1838 / 317 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

em Könige die verschiedenen

rungen (|, d hen haben

menen Veränderungen angerat Maleville hat darauf in den heu s“ nachstehende Erwiederung einrücken la arakter der Antwort auf meine so deutliche Erklärung nicht näher bezeichnen. stellen, als ob ich des Ministers Meinung 8 steht mir nichc zu, mich auf die ange Graf von Montalivet seine Meinung gut rückt hat; aber ich bezeuge noch einmal und die Richtigkeit der von mir mitgetheilten Versicherung würde fortan meiner

seiner Pfiichten durcbd in Bordeaux vorgenom würde.“ -- H „Courrier francai „Ich will den und bestimmte sucht, die Sache so dar mißverstanden hätte. einzulassen , ob der oder schlecht ausged le cenmale, „Jede Weitere Stellung unwürdig seyn.“ Der Professor Lerminéer wird, Jahre seine Vorlesunge ten, weil man fürchtet, Tumulte Anlaß geben Das vielbesprochene neues Drama des Herrn Victor Hugo, Schon um 11 Uhr Morgens er, welches um '4'1 halben Stunde s

Man vcr-

wie es heißt, in diesem ' figen Universität nicht hal: ' rscheinen zu einem lebhaften

n an der

Theater de la Renaissance ward gestern Ruy Blas, belagerte die Menge die /g Uhr Abends geöffnet 0 gedrängt voll war, daß Die Pracht des Saales, cnaissance-Style

durch ein

Zugänge zum Theat wurde und in einer kein Apfel zur Er welcher durchweg gebaut und ausgeschmückt ist, Wartungen und es herrscht nur Renaissance das schönste Th Stücke und der dar

de fallen konnte. in dem jetzt herrschenden R übertraf noch die gehegte _ eine Stimme darüber, daß die der Hauptstadt ist. Ob der stellenden Mitglieder der äußern ! muß die Folge lehren. Der Erfolg des 1 ck nach der ersten Vorstellung noch nicht gen Publikums, die gestern versammelt war, s1ch 111 der Regel der lau.- ngen enthält, Jndeß verspricht man sich ' Vorstellungen des neuen Drama's, Wel! . erke des berühmten Romantikers, reich an gro- 1) an großen Fehlern seyn soll.

inken der Eisenbahn-Accien dauerte an der heuti- Versailles linkes Ufer , deretz Actien heute zu büßt nun beinahe 50 pCt. seines Kapitals en Monaten 50 pCt. Agio gezahlt Ufer behauptete fich noch auf 580, Zahl der Verkäufer ungemein Die Franzöfischen Ren-

Werth der Zier entsprechen wird , gestrigen Stückes läß beurtheilen, in der Renaissance ten Beifalis-Bezeugu eine lange Re ches, wie alle ßen Schön

gen Börse fort. 2270 verkauft wurden, ein, während noch vor einig Versailles rechtes diesem Course die St. Germain steht 670. Coursen ausgeboten.

s Oran geben zwar dem Gerüchte von Abdel Kader's Tode noch keine bestimmte Bestätigung, e vor Ain Maidch erhaltene Niederlage außer bestunterrichtetsten Agenten de daß er in Gefangenschaft gerathen sey und hinrichten lassen werde, renden Ranzion verstehe. iverden noch immer erwartet.

Großbritanien und Irland.

London, 9. Nov. Aus den Erklärungen der ministeriel- len Blätter scheint hervorzugehen, daß das jetzige Kabinet ent- schlossen ist, eben sowenig in Folge urückzuziehen , wie e

Elite des hiefi

obgleich zu

ten blieben zu sinkenden Neuere Berichte au

aber soßen sein s Emirs glauben, daß Tedgeni ihn wenn er sich nicht zu einer sehr bedeu-

Besiimmtere und offiziellere Berichte

der Refignation des G :: in Folge des Angriffs rougham's und der Tories gegen das Ver- ntlaffung zu nehmen für angemessen 11 können, daß die en Entschluß voll- darum handle, das Staats- Tories gerathen hoffen, daß auch Lord Durham, als mit dem Bene M seyn und sich nach seiner

fen Durham sich von Seiten Lord fahren des Grafen seine E Jene Blätter glauben versichern große Masse der liberalen Partei kommen billige, weil es sich ruder nicht lassen, und se echter Freund der Reformen, nister einverstanden 11 werde, wie sehr er fick) irre, saqe, daß die Minikker ihre

chmälerung sein diese Proclamation anbetrifft, weges vertheidi mit seinem reiz selbst zu der E tigung bis zu seiner Rückkehr Parlamente,

in die Hände

11ckehr davon wenn er in seiner Pro- stillsch1veigende Zustim- er Macht gegeben hätten. so wollen fie dieselbe zwar keines- tschu1digen sie den Grafen Durham er werde bald

Überzeugc clamation mung zur

en, indeß en aren Temperament und glauben, inficht aelangen, daß er fich seine Rechtfcr- hätte vorbehalten und die- ihm untergebenen Be- Amerikas hätte vortragen sollen. sieriellen Blätter die feste Ueberzeu- m nicht eher nach England zurück- C'ntlassungsgesuck) von der Königin folger an seine Stelle abgeschickt seyn chtlich rechnen fie darauf, “daß die Wenn sie Durham in einen sogenannten Tory- nach Art des Lord BrouZham, verwandeln zu einen Verbündeten an : Hofzeitung enthält in Fran bekannten Han England neöst den dazu gehörigen x m 3. Juli, diese (1116 Mai- ;

s:,lbe dem woszxterndcs Britischen ]prechen die mini _ 6, daß Lord Durha kehren werde, bis ihm bewilligt und ein Nach Eben so zuversi Opposition fich sehr qlaube, den

Radikalcn, zu gewinnen.

zdstscher und .

Die eutig , h dels ; Traktat ;

Englischer Sprache den wischen Oesterreich und usafz-Artikcln, jener aus Wien vo 14113 vom 14. September datirt. og von Wellin ton am aber ohne

Der Her stürzte neulich auf der Jagd : vom Pferde,

Lore) «Howard de Gesandsämfréposi'en in Lissabon

Zn Piymomh ist dieser ardeicei'n umgeschlach, und di

Auf der London-Birmingk) Leiahton-Buzzard was einqosunken, ZP. 117.1??11151 P&Tagiere a 1:1 den Wagen, welch max.:) saß. ,

Rach Weizen zeigte sich heute 21321115 Begeßr, docs) be,-

Preise, weil die Zufdkzr 11111 gering war. oft schreib: die Theurung H43vt1äch11ch den Umtrieben der Spekulanten zu, andere Blätter (1521: erbiicksn 1191571 nur eine natdiliche Folge der Korngeseße Und der je:)- tcn Aemdke.

Das Gerücht, daß eine Rusfische Flotte in den BasdorUs ? emLaufen wolle, 111 durch keine der später ron Kowskanxéxzve! "' enen Nachrichten bestäii t worden, imd ds? S,»;"H- '

e ie un : ““Me 'eézt ,: MM- selhst wenn Rußland zu einczrt1hK€JiegéU)n1itZ(LKZ,-Z tand Iknugt wäre, die ZahreSzeit schon so weit vorqerücke, 1 daß eine den Bosporus passirende Russische Flotte e11t1veder '

im Mitttüémdésä)": Mxere pkk "ebw?" Und behaupien m:“:ßte, UNLUU'chm Kampfes mit der Englischen könnten;

eschädigung davon. ' Walden ist gestern von hier auf seinen rückgekehrt.

age ein Boot mit 20 Hafen- ese sind sämmtlich ertrunken. amer Eisenbahn war gestern bei auftve1cher die Bahn läuft, er- so daß ein darüber hinwegfahrender Wagen- hrere Wagen zerrrümmoxt wurden, die bee keinen bedeutenden Schaden litten, da gerade 2 am schlimmßen zuzerichtet wurden, Nic-

der Damm,

*: UNO Mk

kxßupteten fick) die 'N orning : P

hier einge a

ministerie e ourier sagt in dieser

überwintern Konstantino-

1304

die Ruifischen Häfen im Schwarzen Meere leicht schon nge- froren seyn, ehe ihre Schisfe im Qtande wären, dahin zurück- zukehren. Wir smd daher sesi überzeugt, daß es in diesem Win- ter zu keinem Kriege kommen wird. Und seht übers Jahr wer- den wir hoffentlich dieselbe tröstliche Aussicht vor uns haben, wenn die Nation nicht bis dahin von einem Tory-Minisierjum heimgesucht werden sollte. Die Staatömännek, we1che ihre fiill- schweigende Zustimmung ku dem Traktat von Adrianopel gaben und durch die passive lnterstäßung, deren fich Dom Mi- guel bei Umftürzung der Freiheiten seines Landes von if)- ncn zu erfreuen hatte, den Grund zu dem die Halb- insel noch immer zerrüttenden Bürgerkriege legten , würden ohne Zweifel das Werk ihrer Nachfol er bald ungeschehen ma- 5 chen und wahrscheinlich kein anderes *. ittel aufzufinden wissen, um die Ehre und Interessen ihres Vaterlandes zu vertheidigen und aufrecht zu erhalten, als das gewöhnlichste von allen, die Zufiucht zu physischer Gewalt. Daß für Rußland der Erfolg dkr Maßregeln, durch welche Eng1and die Hände der Türkei zu kräftigen gesucht hat, etwas verdricßlich seyn mag, läßt sich wohl denken, aber dieser Verdruß kann nicht so groß seyn, daß er selbst in den eigenen Augen der Russen es rechtfertigen könnte, wenn ihre Regierung deshalb einen Krieg mitihrem ältesten Verbün- deten und hessen Freunde unternehmen wollte, denn dieSisc England unstreitig und war es fast von dem Tage an, wo Rußland zuerst eine bedeutende Rolle in der Europäischen Politik zu * spielen begann. Noch hae England keinen Schritt gethan, der ; Rußland einen rcchtferthenden Grund zum Kriege gäbe. In- "? deß eine noch größere B1rgschaft für die Fortdauer des Fric- dens ist das Interesse, Welches alle andere Europäische Mächte dabei haben, den Beginn eines Kampfes zwéschen den beiden 1 großen feindlichen Regierungsvrinzipien so Weit als möglich ! hinaUszuschieben, und ein solcher Kampf würde unfehlbar aus einem Kriege zwischen den beiden Mächten entstehen, auf welche die Vcrtheidiger jener Prinzipien als auf die Häupter ihrer j respektiven Parteien hinblicken.“

1 Ueber Konstantinopel sind zivei Aktensiücke (1116 Cirkas- ? sien hier eingegangen, für deren Echtheit fich jedoch die hiesi- gen Blätter nicht verbürgen wollen. Das eine ist ein Aufruf des Russischen Oberbefehlshabers an die Tscherkcssen, in wel- chem er diese zur Unterwerfung auffordert; das andere die Antwort der Lckztcrcn, die das VerlanHen stolz zurückweisen und jeden künftigen Uebcrbringer von Jriedenöanträgen mir dem Tode bedrohen. Die Bedingungen; unter welchen die Tscherkessen im ersteren Aktenstück ur Unterwerfung aufgefor- dert werden, sind folgende: „1) ie Feindseligkeiten z1v1schc11 uns müssen gänzlich aufhören, 2) Ihr habt die Personen, welche wir euch nennen werden, als? Geiseln zu stellen und alle vier Jahre damit zu wechseln, indem der Russische Gouverneur jedesmal die neuen Geiseln bezeichnen wird. 3) Ihr sollt alle in eurem Lande sich vorfindende Russische Gefangene und De- serteure_ in unser Lager zurücksenden. 4) Ihr müßt feierlich versprechen, keinen Fremden ohne Crlaubniß des von Rußland zu ernennenden' Gouverneurs in eure Häuser aufzunehmen und mit Individuen, welche zu Stämmen gehören, die eurem Sou- verain dic Untert änigkeit verweigern, *keinen Verkehr 11 pfle- gen. 5) Pferde, chafe und anderes Vieh, welches Rebe en an- gehört, dürft ihr unter keinerBedingung mitdem eurigen zusammen weidenlassen.JmContraventions-FallwirdmandieHeerden,weiche mit Viel) von Rebellen zusammen betroffen worden, wegnehmen und unter unsere Truppen vertheilen, die Eigenthümer aber streng bestrafen. 6) Stämme, wclche Räuberbanden, die Ein- fälle über unsere Gränze machen, durch ihr Gebiet passiven las- sen, sollen für deren Plünderungen verantwortlich seyn und Rußland die geraubte Anzahl von O)2enschen, Schafen oder an- deren Viehs ersekzen. 7) Der Gouverneur eures Landes wird von Rußland ernannt wcrden, und ihr habe seinen Befehlen unbedingten Gehorsam zu leisten. 15“) Ein Jeder in eurem Lande muß- alljährlich einmal den ihm von dem Gouverneur über seine Unterwerfung ausgestellten Schein gegen einen neuen auswaschen. Die Namen derjenigen,welche dieseFörmlichkeicunter- lassen, sollen in de11Regierungs-Liftenvermerktund ihnen der Schuß unserer Truppen verweigertwerden.“ Der RussicheGeneral bezieht sich auf den Traktat von Adrianopel und äußert sich se 1" um willig über die Vermessenhcit der Ausländer, welche die scher,- kessen in ihrer Weigerung, ihren itchtmäßigen Souvcrain anzu- erkennen, noch aufmuntet'ten. „Solltet ihr“, fährt er fort, „bei dem wahnsinnigen Versuch beharren, der Allmacht eines rechtmäßigen Souverains Widerstand zu leisien und ihm euren Unterthanen-Eid zu verweigern, so würde er sich, statt euch,

wie er es gern möchte, mit der Güte zu behandeln, die er stets gegen seine loyalen Uncerthanen bezeigt, und statt eure bisherigen

Vergehen mit dem Schleier der Vergessenheit zu bedecken,

gewiß in die traurige Nothwendigkei: versetzt sehen, die

Zäxtesien Strafen über euch zu verhängen. Ergreifc da;

er schnell die Gelegenheit, so lange es noch Zeit ist,

legt cure Waffen nieder, unterwerfc euch dem Schach dei."

Schachs, von dessen Milde Und Großmutl) der Ruf durch die

Welt ertönt, und er wird seine Gnade auch auf euch ausveh-

nen und euch mit seinen Gunstbezeigungen überschütten.“ Die

Erwiederung der Tscherkessen-Häuptlinge erscheint den hiesigen

Z Zeitungen zu raisonnirend, um fie für .das eigene Werk dieser Berg-

vdlker zU halten. Sie beginnt mit einer Vertheidigung dcs

? Charakters ihrer Englischen Freunde. „Ihr sprecht“, heißt es

darin, „mit ehrenrührigcn Ausdrücken von den Engländern, die

? unter uns [eben. Ob sic rechiiiche Leute sind oder nicht, das

7 1611111111 wir besser deuctheilen, als ihr. Es sind Kaufleute

und Unterthemen dcs Königs von England, eines Landes,

weiches seine Größe und Wohlfahrt nur dem Handel verdankt;

und Ungeachtet eurer Bemerkungen über ihren Charakter und

üder die BTsäMffCUHCÜ ihrer,?!b'aaren haben wir fie doch bei

weinm liebsr aks 91111), imd so lange es ihnen gefällt, unte?

uns zu bleiben, werden wir sie mit der Freundlichkeit und Act)-

tung behandeln, die wir seit _undenk!iche11 Zeiten gegen Fremde

zu zcégen gewohnt sind.“ Dann protestirt die Antwort chen

den Traktat von Adrianopel und spricht dem Sultan das Recht

ab, 1719, die Tscäxsrkcsscn, oder ihr Land an eine andere Macht

abzutrst-en, „weil sie seit undenkiichen Zeiten bis jekt nie einen

?äbkrhe/izrn gehaßt, sondern sie;) stets der Unabhängigkeit erfreut

eren.

Wi; man vernimmt, ist es das vor kurzem von Ports- mouth abgegangene Schiff „Edinburgh“ von 74 Kanonen, welches dem Vice-Admiral Sir Charles Paget den Befeyl äßeibringt, fich an die Mexikanische Küste zu begeben. Er so , außer mehxere'n kleineren Schiffen, drei Linienschiffe unter sci- 1:2:11Kommando haben. Die ministerielle Morning Chro- nicle erklärt übrigens die Über dikse Sendung in den Fran- zöstschen Blättern enthaltenen Vermuthungen für ganz irrig Und dsrsi-Furt, daß jene Englische Flotte in den freundschaft- lich-Lexi 218sichren naci) Süd-Amerika gehe, und daß Herr

Die Gazette de France en:- nne vom 5. November: cht vom Zten zum 4ten find die Muüagorristen, Regierung den Aufenthalt in den Dör- atte, durcb Bayonne gekommen, t. „Jean Pied de Port noch Val; 60 mit Pulver und anderer ck, uxd gestern früh kamen linsen hier durch. Da die Sache der er gewonnen hat, so woven die Muüa- Gestern sind 50 von 9321171» sertirt. - Am 29. griff.n die Karltften eine die Lord John Hay bei Passages errich- metaUene Kiznone, die sie nach '“ “Man sagt, Lord John Hay sei) außer sich Über lust und würde" gern diese Kanone der Britischen : Silber aufwiegen, Wenn er sie 11111“ wieder erhal-

gleich nach feinér Ankunft in freundliche Verbindun en tu'“: Franzöfischen Admiral zu setzen. 9 * dim Spanis Zeitungen aus

che Grinze-

-lt folgende Schreibcn aus Bayo

Französische Gränze gestattet wie es heißt, über

Sie hatten en bei si

Neu-Brauyschwei hatten das dortige Conjeil und ein Comite ernannt, um

vom 7. Oktober _ rsammlUngshmu eine „Denkjchrtft an das Parlannnt in welcher dasselbe um Erhöhung des Zolls au Britisch:Nordamerikanischen Kolonieen Einge- erden sollte. Baltimore haben- den Präsident,u der Vereinigten Staaten in einer Denkschrift aufgefotdcrr, ej,“ e Packetboot-Verbindung mit Chagrcs, dem am A1: Ocean bekegenen Hafen der Landenae von d-Ame-ika in direkte Verbindu Dampfschißahkts-„Gesellschaft 1

aufzusetzen , fxemden in die führten Zucker gebeten w

Die Kaufleute von

n 62exlzadene Wa

ini e agen mit _ ck e geht viele Anhäng regelmäßig Christinos werden. lancischen einzurichten, wodurch fich N01 mit dem Unternehmen dir das" Stille Meer““ setzen würde.

Nach Briefen aus Havana vom Ende September:: [111 die Erhebung der durch den neui'n Tarif erhöhten Einfuhrzdu, an mehreren Punkten, namentlécl) in Puerto Principe, som), Schwierigkeiten gefunden, daß die BebdrdM sic!) qenöthigtg schen, diefen Tarif bis nach dem Empfang neuer Jnsti'ucciom aus OITadi'id zu suspendiren. Man glat'ßlk, daß die Reglern"! die Zölle wieder würde heranwrseßen müssen.

Berichte vom Cap _bis zum 3. Scprcmber melden, daß; den Kolonisten an der Gränze gelungen sei), den Zulahs ein vollständige Niederlage beizubringen und ihnen 111116 geraubt Vieh abzunehmen. '

rriften jelzt orri's Leuten _dc den Batterieen an, 1 at und er

am fÜbk

rnllerie m; 11 könnte.“

deuteten eine

Türkei.

e Blätter enthalten folgcndcs Schreiben «Us [ vom 17. Oktober; „Briefen aus Tscher- *che Flotte während des Som- daß die Landarmee fÜr 11131 In einem Scdrciben 1 19. August wird das Land als volkkom- Zn Sinope und Samsxxn ging das Bell den Russen in die Hände gsfaUcn 10. in Trapezunt ankam, erklärte jedoch da er ihn crsr 16 Tage voiher stand, in eincm für ißn bereit Er läuft keine GcfaHr, dcn zu fallen, der Kaste enctvcdcr ganz zurück; lokade nicht so streng auf- In den letzten Tagen smd mehr als 80 Personen in Trapezunt angekom111en,-a1[cin der Gou- hat ihken auf Antrieb des Russischen fich nach Konstantinopel be-

Englisch antinope W| hat die Russi ße Verluste erlitten,

v W ers ( g at einstellen müssen.

re Operationen 1) Herrn De_ll von en ruhig geichildert. erücbt, daß Herr y. Jemand, der am 'es Gerücht fÜr ungegründet er im Begriff abzureisen.

B e l g i e n.

Brässei, 8. Nov. Gestern bsgad sick) Neschid Päscha ;“ eine? mit 4 Pferden bcspanntsn Hof-Equipage nach dem P Zwei andere Wagen war'en dur Nachdem der Bolschaf kehrte er na iesigcn Palaste großes D'. diplomatische Corps, enatoicn und Repräsen-

[aste des König:? zu Lacken. 15 Ossixikre seines Gefolges besetzt. vom Könige in einer Audienz empfaxigcn worden, Brüssel zurück“. Morgen wtrd 1111 1) dem Reschid Pascha, das ganz: die Minister und eine große Anzahl S kanten beiwohnen werden. Die Ratificationen dos Handels; und

sehen, a1s

nicht an ezogen haben oder wenigstens die B ck: halten.

us Tsäxrkesfien ern-“ur, Osman Pascha, '.s die Erlaubniß verweigert, 11 dürfen. Auf die Vorstellungen ihrer hiesigen Freunde ck die Pforte sogleich dem Gouv e Personen in Freiheit z lbe Oßman Pascha allen

wjschc11 Belaicn und Frankrcii ckiffsah1'ts-Verrrages smd 111 111 zu Paris ausgewechselt Worden, allein es muß dieser Vertrag, bevor er in Vollziehung gesetzt wird, gebenden Kammern beider Länder zur Genehmixzung vorgeleg

.Während des Monais Oktober belief sich die Einnahmeder Eisenbahner: auf 305,0213 F1“. 86 C.

D e u t 1" ck 1 a n d. Se. Hoheit der Kurprinz und Mit- 1'e.1ent ist heute Nachmittag nacb Meiningen abgereist. Ihre Königl. Hoheit die Kurfürstin, schon einige Zeit daselbst amoi- send, beßnden sic!) in Folge eines Falles 12111voh1 noch nicht im Stand:, die beabsichtigte Rückreise

10. Nov. (Gr. H. Z) Die erste Kammer “ank- Adresse ges

abgeschlosscncn legten Tagen

ei'nem' den Befehl er- Vor kiirzexn be- Türken, die von Tichei'kesfi- en Sklavenhändlern gekauften Russen dem Russischen Koniul

u Übergeben.

“Griechenland.

. A. I.) Aus der Türkei sind yon ?achrichten eingetroffen. Der Kai- von Thessalien begab 1111) nach Volo, haratsch) bekannte Steuer cn zu erheben. Gewaicthätigkeiteti dcs Kai- sich ein Theil der Griechen in Aber einer der Offiziere des gewaltsam

Kassel, 8. Nov. _

Athen, 27.011. (Lieip *lolo her sehr unangenehme akam (Unter-Gouverneur) m die unter dem Namen Charatfi (C on den dort wohnenden 111 dieser Ungerechtig akam zu entgehen, flüchtete as Griechische Konsulat-Gebäude. aimakam umstellt: das G pte die da[) 11: das Charats und sie dann einkerkcrte. äußerst botrübenden Eindruck gemacht, weil sie qenährten Hoffnungen eines guten C“ ierung niederschlägt. der diese barbariscde Hand- Couricr“ sagt unter cr Griechi- e vollkommene gen Gränzbe;

, und waren hierher 1111 eingeborenen Gricck) Darmstadt, keit und den hat zm" Kommission f111' die Entwcrfung der D außer dyn beiden Secretatren der Kammer, den von Solms-Laubaä) und den Geheimen Rat!) und Gesandten F'.'k)rn. von Gruben. nanzen) wählte die Kammer dcn Frhrn. von Riedcscl,

Ober:Ceremonienmeister v. Türkhcim, 'Univerfiräts- -Li11de. In den weiten Ausschuß (Geseßqebung): undcstags-Gesandcen Frhrn. v.

Geheimen Rath v. Bi'eideiistcin, den F;“ Frhrn. v. Arens, den Universitäts- Auöschuß: den Grafen Botho zu Stol- andes :Bischof 111. den Geheimer

ebäude, öffnete cs sodann süchteten Griechen vor den Kamm- zu bezahlen nöthigte, ihre Griechi- Diese Nachricht hat

Bundestags- Jn den ersten Ausschuß (“Fi- 11 von Solms-Laubacs), Geheime Rat!“) von Breidenstein, Kanzler 111.“ den Gehei“ * Gruben, den hrn. v. Sagem, den

: den Graf: , chen Pässe zerrtß ier allgemein eincn is in neuerer Zeit ändniffes mit der Türkischen Reg eitungen drücken ihre Entrüstung 11 Der halboffizielle Griechische ichts das bis heute zwischen 13 der hohen Pforte bestanden obwohl die beiderseiti übter Harmonie gehandelt baden, er- olo die Nachricht, daß der Kai- menschlichfte 11 verfährt, Mächte mit «mme Unab- ren. Nachdem der Kaimakam die schimpft und die Gerechtsame verlclzr ölkerrecht jedem Unterthan eines unab- rcl) die “Angabe erlassenen

men Rath und

Geheimen Rath Linde. In den dritten berg-Wernigcrode-Gedern, den katholischen L Kaiser, den evangelischen Prälaten 1.11". Köhler, Rath v. Arens, den Geheimen Rath v, Kopp.

S p a n i e n. ?ädrid, 2. Nov. In Folge der durch die Wachsamkc ereitelten revolutionairen Bewegung am 29.0k- Quiroga [md Narvaez ihre Ent Der Erstere fühlte sich beleidigt, und dadurch 11 111 die Einigkei

'*nderem: „Obwvhln chen Regierung und inverständniß gestört hat, örden bis heute in ungen" alten wir doch plötzlich von V akam von Thessalien auf die willkürlichsre und 1111 eise gegen die dortige11.Griechischen Unterthanc er das Völkerrecht und die Protokolle der drei '.11ßen tritt, welche die von der Pforte feierlich anerk ängigkeit Griechenlands gara riechischen National arte, welche. das ängigen Fürsten zuerkennt, suchte er sich du 11 rechtfertigen , das; er der die inder andeln müsse.“ rnstesren und dringendsten Reclamacionen gegen dies nd beleidigende Verfahren des Kaim an, daß auf die Nachricht von diese apitain KanariS, im Archipe1 stationirt, 11 0 unter Segel ging. Er soll bereits dort an- Das Publikum ist sehr gespannt auf die wei- eren Folgen dieses unerwarteten Vorganges.

Berichte aus Kandien, die in Triest eingegangen nd bis zum 21. Oktober reichen, erwähnen nichts _von einem ufstande daselbft (von welchem man in Athen Nachxicht haben

»Wie) und sprechenbloß von zunehmenden Seeräubereien.

der Behörden tober haben die Generale lassung eingereicht. vaez sich der Thore Von Madrid bemächtigt, Rechte des General-Capitains verletzt habe. U unter den beiden Generalen wieder herzustellen, hat man die inisker Don Francis» Hubert go 131 und dem Conseils-Prä

in Folge eines 11euer1icl) Türkei geborenen Naias betrcne, also Die Griechische Regierung hat sogleich die is b'xutaie 211111) hört

Schuld auf den Kriegs-M schoben, denselben seines Amtes curse fident das Portefeuille dieses Ministeriums interimistisch über- tragen. Da die Entlassung das Generals „Quiroga nicht ange- nommen worden isi, so hat er eine Proclaumcion an die Na- tional-Garde erlassen.

Die Ausweisung der Frauen und Kinder der im Dien- des Don Carlos befindlichen Personen aus * mdrid hat dem Ministerium in der öffentlichen Meinung sehr geschadet.

Die Königin hat die von dem General Larve nachqesuchkk Entlassung als General-Capitain von Mc; Castilien nicht ange- nommen. Er wird vielmehr dem Vernehmen nach in den näch- sten Taqen mic drei Bacaillonen dcr Reserve-Acme nach Valli!1 «. dolid abgehen.

Briefen aus

akam erhoben. n Vorgängen dcr Schiffs- 1it seiner EScadre ogleicl) nach Vol ekommen seyn.

Barcelon a zufolge, hat der General Capitain, Baron von Meer, am 23. Oktober m;: dsr “Division des Oberi sien Clemente die Stadt verla beginnen.

Saragossa, 3. Nov.

Inland.

Berlin, 14. Nov. -- Separatistiscbe Auswande- rer. - Es sind in der [eßten Zeit in öffentlichen Bidrtern meh- rere Artikel erschienen, in welchen die aus dem Preußischen Staate auSgewanderten lutherischen Separatisten als Verfolgte

ssen, um seine Operationen zu

Nach der am 1sien stattgehabten Zusammenkotrimz des Volks ist die Ruhe hier nicht weiter ge“ stört worden.

Auf Bxf-sbl dxs Ge11e1'a1s S die hier befindlichen Karlcst:schen Gefangenen känfig 11111" halbe Nationen und, Verliersn die ihnen bidher bewilligten Betten- DU' hiesige „Novicio“ erscheint fUr dem 1.November un1 ter dem Titel „Eco de Aragon.“ Man schreidc aus Teruel vom sich nachstehender Vorfall ereignet. fangene, die fich in dem hiesigen Bürger-Hospital befanden- inigen Tagen den an der Thür des Saales |“ henden Soldaten mit einem Stocks “3 dann aus NW Fensxcr. C'inev von ihnen fiel sich todt und ein Anderer “wurde von dem Sergeanten des Postens erschossen- Der hiesige politische Chef begab sich sogleich in das Hospik“ und es ergab fick), das“; einer der dort befindlichen kranken Sol- daten in das Komplott eingeweiht wav; er wurde sofort ver- haftet. Dieser Voifall hat große Aufregung veranLaßt, wohner und Soldaten versammelten sick) auf dem M und verlangten, daß mit der größten Strenge gegen d

und Unterdrückte dargesi'eilt Werden. Einige dieser Arnkci dc- ÉWM s1ch fast gan _in allgemeinen Raisonnements und können M1_ofern fügjiä) un e_kückslchtigt bleiben, indem dci" versrémdige Le1er leicht qiehc, daß sie nur Eine Ansich deifcchten und daß den aufgesteUten Raisonnements sehr wohl entgegengeselz gleicher Berechtigung gegenüber gestellt wsrdcn könnten. den von diesen Artikeln dagegen Weisen, was gewiß das Riel),- nge isi, auf Thatsächliches hin; aber indem ihnen theils keine genauere Kenntniß des Vorgefallenen zum Grunde liegt, theils „dasselbe, zuweilen nicht ohne Absicht von ihnen entstellt wird, find sie geeignet, die öffentliche Meinung irre zu leiten. Solchen Artikeln gegenüber ist es an der Zeit, den eigentlichen Verlauf dieser Angelegenheit bekannt zu machen. Und gewiß Wird eine einfache Darstellung desselben hinreiche11, dM Theil des Publikums, Welchem es allein um die Wahrheit zur 1174 zu einer ganz anderen Meinung von den lmherischen parattsken zu. fahren, als die ist, welche man jeßt am häufigtken smdet- „Indem wir damit den Anfang machen, beziehen wir

autos San Migmel erhalten

W. Oktobev: ,Hier hat Mehrere Karlifiische Gé-

schlugen vor c 1 Boden und sprangxn

1305 tern erfchicnen ist und darauf in der Beilage zur Allgemeinen Zeitung vom 18. Juli 18:58, Nr. 199, wieder abgedruckt, in vielen Kreisen lebhafte Thciinahme erweckt hat. Der Verfasser dieses Aufsatzes schildert darin, wie er d1e nach Lüd-Auftralien ausgewanderten Separatisten aus Klemzig bci Züllichau wäh- rend ihres Aufenthalts in Hamburg auf ihren Schiffen besucht und 11111 ihnen über ihre Angelegenheiten gesprochen hat. Seine DarsicUunq ist offenbar darauf bcrcch1iet, das gegen diese Leute 111 deren Vatcrlande von den Behörden beobachrsce Verfahren 111 einem nachthciiigcn Lichte und sie selbst als solche erscheinen zu lassen, Welche 1111111 211211) Gewässcthwang gleichsam zur Aus; wanderung gcnöthigt kmh: 11110 dercn Prediger, Weil er die Agi't'ide 111chk habe annehnn-n nwilen, abgescßc worden scy- Es

_ fck)ein1 (';?Zixezkxssskn, 13.2 B*„ziéxi'ang drs wahi'cn Zusammenhanges

diescr Angelege-zh-«i: .:;1 die Peason dicéss Predigers, deffin in jenem Aufsatze nici): gc11a1117t2r Nai'cie_.1*§av=:l ist, anzuschließen, 11%11 derselbe 1115 dc1'U1'I11v-2? dcs É'Cpai ::5s1i1us in .Mi-einzig und (11.111 der dortigen Bcwchg-sxx, &“le zuch: 311. Aus- zvandckung acfährt habcn, (11111'!1;l)1k11 weiden muß.

Dwschavclwurde1111Jahre 1414.11 aksPicdiger inMemzig angesrellc. Obqlcicl) er schon damals zu der Paicki «hörte, Welche vorzüqlxcj) von dem KonventikeiMsi-n und der Verach- tung ailer WiM-nscixafc das 521711 dcr Kirckye crwai'tct, so war er doch noch weir 17211 dem Scpm'atisnnxs entieint. Die Agende für die evangelische Kirche in den Preußiscch Landen hatte er bercinviilig angenonnuen. Zum richtigen Vcrständniß des Fol» genden muß hierbei erwähnt werden, daß diese im Jahre 1329 eingefühn: Agende ganz auf dieselbe “2111 entstanden ist, wie alle 1211119111 AZenden, die seit der Zeit der Rcfot'mation in der evatwclisckykn Kirche eine wohlbcgrkmdece Gelt'ung erlangt hadcn. Sie ist zur Aufhebung OU“ in der lutherischen und re- formirtcn Kirche auf gleiche W-eise cingeriisenen licucgiscbsn Will- kür Und der duxci) dtesclbc herbeigeführten großen Nachtheile von dem Landesherrn Unter Prüfung der Konsistorien und ein- elncr in vcrdieniem Rafe steHender Gcifilichcn, so wie unter * erücksicdtxgung der in jeder Proviiiz herkömmlichen eigenthüm- lichen aiteti Formulare, dem Lande verliehen worden. Hiernach mußten nothwendig die cinzelncn (Nistkichen zu ihrer Annahme vcrpßichtcc werden, während dagegen der Beitrit: zur Union immer Sache des freien Entschlusses 9111111“th isi. Ueberhaupt sind Agende und Union ganz von einander unabhängig, und ist demgemäß in einigen Provinzen des Preußischen Staates diese voi'jeiier zuStandegekomnwn, inandei'cn jene vor dieser eingeführt 1vordcn.Dics-xs Vci*k)älrt1is;suchcn jedoch die Separatistenzuverdun- keln und stellen Agende und Union als zusammen gehörig und er- sterc, ihrer Bedeurung ganz zuwider, als eine Art symbolisches, den Glauben bcsrinimendcs „Buch dar; durch welche Begriffs- Vc1“111i1'1*ung «; ihnen dann oft gelingt, in den Augen von JUiHUUUtekkiÜMSWU beide zu verdächtigen. Dcr Prediger Ka- vel nun hatte nicht nur die Agende angenommen, sondern fühlte sich, als im Jahre 1882 der SeparatiSmus durch einen gewis- sen Menzel in der Gegend von Züllichau zuerst stärker angeregt wurde, auch berufen, 3111' Behätung seiner Gemeine, in Wel- cher es damals noch kcimn Separatisten gab, in zwei Pre- digten die apostolisch ; evangelische Beschaffenheit (wie er sic!) auIdrückte) dcr unircen Kirche mit besonderer Rück- sicht auf die Agende nachzuweisen. Za selbst, als er in den nächsten Jahren mit den Feinden der Union und Agende in Schlesien und Posen in Verbindung trat, ver- lor er die richtigen Gescchtépunkte nur allmäii? aus den Augen und setzte noch gegen Ende des Jahres 834 seiner Gemeine, die noch immer rein vom SeparatiSmus War, aus- einander, wie die Union ihr schon deSlZalß keinen Anstoß erre- gen d11rfc, weil, da Niemand zu der elben gezwungen Werde, sie sich als eine nicht unirtc betrachten könne; die Bedenken ge- gen den Tayf- und Abcndniahls-Ritus dcr Agende aber dadurch gehoben wären, daß der König sowohl überhaupt den Gebrauch der alten Formulare beim Abendmahle, als auch insbesondere 113111 seidsi diejenigen Modificationen der Taufform gestattet habe, wc1che er gewünscht hatte.

Diesen in den ersten Monaten des Jahres 1834 gemach; ten Bewilligungen war im Februar zur völligen Beschwichtix gung beunruhigter Gewissen eine ausführliche, zunächst an einige „Bauern gerichtete Königliche Erklärung vorangegan- gen, das; die Meinung der Separatisten, als ob durch die Agende und Union die lutherische Kirche gefährdet werde, durchans auf Einem Jrrthume beruhe. Auch fehlt es keines- wcges an Beispielen von Gemeinen, welcbe dadurch beruhigt und in der alten kirchlichen Ordnung erhalten wurden. Liber bei den meisten Separatisten wurde dieses freilich von den für ihre Zwecke unermüdct thätigen Hämptern vexeitclc, weiche ihren An- Hängern selbst fü: den Fall an "0311 gottesdiensiiichen Handlun- gen in ihren Parochiecn Theil zu nehmen untersagten, wenn dieselben auch nach dem von ihncn für allein richtig erklärten Ritus verriclyrec würden, weil sie doch auch dann noch immer in 1111er gc1vissen Verbindung mit den ungläubigen Rcformirten siänden. Damit war der strengste Lehrzwang verbunden, wie denn dék ehemalige Professor Scheibel untcr Anderen den Zül- lichauer Separatisten in einer um diese Zeit erlassenen Zuschrift ausdrücklich e111schäkste, keinen der sogenannten Traktate zu lesen, ohne Vorher die Erlaubnis; dazu bei einem gewissen Hirschfeld, einem in der Nähe lebenden 1eparatiscische11 Prediqer eingeholt zu haben. Det" erste Schritt, durck) Welchen der Prediger Ka- vcl sick) diesen Separatisten näherte, War ein ungcmäßigter Ge- brauch, Welchen er von der ihm erihsilren Erlaubnjß machte, Erbauungsstunden zu haltejj, dic baid nicht mehr nur, wie zu- gegeben War, auf oem herréciwfxxiclxcn SMosse, in der Pfarr; Wohnung und in dén SchuiZ1111mern, sd11dein aucb bei diesem und jenem Bauer sraxtfandm. Zu Anfang des Jahres 1833 91111", er dann schon so 1111311, 11-313 11 zu Pose11fcie1'11chsein Tauf- 1111d C011s11'17-ai'id-1s-(*Nli'tdde, 1111111711 kx dW'ä) sein bisheriges Verhältniß zu der? Union 111119131 glaudxo, erneuerte und da- 1111, seinem A11sd1uc§e 1111111115, zur «evangelisch:luthertschen Kirche zurückkehrte. Seine 111111111cl)i"1'gc cntfchicdcu separatistische Gssiunwig t:“at darauf öffcntiiciz zuexsi dadurch recht hervor, das; er unter dem “2,3. Ja:“rU-U' dcm Konsistorium: der Provinz die Unxcige machte: ér fühle sich in seinem Gewissen gedrängt, untcr Nicderlegung seines Amtes aus der evangelischen Lan- deskirche auszuscheiden, um strenger Lutheraner seyn zu kön- nen. Dieses sollte jedoch sonderbarcr Weise erst nach einem Viei'teljahre, v'on dem Tage seiner Anzeige an gerechnet, ge- schehen; in der Zwischenzeit wollte er seine "Stelle als evange- lischer Geistlicher noch ferner in der Art wie alle anderen be- kleiden, das" heißt doch, seinen VorsieUungen noch fortwä rend bundbrüchég werden. Auf nähercs Befragen Über seine “2 büch- ccn versprach er insbesondere, in diesem Vierteljahre bei dem öffentlichen Gottesdienste und den geistlichen Amts- handlungen die Agende fort zu gebrauchen, um, wie er be- scddnigend sich auödrückte, „zu zeigen, wie bereit er sey, selbst

gen Karlistischen Gefangenen verfahren Werden solle , es ge uns für diesmal auf einen Aufsaß, der unter der Ueberschrift:

Paxdnham, dee: Britische Geschäftéträger, beordert sey, sich so-

jedoch den Behdidcn, die Gcmüiher zu beruhigen.“ „Die auswandernden Lutheraner“ zuerst in Hamburger Blät-

mit einstweiligem Anstoße seiner sonstigen Ueberzeugung 0.1; von

Gott gesetzten Auctoritäten vor dem Volke u e ren 1: end daß Gott dieses Verfahren in Gnade ansehezn werde.-“h1sebri: gens geschah jetzt, was sich vorhersehen licß. erregte das größte Aufsehen, bci Vielen sogar Bewunderung und zog insbesondere sonntäglich eine bedeutende Mtnfchenmasse vo-n na!) und fern zu seinen Predigten. kemesweges bei einem ruhigen Abwartcn des bestimmten Zeit; Vielmehr hielt alsbald die Gemeinde fi'lkkUche Vem sa1nn11unqcn,_der Form nach von zweten ihrer *))kitglieder zusam- menberufen, in Wahrheit aber auf Betrieb ihres Pfarrers. Die noch vor kurzem mit der Veischiedcnheit der theologijcßen Meinun- gen gänzlich unbekannten Landleure schr1cben sich chr cm voll- gi1liiges U:"(hcil 1'1bir dieselben zu. 111 eine:“ Vor:

Sein Entschluß

Es blieb inzwischen

. Daz: Resuitac war, das; sie _ _ __ Prediger Kavel gc1chriebc11en Eingabe den RÖMI b17111::„,;11e 1115 21:12 alciuthcrisäx Gymsine amuexkcn- _ 27-1:- dt-“l-I Zé1chch211 wäre, würden fie, wie: ausdrücklich Zciazt 18111“, kcmc-i “2111111111 an dem heikgen Abcnkmahle nch- 111e11, «?ck 1019 311111161“ lan-Fn 11111211. *))?111de1'z121)1 Cingepfaritii' hiergegon sdrmljch; aua) sprachen daruber die übcigen Pi'cdigcö De1 Zi'liiicmuer Synode 111 einem Sclyfeiben «111 dc.5K01:|11":0:1un1 11)" ÖNij'fo-llen auf das E111;:,)ie- dcnske (11.18. Ungeachtet 1-“11er acscizésiiriqcn Versammlungen 11111“. 3111d 255111114) dcr Pl“kÖÄ_1;1*1'K§-1111 inz1v1schcn eine immer“ qréßcrc Aufregung in und aukzei'haxb seiner Semeiue bewirkte, 11113) seine anders denkenden Amisdx'Qder in Predigten und Gesprächen verdächtigte, wurde er dfnnoch von den Behöidcn in seinem Amte gelassen, 14 UM? OU" sl) bkstimmrcn “Zl11'fk1'1ndiqung disscks ben nickt einmal die Bcsßllung cines Nachfo1ge15*f§1r ihn de- * trieben und man gab noch immer der HOffnuncz Raum, daß rr zu einem besseren Sinne zu:'1'1chkchrcn winde, dm so wehr, a!s er fick) einmal ausdrückxicl) cine Bedenkzeitausbat. Als er aber dann genan nach dem Ablaufen der von ihm gesetztenFiist die Agende in Klemzig außer Gebrauch selztc, blieb freilich nichts anderes Übrig, als ihn, feinem so fdrmlich ausgesprochenen von seinem Amte zu entlassen. wird man zu beurtheilcn im Stande seyn, was es mir der Behauytung auf sich habe, als sey er abgeseßc worden. „J seinen bisherigen (Gemeinen aber War einmal der Saame der Unzufriedenheit mit der bestehenden kirchlichen Ordnung aus- gestreut. Dazu kam, daß die Mehrzahl der Mitgiiederderfel- ben in der darauf folgenden „Zeit sowohl durch Verrichtung geistlicher Amtéhaxdlungm, als besonders dadurch, daß sie ihre Kinder nicht nur vom Konfirmanden;Unterricht, sondern auch von de1*Schuie emsexnt hielten, die Strafen auf fich zogen, welche in den Landesgeseizen auf diese Uebertretungen geselzc , urchaus nothwendig erscheinen, wenn nicht das e Wohl der Kinder den falschen V fert werden soll. „Das Lästige dieser Strafen, verbun- den mic der fortwährenden Aufregung v _ rs, riefen dann, unter deffen auödrüäüchem s Ende des Jahres" 1835 den Entschluß. zur

Uebrigens prctejiixte cixie

Willen gemäß,

sind und als d orstillungen der Aeltern

on Seiten ihres ehe- maligen Seelsorge Zureden, gcgen da Auswanderung bei ihnen hervor.

Bevor jedoch ihnen diese gestattet ward, schickte der für ihr: Wohl besorgte König eine Kommission zu ihnen, welche fie ihnen richtigere Begriffe von der evangeli-

nochmals hören und Da fand sich denn

schen Kirche _ uvörderst, daß fie eichtsinnige Art entworfen harte

beizubringen versuchen sollte. den Plan zur Auswanderung auf eine höchst n und daß seine Ausführung 1: gcfahrdrohend war. Ueberdies zeigte fich bei ihnen Verworrenßeit dcr VorsteUungen. en Schrift Wendeten se auf eine widersm; Von Luther kannten sie nur dessen härtesten Offenbarungen gal- unbedenkléch des Jrrthums, vorgehalten wur- war ihnen unter

deShalb sel)

Aus prüche der heilig nige Weise an. Aeußerungen,

Beschuldigten

Die deutlichsten

ihnen für

seiner Aussprüche die ihnen unbequem waren. Anderem sogar die Meinung eingeprägt worden und fie ließen sich von derselben nicht zurück!)

ringen, als habe die 21 selbst das apostolische Glaubens-

Bekenncniß verfälscht, und als 111 von einer allgemeinen christlichen Kirch die Rede, indem nämlich in den gewöhn- einen Lutherischen Katechismus das Wort: rfüUung ihrer Forderungen wesen seyn, indem fie so chulcn und Univerfitäten, Unter die- rlaubniß zur Aus-

sey in dieie der Union zu gefaüen lichen AuEgaben dcs 1?! „allgemein“ ausgelassen ist. Die E" aber würde grdßtentbcils unmöglich weit gingen, eigene alc-Lutherische Konfistorien und sonstige Behörden zu verlangen. en Verhältnissen wurde ihnen denn die E icht gegeben, und ihnen dagegen dringend vorge- derselben durch die höchsk waHrscheinlich für ihre Wi-

wanderung 11 daß die Ertheilung knüpften großen Uebel zur härtester: Strafe werden würde und die landeSväterliche Milde des glich auch über diejenigen jungen Glieder ihrer Fa- welche ohne bereits selbstständig handeln zu [eltern in das in einem fernen hende Elend hineingezogen würden. Licher Gründe blikb indessen bei diesen Se- weil dieselben unabläsfig von den Häup- entgegengeselzten Sinne bearbeitet wur- ihr Gesuch um die AuswanderUng be- ibnen dieselbe endlich, jedoch unter des Unrechts, welches sie dadurch, so von ihnen bewirkte Spaltung in der 837 ertheilt und ist von dem der Kiemziger wirkich benutzt worden. clcher diese Auswanderung herbeiaeführt immer nicht auf, auch die zurückgeblie- seincr ehemaligen Gemeinen gegen die beste- läßt dazu selbst ge-

damitver derselzlichkeit Königs vcrzü milieu wachen müsse, durch den Unverstand 'der “2 Welttheile ihnen dro Kraft dieser und ähn paratisken unwirksam, tein ihrer Partei im den und da sie vielmehr harrlici) erneueyten, nochmaliger Vorhaltung wie überhaupt durch d1e Kirche begingen, im Sepcember 1 größten Theile Prediger Kavel abcr, w hat, hört überdies benen ONikglieder hende kik druckte Zu

ck11che Ordnung aufzüregcn, Und schriften vom Anstande her an fi.“ ergehen.

Nov. -- Jubiläum. -- „Der 17. Oktober Tag, an Welchem der Königliche Gene- fißorial-Rath und Doktor der Theo- rict) Brescius 50 arbeitövolle und Diensie der Kirche und des Staates e amtliche Laufbahn begann derselbe s Diakonus und HofrPrediger zu Muskau in Lausitz, demnächst auch als Assessor dcs storiums daselbst, wurde 18011 Ober- NiedewLaufiß, kam 1811 als General- der Nieder-Lausiß und KonsistoriaL-Rath nach 816 in derselben Eigenschaft als Mitglied in die wurde 1827 nach chul-Koüegium der Jahre 1836 auch zum Frankfurter Regierungs- Die auSgezeichnete Tüchtigkeit, welche der in allen diesen Verhälmissen bewiesen , die 1111- nd Liebe, die er sich von Vorgeseßten und ben hatte, ließen erwarten, daß der Tag

Berlin, 1-3'1. dieses Jahres War der rak-Smpcrimmdent, Kon logie Herr Karl Fried reich gesegnete Jahre im zurückgelegt hatte. im Jahre 1788 a der Preußischen Ober- Standesherrlicven KMK Pfarrer zu Trieb Superintenden Lübben, trat ] Königl. Regierung zu Berlin in das Königl. Provinz Brandenburg verseßt und i Superintendenten des ganzen

ran_kfurt a. d. snuscorium und

Bezirks ernann würdige Greis gemeine Achtung u Untergebenen erwor