1877 / 52 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 01 Mar 1877 18:00:01 GMT) scan diff

unlichst über diese Linie zu leiten und nicht ber_Berlin-Anbalter

ahn zuzuführea. Wir selbst dagegen, wenn „wir tt_i den Bcfiß der Linien gelangen, würden zu eincx solchen Mampulatwq, selbst iyenn wir es wollten, überbaupyt nicht un Standx sem. „_E's ist also nichts irriger, als gerade in umerem Vorgehen eme Schadtgung der Nach- barbabn zu erkennen. , “_ '

Andererseits hält freilick) dre vreußqcbc Staathegteruna an dem Gedankcn fest, das; es von erheblichem Juiercsie furx den Staat set, nach den verschiedenen Verkehrsrichtunqcn bm eme Babn'im Bestße zu haben, *die mit den benachbarten Privatbabncn konkurxtrt.

Es ist dies ein Prinzip, welches das hohe Haus Wiederholt ge- billigt bat, und auf dem die Königliche St'aatsrcgierung beharrt. '

Man hat in einer der leßterx Stxungen gesagt, daß die Eisenbahnpoliiik der preußischen Regierung systemlos „gewesZn set. Meine Herren, ich wil! dieses Kapitel an„d1eser Stelle nicht erortern, aber ich würde Ihnen Belege vorführen konnen, 1Vl_e systemloxz gerczhe 'die Politik des preußischen Abgeordnetenbames gewe1en ttt. Sie würden in der That stauneti, meine Herren, Zvenn ich Ihnen in dieser Beziehung näbcrc Mitthxilyngetz machen wuxde; ich könnte fie machen, ich wil). aber gcgennoarttg _mit Stillschweigen dariiber biiiwegchen. Hat doch dieses Hohe Haus einmal den Men'txter von der Heydt, der immer abs cm Hauptvsrtreter des StaqTScijen- bahnprinzips betrachtet wird, im Jahre 1862 dermaßen m die Enge

etriebcn, daß er bekannte, er steh'e selbst auf dem Boden dc_s

ystems der Privatbahnen, alle die großen Stanisbahnen, wie die Ostbabn, die Saarbrücker Bahn, die jvestfaliscbe Baby, seikn solche StaatSunternehmungen," an chen er bollftandtg unschuldig wäre, denn sie seien beschlonen und im Wesentlichen atis- efü rt, noch ehe er Minister gewvrden; daß ,aber die Bergisch-Mar- Jisébe Bahn in StaatSverrvaltung gclan t set, daxau trage er eben- falls keine Scbuld, denn die Bahn ba; „bas einmal so gewvllt. Ueber diese Erklärung, zu der dieser Miniktc'r voii dem Abgeordne- tenhause gedrängt, wiirde sich außerorxenilicb MY, reden lassen. Wenn ein bestimmtes System in .der Cnenbahnpolttck befolgt wor- den, so ist es jedenfalls jetzt entschieden vorbaxiden,

Meine Herren! Ich weiß sehr wohl, dieses System hat ngl- reiche Gegner, und ich bin der Lelxte, derxdte checkytrgungdieser Gegnerschaft bestreiten will; ich bebaupie abcr bestnximt, Wir Ver- fahren seit einigen Jahren ganz entschixdczi iiach eiiiem klar vox- liegenden Prinzipe und suchen dasselbe niit immer großxrxr Energie zur Ausführung zu bringen. Dicjeniaancrrer), welche oisij'System zu uyterstüxen gedenken, wcrden dieVorlage nicht ablehnen durfen._ Ich bitte daher um die Annahme derselben u_nd nnederhol; zwci) ein- mal, das;, Wenn auch aus der Ablehnung Skikens der Minister cine Kabinctsfra nicht gemacht Werden kann, doch aiif der anderen Seite die KönigliZe Staatßrcaieruna diese Angelcgenbeti als so bede'utimgs- voll aufgefaßt hat, das; kLiU Schritt in dxrsclbcn "gesÖeben ist, de'r fich iiicht auf förmliche Siaats-Mimstert_a[beschl_nffe grundete. I)ie ganze Prozedur bei den sämmtlichen Vorgangen ist durch Beschlusse des gesammten Staats-Ministerium's geleitet Worden. . ,

Sie Werden aus diesen Anführungxn erkennen, daß ,die Regie- rung mit Riicksicht auf die von ihr eingeschlagen? Politik der Vor- lage eine erheblichcre Bedeutung bkilegt. Ich bitte Sie, nehmen Sie dieselbe an. * ,

Schließlich wurde der §, 1 niit 193 gegen 191 Stiixmzen und sodann der ganze Geseßsntwurf Mit 186 gegen 165 Stim- men axigenqmmen. ' .

Hieran] wurde em Antrag des Abg. Dr, Thlél: , '

„Die Staatsregierung aitfzufoxdern, in, (*?)eran zn zwben, ob es fiel) nicht empfehle, zur Gewinnung eines “tucht'tgen Verivox!- tungspersonals fiir die Staatseisenbahncn denbisbexigen Weg der vorzugswÜsen Besetzung der höheren „Stellenxim Etsenbabndtenste mit Juristen zu vcrlaffen und eine eigene Eisenbahnbeamtenlauf- babn zu _cröffnen“, ' . “_

mit Riicksicht auf eine vom Ha115€l§-M11111ter"1)1'. Achei1bqch abgegebene Erklärung, daß er diese Frage „fur sehr Wichtig, gerade deshalb aber deren Veraihung ' bei der "ge'genwax- 1igen Geschäftslage dss Hauses nicht fÜT“ zweckmaszig halie, "“von dem Antragsteller zuriickgezogcn. Um 4 Uhr vertagte sich das Haus.

_ In der gestrigen Sißung des Haitsßs der Abgeordneten äußerte sich der Minister dcr geistlicbeti 2c. "Angelegenhsiten Or. Falk nach dem Abg. Schröder (Lipp- stadtZNwie folgt: ' '

. einc Herren! Ich Habe mich, wie Ste WOM bas Zeugnis; nach der gcstrigen und auch nach der Heutigen Debatte nnz: geben Werden, auf das Aeußerste zurückgebaxten, und „ich mache Fein Hehl daraiis, daß es wesentlich geschehen ist, Wegsn der gegen meme Persoxi speziell gerichtetcn Angriffe. Ick meinte, diLsL Angriffe der aÜgememcp Be- urtheilung überlasscn zu können. Freilich kommen immer und immer wieder Andeutungen, .die mehr oder wsniger deutlich machen soUen, daß an mcincr Persönlichkcit eine gewisse Schuld der Nichtbeffcrimg likge; ,es werden aÜcrlei Formeln gesucht, die da bedeuten, ich sei persönlich cn algirt. ES wird mir der Gedanke nabe gebracht, ich möchte doch wog!) thun, Umcin Vkrbalten zu ändern, denn sonst würde mit dem Ende des Kulturkampfes auch meine amtliche Stellung zu Ende sein. Ja, ich bin manchmal zweifelhaft, ob hinter diesen Bemerkungen nicht auch der Gedanke liegt, daß ich, um in dieser Stell,“ zu bleiben, den Kulturkampf fortführe.

Nun, meine Herren, ich darf ja solche Gedanken den Herren, die ich dabei im Sinxic Habe, nicht imferlegcn, aber so ganz zurück- weisen konnte ich dienen (Eindruck solcher Bemerkungen dock) nicht. Da mbckyie ick Sie wirklich bitten, nur diescs Wenige zu bedenken: Ich habe an dieser SteUc gestanden nun mehr als 5 Jahre 1111th dem täglich fiihlbaren Drucke LkUstLstLk Veraiitwortlickikeii, unter einerauck) *die Kräfte einer leidlich fürdie ?(rbeitgeschaffenen Natur nicderbeugcnden

- Uebcrlast schwerster Arbeitund in einer DurchführungmeinerPflichten,bei der ich täglich den bitterstcn, härtester), sauersten Kampf babe _ und, Meine Herren, wer einen Zweifel Hätte an der Richtigkeit dieser Worte, der möchte doch die lcßteu 12 Tage nicht vergessen, und na- mentlich nicht'den gestrigen. _ Können Sie es denn wirklicb fiir einen verständigen Mann und für einen Mann, der noch eine Spur von Empfindung bat, be,“;reiflick) finden, daß er um seiner Person willen an dieser Stelle bliebe? Ich denke, Wenn Sie von dem" Standpunkte aus argumcnfiren, Werden Sie sagen müßen, es sei doch eiwas Anderes, was ihn treibt außzuhalicn; meine .Herren, das ist etWas, was Gott sei Dank nyc!) bei mir nicht verloren geganZYLn ist; das ist: unter allen Umstänben aufrecht zu erhalten den ubm .des preußischen Beatxzten, Userne Pflicht zu erfüllen, mag die Sache so schwer sem, wie ite rvo .

Diese persönliéhe Bemerkung durfte ick) mir Wohl nach den leßten Vorgängen hier im Hause gestatten. Ich hätte abcr doch nicht das Wort ergriffen, wenn nicht der Hr. Abg. Schrödkr der Mei- nung geWesen wäre, hier proklamiren zu dürfen, daß sich die Voraussetzungen Vollständig gxändert hätten, unter denen die Mai- gese e, um den §Yuxßdruck zu wiederholen, erlassen worden seien. Er hat abei richt diejenigen Gesetze bor Augen gehabt, Welche erlaffen worden sind, um den Widerstand gegen die drei zuerst erlassenen Ge- ]“eße zu brechen, odcr bre erlaffen wurden, um, soweit es dem Staate moglich war, „geimffe nachtbeilige ' Folgen, die der Wider- stand gegen die Gesetze für die katholische Bevölkerung hatte, zu beseitigen, sondern nur die Allerursprün lichsten, und er ist dann auf den (Gedanken gekommen, zu bcmupten, daß die Forderungen insbesondere des Geseßes vom 11. Mai 1873 nur in dem Gedanken Wurzelteu, daß der Geistliche ein Staats- beamtex sei, und weil er nicht mshr ein Staatsbeamter wäre, Sei es auch nicht mehr nötbig, das Auge dariiber zu haben,. wie sich 9 ein Geistlicher entwickelt, nicht mehr nöthig, yon ihm eme gewisse Bil- dung zu verlangen, nicht mehr nöthig, Einrichtungen entgegenzuireten, welche gccigveb find, ihn herauszuheben aus cLeiner ei enen Nation, ja nicht mehr nöihig, für dens kir [ichen bern

der Staat! ewalt nur eine Anzeige zu machen von der beabfickptigtengAnstelluug. Sie wiffe_n, welche Rolle gerade_diese An- zeigepflicht gespielt hat. Aber, meme Herren, War. es wirklich ber Gedanke, den der Hr. Abg. Schröder qiigab, ber geleitet hat? Metpe Herren, ein ganz 'anderer Gedanke ist _es ja geWcsen, und de_r ist nicht verändert und wird auch nicht verandert werden, weiin uber- haupt ein Geistlicher sich des Berufs dauernd'bewußi bleibt, ber ihm übertragen ist. Ich babe früher gesagt, weil der Geistliche im eminentcstcn Sinne des Worte?) der Lebrxr des Vylkes lst, darum ist es unmöglich für diejenigen, die ein zu "einem bestrmmichtaate zu- sanimengefaßtes, organisirtcs Volk «UZ fuhren oder zu schußcn haben, derartige Gedanken von sich zu weisen, sondern xs geht. daraus au fich hervor die Mabnung, solche bedeutende Machte, im Auge zu behalten und diejenigen Schranxen aufzubauen,_d1e gegen den Mißbrauch solcher Macht abiokut noihwetzdig sind.. Der Hr. Abg. Lasker glaube ich, bai vorhni em sebr _rtchttges Wort gesagt: WoÜte die Staatsrßgieruqu bei de_n Vorsxhlagen zur Gesetzgebung uneingedenk bleiben dtcsetx ihrer Pflicht_; wie'sollie es dann noch möglich werden, daß verschiedene_.Konfesiionen m 61716111 Staate nebeneinander leben? urid noch weniger „mochte es moglich sein, daß fie sich vereinigen, um diesen Staant zu fordern.

Nun hat endlikb der Hr. Abg. Schroder iioch die Behaup- tung aufgestelxt, es sei die Pflicht der Regierung entgegenzu- kommen mit RevisionSvorscblagen, und doch hat e_r mis nur selbst aiisgeführt, es sind im germ eren Maße_ Einzelbetten, die wir tadeln, es ist der anze Zusammen ang, und diesen Standpunkt Haben 'die Herren feßqebalfen bis bxutc zur Rede des" Hrn. Aba. Cremer. Noch gestern ist ausJesprochen nzorden m der bartesten'nnd schärfsten Weise, wie es überhaupt _kdar'm hatte Hr. Lasker wieder Recht _ in diesen Räumen nur xnöalick) isi. Und da stellen Sie aii die Rigierung die Anford:rnng, sie sykle Ihnen entgegenkommen mit Revisionsvorschlägen, die Sie ja eigentlich gar 111cht wollen; Sie Wollen einc Béscitigung des Ganzen, das gxht aus,der Rede des Hrn. Abg. Schröder hervor. Ick möchie wrnen, wie'es qufgefaßt würde, wenn ein solcher Schritt von Seiten des thstertyms gc- Zcbäbe. Würden Sie _ (gegen, das Zentrum geivandt) _"mcht alse agen: Nun, Gott sei Dank, die Regierung ist auf dem Ruckmarsck)! Und würde darum nicht Ihr Wumch, Ihr Raf heryorwachsen: Nun wollen wir aber Alles dasjenige durchselzen, was ww uberhaubt xvolbet)! Dies sind so einfache Erwägungen, daß es fgst nicht nothig' 1ein würde, darauf binmweisen. Ich denke, es reicht qus, wenn ich es als diesseitige Auffassung kundgebe: Wenn (zuck) dre Herren diesen ihren Standpunkt vielleicht unter dem Eindrucke cmer ' milden Strömung, die auch zu meiner besonderen Befriedigung durch dieses Haus gegangen 1st", 1ch sage, wenn Sie unter dem Eindrucke solcher SÉTOMUUJ einige solche, nach dem Frieden schmeckende Reden Halten, dessen ungeacbtet' wird die Regierung nicht eher dazu Derartiges denken, können als bis 'sie Andcras unter anderen Umständen geironnen' und „in „andexer, Wetsx zeugende Beweise gehabt hat, das; eben mrt Abjcbmtt' einiger Harten und Uebelstände dem ganzen biitcrbösen Kampfe em Ende gemacht wer- den könne. So lange diese Ueberzeugung vorbandeii ist, daß das nicht der Fall ist, Werden Sie nicht daranf rechnen konnen, da[; der Wunsch des Hrn. Abg. Schröder erfiillt Werde.

_ In der heutigen (35) Sitxuyg „bes Hauics der Abgeordneten, welcher am MMTstkaUChS der „Vize- Präsident dees Staats-Ministeriums, St_aats- und Fmaxiz- Ministßr Camphausen und mshrere Re terimgskommissarien beiwohnten, erledigte das Haus ohne De akte ni dritter Be- rathmtg den Entwurf eines Geseßes, betreffend die Aqsdeh- nung des Fischereigeseßeß fiir den preußischen Staat, vom 30.Mai 1874, auf den Kreis Herzogthum Lauenburg. EbenfaUs in drittsr Verathung wurde sodann der Entwurf eines Geseßes, betreffend den Rechts- zustand des von der reien und Hansestadt amburg an Prenßen ab etretenen ebietst ils, sowie die btretung eines preußischen ebietéztheils an *die rete und Hansestadt Hambyrg gegen den Widerspruch des Regrerun skommiffars, Geh. Ober- Re ierungs:Raths ])r. Torch, und au? Befürwortung des Abg. Friérn. von Schorlemer: [st in_der vom Herrenhause beschlosse- nen Fassung definitiv genehmigt. , '

Es folgte der Bsricht der verstärkten Vudgetkomniission Über den Ant_rag des Abg. Bernhardt Und Genossen, betr. die Aufforstung öder Ländereien. Der Referent der Kommission, Abg. Rickert, béantragte Namens derselben:

„Die Königliche Staatsregierung zu ersuchen: 1) mit Rücksicht auf die unbestreitbar in vielkn Theilen der Monarchie hervor- tretende Notbivendigkeit, mit dem Ankanf und der Aufforstung öder Ländereien und ganz extensiv bcnuthcr Wcidcgründe mit ab- solutem Waldboden im Jntcresie der Landeskultur rascher als bisher borngeHen. Die erforderlichen Geldmittel werden iiöthigen- falls durch entsprechenden Verkauf von Domänen beschafft; 2) statistische Erhebungen übst: die Vorhandenen Forstkändereien, über die Veränderungen des Waldareals und insbesondere über die im Landeskylturintereffe aufzuforstenden Grundstücks vornehmen zu laishenslund das betreffende statisti che Material dcm Landtage mit- zu et en.“ -

Es Yprachcn hicrzit die Abgg. Vsrnlxirdt, von Meyer (Arnswal e) und der Ziexsrent Abg. Rickert. Der Landforst- meister Ulrici erklärte, da die ngierung mit dem Zwecke des Antrages Bernhardt wohl einverstanden , daß es aber frag- lich fbi, ob die Negisrnng mit Vortheil zu einem eifrigeren Vorgehen in dieser Beziehung angeregt werde, da man mit dem biHherigcn Resultate wohl zufrieden sein könnte. Der Finanz = Minister Camphauwn erklärte sein Einver- tändniß mit der Nr. 2 des Antrages Soweit 66 ohne alszu große Vclästigung der unteren Instanzen möglich sei, werde die Regierung dem Antrags Folge geben. Der Minister äußerte noch den Wunsch, daß aus dem beschafftßn statistischen Ma- terial die richtigen Schlüsse gezogen w-Zrden möchten. Der Antrag wurde mit Axisimhme des leßten Satzes der Nr. 1 angenommen.

Es folgte der Bericht der Budgetkommission, betreffend den Bericht derStaatsschuldeukommission über die Verwal- tung dcs Staatsschuldenwssens im Jahre 1875. (S. Nr. 46 d. Vl.) Der Abg. von Venda beantragte Namens der Kommission, „1) der Königlichen Hauptverwaltung der Staatsschulden über die aufgeführten Rechnungen Decharge zu ertheilen. LZ Zu erklären: 8. daß der in dem Bericht der Staatsschulden:

Vorwurf der Verletzung des §. 5 [.itt. 0. des Geseßes vom 24. Februar 1850 nach den der Vudgetkommission vorgelegten Akten in den thatsächlichen Vorgängen nicht begründet ist, vielmehr das Finanz-Mimsterimn sowohl wie die Hauptverwal- tung der Staatss ulden volLkommen dem Geseße gemäß gehan- delt haben; b. die in dem Berixht enthaltenen Berech- nungen Über die noch offen stehenden Kreditbewilligungen mit den dem Hause der Abgeordneten und der Budgetkommifsion u egangenen Mittheilungen det.", H;)errn Finanz-Mmisters MLHB- Zac?) nicht Übereinstimmen. 3 Die Staatsschuldenkpnx- mission unter- Mittheilung der von der Königli- chen Staatsregierung übergebenen Denk chrit aufzufor- dern, ihrem nächsten Bericht auf run der von ihr geprüften Aufstellungen der Königlichen Hauptverwaltung der Staatsschulden eine Uebersicht der noch offen steyenden Kreditbewilligungen hinzuzufügen. 4) Von dem Be chlusse

36 2 und 3 dem Herrcnhause Kenntnis; zu gebeii.“ Der

ommission dem Finanz:Minifterium gemachte"

Regierun skommissar Geheimer Ober-FinanzMgt? Rötger kam na einer ein ehenden Darlegung der em cblägigen Vorgänge zu dem 9 eichen Resultat wie die Budgetkommis- sion. Der Finanz-Minister Camphausen erklärte, daß der Jrrtbum der Staatsschuldenkommission auß d'er nicht genügen- den Kenntnif; der Vor änge im Finanz-Mznistexium herzu- leiten sei. Dieser Anicht schlossen sich die Mitglieder der Staatsschuldenkommisfion, die Abg . Stengel und KloHiBer- lin) an, während ein anderes P?itglied dieser Kommission,. der Abg. von Bockum-Dolffs, den bisherigen Standpunkt der- selben vertrat. “(Schluß des Blattes.)

_ Bei der Berathung der Geseßvorlage wegen Abände- rung des Gesetzes vom 23. Mai 1873, betrsffend die Grün- dung und Verwaltung des Ncichéz-Jnvalidenfonds hat" der Reichstag in seiner Sisung yorn 8. Februar 1). I. be:. schlossen, den Reichskanzler zu eriucken, die nach §. 14 des Gesetzes vom 23. Mai 1873 aufzustc ende Bilanz, in weicher der zsitige Kapitalwerth der dem Rsich§-Jnvalid€nfonds ob- liegenden Verbindlic'hkcitcn angegeben ist, aufstelXen zu lassen, und dem Reichstag in der nächsten Session vorzulegen. Unter- Bezugnahme auf den Bundechaths-MsMW vom 12. “Februar“ v. IS., durch welchsn disse Resolution dem RßichcL-(kanzler- Amt zur Erwägung überwiesen wurde, hat der Reich?:kanzler“ dem VundSSrath das Ergebniß der von der Verwal- tung des R€ichs =Jnvalidenfonds auf Veranlassung, des ReichSkanzler-Amts angefertigten Vilanzberechnung mit dem, Antrags vorgelegt, eine glsiche Mittheilung an den Reichstag, zu beschießen. Der Berechnung des Kapitalwerths, der dem Reichs=?nvalidenfonds obliegenden Leistungen und deß Ver:- möchs Landes dieses Fonds nach dem Stande vom 1. April 1877 entnehmen wir Folgendes: Die Dotation dec; R61“ H- Snvalidenfonds beträgt nach dem Gsscß, betreffend ie*

ründung und Verwaltung des ReicheZ-JnvalideondS vom 23. Mai 1873 561,000,000 «FQ. Aus der Kapitalsubstanz sind nachstehende Zuschüsse gsleistet worden: im Jahre 1873- 323,023 4/16 10 Y, 1875 1,811,356 M 47 XZ- Die RECH- nunchperiode vom 1. Januar 1876 bis 31. März 1877 ist noch nicht" abgeschlossen, und werden deshalb die ctatsmäßigen Beträge und zwar: für 1876 = 3,549,611 «45, für die Zeit vom 1. Januar bis einschließlich 31. März 1877 = 1,746,853 „FH,. zusammen 5,296,464 «M in Ansaß gebracht. Hiernach er:- giebt sick) eine Axi-Zgabe aus" der Substanz in Höhe von 7,430,843 «44 57 «3 Und es vcrblcibsn von der urspri'm„- [ichen Dotation 553,569,156 «M 43 .I. Für die Bsre :. nung dex“; zeitigen Kapitalwerthes der dem Reich in Folge des Krieges von 1870/71 obliegenden, dem NeichsZJn: validenfonds auferlegten Verbindlichkeiten sind von der Ver- waltung dcs Reich§-Jnvalid2nfonds Uebersichteii aufgestellf worden. Inhaltlich derselben beläuft sich der Kapitalwertl): &. der Pensionen und Vensionserhöhnngen fiir Offiziers, im Offizierrange stehende Militärärzte, Maschinen -Jngemeure,. Deckoffiziere und Militärbeamte auf 137,211,393 «75, b. der Bewilligungen fiir Hinterbliebene der Ossi iere, im Offizier- range stehenden Militärärzte, Maschinen: ngenieure, Teck- offizißre Und Militärbeamten auf 10,555,180 «76, «. dsr PM- sionen, KriegSzula-gen, Verstümmelnnch-zulagen, Dienstzulagen, Anstellungsentschädigungen und Unterstützungen für Militär- personen der Unterklassen Mb 257,096,470 916, (1, der Bewil- ligungen für die Hinterb iebenen der Unterklassen auf 39,338,136 «75 Es ergiebt sich hiernach ein zeitiger Gesammt- Kapitalwerth von 444,201,179 „Fk: Mithin ist ein“ Kapital;- Überschuß vorhanden von 109,367,977 M 43 43-

_ Das Kaiserliche statistische Amt veröffentlichte die Nesultats iiber den auswärtigenHandel des deut: schen Zollgebiets bisher in vierteljährlichen bez. jährlichen Uebersichten. Die ersteren beschränkten sich. lediglich auf den summariscben Nachweis der quartaliter in dcn freien Verkehr eingeführten, bez. auZ demselben aus- geführten Waarsn, Während in den JahrssiibcrsichWn eine de- taillirte Zusammenstsllung ch WaarenverkehrL nach ÖM Grenz:- strccken 566 Ein: und AUSgcmgs gegeben wurdc). Diess Ueber:- sichten konntßn iiideß bei dem großen Um ange des zu bear:- beitenden Materials erst gLYaume Zeit na Ablauf der Zeit:" abschnitte, au 1V€lche sie sick) bezogen, zur Veröffentlichung kommen, mes alb ihnen nur ein sehr bedingter Werth zuzu- sprechen war. Die hierans erwachscnden Uebelstiinde haben sich in jüngster Zeit um so fühlbarer gemcicht, als fiir die“ Er- örterung handeleZpolitischer Fragen, wie sie durch dsn bevor- stchenden Ablauf der Handelsverträge'angeregt worden sind, die Kenntnis; dsr Handelsbewegung bis .in die ]ünJste Leit herein iiicht allsin im Interesse dex Geseßgebung und er er- waltung, sondern auch in demjenigen des Handelsstandes. dringend wiinsckxnßwerth erschien.

Mit Riicksicht hierauf ist vom BundeSrathe unterm 6. Dezember 1). J. (§. 399 des rotokolls der 31. Sißung) be- schlossen worden, die Statisti über den Waarenverkehr des deutschen Zollgebiets mit dem Auslande Und den' Zoklaus- schlüssen künftig rascher, _als bisher, ur Veröffentlichung ge- langen zu lassen und die1elbe durch Auéstellung von Monats:- übersichtcn über Ein: und Ausfuhr, der Waarsn. mit Unterscheidung der Grenzstrscken des Eingangs uiid AUS- gangs, wie solche in anderen Staaten, z.,B. Frqiikreick), Eng- land, Belgien und den Niedérlanden bereits existiren, wesent- lich zu vervollkommnen. _

Jn Ausfiihrung dieses Bundesrath-Zbeschlusses vsrdffent- licht das Kaiserliche statistische Amt voin laufenden a re an regelmäßig MonaieZausweise über Em: und Aus u r ber wichtigeren Waarknartikel im deuts en Zollgebiete, un wird die erste derartige Publikation, wel )2 den Handelsverkehr im Monat Januar d. J. umfaßt, mit der heutigen Nummer de;“, ,ReicheZ- und Staat-Anzeigers“ als,Bcilage zichgegeben. Zn Änbetracht der Bedeutung, welche einer thynlichst rasclzen Veröffentlichung der Handelsausweise' fiir die Zwecke „26 deutschen Handeléaftandes zitkommt, „Wird letzterer, auf diese Publikationen des Kaiserlichen statistischen Amts, hierdurch be- sonders aufmerksam gemacht. “-

_ Die in der eutigen Börsenbeilage abgedrnckte tabel- larische Uebsrfi t der Wockenauxsweife' der deut- schen Zettelbanken vom 23. Februar schließt mit fol- genden smnmarischen Daten ab: Es betrug der gesammte Kaffenbcstand 741,748,000 «46 oder der Vorwoche gegenübe'r weniger 6,452,000 „W.; der Wechselbcstand wexst niit 607,880,000 (76 eine Verminderztng um 1,343,000 «16 und die Lombardfordernngen zeigen bei einem Beim 8 von 84,212,000 «FQ eine solche von 1,399,000 «FQ; feruer Lst er Betrag der um- laufenden Noten nm 12,946,000 976 auf 888,799,()00 „M zu- rückgegangen, während die täglich fälLigen Verbindlichkeite-n 'in Höhe von 190,753,000 „15 der Vorwoche gegeniiber cinen Zu-

beirrsn laffsn.

bak . In der Zurückzichung _der weiteren Eisen- .,!!zä'll-ZLL'

_ «soklagxn wiirde d. Schädigung des Eisenbahxt:Cffcktcnmarltes schaftlichen Lage erblickm. Sic stcllt dch die Bitte, diese Vorlagen nicbt zuriick Reichsrathe nachdrücklich zu vertreten.

st, 27. Februar. der Minister: gleich auch für die matexriclicn Jiitere theilhaft, wenngleich auch den Jntc Konzesxionen gemacht wurdcn. Verantwortung für die An Kurzem eingebracht werden.

Kabinetsbildung berufen, erklärt, das; nungngnossen im Hause nur „asking sci wäre ]edoch der Umstand gcwcssix,

statiren; die an eine KündigungSfrist ten in Höhe von 99,204-W .“. akk abgenommen.

wuchs um 2,652,000 „FQ kon undenen Verbindlichkei ben seit der Vorwoche um 2,740,000

_ Nach einem Cirkularerlaß des Ministers des Innern vom 1. v. M. wird der Vorschrift im . 15 des Geschäftßre ulativs für die ezirkSrät e, wona

Kammer eine arge und unserer wirth- halb an die Regierung

weiten Absaße des zuziehen, sondem im

rovinzial- und die Urschriften dex vom KolZegiunt efaßten Bes lüffe von wenigstens drei Mitgliepern mit Ein- luß des Vorsitzenden und des ernannten Mitgliedes zut Vk01111= pro 0 o a-

Jm Abgeordnetenhause er: Präsidsnt TiSza den vereinbarten Aus- ffcn Ungarns für vor: rcsscn Oesterreichs große

Die Regierung übernehme die Iglsickxsvorlagen, welche binnen richtete, er habe, die Zahl seiner GL , maßgebend für ihn daß er für die bereits erfolgten gen nicht die Verantwortung Übernehmen könnte. Zolläündniß und vermag dsn Errungenschasten in der In Anbetracht Verhandlungen unthun-

rischer Vermerk, welcher den wesentlichen gedachten Beschlusses Kut

ält, in der vorgeschriebenen Weise vollzogen wird. Die A

bicht der „gedachten Bestimmung ist dahin gegangen, daß in dieser Wene die in einer Sißung des Kollegiums gefaßtenVeschliisse während odex unmittelbar nach der Sißung durch die Unterschrift voii drei Mitgliedern fest: gesteÜt werden, damit jeder spätere Zweifel über das Beschlossene vermieden werde. Ein Versenden der Akten, um die Unter: schrift des dritten Mitgliede-Z einzuholen, entspricht dieser Ab- sicht nicht. Auch bedürfen die Konzepte der demnächst aus: führlichen be iehungsweise mit Gründen zu versehenden Ve: ollegiums nicht der Unterschrift von drei Mit: g durch das mit den Vorsitzenden.

Sony?!) bs

Vereinbarun Er lege da-Z Hauptgewicht auf das für die Nachth€ile hi-Zrin in Bankfrage keine Konwcnsation der Lage wäre die Aufnahme noucr

lick) gswefcn. Schweiz.

23. Februar

zu erblicken.

s küsse des . iedern; es genügt dafür die Vollzie betraute Mitglied um Die Frage, 0 die nach dem zweiten Nbsatze des §. 5 des Ge- FchäftS=Regulatives von dem Vorsißenden allein zu crlassenden Verfügungen mit Rücksicht auf "Satze des §. 15 die Unterschrift: „Der Provinzialratl) der Provinz 2c. (beziehungßweise der BezirkSrathM.) tragen müssen, ' Derärtige Verfügungen sind vielmshr mit Provinzial-(BezirkaQ

Seit längerer Zeit

Bern, 23. Februar. seiner Sitzung

BUndesratl)

sischen Kirchenkonflikt V»- bescbäftigen gehabt. Kantons Bern vom 28. Oktober Priestsr Adolf Scrvet in AsUcl daS Berner (Hoscß bi» vom 31. Oktobsr 1875 zu 100 verurthcilt wordsn, wogkgknd Nßkurs erhobon hat. f.lbe diesen churs heute abzio

er Abfeßun

31141, [)ÜÖLUDCU Rekurs zu der Polizsikammer des 1.876 istder röitiisch:katl)olische Mgcn Zuwiderhxndlung gch örung dcs religiöser: Friedéns Frcs. BUßc und den Kosten cr Vcrurthciite bsim Vunchrath Mitthsilimg zufolge hat der: Die Motivirimg cr- äge gegen dcnReknrrcntcn nichts Anderes vor, nachher seine Unterschiist zuriickzwichen, den be: ,so müsse sein RE Urs ebenso als ies bsreits in mshrcrcn Fiiilen solcher “Falls ist akienmäßig ins Kirchengebäude stimmungen de?) Kirchenvorstandes

die Bestimmung im ersten Durck) Erkenntnis;

1st zu verneinen.“ _ der Unterschrift: „Der Vorsißende des rathes 2c.“ zu versehen.

_ Nach einer Allerhöchstcn Bestimmung vom 15. U. M. haben die zu denOffizieren von derArmee verskßten, bc: ziehungsweise x“; 13 suits der Armee gesiellisn und die mit der Erlaubniß zum Tragen der Armee-Uniform verabschiedeten Offizixre ber Feld- Artillerie, der FUß-Artillerie, deang und des Eisen 1) a h n: Negim ents die Armee-Uniform für In- fanterie, die Offiziere derselben Kategorie 'von der reitenden Ar- tillerie und dem Train die Armee-Uniforin fiir Kavallerie _ die Verabschiedeten mit den entsprechenden Abzeichen _ zu Als Kopfbedeckung wird zu der _Nrmee:Unifor1n ge- tragen: von den Offizieren der Infanterie, der Jäger und Schützen, des Jngenieur-Corps und des EisßnbahnWegiments der Infanteriehelm älterer Form (_ mit cckigem Vorder: und abge.undetem Hinterschirm und mrt Blätter! dischem Adler Und dem NamensZiige 1711, zieren der Kavaüerie und des Trains der Dr von den Offizieren der Artillerie der Ar: Form _ mit heraldischem Adler ge IR. _ An den Helmen wird von den sprechender Gelegcnheit ein

trcffend St Offizieller

als daß er, ohne kannten Protest 1 begründst erklärt werdsn, wied Art geschehen ist. festgcstsllt, in Nsnel- verfügt hat bernschen Gescßes iiber die Organisation 1385 wonach eine solche Verfiigung ausschlisßlick) diescr Mißachtung Links itrctenden Staats Bern mit Recht eine Widerstands?- gegen dis staatliche Ordnung, positivsn Weise durch eine bs: cht hat, so ist diejenige Vor- welcbc durch den bundWräth- 1876 für dis Anwendbarkeit seßss iibcr Störung des religiösen Friedens fenen ]urassischcn Geistlichen anfgeftcllt wor:

(exkl, reitenden) mtsrzcichnst hab?

enienr-Corps , Allem m vorliegciidem

daß der Priester Sßrvet iibcr , ohm» sich um die Vc

JU YMZZLM, d em ir Lngemein Lrathe znstsht. In den' Ansprüchen des Klerus entgéget erblickt dis Polizeikammer des Kautons Fortséßimg „des uiid da dieselbe stimxnte Thatsache geltend g€ma quHießung offe'nbar vorhanden, [ichen Eiiisiheid vom 12. Mai von §. 3 des Ge auf die abberU

[ _) mit heral- von dcn Offi- agonerhelm mit

sich in einer

gelben Beschlägen tilleriehelm _ na und dem Namenszu Offizieren aller Waffen bei ent weißer Haarbusch geführt.

_ Zum Lehrkursus der Militär:Schießschule wer- fen 35 Offiziere, 209 Unteroffiziere,

Basel, 28. Februar. der Angelegenheit Her Pariser Projekt des Obersten Rieter, betre derselbenbnacnonimen und beschlo rathe die Bewilligung eines Kro zu beantragen.

Großbritannien und (C'. C.) Im Auftrage und“N Nachmittag dsr Prinz von vor vierzehn Tagen ein wird die: Königin in Buckitighai1i:Palace haltsn.

Die Kommission in eltausstellung hat das ffend die Vetheiligung an ssen, bei dsm Bundes- dites von 375,000 Frets.

den zum 15. März einberu 2 Hornisten, 82 Gemeine und 6 Handwerker; 35 Offi iere, 203 Unteroffiziere, 2 Hornisten, Zur Stamm-Compagnie zu 4 Handwerker; zum 1. August LÖSU- zur Versuchsabtheilimg zum 15. 1, August je 16 Handwerker.

Bayern. Münchsn,27. Februar. Die öffentlicht foégsndss Dementi: ist bezüglich der Berufung des vormaligen Direktors K an das Königliche AppellationcZ hierbei für die ne gerichtliche Au

zum 1. August 82 Gemeine, 6 Han Werer, in 15. März

1 Hornist, 69 Gemeine,

erand. London, 27. Fobrnar. amen dsr Königin hielt gestern Wales in dsrsclbkn Weise wie Am 12. März

März uni) zum

„Allg. Ztg.“ ver-

. . -' ' K * „Ju Einem Theile der P .ierliche- cheei.

erson eincn E1npfa11g(chss BCi dem am 19. Jahresfestmahl des dsutschcn Krank sion Wird der Herzog von Cambridg . en. _ Nach dem sosbcn axis wUse beträgt die Gesammtsmmne der vorhaiidsnsn, in Engian schen Anleihe 53,8 indiscbc Obligationen, 20,917 Pfd. Stork. aufgenominßncn ziiistragendcn ist 72,973,641 Psd. Sterl. zineItragend sind. ottland. (A. A. C.) Aus Halifax wird um- „In einer vor dem höchsten («richts- handcltcn Frago wnrden Bswcise dafiir ssen Volbnachten (Commissions) auf- das (Hroßsicgel der Provinz, Jahre 1869 der Rcichsr€gi€r12ng Der PremKwMinifter räumte g das alto Siegel bsnußt habe, worauf daß (1118 das (Groß- zlick) ungültig seicn. ng oder ein Parla- geschlossenen Ehen

April tatt- enhanses e 0611 Vor- gcgebenen amtlichen Aus: am 30. Scptcmbcr 1876 d erhobenen zincstragondeii Ostindi- 76,116 Pfd. Stcrl. ; dazu kommen oft- dis nicht Zins tragen, im Betrage von Die Gcsammtsumme dEr in Indien Anleihe bis 511 jcncm Datum- ncbst 58,390 Pfd. Sterk. die nicht

gericht in München behauptet, x_tr Würdigung der Sache zunächst be- sichthftelle, sowie für die Staats dessen Thätigkeit ale“; Abgeordnetcr zum Hat von bestimmendsm Einflusse g€1vesen sei. 2 Quelle in der LUIS, dicse thauptung nach als unwahr zu bezeichnen.“ _ „Katholischen Volk rathung und Beschlußfassung iiber das P ist nun anf Dienstag, den 6. März, AbLUdS, eine konstitui- Vsrsammlimg im großen Saale der „Neuen "er anberaumt. Das die Einladung erlassende vor: bereiten e Comité besteht, der „Allg.

56 Personen, Unter welchen sich 17 gsistli so namentlich auch Pfarrer Mahr, :- ? Klerus der Résidenzftadi in demselben ni t vertreten ist. Der Landtagsabgeordnete 1)r. Rittler, der in vom 16. 1). M. so entschieden für die Griin- artei aufgetreten war, hat sich, wie bis „Allg. ört, von dem Unternehmen zurückaezogen. _ Der ka- ervsr ein in Kißingen hatte im Laufe des s eim), Aiizahl von Resolationen gefaßt, und sich denselben alsbald mmtlichen Minister Mitglieder des Die Verhand- Bezirksgericht Unter den 10_12 An-

findenden

regierung erischen Landtag ir sind ach bcstcr allM Richtungen Zur Konstitnirung der Spartei in Bayern“ und zur BS- rogramm derselben

rende öffcntlic'h

. tg.“ zufolgs, aus

0 Herren von aus: term ,.6. d

. tslegraphirt: of am Sonnabend ver eigebracht, daß das ge gedrückte Siegel nicht das alto Siegsl sci, d zitkückgcsandt werden soilte. ein, das; die Negiernn der Gerichtshof dic M siegel seit 1869 erhcischcnden Aktc gän Neuschottland fei somit ohne eine Regieru 1119111; und ailo seit dem gedachten Jahre seien ebenfalls nuil und nichtig.“

Frankreich. V aris, 27, Febrnar. St. Martins in Avignon bictst Veranlassung zu Angriffen gegen die linken Centrum ist man keineswegs man hat im Gegentheil dcnbestimmten E gefaßt, bei nächster Wiedcrkshr dcr GUegenhcit Ach gemäßigte Kandidat die Obsrhand b _ Die republikanische Linke des Senates sick) morgen mit der Wahl eines Senatorcs Hm1.Staplande briiigt die Anzahl 11 Sitze auf se 02 (Bouches du R

wärts befinden, rend der gefammt

der Versammlun dung der neuen

tholi che Bürg einnng aUtZdrÜcktE,

vori en Sommer der 'atholische Bi ange chlczsscn, durch deren Inhalt eletdigt exachteten, und des stanbes bsider, Vereine Anklage erhoben.

lung hieriiber WU'd nun vor dem Königlichen Würzburg ain 15.„k. M. tattfinden. geklagten befindet sich auch er Landtagsabgeordnete Ur. Mittler.

irgerversin in Würzbur

alb gsgen die (Köln. Ztg.) Dic W as) [ den konservativen Blättern Republik, aber auch im erfrßut iiber das: Ergebniß dcr Wahl;

bieten, damit der Oesterreich = Ungarn. '

Kaiserin begiebt sich mor e

Aufenthalte von Wien nach _ 1. März.

1!"le muthmaß ich nur kurzem auf LebenSzeit U Der Tod des

der im Senat erledigte jenigen der Herrsn Esauir Sibour (Gard), Ch. Rolland (Seine-ct-Loire Staplande (Nord) und Changarnier. hörten der Linken und drei der timg des Departcmcnts Nord

Maurics und Staplande auf der Verfassung gemäß müßte a , ehe man 3111: Zusammenberufung der „W könnte. Das Norddepartement gehört zu dM die ihre SenatSVLrtretnng im Jahre: 1882 aber es wird bei der ersten theilweissn

nates im De embcr 1878 die erled zu gleicher Zeit für die anderen

. beschäftigeii. (W. T. B.) Der, Eifenba des Abgeordnetenhauses hat bet der Berat seßentmurfes, betreffend die Regelimg

arantirten Bahnen im P

eseß auch auf “€

Mini ter hatte erklärt, daiz bezüglichen qulagen Anse und der Petitionen der Handelskammern cm und dieselben dsm Votmn des Parlaments

Krakau, 26. Februar; Gewerbekammer einer an das Ein abe das Ersuchen das Resultat der Abstimmur Ab eordnetsnhau tre end die DU gung des Eisenbahnkrcd

Es sind die: )0116), Bonncfoy: ), Maurics und Drei erledigte Sißs ge: Die Sonatsvértre- ist dnrch den Tod der Herren drci Mitglieder [ crabgesunken, der noch eine Er

nausscbuß ung des Ge- . _ des Verhältnisses der rmzipe dahin entschieden, ne Betriebskosten und Ausfälle Anwend Zeit bereits besteben. Der die Regierung beschlossen habe, sichts der Wünsche der Bevölker frecht zu erhalten, zu Überlassen.

Die hiésige Handels: und

Handelß-Ministerimn gerichteien ierung mögs sick) er die jüngst Ml ngts Vorlage, bs- xher Bahn in ihren auf die Befesti- 1ts abzielendcn

kdigung statt: ählsr schreiten Departements, zu erneULrn haben, Erneueriing des Se- igten Siße zu LULHM habsn. Departements 9 nicht voÜstäiidig ist. Cantal, Marquis de heutigen Blätter melden, wegen Ver: liche Vornnmdfchaft gcstellt worden.

Da elbe mu ges ckth, in denen die Scnaté-vcrtrstim _ Dcr orleanistische Deputirte für lane, ist, wie die

schwondung unter gericht

se zur Ver andlun cla x-Bodenba h g g

Intentionen

_ Italien hat Delegirte hergeschickt, welche über vorläufi e Verlängerung seines Handelsvertrages mit der franzößi: schen Regierung unterhandeln. Die Vorarbeiten zu einer all- emeinen Erneuerung der Handelsvcrträge dauern inzwischen ort. _ Frankreich bcsißt gsgenwärtig 79 SchuUehrer-Semi- nare und 16 Normalschulen für Lehrerinnen. Da diese An- stalten nicht l)inreichend smd, wünscht Yer _Minister

öffentlichen Unterrichts, daß in jedem

Departement einc solche Schule für beide Geschlech- ter xrxichtet würds, und will die Departemental=Räthe zu Bewxlligupgen für die erste Einrichtung veranlaffen. _ Dex Maire von Marseille, Maglione, hat dem (He: ntemderathe eröffnet, das; 'die Stadt zur Besckyästigun der bxodlosen Arbsitcr mehrere Neubauten untornimmt. Der Genißinderzitl) hat fick) bereit erklärt für diese außerordentlichen Arbeiten die Summe von 1,411,000 Fr. in das Budget einznstcllen.

Vsrsailles, 28. Fsbruar. (W. T. B.) In dM

heutigen Vcrsammlgtngen der Linksn des linksn Csntrnms und, der Gryppe Gambctta wurde einstimmig beschlossen, der Regierung die nachgcsuchtc Ermächtigung zur gerichtlichsn Verfolgung Paal de Cassagnacs zii ertheilsn.

Türkei. Konstantinopel, 28. Februar. (W. T. B.)

Der Minisiexr dsr Auswärtigen Angelegenhsiten hat am gestrigen Tage 5 Uhr Nachmittags einc Dcpcscho

die Vertrster dsr Pfortc im Auslande gerichtet

urid _sie von'Ncucm davon verständigt, daß (1116 in den aus: iyartigen Zcitungén fortdaucrnd umlaufenden Gerüchte von einsr Krankbeit des Sultans Abdul Hamid, von einem hervor

611181? unruhigen Haltnng der Bevölkerung in Konstantinopel jeder Veariing Entbehrtcn.

tchendkn Wechsel im Großm'ziexat Uild von

_ (W. T. B.) Nachdcm dic Vcdingmigen fiir den

Frieden zwischen der Pforte nnd Serbisn sowohl von der großcn Skupschtina, wie auch von dem türkischen Minister: rathe angenommcn worden sind, soll morgsn Mittag hier die Llnterzeichnung dss FricdcnSvcrtrages erfolgen.

_ (W. T. V.) Der Waffenstillstand mit Mont?-

negro ist 061: FriedsneZUiitcrhandlungen wegen fornwll Um 20 Tage; verlängert wordßn Und sind die dem cntsprscben: den Wcisimgen ergangen. Die montenegrischen Mlegirtcn treffen nächsten Freitag hier ein.

Belgrad, 28. Febrimr. (W. T. V.) Die große

(Skiipschtina hat die mit der Pforte vereinbarten Zyriedcingryndlagxii'a11967101ttm611 und ist, da ihre Aufgabe hierniit beendigi ist, wieder geschlossen worden.

Wien, 28. Februar. (W. T. B.) Der „Kolitisckzen

Korrespondenz“ wird aus St. Petersbnrg telsgraphisck) ge: meidet, daß de_r Gensral Jgnatiefs sich i'cnmachst nach Wtezi, Berlin Und Paris bsgcbcn wird. Dasselbe Organ bespricht Wibinalxx die Nachricht von einer Unmittelbar [Wor- stehendé'n Militärischen Aktion am Prutl) und hält die Eröff- nung 211.101), solchen in dcr gcgcuwärtigen Jahreszeit fiir Un: wahrschomlich. __ Ans Belgrad wird der gonamiten Kor: rcsponde'nz b€ziiglick dessofortigen Schlusse?» d€r Skupschtina mic!) der'Annahme dsxmitdcr Pforts vereinbarten Friedensgruudlagen berichtet, Haß'dicscr sckmelke Schluß ein Gebot der politischen Noihwciidigkeit gewesen sei. Man habe auf dicse Weise ei": waigcn „fiir das Land und dis ngierung vsrhiingnißvoan YUSsÖWLTUngSU vorbéugcn wolicn. _ In den letzten TagM sind mBelgrad mehrereVsrhaftungen vonSozialifte 11 VO rgenommsn worden.

_ Ueber die Entlassung Midbat Paschas ver:

öffentlicht die „Agence Harms“ folgendes Mittheilung:

„Der Minister der Auswärtigen Angelegenheiten cm die oEmauiscbe

Mission in Paris.

Konstantinopel, 26. Februar, Abends. Das „Journal des _chats“ beruft sigi) in seiner Nummer Wm

16.“ Februar bei einer Beiyrcckzung der Ursachen, welch? ÖM Sturz Nérdbai Pascbas Hcrbeigesiibrt baben, (Mf eine Behauptung der „Pblittschen Korrespondéiiz“ in Wien, woriach die Ungnade Midbat Pailbas seiner Wstgcrung zuzuschreiben wäre, dem Sultan 500,000 PFUYÖ _ans Staatsmittcln zur Verfügung zu stcÜcn, sowic dcr Hartnackigkéit, mit Welcher er die Erncimung dreier (bristlichen Gouverneure verlangt babe.

Der Bericht des Wiener Blattes, ivcickyem das „Journal des

chais“ diese Jnfornmtionen entnommen hat, ist gänzlich erfimdsn. C4 ist bollkbmmcn *Uiirichtig, dai; der Sultan sicb jemals babe unrecht- mäßiger Wctse (jncjünmni) fiiufbundcrttausend Pfund (1116 den Mii- iclu dcs Schatzes zueignen Wollen, imd daß Midbat Pascha einem solchen Vorhaben cntgcgenzuiretcn hatte.

Es ist ganz cbcmo unrichtig, das; Se. Majestät jemals in der

acmcscn wäre, sich der Ernennung dreier ("Oristlicber

General : GoUVLrneUre zu widersetzen, Wclchc Mikbat Pastba ibm borgeicblagcnbabcn soll. Die Meinungkverschicdenbeit Oder Vielmehr dcr Konfliki, ivclcbcr den Sturz Midbats cntscbicdcn bat, hat seinen Ursprung nur in der ganz verschicdcncn Art gcbabt, in weicbcr dcr Sulian und MidbaiPc-scba die Attributs cines Premier- Mimstcrs a_uffaßken. Die“cr Konflikt War schließlixch so bcrbor- getreten, daß die Anwesen eit Midbat Passbas in Konstantiiwpel ernste Jnkouvcmenzcn imd Login Gefahren für die öffentliche Ord- nung d'arbieicn konntc. Da

Pics ist bie Wabrbeii und die volle Wahrheit. Dns curvpäische Pixbliititn muß Heute vollständig Über diesen Punkt niitcrrikbtci sein und Wir glauben,_ es gcm'igt, die von der „Politischen Korrespondsnz“ bxbaiiptcten Tha11ächen zu dcmentiren, um nachzuweiskn, daß die auf dtc1en unrichtiFn Behauptungen begründkten „Betrachtungen dcs „Journal 1186

er seine Entfernmig.

! ,

cbaiS“ jedcy Grund_[agc entbehren.“ e ,Agcncc gsxr. rusxe“ meldet unterm 25.: „Die

_ 1 deutsche „St. Petersbnrgsr Zcitimg“ annoncirt heute Morgen nach eigenen Informationen, daß Scitcns der €ur0päisch€n Großmächte Antworten an die Kaiserliche ngiermtg singe- troffen Yeien, und sei dch Inhalt ein für Rußland so be: frißdigen

jegliche kriiégerische Verwickelung ins Auge gefaßt werden könne. _ Diese Nachricht, welche ins Ausland telegraplsrt wordcn ist, ist nicht richtig. Es ist bis jeßt noch keine. Antwort eingetroffen, konnte auch nicht _eintreffen; die englischen Minister sollten sich orst [Mitte zu die1cm Zwecke vcr- eini en. Da die Absichten der Kabincte im NUgcniLiiwn güntig sind, so darf man wohl Gutes daraus vcrmuthcn, ohne daß man indes; irgend etwas Bestimmtes daraus folgern könnte, bevor diese Antworten bei der Kaiserlichen Ncgisrung cingstrofxcn sind.“

er, daß dis Lösung dcr 0rientaiischen Krisis ohne

[us Widdin wird den „Times“ emcldct: „Dic zwi-

schenSaitschar und Widdin untcr denchfc le OÉUtan Pascbas versinigten Truppen bilbcn gegenwärtig 63 Bataillons J::- anterie und 2 Rcitcrregitnenter mit 78 Geschützen. Widdin clbst hat eine Besatzizzig von 28,000 Mann. 30 Bataillons dicser Truppen sind Limatcn, gv'klchs erst in den leßten Wochen aus Konstantiuopcl theils zu Wasser, theils zuLando ankamen.

esammtc, Jusgnteri; ist__-_mit Martini-chrygcnwhron net; du? fur die Ajtatsn Ungewohntc Naxxl):

heit des Klimas und dic Mangelhaftigkeit dcr chnartierung