1838 / 350 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Präsidial-Gesandte, Herr Graf von Münch- ftern die Reise nach Wien noch nicht s ist nicht unwahrscheinlich, daß die Sihungen es:Versammlung früher wieder beginnen werden, als Sollte Belgien wirklich in dem Luxemburgi- Bund bedrohende Stellung einnehmen wollen, dies wohl nicht unberücksichtigt lassen können, so ck wegen der Rüstungen Belgiens hier besorgt scheint in Belgien besonderes Gewicht darauf zu le- 45 die Französiche legislative Gew _Heigim unter den Waffen erblickt. chauspiel aber auch auf die Französischen Kammern öge, die Großmächte werden nicht von dem Entschluß der 24 Artikel weichen. ' wo vor unserer Stadt der Bahnhof der Tau- legc werden soll, wird in Kürze entschi-cden örse, welche in dkn leßten Tagen eine fiaue 9 hatte, war heute williger, Wozu aber led rm Course von London und Amsterdam Aula Da die Witterung nun winterlicher werden zu moüen [ haben viele Schiffe, die in der lexztcren Zeit un- H sen so sehr belebten, sich im: Rückkehr nach Hause be- ffallende Erscheinung war in der leßccren Zeit die : Menge Kaffee, weishe hierher verführe wurde. Es ist _ Bedarf darin hier eingetreten, was seit unserem Zoll: ; Anschluß bis sehr nicht der Fall gewesen,

0 e | e r r e i ck.

Vor einigen Tagen ist die ver- Frau Kurfürstin von Pfalz-Yavern aus München hier | n. -- Aus Gräfenberg in Schlesien“ kommen nun all: * Doch halten sich deren noc!) ?

theil-zu klagen, den die kriegerische Verfassun worein dasselbe durch die [chien Erklärungen de stürzt worden, für Handel und Gewerbe gehabt. Viele J *-

aben bereits einen Theil ihrer Arbeiten einsteum " ' iemand den Mut!) at,_gkoße Bestellungen zu ma

lassen im Punkte der Ehre nicht mit m:- spieten, und uns ebm so wenig die impeninente Einmischuug konsularischn sztoiität in unsere Angelegenheiten gefallen.““

Nach einer Indischen Zeitung waren 190 Kuli's, die ein Herr Brown als Arbeiter für die Antillen gemiethet hatte, nachdem sie ihr Hand: und Ueberfahrtheld schon empfangen, Herr Brown erlitt dadurch einen Schaden von Zwei Englische „Philanthropen“ sollen zu

Der Bundes-

oeatnghaUse zugetreten-

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dc: zweiten Propoßtion solle der Staat fich verbindlich machen,

zu dem Unternehmen ein ohne Interessen rückzahlbares Kapital von 03 Millionen in dem sehr wahrscheinlichen Falle, daß das Social-Kapital nicht zur Ausführung des Unternehmens hin- Herr Lacave-Laplagne hätte einge- WiUegt, den Kammern einen auf eine oder die andere dieser zva; Propositionen bafirten Geseß-Entwurf vorzulegen. Wenn die Kammern diesen Geseß-Entwurf abweisen sollten, dann würde, wie man verstehen, die Liquidation dieser Gesellschaft bestimmt bevorstehcn.

Zu Anfang der heutigen Börse unterhielt man sich aus- schließlich von dem Artikel des „Journal des Débats“ über die Belgischen Angelegenheiten. (Siehe oben.) Man betrachtet den- selben als einen Versuch, die Gemüth" auf die Zustimmung Frankreichs zu den Beschlüffen der Londoner Konferenz vorzu- bereiten. Die Französischen und besonders die Belgischen Fonds Die Belgischen Bank-Actien, die heute zu 1300 eröffneten, fielen bis auf 1300 und blieben zu diesem Man erwartet mit Ungeduld die Eröff- nungs-Sikzung der Kammern, um zu sehen, welchen Eindruck die Thron-Rede auf die Rente maehen Wird.

Die Piemonteser Zeitung vom 5. Dezember publizirt die zwischen dem „Könige der Franzosen und dem Könige von Sardinien am 23. Mai d. I. ab eschlossene und unterzeichnete uslieferung von Verbrechern, chreibc man vom “.'ten d., daß die privile- na in ihrer Nummer vom 1 en d. M. umung der Legationen von Oeskerreichischen Truppen bereits beendigt war, am 30. November der General, Baron von Buchner, nachdem er das „Kommando in die Hände des Generals, Grafen von Salis, des Komman- danten der dritten Militair-Diviston (Graf Salis isk Ober-Be- fehishaber der im Päpstlichen Dienste stehenden Schweizerischen Truppen) niedergelegt, von Bologna abgereist ift.

rrichcn würde, zu leihen. andels-Communicationen bnjz _,

Comm"erce sage: „W weise ein solcher Zustand der Dinge noch lange baum ein strenger Winter eintritt und die Lebensmittel fo ' steigen, so läßt fich das daraus entstehende Elend kaum nen. Dies ist die Meinung des ganzen andelsstanoxx denke sehr wohl darüber nach: es ist in dium vcrnün trachtungen mehr PatriotiSmus, als in allen schönen * arten über die National-C'hre.“ ' In dem radikalen Klub des bekannten Herrn Carex es gestern zu einem ernsten Tumult, bei welchem Mehrere schen sch1ver beschädigt wurden. sprochen, die sich in seinem Klub befänden; das "“Men ab inige sehr übci, und bedienten sich zur W der Argumente, ihrer Fäuste. , wüstet und nur mit Mühe konnte fich Herr Cats ah„ " Mit Hülfe der bewaffnetenM

der Besorgniß, daß die

' ' dm brochen werden. ck eine

“ird man" wenig W

davongclaufen. enn uu _ 17,000 Rupien. gm '- diesem Streiche mit eholfen haben.

Die neuesten alt bei ihrem Zusam-

achrichtcn aus Jamaika und von den Welchen Eindruck

übrigen Westindischen Inseln lauten ziemlich ungünstig. großer Theil der Neger verweigert die Arbeit und will doch zugleich die bisher von ihnen bewohnten Häuser, der Pflanzer Auf Grenada soll es zu offener Widerseßlcck); keit gekommen seyn, so daß der Gouverneur fich genöthi c sah, Abtheilungen Truppen an Ort und Stelle abzu enden. Brief aus Demerara von der Mitte Septembers s ; „Unsere emanzipirten Arbeiter smd in einem Zustande Unordnung und thun nicht die Hälfte der Arbeit, wie Es ist jeßt klar, daß ohne eine große Zu- fuhr von Arbeitern aus anderen Ländern unser Zuckerbau un- rettbar verloren seyn würde.“

In einem Schreiben aus New-Orleans vom 13. No- vember wird folgendes Nähere über die Begebenheiten und Verhältnisse in Mexiko gemeldet: am 7. Oktober die Truppen der Garnison unter dem Obersten Montene ro zu Gunsten des Föderativ-Sysiems erklärt, die Be- hörden a gesetzt, eine Proclamation gegen die jehige Regierung erlassen und die übrigen Staaten eingeladen , fich ihnen anzu- Guanaxuato ist dem Rufe gefolgt, und man erwar- tete mit Zuversicht, daß auch Zacatecas und Guadalaxara das Beispiel nachahmen würden, und wenn das Unternehmen Er- folg hat, könnte eine Trennung der nördlichen Staaten von den südlichen eintreten, die dem Handel mit dem Auslande sehr qünsiig seyn würde, da die Beibehaltung des jetzigen Systems der S zölle dem Norden uachtheilig isi. Dieses Ereigniß hat in Mexiko große Bewegung verursacht, da es eine bedeutende Quelle der Staats-Einnahme versiegen macht. Befehl, das Kommando in den vier Staaten Tamaulipas, Nueva-Leon, Coahuila und Texas zu übernehmen, und Ca- nalisso war auf dem Marscbe von Matamoras, aber es war sehr zweifel aft, ob seine Truppen den wohlbesoldeten und ro, der das Glück hatte, llt zu finden , würden die Leßterer war mir vieler Mäßigung

das Kriegsgeseß war proklamirc worden, keine Unordnungen irgend etner Are hatten statt- gefunden, und die Stadt war in tre zustand. (xine Conducta von 800,000 an die Küste war in San Luis geblieben, und man wußte nicht, tvann sie ihren Weg würde fortsetzen können. Um das durch die Blokade veranlaßte Defizit in den Finanzen zu decken, hatte die Regierung ihre Zuflucht zu ho en Steuern und Ab- gaben genommen und dadurch viele Der Finanz-Minisker Gorosrißa hatte seine Entlassung einge- reicht; da man aber unter den gegenwärtigen Verhältnissen Nie- manden finden würde, der geneigt wäre, das Portefeuille zu übernehmen, so war fie nicht angenommen worden.“

Nachrichten aus Valparaiso vom 18. August zufolge, hat sich General Miller, ein Anhän_ er des Generals Santa- Cruz, der sich bekanntlich bei dem Lima nach Callao zurückzog, später, als die Chilier Cauao be- selzcen, mit seinen 000 ONann in die dortige Citadelle geworfen, und das Truppcn-Detaschement unter General JNoran, eben- falls eines Anhängers von Santa-Cruz, war nach Zauja, 15 Englische Meilen von Lima, abgezogen, um sich mit den dort stehenden, dem Protektor ergebenen Truppen zu vereinigen.

Niederlande.

Aus dem Haag, 12. Dez. General-Staaten, die sich gesterxi mit der Wahl dreier Kandidaten beschäftigte, von denen der König Einen zum Mitglied: der Ober-Rechenkammer ernannt, hat heute einen Geseß- Entwurf, die Eindeichung und Trockenlegung des Haarlemer Meres be- Zur Bestreitung der Kosten wird eine 5proc. Anleihe von acht,Millionen Gulden in Voyschlag ie unter Garantie des Staates durch den Verkauf der trocken zu legenden Ländereien gedeckt werden soll. dem dieser Gesch-Entwurf den Sectionen überwiesen worden war, ging die Kammer zu einer geheimen Sißung über, in welcher ihr von Seiten der Regierung mehrere politische Mit- theilungen gemacht wurden.

Belgien.

Brüssel, 11. Dez. (Holl. Bl.) Erst am 17ten d. wird man über dasjenige, Was jeßc hier vorgeht, eine envas klarere Das Ministerium scheint die dureh die Kam- mer geäußerte Gesinnung in vollem Ernste genommen zu haben und trifft alle möglichen Kriegs-OKaßregeln, wiewohl wahrscheins Unmöglich kann das Ministerium | aus zu verständigen Männern s der Kriegs-Minister ist ein Unzweifclhaft ist indessen, das; die Entscheidung der Fi'age nicht mehr aus London erjvarter wird, denn dort ist sie bereits enrxci)iedcn. mögen vielleicht gehofft haben, daß der König der Niederlande die neue Eintheilung der Schuld nichc genehmigen wiirde, und aib die Unterhandlungen von neuem werde be- leichwohl jedoch ist sowohl Frankreich als Eng- land an das neue Arrangement gebunden, wenn, wie es allen Ani"chein hat, Holland ihm beitritr. Also nicht von London und auch nicht von hier aus, sondern nur von den Französischen Kammern darf man noch eine neue Näancirung Ber Frage er- Warren. Wir wollen sehen, ob das Französische Ministerium sich wirklich eincm Axbendement zu Gunsten Belgiens bei der Diskussion dc." Adresse widersetzen wird; alédann erst ist zu ,entscheiden, ob es mit der Sache dort ernstlich gemeint seo.

Der'Moniteur Belge enthält eine Ministerial-Verordnung, wodurch der Einfuhrzoll a'uch vom Roggen bis _auf Weiteres ganz aufgehoben und der Ausfuhr- zoll vyn 25 Cent. per 1000 Kii. auch ferner bestätigt wird. Herr Aug. Seeger ist zum Belgischen Konsul in Hairy (Port au Prince) ernannt worden. _ Dem der Repräsentanten-Kammer vorgelegten Geseh-Enc- wurf über das Kontingent der Armee_ zufolge, ist dasselbe für das nächste Jahr auf 110,000 Mann und die Auéhébung im „Jahre 1839 auf das" Maximum von 12,000 Mann festgesehe. Die Organe der Belgischen Industrie, namentlich die Am- werpener_HandelE-Zeitungen, fangen bereits an, über den Nach-

nicht verlassen.

smd darauf gewichen. In einem Herr Cats hatte von Spi", [ich nur die

Course auSgeboten.

vor dem 1. August. Das ganze Lokal

Dach seines Hauses retten. wurden später mchrere Verhaftungen vorgenommen.

Deutschland-

Nürnberg, 13. Dez. (Korresp. f. D.) Baye gekrönrer Heerführer, Feldmarschall Fürst v. Wred mehr! Gestern Abends gegen 11 Uhr endigke er auf :::: Sch10sse zu Ellingen eine mit Mühen und Gefahren, aber an mit glorreichen Thacen und Verdiensten reich besäete Lau Wähkcnd der von der Last des Alters und von Kriegsbesch „„ den geschwächte Körper dem abzedrenden Uebel unterlag, [::: dic Kraft dcs Geistes noch bis zu den lehren Tagen ungeschw4ch wie die leßtwiaigen Anordnungen des Verewigten b So verordnete er, daß 24 Stunden nach seinem Hin ck“: sein Körper geöffnet, die vor 25 Jahren bei Hanau erha[:. Kugel herausgenommen und auf ewige Zeiten in einern von der Familie aufbewahrt Werde;„die Leiche soll binnen , Stunden, ohne Prunk, in der Familiengruft neben seiner vo 3 Jahren vorangegangenen Gemahlin beigeseßt werden. » *, war am 29. April i707. geboren, erreichte also ein Alter von Jahren, und hinterläßt 3 Töchter und 5 Söhne, die theils im Bayerischen, theils im auswärtigen Civil-osn Militairdiensc eine ehrenvolle Laufbahn verfolgen, und in ":::: einen zärtlichen und liebevoüen Vater beweinen.

Nürnberg, 14. Dez.

„zu. Eine an

Convention über die egenseitige „In Tampiko haben sich Aus Bologna gikke Zeitung von Bolo

meldet, das;, da die R W 7 D _- "- ien, ; ez"

mälig mehrere Badegäste zurück. (, r viele dort auf, um die Heilmethode Prießnih's auch den mm über in Anwendung zu bringen. Unter Letzteren befin- det fiel) die verwitcwete Frau Herzogin von Aphadeöthen. Das von mir in einem früheren Schreiben angezeigte Bau; 0 neuen Theater!! ist nun abermals zur Sprache Es soll durch Subscription auf Action zu Stande Der, wie man behauptet, jetzt der Prüfung der kom- enten Behörden vorgelegte Plan rührt von dem durch den Mm des Musik-Verein-Gebäudes bekannt gewordenen Archi1 Da innerhalb der Stadtmauern der nöchige ,

Großbritanien und Irland.

Der Baron Dieskau, der mit Herrn von Pratt von Brüssel hier angekommen war und zum Bel- gischen Gesandten am Hofe von Lissabon ernannt ist, hat sich von hier nach Falmouth begeben, um sich dort nach Lissabon cinzuschiffen.

Der Belgische Gesandte am hiesigen Hofe, Herr van de Weyer, steht im Begriff, fich mit einer reichen Britischen Er- bin zuhverbinden, und hat bereits ein .Hotel in Portland-Place gemiet et.

Nach dem gegenwärtigen Gebrauehe is] das Posk-Amt in London an Sonntagen geschlossen, und die ankommenden Briefe 0121ka bis zum folgenden Tage lte en. Neuerlicl) ist die Be- hdrde vielfach gebeten worden, die e ftörende Einrichtung auf- zuheben und zu gestatten , daß denjenigen, die ihre Briefe ab- holi'n wollen, dieselben vor oder nach dem Gottesdienste abge- Die Vertheidiger der Sonntags-Feier haben aber darin eine Sabbath-Entweihung finden wollen, obgleich in LiVEkPOOl, Bristol, Dublin, Edinburg, Glasgow Niemand An- stoß dabei findet, am Sonntage Briefe zu empfangen. Cs ha- ben mm auch 50 Banquiers in London und Westminster dem Scizalz-Amt eine Bittschrist übergeben, worin sie gegen die vor- zzxécxxlagene Veränderung sich erklären; die stille häusliche Er- quickung, welche sie und ihre Diener seither an Sonntagen ge- ::offen hätten, sey haumsächlich in dem gänziichen Stiustande dss Postverkehrs gegründet, und wenn man die Ablieferung Vim Briefen an solchen Tagen geskatte, so würde bald die Post ffir alle andern Zwecke geöffnet werden.

Die Arbeiter in Glasgow haben beschlossen, einen Verein zur moralischen und geistigen Ausbildung der arbeitenden Volks- ,Jn der Ueberzeugung, daß die Unwissenheit dicser Volksklassen das Hindernis: sey, welches “sie von der Theiinahme an der Geseßgebunq ausschließ sUx-gcn Über Gegenstände der Moral und und alle Mittel anwmden, das Volk aufzuklären und den Geist der Eintracht in ihm _zu erwecken.

.Die hiesgen Zeitungen theilen eine Korrespondenz mit, Miche zwischen Lord Palmerston und der bekannten Lady Escher Swnhope gewechselt worden. Diese Dame, eine Schwester des Grafen Sranhope und eine Nichte Pite's, die seit längerer Zeit in Syrien lebt und über einige Stämme der dortigen Gebirgs- vLikec einen solchen Einfluß zu erlangen gewußt v:.«n i;“)nen wie eine Fürstin verehrt wird und. st“ «in von Palmyra“ nennt, War in bedeutende eben, und da von ihren Gläubigern hierüber bei dem Englischen .*,"ionx'ui in Aegypten fortwährende Beschwerde geführt wurde, so lisß, wie schon neulich erwähnt, die En lische Regierung ihr dis Pension vorenthalten , welche fie von 08 sollten dicse Rückstände zur Befriedigung ihrer Gläubiger Sie schrieb darauf'einen Brief an Lord Palmerston, in welchem sie sich bitter über dies Verfahren be- klagte. Der Minister antwortete ihr unterm 25.21pril d. I., er habe ihren Brief der Königin vor Verfahren sey ganz in der Ordnung _(zericik) die Dame, ganz außer fick) und richtete aus ihrer Resi- DMZ Dschun im Libanon unterm 1. Juli eine Entgegnung an Lord Palmerston, worin sie Unter Anderem sagt:

,.Myxcxd! Wenn ihre diylcmatifchen Depeschen so obx'kur find, ' izr eden jei vor mir li-xgendcr Brief, [o ist es kein Wunder, land ou dört, jenes stolze Ucbxrgewicht in seiner auswärtigen u vesißcn, dessen es fich ehedem rühmen konnte. Ew. Herr: chreibt mir. Sie hätten es fiir Jdre Pflicdt erachtet, der öTönigin die Sache auseinandexzufeum, die mein chkeibm an Ich Meines Dasürbancns, Molch, wäre es ""(er Pflicht gewesen, dicse Aixscinaudersesunaeu zu machen. ebe ic fich noch die Freiheit nahmen, Jbrer Majcsiäx Namen zu g:- kk“2.'.111ch211, und che Sie 1100: idr und ihrem Laiidé eine Untertlmuiu cxxji-«cmdeteu, welche --- die Großen und die Klein:" müssen es an; cr'x'cxmen, so hart es ami) Manchen ankommen mag * dcn Enab- sch20 Namen im Orient böbrr erhoben hat, als irgend einer vox ihr. und dies ohue dabei einen Heller Staatsgeid auézugeben. man mich eines Verbrechens anklageu uud babe ick Strafr da: so lasse man mit;.) durch meine Pairs :iämn, Ich mag die Engländer Wei! se man mehr jenes olk sind, das sie in früheren Zeiten waren; und gen! “wie! ich menu erst meine Ich erkläre Ikonen hiermit, einten Paketboots iu Betreff

rojekt eine

London, 11- Dez- General Cos erhielt den

ietten Lößl [) kaum fehlt, so sollen diese bei dem Kärnthner Thor erweitert, mStadtgraben ausgefüllt und auf dem dergestalt gewonnenen [aße das Theatergebäude aufgeführt werden, - ein koloffales ernehmen, dessen erster Kosten-Auschlag sich auf nicht weni- "r als drei Millionen Gulden C. M. beläUch älle und Gräben von den Vorsrächn geschiedexik Stadt wird bei der schnell wachsenden Population und den *gißeigerten Ansprüchen auf bequeme Und geräumige Bewoh- m'mg. Die verschiedensten Pläne, diesem Uebelsrande abzuhel- _'fen, kamen zu wiederholten malen in Vorschlag, fanden aber in der Herrlichkeit bisher unübersteigliche Hindernisse. eerscheidet sich dadurch von allen anderen großen Städten Euro- .pa'i, daß es hier an vielen Bequemlichkeiten gebricht, die Fremde anderswo zu finden gewohrzt sind. tionen stehen einem Väry, einem Café de Pant und VEfours no_ch immer sehr nach, die Kaffeehäuser, bei aller clx'gant ge- meinten Ausstattung, smd qualmg-cft'iille Tabagiccn U;;d werden von den ersten Ständen nicht besucht, während sie in Italien 'au ßets offene Salons, nebst der Straße dem öffentlichen Le- Auch an Lese-Zirkeln, kleinen Leih- Bibiiotheken, Klubs und dergl. gebcicht es hier, mehr ats in Paris, London, ja selbst in manchen Städten zweiten Ranges; und die meisten Versuche, so dorgleicyen zu gxünden, entspra- en weder den Erwartungen noch den dazu crforderten Kosten. 0 fand selbst das im vorigen Winter eröffnete Casino, ein , ;bxch dem Winslet." des Iokeyklubs errichtetes Institut, kein Zeh: beabsichtigt cin hiesiger Regoziant, cbönbrunner Haus unter den Tuchiancn zu “einem prachtvollen Hotel garni einzurichten, cin UntermHMi-n, das nur dann gelingen kann, wenn es bloß auf sehr reicize und vornehme Fremde berechnet ist. solche, die nicht aus dem genügsameren Deutschlaid, sondern aus London, Paris oder Petersburg kommen, beklagen sic!) über lche Entbehrungen und schelten Wien darum eine kleine Stadt. ielleicht ließe sich gerade hierin ein Hauptzug des großstädti- schen Charakters finden, der Wien nichc wohl abgesprochen wer- Man bedenke nur, daß der reiche und mächtige Adel aller Bestandtheile der Monarchie, Wiin als sein gesslli- ges Centrum betrachtet, dort mehr oder weniger den Winter zubringt und selbst, wenn er nur auf einige Monate im Jahre _ “vou seinen Gütern hierher kömmt, das ganze Jahr iiber seinen [ Hausstand hier erhäit und im eigenen, mit Allem wohlversahc: ? ' nen Hause der späylicheren, wenn auch ökonomischeren Beihülfe * obgenannten „Institute “Mrger, dessen solider Wohlstand von jeher spL'ÜchWÖl'tlkch war, _vad bei dem jenes philanthropische Wort Heinrich's 117. inso- W in Erfülltmg ging, daß es ihm auch an Werktagen an . YUM gebratenen Huhne nicht fehlen darf, - dcs alte, echte, eigentiiche Wiener Bürger, theilt sein Leben zwischen seinem Be- kuskgxscybste und dem häustichen Kreise der

onntagen bringen Lanner's und Strauß' Musikbanden und “!!-“Wiehev-Schmaus die nöthige Abwechselung in sein Le- hm- so daß auch er den Abgang von Klubs, Lesezirkeln und el'Im-aten Restaurationen verschmerzt. Nur Fremde, die nicht in einer oder der anderen der genannten Klassen Freunde be- Übenynd “bäder _nich die weltbekannte Gastfceiheit der Wie- '"k in Anspruch n'eh en können, gehen leer aus.

Italien.

_ er Päpstliche Internumius in Beigien, ornari, ist zugleich zu einem der Hausprälacen eiligkeit ernannt Worden.

er]; ,Spontini tvoh'nte am * Skin „.Caxlo einer großen geißiixhen Musik-“Iiufführung bei, die .die Akadeinie der heiligen Cäcilia zum Andenken ihrer verstor- beiien*_*Metgliedik veranstaltete. Auch der berühmte Komponist, “Om Cer'er, und Herr „Bastii waren zugegen.

. _ (A. Z.) Die Berichte aus Ankona mel- _ :pgß _dix „Etnjcbiffung der Franzöüschen Truppen mit dem i eg;F_ggx_hnyyer_seyn werde, und daß die Päpstliche für stadeile 'beßimm-xo Besaßmig unter dem V

Lormi alle Poßen zugleich zu übernehmen _ Hiermit wäre eine Sache glücklich beendet, welche Di tommy“ mambo schlaflose Nächte verursacht hatte. Nur ei! uiid B onxsenheit einiger Staatsmänner hatten _, ::? 'da damals der allgemeine Friede nicht da-

e. " '

nicht ganz ruppen des Montene die Kassen des Zollhauses wohlgef Spitze bieten können. und Energie

bekleideten

_ (L. Il. Z) Die sehnlichst “Mk! tete Königliche Cntschließung auf die, vom provisorischean mitt; Unserer Nordgre'nz-Eiisnbahn gegen die lehten allerhdb sten Bescnnmungen gerichtete Voxstellung ist jetzt hier ein eins:: und über Verhoffen günstig ausgefallen. stände smd beseitigt: die Bahn ward nur von hier bis „Bamb gebaut, ohne daß die Gesellschaft irgend eine Verpflichtung zum Weiterbau bis an die Sächfische Gränze, wie man bah: ihr durchaus ansitmen wollte, zu übernehmen hat, und die Vollendung des Baues bis Bamberg isi, statt dernia: überschreitenden Frist von zwei Jahren, eine unbestim Die Comicémitglieder von *; ** berg werden dieser Tage zu einer gemeinsamen Berathung eintwffén, worauf dmm die Einberufung der schon längeren. ekündigten General-Vecsammlnng und ein, die seitherigen B!» rgnisse der Actionairs beschwichtigender Comitéeclaß bald-

13. Dez. (L. 21.3.) In der Sißung de Pariser Akademie am 20. November er:?attete der berahm Arago „Bericht über die von Seligues gcmachte Erfindung eines neuen Leuchtgases, welches“; das bisher aus Steinkohlen bereit'*- durch größere Intenfitär des Lichtes, Geruchlostgkeit und Woh Die hierüber im „Journal des Débats“ egebene Notiz veranlaßte" den jüngern 1)r. Struve aUhier, Ver Sie gelangen vollkommen, und er legte sie am 8. Dezember der hiesigen Gesellschaft für Natur; und Heil- kunde vor. Der Direktor der hiesigen, durch viele Eigenthüm- lichkeiten ausgezeichneten Gas-Beleuchtungs-Anstalt, Herr Zn- spektor Blochmann, trifft bereits Vorkehrungen, um diese Ver- suche in größerm Maßsrabe zu wiederholen, und es ist zu ho daß die Erzeugung eines wohlfeilern und hellem Leuchtgas“ nicht mehr an die Nähe von Steinkohlenlagern gebunden ey!- wird. 111“. Struve zeigte bei derselben Gelegenheit die suici- ordentliche Leuchtkraft des oben erwähnten Gases, wenn eim: Sauerstoffgas verbrannt wird. übertrifft an Glanz und Reinheit jede andere, welche die ** jeßt bekannten Gare irgend gegeben haben.

- - Frankfurt a. M., 13. Dez. ren Tagen unser Jnterefse hier besonders in Anspruch nah!"- War das Jubilätims;Fe| unserer Freiwiiiigen aus dem D Wenn auch dieser vorgestrige Tag, an welchcm vor 25 Jahren der Aufruf zur Bildung derbi“- wiiligen-Schaar Frankfurt's erging, kein aügemeiner FGW war und seyn sollte, so haben, doch alle unsere Mitbürgii“n diesem Feste aufrichtig Theil genommen. Tausende, welche den Zug der Freiwilligen aus dem M nach der St. Katharinen-Kirche begleiteten und der rel Feier in derselben beiwohnch. Ur. Friederich gehalten, sprach auch zu allen H ugte ein lebendiges Gefühl der Erinnerung an jene eit und eine dankbare R1":[)ru:1g. Am Schlusse seiner R'.“ wandte sick) der Redner noch besonders an willigen, und sprach die Hoffnung aus, der Obrigkeit und dem Deutschen Lande beseelen und se den Geiüe des Hasses hinreißen lassen werden, der Weinung unserer Zeit be eicime. gehabten Festmahle der Freiwilligen wurden auch einer den hohen Alliirten unter dem lebhaftesten ausgebracht. Nicht umhin können wir aber einzugestehen- der Lacernenzug -- an der Stelle des nicht gestatteten zuges -- welcher von dem erst Stadtmehr den Freiwilligen gebracht wurde, der beigeströmten Volkes nichc gefiel; den Freiwilligen gebrachte

verfahren, Q ck ' ie dur lichem Vertheidigungs-

ollars auf dem Wege Die zwei _aumy

licfert würden. Wien un 5

nzufriedenheit erregt,

. Unsere Restaura- auzett zugestanden worden.

nmarsche Orbegoso's von folgen dÜkko- béu aller Klasen dienen.

Dresden,

klassen zu stiften. Wollen sie Vortex feil“k)eic Übertrifft.

olitik veranstalten .r'echm Gedei en.

Die zweite Kammer der che anzustellen. das große

Viele Reisende, besonders

treffend, entgegengenommen.

at, daß sie gebracht, d

lbsk „Köni-

chulden gera- Die dadurch erzeugte

ngland bezieht, Und Was in den lesi- entbehren kann.

verwendet werden. schen Befreiungs ;Kampfe.

Ansicht erhalten.

elegc, und das befolgte

efunden worden. Dieses bewiesen die

lich nur -- auf dem Papier. an einen Krieg glauben; es i zusammengesetzt, __ Mann von großer Tinsicht.

und besonder . Seinigen; an Dee Rede, welche Park“

, erzen und tk“ England und Frankreich

die Söhne der F““ daß Liebe zu GVU- sie, gleich ihren

manche Ek“ -- Bei dem vorgestern |M“ _viele Toast"?

daß man des!)

Majcxiä't vexaniaßt dat. ginnen müssen; :]

sich “nichc * , , Rom, 4. De. D “Monfignore &" Sk“ äpstl- sten 0. M. in der Kirche

en Batailwn der freiwilkss." Masse des hkk“ fie stimmte aber o_o Hoch lebhaft ein. Der gestern als Nachfeier staktgehabce (schr überfüllte) Festball wird hut! ck eine in der Garderobe zufä Personen um ihre Mäntel geist!“

malige- GMS“

iiik za fürchten, wo nicht, dura) die Stimme des Volks. 31ichi, weil sie keine En länder mehr sind; kühne, ebrlichc, gerade d0ch Einige 1e11eöi§cschlcchts smd wobl nos!) übrig, jdrek Redlichkeit und ihrem Rechtssinn vmra-ucn. S.;äix gründlich untersucht seyn wird.

Mviord! wenn “bis zum Einkauf des mxiaer Angelegenheiten nichts D:fimtives feßgesevi ist, und Wenn ich im diu Augcn drr- Welt nicht gereinigt _dasteve von den absichtlich odxr unabsichtlich auf meinen Charakter aeworfcnen 20) meine jevige Haushaltnng auf,vermaucrc die Tbiiren meiner Woh; nana, u:“.d bleibe darin wie in einem Grabe, bis man meine.m_gutcu ancn Gerechtigkeit erzeigt hat und in den Zeitungen eine Evren- C;!iär_ung Maxxim, unterzeichnet von denxenigen, die glimvft haben.

Brüssel, 12. Dez. Rom,“ 4. Dez. stark besprochen, indem dur entstandene Unordnung viele men seyn sollen.

Morgen find es 25 Jahre, daß der da Gouverneur des Großherzogthums Frankfurt, lipp von Hessen Homburg, im Auftrage- Mächte die Wiederherstelxung der Scl

- . Mund C 797)! des Obersten

Flecken, so bebe kereic stehe.

bftftänvtgkeie Fraiikfue:

auisprach und dieser Tag “sollte billigerweise, hier ni dankbare Erinnerung vorübergehen.

ch verun-

Wir, die wir c*Mit-Blut in unicm Ltd 1 haben.

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Noch vor Weihnachten soll, wenn nicht unerwartete Um- stände eintreten, ein geheimes Konsistorium gehalten werden, worin der Papst, außer mehreren Bistbdfen , einige Kardinäle creiren wird. Der Tesoriere Msgr. Tosii wird als zu dieser Würde bestimmt bezeichnet, mit dem Zusatz, daß er selbst noch als Kardinal die Intendanz über die Finanzen beibehalten ward.

Der außerordentliche nnd bevoUmächtigte Botschafter Groß- britaniens in Wien, Sir Fred. Lamb, ist aus Florenz, und der Belgische Minister Baron O'Suüivan axis Konstantinopel kom- mend, hier eingetroffen.

Vor einigen Tagen hatten mehrere Englische Adelige, an ihrer Spitze die Lords Shrewkbury und Stafford, die Ehre, bei Sr. Heiligkeit zur Audienz eingeführt zu werden, Welcher * fie mit seiner bekannten Lcutseligkeic aufnahm und fick) geraume Zeit mit ihnen unteihielc. Sie Übccreichten dem Papst dxe Statuten eines von ihnen in London reich sundirten Insituts zur AUHbreicung der katholischen Religioxx m England. Sie wmden aufs" wohlwollendste aufgenommen.

Spanien.

Die Augsburger Allgemeine Zeitung enthält Nach- :iehcndcs aus Madrid:

„Madrid, 1. Dez. Der „glorr'xcicbc Aufsiand“ von Seviila, der gan; Europa mit Bewunderung erfiillen sollte, hat ei! [anwi- _ [es Ende genommen. Während die Patrioten ]cnct Stadt der Z Poesie des Hxidmtbmns hingegeben waren, hatte der Graf Clvnatd : in Kadir Deu prosaiicdcn Einfall, den General Sanjuanena mit cini- : gcn Txuvven nach Sevilla zu schicken. Am 2317211 Naebmitmgs zo- ? 9,611 plcslia) die noed in Seviüa befindlichen Truppen aus dem Thore von Triana ab, und gleich darauf ließ di:: Nauonal-Miliz Gemmi- 2 nmrsch schtagcn, und b:! eiubrcchendcr Nacht erleuchietc man di: Jeu: :)er der Häusir. Dar General Sanjum-ena war untexdeffcu um 430 Mann vor dem nach Kadix führenden Thore abgekommen. marscbirxe ruhig und unangefochten durch die Straße:: der Stadt und sullre sch , auf dcm Consuutioxéplaße vor dem Paxaüe des Ayuntamiento auf. “Z Zu gleicher "Zcit abcr nahmen die BataiUone der Rationai:Miliz, so ; wie deren Kavalieric uud Axtillerie, Stellungen an eben dem Play- und m den dahin führenden Straßen ein. Auch besiyim sic sämwt: lick): Balkone, so das: die Truppen sich einer sedr großen Ucbermacbt (von Wenigstens 4000 Malm) gegenüber und in ijne mißticbc Lage versevt faden. Die i5§enerale Cordova und Narvacz dienen Anredcn an die Viational-Miliz; Ersterem näbsrte sci) jeden!; der General Samuanena und forderte ihn auf, ihm das Kommando abzutreleu. Coxdova brach in heftige Worte aus, überredete jedoch am Ende dan General Sanjnanxna, fiä; mit ihm in das Ayuntamiemo zu bege- ben. Dort fand eine. zweistündige Unterbancluug stan, wävrcnd wel- cher Nationat:Miliz Und Truppen einander in ruhiger Haltung beob- aZMctcn, bis endlich Cordova,gegcu das Versprechen, die „Truppen zu- ruckzuzicbeu, das Kommando in die Hände Sanjuanena's under: lxgte. Dieser begab fich auf den Platz und lies: die Truppen in ihre Kasernen marschiren. Darauf verfügten fich Cordova und Narvaez zu den Milicianos, wußten durch die Fülle ihrer Beredsamkeit den kriegerisch-cn Muti) derselben zu bcichwicytigen und fie zn vewcgcn. fich in ihre Wohnungen zurückzuziehen. „Wenn ihr Blut sidcn wollt“, rief Ccrdova aus, „nehmt dad mxinigc, zcrfieifan meine Brust mit tausend Dolchen, reißt mein Herz beraus, durchsioßt es mit tau- send Dolcbcn! An den Schranken der National-Vettrejung Werde ich cnre Rechte vertbcidigcn.“ Die Milicmnos zogen ab, und am Asten reichte der größte Theil der Tsßziere derselben ihre Entlassung ein, und die Milictanos fingen an, lb)"? Waffen abzuliefern. Cordova wurde vom General Sanjuanena bedeutet, er könne thun, was ibm beliebe, und erhielt einen Pas; znr Abrcise. Am “.'-isicn schickte er noch von Sevilla aus einen langen Bökickjl an die Regierung hier: her, in wclciprm er frei) das Vexdiensi, dcn Anfsand d::rci; seine Ueber- redwngcn niitcidriicit zu haben, uschrciv*, 51192010.) abxr erkliixt, d:: Zustand von Seviüa sev noch bocbst gifäbrlicb. Vorgestern die:“; es in Madrxd allgemein, Cordoba scv hier angekommen; dics Gerücbt bestätigt sich jcdocl) nicbt; is_vcißt vielmehr, die Re,“;icrxmg biixte [“:-'m -inen Ofß:icr eutgegcngcschickt mit dem Befehle, fich nach Cadix _;u bxgeben, um sich dokx vor ein KriegSgericht :u stleen. _ Diese? Ossi,

icr soll ihm in Ocana begegnet seyn. Während so jenes lingewjne! *cscbxrorcn zu seyn scheint, ist hier ein neues aufg stiegen. Dic Par- ieiwmd der Nativnal-Vcrtrctcr sucht die SchreckenQHcrrxcHKfi dea" Pöbcls in Bewegung zu sctzcn. Der von Love; undandcrn Exallirten vorgeschiagcnc Zusatz zu der Adresse, kraft dessen das bi-xber von der chiernng beobacbicte System für vetderblicb erkläxt werden soll, diente als Mittel dazu. Bochstcru kam es im Kongrcs; zurVorfragc, ob dieser Zusatz zur Diskusnou zugelaffcn werdcn some. Herr Lo- vez bicit cine wülbenke Rede zu Gunsten desselben, in dkk cr aüc seine gewöhnlichen Gcmeinpläße wiederholte; je stärker seiyeAuklagcn

gegen die bisbnigen Mini:?ericn, je heftiger seine Augrcifungeu des .

TerroriSmus waren, um so lamer erscvou dcr Beifall von der mit Pö- bel iibcifiiuten öffentlichen Tribüne. Herr Martinez de la Rosa : cxbob sick) darauf chen den Antrag. Als er aber erklärte, er und seine Freunde würden nie,von ihren bisderigcu politischen Grund.- siitzen abweiayen, entstand ein folcdes Geschrei in jener Tribüne. das; » der Präsident befahl, die Rubesiörer zn etxtfcmen. Nachdem die Rubi- cinigexmaßcn bekgcstcklt war und Herr Martinez de in Rosa seinen höchst viredwn, wcnn gleich unpolitischen und scine (Hegner erbittcrndeu Vonrag bccndigt hatte. nahm Har! Olo :aga dss Wort 0 Gunsten des Zusaßes. Obgleich man dxcscßmal sein gewöhnliches edner:Talent veimime, wxxßie er doch dnrch ciehäu1ischenAussäüc, weiche er gegen die Moderirtcn und namentlich gegen die Mmisxecicu * Ofalia und Frias richtete, die Gunst der Exaltirren wieder 0 ge: winnen, zumal er bedauViete, die gigcnwärtige Majorität der ?oxtcs sev nicht der wahre Ausdruck der öffentlickzén Meinung dks Landes. Am Ende erklärte er gerade bcraus, jeder Pairivt müsse 00) der bcabficbtigten Bildung eiUes moderirteu Miniüexiums (durch Ar- mendariz) widersetzen. Dies erregte abermais den Jubel der “offmt- siche" Tribüae, und als man darauf zur Abßnang scbritt, wur- den die Depmirten. wclche ge en Zulassung de-J Antrags stimmtexx, ]cdeömai mit Zischen und ebeul ewpfangen. Viellmyt nnr deshalb criiértcn fich nur 34 Dcpmirie :xmxer ihnen Martinez de la Rosa und Wcaéa (“'Haliauo) gegen dieZulassung zur Diskussion, wäh- rend 95 dafiir stimmten, so daß bei dieser Gclc cnbeit sebr viele Mo: dcrirte zu den Exaltirtcu übsriratcn. querdc cn batte fick) eine nn- gebeure Menschenmenge vor dem Palaße dcr Dcputirtcn und in den zu ihm führenden Straßen axxfgcstcllx,u11dnu:_vrerc Kavallcrie:§patrouilien zogen umher. Diese konntenjedock) nicht verhindern. daß Herr Marti- nez de la Rosa beim HerauSgehen von einem großen Haufen webl- gciliidsten Pöbtis mit Pfeifen, Schimpfen uud Drohungen bis an seine Wohnung begleitet Wurde. Abends zog eim große Anzahl „Patrioten“ mit Fackeln und Muük von dem Café- anvo aus und begab fia» vor die Wobuungrn der D'epuxixten Lope . Scoane, Olozaga und des Generals Quiroga. Vor jeder derse- beu*wurdcn patriotische Hymnen angeßimmt, und es erscvou der Ruf: „Es leben die würdigen Devutirten Lopez, Seoul: :c.! es lebe die Conßitmion! es [eben die Repressalien!“ Von dort begxb sta) _ der Zug in die Wohnung des Herrn" Martine: de la Rosa, über- bäuftc ihn mir Schimpfwörtern und stieß die Drohung aus, daß er ermordet werden solle, falls er nia)! am folgcnden Tage zu Gunsten ' dei cheischcn Zusayes ßimmen würde. Gewiß werdcn fich die Her- ren Swans, Olozaga xc. schr geschmeichelt fühlen, von so aufrichtigen , Patrioten Huldigungen der Anerkennung erhalten in baden. Gestern Morgen drängte iich abermals eine auögesuchte Volkömeuge, deren Absichten leicht zu exkennen waren, in den P Auch die- Privat-Tribüuen wurden überfüllt, und nicht ohne Be- sorgnis: sah man hier der Eröffnung der Sißung ent egen, während die auf der. Volks-Tribüne versammelten Patrioten : ne immer dro- hendere Stellung einnahmen.“ Nachdem der Präfidmt die-Sisung e_rönuet hatte, wurde folgender Anita? verlesen: ,Wir bimu den Kongreß, zu bestimmen, daß die Miu ster fish sogleich einneaeu, um

alasi dex Deputirteu. .

Rechensckast über die M.:ßreack; .*.bzulegcn, wclche fie gekommeu ka- béy, mn diejenigen zu bestrafen. mm): gestezu vcrschiedeae Dcputxkte denn Herausgeden aus dem Kongresse beschimpmn und bis m idr: Wohnungen versetzten, und über dn Anüancu, welchc ücgmoffen baden, damn ssc!) *olche Aufniate uicht wiedardoiau und den meem *.*-ex Na: mm die qucxiesiiäscit bewahrt wsrcc, wi1chc ibnm ker Art. 41 der COUÜÜUUM kkkckslzwlécv drr Taxieznng ibker Meinungm müchcrt. (Umerz;:) Juan Jose“: Carrasco, Camvrcnero u. 21“ Herr Carrasco unicrüityte diesin Antrag durch eine Darßeiimlg dessen. was Abends zuvor m der Wrbnung des Herrn Martinez de la Rosa vo efaüeu war. Er oer'aagte, man solle die Sitzung aufheben, m die itisnr crsck1cn€n, wcil die Freiheit der Diskussion uicht gcüchrrt sev. Viele Depunrtc innerstüsnu dies. und dir 'ötäfidmt erklärie kxc Sisuns ftir_ [nsvcnrirn Alle Deputirje emsexuteu Eck). und nur der Vice- P:.xndcnx und Hirt Mgrtincz d: la Rosa blieben im Saale. Rach :wxiStundcu wurde die Versammlung tricker eröffnet, da Ick ko“! Muxxtcr dis Innern eingefickt hatte. Dieser erklärte. die Regie- 111119 bäxte am Tage zuvox Patrouillm ausgeschickt, um die öffent- liche Rude ;" sichern", für dome aber kälte er die Anstalten noch vmncbrt, sc daf; er glaubt, dye peribnlache Sichtrbxtt der Devukimu '“ejo ruxenxtans gefährdet. Darauf wurde dcr Kongreß befragt, ol' diesc Erklarung ge:10ch:_e:1d sid; 104 Summen gegen 17 bejahten diese Frage, _uud der_Prändent hob die_ Sißuua auf. Patrouillen dar!!)- zdg-cu die St'xaßxn, und beute wird die *Die-kussion über den Lopez- iäpn Zusay bcgmnen, (Uiber das Resultat vergizich man den Ar- tikc! Madrid ecm Iten.) D:“c Blätxek dcr exaiineu Partei exkl.":- rcn im rocans diejenigen, nxelche gegen ihn :"iimm-xn würden, für Vcrxätdcr an der Nation. Und welche Wvbithat erlanat diese durch Annabmx jenes Zusascb? ViiKit-z Anderes als eine Phrase -- tas üdar dic b:?ber a;:fgcsteUten rolxtiicivn Systeme (das vom August 1836 bis September 1837 gextendc war ansichlxeßlia) das Werk der Exaliirtcn) auögesprocixcnc Verdammungs Uribeil! Rat!) die: sen VorfäUen hält man die Errichtung élnts Minisicriums m dcm Sinne, wre Hill' Armendari es crganifircn wollte, nicki mehr für möglich, und da der Eeycral :aix „,.-:"!er Abeud angekrmmeu ist. sv erwartet die Königin vieucicbt nur noch dcn Auk-gana der Abstim- muna über den Lovezschen Zwsatz, nm fich ihre nemo Ratkgebcr aus'- zuwäblcn. Tie Exaimttn bcsicbcn auf augenblickiicher Auflösung der Cortes, rie freilich, seitdem die Abstimmungen unter den Einfluß der Dolche gestellt sind, ein tran-izes Zsugnis; vou xbrcr Unabbän i ici: ablegen. Der Senat diskutirt :ormäbnnd die Adress. :: ern bielt dort der Gcneral Oraa einen langen Vortrag, um fick) wegen seines Benehmens bei Morelka iu rcchifertigem er schob die Schuld dss Mißdingens vorzüglich auf die Lieferamm und Verwalttrngé- Beamten der Armee. Die Untersuchung dariiber ist jest dem 1350:- st-cn Kricgsgekiaztsbof übkrtragcn. Abends. Vergebens w::kdcn die Leute heute von der Neugierde in de:; Kongreß xmiebrn. Der Prii- üdent verschob die obscvwebcnde Diékusfieu bis übermorgen, vermu:b- ua; damit sicb die Gcmiitber abkühlen möchttn. Es heißt, sowohl die moderirte, als auch dxc exaltirte Partei im Kongreß väite gcüctn sechs Mixglicder zu einer Kommiifion ernannt, welcbe ren Pan zu einer Vereinigung entwerfen und das System vorzcicbnin io“),- welches die ncucn Mi:!istcr zu brfolgen biinen, um fich die Majoritäx der Depixi: th ;" sichern. Sciiirk'xiicb wird dies von Vesand scon.

Madrid, 2. Dez. Di; Versöbuuugs-Kommisfiou (aus den bei- den Parieien gebildet: konnte gestern noch zu keinem Besézlufse kom- men; heute tmr fie wieder zusammen. Die Aufgabe schwierig. xyo niki): unlösbar. Alaix will, ein starkes Minisertum und im Vexem th Espartcro eine entschiedene Verfolgung des Prozesses gegen Qor- dova und Narvaez.“

Madrid, 5. Dez. Die Deputirten-Kammee hat die Diskussion der Adresse zur Beantwortung der Thronrede be- endigt und ein von dem General Seoane zu dem Lopezschm Amsndcment vorgesck)(cigcnes Sub-Amendement, welches von chcm dem Inhalte nach durchaus nicht verschieden , sondern nur in den Ansorücken etwas milder abgefaßt war, mit gro- ßer Stimmen-Mehrheit anqcxiommen.

In der Sißung des Senats am 3ten wurden der U., 12. und 13. Paragraph der Adresse angenommen. Herr Otaza ver- langte, daß die Zahl der Spanischen Schiffe an der Cantabri- schen Küste verwehrt würde, um den Karlisten die Zufuhr vom Mkcre her abzuschneiden. Dcr Marines Minister erwiderte, daß die Regierung bereits Befehl gegeben habe, mehrere kleine Fahrzeuge zur Blokirung der Cantabrischen Küste zu erbauen. Zugleich erklärte er, daß, um die Verso!“ ung der Karlisten mic Kriegsvorräthen auf die wirksamste WU?: zu verhindern, man Läng: der Ztaliäniscben Kdße Schiffe aufsteüen müsse, indem die .Karlisten von dorther mit Allem versehen würden. _, = -

Durch die Ankunft des" Generals Alaix ist die ministerieüe Frage um keinen Schritt weiter gebracht, da derselbe sich aus- schließlich mit seinem Departement beschäftiT.

Man wil] wiffen, daß gleich nach der ildung eines neuen Kabinets Herr Mendizabal den Cortes den Plan zu einer neuen Anleihe vorlegen one, über deren Bedingungen er fich mit Herrn Ardoin verständigt habe. Es sollen neue Obli a- tionen ausgegeben und die alten nach gewissen Verhältni ett qegen wei pro Cent Kommisfions-Gebühren konvertirt worden. Die ahlung der Zinsen würde dura) die Er eugnisse dec Queckslber-Minen von Almaden und die Einkünxte von Cuba und den Philippinischen Inseln gedeckt werden. _

Der General Cordova, welcher auf dem Wege“ nach Ma- drid war, erhielt in Manzanares den Befehl, nach Seviksa zu- rückzukehren. Der General Narvaez hat sich nach Loja begeben. Die Abreise dieser beiden Generale hat , einem Schreiben aus Sevilla vom 28. November zufoige, unter den dortigen Ra- tional-Gardisten große Unzufriedenheit erregt, und sie verlangten von dem General Sanjuanena, daß die regulairen' Truppen die Stadt räumen sollten. Der General wies jedoch diese Forde- rung mit Unwillen zurück und erließ darauf eine Proklamation, rvorin er erklärte, daß es sein Wunsch sey, die Bewohner aüec Klassen zu versöhnen. ,

DET“ Militair-Gouverneur _von Biella, der Hauptstadt des, Aran-Thales in Catalonien, ist von seinen Soldaten ermordet worden.

Es ist hier die Nachricht einqegangen, daß das 450 Mann starke Corps des Brigadiers adal, bei Rnuerta von" den Karlisien Überfallcn und fast ganz aufgerieben worden ist. Nur der Brigadier und neun Kavalleriften sollen entkommen seyn. Merino hat in der Sierra de Burgos fünf oder sechs Gue- ran-Corps zurückgelassen, die alle Communicatian abschneiden.

Es heißt, Cabrera nähere sich mit bedeutenden Streitkräf- ten Valencia und führe 200 Gefangene mit sch, um diesean unter den Mauern der Stadt erschießen zu lassen. _

Zn Burgos und Santander isi sämmtliches Eigenthum der Verwandten und Freunde von .Karlislen confiscirt worden und in Viü'aroz hat der Gouverneur dem General van Halen den Vorschlag gtmacbt, die 147 Karlisiischen Gefangnen, welche fich am Bord eines Schiffes befanden, das von Cartagena nach Barcelona bestimmt und in Viäaroz einzukaufen gezwungen war, erschießen zu lassen, um __den- Tod von 6-3 Nation-t-Gar- disken zu rächen, dievor drei Jahren von dw „Karlisten er- mordet wurden. Die Antwort des Generals kennt man noch“nicht.„ _ , _ ., * .

Die Repressalimqunta von- Saragossa bac kxfoblen, UU jenigen Personen, welche als des Karliemus Mdä xer- haftet und eingekerkert wurden, gegen einen bestimmten sims

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