1839 / 84 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Maßregel finden könnte. Die sxßt nach Mexiko esendete Flotte nber sev uur bestimmt, den Vor|ellungen und ermimlungs- Versuchen als moralischer Stüßpunkt zu dienen. Nach Lord Palmerskon sprachen Herr Emmerson Tennent, der sich sehr lebhaft ge en die Rechtmäßi keit der Blokade erklärt_e urzd meim?- m t gleichem Rechte k nuten Holland oder Belgten xtn “der W“ Schiffe auösendm und die ganze Küste von Chana in Blokade-Zustand erklären; Herr Grotx, der ach hauptjäck)! “ck über den geringen Schuh der Brinschen „nteressen be- schwektc5 [):-. Lushington, der neu ernannte Rachter im Ad- miralitäts-Gericht, der das Verfahren Frankreichs ebxnfalls ta- belte, und der Alderman Thompzsyn, der mtt Hergn Grote übereinstimmte. Dann verthetdcgte Hexe" Wood dax Admiralität, deren Secretajr er ost, und wars nach, da!; dieselbe bereits im „Juni dem „K.ommodore „Douglas auf der Westindischen Station die nötbege Anzahl_Schrffe ange- wiesen habe, mit denen er zu ]eder Zett dem Branschen Handel in Mexiko den genügendskm Schuh, hätte gewähren können, und daß derselbe von Jamaika aus m fortwährender Co,:n'mu- nication mit Veracru und Tampico gewesen sey; Nach etmgen Worten des Herrn ard und des Lord Elltotx, ebenfalls qegen das Benehmen der Franzosen, welches, wre besonders “der Leßtere bemerkte, bei allen Parteteq Tode] ßnde, nahm Sir Robe'rt Peel das Wort, um fich tm Stnne des Herrn Grote und des 1)--. Lushéngton auSzusprechen.

London, 19. März. Während im vorigen „Jahre viel von einem nahe bevorstehenden Coalitions-Minjskerium die Rede war, spricht man jeßc von einer Umgestaltung des Kabinets im Sunne eines entschiedeneren Reformgeistes. Auf melche Ele- mente fich aber ein noch liberaleres Ministerium siüßen sollte, 1:1 schwer einzusehen, da es dem jetzigen schon Mühe „genug kostete, sich gegen die konservative Oppofition eine Mawrnät zu cl'haltcn, und der Widerstand von Seiten der Tories, der, den Lord Melbourne und Lord Jo n Russell gegenüber, durch den „Herzog von Wellington und ir Robert Peel oft im Zaum xzehaxrcn wurde, gemäß einen viel heftigeren Charakter anneh- in-cn würde, wenn (Männer an's Ruder kämen, die dem Kon- ssi'VKLLSMUS nicht mehr die Garantieen darböten, wie die ge; mäßigten Gefinnungen jener beiden Minister. Und wenn ?!nige Métgbieder aus dem gegenwärtigen Kabinet ausschecchn wüxen, „X ésk überdies eher zu erwarten, daß dieselben slch m Zukunft zur Faxbe der konservativen Whigs, als zu dcr threr cr'ra»ixxcn lébcraler gefinmen Nachfolger hinneigen dürften, M11 slk ja, wenn sie ein rascheres Fortschreiten_auf 0er: thn "oer Rcform diläigten, dies selbst ausführen und um thsiermxn OICW?" könnt-xu. Die" konservativen Prinzipien würdxn aLso m c:"nem solchen Fall noch rnehr Stüßen gewinnen, w:o fie auch in der [xhten Zeit bei einigen Wahlen an Orten, wo fcÜl)_er das !:bere Tendenz überwog, den Sieg davongexragen haben. Nach aljem diesen scheint es sehr die Frage, ob ]enem Gerücht von einem dem Ministerium bevorfiehenden „liberalen. Aufgqß einigermaßen Glauben beizumeseu ist; wemgsxens durfte em solcher Versuch gewiß seine großen Bedenklichke1ten haben.

Die Ménoriräc zu Gunsten der Motion des Grafen Faz-

william hinfichtlich der Korngestlze begreift nach dex Angabe des Spectator eine Zahl von LandsEigenthümern, dte tn) Befiße aUsgedehnter Ländereien find; einige darunxer beßlzen do!? bedeu- tendsten Güter in Großbritanien. Es 1th mehr Welt Edel- leute, deren Besißungen mit denen des erzogs von Bedford, des Marquis von Westminster und Breadalbane, der Grafen von Leicester, Derby Carlitle, Fißwiüigm un_d Durham, der Lords atherton, Éalthorpe und Kinnacrd, dre sämmtlxch für jknen ntra stimmten, den Vergleich beüeyen können. Lord E enborough hat gegen den von dem Oberhaus am 11. März auf Lord Lyndhurst's Antrag_ angenommenen Bx- schluß, daß ein Beamter des Hauses emem Gerachtshofe m Beziehu auf eine gegen den Drucker dex „Times“ ange- brachte lage" parlamentarische Zeugnisse mttthxtlen soll, eme Verwahrung eingelxqt, die später auch von dre: anderen Mm gliedem, den Lord Kenyon, Holland und Shaftesbury, unter- zeichnet wurde.

Der Kanzler der Schaßkammer hat rm Unterhause die Er- laubnéß erhalten, eine Bill einzubringen, durch welche der Gat- tin des ältesten Sohnes des Herzogs von Wellmgtqn eme Leibrente aus Staatsfonds ausgeseht tverden sol]. Dre Ver- anlassung zu dieser Bill ist die bevorstehende Vermählgng _des Marquis von Duero , ältesten Sohn des Herzogs mat cmer Tochter des Marquis von Tweeddale. _ _

Die Abgeordneten der Korngeseßveremeihabetz atzch eme Deputation an den Lord-Mayor gesandt, um ahm dre Bejörde; rung ihres Zweckes zu empfehlen. In der der leßten ersamm- sammlungen wurde der Erfolg dieses Schrittes" mxtgethetlt. Der Lord-Mayor hatte den Abgeordneten die Versicherung gegeben, daß er an dem Verfahren der Vereine und an der von densel- ben verfochcenen Sache lebhaften Antheil nehme und Alles thun werde, diese zu befördern, und daß er nicht zweifle, die städti- sche Behörde werde ihnen gefiatten, vor den Schranken des Gemeinde- Rathes die Lage der Manufakturen, in so fern ste von den Korngeseßen berührt Werde, darzuskeüen. Er rieth je- doc!) den Abgeoroneten , ihre Abfuhr, stcv unmittelbar an den Gemeinderath zu wenden, noch aufzuschiebm, da derselbe jetzt mit einer die städtischen Rechte und Freihtiten betreffenden An- gelegenheit beschäftigt sey. Die Versammlung beschloß, den Wink des Lord-Mayors zu befolgen. In einer latxgen Besprechung über die in“ der Sihung des Oberhauses am 14. März vorge- brachten Gründe egen die Korngesehe drückte Herr Cobden aus Manch'efter se n Erstaunen darüher aus, daß das Land ei- nen PremiersMi-ntßer habe, der mtc der Bedeutung und dem eigentlichen Wesen der vorliegenden Frage so ganz unbekannt sey als Lord Melbourne.

Aus Berichten, die dem Parlamente vorgelegt worden, geht hervor, daß imwporigen Jahre 4,800,000_Personm weniger auf Landkntschm und 14,400;000 mehr auf Ecsenbahnen gerUsk smd, als im 'Iahrx- 1836.

Am gyftrigm' Getraidemarke war wenig Zufuhr von Epg- lischem, desto- mehr aber von fremdem Wersen; vorzugnz).

Quajität wurde emaoZ-besser, gewöhnliche aber um nichts höher-

als vor *g*-ka-“T' m Uzahlt. i na aus- Malta vom Iten d. waren der Ca- pitaixYa [K!“an-«die ui für den Dienst auf der Türkischen

Flotte .befgegedmm "OM“ xe xm 23._Fkbruar nach Konstantino-

pel aFaZÖZi-xdésckn P:!nboot „Lyra“ hat Nachrichtxn aus Jamaika * ii-“mm 7. Februar, ““aus Barbados!) 035 zum 15. Imuarvnd' e St. “Th'omatzvis um 30. „Januar ge- be Me-Oermm amoa Beriehme der Neger tn erste- reM-nu Melden kenn »Wer-ng, nw-Demarara,-- Trinidad unWM-HEMW lauten "dagegen s unbeseiedigmd. Die Wskiuösm "MY und m »Wir sst einen sehr

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hohen Lohn nicht arbeiten, in einzelnen Fällen hatten die Eigen- thamer darein gewilligt, 7 Shilling täglcch zu zahlen, um den gänzlichen Untergang ihrer Kolonieen zu verhindern. Man vernimmt, daß die Regierung beabsichtigt, „Kommissare abzu- schicken, um den Lohn zu regutiren; geschieht dus n_icht, so fürch- tet man, daß die Pflanzer gänzlich zu Grunde gercchtet werden.

Niederlande.

Aus dem Haag, 20. März. In der geftrigen Sitzung der zweiten Kammer der Gencralstaaten ist zwar der; Geseh- Entwurf zur Trockenlegung des Haarlemer Meeres mat gr,oß,er Stimmen-Mehrheit angenommen worden, doch aben_ etmge Mitglieder die Gelegenheit wahrgenommen, ihre erstemmung über die seit mehreren Jahren von den Ministern besolgte Po- litik an den Tag zu legen. Unter Anderen sagte Herr van Dam van Isselt, er müsse die Mangelhaftigkeit der ganzen Diskussion beklagen, wovon in keinem andern consiitutionellen Lande ein Beispiel vorkomme, indem nämlich zur Abstimmugg über einen Geseß-Encwurs geschritten werde, während man auf der einen Seite war für 'das Projekt, aber gegen die vorge- schlagene Beschaffzung de_r Hülfsmittel-sey, und auf der anderen Seite zwar die Mittel gutheiße, aber das Projekt in mehrfa- cher Beziehung .tadele. Er selbst sey mit der Trockenlegung ganz einverstanden, aber die Mittel dazu könne er unmöglich bewclligen; nachdem der Drang der Umstände bereits so viele Mcllio- nen Schulden über das Landgebracht, wolle er die Staatsschuld nicht noch zu dem vorgeschlaZ§nen Zwecke um viele Millionen ver- mehren. Von diesem “esichtSpunkte aus könne er auch nicht bestätigen, Was mehrere Mstglieder von dem blühenden Zustande des Landes gesagt. Es könne nzohl hier und da einiger Wohl- stand vorhanden seyn, doch im Allgemcc'nen dürfe man fich dxn Zustand der Dinge nichc so heiter auSmalen. In ejnxm Zext- raum von acht Jahren habe man nicht wenigxr alzZ 300 Mtl- lionen Schulden gemacht, während zagleick) das ]_ährltche Schem- Budget ein nachtheiléges Resultat geliefert. Tr könne daher auch keincSWeges zugeben , daß der vorliegende Gcselz- Entwurf von der Nachwelt gexegnec werden würde; er dürfxe vielmehr verflucht werden, weil er die National- schuld abermals vermehrte, und darum dazu beigetragen, einen Zustand zu et'scbaffen, Welcher dereinst den Untergang des Vaterlandes herbeiführen müßte. -- Der Finanz-Minister erwiederte, daß der vorige Redner ein Gemälde entwm'fen, zu Welchem er die düstern Farben dem Pinsel eines Lord Byron entlehnt zu haben scheine. Er (der Minister) seinerseits glaube, daß er den Fluch der Nachkommen auf sich laden würde, wenn er nicht mitwirkte zu einer Maßregel, die den Zweck babe, Wasser in nußreiches Land zu verwandeln, und durch die Trok- kenlegung eines Sees, einen großen Theil des Landes vor Ge- fahren zu behüten. » Schließllch wurde der Geselz-Enttpurf von 45 gegen 6 Stimmen angenommen, und, da eme weatere Tagesordnung nicht vorlag, dre Vexsammlung auf unbestimmte Zeit vertagt. ' '

In Javaschen Zeitungen liest man emen Beruht über Neu-Holland, aus Sidney vom“ 3. September v. J. da- tixr, nach welchem der dortige Bririjche Gouverneur bekannt

emacht hat: daß der bisher zwischen dxr Kolonie und dem &iederländischen Ostindien betriebene Handel nicht länger ge- duldet werden könne, da die Britische Regierung kürzlich be-

schlossen habe, daß die auf Grundlage des Traktates vom 17. März 1824 bestehenden Handels-Beziehungen zwischén den Un- terthanen der Britischen und Niederländischen Regterung auf

'Neu-Holland nicht ausZedehnt werden können.

B e l g i c n. Brüssel, 20, März. Als bei der gestrigen Abstimmung

, der Repräsentanten-Kammer über den Friedens-Trakt-t der ua-

mentli e Au ruf der Mitglieder stattfand, antwortete Herr Gen- debéenchauf dxe Anrufung seines Namens: „Nein, 380,00!) Mal nein, für eben so viele aufgcopferce Belgier!“ Folgendes t|_ eme nähere Ueberficht der Abstimmung: Ft1r den Antrag stamm- ten die Herren Andries, Coghen, Coppteters, David, v. Behr, v. Brouckére, v. Florisonne, v. Iaegher, v. Langhe„v. Meute- naere, Denef, v. Perceval, Dequeöne, v. Roo, & Sacus, Des- maifié-res, DeSmanet de Bjesme, v. Terbecq, v. heu_x,„Devaux, Dollez, Donny, Du Bois) Dubus (Bern.), Duther,-El-oy de Burdinne, Fallon, Hye-syoys, Keppenne, KerVyn, Lardmots, Lebeau, Lecreps, Liedts, Maartens, Mast-de VrYes, ONeeus, ?ercier, MilcampS, INorel-Danheel, Nothomb, Pxxmez, Polf- vliet, Raikem, Rodenbach (Alex), Rogeer, Omas, Troye, Ullens, van den Hove, van der Beelen, _van Hoobroek, van Volxem, Verdussen, Verhaegen, Vilain 31-111 (HM,), Wal- laert, Willmar. - Gegen denAntrag skunmxen dee Herren Angtllis, Beerenbroek, Berger, Brabant, Cornuié, Dechaxnps, de Focke, v. Longrée, de Man d'Uxtenrode, de Meer v. I)aoor- sel, Werner v. Mérode, Félix von Morode, Oemoncxau, v. Puydt, v. Renesse, Desmec, Hoffschmidt, v. anrt, Doxgnon, Dubus san„ Dumortier, Ernst, Frison, Genyebtcn, Hepxm, Iadot, Le- jeune, Manilius, Metz, Peeters, Ptrson, Pollanus, Raymae- fers, Constantin Rodenbach, Scheyven, Seron, Simons, Stas de Volder, Thienpont, Vandenbossche, BergaUWen, Zoude. Unmittelbar nach der gestrigen Abstammunq dex Repräsen- tanten-Kammer wurden zahlreiche Handels-Scaffettm abgesxhickx;

“der Agent des Hauses Rothschild hat allein deren fünf ex-

edirt. p Der Senat etnpfing gestern von- der Repräsentanten «Kam- mer den Geseß-Entwurf wegen des Friedens-Traktats, und ex- nannte sofort eine Kommisswn zur Begutachtun desselben. Mtr- glieder dieser Kommisfion smd: der Glas von ane, Herr Eng- ler, Baron von .s ooghvorst, Herr Dupont d'Atheree und Herr von Wauthier. er Senat vertagte fich dgrauf bis morgen.

Die Actionaire der Belgischen Bank htelten gestern wieder eine General-Versammlung. Die vorgelegte Bilanz wurde fast von allen Anwesenden in der Ordnung gefunden. Inzwischen hatten die Pariser Actionaire durch- ihre Bevollmächtigten er- klären lassen, daß sie mit dem bishkrtgen Verfahret) dyrchaus nicht einverstanden seyn könnten; hätte man die Liqmdanon de Bank anqeordnet, so würden die Actionaire doc!) wenigsten 50 pCt. bekommen haben; bei dem_ gegenwärtiFen illusortschen Fortbestehen des Institutes jedoch rtskircendkese Gew zu verlieren. Die Versammlungternannu, eine Kommission, die über die Lage der Bank, so wn -über eine. etwa nöxhige MWJUWUJI !le raturen, Bericht erstatten .ioll.

err, a_o illmar

der Dtpumtion ernannt w,orden, die ssstck) mit *einer an., W M' nig der Niederlande gerichteten Adre “e nach dkm

Deutschland.

. , 20. Ma . ü ;pol-Zt ) Dem Ver- nehmen nnaY): Tuben Se.rkaj(sM," HFH“: ver.ckroßfürsk-Throm

den, ihr sqnzes *

der in Luxemburg zum Magliede“

Haag be. ebm. soll, ist ein Bruder unseres Kriegs-Mmisiers, GeneralWi mar.-

folger von Rußland der Prinzesstn Theodolénde von Leuchten- berg Durchlaucht für den Frauen-Verein der Klein-Kinder-Be- wahc-Anstalten der Vorstadt Au 1000 Dukaten zustellen lassen.

StUttgart, 20. März. (Schw. M.) Sc. Kaiserliche Hoheit M' _Gkoßsüksk-Thronfolger von Rußland ist gestern Abend "9" Günzburg, Wo Höchstderselbe Übernachtete, zum Be- such? bei der. Königlichen Familie bier eingetroffen und in den für Se. Ka'skklick)? Hoheit im Königlichen Residenz-Schlosse bereit gehaltenen Zimmern abgestiegen. heute in Person dre Sesnon der Landstände mic eme: Rede eröffnet. -

*" "" Frankfurt a. M7 22- März, Die heute hier ein- getroffene bestimmte Nachrtcht aus Brüssel, daß die chxzsxm tanten-Kammer am verfiossene_n Deensiag mit 58 gegen 42 Stimmen sich für den Abschluß des Definitivaranats ausge- sprochen, hat nicht überrascht, denn man war auf dieses Resul- tat vorbereitet. Was aber einigermaßen überrascht hat, tvar die kleine Mmjorität vvn sechzehn Stimmen. Man erwartete eine weit stärkere Majoritäc, v.amenmch n9ch der am [Iten ,d. skattgehabten Abstimmung über den Schluß_der General-Dts- kussion. Man muß allerdings zugestehen, daß es schon sehr vxel ist, von einer aus Einhandert Mctgleedern bestehendcn Kammer -- die Belgische Repräsentanten-Kammer “zählt kaum mxhr Mst- glieder, - welcbe früher so einstimmiq fur den Wideruqnd |ck auSgesprochen, 58 Summen für den Frteden, „und mtc chm fur das Recht zu erhalten. Eine solche Smnesänderuug können indessen nicht besondere Cinwéxkungen von oben herab erzeugt haben, sondern se ist vielmehr das Resulxax der etlang- ten besseren Einsicht und richri5eren Beutthetlung dex xn Frage gestandenen Verhältnisse. -- Man darf hoffen, das dte Belgische Regierung nun ohne alle_tvectcr'e„Zö._erung den von der Konferenz am 23. Januar gefaßten BcjcMus unterzetchnet, denn der Belgische Senat wird, nach den hxuzc aus Brüssel eingetroffenen Nachrichten nicht aUsm dem Bxxchlusse der _Re- präsentantenkammer beitreten, sondern auch kerne langen Ver- handlungen seinem Beschlusse vorausgehen lassen. Dre Aus- führung des Definitivtraktars zwischen o_en Nccdexlanpen'und Belgien wtrd unter Entfaltung von Maaßregelnx dte hxnreechen werden, jedem allenfallfigcn bdswrlligrn 21u7:*eg_ung8ver]nch, mit allem Nachdruck entgegen zu treten, möglichst raych voll- führt werden. Wir glauben verstehern zu können, das; Hre Ltm- burger und Luxemburger mit voUem Vertrauen unter dxe Herr_- schafc ihres früheren Souveräns zurückkehren könncn und 0a); sie, wenn sie erst die [wohlwollcnoxn Gesmnungxn des Kdntgs- Großherzogs erkannt haben, me “111111ch-e 7111)ka warden, sich unter „Belgische Regierung zurwckzmyunschcm IKM O_a1f wohl auch*nichc auf ernsten Widerstand m _den von Y_elgwn zurückzugebenden Theilen von Lamkucq- und Laxemng stoßen, wenn gleich geschäftige ZUngen me Stimmyng tm Luxemburg;;- schen ajs gxfährltcy beze;chn€n wollen. Dre RevolutioanUl-cl wird thx: Lknstrengungen überall von_keincm Exfolg begaercec sehen und hoffeNtLick) auf_lange Zeit erjcywffcn; *

Ein gestern im WWW Amtsblatt eqktmencner Exnats- Beschluß brmgt im Allgemeinen vorerst zgc xffcnxltchcn Kennt- niß, Daß unsere 4proc. öffentliche Schuly m eine 3“, proc. um- gewandelt Werden soll. Der uxsprüngltchequn Z11'1g auf dre Ausgabe von Zproc. Obligationen, womit eme Lotccr-te verbun- den werden soUte. Dieser Plan fand indessen w-entg Be-fail, wogegen man slch aber mit der Verwandlung der jetzigen Oolt- g&tionen in 3'/2proc. allgemein befreun_det. Escwexden aller- dings durch die Zinsen-Reduction unjerer Oblzganonen yen Kapitalisten, Stiftungen u. s. w), welche gew-ohnc smd, zhr Geld zum Theil in hiefigen Oblcgatwnepzanzulegcn, AusfaUe in der Einnahme entstehen, allein schon jett „Jahr, und Tag :| in der geseßgebenden Versammlung darauf hmgetvtescn tporoen, wie sehr cine Zinsen-Reduction z'm Interesse u_nserer Ftlganzen zu wünschen sey. Man erhofft uberhaupt, daß unsere Jmam zen durch das cinzuführende neue Steuer-Systcm neue Kraft

erhalten werden. .

Seit verfiossenem Mittwoch" hat unseree'Messe tm Großhandel begonnen. Die Zahl der Verkäufer durft_e slch we- nig vermindert haben, doch ßnd auch wemg odex kerne nenen hinzugekommen. Man klagt im Allgemcmen daruber,_ daß un- sere Messe nicht mehr den vor Jahren behgupteten Glanz b;“ fikze. Man muß aber berückfichtigcn, o_aß dle Handels-Verhätc- mffe fick) seitdem wesentlich verändert haben. Der Kaufmann hat jetzt kaum noch nöthig, die Messe zu besuchen, da erovon den Reisenden der Fabrikanten und Grosfisken _das ganze «zahr hindurch belagert wird. Nur wenn er unter einer Masse von Waaren das Neueste und Schönste wählen wall und muß, kommt er zur Messe, und deshalb wird'hter fick) auch der Meß- handel, wenn gleich beschränkter als fxrcher, erhalxen. Zu [evg- nen ist auch njcht, daß unsere Messe 1111 Ganzen tt_nmerhm nocy bedeutend und unserer Stadt von großem Vot'thetl rst,- Man Weiß ja, wie rasch Offenbach emporblühte, als fick) dae Mxsse von hier dorthin zog, und daß nach um'erem Zollanschluß dme Nachbarstadt wieder in ihre frühcxen stellen Hatzdelß-Verhßlx- nisse zurückerat. Wie man hört, so smd allerdmgx; schon 1ect vorgestern in verschiedenen Artikeln ansehnlxche (kaäufe ge- macht worden, im Allgemeinen erwartet man aber noch größere Lebhaftigkeit. Nur vom Mcßhgndel in Wolleicrhoffc mc)" dxes- mal gar nichts, weil_ Ye Belguchenb ?erhältmffe den Wollhan- del ier “e t so iemli darniever a cen.

hDeeröörsechandel bleebt lebhaft. Gestern herrschte 11a- mentlich große Kauflust in allen Fonds,_ da das Yorausgeetlte Gerücht von dem Beschluffe der Repräxentanten-Kammex gün- stig Wilkte. Heute war die Börse wieder warm, da dle 21m- sterdamer Briefe, der dortigen GelosVerhältmffe wegen, nicht

aufmunternd lauten.

S ck w e i z. T“ B n Wallis 11. Mär;- te . ewegung i gFßidienTsLLWeßaMm jäten ):Jill der BersassungSklub dyn Étaatsrath wählen, da wird sich Ober-WaUZs nach Side_rs zu- rückziehen und so faktisch getrennt für slch dre alte Constttytton festhalten. Bei uns rüstet sich Alles zum Kampfe. „Stegen oder Sterben!“ das„ist unser Losungöwortt. , Wallis, 17. März. Zu dem Unglgck, das dre Bewe- gungSpart ei schon über dasLand gebracht hat, ist nnn noch eine schrc lich ansteckende Krankheit gekommen. Ein Typhus oder ein ähnleches Uebel, Welches die Aerzte des Kantons noch

nicht hinlänglich beschlieven aden, wüthec in C'ntremont. „Zu- .ersk zeigte es stch auf dem t. Bernhard. Die chrwürdaFen Väter des. Hospiz hatten in ihrer Menfchenljebe eine arme a-

mtlie aus dem Thal von Aosta aufgenommen, wo die Epidemie mit solcher Gewalt wüthet , daß manche Ortschaften schon den vierten Theil ihrer Einwohner verloren „haben. Drese Familie jheilce den Vätern die Krankheit mn. Zwei Mönche und 2

Diener sind schon gestoré-M, Und von den 11 üörigen ist nur emex außer Gefahr. De'c 10 andern liegen auf den Tod, un- ter thnen der durch seinen unerrnädlichen Eifer bekannte Almo- sensammkler Marx. Unccr-lelis denkt daran, einen Cordon gegen dagangeskeckten Oste zu zichen.

Zßklck), 18. Mßrz. Das Resultat der Abstimmung in." dex Salzung des großex-x Raths am 18. März War folgendes: Eme Mxhrhxit von 119 Stimmen erklärte sich für nachstehen- den .BUchluß: „Dcr große Rath, nac!) Anhöxung des vom Reglerungs-RMhe hinterhrachren Berichtes, betrcff/nd die in- nere Lage des Kantons seit der Berufung dcs Herrn [)x-. Strauß zum Professor der Theologée an hiefiger Hochschule, und nach" stattgefundener Berarhung g-:_nchmix„t dicssn Berichr, erklärt dxe ' am Schlusse desselben aasgkxproctxnen Ansichten als den Ver- hdltnissen voklkommen angchcssen, das; nämlich [),-„ Strauß in Ruhestand versetzt werdx, uno erwaxtec im Lauf: der gegen- TzäFZgßn Salzunxx den Dxrlicbc r*xbyr die Von dcn kompetenten

.- r en zur“ dcßnicéyen C: so:“ um dée'cr An [9 en ?lt e a', ten Be1chlüffe.“ g g ' ge g h g fk;

Söanicn.

Madrid, 11. März. Der Kaiser von Marokko hat der Spanischen Regierung cj'lxubc, die zar Belagerunq Melilla's nöthigen Truppen an eincm Thecla der Marokkanischen Küste auszuschiffem oje Goclccxe'„meclla 11.“ hat daher den Be- fehl erhalten, scfxrt nac!) ?NLUUK ahzusegcln und sich unter den Befehl des Gsncrals Sexca zx: [*r-ellen.

Cs erregt hier einégermaßcn Besorgnis, das; das P?inisce- rium durchaus Lewe LTUÜaIrm macht, die verta-tcn CRUS wieder cinzuberufen odcr rxcm' Wahlen auszuschreiben. Man glaubt Übrtg-xns, daß die Regkcrxmg fck wexde gsnörhigc schen, den Belagerungszuftand ix: Cadxx, Malaga und Barcelona Wieder hek'zusteUen.

Die GcnemjÉapétaitxc von LMMmadWa und AldCaskélien Jud durch d:c Generale Ayacuckzo und Raxmrcz ca'seHc wor- en.

Spanische Gränz-x Man sch:'ci6t voxa dcr Spani- schen Gränze: „Am vcrégcn Sonntag bcqab sich ein Adju- tant Espartet'o's in Baglctraug dcs Unti'r-Pläfekcen von Bar yonne nacb Sarre, wo er eine lange Unterredung mir dem Bi- :csxf wog LION, Arias, Teiz'ciro und Lxmas Pardo harren Flo- rcncio Sanz, Beamter im K:“icas-Mcmstermm und Bruder des erschoffenen Gsncraks dicses Namms, squirte als Secre- tary "bei dieser“Zusammxtxkumsä. Muüagorri, “der seit einiger Zest von dem Echaxsplakzx vc:sch:vxmdcn Da.", is? Wikdkk erschw- nen und beginnt )'einc 21:1'13c2'hunget: von neuem.“

T x'i : k e t".

Konstantinopel, 245. FW;", (FWW, do Smyrna) Am Lösen wurde cm'ck) K.".noncmsalvcn Wa Hon Lanobarccrieen umd den Schkffen der 'Unfang des Festes Karban-Baxram an; gekündigt, welches bis morgm wähxc.

Dcr Kapudan Pascha tsc »th sciwcxn 'quéiiage nach eini- gen Punkcen des »))?axmaraDIdxrcö und den Dä2'dattel1et1 zu- rückqekchxt. Es ist j-ekzr nichr mchr dw Rade won dex" Re:)“c

des Groß:?ldnxiraks :;UÉ) Exk“:2pc*. Im Iltscnak smd die Ar,- beiten wegen des Baikaxn-Fcsrcs eingesccllr wordxn.

Die Servischcn Dspmixrcn l).:bm eine Audienz bei d?!" Sultan gehabt und smd gletck) da'kauf sshv zuf-xeden mit ihrem Erfolge nach Servien znxkxcégckxh1t. INan hoffc, al1e Differen- zen in dieser Provinz i!! Kuxzcm znr anriedenveic aller "Par- teien ausgeglichen zu sshxn.

_ Die neuesten Nachréckzcm aus Kurdistan lauten sehr zu- fctedenstellend. Die feindlichen Absichten Ibrahim Pascha? find kein Geheimniß me!)? und Hafiz Pascha, Ober x Befehls- haber der Osmanischen AWM“? hat die erforderlichen “Maaßre- geln_ getroffen, um jeden Angriff von Syréen ber kräftig zucück- wcijen zu können.

In Folge einer Uech'einkunft zwischen der Pforte und den Gesandschaften der größten Mächt- isk ein allgemeiner Tarif fÜr alle EinfUhr-Arttkcl, woher diex'Clben auch kommen mögen, entworfen worden.

Das von dex" GlséÜsÖk-st dcr Sarafs angckaufte Dampf- boot „l'Oxjcnt“, welch-ZI den Namen „Effekt Tidscharet“ erhal- ten hat, wird moxgcn sem? Fakxccn zwxschxn dsr HaUptstadt und Trapezunt beßinncn.

Ein Gesandter aus KVFLZÜÖ are dcn Gränxon China's ist hier angekommen. Er hat !*“.2 Jahr zu seiner Rcise gebraucht, und ist gekommen, den SuTtan UL:: Emscveidung der Srkeitég- keiten zu bitten, die sich zwéschcn den Bewohnern von Kokand und denen von BUchch1M (“:O-cr? dcn Bcsikz gerssek Gcbikts1heile erhoben haben,

Smyrna, 28. FOLK. Herr Mn Sögur DUpcyron, Gene- ralinskaWk dcr Qxxakamäncn in Fiankt'eici), der mit dem leßten “FranzHslscbcn Dampfsowr von )':l-xandrisn hicr ange; kommen War, ist na-é) Zéoxxstxxmxnopcl abgeretst, um fick) mit der Regierung d-es Sulxams Über dee O.Uarancäne;Maßregeln in Betreff dek aus dcm s-Mvax'xxn Meere kommenden Französi- schen Schiffe- zu bcsprcchcn.

(_. Man erwartet hieß T-cjl Gonvct'ncur dcs M11Éschirats Aidin, &ahyr Pascha, der sio!) tmc!) Konsmncinopcl vegtcvt.

Der GouvcrucUr von ('LH-Hos ist durch Osman Pascha cr-

selzt wmdcn.

Inland.

LanOkags-Absckgicd füt" die Sächsischen Provinzial-Srätxde'„

Wir Friedrich Wilk-clm, von Go'tts Gnaden, König von Preußen, eutbietcn [luscren „zum fölsslln Sächfischen Prownziahkand: !age versammslt gxwescnen aetchm Siälldcll Unseren guädigen Gruß, und wiedervoien Dcncnsclbcn die Versich'erung Unserer [andeéväter- "Ort! anriedeubeit sowohl fkb»:r Tic Gesinnung treuer Anbänglichkeit als über dle Umsicht und Thätigkeit bei Behandlung der Landtags- FÉNRYTFW welchben 12er WF x.:dndtcü; Uns wsedcrum den erer-

- e : gegc xn at. 11 ic ns vor cle ten Ecki“ 11 en und Bitten ertbulen Wir folgende! .Resolulitduen.g g äru g

Dic Propositioxxcn betrc end. Hmfichtlia) folgender Erklärungen: sf ]) über das altgemeine Gcwcrhe-Polizei-Gescß, das Gescß wegen

Aufb,bung und Adlo'sung d*r “wan s- und 5' lösu11gs.Otdnu11g; » 5 g Banure-cytc und die .W-

Z; (Filser Ye Mgrnxine W-gMdnunx;

' 1 er e od; cation dcr Sxädtcordnun vou119.

1808, wcgm Pcnfioxxirung der Bfirgcrmcxstcr nnad Käémmereszxvember 4) über das Gesetz wegen bcffxkck Bemaßung der Gewässer;

5) üher das Provinzi.» NWT für das “:ifftcntbnm r'iadt die Grafschaft Hohenstein und das Fürstenthétm EiMstlealt-ej *

333"

6) über das Gesetz wegenväherer Bestimmung der den Mitsjie, «

dern der Land: und Stadtgemeiuxn an. den ländlichen Grund ficken und Grundgercchtigteiun dekselben zustehenden Rechte; _s

7) übcr die Verordnung wegen Thulung der KcvvclJa den;

8) über das Gesetz wegen der 28er nisse der chisstäudez amens der Kreis:Corp0kalivU Ausgaben zu be ch|1eßeu; _

9) über das (Heft!; wegen Befestigung der Sandschenen und Ab- wendung der Versandung xm Vinuculandc, werden bei weiterer Be-

rathaus der b:;eict-ncjcn Gescße die von Unscru getreuen Ständen.

gesazehcney Vorschlä1e in Erwägung gezogen werdxu; . . 10) d-e*Ang:1cJ7nt)eit weaeu der Volljährigkeit in chuésachen für dae vormxls Sach11sch2n Landestheilc sst dura) Unsere, inmittelsi plxblkziklc Verordnung vom 7. Januar d-"J. bci welcver auf die Er: fläruuq des Landtaas Rückücht genommen worden" i)], erledigt;

1!) nach dxm__Autrage U.1|erergctreucu Stände genebmxssn Wik, daß Uztt der „Einführung etner allgemeinen Provinzial:Feuer-Socielät "!*-d far dxe sämmalichen Städte der Provinz, in welchen die Städte- vxdnzxng e111g1,fäd:11*!7„„ cine P opinxial Städt::Fe11cr-Sccietätgeb.ldet, fnr ]Tké dexkxnbriqcn ]?131 1.1 der Previn; bestehenden Feuer-SOCietäten aber der bisherige Verband, jedoä) mét Ansfchndun der Städte und unter Vorbcvakt xtikgcmißße- Reformen und erneumer eglemevts, beibe- hxlan werdc. Dcmgemäs: sollen künftig, mi: Au5échluß der Laud-Feuer- Societät Hes Fürüemvnms Halberstadx, deren Auflösung undVerschme1: mna mncmcr anderen Societät von den Sländcn aewüuschcworden,fol: gxnxe Fkllék-SIcietätku in der Prorinx Sachsen als öffentlicke So- cxetzten adaxsonom nebeneinander bestehen: 1) eine Land:Feuer-So- (YM Yes yerßygtbnms Mazdcbura, 2) eine rit1erschaftlicye Feuer: _Socxetä! de_s Fürstemvums Halberstadt, 3) xine Land:Fener=Societät n,! de_x Graskbaft Hodenstc-n, 4) ein aUac-“ueine Städte:Feuet-Socie- 1,11 far dxe ganze Provinz Sachsen und 5) eine La11d-Feuer:Socictät [nr das Perxognynm Saaxseu. Für die zu ]. ersxälmie Societät des „Hsrzogkvums Magdxbuxg foam die Statuten dem Bedürfnisse ent: spreayend xeoiOth und ergänzt und dann ein neues volmändiges Re: slcm.111 a11fxcncllx, dix AUfcl'jiJUkU dtescs Reglements aber unter der Leitung „dcs Oper:“druüO-ntcx] durch die bestcyence Feuer-Sccie1ä16= Dcpntatwn, uud zwak, nach dem besonderen Antrag: Unsrrcr qetreueu Stände, unter Zuzicvunq cinygcr Tepupirtcn aus den Land; emein; Dm de.vxrkt wxrccu. Für bis ;ck 2. und 3. bcnannxn Societäteu sol- len edcnfalls ncue R:g:::::„."„;s nach DcmM11ster des Entwurfs zu einem Pxovin“,x-[Reglement uater dec Leitung des Obc::Pkäfiveutcu Omct) dlc General:Bcrsannnlun-cj1 anchcriigt und dcmuäcyst durch den M-nistcr des Innern und der ":)-311321 m Unsexcr Vouzi-vuug vor: gclcgt wcrden. F4!" die zu 4. und 5. v-zeictmetcn Societäken haben Wir dzc Rezlcmcm-Z, so Me die beson*:rsn Vexordnungen über die Ausfiiorunz derselben mm:“ttelst aencbmmt; «s find we Beyörden, w:!cyc den Anträgen dcr Sxäad: gcmäß, za dercn Direction bestimmt smd, bcrciis in Wirksamkeit getreuen, und werden anch ferner

-oou links:“;x' Mm_is1er des Innern und der Polißi die nöthigcn An-

oxrmmgM gctrostm mxden, um die vouständiq: Ausfübruua der von

den Saänden gewünscvxcn Einxichngu bcxbxizufühch. Was end-

11ch dcn allgememcn Borschkm lluscrar qctrcucn Stände betrifft: daß oma) au? chxer:Soc1:1äts:chlcmxms der Provinz cin giqtchcr Grundsaß wcgen Vergütung dcr beim Lösayen von Feuers- szixlslcn best!);zdtgceu oder vcrdmvcncn Lökävgxrätbe angenommen,

[1ka Tersxlve aua) auf Prioat:Fct'k-:Vsry";ckcr1111g9-Grscllschaf1eu

111 dem Maße angcwcnder wcwc" möéqw, 0.113; nur Unter dieser

VcT-;::,;:;:7,1_ di." UOlÜUillÉ)? Erlaubmiß 3:1 ngmurKÖescväftcn die:

sc Prwat-Gcscu!clmftcn “;;; Tak "From"; zu erlvciten s„y, so ni 0 ccm Bcdxiafuissc wracn VexnbuiQUUa von Präuxicn uvd E!;Lsadädiqußcn fiir Bm-Ddüch Lcn'tuugcn durch dxe veränderte al]- armeine Fatscmg dcs Ö, 12:1. dez Rxalxm-„ntg zu 21„ uud des §. 124. des Rchcmcuts 3-1 3. Nniixend akgchvkscn. Dieqclve Bcsimmmjg soll aua) in dle ixvrigen Reglements dcr Previn; nnter Bcrückficdti: gung dcrj nigen Modifikationen, welche von dcn Jutereffenten elwa gswtjnécht wexden möch1cn, aufgenommen werden. Auf den Vorschlag wegen der "Otioat-Fcuer Bxxsxcbxrungs Gxselxschaflen können Wir je: roa) mi: Rücksteht auf die denselben uamentlic'q in Beziehung auf die YUÖfÜdjbalkelt enlgegenstehenden Bcdcnkcn nicht eingehen.

12) Der Entscvlnßung auf den Unscrn gctrcucn Ständen vor- gelegten und von tlmcn begumchtcten Gcscßcs-Entwurf, wegen Er- werbung von Rittergütern von Mitgliedern des Baucrustandcs, und auf den dabei gemachten Aukrug, wegen Aufhebung derjenigen Be- schränkungen, welcbe den Rittergutsvcfisern bci Erwerbung von Bauerngütem nach dortigkr Gesetzgebung neck) entgsgensehen, geben Wir zunächst Anstand, neil wegen ähnlicher anderer Beschränkungen Beratvun?en scvwcbxn, wit wclchen zuglcich die obgedachteAngelcgeu: heit zu e: edigcn s*.yn wird.

13) Den Antrag .dfes Landeaas, das;"dcr Provinz das auf Unsere Anyxrsnun§ zu den ständischen Yexsammlungen angekauftc vormals Gtäsluct) ,ea)ische Haus _eigcnthumllot) uud schuldcnfrei überwiesen werden moge. babcn_Wir,mmi1tc!si bereits gewährt, und dröhalb die belheiligzen MinU'ierten mzt der Anwe sung versehen, daß dieses Haus den Szanrcn b:! xhrcr nächücn Zusammenkunft kostenfrei übergeben werdc, Dae Bcrbältnifse des Hauses smd nach dcn in Unserer Ordre vom 8. Juni [8:14 festgesetzten Grund'äßen zu beantveilcn. Von der Uehergchbe an habenJla-Uete getreuen Stände für diellnterhaltung, sowie féirdic nöxvigmkaiuderungxn und dwEimichtung desGebäudes zu sor: gen, dabciavxr 11ch,uvcm:l 9111-0115 WilkliüU B4dürfuis; zu beschränken, da- mn derPxovmz keme um::tvtgcnKoücn mrLaü fallm. Zur unentgeltli- even Uebec-misung „c'es an die süolxct): Giedelseire des Hauses stoßen- oen Gartens des Jägmvofcs ron ',/4 Mo'geu Fläaxeanhalt haben Wir ebenfatxs nume Genehmigung crtbcilt.

14) Ant xie Anträge wogen Eénricwung dsr Arb:its-, Heil: und écrsorguugz-Anstalrcu exlycilcn wir dem Landtage folgende Reso- uttouen:

Ü. , Die Irrcn-Anualt betreffend.

W"- qcncbuxigen, 0:11] Ammxe gemäß, d;)"; dicse Anstalt bei der Stadt Hase «11! dem von der stémd saxe“! Deputation dam aoserse- 19111211 Gxnndmtckewnnd in einem Darauf nen zn crbnucudrn Hanse emxnrt werde. DMZ" find dxe dnrch dxe frühem LauOlagsAv- sch1rdck ke];n_1mtcu ledminel zu vcr-rcndcn, (111 wclchen ichs; der A|;111a:k ccrxclbe varua), trie dcn 11111sz Laxxdcsxheilcn links dxr Elbe ;uüevl, Wr dach deshalb tic Exkiärmm dcs Alltnärfscven „)(onntxunzhLaazdtaacs Fivax ch Bauxjtt rec Almarf zu dcr für die P.'ooinz Sachsen bcab_nchnaten ercn=Anßait einfordern lassen, und dcmgcméß korrovl dic1e11_Bcixmt, ais da)"; zycj Von der Altmark cr: Wählkc 9 choxdmte dcr 11äudisch=n Deputanon der Provinz Sachsen mit gltichcn Rcchtcn nnd Wflxlscn binzutrctcn, genehmigt. Wenn dxc vorbandezxcu ledmitlel mcm a,-srcich:|1, is: das Mehrerfcrderuiß dnrch anäge dcs stöudcsch5n Verbandes einschließlich der Altmark a--fxubringcn. Der: Betrag soll nach der Scelenzayl auf die Kreise verweilt, rie avf ]:den Kreis fallende Quote aber von diesem nach dem sonst bcin-cisbxdürfniffen übltchen Beitragsfußcaufgelvracht werden. Der Bau der Anstalt ist, 1112 Wir fcmer aemdnpgcn, nach den von der var:Bau:Dcpu1ation fcstzustcucuden Anschlägen, unker Leitung des Ober:Präfidmten von der Staats:Bebördc auSzusüvrcn; den Ständen aver sou n:'cht nur thbet cine Mixaufficht, sondern auch eine Bcgutachtung dcs Organisat-ons-Planes, des Statuts, der Re- glxments, Instruclioncu Und Etats, n-cvt minder die Kontrolle der Vcrwaltung und di: Abnahme der Rcckynungen zuüeben. Diese Be- fugnisse werden von einer bleibenden !!ändisthcn Deputation außge- iibr- Die bereits vom Prooimiai-Laudtage eschebene erste Wahl der Deoutirten für den "(indischen Verbapd, 0 wie die, welche von dm Kommunal-Landmge der Al«mark für diese bewirkt ist, haben Wir euebmigt. D|: oben für die Kosten des Baues feßgeseste Re- partitxons«Art sou auch yinüchtlich der allgemeinen Unterhaltungs- kosten in AnOenduuq kommen, wogegxn der Transport und dicker- pfiegung der cinzclnca in die Anstalt ennulteferndm mitteüosea Irren von den Kreisen oder Kommunen, welchen se angehören, zu bestrei- ten find. Erne Befreiung der vorma:s Sächsischen Landesweite von allen Beiträgen zur Erhaktung dcr IrrenMnfjalt kann zwar nicht stanßndeu, dagegen soll, so langx die "W: Suuer-Berfassuu dauert, dasjenige, was in Folge dcr früheren Verfassung mit den »I» 11- cyen Steuern zugxetcy für dnseu Zweck aufgebraéu wird, a vu -

riger Art mit dem besonderen aus der swmÉ sums: von 2000 Ylblrn. der Kasse der Anstalt FeZLFFYM-Fst F,“ und der Uebersayuß dieser lehnten für Rechnung der voxmals Säev;

4 fischea Landesweile au die Kaffe der kavinzial-Inm-Yußau akg:-

fübn werden. wodurch also dasjeui e, was die cd,"! : .

bereils für dergleichen Ansialxen e-Hnicbren, ihchj c[?:tend(Luanndaech'v-Zßlje- acn Besiimmuugen xu leistenden Beittägm wi-der zu Gute mmm, Die Protestatiou, der Start Casmt gkgcn rie Vejbindun deksclbm mit de! Proviuzml:then-A:.stalt t'o'uum 28:1" 11:47! bexßiäsmxusen,

Was sodann !;

die Laudarmcu- xnd CorrectionöMysaUen anlangt, so geucbmxgcn Wir, daß die fur die voxmals Sächsischen Laddesebctle teüebcure Anüalt zu Zeitz, welche, dem f-iiheren Plane gemäß, naa) Elsterwerda verlegt wexden rollte, in ihrer biébkkigrn Eimwhtpng, jeroa) um Vor: behalt derjenigen Reformen und Verbrfserungen. wetche erforderlich und eine nokbwendige Folge der Trennung des Jeren-Jnstituts ven derselben find, beibehalten, auch bei Eaxwerfung des Uns u Unserer Allerhöcbstm Bestätigung vorzu|eacnren Reglcments die er Anstal- ten der Antrag der getreuen Stände: den Landrätben, Ma türmen und Gerichts:Hetrschafteu die unmittelbare Einlicfctuua au gcgriffc- ner Vagabunden, ohne vorherige Dazwischeukunst der Regierung zu gestatten, berückfichtigt werden. Nuhr weniger soll am:: der Antrag auf Erhaltung und tbunlicbe Ernesterung der Auftakt für verwahr- loüe Kauder möglicbste BerücküQtiguna finden. Da das Schloßzu Elßerwetda, welches Wir früher zur Emrjchtung einer Laudamien- uud Correcjions-Aystalt bestimmt bauen, zu diesem Zweck mehr ax,- bxauckyt wird, so fallt die d-esfäUige frühere Bewilligung neg. Dre bisherége Einrichtung der im chxcruugsWezirk Erfurt beßchendeu Zwangs-_Arbeitsbäuser sol! unverändert beibehalten, die zu Groß-Salze im Regtemugs-Bezirk Magdeburg vorhandene Zwangs-ArbeitéxAn- stalt gde: nach dem Antrag: Unserer getreuen Stände reorganifirt, dcr btöbcrige Einnahme:Etat möglicvst unerweitert bleiben, der Bctxag der unvermeidlichen Mebrkosim auf die betnffeuden Kreise nach der * Seelenzah! repartjxt, in den Kreisen nach dam Ermeffen der Kreis- s1|äude aufgebracht und auch für diese Anstalt eine permanente fräu- dtsche Kommisfion, hiqfichts deren Wir die bereits stattgefundene Wahl der Mitglieder bterdurch genehmigen, in Thätigkeit treten. Ia Beziehung auf die'fernere Theilnabme cer Altmark an der Benusuua. der Anstalt zu Groß-Salze schweben noch Verhandlungen und wird daher die weitere Entsch1ies=ung vorbehalten. Unsere Minis:: der geistlichen, Unterrichts: und Medizinal.Angelegenheiten und des In- nern und der Polizei smd, Jeder nach seinem Rassort, beauf-xagt, wegen Ausführuna obiger Beu-mmunaen das Rötbrge zu verfügav und eintretenden Falls die Wabstn Altmäxktschec Mitglieder zu den üäudischen Deputationen zu besiätigcu.

15) Da der, den Avqeotdneten des ehemaligen Herzogtbums Maadeburg nacbgelafsene Nachweis der früher inne gehabten 8!an- tur Rechte bei dem llniverfität-Freitisch-Fonds in Halle während des fünften Sächüschcn Pxoojnzial:Landtages von denselben noch nicbt

bat geführt werden können, so bleibt denselben die Führung dickes Nachwcises auf einem der nächsten Provinzial:Landtage vorbehalten. D-e Erinnerungen des Pxooinzial:2andtagcs gegen den Auézng aus der Rechnung über dle Verwaltung des sogenannten Magdeburger Freitisch Fonds, erlediqs'! 775,3 :1ach der Erläuterung, welcbe der außer- ordent11che Regierungs:BevoUmächtigte bei dcr Univekfi-ät Hane nach dem beiliegenden Promcmorm Unscrs Mini)?"- dcr qetülichcn, linter- richjö- und Medixinal-Angrlrgcnbeuen darüber crtbeilt da?. Wenn den Ständen fiinfééx bci den ihnen vorxukegenren Rechnungs-Extrak- ten Zweife! und B.dcnkcn beigebcn, so wird der die Sache bearbei- tende Ausschuß fick) deovalb zuvötdcrü an Unseren Landtagö-Kom- miffaxiqs zu wenden [)J-bk", Und dixser Gelegenheit nehmen, beim Regierungs:Bzvollmäcvligten in der benachbarten Smd! HaUe sogleiQ dic n'öUoige E1knndignng einzuzieben, und den Ständen noch während des Landtages Auskunft zu myeilen. Den Anne", daß der dem Pro; vlnxiabLaudtage witxulhcilcnden Nachweisung iiber die den S*.uci- renden aus dem ehemaliaen Her ogtvum Maqdedura, einschließt ci) dcs Saal-Kreises und der Grafsova t Mannéfcld akt Preußischer Hoheit verabreichten Freitikche, ein Rechnunas-Ercrakx tiver Verwendung der aus diesem Fonds aufkommenden Gelder 'bergcfüqt, besonders aber du" Kapital-Bestgnd diescs [esteren nicht anaegriffen und verwendet werde, haben Wtr axnchmi-gt und Unsern Minister der qeiülichen, Unterrichts- und Med-zinal:Anaelegenheiten angewiesen, hiernach die erforderliche Verfiigung zu erlassen. (Fortsesung folgt.)

*“ * «-

Wisensckxast, Kunst und Literatur,

Berlin. Des Königs Majestät haben dem Professor bei dem Gewtxbe-Jnstitut, Herrn Maum, fiir die Einscndung seines archi- tektomseven “Werkes über die Gricchifchen Bau:Ordnungeu die ge!- dcnethedarlle für Kunst und W:ff.nschaft eindändigen zu lassen geru .

München, 10. Märx, Die Augöburger Allgemeine Zei- tung enthält nachstehende Mittheilung über das Verfahren zwmr Professoren der Münchener Un vcrsnät, der HMM von Kobelt und Steinheil die BiIHer einer (73111811! 01186111“?! als Zeichnung zu fixi- ren. „05 besteht !:ixzkicv in Folgendem: se nagen aus fcms ge. leimtes Papier eine dunne Schlcht von Chlorfilber dadurch anf. daß fie das Papier zqerst mit salpetersaurer Süder-Auflösang besiteécben, trqcknen und weltk"k_ dnrch exne Salmiak Auflösung xieben. Das so vräpmirte Papier laut fich im Dunkeln sehr gut ausbewabren._ Bci dem Gebrauche wrd es mit Wansr befeuchtet, und nun M es fdr empfindlich." So wie die AbSildnng eines velcuch1e en Gegepsjxnres mit der aebcriaxn Intcnütät sich zcvgt, was nach Maßgüc der Hl]: nur wenige Mmurcn rrfcrdcn, werd das Papier in kausnsaycs Am- moniak gelegt, nach einiger Z=it berausgxnomnjcn, im Wasser abge- waW-u und actxcckacx. Wann das Lick: aebörig gewirkt bat, so wnd auf diese Wcisc alles nicht rc änkextc Cvlwfilv-r aufgelöst amd von dem Papier vollkommen cmsc-nt, während d;: Zeichnu:*g in braunem Ton in der Masse des Ppie-s fcßdaftend zurüctbicibt. Von b d n: tender Aenderung dcs G-undes kann daher weiter nicht dée Rede seyn “* cin Vorthrrl, dxr obne ri„se Enlfcrnuug des Ueberprats schwerlich erreict)! ncrden dürste- Dabci kommt zunächst jedes L-at als brauner Ton, die Schxtten aber in demselben Maße 1ich er, als fie intenfioer maten. Für mikroskopische Abbildungen ist dieses ans- reichend. Bilder der ();-mom obscura abcr und dergleichen erforYern tine llmkcbrnua. Diese dülftt auf mehrfache Weise zu bewerkstelltgen sevu. Am vorthcilvaftcüen ist es vieüeicht, die erhaltene Zeichqung mit der Seite der Zeichnung auf ain in obiaer Weise prävaxtktks xavier bcfeuchtet fest aufzulegen, von der Rückseite abcr iutcnnocm

onnenlicht anSzusesen, wodurch begreiflicherweise der umgekehrt? Licht-Effckt erlangt wird.“

Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 24- März.

A bx a n g Zeitdauer A b g a n g Zeitdauer von um Uhr St. M. von um Uhr St- M- Berlin 8 Mrg. - 44 orsvam 6 Mrg. 1“. 1 |, 36 Berlin 11 » - 44 otsdam 9; v -- 41 Berlin 2 Nm. - 43 otidam 12; Nm. - 431 Berlin 6 » - 58 tidam 4;- v -- 46 Berlin 10 Abos. [ -- tooam 8 Adds. .. zg

Die erste Fahrt von Potidam mit Pferden.