1922 / 194 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Thu, 31 Aug 1922 18:00:01 GMT) scan diff

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Bekanntmachung._ Auf Grund des Geseßcs über die Abwicklung der Krießs- _re

' geseÜschaften (RGW. 78 vom 29.3uli1921_Seite942) erkl -ick häerdurck), daß mit dem heutigen Tage dte

Manganerzgesellsckmft m. b. H. i. L., . Berlin 17.35, Blumeshof 5/6,

mit ihren leLZven und Passiven auf das Reich Übergehk _ _ »

Mit der Abwicklung der Gcscbaffe dreser Gesellschaft wird die Reick)§Kxcdit- und Kontroll-Stelle G. m. b. H., Berlin 17. 9, C'Zchhornstxajze 9, beauftragt.

Berlin, den 31. August 1922.

Der Reichsschasminister. J. A.: S eid 1.

V e r o r d n u n g zur Ergänzung der Verordnung über disGewäHrung freier Echnbaanahrt und einst Entschädigung an die Mitglieder des vorläufigen ReiÜhs- Wirtschaftsrats. Vom. 8. August 1922. (Vcröffcnlet im RGW. 1922, Teil 11, S. 734.)

Tax: Voxox'dtxUUg __üher diE (?waäßmmg freier CTsepban- fahrt und einex Entsaßadigung an dxe_Mitglted9r des vorläufigen Reiäxömi:*tsck_q713éat§ vom 28. Zum 1920 (RGW. S. 1.385) in der Fammg d2_r Vexordmmg yom 1. Dezember 1921 (RGW. S. 1493) W110 1012 folgt erganzt:

1. In § 1 Ziffer 2 wkrd als ke 1er Absatz _eingefügt:

„Die Mitglieder des O_or (mögen R€1chswtrtschaftsraks er- ba118n zn_ der ihnen nach Htksér VZryrdnung zustebenden Auf- waKH-sntychädigung und Retseentschadxgung folgende Tewerungs. JUZ“) ugs: _

Vom ]. Dczcmöcr 1921 _ab_ _ kt? Mirgkicder, dle nn Beretch der Stadtgemeinde Berlin ihr??! Wohxxsiß b;:bcn. 50 Vom Hundert. _ 17:3 UUDMU MitZdeer 100 Vom Hundkrt. VOM 1. Lipyjl 1.922 «13 _ _ diE Mitaljezder, dte im Beretcbe der Stadtgemeind€ BerKn ikyrén Woßnfiß 13al»€xt,_ 100 vom Hundert, ch (mch MithcDer 150 Vom HUUÖM- Vom 1. “JUNLIZZ aH _ _ d:; 9)?i1*g([icdcér, die im BSWZÖL der Stadfgememde Berlén 1H1'611_ WOOUNZ 1)ch1[_ck§11,_100 vom «HUNTER, Tv: axxdcxen Mitglxsdkr 200 vom Haydert. Vom 1. AUMst 1922 as) _ ck“.» Mttgxreder, die im Berekche der Skadtgemeinde Berlén :hrmx_ WOOUW hahe", 200 vom Hundert, dw andLran Mlelider 500 Vom Hzmdcrk; der Teuerungs- zu_sch1c_1g zn dcr_ RemcentsckäYLgung bletbt jedoch der gleiche ML 791“ die Zetx ab ]. Jule 1922. Dxe monaüxchz'n Föczüßc der Mikgkieder dürfen einschließlich “oe “.Icéucrungszuchqge 111»; die Zöit bis Ende Juni d. J. ("msn L?c'lrag VON 0000 „M, für die Zcij ab 1. Juli 7). J. LYncn 19151964 Von _10 000 „M xxécht übsrzchreiken. Sind die cmem Mttglikd zußcshxndsn Beiräßc in eiUcm LNonat böhér als 5000 Ww. 10000 „ckck, so kann am!) der Msbrbetrag nac!)- trägxtcl) ! bk! werder), Wynn mxd Fxxwerk in dxn beiden nächst. folgenden Monaten dle „Bezüge dretcs MitglxedW unter 5000 bezw. 10000 .“ zurückblcxßcn.“

11. § 2 crbäkt fykgkxxden 3. levsajz:

.Der Vorfiyendc d€s_VOrla11figcx1 Rchßswkrtsähaftsraks Erhält zn_ der ihm ZMF) dreier erordnang zustehenden Gesamt. anßvanchutscßadxgung folgende TeuerUtthzuschläg8:

Vom _1. Dezember 1921 ab LMM Tem-„rungsznschlag von 50 vom Hundert,

Vom 1. April 1922 ab 9?an Teuennrgkzuschag von 100 Vom Hundert,

vom 1. August 1922 ab eimcn Tsuernngszuschkag Von 200 vom Hundert.“

D*.esc: Bestimrmmgen hasen rückwirkend? Kraft Dom 1. De- zerwkcc 1921.

Bkrlin, dM 8. August 1922.

Der RsicMwirtstHasteZMinister. SÖMWQ Der Reich?:minister der Finanzen. Dr. Hermes.

Der Reich§verkehr§n1inist€ß A.: V o g e [.

Preußen.

Prüfungsordnung für Studierende der LandwirtsYaff an Landwirt-

schaftlichen Hochschulen und mit «aztdwirtxchaftlichen Instituten angestatteten Umversitaten.1)

ck. Prüfung füv praktisch Landwirte. § ]. ZWec'k dsr Prüfung. Die Prüfung soll StudiErknan, die den kaydwkrfsÖastliÖLn :X .f Praktisch auszUi'tbc'n bcabsichtigkn, abkr nicht dix für an ßbknde LJvixtsckaftélehrer und and€re h&zuffefe Landwwte _betxmmtc Diplomprüfung (13) ablcgen n*o_[l_en, Gelegenheit geben, den Exfolg

iszrcs Studiums nachzumexsen.

§ 2. PrüfungsaUsséHuß. DTG Prüfung Ufolgt Vor 01118111 Pri]fmeaszsc'Hnffe, desskn Vor- ßHeUder und I?:kéitglieder von dem z::stémdxgcn thster erx1aux11werdc'n_

§ 3. Gliederung der Prüfung. Die Prüfung gliedert sich in eine Vorprüfung und eine Harrptprüfung. §4

Für die Zulassung z1xr_ Prüfung geforderte Vorbildung.

!. Zur Pküfung' sind *nur Stndiercnde kcidersei Gefählexhts zuzulassen, die mindestens die Reise für Hie Obersekunda e_mer aeunklaséi en an Lehranstalt (Gymnasmm, Reasgynmasmzn, Ok,":rreax nle) ew: andere Vorbildung, die fr_über zum em- ßäßng-freiwiUi en Wiitärdkeufi berechtigte, oder eme von_ den

ständigen HTM als ,glx'ichwett anerkannte Ausbckdung mittlere Reife)“be tßeu', nü'ndcftens zwei abre in der Landwirtschaft mM-b waren, dies durch amtli-b beglaubigte «ULM e nach: miku ud dex Vorprüfung mindestens zwei lja)re, ber Mr Hempwtüwng mindestens [Zier H::Wiabre als ordentliche Studxerexxde cm eme: LandwirtsÖaJ'tlicßcn HochsckyUse _oder _an einer nüt Landwßtxchaßlkcbem Institut aungslattetcn Umvcrfitat Land- wirtsÖaft stud ext haben. .

andere Bestlmmuugenbkeköen darüber vorve lten, smoke- hem des Deutschen Reiche! abgelegten kungen anzu-

___ „".-

)unmerkunj.

11. Ws taktische Tätixxkeit M der Rege! nacH nur eine sols?! ) anzurechnen, de mindestens ech Monate _in mesellzen Wb :! ununterbrochener Folke ausgeübt ist. Zeugnisse uber dtefe zweijährige praktische Lehrzeit ge ten in der Regel nur_ dann, Wexm sie den Ver- merk der für die Lehrwirtschaft zuständxgen Landwzrtstbafiskammer tragen, daß der Ausfisller des Zeugüiffc's 1mstande xsk, junge Jayd- wirte in der prccktijcben Tätigkeit mit Erfolg_ attzubildxsn. Wo eme LeHrlingsprüfung der Landwirtschaftskammer ngesührt rst, trixt dgs Yrüfungszeugnis an die Stc'ile dieses Nachweües. Eherxso _qtlt em . Manis dss Prüfungsausschnffes der Deutkcbcn LandwxrtWaUdeseU- Werft. Soweit nach der) bewnderen VerHältniffcn des Bszirks. 111 dem der Bewerber praktijck) tätig war, ein solckxex Nachwexs biüxger- Weise nicht beansprucht Wexden kcznn, ist die zwexkabrige Praris durÖ ech amxxick) beglaubigte Beschemigung des chkarz der WkrtscHaft na zuwexen.

111. _ Die Bewerber haben spätesiens bei der Meldtxng _zur Hauptprüfang nachznw-Zisen, dgß |ck iHr Studium auf familxclye pfkichtmäszig€n Prüfungsfäckxr, *sexner auf PHysik, Bodenknxxde, Geo- logie und Mineralogie srftrsckt hat. Wo die Möglicßksrt gsgsben war, ist (mä) “0er Basar!) Von grundTegenden_Sondervorlesungen über Pfianzcnscßuß und chcrbu21g§1€bre nacbzuwejscn.

17. Das Studium der Naturwissenscbaftsn an einer anderen Hochschuke odcr UnMrfität als den in Abs. 1 bezcichneten kann Ks zu zjvci Halbjabrcn vorz dem PrüfungsauLchhuß angsrechnex rvcxden, ?chxiécn das Studtum der VolköwrrtsÖaftslehr-z mtt emem .;a m):".

7. DZ:: Bew-Zrber muß mindxstens ein Hakbjabr dsr Ausfall, an der die Prüfungen abgelegt Mrdkn soÜen, als StudWrsnder ang€lsört [USW.

71. Ueber dieZukaffnng von Ausländsrn zur Prüfxmg, kuss?- sondere über die_ Gxeickywertigkcit der Vorhildung,_entjckpexidcn d_1_€ zuständigen Minister. Jm übrigon gélten für Auslander smngxmqß diesekbsn Bestimmungen ÜbEr di? Zulassung zar Prüfung Wie fÜr Inländer.

§ 5. Zeitpunkt der Prüfungcn und der Meldungen zu ihnen.

1. Prüfungen Werden nach _Bsdarf _aögeßalten. Während der amtlich-n Fkrksn finden keine Prüxungen statk. _, _

11. Die Prüfungstage werdsn vor) dem Vozfißxndéxn des Pru- fungSaussÖnffes naä) Vßxeinöarung mrt den M1tglt€deru des Aus- schusses ankeranmt. _ _

111. Die Zu1aff1tng zur Vorprüfung mus; spateskcns drcr Wo_chc11, die zur Hauptprüfnng spätestens vier Wochen vor_dcr mündückwn Prüfung schriftlich bei dem Yorfißenden dcs PrufungSausschnssSs bcantragt werden. Vorzulegen smd:

8.) ein Lebsnslanf, 13) das 181312 Schu1zeugnks,__ _ _ o) det?) YMMD der praktrxchen Ausbtkdung 4 Ab). 1, 11 un , ä) dsr Nachweis der THeoretiscHen Ausbildung 4 Abs. 1 und 111-171), _ _ 8) eine Besäheinigung der Hochschu1kaffe über dre Enixxchtung der Prüfunxng-xbükW („H 10). _ _ _ _ _Sän1tliche Zeugmsse sind in ijchrxft oder m begkanbtgter A5- ".cßrtkt Dorznlkgsn. & 6.

Vorprüfung. 1. Die VorUrüfng arslxsckt stel) auf die Grundzüge fok- gsnker Fäckxsr (Pflichtfcich?r): 1. CHLTUZL, _ _ 2. Bokauik nnter bssonWrsr BerückficHtxgung der Pöyfiofogte, 3. Zookogie, Anatomie und lesiologie. _ _ 11. Den Bewerbern bleibt e_s überlassen fick) auc'h m sonst_xgen an der Anstalt vorgetragémen Fachern (Waélfächern) einer Prüfung

_ zu unterzißbßn.

111. Die Vorvrüfnng isi mündlick) und nicht öffenésicö. Jede'r Bejverbsc ift mindestkns 15 Minutcn in jcdem Facbe zu prüfßn. Bei der Prüfung soll nach Möglichkeit außer dem Prüfenden Mindestens ein Weiteres Mitglied des Prüfungsausycbuffes antvesend sein.

17. Für den Nassall dcr Pxüfung in den einzelnen Fächcrn sind folgende Urtc'ilc anzuwenden:

1. sehr nt, 2,5111, 3. ziemlich gut, 4. genügend, 5. ungenügend.

7. Die rtsile in den einzeTnen Fächern Werden durch dsn Prüfc-Uden nnter thziLHung dsr Mifglißdsr des Ausscbuffes, die der Prüfung beigskvobnt haken, festgestellt. Wenn keine (Einigung erziélt wird, findet eine Abstimmung statt, die der Vorsißenda dss Prfifmngö- aussÖUsses 12081. DE.; Prüfénde dés bsteilégtsn Facßes aibf skin Urteil zuerst ab. Bcr S1im_rne1m18ichk)cit kntséheidst der Prüfsnde. Die Abstimrmmg über das GIEsmntUrtei1 erfolgt in_ qleiöher Weise mit dsr Maßgabe, daß bei Stinnncngletcbbcit der Borsxßenöe dcs Prüfungsansscbnffes entscheidet. Prüfen mehrere in einem Fache, so regelt erforderlicßknfalls der zuständige Minister das Stimmreäyt.

71. Die Vorprüfuyq gilt aks bcskanden, WLW“! das Urteil in jedem der drei pflickytmaßigM PrüfungökäÖer mindestsns „aenügcnd“ lautet, Der U11g€nüqende_ Nqual] der Prüfung in einem Pflichtfache mit Außnabme der Chemre kann dttscl) bessere Leistungen in anderen Pflikbtfächern auSgeglwhen Werden. _Jm übrigen darf die Prüfung in dissen: Fachs nachgcholf Werdkn. Ems so1che Nachholung ist anch bsi ungcnüsxynde'n Leistungen in den Wablchckyern und zur chbsssermx der Urtc-„ike znTSZZfig. (Ergibt die Prs'xmng „ungenüxxemd“ in 37136 Pflichtfächcrn, so ist sie gayz zu wiederholen. Die NackH0111ngin einzelnen Fächern und die thderbolung der ganzen Prüfung könnan fx'übeséens nac!) einem Halbjahr erfolgen. Eine stveitc Wiederbokunq der Prüfung in einem einzelnen Fache oder im ganzen ist nur mit minisisrieller Genehmigung_ zulässig. Vor Bestehen der gesamtsn Vorprüfxmg darf ein Zeugnrs nicbt auögesfeÜt Werden.

711. Wenn dsr BSWLrber obne triftige, von dem Prüfxmgs. ausséhuß als auSreicßsnd qnsrkannte Gründe die Prüfung Nrsäumt oder unterbrochen hat, so grlt sie als nichl beständen.

§7. Zeugnis über den Ausfall der Vorprüfung.

Ueber den Ausfall der Vorprüfung wird ein Zwischenzeugnis unter Benutzung eines dem nachstcßendcn Mustcr entspreähenden Vor. drucks auSgsste'Ut:

-------------------------------- » (Bczeich11ung der Hochschuke oder Universität)

zu ....... .... ... Prüfungözwifchenzeugnis.

Der Studikrende der Landwirtschaft „„...-...»«M, geboren am zu , KWI , Provinz .................., Land ........................ --- hat

fick) gemäß der Prüfungßordnung für praktische Landwirte vom 24. Juli 1922 der

V o r p r ü fu n g - unterzogen und auf Grund des Ergebniffcs der Prüfung kn den einzelnen Prüfungsfäckxern folgsnde Urteile erHaTten:

4. Pflichtmä ßige Prüfungsfächer:

(Name des Fachdozenten)

1. Chemie: 2. Botanik unter besonderer Berückstchtigung der

vas'tologie: 3. Zoologie, Anatomie und Physiologie:

13. Wahkfächer:

. , den 19 Der Vorfißende des Prüfungkausschuffes.

.__Mrfexxkährungslehre ni_che. hören». omne,„.fäat-xchür ihn 'vleseNhejpnk-x -

5 “8- Hauptprüfung. !. Dia Zulasung zu: Hauptptüfung seßt , das Bestehen der Vor-

pchfl§§e MÉFMMUW erstreckt fich auf die Grundzüge folgender

'äcker:

F ) Landwirtschaftliche_ Betriebslehre (emschlreßltch Buck- fiibrung) und Schatzungslehre,

Yflanzenbaulehre, ,

Hierzucbtlehre, _ _

- "Pflanzen- und Txerernabrungskebre')

. LandwixtskhaftliÖS Maschinenkunde,

Volkswntr ftolebre. . _ _ .

11. Die apt fung bestekt aus ei »! schnftlrcöen xmd emem mündlichen T: €. In der schriftliSZnYrd ng werden zwe: Klausur- arbcitsn an efertigt, die in regelmaßtger eibenfolge den landwrrt- scha Nießen Hauptfächern zu 1, 1-3 entnommen werden.

111. Die Zeit für die Anfcrtigung _der Klauxurczrbejt beträgt wei Stunden. Es isk Vorzusorgen, daß dee Selbstandtgkett der An. Fertigung gewahrt bleibt. Etwa ju e_lassene Quellen smd den Be- werbern vor Begian der Arbeit auSzu ändigen.

17. Die Axbekten werden ua Bsurteilung dar den Vertreter des Prüsxmgsfaxbs sämtlichen Mita adam des Ausschu es zurEinficht- nahme zu ängltch gemach -

7. Zu der mündltcben Prüfung wixd in allen Fächern (vgl, Abs. 1) geprüft.

71. In den im Abs. 1 zu 1-3 bezeickynetcn landwirtscßastlicßen Hauptfäckykrn_ kann der ungenügende Prüfungßausfall m einem Fa nicht durch em bcsseres Urteil in anderan _Pstichtxächem auSgegLicben Werden. Wohl aber kann die Prüfung m die em Fat!) nachgeöolt werden. Bei ungenügenden Leistungen in zweisn der genannten Fächer muß die ganze Prüfung wiederholt Werden.

Die Uxteéle im einsetzten Prüfungsfach umfassen gegebenenfalks auch das Ergebnis der scbrxftlichen Prüfung.

711. Im übxigen finden Abs. 1111. des § 6 sinngemäß An- wendung. __ 9

Zeugnis über den Ausfalk der Prüfung. Ueber dM Ausfal! der Prüfung wird ein Zeugnis unter Be- nußung eines nachstehendßm Muster “extisPTSÖMÖM VOkdeTks QUI-

(]SstCÜt: -.--...“...-.....-..«.-.„- (BszeicHnung der Hochschule oder Unkbersttät)

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Prüfungszeugnls. DS: Studierende der Landwirtfcßast .. . ., . , gsßoren am .... zu _ .- . , Provinz f

_- * gcmäß der PräfunZsorYnung '?)22 m den LMZLÜML Juchem

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&. Pf1ichtmäßige Prüfungs, 1. CHSMiL: 2. Botanik unter besondkrßr Bcrückfickytigung der Physiologikx 3. Zoologie, Anatomie und Phyfiolog'w;

13. Wahlfäch-t:

11. Hanptprüfung.

11. Pflichtmäßige Prüfungs, 1. LmÖwirtsÖnstTiÖL BeterZlehrs (cinschlisßlicl) thchfüßrnng und SchäYMgIlshrU ........„„„.„.,_._

2. Pflanzenbaulehre: 3. Tierzuchtlshre: 4. Pflanzsn- und Tierernährungssebre: 5. Landwirtschaftlicbe Maschinenkunde: 6. Volkswirjschaftslebre:

13. Wahlfächer:

Nach dem Ausfalle dsr Vorprüfung und der Hau t üunm'wir ibm füx die Pflichjfächer das Gesamturteil p pr f I d

zuerkannt. , den 19 ..... ......

Der Vorßßende des Prüfungöausschuffes.

§ 10. '. Prüfungsxxsbübren. ' Vor “dcr Zukaffxmg zur Vorprüfung und zur_Haup1prüfung sow73 WZ Nac1ck13o11mg sinzeTncr Prüfungsfäckzsr sind dre vom_ zuständigen Mn1111_er festgese ten Prüfungögcbühren zu zah18n. „Dre GLOÜMU smd Mit der Zu assung verfallen.

§ 11.

11352 _Erteilun_ des Zeugnisses üker das_ Besiehen der Prüfunß “MZR UL Vcrlsx 11179 DSL Grades „akademxsch geprüfter Landwirt 1 .

§ 12- “. „.

Ab1veichungew '

_ _Nk1r*efchttngex1_vqn diéssq Bestimmungen können. nur mit Be- wrllxgung der zusjandrgen Munster erfolgen. . .

§13. Inkrafttreten.

1. Diese Vorschriften treten am 1. Oktober 1922 in Kraft“ ins- bssondere find auch die Vorschriften über die praktische Ausbkldung u_nd den Besuch der Vorlesungen von da ab de'rbindlicb. In einer b1s _z_u1n 1. April 1924 währenden Uebergangözeit ißt jedoch bei den Prüfungen darauf Rückficbt zu nehmen, inwiewet der Bewerber nacb- Maßgabe seiner Studienzeit _den neuen Anforderungen ent- s preckzen konnte. „Auch wird bis dabm das Ablegen einer Vorprüfung na_ch den neuen Bestimmungen zwgr zugela en, aber nicbt gefordert. Ote Bestimmungen über die prakttsche Aus ildung als Vorausseßung für .dte ulassung zur Prüfung (H 4 Abs. 1 und 11) inter: erst am 1. Okto er 1925 in Kraft. -

11. Die entsprechenden Vorschriften der Ordnung für die bis- beZkgeräDfixlr-mprüfungen yy. vom 20. März 1909 treten gleichzeitig an er ra

1) Pflanzen- und Tieremäürungkkehre werben, 'on-eit an der betreffenden Rnßeüt besondere Lehrstühle erttkie nicht bestehen. bei Y_flanzenbaulehre und Tierzuchtlehra unter entspreéxender e n erung der Zahl der rüsungsfächer mitgepküft. Ist nur entweder für Pfla euernä run slehre oder für Tleremähmytxlekre ck: 1 vorhanden, so gilt lese! Ja Ja". Soweit der Inverse: m WMQ auf 1! Studiengang nach billigem rm en die Sondervorlesungen über en- und

1!- Diplomprüfung.

Z], Zw6ck derPrüfung.

Dj_e Diplomprüfung soll Studiermden d ' Ic_getébettb g_eb_en, eine fachwßssenscbaftlickyel AustÉFZYWFÜiZFxÉ: Wen _16_u_ef«_1_k)tx_x_t,_ nac1) _ÖYLUDtgter Sonderausbildung ein 5 entXicbe-Z bekleiden. n rvtrtschaxilxchen Schul- oder sonstigen Fachdienste zu

§2. Prüfungsausscbuß.

Die Prüfung erfolgt Vor einem rüfux Sa ss d ZTZMMM und Mitglieder von dem zuséändigxß ÄkZZÉMYFF

§ 3. _ GliederuKngderPrüfuug.

Dxe Prüfung glledert sich in eim: Vorprüfung und eine Haupt- prüfung. *

' ' § 4, Furdte Zulassung zyr Prüfung geforderte 1 Z D Vorbtldung. . ur _ ipkomprüfuug find nur Studiersnde beiderleiGes lechks tuzxtlaffen, dre das Rexfezeu nis einer neunklassi en höheren Lebrénstalt

_ nßfiumx Rezalgymnannn, Oberrealschule oder eine von Ben JUstandxgen Mrmstexn als_ g1€ich1vertig anerkannie Ausbildung be- f'xßen, mmdestkns x_meahre Z" der Landwirtsckyaff praktisch tätig waren, 17er durch Zeugmffe nachwe1sen und bei der VoWrüfung mmdcstMs dret Ha_1b1al)re, her der Hauptprüfung mindestens sechs Halbjaßre als :;dkexFletrche L_ZtLuderaydt? __;tn___ei(1_t_er thndxvxrttsäyaftlichen Hochschule oder

_ _mr an wxr a i em n in aus etatteten Un“ t't Landw:rt1chaft studiert haben. I s g [ merfi a

11. Als praktische Tätigkeit ist der Regel na nur eine 01 e a-nzurcchnen, dre mindesjens sZchs Z).)konate in demsele Betrieb ikst uc?!- hnterhrochener Folge auLZaeubt tft. Zeugnisse über diese zweijährige praktische Lehrzetx gelten l_n der Rege nur dann, wenn ck den Ver- merk der fur dle LebrWtrtsöhaft zuständigen Landwirtchaftkammer trxegen. daß der Yusstküex _des Zeugnisses imsiande ist, jun 6 Land: www_m dex praktischen Tatgxkeit mit Erfolg auSzubilden. ZIL) eine LLH_1'11ngspr1tfuxxg der LandkvirtsÖaffHkammer eingkführt ist, tritt das Yrusuygszeung an die Stelle diejcs Nacijcises. Ebenso gilt ein 3,81: ms dks PrufmmSaußchuffes der Deutschen LandwirtsckxastIgeseÜ- scha . Somett nach de_n bmonderm Verhältnissen des Bezirks, in dem der_ Bezwchr Prakttscb tätig war. ein solcher Nackpweis billiger- !yexse mch beanWrnckxt Werden Yann, ist die zWLijährige Pra is durcb eme amt_l1ch beglaubtgte Beschemigung des Leiters der Wirtschaft nachzuwetse'n.

_111. StUkisertde, die mindcsiens die Reife für Obersekunda einer

de_r_ t_n_ Abs. 1 bxzxtchnktcu L?shranstaltkn odxr eine Von den zuséändigen €).!(xn111crn als glexckWcrtig anerkannte Ausbildung ÖSÜLLU- haben stel“) Vyr Zu1affun§ z1r1é_Prüsung _ entsprecbcmd Den al gemeinen Be- stxmmgngenW-Zr _ch anaffung von_ nicht im Befiße des Reife- 581191111186 Bsfindltéhen zu den Hockyxcbnlen *- siner Ergänzungs- prnfnug zu unterwerfen (Uebergangszeik Vergl. § 13). _ 17. Die Bkwkszsr Haben svätcsfens bei de'r Mkldnng zur Haupt- prx'xfung naclxxnweixen, daß sich ihr Studium auf sämtliche pflicht- pgaßkgen PrüsungFföÖ-Ir ers1reckt hat. Wo die Möglichkeit gegeben 111, Sonderlex-mngkn Über Pflanzenschutz, Kulturtechnik, Ver- erbungsWre und (ZkyxwffcnscHUfTZWCsen zu hören, ist auch der Nachweis übst ihren BssUck) zu crbriUgen.

7. Das Stadium dcr Natxtrwiffcnsckyafken an einer anderen Hoch1chulanstalt als den 11121011 bezeichneken kann bis zu zwei Halbjabrcn yon dem Prüfu_ngsansschuß angerscbnef jvsrden, deleeicben das Stuxinxn dcr RechtWtffcnscbaftan oder der VolkSwirtschaftslehre mit ein.“"! „Wlbjahre.

71. Mindeschs cin Hßxbiabr muß an der AnstaTL, an der die Prüfnngsn abgcle'gt wkrdcn ?:éUen, zuge *rackzt werden.

711“. WWW die Zulassung von Ausländern zur Prüfnng, ins- besonders übe'r HLS Gleichwerkigkeit der Vorbildung, entsckycidsn die xxxskämdisxn Mimijtcr. Jm Übrägxn gelten für AUSländer finn etnäß disselbe'n Bestimmungen über d&? Zulassung zur Prüfung We für Inländer.

§ 5.

Zeikpnnkt der Prüfungen und der Meldungen 3 u i [) n e n.

1. Prüfungen wvrdsn nacb Mdarf_abgek)a1ten. Während der ämkléMm Forikn MM" keimk Pxüsnngan statt.

11. Die Prüfxmgstags werden Von dem Voxsißendsn des Prüfungs- auschyxxssskl nac!) Vc'rsinbarung mit den Mitgliedern des Ausscbuffks anbkrnumf. _ _

111. Die Znsnffnng znr Vorprüfung mu? spateskens dret_Wo_chen, die 3111“ SÖlllsWÜMMJ wätcstsns _acHt WNW: Vor_ der mundltcben 5Früfuna )(bkiftlicl) bei dem Y_orstsknden des PrufungSausschusses

eantra-xzt Wcrksn. Bor.;ulegen smd;

u) cin LCWWÉFFT ___

b km? 101316 “( u 561tgm-, _ .

0) der Nachweis der praktxschsn Aasöisdung 4 Abs. 1, 11 und 711), _

ä) dcr Nakhwsis der tbeoretiskhsn Au§b1ldung 4 Abs. 1 und 11.1«711,» __ _ _

») eine Vcscbeinigxxmß der ?Zckyschulkaffe uber drs Emzahlnng der Prüfangsgcbür ). _ _ _

Sämtliche angniffe find in Urschrtft oder 1:1 beglaubtgter Ab-

rift Vorzulegen. § 6,

* Vorprüfung,

1. Pfliäximäßige Prüfungsfacher find: ]. (Mkmie, 2. Physik, _ _ 3. Botanik unter besonkchrATIstzchfiÖtxgung der Pbyfiokogte, 4. Zoow ie, Anatomie un !) 10 ogte, 5. Mix1e§1logische und geologische Grnndkagen der Bodenkuxtde.

11. DM BeWerbcrn bleibt es überlasen, HY auch in sonstigen än der Anstalt vorgetragenen Fächern ( ahlfa ern) einer Prufung zu unterziehen. G

111. Die Vorprüfung isi mündlich x_md nicht öffentlich. „Fedex Bekverber ist mindestens 15 Minuten m jedem Faxbe zu prufen. BR der Prüfung soll nach Möglichkeit außer dem Prufenden_ _mindestens ein iVCiLCsLS Mitglied des PrüfxmgMusscbnffes arxweslcnd MZF) __ d

17. Für den Ansfall der Prü ung in den emze nen (: xm m folgende Urteile anzuwenden: 1. Fehr gut, 2. gut, 3. zem11ch gut, 4. genügend, 5. ungenügend.

7. Die Urteile in den einzelnen_ Fächern werden dure!) den Prüfenden unter Zuziebung der Mitglteder des »Ausscbusjes, dje _der Prüfung beigewohnt haben, festgesteÜt; Wenn keine Cimgung_erztelt wird, ßndet eine Absjimmun statt, dxe der Yorfißende des PrufungZZ- a11§schuffe51eitet.. Der PrüYnde he's hetetligten_ Faches ib; sem Urteil zue1st ab. Bei Stimmsnglctcbbcxt enUÖmdxt der_ rufenye. Die Abstimmung über das (Hesanxtur1211 erxolgt m glexcher Weise mit der Maßgabe, daß beiSti:1n11cr_tgletchelt der_Vorftßende des

rüfun Sanssclzuffes enisckpeidet. quten mehrere m einexn Fache, ;) regel erforderliäyenfalls der zu tandige Mmister das Sttmmrecbt.

71. Die Vorprüfung gilt als bestanden, wenn das Urteil in

Zedern der fünf pftichtmäßigen Prüfungsfächer mindestens . enügeud“ ,

t. Der un enüaende Ausfau der Prüfung in_ emem flichtfache jßxjtteAusnabme Jer Chemie kann durch bessere Le1stunge1z n arzderen PfliMfächc'rn ausgeglichen We'rden. NJclybolungen der P__rufnn_g m den einzswen Fäcbcrn sind sojvohl zur Lxc1*bcffer_11ng dex? x_zethffes als auch zum Bests-bcn der Pxüfung zu1asfig. (örmbt d!_e Prufung „mz. genügend“ in zwér PQicbtfackoern, so tst ste ganz zu wiederholen. Dte

Nachbo1ung der _ _ _ ü n rubestens nach einem Paldxabr XWMÉWYU; f211521312?):::-1313)!erszfder Prüfyng in einem einzelnen

Prüfung in den einzelnen Fächern und die Wieder-_

Xacöe oder im ganzen ist nur mit ministerieller Genebmiquna zulässig. Vor Bestehen der gesamten Vorprüfung darf ein Zeugnis nicht aus-

geskeüt werden. 711. Wenn der BWerber obne triftige, von dem Prüfungs- ausscbuß als außteiÖend anerkannte Gründe die Prüfung versäumt

oder un1erbrochen hat, so gilt su als nicht besiqnden. §7. " Zeugnis über den Ausfa11der Vorprüfung.

Ueber den AusfaÜ der Vorprüfung wird ein Zwischenzeu nis unter Benutzung eines dem nachstehenden Muster entspreehenden or- drucks auSgestellt: _

. ................................. (Bezexchmmg dex Hochschule oder Universität)

zu ...............-........, . . .........„...-..........,.....-

Prüfungszwisahenzenguis. Der Studierende der Landwirtschaft , geboren am ....... zu _ Kreis , Provinz , Land _“ , bat sick) gemäß der Diplomprüfun s- ordnung für Studrerende_ der Landwirtschaft an Landwixticbastlicéen Hochßhulen und Uniwersttatsn vom 24. Juli 1922 der V o r p r 1“: f u n (; unkerz en und auf Grund des Ergebniffes der Prüfung in den ein- zelnen rüfungsfäcHern folgende Urteile erhalten: 11. Pflichtmäßige Prüfungsfätlycr:

. Chemie :

- PÜVsik: ---- „Botanik unter besonderer BerückfiÖtigung der

PHHÜOTOJZLIÜ .............................................. . _ . Zoologie, Anatomie und Pbyfiokogie: ........................... - „„...-.....-“ .Mineralogiscbe und geologische Grundlagen der

Bodenkunde : . 13. Wablfäcßer:

(Name des Fachvozenten)

...-„......- .......................... ., den

Der Vorstßende des PcüfungSauSsÖuffes.“

§ 8. Hauptprüfung.

1. Die Zulassung zur Hauptprüfung seßk das Bestehen derVor- prüfung 13010115. '

11. Sie Lkstkkckt fick auf folgende Fächex: _ _

. Landwirtsckoaftliche Bktrxebsle re (emschlteßlxä)Buchführung) und Scbäßungslehre, slanzenbaulehre, . ierznchtlelyre, . Pflanzen: und Tierernährungssebre'), . LandwirtschaftkiÖS I.)?ascbiuenkunde, . Volköwirtschaftslehre, . Rechtskunde.

111. Die SÖlusévrüfung besteht aus einem schrifflichen und einem münd_1ichen Teile. In der fchrixtljchen Prüfung werden zwei Klausurarbetten und eine Hausarbeit angefertigt. Die Aufgaben für die Klausurarbeiten werden den landwirtscloastlich Hauptfächern (Abs. 11 Nr. 1-3) in regelmäßiger Reihenfolge entnommen. Dem Ververber sieht die Wahl zu, aus welchenz der pfiickotmäßigen Prüfungsfächer die Aufgabe. für die Hauöarbext zu entnehmen ist.

17. Die Zeit für die_Anfertigung der Klausumrbeit beträgt Mei Stunden. (Es ist vorzuwrgen, daß die Selbständi keit der An- fertigung gewakyrt bleibt, Etwa zugexassene Quellen md den Be- wkrbcrn Vor Beginn der Arbeit auSzuhandigen.

7. Für die AnfertiÉrma der _Haußarbeit wird eine Frist von sec)")s Wochen gewäbrk. ine Bchangerung der Frist ist zu!äsfig, wenn der Bewerber einen schr1ftltchen Antrag unter Anfübrung der Gründe bei dem Vorfißenden des Prüfungßausscbuffes emreicbt und die Genehmigung durch diesen sowie durch det) Vertreter des be- teiligten Faches erfolgt. Dte Prüfungsarbett, h_te geheftet oder ein- gebunden abzugeben ist, muß dtex Angabe der bet der Anfertigung b:. nußten Quellen sowie die eidesstatfltcbe Vexficberung de_s Bewerbers, da? er die Arbeit im übrigen ybne frenzdc Htlfe angefertigt habe, ent- batkn. Preisgekrönte schriftlxche Arbexten oder Doktordiffertatkonen können als PrüfUngsarbetten angerechnet Werden.

71. Die Arbeiten Werden :zach Beurteilung durch den „Vertreter des Prüfungsfacbcs sämtlichen Mltgliedern desAuHschuffes zur Einficbt zugänglich gemacht. _ _

711. In der mündlicßen Prüfung wird 111 allen Facbern geprüft.

7111. In den im Abs. 11 zu 1-3 bezeiéhneten landwiriscbaft. lichen Hanptféickysrn kann der ungxnügende Prüfungsausfall in einkm Fachc nicks durck) ein besseres Urteil in and_ersn Fächern auSgegliÖen Werden. Für das Gesamturteil find diese Facher doppelt anzurechnen. Die Urkeile im einzesxxerx Prüfungßfacb umfassen gegebenenfalls auch das Ergebnis der schrxftllchen Prufung.

111. Im übrigen finden Abs. 11 ff. des § 6 finngemäße An- wendung.

§ 9.

Zeugnis über den Ausfall der Prüfung.

Ueber den Ausfall der Prüfung wird ein &qu 'unter Be- nußung eines nachstehendxm Muster enlspreckyknden «ordrucks aus-

llt. gestc (Bezeichnung der Hochschule oder Uniberfität)

Prüfungszengnis. Der Studierende der Landwirtsäpaft , geboren am“ zu ....................... , Kreis ........................... ..., Provinz --„--.-..-..-...........„

Land .......................................... , bat fick, gemäß der Ordnung der Diplom- Prüfung für Studierenxe_dcr Landwirtschaft an LandwirtsÖastljchen Hochschulen und l]r_1i1)er11tat€11_ vom 24. Juli 192? der rüfung unter- zogen und in den emzelnen Fächern folgende Urtetle er alten: .

[. Vorprüfung

ZZZ an dem "

wm ' 19 kn . 1. Pflichtmäßige Prüfungsfächer: MY...)

1. CHemie: 2. Physxk : * 3. Mineralogische und geologische Grundlagen der

Bodenkunde: 4. Botanik unter besonderer Berücksichtigung der

Physiologie: 5. Zoologie, Anatomie und Physiologie:

*) Pftanzen- uud Tiecernäbrnngßledre werden sowei: an der betre enden Anstalt besondere Lehrstühle für sie nicht bestehen, bei P'ftanzenbaulehre und ierzu tlehre untcr entsprechender Verringerung der Zahl der Prüfungsfächer mltgeptilft. I nur entweder für Pflanzenernähwugllekjre ode: füt Tierernäktu [lehre eln Le Funds vorhanden, so gilt die es Jae!) halb. Somit der Bewerber m Rücksicht auf en Studien ng UZ bill gem Cmefßn m downlesunsen iwer jmd F?r? ___ rung:! :: nicht hören nme. fäl! sQt-wu diese! kamae o .

[

K Waklfäekckx

11- Hautprüsm „4. Pflichtmäßige Prüfungsfächer:

1. Landwirtscbaftlitbe etriebsle re (einsÖließllxk Buchführung) und S 'hungsle ve:

2. Pflanzenbaulebce: 3. Tierzucbtkebre: 4. Pftanzen- und Tkerernäbrungslebre: 5. Landwirtschaftlicbe Masekinenkunde: 6. Völkswkrtschaftslebre: 7. Rechtskunde:

13. Wahlfächer:

Ncbde Auöfü' derVrv'fu undderbteaöal . Hauptxn'tfungmwird iFme für die Ffiinf-Yer das GTschttmxteile W

zuerkannt.

, den 19 Der Vorfißende dcs Prüfungsausschufia.

§ 10. Prüfungögebübren. Vor der Zulassung zur Vorprüfun und zur Hauptprä- zur Nachholung einzelner Prüfungsfä er find ' minis"l . eseßten PrüfunYSgeöühren zu zahlen. Die Gebühre- siud mit der ulaffung verfa . § 11.

Der Bewerber, der “012 Diplomprüfung bxaandm eélanat damit den akademischen Grad .Diplomlandwiuk“, worü ibm ein Diplom nach folgendem Muster ausgestellt wird.-

MustafükdasDWlW'

Diplom. Der Studierende der Landwirtschaft _ ,

geöoren am-----... . __zu

bat am 19 die DiplomprüfuÉ gemäß der Prüfungsordnung vom 24. Juli 1922 mit dem Gesamturt

bestanden.

Auf Grund dieser Prüfung wird ibm hiermit der Grad D iplomlandwi-rt verlieben-

.. , den

Rektor und Senat der LandWZkkscbaftlicbeu HMM!!!- 1“; du UnibeTs-kät ck

§12. Abweichungen.

AbweiÖungeu von diesen Bestimmun eu können an: ck Bewilligung dex zuständigen Minister erfolgeß. *

§ 13. Inkraftireten.

_ 1. Diese Bestimmungen treten am 1. Oktober 1922 in Kraft; möbesondere find auch die Vorschristen über die praktiscKe Ausbildung U_nd den Besuch der Vorlesungen von da ab Verbindl cb. In einer M zum 1. Aprtl 1925 währenden Ueber ?Szeit ist edoch bei den rüfun en d9rauf Rücksicht zu nehmen, «Wk der der WS aßga semer Studienzeit den neuen Anforderungen eutspmbea konnte. Auch jvtrd bis dahin das Ablegen eiuer V nazi": den_ neuen Bestimmungen zwar zu ela en, aber nicbt ordert. Yre _Vesttmmungen über die praktische usb uns als Vorcmssevuns : fur dre Zxxlassung zur Prüfun treten eri? am 1. Oktober 1926 lk K_raft._ Fur eine *- weitere 112 er ngSzeit bis zum 1. Oktober 1927 wz-rd m den Fällen des § 4 AbZ. 111 von dem Ablegen einer Er- . ggnzungsvxüfung abgesehen; doch sekt die Zulaßung derStudimnden, dre nur dre mtttlere Reife en, Zur Dip

den ' weis einer dreijährigen praktls en Tatigkeit TampderqundwkrW '

voraus.

_ 11. Die entsprechenden Vorfcbriften der Ordnun für di 51!- bert : L_andwirtsthslebtan-üfung Vom 29. Februa? 1908 eboek?! glei zeittg außer aft.

Berlin, den 24. Juli 1922 Der Minister De M für Landwirtschast, Domänen für Wi ÉMÉMMÉW und Forsten. ol s ung. Dr. Wendorff. Dr. Voeliß.

.s-

Minißerium des Innern.

Das Preußische Staatsministerium hat auf Grund [»|-'H ?: 28 des Landesoerwaltungs esche» vom 30. Juli LM"- (Gesessamml. S. 195) den Reg erun nat vonRa pard iw; . Berlin zum Stellvertreter des zwe ten Mitglieds M“) '- theilung und den Re ierungörat Muhr das ' “? vertreter des eiten tglieds der zweiten Bezirksausschu wo in Berlin auf die Bank: idw am Sia des zirkocmsschuffs ernannt.

Dem Yroduktenkändse WM:: .2 *...».“w ma un r 23. Seßtxmber 19??- kn Lettl" vom 27.November 1919 (N inöbesondere den andel mit M ta _ zwar auch in der orm mittelbarer oder imm _ _. g u n g an einem oicben Handechtrieb andever, nxk'e'kf

Harburg, den 30. August 1922. '

Die Polizeidirektion. D:. vorm;

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