1839 / 122 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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510

1x. Auf dem Paul Dombrowzktschea adeligeuibun sfalie aberfzu gewärtigen, daß sie mit asien ihren in Preußisch Minden als Bedienter bei dem Königlich 111.

GutK-Am ile Ploewkeu, Nr. 47. 5111) kubr.

(alt G

Nr. 2. für die Susanna Sailopiata an väterlichem Deposten-Masse 1111 )(17. zur qumz-Ofßzjammejn; wen-Kaffe abgeführt werden wrd. Olesfo, den 8. Oktober 1838.

rowski, an väteriichem Erbtheii4Th11-„67gr. 16? Königl- Preuß- Land -' uud Stadtgericht.

Erbtbeil 7 Thlr. 37 gr. 16-:- pf. (alt Geld). Nk- 3- für die Maria Sallopiata, verehl. Sabo;

vf- (alt Geld). Rk- 4- für die Sophia Sanpiata, verehl. Wevno; (hin, an väterlichen: C'rbtheil 3 Thlr. 7 gr. 16? vs- (alt Geld), _ Zemäß Theilungs-Rezeß vom 15. Oktober 1-59 115-019 ecreci vom 25. November 1800. _ R. Auf dem den Kobanu und “„Maria, _geb-„Czil: 16 sgr, 6 pf„ so wik, Kurrekschen Eheleuten zugehen en ko1innschen am 4. Jun Grundstücke Urbanken, Autheil4, 31111 ! 111113111911. 1 an der Gericht

Das in der

-- 4. an väterlichenE1btheiien dcr Ewa, des Wovtck, Hypothekenschein smd in der

der 21111111 und der Catharina Flocß, fiir Jeden 13 Die etwaniqen

Thlr- 1sgr. 1 ps., von ilirer Mutter Susanna Floeß, den zu diesem Termine unter der Verw

An prücven prä Nr. 1. fir die Wittwe Maria Sanopiata, geb. Ie; schweigen auferlegt, dic Sepuld-Dokumente für nicht von sid:!“- el" köamischer Hälfte 37 Thlr. 9 gr. 12 pf. weiter geltend erklärt und die erwähnten Schuldposteii dern schrieb der Verstorbene an einem seiner Briefe an d). im vaothekenbuohe werden gelöscht werden, und die Johann CaSper Wirth, 11. 11. Bruchhausen, 15. Otto: neten Direktoren und dem Rendanten der Gesellschaft,

der 1797, daß Martin in Preußischen (Militair-) Herrn Ritter, btschkikligt werden. Diensten gestorben sey. daß Christian (vermuthlict) als See-Soldat) in Holländischen Diensten stehe, vor 6 ti ung der Zinsen 11 4 Yrocent fiir die Einschüffe durch

Nothwendi erVerk . Stadtgerichtzu .Bei-1g auf „„ Wollaukstraße stack des Particuliers Reuter

[[ i 1839, V Estelle subha

unbekannten

eb. Mrowka, auszuzahlen übernommen _ auf Grund Préikinfion vorgeladen.

es Erbvcrglcichs vom 26. November 1742 K*igUkE 11061'811 vom 10 März 1832, und Nr. 5, fiir die Nuczm verw. Daniel Wittek, geb.

1311". 6 bis 8, fiir den Michael, die Maria und die Catharina Ruchaß, fur Jede 3 Thlr. 8 sgr. ] pf., gene Grundstück

_ NothwendigerVerkauf. Ruciiaß, an vaterlichem Erbtbeil 3 Thlr. 8 sgr. 1 pf. Stadtgericht zu „Berlin, den 27. Dez. 1838. Leibeserbeu, oder etwa sonstige rechtmäßige Erben „des Das '" der langen „Gasse „Nk- 13, 14 und 15 beie- Verstorbenen, ein Mehrercs, als vorstehei,1,1icrse1bs1111cyt dcr WUWDWUVsns- gebornen Kraaß, bekannt und bisher zu ermitteln gewesen isi.

_aiejchfalls an väterlichen Exhthcilcn, welche der taxirt zu 13,285 Thlr. 81111, Wovtck Floeß auszuzahlen ubernommeu hat, auf Auflösung der Gemeinsciyaft,

Grund des Inventarii vom 22. Mai 1767 und

Verf gung vom 10. März 1832.

Mathis Derrev, die Dorothea Derrey, verehelichtc Moyfich u„nd die Catharina Derrcy an älterlichem Erbthetl fiir deen 7 Thlr. 13 sgr. 6vf., die der Andreas Derrey auszuzahlen übernommen hat, - auf Grund des Johann Derreyschen Erb:Rezesses

111110.

I'll. Auf dem Samuel

spiels szche„n folgende „ilebérreste väter- und miittcr: 11cher Erbtbeile im ursprunxßichen Betrage von 18 Thlr. 16 sgr. 2 pf. 8111) Kuhr. ][ . Nr. 1, fiir die Rosa Jefchullo, verehel. Sokolowski), noch mit 8 Thlr. 16 s r. 2 ps.,

(7

2 Thlr. 16 sgr. 2 pf. mit 14 Thlr. 6s 1. 2pf.,

**;

und des Auseinanderseßunzzs-Rezesses vom 21. No: Termine

vember 1768, gemäß Verfügung vom 8. Mai 1812. a m

szchen an väterlichen Erbtheilen 8111) 1111111. 111.

ren ntabulation gemäß Verfiigung vom 29. Sep- Fiskus zngespro tem er 1814.

Friedensdorff Auth. 1. 5111) Ruhr. 111. Nr. 1 und 2, die mütterlichen Erbtheile des Woytek und der Sophia Volk 14 Thlr. 80 gr. 12 pf. für Jeden, welche der Martin Volk aus "zahlen übernommen hat, - auf Grund der Peter oikßchen Erbtheiiungs-Vcrhandlun- en vom 10. April uu ?(! ung vom 28. April 1821.

Hoffmann vorhanden von 22 Thlr. 26 Ly. 3 pf.

11171. Auf dem Paul Rilutschsoden k' Umiscben Gute Mierunsken Nr. 20 5111) 1111111. 111. Nr. 1, fiir die Maria Nilutsck), verebel. Michael Hilpert in Mieruns- ken, auf Grund des Mathis Rilutschschen Erbvergleichs vom 9. An ust 1806, gemäß Verfiigung vom 6. Januar

)(1'11. Aus dem laß-Grundsii cke Bittkowen Anthl. Nr. 17 8111) “111112111. Hierzu gehören: Nr. 2, fiir die Maria, den Daniel und die Anna, Ge-

schwister Ieschonek. ein von der Wittwe Catharina 1200 „» Wiesen, Sendtko, geb. eschouek , ausanahlen übernommener 402 » Angerhiiiung, väterlicher Erbt eii von 86 T-ilr. 10 gr. 14Z ps., auf 1200 » Wald, Grund des am 10. Juni 1789 konfirmirten Mathis 1000 Jorsthiitung, Je chonekschen Erbrezeffes vom 26. Februar 1789 ge: 42 » ärten, m H Verfiinmx vom 23. „ebruax 1790.„ 5 » Teiche. 711/111, 11 dem Mains Michlo, ]th Gottlieb Das Gut ist nicht verpachtet und kann sogleich

1(?oélublsFiZeixMadlz(*)„1111112„stiic„1e Ploewken u r. . 1. em v'tericher Erbtbeil mit 80T 11". 1 ' ?Zr. 163, ps., in leichen 3111) 1111111. 111. Nr. h Reg ster liegen 11: tterlicher Erb! eil mit

*45 Thlr. 9 gr. 7". pf.

iir dinaria Cbittralla, geb. Wovdak, auf Grund

2 13. ck11]. Aus„ dem Mathis Dembskisckun kölimischcm in Anklam entweder pi'rsönlick) oder durch einen legiti: Gute Goklubien Anihcil 8, Reprt- Nr. 3, K1rchsviels mirtcn Spezial-Bcvoilmiichtigtcn, wo 11 wir ihnen den La11dschafts-Svndikus Keidel und den „_ ustiz-Kommiisa. Nr. 1 [U13 6, dcs„Iakob, der Cathariim, Miiria, 11116 v. Hoewel zii Anklam vorschlagen, zu melden Annoriba, Nuczxa und Charlotte Stmka Mit 14 und weitere Anweisung zu erwarten, widrigenfalls die Thlr. 17 sgr. 2 pt., fiir Jede aus dem Erb-Rezeß etwa 500Thir. betragende Veriaffenscimft 066 Daniel vom 17. April 1769 und auf Grund einer friihe- Hellfrisch fiir herrenloses Gut wird erachtet und dem

Nr. 28 5111) übergeben werden.

_ am 30. August 1839, Vormitta s 1111br, des rrbvergleichs vom 18. Juni 1767, gemäß aHn dckaerichtssieüe subbasiirt werdeF. _ _ . vpot„e c11schein find in der Re ifiratur

)(1- Auf dem kVÜMtsch Grundstücke Nenndorft Zugleich werden alle unbekanntegReal-Prätendenten Nr. 19, Sqmuel Yerreyschen Antheils sub Üubr- "1- unter der Verwarnung der Präklusion mit ihren et- Nr. 1 bis 6, fur den Johann, Woytek, Jakob, wanigen Auspriichen hierdurch vorgeladen.

Nothwendiger Verkauf. Stadtgericht zu Berlin, den 27. Februar 1839. „_ Das in der LinienstraßeNr. 46 belegeneP-allavicini: vom 22- Mal 1191 gemaß Verfugung (10 «0119111 sche Grundstück, taxirt zu 6586 Thlr. 221,31. 6 pf., sol] „„ am 1. November 1839, Vormittags 11 Uhr, Ieschulioschen kollm1s„chen an der Gerichtssielle subhastirt werden. GutöantheiiGoUubien Nk- 15, Reprt. Nr- 16, Kirch- vaothekeu-Schcin find in der Registratur einzusehen.

Bekanntmachung. Es werden die unbekannten Erben und Erbnebmer _ es am 29. Mai 0. zu Kruckoiv bei Demmin in Pom- Nr. 2, fur die Catharina Iesthulio, verehei. Shao, mern verstorbenen, zwischen 60 und 65 Jahre alten, aus Kirchheim-Boland in Rvein-BaVcrn gebürtigen, Nr. 3, fiir die Annortba Ieschullo, verehel. Wolchc11, ehemaligen Sattler Daniel Hellfrisch hierdurck) aufge: ordert, sui) binnen 9 Monaten bei uns oder in 1111: welche der Mathis eschu119 ausiitzablen ubernommen, serer Registratur zu Anklam schriftlich oder persönlich, auf Grund des Erbverg1e1chs vom 14. Januar 1760 sviitesicns aber in dem anberaumten peremtorischen

Aua

chen werden.

, Anklam, den 8. Oktober 1838. 21117. Auf dem Johann Bolkschen koilmtsck)cn Gute Freiherrlicl) von Sobecksches Patrimonial- Gericht zu Kruckow.

Bekanntmachung.

„„ Der auf den 24. und 25. Maic. anberaumte Wolk- 26. Juni 1769, gema); Bcr- markt„„l)iefiger Stadt ist mit Genehmigung einer Königl. Hoch1obl. Regierung zu BreSlau auf den 23. und 17. Ist „ein Deposital-Bestand in der Nachlaß: 24. Mai «. zuriick verlegt worden, was dem dabei in: Sache der hierscibfi verstorbenen Unterofßzier-Wittwe teresürtenPubiikumbier1uit„zurKenntnißgebrachtwird.

Schweidnis, den 14. Marz 1839. D e r M a g

Guts-Verkauf.

Das im Regierungs-Bezirk Magdeburg, drei Mei- 1821 em v terltcher Erbtheil von 35 T_hlr. „21 sgr. 7 pf-, ien von Burg, belegene Rittergut Tuchbeim, mit den welchen die Auortha Nilutsch, geb. Ranalski, verschuldet. Vorwerken Wülpen, Johann Sendtkosoben adl. Nack)- rode, wird mit dem

Lätgen,

2100 Morgen Acker,

Anschla , bei dem Zu

4 ein heim znr Einstcht bereit. Schmervißbei Belzig, den 26. April 1839.

Der Kreis-Deputirte Brandt von Lindan.

Juvciitario zum Verkauf gestellt.

uditt, ihnen deshalb ein ewiges Still- Preu ischen Major und Q

in, den 19-Sevtbr.1838. griff sev, sich zu verheiratben; daß Christoph, Ecriiäx Nr. 3„ belegene Grund: ten zufolge ebenfalls Soldat, derzeit vermuthlick) frei , taxirt zu 8616 Thlr. und vielleicht Schuhknecht (Schuster?) stv-

ormittags 11 Uhr, 6111 werden.

Real:Prätendenten wer.-

4pf-, soli, Behufs der

Taxe und einzusehen.

Taxe und

usl1839,

isirat.

Tuch1heim und Königs

Karte und Vermessungs- spektor Witte zu Tuck)-

Zegen 5 1161. Zinsen und halbjiivrige Aufkiindigung

er Mathias Woydakschen Ekb-Rezesse, konsirmirt den 30. April 1799 und 5. März 1802, emä Ver ü voms. März 1802. 9 K f IWS 21

Dokumente, 110113l Quittungen beibringen, noch von dem Leben und _

Erben Rachrichtch1ebem Eben so ist der Aufenthalts- ort des,. Eigenth mers von dem 1111 ck17. erwähnten

Deposttal:Bestaude, Namens Johann Friedrich Hoff- Für gute Bewirthung,

egen dekABéZoihjzÜngen U 6 so en dagegen nach Angabe der enannten Gläubiger lungen dza8 insxthigcejdhx'xrfgem

Bernburg, am 1. Mai 1839. Herzog]. Anhalt. Kammer.

mann, unbekannt. Die über die 11111171. 21711. 111-111. W au geführten Schu1dpos1en *ausge ertigteu Dokumente Trab: verloren an ca sevn- „.und es ist daher Behufs Löschung 2131 Kieser Yo! en ein öffentliches Aufgebot nach esncht und bewilli : worden. ' _

EZ werden demnach ämmtli e unbekannte uhaber der über die bezeichneten Schul posien lauten eu In. strumente, deren Erben, =Cesfiouarien- Pfaud; oder

Ersf sonßige Brit iindqber, oder die in deren Rechte e- Der vormals

11111 18-30, Nachmitta „sz Uhr, 111 Mm immer vox d _ 1131110111111!- uud [ad Fuckits-Use or Syrtori'us

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l e i s . . . V 1) : d 11 i l i Von diesen Iugrossatis sollen die von 1. bis incl. die:]?xj I?:beréudxenTLmIilijtlii "oéiZÉTZéd w rd auch in

KU,- be eichueten Poi???" WM längst bezahlt sch; Ta e an nd owo [ die Sta [ äder des Ale isbades die geda ten-Besißek konnen aber weder W Original. alsg auch skidie Hoolxädcr des Zit dem Alerisbxide ver- , einten Berin erbades, de en Wa er dur * einen rei- ufenthalte dkk Glällbigkk 9de deren che1„1 Gehalt kFin bvdrochlon1saurenffSaizc11hiTiid Brom gleich auégezeicbnet ist, in allen verschiedenen Formen 11 erhalten. Fiir möglicbsie Bequemlickykeit, so wie ist in jeder Hinsicht gesorgt. wird der Haus-Verwalter zeitig eingegangene Bestel-

Bekau'n

d„en -- asper o !" ami es?:i aus den InbreuYY und MJ

6 treten sud, 0 wie der unbekannte Eisentbiim'kr ,er Chirurg, später als StadtéPMzWthxiresr FioWZ'käkäk;

ua 1117. gedaehmrPost, dxfsti: Erben oder Cessoiia; Doctor der Medizin Geox

Wi rien hierdmcß a'üfgefvtdert, „J ohne Leibe s ttb ist

erben bieJZbs: ver orbeu.

e :

11 en haben, FetlxtSngvorß daß ers-ZIFU YFM? :?;- n u- eoren ua

als verheiraivete g Bobu ' "“

“„Johann Casper

b a d. Von diesem

Rittmeißer.

tmächuu.

am 15. März

nf rüde riodrich. Ta.:paÜiaxkde.

„_ Taxe und den Jahren 1835 und1836 mehrere Personen, die den Registratur einzusehen. Namen Wirth fiihren, in der Abficht, als Verwandte

arnung dcr unterdessen aber wird jede Nachweisung der Bluts-

_ testcus aber 111 (911111110 011110

uartiermeister - Lieutenant amps sch aufhielt. Von seinen iibrigen Brii-

oder 7 Iahreq ans„Rio Demerarv geschrieben, seitdem abxr auf drei Briefe nicht geantwortet habe; daß Friedrich, den er vor 3 Jahren (also 1794) zu Ant- werpen gesprochen, Holländischer Soldat und im Be-

NUU bäh?" sick) zwar, wie es scheint in Veranlas- sung einer aus Göttingen erlassenen Aufforderung, m

anerkannt zu werden, an den Verstorbenen gewendet,

verwandtschaft, so wie eine Acußernng dxs Vexfiorbc: um über diese Personen, gänzlich vcrimßt, wre denn überhaupt über Leben, Tod und AuscnihaitSort dcr vorbcnanntcn Briider des Verstorbenen, deren etwamge

Dieserhalb, und da der Verstorbene „ein ansehnliches Vermögen hinterlassen hat. werden die vorbenannten Brüder desselben, oder deren Leibeserben, oder e„twa sonstige Blutsverwaudte desselben, so wie alle und1edc, welche aus anderm Gründen als dem Erbfolgerecbt Rcctztö-Anspriiche an den Rachlaß des vorgenannten 01“. 1110111611138 Georg Wirth haben möchten, Ge- richtsivegen diedurck) geladen und tufeivljget, ficli [11,5 111111 17. Oktober 1). J. beim hiesigen Magistrat, spa-

Donnerstag den 17. Oktober d. J., Morgens 10 Uhr, auf dem hiesigen RaidSVaixse zu melden, ihre Ansprüche gehörigerwcise zu „bescheinigen und rechtliche Verfiigung zn gewiirtigxn, „Widrigeiifqlis, und zwar, was die Erbrechts-Vcrhaltmffe anbetrifft, den Rechten gemäß weiter verf.1l)re„11-„was aber 10"- i'tige Rechts-Anspriicbe betrifft, diejenigen, we1che„„ sel- bige nicht anmelden, damit für immer werden praklii- dirt werden.

])801'8111111 71 301111111, Möllcn im Herzogthiim Lauen- burg, den 13. April 1839.

([.. 5.)

111 11116111 W. H ii [ se,„ Stadt:Sccrctmr.

Da der Verkauf der GiiterAlt-Scbwerin und Mönchbusch 0. 1). bereits bewerkstelligi ist, so kündige ici) hiedurci) den zum 11. Mai 0. J. in Güstrow auf dem Walle daselbst anberaumten Tertuin wieder ab. Rostock, den 27. April 1839.

Votre", [)!-'

Verden im Haunöverscßeii. Der im ahre 1837 von hier gereisete Moritz „Schipidt, welcher früher zu Paris als Sprachlehrer 111 eiiiem Englischen Institut angesellt gewesen ist, Wird hier:

[und die 1111 2

vom 1. Juli 0. ab angenommen iind auf den zu diesem Zwecke mit vor- zulegenden O.Uittungsbogen von einem der unterzeich-

Da nach 9. 16 des Gesellschafts-Statuts die Berich-

brechnung auf die jedeömaligen fernem Theiizablun- gxn geschehen soll, so wxrden bei der Einschußxablung fur den 1. Juni 0. auf jeden Quittungsbogen, worauf am 15. Januar 1837 zehn Procent und am ]. Jui v. J. fiinf Procent eingezahlt worden, 2 Thlr. 8 sgr. Zinsen, auf_]ed„en Quittungsbogen hingegen, worauf erst am 1. 31111 v. I. die vollen funfzehn Procent eingezahlt

worden,

1 Thlr. 3 sgt. Zinsen- und bei der Einscbiisxzablung fiir den 15. Juli (". wieder 7 sgr. 6 pf. Zinsen auf jcden Quittungsdogen ais baar gezahlt angerech- net werden.

Inhaber von Quittungsbogen, denen es (wie uns mehrseitig geäußert worden) wünschenSwertb sevnmöchte, an einem der angeseßien Termine mehr als den aus: geschriebenen Einschuß einzuzahicn, belieben ihren des- falifigen Antrag besonders an uns zu richten.

Fiir jeden Quittungsbogen, a11f welchen die einge- forderten Zahlungen innerhalb vier Wochen 11.1ch dem Verfalltage nicht geleistet werden, verfällt der darin benannte Actionair in eine Conventional:Strafe von 5 Thlr., wclche nebst der rückständig geblie„benen Rate und den gesetzlichen Verzugsxinscn e„richt11ch von ihm eingezogen werden kann, 111 oferu ie Geseüschaft cs nicht vorziehen sollte, ihn des Rechts a11s„dem Quit: tungsbogen fiir verlusig und diesen selbst für annuiiirt zu erklären (ci'r. §. 9 des Statuts). _ Gedruckte Exemplare des Geseiisayafts-Statuts kön- nen von nhabern von Quittungöbogen im Büreau der Gesell chaft (Behrenstraße Nr. 32) in Empfang genommen werden.

Berlin, den 27. Avril 1839. DirectionderBerlin:Sächsischcn Eisenbahn:Gesellschaft. 231911). Bode. Carl. Da110e11berger.Meyer.

., “**-«- "

Literarische Anzeigen. Durch aile Bitchhandlungen des In- und Ausmu- des ist zu haben:

Allgemeines Deutsches Kockgbuck) fiir bürgerliche Haushaltungen; odcr griindliciic Anweisung, wie man ohne Vorkennt. nisse alle 211th von Speisen und Backwerk auf die wovlfeilste mid schmackhaftesie Art zubereiten kann. Ein unentbehrliches Handbuch für a11gchc11de Haus"- mütter, Haushälterinnen und Köchinncn.

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„0 g . Berlin. Verlag der Buchhandlung von C. F. Ame.

durcl) dringend aufgefordert, seinem Vater zu Verden, oder, wenn es ihm wegen Lage des Orts chcx 1911_v„cni- ren sol1te, seinem Cousin, dem Herrn [„.01118 11111» 5001611111“ (10 Z. 11. [l. Msgr. 1012111100 [1111011118 „;1 [„U 113379, 911 110111111119, "des auerbaldxgßen von seinem ]eizi-

Glück ver pricht, bevorsteht. _ forderungsbald zu des Gesuchten Ge11cht gelangeii und er dann keinen Augenblick säumen, derselben zu genügen.

Bekanntmachung. In der am Iten d. M. fiattgxfundenen exfien ZN- neral-Bersammluug der Actionqire der Berlm-„Sackx fischen Eisenbahn-Geseüsclmft isi das „Gesellschafts- Statut genehmigt und vollxoaen und die Wahl der Mitglieder dßs VerwalUmgs-Raths und deren Stell:

er er 0 1.

“Je? VernfiaiqtungS-Rath hat wiedxriim am Iten d. M. 1) zum ersten Direktor dcn Königlichen Agenten errn Block),

B o d e x 3) zu koordimrten Direktoren,

b) den Kaufmann und Fabrikanten Herrn J. F. Dannenberger und

0) den Herrn Banquier„ A. Meyer,

4) zu Stellvertretern dex Direktoren:

a) den Kaufmann „Herrn A. T. N11g11sch,

11) den Banqnier Herrn ll. P. Veit und

c) den Königlichen Lieutenant a. D., Herrn L. Rellstav, „„

ewähit, Was hierdurch rnit dem Beriierkxn zur offcut-

?ichen Kenntniß gebracht ward, daß die Gesellschaft

Dritte durch die Direction mit vollständiger rechtlicher Wirkung vertreten „wird. Berlin, den 25. April 1839. Der Vorfißende des VerwaltungE-Raibs der Ver- 1i11-*SächfischenFisenxahu-Gcscilyciwft. n .

/

Bekanntmachung

Berlin-Sä fischen Eisenbahn zu sichern, ist jetzt Zier *Einzablun ckeines fernem Einschusses auf das Actien : Kapita erforderiicl).

Die unter eichuete Direction fordert daher sowohl die ur rüngkicheu Herren Actieuzeiiyuer, als auch die dureh esßon einpetreimen Inhaber von Quittungs-

n iermit au . b;)?ebilz spätestens den ,1. Juni 0. einen Ein- schuß von zehn Procent. mithin 20 Thaler auf

eden Quittungsbo en, und demnächst 2) dis spätestens en 15. Juli 0. einen “aber- mali eu Emschufi von zehn Procent oder 20 Thlr. „JufGßesnaßuittiöun sboegen aue eexa,-a„

' Hebrenikraße, Nr. 32,

ba et zu «hien. ' 1 d . J“ YSHWSKJ QLé-UTL 11. ab

H , , _ .

in weiten cllvertretendcn Direktor und Rechts- so wre der Bcjftimmihett und Yenilichße

2) FonsIUlcnten s“idea Königlichen Jusiz-Rath Herrn Legehenen Vorschriften, kein ahnliches iiber die- e

lang, Briiderstraße Nr. 11. Daß nahrhafte und wohlschmeckende Speisen nicht bloß in hohem Grade dazu beitragen, die Gesundheit des Menschen zu erhalten, sondern wie auf„ eine bei- tere Stimmung des Gemüths, so auch auf körperliches

' tl [tsorte Kenntniß zu eben, indem ihm Wohlbehagen weseznlixxx einwirkeii und selbst„ai_1f„ ein FteigasAlszefZFÉIfrculiäjes, was 1010 fYr die Zukunft viel freundliches Verhgitmßgm ehe11che11 und bausuäien Möäse doch diese Auf- Leben nicht ohne Einfluß sind, umerliegt wohl keinem

Zweifel, und mit Recht hat man daher die Bereitung der Speisen eine Kunst genamir. Eine Menge Bücher smd nun auch schon erschienen, welche zur Ausübimg dieser 11üßlichen Kunst Anleitung geben, keines aber dürfte wohl eine so außero1de11tlich giin- stige Aufnahme gefunden haben, als das Allgemeine Deutsche Kochbuch von Sophie Wilhelmine Scheibier, indem vom ersten Theile acht sehr starke Auflagen in einem nicht gar la„11gen Zeitraume vergriffen wurden und auch der später erschienene, für 1111) bestehende zweiteTheil so eben zum drit; ten Male aufgelegt werden. mußte. Mit voller Ueberzeugung kann man aber auch behaupten, daß die- sem Kochbuche, in Hinsicht seiner VollßändiészÜt,

t er

11 Gegenstand bisher erschienencs Werk a11„ die Seite zu setzen ist. _- So wie der erste, auch fur sich ein

;,) den Königl. Komu1erzien:Ratb Herrn Carl, Ganzes bildende Theil des vorliegenden Kochb11chs

zum Bereiten wohlschmeckender War, aber dock) nicht sebr kostspieliger Speisen :c. gründliche Anleitung

giebt, so ist im zweiten Theile vormgsweise auf die Bereitung der fein ern Gerichte2c.Riichsicht genommen und dabei noch manche andere schäßbare hauswirtb- schaftliche, bis jetzt noch wenig oder gar nicht bekannte Vorschrift mitgeiheilt. bene Anleitung zum Anordnen aller Arten Frühstä cke, Mittagöessen, ciner Kaffee: und einer Thee- Gesellschaft und Abendessen, desgleichen ein

nach §. 53 des Statuts in allen Verbälinissen gcgen nach den Jahreszeiten geordneter Kiichenzettei,

Eben so wird die darin gege-

ewiß eine sehr willkommene Zugabe seyn, und se) die- es allen Hausfrauen, Wirthschafterinneu und über-

haupt den mit Zubereitung der Speisen „Beschäftigten nicht genug zu empfehlende Buch den bisher ihm ?" Theil gewvrdenen vortheilhaften Ruf auck) fernerhn sick) erhalten. K

-]-1'.

1111 seriage 601“ (110111111161- Reichenbach in

[„eipxig' 811111 [1111211011 erschienen umj (1111011 alla

' ' ' 1111 (8190111131111 die krä ti e or! (1 run des am 15. d. M. in ]Zucbbanailnngen 211 1122101100, 11113131 _ deYFiähevofnchzoßxelzrei?begonnenen Baues R0. 3), 905911111111 Zroinberg üurcb [*I. 8. 1111111131.

1411901001111; carminmu 101111111113, 01111111; '1'11. Zargk. 13103011. 14 '1'1111'.„

(3100101118 pra 80110 “08010 zmsxmo oracw. kscsnßuic, 0111011611711: scripcuras fariocacom, se- tsrem soboliaxcam, ulaocas "11010111 annotaeio. 1105 aua: ue aii'sait 1)1'. (71. 13110111101- 1; '1'1111'.

1)1'. 14. 6. '0111 ara], 0111101311111 8011 (3011111100611- 1101108 grammatieao 01: 1310111310110- 70111 argu- menti, nuno [1111110111 uno 701111111110 0011101011011- 8116, 0111611611100, loouplecaras. ]; '1'1111'.

Vr. (). Ran'isborn," Lucropii breymkium but. Romanus. 11111 Maryoeioun on auf (110 8111101- (Zrawmatilcen 7011 Rama 0111“ 111111 Tumxt. 111111: zumorkungeu uml einem Wörterbue 9.

8911. 17] I k. '

VFB). 1300311171 augrioobiacbs Grammatik, 1161111 einer kamm Ébtucomubio uml einem Wörter- buvbo, für 30bul-“unä krifatgebrauob. U 11111.

1.7 „, ., .,

* .*)

' nickves Resultat herbeigeführt haben sollten.“ _“

Preußische Staats-Zeitiiug.

Allgem'einc

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majeßäc der König haben dem Rittmeisier von En- gelhardt, Legations-Seccetair bei der Gesandtschaft zu Exock- holm, den Rothen ?idler-Oxden vierter Klasse zu verleihen

U t. ger kZ.Zdes“ Königs Majestät haben dem derzeikigen <-11111 Land- rati) der Altmark, von Kröcher auf Vinzelbcrg, den Charakter als Landes-Direktor Allergnädigsc beizulegen gkl“Uk)t-

Se. Majestät der König haben geruhx, dem Ober Landis: qerichts-Rath Krause „ZU Glogau den CHarakter ais Geheimer Justiz-Ratb und dcm ber-Landesgerichis-Seccetair Kurz da; selbst den Charakter als Zustiz-Ratt) zu verliihen.

Se. Königl. Hoheit der Prinz August von Wäi'ttcin-

berg 111 aus Schlesien hier wieder eingetkoffen. .

Die Justiz Kcmmissarien Schmidt zu Schweiin, Hecht

xz: Kempen, Gembttzki zu Ostrowo, Kuebler zu Gracß und

ogtlaender „zu Birnbaum sind zugleich zu Norat'ien im Bezirk des Ober:Landesgerichts zu Posen eknannt wcrden.

Bekanntmachung. Vom Men 0. M. ab wird für die Ssnnn-rr-Monate ird;

chentlick) zweimal eine zweisoännige Personm-Poji zivisch311 .

Berlin Und LuckenWaldc, auf dem Wege über.K1-i:: Beeren und Treböin, in Gang _aesefzc werden, welche aus Berlin abgeht, Montag, Donncrßag 11.1111“ Mittags, in Luckenwalde ankommt, an denseiben Tagen II., Uhr Abends, aus Lucke111valde abgefertigt wird, Sonnia-s, Minivou) 91161" Abends, und in Berlin eintrifft, Montag, Donncxßag 3“); Uhr fiÜh.

Zu dieser Post kommt ein scchssikziger, auf Druckfxdcrn ruhender, bequemer Wagen in Anwendung. Beicbaism werds" „bei derselben nicht geftelit. Das Personengrid beti'ägt .') Sgr. pro Meile, Wofür jeder Reisende 30 Pfd. Effekten frei mit sick) führen kann.

Berlin, den 1. Mai 1839.

General; Post 1 Amt.

Dem TischlerzMeistcr Caspar Wilhelm

Haibach zu Barmen ist unter dem 29. April 18:19 ein Patent

auf eine neue Art Broscliir-Lade in ii)1*e1' ganzen Zar '

sammensrßunq, 1130) dem 9011 ihm einqereich1en 9110-

dell, ohne Jemanden in dem Gebrau'ci)e der daran

bcfindlichen schon bekannten Theile zu bkstßl'änkc'n, für den Zeitraum von Acht Jahren von jenem Termine an gerechnet und für den Umfang der Monarchie ertheiit worden.

Abgereisk: Se. Durchlaucht dci" Gcneral-Major 111.0 Commandeur der 6ten Landwehr-Biigade, Fürst Wilhelm Radziwill, nach Teplitz.

Zeitu11g6-Nachricbten. A 11 510110.

Frankreich.

Paris, 27. April. Man erinnert sich, daß das „Jour- nal des Débats“ vor drei Tagen als ein Haupc-Resuiiac der stattgehabten Znterpeliationen die Unmöglichkeit einer Wieder- vereinigunq des IJkarschall Sonic mir dem Herrn Thiers hec- vorhob. Heute indeß berieben das genannte Blatt schon wie. dei", daß das Gerücht von einer zwischen dem Marschali und Herrn Thieis allgemein verbreitet und demnach endlich auf die Bildung eines definitiven Mini- skeriums binnen sehr wenigen Tagen zu hoffen sey. Der Nouvelliste und der Messager, die beiden Organe des Herrn Thiers, bestätigen dies Gerücht. Erskgenann- tt_s Blatt sagt: ,Es sind gestern ei.;iqe Schritte gethan worden, pm die Berjöhnung zu bewerkstelligen, von der man eine mit der Meinung der Kammer am meisten übereinstim- mende Combination erwartet.

hungen schnell ein zufrieizenskeilendes Resultat herbeiführen werden. Man wird index; leicht begreifen, daß wir unserer-

seits uns dieser Hoffnung mit äußersker Vorsicht überlassen; '

man weiß, daß schon mehr als einmal die gegründeten Ver- muthungen der jetzigen Stunde in der nächsten Stunde unrich- tig waren. Uebrigens kann der geaenwärtige Zustand der Dinge nicht mehr lange dauern. Alle Nuancen des linken Centrums und der linken Seite sehen 11131 die Nothtvendigkeic ein, am künftigen Montag cinen Adreß ; Entwuxf vorzulegen im Fall bis dahin die ministeriellen Unterhandlungen kkin Liest:x Der Mes- sager enthält nur folgende wenige Worte: „Im Laufe des gestrigen Tages ist eine Annäherung versucht wvrden. Wir wyum hoffen, daß sie endlich ein Resultat oben, und der pre- cairen Lage, in der wir uns seit sechs vchen befinden., ein Ende„machen.wird.“ -- „Der Marschali Soult“, so sagt kin Yiestges Abendblatt, „soil endlich die Unmöglichkeit einge- ehen haben, die„Doctrinair_s und das linke Centrum in einem Kabinette zu vereinigen, und mat) soll in diesem Augenbliok zwi- schen zwei Combinationen schtvanken, deren jede den Marschall Souit zum Chef haben würde. .Die erstere würde aus oén Herren von Brogiie, Guizot, Duchätel, Persil und Cunin Gri- daine und die zweite. aus den Herren Thiers, Dupin, Passy, Dufoure u. s. w. bestehen.“

Man meldet, daß die Herren Soult und Thiers sich heute

sattgchabten Versöhnung „*

In dem Augenblicke ivo wir" zum Druck gehen, ist Hoffnung vorhanden, das; jetie Bemü- :

»...-.___."

; zu ermuntern.

1

Berlin,

Freitag den 3101 Mai

.:.-* **.»

“rü in die Tuilerieen begeben und eine [an e Kon eren mit Le'n? Könige gehabt hätten. g f 11

Der Graf Sebastiani wird heine von London in Paris er- wartet. der Herzog von Brogiic, noch Herr Thiere! geneigt wären, ihm ferner den Botschafter-Posten in England zu lassen, so daß also, auf 1velche Weise auch das neue Kabinet _qebiider werden möchte, die Ernennung seines Nachfolgers gewiß sey,

lassen. Die Oppositions-Joumaie srellen die Vermmixung auf, daß dieser Umstand geeigncc sky, die B'ciidigung dei" minisic- kliUeLL Kriss zu beschleunigen.

Der Moniteur parisien wideisx-rici): heute dem Ge;

Z r:':cht_e, daß die Eröffnung der anustriaAusüeiiung bis“ zum * 171. 12.1101“ verschoben worden sey.

bestimmt nwrden, am 1. *Mai statißnden, und der König Werde an diesem Tage die Ausstellung beiuchen.

qiebt dem Temps zu folgenden Bemeriiingcn Anlaß: „Die

_ érste Idee zu Ausstellungen ward im Jahre„ 1198 gegeben. „. Francais von Ncufchateau schlug vor, 1211111 allein die Künste,

10.201111 auch die Mechanik und die deusrcic auf dicse Waise Obgleich die ersie Axisstcllung dieser Art 11111" dxci Tage dauerte, und obgleich nur 1011-13“: Fabrikat: an dcr-

cinen ai'iiisii en Eindruek ervor. Die Aussxcliun en 611 ("1a re - Z *. .

Zei: Fortscbritten. Die Aussteliung dcs 3:11)cm 11-106 war die einzige, die uritcx der Kaiserlichen Regieiung stattfand. Der Krieg nahm die ganze Aufmrkksamkeit des Staats Oberhauptes in Einspruch und jx'ne Institution waid vcs'gcffen. Es ist meik- würdig genug, daß der Kaiser bei scénch Widcrwéiisxi gegen

. die Englische Industrie und so lebhaft méi scinecn Koncincniai-

Syßcm beschäftigt, sich nicht jcncr FeicilicHFcixcu bedient hat, 11111 der Französischen Jndiiitiie Glan; zu 0111116111. Wie dem aber auch sci), erst nach dem aUgemcinen Frieden Ward die nur zu lange vergessene Jnsticuiion wieder ins Leben gerufen. Im Jahre 1819 fand Wieder 11111 Ausstellung statt, und man erstaunte damals über die großen Resultate, die mit- telst Erfindung sinnreicher Maschinen erlangt 111010111 waren. Die Ausstellungen der Jahre 1.823 und 1827 bcstätégten die von ihrer Vorqängerin angeregten Hoffnungen; aber die vom Jahre 1831 10111" die wichtigste, die “'.-iiständiqste, die pracht- vollsre, welche wir je gesehen haben. “Lilies deutet indes; darauf hin, daß die [cizt zu erßffnende Ausstellung die vom Jahre

1834 noch übersrrahlcn wird. Die Erfindungen und Vervoll: kommnungcn find an der Tages-Ordnung und die Industrie scheint auf dieser Bahn noch nicht skilli'rchcn zu wviien. Zur ersten Ausstellung batten nur 1111 Personen beigetragen, und es wurden 12 Belohnungen bewalligr. Die [eßic ?iusstciiung unter der Restauration hatte 1031 Theilnebmer, von ["einen-“127125?- lohniingen ethiciten. An der eisien AUEstcllung unter der Juli- RLI'UUUI nahmen 2417 Personen Theil, von denen 097 .Be- lohnuygxn erhielten. “Wenn man den Fortschritt der National: anuircie nach der Zunahme der Erfindung:; .- Parente schätzen kann, so muß die diesjährige Ausstellung allen früheren Überle- gen erscheinen; denn im Jahre 1827 ivurden nur 281 Erfin- dungs-Patente, im Jahre 183“- wurden deren 576 und im Jahre 1837, 872 nachgesucht. In dicsi-m „Jahre soll die Zahl dericlben noch um ein Drittel gestiegen seyn. Eine wichtige Neuerung ist zur diesjährigen Ausstellung eingeführt worden. Die Aussteller sind nämlich gehaiten, jedem ihrer Fabrikate die Verkaufspreise beizufügen, und außer der Giite wird also auch

die Wohlfeilheit den “Maßstab für den industriellen Fortschritt

. abgeben.“

Das Rundschreiben, welches der Minister des Innern. in

? Betreff der Feier des Namenstagcs des Königs, an die Pxä-

1 ]

fekcen erlassen hat, lauter folqcndermaßen: „Herr Präfekt! Zei) glaube, Ihnen nicht die Znsiruccionen wiedeihoicn zu dür- fen, die Jhmn in den Vergangenen Jahren bei (Gelegenheit des Königlichen Namenstagcs zugegangen sind. Nichtsdeiiowe- niger muß ich Sie daran erinnern, daß unter den zu treffenden Anstalten diejenigen „Ihre besondere Billigung erhalten müssen, ivelche zum Zweck haben, die ärmeren Klassen zu unter-

stützen. Die Gemeinden können die etwa dispombien Fonds auf keine lobenswerthere Weise. verwenden. Das Fest des 1. Mai wird, .den Wünschen des Königs gemäß,

gefeiert werden, wenn es sich durch Handlungen der Wohnhä-

: tigkeit ausgezeichnet. Sie find gewiß von den Pflichten durchdrun-

aen, welche bei dieser feierlichen Gelegenheit das Vertrauen der Regierung und das Wohlwollen Sr. Majestät den Beamten auferlegt. Ich weiß, daß diese Pfiichten zu sehr mit Ihrer Linchung für die Zuli-Dynastie im Einklange siche", als daß

ie sich nicht beeilen sollten, dieselben xu erfüllen. Sie werden den unter Ihren Befehlen stehenden [[nur-Präfekten die pas- “senden Jnstructioncn zugehen lassen, und seiner Zeit einen de- taillirten Bericht über die Art und Weise, wie der Namenstag- des Königs in jedem Bezirke Ihres Departements gefeiert wor- den ist, abstatten. Empfangen Sie 11. s. w.“

Das Beaufsichtigungs-Comité des Journals „in Presse“ wird die Frage wegen der Nationalität des Herrn Emil von Girardin den Gerichten vorlegen. Die Form, die dazu ge- wählt i , besteht in einer gegen den Herrn Emil von Girar- din an ängig ge'machten Klage, mittelst Welcher man ihm, auf den Grund des Beschlusses der Deputirten - Kammer, die Re- daction des genannten Journais KreitX macht. Diese Klage scheint im Einverständnis]? mit Herrn mit von Girardin ange- bracht worden zu seyn.

In einem Schreiben aus Toulon vom 22. 0. heißt es: „Man qlaudt noch immer, daß der Oberbefehl über die Flotte in der Levante dem Vice“-Admiral Rosamel übertragen werden wird, der bei dieser Gelegenheit den Rang eines Admirals er- halten sou. SeineStreitkräfee werden durch den „Ima“ von

ONan behauptct, daß Weder der Marschall Sonic, noch Z

Der Graf von Montalivct ist 131110) “vie gcfähilicijie Erkran; ' kung seines Schwiegervaters veranlait worden, Paris zu ver; ;

Diescxbe wi'rde,_::*ic friiher *

Die bcvorskehcnde Eröffnung der Industrie-Aussieliung'Z

seibcii Theis nehmen konnten, so brachte sie mcbtschoweniqer ?

1801 und 18112, 1111111" dem Konsulate, zeugten von mcrkwindi- *

1839.

.___ *

„- (

? 90 Kanonen, welcher bereits abgesegelt ist, und durch folgende

]

1 ""ck auf der Rhede liegende Schiffe vermehrt werden: „Mon- ? "ka“ von 120 Kanonen, „Zupiter“ von 80 Kanonen, „Diademe“ von 80 Kanonen, „Santi Petri“ 1101180 Kanonen ; U"? “Trident“ von 74 Kanonen. In allen Werkstätten des *! AÜMW wurde am vergangenen Sonntag unausgeseßc gear- “, den“" „DW „Thetis“ wird für den Prinzen von Ioinvilie " ausgerustec, dcn man vor Mitte Mai erwartet.

. Das Geschäfc war heute tveit MU'ZM bklebk- _ais im Lane der leßtcn Börsen, und die Coms- , machten sämmilici) eme ri'ickgängige Bewegung. Besonders aus- * geboten WM die 2119706 Rente, weil es hieß, Heir Hamann [ werde als Fman :Mmister in das neue Kabinet eintreten. In

den Eisenbahnx' ctien so wie in remden l"onds and UU? ! durchaus kein Umsatz (kart. f 5 f h

“1 Börse vom “27. April.

1 __ Paris 2421 ' -

. „1 * PM- I" den e 11 Ta en seit mei- ] nem lest?" „SMSÖM- ist der Zustand Ze? Ungxwißheit nicht geändert, kein Ministerium noch da. Der Verwirxungen, der getäuschten Crivartungen, des Fehlschlagens vermeintlich untrüg- licher Rechnungen sind unzählige gewesen. Das hindert die redenden und schreibenden Politiker aber nicht, mit derseiben Z Zuversicht und Unfehlbarkeit ihre neuen Wahrsagungen zum F Besten zu geben. Wenn man auch den leitenden Faden in dic- ; sem Labyrinthe gefunden hat, so muß man sic!) dock) hüten, daß man ihn fich nicht aus den Händen gieiten läßt, indem man -' betäubt, gkfkssklt dem Gewirre zusteht und die ivundeibmen Reden anhöit. Aus den letzten erfährt man, daß kiiner Sci,u 0 an irgend etwas hat; jeder will nur das allgemeine Bcsle und am Ende scheinen fie im (Grunde alle einig zu scyn. Zuletzt sind es die Umstände, denen man alles ausbürdit, und die 11111)": sen es sich denn gefallen lassen. Darin liegt allerdings etwas Wai:- 1es, aber nur in anderem Sinne, als mancs vorsicht; nietx-tzufällige Verwickelungen, sondern fundamentale Ursachen sind jene. Es ist dieses nur ein stärkeres Hervortreten cines organischen Uebels im Staatskörper. Hier ist das Gleichgewicht der Kräfte ge- stört, das dock) selbs? nach der Charte [katifiiiden soll, und in einem Theile des Organismus findet ein Tumult und eine Exuberanz iiatt. Dies ist nämlich die Deputirren-Kammer mit den chaotisch wogenden Elementen und der Ueberwuchcrung des demokratischen Prin ips. Betrachten wir zunächst die Besehaf- fenheit und Wal)!- ermandtschaften dieser Elemente. An den beiden Endpunkten finden sie!) die entichiedenen Parteien, chi- timisren, welche nicht das Zuli-Königthum, und die Republika- ner, die gar kein Köniqthum Wollen: m der Mitte kommen die wogenden und vielfach im Einzelnen und den Grad ; Bc- scimmungen nach unterschiedene" Ansichten zusammen, auf die

dann noch die individuellen, pe1sönlichen Interessen nicht geringe Macht ausiiben, daher hieij die Veränderlichkeit und die Schwankungen ihren Sitz haben. Die Einen wollen das constitucionnclie, wirkliche Königthum; An; dere wvllcn mancherlei Beschränkungen, bis zu der For- dei'una eines parlamentarischen Ministeriums hin, Wobei

das Kdnigthum nur als Fantom oder 0113“ Luxus crschcé-xt. Diese Kammer ist auf dem Boden des Volksiviliens ermachsen; in ih- ren Ziveiqen und Blättern wehr der Sturm der Pr-sse, und ein mächtiger Trieb, immer höher aufzuechieße11 und asics zu Überschatten, tvaitct in ihr, 1066 1111), mit dem Ramon des de- mokratischen oder Bewegungs-Prinzxps bezeichnet weiden kann. Der so beschaffenen Kammer gegepiivci' steht der König als cin- zig Festes, Gleiches, Cinendcs. Um ihn sammeln fick) die Ele- mente derselben, Welche dem gescszßiziéki, erhaltende" Prinzips, wie es seit der Zuli-Revolurion praktiici) sich bewährt Har, an- gehören. Das Ministerium ist das vei'méttelnde Glied zwischeix dem Throne und der Kammer; dem Könige ist es Schwimm, der Kammer Rechenschaft schuldig. So sind die Grundverbäit- nisse beschaffen. Was ist cht nun geschehen? Eine Bewegung unqeivöhnlicher Art hat sick) kund gegeben, unselige Wahlver- wéndtschafren haben eine große Menge der chndbestandthciit momentan vereint und haben diese sämmtlich gegen das Mir

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nisterium, in einem Theile aber eigentlich gegen die Vorrechte der Krone getrieben. Das ist bekannt und csi: genug besprochen, aber leider auch nur zu oft ver:

geffen ivorden. Die innere Geschichte dieser Verbindung -- der Coalition - ist dann leicht zu erkennen. Das Ministeiim' battexu lange gewährt, um nicht viele Gegner zu haben. Theiß.- waren es persönliche, denn Alles wünscht, fordert, und wem? seine Hoffnungen nicht erfüllt Werden, der i'irnt, klagt an„ Theils Waren es politische, und zwar nicht loß die extremer Meinung, sondern Viele von gleicher Grundanstcht, Welche aber über einen oder den anderen Punkt der innern oder äußern Verwaltun eine Meinungöverschiedenheit hegten. ZU Ms“? Zahl von erstimmten schlich sch dann von der Lmken hkk d“

Gedanke ein: solche Fehler des Ministeriums kßnntxn "ckck" wieder vorkommen, wenn es ganz frei siä„nde- daß lh“?- „TF

König slch seiner Prärogative der exekklk'vm GHUWtMeInch“

und das Ministerium nur parlamentarisch "91???“ Constitu-e

glaubten auch wirklich, daß dies der Sinn

. ., -- umn wardie non sey. Das Band, was die Coalition JlsoparlFmIZtariW-n

s ;- opuiairen "“ . 3111:1:ii.1"3.3ch,w.x „.,.. “ck “192337293.“ Anderes, aber den Worten nach kamen sie Ü “" "' ' '

. ikt at liegt vor; wie sie Coalition mit Hülfe oer PZEUFRFM 3111; eine Majorität zu

unfähig iik- *" “ck ““"““- Ber ältnisse und hat fich durch SMF"!!- "(Mtois'ßxz'xxéatxéaéliü asker nun zu erwirkten? Es die ret?“ eine Auskunft- ein Heil zu„geben. Der König hat schkkntbnéz aus seine Rechte, den conftimeionnellen Fyrmen ge- alleQd“ Kammer bewilligt“ Begnüaen "ck mm M wohlmei- mzßéen und “„New," Glieder der Coalition damit, schweigen ZzngezzmsWften mehr und mehr und wenden. sich noch Meh- rere der alten Fahne wieder zu: so wird siZmit kleinen Mo- oißcationen die Fortsesung des alten vskems 'ergxsm. wäre dann das Ganze nur ein confluutimmU' _",

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