5000-10,000 Einw. (zusammen 91,914 E. oke: 6,1; 0/.,) und ? mix 10,0(0 Einw. und darixbcr (zusammen 236,711 E. oder 15,79 9/0). Bx! einem Flächeninhalt von 14,511," Qu,-Kilometern, haben 111 Elsaß-Lotbringen auf 1 Qu.-Kilometer 105,55 Menschen und auf ] geogr. QWMeile 5812“ von anderen deutschen Staaten find nur Köni reich Sachsen„ He en, die beiden Fürsterzt umer Reuß und Sach?en-Altenbur dichter bevölkert, yon europäts en Staatxu uur Bel ien und die kiederlande. Dem Geschleckpte nacb vertbellt sub die evölkerung auf 744,878 männliche (48,6 0/9) und_ 786,926 weib- licbe Personen (51,4 0/0). Nach den Konfesnonen weist dre Bevölke- run El aß-Lotbringens auf: Katholiken 1,204,081 (78,60%), evan- gelißckoe bristcn 285,329 (18,133 0/(.), Jsraelrten 39,002 (2,55 0/. ), son- stige Christen 3198 (0,21%), obne näbere Angabe 194 (0,010/._,). Naxb 'der Staatsangehöri keit wurden 1875 gcqult: 1,427,282 Elsaß- Lotbrinxer, 69,941 anebörige anderer deut1cher Bundeöstaaten und 34,581 „luslänker.
Knust, Wissenschaft und Literatur.
Regensburg, 15. April. (All . Ztg. Bei Gelegenheit der gegenwärtig in Angriff genommenen uSarg ungen fur Fundamente von Neubauten wurde jüngst eine Anzahl mtereffanter unde r_ö- mischer Antiquitäten gemacht. Die Außgrabungen in Yer Nabe des Babnbofs, cm der Stelle, wo ein neues Inspektwnögebaudc 'auf- geführt wird, Wurden Veranlassung zur Aufdeckung" von zahlreichen Gräbern, Welch, wie sich aus den gefundenen Munzen erg1ebt, bis in das dritte Jahrhundert zurückreicbcn, zumxift aber wohl dem kon- stantinischen Zeitalter angehören. Manche dteser Gräber zeigen noch die Spuren der Leichsnverbrennung, andere Wexsen auf Beiseßung der Leichen in Särgen bin, so daß man also bter auf ein Todtenfe'ld traf, Welches zeigt, daß beide Beerdigun Sarten zu gleicher Zeit üblich waren. Außer Urnen, Armringen und cünzen ward ein sebr schönes Tbränengkas mit deutlichen Spuren eingerißter Zeichnungen gefunde_n. Nächst der Carmelitenkirckx, wo vor cini en Jabren erhebliche Reste dcr porta pl'juoianZ siuißtra der römis en Militärstadt aus erheb- licher Tiefe gehoben Wurden, stieß man auf ein in vixlejx se'iner Tbetle noch gut erhaltenes Hypocaustum, welches rvabr1chenzltcb zur Er- wärmung der Zimmer einer TborWacbe edient bat. 'DlL 'tbönexncn Wärmeleitungsröbren, Welche in den Fu boden'und'dte Seckenwande der Zimmer eingefügt Waren, zeigen eme längltch merecklge Form.
Paris, 14. April. Die Versteigerxxug „dcr Kunstschätze des Herzogs von Alba und Verwick i1xm1tten 1z1 ib_xechx:- “lauf eingestellt Worden. Die bisher erzieJten anse 11115 welt bintcr den ErWartungen des Eigentbümers zuruckgeblreben.
Oporto, 7. April. (Allg. Ztg.) Die ,letZte Uebersébwemmung des Guadiana bat dnrch Auswaschungen bc; der StadYMcrtvl'a eine alte Begräbnißstätte bloßgelegx, 011: der Archaolog Estaxto da Veiga, der gründlichste Kenner des sudl1chcn Portugals, speztell der Provinz Algarbien, im Auftrage ber'Lrffaboner Akademxe der Wissenschaften einer eingehenden Bestcbttgung unterwarf. _Duxch Attsgrabungen und Münzfunde Wurde festgesteÜt, daß der Begrabmß- plaß von dLn Römern, in der Periode der Westgotbkn-Hexr163aft und zur Maurenzeit benüßt war. Auch fand man uptxrtrdmcbe Wohnungen mit Wkrthvollcn Mosmkböden. In der vor eunger _Zext auf dem Berge S. Romao Provinz Minbo) entykckten Bergstadt (Titania Werden in Kürze die edeutendstenportugie1schanrcbßologen zu einer Konferenz zusammentrcten, um d§n Chara er und die Ent- stcbungszcit dieser höchst interessanten Namen zu bestimmen.'_ Der Portugiese José Ancbieta ist seit 1866 im Küstengebxete von Angola mit Forschungen beschäftigt und bat dre L'xsaboner Museen mit WertbvoÜen Sammlungen aus der Westafrikamjchn Fauna be- reichert. l))", Bocage, Präfident der Lifiaboner Gcograpbiscben
„Berlin, 19. April 1877.
In der Ver ammlung des Vexeinb für Ciscnbabnkunde am 20. März be]chrieb Hr. Wicdenseld dte Ausführung einer Tief- brunncnanlage auf dem Bahnhofe derVerlin-Anbalter Eisenbahn, Welche notijendi wurbe, weil bas zur Speisung und Reinigung der Lokomotiven er?;orderlrcbe Waßerquantum aus den städtischen Wafferxvcrkcn nicbt abgegkbetx jvexden sollte. Zunächst errde ein Brunnen in gewöhnlicher Wei1e geWnkt, deffenWaffer je- doch bei der Untersucbung in 1 Kubikmeter 282 Gramm Keffelstein- stoffe, unter denen sicb 159 Gramm Gips befanden, enthielten. Auf Grund der in Berlin an anberxn SteÜcn gemachten Erfahrungen, daß im Dilnvium reincres Waßer swb vorfaUd und im Verfolg eincr Aenßerung des Dr. Ziurcck, daß fich in einkr Tiefe von etjva 100 Fuß qipH-freies Wasser finden würde, Wurde das_Alluvium durcb- bobrt; hierbei stellte ryan fest, daß das Waner bei 7 Meter Tiefe 581 Gramm Kenelsteinfwff und hierunter 385 Gramm Gips, bei 15 Mtr. Tiefe 572 resp. 319 Gramm, bei 20 Mtr. Tiefe 621 resp. 391 Gramm, bei 22,5 Mtr. Tiefe 565 xesy. 367 Gramm, bei 25 Mtr. Tiefe 561 resp. 334 Gramm, bei 28 Mkr. Téxfe 564 resp. 333 Gramm, bei 35 Mtr. Tiefe 237 resp. 7 Gramm enthielt und also nicht nur yorzüglfches Kesselwancr, sondern auch ein gutes Kocb- und Trinkwaßcr war. Dle. Untersucbung der zu Tage gc- fördcrten Sandprobkn ergab, daß m 1000 Kiloar. 5 Gramm Gips, 21,900 Gramm koblcusaurer Kalk und 4600 Eisexwxydul enthalten waren. AufGru11d diescr Resultate ist dann durch den Brunnen- macher Starke aus Bremen ein Tiefbrunnen eingerichtet worden, der ein in jeder Beziehung zufriedenstellendes Resultat lieferte und bei dem sick) bis jetzt sczt ca. 6 Monaten keinerlei Mißstand bcrauk-gestellt bat. In Bcrlm itt auch bei anderen Brunnenanlageu, z. B. auf dem Hose der Kqscrne des Kaijer Franz (Harde-Grenadier- Regiments :c. in emcr größeren, Jtcfx, pp. 26 Mtr., sehr gutes Waffer in ausreichender Quantitat, 111 einer mächtigen groben Kicsscbicbt gefunden erden. „Dre „Frage dés Hrn. MölTer, warum das Wasser fur Berlrn mcht aus dem Di1uvium, welches, wie bicrnacb feststebe , gutes Wasser liefere, ent- nommeU, sonkern aus TeYl nach bret: geleitet werde, gab zu einer eingehenden Besprechung ' nlaß. Das Resultat der Erörterung war, daß die stark Wechselnde Beschaffenheit des Untergrundes bei skb]: verschiedenartiger Lagerung der Erdscbiébten nicbt überaÜ in be- stimmter Tiefe 911th Waser vvrfinden laffc; daß über der sich durckz- wog in größerer odcr geringxrer Tiefe vorkommenden Tbonschicht fast Überaü unbrauchbares Wamer finde, während andererseits auch in Yen Tcrtiärscbéchten Waffer von schleÖter Qualität gefunden worden 1ei. Zur Erlangung cines_guten Waffers sei bei Anlage bon Brun- nen die Bohrung sebr Vorjichtig aubzufübren, so_daß das schlechtere Waffe:: der oberenScbickztcn vvn dem guten Waster der tiefer liegen- den Schichten fern gebcxlten werde. Der bedeutende Bedarf an gutem Waffe): babe Hiernach eme Anlage, wie diejenige in Tegel, nothwendig gemacht, bei welcher ein Wassermangel niemals vorkommen würde.
_ Das soeben ausgegebene 12. Heft des GeneralstabLWerkes Uber den Krieg von 1870/71 schildert die Crcixuiffe von Ende September bis Mitte November 1870, also die Waffenstyckung dcr 1_ekten großen Armee des Kaiserreich untcr Bazaine uno die Er- offnung der Feldzüge gegen die im Südo m_ und Süden von Paris ueu_auftretenden republikanischen Streitfrésle, _ Dementsprechend zxrfaUt das Heft in drei größer- Abwbaitte, der_en erster die Um- zxngelxzng pon Metz seit der Schlacht von Nineville, namentlich “(ue fur d1e„Landwebr blutigen Gefecht: bei Ladoncbamps dar- stellt, und uber *die Lage der franzöfischen Armee, sowie über den “Zustand , der Fcstnng bei der Kapitulation treffende _Urtbexle, abgtcbt. __ Früher als die dentscben Truppen m Lotbxmgen, War die Belagerungsarmee von Straßburg durch den JU] dtexer Festung zur Verwendung im Felde wieder fret geworden.
te Darstellung Folgt daher zuerst dem U17. Armee-Corps unter General von Werder, ker bie Aufgabe batte, westlich nacb der _obern Seine vorzukrtrx en. jedoch, durch die bei-Lvon und Döle, m ker Bildung _begxx enen Truppen der Generale Cambriels sin) Garibaldi bejchastng, nach mehrfachen Gefechten und nach-
Gesellscbaft, bat den verdienstvollen Forscher der Vergeß'eubeit ent- rifsen und eine Nationalsubskription zu Gunsten besselbm an eregt. _ Jm Verlage von F. A. Brockhaus m thpig md vor Kurzem in dritter Auflage erschienen: Genealogts e Tafeln ur europäischen Staatengeschicbte des neunzehnten Jahrhundert? von dr. tied. Mag. O_ertel, berauögegeberx von Wied. Tbeod. thbter. ie ursprungllcbe'Anlase des nußlkcben erkes ist auch in dieser neuen Aufla e beibehalten worden. Das esammte Material ist auf 118 Tafe n vertbeilt, wodurÖ sich der Inhalt gegen die zweite Auflage um 14 Tafeln vermehrt hat, doch ist m Folge zweckmäßiger Emschränkun en daß Volumen, „des Werke! nicht stärker gewvrden. Die genealogiche Emleitun „ut „von dem Herausgeber neu umgearbeitet worden. Derselbe isx terbet von der Ucberzcugung geleitet Kvorden, das; der GegemyarF dte frfzbere genea- logiscb-statistische Einleitung nicbt mebr ent1prxcht._ Dtese Er_u_nd- anficht bei denTafcln durchzuführen, lag aber mcht nz der Ber- man der neuen Auflage. Alle Statistik„ die ta unzähligen Werßen verbreitet ist, beiseite laffend, ist nur eme genealogische Em- leitung nacb Familien gegeben, um ibren Ursprung kurz darzulegen und den Zusammenhang mit der Gesenwart zu Vermitteln. So wurden die Familien: die Askanier, die Häuser Bonaparte, Capet, Feffeu, die Hohenzollern, Liechtenstein, Ltppe, Lothringen, Mecklen- urg, Nassau, Oldenburg, Reuß, Savoyen, Schwarzburg, Waldeck, die Welfen, die Häuser Wettin, Wittelsbach, Württemberg und Zäbringen einer mehr oder minder ausfübrlicben Besprechung unte):- worfen und daran die kleineren Häuser Arenberg, Beau arnats, Bernadotte, Grimaldi. Isenburg, von der Leyen, Njegos, brenb- vißscb- Salm und Solms in kurzer Erwähnung geknüp . _ Du Bearbeitung des überaus reichen Matextabs zeigt yon gro_em Fletße und einßebendem Verständniß in genealogxschen Dm ez1, 19 „daß dre .Genca ogischen Tafeln“ auch in der neuen Bear ettung dre alten Freunde bcbaljen und neue erwerben Werden.
Gesperbe und Handel.
Nach dem Geschäftsbericht der Berlin - Kölxxischen Feuerversicberunqs-Aktien-Gesel[schaft betru dle Ge- ammt- Versicherungssumme Ende 1876 1,381,696,66 .“. “gegen 730,417,919 .“ ult. 1875 , die Gefammt - Prämieneinnabme 3,559,214 „45. gegen 1,958,063 „M Die Brandschaden- Re- serve hat sich bon 169,896 «46 auf 256,755 „46, der Kapital- Rcservefonds von 38,075 „M auf 48,001 .“, das Conto ,für Sparfonds von 14,985.“ auf 321855“. gehoben. Dcr RcingeMnn, wovon 60,000 „45 zur Außzabluna der Dividende von 5% gegm 40/0 Z; 187b5 erforderlich, beziffert sich auf 100,260 „46. gegen 86,750 tm 'orja re.
_ Die Magdeburger Bau- und Credit-Bank bat, ein- schließlich eines Vortrags von 11,160 ckck, einen Gcsammtgejvmn 'von 626,489 .“. erzielt, dem ein Reingewinn von 353,709 «44 entsprxcbt. Von leßterem Werden 23,978 M. zu Tantiemen, 3714 .“ zur Doti- run des ReserVLfonds und 6017 «M zum Vsrtrag, guf 1877 ver- wen et werden, während 320,000 «45. mit 53 0/0 Dwrbende auf das Aktienkapital von 6,000,000 «M vertbeilt werden. Die ypotbeken- chulden betragen 186,500 M, die Buchscbulden 134,764 «FQ, die
ccept-VerbindliÖkeiten 296,792 „44, die Hypothekenforderungen 1,121,333 .O, die Wechselbcstände 980,230 „sé, die Effektenbestände 226,870 ckckck: _ ' " ,
_ Nach dem Geschäftsbericht der Sacbsrséb-Tburxngiscben Aktien-Geselsschaft für Braunkohlenverwertbung in HaUe (:./S. beträ t der Gewinn ro 1876 auf verschiedenen Werken der Gesellschaft 6 7,355 «M, der erlust auf anderen 34,745 „44 Die General-Unkostcn erforderten 63,665 „74, die Zinsen 47,880 :ck, die Abschreibungen 401,293 .“, auf zweifelbafte Forderun en 8150 „ja Es Verbleibt ein Reingewinn von 71,609 „S, der fi durcb den
dem sich inzwischen die 11. Armee nach der Seine in Marscb geseßt hatte, auf diesem neuen Kriegstbcater Verblrcb und Mitte November bei Dijon in konzentrirter Stellung die weiteren Maßnahmen des Gegners abwartete. Jm Rücken seiner Truppen batten unterdessen die ]. unb 4. Rcservrdivi- sion Schlettstadt uud Neubreisacb erobert, Belfort etngeschlossen und ihre Verbindung mit dem )(17. Corps bergesteklt. _ Das Werk Wendet sich nun “den beiden von Metz abrückenden Armeen zu, welche *die Einschließungstruppen von Paris im Norden und Süden zu sÖÜZen bestimmt Waren. Die 1. Armee, welcbe zunä_cbst das seit längerer Zeit belagerte Verdun nehmen soÜte, fand danekbe von an- dern Truppentbeilcn bereits besext und gelangte unbehelligt nacb Reitys. Die 11. Armee dagegen erhielt, während (Ze fich der obern Same näherte, Meldung von der durck) das Vordringen neuer feindliöber Streitkräfte an der Loire Wesentliéb veränderten Lage der Dinge im Süden vOn Paris, Welche Schnelligkeit und Ziel ihres Marsches beeinflußte: Unter Räumung von Orleans batte General von der Tann der überlegenen Loire-Armee das Heftige Treffen bei Coulmiers geliefert, dessen Verlauf mit Genauigkeit dargestellt Mrd, und war bis Tours zurückgegangxn. Dort stieß die Armeeabtbeilung des Großherzogs von Meckkenburg zu ibm, und gleichzeitig lanatcn die Vorderen Truppen der 11. Armee von Osten her auf der großen Straße von Orleans nach Paris an. ,Die nächsteZukunft m11ßte1ebren, in wie weitdieschnell zusammengeraffte Ucbermacbt dcs cinch fähig war, gegsn eine schon in zablrciäben Kämpfen chrobte un von bewäbrten Führern bcfcbligte Minderzabl geschulter Truppen das Feld zu halten.“ Diese Schluß- wvrte des Heftes Weisen auf die Kämpfe an ch Loire und an der Somme bin, die als Gegenstand der nächsten Schilderung bevorstehen.
Die Königliche Geselchbaff der Wissenschaftler: bei 'der
UniVexsxtät Göttingen läßtin erzur Feier von Gauß' hundert- jäbrrgem Geburtstage am Morgen des 30. Aprild.J. zu Veran- staltetxdcn öffentlichen Sitzung den Professor Schering, Welcher von tbr mxt der Herausgabe von Gauß Werken beauftragt ist, eine Ge- dachtmßrede_auf den großen Mathematiker bglten. Außer den schon zur „Kenntnis. gelangten Briefen Von (Hauß' giebt es im privaten Besttz noch eme erbeblicbe Anzab!, de_ren Mittheilung nicht nur zur Vecvollständigung der Lebensbctcbretbung des großen Geometers, Astronomen'und Phyfikers, sondern a_u,ch zur weiteren eranSgabe voyßdeffen literarischem Nachlasse für dre Königliche Gesc schaft der Ytsmehaften in Göttingen von großer Bedeutung sein würde. (S. «zn exa .
Hannovex, 12. April. (Allg.Zt„q_.) In 'der Mitte des nächsten Monats Wird bur em großes Musikfest stattsmden, welches drei Tage dauexn (011. Am Haupttage kommt das Oratorium ranz 81]th ._Dte bxrltge Elisabeth“ zur Aufführung durcb die ufik- A ademte (Drrektion Kapellmeister Bott und Mufik-Direktor O. H. Lange? und das Königliche Orchester. Die musikalische Lei- tung des Fe_tes liegt in der Hand des Hrn. KapeUmeister Bott. ])r. Frcznz Lxszt,und viel: angesehene Tonkünstler werden zu dem Feste [73er erjchemen. Die musikalische Tenbenz des Festes wird im Wesentlichen durch die moderne Richtung bedmgt sein.|.- „M,
In Steézen wrll man den drecbundertsten Geburtsta„g Peter _Pau Ruben s ' am 29. Juni festlich begehen, da Siegen unter de'u Stabten, Welche um die Ehre, der Geburtsort des Meisters zu sxm, strextezj, de'n Sieg behauptet. Es hat fich zu diesem Zwecke em Com1ts gebtldet und beschlossen, eine marmorne Gedenktafel am Ratbbause anzubringen und eine Feier im Ratbbaussaale zu be- geben. .Wenn “512 dazu gesammelten .Gelder ausreichen, will man em Reltefyortrat des Künstlers anfertigen [affen und im Ratbbaus- saale anbringen.
In dem (ast gapz abgelaffenen Lübbincber See bei Guben ist vor Kurzem eme,mcht gap; unbedeutende Pfa [) [ba u - Unsied elu ng hervorgetreten, dle, auf zjemlicb s umpfigem Boden errichtet, durch eine
Vortrag aus 1875 auf 77,290 .“ erböbt. Davon erbaljen der Re- servefonds 18,580 .“, der VerwaltungSratb 2901 .at, dre Inhaber der Prioritäts-Aktien 29/9 Dividende mit 55,400 „Fl, und 5368.“ werden MY das laufende Jahr vorgetragen. Das Stamm-Axtten- Kapital i in Höhe vor! 4,2W,W0 ckck voraesebeu, doch fin? bisher nur 2,700,000 ck emittlrt, die nach Vorstehendem eine Dtvtdende nicht erhalten.
_ Die Bochumer Bergwerks-Gxsellscbaft bat in 1876 einen Gewinn von 516,028 .“ erzielt. Hrervon entfallen als Re- servevortrag auf neue Rechnung 66,028 ..ck, so daß ein Reingewinn von 450,000 .“ übrig bleibt. Von diesem kommen 10 “/. an den Reservefouds mit 45,030 ckck, 6% Prioritätk-Dividende auf die Aktien [.jtt. &. mit 225,000 .“, 4 “/9 Dividende aufdie Aktien bitt. l;. mit 300,000 „77, von dem_Restgewinn Von 150,000 .,“ 9/1o=3 % Super- dividende auf die Aktien bitt. 4. ur_1d 13. mit 135,000 «li, 1/10 Tan- tiéme für die Mitglieder des Aufjichtßratbes nut 15,000 .“ Der Reservefonds beträgt 341,851 .“ Den Kreditoren “per 231,57? .“.
fte en in der Bilanz Debitoren mit 60787945. gegenüber.“
- Die Bilanz der GelsenkircheneuBergwxrks-Aktien- Gesellschaft weist, der „B. Vörs. Z.“ zufolge, emen Gesammt- Bruttogewinn von 1552665.“ auf, von welchem Betrage 293,235.“ zu Lasten des Gean- und Verlust-Conto in Abzug zu bringen find; als Reservevortrag für 1877 gehen 114,692 .“. ab, o daß ein Nein- gewinn von 1,144,736 «M verbleibt. Hiervon entfa en 1,012,500 „s. als 740/0ige Dividende an die Aktion re, 114,473 .“. als ordentliche Dotation an den Reservefond und 17,763 .“. als Tantidme an den Verwaltung5ratb.
_ Die Außig-Teplißer Bahn bat in 1876 befördert 815,438 Personen (_13,859)) und 2,771,727 Tonnen Güter é+163,133
mme» Die Bruttoeinna men betrugen 2,898,603 Fl. +297,420 Fl.). ie Betriebsspesen belaufen steh auf 1,182,998 Fl., so daß ein Ueberschuß von 1,715,609 Fl. verbleibt, der zur Zahlung „ der Steuern 2c. mit 62,542 Fl., dann zur Verzinsung und Amortisirung sämmtlicher PrioritäZep-Anlcben mit 937,469 Fl. Verwendun fand,. To daß“ für die Dividende des 5,260,500 F . betragenden ftien- apita s eine Sumxne von 715,597_Fl. übrig bleibt. Der Verwal- tungSratb scblägt d1e Vextbetlung cmer gegen das Vorjahr um 15% böberen Dividende, nämlxcb 10)“, und dte Dotirung des Reserve- und Erneuerungsfonds unt 160,000 Fl. vor.
_ In den Vereinigten Staaten von Nordamerika wurden_im ersten Quartal d. J. 2869 Handelsfallifsements mit Pa1fiven im Gesammtbetrage Von 54,538,074 Dollars an emeldet. Während des ersten Quartals 1876 betrug dle Zahl der Falltffcments- 2806, und die Pasfivetx _stxllten sich auf 64,644,156 Doüars. Die Stadt New-York paxttztptrt mx diesen Pasfiven im vergangenen. Quartal mit einem Funftel und rm ersten Quartal 1876 mit einem Siebentel des Betrages.
Verkehrs-Aaskalten.
Jn Hebburn am Tyne lief anx Sonnabend ein neuer, der engli _cben Kanal - Dampfschrffgesellscbaft gehöriger Zwil tngsdampfer „Expreß' vom Stapel. Derselbe ist in anderer Weise gebaut, als die ,Castakia“, soll aber größere Schnellig- keit bestßcn, an der es dem letzteren Schiffe gemangelt bat.
„Southampton, 18. April. (W.T.B.) Das Postdampf- schrff „Rhein“, vom Norddeut eben Lkoyd in Bremen„ welches am 7. Apr1l Von Ncw-York a egan en War, ist beute wobl- bebalten bier angekommen und bat na Lan ung dc'r für Southamp- ton bestimmten Paffagiere, Post und Ladung, um 6 Uhr Morgens die: Reise nacb Bremen fortgeseyt. Der „Rhein" überbringt 126 Passa- gtere und volle Ladung. '
Dammscbüttung mit dem festen Lande verbunden ist. Der Pfablrost“ ist derartig konstruirt, daß wagerecbte Lagen von Baumstämmen (an- scbeinend hauptsächlich Erlen und Kiefern) mit Steinen bedeckt find. upd dieseScbichtcn fich mehrfach bis zur Oberfläche wiederholen; um diese Schichten herum find doppelte Reiben von Pfählen geseßt.
“Salzbuxxtz, 15. April. Im Juli 1). J. solT bier ein groß- artrges Musx fest staottfinden, zu welchem die Internationale Mozart-Sttftung dtq Anregung gab. In erster Linie werden Mozarts Werke unter M1t1v1rkung der bedeutendsten Künstler zur“ Außübrung gekangen.
London, 17. April. Aus den Provinzen liegen zahlreiche Berichte über heftige Stürme und Hochflutben vor, die iw manchen ällen sebr verbeerend Waren._ Von der Küste Werden meh- rere mit ebensverlust verknüpfte Sch1ffbrüche gemeldet.
New-York, 16. April. _Ein weiteres Schiff mit 360 Astanderern an Bord ijt von hier nach Australien abo- geege .
Theater.
Im National-Tbeater findet beute in Fo[ge vielfacbec' Anfragen eine Aufführung des „Lumpacivagabundus“ mit A. Wei- rauch als Knieriem zu balben Preisen statt. Hr. Ludwig Var- nat), Welcher jeßt von seiner Indispofition wieder vollständig her- gestellt ist, wird nunmebr sein,Gastspiel definitiv am Sonnabend mrt .Gajus Gracchus' beginnen.
_ Jm Tbalig-Tbeater ging am Dienstag zum Benefix des KapeÜmeisters d1eser Bühne, Hrn. Mohr, zum ersten Male in Scene: Confusius [R., Burleske in 3 Akten von Ad. Jaime *.xnd Pb. Gille. Mufik von Leo, Delibes. Das Libretto, dem- eme ntcbt,üble Idee zu Grunde liegt, ist zu possenbaft gehalten und stark in dze Breite gezogen, „Wodurch es stellenweise ermüdend wirkt. Dex deutjche Bearbeitex schemt diese Fehler des Originals noch ver- größert 'zu haben. Dte Mufik von Delibcs, einem jungen Pariser." Kompomsten, der sich durch seine komische Oper: „Der König Hat's_ gesagt“, Welche heute im Königlichen Opernbause zur“ Yuffubrun kommen soll, xinen günstigen Ruf in der mufika- lischen We t erwvrben bat, tst, obne gerade originell und bedeutend-
zu sein, gefällig und mslodiös und enthält einige recht ansprechende“,
Nummern. Am gelungensten ist der zweite Akt, gegen den beson- ders der erste'Akt merklicb zurücktritt. Die Darstellung im Thalia» Theater kann 1111 Ganzen als eine recht gelungene bezeichnet werden, wofür“ dex lebhafte BetfaU Von Seiten des Zublikums Zeugnis; ablegte. Die T1telroUe des „Confusius 1T.“ ste te Hr. Direktor Thomas mit“ s? tmrksaxnem Humor und erbeiternder Komik dar, das; sein Spiel dte SÖWQÖM der gcsanglichen Leistung deckte. Dic mus1kalisch inter- effanteste'n RoUen des Stückes, die des , rinzen Leo“ und der „Prin- zesfin Gtrandolc' fanden in Frl. Dam ofer urzd dem jugendlichen- Frl. F.,Kopka, die zum ersten Ykale Gelegenheit hatte, ihre klang- one bildungsfäbige Stimme in. einer grbßeren Pärtie hören““ zu kamen, und ein reizendes Liedchen im zwexten- Akte (1a capo fingen mußte, befriedigende Vertretung. Die Inscem'rung der Operette zeugte von Sorgfalt' auch das Orchester unter,Le1tung des Benefizianten löste seine Au gabe mit Präzifion und Stcherbeit. Besonderen Bei- faUs batte *“fich die reiche und geschmackvolle Ausstattung zu erfreuen,.
Redacteur: F. P r c- h m.
Verlag der Expedition (Kessel). Druck: W. ElSaer.
Vier Beilagen (einschließlich Börfm-Beilage).
Berlin:
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des Deutschen Reilbz-Juzrigrr; nnd Königlich Prrußisckkcn Itaaft-Inzeigrrs: R Berlin, §- "Ü Wilhelm-Straßc Nr, 32,
. Jté'akbriezfe unä [ZUb-WuchunJI-Jaobso, 9, Zudlmxtatjomn, Qufxebobe, sorlaännßeu Z
!
_ ssrbäufe,76rpacbtunxsu,Zubmiuiaosnate.„ 7. [.ibkrarisobe Lussigeu. . 7€r1005uug, ömortißation, Jinmblnux » 8. Tbeatsr-ansjgen. & u, 8. „. 7011 öfksntljcbeu kapieren,
Oeffentlicher Anzeigcrk
«' 5. [uäuvtriells Lßabljöaewsntz, kabrjken umi (Zrosabanäel
11. 1101-01, ' 6. ?embioieus Zskannknacbuußsn.
] 9. kamjlien-Raebrjedten,
lu (Lor Zörsan- beUaZ-Z, _,
Verkäufe, Verpachtungen, Submisfionen :e.
[3346] Bekanntmachung.
Es sind bis zumWLJ. Mai d. I. zu beschaffen:
247 Helme, 83 Yormsterriemen, 246 Lcibriemen,
645 Maxztclricmen, 401 Kochgeschirrriemen,
240 Toxmsterbi[fstragerjemem 26 Portepees,
1698 Sabeltroddel, Signal-Jnstrumente 2c.
Bewahrte Ltheranten Wollen ihre Offerten franco
bis zum 23.13. MHZ. vcrficgelt einreichen; 5Proben
suzd betzufyacn. DW Bedingungen können Vor-
unttags zwtscksxn 9 und 12 Uhr auf der Regiments-
Kammer emgc|ehen Werden. Spandau, den 16. April 1877. Die BekleidungZ-Kommisfion des 4. Garde-Regiments zu Fuß.
[3404] Vckanntmuchung.
,Die zum Bau cinssKaserncments für das 2. Va- tatlkon ]. GZrdx-RethnxUts 5. FL erforderlichen Mayrer-Matcrlahxn sollen im ege der unbe- schrankten'Submtksion vergeben Werden. Ein hier- auf bezüglrcber Termin ist auf
Sonnabend, den 28. d. MW., ' Vormitjags 10 Uhr, 1mBnrean dcr 1111jcrzc:ch*nctct1Vermaltung, Breite- Straße Nr. 29, bic'rsclbst, anberaumt, bis zu welchem Unternehmer ibre Offerten mit der Auf- schrrft: ._.Submirfion auf Manrcr-Materialien“ franco 'emrelckycn wolken.
Bedingungen 11:31“ Kbsten-AnsÖläae können in unserem Bure_an Wahrend der gewöhnlichen Geschäfts- stunden eingeyeben wcrden; auch werden solche auf Wunsch dLU Unternehmern abscbriftlich gegen Er- stattung dcr Copialienkostcn übersandt.
PoLSdam, den 12. April 1877.
Königlickze Garnison-Berwaltung.
CYesuklZau dcr Warthc-Brücke bci Küstrin. o :
1) Die Auöfsibrmm sämmtlicber Fandirungs- und Maurcrarbciten einschließliä) Lieferung der. zuxebörigsn Hölzer (ca. 1050 Kbm.) und Ei1entbeike (ca. 6500 K.),
2) Die Lieferuna VON:
3186 Kbm_. Betonstcinen, 1846 Tau1end Zichln (klinkerbarf gebrannt), 55 Kbm. Rsxdcrsborfer Kalksteinen, 186 Kbm. Kalk, 4787 Tonnsn Csment, 2363 Kbm. Mauersand, 1500 Kbm. Sprengsteinen zuSteinpacknngen,
e_a. 500 Kbm. bkarbeitctcn Grantwerfsteinen
in öffentlicher Subngission vergeben werden.
Zetcbnxxngen, Kottcxmt1schläge und Bedingungen können 111. der_n Bauburcau vor dem Zorndorfer Thore bier1elb_1t 16.1161) ci11g0_seben, die Schriftstücke auch gegen Erjtattuxqg dcr Ab1chreibegebühren bezogen werden.
Anexb]etu1tgen, auf den von bier zu beziehenden Submrmronsformukarcn 111 der vorgeschriebenen Weise abgegebem, müssen bis znxdkm auf Montag, den 7._Mai1877, Vormittags 11 Uhr, angeseßten Termxye bortofrei nnd verschlossen, mit eutjprccbender Au_s_s_cbrrft versehen, eingereicht Werden.
Zu der Subthio-n 341 1. werden nur Unterneh- uxer zugelamen, irelcbe ibre Tüchtigk€it für die bezüg- llchex1 Arbeiten nachzuweisZU vermözen.
Küstrin, den 16. April 1877.
- R. Roeder. Baumeister.
[3356] 6014111 - 0001011201“
6180111301111.
Strecke Nordhausen-Weßlar. Abtheilung 17].
Die HersteUUng dkr Kunstbauten in den Loosen 5, 7, 8_und 9 s0[l, in zjvei Loosen 11 und 8 ge- trennt, mcl. theil1vxiscr Matcriallieferung vergeben werde:), und rst hierzu Termin auf dem hiesigen Abtheilungsbureau am
Dienstag, den 1, Mai, Vormittags 11 Uhr, anberaumt.
Es enthält Loos „1: 2500 Cbm. Fundament- anshub, 4300 Cbm. Mauermrk, Loos L: 3700 Cbm. Fundament- auShnb, 6000 Cbm. Mauerwerk, Offerten finb versiegelt und portofrei bis zum ge- nannten Termm mit der Aufschrift: „Maurerarbeiten, Abtheilung 171, Loos , .; resp. 1x“ engrexcbexx; später eingehende Offerten finden keine Beruchs1chxtgung.__ Die Zeichnungen und Bedin- gungen_l1egen tm Abtheilungsbureau zur Einficht offen, 516 [eßterep smd daselbst gegen Erstattung der Koptalten zu bezteben. Es wird jedoch darauf auf- merksam_ gem'acht, "da die Beste!]ung der Bedin- gungsbeste bis spate'tzxns zum 26. April erfolgen Paß, da sonkst rechtzettjge Ausfertigung uicht garan- tut werden ann. Esckmege, den 14. April 1877. Der letheilungsbaumeister.
(501,0. 150/4.)
[3428] Bekanntmackxuna.
derkoblen, Schmiedekohlen und Coakexsbll im Wkgeß
Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.
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„.f
&
JUscrake nehmen an: das Central-Anuoucen- Bureau der deutschen Zeitungen zu Berlin, Mobrenstrafx Nr. 45, die Annonccn-Cxpkditionen des „Jnvalideudank“, Rudolf Mosse, Haasenstein &__Voglcr, (6. L. Daub: & Co., F- Schlotte, Buttner & Winter, wwie alle ubrigen größeren
Annoncen-Vnrcaus.
__ *“:T_'_„1“*„ut'"_k;_ "; p_-:„'_k„-:_* * "_ --*
Tit. ??Dacbdcckcr- und":-
Die Lieferung des Bedarfs an böhmischen Braun- der Öffentlichen Submission verdungen Werden. Die „ )'U- Klempnerarbeitcn,
kohlen und an Steinkohlen für die hiesige Straf- Bedingun en liegen in unserm Centralbüreau hier zur Emfi t aus, können auch gegen Zahlung von 50 .:z pro Exemplar xon uns bezogen werden. „ vyscblonen, mit der Aukschrift: „_Submryfion auf Lieferung von Kohken resp. Coach“ ' ' b1s_ zu dem am 9 ' Lieferungslustme n'ollen unter Einsendung von un1ere1nGeschäst§lOka1e bier
anstalt für das Jahr 1877/78 und zWar: circa 700 Hektoliter Steinkohlen, ' 5000 „ _ Braunkoblm sol] tm Wege der Subn11s1ion dem Mindestfordernden vergeben werden.
Offerten sind,
Man er., Morgen?- 11 Uhr, in
Proben ihre Ancrbietcn schriftlich und portofrei mit in Welchem dieselben in Gegenwart der etwa er.
der Bezeichnun
schienenen Submittenten erö
,.Submissßén auf Braun- und Steinkohleu- an uns einzusenden. Münster. Königliche Direktion.
, Lieferung“ bts zum Mittwoch, detx LMU er., Vormittags [3415] 10 Uhr, zu Welcher Zelt dtekelben eröffnet werden sollen, einreichen.
Die zum Bau eines Betriebs-Materialienma a- zms auf der Werft erforderlichen Arbeiten ugnd
Die BLÜUJUUIM sind WL ÖM? Uk) in der Materialliefcrungen sollen in Gruppen als:
Strafanstalt einzusehen. Nachgcbote Werden nicht angenommen. Tit. _ Bra'ydenbnrg, den 13. April 1877. „ 11,
Koniglicbe Direktion der Strafanstalt. 111,
[3442] . Westfälische Eisenbahn.
_Dte Ltcferugg der für die eit vom 1. Juli cr. bis ].Julk„18.8 für die Westfaliscbe und Münster- Enscbede Eisenbahn erforderlichen Stück- und För-
Gruppe 16. Erdarbeiten, Maurerarbeiten, Mayrermaferial (mit Ausscblxxß der bere1ts vorbandenen Steine), Apraltarbeiten, Zxxnmerarbeit, Osensxtzerarbeit, Schm1ede- und Eifenarbeiten, Gruppe 1x.
Gruppe C'. Tit. 17111. Tischler- und „ 11T. Seblofferarbeitcn, , Gruppe 1). TÜ. )(. Glaser: und Wil. Anstreicherarbciten,
"
anstehenden Termine, in Submission verdungen werdcn.
Es werden Offerten auf das ganze Objekt, wie
ffnct Werden, Portofrei auch auf einzelne Gruppen 14, bis 1). angenommen.
Offerten smd bis Sonnabend, den 28. Avril, Mittags 12 Uhr, versiegelt Und frankirt mit dcr Bezeichnung:
„Offerte auf den Bau eines Betriebs- „ Materialienmagazinß" an 0113 unterzeichnete Kommission einzusenden.
__Dge Zeichnungen, KostenansÖlaJSextrakt und Strb- mrxstbnsbedingnngcn sind zur Einficbtnabme in dcr dre7settigen Txcgistratur außgslegt; “daselbst körmen (mch Bedingungen _Und AUSzügc aus dem Kosten- an1chlage gcgen Erstattung dcr Kosten in Empfang genommen werden.
Wilhelntsljaven.d,cn 17. April 1877.
| , thscrlichc _ Marine - Hnscnbnn - Komuusnon.
BeMn-Potsdam-Magdeburger Eisenbahn-Gxesellsthast.
[3362] Nebst.
[kilmw per 3]. dgooraabek 1876.
C'recllt.
. BaU-Conw:
]) Bahn Berlin- Magdeburg-Helm- stadt resp. Schö- ningen . . . . M105,505,575. 40.
2) Wannsee- und Bic-
derik-ZerbsterBab_n_„ 7,715,982._37_.__
. Antbeil_der Geseüschast an den Braun-
schweigijcben Bahnen . . . . . . . .
. Antherl der Gesellschaft an der Berliner
Stadtbahn (eingezahlt mit 30%) und Zinse: 1,836,918
. stpofitioms-Ländersien . . . . . . . 1,572,543
Effexten 366,765 Dteselben bestehen in:
Thlr. 133,000 :,.74 399000 40/0 Bcrlin- Potsdam-Magdeburger _Ei- senbabn-Prioritäts-Obltga- tionen [.jrt. .S.. 11. 13.
„ 3,000 : «jk. 9,000 NiederschlefisÖ- „ MärkischeEiscnbabn-Actien. . Vorratbige Materialien: 3. Oberbau-Materialien _ desErn€11erungsfonds 516. 2,196,958. 41. b-Sonstige Betriebs- Ykaterialien . . W
. Verschiedene Debitoren:
8. Abschlags-Zahlungen an Bau-Unter- nehmer, Lieferante'n 2c. MF nych nicbt beendigte resp. auf solche 5) rbetten und * Lieferungen 2c., über 1vclche noch nicht definitiv abgerechnet ist „M 1,539,411. 98.
1). Sonstige Debitoren ., 4,050,890-13-
Caffen-Bestand am 31. December 1876 .
113,221,557 19,003,751
3,221,626
5, 590,302 601,992
.“ „55
]. Actien-Capital-Conto.
Ennsfion. . . . . 71. 44,5% Prioritäts-Obli
)(. Bstricbszuschüffe zum An
Berliner Bahnhofs) .
)(]. Ngto-Gewinn bei dem
Stamm-Actisn dör Geselk )(11. Rcserbe-Fonds . . . . )(111. Erneuerungs-Fondß . .
R:]erbe-Fomds) . WU. Rückstände von gekündigte (einschließlich der am 1.
UK. Versxbiédene Creditoren . )()T. Betrxebs-Ertrag pro 1876
145,415,456 82
Der Ausschuß
der Berlin-Potsbam-M debnr er Ei enba nkGe el! a t. vülbekx. Yieoeßke. kskilll-Tetu! M f
l'. Kst-ehmauu.
Verzinsung und Amortisation der Priori-
Beitrag zum Erneuerungs- Fonds . . „
dem Amortisations -
Millionen Ma
dem ReserVe- Fonds . . , dem Ertra-Re- servefonds . ., der _Kranken- Kaste für Be- amte und Ar- beiter. . . „ Ferner find verwendet: zurAbschreibung der Kosten der Vorarbeiten für verschie- dene projek- tirt gewexene Bahnbau en, .“:
bleiben zur Vertheilung
11. 40/9 Pxioritäts-Obligationen 1.165, „4, u, 13. . . . . . Amortlßrtx "40/0 Prioritäts-Obkigationcn [.jtb. .“...u. 13. . 17. 40/0 Pxlbrttats-Obligationen 1.165. (3. neue (Emission . 7. Ambrttswte 40/0 Prioritäts-Obligationcn Dich. 0. MW gationcU bitb. 1). neue Emi ion 711, 41!- Prioritäts-Obligationen1.111. 13. . . . . ff. . 4? PrYorikäts-Obligationen 1.185. 14". . . . . 11T. Amorttfirte Ob[igationcn gekündigter Anleibsn
Beiträge aus Betriebsfonds zum 1an- resp. Neubau des
FUT. Reservirte Betriebs-Ueberscbüffc br0'1876' 86 1731310 (EKU;
)(17. 211nortisations-Fonds “zur. D'eckbnx'; ZEZ'JLZÜH11U'1 Ägibs 11115 Sccbs MiÜionen Mark Braunschweigifcbe Eisenbabn-Acticn
W711. Rückstände von berloosten Prioritäts-Obligationen . . . FAU. Rückstände Von fälligen Coupons und Dividendensckwincn
pons pro 11. Semester 1876) , . Die Einnahmen betragen (incl. 23% Dividende bon unsere11_t Arxtbeil an den Braunschweigiscben Bahnen Pro 1876 mrt 450,000 „FH. . . Dic Ausgaben betragen:
Bahnberwaltung und Unterhal- fung . . . «Fü 5,653,000. 12.
täts-Anleihen „ 3,317,406. _.
. ' "Mithin Reinertrag «16. 2,465,390. 59. Htervon smd zunachst überwiesen:
Deckung des gezahlten Agios auf sÖWeigische Yenbabn - Acticn
, Von den verbleibenden „44 2,153,846. 15. tft an Staatssteuer zu entrichten. . „
Womit sich 34% als Dividende ergeben.
„M
(30,000,000 4060800 2,140,800
18,439,500
2,560,500 30,000,000 6,000,000 9,000000 „ , _ _ 1,497,600 [agc-Capitalc (incl. 1,500,000 5-6.
1,591,266 461,954 450,000
2,001,720 .:“ 100,720 *
32,000
n Prioritäts-Anleihkn . . 2,150 51,900
_ch'kan'fe . U11bx'zog'cn . gébli'ebc'ncé 7ck2ast.........,
],519,243 “
Januar 1877 fälligen Zins-Cou- ' ' ' ' ' ' " ' 1,446,351
. , o . . o a
.46 12,384,032. 16.
948,235. 45. „ 9,918,641. 57.
Fonds zur rk Braun- 11,500. _. 187,990. 8. 38,084. 60.
5,081. 96.
68,887. 80. „ 311,544. 44.
53,846. 15.
cm die Actionäre . . . . 2102000 _-
145415456 "873
Das Direktorium
der Berlkn-Potsdam-MManger Eisenbahn-Gesenstljast-
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