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aber diese Woblfcilbeit wieder aufgehoben durch die viel größere Ykaffe von Leuien_ und Pferden, die man dort haben muß. Die Existenz zu_Fut; isi_ dort in einem roßen Theile der JabreSzeiten und gerade in denjenigetz, wo GesellscFasten vorzüglich stattfinden -_- und jeder, der die Verhaltniffe in Petersburg kennt, wird t_nir darm Recht geben __ g_an_?_unmöglich. Jedes Familienmitglied ist, Wenn es fick) irgendwie 1el ständig bewegen soll. in dcr Lage, e_me Drvschke zu haben, em elegantes einspänniges Fahrwerk mit einem Pferde. Ich möchte sagen, ein Kind wohlhabrnder Leute in Peißrsburg wird mit einem sol_chen Wagen geboren und ist getrennt von chu nicht zu dxnkcn. _So ist es nach meinem Bedünken nicht etwa auIrerrbend, daß ein BoUchafter in Petersburg nur eine quipage hat, daß er _aucb nichi mit den beiden auskommt, die die Boticbafter m großen St_adten mcnt gebrauchen, denn nicht aUein ist_dcr_Bot1cha er gxnötbigt zu fahren, sondern das thut zu gleicher Zelt_dtt_2 Bois afxerin, die ja auch zu dcn wenigen Damen gehört, die mrt im Dienst Und. Sie hat zu den Vorstellungen zu kommen, ne k)a_t zu den Audixnzen zii er- scheinen, fie hat andere Kolleginnen vdrzuyteUcn, kaxm nicht beliebig absagen und ist nicht in der Lage, wie in de_n gewöbnlicheren Famil en- rcrbältniffen, mit dem Botscbasier ren (;_[UÖLU Wagen zu gebrauchen. Sie müssen beide gesonderte Eqmpageeinrickytupgen baden, sonst kommt der Botschafter hundertmal in die Verlegenheit, daß er bei Entfernun- gen, wie die von Englisch Quai bis zur Liteinc, die zu _den ganz ge- wöhnlichen gehören, also eiwa Entfernungen wie von hier bis zum Schlesischen Thore odrr bis zum Ostbahnhof, die in dem Bereich einer ewöbnlicbcn Visite liegen, da er sie zu Fuß Überhaupt nicht zurück egen kann, dienstliche Exkursionen unterlaffen muß. Ja, das reicht nicht, wenn er Faxnilie hat, die irgendwie ins Freie gelangen soll, so braucht der Botichastcr für ein Kind wenigstens noch ein einjpänniges thriverk, junge Damen können dort die Wege in der Stadt zu Fux; nicht zurücklegen. Ich konnte _ ich bin darauf nicht vorberxitet gewesen - diese Sachen einem näheren Studium hinsichtlich der Details nicht unterziehen; wenn es gewünscht wird, dann «lande ich, wiirde der err Geheime Rath von Bülow, der dicse Sachen kennt, noch me r Auskunft darüber geben können, aber ich bitte'Sie nur nicht anzunehmen, daß PeterßlZurJ und London in ganz gleicher Linie stehen, ich halte das Bedurfmß fur Loridon ebenso vorhanden, und wir werden die Bitte an Sie erneuern maffxn schon im nächsten Jahre, aber für Petersburg__ganz _ficher noch in höherem Maße. Der Petersburger Botschafter mt gewissermaßexi an die Wand gedrängt, er kann sich dieser_sein Einkoxnmen übersteigen- dkn Repräsentation in keiner Weise entziehen, so das“, wenn er dauernd obne AufbefferUUJ bleibt, wir einen hochstehe__nden Begmten, der ferne I)iission zur Vollen ZufriedenheitSr. Majestat des Kaisers erfiillt und dcr sich namentlich im Besitz der? persönlichen Vertrauens des Souveräns bcfiiidet,bei dem er akkreditirt iii und bei dem er früher in der Er enschaft eines Militärbevollmärbtigten_scbon lange Zeit gewohnt hat, »- «5811101177, der ausdrücklich, weil er dic1c§ persönliche Vertrauen _nach amtlichen Beweisen beim Kaiser Alexander kesißt, dorthin geschickt_worden ist, daß dieser Beamte erklärk und erklären mir,: 1ch kann dwsewPost-n nicht länger behalten, gebt mir einen unwi tigeren oder entlaßt mich, denn ich Habe nicht ein so großes eigenes Vermögen, um metrie Wittwe und meine Kinder für die Verluste, fiir die Schulden, die ich, im Falle ich hier bleiben müßte, zu machen genötbigt ware, ent- schädigen zu können. - _ _
Ich möchte also für Petersburg wiederholt Ihnen die Bitte ans Herz legen, schon für dieses Jahr die geforderte Erhöhung zu be- willi en, weil die Verweigerung ganz entschieden auf die Entwrcxelung des icnstes und seine richtige Besorgung auch in 6111?!) Weise ziz- riickzvirken würde, die mich auch gerade persönlich in Vcrkegcnhert britigen würde.
Nachdém drr Abg. Richter (Hagen) sick) gegrn und der Abg. von Uiirul) sich fiir die Erhöhung ausgesprochen hatten, FÜHUZL der Reichskanzler Fürst von BiHMarck noch einmal
as ort:
Ich möchte dem Hrn. Abg. Richter nur einige_Worte erwidern, Um zu verhindern, daß angenommen wird, als ob die Ablehnung für London nun nothwendig die Konsequenz nach sich zöge, daß Peters- burg auch abgelehnt wird.
Der Herr Abgeordnete hat gesagt, früher wären diese beiden Bot- schaften immer pati [):-18811 gegangen. Ja, wir haben fie auch jetzt puri p383a vorgebracht; bei der einen halte ich das Bcdiirfniß noch etwas dringlicher als _bei der anderen, aber es ist bei beiden vorhanden. Nicht weil Sie Petersburg be- wiliigeu wiirden, würde ich “im nächsten Jahre für London .um daswlbe Sie bitten oder um so viel, wie Sie sonst bewilTigen werden, sondern die Lage in London, wenn fie so bleibt, wie fie ist, würde an sich dazu nöthigen; und wenn Sie Petersburg aucb_ ablehnen, so würde ich Sie um beide bitten müssen. Für mich ist kein Grund, wcnn Sie eines ablehnen, daß ich nichr noch für das andere ein- treten soÜte; eines von beiden bewilligt zu Bekommen, ist mir immer noch erwünschter, als beide abgelehnt zu sehen. _
Was die wenig galante Aeußerung des Hrn. Abg. Richter über junge Damen betrifft, möchte ich bemerken: 10) kann doch nicht Ge- sande aussuchen, die im Cölibat leben, oder die Bedingung machen, daß 11e_keine Kinder baden, weder erwachsene, noch unerwachscne. Es ist ja em außerqrdentlicher Vorzug für die Karriere, wenn Jemand obnc alles weibliche Gepäck sich durch die Welt schlagen kann, aber wir sind nicht in_ 'der Lage, wir können die Posten weder an die Min- dcstfordernden, vielieichr an die Reichsten, aber weniger Brauchbaren austbun, noch_ die Beding_ung daran knüpfen, daß die Familien der dazu Auögewablten _so zmcxmmengeseßt !ein folien, wie es den mög- lichstcn Sparsamkeitsrxicksichten in die er augenblicklichen Notblage gerade entspricht. Wir müssen Diejenigen, die brauchbar find, nicht [7105 ihrer Befähigmxg nach, sondern den Verhältnissen UZÖ, Yetn nehmen ohne Rück11chtdaraaß ob sie verbeirathet find 0 er 111 .
Und wenn vorhin der erste Herr Redner an das Maß der Be- soldung ein Urtbeil über das erforderliche Maß vqn Gelehrsamkeit zu knüpfen versuchte, so muß ich ihn daran erinnern, daß die Gclehrtcn gerade in dcr Regel, obschon Außnabmen da find, den Beruf zur praktischen Diplomaiie nicht in hervorragender Weise bcibätigt baden. Die Arbeit des Diplomaten, seine Aufgabe besteht in drm praktischen Verkehr mit Menschen, in der richti en Beurt Ll- lung von dem, was andere Leute unter gewissen Um fänden wa r- sclwinlich thun Werden, in der richtigen Erkennun der Abfichten Anderer, in der richt1_gen_ Dgrstellung der seinigen; 1ch möchte sagen, persönliche Liebet1§wurdigkeit_ und Menschenkenntnis; wirken dabei oft viel mehr. Wk? baden zr_emlicb viel umgekehrte Diplomaien ge- badt, die doch faktrjch die_ [:istungsfäbigsten waren. Ich will nur Eigen nennen, der auch in St. Petersburg fungirte, das war der vrrxtorbene Genera[ von Ra_uch,_ ein so ausgezeichneter Mann, daß, wenn ich daran erinnere, daß seine Gelehrsamkeit vernachläsfigr war, seine Nachkommen mir das Zewif; nicht verübeln werden, denn er war iii der Diplomatie eine „“istung erster Klasse, eine der besten, die wir je gehabt haben, und der, wenn er nock) lebte, heute auf dem Pdstcii in Petersburg sein würde. Also die Gelehßsamkeit bezahlen w1r_mchtio_ boch, sondern nur die für eine gewi c Steliung, für gejmffe szxebungen nach unserer Meinun und nach der Meinung dxr Betheiligten _unentbebrlichen Existenz edürfniffe. Zwingen Sie die Leute eme Zeit lang, die Kritik, wie sie unzulängliche Mittel in e_mcr solcherr Steauyg mit sich bringen, zu ertragen, so werden Sie fre verdrießlxä), gereizt, _bypockoondrisch machen, die Geschäfte werden vielletchi unte_r derVerstimmung und unter den Sorgenleiden, Siewer- den Kritiken tiber der_i deutschen Gesandten böten, wie man bei ihm lebt, wie kummerlicb ?s ift. Ich gebe zu, er kann fich als tapferer Soldat über alles_ das bmweJseBen, aher ich fürchte, er thut das nicht immer und er wird _sagen: erlösen Sie mich aus der peinlichen Lage und geben Sie mit den _ersten besien kl_eineren Posten, anstatt daß ich hier, obw-Zhl legitimirt durch emRetckpstagSvotum, über meine Zurück- haltung die Sticheleiex, Zeitungsandeutungen und sonstige Aeußerun- gen von böfitkher Ger_rng_schafzung ertraTen muß, die damit verbunden sind, wenn man sich in einem ganzen ausbat uiid seinen Aukgaben
nirbt auf dem Niveau de_findet, was durch Gewvbnbeit und Herkom- meu dafür vorgezeichnet ist, indem man hinter den Anforderungen zurückbleibt. _ _
Ich bitte die erren nochmals, lassen Sie unter diesem Stimmen- unterscbied, der ich bei London beraußgextelit hat,_ nicht auch noch St. Petersburg leiden. und gewähren Sie tt_nr wemZstens die Hälfte von dem, was ich erbeten babe, -- ich meme ngturlicb nicht die Hälfte des St. Petersburger Postens, sondern die Hälfte der St.
ctersburger und Londoner Forderung zusammen.
_ Dem Abg. Freiherrn von Schorlemer-Alst, welcher sich ?_ierauf gegen die Position erklärte, entgegnete der Reichskanzler ürst von ViSmarck:
Ick wollte nur dem Herrn von Schorle_mer_ au_f seine Aeußerung erwidern, das; WTes, was er gxsagt bat, fur die (xxbßbung auch bei London spricht, gegen die er gestimmt bat_ und daß ich diese Argu- mente in Zukunft dort werde gehrauchen .ormen. _
Auf den Witz über die Bot]chafterfrakt_ron, txnt dem er schloß, enthalte ich mich zu antworten, weil ich die Logi? und §L_anendbar- keit hier wirklich gar nicht Verstand. Ick habe vrel_ log1sch_ere_ und hübschere Ausführungen schon von ihm gehört, und ich muß 1agen, wir sind eine bessere Sorte von der Quelle gewöbni. _ _
Wenn der betreffende Beamte seinen Postrn rnit einem weniger wichtigen, aber nach den An prücben auskömmlicberen yertauscbt, wie solite er dadurch in die ogenannte Botschafterfraktlon __gelangen! Wenn er fick) zur Wahl sic en sollte, so könnte er jexzt e enfo gut hineingewäblt werden, wäre im amdercn Fail“a_uch nicht m_ebr Byt- schafter, sondern köxmte höchstens in der Gewudtenfraktion sem, wenn eine solche erfunden wird. __ _
Ich bin fir Sticheleien, wenn sie_ irgend logijch_find, ]a_ auch als Mitlacher gern empfänglich, aber diese that um: wirklich leid.
Nack) einigen Bsmerkungen der Abgg. Richter (Hagen) und Freiherrn von S orlemer-Alst wurde die Position mit 163 gegen 148 Stimmen ewilligt.
Bei Tit. 78 (DiSpositionsfonds Behuf-Z Besoldung der Beamten bei den Konsularämtern, deren Errichtung sich im Laufe des Etatsjahres als nothwendig heraußftcllt 75,000 «FH) wünschte der Abg. Graf BaÜestrem eme Verringerung der SUMME, da die Konsulate in Algier, Barcelona und Port au Prince, welche bis zum vorigen (“alÖre aus diesem Fonds unterhalten wurden, jeßt etatisirt in. Es sei also ein so großer DiSpositionsfond nicht mehr nöthig.
Der Bevollmächtigte zum Bundeßrath, Wirklicher Geh. Rath von Philipsborn entgegnete:
Meine Herren! So weit ich im Stande gewesen bin z_u v'r- sieben, geht das Bedenken des geehrten Herrn _Vorredners dahin, das; der Dispofitionsfouds, der an die1ec St_elle, Titel 78, auf 75,000 .“ festgesetzt worden, dieSmal niedriger batte angeseßt werden müffen, weil inzwischen die 3 Posten in Algier, Barcelona und Port au §Hrmce zu etatsmäßigen Konsulaten erhoben Worden seien, also aus diesem Fonds ausscheiden müßten. Ich glaube in der That, daß hier nur ein Mißverétändniß obwaltet.
Der Dispoitionsfonds ist dazu bestimmt, der Reichsregierung Gelegenheit zu geben, bei fich darbietendem au endlicklichcn und drin- genden Bedürfnisse eincn Posten mit einem onsul zu besetzen, wo jeßt gerczde keiner z1.r SteÜe ist, also neue often vorläufig und inrerimiitisch einzurichten. Wenn nun diese 3 osten inzwischen vom Dispofitionsposten abgeseizt und etatßmäßig geworden find, so folgt daraus nicht, daß der Diépositionsfonds um so viel vermindert wird. Im Gegentheil, wir bitten, den Dispositionsfonds unverändert bei- zrzbehalten, wie er ist, damit wir für den Lauf auch dieses Jahres die Gelegenheit haben, solche neue im Moment austretende Bedürf- nisse in Bezug auf die Konsulaiseinrichtungen zu befriedigen.
3 laube, daß diese Worte binreichen werden, das aufzuklären, was der Herr Vorredner zu erfahren gewünscht Hat, und ich bitte aiso, dj_e em Posten unverändert, so wie er ist, die Genehmigung zu eribeilen.
_Die Position wurde bewilligt' ebenso ohne Debatte die Übrigen AUSgabepositionen diefes ÉtatS.
Bei Tit. 4 der Einnahmsn (Gebiihrsn bei dsn besoldsten General : Konsulaten, Konsulaten und Vize : Konsulaien 26446546) m_iinscbte dsr Abg. Dr,. Kapp in Zukunft eme Spezlfizirung dieser Position, _Um daS Verhältniß der_Jntra: de_Zn zu den Kostcn bLl dexx emzolnen Stsllen beurt L1[Sn_ zu kdnne_n. Der Bevollmächtigte zum BUndechaths, - irklicher Grheimer Rath von Philipsborn, erwiderte:
_ Mixine Herren! Ich trage kein Bedenken, auf diese Anfrage die bestimmte Znsage zu eribeilen, das; die Spszifikation der betref- fenden Posten in Zukauft erfolgen soll. Ich gehe noch weiter, ich muß sagen, es ist der Regierung sogar angenehm, daß dieser Antrag gesteÜt worden ist und es find nur zufäliige äußere Rückfichten ge- Wesen, die bis jetzt davon abgehalten haben. Es kann der Regierung aus dem Grunde nur erwünscht sein, weil fich dann den .Herren ganz klar darstrllen wird, wie fick) die einzelnen Berufskonsulate in Bezug auf die EmnaHmen und in Bezug auf das, was fie an Gehalt be- kommen, zu einander stellen.
___ _Jch bitte um die Erlaubniß, dabei Linen Fall erwähnen zu ur en:
Das Generalkonsukat in New-Yoik z. B. wird etatSmäßig, wenn man alles zusammenreckynet, Gehalte, Nebenposten, notchndige Arisgaben alle_r Art, ungefähr 120,000 „M kosten; und die Einnahmen, die das Generalkonsulat gewährt, sind in den leyten Jahren im Durchschnitt, ich spreche nur vvm Durchschnitt, etiva 90,000 «.; so nahe decken sich bei einem so bedeutenden Posten Einnahme und Auögabe, ähnlich bei anderen. Um nicht in Details zu gehen, will ich mich darauf beschränken, diesen einen Fail Hervor- zuheben. Die «Herren werden, wenn wir eine solche Spezifikation der Einnahmen und Aussabeu der verschiedenen osten mittbeilen, in Zukunft sehr leicht ersehen können, wie günstig ich die Einnahmen und AuBgaben gerade Bei den Berufskonsulaten stellen. Es kann der Regierung dies nur erwünscht sein, um so mehr, als in Bezug api die Wablkonsulate einem ähnlichen früher geäußerten Wunsche in diejem hoben Hause entsprochen worden ist.
Es War damals, es wird zweiJaHre her sein, gewünscht wvrden, da die Wablkonsulate angewiesen werden möchten, ihre Einnahmen ux! AuSgaben ge_nau mitzutbeilen, damit hier übersehen werden koyntx, okz und inwieWeit es nützlich und ohne zu große Ausxxaben moglici) sem soth_e, besondere Wablkonsulate oder besoldeteKonsulate zu errichten. Wik haben diesem Wunsche bereitwilligst entsprochen, und_die Herren_werden sich erinnern, daß ich der damaligen Zusage gxmaß dem vdrtgen Reichstage schon Listen babe Vorlegen können, um eine rollständrge_Ueberficht über das zu gewähren, was die einzelnen Konsulate einbringen und was sie aus egeben Haben. Da! betraf die Wablkonsulate, der jetzige Wunsch etrifft die Berufskonsulate, (ck wiederhole, die Regierung ist mit Vergnügen bereit, auch diesem Wunsche zu entsprechen.
___éämmtliche Einnahmepositionen dieseS Etats wurden be- w: ig. ,
Es folgte der Etat der Reichsjuftizyerwaltung.
Bei Tit. 7 der Arisgaben ?Disioositionésfonds zur An: nahme von Hülfsarbeitern, Kanz eidiätaren _und Hülfsschrei: bern,_sowie zu Remunerationen an Sachverständige für eseß: geberixche Vorarbeiten 40,000 „M) hat der Abg. Dr. iur- quqrd en um nähere Auskunft über diz», Pläne, welche das RetchßZustiz-Amt und sein neuer Präsident fiir i_hre le 1?- latyrischen Arbeiten fetgestellt haben. Der Präsident es Nerchs-Justi--Amts, taatHsekretär 131". F rtedberg, nahm hierauf das ort: '
' richten haben wiirde, mußte ich
Ick) bin den; Hexrq Vorredner sebr dankbar dafür, daß er das erst_c Mal, wo ich die Ehre babe, das Reichs-Iustiz-Amt vor dem Reichstage zu vertrete_n, mir die Gelegenheit geben will, die Auf abeu, welche das Zum Reichs-Justtz-Amt zu lösen hat hier in einen äußeren Umrissen Furz zu ___skizziren.
“ Als eme_der nachsteti ufgaben, welche dem mir Übertragenen neuen Amte zu Theil geworden ist, gehört die AuSarbeitun-g derjenigen Geseye, welche nothwendig sem werden, um die von dem hoben Reichstage in_ den verflossenen Legislaturpcrwden beschloffenen großen Justiz- gejetze zur Ausführung zu bringe_n. _ '
Unmittelbar nach dem Antritt niemes neuen Amtes, und nach- dem ich mich zunächst soweit zu orientiren vcrmocht hatte, daß ich Übersehen konnte, in welcher Reibenfolge_ich meine Arbeiten einzu- es als meine erste Aufgabebetrackotm, das vorbehaltene Gescß über die Rechtßanwaltschast in Angriff zu nehmen. Ich darf Hinzufügen , daß _dieser__Gese13entwmf beim Nelckps-Justiz-Amte bereits definitiv fejtgextellr ist und daß nur noch die Motive einer Revision unierliegen, die vielleicht auch in wenigen Tagen_beendet sein wird. _
_ Em zweites Ergänzungsxxeseß ist das so lange defiderirte und wiederholt VerbeiYene Gesetz iiber die Strafvollstreckung. _Auc_h dlesé? Geéexz ist ereits in Angriff genommen und wird, so _wie die Arbeit 1": er die ReckotSanwaltsdrdnung abgegangen sein Wird, der nachste GeZenstand meiner amtlichen Sorge sem.
_Demnachst wird an das Geseß über die Strafvollstrcckung, auf dxm Gebieiexdes Zivilrechts ein Gesetz über die Gerichtsgebüeren sich anschließen müssen, ein Gesetz, deffcn Schwierigkeit tmr jeßt 1chor_1 die allergrößte Sorge macht. Denn es muß yerbimden werden mit einem Gesetz _Über die Gebühren der Anwaltschäft; cs maß verbunden wer- dc_n rnit einem Gesetz über die Gebühren der Zeugen und Sachver- standigen; es muß endlich Verbunden werden mit einem G_eseß der- jenigen Kosten, die in Kriminalprozeffen vorgesehen werden Missen, und e? bedarf keiner Ausführung, wie ganz außerordentlich sghwierig gergde diese Aufgabe i1t. Denn auf der einen Seite sieht der Anxpruck) auf eme billige Rechtspflege und auf der anderen Seite steht der Anspruch chr Finanzverwaltungen sämmtlicher deutschen Länder, daß dxe Gx- buhrcn_ nicht so herabgeseyt Werden mögen, das; große Ausfalle m den Emnabnxen erfolgen, die, so viel ich cht schon zu seöen vermo_cbt hab?), mit bejonderer Freude wohl in keinem Lande wiirden begrußt wer en.
Ganz besonders schwere und wichtige Aufgaben erblühen aber dem Reichs-Justiz-Amtc auf dem Gebiet des Handelsrechts. Schon jeßt so[[ eine NoweÜe zur Aktiengeseßgebung vorbereitet werden.
Es ist vom BundeSratbe dem Rcich§-Ju1tiz-Amte die_ Aiifgabe überwiesezi worden, ein Gesetz auszuarbeiten, wxlches, unabhapgtg von der Reviéion des Handengeseizbuchs und unbe1chadct der m1t diesem demnächs zu Verbindenden genereüen Revision des gesammten Han: dengescUschastZreäxteß, den Ausschreithen bei der Gründung, der der Verwaltung und dem geschäftlirben ctriebe der Aktienunterneb- munan entgegenzuwirken geeignet ist.
!
uch dieses Gesetz soli einen Wunsch erfüUrn, der aUerdings “
leichter aufgestellt als auSzufübren sein wird. Denn es wird _dabei in eine große Reibe Von Rechtßgebieien eingegriffen werden muffen, die ihre naturgemäße Erledigun. eigentlich nur bei der umfassen- den Revision des Handenges-ky uchs „selbsx find3n könnteti. Ick bin aber schon jetzt uberzeugt, daß diese Ge1eyqebiing eben mcht ver- schodcn werden kann bis zu einer ailgemeincn Revxfion der gndels- gesexxgebnng, sondern daß soviel an mir sein wird, ich dazu ertragen :nUß, diesem gleichmäßigeri Wunsch der Regierungen und der Lgndxs- vertretungen in ganz Deutschland sobald zu erfüllen, wie nur irgend möglich ist. §Mit dieser Revision auf dem Gebiet des Handengcser- buchs und des Gesetzes über das Aktienwesen werden voraußsichtlicb und vieiieicht ganz nothwendig noch verschiedene _andxre Gebiete m_:s dem Ge1e11schaft§rechte verbunden werden müßen, Vielletxht soggr Zick) em Gesetz über das (Genoffenschaftswesen und ein Geiexz uber die _ echte der Jubaber Von Pfandbriefen und Eisenbabnpapieren,_ einschließlich der Regelung der Exekution gegen Eisenbahnen, anretben, _leyteres eine Frage, der wir bei der jeßr bestehenden (Gesetzgeb_ung_ in ganz Deut1chland ganz rathlos gegenüberstehen und deren__rlchti e Rxge- [ung durch vorhandene mißkiche Vorgänge auf dem Eijenka ngebtete durchaus erwünscht sein wiirde. Es wird ferner nothwendig sulargcrichtsbarkeit einzuleiten, denn die _ _ gericbtsbarkeit Beruht auf dem preußischen nder dle Konsulargeriibisbarkeii vom Jahre 1865 UNd _ auf dem _pr_eu- Zischen (&er Vor der neuen deutschen Gerichtsdrgamfation und dem deutscben Civilprozeß. Nachdem wir nun _c_me deutsche GerichtSorganisation, nachdem wir einen deut1_chen Civilprozeß und einen deutschen Strafprozcs; geschaffen haben, irt 26 1a ganz unum-
sein, eine Reform der Kon- jeCZige Konsular- esexz
gänglich noihwendig, daß wir die Konsularjurisdikrion jetzt auf die- „
fem Fundamente neu auserbauen, und wir können unmöglich eine solche Konsularjurisdiktion behalten auf Grund der prerxßischen Geseye, sondern müssen sie umgestaiten nach den Grundsatxen des neuen deu*schen Rechts. _
Eine Reibe vrn kleineren (Hesetxen, die ich UOÖ zur Y_rarbeiiung vvrgefunden babe, beispielsweise die Beglaubigung offetitltchxr Urkunden, und noch andere, will ich nicht erwähnen, um Sie mit der Aufzählung _dieser meiner Aufgaben nicht zu ermuden.
Es sind dies_AQes freilich gcseßgek'erische Aufgczben, welche natürlich nicht in ernem Jahre, vieÜeicht auch nicht in _meb_re_ren Jahren Werden gelöst werden können, die _aber _jedenfaüs die Krafte des Justizamtes in den nächsten Jahren kejchäftigen werden.
Zu diesen gesetzgeberischen Aufgaben_ ireten _nun die Geschäfte des ordentlichen laufenden Dienstes hinzu._ Zu diesem gehört diejenige THeilnahme, welche der Reichsre-
gierung nach Artikel 16 der Verfassungs-Urkundx bei der Ainübrung der Reichsgeseßgebung zugewiesen ist, U_nd _an erster Stelle ist es das Reickys-Juftiz-Amt, welches naturgsmäß diese Theilnabme zum Aus- druck bringen muß. _ _
Ich rechne ferner dazu die ordentliche Verwaltung der gaxizen Justizpftege in Elsaß-Lotbringen, uud_ weiin die .Herren erwczgen wollten, daß damit die Rechtspflege in einem Gebiete O_on ub_er ]? Miliionen Gerichtseingeseffenxr gehandhabt wcrden _muß, a1_w ungefähr soviel, wie mancher Mittelstaat Deutschlands seinem Justiz- Minister zuweist - ich will bcmerkxn, Württemberg l)at_ ],800,0(1), Baden 1,500,000, effen 884,000 Einwohner und diese Lander haben ihre eigenen Justiz- )iinisterien -_- so wird schon daraus Yiac werden, daß neben jenen vorhin erWahnten großen legislatortjchen A_uf- .a en dem ReichS-Justtz-Anxt zugleich auch eine sehr erhebliche erwaltungsthätigkeit zugewiesen ist, Ueber diese babe_1ch mich aber von ganzem Herzen zu ste_uen, denn fie ist, möchte i_ck) sagen, der praktische Kern, _an den 1ch die legislatoriscben Geschafie anlehnen kann und der m1ch davor bewabrt, da ich uicht durch die Aufgaben bloßer GUeßgebung einem gewiffen P atoniSmus vcrfalle, dcm m_an nur zu leicht auSgcseFt ist, _wenn man in einem Amt nur das Gehrer. ich möchte sxigen idea er (Geistesarbeit, und nicht zugleich praktische Aufgaben mrt zu lösen bat. _ _ _
Dann -- und das darf ich freilich nur_mrt einer gYWiffen Scheu aussprechen _ babe ich emeint, daß in d_em_neugebi[_deten Reicbs-Justiz-Amt fich ein Rei s-Syndikat allmabkich entwickeln müffe, dazu bestimmt, der Reichsregierung und den Rarebsbehorden überakl da als berathende Behörde an die Hand zu gehen, wo der- artige Anfgaben an dasselbe gestellt wcrdexi. _ _
Wenn Sie nun die Summe der hier kurz skizzrrten_Aufgaben mit demjenigen Personal vergleichen, _das den Etat daziz bietet, d._b. außer mir und dem Direktor iiur m_er Rä_the_und zwei etatßma ige Hülfsarbeiter, so werden St_e mrr vielleicht zugeben_ wo xn, daß es unmöglich sein würde, diese Aufgaben mxt dcn standig rm Reichs-Justiz-Amt angesteUten Personen diirchznfuhren. Es kommt hinzu, daß die gesetzgeberischen Aufgaben nir Reichs-Justtz-Amt - icb wilT nicht sagen, schwieriger_sind, als die eines andern'Juskiz- Ministeriums, daß sie aber jedenfalls ganz anders geartet sind, als die Aufgaben eines solchen. Denn bei jedem Geseyé
ich für das Deutscbe Reich aufzubauen habe, um
das ich zunächst erforschen, wie steht es damit in Preußen, Bayern.
Sachsen, kurz: in den verschiedensten Rechtsgebieten des inches_? und ich bin darum darauf angewiesen, gerade die Kräfte für die_m1r augenblicklich obli enden Arbeixen immer 311 boo, aus allen Gebieten des Deutschen Rei es herbeizuzteben. _
Bei dieser Gelegenheit kann ich es nicht unterlaffen,_ hier aus- drücklich auSzuspxechm und es dankbar anzuerkennen, wit weicher bülfreicben Unterstützung mir die JustizverwÜtungen aller deutjchen Länder entgegen gekommen find, und wenn ich jetzt schon 111 der Lage bin, daß ich mit uriften aus Preußen, Bayern, Saxbsen, Wurttem- berg im Reichs-Ju tizamt arbeiten kann, so verdaxike 1_ch_das dem (_Ent-
eaenkommen der anderen deutschen .Herren Justiz-Mimster. Dieses Zülfrcickxe Entgegenkommen kann ich aber natürlich nur beanspruchen,
wenn mir zugleich auch die Fonds zur Remunerirung _der Mitarbeiter zu Gebote stehen. Freilich, wenn Sie die erbetenen Dispofiiionsfonds so ansehen wollten, als ob ich damit die Prätension stellte, Sie möchten
mit im Voraus ein Vertrauensvotum damit geben, dann würden _Sie, glaube ich, sehr recht haben, wenn Sie dies ablehnte_n, denn in diesen zwei Monatexi und drei Wochen, die ich im Amte bm, habe ich alxer- dings noch nichts leisten können, was mir den Anspruch darauf gab?, mir ein Vertrauenövvtum erbitten zu dürfen. ch_ glaube aber, dax; ich_ das Vertrauensvotum, das ich jeyt noch mcht fordern darf, spater verdienen werde, und wenn ich auch sehr wohl wei , neuen Reichkami gestellten Axx- und Höheres nöthig nt,
daY zur Lösun der dem ga en noch se r viel Anderes
als Geld, so ist doch das Geld eixie der Vorbedingun en, die _iÖ auch brauckxe, wenn ich überhaupt die rxtir gesi_ellten Au aben [öfen soll. Gewähren Sie mir dieses Geib nicht, de_tchränken Hie den er- betenen Disyofitionsfonds, dann wird, men Sie Ükcrzeugt, das Amt auch beim besten Willen aller der_jemgen Personen, die darin arbeiten, nur zu leicht der Gefahr ausge1e15_t werden, zu verkümmern. Das kann ader und wird nicht Ihre Akyickyt [em _wrllcn,_ und erum bitte ich Sie, gewähren Sie uns den Disyvfitionswnds, uker de'1en Zwecke ich Ihnen meine Pläne hiermit dargelegt hade. _
Dieser Titel, sowie alle ü_br1gen dlést's EWS wurden be: wikligt. Ohne Debatte genehmigte da?:„HauZZ hieraiq dcn Etat des Reichs=Eisenbahn:Amtes. Schluß 4 Uhr.
1.1
Inserate für den Deutschen Neubo- u. Kgl. Preuß.
StaaLS-Anzeiger, das Ceutral-Handeüregistet und das
pofiblatt nimmt an: die Königliche Expedition de; Deutsäjtn Kelths-Quztigeu und königlixh
Berlin, 8.7. Wilhelm-Straße Nr. 32.
Jtsekbrisko omi Uubsnuob
Labbasntioooa „ zofgeboke, u. äerg].
Haakon. orMuuxsu EWU].
8. Wm-zuwixso. 9. I'müjon-U-obriobbao.
ffentlichex Anzeiger.
5. Luäask'ioUs Wbliuswsau, kadkikou km!
1. 2. 6. “sorrobisäouo Lomonuabpogw, pmjislhen Staats-Quzeigerj: 3. 79rk5ufck7erynbßvpßock8abszaiousuoU 7. WWW Yusixsv 4. serlooauug, Woräsztiou, JinnaUu-ng a. a. 17. yon 557an511311 kapieren.
. lnäorZörut- küm-
serate nehmen an: das Central :Unuoneeu- man der deutschen Zeitungen _m_ Berli: Mohrenstraße Nr. 45, die Annoncen-(Txpwitwnen du , nvalidevdandk-“ß Rudolf Mosse, Haaseuftein Vogler, G. L. Daube & Co.,_ E. Sejxlotte, Büttner &. Winter. sowie alle übrigen größeren AxaoncemBurem-ö.
[22-34]
Snbhaftations-Patent. sckzack, jetzt dem TöpfermeisterZAuguft Nickig zu Ber-
von Wilmersdo _ Band 5 Bl. Nr. 159 verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll
den 7. Mai 1877, Vormittafzs 11? Uhr, an hiesiger Gerichtssteue, Zimmert
öffentlich an den Meistbietenden versteigert und ingleichen
schlags ebenda
den 8. Mai 1877, Nachmittags 1 Uhr, verkündet werden.
Das zu versteigernde
einem jährlichen anlagt.
an den Meistbietendcn versteig rt, und demnächst ck _ Ca W _ déxs dUrtYeil ii[*c_1:2 die Erthetlung des Zuschlags Das "rü er dem oli*eiwa tmeiter rl oi - e en a, immer ',
s 5 P 5 __ _ __ ck Feixd “.?-1. L_Lpril 1877, Nachmittags 1 Uhr,
' "ri e, in riedeuau e egene, im Grund u „ ver im e wer en. _ _
lm MHV g |:? Das zu versteigernde Grundstuxk ist zur Grund- steuer, Bei einem derselben unterliegenden Gejammt-
[" enma“ von 4 Ar 33 Qu.-M. mit einem Nein- _ _ _ _ Fach Z AuIzug aus der dem 22. April1877 abläuft, bei dem unfcr- Vrrzug-érecbt gegeniiber Dcmcmgen, dcrcn Reckoic vor
zeichneten Grundbuckxamte anzumelden. _ _ _ „ _ _ _ Von der Verpflichtung zur Anmeldung find die- nackoyt aucb eingetragen imd, verliert.
r. "25, Zimmer ertrag von 30 „3 Verqnlagt. Nr. 12, im Wege der nothwendigen Subbastation Steuerrollc Hd Absckxrtst des Grundbuchblaties, e arge demnächst das Urtheil über die Crtheilung des Zu- Grundstück betreffende _ _ sondere Kaufbedmgungen find in unserem Bureau m 7. 3. 3 einzuseb AÜe Diejenigen, welcbe Eigenthums- oder ander- Grundstück ist 8 Nr weite, zur Wirksamkeix gegen Dritte _dLr Eintragung 33 Qnad.-Meter roß, und zur Gebäudesteuer mit in das Grundbuch bedurfende, abermckyt eingetragene KutzungSirertH von 2250 .“» ver- Realrcchte geltend zu machen haben, werden_ auLge-
fordert, dieselben zur Vermeidung der Prakiqun
Abschätzungen, andere da?
en. [2246]
Nachweisungen und be- jeni en Bereäxtigten frei, welche der Eigenthiimer emäßheit dcs §. 3 Nr. 2 des Oden gedachten
akle Personen, Welche Vermeinen, daf; ihnen an Gesßtxes vom 3. Mai 1875 rrr Ablauf des 22. einem solchen Grundstücke ein die Verfügim üker Aprtk 1877 :ngcmcldct bat.
daffelbe beschränkcndes Recht, eine Hypotbe oder _ _ _ __ eine Grundschuld oder irgend welche andere der Em- unterlaxzt, erleidet dcn Rcchténackztchl,_ da:; cr_7em tragung im Grundbuche bedürfende dinglich]: Rechte Recht gcgen emen Drittcn, weiMr mi rcdlrchen zustehen, hierdurch öffentlich aufgefordert, ihre An- _ _ _ _ _ _ _ sprüche innerhalb einer dreimonatlickjcn Frist, demen _Wiedrrheritcllung das Graiiditiick _crwrrdra welche mit dem 21. Januar 1877 beginnt und mrt bat, Ulcht geltend machen kann und dar; cr mn
Wer die ihm Hiernach oblisaende Anmeldung
Glauben an die Richtigkrit ch GrUiidLUÖZ nach 3 Abkan des “22. April 1877 angrmcldct und drm-
Stickhausen, den 9. Januar 1877. Königliches Grundbuchamt Stickhanseu.
Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschast.
Zinsenzahlung.
AuZzug aus der Steuerrolle und Abschrift des spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.
Grundbuchblattes, ingleicben etwaige Abschäßungen, Berlin, den andere das Grundstück betreffende Nackzwetsuxigen und besondere Kaufbedingungrn find m u111erm Bureau ?. 8.3 einzusehen. _ [34,3]
Alle Diejenigen, Welche Eigenihums- oder anderweite, “
Realrechte geltend zu machen baden, werden aufge- spätestens im Versteigerungstermin anzumelden.
Berlin, den 7. März 1877. Köni liches Krengericbt.
17. Februar 1877.
Königliches Kreisgericbf. Der Subhastations-Richter.
_ *.*-ei'fe_n_rlir!)(_é5 Auffor?e_ruxg.d __ W" ' - - - - - "' ' .s 'eßes, ere en re 12- zur Wirkmnikeit gxgen Dritte der Emiragnng m KFZZFÉYY r (H rundYüZb e r des Grundbuchamts das Grundbuch bedurfende, aber nicht eingetragene Stickbausen, vom 3_ Mai 1875, werden aÜe die- ' - - 'eni en er'onen, welcbe ass Eigentbiimer Bebufs fordert, dieselben zur Vermeidung der Praklufion LWiZderbYstxllnng des Grundbuchs nicht vorgelgden sind und gleickywob! Vermeinen, daß iHnen gn einem im Bezirke des (Hrandbuchamts Stickbaujen bel?- genen Grundstücke das Eigentbum zustehe, sowie
Die Inhaber mehrerrr
Köln, den 14. März 1877.
Die (“Z,i'ösnng der am 1. AprilCins _e_r_2al_l_end_e1_t ZinScoupons der PrioritätF-Obligationen . 17. d 71. E ""on ditt. Z. uu'erer de € 1 :( erw (; _ _ Ul, W in BexlliYLbei dem Herrn1S. Bleickxröder und der Direktion der Diskonto-Gesellsrhaft,
' ambur bei der Norddeutschen Bank, __ _ ZZ ZrankfuZ a./M. bei den Herren M. A. von Rothschild & Sohne und [*er der:
iliale der Bank iir Handel und Industrie _ _ _ J in den gewöbxilicben Geschäftsstunden vom 1, bis 15. April er., und
' " n [* ' er an ika e rankenplaß) Vormittags, m Kol el unser CZWOLE HML? den Zablstellen ein nach den Nummcrn geordnetes und
mit der Quittung über den Empfang des Geldbetrages versehenes Verzeichnis; vorlegen.
Die Direktion.
Der ubhastations-Richter. ___- “2289 3 k
999] - [ ] Oldenburgische Lande lum . 19 Subhasmnons-Patcnt. D b 1876
Das[ di" Yaufieuten Foxis Her1l„9§19r1dk FMM! Achter Jahres-Avsckxluß am 31. Tm er . Schön an ge örige, an er e mar en- . _ - _ berg-JriedrYsLer Y_egxxeNJn QFFundbuthoxi Gewinn- und Verlust Qonto. __ _ Lichtenberg an , a r. „ derzei ne e , _ :_ Grundstück next1 ??höZzsoll ___ __ “__ Ul] ]) e b o t. .“ 1-3 „M «3! (ck 1- e ck 1 t. __ „;(. 1,5 .I. „__-5 aYeYieYZrAÉjerrichtssteUZ ZÜYerstTYßcWsZimxier 1- Gesckzäftsz-Unkostett- _ ['s F***“ZZYWD'YOFYMUM Gesch“? _ 1,105 84 ' Nr 24 im Wege der riotbwendigen Sushastatio'n 9- GLHIÜL [Md RLMUULKMMM - ZG-Y-ZIZ" “?_- ÜUs Dquonwwrckoseln ' ' ' ' ' 158,763144 -öffrntli,ch an den Meistbieteziden vrrsteigert und b. AUÜÜÖYILQÜLIUJMR - t- - - YYY ___- ZZZ Frlemdwechseln _ _ _ _ _ _ 131,616Z0] denlinächst das Urthetl uber die Ertberlung des ZU, ?]. ZYeerrFJtHFnFnBeleechFnureél . ,685k90 (1. aus diScontirten verloosten Effecten . WZZZYZZ) sch “dis" 19.9.9919", M...... 12 m... x- F?TFZT§7..TMP“ ALM" ““i-(139.9 ?: xxx? MZFZFFLI...V.9«. : - «993 LHLZZYÉzÜLrKYLelFsYeeithteidTenÉrundstück ist zur Grund- 3- Zeitangs-Aborx'pxiiient iind Coursblätter Z ??ZIY Z'. PWVUWULU - - - * - - W,? steuer bei einem derselöen unterliegenden Gcsammi- Y- NUYNTZYKUUÜM - „- * * - - - -„ ' , * _ , - 0 "lächenmaß von 7 Hektar 78,50 Ar mit einem 1. Porn, &elegrammr, Slider- und Gold1en- 76 Hiervon ab:_ _
einertrag von 32194 “€ veranlagt. MMM UNd CMW'CVMUt-Spesen UHR,] 8. Zinsen der Deponxen bis _) _ _
AUSzug aus der*SteuerroUe und Abschrift des k- DMM- - - - - - - - - - - .___-6 0_ 57,42924; Ende Dezember 1876 _ .19. „99,794. 67. . Grundbuchblattes, ingleichen etivaige AbschäYUngen, ll. Abschreibung. 160€ 1). Zinsen der Emlageri YM andere das Grundstück betreffende Nachweisungen 331% anf Mobilien „M 1594. 78 . 53 Coiito bis Ende Dezem er 133 ___) 64 und besondere Kaufbedingungen find in unserm lll. _Reiner Gewinn. 1876 . . . . . _._ . . . 7,9755. ___)-
Bureau 7. „x. 3 einzu“eben. «. 50/0 AbsÖlagS-Dwidendx . . . . . . - . 60,000"- 0. I)imderwcrtk) “cer Essicten . . . . 44150046 '
AÜG DiLFÄIkesn- ZVL_chL EZJLYÖUYZTVÖLUEIUTW __ TV?? UeberséZiißÉrmez §. 31 des Stakuts: 435639 - __ 197312 39 Weite, ur ir am ei egen ri 6 er“ in ra- „ an i men an xi_e * ire ion ._ . . . . . , ck __ _ , ; (JUNI iZ das GRUNDUYtFLFÜMUdGÖUÖRZ Licht UU" und,_vorbebalé[ich dF GFYYMUZLY _deZCZe; 11. ErtraxthsesäbYngRÖYQskFKIF-fonds der etra ene Realre te e en zu ma en a en, wer- nera versamm ung, asg ei ung . c a U _ _ _ „_. _ . _ _, _ JM JUUfgefOkdekkckZ dZeselben FUT VETMLWUUI der dieselbe - - - - - - - - - - - . . ZZV???) aus den in dcm1ekben angelegten Wech1eln 47,113 01 Präklusion spätestens im Versteigerungstermin an- c, 10% zum Reserve o_nd , . . . . 11,090 * zumelden. Von dem mm [) etbenden Saldo: _
Berlin, den 13, Februar 1877. (1. „ck zur Verfügung der Großherzoglichen Ne- _ _ 617 _
Königliches Krcngericbt. gierung ._ . . . . . . . . . . . . ZZZ? 34 _ Der Sabbastations-Ricbter. 0. Z zur Verfugung dcr Generalversammlung 63, __ 184-466É. WJ “__-“*, 242427907, “ [1600] Subhastattons-Patcnt. B i [ a n z_
Das dem _Zimmerpoliecr:chChristofb _Strude _zu „_ __ L S önow e dri e, m * önow e egcne, im _ _ _ _ _ GFWÖÜUÖ gN))n Échönow Band 17. Bl. Nr. 136 „& e t i 1“ a. «M HU, 1" “ 3.“ i ' " 3000000 __ : verzeichnete Grundstück nebst Zubehör soll _ , '; 1)Actieu-_Capi_tal-Conto . . . . . .“ , , ._. ,
der_t 21' April 1877“ BUMM“ s .11? Uhr“ ]) CaäiszsxlftéxtiowclufiW Coupons und Sorten am 31. De“ ! ; ab mcht eingeforderte 60% ' ' ' ""“"-"___"“ 1,800'009' ' 1,200'0006_ Z? 717919“- GLÉZÖWstFUKUZMLFLÜTT.LÉLHHZZWZ zember 1876 - - . - - - - - - - - - - - 449881189, 2) Oldenburgkstbx) LantxsthtththMng SWI, 499000- 997299999 xr?idSUJZeeistebietcnden WWW und dem“ 2) DichZsT'atMZ'sZÉ-ZMZZW 4.270,154586 3) BYÉZZÉÖÉthe-rchBoZ" * ' . nLicth das Urthe'il über die Ertbeilung des Zuschlags 3) Fremdinctbfcl-Coutox ' 4 EiBlcstand ders YaaréDepofiten 5,803718 ;? eena “ ' * naenan *ono .... ,- ,-
de'y 24' AIR 1877“ NWMMWS Uhr“ BUILT??? Jech-selkx .m- féeméeé 9-69 2,123,537- 19- 53 Baar-Jdkvofiten-ZinseLT-Conto: 174 "26158 we?)";chtuwexeFZZigernde Grundtück ist bei einem ck Rückzinsm " 36/969“ 40“ 2-086-571é65' 6 DiLochnYolYtL-MÜYLKYYÜW': ' ' , ' Gesatiimzt-FläÖenmaß von 12Y1r 8?- Q.-M. zur 4) Belehnungs-Conto: 433122018 ) Ref:,ckzinsen. _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ 19,907 77 Gebäudesteuer mit einem jährlichen Nußungswertl) Lombarddarlehen . . . . . * ' 7) Notcn-Realisationsfond-Iinsen-Conto: ?. Von 1050 «16. veranlagt. AUSzug aus der Steuer- 5) BelchUUULL-ZZMÉMÉUUWT 808 35 Rückzinsen _ _ _ _ _ “_ _ _ _ _ _ 1,694_;47 rolle und Abschrift des Grundbuchblattes, in- [01ny?de- ZMM - - “M 10“ 75" __ 8) Reservefond-Conto: __ _, _
leichen ctrvaige Abschäßungen, andere das Grund- Ruckzinien . . . . . . . . . . . . 79760 Bestand am 31_ Dezember 1876 _ _ 1333090; Lkück betreffende Nachweisungen und besondere Kan- 6) Diswntirte verlooste Effecten-Conio: _ 9) Unkosten-Conto: „? __ bedingungen sind in unserem Bureau 7.8. 3 ein- Bestand an discontirten rcrlyosten Effecten. 973- in 1877 bezahlt, in 1876 gehörig _ 562737 zusehen. 7) DiSeontirte verlooste Effecten-Ziusen-Couto: 40 10) Reiner Gewinn _ _ _ _ 184,46t)_.)()
Alle Diejeni en, welche Eigenkßums- oder ander- laufende Zinsen . . . . . . . . . . . 4 weite, zur Wir amkeit gegen Dritte dxr Emiragung 8) Effecten-Conto: _ 529 239 72 in das Grundbuch _bedFrfende, Yer ZiFt eingetdra- 9 C WMF; der vTrcßÉandtencn Effecten - -
Ralre te eten zu ma en (1 en, we_r cn onto- orren- on o: _ JYZefoerdeÜé die elben zur Vermeidng der Praklu- ) Saldo am 31. Dezember 1876 204036303 sion spätestens im Versteigerungstermm anzumelden. 10) Noten-Realisationsfond: 000
Berlin, den 13. ebruar1877-, Baarvorratb. . . . . „76155, 10- H"
König icbes Krengericht. Wechsel „ „ 312,9 . . 467,91050 Der Subhastatwns-Richter. 11) Mobilieu-Conto: _ _ 1 06318 “"""“ 2 D_v(_)rbcuzdeneCMotbilien, abgeschrieben bis auf. . . . . ,
1" 7 ' - 1 v den eu- on a: _
[ 09 ] SUbhÜstUnqns-Patent. . ) erhobene Abschlagsdividende pro 1876 . . 34-116"- _ _ _
Das dem Kaufmann Wilhelm Bartsch zu Berlin 15 203 300 01 _ "“"""15_203_500_01
ebörige, in Bri belegen:, im Grundbuch Von ?Bri Band 14
r. 548 verzeichnete Grundstück nebs Zubehör soll
den 20. ?Uäril,__1_877. YorZyittng 10 5_1_1hrÖ___ an G ' ts e e, immer . 0, m_1mer_ r. _ im Werrglédesr nothwendigen Subhastatton offentltcd
- Oldenburg, den 31. szember 1876. Dre Dire;
Der ausführliche JahreS-Bericbt kann von der Bank bezogen werden.
Brofft. Haußmann. Harders.
tion der 'Oldenburgifchen Lande shank.