1905 / 40 p. 8 (Deutscher Reichsanzeiger, Wed, 15 Feb 1905 18:00:01 GMT) scan diff

empfohlen. Leider War das nicht zu erreichen. deutscher Weine nach Oesterreicb-Ungarn sind wir ekommen, noch schlechter gegenüber der Schweiz, Söht thtistwas uns an der Grenze besondeis bart trifft. wemzo wirtschaft auf diesem Gebiete große Fortschritte gsmacht hat. Dex Obstbau wird nun dadurch geschädigt werden, daß wir der Schwetz

Bei der Ausfuhr sehr schlecht weg- die ihren Zoll er- Der Obst- für uns Süddeutsche von großem Wert, da unsere Land-

gegenüber den Obstweinzoll auf 3 „M ermäßigt haber). _ wein, insbesondere der Birnenwein wird, so fürchten wir, zur Wem- fälscbung verwendet werden. Im allgemeinen wikl ich anerkennen, daß für den Weinbau manches erreicht ist, aber manche Wünsche sind,nicht erfüllt worden. Es war wohl nicht möJlicb, mehr zwerretchen. Solches kann ja auf dem Wege der Meist egünstigung unt anderen Staaten Erzielt werden. Durch einzelne Wünsche dürfYn wir izns nicht so sehr beeinflussen lassen. Wir müsfen das Gesamtinteresse 111,9 Auge fassen, und ich glaube, daß im Interesse der Allgemeinheit die Handelsverträge mit großer Mehrheit angenommen werden. Bevollmächtigter zum Bundksrat, Königlich württembergiscber Minister_des Innern Von Pischek: Meine Herren, zum ersten ale wahrend unserer mehxtägigen Debatten sind heute auch spezielle württembergisäye Injeresfén berührt worden, indem der Herr Vorredner yon dem Obstmostzoli gesprochen hat. Ich bitte, mir zu gestatten, L_)aß ich zunächst hierüber ein paar Worte spreche. Der Ohstmost isi ein gesundes und woblscbmkckendes Getränk, Welches bei uns in Württemberg von den weitesten Kreisen dir Bevölkerung in' brüderlicber Harmonie von Gewerbe und Landwirtschaft genoéien wird, und welchem wir es wesentlich zu verdanken ba en, da der Branntweinkonsum in Württemberg eine irgend erheb- li e Bekentung nicbt erlangt hat. Wir konsumieren in Württem- bxrg an Branntwein 0,5 bis 0,8] per Kopf und Jahr, während dieser Konsum in dex Provinz Posen z. B. 35 1 pro Kopf und Jahr beträgt- Ich gebe diese Zusammensicllung gewiß nicht, um damit an- deuten zu wolLen, daß wir Schwaben besondere Tugendengel auf dem Gebiete'des Genuffes der alkoholislbeu Getränke wären. Im Gegen- teil wir konsumieren unskr ganzes Weinerzeugnis, das in guten Ia ren bis zu 600000 111 steigt, in schlechten Jahren aÜer- din E bis auf 60600 111 zurückgeht, zusammen mit einem roFen, nicht kontrollierbaren Vorrat Von eingeführten Weinen allein n unsersm Lande. Hierzu kommt der Bierkonsum, der 173 1 den Kopf beträgt. Vor ein paar Jahren waren es 195 Liter er ist zurückgegqngqn. Weiterhin kommt der Obsimost,“ der in Teil unbetmchbén Mengen Von unserer Bevölkerung ge- no en wird. Wir haben im Jahre 1903 4:1 MiÜionen ertrags- fäl) ge Ayfelbäume im Lande Württemberg gehabt und 1800 000 ertragsfähigc Birnbäume; es gibt das zusammen rund 6,4 MiÜionen ertragsfäbige Kernobstbiiume, somit mehr als 3 Bäume auf den Kopf der. Bevölkerung _ gewiß eine stattliche Anzahl, die den hohen Stand unseres Obstbaumes beweist. Im Durch- schnitt der Jahre 1894 bis 1903, worunter das sehr gute Obstjahr 1900 war, betrug der Jahreserirag an Kernobst 783000 (12. GleickoWobl waren wir genötigt, in den genannten 10 Jahren im Durchschnitt jährlich noch 565 000 02 an Obst einzuführen, und zwar zur Mostbereitung. Sie werden unter diesen Umständen verstehen, welch großes Interesse Würjtemberg daran hatte, ein'e ZoÜfreibeik für die Obsteinfubr Wenigstens für die in dem Tarif und jeßt noch in erhöhtem Maße in den Handelsverträgen be- ßlmmten Zeiträume zu erlangen. Fertiger Obstmost wmde bisher nach Württemberg aus dem Reichöausland nicht eingeführt. Der Zoll hierfür beträ t, wie der Herr Vorredner ausgeführt hat, nach bisherigem echt 24 «M für xen Doppelzentner, das sind 24 „3 für das Kilogramm oder etwa 26 „3 für 'das Liter, während das Wer 10-12 „3 Hersieüungspreis erfordert. Es war also der bisherige 01] für Obsiwein absolut rohibitiv. Die Höhe des bisherigen Zoll (1825 fü: Obstmoft erklärt cb auch nur daraus, daß die betreffende Position in einer sogenannten Sammelvosilion verbunden mit dem Zoll für künstliche Beerenweine und dergleichen sicb befand. Der Saß ist nun der Schweiz gegenüber herabgesetzt worden auf 3 M für den Doppelzentner; das macht 3 „3 für das Kilogramm

Der Obsi-

Werden müffe, und das isti

merkungen anzufügen. ühczr die Gründe mich zu

Ueberzsugung gelangen ließen, so unerwünscht diese Opfer für

sich geeinigt, und schließkich

auf die alten

muß, und daß, Landwirtschaft der Fal! fast die Hälfte der wäörung einer Beihilfe

immer nur der Industrie, daß sie sich

Akkommodationsfäbigkeit hat e

uns das Zu esjändn schaftlichen

Produkte zugeführt haben,

schon im Jahre 1902 gewußt, konzessionen Zug um

liegen könnten.

schaftlichen Zölle gewiffenhaft ohne

esa en. Zeigte sich bei, den (Huf ssdem landwir1fchaftltchen können durch Industrie, fo mußte eben auf

Vergleich abgeschlossen werden.

ntereffen berü sichtigt _ _ verschiedenbeiten darüber mögll Erträglicben zu finden ist, das bin wäre es eine in 1hrer A sagen wollte, das Ziel, das

Vertra zu ma en. zeigt ja vor allem der

oder ZZ- „5 für das Litcr. Da der Herstxliungsprsis dks Mostks, wie ich schon vorhin erwähnt habe, 10 bis 12 «3 für das Liter beträgt, so bedeutet das bei einem ZoÜsaZ yon ZZ- H immerhin noch einen FoÜscbuß von 25 0/9 dss Werts. Schon diese nicht unerhebliche Zvi!- elastung wird es wohl auch künftigbin verbütkn, daß Obstmost in irgend- wie erheblichem Maße nach Deutschland Hereinkommt, zumal da der Apfeimost einen Transport auf der Bahn nur schwer verträgt, und pa bei zollfreier Einfitbr des Obsies in der Tat kein Grund einzusehen ist, _waium nicht jemand, der Mott bereitsn wii], das Obst zollfrei emfubrt und Most bereijet, sondern anstatt dessen Obstmost einführt, den er mit 3 „;ck verzyllen muß. Aber ganz bejonders wird der Ein- fubx dcs Obstmoftes m hohen) Maße die Sitte entgegenstehen, die in Wurtteuxberg besjeht, daß namlich jeder, der fich Obsimost eknlegt, die Vexettuncx dieses Mosies Persönlich genau kontrolliert, um eine Gaxantte dafur 31! baßen, daß er ein gutes und haltbares Getränk erkalt. Bkvor dre wurttembergisch? Regierung ihre Zustimmung dazu erteilt bat, „daß der Schweiz gegenüber die Konzession der Ermäßigung des Obstwemzo'aes von 24 auf 3 «M gewährt wird, hat sie sich auch erkundigt, ob"dtese Konzession mit den Interessen unseres Obstbaues verxinbar ware, und der größte Obsiimpoxteur, den wir in Wurliemberg haken, bat uns versichert, daß bei einem Zollsaß von 4 „;ck, wie er gesagt hat, die Einfuhr von Obst oft nicht in Aussicht zu nehmen und somit allen Wünschen und ntereffen des Obstbcgteö Rechnung getragen sei. Es scheint mir daher nicht zu befurcbten zu sein, daß unter dem je t vorgesehenen Satz von 3 „“ der Obstbau, sei es der württembergi che oder der deutsche über- haupt, Not leiden köunie, und ich halte die Befürchtung, die der Herr J. Blankenhorn vorhin hier in der Richtung ausgesprochen hat ncht fur begrundxt. Auf weitere Einzelheitkn möchte ich 1 ' UHER"; ,nur einzelne wenige Bemerkungen möchte ich er Hinficht„ die sick) mir im Laufe der Debatte aufgedrängt Haben. as BSR Hopfenzoü betrifft, so wurde gestern außgefübrt, es sei ein wesentliches Intereffe. W die fremden Zölle au Hopfen wesentlich herabgesetzt werden, _weil Dkutschland nichi nur Hopfen importiere sondern auch exyortixre. Speziell in Württemberg, kann ich mit: teilen, haben wir nn _Jahre 1903 nur 6070 02 eingeführt egen“ 32 640 (12 aus efuhrt. DZm Wunsche nun, daß aus* eine rmaßiguna Her „Aus andSzölle fur Hopfen hingewirkt würde ist in dem schweizerischen Vertxage Rcchnung getra en worden Wem es doch gelungen ist, den bisherigen schweizeris en Zou voii 4 Fr auf 1 Fr. [)erabz_Useßen- Was sodann das Spannungsverhältuks zwischen dem Geritenzou und dem Maxzzokl betrifft, das ja beanstandet wurde, so möchte ich dgrauf aufmeikxam machen, daß dassexbe Ver- hältnis, welches cht m den Vertragen verembcnt ist, nämlich das Verhältnis von 4 zu 5,75 “M „9de VW 100 du 143? „kk, in dem autonomen Tarif nahezu voUstandig gleich Vorgesehen war, indem dort das Verhältnis bestand von 7 zu 10,25 „kl: oder von 100 zu 146 „4; und daß bei der Beratung des'autonomen Tarif; dieses Vexßältnjß uicht beanitandet worden ist. Wirpbahen uns daruber erkundigt, und die württembergiscbe Malzfabrikatwn hat erklärt, daß sie bei den jetzt vorgesehenen Vertragßzölien wobl bkstxben

wenigstens der" Zvi! erträglich sei unter der Bedingung,n§'sz d&?

SamstaF träglich

Die Schweiz führte, abaefehen

Gegenkonzession nicht erhalten schweizerischen ZoÜtarif eine auf unsere industrielle Aus Industrie und speziell auch

geleitet und veranlaßt. einzelnen, von ihren speziellen

auch Deutschland bei und bei dem Abschluß mehr geschoben wurde, als Der Herr Abg. Beumer

ZoÜiäHe zu erhalten,

dieses Grundsacéxs würde dahin besonderen

5 „M erheben, KTM ?ck“" d 0 er er w i

siiid diese ZölTesch ?. zer ?ei der Industrie.

raucht einen stärkeren S u exchjxygssiaat,b in dem cxc))ie e arm die Erhöh ge ei verträgen

ch dem gro

Refaktien, Lie auf den österreichischen Bahnen bei der Me:!

Sewäbrt )rerden, nicht bestehen bleiben, und daY das.derz§x?1wj?k qt neylich schon der Herr Staatssekretär Gra von Posadowsfs mitgeteilt. Von dem Q b bemerkt, es sei

ue rachoon wurde neulich doch ein unbegreifliches und unbegründeies Zugeständnis, das man Quebracho-

da Oesterreich und Italien gegenüber gemacht habe, den ZOÜ von 7 auf 2 “M hßrabzuseizen, da wir vox! Oesterreich und Jtalisn Qusbrachoboiz nicbt bezögen. Das ist 1a richtig, wir be-

, von Oesterreich und Italien Quebracbo nicht, wohl Ic?" Quebmchokxirakie, die_ bishex zollfrei nach Deutschland eingkgangkn sind. Wenn Wir zugleich auch im Intercffe unserer

, , 2 fdunie zugestanden haben, daß die Zölle für FHULFFoYFUkF-TMYL sim autorzoznkn Tarif außerordentlich boch „)uc rt wach eiue ngiffe Ermaßmung erfahren oUten, so verstand IgsTTSvy-i sslést, daß IWM" dk!" Quebrachoholz "Nd den Quebracbo-

, egenwartig

statt deffen?

auf !??'seite 1 In d n em aus e e

RLF! Hrophezeit wird; an p et sich ein Vörsenberi te Jndusiriewerte genommeti (: en, und wochenbencht der „Frankfurter „Jm runde beruht aber die

er .Frankfur

ni tmö li ein u verlangen, daß Wége de? ??nxxaffukt sich daran gewöhne, von der Luft zu leben. Das;

Js einer erheblichen Erhöhung unserer _landwirt- ölle von den Vertragsstaaten, die bisher uns 1 re unter wesenllich günstigeren Bedingungen erzeugten landwirts

Zug mach konzessionen im wesentlichen blon an

dessen voÜständige Erreichung verzichtet,

Yosiiionen geganZen. DaßwdeTLZL niYUTLTWünsche

Wünschen oder Interessen

Regierung ihren" Anstoß erhalten,

ck in der Allgemeinheit aus sich

der Aufstellung des autonomen Tarifs der Verträge

saße die glei en sein müßten.

Verkennun der Tatsache daß jeder Staat seine Z Froduktionsbedingnngen, und nach dem besonderen Stande s

svn wir in Deutschland beispielßweie ü - die Schweiz aber nur s f r Hafer

eben je für sich zu Auch die JnYuftriezölTe in den einzelnen Staaten bann man nicht einander gegenubersteüen. Eine schwache Judaskkks

Herrn Ab . Beam ung der industriellen Auslaßdßzöile, er

Havdelsvertxägx ge1: rxisinmgen Press

ein großer Leitartikel "uber die V

eine wie?)? feste Haltung an d

extrakten ein dem Gerbsioffgehait angemessenss Verhältnis festgeseßt ' n den Verträgen aeschk

6 )en. Ob dieses

Verhältnis richtig getroffen worden ist, darübe'r sind allerdings unsere Gerbereiinteressenten verschiedener Meinung. Abkr ich wiÜ Sie mit Einzklbeiten nicht wsiler aufhaiten. noch einige Bemerkungen allgemeiner Natur an diese spezieUen Be- Jch wil] dabei Ihnen und mir ers

verbreiten, gterungen und darunter auch die württembergische Regierung zu der daß die Verbesserung der Lage unserer

Landwirtschaft Eine so unabweisbare Notwendigkeit isi, daß zur Er- reichung dieses Zieles aucb erhebliche Opfer gebracht Wkrden müssen,

VieÜcichf gestatten Sie mir aber,

paren, welche die Verbündeten Re-

ficb allein betrachtet auch sind. Denn

hierüber haben ja im Jahre 1902 die außführlichsten Erörterungen stattgefunden. Die verbündeten Regierungen und der Reichstag Haben

muß doch auch der Minderheit gegenüber einmal 1'65 juäjczaw, gegeben sein,

der gegenüker nicht immer wieder

Gründe und Gegengründe zurückgekommen werden kan'n. Maßgebend bleibt meines Erachtens immer die Erwägung, daß ein Gewerbebetrieb, bei welchem es nicht möJlick) ist, die gesteigerten Er- zeugungskosfen auf den schon Vorher an d

gelangten Preis der erzeugten Waren prosperieren kann, sondern über kurz oder lang zu wenn ein solcher Gewerbebettieb, wie

e Grenze des Möglichen an- zu wälzen, nicht nur nicht Grunde gehen das bei 061?

ist, die Quelle des LebenSunterbalts für deutsclhen Bevölkerung as Gebot der staatlichen Selbsterhaltung fich darstellt. zwar gestern der Herr Abg. D

bildet,

die (Ge- ein unabWeisbares

kategorisches Es haf owe außgefübrt, man solle nicht

sondern auch der Landwirtschaft zumuten, an die veränderten Verhältniss anpaffe und diesen Verbältni en entsprechend

des Weltmarkts einrichtc. Aber hie en ihre natürlicbe Grenze, und 6.5 wird der Mensch beispielßweise im

aftlicben nicht werde geschenkt werden, war

von vornherein jedermann klar, und auck) unsere Industrie hat

da wir für jenes Zugeständnis Gegen- eZ ten, und daß diese Ge en- dem Gebiete der Indußtrie

Es hat sich da er bei den Vertragsverbandlungen darum gehandelt, die Leistungen, die wir vxrlangen, und die leistungen, die von uns verlangt werden, nach ihrem Wert genau ab- zuwägen, und inébesondere war bei der Feststellung der landwirt-

Gegen-

zu prüfen, welche Opfer für die Cr-

6 tr ölle unserer Industrie zugqemiztetxyerden können, langunßeeerkrfnk-Zg oder auch nur unverbaltmsmczßig zu belasten. Dieser Geficbtspunkt wurde bei den Verhandlungen me aus dem Au e

Verhandlungen, xzaß ein Zugeständnis Gebiete nur hatte erkauft Werden

eine unerträgliche oder übermäßige Belastung der

dessen Erlangung oder wenigstens auf

oder es mußte ein' So ist es bei einer ganzen Anzahl von erfüklt, nicht alle daß auch Meinungs- ch sind, Wo die genaue Grenzlinie des liegt in der Natur der Sache. Immer- Ugememeit folsche Formel, wenn man die verbundeten Regierungen verfolgt

haben, sei das gewesen, landwittschaft_liche Zugeständnisse von unséren sstaaten zu erhalten und dafur industrielle

Gegenkonzésskonen

Daß dies in dieser Allgemeinheit nichßrichtig ist, das

schweizerische der Herr Abg. Singer als unseren Interessen durchaus ab- ezeichnet hat, und den er nicht schwarz genug malen konnte.

Handelsvertrag, den am

Von Zuchtvieh und Von Hartkäss, be-

züglich welcher beiden Positionen die bisherigen Säße unwerändert geblieben sind, 1andwirtschaftliche _ _ aus. Die Schweiz konnte daher auch dafur, daß sie uns die hoheren landwirtschaftlichen Zöiie zugestand, eine Gegenkonzession nicht ver- langen. Sie hat das auch nicht

Produkte nach Deutschland nicht

qktcm, und sie hat hierfür eine . GleichWobl sehen wir auch im große Menge von ZoÜerböhungen fuhr elegt, die unsere

deutsYe zum eil unsere württembergis e

Industrie schwer treffen. Woher komwt daS? Cs rührt eben daher, daf; durch alle Staaten, die eine entwtckelfe befindliche Industrie haben, ge enwärtig der Industrie zu schützen und a e dieicnigen Jndustrieerzeugniffe, die unter wenigstens annähernd gleichen Bedingungen wie im Auslande her- gestellt werden können, gegen die

Ja - wird eingewendet - dieser Z

oder in der Entwickelung mächtige Zug gebt, diese

fremde Konkurrenz abzuschneiden. ug wurde von Deut ch1and ('in-

_ ' Aber ich halte das nicht für zutre end. Eine derartig machiige wirtschaftliche Richtung oder Bewegung ich glaube, mcht durck) künstlickye oder willkürliche Einwirkungen einer

kann„ wie

getriebenen sondern sie wächst, und verbreitet selbst heraus, und 10:7 glaubk, daß

Von

dieser Vewe un daß es seinerseits ;] g

geschoben hätte.

hat gestern außgeführt: um den ri t' Maßstab für die Beurteilung der Angemessenheit ck [gen

der vereinbarten

müsse man die' Von den vers iedenen Vertra s- staaten je auf die gleichsn Waren ck g

ii d v - gleichen. Diesen Standpunkt halte ich wenigstens in de 1 W er er beit, in der er vertreten wurde, nicht für richtig. Die

gelegten Zonsäße mit er Aklgemein-

Durchiübxun daß in allen Ländern die 35112

Das wäre aber doc!) natürlich eine öUe nach seinen nach seinen besonderen Bedürfniffsn bemsffen mnß. einen ZoÜ von

führen,

einer Industrie

einen Zoll yon 35 Centi s () nicht sagen: entwkder ist der deutsche Zoll 20malnzl1e1 ,hoscb Zoll 20mal zu niedrig, sondern es

beurteilen. Ebenso ist es

als dieseibe Industrie in dem anderen Industrie schon mehr entwickelt ist- voÜständig recht, daß wie sie in den HandeLS-

enteils vorgesehen kst- für unsere Industrie in hohem a e 3" hedauern ist- Wirkungen der Handels- k unsere Industrie unter dem ?

rsien Eindruck einiger- ch 7112012 Meinung. Wären die 8 uber die Wirkungen der „la"t wekde", zutreffend, so müßte,

mäßigen Wertsckxäxäserer Industrie F“!) “"ck ausprägen in der börsén-

. Aber was skhen wir tek ZMYUJ' vom le ten Samstag sjebt ., ißbandelßvsrträgeU

Jndust1ie gänzlicKer derselben Nummer a er steht, daß namentlich er Börse em-

m am Sonntag er chienenen Bör en- Zeitung' befindet si folgender Ssaß?

Festigkeit der Eisen- und mehr oder

L in dem

minder «[[-Ir anderen Industriewerte auf der z1x06rsichxlichen Beurteilung- der gesamten industricULn Lage. Die neuerdings wieder weskntliÖöZt Versichtlichermi Beriébte Vom amerikanischen Eisenmarky die Ausfi n auf umfangreiche Bcstellungen vom Auslande, namentlich UUch vo

Raßland, und _nicht zult-(Zt die wachsende Nachfrage des beimüch Verbrauchs [asien die rundlagen unsexes Erwerbslebens »? r mindesten recht befriedigend erscheinen.“ Em; solche Auffassung den wirtschaftlichkn Lage wärk doch sicher unmoglich, wenn Hon tie neuxn -Handx[§Veriräg€n wirklich der Ruin der Exporimdux und damit eine erhebliche Vcrsöhlechterung der _ Lebens a?!) unseres Arbeiterstandes zu erwarten wäre. „Mit [esxn a dock) “?ck in den Zeitungen, daß soWohl in Wien wie in Bern d_te ntereffen s für einzelne Industriezweige dic: Verträge von ihrem Standpunkte Yz: fiir ungünsjig, also für Deutschland günstig aniehen, und wenn d n Herr Abg. Singer am vorigen Sonnabend ausgeführt hat, daß wir en Handelsvertreg mit Rußland nur unter dem Druck der polltisktbe

Notlage, derauf diesem Lande augenbiicklich lastet, erlangen konn 8115 so wird auch hierin das Anerkenntnis ausgesprochkn, daß Rußla?st uns erhebliche Konzessionen kgemacbt bat. Außer acht ju !affen t 11 auch ferner der Gesichtßpunc nicht, daf; zunächst nur die ersten Handelsverträge abgeschlossen smd, und daß unsere Vcriraasskaalß- Veranlaßt sein werden, auch mtt anderen Staaten „künftig Hande - verträge abzuschließen, und chf; in diesen Handelsverträgen auch K?N- zessionen gemacht werden mussen, die dann vermöge der U begünstigungsklausel auch “"S zu gute kommen werden. Allerdingd sind, wie ja schon bewerkt, Viele Wimsche nicht ecfüüt worden. Niemadnr wird mit den Vertragen ganz zufrieden sein, und namentlich ist es Sn österreichische Vertrag, her auch vom „Standpunkt dsr württexmbergi ckSt- Industrie manche Enttäuschung bereitet hat. Aber es ist dabei imtxler bin nicht außer acht zu lassen, daß die Unzufrisdenen sick) immer MW und [anker geltend machen als die ufricdenen, die keinen " a

haben, ihre Zufriedenheit vor der Oe entlicbkeit an die große Glo e

zu Hängen, und ei) ist ja eine aÜgkmeine Erfahrung, daß dxréenlß- dxffen Wunsch errüUt wird, und zwar, je länger und je star ek ür“- dreien Wunsä) verneinen 00116, in dieser Erfüüung nur eine nat liche und selbstverstandliche Wiederhersteüung der Gerechtigkeit er bkickt, für die eine besondere fi?

nerkennun aus u re en U" nicht vkrpflichtet fühlt. während detjenigI, erspeiZn WM,!!- geaußert hat, den er nicht erfüllt sieht, über die ihm widerfabrnt Ungerechtigkeit laut zu klagen pflegt. Jsdcnfaus wird anerka“ werden muffen, _daßunsere thekhändler erreicht haben, was unk“ : gegebenen Verhaltnissen e_rretcht werden konnte. Württemberg ". bei den erbandlungexi mtt her Schweiz durch einen besonderen de,; treter beteiligt, und ich weiß aus den vielen über den FortsaZN je- Verhandlyngen von pern württembergistkpen Vertreter an die “eke“? rung gerichteten VSUÖÖW, mit welch peinlicher Gewissznbaf Ige- und nut welcher Unparteilickykeit die Vertreter die vielen an Lenscbe langxnden Und ofk"Untek'fich selbst nicht ganz harmonischen Mäntel- geyrUft und zu bevtxckfichttgkn_ gesucht haben, und zwar ohnC Ver- schied, ob solche Wunsche geaußert woxden von einer bei den oa!“ hapdlungen mit vertretenen Regierung oder von einer in der K 5- mrsfion nicht beitretenen Regierung. Daß es bei den Veritaaist Verhandlungen xmt Rußland, Oesterreich ebenso gehalten wdee-Ist mir aus „szTretckan, absolut glaubwürdigen Berichten bekannk- icht aber erreicht worden, was unter den obwaltenden Umständen “Fer- werden konnte, und wäre niemand imstande gewesen, bessere kt tragsbxdingungen zu erlangen, so wußte _ das war der Standen der wurjtembergischen Regierung -- den Verträgen zugestimmt wer (ts, “"ck MMZ in manchen Punkten eine andere Gestaltung des Inhalts der Vertrage zu wünschen gewesen wäre, und ich hoffe ineinexses Faß HFF!) auch der Standpunkt der großen Mehrheit dieses Ha" em r .

Abg. D. Stoecker (wirts . V , : J abe 1 um Wort gemeldet, um der Mißaöhtung ée: F?;elsveYrYge dKchchdiJe äußerste Linke ent egenzutreten und der Wir ung dieier Ausführun en bei de"

' auern und industriellen Arbeitern entgegenzuw rken.

kleine Mann gibt vieüeicht m_tf solche Aeußerungen etwas. Meine Wähler sind fast durchweg Klembürger, kleine Bauerzi und induxtriells Arbeiter. Sie wissen, laß ich für die neuexi Vertrage, auch fur _die Zölle, stimmsn werde, und ich habe ksinktz Wrdexspruch erfahren. Nicht weil ihnen dis böhkren Zölie besonders_l16b "Waren, sondern weil sie sie für notwendig hielten zum Auggletckz fur (1116 Teile des Vater- lankes, sind sie mit einer gewiffsn Freude darauf eingegangen. DW Grafen Von Caprivi Hat man links ein großes Lob gesungen. Auch u habe kLinen Grund, anders als mit großer Verehrung von ihm hat sprechen. Jeder Nachfolger Bi5ma1cks hatte es sehr schwer gebaeé Ruhm und Herrlichkeit in seinem Anite zu erwerben, zumal, wenni erst mit 60 Jahren in die Politik _hmeinkommt. Ob er groi ? w

schaftliche deanken gehabt hat, weiß ich nieht; abe? aufdgewSt F:; x bieten hatte Er unpraktische Gedanken. Man thrnYs'i-É dßrrtHeimwi

Weltwirtschaft beigebrgcht, die bringe"**)?"bCF-F?r e ndexsvertxäige- um schaft hat man ihm nicht nabe enutgurgejetrier Ps itik, I b n für jede" PM“ das war die Slgvna Der Landwirtschaft i damals Handelswerträgc, wenn sie QUt fi" ' hat die Din e bier und da

nibcht ?enügend gedacht worden, Und ma'züber Oesterreich bezüßlich der ü erei t,

' é , Unsere un ünsikg? Lag)? - gea ehler zurückzuführen se 11. Dre Eisenzölke hürfte au d StaatsstTYmYk sind dgmals sebri erstaidint fremden Dtplowaten unmit den deuxschenUnterbandlcrrx fert 9 wer en FYLULÖYLTÉLÉY sF;?)cxzndelsvertr("igen mUß das LVH “MÜ werden, daß te .

, [) fi?sorgfälUJLVNHFSiteF éFaFeng dieSrnal ausgeschlossen. Man hatte fruher vorge omm [

d * ' . j , den bitteren Strett zwischen JUdUstk'“ VM vornbetßin UHEFWHZYWKU; Versöhnung war die Parol- und Landwirtsäzar WeltwirtsÖÜft Hatte man dqbei nur soweit?? Die Förderung Hamit noch die' Blute unserer beim1scheu Wirtsan Auge; als chdas erschéint mir ais der größte Fortschritt. Gar verxraßé- Us? estern die neueste Vertragspolitik dahin charakterißed unrlcht10 * e? ka bat- dem wird gkgeben; wer nichts bat, dem wre worden-ch- Lnommen, was er bat." kenne große und kleinß aucb nb!) €? aber keinen, de'r dabei reich ewordan wäre; ek? m"; Gruniidkszß dßxchschlagew Die Gefahr"se 8 UF; vielmehr in dT. 1e eke" Neigung zur Weltwirtschaft und zum Industrieskaa ' unbegrenzöchte ich das Wort anwenden: „Wag hülse es dem Menschen:; darauf ?“ die ganze Welt gewönne, nnd näbme dock) Schaden jak wenn FSME?“ Es gibk doch vielc Lkute, die Gründungen Iknegt ]einch i habe noch nie ngörk- daß sich ein Konsortium finden- find- in Gut zu Zründen. Ick) halte es durchaus für M)- einen UM ed dec fill) in allen seinen Schichten so viel Mühe gebe“ Stan ,um durchzukommen, als eigensüchtig, als egoistisch IU ,: «Zipfen. DiefiLexiteÉtYFt so geallen die LYdWirtschafg§§d§ZolleYs 7 :; es „U a „Lr, wo gar 5 erliner. s sZÖecxtsnrlYnHLS, heißt eG, traten die Agraxjer mit Füßen; das FW, Volk müffe_leiden ZU Gunstékx der Landwirtschaft- NL n, es ist cola? eine vaterlandtsck)? Psllchk-„ fur den einen Stand so JUL 3" trail? wie für den anderen. Die Industrie hat uns die Sojkaldemo a : über den Hüls gsbracht, so groß wie in keirzem anderen solid'" der Erde; wenn ds das Gegengewicht der 1anvwncxschaftlichMt as Kreise, der landwirtschaftllchen Arbeiter fehlte, WUÜKL ich "ich aus unserexn lieben deutschen Vaterlande werden souwt wi ?OtHLIoLewßll 931311 g1enau, daß der Fürst von ViSmarck zulsß enen , aus und Ha!“ Wch an die Tatsachen. Preußen fstdkkke FZZI des (Ill von 6 „Zé vom-Retcbe, wenige Jahre vor dem Arat???" den ursien VM BVMW. Selbst Marxisten, auchKau19kw Sl jeu ich gar 'otstand der Landwirtschaft an; von Calwer, Schippe! wi pels er- nicht redxgz. Die Freisinnige Vereinigung hat sich Selzpleugnkte; bttterten Spott gefalien lassen müffen, daß sie den Notstaxl so en dem er naynte ße Wife Lenke, aber schlechte Musikanten. W“ verekSl"? gegenuber diefe BURUN- die Handelswerträge dem Lande 1“

(SMUÜ in der Zweiien Beilagk)

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