. Yiigc Bekanntmachungen.
Bekanntma„chung, wrgewBervachtunq der Konigl. Domainm- Vorwerke Klein Waltersdorf und Wiesau
, bei Bolkenhain.
Die unmittelbar bei der Kreis-Stadt Boltenhain, 4; Meile von Liegnitz. 4 Meilen von Hirschberg, 4 Meilen von Schwetdnis, 2 Meilen von Laudeéhut Und 2 Meilen von der Marktstadt Jauer entfernt liegenden Königl. Domaineu-Vorwerke Klein Walters- dorf imd Wiesau, deren nutzbares Areale befiehet:
1) bei Klein WalterSdorf 111
1108 Morgen 105 (I Rathen Acker.
1
8 x 125 : Gärten- 65 1 31) Wüst"- 54 : 75 - Hiitnrig,
'" - (12 : Gräser. 1-
ck 2) bei Wiesau in 351 Morgen 50 (IRuthen Acker, 6 1 7
; Gärten. 17 “- 103 " - 3311111119, 140 - 141 : Wi.se11.
s:!!cn nebst der mit dem Vorwerfe Klein Walierédorf 1116111111001 Brauerei und Brennerei dem dcmseben Borwerkc nüchenden Verlagérecvte über die Krüge 3-1 (111.111 "' „iltcrsdorf, Hobc11:Hcl11rsdokf und Einsiedel, DU cbssrvainniäßigeu Sckiuizaeldcrn der Einlieqer zu „111-.;“.1 Waiiersdorf urid Wiesau, ken Wirthschaf1s; H.!„xlk'klctlÜku aus den Dörfern Klein Waltrrédorf mid 193-1110, dcn Bau-Handdicustcn, welche dic Hofc-Gärt: 11er zu Gicémannédorf mit Konkurrenz dcr HofoGärt: 11er von Hohen-Helmsdorf. Einfiedrl uud Klei11:Wal; tcrsdorf urbarienmäßig 111 den Reparatnrvauien aus dxm Vorwerke Klein Waltexsdorf zu leisten haben, [*.-11 „aus "dem Amts-Bczirfe auskonnuenden jährlichen Viatrrral-Geircidt:Zinsen imd M;“:hleu-Getrcide-Zinscn, bestehend 111 111 Sihcffeln 1011 Meizen Weißen, 71
124 . . Roggen, 9 - 4; : Gerste, 276 4)“, ; Hafer und 34 ' : Mesmehl,
*“ ' 11“ - sind endlich mit der wilden Fischerei innerhalb der Vor: werks-Gränzen, vom 1. Juli 1839 an, auf 18 nach einander folgende Jahre, also bis zum 1. Juli 1837 anderweit im We e der Submission verpachtet werden. * Das geriugße jährliche Pactztgeld fiir die genannten Realiiären, unter welchem leine Pacht-Offerten ange-
nommen werden dürfen, isi mit Ausschluß der aus .
dem Amts-Bezirke aufkommenden jährlichen Natural- 1111d Mühlen-Getreidc-Zinsen, welche außer dem Pacht: gelde nach;näherer Bestimmung der gedruckten 9111e- meinxn Pacht-B.cdingunge11 anährlichnach dcn jedes- -1naligen Martiiri-Durchschiiiits.Preisen der Marttßadt .Jauer mit eincm'Abzngc 1101110 Prozent zu bezahlen "fil1d,_böhekn Orts auf
1780 Thlr. 17 sgt. 2 pf., einschließlich 522; Thlr. .in Natural-Gold, fcsigeseßt worden.
Mit Annahme der Paclit-Offerten isi der Justi- 11.111111de Kollegii, Herr Regierungs-Rath von Merckel bxaniragi worden. An diesen isidie Sub- mission ,in einer mit dem Privaificqel des Kompeten- 1111 gehörig verschlossenen Eingabe bis
zum 9. Januar 1839, Abends 0llh1',
spätestens einzureicHen. ,
. Dix Ai'gabe der versiegelten Submission, welche bloß die deutliche und bestimmte Erklärung enthalten dars, wieviel an Pacht unter den fcßgescßicn Bedingungen jährlich offerirt wird, muß von den resp. Kowvetxu- 1811 persönlich 1111 der: genannten Herrn Kommissarius geschcben, weil fie von Leßierem noch besotxders zu Protokoll znweruebmen und zu bedeuten 1111d.1md 111111 nährren Ausweise iibcr ii1rc „Qualificaiwy und den Bess des erforderlichc11 Bcruwgens aufgeiorderi weiden miiffcn. „
Die allgemeinen und besondern Bedingungen der Verpachtung, wclche jeder Submiitcut bci_Einreich11ng 1111111 Submisficn vor dem genannten „Herrn Jus» 11.1110 des Kollegii zumZeichn der Anexkcn'nung und Genehmigung eigenhändig vollziehen 1111111, könnenxvo'n jcizt ab schon, sowohl 111 dem Amtshause 50 Klein Waltersdorf, wosclbst auch dée Vermessungs:Karien imd dam gehörigen Register zu findeii find, 018-111 'der Domaiucn-chifiratnr dcr unrcrzcichneten Kgmgl. Regierung, wosclbsi, außer den Karten und Registern, 11113) die Clasfificacions- und Boniiirungs-Verbandlun gen ncbsi den Heuwerbimgs-Sqat-Aerndie-Regisiern nnd die Viebstands-Configuatrcncu „ven deri 1131111 Jahren“ befindlich find, zu jeder schickl1chen Zeit einge- schen werden.
Kein Submittcnt erhält
übrigens durch seinx “Sub- misfion irgend ein Anrecht auf den Zuschlag; vielmehr wird dem Königl. Haus-Mimsterio ". Abilyeilung 1111- ter'sämmtlichen Bewerbern die treieste AuSwabl vor- behalten. Jeder Submitt'cnt bleébt abe_r an sein *Gr- bot so lange gebunden, bis er diirch Zuschlag an einen Andern oder sonst dllkcb aué-druckliche Erklärung der Behörde davon entbunden wird.
Den Pachtlusiigen ist es fxeigesielit, die Realitäten 'vor dem Termine in Augcusweiu u,11cl)men„und m'égm fie s1ch dicsexbalb an den Komgl. Domameu: Beamten, Herrn Sacoph in Klein Waltersdorf wm- “den, welcher von uns beayftragi ist, ihnen 111: Pacht- ;Objekte vorziizeigeu ynd'xede ionst gewiinschte Aus.- kunft bereiiwiuig zu eriheilen.
Liegnis, den 23. November 1838.
„ KöniJliche Regierung. Abtheilungfür “Verwaltung der direkten
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BWW, im Dezember 1838.
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Bei Carl Hoffmann in Stuttgart ist so eben
Atlas d es gestirncen Himmels.
Für Freunde und Lehrer der Astronomie herausgege- ben von
I. v. Littrow.
Folio) nebsi dazu gebörendem Texte. Preis des ganzen Werkes 2 Thlr.
Der von allen Kennern und Freunden der Sternz kunde hochgeschävte Herr Verfasser betrachtet auch bei diesem Werke, wie in seinen anderen ailbckcirmten Schriften über Autonomie, als seinen vorxüglichsien Zweck 11ich1schwerfällige Gelehrsam cri für wenige Airserwähite, sondern Nußen und be- queme Brauchbarkeit für Jedermann. Wenn gar manche der friiheren Versuche öimlicher Art durch unnöthige Zwischenlinien, curcl) 2111111011111.- der 011111- tik mit ihren Breite raden. durch unangemessene An- bäufung kleinerer, 0 ne Fernrohr rrziiiciztvarer Sierne, durch zu stark und weit aus eschrieicue Namen, diirch 1." grelle A11s1eich1mug der 190110, ihrer Draperien, ,xlii el, Mähnen :c. das Erkennen 1.1:d Aufsuchen de_r GeYirne nur erschwerten und oft, (ocsondcrs dcm Di lctianten. unmöglich machten, so 1:11d hier, 11.10) der Abficht des Herrn Verfassers, und ohne Zweqcl auch nach dem Wunsche aller Leser,
die Sterne selbst die Hauptsache, und der Himmel erscheint so auf_ den Liviniduygen, wie er elbst siti) dcm unbewanneten Augr 111 seinen aiif- fallcndstcn Partieen darstellt, damit ohne Mühe und gleichsam auf den ersten Blick schon das erh_a- bene Original in seinem getreuen Portrait wie- der erkannt und dadurch die in so hohem Grade 111- tercssante Kenntniß des gefilmten Himmels Jeder- mann leicht gemacht und in der That allgemein ge- fördert werde. „
Der unterzeichnete Verleger glaubi nichts versäumt zu haben, seinerseits durch eine solide iind elegante Ausführung der Blätler zu diesern schönen Zwecke nach Kräften beizutragen, um 111101 d1eserliniernev- mung die Tbeilrmhme des Publikums zu erwerben und sie zu verdienen. Das gbauze Werk - etwa 86 Blät: 1er in 1110, oder 18 Doppel lätter in" qircr Folio, nebst erläuterndem Texte - wird voilsiandrg_auSgegeben; die Blätter find rein und kräftig 01011111, auf das schönsie Basar Velinpavicr *gedruckt und zusammen in elegantem Umschlag brosch1rt. Ob es dem Verleger bei diesem Himmels-Atlas um großen pekuniärcii Gewinn, oder ob es ihm mehr um „die Ehre und die Freude zu thun isl, ei11wabrbaftnrißl1ches, allen Freunden der Sternkunde nothwendiges und bisher schmerzlich eutbchrtes Werk zu liefern, mag der Preis 2 Thlr. für das ggnzc Werk entscheiden! Man vergleiche diesen Ailas mit allen friiheren, man vergleiche auch die Preise der leiztercn mit dem obigen und wird gewiß die Behauptung ge- rechtfertigt ffnden, daß Littrow's Atlas dxß ge- stirnten Himmels nicht nur der zweckmäß'tgsie. praktisch brauchbarsie- sondern 011111 zugleich der eleganteste und wohlfeilsie genannt zu wer- den verdient. - , Vorräibig isi Littrow's HimmeW-Ailas ber W. Logier 111 Berlin, Friedrichsstraßc Nr. 161.
Tasche11bücherför1839. , Bei Frlcdriéq Wilhelm Pfauisci) 111 Wien iind so eben erschienen und in allen Buchhandlungen Deutschlands zu haben, namentlich bci E. S. Mitt- lcr 111 Berlin (Sicchbahn R1. 3), Posen, Bromberg, Calm undGnescu: ' Gedenke Mein! Taschenbuch _f1'11'1839. . Achter Jahrgang mit sieben Kupfer: und Stahlsich und Beiträgen von ' _ Ludwig Bechstein, I. F. Caselli, Fr1edxrch Halm, Hoffmann von Fallerslebey, Fried. Kind,Chr.Kuffner,J.P.Lyser,I.G.Se1dl, Ludwig Storch, Adolph von Tschabuschuigg, I. N. Vogl, Hermann Waldow :c. . Gebunden in elegantem Pariserbaud m11Goldschmit und Etuis “.'. Thlr. 7; fgr.
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Nicolaische Buchbandlang in Be11111, Brüden .
üraße Nr. 13, Elbing und Thorn.
Bei Ludwig Franke in Quedlinburg isi so 1111 erschienen und durch“ jede Buchhandlung, 111 Berlin 111 Will). Besser 11. Ludwig Oehmigke, zu ervaitei: Ur. Ruge und Hegel. Ein Beitrag zur W11- digung H egelscher Teudcnzxn von K ari Angi! Kahuis. Gr. 8170. Geheftet15sgr. Herr Professor Leo hat einen Kampf egen kl!- derbiiche Richtungen, die sia) mit der estlsW Philosophie neuerdings “verbinden, in derYri dem neu, daß er alles Eingehen auf das T_erram der Geo 11er abweisi. Den Kampf auch aufwiesen: zu führen. und namentlich in Beziehung auf emen der Verirem jener verderblichen Richtungen, auf [)|-. 01.191,01- zuweisen, daß und wie er 6011_Hegei ,awaiche, 111 er sogar dcfsen Logik nicht gefaßt bgve, isi die Quiz::- obiger Schrift, die somit eincm Zm-Jnimffe 111 [ich zu Hiilfe kommt. 11) t r 6 11 11 6 3. ! 1.11 librairio 116 11.136111, 0116111131131'11111 180.121; 13, 11163 11613 )äg613113136,a1'1 0106116 1163 6116111163, 111'11011116111 1161600" 1113111161 311 public: 33 116110; 6011661101! „' 6111331111163 1'13116313, ang1313 0! kutkkz, " 7163, 611 10113 36111611, 11011c 11,3 616 16110 "! j011 3830111111601 1111113 16 1116111601 Z","U' 1163 [1113 fort 111111316113 6110113 1110116161-_- 011 )' crouyo 311331 11116 tkEI 116116 collect!“ 116 1117163 (l'étlucution 163 [111131110116111851l 61ä§§1q1128. he 611111103116 3613 611107087“ 113 aux ])?!"80111108 qui 6111610116 13 116111111“ 116. - 1.63 116130111163 611 33361 3131111- 11011“ 1116 qui, 3303 13116 116 6011111130065 pxxcUÜ 0111 1611101111115 16116311" 116 6011011111619110111" 011131111131116 116 11, [16111 16667139 3611 00"; man1163 30111 37611163 [131 ]3 11161116 07". 31011 6x 1111663 116 361111161, 3161163 ne "; 18111; 11:13 86 7011- 60111761 l'objet 11: 1?" 1163113. , ? 361111 [1616011311611 1163 Weihnachtsfestes «",“ka 1611 1116111 5101663 1,3361 Lns11361161,.kran:03186 .' 1131151113611" 01111 Spanischer “761-116 m allen _ !: gon 1161- bitcemcur 111111 1163 Wissens, 30 1118 „ yorxüglicbscen "1111610 untl 11611610„_8ussa11k" “11“- 6111361161, 1.3161111361161 111111 0116013113606!“ (IWM .: 1'136111- uml [(upferi'ixelrÄe, 11:031136116 111111 l'"? _ 36116 “['nxcbenbücber, 1011613611111'1611_111 1761-51: 1, 11611 Sprachen, Wörterbücher 111111 ub61113u1cdlc “ 1616116 1111366311166 6636116111160 siobneigneu “' * tikel tum '1' 11611 111 pradbtsoneu 1431011301161]._
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zu geben.
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Prcußiiiiél Skunks-ZUÉUUSD '
Allgzcmeine
Amtliche Rachrichtcn. Kronik des Tages.
Se- Magstät der König haben dem Gutsbefiher Adolph „„.. Bjssmg zu Beerburg bei Landau die Kammerherrn- Würde zuxert'herien geruht. _
Se. Königliche Majestät haben den, bisherigen ObewLan; »,sgerichts-Assessor StroZn zum Direktor des Land- und Omoxgerickus 111 Bochum llergnädigsc ernannt.
._.-._.
Der bisherige Land: und Stadtgerichts-Secretair Assessor Pkacco,'1| zum Zuüiz-Kommissarius bei dem La11d- und Stadtgerichte zu Siegen und zum Rocarius im Departement des OhxerandesgericiUs zu Arnsberg bestellt worden.
Zeirungs-Nachrichten, ?( u s l a n 1).
Frankreich.
Paris, 10.D1*x. Der König ertheilte gestern dem Oe er- xeiWischen Botschafcer_, Grafen Appony, eine lange Audienxs.k
Man glaubt, daß der Herzog von Coigny, 011 der Stelle 3-11 Hei'zogs von Choiseul, Präsident der Kommission zur Be- „1117'5'101119ung der Königlichen Theater werden 01110.
Die Frage wxgen der Präsidentschaft der Deputirten-Kam- mer wird,]elzt fieryrg in den Blättern besprochen. Das Jour- „ai general 111111611 sich in folgender Weise gegen Herrn Du- pin: „Heri' Dupiit hat als Präsident unleugbar eimge ausar- zeiclxnete Eigenswancnx qber die Unparteilichkeit fehlt ihm. Wer 1111111111111, dqß er bei jeder Debatte nur darauf denkt, sie in dem Sinne seiner petxsöniiclien Meinung zu 11111111? Wer weiß nicht, daß „er, um_ diesen Zweck zu erreichen, das Wort giebt oderjverWecgert, die Erörterung beschleunigt odcr zurückhält, die Abstrmmungiibereiit oder verschiebr? Wer weiß nicht, daß bei einer Art, die Fragen zusammenzufassen und sie zu stellen, seine nsicht unau öi'lici) durchblickt? Und einem solchen Präsiden- tm, dessen * .inisieriaiismus nicht er zweifelhaft ist, sollte oieOpposiiionxthre Stimme geben? incm solchen Präsiden- ten sollte sie dix Sorge anvertrauen, ihr die Freiheit der Er- 11111an und die Gerechtigkeit des Votums zu sichern? Das ist unmöglich, und, wer “11110 überzeugt, daß, wenn die Opposition 111 dazu verlauten _111 ße, sie es in ganz kurzer Zeit bereuen würde. Eine Rücksicht scheint uns hierbei von ganz besonde- rem Gewicht. 21116 Welt räumt ein, daß der große 11.111111 zwischen dem Ministerium und der Opposition bei Gelegenheit 11 Adresse stattfinden wird. Es ist daher sehr wichtig, daß die Opposition Alles" aufbiete, damit die Adresse in ihrem Sinne abgefavt werde. Nun iixiiimmt aber ein Artikel des Reglements, daß ds_Prßsweyt der Kammer (11: ]1116 Mitglied der Adreß- Kommisiion isi. Angenommen daher, daß von den 9 Bureaus 5 profittons-Mitgiieder zu ihren Kommissarien ernannt hät- 110,10 würde die Anwesenheit des Herrn Dupin im Schooße der Kommission diesen Vortheil annullii'en, und die Folge da- von w1irdc dann ivahrsclyeiniicki eme nichtssagende und zweideu- 1117 21011116 seyn, wie Herr Dupin solche liebt.
111e_d1'r Oppofixion? Wig denken nicht, Und dcsvalb _alau- A! Wir a-uct), daß die Ovpoiition sich einen andet'nKandidaten
hien wird.“ - Dcr Courrier francais sagt über densel- kin Gegenstand: „Wenn Herr Dupin der Kandidat dcs“ Mi- ;iliiermxns ist, so wird die Opposition cffen gegen ihn votiren; Wk se aber zu einem stets peinlichen Bruchs mit einem vor- maligen erbündetcn schreitet, hat sie ihn banachrich1igen und gewissermaßen die drei Aufforderungen ergehen lassen wollen; Wenn Herr Dupm sich weigert, seine Flagge aufzuzie en, so muß Zim allerdings an seine Desertion glauben und zeuer geben. U Stsuon nähert fih mit schnellen Schritten; die Parteien
1111 “:näßckwikdenb , rig lei ende kurze Zeit benußen, um seiner Unents lo ; Kreideic 1111 Ende zu "IWM", Es 11.1.1111 11000 sehr ungünscrg fiirch1hr1, 11411111 trAficl) einem *))arriiierium annhiösse, iveichcs die lebendige Ne: halt:! lles dessen 111, was er öffentlich geschrieben und be- 111111“ hat; aber noch bedeutender würde sich Herr Dupin menö ivenri er nicht wagte, _s1ch offen auszusprechen, WW “ !onvkret'e, seine Meinung zu iagen. Es ist erlaubt, sich zu jumthken, wxnn der Konverfion keine eigennükzigen Motive dem BUMI? liegen; qber eine Explication verweigern, unter 1th orwayde, daß dieselbe fibsi ausgelegt werden könne, das in:, [“Ich jedes, politischen Charakters cntkleiden. C's giebt W iSk ßere Ughelkjür einen taatSmann, als das Schwei- gen 11. einem ugenblicke, wo der Zweifel über seine Meinun- ,É'Uhk WU?- Snmmen zu seinen Gunsten zu werben.“ mn e. Spamschen Angelegenheiten geben dem Courrier iiieriyuatsAw nachf01genden Betrachtungen Anlaß: „Das Mi- acht m rmandarcz wird schon als nicht Mehr exrstirend be- scth'; man nennt es das todtgeborne Ministerium. Die Cor- reinem," in diesem Aygenblick mit der seltsamsten und unbe- m ich|en Idee beschäftigt, die wohl jemals einer ernsten Ver-
mlung in den Sinn gekommen ist. Die Versöhnun ist 1111 ersöagesorhnung, 11110 man hat in den Cortes eine f rmliche ai dnnngs-Kommiision errichtet, die sehr auf den General 1x x zu rechnen scheint. Wie hat man in Spanien auf diese )- k:„fcillen können, nach sechs Jahren eines grausamen Bür- ., ieesges, und gerade in dem Augenblicke, wo dieser Krieg einen 19-8 eehenen Grad von Wut!) und von Unmenschlichkeit erreicht . “ck 11 ade in dem Augenblicke, wo die syskernatiichen Niedermeye- „T . [dh 11 der Tagesordnung sind? Man bildet 111 den Cortes eine
nungB-Kommisfion, während in allen einigermaßen bedeu-
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Die Freunde des Herrn Dupin mögen die =
Berlin, Montag den [71:11
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tenden Städten Repreffaiien-Junten or amsrt werden. Was soll denn 1111: Versöhnungs-Kommission x11)un? Wie soll sie sich berietzmen, u111 ihren Titel zu rechtfertigen? Weich' andere _Mlkl?! sieyzen ihr zu Gebote, als besänftigende Proclamanoneir, auf dre Niemand mehr hört? Cs iy? gewiß ein sehr ehrenwer- 5 [ich 311 halten, die ihrer Philanchropie schwächeln; aber es gie ; Innsionen, dre in zu großem Widerspruche mit der Wirklichkeit
Dezember
.stehen, und denen man sich nicht hingeben kann, ohne g.»- "„
: ivtssermaßen jede Unterscheidungskrafe u verieu nen. Die erste Versöhnungs ; Maßregel besteht' darin , 9 daß man Cordova und Narva?t nach Madrid fordert, um sie wegen 11:- 5 116 Benehmens zur echcnschafr zu ziehen; Man sagt sogar, «! * sev Befehl gegeben. worden, sie 11 verLafcen. Es heißt, Espar-
terd werde sicl) gleichzeitig mit einen eiden Kollegen in Ma- drid emsnden, „und er wird gewiß seinen Einfluß nicht anwen- 1 den, uni 016 Richter ur Nachsichszu stimmen; man glaubt so-
gar, daß Eipartero lies aufbieten wird, um diejenigen verur- tyerieii zu lassei1, die das Unglück gehabt haben, mit ihm zu rivalisiren. Dies wäre in der T at ein neues Mittel, um die : Gemüiher auf das Versöhnungi- ystem vorzubereiten.“
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; ' Großbritanien und Irland.
„London, 11. Dez. Die Gräfin Durham hat, wie mini- sterieilx _Biätter melden, um ihre Entlassung ais Hofdame 0er Königin gebeten, und ihr Gesuch ist angenommen worden. Lord Durham, dem seine Eneiaffung von dem Poften eines GeneraiZGouverneurs des Britischen Nord-Amerika an Bord des Schiffs übersatidt'wurde, auf welchem er in England an- langte, hat auch bis. 1th noch keine Audienz bei Ihrer Maje- stät gehabt. Es scheme also zu einem völligen Bruch zwischen ihm und dei.“ Regierung gekommen zu seyn, denn mit den Mi- nistern hat er ebenfalls noch nieht konferirt. Die Ankunft des . Lord; Leeutenants von Irland, Mar 1116 von Normanby, in London hat das Gerücht, daß dieser ' taatsmann als Nachfol- gei' „des „Grafen Durham nach Kanada gehen würde, obgleich mmrskerrelle Blätter dies vor einiger Zeit für sehr unglaublich erklärten, von neuem in Aufnahme gebracht.
Lord John Russell ift vorgestern schon wieder nach Cashio- bury-Park abgereist, welches jedoch nicht sein, sondern des Grafen von Essex Landsih ist.“
, Man hält jetzt den neuen Aufstand in Kanada für gänz- itch unterdrüift.“ Die vollständige Niederlage , welche die Jnsurgenten 10 ihrer Stellan bci Prescott in Ober-Kanada erlitten haben, fand am 15. I ovember statt, nachdem die Gar- nison vo_n Prescott durch Truppen aus Kingston unter dem Obersi-Lreutenant Dundas verstärkt worden war; 86 Insurgen- ten haben sich auf Gnade uiid Ungnade ergeben, außer 16 an- deren, die vexwundrt in Gefangenschaft geriethen; Mehrere wurden überdies noch nach dem Treffen durch die Miliz auf der Flucht eingefangen, unter ihnen ein Pole, Namen; von Schuiz, der den Oberbefehl geführt 11 haben scheint; avßerdem fielen cine Meng; Kriegs-Bcdürfni e, Gewehre und drei Ge- schütze den Brunchen Truppen in die Hände. Durch die offi- ziellen Berichte wird übrigens besiätigt, daß Major Young am l-Zten einen „Angriff auf die Position der Znsurgenten gemacht hatte, dei“ seinen Zweck nicht vollständig erreichte und dén Eng- ländern emxn Verlust von 45 Mann, worumer mehrere Offiziere, uzog. Die Insurgcnten sollen in dieser Affaire jedoch auch edeutend gci1tren und zwei ihrer Führer verloren haben, Ueber d1e„leizten Depeschen von Sir John Coiborne bemerkt der Courixr; „Der männliche Ton, in welchem diefe Depe- schen g.,schrrebm sind, und der Beweis, den sie von dem treff- l1chen Benehmen der regulairen Truppen liefern, so wie von dem der Freiwilligen und der Miliz in dem ganzen Distrrkt, den i_nan ]e cniclir länger einen aufqeregten nennen kann, wird ewig dem i'itiichtn Publikum im Allgemeinen die aufrichti ste ,reude qewähren. Mit dem Gefühl der Entrüstung schreibt Sir John Colborne am 17. November: „„Ew. Herrliaxkeiten kön-
lönnen nicht auf den Sand bauen- sie haben sich " , ebm iowohl 1 über die Sachen, als über die Personen zu verständigen und *
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nen vei'sichert seyn, daß, wenn die Amerikanische Regierung die schändl1chen Vorgänge an der Gränze nicht 111 verhindern vermag, es bald unmöglich seyn wird, die Bevölkerung von Ober-Kanada von Handlungen der_Wiedcrvergeltung zurückzuhalten.““ Die um einen Tag später geichriebeneDepesche, in der die völlige Niederlage der Rebellen.gemcldet wird, ist indeß schon in einem gcmäßigteren Tone geschrieben. “„„Jch bin überzeu e““, sagt SirIohn Col- borne jelzt, „„daß, wenn auch Ober: 'anada ähnlichen Angrif- fen deständig ausgesetzt ist, doch die Versuche bei schlechten Thetls der Bevölkerung der Vereinigten Staaten jene Pro- vinz zu beunruhigen, mit der Vernichtung jener Räuber, die von den Amerikanern n1cht gebändigt werden können, endigen werden.““ E11 ist wirklich becrübend, daß unsere Truppen und unsere „loyalen Mlt-Unterthanen in Obtr-Kanada einem so be- schwerleihen Dienß unterworfen seyn sollen, weil der ungezä- geice Eifer einiger unbesonnenen Enthusmsien ihre revolution- nairen Grundsähe unter dem friedlichen Theil der Bevölkerung von Kanada auszubreiien sucht. Aber wir fürchten, daß bei deiii gegenwärtigen ZuÉande der Amerikanischen Regieruna, der keine Militairmacht zu * mgen,d1e bei jenen durch nichts heworgerufenen Angriffen bctheiligt siiid, dieWiederholung derselben verhindern wird. Das Eischießen oder Hänger) der Gefangenen wäre ein Verfa ren, das weder die Humanität, noch die Politik billigen wirden; aber wir sehen keinen Grund. weshalb man sie nicht iämmriich auf Le- benszeit nach einer Straf-Kolonie senden sollte. Wenn sie sich gut betragen, so könnte nach wenigen Jahren ihre Strafe ge- mildert werden. Einige von ihnen ßnd ohne Zweifel dnrch mißverstandenen Eifer fiir das, was sie für die Sache der Frei- lzeic _haitm, ingerissen worden, aber die Mehrzahl besteht im- jreiug aus churken von der schlechtesten Art, die durch kein 3223712732601, 1116 durch die Hoffnung auf Plünderung geleitet Es ist förmlich angezeigt worden, daß der Unter- Staats-Se-
crecair im Ministerium des Innern, Herr For Maulx, an alle Auf-
1 1th Gefühl, welches die Cortes veranlaßt, Resultate für MÖJ; „Dieser t
ebote sieht, nur die strengste Bestrafung dcrje- ?
"- ..,-.,.,„„
1113117.
[“eher über die Wähler-Liftengesck1riebenundsieauf e ordert at, ihm die Zahl derxxnigen Wähler zu übersenden, die9 1:1 derh 11151111 Registrirung ihr Wahlrecht verloren, weil sie die Abgaben 11:10 den Haus ms, zu welchem fie taxirc sind, nicht bezahlt 1,3111". ck1m“,sagt ber Courier, „hat zu freudigen HU?"- nungen unter „denjenigen Reformern geführt, die sich fiir" d-e besten urid ehßttgsten Freunde der gegenwärtigen Verwaltung 11.11 1e11. _Wir meinen natürlich die unabhängigen Reformer, weiche“d- . w;chtt?sten und entschiedeniienVerbesserungen sosamell wie 11100110.- außu ühren suchen, uiid die, wie Lord Durham,mit Bedauern], dc Mmute betramen, die ver ehr, ohne daß anerkannte Mißbl'äll(!*1' abgeschafft werden. Die er von den Behörden des Devqirc ments des Innern gethane Schritt wiid daher so aukgciear, daß das Kabinec vorichlägt, eitig in Erwägung zu ziehen, *ab es nicht angemessex sey, die eform-Bill zu reformiren, 11110- sern ts_sich um dn Abschaffung oder auSgedehnte Modifizir*u:1.: der lästigen und höch| nachthecligen Klauseln über die Zahlung der Abgaben handelt, denen viele Tories allein ihre Sihe im Parlament verdanken, die aber niemals einem liberalen Kyu.- didaten von Ruhen gewesen sind und es auch nicht seyn 1111- 27112. “WOLFF: esrnsilech, daß unsere Vermuthung richtig 10, n reuen wenn wir ur e ' ' 's
beskäthen können.“ “ 3 g hörigen ZM dil ndem die ministerielle Mornin C ronicle der Bir. terkeit und Qchadenfreude erwähnt, mJt w?lcher ein Theil de;- annxösscheii Presse die Insurrection in Kanada bespricht. nimmt sie diese Gelegenheit wahr, um die Stellung zu recht» fertigen, welcbe Englgnd in dem neuesten Stadium der Belgik schen Anäg'elegenheit eingenommen. „Es herrscht in Frankreich die Ansi t“, sagt die Chronicle, „daß England, um sich an Frankreich dafüx zu rßchen, daß es in der Spanischen Frag“.- von demselben 1111 Suche gelassen worden, jetzt Frankreich 111 der Frage über den Belgischen Traktat sick) selbst überlasse. Es kann kemxn größeren erthum geben. England ist uke, 01107 nur um em„Jota, von dem Wege abgewichen, den es 11!) vor; Anfang 1111 in Bezug auf Belgien vorgezeichmt hat. nal'ank; hat 01611 111 dem _emen Moment eine Uebereinkunst getréffcn, 11111 sia», derselhen'rm nächsten Augenblick zu entziehen. E11 911-111 mcht emen einzigen Punkt, den zu verfechtm England 1111: Recht aufgefordert werden könnte, und den es nich: verfocbten ätte. Die Franzöiiche Regierung aber und das Französich: ol! schurnn ihre ünsche dahin gerichtet zu haben, das: de:“ ngenwärtiqe ungeordnete und provisorische Zustand der Bei gtchen_0|gränxe beibehalten bleibe. Wir sehen in der Tha“: nicht cm„ 11138 dadurch gewonnen werden könnte. Je länge: der provisorische Zustand dauert, um so mehr wird die Aus- regunZ zunehmen, um so fester werden sich die Hindernisse zu:- desrninvm Ordnung der Verhältnisse gestalten. Könnte dnrcé; die Verlängerung dei gegenwärtigen Zustandes der Danac irgend etwas _gewonnen werden, oder wäre die Aussicht vo]- h-ndeu, daß du Oberfläche von Europa und die relativen Stel. lungen der Mächte zu einander fich innerhalb sechs Monaten änderti könnten, dann antrdings ließe sich der Wunsch, eine definitive Rrgralirung der Verhältnisse zu verschieben, begreifen. Aber ohne x_rug kannjin dicier so durch und durch verhandelx ten Frage keine wesentliche Veränderung, kein wesentliches Zu-
geßändniß erlangt werden.“
Heute früh war London in einen so dichten geibiichen Nebel gehüUt, daß die Läden und Bürcau's mit Gas erleuchtcr werden mußten.
Obgleich dix Zufuhr von Weizen am geikrigen Getreide- Markce nur gering war, so konnten fich doch nur rechc 111011711 Soiten 1111 Preise behaupten. Die Zölle von fremdem Weizen smd indeß wieder um 4 Shilling heruntergegangen-
Der zwischen Großbritanien und der Türkei abgeschlossene Traktat wird von der Morninq Chronicle in folgender Weiß- erläutert: „Durch die erste Klausel dieses wichtigen Traktat;1 ist unser Handel mit der Türkei für immer gegen jene eifsr: süchtigen Unterscheidungen und Aussch1ießungen besonderer “211- trßel geschähe, denen er, unter dem Vorwande, „die einhei; mischeti Fabriken zu beschützen“, ausgeseht war. Die FesisteO lupg eines _medrigen Zolles, welcher von dcmieniqcn erhoben. wcrd, der die Waaren einführt, und nicht wie früher von der?: Verkäuier, und die Abschaffung aller jener lästigen Bedrrickm» gen der den Zollh_äusern im Innern und durch die Provinzial. Gouverneure muß unserem Handel einen beträchtlichen meuZz
geben. Nach dem zweiten Artikel haben fremde Waaren :. deri 11nden „unserer Kaufleute auf dieselben Privilegien U11“: freie rrculanon Ansprüche, und wir werden dadurch die keck».
mäßigen Aqenten aller Nationen, die es nicht für am finde:; diesem Traktat: beizutreten. Durch den dritten Artikel werde;. unsere Schiffe bei der Fahrt durch die Dardaneaen und d;»: Bospdrus für immer von jeder Abgabe befreit, die etwa d:; Türkei, durch den eifersüchtiaen Emfiuß Rußlands bewogm, zum Nachtbeil unserer Schifffahrt und unseres Handels de 1 möchte erheben wollen. Die zur Ausfuhr bestimmten Waarcu haben auch den freien Transit durch die Türkei. Darch den ersten Artrkei des zweiten Theiis werden alle Privilegien, Rech:: und Freiheiten, die in diesem und in früheren Vernägm fei?" gestellt worden, für immer beßäiigt; und durch die Bestimmuns, daß wir stets mit allen anderen fremden Mächten auf gleicheis'. Fuß behandelt werden sollen, find wir vor den Sch1vierigke§- ten gefichcrt, worein geheime und m'cht anerkannte Art..- kel von Verträgen ,mit anderen Nationen uns verwéckci: könnten. Der zweite Artikel dieses Theiss erlaubt im ganzen Osmanischen Reiche den freien Handel und die Aus- uhr aller Natur- und Kunst-Erzeugnisse des Landes. Die
ürkei erlangt diirch diese Entwickelung ihrer Hülfsmittci den doypelten Vortheil, daß sie ihren Schah bereichert und sich zu: glcich unabhängig von Rußland macht. Der dritte Artikel des zweiten. Theil; stellt unsere Kaufleute auf leichen Fuß mit den am musken'begünstigten Unterthemen der ürkei. In anderen Ländern kann diese Begünstigung bekanntlich nur durch einen vielxäbrigen Aufenthalt und dura) Naturalismmg erlangt 111.7,
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