' e*le un fä ig soy. Wenn man „vorläufi e Unter- "Y-eitojluzlgßn 9mit9 der? Oesterreichischen Regierung ätte an;
apfen wollen, so hätte fich die Antwort leiche vorausse- hen lassen. Oesterreich warde gesagt haben, daß hier nicht von Unterhandlungen, sondern nur von erpfiech- tungen die Rede seyn könne; wenn der Papst die An- wesenheit der Oesterreichischen Truppen mehr mehr für noth- wendig halte, so würde man dieselben aus den Legateonen_ u- rüikziehen , und dann beginnx die Verbindlichkeit Frankrei ?, "Ancona zu räumen. Was die Bzfürchning betreffe, daß die Oesterreich" nochmals in die Legationen,einrücken könnten, s." sev dies allerdings möglich. Aber so Wie man fie schon zwei- mal verhindert habe, fich dort festzuseßen, so werde mgn „es auch zum drittenmale können, ohne daß man deshalbjeeerlcck) eigegangene Verpflichtungenzu verleßen brauche. - Die Kam- mer schritt hierauf zur Abstimmung, Welche folgendes Resultat er ab:
gZahl der Stimmenden . . . . 427
Absolute Majorität ...... 21-1 „
Für das Amendement 228 (Lebhafte Sensation.)
Ge en dasselbe 190 , , Das mendement ist also mit einer Maxorttäc vox1 neunund- zwanzig Stimmen angenommen worden. Dieses Resultat ward von dem Centrum mit dem lebhaftesten Ausbruch der Freude begrüßt. Die Sißung ward um 7 Uhr aufgehoben.
- Sißung vom 15. Ianugr. Heuie War der fünfte Paragraph des Adreß-Entwurfs die Schweiz betreffeyd, gn der Tages-Ordnung. Da die Échweezer Angelegenheiten in der Thron-Rede gar nicht berührt wvrden waren, so beschränkte sich die mittiskerielle Partei bei dieser Gelegenheit nicht auf ein Amendemenr, sondern trug auf die Weglassung des ganzen Pa- k'aqk'aphen an. Herr Moreau war es„ welcher diesen Antrag stellte. Herr Larabit trat Fur Vertheidtgung des Paragraphen auf und hielt bei dieser Ge egenheit dem Prinzen Ludwig „Box naparte eine Lobrede, Welche der Präsident zu unterbrechen für gut fand, indem er darauf hinwies, wie unpassend es sey, dem Empörer von Straßburg hier das Wort zu reden. Herr Larabic fragte, ob das Ministerium Wohl von England quei) vxrlangen würde, den jungen Bonaparte, falls er sich Umtriebe zu Schulden kommen ließe, auszuweisen? C'r glaube schwer- lich, und hierin eben liege die Verurtheilung der mmesce- riellen Politik: Man habe gegen einen schwachen Staat gethan, Was man gegen einen starken nicht zu thun gesonyey sey. Herr von Lagrange war der Meinung, daß das Muzi- !kerium sich in Bezug auf die Schweizinloch viel Zu gemäßigt _qucigt habe, indem es mit der frxiwckitgen Enternung des Prinzen fick) begnügt hätte, ohne eme Fernere Genugthuun_g von der Schweiz zu verlangen. Herr 21. Passy sagte, die Kommission habe diesen Paragraphen eingeschaltet, mehr um noch eine Beschiderde mehr gegen das Kabinet aufzuzählen, son- dern weil sie geglaubt habe, daß, Welches auch die Gründe der Zwistigkeiten gewesen wären, es jekzt von Wichtigkeit sey, em Wohlwollen, eine Sympathie auszudrücken, durch welche Frank- reich viele Meinungen und Gemächer, die fich von thm entfernt hätten, wieder gewinnen würde. Uebrigens sey dieser Gegem stand schon früher so weitläufeig erörtert woxden, daß daxüber wenig oder nichtSzusagen übrig bliebe, und er stimme deshalb einfach für dcnParagraphen der Adresse. Herr Baade bemerkte, daß der Paragraph doch eigentlich nichts anderes sagen wolle, als daß ein Streit zwischen Frankreich und der Schweiz ausgebrochxn sey, und daß das Unrecht auf Seiten der Französischen Regre-
run ewe en wäre. Er verwies auf England Wo das Parla- metiT,g aux! emen; iiaxicgen Gefühl; des Rakionalstolzes, sich
wohl hüte, dem Anstande Fehler zu bezeichnen, die die Bri- tische Diplomatie begangen haben könnte. - Herr Guizot: „Wie kann man das sagen, Angesichts der Erörterungen über Kanada!“ -- Man solle doch nie vergessen, fügte Herr Bande hinzu, welche Vortheile die Kammer der fremden Diplomatie gewähre, die nie einem öffentlichen Tadel ausgeseßt sey, wenn dieFranzdsischeDiplomatievonderFranzöfischetiRednerbühneherab so bitter eschmähtwurde. - Herr Dufaure sagte, er könneso seltsame heorieen, wie die, welche der voriEcxe Redner aufge- stellt habe, nicht ungerügt vorübergehen lassen. s gebe kein freies Land in der Welt, wo es nicht erlaubtundSiteesey, dieHandlungen der Regierung zu prüfen und zu tadeln- Wenn der vorige Redner England als Beispiel aufgestellt habe, so sey dies offen- bar nicht sein C'rnsk gewesen; denn er könne doch nicht vergessen haben, daß die schönsten Seiten der parlamentarischen Geschichte Englands mit Debatten über die auswärtige Politik, in denen das Englische Kabinet nicht geschont worden sey, angefüllt wä- ren. Der Redner War der Meinung, daß die Regierung dem Prinzen Ludwig Napoleon eine viel zu große Wichtigkeit bei- gelegt habe, denn, wenn auch nicht zu leugnen sey, daß der Name Napoleon außerordentlich populair in Frankreich wäre, so müsse man doch nicht vergessen, daß jener so populaire Name nur einem einzigen Manne und nicht einer Familie angehöre. Der Con- seils ; Präsident bestieg darauf die Rednerbühne, und be- kämpfte den Paragraphen, dessen Herr Guizot fich annahm. (Aus beiden Reden behalten wir uns einen gedrängten Auszug vor.) Die Kammer schritt hierauf zur Abstimmung.
Die Zahl der Stimmenden ivar . . . 420
Absolute Majorität .......... 215
Für den Paragraphen. . . 08 Stimmen
Gegen denselben ...... 221 »
Demnach ist dieser Paragraph der Adresse verworfen worden.
Die Sitzung warde um 5'/2 Uhr aufgehoben. - Séhung vom 16.
Spanien tadelte, fast einstimmig angenommen.
gekommen. Paris, 15, Jan.
dem Oberhauyte der Kirche günstig gewesen sey.
F r a n c e bestätigt diése Vérmmhung, indem sie erklärt, daß ein Theil
Januar. Der sechste Paragraph in Betreff Spaniens ward nach einigen Worten des Marschall Clauzel, der die Politik des Ministeriums in Bezug auf ff P M !* Elben so die Kara ra en in Beere olens und cxi o's, we che zu gar ?'einki'g Eertetung Anlaß gaben. Es war nun der zweite Theil des Amendements des Herrn Amilhau an der Reihe, da die Paragraphen in Betreff der auswärtigen Politik erledigt smd. Dieser Theil des Amendements lautet folgendermaßen: „Unter dieser Regierung, die sorgsam a11f unseie Würde bedacht uyd cine getreue Wächterin unserer Aümnzen ist, nimmt Frankreich in der Welt und in der Achtung der Völker_ immer den Rang ein, der ihm gebührt, und den “'nicht verlierxn kann. Bei Abgang der Post war es noch nickt zur Abstimmung darüber
Es herrschte ein Streitlxvischen den ministeriellen _und Coalitions-Iournalen, Welche zragtion der Kammer dem Ministerium 13 Stimmen bei der gestrigen Ab- stimmung zugewendet habe. ,Die Coalition behaypiet, es seyen "SiUMMÖscve Stimmen gewesen, indem ein Theil ]ener Partei es fÜr GWissenssache halte, eine Politik nicht 11 radeln, welche
ie Gazette de
90 derLegitimiskenbeidieserGelegenheitallerdingsfar dasMinisieriym votirt habe. Die Presse will dagegen nicht zugeben, daß eme solche Unterstühung den Sieg verschafft habe , sondern giebt z-u verstehen, daß eher Herr .Dupin und einige seiner Freunde die früher auögesprochene Meinung auf ihr Votum übertragen hät- ten. .Das genannte Journal fügt inzu, daß das Ministerium nun bald eine Majorität von 40 timmen haben werde, da viele Mit lieder der „Kammer nur auf den Augenblick warteten, wv das_ abinet mehr Terrain gewönne, um sich demselben an- zuschließen. Neben den unabhängigen Deputirnn gäbe es auch vorsichtige.
Börse vom 15. Januar. Das Resultat der gestrigen Sitzung hat nur eine kleine Steigerung der Fonds hervorge- bracht, da man im Voraus wußte, daß 10 bis 15 Stimmen der Coalition, in Betreff der Anconaer Angelegenheit, für das Ministerium stimmen würden. Man hält hierdurch die Lage der Dinge noch um nichts gebessert, und wartet besonders mit Jößer iSpannung auf die Abstimmung in Betreff der Renten-
educt on.
Paris, 16. Jan. Die Hoffnung des Ministeriums, daß die Majorität slch nun allmälig immer mehr vergrößern werde, ist schon bei dem Paragraphen über die Schweiz wieder ge- scheitert. Sieben Deputirte haben sich bei dieser Gelegenheit wieder der Coalition zugewendet, und so beschränkt fick) die Zahl der gewonnenen Stimmen bis NY auf 5. Man erklärt den Untcrschied in den beiden lcßtcn ' bstimmungen dadurch, daß in Betreff Ancona's nicht allein alle Legitimisten, sondern auch Herr Dupin mit einigen seiner vercrautesten Freunde für das Pänisterium gestimmt haben. Bei “dem Schwei- zer Paragraphen wären die Legitimisien_wieder abgefaxlen und nur Herr Dupin, seiner im Scholze der Kommisiion auSgesprochcnen Ansicht gemäß, dem Ministerium treu geblie- ben. Unter diesen Umständen wundert man fick), daß die Zahl der Mitglieder, die Herrn Dupin gefolgt sind, nicht bedeutend größer gewesen ist. Der Umstand, daß fick) die Zahl der mini- steriellen Stimmen gestern erade auf 221 belief, mit Welcher Majorität bekanntlich die dresse gegen das JNinisterium Po- lignac votirt wurde, giebt dem Journal des Débats zu folgender Bemerkung Anlaß: „Während der leßten 6 Wochen hat man uns beständig mit einer Adresse der 221 bedroht; aber der Zufall selbst hat sich ins Mittel gelegt, um eine so abge- schmackre Prophezeihung Lügen zu strafen; die 221 find für uns, aber nicht gegen uns.“
Der ONoniteur publizirt cine Depesche des Admiral Baudin, Worin derselbe anzeigt, daß er am folgenden Tage die „Najade“ direkt nach Brest mit einem ausführlichen Be- richt über die Einnahme des Forts San Juan de Ulloa ab- senden werde. Er schließt eine Liste der Getddteten und Ver- wundeten bci, woraus hervorgeht, daß die Franzosen 4 Todte, ivorunter 1 Offizier, und 30 Verwundete gehabt haben.
Die Belgischen Deputirten, die Herren Metz, Ansemburg und Hoffschmidt Werden Paris morgen verlassen. Von einer großen Anzahl Oppofitions-Deputirten wird ihnen heute noc!) ein Diner gegeben.
Großbritanien und Irland.
London, 1-1. Ian. Ihre Majestät die Königin hat den bisherigen Béschof von Killaloe, 111“. Sandes, an die Stelle des verstorbenen Erzbischofs von Cashel, mit dessen Tode dieses Erz- bisrhum in ein bloßes Bisthum übergegangen ist, zum Bischofs von Cashel und Waterfoi'd ernannt. Die Einkünfte von Killa- loe betragen 3-4000 Pfd., die von Cashcl und Waterford da: gegen belaufen fick) „auf die doppelte Summe. 11r. Sandes wurde erst vor einem Jahre von der Dubliner Universitat nach Killaloe als Bischof verseßt. ,
Lord Melbourne und der Kanzler der Scha kammer spei- Yul gestern bei dem Preußischen Gesandten, reiherrn von
ü ow.
Der Griechische Gesandte, Fürst Michael Ouzo, wird sich im Laufe dieser Woche nach Paris begeben und während seiner Abwesenheit von dem Fürsten Johann Suzo vertreten werden.
Man nennt bereits Herrn Edward Buller als dasjenige ministerielle Parlaments-Mitglied, welches die Antworts-Adresse auf die Thron; Rede im Unterhause beantragen werde, und Herrn G. W. Wood als Unterscüßer derselben.
Die Oppofitionsblätter machen fortwährend ihre Glossen darüber, daß Lord Melbourne der einzige ONinister sey, der fich fast täglich in der Nähe der Königin befinde, und daß er fich damit nicht einmal begnüge, sondern Zhro Majestät auch noch mit seiner ganzen Verwandtschaft umgebe, mit seiner Schwester, der verwittwecen Gräfin Coner, mit seinem Neffen, Y_YlHerrn Wiliiam Cowper, und mit seiner Nichte, der Lady
1 10)-
Die sogenannte Volks-Charte, welche die Radikalen dem Parlamente in Form einer Petition vorlegen wollen, soll mit mdglickpstem Nachdruck unterstützt werden. “Man will, daher; die Hauptstadt in Bezirke theilen, in deren jedem ztvei bis drei der besten Redner unter den Radikalen die Agitation übernehmen soll. Aus jedem dieser Bezirke sollen dann Abgeordnete ge- wählt Werden, um in Gemeinschaft mit Abgeordneten der ver- fchiedenen Radikalen-Vereine des Landes dem Parlamente diese Petition zuüberreicben. Man glaubt die Zahl dieser Abgeordne- ten auf 70 bis 80 zu bringen, und diese sollen auf ihrem Wege nach dem Parlamente von einer großen Volksmasse begleitet Werden.
Auch im hiefigen Kirchspiel ONarylebone ist am Sonnabend eine dem Parlament zu überreichende Petition gegen die Korn- geselze, in welcher um gänzliche Aufhebung dicser Gesetze e- beten wird, angenommen wvrden, nachdem man bloß ein ür die Aristokratie beleidigendes Wort, auf den Antrag des Ex- Sheriffs Salomons, gestrichen und statt „Einkünfte der reichen Müßiggänger“, auf deren alleinigen Vortheil, wie es in der Bittschrist heißt, die Korngeseße berechnet seyen, nur „Ein- künfte der Reichen“ geselzt hatte. In der ganzen Versammlung fanden sich blos; drei Personen, die nicht für diese Petition stimmen wollten.
Heute begonnen vor dem Gerichtshofe der Queens Bench die Verhandlungen in Betreff der 12 aus Kanada nach Eng- land gebrachten Gefangenen, Welche in Folge eines in jener Provinz über fie gefällten Urtheils nach Vandiemensland depor- tirt werden sollten, gegen welches Urtheii fie aber durxix ihre hiefigen Anwalte Roebuck und Hill, nachdem auf deren “Antrag von dem FricdenSrichter Littledale zu ihren Gunsten xen Ha- beas-Corpus- Befehl erlassen worden, an das Gericht dxr Queen's Bene!) appellirt haben, auf den Grund, daß an Kanada nieht in gehöriger Form gegen se verfahrxn wor- den scy. Es kam indeß heute noch zu keiner AUSemander-
setzung der Sache selbst, weil der General- Prokurator vorerst
.
gegen die Erlassung jenes Habeas-Corpus-Befehls Einwen- dungen machte, indem er behauptete, ein solcher Befehl könne nur von einem ganzen Gerichtshofe oder von dem Lord- Kanzler, nicht von einem einzelnen Richter ausgefertigt tverden. Der General-Fjskal und Sir F. Pollock unterstüßten diese An- sicht, und da die Anwalte der Gefangenen nicht sogleich vor- bereitet Waretf, auf den gemachten Einwurf zu repliziren, so hob Lord Denman, der die Verhandlungen leitete, die Sißung auf und rieth beiden Parteien, slch erst über diesen Punkt mit einander zu verständigen und dann dem Gerichtshofe ihre bei- derseitigen Anfichten vorzutragen.
Aus Lissabon hat man zwar neuere Nachrichten vom 6. d., sie bringen aber nichts von Interesse. Die Cortes Waren immer noch mit der Verifiéirung der Wahlen und an- deren Formalitäien beschäftigt. "Ius den Vorschlag eines Co- mité's soll eine Compagnie für den Weinbau und Handel in Estremadura errichtet werden.
Das Gerücht, daß die Expedition gcgen Kabul, wenigstcns für jexzt, unterbleiben Werde, gewinnt inrmcr mehr Elaubcn. Der Herzog von Wellington soll daran?" aufmerksam gemacde haben, daß das Einrücken ciner Englischcn “Lirnwe in die schwie- rigen Gebirgspässe von Afghanistan z(u dixscr Jahreszeit leicht f?r die Britische Oberherrschaft in Indien gefährlich werden k nnte.
Es smd Nachrichten aus New-York bis ziim “21. De,- zember eingegangen, zu Welcher Zcit man dort cms Mexiko keine spätere Nachrichten hatte, als die Über die Capimltion von Vera-Cru. In Kanada War die Ruhe nicht weiter gestört worden; rivatdriefe aus New-York erwähnen jedoch als eines Gerüchts, daß Sir Aslan Macnab von einem der Rcchcn, die sich in den Wäldern aufhalten, erschossen wvrden sei). Die
rage Über die Abschaffung der Sklaverei in den Vireinigten
taaten wurde im Kongreß noch immer mit großer Heftigkeit diskutirt. Man sprach in New;York von der Entlassung des Generals Caß, dock) hielt man dies nicbt für wahrscheinlich. Die Frauen des Staates Massachusetts haben dcm chräscn- tanten-Hause eine Bittsélsifc überreicht, worin fie Um Anerken- nung der Republik Haiti und um Anknüpfmig diplomatischer Verbindungen mit derselben bieten. Die Bittschrist wurde mit 172 gegen 1:2 Stimmen angenommen. Die Morning Chronicle nimmt zwar cht ihre hinge- wvrfene Jnsinuation, daß das Fort San Juan de Uiioa :vohi mit Gold möchte genommen tvvrdcn sky", wieder zurück, da von anderen Seiten bcmerklicl) gemacht jvordexi, doi; einerseits jenes Fort fich in sehr schlechtem Zustande bcfuxidcn, da man, seitdem die Spanier es im Jabre W271 an die Mcrikaner Über; geben hatten, keinen Dollar auf die 'Liusbcffcrunq desselben ver- wendet habe, und daß andererseits die Franzdfisäw Artillerie außerordentlich gut, die Mexikanische aber sehr schlecht bedient gewesen; aber das genannte Blatt kann doch nicht umhin, da- bei zu erklären, daß die Franzosen sick) nichc wundern könnten, Wenn Englands Sympathie für fie abnehme Und dagegen seine Eifersucht Wachse, da Frankreich seit einiger Zeit, trolz seiner Freundschafcs-Verficdekungen und Verträge, Überall, Wo es gelte, die Engländer eifersüchtig zu machen, mit der gidßrcn Energie zu Werke gebe, während es sich [cm und lässig zeige, wo 26 darauf ankomme, in Uebereinstimmung mit Englands Interessen zu handeln.
Niederlande.
Amsterdam, 10. Jan. Zn Holiändischcn Blättern finden““
fich jetzt gleichfalls aus verschiedenen Orten Berichte Über die Truppen-Bewegungen nach der Gränze hin. In der Rotter-
damschen Courant dankt der Oberst Everts im Namen sei- *
ner Truppen „dem Unbekannten, welche!" jedem Unteroffizier und Soldaten des ersten Gi'crnadicr-Batailions bei dem Abznge aus Rotterdam am 13. Januar ein Packet Tabac? hat verab- reichen lassen.“
B e l g i e :x.
Brüssel, 15. Jan. Dcr Commerce Beige theilt fol- gende telcgraphiscbe Depesche mit: „Antwerpen, den 15, Ja- nuar 23/4 Uhr. Diesen Morgen zwischcn 9 und 10 Uhr be- fand sich eine Divifion der HoUändischcn Armce auf der äußer- sten Gränze zwischen Wcskwesel und Turnhout in Schlacht- Ordnung aufgestellt; fie wurde durch zwei Eskadrons vom ersten Iäger-Regimenc rekognosi'irt.“
Die Kammer sollte heute wieder Sikzung halten; aber, da nur 39 Mitglieder sick) versammelt hatten, konnten die Bera- thungen nicht beginnen. Der Kriegs-Minister und der Minister des Auswärtigen hatten sich nicht eingestellt; Exsxci'er hatte eine Interpellation zu erjvarten, nämlich in Betreff der Frage, ob es wahr sey, daß die Holländer in ihrer konzentrirenden Be- wegung, dem Lager von Beverloo auf anderthalb Meilen fick) genähert, und warum das Belgische Heer sie nicht zurückgewie- sen? Die heute aus dem Lager von stcrloo empfangenen „Berichte find auf:; höchste zufriedensicllcnd; man Weiß jcizt, daß das Land auf jenem Punkte nicht diirch eincn plötzlichen Ueber- fall der Holländer bedroht wird.
Einer der Chefs der bekannten Affociation, Herr Bartels, soll laut erklärt haben, wenn die Regierung nicht handle, werde er handeln, und die kleinse BeweFimg, die er mit seinen tau- send Freiwilligen unternähme, Wikde nicht allein das ganze Belgische, sondern auch das Französische und alles Volk der Rheinprovinzen mit sich fortrcißem. Wczm jedoch Heri“ Bartels bei seinen Fretwiilégcn eben so großen Einfluß besitzt, wie hier in Brüssel überhaupt, wo man seine Extravaganzen verlacht, so möchte wohl sein großes Unternehmen eben so Weikern, wie alle Pläne, die er biSher noch im Belge entwickelt hat.
-- Das Amsterdamer Handelsblad schreibt aus Brüssel: „Privatbricfe der Herren DMS und v. Anscmburg melden, daß sie nicht, wie man am 15. Januar in Brüssel ec“- wartete, sogleich von Paris abreisen, sondern daß sls “| das Ende der Adreß ; Debatten abwarten wollctx. Sie haben, am vorigen Sonnabend eine lange Konferenz wit Hc'rt'n Molt; ge- habt, die ihnen auf Verwendung der Kömgm de? Belgier aiif sveZieUen Befehl des Königs gestaltet “worden s_cyn„ soll. S1? ha en dem Grafen Molé cine auéiführltciie Denkjchrifc über die Holländisch-Belgische Frage überreicht.“
Deutschland.
München, 15. Jan. (Nürnb. KorresP-) Se. Ma- jestät der König haben durch das Königl. Kriegs-Ministe- rium an das Zis Urmee-Divifions-Kommando ergehen lassen, daß Allerhöch|dteselben „das Anerbiecen des Chevaulegers- Regiments Herzog von Leuchtenberg, einen eintägigen Sold durch alle Grade dem fortlcbenden Andenken des verstorbenen Feldmarschalls Fürsten von Wrede, nac!) darüber näher zu ge- benden allerhöci) en Bestimmungen darzubringen, nicht anzu- nehmen geruht aben.“ Se. Majestät haben schon seit Jahren
„i IKL» FMkd-J" F.?!» „.ÉWW
xOx-Z-Z'"
KZLWWI
Vor, dem ruhmbekrönten Feldmarschau Färsken von Wrede ein-
mal ein Denkmal zu soßen, vnd qewünscht, daß er die Aus- '
führung erlebt hätte. Auch das Offi ier:Cot'ps des 1? Bataillons wurde_auf ähnliche WeiFe beschieden, zi'itwaZTcäZF; dcm Grunde, daß das Beispiel Andern zur Nachfolge veran- lassen würde, und dies die disponibeln Mittel Viclck Überstei- gen dürfte.
. - "_FTWÜUU a, M., 18. Jan. Die neuesten Nack)- rtchtezx aus Ycigien bedi'n'fen kaum eines Kommentars. Die Belgiickx nglEkUUg Vet'kiärkf ihre Streitkräfxc an der nördlichen Gximze dcs“ Lynch, weil Niederland sic?) qcndchiac sal), *:in warvaftwnsQorpé in NordHBrabanc auszusxelien und“ Überhaupt xm wacyxamercs ("„U-“,s an einer (Yi'än'c na-* Bei ien 0, u uben. Sollte es sich aber auch bxjiääki/gen,chdaß [Igercitéxöz A?»:
feindliche „Berührung zwiscbon Holländischen und legischcn Trup; *
pst! aiif der («ésiänzc ßactgefunden, so ist dock; nicht zu erwarten, da!; ein BMJ)- NZ" bckanntcn Convention, welche den Wieder; ("Lsung dci“ “scindicligkcitcn beiden Partcicn vardietcr, ct'nti'itc. Ivcdci' 1121 Haag M41) in Brüssel mag man einen solchcn Bruch wsjnickth, da der; Mächten dc? Londoncr Konfci'cmz ami) die Fkichzx Ldsimg dci“ Hoiiättdti'Y-BelgisckMn Flag: Übcriasscn .es-t
Scic einigen TUJA! smd bssorglécixe (7521*1'ic1)io1'1dcr das
Befinden Se. Dixi'chi. des Landgrafen von Hesscn-Hcmburg »
verbrcixcc. Sc. Durchl. soli in Luxemburg von einem [ebens-
g?fäk)i*lich»c:1 ;(,ératikkzsits:'xii1f§ll betroffsn w:)kdiil s-xyn, und das » »di'gei'mkte .Alle-*.* dcs inidgrach léißt Schkimwcs [WfÜL'Éjkle
Sc. DTU'ÜU. OU" Pi'inz ©1177.» von .*)?ffcn-Hdmdmg iss gleich
nach dem Cintx'cffcn deck betrixdendsxj Nachriäic von Homödrg ? „., . - . » „' x - nac!) Lllkr'Mbng adgerciy: Und ditlste sciticn oriauciiren Ba'nder - !"" “=“,5“***“--'-kl-M MW "KHW HMM!“ JLU" war es den re- - * fOY'ZlUT'c-ZU (vstnlccbkn darnm zu iHUn„z1.i verhüten, daß nicht
nocli am Lcdsn an.;ctrdffkn Haben, da nach den Vot'géiki'MEU Nachrichten “oer Landgraf twch nicdc dcm Krankdeitsxäwfiiil UUTLYlOgLn wax“. Mchrexe Couricre sollen heute von HonxburZ QÖJUEUDIT wmdcn seyn. Der äliesxe Bruder und Rmxierumqs, Nachfolq-ei' dss Landgrafen von Hessen-Homburq“Durc1;=l.,
PrtnzPhixipp 11037 HeffewHomdur-g Duxcbi, VONWEM bdkamic: *
[ich als Kaiserl. *.*“-*x'i'c'.'reichisclck€r Feldzeugme-ßyr Und komman-
dirctidct' Genera! m Grätz, Ulid war im vcrswxscxieu Johcc '
das litzrc'mai in Hombm'g.
_! Die Scick1fffai)i'r anf dem Main kann ndch mM wieder in
Gang kommen, da der Ykain sar? aws seinen Ufern aerikc-
ten 01. " Alis dic nicdi'igeren “Limsicrddmcr Com'se War gi'stei'n [Md
heute der .Böi'scwyandci hier unbedcutcnd. „Heute zkigtc 710)
aber etwa?- mehr .xTanlusr in Taunus-Eiscnbadu-Actmn, welche
sich (mcd etwas bcsscrtcn. Det) Bau der TaiitmE-Ciscnbadn kann [)“-Il dei" ]ckxiqcci Wirt:“rimg nicht bcsökdcrc w-ardcn. Nail) manchen [imständin zii mtbeilen, rst aixci) noch nicht definitiv der Ausmnndungsort der TaunuDC'isenbahn bier firirt.
7«* „Hzimdiirzz, 14.1.Ja-U. Nach den vorjährigcn Einfuhr- Liyren Und an „Hamburg im Lanse von [KTW eingefiihrt Wordcn:
an Kaffee: circa 389x300 Säcke, circa 4000 Fäffcr; an Zucker: circa [23,450 Kisten, cii'ca 21,310 Fässer, circa ;;:315 Känasrer, circa 20,300 Säcke, circa T€.),000 Kisten Kandis Und [[ “Mili. Psd. Melis, Lumpen :c.; at; Bauwolls: circa 41,200 Ballen und Packxn; an Taback: circa 41,000 Ballen, Packen :c. und circa 20,000 Kixken Cigarren 3; 1000 Stück"; an Indigo: circa (ZZR) Kisten, Seronexmc.; an Twist, von England: circa WNW BaUen; an Steinkohlen: circa 503 Ladungen; an „Wein, von Borde'aux: circa 20,400 Oxhoft, von Cctte: circa 750332; Stück“; an Leinwand:. circa 11,500 Kisten, circa 7000 Ballcn, circa 53,000 Stück, Rollen :c ; an Wolle: circa 67,400 Ballen; an Sprit (Kartoffel; und Korn-): circa 0500 (Hebinda; an Butter: circa 122,000 Gebinde; an Weizen: circa 23,000 Last; an Rog- gen: circa 3500 Last (?).
Oefierrciäx. - «- Wien, 15. Jan. Der disßerige Kaiseriicde Gex
sandte am Königl. Hannoverscher: Hofe, Graf von Kucfxiein, ist in gleicher Eigensäzasc nach Kassel ernannt worden; er wird in Hannover durch Baron Kreß, Kaiserl. Oesterreichischen Ge; sandten bei den Hansestädten und an den Häfen von Olden- burg und IIJecklcnburg, ersefxt werden. Diplomat früher als deratt) dem Deutschen DSLRWUMLM der OeKerreichiscden Staats-Kanzlei vorgestanden. ger in Hamburg ist noch nicht ernannt. Der durch Herrn von Hruby's Tod erledigte Posten in Braunschweig wird nicht be- . setzt, sondern, wie dies in früheren Jahrexi der Fall war, in den Geschäftskrcis der Mission beim Kurhessschcn Hose gezo- gen werden.
Bekatmtiéci) hat dieser
Sein Nachfolx
Die iderthvolle Sammlung des Freiherrn Karl von HQ-
gel, Welche derselbe ck16 “Frucht seiner sechsjährigen Reise im Orient, in Ostindien, dcm Indiscdcn Archipel und Neuholland nach seinem Vaterlande gebracht hat, ist nunmehr Von der Kaiser[. ngicrung erstanden Worden. sichtigt, ssine Tagebücher zu veröffentlichen. schon geschehen, isi um so mehr zu bedauern, als ein Theil die- ses Reiseiderkes, wie wir hören, schon seit geraumer Zeit bei- nahe vollendet und zum Drycke beicit liegt. delt die Reise Herrn von Hügél's nach dem Pencschab, im Lande der Scikhs, und seinen Besuch bei dem Mahai*adscha Rundschic Sings), und böte also in einer Zeit, wo aller Augen nach jenem Theile Asiens gerichtet smd Und ein auf eigéncr verständiger und parteiloser Anschauung eines unbefangenen Reisenden begründetes Urtheil um so höheren Werth hätte, das größte Interesse.
Herr von Hügel beab- Daß dies nicht
Derselbe behan-
Zn den lekzten Tagen hatte sich alls dcr hiesigen Börse das
Gerücht von einer Auflösung der Fraxizdfisciwn Kammer." ver- breitet imd War mowentan sogar in die diplonmtisclzen Kreise eingedrungen. ONaßregcl in dem Augenblicke, ivo die lkéxmjon .in-*clngmjnot täq; lich zahlreicher, stärker und imposanter wird, sprach jedoch so sehr gegen die Glaubwürdigkeit jener Nachricht, das; fie, noch ehe ihre Widerlegung durch spätere Berichte eintraf, bereits, wohin sw gehörte," dem Gebiete der Tagesmgen zugewiesen ward.
Die Linn.“ahrsckzeiniiwkeic einer solchen extremen
Der Bisckwf von Wesprim, Herr von Kopascy, welcher,
wie vor einiger: Wochen gemeldet worden, zum Erzbischof von Er_an und Primas von Ungarn ernannt worden isi, später aber dieje hkoLe SteUc ablehnte, hat sich nunmehr zur Annahme be- reit er [ rt.
S ck w e i z. Wallis, 11. “***-n. “(Sch1veiz.Bl.) Die Verfassungs-
Kommission in Sitten isi entzweit auseinandergegangen. Die Repräsentanten von Obcr;Wa11és sollen sich zuerst zurückgezogen habcn. Man erzählt von Konfer_enzen, die zuvor mit der Ver- sammlung von Geistlichen stattgefunden hätten, von einer rüh- renden Rede, die der Pré'ooc vom großen St. Bern ard an die Repräsentanten des Unter-Waliis gerichtet hätte. ZT
un ist
_ “___-.....___,*„ .___.__.,--
„Messager“ gegebene Nachricht, daß das fich ausgelöst habe und er iclbst nach Frankreich zurückgekehrt sey, Wird durch Briefe aus Bayonne für ungefgründet erklärt.
91
der Klerus mit einer Proclamation an das Volk be äti t. DZr Bischof hat auf drei der Stimmen, die er im Leser:)dtfatZe be,:ßt, zu Gunsten des Klerus verzichtet. _ Beide Theile reich- ten im Verfassungs-Rathe besondere Entwürfe ein. Derjenige von Ober-Wallis nimmt neben den bekannten Punkten das ganze Unterrichtswesen für die Jesuiten in Anspruck), _. Dje „Sei)ildw-xche am Jura“ p:“ophezeit Krieg im Wallis: Ober- Wallis' habe fich zu männlicher Kraft erschwungen,
Bern, 12. Jan. Die Helvetie klagt über die Folaen des neuen Getränke-Stcucr-Gescixcs. An der Französischen "Gränze mshren sisb die Schmngglerbandcn, uad Werden dcn Gendar- men und sogar den Maixés gefährlich. Kulick) wurden bei Danwan 4 Französische Schmuagler, wélcixe cin Faß herein brachten, von 2 Gendarmen annehalten; da sie aber die Stär- keren warsn, nahmen sie den Wächter" die Waffen weg und Simon ruhig ihrem Gci"chäsc nacli; AÖTUDI bsi ihkek Rd,ckkchr g.“.ben sie die Waffen an dem Posicn wich“ ab.
In Zärick) ist wieder crnsliä) die RSD“? von der Berusimg des 111: Brians; mts deu dixi'ci) Oxii'xii's Lidqxng eilsdiqten theo- logiiäwn Lchi-siulzl. MM fazit ami), sis scx) wahricheinlich da die: »))?ajorct-Kt dcs Ei'zisk)11:igsrati)eö dai'x'xk Zcstimmc scy. ,
!„TJÜÜNLIUÄÜÜÜ/ _12. IM. Am :5_ und 4. Jandar WKUFUOITUCU d;? 2:1.11cilandichasiixckxc-n Gciiilicheri ersk naci) Lau- ßcxi, k,.ci'kiacb JLU Liestal, U11! iU zwei SiizUtiqc-N die VoUskreckung dci“ ncixcri?Icifaff011JI:Bciiimxnxan doi'zud-sreitcn: Die be- idxidcrcn Ist'isinxaissc (*:-'i“ c».“m]siiicd-i'cfdrmirtcn KirciZ/e werden
ck dux'ci) ein von der KiilJCUiT'THÖX'ÖL dcm Landrathc vorzUschim
gecxdcs» (5538.21, das jsdock) dcm C-iximdiakz der GlaubenS-erthcit
dre sinzigc, 121,41 dsstehcrxde Kikchen-BcdöWZ, nämlich der fast ain? !«mxcx' .'?aihoiikcn xni“«1txitn-.*nge1'cl§xe Erziehungsratl), jenes G5cschäst iibert1cl)nw. Sic vcrianacn also Odi" aUem cine Sy; mods, in welcher die an*,csislircn Seiüliäicn don Ncchtöwcgcn nebsi'. “CMN" dmtii) dcm LaU-It'acH zii dcüimmetidcn ".Anzahl Laien, die von OCT] Gemeinden :*xe'WÜMi1271117390. Plak; ncbmcn. Einige mi'ithrx, daß sci) 0-15 TWWÜQJÖUTU dc: (““Östxiiickyeit keineswegks *.*-311111831 vci'srändy. Dic Vct'ialiiiillilkiq War Übriqcns, cntgeqen dor 111112371. 01'1L*äk)titk1“l Pciiiidn f;“;t' das ökolanwadische Glaubeös- Jckztminizi, de'." ?ltii'ccdc, daß j-kdkl“ (Missliciw 11111' nach dem Worte Goxtss, wie cs in dcr Heiliacn Siiyrist enthalten, zu lehren Véi'pÜk-TMET [W. * “
Fraich.
, (.:-56111111," (.) YFM. Dux .i'i'öxiizZY. Sakdixiiikhe "Flotten ; Ad- nzix'al, *).*?ax'i„:f)-,:(1 Und STUQCITUÉUUZM, (Bras Dcs-Getteys, tir 904167" !)!L'." ixii RKI???" Zähl“? icim's Jiitcrs mie Tode eib.- Zsz'zadzcn.
* , „ * “x- , , _ -. *, „(ck _ , . , “Nx“a-pdi, =). “„im-1; '.«L' 41, 45,- Q-QÖOU am NcuxaHrstage zexixicn UR) m dar;; fi'iißeixcn WWTZCUÜUUÖLU dic Vorboten des
;_zsthdßcen “Lins'dyixcds dW Veiitds, den wir seit zwölf Jahren qe; „ c en. " „„menkdloffc, odsr h_sffcr kind einzige, scijxxjnvay den ganzen Um- (“,x-sang ch grchn .„Tcarci's cinii-cichdc Fiannncnmaffe aus dem- zicchn empor. umxntcrbrchcn und [(ck dfcccs zu einer Höhe er- icbend, dic jener dcs Kegels bis zu der Linie der Einsiedelei “_: gleicdkam, sie vielleicht Üderskicg. „ grund zahllose Steine von bedeutender Größe in die Höhe, von chen manche in der Nälxic der Einsiedelei niederfielen.
floß später vom Rande des chiti'i's dcrak) cin glühender, Weir; hin lcuckxiendcr Lavasrrom [ckst der Anhöhe, 'auf der die Ein- , In der folgen- den Nachc ci'goxscn sick) zxwxsr zwi'i di'citi' Lavascx'öme, die sch
In der ?)?ackzr vom 2. auf den 3. Januar stiegen Fiam-
sicdelei steht, track) dsr R1ch111i1g von Reslna.
später in eine mächtige, die haxdd hier fichtbare Seite des Be- 111015 cinnchmcmde Feust'maffs vcrcinigtsn, auf der nördlichen Seite gegen die Somwa hinunter. “Jill? Abwechselunqen der Form imd Ai“: der verschiedenen Fenerwcrk'e und Beleücbtungen, be- [QUOTE im Morgen; imd Abcndlicdte, und die ianlaublich gro- ßen, diwten Und hohen RaUÖWOlkenanffcn vowden wunder- barsten Gestalten sind nicht mit Worten zu beschreiben. Wäh- rend wei Nächten dcs schdxxs'ren Vollnwndscheincs, beim rein- sten .):wmcl, verlor sick) dessen Belcuckytung gegen die jener dom Yeiuv aiichhenden Glut. Wohl schon früher und auch [ech ficoth die Lava nach dir xéilklici) fichtdaren Richtung des Radcixs auf der westlichen Scire dcsBerges gegen Nocera zu. Vorgeßcrn und gcstern dnrchzuckccn selbst bei Tage sichtbare
sck)längci11dc Biiize die Wolkcnmaffcn. In den ersten Tagen tön-
tencinzclnemäciztigiDonnerschiägcausdeminnernScl)lunde,kau1n minder furchtbar ais das in den 1913ko Nächten in kurzen Absätzen immer wiederkehrende dnmpfe Gebrüii im Innern des Vulkans. Eine unglaubliche Anzahl FWUWU' War nack) Rosina hinaus- gcsrrömt, allein Lava Uiid ?Cscdcnregcn gestatteten nicht, einen giinstigcn Standpunkk zii ci*i'eici)cn. Aus den umliegenden Dör- fei'n von Torre del Grccd und Torre del Annuxxziara sollen die Einivohncr gefisickxtet seyn; déi," Aschenrcgyn erstreckt sich bis Salerno, ,Caskcllamarc umd Rico. Von Ungli'icksfällen wird Pkaticlwrlct erzählt, das jedoch kkit-cn Glaudcn verdient; mit Pc111111111theitvet's1c1)erc nian QbA", daß ein neuqieriger Engländer m der glühenden Lawa scinen Tod gcfmiden habe.
Spanien.“ Madrid, 7, Jan. Gestern, als am heiligen Dreikönigs-
tageéRempfing die Königin die Dcputatéoneu des Senats und der &»cputircen«Kammer:
Die Hof: Zeitung enthält eine Art von politischem Pro-
gramm dcs 17911211 Ministeriums, worin es seine Absicht aus- spitci)t,_dce Liberalen aller Schairit'ungen zu versöhnen und sich streng innerhalb der Gränzcn der Gesetze zu halten.
Dasselbe Blatt emhälc cin Königliches Dekret, Wodurch
eine Kommission zur Untersuckwng der Verwaltung der Kolo- nteen __crnannt wird. Die Mitglieder der Kommission sollen sic!) nack) Cuba und Puei'wrico bsgedcn, um fich dort die nöthige Auskunft zu verschaffen.
Der Graf Clconard Hat den Belagerungstuskand in den
Provinzen Coi'dova, Huelva und Cadix aufae oben“ in der Provinz Sevilla besteht er jedoch noch fort. 3 h '
Die Bewohncc von Bilbao haben beschlossen eine Adresse
an die City von Yondon zu senden, um ihren Öan! für das Interesse auszudrucken, Welches dieselbe an der Beendigung des Bürgerkrieges genommen hat.
Spanische Gränze. Die vor eini, er Zcic. von dem
orps Muüagorri's
Espartero hat mit seinen Truppen Logrono verlassen und
eine Bewegung nach Villarcayo hin unternommen worau Makoto sich mit beträchtlichen Streitkräften in den Eitcartacio-f nen aufgestellt hat.
Zugleich schleuderte der Ab- Dann
„Don Carlos hat den Oberst Alvare “de Ferzogs von Jnfqntado, zum Begleiterd derTleiedde? FMDB: ,arlaments-Mngltedcr Feitor und Brotwich, die je t die Bas- kTilsucktz'en [;pervl'nzeZ bexeisen,i ernlannt. uSie haben wä rend i „s
en! ac m conta ene an : merke ' bisch? votzTCuba zgehabt. g dung mit dem W
us aragona wird vom 29. De ember em Cabrera sich über Mora mit vier BarZiUonen gundlßoeitei Ye? schüßen dem Ebro nähere, um auf das linke Ufer dieses luffes zu gehen. Es zieht sich daher in Falset eine Kolonne hrifti- nos. zusammen, um Cabrera den Uebergang über den Ebro streitig zu machen. T [7 r k e f.
_ Konstantinopel, 26. Dez. (Journ. de Smyrne.) .Die Erwartutzg des. Publikums ist abermals getäuscht worden, denn der Bairgm ist vorübergegangen, ohne daß irgend eine von den viel bcjpcochenen Veränderungen eingetreten wäre.
„ Der Sulian hat ein Schreiben an den König dcr Belaier gerichtet, worm cc ihm seine Zufriedenheit Über die Ratsfizi- rung dds vor kurzem abgesch;iossenen HandeiszTraktats, so wie üdcr dazwischen beiden Ländern beßehrnden freundschaftlicben Verhältnisse und über den Empfang, der Raschid Pascha in Belgißn zu Theil geworden, zu erkennen qiebt. .Der Sultan hat ewenhändig drei Zeilen unter“ diese Depesche geschrieben und dieselbe wie seinem Privat-Siegel untersiegelc Die De- pxiche wwdc in ein reich verzierees Emi von goldgeskéckcer Seide :téxgeessackzxtffm und mir dem Antwerpener Schiffe „ie Progrés“
_ Geskedn Wohnten die hier ansässigen Engländer der Ein- weihiing diner neuecbayten Kapelle bei, bei welcher Gelegenheit der Englische GesanNchc-ftS-Prediger eine ergreifende Rede
_ hielt.
Der Franzömchx Gesandte begab sich am 23|en d. M. nach Pga, um da1elbsi den Vorsitz in einer Versammlung Franzdmcher Kauflxute zu sichern, die sich jährlich zur Wahl eines Handelstxusichuffes vereinigen.
Das Dampfboot, welches aus Trapezunt am vergangenen Sonptage hier eingetroffen, bringt keine neue Nachrichten aus Yxrßcti; doch glaubt man, daß nächstens ein Tartar, den Herrn ?.,Jiacnetll unxmttelbar nach seiner Ankunft in Teheran absenden sollte, hier eintreffen wird.
; Die nenesten Nachrichten, welche von der Taurus-Armee hier cmgeaangen smd, melden, das; im Hauptquartiere große Waffen-_Sendungen und andere Vorräihe eingetroffen schn. Der Geiundhcits-Zustand der Armee soll befriedigend seyn [Md Hafiz Pascha seine Eroberungen immer weiter ausdchnen.
Das von Herrn Price zu Pera erbaute Theater ist 1273: fertig und soll am nächsten Sonntage eröffnet werden. Da die Polizei den Türken verboten hat, den Abend-Vorsteuungen bei; zuwohnen, so wird die Direction für sie eigene Vorstellungen am Titge veranstalten.
Am "21 Dezember fand bei dem Oesterreichischen Inkar- nuutius eme Versammlung der Repräsentanten der Hauptmäcbte statt, um daß neuZ Sanixäis-Regiemmc dey Pforte zu prüfen. Heri- Cadalvx-ne, “Ji“anzdfischer Kommissair bei dem Gesundheits"; rack), welcher der Konferenz beiwohnte, ist beauftragt wvrden, 06er die im Interesse des Handels vsrzunehmendcn Modißca- tionen Bericht zu erstatten.
Smyrna, 29. Dez. Der „ ercuie“ das la c:: i
des Contre-Admirals Lalandc, ist a?? Sonniage inFBFleiTénT des „Santr-Petri“ von hier abgesegelt und auf der Rhede von Varia vor Anker gegangen. _ Taiat-Effendi, der vormalige Ottomanische Geschäftsträger U) Paris, ist am Montag mit dem Paketboote „Dance“ hier eingetroffen. Dem Vernehmen nach, wird er nach Konstanti- nopel berufen, um dort einen wichtigen Posten zu bekleiden.
Die „Medea“, _das Flaggenschiff des Commodore, Baron Bandai): hat jam L-sten d. M. in Begleitung der Korvette „Adria die hcefige Rhede verlassen. Dieselben werden nebst
der Brigg „Montecuculi“ einige Zeit im Archipel kreuzen.
Aegypten.
Alexandrien, 23. Dez, (Journ. de Sm rue. :: der Politik hxrrschc seit der Abreise Mehmed 21le die? le- kommensre Stelle, und es dürfte auch wohl vor der Rückkehr des Pascha s_, die sich nicht genau angeben läßt, kaum eine Aenderung emtxeten. Die Nachrichten, Welche über Rhodus aus Syrien hiei' eingeggngen, smd für die Regierung nicht eben schrferfreultch. Diesen zufolge, wäre die Nachriwt von der gänzlichen Beruhigung des Landes etw“ zu voreilig gewe- sen, und, dasselde befände sich vielmehr in der größten Gäh- rußng. Dre becrgébewohner sollen, der unaufhörlichen Placke- reien müde, sick) auf mehreren Punkten zusammengerottet haben u11d eine all'gemeine' Insurrection sehr zu fürchten seyn. „Ibra- him Paschas Thätigkeit wird durch diese Vorgänge natürlich in Anxpruch genommen, und er hat schon bedeutende Streit- kräfte zysawmengxzogen; Die Unzufriedenheit in Syrien soll allgemem 1eyn, 1o dax; scx) leicht die Bewohner der Ebenen den Insurgen'ten atzschlicßen könnten. Die Truppen er- lauben 11ch dix größten Ausschweifungen, und man hört täglich vonoPlnnderungen, Beraubungen und Mißhandlungen sprechen. „;brahthPaicha scheint sich über seine Lage nichc zu täuschen, denn täglich treffen Verstärkungen aus Aegypten ein, und er fordert immer noch neue. Seine Vertrauren behaup- ten, daß ds_e Aufregung im Lande nicht bedeutend genug set), uw das Zusammenziehen so bedeutender Streitkräfte nothwen- dig zu machen, sondern daß er an die Ausführung weitere:: Pläne denke. Die Kriegsgerichte gewinnen daher immer mehr Raum. Zbrai)im-Pascha wurde in Bairuth erwartet, wo man große Empfangs;Feierlichkeiten für ihn vorbereitcké- Ek ätk? dort sckxon eintreffen können, wenn er nicht auf seinem ege die verichiedenen Observationslager besuchke- Hk“ angekommen, wird er auch Wohl ernstlich daran denken, dem Ausstande ein Ende zu machen.
Inland.
Halle, 18, Zan- (Prov. Bl.) _ Enthaltsamkeits- und Mäßjgkejcs-Vereine. -- Jm landräthlichen Kreise W orbis smd im Jahre 1838 5Enthaltsamkeits- und 32 Ma- ßjgkejes-Vereine mir 549 Mitgliedern wirklich ins Leben getre- ten, und hasen 138 Gaftschetikwxrthe und Kleinhändler einen Kreis-Verein gebildet, imd bei einer der Orts-Armenkaffe an- heim fallenden Convetzttonal-Strafe von 1 bis 5_Rtl)1r. fich verbindlich gemacht, keme notorischen Trunkenbolde, noch solche Personen, dte ihnen von der Orts-Behdrde, oder dem Oris- Geistlichen, als dem übermäßigen Genuß starker Getränke er- geben, bezeichnet werden, in ihren Schenkstämn zu dulden,