,'. 111111 A- IM. 11. K. a. U.
Üo1ä 11 mura Usus ])as-tao
skioäklcb-ä'ot
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|Z ö r v 6 50/0 110. -.
3. Nosember.
„ „„ckck - Ü©11011 1.01sz zu 50017]. 129. 1283 4. 110. W;“ 3111. 1031/4. 131'. 2'/,“-., 11011. 5213/,„.52"/]„ Zr. (Jermain 060. 8x. 1721-3311!“ rec1-tu 111'91' 591). 111“. 110. 11n14e§ U10!“ 32". “. Zikasxlmrg-UUe] 3571/2. 111, 110r11eu11x-1'ezce -. Zambre-Weuss 432. 1.11. [„eipxjg-Vkéxtjm 94.111. 1141111111111, 7. Forambpk.
8111112-11-511211 1452. 1448, Zug]. kun. 1073/4. 50/0 l'on. --. 110 T*!"- „4111.
Königliche Schauspiele.
10. Nov. Im Schauspieihause: Beethoven. Hierauf; „Iphigenie ayf Tau- (Mad. Crelinger
Konzert von Mai „11 Urarcjomio“, von Nicotini, Variationen für Klarinette, dem Accessisten der Kdnigi „8011 rirZ'in 782203 sungen von Miß C. Noveüo. Oper in 3 Abth., Musik von Außer. » l-a seconile rryrésentation äe: 1.- 313]. 13373111 111
08. (Z.
3) Pollacca : uritaner, ge
Stoffes, in
8. ' hir. : Sgr. 9 M" r.; große Gerß1xx-
Pf., kleine Gers “
spel. Weizen Roggen 1 8 SW:; 9 PP UUch Schenck Mittwoch ,' den 7. November 1838. Das Schcch Stroh 6 Rtblr. 15 Sgr., auch 6 Rthlr. Der Cent- ner Heu 1 Rihlr. 2 Zgr. .; ra
6 Pf., aua) 20 Sgr. nntwein-Preise
101*,-'„ 101 1/,
1013/„
050701111191:
isches Theater. Der Glöckner von Notre-Dame. Tableaux, von Cs). Birch-Pfeiffir. Nelke und Handschuh, oder: Neue Parodie eines 3 Akten , von Z. Nestroy. (Herr Beckmann wird vor seiner Ur-
vom 2. bis 8. November 1838.
Das Faß von 200 Quart- baare Zablun Kartoffel-Brauntwein 18
Kartoffel-Preise. Der Scheffel Kartoffeln 12 Sgr. 6 Pf., auch ? Sgr. 6 Pf.
nach Tralles 54 pCt., nach Nicht: g und sofortige Ablieferung. Rthlr. 7 Ssk
Ju Verireiung des Redacteurs: Wentzel. Gedruckt bei A. W. Haya;
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“_Das im Jnow:*aci.1wer Kreisx belegen: adelige gcgamgcne Johann Preidel, der seit dieser Zeit keine den wird. Rittergut Ww-szczano 011111 Pemnemiiz, 1.111dsCYasl- 1111011111): von seinem Leben und Aufenthalte gegeben, Kosel, den 12. Januar 1838.
[irh „abgesciyäjztUaur 121,770 Thlr. 10 sgr. 8 vs., wo, so wie ccffcn unbekannte Erben und Erbircbmer, wer: für im chen Utlume 81,200 Thaler geboren smd, soi] den aaf dcn Anna.] des ibm, resv- den Erben bestellten am 10- Drzcmbcr 1838, Vormittags 1011111, Kurator,; Herrn Jiistiz;Komntifsarius Frölici) viernnt gn_orde:1111cht1 GeklMOs'ik-"UL m fortgeseßter Subha. .111fgefrcder1, sick) mncrbaw 9 Monaten von der ersten itayon verfanixwerden. _ Einrückung dicser Vorladung in die öffentlichen Blätter „ P1*pkkbektll;&§chillk- Kalkfbedinglmgcn nrd Tarefind angerechnet, späicstenö aber in dem auf WDM 31c11A1ch.-_.2.111g umcrer Registratur einzusercu. den 29. Dezember 1838, Rachmitlags 2 Uhr, U ihrem AUMUWUUC nach unbckannten Realgläa- in dcr Gericiyxs-Kanzlei iu Militsa) anberaumten Ter-
biger ais “ - * “ ' ' ' ' ' * , _ mme im dem Gerxciite oder 111 der Reglsiratur deffcl- Wicht! 2 An tige für Gutsherrn und Bren- J; Lee:- Yxxxxskächsivtarékw ben in Person, schriftlich odcrodnrci) einen bei Erstercm J I 11 erci ; Besitzer. . , . c) die Auna Säysriéxatv Joseph 1), Busse, zur Praxis b_crechtigtc_n Juni); Kommissarius, woiu Bci Carl Heymann in Berlin, Heil. Geistsiraßc er, der Herr Just; Koumussarms »erffert zu Grosx-Strcv- Nr. 7, ist erschienen imd in allen guten Burhhaud-
werden hierzu öffentlia) vorgeladen.
lis vorgeschlagen wird, zu melden, widrigcnfaus der lungen zu haben:
Das Gcrickzis- Am't Militsä). Sieg ert.
Literarisch-e „Anzeiger.
sondern auch das Ueberlaufen der Maische, so dercn Anbrennen, verhütet wird, wenn sie auch einen halben Zoll vom Rande des Ge'fäßcs abskkvt und Welches endlich die Schiempe als “ Vievfutter b? Durch praktiséoe ?:!nweudunß pruit. olme alle Aenderung an den Géfäßen als vo ' ausführbar befunden, und dessen Uns-pädlichkeit du' niß verbürgt von Fuchs, pk“ cv,": einem Rais trag, die Be
deutend verbessert.
rin ärzUichcs Zet [.?-cm Brenner. wormng der von verschiedenen Käu fern an den decker ergangenen Anfragen, so wie. eine noch deutlks chere und nähere Anßeinand rens enthaltend.
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Allgemeine
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r Siaats-«Zeituri,
Brrlin, Sonni»; de:; 111?" November , ZI“Ö7M ._ 1.“ „so
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Amrlicße Rachrrchterr Kronik des Taxiges.
Se. Majestät der König haörn dem Schuilehrer und Kun-
“-r Thoms zi: Ricdqr-Finow, Kreis Angrrmünde, und dem .! ullehrer Tenwinxel zu Lünten, Régierungs-Bezirk Mär:; das Allgemeine Ehrenzeichen, so wie dem Tagelöhner »))?i- [Spotcag zu Schwarmiiz, Rrgierurgß-Bezirk Liegnifs, e Rettungs-OJTedaiUe mit dem Bande zu verieißen geruhr. "
Se. »))?ajcstäc der König haben drm exredirenden (General- ost-Amts-Sicreiair Balde i)icri"sivi"r gesxarret, den von N:; ajsers von Rußiaiid Majeskär iHm vrrii-rxyenen “St. Annen: rden dritterKlasse zu tragen. “
7 Se._Ma]eskät der König haben drm zum Mitglieds des H -cadtg.er_tchts in Prenzlau ernannten Ober;Landesgeréci)ts;'éxse ? or Diecke den Charakter als Stadtgerichts-Ratk) beizulegen - „
€ die Vermittelung Englands abgelehnt habe, rr dennoch hoffe,
21/70Id 595 , , *.*“ 1738. 1736. 941-1111] . (1111 1.005]; 1.11 100171. 276. . 1,0111. [meme
Nachrichten. A u s 1 a n d.
Rußland und Poirn.
St. Petersburg, 3. Nov. am 20sten v. 931. in Zarskoje-Selo eingetroffen.
_ _ e. Ma1estät der Kaiser haben, bei dr lexzren Anwesen- 11 m der Festung Gumri, dieser Smd: den Namen Alexan- opol beigelegt.
Am vorigen Sonntage hatte der neue Großbrieaniséye Br:- after, OququiLZ von Clanricarde, dxe Ehre, von Sr. Mair: ,' 1 dem Kaiser im Palaste von Zarskoje-Selo eMpfangen zu ' erderi und 16111? Beglaubigungsschreibcu zu Überreichen. Der : sherige Geschäftsträger, Herr Milbani, hatte dagegen seine ; bschieds - Audienz. '
DU" Württembergische Gesandte am hlLsTZM HM, Fürs? ; Nord-AmerikanisMn Provinzen läßt nun keinen Zweifel mehr : darüber, daß derselbe fest entschlossen ist, nach England zurück-
Zeitungs
_ Der Herzog von Leuchten- dz'mpbonie
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" n Hohenlohe-Kirchdcrg, ist von seiner Urlaub:“"rrise zurück-
Frankreich.
__ _ Der Infant Don Francisco de Paula pfmg gefiern Besuche von den Ministern der auswärtigen rgenheiieu und 025 Innern. .Die Unterhaltung des Versaiiler Museums wird, wie es ißt, jährlich über eiue Million Fr. kosten, ll noch nicht alle Hoffnung aufgegrben hassen, von den „Kam- ern eme bedeutende Entschädigung für die auf jenes Mussum ' rwendeten Summen zu erhalten. Ohgleixb die Zahl der in Paris anwesenden Dcpucirten eh nicht iehr bedeutend ist, so haben doch schon mehrere Ver- mmiungen stattgefunden, um sich wegen der Kandidaien zur _rästdenischaft zu berathen. Herr Dupin kann in diessm Jahre it Besirmmtheit auf den Beistand des Ministeriums rechnen; er izle verschiedenen Nuancen der Opposition werde!: wahr; _: einlich für die Herren Odilon Barror und Guizot stimmen. „rr Guizot wird heute oder morgen, in Paris eintreffen. ie Gazette des Tribunaux, die sich fast immer nur din Schranken des Referirens hält, und sici) höchst selten eigenes Raisonnement erlaubt, nimmt heute auch Das Wort, k _ gegen die gerichtliche Vorladung des „Temps“ und der Gazette de France“ insofern zu protestiren, als fir den darin Sgesprociwnen Vorbehalt im höchsten Grade mißbilligt, und _demselben mindestrns eine falsche Auslegung des Geseßes er.- _ckc. (Der_Prozeß selbst wird uns" binnrn kurzem (Gelegen- 1t geben, nahrr in die Einzelnheiten dieser Sache einzugehen.) Mati_ bemerkt, daß das Journal des Débats seit drei _gen keuren leitenden Artikel hat,. und man spricht von einrr metz Mißhelligkeit, die zwischen diesem Journal und dem nsetls-Präfidenten stattfinden soü. __.l'fionrn (siehe No. 309 _di'r Sr. Z.) mußte i'chon Herrn Molé _ semey Anhängern mißfallen, und man wunderts sick), daß 1" Mo_niteur denselben in seine rkc die Revue de Paris, daß der Abdruck im Moniteur _em_V_ersehen zuzuschreiben sey, und begleitet diese Aeußeruna tt einigen Worten des Tadels über die Direction drs Moni“.- rs. _Es leuchten aus diesem scheinbar unbedeutenden Um: nde iviederdte Symptome der Spaltung hervor, die zwischen 11 beiden einftußrcichjien Ministern ( Molé und Montalivet) Ueberhaupt scheint die minisrerielle Presse in diesem Die heftigen Angriffe der
Paris, 5. Nov.
Die Civil -“ Liste
Die
Einar
Der Artikel über die Kon.“- Korn-
Spaiicn aufnahm. Zcßt bc-
genbiicke ziemlich undiscipsinirt. ppOKteon, in Bezug auf die Spanischen Angelegenheiten blei- 11 ganz _unbeantworcer und einzelne Handlungen des Ministe- ums, wie z. B, der oem „Temps“ neuerlich angehäiigte Pro- ß- finden sogar Widerspruck), in ministeriellcn Iomnalen.
Herr A. Senccal, Avou-x bei dem _ „ hat im Nagren _einer _großen Anzahl Actionaire ein chreiben_ an Herrn Kochlm gerichtet, worin er denselben auf- nur kdert, eme General-Verjammlung der Accionaire auszuschrei- 11, um denselben über die Eisenbahn von Straßburg nach _ ““sel ausführliche und bestimmte Mittheilung zu machen, und „ durch md licherweise dem ferneren Sinken der Actien Einhalt uf eine ausweichende Antwort des Herrn Köchlin Herr Senecal nun selbst die Actionaire auf, sich am "img de_n 16. November in dem Hause rue Richelieu Nr. [. emzußnhm, um über provisorische Maßregein zu berath- Égxlkjkéftkxje im Interesse sämmtlicher Actionaire zu ergreifen Das Journal des Débats enthält eure fol ende kur e "LUIS: „Wir sind ermächtigt, anzu eigen? daß ang: D * November in St. Roch keine
hiesigen Tribunal erster
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In einem Oäzreißen aus London„ *.rsicixrs das ,Ir-urnai
; 1a Preisr mitrHcixr, höißk cs unrrr Andrrem: „J:;z- sagrr Zh- _- :1_Zn_m mernem 121511211 Briefe, daß Herr **aksnhanx, Cngiix'cixer * Geiandter 111 Mexiko, binnen kurzem auf seinen Poxicn zurück""-
i'ehrrn würde, und daß dia: Englischen Jouxnaie vrrsWerren,
; daß seine Ankunft den Strcitigkcitrn zwiscizsxi Frankrrick) und
Mexiko ein Ende machen würde. Dieses Gerüäx gcwixmt xeizt
immer mchr an .Z'Tonsiiienz. Hsrr Pakeni)a:1: L_)ac, als er iich =
am vergangenen Sonntag inPlyn:outhei111'chiffcr, 1911311 gesagt,
. OZ]; er per Ueberbringer von Instructionen in Bezug auf jene € ? Sacix ny, 1111!) da?“; er der Biokade ein EUR 111 1111111211 Hoffe. IZ Lori) Palmrrß'crn Yat sich in drmsrlben Sinns ausgesprbcßeti, als _ cr einer Deputation von Kaufleuten aus Londo:1, Liverpool, Man-
chener, Glasgow und Belfast antwortete, dir zuGunsten der durch
die Blokaden vcrlskxten _Jnxerrssetx rina chiamarion bei ihm einreichten. .Der Minister hac gejagt, daß, obgleich Frankriich
die Sache o_uf freundschaftlichs Wrise beigelegt zu sehen; Herr Pakenham iey mit Instructionen in dieser Beziehung versehen worden, und auf aUe Fälle _habe Sir Charles Page! den Be- fehl erhalten, sich vom St. Lorenz-Srrom mir Sec-Sereitkräf- ten nach der Mexikanischen Küste zu begeben, um die Interes- sen des Engliychen Handels auf diesem Punkte zu beschützen.“
Der kürzlich zum Bischof von Algier ernannte Abbé Du- puch ist gestern in_ Paris angekommen. Er wird gleich nach der Rückkehr drs“ Königs von Fontainebleau den Eid in die Hände Sr. Maj. ablsgen.
Berichte aus Algier vom 2811en meiden, daß daselbst die Nachricht v_on dem Tode Abdel-Kader's eingegangen sey, indcß ist dirscs Gerücht schon so oft verbreitet worden, daß es" einer
- y'ollsrändigen Bestätigung bedarf, bevor man demselben Giauben - ichenken kann.
Großbritanien und Ir1and. Lo ndo n, 3. Nov. Eine über New-York hier eingegangene
, Prociamation Lord Durham's an die Bewohner der Britisch-
zukehren. Er setxr in diesem Aktensrück ausführlich die Gründe
". aus einander, die _ihn zg diesem Entschluß bewogen haben. Das ; Dokument hat seiner Klarheit und Offenheit wegen allgemeinen
Beifall in den Britischen Provinzen sowohl wie in den Ver- einigten Staaten gefunden und große Sensation erregt. Zn
* New-York giauhte man, wie aus den dorti cn Zeitungen zu er- , iehen ist, da]; die Resignation des Grafen urham in England
die wichtigsten Folgen haben müffe. „Lord Durham“, so
;sagte man daselbst, „isi ein Mann von hohen Talenten,
außerordentlicher Gewandheit und großem Ehrgeiz. Er wird
; jetzt mit gleichen Empfindungen gegen Lord Melbourne nach
England zurückkehren, wie er sie schon früher gegen Lord Broug-
ham hegte. Ton und Stimmung seiner Proclamation wsrden ge- . waltigxn Eindruck" in England machen. Er wird dadurch zu :. W161: uheraus einfmßreichen und mächtigen Stellung aeiangen. ; “(.?-eic wiesen Jahren hat Lord Durham nach dem “pünkte ge-
yirebé, den er jeizc erreicht, und der ihn endlich zur Premier: »))?imsrer-Srelle führen wird.“ Man erwartete den Grafen
. Durham am 20. Oktober zu New-York, und die Zeitungen
syrdercen schon zur Veranstaltung eines großen Diners ihm zu Ehren auf, an welchem Engländer und Amerikaner Theil nei)- nien sollen. Die Letzteren lieben ihn besonders deshalb, weil sie ihn für einen aufrichtigen Bewunderrr ihrer Institu- tionen halten, und weil sie glauben, daß er nach seiner
=Räckkehr in sein Vaterland dort wesentlich dazu mitwir-
ken werde, den Frieden zwischen England und den Verei-
. nigcen Staaten aufrecht zu erhalcrn. Bis zur Ankunft eines . neuen General-Gouverneurs in Kanada sou Sir John Col-
Horne mit der Verwaltung dieser Kolonie beauftragt seyn, und
5 ,wie es heißt, wird das Britisch_e Linien]*chiff „Maiabar“ dcn Grafit) Durham 13011 New-York nach England zurückspringen. - Zn jerrter Proclamation, die vom 9. Oktober darirt und von
Herrn Charles Buller, seinem ersten Serreiair, unterzeichnet
iii", sagt er zuvördersr, daß er an diesem Tage die Parlaments-
Akte publizirc habe, welche 113111 und seinen Untergebenen fiir
; die in Betreff der Kauadischen Rebellen-Chefs erlassene und um ; Theil schon ausgeführte Verordnung, die für gesetzwidrig er iärc ; iZorden, Indemnität bewilligt, und daß jene Verordnung, die zur : Sicherheit drr Provinz habe dienen solch, aufgehoben worden sei), "= Yyrerdurci) aber, fährr rr fort, sey ::r außer Stand gesetzt, die ihm übertragenen Pflichten mit Erfoig zu crfülien. Als ihn ; Ihre Majestät mic unumschränkcer Gewalt nach Kanaöa gesen- _ Der, um diese Kolonie zu paciftzirrn, sey cr vor dieser schwie- . rigen, von den Umständen erheischtcn Mission nicht zurückge- ? _ Hebt, weil er gehofft habe, durch gerechte und milde Ausüöung . * heiner “Macht das Glück auer Volksklassen zu sichern und eine '; baldige Wiederherstellung ihrer Freiheiten zu rrleick)iern; .nie- , mals aber Ty ihm in den Sinn gekommen„ Dax“; dic für ein ; Land, wo sich Alles in ruhigem und geordnetem Zustande de: finde, angemessenen Freiheiten auch in einer durch Anarchie und '.
Zwietracht fast ganz zerrütteten Provinz gewissenhaft beobachtet werden könnten, das; er die Theorie und Praxis der Britischen Ver- fassimg in einem Lande anwenden könne, in welchem alle Re- präjentativ-Regierung vernichtet und das Volk“ aller Kontrolle Über sxine eigenen Angelegenheiten beraubt worden, wo die ge- wöhnlichen Garantieen der persönlichen Rechte während einer lange_n Dauer des Krie sgeseßes und einer fortwährenden Sus- pend_irung der Habeas- orpus-Akte außer Kraft gekommen, und wo ieit_langer Zeit kein Vertrauen mehr auf unparteiische Rechts- pfiege in politischen Dingen vorhanden gewesen. Er habe ferner geglaubt, daß er durch die ihm übertragenen Vollmachten und er- theilten Instructionen zu selbstständigen: und ungefesseltem Handeln
rquermesse zu dem von * befähigtsey, und daß die Behörden des Mutterlandes Dmihreauf-
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richtigrund unerschÜtterliche;UnterstüHung würden zu Theil w::x n raffexi, ja, daß unter so wichtiger. Verhältnissen, bei denen es sich 1,21; die “;;“rztegritär des Britischen Reichs handle, selbst die Paris;.- LeiYemchai: ihm nichr in den Weg neten werde; aber in ain.- diejen gereclzeenEerrtungen habe er sich leider getäuschk ges»- heir; vom Beginn icinrr Vcl'wa-ÜUMZ an u-ycn die geringf-Ü _.;igxccn Kiriniqkeiten derselben in England unaufhörlicher V
kricteluuq ausgeietzrgewcsen, wobei man gänzliche Unkenntnkö des Zustandes von Kanada und der Versahruugsweisexdar.; Weiche aUein die Oberherrlichkcit der Britischen Krone daselix-“i ankrecht erhalten werden könne, :*erratyen habe. Di:: gesiaii hätten seine Verkleinerrr 1111 Britischen“ Paris,: ment unö die- *Minister, die ihnen stillschweigend bei»- rftichcet,_ nach und nach srine Aurorität qesckxn-äleri 111. :- 112 am Cndc für die von ihm zu_ bewirkendeu Zwecke vdaig ur...- zurrichend_geniacht, indem ein Akt seiner Regierung, der m€x und wichtigste, der zur Kenntniß der Behörden des Mutterlar- res grkotnmen, annullirt und so die ganze Politik, von welcher jener Akt, nämlich das" Verfahren gegen die gefangenen Instr."- grntxn-Häupter, ein kleiner, aber Wesentlicher Theil geweseu, vereitelt worden sey. Graf Durham geht nun in eine näher:" Rechtfertigung der vielbesprochenen Verordnung so wie auf dr? mit ihrer Aufhebung verknüpften Folgen eiii (worauf wir noch einmal, zurückkommen Werden), giebt sein inniges Bedau=ch:.-.1 darüber zu erkennen, daß er sich genöthigt sehe, auf seine B;“- besserzmgspläne für die Kolonie zu verzichten, und versm'z.11 schließlich, daß er, nach England zurückgekehrt, ais Pair d;“:- Parlamentes“ mic allem Eifer auf die Begründung einer dauer:.k..;1 Wohlfahrt in Kanada und auf Einführung einer ihren Verhzx'“ nissen angemessenen Repräsentativ-Verfassung hinwirken we»,
Der ministerielle Globe theilt folgende Gerüchte von unte;- geordneten Ministerial-Veränderungen mit, ohne Lich jedoch i:». die Richtigkcit derselben zu verbürqen: „Herr *harles Wox- [o_ll seine Stelle als Admiralitäts-Secretair mit der Stelle ai.- Oecretair des Schaizamts vertauschen, der Secretair des Schal,;- amcs, Herr Stanley, zum Staats-Secretair für Irland ernanm, und Lord Morpeth von Irland in das Kolonial-Amt verselzr werden, so wie Capitain Dundas“ die Stelle als“ Admiralitäts- Seoretair erhalten.“
Ministerielie Blätter widersvrrcßen dem von anderen Blättern gegebenen Gerüchte, daß man die Absicht habe, das Parlament früher, als gewöhnlich, rinzuberufen; so viel man bis jetzt wisse, sagen fie, werde dies nicht vor der Mitte des Januar geschehen.
Gestern begab sich der für das nächste Ja r erwählte Lord- Mayor, Samuel Wilson, in Begleitung der heriffs und an- derer Beamten nach der Wohnung des Lord-Kanzlers, um dem- selben durch dyn Recorder vorgestellt zu werden. Der Lord- .bKililyzler zeigte ihm an, daß die Königin die Wahl vollkommen
: ige,
Der General Graf Woron off empßng esiern den Besuch des Grafen 11nd der Gräfin Sßbastiani, de? Preußischen Ge- sandteti, Freixerrn von „Bülow, des Spanischen Botschafters, des Sir Hud on Lvive, des Herrn von Kiffeleff und mehrerer anderer auSgezeichneter Personen,
Die Berichte aus New-York reichen bis zum 16. Okto- ber. Das Interessanteste darin ist, außer obigen Nachrichten aus Kanada, die ONittheilung einer Korrespondenz, welche zwi.- schen der dortigen HandelsxKammcr und dem Staats-Depar- tement in Washington in Bezug auf die Blokaden von Mexiko und Buenos-Ayres stattgefunden hat. Man glaubt, aus der. Antwort de_s Staats :Secrerairs , Herrn Vail, entnehmen zu können, da]; das ganze Kabinet des Herrn van Buren der Mei- nung sey, ]ene von Frankreich angeordneten Blokaden ließen sich durch das Völkerrecht nicht rechtfertigen. Die Adresse der New- Yorker Handels-Kammer fragte an, wie lange wohl die besag- ten Plokaden noch dauern könnten, und ob die Regierung die nöthigen Maßregeln getroffen habe, um die Uebel, welche dar:.- aus entsprangen, zu vermindern. Die Antwort des Staats"- SecretairZ lautete folgendermaßen: „Meine Herren! Ihr Schrei- ben vom oten 11. M. isi zWar zur rechten Zeit in diesem Depar- cement eingegangen, allein es ist Wegen der Abwesen eic des Prä- fidenten, dem es zur Erwägung vorgelegtworden war, iho lange unbe- antwortet geblixben. _Jch bin jeßt beauftragt worden, Ihnen anzuzeigen, daß, in Betracht der Unannehmlichkeiten, welche durch die von der Fran öfischen Regierung im ' ieerbusen voir Mxxiko und im Plata; crom ergriffenen Zwangs-Maßreqeln unierem Handel erwachsen können, der Präsident sofort be'foh- len har, diejenigen Maßregeln zu ergreifen, die ur Beschühung Yer Znteressexi unserer Bürger in jenen Gewä ern erforderliéro 111117, und das Alles aiifgeboteir werden wird, um die aus dem xeizigen Zustande der Dinge entwringenden Uebel zu vermindern. Ueber die Ausdehnung der Blokade auf die Mexikanischer: HZ:, fen im Stillen,?)Teere ist uns noch keine Anzeige zugegangen, was doch gewiß geschehen würde, wenn man zu einer solchen Maßregel schritte. Auch über die Dauer der jeßigen Blokade ist dem Departement nichts angezeigt worden; das große Auf- sehen. weiches“ dieselbe in der ganzen Handelswelt erregt hat, un? die Bemühungen, die Sache auözugleichen, lassen hoffen. das; sie _nichc mehr lange währen wird. Ich habe die Ehre :c. “Zl. Vail.“ -- Die Brigg der Vereinigten Staaten, „Consort“, joilte in etwa acht Tagen von Rew-York nach Vera-Cruz ab- gesandt werden , um Briefe dorthin und Geld zurück zu brinqen. Man hoffte, das Französische Ylokade . Geschwader werde "die- sem Fahrzeugg eben so wenig Hinderniss in den Weg legen, wie den Englischxn Paketbdccn. -- Miß Fanny Wright häic seit einizzer Zeit in der Freimaurer-Halle in New-York Vorle- sungen der Banken und Papiergeld, die so besucht sind, daß am 14.*Oktober Hunderte von Menschen keinen Plak mehr er- hatten konnten. hre Lehren waren jedoch so wenig nach dem Geschmack ihrer uhörer,_ daß ein ungeheurer Lärm entstand und_ fie nur durch die Polizei vor rohen Miß andlungen von Seitxn_des Pöbels geschähe wurde. -- Die ahlen in den Vereinigten Staaten ionen, nach dortigen Blättern, sehr zu