f.1;e wir. dann das Ministerium ist entschieden. In der Thron-Rede i;“: von eingeleiteten Untethandlungen die Rede, aber diciclben stud b;:xkigt, und ich fordere den Präsidenten des Conseils qui, dies zu lingncn: Ener Gesandter hat zwar noa) nick)! lkllkkk-iklcklnkk- a,b“ cm Protokoll, welches nur zn einer Unterschrift vorliegt, isi Ulchk mri'r fiir llnterbandlungen da. Vor e_inigcn Taactx wurde dlc Enk- icZici'rnng in Bezug auf Belgien aetrosscn; nian theilt: der B:']Jlschkll kxirgirrung ken Einschluß der Konferenz nnt iind_ fordi'rtc src Zum Bcltritt auf, um vor die Kammer bintrcten unb sagen zu koniien: „,-Was wollt 0ihr? Die Belgische Regirrung tritt den ,Entsäilusscn dcr Konferenz DeixM Aber dieselbe bat [ich gcwetgert, d„tes z:: thun. Belgien soll Limburg nnd Lijrembnrg anigcbcn. Das wurde Belgien Wim, wenn es mir kein (“ckd-Intcresse gcdorclitc, aber es farin Kir Tkillr der Bevölkerung, die ÜÖ ibm augcsäilrffcn babrn, nxcvi fiihren lassen, ohne die allgemeine Achtung i_u v_crlicr_e,i1, cbiie soldi! dsc Frankreichs ciniubüßcn... „Es bandzlt mi) [etzt [in mxcb nicht ixirlz'.“ i'irxé darum, n::incm Vorganger am der Redncrbiiiiiic zt! an!: rcrrisii, sondern die Frage unter einem ganz andern löxiickt§r1l11ktc (infzufaffcn. Als Ilir Aniwckpru belag'crtc-t, ka wiirde em xirriczs'Gc: keimniii ois'enbar, es zeigte iich, dai; dic Rrrdiycben Macblc Enke Mraxwfwrdcriing lllchk anncbmcn wolltcn. Jetzt tbnt INKU (“z“; chtbcii von dem. was ihr vor Antwcrrrn getbai; light. Mair „mil ici:! emen Brwcis Enter Sécyirärlie given, zeigen, dai: IWM „Hir. „“Zu-Forderung des Rrrdcns niki)! iMZillUkU-Lcll mag:“. WMI Wird 1-1 Enrova triumvrircn, das RkÖl ron ('*OltcTGlladk oder der Naiirimlirillri Daraiif kömmt es ]cxzr an, „Ölk Saciic drr Kammir ist es, zuzusehen, was fie lbilt, und oli „!"12 Limb'nrg uindijixembnrg Kixfälbill soll. Ick weiß wobl, was der Herr „kalll-Ötllt drs (ZoiiscUs saacn kann: er wird die Traktatcn, dle Diplomatik, 2:9 London?? Konferenz, dic Verpslwixtnnß, unser Versprechen „:.:: balixu, anfijbren. Lliicr existiri drm! wirklia'; ein Traktat? ZF; hat einmal einer exiy'iirt, WLUU :ck mi» nici)! irre. Ein Traktat, mciuc Herren, ist meins Anderes als ein Vertrag. Dcr Kimg W» Zirlm solch die Erlaubniß babeii, im Jahre 1031 dic Volliicliimg drs Traktatcs zn vermiigern, und ]cßi, nnn es ihm gclrgen irdiiiit, wic- Tcr dissen A::sfübriin-g zu fordern! Sieben Jahre ließen nicht ivxir. los iibcr cin Volk davin- Jol) frage den Herrn Priisidcntcn dis CM- irtls vrr (**,-att und den Menschen auf seine Serie umd sein (““Wir-is- ién (Gelächter), glanbt er wirklich, das; drr König Wilhelm Bcigxrn anfgcgcbrn liabe? Nein! Nein! Man möqe einen Freund iciirnrii, abcr eillkM Feinde Mittel in die Hand gebrn, Dic er svéixer grain mis .mwcndrn kann, ist die größie Uniliigbcit. lind glazibr "Fiir Oxim wirklich, “daß es sich hier nnr um die Voüzlcvixng dcs Traktuts dcr 24 ?lrtifcl Handelt, Und das:, wenn fiinf oder sechs McNsäqen, wech)? dir Kabinrtte repräsentircn, entschieden habxn, Alles abgemariit *scvn wird? Ic!) glaube, die Kabinxtte irrcij. In Belgien ist ill] Prinzip des Widerstandes, weléors ailßcr dem Bereiche der Kadinctte liegt. Nicht allein die Belgische Naiionalilät küsst ficli bier ziim Kampfe, sondern es wirkt auch der rcligiösc Eiiiflxif: [Md dicser waffnrt Limburg, Litxrmbur-I und Bc'gien arch Prciißcn und Holland. Dic LilxklnbklkiilsCkckl Bauern lljld wcnigin “Belgischen Regimenter wcrden naliirlici) aiif dem Sclilaliitfilde Umck- licükll; abcr glaubt ihr denn. dai"; Micke Grä-Wvaölkcrung nnd :::";srrc Trupprn, wcnn Wo die Gesiiikagrncri aiif Unser Grbict Wii)- Leu, riidige nnd ibeilnahtnlrsc Fixschauer blribM rrcrdcn, (Zablrciiixc Slimmen: „„Das is ja eine AllfkclleI der ermrck““ Eine Stimme “Ulf dcr Pklnißrrbnnk: „„Das ist ein .iri:a§r11f!““) Nein, das ist lilli Kricgsrisf. Zlaiibt Ji»: wirklich, das; Euer Vrrsadrcn dcn Frie- d::j rriznlrcn Wird? Jm (*)cgrnilocil, es !?ll'd Ul cinem vlößlixiicn, 1111- rorbergeschenen Kriege iiibrcn. Wiißiri Ilir mit Entrchlosscnvcii «:fzrtlreteii, so wiirde Emi) keine Gefahr droben. Welche von den *:NLi-Iciieu, vor Denen Ihr znrilckbrbi, viiitet Iiir deU im Ernste zn iiixchien. Jüréqiei Ihr Enaland? Es ist mit seinrm “Irland, sci- nen Kolonicen, der oriemalisciien Frage mid scinem Streitc :*lit Rnßlanr besciiäftiat. Fürciiiet J:“)r in'ßlaiid? Es ist ?;1it seinem Karikasns beschäftigt.. . . (Linden Ulld llxitrrbrc: «Ming, w rauf Herr Yroqo sagte: „„Die Lari)» wiffen viil- i:ic1ii wirt", das; es cincr: K.1i:f.1s11s girbt.““) “Fei; kreis,- iiicht, tr-cs: [MW Sic lacbrn; lä) wici-cxvole, Rußland isi mit dem .*»irirgc im .*“;kaiikasus, mit der Utilekstilßmlq Pcificns, mit seinem Struwe mit England beschäftigt. Fllchlct Ilir 'chnßen? Wird cs niäxt aegiix- wkirtig in seinem Innern durch die rclégirsrn Zcrwiirfniffc i;! SP*:",- ming erhaltcn? Flirchtct Ihr Oesterreich? Oesterreich, Ori! rlmmiiciiz riqsim allcr Staaten, Ocsicrreick), dessen im Osten offene (“rätxzs mcbr «ls je bcdrobt isi, Oesterreich, das wir mit Italien im Sclmci) halten l-klUlkCll, weiin es fick) jc gigen nns erheben xrrllte. Zvi“ d,:xbt "MUS jll iiircii'cn; scvd mnilziq lind fcsi,“imd cs giedi keine Gefahr melir. Zim: SÜDlllssk will ich drci) 1100) znsannncnfaffen, was das Mimiüe: [(Um itvan hat. Es hat Drritsctilaud geopfert, die Schweiz Olslik; fLIÄ) iibcrantxvortet: Svanicn will es dcm Don Carlos iibergcbcu im?) Vilgicn dem König Wilbelm. Wilm rin solches Ministeriiim vor du? R'aiiimcr erscheint, darf es nicht als Miiiijicriiim, srndcrn nur „il-Z AN,]??[W-„Uk austreicn.“ Die Rede des Herrn Mauguin brachte eine große: "Zinf- rrqimg in der Kammer hrrvor und die Sitzung wurde eine Biertclsrutide lang unterbrochen.
Der Conseils-Präsident, dcr hierauf das“ Wort vcr- ZWW/ stellte zuvdrderst die "Frage, ob die Kommission dem Himclidemcnc beiträte, ooer dasselbe zu bikämpfen gedächie, Und als die Herren Thiers und Guizoc sic!) entschiech für das leßter; erklärt hatten, beleuchtete der Graf Molé den Vortrag drs Herrn Manguin. Er bestritt dcssen Ansicht, daß Brigirn nicht mehr. al1 din Vertrag der 2“; Artikel gebunden sei), weil Hrllmid die Annahine desselben “- Jahre veriveigert habe [mv crmnerte darein, bai; die Belgischen Bevollmächtigten in London im JaHrc 10-31 die Konferenz aus eigenem Antriebe auf.;efor; dert hätten, die M Artikel in einen Separat - Vertrag zii Vcr- wand'eln, der, falls il)n Holland nicht annehmen wolle, zwischen Belgien und den 5 I)?ächt2n abgeschlossen werden möge. Dies ixy 0er Ilußgangspurikt der Frage, der AuigangSpunkt aller Un: tcrhandlungen, die ieitdem stattgefunden hätten, und er mr'iffe ])Ztkcli, es nie zu vergessen, da;“: Belgicn selbst verlangt hätte, sick) z.;cgcn die 3 ?)Tächte zu verpflichten, damit vom Tage dcr Uli! Z(i“zeich-1ZUTT_(! an Belgien und sein König in den Kreis der an- erkannten Staaten aufgenommen wiirden. Holland hätte seit- dem seine Ansprüche auf Belgien nicbt aufgcgcbcn; und nur, um diese Vrrzichtleisiiixig zu erlangen, um Belgien eine neue „Bürgschaft für seine Unabhängigkeit zu geben, wärrn die Un- txrlandlungen im MonarMai des vergangenen Jahres wieder „*.*-.; geiiommen tvorden. “Liss Belgien die "2“- Artikcl unterzeichx mc habe, hätte es von den 5 Mächten die Ausfiih- :*:an desselben Verlangt. Frankreich hätte damals, di? Er: psdiiirn nach Antwerpen unternommiin und dadurch Bol- géen einen Dienst gsleistet, den dieses nicht vergeffen dürfe. Naci)“ der Einnahme von Antwerpen sei) aber noch vieles zu ti)un übrig geblieben. Der gemeinschaftlich Zweck sey gklöc: seit, den Frieden aufrecht zu erhalten, und dieser Zwerk wäre damals noch nicht erreicht worden. Man habe» dZs Bedürf- niß gefühlt, wenigstens einen unbestimmtrn-Wanxnstillsiand abzuschließen, und hierdurch sey dic proviioriscbe Convention vom Mai 1833 herbeigeführt werden, durch welcbe d'er dama; lig": 8731113 qua) aufrecht erhalten worden sey. Dieser “omi"; quo sey nachtheilig genug für Holland gewesen, um dieses LMV zu dem Wunsche zu veranlassen, demselben bald ein Ende zu ina; Max und dies sey der einzige Ziveck jener provisorischen Con- vention geniesen. Der lehre Artikel derselben habe indeß fest- geießt,“._daß_ dix Unterhandlungewin London wieder aufgenom- theW'T sollten. Man habe, als dies geschehen sey , viel ? seb- k- Ick xu verständigen, indem die Unterhandlung
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immer den Kreis habe überschreiten wollen, den man zur Er- leichterung derselben um fie her gezogen habe. Damals sey, und zroar von den Belgischeu Bevollmächtigten Zuerst, vorge- schlagen ivorden, alle Artikel des Traktats vom 1 . November, über die man einverstanden sei), ganz beiseite zu lassen. Utiter diesen Artikeln hätten sich nun aber gerade die Gebiets-Besrim- mungen befunden, und diese „Bestimmungen wären denn neuer- dlligs von Belgien ratificirc worden. _
„Sie scheu also“, fiidr der Conseils-Präsidkxlt fort, „dai; bis ,zum Monat RU]: [833 Belgien die Gebiets:Bcsiimm1mgen res Tia rats der 24 Artikel nicbt allein nicht desireirct, sondern von den: selben als von der „“Basis sriiiex; Öffentlicbfn chblks sprießt, weil es Wöbl fühlt. Daß, Wenn es die Giiili keit des Traktats ii: irgend einem Punkte besikkitct, die-"er Trakmi sel ii, durcb den es in die Reibe der unabhängigen Staaten aiifgcnommen werdcn isi, null .und n1chiig wrrd. Vcracsscn wir niemals, iii.y.d.1ü es“ nur zwei Politiken giebt: ch einc, auf die Bcob.2cht1111g drr "Verträge, auf die Achtung vor dcm akgcbrnen Woit gegründet; die andirc. kein Gesetz anerkennend. als das Gesetz des Stärkeren. Tadnrcii, daß wir gleich nach der Juli: Revolution der ersteren dcn Boxing ,)abcn, haben wir den Frieden, btfsen wir uns jetzt critenen. ansich)? erdalien. Ter vorige Redner [mt miri) dirckt imcrvellirt, rim in i;:iii'cn, in welchem Zliüxnde sich jryt die llerrliaiidlxing lichi'jjrc. Er hat dir Vcrmmhnng ausgrivrr: (lien, dai": grgcnwärliq iciirn Allis bcindiqt sev. so das; Wir „i!:"r, feizrcö Eraciiti'ns, bier cm: “Zirl rcxl Komödie spielen. JQ) bin über: zcriat. m H., das; :ck Jbiicri UZCÜT zii vex-ßciicri: brarxäie, kai": wir in Dicsxr Trage, wir iu .in-“n aiid-xr-ii, illlfkiÖtlJ (;Mcn Sie verfahren. (Glauben Sir, das:, wenn die liiiteiiiandlnichn deendiat wären, wir es nicki! der Kammer mid dcm Lande anzcichi würden? Haben wir ir: qcnd erandem das Reiiit ge,".cbrix, iu glanbrn, daß wir die Verant- wortliéukcii fiir eine llnteibandlung fükcblrji, zu ker wir nns, im Jinercffe unserers Laizdes en::“ilßicßcn, Wozu wiirde es rms diem", ron Jliircii jeizt eim“ Zriiiimiman zit crlvaltcii, die Sie später Zurück“- nslixnrn föniiten'? Wir lilkickiIx'illdcil'l 11rck) iibcr einzelne Pnnitc, iind niiiils isi enifchicdcii („“'-3 Mrd Illlrs mit rinctumale mw zi: gleiciicr Fxxr znr Elxlsciirtdimg komme*:: die provisorisiiic Convention vom Zalirc 1833 wxrd durcli) ciriin DEKKKLWM Trakmt klslei werdcn. Ta.- dcln Sie ixus nicbt wc-Zen dcr Langsamkiir dcr Unterbandlungen; dem! eben diesc beweist die Bcbarrliäyfcii, mit wciciicr wir die nns auvertrazicti Jntrrcssen rertiicidigeri.“
Herr Tl) iers bestieg die Rcdncrbühne und suchte in einem ausführlichen Vortrage zu bcwrisen, daß das Ministerimn sich bei den lcßten Uncerhandlungen iiber die Belgische112lngelegen1 heiten schwach gezeigt und ungeschickt benommen habe, und
Li Artikel aufdrinqcn molle, Er suchte unter Anderem zu be- weisen, dai": Bklgicn keineswcges von allen 5 s)kächten aner- kannt word-snscy, indem Preußen und Oesterreich im:“ Geschäfcsträ- ger und Rußland garkeinendiplomatischenAgenteninBrüsselhabe. Es wären mithin “ven Belgiern keinrsweges die Vortheile gesi- ci)cri, die man ihnen durch die 274 Artikel Versprochen habe. ?lixlicrdcm abcr wären auch seit jenem Vertrage eme Reihe von IKOWU veriirichen; die „Belgier hätten sci) daran gewöhnt, mit den Limburgern und Luxemburgern zusammen zu leben und viele d;:r Letzteren wären Mitglieder der Belgischen Kammern. Jene beiden Gebietstheilc gchörtcn gewissermaßen zur Belgi- schen Familie, und der Schmerz, sich von ihnen zu trennen, sei) begreiflich. I)ian müsse bei dieser Sache die Epochen wohl unterscheiden. Es habe für Belgien eine Epoche der Resigna- tion gegeben; damals sci) jenes Land in der Kindheit und schwach gewesen. Iekzt, wo es stark geworden sey, dürfe man nicht dieselbe Unterwerfung erwarten; . Hätto man mit Geibalc gegen dieses Land verfahren Wollin, so hätte" dics vor 8 Jah- ren geschchen müssen. Damals abcr hätce Frankreich nocl) gc- fi'lhlt, da;; edeie richtige Polirik sey, einen Nachbar-Staat, wie Belgien, auf alle Weise zu beschrikzen; und das; man diese Po- litik jetzt aus den Augen seßen Wolle, sey cin Hauptvorwurf, den er dem *))?inisierium maciw. Er räume ein, daß es seine Schwie- rigkeiten habe, den '))kächren, die dem Traktaie anhingen, zu sagen: „Ick will nicht, daß derselbe ausgefiihrt werde.“ Auch würde er eine solche Sprache nicht geführt haben. Er würde bcmerklicl) gemacht haben, daß der Traktat nicht ausgeführt Morden sci), und daß die meisten Artikel desselbrn verschoben wvrden wären. Er würde darauf angetra cn Laden, daß einige Klauseln modifizirt wiirden. “Liber vor a en ingen würde er seinen ganzcn Einfluß daran verwendet haben, daß die Unter,- handlungen Überhaupt gar nicht wieder eröffnet wvrden wären, da vrrauszuschen geibesrn sry, daß nur Schwierig- keiten und Berleqenheiteri aus denselben erWachsen würden. „Der Fehler des *)]Tinisreriums,“ so schloß Herr Thiers, „besteht darin, daß es vielleicht der auSschließlichen Liebe für den Frie- den Und für den materiellen Wohlstand zu sehr nachgiebt; da- durch wird (Liiropa kühn gemacht Und fordert von ihm mehr, als cs von j*.'dk?l' friiheren Vrrnmltung forderte. Es hat durch seine Schwäche und sein Schwanken, durch seinen gänzlichen Mangel an C'ntschlrssembcit, cine Lags [)erbeigefilhrk, in der die Cxcsrmc sick) berühren. “Illis der eincn Seite die Londoner Kon; ferenz, die nichts iiacligcden will, auf der anderen Seite die Belgier, die nichts naclckgeben Wollen. Die Belgier unterstriizen, ist sehr gefährlich; sie ihrer Vci'iiveiflixng überlassen, ist es nicht weniger. Zu dieser schwierigen Lage wollte die AdreßsKom- mission, daß die Kammer keinen bestimmten Entschluß fasse. "Man darf die Belgier ibrn so Wenig ermuthigen, als ihre GIZ- ner. Dies iii das" Gebeixiiniß unserer Abfassung, und darum bekämpft die Komniiifion' das" Amendement.“ «- Raci) ciner kurzen Erwicdcx'ung des Grafen Molé und nachdem noch Hcir Lanycr erklärt hatte, daß mixer seinem “Limendement nicht etwa verstanr-exti-“werden solle, daß es nur einen friedlichen Auéqang der“ Unterhandlungen ertvarte, schritbt die Kammer zur Abstimmung, welche folgendes Resultat er a : “ g Zahl der Stimmindcii 328 Absolute '))?ajorität , . 215 Für das Amendement 216 Gegen dasselbe ..... 212 Das Amendemenc isi angenommen. Die Abstimmung über den Paragraphsn *,"clbii wird auf morgen verschoben. Die Kan:- mer tren": sic!) in einer [iiirriiischen Aufregung.
Paris, 12. Jan. Dei" Herzog von Nemours ist gestern in den Titilerieen eingetroffen.
' Ein hiesiges Blatt sagt: „Nach den beiden letzten Ab- stimmungen ist es fast nicht möglich, an die Aufrechthaltung des Kabincts vom 15. April zu glauben. Indeß befolgen die ministe- MUM Journale jetzt eine Taktik, die uns bcwei , daß Herr Molé noch nicht daran denkt, die Zügel aus* den änden zu geben. YU? Bestrebungen der Organe der Regierung sind darauf ge- richtet, zu beweisen, daß die Deputircen-Kammer nicht die Ele- mente einer Majoritäc barbiere, aus deren Schoß der König ein neues Kabine: wählen könne. Das „Journal des Débats“
_ meint, das: jedes ncue Kabinet noch weniger parlamentarisch
seyn würde, als das gegenwärtige. Da es nun aber nicht mög-
“ tigen kann, weit hinauSgcschobrn werdcn dürfte.
lich ist, mit einer Majorität von 4 oder 7 Stimmen zu regieren, so bleibt,wcnn man kein neues Ministerium bilden will, nur ein Mit- tel übrig, nämlich die Auflösung der Kammer. Herr Molé würde alsdann, vielleicht mit einem etwas modifizirten Kabinet, vor der neuen Kammer erscheincn, um noch einmal die Chancen des parlamentarischen Kampfes zu laufen. Wir glauben, daß mim fest entschlossen ist, diesen Weg einzuschlagen. Aber was ward man dabei gewinnen? Einige Monate der Cxisrcnz mehr. Die Wahl-Kollegien wurdcn sich unter dem Eindrucks der statt- grhabten Debatten versammeln, und die neue Kammer dürfte leicht noci) fcindseliger gegen das Kabine! gesinnt seyn, als die jetzige. »Man sagt, das Ministerium rechne sehr auf das Vox tum dcs“ Paragraphen, in Bftl'i'ff Ankona's. Es hofft, daß die im Schoße der Kommission von Herrn Dupin auSgespk0chene Meinung ihm, in Bezug auf diesen Punkt, einige Stimmen zuwenden werde. Was könnte aber selbst ein solcher Triumph helfen, dem gleich am folgenden Tage durch die Abstimmung über dir Renten-Konverfion, oder über irgend eine andere Frage widersproclien rvcrden wiirde?“ '
Unter den Deputirtcn der Coalition, die seiteinigen Tagen den Sißungen der Kammer nicbt beiwohnen, bemerkt man die .Hci'i'xxi Gisquct und Blaque-Belair. Lelztcrcr hat fick) ein Brin gebrochen, imd Ersterer ist seir scincm Prozesse nicht in der Kammer erschicnrn unk, wird, wie man glaubt, seine Cnc- laffung alS Dcrutirter cinrcicixn.
Börse vom 12. Jan. Dic: Börse beginnt fick) Über dio Laqe dcs Ministerims zu erschr-xckcn- I)ian glaubt allgemein, Daß ck sich nach den beiden lckzren Abstimmungen nici): werde balkan kötmcn. Dic Iproc. RMT? fiel von 70. 10, schnell auf “78. 65. »Man erWartcr mit großer Ungeduld dcn weiteren Ver-
lauf der Erörterung. S?:“t langer Zeit harren die Debatten der.
Kammer die *Thcilnahmc der Börse nicht in einem solchen Maße in Anspruch gcnommcn. Die Cilenbahn-“chicn waren sämmtlick) sehr auSgcb-sten, da durch eine P?inisterial-Krifis der Augenblick, wo 'ich die Kammer niit ihrem Schicksale beschäf- Belgische“ Bank-Actisn find wieocr auf 580 Zcfallen.
Großbritanien nnd Irland. London, ll. Jan. Jm am:;wärtigcn Amte ivrirde ge;
- :Z 7 * =* - * . „ * machte es ihm hauptsächlich zum Vorwurfe, daß es, trotz der ?; "UF OM“: “TZ“TNF?““J)FZI.:F)Z*71HZY'7/beZTZLHZFÉ Stnnden dauerte, vcrändcrtcn Verhältniss, Belgien noc!) immer alles Lästige der EZ ""“ em ,„l m * )e * ' -. „ . “ ' ,. wollcn wmcn, es handle iich u.n eme Aiifioiung dcs Parla-
F- ments" Und um Ausschreibung ncUer Wahlen; indeß sind dies “, wohl blos; leer? Gerüchw, denn die Minister scheinen Wenig
inosicionSblätter
von ihren Absichten in Bezug auf die bevorstehende Parla- mrnts Session vcrlautcn zu lassen.
Dcr bevorstehende Prozeß des Pfarrers Sterbens veran- laßt svileähkelld, besonders in den Fabriksrädten, zahlreiche Versammlungen, in denen die Reden von Tage zu Tage einen heftigei'en Auédruck erhalten. „In Nchasrie sagte unter An- dern neulich ein Herr Mason: „chu Stephens verurtheilc wird, so wird keine Macht auf Erden die Revolution Eng- lands mehr aufhalten können.“ Der Courier meint, es sei) ein Glürk für das Volk, das; die Tories nicht mehr das Ru- der fiihrten, denn Wenn dergleichen vor sunszig Jahren öffentlich. angesprochen ivorden wäre, so hätten gewaltsame Eingriffe in die ilidiVldUL"? Frrii'x-rit von Seiten der Regierung gar tiichc ausbleiben können. -
Dic Verfügungen dcr Kanadisäxn Behörden gegen die' _qcfanqencn Insurgentcn werden von alien Seiien angegriffen. Zech hat Herr Rocbuck fiir die zwölf in Liverpool angekom- menen Gefangenen, Welche nacli ?[Uxiialicn deportirt werden
sollten, cmcn Befehl des Gierichtrhof-xs dcr Queens Bench “
ausgewirkt, demzufolge ihr:“ Sache vor diesem Tribunal revi-u dirt werden soll, Weil sie, angeblich ohne daß ihnen der Pro- Zcß gemacht worden, zur Diportacion Mrurthcilc sind. Diese eute sind nun vorgestern hier angelangc und werden vorläufig in NewZate in Gewahrsam gohalccn.
Nail) Berichten aus ?:)?alta war sine Tunesische Brigg mit dem *Minisccr des ch's, Namens Stileiman, daselbst ein- getroffen, um wegen der mit dem Engliscben Konsul ausgebro- chenen Differenzen zu unterhandcln.
Der Sturm, welcher in Liverpool so viele Verwüstungen ani'iclytets, hat die giinze leietze und östliche Küste von Eng- land und einen großen Theil von Irland mit gleicher Heftig- keit heimgesucht. Ueberall stürzten Häuser, Kirchchi'irme und Schornsteine ein, Dächer wurden abgedecht und durch di»? ber- absn'irzenden Trümmer viele Menschen erschlagen. Zn Liverx pool unter Anderem soll dies Loos zwanzig, in Manchester neun Menschen betroffen haben. In Chesicr stürzte ein Theil von einem Thurm der Kathedrale ein und richtete vielen Schaden- an. Am meisten jedoch litten die Zriändischeu Städte. In Dublin wurde ein großer Theil der Bäume in dem Phönix,- Park umgeworfen, in “Url)lone fielen 50 Häuser-um, eben so viele zwiiciwn den Städten Drumsna und Clphin, zum Theil freilich Wohl nur leichte und kleine Gebäude. In- dcß smd doch viele Menschen bei dem Umsturze umge- kommen. In Schottland kam noch zu dem Orkan an mehreren Orten das Austreten der (Gewässer; namentlich war dies mit der Clyde der Fall. Besonders vcrderblich zeigten sich überall die großen Schornsteine der Fabriken, die natrirlichxdxm'? Siitrme zu trokzen wenig geeignet find. Unter den vielenLchif- fen, welche theils untergegangen, theils beschädigt sind, befinden. fick) die New-Yox'ker Pakcrbdte „Pennsylvania“ und „St. Am, drew“, wie auch das nach 'New-York bestimmte Schiff „Lockx- Woods?“ mit 85 Passagieren. Aach das Paketbooc „Oxford“- ist im Hafen zum Wrack geworden. Der Schaden, der im Ganzen durch den Sturm aiiqriichtet worden, wird bis jetze auf eine Million Pfund Sterling bercchrrer. In Liverpool sind bereits Subsc'ripti'onen fiir die nglücklichen eröffnet.
DerWeizcnprcis ist am Siren auf 80 Sk). 2 PO geskk'IM- der Durchschnittöprcis fiir die letzten 0 Wochen war gestern 72 S0- 3 Pcs. *Mit dem Preise steigen die Klagen und die Besorgnisse wegen der nächsten Zukunft immer mehr; zuglééch aber dehnt sich die Agitation aus, deren Zweck ist, dl“? Abstel- lung der Beschwerde zu erlangen. So fand vorgestern wieder, wie neulici; in Manchescr, eine große Versammlung der bedeu; tendsken Kaufleute und Fabrikanten in Glasgow statt, und es wurde von ihnen eine Petition an das Unterhaus beschlossen, mit dem Gesuche, vor den Schranken desselben Zeugniß über dendLZeZderblichen Charakter der jcßigen Korngeselze beibringen zu ir en. '
Man zivcifelc jeßr kaum noch daran, daß die Gattin des Herrn Maclean, Gouverneur von Cage-Coasi-Casile, die ehe- nialigejMiß Landon, sie!) selbst den Tod gegeben, denn obgleich einige ihrer leßten Briefe den heiccrsten Ton athmeten, so geht d0„ch aus anderen vor, daß sie sich in ihrem neuen Verhältniß keinesivegs glücklich fühlte. Die Angabe, daß ihr Arzt ihr uns. ter andern Medikamenten ein Fläschchen mit Blausäure mitge-
eben habe, deren sie sich gegen ein stets wiederk . bedienen sollte, schien ohn, Weitere Nachforschu2k€ßßndÉxYeY :
fick) unglaublich, da man Miß, wie zerstörend dieses" Gift auch :
in den allerkleinsien Quantitäten und in Vermi un ' ; dern Substanzen noch wirkt. Jener Arzt hatsébergzijtwieikißr RechtfckliZurig noch alle Rezepte, die er der unglücklichen Dich- terin verschrieben, öffentlich vorgele t, und man hat daraus "er- sehen, daß in denselben von Blaus ure keine Rede ist.
Mit Hmficht auf das Gerücht, daß es in den Angelegen- J wir gut umerrjchxex sind.
Belgischen Angelegenheiten „Bezug habenßcn Paragraphen, zog 5 , „„ Z Herr Thicrs ein Papier aus der Taschc, auf Welchem der , fur ieme *. Paragraph “so
gegen Kabul gern ""tck'hleibm/ Schach Sudschal) seine Pen; Z DMM“?
heitxn im Orient zu einer friedlichen ?lusqleichun 11 kommen scheme, wsrd bimerkt, daß, wenn Dost MohamrrFedz Chan der Englischen „Regierung hinreichende Büraschafccn freundschaftltchen Gefinnungen gäbe, vermuihlick) die Expedition
sion, Wk? bi8her, l'" Ostindien fortbeieben Und der je ige Afghanen-Ches auf seinem Thron Yelassen werden diilréfte- Nachderri aber einmal das Manifesi des General-Gouverneurs von, Ostindien erlassen und Schack) Sudschah als rechtmäßiger Thron-Prätrndent von Afghanistan aufgestellt worden, schUk1k jene Vorauswlzung in Betreff Dost Wiohammed Chan's doch sehr &weifelhaft.
Us Canton hat man Nachrichten bis zum 26. August, denen zufolge Admiral I)iaitland von dem kommandiren Chine- sischen “Admiral cine vollständi e Abbitte Wegen der aiif das Schiff „Bombav“ gerichtrtcn “ chrisse erhalten Hatte und dar- auf an seinen früheren Ankerplakz in der Tun *Koo-Bai zurück- gekehrt war. Nichts'desiowixniger wurde das “ erboc dcs Vice- kdnigs, keine fremde Böte dcn Flitß hinauf passircn zU lassen, sireng aufrecht erhalien.
Nachrichten aus Guacimala vom 10. November zufolge, hatten die Rebellen von Central-Amcriéa die Haaptxiad: z'ciloii angegriffen, waren aber mit einem Verluste von 1500 Todrcn und Verwundeten zurückgeworfen worden.
Berirlne aus Rio xZaneiro vom 21. November mci- den, da[; die StaatSeinnaHme für das laufciidc Jahr auf [[T]-45,944 Mitreis veranschlagt war. In dem Distrikt von Bassouras War ein ziemlich ernsthafter ?lufiknnd unter den Sklaven der Plantage eines Haupcmaims Xavier aUsZe- brochen. Die Neger wurden erst nach lebhaftrm Gefechte
von den Truppen unter dem Obersc- LleUTéUaUk Lima übrrs „
wälcige.
Aus La-Guayra vom 28. November wird bericbiet, daß General Paci, für dieses Jahr um Präfidencsn von Venezuela ernannt worden isi, Was a gemeine Zufiiedenheic erregte.
griffen.
Niederlande.
Aus dem Haag, 12. Jan. unter den Befehlen des HerÜ-ogs Bernhard von Sachse» ri- mar sich zusammenziean-e “
Bataillon Jäger, 2
drons Kavallerie. Das Handeléblad schreibt aus dem Haag:
wichtig auch die Berathungcn iiber die Adresse in der FikäiiZÖ-x fischen Deputirten-Kammer seyn mögen, so erchcicii ili? hier * doch nicht das große Interesse, Mlches man noch vor eine,?» ; NTMate davon erwartete, als der Graf Sebasiiani den Befexl ,; erhalten hatte, dem Beschluß der Konferenz noch nicht bciimri- ; ten. Wohlunrerricheete Personen sl.";ld Überzeugt, dai; dchÖmZ
der Franzosen sehr bald den Beschlxisseu in Lotrdori beitrcxm
werde, wovon ihn auch der AdreßWmtwrW keinesweges zUrrick- „
uhalren braucht, da dieser der Regierung in dem gedachten ?Vunkce vollkommen freie Hand läßt. Selbst von einem nenen Kabinetts, falls es zu Sl-Inde kommen sollte, braucht man in unserer Aiigelegenhexr niclits zu fürchten. Denn wenn die Herren erst einmal, iii: Briiße ihrn“ Porte- feuille-Z sind, so Werden ';“ie sci) aiich deniWunichr dei! Königs nicht ividersekzen, welcher cncsaizioZi-„n iii, sich der Belgier Wegen in keinen Krieg mit Europa zu verwickeln. ' die dem Moléschen Kabinetre zu folgen Hoffen, in diesem „Falie, fiel) die Freiheit vorbehalten, die Yelgiwhe Angelegenheir auf dem jetzt in London festgestellten Fux; zu ordnen, geht selbst aus
der Fassung des betreffenden Paragraphen der Abrisse heryor. Tan hegt hiernach die Hoffnung, daß der Beitritt Frankreichs ; Unmittelbar darauf wird ]
sehr bald bekannt Werden diirfte. ., „ dann wohl den Belgiern ein Termin vorgeschrieben werden, bis zu Welchem dieses Land zur Unterzeichnung des SchlußVertra; ges mic Holland, so wie zur Ausführung deffelben schreiten
mu widri enfalls es da 0 gezwungen werden würde. ßé- » Finsterdam, 132. Jan. Dic Course dcr Hoüäiidisästn
blieb die Haltung derselben an der Börse in London selir fis, ION)
einige beirrgiickie Spekulanten dcs Fulandes, die von de:: “.'-.ilaßrrgeln ?
dcr dicssciligcn Regierung, wclche irrgcn ker m1limirischei1 ?lnfialtea
in Bilgicn uotygcdrimgcn genommen werden, das Schlimmsie zu bc: * fürchten scdcinen, drückten die Preise durch anbaltcnrc Verkanfc rrn ; ntcgralcn und Kanz-Billcts und vcrursqckitcn daourch elne flame timmung fiir alle Uebriacn. "integrale blieben Montgg 3450“ und ? wichen" so allmäiig bis 3145/15 PC?. Kanz-Billrts von 20 bis 233/Z Fl.; ;
eine größere Differenz weisen die Coursfe dcr Acticu der birsizzcn HM“ dleGcsellschaft nach; diese fielen l'ekwthLllcll MontZg- beim Ausbli- ten 'von mehreren erheblichen Partsch plotzlich ron 1-53/3 „mf 1744/*-
und «ingen dann noch täglich niedriger, sy das;,man zucht zr: "IZM pCt. i kaufte; aucb Rheinische Eisenbahn-Acticn litter: durch iortwalirextdc '
Verkäufe und konnten dieser Tag; nur 102%, pCt. erlangen. 2277er- rcichische uu'd Russische Seaats-Papierr haben sich dagegen gut “vc- haiiptct, indem die wenigen vorkommenden Stiicke zur Kapxtal-Bcle: “ung genommen wurden, Auf die Preis:Vcrbefferun in Paris und Antwerpen gingen auch bierZSpamscbe A-dvi11;Tbl Jäsixliell hödcr und erreichten [“F"/4 th., Wälikelikd die Conprns mit 12 pCt. bezahlt wurdcn; mit den späteren Noiirungcn von den erwähnten Plätzcn erfolgte auch hier eine, Reaction, so daß erstere gestern [03/4 und Coupons [13/4 pCt. blieben. „Von den Süd:?lmcrifamschen Obliga- tionen haben fiel; in Folge gunstiger Nackrichten iiber Eiigland vor: nehmlich Columbischc v'ovek 921781“), da selbige bei [ebbastcm Begib! gestern 175/g pixi. erreichten; Bxastlmnische ivnrdcn zu 782-780; M!, verhandelt. Der Geldvorratl) drangie den Zins-Cours herunter, 2" 23/4 53 Meli wurden Leibgescyäfte, mid Prolougationcn zn 2'/2 ä? /„-„ pCt. ge chlo en. „
s Bei der Ausfickit auf baldige,Wledexeroffnung dcr Schifffabrt fand am hiesigen Geiraideinarkt wreder ziemlich lebhafter Handel in Weizen, vornehmlia) aber in Roggen statt, UU?) auch von Hafer wur- den mehrere Partic'eu dem Markt entzogen. Es ist dabei be alilt: für 127.129.131pfünd. bmxtcu und_b0chbimtcn Polnischen * «,'-„m durcliiinandrr 413 Fl., 129viüx1d-yvc1rbtmten dito 420 F1, lLIpfi'lird. bunten 410 Fl. llrjter Scylof; liegender „122- 123vf1'ind. neuer Preu- ßischer Roggen galt bri anlehniiäien Partieen 232.235 Fl., llxpfiind. Kurländisaier uud 120vsünd- Pclxksblkkgxk 220 l- Vabraucner fan- den fich wenig am March ein; große Particcn Ha crgalte1187 . 89pfijud. feiner 120.123 Fl., 83.86pfüud. 113-116 Fin 75-77-81pfüiid. Fut- terhafcr 95.07.10! Fl.
:: von der Kommission gut aufgenommen.
: Unterschriften zähle. ! mehrere Komirés (gebildet haben, die mit der Regiermig ;go- , meinschaftlich durch Lieferung von Ykenschen imd Wgßen an der" *
Das an unsern Grän rn !
rmee-Corps, besteht aus einem _; ataillon Grenadieren, 2 Batailloti vom Z “*kiä „ Iten, 2 vom WW, 2 vom ]Lten, und 2 vom 17ten Regiment, 1 U ngM-
zusammen 11 Bataillone Infanterie, so wie aus mehrerenEskax ::
* ,“. „PZM !
Daß diejenigen, „
. 7 B e l g i e n.
Brüssel, 12- Jan- Der König bat, we en des Ablebens * der Herzogin Alexander von Württemberg, rauer auf zwei * Donat an elegc.
Der anépendant, das Organ des Miniskcriums, ent; hält Nachstehendes: „Indem wir folgende Thats9che berichten, welche fich irn Schooße der Franéxözfischen Adleß-Kommisslon ereignete, dürfen wir zugleich die ' erfickierung erthcilcn, das; Bei der Erörccrnng des auf die
entworfen War, wie ihn dicser ehrenwerthe: gefaßt wünschte.". Dcr Entwmf des Herrn : Thiers war unseren Reclamationcn ziemlich giinstig und wurde J Graf Molé erklärte, fick) nicht wiedersehen zu Wollen, doch fÜgie er hinzu, daß er die Kommission Über den wahren Stand der Belgischen An- gelcgenhcit und Über die Absichten drr bei der Londoner Kon: ferenz vertretenen Wkächce in Kenntnil; selxcn müsse. Die von Herrn v. Molé ertheilten Aufklärungen machten auf die Kom-
“ misfiom Eindruck. Herr Thécrs nahm seiiicn Paragraphen zii-
* rück Und man enehmiate denjenigen welchen Ferr Etienne * , , * 9 - * 2 “ * Den Ilir drr Knicbeuzung zu [?kskkn habe.
ein Matin von zweichtiger Grimming, dafiir vorgeschlagcii harre. Dürfen wir nim Hiernach wwbl :wiiiischcn, daß im Frankreich eine Verändcrung des JJBiiiiZieriUM-Z cintrecia? Cin »))?iniiierium der Lmken, an dessen Spitze Herr Odilon Barrocosiände, wiirde visll-siclit allrin Ullstkc Interessen und Rechte durchfschtcn könnrii, aber rm. srlcires Ministerium iii Unxiiöglick), und eiii allgemeiner Krieg würde bald die “Folge diess?! Zustandcs der Dinge scon. Ein Ministerium, das“ dcm
richtest; oder dem linken CemrUn: angchrrtc, wiirde kaum zu .
Stande gekommen, auch schon sich beeilen, der Sache ein Ende zu machen; es würde es schon darum thun, um an der .Kon-
vertirung der öprocentigcn Rente arbeiten zr: können, die ein **
Gegenstand fortgesetzter Wünsche der Kammer isi. Wir haben also bei einer Veränderung nichts u gewinnen, und hegen den Wunsch, daß bei Erörterung der Addresie das" gegenwärtige Mi- niiierium einen ähnlichen Triumph erlangt, wie cr ihm in der Pairs-Kammer zu Theil geworden isi.“
Während einige Belgische Zeitungen behaapcen, daß auf
Die Bekanntmachung des Kriegs-Wkiniüeri, binsichclich der bei F
der Armee anzunehmenden Freiwilligen, woa") gar ?rino Mel-
dungen eingegangen seren, vci'fichert dic EMaiicipation, wii -
1 . ,s. , , -. , „ , .- lt * lan ern i'x. . mec. 9. * Der Kredc: der Regierung War foreiväkirend im Steigen bes - ' I O mel) d ? Ko W W
q'ebilöcc imd ir: ÖM] cine Lilie Wi“- Freiwiliigcn Auch im Limburgisck)irn i'olli'ii sirix bereits-
Orte Renal“; allein
Vcrtheidigung des Gebietes arbcixcii wolli". Ein andercs !riegslustiges Blatcverfickiert sogar, das; 410.24“,- in F:"Mkrrich dic
Enrollirungen bereits begonnen hätten; ia, es geht so wm, , tet n :_ ger e , _ ck Landwcbrmäiimrw, als ioläien, gilt, und kcineéwegs die Ilti-
die Personen namhaft zu machen, welche sich dort damit be- Dasselbe Blatt droht gewissermaßen dem Franzö- sischen Kabinette dIMit, daß man in Belgien dcm Pritien ' Louis Bonaparte ein „Kommando :!:",iubieten gedenke. Jm Conri'aiie damit sicht dasjenige, N'Ns .der Belas über das Pa- bcxmrrir „Mieses Blair“, ** sagt er, „will uns Hine zii TMT Wiiibcr Frielircn, Ort]"; iir Französisrhe szoliiticn fi'äl' uxil: drk? *:ZU7L*,-.;":chir I?.",i'ii ist*xé 30:5" rale Sysicra; Jemen:): wordcn 'Dr.-““ Herr de Porter hat, Wx xim-"i '„'*x'-„"iiiT?ik*-'=T, ÜN Paris im gi-oßcn Plar: entworfen, FL'KMkci-CTZ I;!T Bcizi-«n Irrgcsraii ia
“ riscr ministericlle Blur! ,.,la Pi'rffe“*““
* oder wie zwei Kanrr-ne dir Schiri», ixvait riiL'ZcHÖCÖZPZ: “)x-q,
é Gränze imd Lauch 1 Vcrthcidigxmxz, “gr wic ßiii (Zcmkikls-IUWS Zoll: und HaiidclssSyiixm Zabrn i;“:lxxxz
bemerkt, dax“; cs wrnigrr ?'ibrr rum:“: F*lUlBCl'iichki Plan dss Herrn : de Potter, als dartiber ('i-Kaim! 792», **:-ak; «ix: Blatt, Mc das *
PariserNZor-rtml dxi Commerce", siti) Zialir I-“Önnrn rrrlcikcn lassen, WU)? „“Jan-„Wgécßereicn l'i', bxixrcri Omsk „ii: nrbéiicw Schwcdrn !! 11 _" F?rrniracrt
Stockholm, 23". Jan. Der König im: 0614 .Hcrxcixi von
€ Sachsen-Meiningcn zum Ritter des Scraxiliiircn Ordens rriizxmi. ;
Christiania, 2. Jan. IZM xcéixinir Neiiiahrsragc wur: dc-n ilkmmtliche Arme hiesiger Emm; ijirziciähr W01- *Pri'ioz-irn, auf Kosten Océ KÖUÖJI' mit ri:i-:111_ I;)kiicraiiz:1ll;iile bewirtbrt.
“;.Zuck) Die Besalzung criiiit: ckIm».- Gratificririoti «215 der KÖiLiZl. ;
Z Priwal-Kassc.
. Frure i'r ,icr 0:9 ersic NUMMER,“ CiilC? ricricn „ simxiq ir»: *; , i
, . . 7“ 1.*'*.«;*“*7 l'" .. Sraats-Papiere haben diese Woche wisder etwas imepgelasscn: zwar * “OKI vladet, “WIPO n Lcrder:
? Handel, Schifffaßrt, GSWU'ÖL imd “j“)oliiik'“, nmer Nm Tircl;
x Die Kongsberger Silber; *))Liixcn haben in dan kö Berg; Werks-Monaten des vorigen Jahres einm Errrzg 32011 ZUK“?! € Mari lx Lotl) gediegenen Silbcrs geliefsrr.
Dänemark.
Kiel, l]. Januar. (Kork. Bl.) Dic Oldenburgischen Commrffaricn, wclche wegen Anschlus; des Färsienthums L&beck ; haiifdlungcn gefüßrr haben, sind kiirzlich von dort wieder abge- Z rm. zogs wegen der Fürstlich Liibickschen Enclavcn, nämlich dem Amte und der Stadt Eutin und dem Amte Collegiatxkife, bis auf die Ratifica-rionen dcr beiderseitigen Höfe entschieden scon. Ueber das dem Großherzogs von Oibenburg zugebilligte Quan- tum des" Zollertrags, so wie über die Art, wie die dortigen Zollbeamten anzustellen, ist indeffen noch nichts bekannt.
Das der verivittrveten Frau Herzogin von Glücksburg zu- ständige, im Dänischwohlder Disirict bclegene, adeliche Gut Hoffnungsthal i? an den Königl. Dänischen Gesandten am Preuß. Hofe, ammerherrn Grafen Eugenius von Reventloiv verkauft worden.
Ein fast orkanartiger Sturm hat in den ltßten Tagen bei Helfingdr großen Schaden angerichtet. Fast das ganze Boll- werk am Hafen ist fortgerissen, die See tobte fürchterlich und das Wasser stieg bis zu einer ungewöhnlichen Höhe. Das Backhaus ist fast unterminirt von der See, und die Prome- naden am Strande sind für Fußgänger kaum mehr passabel. Auch zu Ribe hat man am “sten d. M. eine große Wasser- notl) gehabt. Die Verheerung, die fie angerichtet, soll schreck- lich, die Poststraße auf mehrerrn Stellen vom Wasser durch- brochen seyn, so daß die Communication sehr erschwert ist.
Deutschland.
; München, 12. Jan. (A. Z) Se. Majestät der König ; wird Mitte Februar (mit bis is?; festgesehc ist am löten) die ; Residenz verlassen, um sich nach „talien zu verkä
zeUgt habe:? wird. Z »,“eiiien Kindern zu svrechcn, indem Hdchstdiefelben sowohl den
bereits 40 ,
“ Heriicllnlig :*ri' alirn Form der Ehrenbcze
vcreinrn, daß sie,. :vie zwci Scanic?! dci AiilkFi-“ÜUÄZÖKÜ UNO,», * tationen imd chicrunqen, abcr Q:;ii) tmr l,i"'.' "zrWeiniiimfxiiiiyr ,
““T"-“ii" B***cigisciicö Bliitr .
J icliréi'r „!,l! crkiä-“cii.
an das Holiieitische Zolisyscem M Copsnlßogen bis ietzt Unter: ,
Dem Vernehmen naci) soll Der ?lnichlriß des Großherx J
gen; dem Ver- ,
nehmen nach tverden der Staatsrat?5 und Präsident Graf von Seinsheim und der General-Maior reiberr von Gumppenberg Se. Majestät begleiten. _
Gestern gab der Rusiische Gesandte, Herr von Severin, ein. großes Diner zu Ehren Sr. Durchlaucht des Herzogs von Leuchtenberg, dem dieser mit den Herren, die ihn nach Rußland begleitoten, beiwohnte. Se. Durchlaucht gedenkt nächsten Dien- stag nach “Eichstädt zu reiien, um dort einige Tage zu vermejjen,
Von den 5000 Fl., welche für die Reisekosten der Kaiserin von Rußland von Kreuth nach Weimar, resp. bis zur Bayeri- schen Gränzc, dem Königlichen Ober-Poskmeister v. Grafenstein in Regensburg als Reise-Commifsair abscbläglich bezahlt wurden, eraab sich ein Ueb-erschuß von 955 Fl. 55 Kr. Die Kaiserin haßt mm, laur Schreiben des Generals Grafen Denkendorf, diese SUmmc den Armcnfonds der Stadt Regensburg ver- macht, und der Magistrat will nun dicsxlbe mit dem Namen „Alcrandra-Stiftung“ in runder Summe von 1000 Fl. als
' crsies Fundations-Kapital der Klein-Kinder-Bewahr-Ansrali *,“.r-
WLUÖEU
Bekanntlich war durch eine neuerliche Verordnung bestlülsilr werden, daß das Bayerische Milicair vor der konsekrircen eriie Dies hatte bsi T::n Proiiiaiiirn, für welche O:"e Anbetung der Hostie nxit id:“rin (Jiciibeii Unvereitibar ist, Bcdrnklichkeiten Ekkkizl', und die VW! UÜUKMQRLR Lawbwcßrmämicr der Stadt Regensburg haiten sii) diescr; Akts JLWLÖJLU. In Folqe desscn TVUT'O? denselbrn eixic Fri]? bis zum Lk)... Zrinimr 0. I, zu einer bcsximmendem C'rklé'ic ru:» xirZrbru, :ViOringaÜS sie von dem akcivsn Landkrehr; dieniis Gispeniir: und in die Klasi“? der Rsluenbru gesetzt Wer- din iollerz. Folgcnöes iii der Erlaß, mit welchem der Commans dcur General Freiherr Von Berchcm die lehtgenchts Verfiigung
begleitet hat:
„Mcine Herrin! Ich habe hnen ier ein Aaerhdcbstes Reskrivr erdffxien lassen, dessau eranla ung Jhnsn bekannt. seyn wird, und dessen Inhalt Sie von der Allrrhdchsken Huld Und Gnade Sr. MYiiiäi unseres Allerhöchsten „Köni 5 Über-
Oe. Maiesiät geruhen, wie ein ater zu
.Hc:rcn Stabi», Obcr-, »Wer-Offizieren, als Gemeinen dcs Landirehr-Regirnrnrs die Uebcereugi-ng zu verschaffen fuchs!!- baß die nach der Allrrhöchy'ren , nordnung über die dem Alle!."- Hciligiicxi zu erweissnde militairische Ehrenbezeigung fick) “de; mi) auf das äußer? Verhalten der dienstchmnden bewaffnetexi Mackie bezirk): rind nur eine Bestimmung des Dienst:?)ieglé- march iibcr dic Form verändert; eine Ehrenbezeigung, ivelciie, Wick i;; dim “ZlUcrhchsien Reskrirre bemerkt ist, an und für ZW.?) ;;“Jdcr OkkiQCÄJCU WLWM kann, noch auch jemals in früheren Zeiten otrMigert worden ist; es wäre bayer bloß eine Wiedik-
gungen, Ukid CL" Wll'd Hirxdurch durchaus nicht irgend einer GlaubenS-Auiicht zi; nahe da diese “Form nur den Ofäzieren, Soldaten mid
crkimiiing oder Verleugnung irgend eines Glaubensaßes kW l :ext, und es cht zur Genüge hervor, daß diese Form der Z Zliiederlaffwng (zii? das Knie nicht als ein Akt der Anbetung - Msi) rrrtciixmiiiéorn Grundsätzen anzusehen ist. Se. Mai. der * Tir»; 7,7»an :.“;é) Haix? (*ilér;*§i*iädigii veranlaßt gefunden, in der F**xic'w Jrirrffcnsn 'Liurrdnung um so weniger eine Modifica- JM c:.mrexm 'zrx l,;iirxi, da durch dieie Anordinixig weder Oer * *:"?ix'ligrxonrircilJ-eic ili lisiclil! cincr BeziehunZ zu nahe gctretrn, x,“;scl) iriß-„ctiii iin: dri: «“laitbrn beri'ihrende Vyi's-M'ifc chcbcn ? :r-xisd. “IWL einc W-Zigerung der protestantischen Landwrßr- x:.ixixxr dri“ "ZUM chcnsbnrg, rincr Siam, dir in so maxi- ;xigfaltia-xr "Txczie-Hmng vor; Zi: umd ?[Usläiiöei'n (dax; Aitgcii- *ich-“? Wi“ Ziel) zielzt, Si“. "ii)?axexiät i;!isercrn Ailergnädigstcn Kö- :im, Um ll) :mcrwartcicr (cim maße, da, wie Se. Majexi-i; ' Wycli Ws Oi»*sicirigc Kreis .- Koxnriiando wissen, die gcs-imix'ce ? l7-171dli'ssi5r drr Stabi Rigsnrburg sms nur Bcwcisc iriucr . .“éixh-ixsglniiicil iind kajllffililiiiftctl ("???Hririanis grain dic Köliizz- ; lixiirsi “Lliwrrtxirxzziii; ;;;i'gcilcn ÖÜÖNL Ji“. Bcriicksiciyiirimrxz dci- Zliii rrwllcn IHM" Se. Königliche TkZlkajrsiät dir ?liirrizikizscr Z' Wimdr angcdcihen laiskm, Ihnen eine Frist bis zum 12. Ja!:ririr „ znr wcixct-cxi Ucbrriegung zu given, bis wohin es der. säMUltlichCki 7 proxcstaririsciicii Landwi'bt'mämwrn gestattet seyn sell, sick) fiir oOcr * Widcr dic *Li'ri'illunzéx dcr crqanqcnen :nilitairisck)rn Dienst-Vor- (":?:-i'. Königl. Piajcsiät bestimmten e*b-stxfalls , iii Dexii it'i'viihistrti 'Lillcrhöäyiicn Rcskrért, daß («.-lle diriyxiizirn . rrotiiiatiiich La:ch1vcickr-Offizicrc und Landwrhrmémncr, welcbe: „“.:n 'FlOlc-„ufe dcr Wlsrhöxbsr bciiimmtcn Frist die Erklärung rb; ? Nokian Wirdcn, die Erfxiiiung der ergangenen militariiciycn Diensc- chichiifc xmasxc brirlgcéi zu idimrn, wn dcm akiivenLandweiyr/ _ T*icmi-x disrrnsrrr Und in die Reibe der Reluenten gestellt wsr- ', din sollcii. “Il)?eine Herren“, Ich habe mit der größtrn Berri?- ) willizi'écii WL; vor: Er Königl. Maicskät mir Illlrrgiiéx- Z-xiqsr a;:xrirranrr KOMMMWO der Landwihr der Obrrpéaiz Und VOK *chierasburg iibcrnomnwn und Hatte wick; bis: i de:“ ÜIS'; deri grain Griii, der namentlich in dcm“; ? Landwehr;Rexximente di"? Smdt Regensburg herrschke, bsi ieder '_ Gricgrnhcir zu erfreuen. Nicht nur sämmtliche Herren Off»- ziere, iondcrn ami) Sir, :iieiiic Herren gaben mir durci“; ZHr lhälißks TN-chirkeii iir Gelegemhcit, «“. M«*-j2sté.k vrn drm amar; Gcii'ic, erlxer im Regiments hcrrschxe, von der:: gilt!"!l "Stande, in Welchi-iri es siii) mm sait jilrigs'cer Zeit befatid, io wic vs" ZHrc-m bishrr bewiesenen guten Willen fiir alle in der Lanbwrhr vvrkrmmcndcn Anordnungcn zu vcrsxcherw ,Das Regiment erfreute: sich eini's Offizier-Corvs von Wackcrn Männern, untcriiüßc von eben so erichrigct: Unrerofrizierenz cs hkrrschte niclit nur unter ihnen: selbs, sondern, was auch heidn- ders zu belobey war, zwischen Ihnen und den ebenso wackern Unteroffizieren des hiesigen Linien-Regimcnrs die schöniké CM- tracizt. Wollcn Sie nun, mcinr Herren, eincm irrigen Wkahne folgend, fich nicht nur die Allerhöchste Gnade Sr. kajcstät unsers Allergnädigsken Königs entziehea, [Mdsm "" GEMME- zusammenscürzcn sehen, was“ um Tlieil_01ik"ch Zhi“? Vorfahren und durch Ihre Thätigkeit joclbsk mühsam anfgcbaux wurd“? WOÜSU Sie den gewiß väterlichen EMJIÖUUUJM unicrs *le:-12“ mein geliebten Königs und Vater:? [einer Unterthgncii Tcxi Gehör geben? Wollen Sie als Solbaten nicht den 1chUiß_.x_é,x;l unbedingten Gchorsam leisten, drnxem gchdenkender Bargry und Laudwebrmann niemals" verweigern ward? Wollen Sie
ausnahmsweise einen Dienst permeigern, der in MUM Städ- ten Bayerms „„vor-wcégcrlicl) von der Landwehr verrichtet wird? Haben Sie die Ueberzrugung, daß Ihre Nachkommen aleiche Ansicht mit Ihnen theilen werden? und Wollen Sie sch in dieser Beziehung früher oder später einem Vorwurf ausseßrn, die Auflösung der einzigen Landwehr im Königreich: veranlaßt zu haben, veranlaßt, daß die Landwehr der Stadt Regensbm-g größtentheils nicht mehr aus Landwe rmännern, sondern bloß aus Rclucnten zur Landwehrklaise beße :, da aua)