1877 / 94 p. 3 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 21 Apr 1877 18:00:01 GMT) scan diff

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zur Untersiüsung der spärlichen regulären Militärmachi an die Organifiriing und Audrüstung der Territorial-Mrliz YM. Bis cht hat die Regierung bereits neun Tabors unter &affen und sollen noch zehn Tabors innerZalb 14 Tagen quf Kriegsfuß geseßt werden können. _ Die andelSoerhältniffe find in Thessalien die ungünstigsten. Die Kaimés haben den Handel vollständig gelähmt, die Kaufleute _zieYen _es vor, ihre GeschäfteÉu sperren, als ihre Waaren fürwxrth os e Ain naten herzugeben. ielc wohlhabende Griechen iiberncdeln nach [then, die ärmeren Leute ziehen auch Land, wo maxi Arbeitskräfte braucht. In den Städten herrscht eine trostlose Oede und Stille. Das Feld behaupten nur die Soldaten, welche excrziercn, Schicfziidiiiigen haltcn, an den Frsiungswcrkrn arbeiten, Munition ablagern iind Prilvcr nach den Pulver: ihi'irmen transportiren. Man merkt es, daß ein System, welches mehr als vier Jahrhunderte geherrscht, mit dem Tode ringt und daß etwas Neues im Werden ist. Die Türken zeigen eine Beklemmung, wrlche mit den kaum mehr ver: hehltcn Hoffnungcn der Griechen seltsam kontrastirt.“

_ Dcr „Köln. Ztg.“ wird aus Post, 20. April, telegra- p1)irt: Bci Kalafat werden neue Schanzen errickziet. _ Tie Vorhut drr Montenegriner steht am Eingange dcs Trigapaffss; sechs BataiUone sind vorgestern nach Osierog ad: nesandt worden. Fürst Nikita ist zur Armee gcreisi. Bci Niksik wird ein Znsammenftdß erwartet.

_ Dcr „Tenich“ kommt wiederholt auf das Neiiira: litätsbediirfniß Frankreichs zuriick. „Die Stellung Frankreichs“, schrdibt das genannte Blatt, „ist dßrmai'endurck) die Umstände vorgczrichnet, daß fie für Niemand zwsifrkhait sein kann. Frankrrick) wird nicht nur eine politische und mili- täriicbe, sondern aiich eine moralische Neutralität beobachten. Did öffrntliche Meinung in Frankreichisiinmitten der Unterhandlungdn, welche did Europäischcn Kabinete ds: ichäfiigen, iii dcmcrienswertlxr Weise Herrin ihrer selbst ge: bliebdn, und schickt sich auch )'th an, dcmGange derreigniffc [€diglich ach Zui )aiicr zu folgrn, wobei sie von dsr Régirrung mir verlangt, das; sii: sick) ebenso gewissenhaft jrdcr Ein: mischung enthaltd, wie sie selbst.“

_ Die „France“ hat (LUS dsr tiirkis (11811 Botscbast in Paris ein „Mitgethsilt“ crhaltrn, in wclciidm dic bul- garischen Gemetzel weggclcugnet wcrddn. Es hrißt darin

unter Andersm: _ _ _ „Wir begreifen nicbt, Wie man nach dem bellen LickIi-c, welchc§

fick) iiber die Vegrbenbciten in Bukgarirn vrrbrcitrt Hai, dcn Namen dieser ungliicklirhkn Provinz ausbeiiten kann, um die öffriitlichr Mei- nung durck) Gerüchte irre zu fiihren, die an die Gefahr eiiies Blut- bach glauben warden könnten. Es ist gegenwärtig ganz notorisch, daf: die Ereigiiiffc, dcren Schauplatz Bickgarieii im vergangenen Jahre gewiss:: ist, lediglich das Resti'ltat eines Kampfes zwisch€n cic- wiiien. von ciiicr frcmden Verschwörimg ausgereizten Und mit Waffrii rcricbcncn ckéristlickycn Und unverscbcns mit beispiklldscr Grausamkeit iii ibrer Person imd ibrem Eigentliiime angrgriffcncn muselmanisrden Bevölkerungen Waren. Man scheint gleichwchl auf die Leichtigkeit, mit der die öffentliche Neugier sich im vorigen Jabra täuschen ließ, gezählt zii babcxi, um die Redaktion der „France“ 51: dcrldcken, in diescr Wrise WU mörderischen und VerniÖIUiigsvlänen zu spreÖen, wxxtcbe nur in dsr Einbildungskraft gewiffkr iibeswolicndir Köpfe 2 ii 1th.“

x Die „Francs“ weist disse Entgegnung, indem sie an die brfannten Koniiilarderickse von Schuyler und Baring criimßrt, als ganz Uiidcrechtiat zuriick. Die Vidrti', sagt sie, hat bei rms allo Sympathie imd (LUTZ Vertraiien vrriorsn; Um sie zu vcrthcidigrii, müßte man nicbt das T0dc§röchelu ihrSr christlichen Unterthanen gehört haben.

_ Man schrdibt dem „W. „Frcmdondl.“ vom 18.: „.Das Einlaufen eines türkischeii Paiizcrgoichwaders in dir. DonaUmiiiidungsn ist ein USULL“ Brwris ddiiir, daß die Stunde drr Entschridmig hrrangenaht ist, und in Konstanti- nopel berilt mcm sich daher, Vorkehrimgrn ZU treffen, auf daß nicht ein Theil dch rxtssiicbenHrch Oberhalb Galaiz iiber die Donau icHs, Und in die Dobrridsckxa cinriicke. Zwar hat die Dobrudscha vom strate'gisckJ-cn Standpunkts aus keine so große Wichtigkrii fiir ein Kricchhcrr, als daß man, Um sis JU drobern QDSL“ zu vcrtheidigrn, eins Schlacht wagen Und da: "dci Taussnde von Mensckxnlebrn aiifdpfcrn sdllté; dagegen ist sid fiir did Vsrpflegung Und Armirniig dss kiirkischen HOME von grdßtcr Wichtigkrii, Und da[)sr ist man in Konstantinopel ciiti'cbloffon, dissen simidfigen imd armsn Erdwiiikrl mit Anstrengung allrr Kriiftr 511 vcrihridigsn. An der Siidgrrnzc dicsEcZ Landstrichéz liiiift Nämlich die Bahn Kiistriidiche:Tsckxrnuwoda, wclche chi fiir dis. VrinkrgUng dcr türkischen Armci». in BiilZaridn von größter Wick)tigkeit ist, da die Bahn Varna-Rrxsticbnk allein fiir diestn Zweck 11ick)i ans»: rsickit, zumal auf derirldcn aUch Munition und aiidsrrs Krieg?)- maidrial von KOUstÜUÜUOPLl iiach drii TOUÜUfSstUUgM gs: sänifft Wird. Erstrrc Bahn min, im VOfiYL dor Riiiiéii, wäre für 018 Türken ein großer Vcr'lust und fiir dcn Feind von grdßtcr Wichtigkcit, da rr sie zu seiner Bcrprovidniirung ishr giit 139111115011 könnts, Tirs zu vsrhindcrn, Wird mm die Auf: gabs des tiirkisckwn Panzsrgsschwad€rsxs2in„Z“

Rumänien. Bukarest, 20. April. (W. T. B.) Das: Zdiirnal „Romaiiiil“ Vél'öffCUfliÖT eiiicu vdti Dsmstcr Bratiano gczrickmetcn Artikel, in wrlchcm dsrsclbr aus: fribrt, die Ncgierung habs die WM, gegen jcde Ver: [erzung Niiniiinicn-Z, wer an ) dk]? Urheber derselben sein iiidxio, vor ganz Europa zu prdtdstiren. Dic Armeen, woche gcgcti drn Protest Rumäniens im FaUe zwingender Ndidwcndigkeit daS r1imiinischc3 Gebist wiirden passirsn 111011611, müßten von der Regierung eine Fixirung der „Zone fiir den T::rchmarsck) Und die Regelung der Durchzugsvsstimmungen erlaiigcn. Eiiic Armee absr, welchc», OHM? diese Regelnng nachgesrtcht zu haben, die Grenze überschreiten sollte, würde als eiiie feindliche &handelt werden.

_ (W. T. B.) Die seit langrr Zeit schon zwischen Rußland und Rumänien schwebende Frage, betreffend die Klostergiitcr, ist nunmehr definitiv Und zum Vortheile Riimäniensgeregelt worden.

_ (W. T. B.) Das hiesige östsrreichischs Konsulat hat dsr Donau:Dampfschiff-Gesellschaft angerathen, ihre Archive in Sichsrhsit zu bringrn. _ Ans Cladowa wird hicrher gemeldet, die noch dort befindlichen Freiwilligen ixus dern icrbisch:tiirkischen Feldzugs weigerten sich, ihre _Wasxen aszgebcn und in ihre Hcimath zurückzukehren. Tie icrbiickw Regierung habe Trupprn abgcssndet, Um die- )?le zu entwannen.

_ 21. April; (W. T. V.) Der Gsburtstag des Fürsten Carl ist gestern von der Bevö1kcrung mit besonderer Xsicrlichkeit begangen worden. _ Das „Amtsblatt“ ver- ö'écntlicht die Ernennung der Obersten Haralambie, Costa- fsru, TimitreScu, Mavrichi zu Kommandanten der vier

Territorial=Divifionen, und des Oberst-Uieutenant Falcojanu zum General-Direktor des Kriegs-Ministeriums.

Rußland und Polen. Am 20. März find, dem „Kronsi. Boten“ zufolge, aus Norfolk folgende Schiffe ausgelaufen: die Schraubenfregatte „Swetlana“ die am 13. Januar in Norfolk angekommen war; die S rauben- Korvette „Vo atyr“, die am 11. Februar und die S rauben- Korvette „As old“, die am 7. März daselbst angelangt war.

Schweden und Nortveaen. Stockholm, 17. April. (H. N.) Die Königin, deren Befinden ziemlich unverändert ist, wird um die Métte des Sommers in Sofiero zurückerwartet.

Ter schwedisch : französische Handeleertrag, welcher im vorigen Monate abgelaufen war, ist bis zum 10. August verlängert worden. _ Am 12. d. Mis. starb

ierselbst, 85 Jahre alt, Oberst C. E. Ablström. _

ie Frage wegen Anstellung eines Nedacteurs der offiziöfen „Post och Jurikcs Tidning“, an Stelle des vor Kurzem verstorbenen Dichter§ Strandberg, ist jthérledigt, nachdem der Litcrat Edvard Bäxkßström dazu andersehen worden ist. Das Blatt ist im Beiiß der schwe- dischen Akademie, an welche der Redacteur nach den bisher Zielfelndten Bsstimmungen ein bestimmtes Pachtgeld zu zah- en )a,

_ 18. April. Die Kammern beriethen in ihrer heu- tigcn Sitzung den von dem Justizaussckmß vorgeschlagenen Gcsrtzcntwurf iiber das literariiche Eigenthumßrecht sowie das Forstschußgeieiz für Norrbotien. Morgen werden diese Fragen, über welche dic Kamm-ern von einander adwrichendc Befrizliiffe gefaßt haben, zur gemeinsamen Absiim: mung kommen, und am Freitag wird man die Verathung der wichtigstrn Vorlage der gegenwärtigen Session, der Heeres: drdnungsfrage, beginnen. Die Diskussion wird voraus: iicht1ich mehrere Tage wälren. _

_ 19. April. (H. 1.) Bei der heutigen gemeiniamcn Abstimmung beider Kammern wurden die von der Regie: rung vsrlangten 740,000 Kronen fiir das- Universitäts- gcbändr in Upsala bewilligt.

Amerika. Washington, 18. April. (A. A. C.) Die Großfürsten Konstantin und Alexis von Rußland statteten heute dem Präsidentrn Hayes einen Besuch ab. Morgen giebt das diplomatische Corps den Großfürsten zu Ehren ein Diner. _ Dachdem die republikanischen Be- amtcn von Siidcarolina sick) geweigsrt habrn, dem Gr: suchd ch Gouverncuréi Wade Haiiiptdn, ihre Aemter ihren Nachfolgern ZU iibrrgeden, Folge zu lcistsn, hat der Gondor: iieiir dic Schlioßung ihrer Acmter, vorbrhaltlich drr Entschei: dung des höchftrn Gerichtshofes, angeordnet.

Asien. (21. A. C.) Auf der japanischen Gesandt- schaft in London ist folgendes Tclegramm eingegangen: Dis Jnsur enten habrn cinr totale Niederlage «litten Und siiid na Hidgo zu geflüchtet. Das japanische? Hauptquartier ist Uach Kiimametto verlegt worden. Die Jiisrirrektion wird als nahezii beendigt bstrackztet.

Aus dem Wolffschen Telegraphen-Bureau.

St. Peterßburg, SOUUÜÜLUÖ, 21. April. Der „Regie: rungsbdte“ insidst: DLT? Kais er ist gestern Um 5? Uhr Mor- „ciens in chleitnng des Großfiirstxn-Thrdnfdlgers auf der Warschauer Bahn nack) Kischenefs abgereist. Jm Ge: folge des Kaisers bkfindet 1ich Prinz Ssrgej Maximiliandwiisch von Ldiichteiiberg.

Kunst, Wissenschaft und Literatur.

Am 11. Aprik starb _in_Hall_im Jnntbale der als S_(liriii- steiler _Und iirdsiirber Gekchicdtöfixrjibcr brkarmte JrranaUIkarlan Sebastian Ruf, geboren zu Libiam 1802.

Land: und Forstwirthsthast.

Ju Brrinen smdet ant ZZ., 29. und 30. Sericmbrr d. I. eine Sch1achtvich-Ausstellriwg itait._ _Zu derselbrn sind an Prämirn außgeseizt: Vom Kömglicd prerißijchcn I)iinistcrium für [aiidwiridscdafiliäyc Angelegenheiten 5000 «48, vom Senat der freien und Hansestadt Brcmeii 1000 „)(-„_ drm Centralvorstand der Olden- burgiscbcn LaiidwirthschaftZ-Geseui(Hast 1500 «7.4, zuiammen 7500 „Fs.

GeWerbe und Handel.

Dem JabreH-bcricbie der Preußischen Ccniral-Boden- kredit-Aktiengesellschaft Pro 1876 sind fd1gcnde Mitiheilim- gen eninrmmen: Es mniaßien dix gesammieii, seit der Gcicbäits- eröffnung dcr GcssUichaii (Mitte 1870) abgescbldiienen .H Up ofbeken - Darlebnsgescdäste bis Ende 1876: 160718000 „46, der ZUJaiig an Hrpotbekendarlsben im Gcichafidiiabr 1876 beziffert 1ich auf 14,431,000 „;(-., vrii den kündbarew oder auf einen beitimmicn Termin fälligeii Darlclxen iind seit dcm Beiicbrn der Gcscllsckoafi 3,37400“) „76. in unkiindbare Amoriisaiionsdarlebne umgewandelt, _dUséb Zlmrrti- sation oder sonstige Ab- und Rückzabliingsn find zuruckgefioiicn seit dem Bestehen der Geseklschast 14,869000 „16. Der Bericht hebt bervor, daß Liegenschaften nur _iiincrba1bdrs Preußiskben StaatsgebietZ bclichcn iricii, ebenso Haqurunditiickc, _11_1_ii AU§11UHMS einiger ckDresden. DEL? frczibändiq-I Pfandbriefabsa13_beziffert? sich aiif 3,25_4,050./-ß; im November 1876 trat die GeseU1chait niit einer Cmtsiion 50/0 un- kiindbarer CenfrÜ-Pfaudbriefe an den Markt. Fiir Recbnung eincr (CentralsteUe, aus älteren Besiändßn dersrkbcii, wurden 10742100“le Cciiiral-Pfandbriefe binnen der ersten acht Monako drs Jahres 1876 durrb die GcseUschafi freihändig verkauft. Die der Gerieraldkrsamm- lung Voraeichlagene Dividende pro 1876 beträgt 91; U/(, anf das ein: YMMD (Hrmrdkapiial (eine gleich bobo Dwrdcnde wiirde in den fünf „orjabren gezablt). Auszrr der statuicugeniäßen Reierve findet ein Rescrve-Vortrag von 583,052 „sé. auf da;» Jahr 1877 statt; darin sind zugleich die Provifionscrträge von denjenigen Geschäften rntbalten, welckye im Jahre 1876 nock) nicht 3111? SÖlußabrechnung gediehen waren. Die siaiutniäßige Rcseer wachst auf 486,666 „(4 _

Leipzig, 20. April. (Dr. Jdurn.) Das Meßgesckxäst ixi vdigtländiscben Weißwa_arexx ging dies Mal so _schlecht, da); mehrere grofie Firmen sicb entjcbldnen been, die künftigen Meffert nur mit Mustern zu beziehen. _ Fur wdllene S_xrumpf- waaren war der leßte Winter Höchst ungunitig, die_mei1ten Lager daher nock) woblaffdrtirt, und mir nach Phantafieartikeln gqb iich schwache Nachfrage kund. Käufer aus _dcm Orient fehlten gänzlich. _ Jm Tuchmarkt War dies Mal eme mäßige Zuinbr in allen Artikeln bemerkbar, da die abrikanien, der ailgemein Herrschenden Geschäftslosigkeit wegen, die Arbeitszeit bedeutend abgeichwcichi batien. Neuheiten gingen wie gewöhnlich gut um, ebenso wurden auch leichte und billige Stoffe ziemlich gekauft, wohingeézen gute und sxarke Waare vernachlässigt blieb. Sprembex , For te nnd Krimmitichau verka1_i_ften den größten Theil der zugefu rien Wagren, aber zu sehr gedrü ten Preisen. Amerika kaufte mxbrere Poiten billige Tuche. Wenn auch durch die feste Kundschqft einzelner Fabrikanten deren Lager fich räumten, so war _aber 1m_AUgememen das Geschäft in Tuchcn und Buckskins ein nicht zufriedenftellendes, da die Haupt-

einkäufer fehlten, und es blieb ein guter T'oeil der mäßiß zugeführten

Waare in den Händen der Fabrikanten. _ Baumwo l_ene Rock-

und Hosenstofsc, vox! denen prachtvolle M*.ister i_ugefubri waren,

Jieben ganz verxiacbläsiigt. Es fehlten auch für diese Artikel die, au,er.

_ In Hamburg wird, wie die „Wes. Ztg.“ berichtet, im nächsten Monate eine Ausstellung von deutschen Stein. kohlen stattfinden, welche in 150 bis M Sorten das Produkt fast sämmtlicher deutjcben Werke zur Ansicht bringen wird.

_ Die ,New-Yorker Hdl.-Z.' äußert sich in ihrem vom 6. d. M. dattrtezi Wochenbericht über die allgemeine Geschäfts. lage folgendermaßen:

Dic Gesammtsituaiion hat sich in dieser Berichtswoche in ici:“.cr Wrist: verändert. In allenBranchen bofft man auf bessere Zeiten und sucht_ inzwischen dercn verzögertcs Eiiitreien durch mehr oder minder plauiible Gründe zu erklären. Aus dem Westen laufen ermuibigknde Berichte ein. _ Der Geldstand war durch etwiis größere Lebhaftigkeit als seine unmittelbaren Vorgänger charakterifirt. _ Das Geschäft im Goldmarkt nahm eincn stillen Verlauf; das Agio fluktuirte zwiichen 51/8- 43/4, mit 5 als Heutiger Schiußnotirung. _ Am Waaren- und Produktenmarkt schreitet die Rekonvaleszenz zwar langsam, jedoch mit um so größerer Sicherheit fort. Die nahe bevorstehende Eröffnung der Kanal: und ancnschiffahrt läßt auf Entwickelung eines lebbaficrn Export- acschästes fast mit Vestimmtbeit rechnen und auch in der prortbrancbe dürfte der Frühling die fast erstarrte Kauf- 1u1t _wiedcrum beleben. _ Dic Zufuhr von Baumwolle in _sammtlicben Häfen der Union beträgt seit Beginn der Saison (1. September) bis (Lain 3,732,526 Ballen gcgen 3,804,226 Balken in der Paraüelperiode des Vorjahres uud ergiebt demnach emeAbnabmx von 71,700 Ballen. Der Waa ren- und Produktru- Jnipori wahrend der am 31. Mär,; beendeten Woche repräsentirt eincn Geiaiiimtwertb von 8,023,983 Doll. gcgen 7,638,271 Doll. in der Vorwoche, eine Zunahme von 385,712 Dol]. ergebend. Am Waaren- und Produ__kten-C“xport während der am Z.Apri1c„ beendeten Wo_che _ denen Gesammtwertl) in Höhe von 3,901,319 Doll. ge_J_en_ die Vorivocbe eiiie Abnahme von 50,788 Doll. aufweist _ Partizipirt Baumone init 1057 BaUen im klarirten Werth von 62,133 Doll. gegen 4790 BMW im Werts) von 277,350 Doll. in der Vorwoche_ und 4870 Ballet? resp. 5786 Ballen im Werth 27_§5,780 DoU. rcip. 449,199 Doll. in dcr Parailelwvche beider Vor- ]a re. -

Berlin, 21. April 1877.

Theater.

Im _Könialichen Opernhause kam_ am Donnerstage mii dcr korni1chcn Over „Der Köni g hat's ge] agi“ wiederum eine Novität zur Auffübrung. Dieselbe ist französischen Ursprungs; das Libreito Hat Edmond Gondinef verfaßt, die Musik ist von L:o D elib e s. Die Uebertragung dei; Textes ins Deutsche, welche der hiesigen Darstellung zu Grunde gelegt ist, hat mit Bknutzung der A. Schirmu- schcn Bearbsitung Ferd. Giimbert ausgeführt. Das Stiick zeigt so- wohl im Libretto wie in der Musik gleich auf den ersten Blick den Stsmpel icixxes U_r]prungs. Der_Text, von dem ein großer Tbcil nicht in Miiiik geieist ist und geiprocben wird, leidet an läbmendrn Länaen und würde durch _eeignete Kürzunaen nur gewinnen. Ab- gesehen von diesem Feb er ist der Inhalt drs Libretto recht Unterhaltend. Es_be[)andrlt eine bumoristiscbr Anekdote, die zur Zcit Ludwig dcs FM. ]pielt. Der Marquis v. Moiiconwur soil aa dcin Hofe des KönigS zu Versailles vorgestellt Werden. Bci der Vor- " eliung spricht dsr König von „seinem Sohne.“ Der Marquis b.]t aber gar keinen_Sok)n, sondern nur vier Töcbter. Da iich min aber Sc. Majestät nicht geirrt baden durfte, 10 mußte der Marquis für einen Sohn sorgen. Didier wird in einem Bauerii Namens Benoit gefanden, dein Grlirbtcn der Zofe der Marquise, welchér nacb Versailles gekommen, um sein Glück zu machen. Benoit weiß sich rascky in die Roile des vornebnwn Herrn zu finden und wird als Sohn des Marquis bei Hofe vorgeiielit. Bei einem Duell stellt er sich, um den weiteren_ Angriffsn .seines Gegner:“; zu entgehen, iodi. Der König hat von 1e_iiiem Tode gebiirt und dem Marqnis sein Be- daurrn ausdrücken [amen Bexioit_iit zwar nicht iodt, aber _ „der König Hat's (ici:.gi.“ In Folge demen hört das Marquistbum Bc- noits auf. Er wird teig.) bcloHnt Und verlobt sich mit Javviie, dcr ZOfL, die iiber die_ Carridra ihres Gelicbikn gatii unglücklich ge- wesen war. Die Miiiik, obwohl Überwiegend im O112ketfé11stickl „cie- balten und öfter ans Trivial? siccifend, ist zum großen Theil gefäl- lig und ansprcrbend in der (Erfindung wie in der Form und umfaßt eine Linzab1 reizender Niiminern. Die instrumeniation und Be- bnndlung des Orchcstcrs lit wrgfältig urid iteücnweiie recht charakte- ristisch und [*ckiindi'i ein nicht geringes Talent für feiner gebildete niafikaliirbc Tscbiiik. Die Darsteklung__im _Opernbausr War im Ganzen eine wohlgekungcne. Dic intereiianieite und musikalisci) [*e- dcutendstc Partie dsr „Javoiie“ war Frl. Hauck zuacfaiirn, wckcbe diescibc bereits in Wien_ mit Iliwzcichriung dargestelit Patte und aiich hier durch ihr anmuthigcs _Spiel wie als Sängerin allgemeinen Vcifail criitctr. Die iiächsiirichtige Rolle des Siücics, die des .Be- noit“, wurdc durcb Hrn. Ernst gcgeben, im Spiel weniger gelungen, als in der musikalisckien Lciitimg. Hr. Salomon wußte in der TarsicUmig dcs Marqiiid jede Ucbertrcibung, wozu die Rolle leicht verleiiet , mit richtiggm Takt_ zu vermeiden und er- zie1ie mit seiner komischen O_barakkcriiiik deii giinstigsten (Fr- fdlg. Auch Hrn. Sack1€'s „Profeiwr der Tonkunst Mitoii war eine recbr lobenSwrrtbe Leistung. Die übrigen Rollen treten weniger hervor, drch hatten die Damen Fr[._L.1tnmrrt (Viarqiiisr), Lehmann (Marqais von Flurambcl), HOfMSLstcr (Marqnis de la Blnette), Hdrina, Seehofer, Bouquet und _Fr. WiU (als die vier Töchter ch Yiarqiiis), _sowie die HH. Schleich, Sckimidt und Oberhauser einen weicziikirben ANibxil an dem Gelingen dcs Ganzen. Lebhaften Beisal1s erfreuteu 1ich die in dem zweitm Aki civgrlezicn iiberraickyend gr]chmach_voll arrangirtsn Tänze. Be- sonderes Lob Verdient die iiberaus sorgiältige Einirudirung der Oper diirch „Hrn. Musikdirektor Radsckc Uiid ihre reiche, prächtige Irisceiii- rung durch Hrn. Dirritor ». Strauß. __

_ Die lexte diröjäbrige srazizösrichc Theater-Vor- stellung im conzertiaale des Königlichen Schauspielbausesfindct am Sonritaxi, den 29. AWT staff. Vorbei: Veranstaltet der Di- rektor Emil Neumann noch cine_Vorste[lung zum Besten des Unter- stüyungsfonds der Köixiglrchen Theater; diese Vorstellung, fiir wclche die zweite AussilhkUNg des Sardou'scben fünfaktigeix (Zarakterbiidch „18.2 71811! §3r90118* bestimmt wurde, ist aus 5 ontag, den 23. d. Mis. angesetzt. _ _

_ Frl. Jenny Stubel, welche im FrieerckZ-Wilhelm- städtischen Theater bis je:;t wiederholt als .Girofié' aufge- treten ist, wird als zweite Debütrolle morgen, Sonntag, die Adele in der Operette .Die erdermaus“ spielen. _

_ In der morgigen Vorsteüuug von „Ultimo“ im Stadt- Tbe (: te 1: tritt Hr. Ehlert, dem vom Augsburger Siadt-Tbeater ein giin- stiger Ruf vorangeht, als „Georg Richter“. auf. Die iibrige Besetzung bleibi die bekannte des WaUner-Theatcré.

_ Dir 8. Vorstellung der mit Beifall aufgenommxnen Burleske .Confusius 111.“ findet am Dicziftag, den 24. d. Mis, im Thalia-Tbeatcr zum Benefiz fur den Ober-Regiffeur Hrn. Wiirst start.

Redacteur : F. P re [) m.

V::lag det Ewidiiion (Kessek). Druck: W. ElSaer, Vier Beilagen (einschließlich Börscn-Beilage).

Berlin:

Erste Beilage

zum Deutschen Reichs-Anzeiger und Königlich Preußischen Staats-Anzeiger.

„NL? 94.

Berlin, Sorinubrgy, den 21. April

Den't-sches NeiÖ.

Abänderungen der Postordnung vom _ 18. Dezember 1874.

Aux Grund der Vorschrift im §. 50 des Geseßes Über das Pdstwesen des Deutschen Reichs vom 28. Oktober 1871 wird die Posidrdnung vom 18. Dezember 1874 in iolgcndcn Punkten abgeandert:

1) Im §. 6, „die _Auficbrist der Packete“ betreffend, erhält der Absa ]. folgeiidxxi Zuiaiz:

ur Aufschrift gehört aucb, daf; im Falle der Frankirunq der Vermerk „frei*_2c,_ im Falle der Entnahme von Poitvorschuf; der Vermerk „Vorschuß don .............. " unter Angabe ch Betrages, und im Falle des Verlangens der Eilbesteiiung dcr Vcr- merk „durch Eilbotrn' 2_c. angegeben wird.

2) Im §. 13, „Poitkarteix“ betreffend, crbalten die AbsäiZe 111., s„ 1“. und ***“11. folgende Fassung:

11]. Zu den Postkarten mit Antivrrt werden besonders dazu eingerichtete Formulare verwendet, von denen die zweite Hälfte zur Antivort dient. _

117. _Yostkariezi wüiicn frankirt Werden. Für Postkarten mit

Antivort iii auch fur die Antwort das Porto voraudzubezahlen. Un- frankixtc oder unzureichend frankirte Postkarten werden nicht be- örder . f 7. Dix beiibr bcirägt obne Unicrschied der Entferriung 5 „3 für jede Postkarte. Fiir Postkaiicn mit _Antwort werden 10 „3 er- hoben. Bci der_ Verirzndimg ron Postkarten al:? Formulare zu Drucksachen betrggt das Prrio 3 „5.

1711, Ungeiiempclte Formulare zu Postkartxn werden ium Preise von 5_-_8 für ]e_]() Stiick rerabfdlgt. X'ir geitenivelie Formulare zu Ponkarien wird mir der Betrag des Stempels erhoben. '

3- Im “Z 14, „Triicksackwn' betreffend, erhält der letzte Sat:, im AbsaiZ ]. folgende Faiiurig:

?1_iisgendmmcn Hiervon iind die mittelst der Kopirmascbiiie oder mittelst Duribdruxks odcr mittxlit eines dem Durchdruck ähnlichen Verfahrens Heraeitelltcn Schriftstücke, _ gleichvick db dabei eine Schablone_ bz. Matrize zur erwendimg kommt oder nicht _, sowie die mittelst der sogenanntsn Blindensriirift hergestellten Gegenstände. Saß?“ Zn demselben Paragraph tritt im Absatz 17. als zweiter

mzu: Abs??_richiacben siiid auch in Form von Postkarten zulässig (§. 13 F __5) In demsekbcn Paragraph erhält der Absai; LF. folgende a un :

]F. Druckia-khen bis zum Gewicht von 250 Gramm, welche den vorstehenden Bestimmmigen nicht entsprechen, werden wie unfrankirtc bz. unzureichend 'frankiric Brirfc bcbandelt und demgemäß tarirt, mit aÜcinigcr Aiisnahmc der Zeitiingen imd solchc'r Druckfarben, wie gedruckte Rundschreiben (Cirkularc), (Hesckxästzanieigen (Noise) u. s. w., welcbe Sendungen eintrciendeniaüs Überbaiipt keine Beförderung er- halten. Ebenso gekangeu Vorschriftswidrig beschaffen? Drurksarben über 250 Gramm iiberdaiipt iiicht zur Absendung.

6) Jm §. 19, „Posivorschußscndungen“ betreffend, erhält der Absatz 111, folgenden Zusatz:

Bei Packetsendungcn ist die Ciitnabme von Posivorsckznß aucb auf der zugcbörigen Bcaleiiadreffc rom Absender zu vermerken.

7) In dcniiclch Paragrark) erhält der Absatz; LIT. unter 13. folgende Faisimq:

1)(. Fiir VOTsÖUßsLUdUUZM ist Poris und eine Posivorscßuß- gebühr zu eniricbicn.

1) Das Porto bßirägi:

a) für Vorsch1ixzbrirfe, DrUcksarben und Waarcnprobeii bis zum Gewicht von 250 Gramm, sowie fiir Posikartsn, auf Ciitferiiungcn bis 10 gcographiichc Meilen _ cinsch1icß1ich. . . . . . . . . . 70 „_3, .Mi alle wciicrcn Ciitierniiiigrn . . . . . . 40

Für Unfrani'irie Postkorsrbiißbrich ?wird ein Portdzusckélag vrn 10 Y erHobcn. Bci prrtopflici)tig€n Tienitxachen ßndct disscr Zu- schlag nicht sinti.

8) Die Inhaerangabe des §. 20 erhält folgende Fassung:

Postanfträge zur Einzicbimg don Geldbeträgen.

L) In dkmiclbrnßParagrapb erhalten die Absätze 711, Z., 31117, und . folgende Faiiung: _

711. Der Auftraggeber bat den Poiiaufirag nebst desen An- lage unter vcrsckilosienem Umschlage an die Poiianstalt, Welche die Ertiziebmig bewirken sdÜ, unterCinsÖreibung (§.16) abzusevden. Der Brief ist mit der Aufschrift „Posiaustrag nach . . ; . . (Name der Postanstalt)“ zu versehen. Soll die Y_orzcigung an einem bestimmten TZI.“ gcschebkn, dann darf die Eirilieserung des Postauftrags nicht fru er als sieben Tage vorher erfolgen. _

)(. Die Einzicbimg des Betrages erfolgt gegen Vorzeigung des Postaufirags und Aushändigung der quittirten Rech1iung (des uit- tirten Wechsels 2c.). Die Zahlung ist entweder sofort an den ost-

boten oder, Wenn der Auftraggeber nicbt die idioriige Rückseiidimg .

verlangt hat, binnen sieben Tagen nach der Vorzeigung des Post- auftrags bei dcr einziehcnden Postanstalt zu leisten. Erfolgt die Zahlunqinnerbalb dieser Frist nicht, so wird. der Postauftra vor der Rückicndiiiig nochmals zur Zahlung vorgezeigt. A[§_Za[) un S_- verwctgxrung gilt iiur eine dessalisige Erklärung des Adreiiaien sel ii 9er denen Bevollmächtigten. Hatte der Adressat oder deffen BeYoU- machtigter bereits bei der ersteii Vorzeigung die Einlösung endgxiltig deriveigert, so unterbleibt die rochmalige Vorzeigmig nackx Ablauf _der ßebentagigen Frist. Verlangt der Auftraggeber die _ioiortige Ruck- endung nach einmaliger verg€b1icher Vorzeigung, so i1i-solches durch den Vermerk „Sofort zuriick“ auf der Rückieite zu bezeichnen. Therl- Zablm-„gen werden nicht angenommen. _

U17. Es sieht dem Auftraggeber frei, zu verlangen, daß der Postauftrag und deffen Anlage nach cinmaligrr Vergeblicbcr Vorzei- Fung nicbt an' ihn zurück-, sondern an eine andere Person inDeUtsch- and weitergesandt Werden soll. Dics Verlangen ist unter 5IYigabe der Vollständigen Adresse dieser Person durck) den Vermerk „Sofort an U. in R.“ auf drr Rückseite des Postauftrags auszudrücken. _

F7. Wünscht der Auf raggcber, daß die Weiterscndung an eine Ilir Aufnahme des Wechselprotcsies befugie Person geschiebi, so ge- UZYL der Vermerk: „Sofort zum Protest“, ohne daß es der namciii- 11 en Bezeichnung einer solchcn_ Persow, bedarf. Alle Postaufiräge, auf welchen fiir den Jai] der Nichtexnlöjung die Weitergabe zur Pro- testauinahme verlangt ist, werden sowrd nach der ersten vergeblichen Vorzeigung oder nach dem ersten Vergcb11ch gebliebenen Versuche der Vorzeigun iveiiergesandt. Mit der Weiter abe des Postauftrags und deffrn An agen an den betreffenden Notar, ericbtsvoÜzieberic.ist die Obliegenheit der Postverwaltung erfüllt. Die Protesikosten hat der s.)Zufttraggeber unmittelbar an den Erheber des Protestes zu ent-

rich en. _ 10) Zwischen den §§. 20 und 21 tritt der nachfolgende §. 203. min. Postaufträge zur Einholung von Wechselaccepten. 8. 20a. 1. Im Wege des PosiauitraÄs können (i_uch Wechsel an den Bezogenen behufs Einholung der nnabmeerklarung versendet Werden. Die mit einem Posiauftragc zur Versendung kommenden Fecßsxl dürfen einzeln und zusammen den Betrag von 3000 „;ck nicht er eigen. . Zu den Posinufirägen fiir Accepteinholung kommt ein be- 1onderes Formular in Gebrauch. Derartige Formulare werden zum

Preise von 5 Pfennig für je 10 Stück bei sämmtlichen Postansialt n zum Verkauf bereit gehalten. Der Auftraggeber hat auf der Vorder- seite des Formulars anzugeben: den Namen und Wohnort des Bezogcnen. _ den Betrag des Wechsels, wobei d1e_ Markiumme in Zahlen und in Buchstaben ausgedrückt sem muß, den eidenen (“des Auftraggebers Yawen und Wohnort.

Die Ausiüüvng des Vordrucks ezuglich des Tages der FäÜi - keit des Wechsels und die Angabe der etwaigen Wechselnummer bleißt dem Auftraggeber anbeimgeftellt. Der unbedruckte Theil der Rück- Yite des ?ormulard dient zur Aufnahme_ etwaiger Bestimmungen des

ustraggeiers dariiber, ob der Pdiiaufirag nach einmaliger vergeblicher_ Vorzeigung an ihn zuriick, oder an ?ine andere Person wertergeiandt, odrr einer zur Proteiterbebvng befugten Stelle übergeben worden 1011. Für solche Fälle genügen die Vermerke: „Sofort zurück“, „Skiort an 11. in R.“, „Sofort zum Protest“. Zn schriftlichen Mittheilungen an dkn Wechsel- bezogenen ist das_Postauftcags-Formular, welibes im Falle der An- nahme dcs chbjsls in dén Händen der Post verbleibt, nicht zu benuZen.

111. Dem Posiaufirage smd die mm Zweck der A::nabme vor- zuzeiaenden Wechsel beizufügen. Das Beilegen von Briefen, sowie die Vereinigung mehrerer Postauiträge zu einer Sendung find unstattbaft. Temselben Postaustrage können mehrere Wechsel nur dann beigcfügt werdcn. wenn sie auf den nämlichen Bezogenen lauten und gleickxzeiiig zur Annahmeerklßrung vvrzuzeigen sind.

17.__Der Anitraageber bat den Poiiauftrag mit dem Wechsel in vcrscbloiicncm Umscdlcige unter Einschreibung an diejenige Postanstalt abzusenden, wslcbe die Accepteinholang bewirken soU. Der Brief ist mit der Aufschriii „Postanstrag nach . „_ (Name der Prsianstalt)“ F _Frscben. Ueber den Posiauftrag wird em Einlieferungsscbein er-

er .

17. Die Vorzeigimg dcs Postauftrags iindch beigefügten Weck)- scls erfolgt an den Wechselbezogencn selbst:, oder an dessen Be- vollmäcbtigten. Als bcvokimäcbtigi wird hierbei, sofern der Be- zogene nicht bei dcr Besiimmungs-Poiiamtalt eiiie im Besondrren auf die Annahme von Wrclzskln lgutcnde Vollmacbi nieder- nclegt hat, pottseitig jede solche P_rr10n angesehen, welrbe zur Empfangnabme von EinsÖrcib1endungcn für den Be- zogeneii berechtigt ist. An Sonutagen _und an gesetzlichen Feier- tagen findet die Vorzeigimg von Potiauiträgen nicht statt. Die- jenigen Wechsel, wc1cbe bei der ersten Vorzeigung von dem Bezogenen oder seinern Bevolltiiäcbiigtcn mit eincm_ ickrifilichen Accept oder einer schriiiligben Aniiabmeverweizerung nicbt versehen worden md, werden nach iieben Tagen nochmals vorgeieigi, falls nicht der luf- traggeber darch cinen Vermerk auf der Rückseite des Posiaiistrags- Formulars ein anderes Verfabrcu voraesghrieben hat.

71. Die Annadme des We1se15 muß durch den Brzogcnen oder dessen VevolimäÖiigten “auf dem Wechsel ichriftlich geschehen. Die Aunabme gilt als Verweigert, wenn dieselbe nur aiif einen Theil der Werhsclsummc krfdlgt, oder Wenn der Annabmerkläriing andere Einschräiikmigcn beigrfiigt Werden. _

1711. Der angenommene Wecbiel wird Wii ddr Bestimmungs- Postanstalt ungesäumt an dcn Auftraggeber in einem Umschlage unter Einschreibung zurückgesandt. _

7111. Hat der Auftraggeber auf der Rückiciie des Posiaufira'gé- Formulars nicht andere Bestimmung getroffen, 10 sind _der Postaus- trag und die Anlagen an ibn zurückzusenden, wbald feiiiiebt, das; der Bezogene nich zu crmiitekn ist, oder sobald der Bezogeiie bz. sein BevoilmäÖtigier eine die VcrrrLigerung dcr Atinabine aiisdriickende oder ihr gleich zu achtende Erklärung auf den chbsel niedergrschrie- ben, oder sobald die zweite Vorzeigmig stattgfoUdéil bat.

13T. Der Auftraggeber kann verlangen, daß der Posiaustrag nebst dem Werbicl nach eiiimaliger vergeblicher Vorzeigung nach einem innerhalb Dcuischlands belegencn Orte weitergeiandi werde. Dieses Verlangen ist Unter genauer Bezeichnung eines ande- ren Empfängers durch den Vermerk „Sdsori mi 11. in R.“ auf der Rückseite des PostauftragseFdriiiulars_ aU§51idriic1_cii. Eine solche Weitersendung findet kostenfrei statt. Dr_eselbe geschieht unverzüglich, und zwar mitielst Einstbrcibbriech an die betreffeiidc Postansialf.

)(. Wünscht der Auftraggeber, daß der Postauitrag nebst Wechsel nach einma1iger vergeblicher Vorzeigunsi an eme ziir Aufngbme von Wechselprotesten besagte Person zum Bebufe der Proteiierhebmig abgegeben werde, so genügt der Vermerk _.,Sofdrt zum Protest“, obne daß es der namentlickoen Bezeichnung einer iolcben Person bedarf. AUe Postaufiräge, auf welchen für den Fall der 11icht_ zu erlangenden Annahme: die Weitersendung des Wrcbscxs zur Proteiiaufnabme bor- gezeichnet ist, werden sofort nach der ersten vergeblichen Vorzeigung oder nach dem ersten dergeblirb gebliebenen Veriuche der Vorzeigung weitergesandt. Mit der Weiterfcndung des Postaufirags nebst Wechsels an den b:trefsenden Noiar, Gerichtwoüzieber 2c. ist die Obliegenheit der Postverwaltung erfüllt. Die Protestkosten hat der Auftraggeber unmittelbar an den Erbeber des Protestes zu entrichten.

111. Dio Gebühren für einen Posiczufirag zur Besorgung des Wechselaccrpts besieben aus folgenden Sqßen:_

a. dem Porto für den Postaustragsbries' init “_ . . . 30 .I b. der Gebühr für die Vorzeigung, ohne Ruckiicht auf die Höhe des W2chse1betra es Von ._ . . . . .

0. dem Porto für den Eins reibbrief init dem zurück- gehenden Wechsel mit . . . . . . . . . . . 30 .. zusammen . . 70 „5

Das Porto unter a. ist vom Auftraggeber vorauszubezablen. Die Beträge uuter b. und c:. wcrden dem Auftraggeber an ercchnet, sobald die Rücksendimg des bloßen Wsckxscls, xder dex? Potauftrags nebst Wechsel stattfindet. Werden P.))iaufirage zur Protestanfnabme ab- gegeben, so bleibrn die Gebühren unicr_b. imd 0. außer Ansatz.

1111. Die Postverwaltung haftet_fur dic Beförderiiiig eines Posi- auftragsbriefes, wie 1111: einen eingeirbriebexien Brief. Eine weiter- gehende Gewähr, insbesondere für rechtzeitige Vorzeigung, oder für rechtzeitige Nück- oder Weitersendung de_s Postauftrags nebst Anlage wird nicht geleistet; aucb übcrUehmen die Postaixsialten keinerlei Ver- pfiichiung zur Erfüllung der besonderen Vorschriften des Wechselrechis.

11) Im §. 32, die „Bestellung' betreffend, erhalten die Absätze ?. uud 1711. folgende Fassung:

_ 7. An Orten, wo Briefe niit böhercr Weribangabe und Packete mri Werthangabe durch die bestellenden Boten ausgetragen werden, sind zu „erheben: _

3. fur Briefe mit Werthangabc über 1500 bis 3000 «Fi: 10 «5, über 3000 „M: 20 Y, _ _ _

b. für Packete mit Werthangabe: die SczYe in_r Briese mit Werth- a_n abe; wenn aber der Tarif fiir dreBeithung der gewöhn- 11 en Packete höhere SäiZe ergiebt, diese lcßtercn. Fiir cin- zexne Orte kann durch besondere_Vcrfugung auch für Packete niit Werthan abe über 1500 [US 3000 „ja die Besteügebühr auf 20 „xz fe tieselzt werden. _

1711. Fiir das A tragen der Briefe niit Werfbangabe, der bis R. Hilogramm sÖWeren Packete mit oder ohne Werthangabe, dcr Einjrhrcibpackete bis zu demselben (Hewicbxe LGd der Postanweisungen nachdem Landbestechzirke wird ohne Rucksicht_auf die Höhe der etwaigen Wertbangabe bz. des Geldbetrages em Vestellgeld von 10 Y erhoben. Werden Packete von höherem Gewichte als ZZ

ZinZramm abgetragen, so beträgt das Beste!]geld 30 „_ck, fiir das u .

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__ “1877.

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12) Im §. 34, „An wen die Bestellung geschehen muß“ bc- treffend, erhält der Absatz 11. folgenden Zusay:

_ Sind bei Postaufträgen mehrere Personen bezeichnet, so eridlzr die Vorzeiguna mir an den zuerst genannten Adressaten r-der dciien. Bevollmächtigten. _

__ _13) Ju demselben Paragraph crbält dcr Akiaß 111. fdlzkiide Yai'iung:

Ul. Wird der Adreiiat oder dessen nach den vorstebcnden V2- siimmungen beiixiltrr Beroidnäckxtißier in seiner Wohnung nicht an- gxtroffen oder wird dem Briefträger odcr Boten dcr Zutritt zu ihm iiicht gestattet, 10 erfolgt die*_Bciiclliitig bz. Auxbäridigung

der ewbbuüchen Bricic, Pdftkarten, Drucksachen und Wxarkn- vro e_n, ]o_wie der Beglritadrciixii _zu gcwöbnlicbcn Packeten (§._32 Ab). 1.) bz. der Packete iclbit, ferner der AN!; en zu Poiiauftragen, sofern die 3317111113 dcs dafür 2112311516 andern Betrages iogieicb erfolgt, an cinen_Haus- odcr Geschäfi§beamicn, cin crimrbicncs Familienglird odcr soniiigen Angcbörigeii, oder an eineiiTicnstbotcii rec- Adresidicn bz. de_s BcvoÜmäOtigien desselben. Wird Niemand angetroffen, an den bierixach die Beiteüung [*3. Aushändigung gcsrbekien kam» so er- folgt dicielbe an dsn Hauxwirik) oder an den Wdhiiiiiigézcber 5.“ka (m drn Thiirbiitcr des Hauses. _ 14) Ju_demie[ben Paragraph erhält der crit: Saß im Absaix 7. folgende Fandng: __ 17. Die Bebändigimg an dritte Personcn ist imziilässiz, wenn 68 mi) um die Beitcklimg von

1) Einschreibsendmigen (,L. 16),

2) Postanwcisimgen („L. 17),

3) Telcgraphiscben Postanweisunsicn (S. 18),

4) Abliefermigsscbeincn (§. 32 Abs. ].),

5) Pdst-Packetadreiien 51.1 cingrirbricbcorn Piicirirn Und 311 Packctrn miT Wirtbangabe (§. 32 Abs. 1.)

bandeli._ Es miiiien diese Gegeiiständc virlmebr stets anden Adrcffaien odcr deiien VeddÜmäcbtigten srlbsi bestelit irkrdcii.

15) In demselben Abim; kommt dcr zirkitc Satz: „Sind bei PosiaUsträgen mcdrcre Personen bezeiöbiict, so crfolgr die Vorzeignng nur an den zucrst genaniiiNi Adrrffaicn oder dcffen B21*dl17nächtig- tcn“ in Wegfall.

16) Im §. 36, die „Vercrbiiauug dcs Adreffaien zur Abbolimg dcr Brirfe u. 1". w.“ betreffend, erhält dcr 21121513 **. frlgendrFaffmig:

1]. Dic BcitcÜung erfolgt jedoii), der abgegebenen Erklärimg dcs Adrriiatcn ungeacbtci, durch Beten der Posiaiistasi:

1) Mini der Abscndcr cs 1*€r[ch111g1 und dicics Vrrlaiigcxi aiif dcr Adresse, 3. B. dUrÖ dcn Vrrnierk „diirch Eilbdtcn' :e. mi?- drücklici) ausgesprdckyen (iat (F. 21);

2) wenn es auf die Bestellung VON Bricicn mir Bcbändiaungs- schein(§. 35) bz. auf die Vorzeigunz WU Postaiifträgen („FF. 20 und 202) ankommt;

3) Wenn 'der Ildxcsist„„-riick3*i am Tage nach der Vlnkunik, rdcr WLW! er aUßrrhalb drs Ortébcsteiibkzirks dsr Posiadstali wrbiit, iiirbr innerhalb der Nächsten drei Tage den zu besicileiidcn (Hegensxaiid abkw1cn läßt.

17) Hinter dem §. 41 triit der fol ende Neue Paragraph biiizii:

§. 41a. (Nachlieferung von Zeitungen.) Bci veripäier erfolgender Britellung auf Zeitungen ist, Wenn von dem Beiieber die Nachlieferiiiig der fiir die Bezuadzeif bereits erschienenen Nummer:! einer Zeiiimg gewüiisclii wird, fiir das (311 die Zeitungs-VerlaJs-Prsi- anstalt wegen DLT Nachlieferrmg abziilaiiende besondere VesteUichrcib-en dns tarifmc'ißige Franko von 10 „_5 zu entrichten. Ebenso ist, weiin Bezieher von Zeitungen die nochmalige Liefcriing Einzelner ibiien flhleixdcr Nummern der Zeitung verwiigen, fiir das dicserhulb cm die Verlags-Pdstanstalt zu richteride pdstamilirhe Schreiben das Fraiiko von 10 „5 zu erlrgen.

18) Im §. _42, den „Verkauf bon PosiMrtbzcichen“ bstrcffcnd, iriii am Sch1usie idlgcnder neue Absaß hinzu:

171. 2111887: CourS geseizte Postwertbzeichcii werdcn innerbalb dcr durä) den Deutschen Rcich_Z-An36iger und andcre öffentliibe Blätter bdkamii zu machcnden Friji bei den Posianiialicn zum Nciiiiivrrrk) gegen gü1tige Postwcrtdzeichcn umgetausckéi. Nack) Ablanf der Frist findet ein UmtaUsck) nichr mehr statt. Die Reichs-Postverwakiung i1i nicht verbunden, Postwertbzcicheii baar einzulösen. _

19) Im §. 43, die „EntriÖtung ch Porto:? und dg!) sonstigen Gebühren" betreffend, erhält der Absatz 1711. fd1gende Fanung:

1711. In Fächi, in welchen das Porto gcsinadrt wird,_istd.1iiir nionaüich eine Siiiiidungsgebühr zu erbebrn. Dieselbe beträgt 5 Y) für jedr Mark odcr dcn iibcrsckiießcnden Thrilcincr Mark, mnideiirns aber 50 „_1. Wrnn in einem Monat Porto nickxt zn siiiiidrri gewvicn ist, so wird eine Gebühr nicbt Erhobeii.

Brrlin, den 13. April 1877.

Dcr Reiciiskanzler. In Vertretung: Stephan.

Perfonalveränderungen.

Königlich Preußische Armee. _

Eriiennnngen, Beförderungen iind Versciznngen Jm aktiven Heere. Berlin, 12. April. Graf V. Dorn- bOff, SLC. Lt. 5- 13 511118 des 2. Gardr-Ulan. Re 18., in das chr. wiedereinrangirt. v. Pelchrzim, Sec. Lt. dom ren. Regi. Nr. 1, zum Pr. Lt., v. Rochow 11., Sec. Lt. rom Füs. Regi. Nr. 35, KM ein Jahr zur Dienstleistung bei dem Kiir. Regt. Nr. 6 kommandirt. Graf v. Bernstorff, Pr. Li. vom Kür. Regt. Nr. 6, S ]a 8111k6 des Regiments gestellt. ». Lattorfi, Pr. Li. vom Jizfanicric; Regiment Nr. 93, 111111 Hauptmann_ und Compagnie - Cixrs, Frhr. v. Lyncker U., Sec. Lr. Von dem]. RW„ ziim Pr. Lt., (Hr. v. Schrverin, Pr. Lt. vom Kür. Rigi. Nr. 7, von drm Kommdd. zur Dienstleistung bei des Herzogs von Sachscn-C0burg-Goik)a Holicit eiitbunden. LaurenH-Campbell oi Crainiik), Sec. Lt. von dems. Msgr., zur Dienstleistung bei des Hirzogs ron Sachscn-(§Zobiirg- Gotha Hoheit kommaudirt. Ploddwsfi, Sec. Li. vom Ini. Regi. Nr. 50, zum Pr. Lt., Geiecke, Pr. Lt; vom 6. Rhein. Inf. Rrgt. Nr. 68, zum Hauptm. und Comp. Chef, Miiller, Sec. Lt. von deins. Regt., zum Pr. Lt., Hiitl), Sec. It. 3 1a ovjid des_ Hohen- zollern. Füs. Regis. Nr. 40, in das Regiment wiedereinrmigirt. v. «Zicdenfeld, Sec. Lt. Vom Ini. Regi. Nr. 77, zym Pr. Lt. befördert. Blanck, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. _ 79 , dessen Kommdo. zur Dienstl. beim Neben-Eiat des Großen Generalstabes um ein Jahr verlängert. Barkhaus en,_ Sec. Lt. vom Inf. chi. Nr. 88, zum Pr. Lt., v. Dehn-Rotfe_lier ].,„Sec. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 83, zum Pc. Lt., Lölhöfsel v. Lowensprung, Pr. Lt. vom Inf. Regt. Nr. 32, zum Haupim. und Comp. CHEF, LEH - micke, Sec. Lt. von dems. Regi, zum Pr. Lt.“- Leutwein, Scr. Lt. dom Inf. Regt. Nr. 113, zum Pr. Lt. briordert. v. Bülow, Sec. Lt. Vom Dragoner-Regiinent Nr. 14,_ a 13 8111133 des Regis. gesteUt. ». Beneckendorff und Von Hindenburg. Scc. Lt. vom 1. Drag. Regt. Nr. 9, 311111 Pr. Lt., befördert. v. Ebrbardt, Hauptm. und Batik. Cheé vom 1. Garde-Feld-Art. Rat., untcr Beförd. zum Major,.vorläufig dme Paie'nt, als xiaißm. Stabsoffiz. in das 2. Garde-Zeld-Art. Regt. versetzt. v. Vorgis-Rbcy, Pr. Lt. dom ]. Garde: eld-Art. Regt,_zum Haupim. und Batik. Chef befördrrt. Pape, Sec. Lt. von dem]. Regt., unter SicUung 3 1a_5n1ts de)), zur chr-Batir. der Art. Schteßsckynle versciZt. v. Daniels, Pr.

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