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Ohne Blutopfer ist es uns gelungen, das große
Ersle Beilage zum Renzo. cmd Staatsanzeiger Nr. 86 vom 81." Januar 1939. s. 4
er ro e olnischc Marschall u„nd Patriot hat sxmexn Voldeami? «?.....p genau so „großen Dienst erwiesen, Wie d„1e nationalsozialistische Staatsfuhruug dem deYschen. Auch 1„n dcn unruhigen Monaten des hergangencn „Wahres 1var_ d1e deutsch-polnische erundschaTZ „eme der beruhigenden Ersthel- nungcn des europäischen po ltlschen Lebens.
Un cr Ver ältnis zu Ungarn basiert auf einer lang er- probtcnsFccUnd2chafh auf gemciitsaMcn Interessen, und auf einer traditionellen gegenseitigen Hqchschaßung.„ Deiztfchland
at es mit Freude unternommen, se„1ncrse1ts„„mttzqukexi an der Wiedergutmachung des Ungarn einst zuge.fttgten Ungluckes.
Ein Staat, der seit dem großen Kriege zunehmctid m dqs Blickfeld unseres Volkes getreten War, tst JugoslaW1en.„ Die Hochachtung, die einst die deutschen „Sold_aten vor„ diesem tapferen Volk empfunden hahen, hat sich settdem vertieft und zu Liner aufrichtigen Freundxchaft entW1ckelt.
Unsere wirtschaftlichen Bezichimgcrx sindh1er gena„11„so Wie zu dem befreundeten Bulgarien, Gr1ech„enland, „Rumamen und der Türkei in einer steigenden A11f„1„va1„*t§e1111v1cklung be- griffen, Ter Wesentlichstc Grnztd „hierfur„„1st 111 per natur-
egcbcncn Ergänzungs1nöglichke1t dtcser Lander Mit Deutsch- ?and zu suchcn.
Deutschland ist glücklich, heute im Westen, Süden und Norden befriedete Grenzen besißen zu dürfen.
Unsere Verhältnisse 711 den Staqten des Westens„„und des Nordens - also der ScZUVciz, Belgien, Hosland, Danemark, Nochg-cn, Schivsdcn, Finnland und den b11lt„1sch€„n Staa„1€n -- Lind Um so crfrculichcrc, je mehr sick) gßradc 111„d1csen Landern
ic Tcndcnzcn ciner Abkehr V1111„„ gc1v1sscn„krtcgsschjvangorcn Völkerbuudsparag-raphen zu derstarkkn schenken.
Niemand kann «3 111051“ schäxzcn, an svincr Rcichsgrcnzc Wahrhaft bofrcundct? neutrale Staaten zu wisscn,„als Dciitsclx [aitd. Möge es auch der Tschecho-SloWakei„ gsimgen, 9111911 Weg zur inneren RUHe 1111der111111g 511 fmdcn, 6911111911 Rückfall in die Tcndcnzcn dcs fruheren Staatsprastdcntcn Dr. Vcncscl) ausschließt.
Ter Beitritt Von Ungarn und Mandschnkuo 311111 Anti- Kominicrn-Pakt ist ein erfreulich S1)111„pt„o111„dcr Kansolt- dicrnng cine»; Woltwidcrstandes gegen die judisck)-1nternational- bolsck)c1vistisck)c Völkerbcdrohnng.
Dio Bczichnngcn des Deutschen Reiches zu dc„n fii„d,- amorikanisthcn Staaten sind erfreuliche und erfahren einc stel) steigernde wirtschaftliche Belebung.
Unser Verhältnis“ zur Nordamerikanischen Union loidct Unter einer Vcrlcnmdiingskampagnc, die unter dcj„1„t „Vor; wand, Deutschland bcdrohc die amerikanische Unabhangigicit odcr Freiheit, einen ganzen Kontinent im Dienste hurchsich- tiger politischer odcr finanzicllcr Z'ntcrcsseu gegen .dte volks- rögicrtcn Staaten in Europa 511 Verhcßcn sucht.
Wir alle aber glanbcn nich), daß diese Vcrsuchc„„ identisch sind mit dem Willen der Milkoncn amerikanischer Burgkr, die trotz einer gcgentsiligcn gigantisch-jiidisch-kapitalistischcnPresse:, Rundfunk: und Filntpropaganda nicht daran zivcifcln konnen, daß an all dicjcn Behaupiungen kein jvahres Wort ist.
Deutschland wünscht Wie mit allen Ländern so auch mit- Amerika Frieden und Freundschaft. Es lehnt eine Einmischung in amerikanische Verhältnisse ab und verbittet sich aber ebenso entschieden jede amerikanische Einmischung in die deutschen.
Ib Tcntschland zum Beispiel mit siid- odcr 5011tri1li1mcri- kanischen Stimtcn wirtschaftlick)? Beziehungen mtfrcchtcrhält nnd Gieschäftc betätigt, gebt außer dicse Staaten _nnd uns niemand amm?» 1111. Deutschland ist jedenfalls ein sonyeräncs und großes Reich und untersteht nicht der Bca11fsichtigung nnteriki1itiscl101' Politifcr.
(Jm 1161111011 glaube ick), daß alle Staaten heute so viele 11111010 Problemo 511 löson Haben, das; es ein Glück fiir die Völker sein 111111110, Wenn sich die Nrmrtivortlichcii Staats- 1111'1111101' 11111" um ihre eigenen Angelegenheiten flimmern Wollten.
Was Toutsckiland betrifft, Weiß ick) aus eigener Erfah- rnng, das; die gestellten Aufgaben so groß sind, das; sie fast iiber das Vermögen der Einsicht nnd der Tatkraft cines cinzolncn Mannes hinausragen.
Jck) k111111 dalxxr fiir mic!) imd fiir alle meine Mitarbeiter 11111“ Versichern, daf; wir unsere Lebensaufgabe ausschließlich in der Pflege und Erhaltung unseres Volkes und Reiches
sebcii, die beide 1111) eine 1.111sc11dji1'lirigc, 1116111110119 Geschichto znrjickwlickcn.
Meine ?ibgcoi'dnctcii! *).)ÖÜUUU' des ersten Rcichtagcs Großdcnjscvlaiids!
2801111 ici) 11101110 [)611110011 Erklärimgcn 1111111110111 Vor JOM" sciilicsw, dimm gleitet 111.111 Blick Wil) cinmal Zurück 11111" die 17111101" 11112. ]ikgCUdCU Favre dcs 31.111111er nnd der Ersiiiiiiiig. Fiir dio meisten bodciitcn sic Simi imd Inhalt dcs 51.1113911 31101118. Wii“ wissM, di1§ ÖZTÖÜOWÉ- unserem Volk 1111d damit [1117110111 cigcnon “Ich Nikl)! movi“ [)esxbiodcn sein k111111,
Reick) des» deutschen Voxkes endlich aufzurichten.
„711111111111 1111111111 wir nicht Vergcffcn, daf; uncl) dicssr PTUJO); fiir 111111111.“ mit [11111101'311111011 Vorzicwkn Verbunden 111.11“. Wich lieb.]cwordcim T1'11ditionc11, 1111111160 toitrcn Er: "1111011019011 mid S11111110lc 111100011 111111 11112. beseitigt Wcrdcil. Laiidor 111111“O.*11 .111sx1i*1iiscl)t, iwie Fawncii eingezogen, ihre “_T„1“.1diti.iii.*11 11.111011 .111 Bodentimg Vcrloxcm, 11110111 03111119 11,11 0116010 Erkcimtiiiz 3111“ Warnwigiing Oi'iti11gcn, d&)“; keiner 051*11.„*1'.1111111, die 1111 ?cittsciiland in unserer ()')csck)ic1)te gc- (11591101 11.11, (10111111) [1611101511050 Empfindnngcn crspart 1111111011111 sind.
„ Zcit hir erstcn dontscbrn Herzöge [“i-„11 bemiilztcn, (1113 „WWW S*qmmcn 11151111? Eiiiiyciicn 511 bilden, mußte dicses 161“ Stkcbcii iibcr [11111101119159110 Einricbtnng, teure Erinne- rungen, [1111111111169 Ti'citcvcrpflick)11111g€11 usw. 1)i11wcgscl)1*citon.
Fast 2000 Jalire dancrtc diescr Proxeß, bis aus vcr-
Nun darf dieser Werdegang de_r deutschen Nation im wesentli en als„ beendet gelten. Damtt aber umschließt das Großdeut che Reich den ganzen tausend- jährigen Lebenskampf unseres Volkes.
So wie in ihm alle Ströme des deutschen „Blutes münden, so einen sich in ihm alle vergangenen Tradtttonext, ihre Symbole und Staydarten, vor aUem abex alle die roßen Männer, auf die deutsche Menschen emst Grund „_ atten, stolz zu sein.
Denn in Welchem Lager sie auch zu ihr„en Zeiten standen, die kühnen Zerzoge und großen Kömge, d1e Feldhexren und geWaltigen aiser und um sie die erleuchteten„Gexster und Heroen der Vergangenheit, sie alle Waxen nur pte Werkzsuge d*er Vorsehung im Entstehungsprozeß einer Natron.
Indem wir sie in diesem großen Reich in dankbarer Ehrfurcht umsangen, erschließt sich uns der herrliche Reichtum deutscher Géschichte. Danken wir Gott, dem Allmächtigen, daß er unsere Generation und uns gesegnet hat, diese Zeit und diese Stunde
zu erleben.“
Mit höchster Spannu11gdlauschten Abgeordnete unh Tribünen- besucher, ebenso aber auch ie Dtylotxiate11„de„n oft m1t_er?obener Stimme., mit nachdriicklichex Festtgkett, a_11f1g auch Mit charfer Ironie vorgebrachten Ausfuhrungen des uhrcrs.
Leb a ter Bei all setzte schon nach den ersten S_ä en ein_; er steigertehsifch bei dxr s.1chlich„en,„a_ber dennoch dramatisißen „Gltede- rung der geschichtlichen Er„91g111s1e des letzten Jahres. Die „he„rz- lichen DankeZtvorte des Fuhrers an Generalseldmarchgll (Hornig Wurden von den Abgeordneten soWohl wie von der Tribune„ freudig aufgenommen und mit langanhaltendem Bßifall und Hetl-Rufen begleitet, ebenso die anerkennenden Worte sur den Retch§außen- minister Von Ribbentrop.
Stärkste Zustinmmng'riefen auch die Worte„des Fiihr„ers her- vor, in denen er sich, zum Teil in scharf iro111scl)e„„r „Werse, z1„1m Teil in [Lidenscbaftlichcn Wortsn über die gegcnivarttgen BM?- vcrhältnisse der Vökkcr, der Vesi enden und der Habemchte äußerte, und als er Weiter die erlc11md11„ngc1„1 gexvtsscr Ans- landskreisc und die jüdische Heßkampagne zuruckWtes.
Geradezu orkanartig erdröhnte der Beifall, als der Führer die Verbrechen des internationalen Judentums anprangerte Und „an Stelle der jüdischen Parole von der Vexeinigurig aller Prole„tarier die Parole verkündete: „Schaffende, Angehörige aller Nattonen, erkennt kuren gemeinsamen Feind!“
Besonders tiefen Eindruck machte die Erklärung des Fuhrers iiber das Verhältnis Deutschlands zu Italien. Lang anhaltendes Händcklatschen nnd Heil-Rufe begleiteten die„k„„rc1ftv„ollen „Worte des Führers von der unbedingten Solidamtat dieser „beiden Staaten, und gleicher Beifall galt auch den (111 Japan ger1chteten anerkennendcn Worten.
Staaten ein Reick) Wurde.
Als der Führer seine große Rede mit den stolzen Worten vom Reichtum der deutschen Geschichte bce11de„te, setzte em 1vahre_r Sturm der Begeisterung und des Jubcls em. Es War Wohl die qrößte, her lichste und zutiefst empfundéne Kundgeßung, d1e jemals im eichstag dem Führer dargebracht ivorden lst.
Diesem Dank gab auch Generalfeldmarschall Göring
Großdeutschilands: Sieg Heil! Sieg Heil! Sieg Heil!
in folgenden herzlichen und tiefcmpfundcnen Worten Aus- druck:
Inhalt des amtlichen Teiles. Deutsches Reick).
Bekanntnmchuug iiber den Londoner Goldpreis. Ernennungen und [onstige Personalveränderungen. . Bekanntmachungen über die VerfallEerklärnng von beschlag- nahmten Vermögen. „„ „ Fünfte Anordnung des Reichswirtsckmftöministers Uher die Ab- grenzung von WirtschafiSbezirken und die Bildung v„on Wirtschaftskammern (Abgrßnzung zwischen Pommern, Berlin- Brandenbnrg 1111-11 Schlesien). Vom 30.Ja11uar 1939. Bekanntnmchung des Reichsführers “„“- und („Chefs der Deutschsn Polizei iiber das Verbot der Verbreitung aus- ländischßr Druckschriften im Inland. „„ Gebührenordnung der Ueberwachungsstelle fur Baumwolle. Vom 263111111111“ 1939. _ „„ Bekanntrnacbung [K]) 684 der LiebermackUingSsteUe fur Metalle vom 30. Januar 1939 über Kursyreise für Metalle. „ Bekanntmachung der Neichsrnonopolverwaltung fiir Branntwein iiber die Erhöhimg des fiir die Verarbeitung von Korn geltenden Brsnnreckss. „„ „ Bckanntma'cbung iiber die Bestellung des_Hauptbevollmachttgien Yneckr ausländischen Versichern"chgeselUchast fiir das Deutsche ? ei ).
Amtliches.
Deutsches Reich.
Bekanntmachung über den Londoner Goldpreis
gemäß § 1 der Verordnung vom 10. Oktober 1931 zur Aenderung der Wertberechnung von Hypotheken und sonstigen Ansprüchen, die' auf Feingold (Goldmark) lauten (Reichsgesegbl. [ S. 569). Tor Londoner Goldpréis beträgt (1111 31.J.1n11ar 1939 iir einc [11118 ?Lingold = 148 5116 (1, 111 NUÜÖL Wä )rung 11.1.1) Hanz Bérlim'r Mittel- km'ö fiir Lin cngiisch€s Pfand Vom 31. „Ja- 111111'1939 [1111919121167 iiniqcrcchnet : RM 86,6498, in' Ein 0511111111 Fsingoid démnai) . = [)81109 572926, 111 dcntsckyc Währung unigsrcihnct . . . . == RM 2,7858».
Berlin, den 3163111111111“ 1939. Statistische Abteilung der Reichsbank. S p e e r.
Der Führer und Reickxskanzscr hat mit Urkunde „vom 30. Januar 1939 dem ovdcntlichcn Professor em. Gehetmcn Hofmt Tr. Wongang Golthe r in Rostock *die Goethe- Medailse für Kunst und Wissenschaft ver- liehen.
strcntcn Stämmen ein Volk, aus unzähligen Ländern und
„Mein Führer!
Sie haben in einer Ihrer gewaltigsten R vorbeigehen lassen die le„ßten sechs Jahre und LFZ]; Uu , Waltige Wunder aufgezeigt, Wie endlich Großdeutschland
Worden ist. Das große Geschehen, das„_ geWaltige Welt"»)
das Sie hier wiederum vor„ den Mannern des de Reichstages entwickelt haben,'„gtbt uns Kraft für die Zuks die Sie für Deutschland bestimmten. " Aus diesen sechs Jghren ragt, wie Sie selbst Jahr 1938 als eivalt1g§es heraus. Es schuf land, die HeimkeJr der stmaxk, d1e „Heimkehr detendeutschen. Das Wurde erreicht, mein „Führer„ dnrch & überragenden Willen, „durch „Ihre Gemalität, aber au „"„' ich sagen, durch die ngabe der Bewegung, durch djeT'! der Wehrmacht und vor allem durch den blinden Gl- des deutschen Volkes. * Jeßt ist es Erfüllung geWordßn und heute ta „„ ersten Male vor Jhnen„der_ neu? Reichstag des GrosßdTZtsz., Volkes und Reiches. W113 smd dte ertreter des Volkes ) . Sie bestimmt und vom Vylkegewahlt, und ais solche„ „„ Führer, sind wir berufen wie keme, Ihnen Tank zu sagen . all das, Was Sie getan hgben, aber vor allem auch Dank „ Allmächtigen, daß er Sie uns Deutschen gesandt Und „_ schenkt hat. „ Sie haben uns einT, mein Führer, in dunkler Nach, Hoffnung gegeben, aus 11Zser. Yacht emporzustejgen zum „. und um Sieg. Dann, men) Fuhrer, gabexi Sie uns die ;",- den “ ieg zu erringen 1„1„nd 1„n Béharrltchketx durchzuhalten,.** .anze Zeit und auch fur die Zukunft. Sie haben unse olf den Glauben eingebrannt, daß unser Volk ewig seins
. ier i en Ihre getrLUeri Gesolgßleute, mein Fü rer,a1 und Ze mseißsten, die sie hier smd. sind dYkck) Lin Jathbnt . länger in Ihrer Gefolgsckwst- HWY WM Ihre ersten .. arbeiter, Mein Fühker, und sie alle ernt„der eine Wille, J. GQfolgstreue zu halten, mit „Ihnen WLttcr „in die Zukunxt schreiten, durclzdr1ingen„„zu sem 5011 dem Willen, Ihnen l'. zu folgen bis zum Hochsten, bis zum Siege unseresgroz. deutschen Volkes.
Sie, mein Fiilhrcr, haben uns zu uxWorstLllbaren Erfol. geführt. Sie haben uns das Leben Wieder groß und lebe. Wert und herrlich gemacht. Ste haben das Großdeutscl). geschaffen. Wie schwi1ch sin-d da alke Worte dLs Dankes.
Mein Führer, wir können nicht Jhrien NYM Danka sprechen und Wenn wir„J*l)nen „]eßt, mein Fu„rer, das.., zujubeln, dann liegt in dieZem Heil alles, qu W1r a„ BWK“ rung, an Hingabe, an 816 e und an Treue 111 uns fuhlen.
Kameraden! Unser heißgeliebter Führer, der Schö
sagt , . GroßFu
Die Sitzung ist geschlossen.“ Wie aus einem Mun-"de ertönte „das Sieg-HLY, „init dem Teilnehmer dieser denk-wiirdigen Stßu-iig DM Schomer G- deutschlands grüßen. Ergriffen sangen d1e Abqeordxxeten Und ihnen die, 'die Zeugen Dieser Stunden Waren, das Liedde1„1- *chen und das Lied Hort Wessels. Dann Verabxchtedetx [ich. iihrer mit dem Deuts en Gruß von semcn Mitarbeitern verließ durch Den Mittelg-ang des Parketts :den Srßungssaal.
Verleihung von Titeln.
Der Führer hat mit Erlaß vom 30. Januar 1939 gende Titsl verliehen:
1. den Titel Professor:
dem homöopatischen Arzt Dr. med. Ernst Bastanter Verlin-Wilmcrsdorf, „ „„ „3 K „„„„„ dem Direktor der C irur ischen Klini (' xla "' krankenhanses Dub medg. Johannes Becker in VW in Ober [eien _ „ dem Direktwcschwss Tiiberkulose-Kraukenhamcs„ “Yk [ned, mann Braeuniug in Hohenkxug bchtcttm, „„ dem Hochschullehrer an der Chilcmschcy Staat„s„u1_1„lvs Dr. Johannes Brüggen in Santiago de [U?- dem Lsitec der Gynäkologischcn „Abteilungwdcs NYM)" burger Krankenhauses SamtatSrat Hr. M?- B r u n n e 1" in München, dem Direktor der Clinica Alsmann Dx. „mcd- Gra W113 in Cordoba in Argentinien, dem Direktor der Landesstanenklinik „Landxsobtjkmchn Dr. med. habil. Hans-Albcrt D....zrch "JHWH“ dcm Gruppenleiter der Forschungsablcixunx) LEM ivaffenamts Oborregicrnngsrat Dr. WolfW" back) in Bcrlin-Wilmersdorf,„ _ __ db*iMÜU' dem Astronomen Philipp F a u t [) in (9511111110 & „„„„„ dem Direktor und Inhaber des Chcniizxk)?" ?UÖW Tr. Remigius Fresenius iu W102611d1„n.„„ „ Direktor i. R. der städti1chcn Singick)" Greiner in Augsburg, dcm *ackarßt iir ir11r,i“chc imd , , . ??UhxtmÖschIg an1cbler in BLÜYUÉCHFZZLTQ dcm Tropcnarzt Dr.. mcd. August Ha 1101 111 lottonbnrg, „ „ “nd geb dcm Privatdozenten, Direktor der ck)!rxlz'gisckMnKZmch hilfliclxn Abteilung der StthlikMU „* Dr. med. Hermann Kästn er 11„1„„Ba1„1_ß*"- dcm BibliZtkU'lkchatVCMl der Universitat 2.1“- Kej cllin erin, _. .- dem ©er119. der Staatsbibliothek Dr. Phll- Himlch te r m c 1) c r in Bremen, „ „„ clin' dcm chrstßrzt Dr. med., Dr. phil. Ernst KLs ) “ckönc er , „ „ „ „ aen- dcm TZrcktor Jer Städtischen Klmtk fur Hals, Yiasgd suchUn9
Paul Vils
dcm
- J „ innere Uroiogie Ok-
phil- N
* * in Ohrenkrankc Dr, med. Paul O l) n U ck “ *
dem Direktor. ch städtischen Cbcm1schsn UW
Dr. Walter P e t r 'i in Koblenz. ;. R «be in L* dem homöopathischen Arzt Dr. med. Hann., d „ „i .; dcm Briickcnbaurefcrcnten bei dcr DMktllOZZ chLächter
bühncn Minisßcrxxlrat Dr.-J11g. Kar ck „„ Berlin; ehlcn o , „ „ „ Rei . dcm Briickchaureferenten bei her „Direktixon„„dx?„g„ Go bahnen Gel). Baurat Mimsterialrat “„U-«)" S ck a p e r in Berlin-Ltchterfeldc,
Beilage)
(Fortseßung in der Ziveiten
unserer 31.
Mm
ck26 *
(Fortseßung aus der Ersten Beilage.)
-_
(1th Dr. med. Conrad Siebert in Berlin, .-m „ crztlichen Direktor „des Tuberkulosekrankenhauses d .mReichshauptstadt „Verlm Dr. med. Helmut Ulrici Sommerfeld- Kreis OsthaveUand, ' den .-m YMenhauses Dr. med. „ohqnnes _ „ '.«bexxegwrungsrat als 1tgl1ed beim Reichsgejundheit .-m 117111 Dr. med. vet. Hermann Z e l l e r 111 Berlm-Lichte
Me“ 2, den Titel Baurat:
m Architekten Alois D e ga n o in Gmund am Ternljee, r m-
Im Regierungsbaumeister a. D. OSxar H a b i l d in
Zehlendorf, „ „ - 3. den Tttel Justizrat:
„m NOch
mund-Hörde,
.m RechtsanWalt Dr. Carl D ie d ri in Köln,
--m Rechtsanwi1lt und Notar Dr. Afred Drescher in
Stuttgart.
«m RechtsanWalt und Notar Fritz E l) r h a r d t in Magde-
burg,
mRechtsanwalt und Notar Dr. Wilhelm Fleiter in
Münster in Westfalen, „ -m RechtsanWalt Dr. Alfred Gaß m Saarbrücken,
em Rechtsananlt und Notar Eugen G [ 11 ck in Stuttgart 13,
--m RechtsaUWalt u_nd Notar Dr. Rüdiger Graf von de Golß in Berlm-Zehlendorf,
, m Rechtsanwalt und Notar Wilhelm G r a sh o r n in
Oldenburg, „ „ „ „em Re tsanWalt Dr. Oanr G r e! n e r 111 München,
--m Rc WWW und Notar Prof. Dr. Friedrich G rim m
in Verlin-Dahlem,
--m RechtSanWalt Dr. Friedrich H a d e n f é'l d t in Ham-
bur
9. em Rechtsanrvalt und Notar Dr. Wilhelm H e ck 111 a n n in
Bad Berka bei Weimar,
.-m RechtZanWalt und Notar Dr. Wilhelm Heltge in
Berlin,
.-m Rc WWW und Notar Wolfgang H e r ch e r Vcrin,
em Recht§anjvalt Dr. Max H o m m e [ sh e i m in Köln,
im Rechtsannmlt Hermann H u b e 1: in Leip ig, ,
em RechtsanWalt und Notar Erick) J e ch e in Liegniß,
-cm RechtsanWalt und Notar Heinri HannoVer,
LMLYLWMWÜ und Notar Paul Knoll) in Dresden
tta t,
-*m RechtZanWalt und Notar Dr. Ernst K r a n z in Breslcm,
i-m Rechtsanwi1it Oskar K r i e n e r in Würzburg,
-*mRechtsa11walt und Notar Dr. Johannes Kühne in
Bad Harzburg, em Notar Dr. Ludwig L e i b r 0 ck in Edenkoben,
em RechtsanWalt und Notar Dr. Maximilian L e 11 ck Z -
Mack in Frankfurt am Main, em RcchtZanivalt und Notar Dr. Dresden-Altstadt, -
em RechtsanWalt und Notar Focko M eib o rg in Celle,
em Rechtsanwält Dr. Fekdinand Mö mer 111 München, cm R§chisanwc1li Dr. Karl Mühl äuser in Zivei-
in
Arthur
bruckcn, -m Rkchtsamvalt Dr. Josef M üllc r in Nürnber emRochisi1nw111t und Notar Prof. Dr. Erwin Noack in sckWqu, m Rschtsanwalt Dr. Erich P ung s in Düsseldorf, in ioiar W'- Hcrnmnn Rebattu in Altona-Klein Flott- "bomniß,
?*“WlksUrt (1111 Main,
«(1qu Wilhelm R 5 m e r in "[Bl'kkssanivalt Dr.
. “d - .) - t„„[„C„[„„„„„„„„„d„i „r. Wishilm S a r d o m 11 n n in Wupper- tk LO„„„„„“WV11(t und Notar Dr. Gangolf Schnauß in 'WWUUUÜU iind Notar Dr. Franz S ck 11110 in Leipzig, mRéclk);s11mm WMW“ -» Georg S t a e g e in Berlin,
„M 101111“ Dr. Gustav V o g el in Hagen, ' 'Wckiisanw
Dessau Ulk .de Notar Rudolf Wilkendo rf in
em Richisanivalt und Notar Dr. Erich Mülle r Wsimar, entYYtsaUWalt imd Notar Dr. Reinhard Nanert in 1" m, Berit", emRech1sc1nwalt und Notar Walter Os chaß in Braun- em RcchiZanivnli und Notar Dr Adol ' ' Hamm in Westfalen, . f P a p e n t t n m I YYtsanivalt und Notar Wernér R a nz in Berlin, L )tsmewalt nnd Notar Walther Rasch in Gotha, bck, m JWÖkIaanli nnd Notar Dr. Reinhold Re gle r in im ZYEÉUFMWW und Notar Dr. Hugo R e i ch (1 r d in km * [© . Ykckanant und Notar Dr. em RésbtÉaanlt nnd ] -' ' " ' ÜN) 111 PWltßen, Ieotar Dr. FUE R U 73 a t 'm Kontgs- Koln Hans Sanders-Müller [n §)ioc[[1s11111..«[ Mt IKON * „ , x'» - , " 771311161 MMUU) ST!) 1 eck m Munchen, m?)“ L:, * cm ...*“MUUU'Ukt nnd Notar Wilhelm S ck o lz in Berlin,
„; '*“Ytsünivalt Ernst S ck) 0 tt in Stuttgart, " L.)fsa . . MSP„„„„„„„„„nwalt und Notar Dr. Joachim S ck) 11 lz 111
' MMU?» „ S„)- Malt und Notar Dr. S ck ukze - . . Unit und N m RLMMUW. Liar Dr. . ** 111 R c) , - *„Fc [Sanwalt 1.1.15 HxngUst S t oll in Bayreuth, * 3011111001. d . .. . N . _ " Notar D , 1 ...... Di. Anton W „ „„ „„ yrinGIixlgnW a [) r e r m Lubeck, , “1 Recht?,an ** iv MYM alt und Notar Dr. Hans Wöstendiek in otarCaero[pers- * .“ ' m Remschetd-Lennep.
Oberarzt der Bakteriologischen' Abteilun des ZeißlerinAtona,
tsanWalt und Notar Max B e r n a r d in Querfurt, «m Rechtsanivalt und Notar Hermann B uh r in Dort-
in
Kleybolte in
Paul Leupolt in
in
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s- r-
k
&
- -
des früheren Landkreises Vomst zugeteilt.
“ Zweite Beilage
Berlin, Dienstag, den 31. Januar
Bekanntmachung.
Die Vermögen der durch Bekanntmachung vom 9. No- vember 1938 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 264) vom 11. No- ven1„ber 1938) der deutschen StaatSangehörigkeit verlustig erklarten
Berthold G u m p e l ,
Gertrud G u m )) el geb. Koppel,
Felicitas G u m p e l ,
Thomas G u m p el und
Kurt G u m p e [ wird g„em§ß § 2 Abs. 1 des Geseßes über den Widerruf von Einburzzerungen und die Aberkennung der deutschen Staatsangehorigkeit vom 14. Juli 1933 (Reichsgeseßbl. [ S. 480) als dem Reiche verfallen erklärt.
Berlin, den 30. Januar 1939.
Der Reichsminister des Innern. J. A.: Hering.
Bekanntmachung.
Das Vermögen des durch Bekanntmachung vom 1. Sep- tember 1938 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 205 vom 3. Sep- d.ember 1938) der deutschen Staatsangehörigkeit Verlustig
erklärten
JsraelKalischer ivtrd gemäß § 2 Abs. 1 des Geseßes über den Widerruf von Einburgexungen Und die Aberkennung der deut"chen Staatsangehorigkett „vom 14. Juli 1933 (Reichsgesey [. 1 S. 480) als dem Reiche verfalleu' erklärt.
Berlin, den 30. Januar 1939. Der Reichsminister des Innern. J. A.: Hering.
"
Bekanntmachüng.
Das Vermögen der durch Bekanntmachung vom 4. Juni 1938 (Deutscher Reichsanzeiger Nr. 129 vom 7. Juni 1938) der deutschen Staatsangehörigkeit verlustig erklärten Eheleute
- Max Kahn und „ Elsa Kahn geb. Posen wird g„emi„1'„ß § 2 Abs. 1 des Geseßes iiber den Widerruf von Emburxzexungen nnd die Aberkennung der deutschen Staatsangehorigkeit vom 14. Juli 1933 (Reichsgeseßbl. [ S. 480) als dem Reiche verfallen exklärt.
Berlin, den 30. Januar 1939.
Der Reichsminister des Innern. J. A.: Hering.
Bekanntmachung.
Das Vermögen der durch Bekanntmacth vom 25. Mai- 1938 (Deutscher Reichsan-zeiger Nr. 122 Vom 28. Mai 1938) der deutschen Staatsangehörigkeit verlustig erklärten
Hildegard M a t t n e 1:
wird „quqß §2 Abs. 1 des Gesetzes über den Widerruf von Emburxzexungen Und die Aberkennung der deutschen Staatsangchorigkeit Vom 14. Juli 1933 (Reichsgcseßbl. ] S. 480) als dem Reiche verfallen erklärt.
Berlin, den 30. Januar 1939.
Der Reichsminister des Innern. JA,: Hering.
Fünfte Anordnung
des Reichswir„tschaftsministers über die Abgrenzung von
Wtrtschastsbeztrken und die Vildun von Wirtschafts-
kammern (Abgrenzung zwischen ommern, Berlin- „ Brandenburg und Schlesien).
Vom 30. Januar 1939.
„ „Zn Acndcwing dL): Anordnung des ReichZivirtsthafts- nitmstyrs uber diE Abgrenzung von Wirtschaftsbczirken und die Bildun „von Wirtsckzaftsfammcrn vom 14. März 1935 (Deutsxher ietchsanzctger und Preußischer Staatsanzeiger Vom 16. Maxz 1935) wird a„uf Grund des,„§ 2 des Geseßes zur Vorbereitung des organischen AUfbaULs der deutschen Wirt- schaft Vom 27„. Februar 1934 (RGW. [ S. 185) im Ein- vernehmen mrt dem Reichsminister des Innern angeordnet:
„ 1. Dem „Bezirk der„Wirtschaftskam1ner Pommern Werden die zum Regierungsbezirk Grenzmark-Poscn-Westpreußcn ge- horenden folgendcn Kreise zugeteilt: ' Stadtkreis Schneidemiihl, Landkreis Deutsch-Krone, „ „ Flatow, „ SCHWERI- „ FDJÉZWZÜÖL, „ rte 9 er , Ncizekr-eis. g „ * 2. Deni Bezirk de_r Wirtschaftskmmner Schlésien Werdsn dre zum ch1crungsbezirk Liegnitz gehörenden Gemeinden: Bruchdorf, * Fleißjviase, Frichdorf, ' Kreutz, Ostlindo, Ostivcide, Pfalzdorf, Raden, Schönforst, Schiventcn
Berlin, den 30.Janua_r 1939. Der Reichsivirtschaftsminister.
[
Deutscßen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger“
1939
Bekanntmachung über das Verbot ausländischer Druckschriften.
Jm Einvernehmen mit dem Reichsminister für Volks- :mfklarung und Prppagaxiiza wird auf Grund des § 1 der Verordnung des Reichsprastdenten zum Schuße von Volk und Stgat vom 28.2. 1933 bis auf Weiteres im Julande die Ver- brxttung der 111 Wallisellen/SchWetz erscheinenden Zeitlchrxxt „Dxr Neue Tag“ und der in Z ü r i ck erscheinenden
eit chr1 t „Dte FriedenSivarte“ verboten.
Berlin, den 26. Januar 1939.
Der Reichsführer 61 und Chef der Deuts en oli ei im Reichsministerium des JuneYt. P 6
J.A.:Müller.
Gebührenordnung“) der Uebersvachungsstelle für Baumwolle.
Vom 26. Januar 1939.
Auf Grund der Vexordnung über den Warenverkehr vom 4. September 1934 (Retchsgeseßbl, 1 S. 816) in der Fassun her Verqrdnung vom 28. Juni 1937 (Reichsgeseßbl. [ S. 761) m Verbindung mit der Verordnung über die Errichtung von Ueherivachimgsstellen vom 4. September 1934 (Deutscher Retchsanzetger und Preußischer Staatsanzeiger Nr. 209 vom “7. September 1934) und der Verordnung über die Einfüh- „rung von Vorschrtften auf dem Gebiete des Warenverkehrs im Lande „Oestexretch pom 19. März 1938 (Reichsgeseßbl. [ S. 263) wtxd mtt Zizsttmmung des Reichswirtschastsministers xmd des Reichskommissars fiir die Preisubildung die Gebühren- ordnung der Ueberwachungsstelle für BaumWolle in nach- stehender Fassung neu erlassen: '
§1
„„ Die UeherWachungsstclle für BaumWolle erhebt Ge- buhren, um 1hre Kosten zu bestreiten.
§ 2 „Gebührenpflichtig ist die Erteilung jeder Art von Be- sche1n1gungexi durch die Ueberwachungsstelle, auf Grund deren der E1nka_uf, der Tausch oder die Abnahme von Waren .exfolgen soll, die der Zuständigkeit der Ueberwachungsstelle fur BaumWolle unterliegen (Einkaungebühr),
„Die Einkaufsgebiihr wird von den Verarbeitern der vor- bezerchneten Waren erhoben.
§ 3 „I)ie Einkaufsgebühr beréchnet sich nach der in der Be- sche1n1gung angegebenen Gewichtsmenge und beträgt für je U 1. bei BaumWolle mit Ausnahme ostindischer BaumWolle . . . . . . . . . . . 1,50 RM 2. bei ostindischer Vaumivolle . * . Linkers . . . . . . . . . BaumWollabfällcn . .. . . . Reißbaumivolle . . . . . . . Abfäklen von Spinnstoffen und Reiß- fpinnstoffen, die neben baumjvoklenen auch zellivollene Spinnstoffe enthalten .
Die Mindestgebühr beträgt 1,- RM. Die genehmigte Menge Wird fiir die Gebührenbércchnung auf halbe bzw. ganze Tonnen erhöht.
§ 4
Schuldner der Einkaufsgebiihr (§ 2) sind diejsnigen Ver- SrkZeiter, auf deren Namen die Bescheinigungen ausgestellt m .
§ 5
Die Einkanchgcbübrcn (§ 2) sind Von dem Gebühren- pflichtigsn, soivcit sie nicht durch Nachnahme Lingezogen Wer- den, binnen 10 Tagen nach Empfang der Gebührenrechnung zu zahlen.
Sämtliche Gcbiihrcnzahlungcn nach Maßgabe dieser Gc- bührsnordnung sind zu leisten auf das Postschcckkonto der Uoberivachungsstcllc für. VaumWolle: Hamburg 500 69 oder auf das Bankkonto dcr Ucbcrjvackxmgsstcllc für Ba11mwolle bei dcr Dontschcn Bank, Filials Bremen,
§ 6 Soiveit die UeberWachUngsstcllc die ihr gemäß J 3 der Verordmmg iiber die Außen[)unleskontWUc Vom 20. Dezem- ber 1919 (Reichsgescßbl. S. 2128) in Nr Fassung der Vorord- nung über Ein- und Aannhr vom 13. Fobruar 1924 (Reichs- gescßbl. [ S ““72) hinsichtlich der Aus- und Einfuhrbcwillignn- gen iibertragenen chngnisse Wahrnimmt, gelten gemäß § 5 dikser Verordnung und § 8 dcr AUSführungsbcstimmungen vom 8. Aprii 1920 zu dieser Verordnung (Reichsgesoßbl. S. 500) nachstehende Vcstimnnmgcn: “ (O1) Fiir„dic Erteilung von Aus- und Einfiihrbcivilligun-
gen urck) dic Uebcrivachnngsstclle wird eine Gebühr von 10/00 vom W911 dEr Waren Erhoben. Als Wert der Ware gilt: bsi Ausfuhrchilligungcn dcr Wert der Scndmvg franko Grenze oder 101) deutschen Hafen; bei Waren, die im Lokm- vcredlungsvi'rkcl)r Hsrgcstollt sind, gikt als Wert der Vered- lungslohn; bei Einf1chrbcwillig1mgcn dcr Wort dsr Sendung franko Grenze oder 011 deutsckxn Hafen. (2) SOWcit nicht die Bestimmungen des Absatz 3 An- ivenduyg finden, wird eine feste Gcbühr von ],- RM (Min- destgebuhr) ohn? Rücksicht auf dLn Wort der Ware in Fällen erhoben, in denen es sick) Händolt um die Einfuhr von Warst: zur Vornahme Von Priifnngen und Versuchen oder zur Be- m„ustcrung 1.1de um s0[ck)€, dic glaubwürdig als Geschenk oder Eigentum (Heirats-, Erbschafts-, Umzugsgut) bezeichnet sind. (3) Fur jsdc Byivilligung sind bei Wcrtcn bis 311
20,-RM ...........0,50RM
bci Worten iiber 20,“ RM mindestens , . 1,- RM
1,- RM
.zu erheben. Von der Erhebung einer Gebühr kann abgesehen
werden, Wenn der Wert der Sendung 20,“ RM nicht übersteigt
I. V.: Brinkmann.
*) Betrifft nicht die sudetendsuvsch-en Gobicte.