1838 / 327 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

trägen , auf Reciprocität begründet, und der ihm beigefügte Tarif, wenngleich derselbe nach manche zu hohe Ansä ? Mk“ hält, ist vernichtend für das von Oesterreich bisher Prohibitiv-System; schon im Mai und „Juni dieses Jahr“ wur- den auf der Wiener Messe Britis e Manufakturwaaren in großen Quantitäxen verkauft, und wurde seitdem aus England aus der Elbe in Die Chronicle bemerkt näml Tarif schon vor der Unterzeichnung de „Zn Triest“, fährt sie fort, „hatte der neue arif unmittelbar den Erfolg, daß aller in den Staatespei- chern lagernde Zueker ur Consumtiqn im Innern benußt wurde, daß größere Be eaungen als ]: in diesem Artikel bei Britischen und Amerikanischen Häusern gemacht wurde Zucker1adungen, die wegen Ordre nach Gibraltar und selbst nach Faimouth und Cowes gegangen waren, nach Triest gesch1ckt_worden sind. des Zones von Britischen Kolonial- und Manufaktur-Erzeug- nissen wird aber nicht nur vortheilhaft auf die Oesterreichischen Staaten in Italien wirken und Triest zu einem bedeutenden Entrepot erheben, sondern auch, zu Gunften der übri reich1schen Staaten, auf die Staaten des Demschen und die an Gallizim gränzenden Theile von Rußland wirken. Noch bedeutender aber als diese Reformen in den Handelöver- hältnissen Englands mit den Theilen von Oesterreich, welche dem Verkehre schon offen standen, erscheint der neue Verkehr mit dem Innern von Deutschland und den Türkischen Fürsten- thümern, welchen der Traktat dadurch im! Leben gerufen .hat, daß er auen bisher durch fiskalische Beschränkungen auf der Donau veranlaßeen Störungen der freien Schifffahrt ein Ende macht.“ Von allen Maßregeln, bemerkt die Chronicle schließlich, welche angenommen Nordischen Mächte an der Verwendung der den Deutsc! en Zonverein gegebenen Macht zum Nachtheile Eng- indecn, könne keine im gegenwärtigen Augenblicke wirksamer seyn, als dieser Traktat mit Oesterreich , da die oberen Theile des Rheins und der Donau nicht fern von ein- ander lägen und ihre künstliche Verbindung bereits im Werke sey, was die Folge haben würde, daß die Nordischen Mächte England freien und offenen Verkehr auf dem Rheine selbst gex starten oder sich einen von ihnen nicht genehmigten Verkehr auf dem Nebenbuhler des Rheins, auf der Donau, würden gefaaen lassen müssen.

Die neue Börse wird ein längliches Viereck, 270 Fuß lang Die innere Hof soll 150 Fuß lang und 60 Fuß breit werden. Alle Häuser zwischen Finch-Lane und der Bank werden niedergerissen.

Dem Spectator ufolge, der fich auf den „Toronto Exa- ber- Kanada neuerdings wieder einige sirenge Straf-Urtheile egen politische Angeschuldigte ergangen. öhne eines achtbaren Quäkers, welche einen von den Loyalistm gefangenen [);-. Wilson befreit und dabei denselben ein paar Pistolen abgenommen, wurden Wegén Raubes zum Galgen verurt eilt und sollten am 29. Oktober . Barclay, Sohn eines baptisti- schen Geifilichen, wurde zu harter Arbeit in einem Bußgefäng- niß verurtheilt, wiewohl viel schwerer Gravirte als er strafios entkamen. Der junge Mann , behauptet das Oppostionsblatt, entlich nur darum gestraft worden , weil sein Vater mit ehörden der Staatskirche auf gespanntem Fuße siehe. Zu Montreal ward am 12. Oktober das Theater eröffnet, aber in Logen, Parterre und Gallerie erschien auch nicht Eine Seele, so daß die T uren ruhig wieder ge7chloffen wurden. „Es ist“, pectator , „jeht zu viel wirkliches Leben in Nie- der-Kanada, als daß die Nachahmu Brettern Aufmerksamkeit erregen könnte. ch Berichten aus Bahia vom 27. September lagen daselbst die Geschäfte gan; danieder weil man eine Erneuerung inien-Truppen waren nach Rio Grande marschirt, und die National-Garde bildete daher den einzigen Schuh der Stadt.

Niederlande.

Aus dem Haag, 18. Nov. Der He Sachsen-Weimar und dessen ältester Sohn gen Reise wieder hierher zurück ekehrt. der Her og diese Residenz und der Tür ei und in Italien aufgehalten.

Belgien.

Der König hat „auf die Adresse des Senats folgende Antwort ertheilt: „Meine Herren! Ich em- pfange jederzeit mit Wohlgefallen dic Aeußerungen der Gefühle des Senats, insbesonder: aber unter _Umßänden, wo es sich um die höchsten Interessen des Landei handelt. Ihre getreue Mit- wirkung ist Mir niemals ausgeblieben, und Ich finde in der Einstimmigkeit und in der Anhänglichkeit, welche die Nation ZIM lzezeugt, den Lohn “Meiner unablässgen Sorgfale für ihr 'o 1.

roßer Menge öhmen einge- daß der ermäßigte aktates selbst einge-

1hrt gewesen.

daß Schiffe mit Diese Ermäßigung

_ en Oester- ollvereins

werden könnten, um die ihnen durch

lands zu

und 1-10 Fuß breit, bilden.

miner“ beruft, sind in

Zwei Brüder Scott,

hingerichtet werden.

„“a-.“. »» z.. _-**-

s.„»

bemerkt der ,? des Lebens auf den

der Insurrection fürchtete.

og Bernhard von nd von ihrer [an- Im Juli 1837 verließ at sich seitdem in Rußland, in

Brüssel, 18. Nov.

Nach lebhaften Debatten in der Kommission, die vorgeskcrn bis spät in den Abend wähnen, kam endlich der Adreß-Enewurf dcr Repräsentanten-Kammer zu Stande. Er isi in Beziehung auf die Differen en mit Holland nichts weniger als ein Nach- hall der Throm ede, sondern lautet überaus entschieden, wo es der vermeintlichen Aufrechthaitung der Integrität des Grund- gediees und der, wie es darin heißt, uralxen, im Jahre 1830 nur wieder eroberten Nationalität tet, man habe im Jahre 1831 die Belgien sich damals zu so schmer lichen Opfern verstanden , so sey dies unter der feierlichen Ausführung der 2/1 Artikel geschehen, welche Belgien gegen alle Wechselfäne gesichert haben würden. Da aber die fünf Mächte Anstand genommen, fich jener Ausführung zu unterziehen, und die Holländische Regierung den Vertrag sogar zurückgewiesen und es vorgezogen habe, auf die Zeit zu spekuliren , so könne man Belgien unmöglich für verpflichtet ansehen, sich den harten Bedingungen jenes Vortrages nach Verlauf so vieler Denn die Dinge hatten sich seitdem wesentlich geändert, und Limbarg wie Luxemburg wären durch die engßen Bande an Belgien geknüpft worden, die o anse ung alles Völkerrechts nicht verkannt werden dür hrou-Rede müsse man schließen, daß die Konferenz den Plan noch nicht aufgegeben babe, Belgien einen unverhälmiß- Schuld aufzuzwingcn und es u zer-

Die Adresse behaUp- echte verkannt, und wenn

arantie einer unmittelbaren

Jahre zu unterwerfen.

mäßigen Antheil an der L&ckein. Die Unbilligkeit jener Vertheilun klar dargeßeüc und aus der achtjährigen

wird als auer der innigen

Verbindung LimkurZi und Luxemburgs mitBelgien geschlossen, daß der Europäische Friede davon nicht die mindest: Störung zu befürchten habe. Großes Gewicht legt der Adreß-Entwurf auf den Umßand, daß Luxemburg seit vier Jahrhunderten mit

Verlesung des Entwurfs, den Herr Dumortier vortrag, also das Wort über die Tagesordnung und bemerkte, es sey früher

und an die Mitglieder vertheilt werden sone; das habe aber noch nicht geschehen können; er beantrage deswegen, die Dis- kussion bis zum Montag auszusehen. Mehrere Mitglieder stimmten ihm bei. Herr Metz dagegen meinte, die Einhellig- keit zwischen Regierung und Volkövertretung, welche sich in der Königlichen Sitzung so glänzend gezeigt habe, dürfe nicht erst durch Zögerung und lange Debatten geschwächt werden; die Adresse drücke unzweifelhaic- die Meinung der Nation aus, und er schlage vor, sie sogleich ohne alle Dis- kussion anzunehmen. (Nein! nein!) Herr Verhaegen bc- merkte, man verlange nicht eine Ausseßuüg der Diskusson, um einzelne Steüen der Adresse dzu radeln; aber dieselbe sey sehr lang , und jeder Sah von gr ßter Wicbti keit; sie bedürfe also“ einer reifiichen Ueberlegung. Herr von er.ode erwie- derte, der Adreß-Entwurf sey seit zwei Stunden jedem Mit- gliede der Kammer bekannt; Zeder habe sch überzeugen kön- nen, daß derselbe nichts enthalte, als die Gesinnungen, welche die Nation und die Kammerin diesem „Jahre schon wiederholt an den Tag Ylegt hätten; zu weitläuftigem Be,- denken sey daher keine eranlassung. „Da Niemand weiter das Wort verlangte, so sreUte der Präsident die Frage [kur Abßimmung, ob die Diskussion auégcstßt werden so e? ' Sie wurde mit 44 Stimmen gegen 39 verworfen. Die Mi-

nister Kimmeen nicht mit. Auch ein MiYied, Herr Wilmar, enthielt sich der Abstimmun ; um den "rund befragt, ant- wortete er: Er begreife die ründe zu einer Ausse ung eben- sowohl, als die zu einer sofortigen Distusfiou; die ' dreist sey von außerordentlicher Wichtigkeit und deöwegen wo 1 einer e- nauen Prüfung werth; andererseits aber enthalte “e nur n- üchten, über welche in der Kammer Einigkeit herrsche; unter diesen Umständen sey es ihm unmöglich gewesen, egen die eine und gegen die andere Meinung zu stimmen. Her Präsident erklärte nun die allgemeine Diskussion für eröffnet. Herr von Nes: „Ich bin der erske eingeschriebene Redner; unter den obschwebenden Umständen aber' scheint das allgemeine In- teresse zu verlangen, daß die Votirung der Adresse durch nichts verzögert werde, Ich verzichte deswegen auf das Wort.“ (Beifau.) Herr Meß: „Ich meinestheils mache aus demselben Grunde den förmlichen Antrag, daß die Adresse ohne Diskussion votirt werde.“ (Große Bewegung.) err Gendebien: „Ich sc e nicht ein, warum man io alle iskussion ersticken wil]. achdem wir

ten wir jeßt votiren, das; sie garnicht stattfinden solle? Ich wundere mich nicht, die Deputirten von Luxemburg eincn sol- chen Vorschlag machen zu sehen. Wir Anderen fühlen gleiche Sympathie für Lyxemburg, nder wir sind ru iger dabei als sie. Die Abtretung von Luxemburg und Lim urg regt meine Phantasie nicht minder auf als mein Gemüih und mein Ge- wissen. Aber der Verstand muß darum die Rückschten der Klugheit im Auge behalten und wird nie darein willigen, daß man votire, ohne zu prüfen. Zn gewöhnlichen Zeiten, meine Herren, wird unsere Adresse von einiqrn Hundert Menschen in Belßien und vielleicht von einigen Dreißig in Paris gele- senund ommtdann nicht weiter in dieWelt hinaus. DieSmalabkr ist es anders; unsere Adreffe wird gelesen und kommentirt Werden in ganz Europa, in ailen Ländern, wo man den Namen Belgien

Blick vollständig schien, nachher geändert worden, und nie hat man eine solche Aenderung bereut.. Meine Sympathie für Luxemburg und Limbur habe ich seit dem Tage, wo ich 1830 die Unterzeichnung des affenstillstandes verweigerte, unablässig bewiesen. Man wird mich also nicht mißverftehen, ,wenn ich erkläre, daß ich an einzelnen Stellen der Adresse Ausfttzungen zu machen habe und sie lieber ar nicht annehmen würde, als ungeprüft.“ In Folge dieser rklärung nahm Herr Meß sei- nen Antrag zurück. Es sprachen dann noch Herr von Renesse für den Entwurf und die Herren Rodenbach, Simons und Drignon und einige Andere gegen jedes Nachgeben in Be- zug auf die Territorial-Fra e, gegen ede Trennung Luxem- burgs und Limburgs von Belgien. eine Trennung, sag-

Beigien vereini t- und, obgleich mit dem Namen eines Groß- herzogthums be egt, nie als ein Deutscher Staat regiert worden sey, wie denn aueh die Niederländische Regierung immer nur von den neun südlichen Provinzen, ohne Unterscheidung Luxem- burgs, geredet habe. Belgien habe daher seine Gränzen nicht erweitert, sondern sich nur selbstständig hingesteüt und nur die milicairischen Rechte des Deutschen Bundes als eine seit sunfzchn Jahren bestehende Ausnahme anerkannt. Noch mehr gelte diese Behauptung von der Provinz Limburg, welche ver- tragsmäßig in ihre gegenwärtigen Gränzen eingeschränkt und deren Enklaven gegen andere in Holland belegenc eingetauscht wären. Die Repräsentanten-Kammer verwahrt slch gegen allen EroberungSgeisk und erklärt sich zu xieuen Geldopfern bereit, _wenn Hoüand seinerseits sich des Eroberun sgeisies begeben und seine Ansprüche auf Bevölkerungen aufge en wolle, deren Gesmnunqen für Holiand selbst eine siete Quelle der Unannehm- lichkeit seyn würden. Die Adresse legt großes Vertrauen auf die Untersiükzung der Mächte, nennt deren aber nur zwei, be- sonders Frankreich, Wegen der Analogie seiner Institutionen und des moralischen Eindrucks, den ein gewaltsamer Regierungs- w:chsel an seinen Gränzen „bei so vielen Sympathieen der bei- den Länder machen müßte; dann Großbritanien, wegen seiner engen Verbindungen mit Belgien, aus dessen Nationalität es so bedeutende Vortheileziehe. Schließlich erklärt die Adresse, man werde keine Opfer für die Landes-Vertheidigung scheuen, wcnn Ge- walt gegen LandSleute gebraucht werden sollte, imd die Kammer wii] die Verantwortlichkeit der daraus entspringenden Ereignisse nicht scheuen. Diese Zuversicht begründet sie auf die gute Manns- zucht und den PatriotiSmus der Truppen, weshalb die Kam- mer sch die Bedürfnisse des Heeres besonders angelegen seyn lassen zu woilen erklärt. Der Entwurf soll an einigen Stel- len noch schärfer gelautet, jedoch auf die Vorstellungen der Her- ren Raikem und Fallon einige Modificationen erlitten haben. Gestern Mittag drängte fich eine Masse von Neugierigen nach ? dem Sißungs-Saal, um der Diskussion der Adresse beizuwoh- nen. Es hieß, das Ministerium bereue schon, durch die Worte „Ausdauer und Muth“ Declamationen das Fcld eröffnet zu haben, welche durch den Charakter der letzten aus London eingegangenen Depeschen keinesweges gerechtfertigt würden. .Die Repräsentantrn-Kammer votirte indeß ihre Adresse, schnell und einstimmig, wie der Senat. Die Sikzung begann mit

seyn, die für denselben kein Opfer scheuen werde; das in' immer wiederholt werden, und die Adresse, welche von au?!“e ordentlicher Wichtigkeit sey und auf den Ausganq dey Um“: handlungen den mächtigsten Einfluß üben werde, könne sich“ den über nicht laut und kräftig genug auösprcchen. Die augem,9r' Diskussion wurde dann für geschlossen erklärt. In dem sich ten Salz des Entwurfes wurde folgender Zusatz beliebt: ?"“ dieser National-Einhcie selbst werden die anderen Mächte, W?! " mit Frankreich und Großbritanien zusammen die Konferenz Me den, und welche seit acht Jahren die friedliche Stimmung UN; die Loyalität des Belgischen Volkes schäizen lernen konnterj ei": sichere Garantie für die Zukunft finden.“ Dagegen wurd/e de" neunte Salz: „Wir sind bereit, mehr als unseren Then vor der Last der Staatsschuld, Welche auf Holland ruht, zu fragen.," nach kurzer Diskussion gestrichen und im Uebrigen der Emmer“ von den 83 anwesenden Mitgliedern einstimmig votirt. f Ein Mitglied des Senats, Herr Lefevrc-Meuret, Wick einen Beinbruch in Paris zurückgehalten, hat ein Schreiben ar: den Senat gerichkctz worin er denselben beschwört, L;:xem, bur? und Limburg n:cht_ von Belgien trennen zu lassen, w." cs onst um g-anz Bilgten und um den Thron Lcopold's qc, schehen wäre. les-Mitte-l empfiehcherr Liferc-MkUkkk Mäßi- gung mic Festigkeit, kerne AngriLs-Maßrcgrln, aber kräsrjq, Vereheidigung und, wie auch die hron-Rede ausfallen mög“: Vermehrung der Armee. „Sie werden mich fragen“, fährt ei fort, „was ich unter drn Maßregeln der VerehejdeUng ver- 1 stehe? Das Limburger und Luxemburger Gebiet durch eine hin- ; reichende Truppenxahl zu beseßcn, Engpässe und Landstraßen b,. i festigen zu lassen. Zum Glück ist unser Boden so beschaffen, daß wxx. ; eine zahlreiche und starke Armee mit einer weit _ eringcren ONachx J aufhalten können. Ich schlage Ihnen keine drchrnde Ausgaben für den Schah vor, welches übrigens bloß eine NebewRückfich: wäre; ich zeige Ihnen nur die einfachsten mindestens LOskspicliqen Maßregeln an: die Auswerfung von Erdredouten, Faschinen, Ver- haue der Wege, Verrammelungen, Blockhäuserund dergleichen, wie unschenie-Corps dieselben den verschiedenenPositionen angemes-

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; sen erachtet. Hier darf ich die unbedingte Rothwerdigkeit nich§

übergehen, Venloo zu verproviantiren, daffelbe mit der nöthigen Mannschaft und mit Waffen zu versehen und dissen kaesci- Jngswerke in Stand zu seßen. Von allem diesen darf, Ohne

errath am Vaterlande, nichts vernachlässigt Werden.“ Es heißt, daß Herr Ernst von alien Ministern am ent-

wahrscheinlich auch verfaßt hat. Herr Dolez verlangt: darauf beschlossen worden, daß der Entwurf vor der Diskussion gedruckt

eben beschlossen haben, daß sie sogleich siattfinde, warum soll- ,

schiedensten gegen die Trennung Limburgs und LuxemHUrZs von Belgien stimme und erklärt habe, er werdr [ieder seine Stelle niederlegen, als in eine Abtretung einwilligen.

Deutschland.

M 11 nchen, 18. No. (L. A. Z.) Heute wollte man gr- wisse Nachricht von dem Ableben des Fürsten Wrede haben. Das Gerücht hat sich jedoch bald als unwahr gezeigt. Dage- gen ist durch den greiseri Helden srlbst einigen Freunden dessel- ben schriftlich die leßte Hoffnung genommen worden; WMW“ stens behaUptet man allgemein, derselbe habe in eigrnhändigén Briefen an hochgesxellte Personen hier von seinem nahen Ende esprochcn. Man 1pricht davon, unser König werde wohl dcm arschall die Ehre eines lcxxten Besuches erweisen. Mit dem Befinden drs Staatsraths v. Grandauer sol] es wieder etwas 'desser gehen, doch dürfte auch hier die Wiedergenesung schwer eyn.

Der Fränkische Merkur berichtet: „Zu Nürnberg wurden, wie schon fri'ik'er u Augsburg, am 17. November auf Antrag der dortigen Öu handlungen die von dem Lenkrol- Schulbücher-Verla für die Studien-Anstalten dahin geschickten Schulbücher aus remdem nicht eigenem Verlage von dem Ma- Éiftrate wegen Gewerbs- Beeinträchtigung mit Beschlag belegt.

s waren Lehrbücher, welche der Central-Schulbücher:Verlaq nicht selbst et'ausgegebcn, sondern bei anderen in- und auslän) dischen Bu handlungen und Verlegern aufgekauft, mit seinem Stempel bedruckt und zuerst an die Rektorate zum Verkauf an die Schüler geschickt hatte. Aus gleichem Grunde des Man:“ gels einer Konzession zum Sortiments: Handel, und also der GeWerbs-Beeititrächtigung, wurde am 10.'November auch vom Bamberger Magistrat ein Ballen solcher Bücher, an das Rektorat zum Debit bestimmt, auf den Antrag aUer vier dor- tigen BuHhandlungen in der Halle mit Beschlag belegt. Der Vorstellung, Welche bereits Allerhöchsien Ortes bezüglich dieser neuerlichen Anordnungen von Seiten des CentrabSchulbücher- Verlags eingereicht wurde, haben fich nunmehr sämmtliche Baye- rische Buchhandlungen angeschlossen.“

Auf Befehl des Königs ist dem St. Magdalenen-Klofter zu Speyer, nun auch die Leitung einer höheren Töchterschule übertragen und die Eröffnung eines Pensionates gestattet ivor-

- den, das bereits seit dem 5. November'ins Leben getreten ist.

Zwei Tage zuvor smd vier Novizen feierlich eingekleidet worden.

I t a 1 i e n. _ Die Gazzetta di Venezia meldet die Ankunft des Rus- sischen Großfürsten Thronfolgers in Venedig. Er traf dort am 13. November, 2 Uhr Nachmittags, unter dem Namen eine:“;

kennt. Oft genug is: eine Adresse, die Alien auf den ersten ;

1 ;

ten sie, sey der mit bewundernswerther Einhelligkeit aus- gesprochene Ruf Tausender von Petitionen, aller Muni- zipalitäten, aller Provinzial-Versammlungen; das sey der Wille des Königs, der ihn vertheidigen werde mit Muth und Be- harrlichkeit; das müsse für immer der Wahlspruch der Kammern

Grafen von Borodinski mit einem zahlreichen Gefolge ein und

. nahm seine Wohnung in den für ihn eingerichteten Zimmern

des Kaiserlichen Palastes, woselbsi er von dem Gouverneur, Grafen von Spaur, und dem FcidmarscHali-Lieutenant Steinin- ger empfangen wurde. S p a n i e n. Madrid, 10. Nov. Die Deputirten beschäftigten sich

! gestern mit der Konftituirung der Kammer. Zum Präsidenten 2 wurde Herr Zsturiz mit 65 gegen 55 Stimmen erwählt, die der Alters-Präfidrnt Zumalacarregui erhielt; zu Vice-Präsidcn- ten find Herr Riva Herrera, der Herzog von Got“, Herr-Rey und Herr Armendariz und zu Secretairen die Herren Gisper, * Reynoso, Mayans und Muro erwählt worden. Das Resultac dieser Wahlen, bei denen sämmtliche Kandidaten der Opposition durchgefallen smd, hat die Bewegungs-Parteisehr erbittert, und namentlich radelt sie die Wahl des Herrn Zsturiz, weil fie ihn fürchtet? Leute beschäftigten sich die Deputirten mit der Ernenx nung er allgemein, daß das Kabinet des Herzogs von Frias die Dis- kussion der Adressßnichi überdauern wird; doch verheJt man sich auch nicht, ,mit wee großen Schwierigkeiten die ,deung eines neuen Kabinett! verbunden seyn würde, und hält es für das Wakrscheinlichste, daß Herrn J uriz die Bildung eines , neue:: Ministeriums übertragen.:verd dürfte.

ommisston zur C'ntWerfung der Adresse. Man glaubt

Der Graf von Luchana hat der „Königin eine lan e Vor-

, |ckle übersandt worin er sich energisch eien die crme - rungl Zr Rescrvde-Ärmee nnz 40,000 Mann éZkiärc und den G2.- nera arvaez as jeßige Ministerium und die cmä i te ar- tei auf das hrstigste an reist. g 159 P

Der Bischof von ordova ist an die Stelle des verstorbe-

"Lk-

* Do" Bias AMW d: Palm" zum Er'zbisCHQs von Gra- L:?a ernannt worden.

"“a" sa, 1" Nov. Saragossa ist durch einen Tages- ckck?de Öbysx-xT'Zefshlsbaßk? in Belagerungs - Zustand erklärt ***»rzen, cini? VNNVrfIEl, .dké hier große Ffeyde c:]:kgt hax, in, 011 man Z(ÜUN/ ÖW M19")? mehr gegen die Karlisten, a.s ge; ei: andcre Pkksoncn gerichtet sei).

Brasilien.

_- __ RZO-Janriro, 10. Arigusi. Am Iten d. vrreinten M 255 »- hier ansässigen Preußen, uni diirch cin Festnth (8590112121029 Sr. 931177“th des Königs zu _fciern. .*»er ETTU “war m:: der Pt'ciißrsckzen Flagge, weiche ?Wischen Kaffee- Grftcäitki) Und Paintdiäxtern praxigte, Yil'zieit. Der_Preußqckye che.,KonsUl Öhri'eimnobrnclxe- uber Uschr nach emer'kurzeri Anrede untcr latitkm, «31:0;le die Gesuudherr des auch in wc:- „7 szxfermmg„vielgclrebrcwKönigs ans, Ylllcrkxöäistdesseti Gnade dic ijchliri)? Cinriclgmng 111 Iiio-Jatmro jo unendlich Vis?- .,- N:;Wäk'xés- Dcr cran-Zeltjche Prcdisrr Ncuxzmxm, a.s Vicz;3);-äsi-:2nt bei der_Tafrl, drachre hieraus die Gesimd- beit dcs Kwnpxinzen .Kömgl. „Hoheit aus, Welche auch 1111113121813 ,cqeiriormxg r*.npfzmqen wurde. Dann _fol te, cddiirch Yerrn “*aienélékki' VN'JCZÉWIM/ die' Gesundheix r. .)rajefi..t des T*;jszrs ron Braniirn. -- st war em Fest, wo dieftreuste ixnngiicichit zu unserem hdhen Herrscherhause Md LM? zum

.aécrlandr sick) herrlich vrrkundeten.

O sr i n d i r n.

Die Iinxrrmsyr, Mick)? dcr jedi in Engiand beiindlieixe Prinz „on Aude, C'kbal-rd-Daaiai), an den Thron jencs Reichs [1110 ,n hedevcsnde Pensions-Rück'ßände mcnix, werden vermuthirck) n dci" näcix'ien Parlmnerrrs-Sessron zur Sprache kdmmen; zur orläuiigeri Einsicht in dice Sache Wil'd folgender Auszug aus inc: in' der Leipziger Lillgemrinrn “Zeitung enthßitenen .)Tikcheiiung dirnrn: „_“OaxZ Königreich Linde odcr, wre mcm nEnqlaxrd gewöhxilich chi'clbk, Oude, einer der ältesich Kultur- ii.“: d'or O)?rnschi)ric "am Ganges und Unter dem Namen Ayodßva (13011 im grarxciicn 6111611171an“OekÜhmk, gehört zu den herrlich- iin Theilen voz: Hindc-jiam Frührr eine Provinz des mächti- cn Reichrs der Kaiser von Delhi, tvUrde Aude, als die Macht derselben zu schwindrna11§ing, unterMohammed, einem Nachfolger

d. i. Qiatthalirr (woraus wir das bekannteNabob gemacht haZkti), annahm, dessrn Nachkommen aber bald ganz unabhängige Fürsten wurden. AUE, die das Land sahen_, ichiideru es als rins drr fruxiytbarxicn der Erde, troß dem Elend und der ge- drückten Lage seiner jetzigen Bewohner. Dic Berührung, in die das LMP mir der Ostindischcn Compagnie kam, at ihm keinen Segen gebracht. Kein einziger Fehler in der "Kerwal- rung des Landes ist gebeffert, das Reich ist zersrlittrrt worden, "ndern man einige seiner schönsten Theiie unter die unmittelbare Herrsézast der Compagnie brachte imd, was noch übrig blieb, nur als einen TUmmelpiaiz für die schmußigsren Intrigurn und Rinbrreicn der Englischen Beamten ansah. Miilionen sind on dem Land crprcßt wordrn, um damit die Pléatie Englands -,u untersüßen, und jrixt, troß aller Versprechungen, beherrscht in Britische? Trrippen:Corps das Land. Zu sagen, das; Aude in unabhängiger Staat sey, den seine eigenen Könige nach “reier Wai)! bcherrschtcn, wäre eine Wahre Lächerlichkeit. im die Ansprüche, die Prinz Eibal-ed-Dauiah an die Krone nacht, zu verstehen, m:.“issen wir kurz die früheren Herrscher rwähticn. Sa'adre-Aii, der 1798 zur Regiciung kam, und »:„n dem alle 1th :cßcnden Kron-Prätendsnten abstammen, hin- criieß drei Söhne: Gh.1xi:ed,din-Haider, Schcms-ed-Daulah nd Nasir-ed-Daitlah. Sein älceßri Sohn Ghazi-ed-din-Hai- der folgt»: ihm 1814 in der Regierung (der gelehrten Welt be- amn ais Herausgeber des großen Persischen Wörterbuches,

'olgte 1827 stin rinzigerx ohn Nafir-ed:di11 (auf dessen Kosten das ScHahnameh des Firdausi gedruckt wurde), und als dieser "m Juni 1837 ohne Erben starb, folgte ihm sein Oheim Nasr- cd-Danlah, der dritte Sohn Saadet-Ali's. Gegen diesen Leß- eren tritt nun Prinz Ekbai-ed-Daulah auf, da er als ältester noch lebendrr Sohn drs verstorbener: Scheins - rd - Daulah, zweiten ohnes von Saadet-Aii, nähere Rechte an die „Krone zu haben ehauyrcr. Nasr-ed-din hinterließ zwar zwei Söhne, Kaiwan- “schuh Ui1d Fcrid-ed-Bakht; da er sie aber durch ein besonde- es Dokument vom Jahr 18:12 nicht als legitime Söhne aner- , kannte, so sind sie nach O).“ohammedanischrm Rechte, wonach lickin dicse Verhältnisse beurthrilt werden müssen, aller An- viuche an die Erßsciyast ihres Vaters beraubt und können daher be: dieser Frage rcchtiicf) gar nicht in Betracht kommen. Die Gründe, auf die C'kbal-ed-Daulah fich ftüßt, „sind in der Haupt- ache die folgenden: 1) das; Saadct-Ali keines natürlichen To- ?chstOkÖOU, sondern vergiftet worden sei); 2) daß sein ihm nach- o_[gendsr SohnGhazi-ed-din wahnsinnig gewesen set); 3) das; eben *teschhazi-ed-din keinen Sohn hinterlassen habe,und daß Nasirxcd- in, der ihm als solcher nachfolgtc, cin ii.!egitimer Sohn gewe- en sry. 11th hieraus zieht Ekbal-ed-Daulah den Schluß, daß ic1)tGk)azi-ed-din, sondern skin Vater Schems-ed-Daulah, zwei- er Sohn Saadrts'éili's, diesrm im Reiche hätte als Herrscher

würden Übergchngen seyn. Ferner behauptet er noch, daß Ghazird-din nur durch die Summe von einer Krore, d. f). 10 Minionen Rupien (gleich 71.52 Millionen T aler), die er den Englischen Behörden bezahlt habe, zu seiner ürde gelangt sei). :esesxFaktum ist leider nicht zu bestreiten; unter dem Titel "Us fkkiWilliZen Darlehens nahm die Compagnie diese unge- 1)?ure Summe an. Gehen wir jetzt die einzelnen Behauptun- gen des Prätrndenrrn durch. Als Saadet-Ali plößlich krank wurde und starb, befand sich weiter Niemand um ihn,_ als ein Wiser Ramzan-Aii, drr sogleich zu dem Englischen Residenten, 9301192: Baillis, eilte, ihm diese unerwartete Nachricht mitzu- „beelrn, was diesen in den Stand seßte, sofort die nöthi en _chrctte zu [Am. um die ruhige Nachfoxge des Throner en etnzulcitrn. &ies beweist" aöer noch nicht im Geringsten eine ksangetre Mordthat, und weitere Gründe werden nicht dafür *;geführt. Das; der 2Zweite Sohn Saadet-Ali's, Schems-ed- “nuiay, ein großes ertrauen bei seinem Vater genoß, daß keser vielleicht es gewünscht haben mag, ihn statt des ältern vhnxs ais seinen Nachfolger anerkannt zu wissen, ist wohl 'bglich, aßer bestimmxe Beweise liegen nicht vor und würden "ck den Stand der Frage nicht ändern. *Die zweite Behaup- ""I, nämlich der Wahnsinn G azi-ed-din's, isi ebenfalls ohne rum,; er war ein ,'„ßzvacher sensch, ein Williges Werkzeug „" der Hand verschlagener thtriganten, aber von da bis zum ahnsinn ist eine unendliche Kluft. Seine Theiinahme fin- li; "rakksche Strcbungcn, wohin z. B,- die Anlage einer Persischen

alaske zu Luknau ehört, beWeist bas Gegen- achfolgers Naßr-ed-din ist ebenfalls durch kein einziges Dokument nachgewiesen, es ist eine nz willkürliche Behauptung. Die ganze Entscheidung dieser ngelegenheit beruht auf eigenthümlichen „Bestimmungen des Mohammedanischen Erbrechts, die wir hier kurz anführen müsseii, wobei noch zu bemerken isi, daß, obgleich die regierende Fami- lir zu Aude zur Sekte der Schiiten gehört, dennoch nur das orthodoxe Rechtssystem drr Sunna!) in Nach diesem Rechte können die Söhne eines bereits verstorbenen Vaters keine Ansprüche auf eine C'rbschaft machen, die ihrem Vater bei Lebzeiten zugefalien wäre, wenn der Erb- lassrr noa“) direktere Nachkommen hat, oder mit Einem Wortx, das Mohammedanische Recht erkennt das .in; reyraeseniatiom! Ein Fall mag dies deutlich machen. hinterläßt “einen Urenkel 1, von seinem vcrsiorbenen Sokme 3, einen Enkel c von seinem ebenfaUs versiorbcncn Sohne C", und einen noch lebenden Sohn [1- ebenso auch nach dem alten Hixdurechte, wxirden b. c und ]) bei der Erbschaft in gleiche Theile grhen, indem Enkel und Uren- kel in die Rechte der verstorbenen Väter eintreten, nach dem Mohammedanischen Recht aber erbt [) allein die ganze Verlas- senschaft von :1, mir Ausschließung von 11 und ('. Nach diesem allgemein gültigen Gesetze, so sehr es auch unserem Rechtsge- fÜme widertireiret, kann Prinz Ekbal-ed-Daulah keine Ansprüche an den Thron machen, da, als Nasir-ed-din ohne legitimen Erben starb, auch bereits Ekbal-ed-Daulah'S Vater, Scheme- ed-Daulah, verstorben war, in dessen Rechte er nicht eintre- und der wirklich legitime Erbe der Krone ist Nasic - ed - Daulah, aadrt-Ali's. Aber selbst wenn man die Streit- frage nach unserm Recht entschiede, könnte Ekbal-ed-Daulah keine Ansprüche geltend machen, denn alidenn wurde sein Neffe Fakir-ed-Daulah, nachfolgen, der älteste So bereits verstorbenen ältern Bruders Nazim-cd-Daula müssrn wir der Vollständigkeit wegen erwähnen, daß ein ande- rer Bruder des Ekbal-ed-Daulah, Namens Yemen-ed-Dau- las), gegen diesen behauptet, er scy der ältere Bruder, und daher für sich das Rcck): in Anspruch nimmt. rer Prätendenc ist Muhfin-ed-Daulah, Enkel Saadet-Ali's Die folgende geneaiogisclx TabeUe

Drurkerei in seinem

theil. Drittens, die legitimiätseines

Indien rechtliche Gel- tung han

nicht an. 11 stirbt und

Nach dem Römischen, und

ten kann, daher sein

herrschender dritier Sohn

Noch ein ande-

von einer seiner Töchter. wird dies Alles noch anschau1icher machen. Saadet-“Llli-Kharji, König. “[ 1811.

/_„„_„---* M"“ „_., / KMR 1 “... . Sat.":(mI-“ed-“D'iuiab. + 1827.

Ilurengzcd's, i;: der Mitre dcs vorigenZal)rk)underts seinem Wesir ] Saadci-Khau als Lohn iibcrlaffen, der zwar nur den Tiiel Newab, ?

diu Pairrr.

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2 i(xrgitémc

Dich: 1) u nd

Anders verhält es sich aber mit des Prinzen Ansprüchen auf- die Pensionsrücisiände, die sich auf 300,000 Pf. St. be- lauren, und auf die fortdauernde Zahlung einer Pension von * 200,00!) Rupien jährlich. Als niimlich Ghazi-ed-din zur Re- gierung gelangt war, glaubte man, daß sein zweiter Bruder, Schems-ed-Daulal), ihm durch Intriguen gefährlich werden könnte, und bemerkte daher diesem Prinzen, daß die Luft von Benares seiner Gesundheit besser zusagen würde. auch dorthin zurück und starb daselbst 1827. obenerwähnten freiwilligen Darlehen von 10 Mit]. Rupien, das G azi-ed-din der Ostindischen Compagnie machte, wurde ertrag besiimmt, daß die Zinsen dieses Kapitals von der Compagnie verwendet werden sollten, um den übri en Glie- Familie eine ihrem Range angemessene Pen ion aus- zuzahlen, und danach wurden drm Schems-ed-Daulah odér seinen Erben 200,000 Rupien jährlich ausgese alien Grund aus reiner Willkür nur 150,000 zahlt, und sclbsk diese Summe nicht mehr nach seinem 1827 Diese Ansprüche sind daher ganz gerecht. Zwin- isk C'kbalxed-Dauiah bei den Englischen GerichtShdfen in Indien mit seiner Klage abgewiesen worden, und die Di- rektoren der Compagnie sollen ihn auf eine rohe und beleidi- gende Weise hier zurückgewiesen haben, die Sache wird aber nun in der nächsten Sißung vor das Parlamem kommen.“

Er zog sich Bei dem ersten

genannt die stehen "Oceano. in sieben Bänden in Folio). Ihm “*

allein ohne upien ausge-

rrfolgten Tode.

nland.

Gleiwitz,19.9100.(Schles.Ztg.)- Unglücksfall.- Bei dem auf Ornontowixzer Territorio vorgenommenen Bau zweier Coaks-Hohöfcn ist der bis zu einer Höhe von circa 45 Fuß vollendete massive Gichithurm am 10.November Nachmit- Es sind dabei 13 Mann verunglückt, . von denen 4 sogleich gcstorben und 9 theils schwer, theils leicht beschädigt sind; 2 der Lcßteren befinden sich schon wieder in

Posen, 21. Nov. (P os.Ztg.) - Herbß-Wolimarkk.- n gleich nicht darauf zu rechnen war, daß der hier in Po- ; sen abgrhaltene Herbsk-Wollmarkt von großer Bedeutung seyn - würde, so ist derjelbe doch weit hinter den gehegten Erwartun- Es sind Überhaupt nur auf dem Platze

. . , . 130 Ctr. »- Pfd.

tags 3 Uhr eingestürzt.

olgen müssen, wodurch denn natürlich die Rechte auf ihn selbst '

gen zurückgeblieben.

feine Wolle . Mitteiwvlie ..... 744 Ordinaire Wolle .

Summa 890 Ca'. 74" Pfd.

Davon nnd nnr 183 Ctr. 42 Pfd. verkauft worden, und die übrigen 716 Ctr. 3?- Pfd. theils zur'üakgenommen, theils hier gelagert oder in Kommission gegeben. gen Absatzes isi wohl darin zu suchen, daß sehr wenige aus- wärtige Käufer anwesend Waren und ein großer Theil der Wolle sich bereits in den Händen hiess er Händler befindet, die für die gebotenen Preise (für feine ,_ aare 75 Rchlr. und für Mit- teiwolle 54 bis 63 Rthlr.) nicht los

Köln, 21. Nov,

Grund des gerin-

en wollten.

ekanntmacbung. -- Vorgjekommene meuterische Widerscßlichkeit gegen Schildwach- und Lsußenposten hat das unterzeichnete General-Kommando veranlaßt, zu verfügen, daß die Außenposien scharf laden und, vorkommenden Falls, zur Ausrechthaltung ihrer Gerechtsamt von ihrer Waffe Gebrauch machen folien, Wel öffentlichen Warnung bekannt gemacht wird. Schildwachen fich der ihnen haicung der Ordnung Überhe

(Köln. 3.)

welche mit der

ches hierdurch zur

Wenn hingegen usiehenden Rechte zur Aufrecht- en, so wird solche Beschwerde

Staate. Zweiter Artikel. [COME]

(? 02

gegen Schildwachen von den resp. Festungs- und Garnison- Kommandanten sorgfältig geprüft und nach Befund der Schuld des Angeklagten, jkrenge geseß1ich den 11. November 1838. Der kommandirende General, gez. vonBorstell.

Aachen, 19. Nov. (Aachn.Ztg.) -- Brandschaden. - Gestern Morgen 10 Uhr brach in dem auf der sogenannten Bever bei Aachen gelegenen FabriksGebäude der Herren Faul: haber und Böhme, das noch kaum erst nach einem früheren Brand-Unglück wieder hergestellt war, wieder ein durch welches, trotz so schnell als mögiich herbeigccilter Han: und troß aller Anstrengungen, das Gebäude nochmals von den Flammen verzehrt wurde.

estrafc Werden. Kobienz,

Uer avs,

Neueste Nachrichten über einige besonders erheb- licheGegensiändeder Gewerbsamkeitimpreußischen

Die Serumyfwicl'érei wird zwar in den beiden ösiiichM Provm en und m Pommern nur in sehr geringem Umfange,

hcinprovinz dagegen besonders stark betrieben: doch ii"!

nzen Rheinprovinz ..... 892 Sachsen ........ 351 Brandenburg ..... 306 Westfalen ....... 203 Schlesien ....... M0 Preußen ........ 38 Pommern ....... 14 iPosen ......... 5

* überhaupt im Staate 2118

Elberfeld, Solingen, Lennep ......... 156 Krefeld und Kempen .............. 17.17 in allen übrigen Kreisen ............ MMmmm Hiernächsk hatte der Regierungsbezirk Köln im Kreise Gummersbach ........ 183 in der Stadt Bonn ..............

und außerdem .................

Überhaupt also

Der Regierungsbezirk Koblenz überhgupt sehr vereinzelt, die meisten noch in den Krei- sen Simmern westwärts, und Wetzlar ösilici) des Rheins.

Die Regierungsbezirke Trier und Achen zusammengenommen ..............

gleichfalls sehr vereinzelt.

In der Provin Westfalen hatte nur der sr'xd- westliche Theil des egierungsbezirks Arnsderq und „Kreis Recklingshausen eine etwas stärker: Strumpfwirkerei: dagegen fehlt dieselbe fast ganz im Regimen sbezirk Minden und in dem angränzenden

heile des Regierungsbezirks Arnsberg. Es

wird hier daher nur vermerkt, daß die Kreise

Hagen, Altena und Siegen Strumpfwebe-

stühle hatten ......... . . .....

der Kreis Recklingshauien ....... . . .

der Übrige Theil der Provinz ........ W

zusammen

In der Provinz Sachsen hatten Strumpf- webestühle

die Städte Magdeburg , ........... 118

alle ...............

aumburg ............

Erfurt ...............

Gefell ...............

und zerstreut waren in der Provinz noch . .

überhauyc in der Provinz

In Schlesien ist die meiste Strumpfwir- kerri noch in den Kreisen Frankenstein, ??eisse und Habelschwerdt, welche zusammen arten ...................... Strumpfwebestühle; außerdem waren in Lie- denthal, Kreises Löwenberg, deren ......

in der Provinz vertheisc befanden sich noch 107

sehr vereinzelt

zusammen der Provinz Brandenbur war die Strumpf- größtentheils in Berlin elbft vereinigt

diese Stadt hatte ................ 176

Strumpfwebestühle PotSdam .................... Templin .....................

außerdem zerstreut in der Provinz ...... 83

zusammen

Die in den Provinzen Pommern, Preu-

ßen und Posen befindlichen ..........

Strumpfwebestühle find sämmtlich in gerin- ger Anzahl zerstreut;

W so ergiebt fich wie vorhin die Zahl aller im

preußischen Staate vorhandnen Strumpf- wirkerstühle ................. .

sie weit weniger blos auf einzelne Ortschaften und ihre Umge- gend beschränke, als die Seiden- und Bandweberei. Es befan- den sich Strumpfwebestühle in den Provi

Auch hier hat der RegierungsbezMworf die stärkste Anzahl der Webestühle: nämlich in den Kreisen

411.

263

351

T? O

ZW

57

2118

Die Strumpfwirkerei hat in den neueren Zeiten durch die Veränderung in der Fußbekleidun deten Ständen sehr gelitten; das ches als Neben-Beschäftigun , und in den gebildexen Ständen selbsi als Zeitvertreib betrie en wird, fällt fortwährend einen großen Theil des Strumpfbedürfnisses so wohlfeil aus, daß keine Fabrikation daneben bestehen kann. _ einerseits die seidnen und sehr feinen baumwollnen Strümpfe, Hand zu stricken zu mühsam sein würde, und andrerseits die dichten_ geWalkten wonnen Strümpfe in arben, welche in einigen Provinzen von den untern affen allgemein getra m werden, was hauyts ,Strumpfwirkerei im Fortdauer sichert.

Einen wichtigen Anhang zu der Weberei bilden noch die-

dtr Männer in den gebil- tricken mit der Hand, wel-

Es sind daher nur

OZON olks- Schlick) noch die ange erhält, und ihr auch ferner dic:

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