Achenbach. der Marinemaier der Schule, hat sich dagegen nach den! “Norden gewandt und 11: zwei Stücken seine immer hover siti: Fendc,Meisterschaft bewährt. Besquders hervorragend ist sein Bild, wel: ches e_me winterlic'hx Felsenlandscyast aus Norwegen mit Seeküfie darßellt. E11: Theil des ner eingeschn11tenen Fjorde] wird noch von Schiffen: Ysabrcu, wahrend 3-16 und Küste in Schneelasten begraben smd; schwere wchaexwolken und Rcbel wogen in der Luft und um die "Felsen, hald hier eine Kuppe vcrbüllend, bald dort ein Gebirq dem Auge entschleierud ederxemen Simi)! des meS hi11durch|asscud bis“ auf den dlendcnden Selmer, dessen immer noch mehr fie bcrabmscbfittern _ _ Alles dies ist mit warmck Phantasie und lebcndxgém Schön- heitsnnn ausgedrückt und trägt so viel Bürgschaft der inneren Wahr: 0111 m fick), daß die Fremdartigkcn der Natur der Wirkung gar 1111171 “ Dex Glanz cincs rötyliazen Llewes auf dem frisch-:11 lockexcthämee getpm11t_uoci) duni) den Kontrast cines grünen 1100.11- “.;-11511 Eiöbldckcß, em Eisth, der uns eben so neu ist. als 0111 [UUÜCU Berchayeru. ,den wir abcr darum 1100) 111.1): .125 ueiwadr 1.1.1111, 773.1- dxrn lieber 1111 V:rtr.n1:11 aus das Aug: nud dée (*.*cw101'11vui1xxk311 , * E11! 17.111115 Lxxid Nelli eme Strandgcgcnd mi: eincm Blockhaus bci Maimd '.11 Ick»:- _ Das Blockhaus ist am" Pfählen in di:“ Scr 11111111110405111, Miche unt tobenden Willen wjiditürmmd andcaust. 0.111 10:11 111? :*.16 (“ZUNE
drohen.
im Wege steht.
115 Künstlers bercitwinig hinn-xbmeu 1219071111. cen vor.
Haus besngtwtrd 11110 di: Pf.]ch gcriiitclt 511 schen 91.111111. flcinexe Stiickc- 1_v_clche später von dickem „Künstler cémrafcn, gadcn 11111 m 1111er Aunafsuug Und Bcimndlungsmeise dic 0110111101, 0.113 dkrjelbc 11ch_11ach Paris bcgcden baden musse, de1111 unverkenn- bar bat er „ck den brcitcu uud fcmn Vdrtcag dcr Par*io'er 31111117: lcr angeeignet, mehr, ,als erwünscht ist, nnd 111316111) schcmt 1011 auch UU mehr kasalscbcr Sinn in dex Mai)! der GexeusiäUdc augcücxkt zu babcn. sxlbstüäudtgcm Wege so viel gelungen 111 und dcr 21,11" Vermittler einc f?, genaue Bekanntschaft mit dcr Natur gxumäzt dat, scheint 11119“ dies uderrafchcnde utermczzo weniger gefahrljci). Einen zweiten Marinemaler _aus Düsseldokf lernen wir 111 Bennccic kcnucn. der mit einem klemeu Seeßück, besonders in Himmel und Ferne aitsge: zeichnet, zu großen Hoffuungcn bercch1igt. Eben so ausprucbg: los als frisch, gesund, dexter und wahr ist eine kleine W111: tcr:Lan„dschaft 11011 Hilgers, welche an fm'ncr Natur-Bcob.1ch- tung, emem besche1denen_ Jdcaliömus und einer freundlichen Eleganz dex Pinsels deu_Verg1e1ch mit Kockoek nnd Schclfbout “.'ech1 wobl benchxu kann. Em hctbstlicbcs Bild von Klein bat auch seine eigen- tbümltchcn Vorzüge; eine mit Rohr bewachscne Lache, w:) Jeder, der Jäger 01, wilde Enten vermuttxn fonte, an einem Walde mit falbcm Paul)" und darüber ein nicht eben freundkicbcr November-Hnnmel. das 10 hochst einfach, aber mit so 017.1 Sinn für die durchgedcndc Slim: mung ausgesprochen, das; fie auf jeden Bcschaucr übergeben muß. Heiter und poensch wiederum ist cm Abend- im Gebirge von Lan- e'11; Schönheit m" den Tönen und eine sanfte Rxxbc 17cher1x dcm “* elde einen wohltdangcu Eindruck; cin cmsamer Jäger 111111 um seinem Hunde quer. uber die einsame Gebirgsskraiic soit. Eudléch, wären noch zwei Brider vou Wénkelircr in Düsseldorf zu Mme", der nicht nur auf dem biSberigcu mehr ins Detail sircbeuden chc geblieben, sondern,!"tcix qui" demselben noch viel 101021 von dcxn wav.- rxu Ziele dxr Kumi enisernt hat. Man kann hier recht ichen, wic cm: übertriebene Cdarakterißif alles Einzelnen deu TomkEjndruck ayfhcbt; aber dies Beßxxben steht ]eyt gani vereinzelt da. wogegen eme so roße Y_nzth mchtiger und ansprechender Landscizaftsbilder aus D.Ki eldorf cmgma, daß wir hier nur noch die. Namen nennen: Brcs-auer, Dahl, J1'sderic1), Funke, Haacke, Hisppe1,Koch, Kregeubrtuk, 'Pälz uud Wichura.
In dem leßten ,Kunß-Artitel, in Nr. 317, ist der dem Bilde ...Morgeu-Andacht cmer ]unaen Spanierin“ durch ein Versehen der Name des Künstlers an:;gcfailcn; er heißt Levanxxr. wie aüexx Hie- sgen genugsam bekan_11t seyn djjrfxe. Gr..
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01711ge1119111113 Zinzciger für di? Preußii
BLkaiTUUÜäÖ-Migéxi.
Aufforderung, den vakanten Nachlaß der 411 DÜWU ver-i üorbeneuKlofferfranMarg. Yugußiüa Dorstx
betreffend. [
Nachdem der Nachlaß dex am 13. Mai 1822 zu Düren verstorbenen Klosterfrau Margaretha Augnstina Dorfi durch Beschluß des hiesigen Königlichen LAW: ger1chts vom 20. Februar 0. J. fiir vakant erklärt und der Notar Schumacher zu Türen zu desen Kurator ernannt worden. haben wir, da Erben der :c. Dorst bisher nicht zu ermitteln gewesen smd, auf Grund der Art. 708 und 770 des b. G. B. die Ein- weisung des Fiskus in den Besitz des von der :c. Doxsi nachgelasseuen Vermögens nacbgcsucht, und es im,! darauf das erwähnte Gericlzt dnrch ch“chlus1 vom 17th d. Mrs. nase": 01201111 beurkundet und vcrorduet, daß zuvördersi eine Imalige Verkündigung deffelbeu von drei zu drei Monaten durch unser AmtSbiatt und den Anzeiger der Staats-Zeituug, so wie durcb öffeutlt: chen Anschlag an das Lokal deS hiesigen Königlichen Landgerichts, ßattfinden sone.
Demzufolge fordern wir akte diejenigen. wclche auf den Nachlaß der :c. Dore? recdtmä Jie Ansprüche zu haben glauben, hierdurch auf , ihre 911sprüche binnen der durch Art. 770 des 113. G. B. beßimmtm Frist geltend zu machen, widrigmfalks nach deren Ablauf die definitive UeberWeisuug dcs" gedachten Rachxan'es von uns extrabirt werden wird.
Aachen, den 30. Juli 1838.
König11che Regierung. Abtheilung für die Verwaltung der Steuern. Domaineu und Forsten.
„._.-«._.. .
eincn zu!.“issigen
Der Senat
Bekanntmacbung. Rotbwendiger Verkauf. Ober-Laudesgcrici)t „zu Marienwerder. Das freie Allodial-Rittergui Przyrowa Nr. 1115 im Konißer Kreise, abgeschäßt aanZLxx Thlr. 18 sgr. 4 pf. xufolge der nebst Hypothekeu-Hckxzn und den Bedin: gungen in dcr Registratur cmzmchcndcn Taxe. soll am 0. Mär11839, Vormitta s um 1111131,
an ordentlicher Gerichtsstcllc subhaß rt werden.
Bekanntmachung,-
Der aus den 16. Januar 1830 angesehte Blchmgs: Termin zum öffentlichen Vcrkanf des GutszAnthcils Zukowke Nr. 299 (.in. (ck., Stargardschen Kreises. wrrd hiermit aufgehoben.
Marienwerder, den 9. November 1838. Cwil:Senat des Königl. Ober-Laudes-
gerichts.
r o k l a m a. 8111 Anmeldun und Ausweisung der Forderun en au die erbschaftli e Liquidations-Masse des am 7. a- uuar 1838 u Herrenhölze verstorbenen Ritterguts- Befißers Io ann Andreas Busse, zu welcher nach- folßende Grundstücke, als: ; das Rittergut zu Herrenhölze.
den 4. März
wordxn.
fest.
Bei einem so gediegenen „Talent, dem aiif»
1318 Meteorologische _Beobachtung.
' Zorävaux-“L'ezte -. Köln- „Kneden 96. Uk.
§xm1vrach1ck1150 431. k!“.
Comp. -l)ancn1- ....
Hoip-isobmam 11.
Luft1värn1e...... + 3,00 N. +
1838. Morgens .' Nachmittags j“ Abends Nack einmalégc: ;; ' o . -.ambuk , 15. Joyembek. 15“ Nov'mb'r'; 6 """ “ "'"“ | ") """ B““WW- 8.111.190»:- 1475. 1172. vgl. 11-1... 14-7“... 591,1)". _N 3“; Kent- .Mo]. ». Luftdruck ....... ., 335,63““Par. 334,40““Par. 332,82““Par, Queuwärme 7,20 N. *“ Paris. 12. 3107811111171-
4,2" N. + 4,00 N. Thaupunkt...... + 2,59 N. + 3,19 N. + 3,0“ N.
Zageémittel: 334.28““Par„. +3,70“11 +2,70R 84pC1. SO.
Flußwärme 4,1“) N.
50 Kemo i'm 1:0111“. 110. 85. 3'" 1111 cout. 81. 93. 0 Bodenwärme 6,00 N. /0 10 5,
1111 00117. 102. 50/1. 59311" Kemo "3/4“ ““W"“ "' :n'j" ['am-ZZ)
Dunüsättigung 89 pCt. 82 pCl- 1 80 pCt. Ausdünstung 0,0:1“Rh. Misn, 12. Foyember. Wetter..„.,...... trübe. x txüde. x trübe. Niederswtaa0601“ Rh. 50.- 11-101. "173,- 40/ ]001/ 30, 813/ 21,- 0,
- . ». * - “- “ . 0 14“ „0 2- 0 o“ .: 11-- 1S- 2Llnd-o-5-ooood-do SO. ] CLT“ ] EO. Wäkmksvule +40“) UKUK-ZÜÜLÜ 1593, XL"? An', --, '. Wolkenzug ...... - ] OSO. ] + 2,3 0.
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Königliche Schauspiele.
Zerli
11 0. 1' ])an 17. Koyeuüxek 1838.
Sonntag, 18. Nov. Jm Opernhause: Konzert von ., Clara Nover. 1) Ouvertüre. 2) Recitativ und 'Isrie-amzd Oper „Norma“ von Bellini, gesungen von Miß €. NN" 3) Concertino für Flöte, vorgetragen von dem Accesfisten
80150.
1'r91_-.t:.1. kköW-Zob. 1213/8.
9161133. l'r5111.-51:11. 68'/-,. (Z. 110. 687/3. 683/4.
L.1ndc§gerichts.
Edifial-Citatjon.
Ueber das Vermögen des hiesigen Kaufmanns C. B. Potvka. bestehend aus Ungefähr 2250 Thlr. und mit ci11er_Schuldcnsnmmc von 5822 Thlr. 28 sgt. 11 pf. belastet, ist bent dcr Konkurs eröffnet worden.
DLL? Connomtions-Termin sieht vor dem Herrn Land- und Stadtgerichts : Rat!.) Koeltsci) 18:10, Vormitta„5 an, zu welchem die säumrtlicben Gläubiger des Potoka zur Liquidation 11,110" Ansprüche hiermit vorgeladen
Don hier am Orte 1111111 bekannten Gläubigern wird der Herr Justiz-Kommiffarius Hirschberg zum Man- datar porgeschlageu.
Dieunigen Gläub durxk) einen Mandatarius erscheinen, werden ihrer Au- spxijchx an die Masse für verlustig erklärt, und es wrrd thncn em ewiges Stillschweigen gegen die übri- gen Kreditoren auferlegt werden.
Oppein; den 14. September 1838.
Konig]. Land: und Stadtgericht.
_Oeffentlicheö Aufgebot. Der Lederhäudler Johann Ernst Leydecker bier elbsi hat in seinem am 31. Mai 1837 publicirten mente den Descendenten der beiden verstorbenen Schwe- Kern seiner Mutter ein Le at von 2000 Thlr. ausge- Diese beiden Mutter chwestern hießen Johanne
.); „„.-- _ _
'H) 'die Früher 311 dem Gute Cbadc gehörig gewesene
; Forst-Parzelle, ? c) der zwischen dem St. Almen- und dem Steinthore dcr Rdustadt Brandenburg bclegene Holzhof,
9?) die vor dem St. Annenthore der Neustadt Bran: deixbmg .in dcr Fluri) belegen:: Wiese,
.:.) die an der Flath vor dem St. Annenthore der Neustadt Brandenburg belegene 1701.1(1. 1'0].350
des vaothekenbucbs dcr Nenßadt Brandenburg _vcrzeicbuekc. Wiese. gcb'oxen, ist ein Termin vor dem Dcvutirtcn, Herrn Rsfsx'cndarins Gottsched, anf dm 20. Dezember c,. Vormittags 10 Uhr, im_Obcr-Landesgo-rjcl)te bierselbsi anberaumt worden. Sämmtlicbc unbekannte Nachlaßgläubiger werden da: 011 hierdurch vorgeladen, alsdann in Person oder durch und leaitimirten Bevollmächtigten, wozu in crmangelndcr Bekanntschaft die hiesicn Justiz- Kouxmissaricn Silberschlag, Fritze nnd Heidmann zur Axtswawl hierdurci) iu Vorschlag qebracht werden, zu crs117e111111, den Betrag und die derungen anzngcben und mit Beweismittcln „zu unter; 17111501, unter der Verwarnung. daß die Auébleibeuden aller ihrer etwanigen Vorrechte verlusii mit ihren Forderungen nur an daSjcntge verwiesen 1211113211 sQUcn, was nach Bcfricdißung der fich melden: denGläubizcr von der Masse ubrig bleiben möchte. Maxxdeburg, am 18. August 1838.
Qualität ihrer For.
erklärt und
des Königl. Preuß. Ober.
..,-_...„M-»_-
10 Uhr.
iger, welchc weder persönlich noch
esta-
Kxnaceküam, 051011011. "“it-111. 561111111 53"/16. Passise L:.
190111. 411 1.111 arp *: n, 11. Xoysmbcr.
Tim]. «. Neue 3111. 171,14. krankarc a. M., 14. X0W1111107. 0281011“. ZE/o 11-101. 1065/3. (Z. (1. 19/0 251/8, (4. Zank-éxcejen 1771. 3511/4. (Z. [0088 2115001711331“. 133.
50/0 54.311? «1.474.104. 20,01, 11011. 53%- 530,5. Iisenbabn-thién. 81. (Jermain 680. 81". Ufer 580. 8. 110. 111111138 [1ka 300. 81". chanburg-lknsel 355. 131.
xme/és/zkr Fynäx- uva! Neéé-(F-xuy'x-Tscst Königlichen J)“?Ufikscbule Herrn Rapp. 4) Das Waldvd * ' k; (.)on - 7 U . - - - [11 ;; “..ck," 9;,ch_ „“,; ;;„efk' FFM Lied mit obligateniWaldhoi-n, von L_achner, gejun en voanM &..-50.018011. 4 103 102112 komm.!“fanüdt. 31 101'/2 101 Novella UU!) “Z.Z[e'kex von den) Königl. Kammer:» Ufixus 11.11.51. 011. :0. 4 1031/!; 1025/8 x..-".xeum.ao.:1 101704 10114 Schunke. ») Jantasl? Übxk e!" Zrländisches Lkéd- fur Pia ['kämßob.11.8esb.- ][???“ 'N'/z JeUe-i-ebe 110. 4 1043/4 _- kakHTVokf'ngagen 139)? Stbdome anger' 6) AklÉlaus NRW ](unu-Übkjmkc. 4 * /2 103 köek-t.().uuch7„ der U,! Sl von * tcyer Sek, _ae ungen von ara We “...]-„1.3.1.4... 4 103 10202 8:11. (1.11. ...»- 93 „ Hierauf: Michel Perrin der Spion wider Willen a . .. 'Z/ / , »Usts 11.311.81-111-1111. 4 102-/z3 102',z *- * in 2 Abtk)., von L. Schneider- JWT“? TT“ 44 "" “" L““Y'UTW *- 21T:-4 EUR Im Schauspielhause: 1) 1.71 ]011118 101111118 001018, („'am . nge - * _ *- eno 11123 an _. -- . - , . "&“, 00.0111“; 48 __ Msaüebia,“ _ 13'/T 13 F)" ] acts. .:.!) 1,11;- 1,113?! 110 1.1 (131111? 119 ('1101-„111'5, 7311110111119 Westphkfmtjbt. :1 101 100'/2 zva. «om-nöu. - 391€?) 03-7 7'1- “*)-"L; „ , _ 6101-11. ['n-. 110. 4 105 1041/2 teu . 5 '1'111. _. [31/4 1231; «311 *Bocham: FW:?" nach Vökschrtft, Lustsptel tn *,- Ab ||:Spk.l'kuu"ot- :; 101 1001/;. Uljeouto _ 3 4 vom 111. C. Töpfer. Hierauf: Soloeanz. _ 7:10:11. Montag, 19. Nov. Jm Schauspielhause: Clavigo, Tra» “79 ““*“" ck““W' ' [Y]"? "? W021? spiel in 5 Abth, von Goethe. Ym-tskäam ............... Ms]. lian 1401/ ...- Dieystag/ 21). N01) Im Opernhause; Onkel und N 1... ............... 25011. 2.111. 1395/ _ Lastsptel m 1 Akt- Hteran: Dek Seeräuber, großes B,. Umnbnkg ................ 30011111. Fun 1503/ *- in 3 Abth'/ von_dem Köntglick)?" Solotänzer PüUl Taglio 110. ..... . ...... 3001111. 2111. 1500,3 „_ Musik von Gährxck). :coniäou ................. 3011) ?ck" : Y:: 0 2le-. ]6 21755 Im Schauspielhause= Französische Vorstellung. ar] ............. ' ...... 1“. 2 7 2 ;! -, .___-.___.- s'iauwdoxx. ............ 15017]. 21111. 1013, _ Kdniqsstädtisches Theater. HIÉKJJT """" MY ZK "WW“M* SWW„chNW;MWmM1HWWMWW [..ck-tz- _“.J_„_":„:_::::: 100-111 „MW '_ /'* "Z Oper in 3 Akten, nach Jony und Bis fret bearbeitetvo y-Mkm-e „. 111. 1711 ......... 150171. 21111. 1015/„ -- Theodor von Haupt. Musik vdn Rosslm. . . ?ennbnr; . . . . . . . ........ 100 11111. 3 W901:- -- 4 ZW,. I)eontag, 19- YHOVKÖHLQWVHP“ Yandét'kknbrÜUt'Pthamx m 3 Akten, von . rner. ierau: i und [SIM "“"“““'"“““"“"'““*'*“"'"““'“'““"'“'““*** “" Vaudeville-Posse it: 1 Akt, fk“ nach Patrat, von L. Angel]. „; _ .", . ck [; .. _ „_ _ Dlle. Eichbaum, vom Stadt-Theater 7511 Magdeburg, neu eng»- . 11 3 11 .. r t 1 .. 0 0 1 » 1, 11. _airtes T))?itgsied dieser Bühne; Adolphme, als Debüt.)
Dienstag, 20. Nov. Norma, Oper in 2 Akten. Muß! von Bellini. *
Mittwoch, 21. Nov. Nelke und Handschuh, oder: „Dj: Schicksale der Familie Monetenpfutics). Neue Parodie eines schon oft varodirten Stoffes, in 3 Akten, von I. Neßroy. Musik von A. J'Küller. (Herr und Mad. Beckmann werden, von ihrer Urlaubs-Reise zurückgekehrt, hierin wieder auftreten)
12. [“Tor-6111001“. _ 50/9 00. 1013/8. !(am - 1111|. QUIZ. 51:11. «. 21113]. 5'/,-..
119. (]SITOkk. 11101. 1035/5
40/0 995/8' 61 2=/20,*-0 51.)- 1700. Partial - (11-1. 1.0080 7.11 100171. 276. (1.
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“In Vertretung des Redactcurs: Wenßel.
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113.111. Séaaten.
Rosine, vcrehelicßtc Schuhmacher Runge, Md Anna Regina, vcrehelichte Tuchmacher Scheedel, gsborne Urban. Als Descendrnten der Leytcrn haben sich bis- her gemeldet: ]) die Christiane Dorothee. verebslichte Tuchmacher Boehm, eb. Scheedel; 2) die Chrniane Friederike, Koch, geb. Schedel; 3) die Henriette Wilhelmine, vcxcbek. Goldarbeiter Wimberger, zu Greiffeuberg; '» 4) die Christiane Friederike, vexebel. 3311111113111?!- Exner, geb. 'cheedel; 5) Benjamin Traugott Schecdcl; 0) Christian Gottlieb Schecdel. bside Tuchmacher: . cscllen zu Grünberg; “' ohaune Rosine, verchcl. Tagearbeiier Menge, qeb. Scheedel, zu Alt-Kranz; 8) Johanne Friederike, verehcl. Böitchcr Jente. geb. Rhode, hierselbst; 9) Ernst David Rhode, Tuchmachcr zu Luprabl in Rußland. Wir fordern nunmehr auf Antrag mehrerer der auf: getretenen chataricn alle unbekannten Descendcntcn dcr cnanntcn beiden Schwestern der Mutter des“ Lcder ändler Lcddeck'er, und namentlich: 1") die k“(olyanne Rosine, 2) die “ovannc, 3) die “ cbaimc Friederike, Geschwister Runge, welche Desccndcntcn der Johanne Rosine, verchelidhten Schuhmacher Runge. geb. Urban, scon sollen. auf. fick) spätestens 111 (1311111110 den 2. Januar 1830, Vormittags 0 Uhr, vor dem Herrn Ober-L.111dcs'gerichts:Llnscultawr von Schir11ding entweder persönlich oder durch einen mit Vollmacht und Information vcrsedcucn Justiz-Kom- missarius, wozu ihnen der Justiz-Kdmmiffarins Robe hier und v. Münstermann zu Schmiedeberg vorge- schlagen wcrden, zuxmcldcn und sui) als Desccndenten von einxr der beiden Mutterschwesxcrn des Erblassers 511 legitimircn. Dic Ausbleibenden baden zu gewär- tigen, daß sie präkludirt und das chat den 07.1) legi- timircudcn Desccndcntcn ausscautWrtet werden wird, deren DiEpofiiioneu und Handlnngcn, die 011) nach erfolgter Präklufion meldendeu nähern odcr gleici) nahen ?egataricn anzuerkennen und zu übernehmen schuldig nnd, dergefiait, daß ste keine Rechnungslegung und Erstattung der erhobenen Nußuugcn zu fordern be- rechtigt find, sondern fich mit dem be nägen müssen,
das Waiscngericbt verwusen worden, als werden vo- dsm Waiscngcricvte Alle nnd Jede, Welche an d- Nachlaß weiland hiesigen Kaufmanns und Aeltesu großer Gilde, Cbrisiian Ewald Brachqnn, einige 111 forderungen xu haben vcrmciucn, hiermit aufgefordert. 1711) innerhalb sechs Monaten ;1 113,10 dieses afßginm l'rocrlamatix, und spätesfens den.6. Apridl1839, 5111) ])00113 pk300111§i bei dem Waisengerichte oder diE“ selben Kauzellei entweder persönlich oder durch einn gesetzlich lcgitimirtcn Bevoumäcbtigten zu melden 111 daselbst ihre k'unala-nenca crsäici zn exhibiren, widnz genfalls selbige, nacb Exspirirung fotvauen 'kermim prastixi, mtr ihren Angaben nicht weiter gehört noch admim'rt, sondern 1115013010 präklndirt seyn solle» Wonach sicb Alle und Jede zu richten, vor Schade! und Nachtbeil aber zu hüten haben. Dublicacum Riga Rathhans, den 0. Oktober 1838 , Grimm. „11111. 1'111). 11110. 017. Rig". 5011-
W
Literarische Anzeigen. In meinem Vcrlagc ist so eben erschienen undiu alley Buchbamdlungcn vorrätbig, namentlich bei E. S- Mittler in Berlin (Stechbahn Nr. 3), Posen. Bromberg, Culm und Gassen. aucb, bei L. Bamberg in Greifswald:
Tascyenbu-Ilg dramatischer Ortgmalien.
Herausgegeben von
Hr. Framk. Dritter_ Jahrgang.
Mit drei Kupfern. 870. Elegant karton. 2; Tbil- Xndalt: [. Die Rosen. Ein dramatisches Gt- mÜde in drei Abtheilungen und fünf Akten von Al- bini. - 11. Das Tagebuch. Lustspiel 111 zweiAk- ten von Bauernfeld. -- 111. Die Opfer des Schweigens. Traycrspicl 'in fünf Auf ägeu vou Jmmermayn. - 11“. Der Gascoguer1n Paris- Lustspiel 111 einem Akt von Franck. Leipzig, im Oktober 1838. F. A. Brockhaus.
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Arming, Leitfaden zum Unterrichts chirurgischek
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Lersewiß sämmtliche Schriften. Zum ersten Male vollständig gesammelt. Mit Portrait und Fac- fimile. Braunschweig. 261xsgr.
Lessing sämmtliche Schriften, berauögegeben vpn K. Lachmann. 12 Bände. Gr. 870. Berlin.
Deiunach dic verwittwete Aeltestin Charlotte Wil- helmine Brachmann, geborne Plenßner, in rcchtlicher Assistenz, bci Einem Wohledlen Rathe um Nachgabe eines 1'r0011111111t18 1111 0011700311110; creäicorex ihres verstorbenen Ehemannes, weiland hiesigen Kaufmanns und Aeltefien großer Gilde, Christian Ewald Brach- mann, gebeten und ihr solches auch nach egeben, die-
12 Thlr. Neue höchst eleYante AuSgabe mik
Voß, Louise. selbe aber zu dessen Bewirkunq und Aus ertigung an * Stahlstichen. Leipzig. Ge 2 Thlr.
chruckt bei A. W. Hayn.
Allgemeine
"PreußiscHe St/aats-Zeitung.
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Amtliche Nachrichten. Kronik des Tages.
Des Königs Majxstät haben den seitherigen Regierungs- Referendarius und Ritteixutsbefi er von B orrics auf Stein- 1acke zum Landrath-des reifes erford, im Regierungs=Bezirk Mindm- Allergnädigsk zu ernennen geruht.
Abgereist: Der General-Major und Chef des Stabes Sr- Königl. Hoheit des Kronprinzen, von Neumann, nach * Neu ; Strelih.
Zeitungs-Nachrichten. A u s l a n d.
Rußland und Polen.
St. Petersburg, 10.Nov. Die Kaisers. Russische Aka; demie hat den Justiz-Minisker, Geheimen Rath von Daschkoff, 1" ihrem wirklichen Mitglieds gewählt.
Der Chef der Garde-Artiüerie, General-Adjutant Suma- rokoff l., hat ur WiedeYerskellung seiner Gesundheit einen Ur- laub ur Rei : in das “ usland erhalten.
6 haben sich mit Allerhöchster Bewilligung zwei Gesel!- schafcen gebildet, die eine unter dem Namen der Russischen Compagnie von Kertsch, zum Einsatzen von Fleisch und Fischen und zum Handel mit Lebens-Bedürfniffen, und die andere zur Fabrication ,von Stearin-Lichteu und zur Talgfiederci. Nack) amtlichen Berichten dieses Jahres lieferten alle Russischen Licht- sabriken zusammen gegen 445,000 Pud Talglichte. WachSlichte werden am meisten in Kasan fabrizirt, welches gegen 24,000
ud lieferte; die Gesammt-Masse belief sich auf 40,350 Pud.
tearin-Fabriken giebt es, so viel bekannt ist, nur 13, und auch diese entstanden erst in den leßten drei Jahren; im Ganzen ist dieser Erwerbzweig noch unbedeutend.
Am Msten v. M., dem Geburtstage der verewigten Kaise- rin Maria Feodorowna, wurde das aus den Mitteln der hie- sigen Kaufmannschaft neu aufgführte Gebäude der Kommerz- schule feierlich eingeweiht und exöffnet.
Auf die letzte Elias-Mefie u„Romny im Poltawaschen Gouvernement , die vom 10. (22. Juli bis zum 1. (13.) Au-
ust dauerte, waren 50,615'/, Puo Wöüe zum Werthe von 1001009 Rub. gebrachc worden , die aus den Gouvernements Poltawa, Tschernigoff, KurLk, Charkoff, Kijew, Jskaterinoslaw und Taurien kamen. Die Preise, schwankten nach der Quali- tät der Wolle zwischen 5 und 7'12 Rub. für das Pud. Im Ganzen wurden 53,727'1', Pud verkaufe.
Um 29. September fand in Uralsk das jährliche Pferde- rennen statt. Zwei Kosaken-Pferde liefen 18 Werft weit, Kopf an Kopf zusammen und legten diese Strecke in “2-1 Minuten 55 Sekunden zurück; die zwei ersten Preise von 150 und 100 Ru- bel wurden zur Hälfte unter die Sieger vertheilt.
„In der ersten Hälfte des Septembers wurden vom Tausch- hofe in Troißk nach der Bucharei 8340 'Kameele mit Waaren verschiedener Art für den Betrag von ungefähr 850,000 Rubel abgefertigt.
Frankreich.
Paris, 12, Nov. Der wischen Frankreich und Belgien übstschl9ffene Handels- und chifffahrts-Trakcat isk ratifizirt und auögetauscvt worden; er kann aber nicht eher zur Ausfüh- rung gebracht werden, als bis er bis Genehmigung der geseh- gebenden Versammlungen beider Königreiche erhalten hat.
Das Journal des Débati enthält Folgendes: „Die Oppositions-Journale sprechen über die nahe bevorstehende Räumung von Ancona. Was sie aber nicht erwähnen, ist, daß diese Räumung an eine Bedingung geknüpft ist. Die Oester- reichischen Truppen sollen nämlich“ mit den Französischen zu- gleich die Päpstlichen Legationen räumen; so lange noch Oester- reichische Truppen auf dem Päpstlichen Gebiete zurückbleiben,
bald dieQesterreichischeIntervention aufhört, 111 UH die Französische
ZUEignen. Nach Welchem Rechte hätte es dasselbe in Befiß ge- nommen? Wo ist der Traktat, durch welchen uns das Eigen- Yumnecht zuerkannt wird? Waren wir mit Rom in einen kieg verwickelt, als wir diesen Plah besetzten? Hat der Papst Repressalien gebraucht? Ancona ist für uns so wenig eine Eri oberung, als es die Päpstlichen Legationen für Oesterreich sind. Wir haben kein größeres geschliches Recht auf Ancona, als die Qesterreicher auf Bologna und Ferrara. Das ist der Ruhm der Völker in neuerer Zeit, daß sie stets bereit sind, *- Welche politischen Verhältnisse auch Yviichen ihnen ob- WKlten mögen -- den Schwachen gegen die “illkür des Star- ken zu schuhen und die Souverainetät der Staaten aufrecht zu erhalten, eben so, wie das Civil-Geseß das Recht und das Eigenihum der Einzelnen schüht. Als wir vor sechs Jahren die Citadelle von Ancona in BeßÉ nahmen, öffnete Rom den Oesterreichern die Thore seiner tädte. Italien war erregt, Eurozxa mit einem allgemeinen Kriege bedroht, Frankreich hatte das echt, eine Garantie zu fordern und nöthigenfalls ste xu "nehmen, die es gegen mögliche Bestrebungen Anderer sicher- WU; wir konnten nicht mit dem bloßen Versprechen des Wie- "kr Kabinets, daß die Kaiserlichen Truppen gleich nach wieder- h'kgkßellxer Ruhe die Legationen verlassen sollten, zufrieden LM,; wir brauchten Sicherheit, und die EnergieCaßmir Pé- riers fand diese in der Besetzung Ancona's. Er sagte zu den
sterreichern: „„Ihr interventrt? Wir werden dasselbe thun !““
M zu dem Römischen Hofe: „„Ihr seyd nicht stark genug, *?
“» allen Wirren, die euch bedrohen, Troß zu bieten, ihr
Berlin, Montag den 191?" November
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laßt euer Gebiet durch eine Macht, die Frankreichs Nebenbah- 1e1'in ist, besehen, wir werden dasselbe thun, um das Gleichge- wicht herzusteUen.““ Der Besetzung Ancona's liegt also ein gesehiiches Motiv zum Grunde; es war ein Akt der Energie und der Klugheit; fie ehrt den großen Staatsmann, der sie mitsolchem Geschick und solcherSicherchic zu leiten wußte. Aber in demselben Augenblick hat auch Frankreich die Loyalität seiner Abfich- ten laut erklärt, es hat sich alles Ernstes gcgen denVerdack)tverwahrt, ais ob es der Souverainetäc des Papstes Eintrag thun wollte; es hat schon damals den Zeitpunkt festgcsxcllt, wann es seine Occupation wieder aufgeben würde, und dieser Zeitpunki ist jeßt
deln und eine Stadt behalten wird, die ihm nicht gehört? Wenn Frankreich eine Verbindlichkeit Übernimmt, so erfüut es dieselbe vollständig. Italien ist vollkommen beruhigt, die Oester- 1'eichische Intervention hat d11rchaus keinen Grund mehr, der Römische Hof verlangt mit Recht, daß sie endige; es geschehe also und die unsrige wird in demselben Augenblick aufhören. Bereits haben die Schiffe, welche die Französische Besatzung Ancona's 11ach Frankreich zurückführen sollen, die ndthigen Oc- dres erhalten, aber das Signal zur Abreise wird erst gegeben werden, Wenn die Oesterreichischcn Streitkräfte _sich zurück- ziehen und die Päpstlichen Staaten geräumt find.“
Gestern fand eine General-Versammlung der Actionaire der Eisenbahn von Paris nach Ver'sailles auf dem linken Ufer statt. Die Direktoren legten den Actionairen einen ausführ- lichen Bericht über den gegenwärtigen Stand des Unternehmens vor. Im Eingangs dieses „Berichts wurde daran erinnert, daß die Regierung selbst die Anlegung zweier Eisenbahnen von Pa- ris nach Versailles vorgeschlagen und der Compagnie des linken Ufers die von der Verivaltung der Brücken und Chaussecu ent- wvrfenen Pläne und Anschläge für eine Summe von 40,000 Fr. überlassen habe. Den Anschlägen jener Verwaltung zufol e, Waren die Koscon der ganzen Bahn auf 3,800,000 F?r. berechnet und die Regierung hielt es selbst für hinläng- lich, der Compagnie die Anschaffung eines Kapitals von 1th- lionen Fr. zur Bedingung zu machen. Die Unternehmer glaub- ten ihrerseits mitder äußersten undängsilicbsken Behutsamkeit *u Werke zu gehen, wenn sie das Kapital der Gesellschaft auf & Millionen Fr. festsetzteu Und noch eine Summe von 2 P?il- lionen in Reserve behielten. Leider hat sich auch diese Vorficht noch als ungenügend erwiesen; denn bis zu diesem Augenblick ist schön das ganze Kapital der 8 Millionen absorbirt und nach einer genauen Berechnung wird man 15 Millionen Fr. ausge- ben müssen, bis die ganze Balm beendigt seyn wird. Es ent- stand also nun die Frage, ob das Unternehmen aufzugeben oder eine Anleihe von 5 Millionen für die Bahn abzuschließen sey. Einer der Direktoren, Herr Fould, erklärte den Actionairen, er sey so fest von der Sicherheit der Anleihe und von dem Ruhen des ganzen Unternehmens überzeugt, daß er, nach Aöschluß der Anleihe, die 4000 Stück Reserve-Actim zum Pari-Course (500 Fr.) übernehmen wolle, obglkick) dieselben heute an der Börse nur 284 standen. Die Versammlung erklärte darauf einstimmig und durch Acclamation, daß sie die Anleihe geneh- migt, und man wird nun zu Unterhandlungen über diesen Ge- genstand schreiten. '
Kürzlich faßte ein hiesier Buchhändler den Plan, eine neue Uebersetzung der Ho mannschen Werke herauszugeben. Er wandte s1ch zu dem Ende an einen Schriftsteller, dessen phi- lologische Kenntnisse ihm von mehreren Seiten gerühmt wor- den waren, und nachdem er ihm über den Umfang des Wer- kes das Nähere mitget eilt hatte, ließ er ihn sogleich zur Ar- beit schreiten. Einige age darauf brachte der Ueberseßer dem Buchhändler den Anfang seiner Arbeit; es erhob sich eine Schwierigkeit, und es kam darauf an, den Deutschen Text zu vergleichen. Der Buchhändler, der einige Worte Deutschkver- stand, öffnete Hoffmann's Werk, und nachdem er den Philolo- gen um Nachsicht gebeten batte, versuchte er, ihm seine Zwei- fel aus*einandei'zusehcn. Wie groß war aber sein Erstaunen, als er sah, daß der Ueberseßer in Verlegenheit gerieth, stotterte
wird auch nichc ein Franzdfisever Soldat Ancona verlassen. So- é
enden. Frankreich hat niemals daran gedacht, sich Ancona an- z
€ nicht mächtig sei).
und endlich eingestand, daß er der Deutschen Spraebe selbst Natiirlich ward der Kontrakt sogleich aiifge- “. hoben u::d der Buchhändler nahm zu einem andern Ueberwßer “ seine Zuflucht. Dura) Erfahrung leger gemacht, zog„ er aber erst nähere Exkundigungen ein und erfuhr, daß der Gelehrte, 5 an den er sich ]“th wenden wollte, schon mehrere Werke aus dem Deutschen vortyeffiich Übersetzt habe. "Er hatte auch im ; Anfange alle Ut'sacbe, mit ihm zufrieden zu seyn; aber eines 3 Tages, als er sich in Konferenz mit diesem ausÉezeichneten Phi- -_ lologen befand, kam der erste Ueberseßer, in egleitung eines : sehr einfachen und ärmlicl) gekleideten Pkannes. Sie wollten ; den Buchändler zum SchiedSrichter in einer Streitigkeit an- ? rufen, denn der arme Teufel war ein Deutscher, der für den : ersten Ueberseßer gearbeitet hatte und sich jeßt über denI Preis nicht mit ihm einigen konnte. Kaum hatten sie Plaß genom- men, als der Deutsche, dem neben dem Buchhändler ssenden ; zweiten Uebersekzer geWahr werdend, chnell aufstand und ihm eine tiefe Verbeugung machte: , Ah, ie kennen den Herrn?“
fragte der Buchhändler. -- „**-,Das will ich meinen“, erwie- derte der Deutsche, „ich seße für ihn die Ueberseßung fort, die ich für diesen Herrn angefangen hatte.“
Großbritanien und Irland.
London, 13. Nov. Man ist sehr beZierig, u erfahren, welche Stellung Lord Bron ham in der n chsten arlaments- Session einnehmen wird. igentlich reichte sein Benehmen in der vorigen Session schon hin, ihn als einen neuen An änger der Tory-Partei erscheinen zu lassen denn er bot alle seine räfte auf, seine ehemaligen Freunde, die Whigs, in Verlegenheit zu sehen, und Wenn er sich auch hin und wieder als Ultra-RadikalerÉe- _ berdete, so zeigte er sich doch in Worten und Thaten im e- 1 sentlichen als einen Bundesgenossen seines frü eren Haupt-Geg- ners, Lord Lyndhursr's. Er hatte ficb einen a gesonderten Plak auf der ministerieklen Seite des Oberhauses ausgesuch1und nahm
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da. (Glaubt man, daß Frankreich seinem Traktat zuwider han- .
1838.
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eine Bank für sich allein ein. Nun fragt man fich, ob er dies Spiel im Jahre 1839 wiederholen oder sich geradezu hinter den Herzog von Wellington und neben Lord Lyndhurst sehen werde. Ministerielle Blätter Zlauben das Leßtere; er werde wahrschein- lich, meinen sie, wie xcin ehemaliger Kollege Sir James Gra- ham , alle seine radikalen Jrrthümer, in Masse abschwören , ein echter Tory werden und die Welt dreist herausfordern, ihn der geringsten Inkonsequenz während seines“ ganzen Lebens zu zei- hen. Besonders" wollen sie dies aus seinem leßten Besuch beim Ferzoge von Wellington in Walmer-Casile folgern und aus der
11 und Weise, wie Tory - Blätter sich über seinen dortigen Aufenthalt äußern, indem fie sagen, der edle und gelehrte Lord sey selten so aufgeweckt und unterhaltend gewesen, und seine naiven, originellen Einfälle hätten ihn zum angenehmsten Tischgenossen in der Gesellschaft des Herzogs gemacht. Wäh- rend auf diese Weise Lord Brougham der Presse manchen Sto zu sarkastischen Bemerkungen giebt, hatO'ConneU ihn in den eden, die er in den lehren agen bei den ihm an ver- schiedenen Orten Irlands gegebenen Diners gehalten, ebenfalls zur Zielscheibe seiner heftigsten Schmähimgen gemacht; er nennt ihn den charakterlosesken aller Menschen und das Haupt der Tory-Radikalen. Vermuthlici) wird sich daher ein sehr erbit- terter Kampf zwischen diesen beiden Staatsmännern entspinnen, denn Lord Brougham pfiegt in solchen Fällen seinen Gegnern nichts schuldig zu bleiben.
Einige Provinzial-Blätter hatten neuerdings behauptet, die Anstellung des mehr erwähnten, in seinem Familienleben übelberufcnen Herrn Turton bei der Verwaltung des Grafen Durham in Kanada sey mie Gene migun oder gar auf Em- pfehlung Lord Melbourne's gesche en. ist! wird aber von ministeriellen Zeitungen für eine ganz abgeschmaokte Erdichtung erklärt, - eine neue Beleidigung für den Grafen Durham.
In der letzten Woche war die Zufuhr von Weizen und Mehl nur gering, gestern früh aber langte eine ziemlichs Quan- tität von ersterem Artikel aus Essex, Kent und Suffoik ier an; gute Sorten Englischen Wei ens wurden 1 bis 2 Sharing wohlfeiler verkauft, als vor acht agen, und auch fremder Wei; zen war um einen Shilling im Preise gefallen.
Nach den Aeußerungen ministerieller Blätter zu urtheilen, scheint die Erledigung der HoUändisch-Belgischen Streitfrage noch so entfernt als jemals u seyn. Die Morning Post er- klärte zwar gestern, es sey in aus dem Haag berichtet worden, daß die Konferenz vor etwa vierzehn Tagen zu dem einstimmi- gen Besehluffe gekommen sey, Belgien die Annahme der 24 Ar- tikel zur Pflicht u machen, doch unter der Modification, daß erstens in den eskimmungen Über die Schelde-Schiffsahrt einige unbedeutende Veränderungen zu Gunsten Belgiens vor- genommen werden soklcen, und daß zweitens in der Schuldfrage der von Belgien zu zahlende jährliche Zins ; Antheil von 8,400,000 Gulden auf un_ efähr 5 Miüionen herabzuseßeu und die Erstattung der von 1 31 bis je:;c auf elaufenen Zinsrück- stände Belgien gänzlich u erlassen ey. as genannte Biaec fügte hinzu , man wo e in den beskunterrichteten Zirkeln, sowohl in London, wie im Haag, wissen, daß in Folge jenes Beschlusses die ganze Sache bis zum 17. Dezember, dem Tage der Eröffnung der Französischen Kammern beendigc seyn werde. Hierzu bemerkt nun der Courier: „ iese An- gaben sind zwar in allen ?auptpunkten richtig , aber irrig ist der daraus gezogene Schlu , daß die definitive Abmachung der Yage schon so nahe sey. Wir haben vielmehr Grund, das
egentheil zu glauben. Diesmal gehen die Schwierigkeiten von der Franzöfischen Regierung aus. In einem Augenblick, wo die Londoner Konferenz auf dem Punkte zu stehen schien, zu einer Entscheidung zu gelangen, erhielt der General Se- bastiani den Auftrag, keiner Uebereinkuufc beizupfiichteu, die der König der Belgier nichtzuratifiziren geneithäre. Lord Palmerston
atte, wie man erfährt, in demjenigen T&ile der gemeinschaftlichen
chuld, der auf Belgien fallen s ollte, eine eduction von 3 ' /, Millio- nen vorgeschlagen, auch auf der freien Schelde-Schifffahrt bestanden und ohne große Schwierigkeie von dem Repräsentanten des Königs der Niederlande ein förmliches Versprechen _in dieser Beziehung erhalten. Die Gebietsfrage ist in der Konferenz gar nicht mehr angerührt Worden, da alle Theile von Anfang an darüber einverstanden waren, daß die Klauseln des Traktats der 24 Artikel, insofern es sich“ um diesen Theil der Frage handle, aufrecht erhalten werden müßten. Luxemburg und Lim- burg werden also von Belgien getrennt. Der von Lord Pal.- merston vorgeschlagene Vergleixh wurde von Oesterreich und Pyeußen gebilligt. Der Rusfijcbe Botschafter nahm Anstand, indem er erklärte, daß seine Zustimmun von der Zustimmung Hollands abhinge. Der Franzdfische Bot cbafter, General Seba- ftiani, unterftüßte Lord Palmerston's Plan mit Wärme und zeigte ganz besondere Ungeduld, ihn angenommen zu sehen. Als je- doch die Konferenz auf dem Punkte zu stehen schien, zu einer schließlichen Entscheidung zu ommen, kündine der General an, er habe neue Jnsrructionen empfangen. ian versichert uns nämlich, König Leopold habe bei séinem leßten Besuch in Pa- ris dem Könige der Franzosen vor eftellt, inwelche Verlegen-
eit dle Belgische Regierung gerät en müßte, wenn eine den
ünschen des Landes so wenig entsprechende Entscheidun der Konferenz gerade vor der Eröffnung der Kammern be anne würde. Kdni Leopold verlangte mindestens noch einige Frist, um die Gem ther des Volk!! auf ein Ergebniß vorzuberei- ten, welches sie und ihr König gleichen Grund 11 be- klagen hätten. Diese Vorstellungen wurden vom rasen Molé unterstüßt, und der König der Franzosen fand sich ver- anlaßt, seinem Botschafter in England neue Instructionen zm gehen zu lassen. General Sebastiani soll sich über diese uner- wartete Störung der Unterhandlungen sehr empfindlich geäy- ß'ert und in etwas gereizteni Tone an den Grafen Mole ge- schrieben haben. So kann man denn in diesem Augeublick die definitive Entscheidung der Konferenz 1115 auf unbestimmte Zeit
vtrtaZJtr betrachten.“ it dem Dampfboot „Iberia“ find Nachrichten aus Lis-
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