1839 / 179 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

ein im mittlern Europa gegenwärtig in roßen Massen so ge- wöhnliches Verhältniß, daß hiernach das ahr 1838 in Bezug auf Geburten und Todesfälle für ein mittleres angesehen jver- . den kann. „In den einzelnen Theilen des preußischen Staats ;

senken fich allerdings diese Verhältniss sehr verschieden, und 1

es kamen durchschnittlich auf hunderttausend Einwohner, in den Regierungsbezirken Geborne Gestorbne Zuwachs " ' “.' 3217 490 Röntgsberg ......... 3137 900 Danzig ........... 3993 2861 . - ** '0 1413 Marxenwerder ....... 410.1 30.) 1692 4021 25/13 otsdam .......... 3797 2661 1136 Yanksurt ...... . . . . . , . ». 1064 Stettin ........... 40-15 22151) 4015 2278 1737 ' ....... 1511 JTAYW " 41.15 3010 4721 3867 1857 Ltkgnitz ........... _ 801 ' “1 bur ......... 3114 2743 MM“ 9 3875 2566 1309 Etfart ........... ' 1302 9.1811111161' 3270 2742 3013 1596 ?( nsbel'g .......... 4017 12.37 Köln 4114 3071 2702 330 Kohlen; ........... 3971; Tr:?r ............ 3773 2629 11/11 2828 952 “'C-s «giebt fich hieraus in den einzelnen Regierungsbezir- 1911 eine Verschiedenheit des Vckhättnisses der zu Anfange des zu den Gebornen von 4724 auf 3276 zu den Gestorbnen von 3307 auf 2189 Es schwankt hiernach für die gleiche Zahl Lebendyr die Zahl 311" Geöornen in dem Verhältnisse wie 100 zu 69, dxe Zahl der tkag dcs Zuwachses sogar in dem Verhältnisse wie 100 zu 24. Das meiste von dieser Verschiedenheit beruht auf dem Zu- betccr, de'c Tagelöhner und des Gefindes, das ist überhaupt der bei weitem zahlreichstcn Einwohner-Klassen, der sich aus Ber- 1113 und Gewohnheit befestigt haben, aber Vieles beruht auch an zeitlichen Einfiüssen, Welche unvorhergesehen entstehen, und oder Hemmung des erkchrs durch ungewöhnliche Ereignisse, Aerndcesegen und Mißärndten in Folge außerordentlicher Wit- sundhejtSzustandes unter den Menschen und unter denjen'igcn Hausthiecen, von deren Gedeihen der Wohlstand des Landes fi1'1sse sehr kennt11ch hervorgetreten. _ Sehr allgemein zeichnet fick) Oberschlefien durch eine große aus, als das Münsterland durch den vollendetsten Gegensatz v0n beiden. Dieses geschah auch im Jahre 1838, Wo der Regre- dic wenigsten Geburten im Verhältnisse gegen die Anzahl der chenden hatte. Eine große Anzahl von Todesfällen tsk mjofet'n die Sterblichkeit in keinem Lebens'alxer so groß ist, als ,in de_r frühesten Kindheit: aber auch abgejehen hiervon erschemc dee Theälen des preußischen Staats; der Regierungsbezirk Oppel-n hat in Folge beider Veranlassungen im Jahre 1838 auch dre nicht ansehnlich genug, um nicht noch einen Zuwachs übrig zu lassen, welcher den mittleren des ganzen Staats noch um ermas die geringe Anzahl der Geburten beschrßnkt; auch erscheint die mittlere LebenSdauer außerdem dort an1ehnlich; demohngeachtec steht derselbe noch unter der Hälfte des Durchscixnittes für den ganzen Staat. Die Provinzen Pommern, Preußen und Posen ringste Sterblichkeit bei bei einer beträchtlichen Anzahl der Ge- burten: doch entstehen in einzelnen Jahren bedeutende Aus'nah- als in den vier dichter bevölkerten Provinzen Schlefien, Sach- sen, Westfalen und das Rheinland eintreten. Am meisten leiden Brandenburg, und besonders werden die regelmäßigen Fortschritte der VolkSvecmehrung am seltensten in den Regierungsbezirken Kös- Regierungsbezirken die verhältnißmäßtg geringste Sterblichkeit Frankfurt; und nächstdemse1ben Stettin und Kös11n. Diese nißmäßig beträchtlichen Zuwachs: doch Werden fie hierin von „Bromberg übertroffen , we1ches zwar eine etwas grdßre Sterb- burten hatte. Aueh übertrifft der Regierungöbe ick „Posen in dem Betrage des ZUWachses noch um etwas den egurungsbe- no kärkern Mehrzahl der Gebornen überwogen wird. Die gathe'Provinz Posen litt schon vor dem ersten Auftreten der mals besonders stark durch jene Seuche angegriffen,_11nd hat erst in den lehren Jahren durch einen bessern Gesundhettszustand wvrin fie durch schnelle Fortschritte der Bevölke-rung fich beson- ders auszeichnete. Jeßt smd es die Landesthetlx ostwärts der na me der Eimvohnerza 1 zurückbleiben. Sie litten schon be- soYders stark durch die holera im Jahre 1831: seitdem smd des gewohnten Verkehrs heimgesucht worden. Am allgemeinsten hat ihnen jedoch die naßkalte Witterung der leßten Jahre ge- daß die wohl zu wenig sorgsam verwahrten Kartoffelvorräthe während des strengen Winters 1837/z erfroren. In Folge der des RegierunJSbezirks „Königsberg die Zahl der Gestorbneu sogar noch die Zah"

Welche zu Anfange des Jahres 1838 lebten, während desselben ' 9“3 3073 Gumbmnen ... . . . .. 31 1131 oscn............ 4262 2570 _ Bromberg ......... 20-8 3853 2189 1752 “Kö“m 3829 2318 1135 OW!" """""" 37-17 2946 971 ?Nerscburg ........ . ' 3840 2513 534 Menden 4609 2700 1043 Däffcldorf ......... 4098 2725 1207 “31111211 ............ 3780 Jahres Lebenden bei dem ZUWachse von 2078 auf 490 Gestmbnen in dem Verhältnisse wie 100 zu 65, und der Be- sxande der kleinen Landwirthe, der Handwerker und Fabrikar- häitniffen entwickelt, die fich geschichtlich gebildet und durch Ge; nur während ihrer kur en Dauer wirksam sind; wie Belebung terung, und besonders auch Störungen des regelmäßigN Ge- wesentlick) abhängt. Auch im Jahre1838 sind beiderlei Etn- Anzahl der Geburten, aber auch der TodesfäUe eben so sehr rungsbezirk Oppeln die meisten, der Regierungsbezirk Münster die natürliche Folge einer großen Anzahl von Geburten, als stensdauer in Oberschlefien kürzer, als in den meisten andern verhältnißmäßég größte Sterblichkeit: indessen war dieselbe noch übsrtriffc. Jm Münsterlande wird zwar die Sterblichkeit durch bleibt jährlich nur ein kleiner Zuwachs übrig, und auch dieSmal auch selbst noch Brandenburg, haben im AUgemeinen die ge- men hiervon durch Méßärndten und Seuehen, Welche hier öfter, hiervon Preußen und Posen, sehr viel weniger Pommern und lin, Stettin und Frankfurt gestört. Im Jahre 1838 hatte unter allen drei Regierungsbezirk: haben daher auch einen verhän- lichkeit, aber nur in Folge einer sehr großen Anzahl von Ge- zirk Frankfurt, indem seine Mehrzahl der Gestorbnen von einer afiatischen Cholera sehr beträchtlich durch Faulficber, wurde nach- bei lohnendern Aerndten die frühere Stellung wieder erreicht, Weichsel, welche durch große Kalamitäten besonders in der Zu- s1e theilweise durch Ueberschwemmungen, und durch Störungen schadet, welche schlechte Aerndten erzeugte. Hierzu kam noch, hieraus entstandnen Noth" übertraf in den südlichsten Kreisen durchschnittlich war der Ueberschuß der Ge ornen so ger 119, daß

der Gebornen- und im an en Regierun sbezirke .- , ' g ' Tagesmittel: 334,92““Par...+13,40R.„+8,49R... 13ka- W-

750

er in Beziehung auf den Zuwachs déesmal den niedrigsten Plaß unter allen Regierungsbezirken des ganzen Staates einnimmt. Der Regierungsbezirk Gumbinnen stellt fich zivar um Vieles besser: doch bleibt er auch noch weit unter dem mittlern Durch- schnitte des Zuwachses für den ganzen Staat. Der Durchschnitt für die Regierungsbezirk: Marienwerder und Danzig fällt nur deshalb günstiger aus, Weil die Sterblichkeit Westwärts der Weichsel sehr viel geringer war, als ostwärts derselben, und durch die Verbindung d1eser beiden sehr ungleichartigen Theile ein mittleres Verhältniß entsteht. _

In den vier dichter bevölkerten Provinzen des preußijchen Staats zeichnen stch cini e Regierungsbezirkr jährlich durch be- sondere Geburts- und terblichkeits-Verhältniffe aus. Zwei derselben, Oppeln und Münster, smd vorhin schon deshalb näher erwähnt worden, weil sie, besonders in Bezug auf die verhält- nißmäßige Zahl der Geburten,.die entgegengeseßten äußersten Gränzcn im Staate bilden. Es bleibt daher hier: nur noch hxr- vor zu heben, daß der Rechrungöbezirk Liegmß auch [ährlxch nur einen gerinqen vaachs hat, weil die Zahl der Geburten, ohne grade auffallend klein zu sein, doch in der Regel etwas unter dem mittlern Durchschnitte für den ganzen Scaar bleibt, während die ebenfalls nicht auffallend große Sterblichkeit doch die Mittelzahl für den ganzen Staat übersteigt: auch im Jahre 18:18 war der Zu1vachs im Regierungsbezirk Liegnikz so gering, daß nur die Regierungsbezirke Münster und Königsberg in die- ser" Beziehung noch niedriger stehen. In der Provinz Sachsen zeichner sich der Regierungsbezirk JNagdeburg fast jährlich ebe,n so durch eine geringere Zunahme der C'énwvhnerzahl aus, Wte die Regierungsbezirke Köln und Lichen in der Rheinprovinz. Doch stehn fie hierin in der Regel beffer als der Regierungs- bezirk Regnitz: und auch im Jahre 1838 betrug der Zu- wachs in ihnen beträchtlich mehr, obwohl er noch erheblzck) unter dem mittlern Durchschnitte für den ganzén Staat :|. Sehr auffallend zeichnen steh daqegen durch 1chne11e Fort- schritte in der Bevölkerung in der Regel die Regierungsbezirke Minden und Trier aus. Auch im Jahre 1838 hatte JNinden eine sehr beträchtliche Anzahl Neugeborner bei mäßiger Sterb- lichkeit, und daher einen ansehnlichen Zuwachs, Welcher dem des Regierungsbezirks Posen sehr nahe kam, obwvhl die Be- völkerungs; und die Gcwerböverhältnjsse dieser beiden Landes- theile sonst sehr verschieden find: Aber Tyier hatte im Jahre 1838 nicht den sonst genoohnten Zumachs, und blieb vielmehr noch beträchtlich unter dem mittlcxn Durchschnitte für den gan- zen Staat, indem die Zahl der Gebornen zwar nicht besonders niedriger, die Zahl der Gestorbnen aber größer ausfiel, als in gewöhnlichen Jahren. Der Grund hiervon scheint jedoch in Verhältnissenzu liegen, welche bereits im Jahre 1837 vorhan- den waren, und damals noch nachtheiliger wirkten.

Mic Anrechnung des Zuwachses durch den Ueberschuß der Gebornen während des Jahres 1838, fte1-1t fich am Enhe dcffe1- ben die Einwohnerzahl der einzelnen Regierungsbeztrke mn Einschluß des Militairs folgendermaaßen * Königsberg . . . . " Breslau ...... . 1,039,461 Gumbinnen . . . 818,346 Danzig ....... 851,044 ONarjenwerder. . . 604,196 Posen ....... 661,139 Bromberg ..... 316,68.) Potsdam 407,4/10 Frankfurt ..... 423,937 Stettin 510/200 Köslin ....... 4:11,148 Stralsund ..... 777,081

467,480 451,907 375,029

110,1 13 56:1,212 353, 171 506,054 801 ,924 889,046

1,016,7 36 748,3;36 472,577 371,766 162,852

Oppeln ....... Liegnikz

WTagdeburg ..... Merseburg ..... Erfurt ........ Münster ....... IJTinden ....... Arnsberg ...... Köln ......... Düffeldorf ...... Koblenz ....... Trier ........ hi;t'zu neben; Achen ........

stehende . 8,135,743

Summa . . 14,271,530 Zusammen . . 8,1;55,743

Hieraus ergiebt stch far die acht Pcovmzen nac!) dU' Cm- theilung für die Verwaltung nachstehende EinwvhnerzahL _. Preußen auf. . . . [178,03 geog. Q. ON,. . . 2,1 12,020 Posen . . . . 536,51 » » . . . 1400070 Brandenburg 730,94 » 1, „02,012 Pommern 574,40 100-0190 Sch1efien 741,7. 2, 408,80! Sachsen 461),63 1,582,620 Westfalen 367,96 [“ZA-(12.1 Rheinprovinz . . . . 487,14 . . . 2502640 derganzeStaat » . . . . 5077,41 . . . 14,271,5;10 Die lung zu Ende des Jahres a1so Zuwachs im

1837 hergab für die Provinzen Jahre 1838 Preußen ....... 2,152,873 .......... 19,1). Posen ......... 1,169,706 .......... 21,261 Brandenburg . 1,741/111 .......... 23,00] Pommern ...... 990,285 .......... 16,910 Sch1efien ....... 2,679,473 .......... 29,378 Sachsen ........ 1,564,187 .......... 18,433 Westfalen ....... 1,326,467 .......... 15,100 Rheinprovinz . . . . 2,473,723 .......... 28,922

der ganze Staat . . 14,098,125 .......... [73,405

Roct) überfichtltcyer stellt sich das_Bevdlkerungs Verhältniß der Haupk-Landestheile folgendermaaßen. Es hatten zu Ende des Jahres 1838

zusammen . . . 6,1;55,787

Einwvhner mit Einschluß des Militärs

3,363,520

in Folge eines Zu1vachscs von

die beiden östlichen Provinzen Preußen und Posen . . . die vier mittlern Provinzen Brandenburg, Pommern, Schießen und Sachsen . . die beiden Westlichen Provin- zen Westfalen und Rhein . „(„

Summe wie vorhin. .

40,941

88,382

44,082 173,405

“__;

7,063,738

3,844,272 14,271,530

H. Meteorologische Beobachtung. _ Morgens Nachmittags Abends Nach einmaltger

1839. 6 Uhr. 2 Uhr. 1011111'. Beobachtung.

28. Juni.

Luftdruck ......... 335,61““Par. 335,09““Par. 334,08““Par. Quellwärme 8,80 N. Luftwärme...... -|-11,10 N. +17,00 N. +]2,10 R. Flußwärme 13,80 R. Thaupunkt...... + 8.30 R. + 8,10 N. + 8,110 N. Bodenwärme12,80 R. Dunsisättigung 79 pCt. 59 pCt. 81 pCt. Ausdünnung 0,036“ Rh. Wetter............ trübe. bezogen. bezogen. Niederschlag 0,335“ Rb. Wind ...........„ W. W. W. Wärmewechsel + 17,2 9 Wolkenzug - W. ... + 9,8 0.

1

1 1

Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 28. Juni. Abgang Zeitdauer Abgang Zeitdauer

von um Uhr St. um Uhr M.

Berlin 7 Mrg. 7 Mrg. 44

Berlin 87:- v 10 v 40

Berlin 114 v 1 Nm. 39 PotSdam 4 »

Berlin 2; Nm. 46 Berlin 4 ; Potsdam 8 Abos. 52 Potsdam 9

Berlin 6 v » 48 Berlin 101-Abds. Potsdam 12; Ns. Die leste Fahkt von Berlin mit Pferden.

') Extra:Fabrt. "1 u e r 8 6 k | e.

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Königliche Schauspiele.-

Sonntag, 30. Juni. Im Opernhause: thtgenia in Tau- ris, große Oper in 4 21th). Must! vom Ritrex Gluck.

Montag, 1. Juli. Im Opernhause: Norma, Oper in 2 Abth, mit Tanz. Musik von „Bellini. (Dlle. Osten, vom Hoftheater zu Stuttqart: Adalgisa, als Gastrolle.)

Zn Potsdam. Zum erstenmale: Der reiche Mann, oder: Die Wasserkur, Original-Lustspiel in 4 Abth., vom [)r. C. Töpfer.

Dienstag, 2. Juli. Jm Schauspielhause. Zum_ xrjken- male: Der reiche Mann, oder: Die Wasserkur, Ortgmalx Lustspiel in 4 Abts), vom Dr. C. Töpfer.

Köni sstädtésches Theater.

Sonntag, 30. uni. Neunte große Voirfteayng der akro- batisch-athlecischen Gesellschafc des Heryn M. Aver-mo gus Rom, in 3 Abth. Vorher: Vetter Benedtkt. ,Lystsptel m 1 Akt, von L. Angely. (Herr Beckmann wird _hterm zum leßtenmale vor seit1ersechswöchentlichen Urlaubs-Retse auftreten.) '

Montag, 1. Juli. Zehnte große Vorstellung der akrobateschx athletischen Gesellschaft des Herrn Mechael Averino aus Rom, in 3 Abts). Vorher: Der Obrist von [echszehn Jahren. Lusk- spiel in 1 Akt, frei nach dem Fkatxzösijchen, von B. 21. Herr-

manY-Iienstag, 2. Juli. Der Brauer von Preston. Komische

Oper in 3 Akten. Musik von Adam. (Die Herren Eicke und von Kaler, so wie Dae. Dickmann Werden, von der Urlaubs-

Reise zurückgekehrt, hierin wieder auftreten)

An die Leser.

Die vierteljährliche Pränumeracion der Staacs-Zeitung beträgt 2 Rchlr. Pxeuß. C011r. für das Inland. -- Bestellungey f11r Berltn werden in der Expedition selbst, (Friedrlägs-Skraße Nr. 72) gemacht und jeder Pranumeranc erhalt das Blatt durch die Scadrpost, schon den Abend vor dem angegebenen Datum, frei ins Haus gesandt. -- Auswärtige, des In- oder Auslandes, bewirken ihre Bestellungen rechtzeitig bei den resp. Post- Nemtern; wer dies Versäumt, kann nickzc mit Gewiß- heit die Nummern erwarten, die vor der hier einge- gangenen Anmeldung erschienen sind.

Verantwortlicher Redacteur Arnold. Gedruckt bei A. W. Hayn.

Beilage

5'2

Beilage zur Allgemeinen Preu

761

ßischen Staats-Zeitung .212' 179.

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"* K

Inland.

... -- Trier 16. Juni. Die Beiträge der Gemeinden zu kirch11chkn Zwecken betrugen 118,179 Mchn., wovon 36,345 Rthtr. zur Unterhaltung und 10,450 Rthlr. zu Neu- bauten von Kirchen, 11,011 thlr. zum Neubau und zur Un- terhaltung der Pfarrhäuser, und 49,683 Rtbltx. 4114 Zulage für die Pfarrer und Kapläne, der Rest aber an dce Ktxchen-Kassen gezahlt wurde. Dae Ausgaben der Staaes-Kasse 018 das" Ktr- chenMsen beliefen fich auf 98,888 Rthlr., davyn 88,136 Rthlr. für die Katholiken und 10,152 Rthlr. für dre Evaygeltschen. Der Ertrag der Kirchen; und Haus-Kollekten War tm Jahre 1838: gemeinschafcliche 112 Rthlr., evangelische 210 Rthlr. und katholische 167 Rthlr., zusammen 489 Rthlr.;*die Schenkungen und Stiftungen für katholi1che Kirchen beliefen steh auf 5729 Rthlr

... Elementarschulen maren am Schlusse des Jahres vorhanden: 739 katholische, 142 evangelische un_d 7 jüdische, zu- sammen 888, 31 mehr als im Jahre 1837; außerdem 2 Mittel- schulen, die Bergschule in Saarbrücken, 3 höhere Töchterschule", 4 Bürgerschulen, 3 Privatschulen für Töchtcr höherer Stände, die Domschule und die (Gewerbschule in Trier, 2 Gymnasien, das Seminartum für katholische Schullehrer und das Priester- Seminarium in Trier. Die Clementarschulen besuchten 74,382 Kinder, nämlich 38,047 Knaben, 36,333 Mächn; 63,270 ka- tholische, 10,480 evangelische, 638111011che und 4 Kinder der Menoniten. Die Gemeinden leisteten_78,059 Rthlr. Beiträge für das Schulwesen, von der Staats-Kasse wurden, außer den Beiträgen für die Militairschulen, 5551 Rrhlt'. verwendet. Die Penfions-Anstalc des Regierungs-Bezirks für SchullehrewWitt- wen und Waisen zäh1e357 Mitglieder, hatte, einschlicßlick) des Be- standes aus dem Jahre 1837 von 8243 Rthl1'., eine Einnahme von 10,648 Rthlr., eine Ausgabe von 1248 Rthlr. und einen Der stand 9-100Rthlr. Mehrere Wittmen und Waisen genießen bereits die Wohlthaten dicser Anstalt.

Wissensckgaft, Kunst und Likerarur.

Berlin. Der Verein zur Beförderung des Garten; baues in den Königlichen Preußischen Staaten beging am 23, Juni d. I. die 17te Jahresfeier seiner Slistung, 171 dcn ihm hierzu tmr ranke0§w_crty:r Wodlgencigtbeék auch dicswal überiaffsnen Räu- 111en- der 51011191. Akademiceu der Wissenscixxften und der Künste. Zu Üpp1ger Flake prangten im mannigfachßen Farbeuglanze die 111211111- ligen Blinden von *nahe a„u 4000 Topfgewäcßscn, in den aneinander- stoßendcn drei großen Salx11„,1un1 fcfiiichn Schmucke f1111s1fi11nig ßeordnet, d'urck) dtc Herren Hokgartner Brasch 11110 Hampel. Die 1017- ichficu Früchte„vonxer üolzcnxAnauas 016 zur bescheioencn Karlos: fel, in einer für dre Jahreszen selt€11en Mengc, durch den Herrn Kunßgärtner Gaedegnzxehcnd aufgesteüt, xtregtcn aUgeweinc Bewun- derung. Aus den K011191.Trcibereicn zu SanHsouci, wie aus den hie- sjgcn und umliegenden Handels: und Privatgärten, stritten hier um den Rang: die vcrschiedens1en Traubensorten, mit den edelsten Pfir- sichen, Pftaumeu, Kirschen, Aprikosen, Melonen Und Erdbeeren, 11m- geben von wahren Gebüschen der auWezeicHnetst-sn Ananasfräcvte, aus den Treibereicu Sr..1éöuigl.Hobeit des Prinzen 20wa und der Herxen Gaede, Fuhrmann und Jod. Pet. Bouché, bci dencn die un- gcwolxnlickx Größe der Früchte von der Zucht des Herrn Hofgärmers ZUM“ ganz besqnders in die Augen s1el, so wie eine von dem

räsl1che11 Obergärtncr Herrn Joscht zu Tetschen in Böhmen cin- gesandte Frucht d'xr EnviYe-Jnanas vorzügliche Aufmerksamkeit ver- dtcnte, und 12 mackmge Oergclstangqn, 3 Pfund sevmer, vom hiesi- gkn Handelsgärtncr Herrn «11111113; 11111): minder a1kge17.11111t Winden. Ein zweiter Fruchttisck)xaqßschlwmick) mit den Erxeugu-ssen der Kö; nialicncn Txeidereien 111S11-01111111111FU 11110 mit einem zahlreichen Sor.- 11111e11t der edelsten Erdbeeren neben den Erßlimgcn 011" wertßvollcn Kartoffc11111d eincm Kästchen der ausgezeickzmtßcn Bkumcn 2011 11010 11110101, d11rch den K11111'1f1c1s: des 913111ng1 Hofgéirtners „**)-21111 91111- 11er, gleib lieblx'ct) 111101002111) besctzt, sesselte 0111010110110) “Das.- 111111.- raséme Auge. Zur großen Gcnygthuung aller Derek, die 1111“ .Hcrsl-cl- lung des in 1ei11cr,Gesammthe1t eben so imposanten, 01.4 in seinen Einzelnvciten liebxßxzendey Anblickxs b„eigetragcn, gernhte Ihre Rönégl. Hovsit die Prinzeum 211311130111. bet Hochstihrcm Bes11c1)edcrfcstiicl)11e- sch111i1cktenRämue,S1ch_zua11ßcrn,daß dasFortscvxcith derWirksamch des" Vereins ans dcm1u11 ]cdchahre wachsenden R11cht1111111cdicscr 311111111: zen: und Fr11ch1-Ausste111111g.sicbllick) hcrvorle11chle. In der That 1101“ noch keine dk]: frl1bcre11Yusnellt-11gen so reset), und glänzend wie diese. Mjr gewohnter 211001111111 w-ar aus den Sché113811 111111112 mit Recht berühmten botamschxn Gartens, wie aus dcn fibrigen Königlichen nnd ijnzlickycn Garten bier 1111d,z11 Potsdam, Charlottenbmg 11110 der Pfauen:In_sel_, aus dem 1113110) sicb verschö11c1ndcn Tbicrgartcn und dem Uuive1*1it11ts.;Ga1tkn, aus der Gärtner-chr-Anstalt, dcr Lan; deS-Baumschule :c. 1111,vo11111 Maaß: dazu beigetragen. Mit a11er Liebe und BereitwiUigkcn baliten 111cht nur die dem Vereine axxgcböxi- gcn Gartenfreunde und Cultwateurs, sondern auch vie1e andere der 11ng10 Kunst: 11,11d Handels-Gärtner und Privat-Garten-Bcsißer fick) becife1t, ihre schoan11 Erzeugnisse beizubringen und 100010) 1111vcr- kennbar die _rege 401110011111: bekundet, dcreu die Besireduxxgeu des Vcreins fich1ortda11crnd erfreuen. 2111es AuMezeicbnetc nnd Scßönc dieser großartigen Zusammcnßcünna cmzcln a11fz11f1'1111'x11, alle Namen der vielen The_tlncdmxr zur Herstellung derselben zu nennen, vsrk-ietct der Raum d1c,zcr Blätter; nur einige, durch Neuheit, Seltenheit oder besondere Schonbeit der Exeyxplare merkwürdige Gewächse, neben den Namen ihrer Bessey (1111191119160, mag uns vergönnt seyn. Se. Ex- cellenz der Herr Minister vvn Altcnßciu hatte durch ei11cA:15wavl seltener Topsrosxn den Fkßsäwmck erhohen lassen. Ans dem botani- schc11 Garten glänzxe, ned„cn pen wcrtbvollsten aliégcxeichneten Cacteen und aniüancn eme mgckmgk Gruppe ausgezeichneter cxotisMer Ge- wächst in imposatzlcr BllUdenpraM, vor Welcher, nach Anleitung des Herrn Garten-Dtrekwr Otto, cine lnstiae (9110111110: sclxcncr Orchi- deea mit ivxxn bewyydernéwyrßhcn 2310111111 fick) 111115041, wie: 811111- 1101100 111515111182, ""l"-"11111" [21100100 !*;11111'01-11111, 0. 111111111111, 1). 111111- 111111, 1501110111110" 6001110111111", 1111110311 1701110811, (“1111150111111 111- 1-11111111 , )()101111011 _89115110115: 1117138111010 1111101011111111, ('11121111110 xomcrit'olju , ()3'11111111111111 1111111111111111111. 21110" dem Königlichen Garten in Monbijou war _ßesondsrs merkwürdig 1111 schönes Exemplar der hier noch 11c11m 1110115111611ga115. umgeben von e111cr anziehenden_ Grup_pc vorzlig_ltch_sckoner Exemplare von 011111. „1111101:- 818 und 1311111011113(4111'31111413115- Yllgeuxeine Bewunderung earegte die vom Herrn Hofg rtuer Riemer 111Schönhausen mit großer Sorg- falt gezogene z9vlre1che Sammlung Schottischer Federnelken (1011118), Von den mannigfachen Psanzsnscbäsen der übrigen Königlichen Gäf- ten und aus der Landes-B.111m1chu1e, maren durch vorzü liche Mü- lbenfäüe und Schönheit der Exemplare ausgeze1ch11et= 117,11 13:1 113130551, 101111113 larifaliu, 6311818111011 und die von würzigen Bifithen wie mit Schnee überdrlkten mächtigen Orangen-Stämme aus dem Schloßgar- ten zu Charlottenburg, so wie die zahlreichen schönen Georginen von eben daher. Den Uuwerfitäts-Garteu repräsentirte HerrSauer durch eine Auswahl von Farrnkräutern, unter denen „4010506110111 211011201110 sah aus eichuete; aus 19!!!" 11eb11chen Gruppe erhoben fia) in vorzüg- |ich seh'nen Exemplaren 1,1",11111111 8511111011111 und Marantz 2910-1112. Die überaus reichen Beitrage aus dem Prinzlichen Garten von Bellevue zeugten von dem Kuußfteiße des Herrn Hofgärtuers

!-

Bra , durch ein glänzendes Sorlixneux aqsgezeichneter elar o,

niens,chwovon die vorzüglichstea: 171111611131 (1011611111, 81110Y11 112-1-

(111111, “1011151151119, „4112111139, 931]0c1ch111_9, 111111139 1.1'0110111'11119,

änguxcixzimum f351110511111, bjlabiat11111, 111111111115 11011051155111111111, 11011. 0311181111111, raäiatum. 1111051110, 113111311179111"; fekuek dUkch klick)? Col- lektionen vorzüglich sch3uer Rosen und Üalccolarien, unter denen (".11

000111110 (138885, 0115016ca und 010g1111§ fick.) auöKeiameten, und denen eine Reihe der herrlichsten Exemplare von ert 1111111 1111111101111, 6101"- 1111111 111300101", 1111008111110 3181113110511, 311113111 010111111101, [5131111150111 1111111110, 1101011111 1111111111111, 1.11111111 1011g11101'11111, (1111111111115 0811111111118, 1011101111 1115111011 und 108911, 1111011 K'1*l11]'1('-')§«'1, (".11'11éé1, 11111111110101111 (*U- [.:-03511111 sick) ausch1oß„geziert duroh Guirlanden vou “11111111101ng 411111.- und 101103111110. Aus dem Fürstlich Radziwillschen Garten waren auSgezuchnet: 11101an ('11111611518 und 5190111501111; 81111110ka. Von den werthvoüen Bcnrägen dcs Geheimen Ober-Hof Buchdruckers Herrn Dccker waren besonders mekaürdi-z: 8511111111100 61161'1111-11, “110111190- 111111 „1101021011011: und 71“. ck100101'11111, 1,0330 1111011118, ein 111116011ng szxmplar ven 3110521 111011050 in höchster B111:he11fi111e, eine Rabe 1chvn gKogeznr Hvaciuthcn :c. Aus den schönen Sammlungen de-Z Herrn ausmann Westphal verdienen vorzüglich Erwähnung: (;]-1115.»- 1115 1011108115, [111161101'1111111§, 0111111110118 und 0111111111, ('1011111011111'011, 3011011101111", (71111111118111011001111111, 111111 1011011111111. Ju dcr itbcraus fck;011e11 erxppe aus 0:11 Beiträgen des Herrn Kunügärmers Lim- vrcclyt waren ausgezeichnet die 1111geu11111 starten, mit Mülhen bedeck- tes] Exemplare von 01101115 811001115115, vorzügliä) schöne (*;1111510111011 11111'111111111115 und 80111]101"1101“0113, mit 11113111911ng Blütbcn, zwei 112118 aus dem Saamcn gezogene „411111131115 von a11ßerorde1111ichcr Größe und Farbe11pracht, ein; Reibe Vorzüglich schöner Ranunfeln, cjne glänzende Collection von 1911171151011, unter denen ein Exemplar von 1'. 111011052 mehr denn 200 Bliitben xäblte, 1111?) eine zahlreiche Pekar- aoniemSammlung, von dsr 1). [9111101101 111111011111, 1111110111101“, 1111111111- 1-000011111180, .411Y115111111 1051110511111 U. 11. besonders vervorxirablteu. Vom Knuügänner Ferm Schultz waren 111c13t minder 1071312 Pelar- (10111211, Georgius", ochstämmige Rosen und Tbceroseu beigebrachk. Vom 1111111111010“ Herrn Mathieu war bcsox1ders bcmcrkenswcrtv (11811 110111118. 1,01111'11011111111 111110115 3110171011111, ("1011111114 11011110 11.10 171110! 0111111111011111 vou seltener Sch611beit. Vom Herrn P F1"- Bouché war unter Anderem beigebracht ein ungemein großes, 01511)- tig vlühxndes Exemplar von 119113 112011010011. Vom Kunügärtuer Herrn Kuhfeid 11: Pankow waren merkwürdig, die reichen Sortimente schöner Rosen, Georginen und Caickolaricn. Vom Herrn Justi rat!) Meyer zeichnete fich aus: 4030111 111111-11011111111. und vom Herrn 5911111) ein mit Blüthen bedecktes Riesen:Exemp1ar von 1111381211110». Merk: würdig waren unter den vom Kunügärtner Herrn Faxxst beigebrach; ten vielcn Pflanzenschäßen ein ungewöhnlich großes Exxmplar von (“810115 1110110111010; mit 39 BliitheukUOSpen, vorzüglich schöne Rel; ken und um zweitenmale blühende getriebene Rosen. Herr Kunst- aärtner llardt hatte die Ausstellung bereichert durch eine ansehnliche Sammlung a1tsgezcichneter und seltener Cactecn, unter denen viele Original-Exempmrc aus Mexiko. Eine ähnliohc Sammlung schöner und srltener, an Blüthen reicher Cacteen, worunter (“01-005 153719511 mit 2 Blumen, batte Herr éüncknr beigebracht. Gruppen hochstäm: mfgcr Rossa vom Handeng'rtner Herrn Fuhrmann erregten Bewun- derung. Dcr Kunstgärtucr Herr Rönnenkamp hatte mehrere Bego- nia-Arten in vorzüglich schön blühenden Exemplaren aufg5snllt, und vom Handelsgärtner Herrn Zietemann waren ausgezeichnete Horten- ficn geliefert. Aus den mm1cherlci bcacixtenswertden Beiträgen der Gärtner-Lehr-Anstalt verdient, wegen besonderer Schönheit und Blü- thenfülle, noch Erwähnung, ein großes Sorttment Balsamincn. Auch dürfen nicht unerwähnt bleiben, die vom Kunstgärtner Herrn Tous- saint in kranzförmigcn Blechkästchen zierlich geordneten lieb11chen Blümchen unserer Feidfsor, so wie sein in Schixmform äußerst kunst: voll gezogener ungewöhnlich großer Epheustamm, mit einem tronen- äh11lichen Knopfe fiber dem ausgespannten Schirmdackyc.

, Schon in den „Frübstnndcn hatten die weiten Räum; mit den Freunden Florens und Pomoneus fick) Fcfüllt. Gegen 12 libr zogen die vexsammeltcn Mitglieder des Garten au:Vc1cinsén dcn Sisuugs- Saal der Akademil der Wissenschaften sfcl) z11r1'1c1“ uud schrittcu zur statutenmäßigen Wahl ihres Vorstandes, welche fast mit Einstimmig: keit die bisherigen Mitglieder desselben in ihren Aemtern bestätigte, nur mit der Ausnahme, das; in die Stelle des Herrn Rechnungs- Ratys Schneider, welcher nach 141ähr1gcr dankenéwerWer Verwal; tung dax Ehren-Amt als Schaßmc117cr niedcrg-lcgt hatte, der Kriegs- Ralh Hevmck), mit Beibehaltung seiner SM]: als Secretair der Geselchhaft, znmScha meister erwählt ward.

Ngckxbecndiglem ablakte begaben fiel) die zahlreich versammel- ten Mttgltcder und die dazu besonders eingcxadenen Fremden 111 den, mit der von Lorbeeru und Palmen sinnig veschatteten und mit Myr- ihen und Rosen umgebenen Büste Sr. Majestät des Königs, festlich gestymückten großen Saal der Akademie der Künste, zur Anhörung des Vortrags des Direktors, Herrn Geheimen Medizival-Ratbs Link. Derselbe “begann mit der erfreulichen Nachricht, daß der erlust, den der Verem an Dem Bestande seiner Mitgiiedcr, durch Ableben oder andere Ursachen, in_“oem verfiossenen Jahre erlitten, nicht nur crseßt werdet), sondxrn da]; sich auch die Zahl der Mitglieder vermehrt habe. Er 11111pfte 111era'11 dic“ wehmütbigen Erinnerungen an die dem Ver: eme :brurcu und beruhmtcn Namen, die der Tod ibm entréssen, wic: Sr. „Durchlaucht Ludwig 111], Landgrafen von Hessen-Homburg, des Gronkauzlers v. Bevmc Excellcnz, des Geheimen Rc iert111gs:Ratbs Erbkam. der Professoren Klenze und Gans, des Prefidenteu Knight 111 Lyndon, des Hofraths 111". Kreyfig in Dresden, drs Pharmaceu- tcn Hunnemanu 10 London 11. A. Der Redner ging sodann auf die 0111211211 Verwaltungs:Angeleg111heite11 des Verring- 1'ibcr, gab eine lleber11cht des Kasstn-Zusiandes, gcdackte der mit dem kakill in Ver: 0111011119 scbx:1dcn HL-Gesellschafecn f1'1r verwandte Zwecke, der Be- retchcr1111gse1ner Blbltothek, gab Nachxicbt von dem Zustande 1111d dex), Leinungen der LaudeS-Baumscbuls und von der Wirksamkeit der Gartn§,r:Levr;_A11stalt, der erst 111 diesen Tagen 11:11) ein 11c11es Merk- mal„Kon1g1. Huld 111 der Allerhöohsten Bewilligung der Mittel zur

2110011111; eines neuen Gewächshauscs in Schöneberg zn Theil ward.

1efen Anklang fzmdey die hieran geknüpften Worte des ehrfurcbts- 111111211 Dankes ftir diesen neuen Bewais der Gnade S1“. Majestät fur emxs der dem Vereine genau verbundenen Institute, und aus der Seeke ]edes Einzelnen hallte es wieder, in dem geffihlvollrn AuSrufe des Redners: „Gott erhalte den Könia!“ _- Mit kurzcr Hindeutung aus die praktisoben Bestrebungen des Vereins zur Verbrcitnng nnd Vcrbasserung Yer Ob.]7zucht und des Gcmt'isebaues, wie zur Belebung dcs Sinnes fur Ver chöneru11gs-An1agen durch unentgeltliche Verthei- lung Y)." Obstbäumen undEdclreisern, Schm11ckgebölzcn und 11111311- chu Sämcrcicn, gigg der Redner noch näher auf die Gründe ein, d1e de11_ Verein veranlaßt haben, eine besondere Aufmerksamkeit dcm Kartoffelbauc zu widmen, und iiber eine zweckmäßige, voxzüglich den fle111ercn Laudwirtben 11118110): Methode desselben, eine k1ctne, leicht faßliche Schrift entwerfen zu lassen, die auf Kosten des Vereins gedruckt und an Landgeistlicjye, Dorfschullchrer und Orts-Vorsteber noch “im Laufe dieses Jahres unemgeltlich in angemessener Weise vertbnit werden soll. Der Redner zeigte im weiteren Fortgange sei- nes Vortrags, wre sehr es in den Emzelubeiten der Gärtnerei darauf ankomme, zur Erziehung schöner Bäume, ur Hervorbringung schö- ner Blüthen, zur Aufzucht edler Früchte, berall das rechte Maaß zu finden. „,Die Pflanze“, sprach er,»- „isi ein lebendiges Wesen, fie verlangt persönliche Rückstohten, se will besonders gepflegt, fie will geliebt, sie will gescväßt seyn. Sie fordert nicht allem die Wissen- schaft, sie fordert auch die Kunst des Gärtners auf, und man kann durch alle Kenntnisse uicht jencKunYisertigkeit erscseu.“ Am Schlusse se,ines beredten Vortrags, wies) der edner auf den Zweck _des es“ hm, diesen Theil der Gärtnerei u beleben, durch die beiden itte!- welche jede Kunsl zur Blätbe brnaeu, Ehre und Geld; dab er von Seiten des Vereins der Kostenaufwand zur-Herstenuug dieées Blü- tbenfestes, daher diese Ausstelmug zu einer Zeit des Ia res, wo

,

ßch 111 Berlin viele Fremden befinden, also die größte Mea : vou uschauern sich erwarten läßt, deren Beifall der Künfleler rudtet ür das, was er geleisiet bat. „Möge“, so schlof1der angemein au- sprechende Vortrag, mit dem Wunsche an die feiexl1che Vexsammluug, ?Mkékikb in, Ihrer 2111er Herzen die Erinnerung d1eses schönen Tages ort en.“ -- '

Ein Fesmahl von 298 Gedecken im Laßlischen Hause schloß „dies schöne Fe , wo die lebendigßea Wünsche f r den allgeliebnn Konig und sein verehrtes Herrscherhaus aus voller Seele erklangen. Tie Pfiauzen-Ausstelwug blieb noch bis zum Abend und während des Lol,;zéfndxn Tages den Gartenfreundea auf auSgcgebeue EmÉaßkartca

eo Ut . -.

PUis-quaaben des Vereins zur Beförderung des G.:"?- tenvaues in den Königl. Yreu ß. Staaten.

Publicfrt: Berlin am 17ten Jahresfeste den 23. Juni 1889.

4- PktiS-Aufgabeu von 1838.

1- Es werdexx Versuche üb_er die Ausartung der Gewächse ge: wünscht, MYM 111cht durch Bcsruäxtung mit Abarten derselben Art, odex mit e111cr audeccn Art entsauden ist, sondern allein durch die Be1chaffenbe1t des „Boden?, durch die Einwirkung von Wärme und Licht und durch andere äußere Eiyfiüsse bedingt wird.

Es wird dabkk JSWÜUsM- daß diese Bedingungen möglichst scharf benimmt uud nebeneinander 111 xergieichenden Gegenversuchen in An- wendungxgebracvt wcrde11„ um dre llrsaann dcr Ausartung mit einiger Sievcryen ermitteln zu konnen.

Dl? Versuche 17"? 10 1111111091011, das; fie die Ausartung durch ?_Besiaubung auSschießen, mdczn s1e a11e Pflanzen aus der Nähe ent- scrucn, deren Bl tbenstaub Emfluß haben möchte, “a sogar auf Ab- 110111ng der Insekten Bedacht mhmcn, die den Blützcnftaub übertra- gen nuten.

Daß die Größe der Theile aüeiu cine Auöartuaa in dem hier angenommenen Smne nicht begründc, bedarf wohl kaum der Erwäh- nung. _

Da die Versuche fick) nur aur 1ahrige, we11ährige und Stauden- Gewächse 311 erstrecken brauchen, so ist ein eitraum von drei Jahren hinre1chend, um ein gxnügendes Resultat gewähren zu können. Es wird daher der 1. März 1841, als Termin für die Einsendung der Abhandlungen besimmt und der euigen, die die Aufgabe mit der oben geforderten Sicherheit am Voll ommeusien gelös hat, ein Preis von 100 Tbalcrn verheißen.

11. Ein Preis von 50 Rthlr. dem, der zum nächsten Stiftungs- feste des Vereins die zehn schöns1en und neuesten exotischen Topfge- wächse (Kräuter oder Sträßcher) im vollkommenen Kultur-Zuftaude blühend einsendet und die Kultur:?Nethodc dabei an iebt. ie aus- gesiellten Exemplare bleiben ihrem Eigenthämcr. „2er Preis wird indessen uur P-rivat-Gärtneru und Garten-Eigenthfimern zuerkannt.

111. Für jedes neue Küchengewächs, sry es eigene Art oder Va- rietät eines 11111111 bekannten, das sich bei der Probe bewährt, ejhält der, Welck)" «s erzogen hat und einführt, bei gleichzeitiger Angabe der Eigenschafxen der Pflanze, ihrer Kultur und ihrer Zubereitung für den Tisch, den Preis von 20 Rtbir. Die Einsendungen können zu jeder Jahreszeit eschehen. Der Preis, oder wenn Mehrere die Auf- gabe lösen: die reise werden bei dem Stiftungsfest zuerkannt, doch ebenfaus nur an Privat:Gärmer und Garteu-Eigembümer.

11. Neue Preis-Aufgabeu.

117. Es soll durch Versuche nachgewiesen werden, in wiefern und unter welchen Bedingunacn die Annahme, das; das Pfropf-Reis auf den Stamm zurückwirke, für gegründet gehalten werden kann.

Es wird nämlich behauptet, das; krankhafte oder überhaupt vom Normalen abweichende Zustßnde des Impfiings auf den Stamm übergehen, z. B. das; ein gewohnlicher Jasmin, auf welehen eiu Reis von der Varietät mit gescheckken Blättern gepfropft worden, auch unterhalb der Impfstelle schechige Blätter bekomme, ja sogar, daß dieser Erfolg eintrete, auch wenn der Jmpfling eingebe, Diese Versuche sollen nun wiederholt, auf die Varietät überhaupt, in weiterem Sinne ausgedehnt und dabei alle VerfabruugSweiscn des Propfens (“Oculirens, Copultrens 11. s. w.) abwechselnd angewendet und erprobt werden. Gewächse mit immergrüneuden Blättern werden sich am beßen u den Versuchen mit der scheckigen Varietät eignen, dock) smd auch hnliche mit den Gattungen 1131110118, 00111118, 0111- megnx, 111113103115, 11113, 1.0111001'3 u. a, zu wünschen. Sie können nicht mannigfaltig genug sept) in vergleichender gleichzeitiger Anwen- dung auf alte oder junge Stämme, mit einer größeren oder kleineren Zahl von Pfropfreisern u. s. w.

Der Verein ertheilt dem, der m den nächsen drei Jahren die meisten und gtündlicvsten Versuehe angeßeUt und deren Resu1ta1e unter hinreichender Beglaubigung bis zum 1. Mai 1842 angezeigt haben wird, den Pxeis von 100 Rthlrn.

?. Es wird immer noch von Zeit zu Zeit die Behauptung ge- hört, daß Pfropfungen dauernd gelingen können, selbst wenn Reis und Stamm zu zwei yerschiedenen Paanzenfamiiicn gehörten. So wird wiederholt das Pfropfen der Rose auf immergrünende Bäume als ausführbar erwähnt, indessen schon Du Hamel erprobte, daß das Reis dcr echten Kastanie auf Eichen zwar im ersten Jahcstark tricb, aber später cheSmal einging. ,

Es wir nun aufgegeben, durch eme 1ichst große Menge von Versuchen u ermitteln, we1cher Grad der erwaudtschaft für ein dauerndes elingen solcher Operationen erforderlich ist, zwischen wel- chen verschiedenen Pflanzenfamilien es fich leichter oder schwerer er- weist und unter welchen Bedingungen es erlangt werden kann.

Ein Zeitraum von v1_er Jahren scheint dazu erforderlich, aber auch ausreichend, wenn d1e Pfropsungen sofort im exstea Jahre angrstcllt werden. Wer daher bis zum 1, Mai 1843 von den meisten und auf“- fallendsien Erfolgen berichten und die Zuverlässigkeit derselben darthun kaun, erhält den Preis von 100 Rtblru.

(). Yrämie aus der von Seidlisscbeu Stiftung.

1'] ie nach §. 13 des von Seidlißscheu Testamentes dem Gar- tcnbau-Vereine zu Prämien überwiesene Summe von vorläufig Jhr- 11ch 50 Rihlr. soll auch in diesem Jahn demjenigen E1cveu der (5.111?- ner-Lehr-Anstalt Jthfciltbwerden, wüelchcx, auflxserkz'teu Lehrstnfe siebsnd, eine 11 stellende u a e am geu'gen sten ' e.

?Die Zuerkennunxézz des Preises geschieht durch eine, vom Vorskiande dazu ernannte Kommisfiou und wird beim Jahresfesie 1,840 de_ant gemacht. Der Eleve, welchem die Belohnung ,nerkannt 117, emp! 981 dieselbe, unter der Bedingung fidbkiYnZaFrtge est uutadelhaftcr Fah

, ' eincm Austritte aus er n - . , rungAZZ sf1'11: Zest bleiben anderweitige Anordnungen ftir die fernere

Erlbcilung die es Preises vorbei;,öxeéksj-"Aufgaben 11-1 [„ ",. und *,. wer:

Die Abhandlungen über die der an den General-Secretakr des Mreins ein- ?:tsjcuadnctéuxlaniereFl-Toite1 derselben wird ein Motto gesest und ein

t, wel er äußerlich dieses Motto und im verßFtejuZle-UZZTHeTTigÉchL-nd uudchWohnort des Verfassers enthält. Ju 1: nach den bestimmten Terminen eingeben, oder

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derenAYMlä'jeTÜeälch auf "Yrgcnd ekne Weise genannt haben, werden * krreu ela en.

nicht2ck1n§§knue1ngzcxenden Abhandlungen der Preis auch nicht zu."

dn ollte, wird doch angenommen, “daß 01: Herren Ver- ;:JTLUHÉLÖFNLMW" deren Benuvung für die Druckschri ten des Vereins bewxmgm, Möchten die Herren Verfasser dies 111 t zusc- stehen woaeu, 1.) werden sie dies bei E1ure1chung ihm Abhandlungen

111 n er mum geben. (;ck-133913111101 11. und 111. geforderten Erzeuguiffe werden sammt pm

schriftlichen Angaben auf dieselbe Weise an den Secretair des Ver- eins abgegeben. _

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