1839 / 181 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

mit einer Präzißon aus, die den ältesten Matrosen Ehre machen

würde.

Das Dampfboot der Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft, „Ser; PUNK“, 111 am 1sten von hier nach Alexandrien abge- wie es heißt, dem Vice-König den Han- beide sofort

gangen und überbringt, heis-Vertrag und den Zoll-Tarif mit dem Befehl, rn Aegypten und Syrien zur Ausführung zu &"!ng Man l_sk sehr gespannt darauf, wie der stolze Pascha Ms?" Befehl 1eines Souverains aufnehmen wird,_ denn ungeachtet der den Konsuln gegebenen Versicherung, daß er „hen Handels-Traktat vom 16. August anzunehmen bereitsry, we113_ manidoch bestcrnmt, daß er die Annahme so lange w'? möglich hmaurzuschreben suchen wird und daß er bereits ziemlech offen 9.1?a111'egeln zu die'em Weck etro rn hat.

' EsZisr seitg einifxfzer Zeit stark die Rede von der Bearbeitung der Türkischen Steinkohlen-Bergwerkr, und es sollen zu diesem Zwecke bereits Deutsche Bergleute hter angekomwen seyn.

Aufgemunrrrt durch (Yen Erfo-lg', den „der Ctrkus und das“ Theater erlangt haben, dre sett etmger Zett hier bestehen, ist von Türkischen Spekulanten, dcr Kanonter-Kaserne gegenüber, 911: großes Amphitheater, erba11t worden, in welchem National- Tänzc zum Vergnügen des Volks aufgeführt tverdcn.

Vor einigen Tag'cn begegneten Seeräuber in den Gewäs- sern von Samos einem kleinen Boote, bcmächtigtrn s1ch der Ladung desselben, durchlöcherten es und Warfen die aus drei Pcr1onen bestehende IJTannschafc gebunden hinein. Einer von dirsen ertrank, aber den- beiden Anderen gelang es, nach großen Anstrengungen, fich von ihren Banden zu befreien und die „In- s-él Samos zu erreichen, wo sie sogleich dcm Gouverneur von 731111111 Anzeige machten. Die Br'hdrden ließen sofort die Küsten brwachrn und es währte nicbt lange, so landeten die Seeräuber, Von denen drei ergriffen und zuerst nach Smyrna 111111 Von da 11.1111 K0111'ta11tinopel transportirt Wurden, um dort die Strafe für ihr Vergehen zu empfangen.

C"111111110.

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Gumbinnen, 18. Juni. Heute wurde hier der Grund: 1011: zu der neuen Kirche der Salzburger-Llnstalt qelcqt 111911“- czrnwart Sr. K. H. des Prinzen Friedrich, dcs kbmtimndirrn- den (Generals v. Nakzmer, dcs General-Mawrs Grafrn von „Kunitz und der Chefs der Civil-Behörden.

Marisnburg, 2-1.Zunf. (Königs'b. Ztg.,“ Erst jetzt lassen sick) die Folgen des großen Unglücks, welches den »Ma- rienburgrr Werder durch den Nogat-Damm-Durct)bruch betrof- fen 1)1“1T, recht übersehen.

gerissen, das; eine Urbarnmchung theils die Kräfte der Bes11zcr ganz und gar übersteigt, theils wegen der Höhe des Sandes unmöglich ist. So mancher brave, fieißige Landwirts) hat drei Viertci von seinem Brfifzthumc auf diese Weise verloren. Von dikscn Unglücklichen haben Einzelne, die zunächst der Bruck)- 11111: wohnen, noch dazu fast alle ihre Gebäude verloren. Diese naciyhaltég zu unterstüszen, dazu reichen die milden Beiträge immer nicht aus. Das Wintrrgetraide ist selbst in den Gegen- drn der höher gelegenen Ortschaften beinahe gänzlich verloren ge; gangen, während circa 7211 Hufen im Tiegenf)dfschen noch jetzt 4-1; “Fus; unter Wasser stehen und 311111 Theil in 1111119111 ,Jnhrc gar nicht zu Tage kommen werden, indem das Wasser ausge- mahlen werden muß, wozu eine bedeutendeZcic erfordert wird. „Von diesen Ländereien ist für dieses Jahr jeder Ertrag verloren. Sehr viele Gebäude find ganz eingestürzt, während eine noch bei weitem größere Anzahl mehr oder Weniger beschädigt ist. Viele Brücken sind zerstört und armer Leute Vieh isr theils er- rrunkcn, theils in Folge der sracrgrhabten großen Kälte umgr- kommcn. Bei dem *.*-321111921 an Futter hatte aus den 1100) Übersckvvrmmtcn Gegenden fast alles Vieh in die bexmchbarrrn Werder gebracht werden müssen. Nur die Milchkuh ist zu Hause geblieben; von ihr muß der Arme leben , sc muß ihm durch Körnerfutrer erhalten Werden. -- ist auch eine Menge Menschen, besonders der niederen Klasse,

ohne Verdienst und in hülssbedürftiger Lage. Die Noth wird . aber in dem nächsten Winter sehr gesteigert werden, indem kein Gecraidc, kein Heu und kein Brennmaterial vorhanden seyn werden. Auf diese traurige Zukunft müssen wir hauptsächlich

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Bekanntmachungen.

Bekanntmachung

Der Person des unterm 191en d. M. sieckbrieslich diejenigen Verscxzolleurn, verfolgwn" DLVOÜtax-chdamcn Wilhelm Johann 1111) swriftlicl) melden, auf Todes:Erkläru11g erkannt, Quavv Mt man "ck bereits verfichert, und wird der Demnächst aber 11.11 Vermögen dcn 1111113111111 bekannten 111 Ernmngelnng sohhcr, dcn dazn berech.- 1igie11 öffentlichrn Behörden zugrsprrcixrn 1111d zur freien Vrrfügung darüber vcrabsolgt wcrden soli.

gedachte Steckbrief viermit aufgehoben. Erben oder, Schubiu, den 20. Juni 1839.

Königl. Land: und Stadtgericht.

Be anntmachung.

Von dem unterzeichneten Königl. Ober-Landesgenght wird hierdurch bekannt gemacht, das; der zum Verkauf des im Inowraclawer Kreise belegenen Allodial;Rit- tergntes Gcnsewo Nr. 53

am 23. September d. K. _ a11stcbende Termin eingetretener Umstände wegen «1111: gehoben worden ist.

Bromberg, 13:11 18. Juni 1839. ,

Königl. Ober:La11desgcr1cht.

"**-__- Zuglciä) werden dir ctwamgcn unbekannten Erben der vo-rgcdachtcn Personen hiermit «111fz1e1'0rdcrv spätr- 1'1cns 111 dem vrrgrdaclxten Termine zu' ersche111111 01:0 111r (51111th nachzuweisen, widrkgcnfaüs dcn fich lch: t11111rr11den Erben der Nachlaß 1111“ freien DisWfiti'rn vrrabwlgt Werden wird und die nach rrfolgtchräfln- 11011 1111) etwa erst mcldcndcn 1111111111 oder gleich nahen Erbrn allr Handlungen 11111) Disvrfitioncn derselben anzuerkennen schuldig, 111111) 11011 1113-1c11 weder Rec!)- 111111gsleg1111g 110111 Ersaß dxxr rrb'kbcxxrn 9111151111131" zu fordern berechtigt smd, soxwrrn 1111) 110111110) mit dem, was alsdann noch 111311 der Erbswast vorhanden sey11 wird, zu begnügen 111111111 werdcn.

. Juni 1839.

Königl. Obcr-La11drs'arricht von Schlesien.

Ediktal:Citation. Bei dem unterzeichneten Königlérhen Ober:La11des: gericht sollen nachstehende Personen, über dere11 Lebrn und Aufenthalt die Rachrichten fehlen, gerichtl1ch fur

9311111011, den 1

& _ _ Cs smd circa 2155311er KUWUÜU), 1-R Fuß vrrmndet oder von der Wach drs Elementes so aus- *

Dort *

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1

; Unfal1 vorfißergcgangcn.

* fall durch die 0111101191108" Straßen und locker 111010 Nrugierige

=* frster "Menschen angehastcn, die ihnen in derben Worten 11,112

._ den eingeladen waren.

* .“önigléchcn Hoheit des Prinzen Karl,

756 bedacht seyn! Die bisher eingekommenen milden Beiträge Wer- den unter diesen Umskänden bei weitem nicht hinreichen, um der allgemeinen Noth abzuhelfen, und es werden daher fernere Beiträge zu dem innigsken Danke verpflichten.

Habelschwerdt, 24. Juni. (Schief. Ztg.) Das eigent- lich auf den 7. März jallende 501ährige Priester-Jubiläum Sr. Hochwürden des Königl. Großdechanten der Grafschaft Glah, infulirten Präla:en, Archidiakon, Kanonikus in BreSlau Le., 1101'11-1 111001031411“. und Stadtpfarrer Joseph Knauer, war nach dem Wunsche der Geistlichkeit zur Öffentlichen Feier auf heute verlegt wvrden und wurde bei der allgemeinen Achtung, in welcher der Jubilar steher, von der Geistlichkeit, den Be- hörden, Corvorationenvnd Gemeinden, so wie von einem Kreise werther Freunde und Ve71vandtrn feierlichsr begangen. Schon am Vorabend fanden Festlichkeiten statt, bei welchen unter Anderen der hiesige Magisrrardem würdigen Prälaten das Ehrenbürgcr-Diplom Übercicbrc. Hrutebeqab sia) drk unerwmxtetundzuallgememer Freude angelanqce Over-Präsdmc, Wirkliche Geheime Nach 111“. von Merckel, an der Spklzc sämmtlicher Civil: Behörden, so wie der cranqui1chcn Geistlichkeit 111 das Pfarrhaus und sch1x111ckce den gerührtcn (5511115 11111cr ergreifenden Worten mit den durch die Huld 771“. ?]?ajcstät drs Königs demselben vexliehrnrn Zn- 1111111111 dcs rothrn “leler-Ordrns 21er Klaffr; sod-mn cmpßng der Jubilar die Depurationen, die ihm die (*Éölf1ck'1vfmsc11e des Herrn Ministers von ?lltensfein, der Königlichen Regie- rung ur-d dcs Fürübéscböflichen Stuhles 11110 dcs“ Dom; Kapitels zu Brrslau, der katholischen Diöcrsa:1-Grr1_'tlichkréc, so wie Seiner Fürsterzbischdslichcn Gnaden des Erzbischofs vrn Pl'Kq Überbracytrn Und Userthvwlle und finntqr Ge- schenke Überreichren. 11111 9 Uhr holte die Geistlichkeit “drt: ZU: bilar Ln seiner Behausung ab Und sclztr sch, unter Vortrétr der SchU1Zuqcnd und im Spalérr, umgeben von der vereinigten H:!brlschwerdrrr 11,110 Glasxcr B1'1rgcrgar'0e, zum ZUq-z in Bénxe- gu11g und, unter Libfinsuwg cines Frsrliedes, bis zur Kit'Wr, in welcher der Jubilar nach einem kurzen Cit1t1'ittS-Gcbrr das 11-111" .',-11111115 «1:11-111- intom'rte und nach der vom Herrn Dom- herrn 111: Rixter aus Breslau gehaltenrn Festpredigt Über die qcistléche Berufserene Johannis drs Täufers das „Hochamt in den Pontißcalccn abhielt und nach dem Tedeum den Segen er- theilte. Nachdem der Zug aus dcr Kirche wirdrr zurücchkchrt War, versammrlten fick) sämmtléche Gcladenrn in eiUcm "Saale der katholischen Schule zu einem fostléchrn “Mahir.

Néwgdeburg, 29Z1111i. ('Telcgravhische Nachrichr, von drmmlbchage aber nach dem SchlUssr des Blattes erst ein; grgangrn.) .chrr »))?orgrn ] 4 auf 9 Uhr ist die Eisenbahn

wobei das" Lehrhock) Sr. Majestät des Königs, Sr. Königlécjwn Hoheit des Kronprinzen, welcher morgen rr'warret wird, Sr. dessen Geburtstag heure so wie: das der Unternehmer dieses" Znskimts ausgebracht Die Fahrten hin und zurück find ohne den geringsten

is?,

WUTÖC.

Kobler», 211.Juni. (Rhein- und *Mosel-Ztg.) Ge:

Abend argen 8 Uhr brachten 131111131: Bauern aus dem nahrliegendrn Dorfe Metternich eincn Deserteur ein, den sie im Korn versteckt angetroffen hatten, und überlieferten denselben der hiesigen Haurtwachr “* 1:2; war ein P?ilitair-Sträfling. -- Dic Hauprnmche lirgt 1'11 drm bevölkertskrn Theile der Stadt; [31110 vrrbrritrtc sich von hier aus die Nachricht von dem Vor-

stern

1111) aus drr Stadt entfernrn

herbcé. Als nun die Baurrn von einem Trupp hand;

1730111911, 1111110111 sie an der Moseldrückr

Handlung, wegen des thnen daraus rrwaÖsrndrn Geldgcwinns,

als eine1'3)ci)ä1101111)kcicvorwarfen; die Schimpfrndrn vrrmrhrtrn sich, Und die Baurrn nahmen ihre Zuffncbt zu:.“ktck zur Haupt,-

-

; ergangen, der mit einigen reitenden Llrtillerie-Ordonnanzen auf

2111 qememer “2111311

Landesgerichts-ReserendariuéßHerrn211311111) angrseßtrn, , _ _ Termine schriftliä) oder persönlich „511 111c1dc11 und dje-111r111rbic11gc11 Knpkcrban1mer, “*r-111 4 errtcichc, 333041111111 Abgeschloffrnes und sucht nachzuweisen, daß das

weitere Anweisung 111 erwarten, widrigeufaüs gcgen

Wache. Cs wurhs dir 93111111: drr Neugierigen, die '1 (ache trat ins GcWehr, drr nmchhabende Offizier ermahnre die ?lndräw genden zur Ruhr. Bericht “war bereits an den Kommandantrn

von hier ves Schöneberk eingeweiht, wozu sämmtliche Brhdr- ] , Jm Landhause beim Bahnhof: in Schöne- “beck wurden die Cingeladenen durch ein Frühßück bcwirrhct,

" “7.44.- .ä-u- W;?MUMJ m oK-r.-k;-.: "3- ;x""1«.»*

drm Platze rrschirn, einc Compagnie J:“esanterir von dcr Veste »

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welchc weder ersthcinen, 11011)

soalrici) rrfshxrn 16.1111.

3116111111. “Forst [*r-“0111111111. 111111111'11311111181' den 1;. 311511 1839.

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Drr

Erster Srnar.

todt erklärt werden, nämlich: 1) der Fleischergeselle Johann Gottfried Blümel aus Ober-Leipe, geboren am 18. April 1778, 2) der Fleischergeseüe Carl Sigismund Blümel, ge; boren den 24. Mai 1778 zu Altenburg, 3) Franz Schneider, geboren den 6. Oktober 1783 111 Schlanpe, 4) Anna Meyer, Tochter des Fürstlich Würzausrhen Inspektors Meyer, 5) der Dreschgärtnersohn Johann Gottfried Peukert aus Brödelwiy, geboren den 19. August 1770, 6) der Rittmeister Georg Gottlob v. Ziemiezkv, ge- boren zu Trebniß den ?- April1794, 7) der Lieutenant a. D. Eduard Wilke aus Breélau. Alle diese Personen oder, insofern üe verstorben snd, dercn etwanige zurückgelaffeue Erben oder Erb- nebmer werden demnach hiermit öffentlich vorgeladen, ck bénnen neun Monaten, späteßens aber in dem au en 1. April 1840, um 11 Uhr, vor dem Ober-

jeden cent,

Bloch.

Mir Bezugnahme auf unsere Brka11nt1nach1xna vom 27. April 1“. machc11 wir die .Herren “Inhaber von Qnittungsbogcn dcr Bcrli11-Sächfischc11 Eisenbahn; Gesellschaft darauf aufmerksam, daß die ausgeschrie- banJkertef FmsZußzahluubg von 10 Procent oder 21) )r. 1111 en 111111111 s ogen 1111dieGerllschats: - - ., ,. * Kasse in dem neuen LHkalc, unter de11 Lindsenkftb'ene" und 111 (11114 2111ch11a1chl1111gc11 zu babe", 111 Nr. 6, 111 den Vormittagsstundeu 11011 9 bis 1211br, vom 1. bis 15. Jult 1:- zu leisten 111, und daß auf Quittungsvogcn wiederum die Zinsen Tx 4 Pro- . -: . seit der dritten Emschußzablung, mit 71191. «[sAphortsmen uber alten und neuen Glauben

' vom Professor 1)». Theile. Preis brosch. 15 sgr.

Ein Reccnsent sagt: „Diese Schrift, zugleich für gebildete Nicht-Theoio en, verbrettet fich 1119 Abschnit- ffenbarung und Cbristentbum, den Tod Jesu, die Gna- das Wort Gottes und die symboli-

baar gezahlt in Anrechnung

Zur Beschleunigung ,der A

die ein ureichenden Quntungsbogeu mit einem Num-

mern: erzeirhnisse zu yersrven.

Berlin, den 26. Zum 1839.

f DirectionderB-rlirszIchfis euEise11bahu-Gese0schaf:. o :.

Von I"“. D. F.

„Berlin und Potsdam in der

brüder Bornträger:

u bringen smd. | ferugung ersuchen wir,

!ten über Religion, Weissxézungen und Wunder, deu. irkungen,

arl- M ever.

'In Folge Abstrrbmxs 111111165 Ehegatten werde ick)

fen knlmisä) Waid, Wiesr 1111d Ackrr- rat Prrgr1;Wirse 11110 2111 Eigrukmhe nebst Gärtenxvoraussrßc und ausrede.“ gehören, im Termine Montag den 26. 211111111“! 1'.1

virrscibst 1119117111111'11d 1111101111311, zu welchem Bevnsc 1111 darauf 1'r11r1'11'rr11dr Känfcr rrgcchst einladc 111111 bemerkr, wir der Zuschlag bei a:111cb111da1*rn1 (5581101 Sämmtlichc Werke und (Be: [1J111de sind 111 brsrrannstath, und wird das 113111 zu deren „2111111111, sr 11311“ 03 91111111 wrécl') Brc111111015 111 K01111'11, Schirriwlx 11110 Ha11111111stic1r, 1111111171c1111ch 11115

5111110111111102 briTgpéau 111 Östvxx, Witwr “125 artcls.

chsxrarmchr Anzrt ' 9511 21. W. 330011 111Brrlin, Zim111crstraße Mr.T», rst c1'1c111e11r11 11111) 111 allen B11ch'1).111d11111_13r11 zu baden: .*-Yc1tls1rk'r1*r(11'. Em vollständiges Handbuch 111r Abfax'smna aller (13-11: gingen 1*011,Brirfc11 und schriftliche" 2111fsé115c11, wie 1_1c im 11c111'0171111111c11 Lehr," und in Den 1111111111111)?" ::;crlyältnisscn 0011011111101, 51117 Selbstbclcbrung. R 11 mpf, Königl. Preuß. Hofrathe. 31r dnraxgcsehcnc u. vermehrte Ausgabe. Preis 221101“.

So eben ist bei Eduard Eisenach in Leipzig er.-

, Stuh'rschrn Buchhand- lung, in Breölau bei Hrrt, in Konigsberg bci Ge:

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Kais er Franz tvar ebenfalls dort in beordert. Der Herr Ober- Bürgermeister und die Polizei; ehörde forderten ebenfalls ur Ruhe und zum Nachhausegehen auf. Nach 11 Uhr verlor ich auch schon die Masse und um 12 Uhr war völlige Stille einge- treten. Um Entsteilungen in auswärti en Blättern zu begegnen, theilen wir diesen Bericht über den uflauf, der übrigens gar keine politische Tendenz hatte, mit.

Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 29. Juni.

Abgang [Zeitdauer von 1 um Uhr [St. ! M.

1 53 36

Zeitdauer M.

A_b_gxang 'um Uhr 1 | .

VON

Potsdam Potsdam Potödam 45 PotSdam 45 YPotSdam _ . 6 PotSdam . ] 48

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Königliche Schauspiele.

Montag, 1. Juli. Jm Opernhause: Norma, Oper in 2 Abth, mit Tanz. ONusik von Bellini. (Dlle. Bertha O|, vom Hoftheater zu Stuttgart: Adalgisa, als Gastrolle.)

Zn PotSdatn. Zum erstenmale: Der reiche Mann, oder; Die Wafferkur, Oriqi11al:Lu|spiel in 4 Abth, vom [)1'. C. Töpfer.

Dienstag, 2. Juli. Im Schauspielhause. Zum ersten- nmlc: Der reiche Mann, oder: Die Wasserkur, Original- Lusrspéel in »“1 Abth., vom Dr. C. Töpfer.

Königskädtisches Theater.

»Montag, 1. Juli. Zehnte große Vorstellung der akrobatisch- athlrtischcn Gesellschaft des Herrn Wkichael Averino aus Rom, 111 I ?Tbth. Vorher: Der Obrist von sechszehn Jahren. Lusk- spiel in 1 Akt, frei nach dem Franzöfischen, von B. A. Herr-

mann.

Dirnsrag, 2. Juli. Der Brauer von Preston. Komische Oper in 3 Akten. Musik von Adam. (Die Herren Eicke und von Kaler, so wie Dlle. Dickmann Werden, von der Urlaubs-

Rrésr zurückgekehrt, hierin wieder auftreten.)

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11107112 Nearphal, Ureics Zetasae 1910- 20.

Allgemeine

Preußiscße Staats-Zeitung.

„42 181. "“““"

Amtliche Nachrichten.

Kronik des Tages.

Se. Majestät der König haben dem Prinzen Friedrich Anton zu Hohenzollern-Hechingen, Kaiserlich Oesterrei- chischem General-Major, den Rothen Adler-Orden erster Klasse zu verleihen geruht.

Se. Majestät der König haben dem Hauptmann a. D., Justizrath Wolters zu Bonn, die Erlaubnis; zu crrhcilen gr; ruht, die ihm von Sr. Durchlaucht dem Herzoge zu Sachsen- Koburg verliehene Silberne Medaille zu tragen.

Se. Königl. Hoheit der Kronprinz sind aus drr'Provjnz Westphalen und der Rhein-Provinz wieder eingetroffen.

Ihre Durchlaucht die Frau “Fürstin von Liegnitz find nach dem Seebade Härinngorf abgegangen.

Der bei dem Land.; und- Stadtgericht zu Eilenburg ange- stellte Justiz-Kommrssarms Ludecke ist zugleick) zum Notar in dem Bezirke des Ober-LanoeSgerichts zu Naumburg bestellt worden.

„Bekanntmachun .

In Bezug auf unsere Bekanntmachung vom 16. Mai UI. bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kcnnrniß, daß von den Seehandlungs-Prämien-Scheinen die Neunzég Serien:

43. 291"). 536. Löt"). 101111. 1303. 1189. 11138. 1988. 3115. 587. 906. 11211. 12112, 1310. 1667. 20/11. 385. (11-1. 958. 1198. 1211111, 1532. 1757. 21157. 416. 6-11). 999. 1212. 1391. 15-17. 17112. "2.081. 4/14, (1611. 1015. 1247. 1100. 17151. 1793. 2109. 453. (180. 11120. 1261. 1401. 1566. 18/17. 2117 471. 7311. 10312, 12117. 14516. 15911. 1951. 2161.

259. 517. 783. 10133, 1270, 1178. 111111, 191131. 2179.

292. 52-1. 827. 1058. 1285. 1180. 111221. 19111. 2190.

heute gezogen worden find.

22212.

0000

„„.-„, “22116. 2340, 2373. “.?/123

21211. "2451. ".I-187.

62. 88. 127. 17/1. 184. 208.

Die Ziehung der 9000 Nummern, Welche diese 90 Serien enthalten, wird am 15. Oktober 0. I. und an den darauf fol- genden Tagen stattfinden.

Berlin, den ]. Juli 1839.

General ; Direction der Seehandlungs ; Societät. (gez.) Kayser. Wenhel.

Zur Feier des Leibnéßischen Jahrestages wird die König- liche Akademie der Wissenschaften am Donnerstage, de11/1ten d. M., Nachmittags um 4 Uhr, eine öffentliche Sißung hal- ten. Der Zutritt steht, auch ohne besondere Einladung durch Karten, frei.

Angekommen: Se. Exceilrnz der General; Lieutenant, Chef der Gendarmerie und Kommandant von Berlin, v on Tip-

elskirci), von Freienwalde a. d. O. 1) Der General-IJTajor und Chef des Stabes Sr. Königl.

Hoheit des Kronprinzen, von Neumann, aus den Rhein- Gegenden.

Zeitungs-Nachricbten. A u s l a n d.

Rußland und

St. Petersburg, 25, Juni. Der General-Gouverneur von Neu-Rußland und Bessarabien, Graf Woronzoff, hat vor seiner Abreise ins Ausland um Anlegung emer Muhatneda; nischen Vorstadt bei der Stadt Kertsch und um C'rrheilung ei; niger Abgabenerlassc und Vorrechte an die fick) dort niederlas- senden Tartaren angesucht. Nack) Durchsicht dieser. Sache und nach deSfaUfiger Korrespondenz mit dem Finanz-Pänistrr ist der Dirigirende des Ministeriums des Innern mir einer Vorstellung beim Minister-Comité eingekommcn, auf dessen, Beschluß Se. Majestät der Kaiser befohlen haben: 1) Die Anlegung einer Muhamedanischen Vorstadt bei der Stadt Kertsch zu erlauben und fürs erste 150 Tartarischen Familien aus den benachbarten Domainen-Aemtern auf ihren Wunsch zu gestatten, fich dort: niederzulassen, wobei die Regeln beibehalten werden sollen, die bei der Ueberfiedelung von Tartaren in die bei Frodofia beste- hende ähnliche Mubamedanische Vorstadt beobachtet worden find. 2) Die sich in der Muhammedanischen Vorstadt von Kertsch niederlassenden Tartaren, von der Anlegung derselben an, auf 25 Jahre von der Entrichtung von Landschafes-Leistungen und Steuern, so wie auch von der Rekrutirungwährend dieses Zeit- raums zu befreien. 3) Zur Erbauung einer ONoschee in dieser Vorstadt ein fÜr alle Mal aus dem Reichssckwlze 5000 R, ohne Wiedererskattung zu verabfolgen.

Nach den neuesten statistischen Notizen über das Wilnasche Gouvernement giebtxes in demselben zusammen 112 Lehr-Anstal- ten, darunter die Wilnasche Mediko-Chirurgische Akademie mit 532 Studirenden, die Wilnasche Rdmischckatholische geistliche Akademie mit 50 Studirenden, 3 Gymnafien mit 873 Schü; lern 1561 Schülern und 168 Schülerinnen, 2 geistliche Seminarjen mit 107 Schülern, adlige Penfionjn Wilna mit 148 Schülern,

Polen.

81 111111 e Mädchen-Penfionm mit 577 Schülerinnen, 3 geistliche Lehr- nstalten für die Römisch-katholische Konfesson mit 157 folglich im Ganzen 112 Lehr-Anstalten mit 5396

S ülern SYÜlernUnd Schülerimun.

Fr*ankreich. Depueirten 1 Kammer.

7 Kreisschulen mit 1378 Schülern, 79 Pfarrschulen mit

Sitzung vom 25. Juni.

Berlin, den L"" Juli

Dienstag

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träglichen Kredit-Bewilligungen' für 1838-39. -- Herr Taillandier: „Wir hätten einen Theil der Korrewon- denz des Ministeriums mit dern Admiral Baudin zu erhalten KSWÜUWL- Diese Korrespondenz ist uns verweigert worden. Ich fordere sie von neuem. Die Kommisswn hat nur die er- sten, vom Grafen Molé ausgegangenen Instructionen gesehen; dicse Waren voller Würde und Festigkeit. Bald aber änderte sch die Sprache. Dies muß man wenigstens nach den Ereig- nissen vermuthen. Vom 10. November 1838 bis zum 9. März 1839 War die Korrespondenz in einem anderen Griffe. Zu glei- cher Zeit hatte England Herrn Pakenham 11ach Mextko ge- schickt, und seit der Ankunft desselben zeigte sich der Admiral Baudin, vermuthlick) den neuen Jnstrucrionen nachkommend, nachgiebiger, als er es nach dem tionen hätte seyn dürfen.“ - Dcr Conseils-Präsident: „Um auf die Interpellation des Herrn Taillandier zu antwor- ten, werde ich eine Depesche des Admiral Baudin vom 27. April vorlesen. Das Datum dieser Depesche wird beweisen, daß die Regierung noch nicht aile nörhigen Aktensücke hat. Die Depesche lautet: „„Ich hatte schon seit 11 Tagen gehofft, von Veracruz absegeln zu können, aber die Langsamkeit, womit die Mexikanische Regierung gewisse Klauseln des Traktats voll- zieht, nörhigt mich, alle meine Kräfte hier zu behalten und dem Mexikanischen Kabinet anzudeuten, daß ich genöthigt seyn würde, mich wieder des Forts von San Juan de Ulloa zu bemächti- gen und dasselbe als Unterpfand zu behalten. Diese Drohun- gen wirkten, und jetzt ist Alles in Ordnung““ - „Diese De- pesche“, fuhr der Conscils-Präsidenc fort, „ist erst vor einigen Tagen nach Paris gekommen. Das Kabinet wird sorgfältig pr1'1fcn, was es dem Könige zu rathen hat.““ Herr von Sal- vandy: „Dieses Aktenstück berechtigt mich, zu sagen, daß die Regierung an den Admiral Baudin én Ansorüoken geschrie- ben hat, welche ihn auf die Nothwendégkeit hinführen mußten, das“ Fort nicht aufzugeben.“ - Eine Stimme: „Aber es ist angegeben worden.“ - Herr Guyet-Desfoneaine: „Wenn das Kabincc die »))?ittheilung der Depeschen verWeigert, so kön- nen wir sie nicht fordern, aber die Kommission hat das Recht, zu sagen, daß fie nicht hinlänglich über die Frage unterrichtet 11.“ - Der Conseils-Präsident: „Das gegenwärtige Ka- binec hat dem Admiral Baudin keine Instrurrionen gegeben. Wies, was fick) auf die Unterhandlungen mit Mexiko bezieht, gehört dem vorigen Kabinetts an. Was die Ratificarion be; trifft, so habe ich nichts gesagt, Was auf irgend eine JNuth- maßung führen könnte.“ -- Herr Guyet-Desfontaine: „Da ich die Aktenstücke unter Augen gehabt abe, so erkläre ick), daß fich zwischen den Znstructionen des rasen Molé an den Admiral „Baudin und dem Traktar vom 9. März bedeu- tende Verschiedenheiten ergeben. Die Kommission hac wissexr Wollen, 1velche Korrespondenz in der JNitte läge. Diese ist ihr aHer nichr mitgetheilt worden. Drei auf einander folgrnde Ka- binetts find bei dieser Angelegenheit betheiliqt, ein jedes wird die Verantwortlichkeic für das tragen müssen, was von ihm auSgegangen ist.“ - Der Conseils-Präsidenc: „Uns feh- len die Nachrichten, wir können uns nicht weiterrrklären.“ - Herr Lacrosse äußerte, es sey ganz falsch, wenn man behaupte, der Kommisfion seyen die Aufschlüsse verWeigerc wvrden. Zum Be- lag führte er einen Brief des Conseils-Präsidenten an denPräsiden; tender Kommission an, Welcher um die demAdmiral Baudin vom 10. November 1838 bis 9. März 1839 ertheilten Jnstcuctionen hat. In diesem Schreiben heißt es: „Die verlangte Korrespondenz würde dem Wunsche der Kommission nicht entsprechen. Der Admiral Baudin knüpfte mit der Mexikanischen Regierung am 18. No- vember183811nterhandlungen an, welcheindessen nicht fortgesekzt wurden. Erst im Februar 1839 zeigte sick) die Mexikanische Regierung grneigter zu neuen Unterhandlungen. Um déesc Zeit beharrte der Admiral Baudin bei seiner früheren Vorschlägen. Er hatte also keine neue Instructionen ?l'hÜlké". Die Verschie- denheiten, Welche der Kommissien aufg1fallen find, finden ihre ErklärUng in dem weiten Spielraume, den man einem Unter- händler in solcher Entfernung lassen mxßte.“ Herr Durand de Romorantin: „Eine Depesche van 21. September 1838 empfiehlt dem Admiral, die Vermittelmq keiner dritten Macht anzunehmen. Wie hat der Admiral Baudén davon abgehen können? Er hat also neue Instructionen bekommen? Diese wollen wir sehen. Die Kommission kat den Traktat vom 9. März strenge beur-theilt. Sie hat die Regierung getadclt, daß se auf ihr Ultimarum keine imposante Entwickelung von Streit- kräften habe folgen lassen, Wir tadeltrn den Traktat, Wril er uns nicht mehr gab, als in den erßn Konferenzen gefordert wurde. Der Admiral Baudin h11 aber wahrscheinlick) den Traktat nur in Gemäßheit der Jrstructéonen abgeschlossen, die man uns vorenthält.“ *- Herr L1fitte, den Brief des Conseils-Präfidenren vom 12. Juni inder Hand haltend, for- dert laut das Wort. - Der Iustiz-Rinister steht auf und richtet einige Worte an Herrn Lafitts Wodurch die Aufmerk- samkeit der Kammer auf Beide geletkt Ward. - Der Con- seils-Präsident: „Ich wiederhole daß der Traktat noch nicht ratiftcirt isi, daß das Kabinec nch zu prüfen hat, ob es denselben dem Könige zur Annahmeoorlegen soll.“ - Herr L afi tte: „Ich sehe in dcmBriefe des Cnseils-Präfidenten an den Präfidenten der Kommission folgendeStelle: „„Obqlejch die Regierung gewünscht hätte, im Traiate vom 9. März einige Bestimmungen der früheren Depeschendes AdmiralBaudin wie- derzufinden, so hat fie doch nicht angennd'en, den Traktatanzu- nehmen, und fich die ganze Verantwortlbkert gefaUen zu lassen.““ - Der Justi xMinisker: „Ick WK nrcht, Welchen Vortheil man aus der Verschiedenheit der schéftltchen Aeußerung des Conseils-Yräfidenten und der Behauxung des ganzen Kabinets, daß der raktat nicht ratificirt sey, zloen will. Der Brief des Conseils-Präfidenten ist vom 12- JU" und ich Weiß nicht, ob damals die Regierung den Traktat schu erhalten hatte.“ .Der Conseils-Präsident: „Nun!“ HDer Iuftiz-Minister sucht sodann aus der Verg1e1chung deDaten zu erweisen, daß

(Nachtrag.) Fortseßung der

Erörterung über die nach-

der Admiral Banden nach dem Septaber keine neuxti Instruc-

Jnhalte seiner ersten Instruc- ; . tragt,

: setz-CntWUrfs Wegen Bewilligung von

, Bank der Minister. ! von Chasselour

1839.

tionen erhalten hat. Auch ist es falsch, wum man glaubt, daß der Traktat vom 9. März unter Vermittelung einer drctten Macht Ubgksch10ssen sey. Nur die Abschäßung der Schadloshqltung war einer dritten Macht übertragen. -- s wurde hserauf über das Kapitel, über welches fich diese Debatte entsponnen hatte, abgestimmt und dasselbe angenommen. - „Der ganze Ge- seß-Entwurf wurde ebenfalls mit 196 gegen 34 Stjmmrn an- genommen.

- Si ung vom 20. Juni. Der Handels-MiniJFrr legte einen eselz-Enrwurf vor, wegen Bewilligung von 2 111- lionen für die Departements, welche während der letzten Stürme den größten Schaden gelitten haben. - Der Finanz-Mini- ster legte hierauf einen Geseß-Entwurf vor, welcher die Be- willigung einer Penfion für den Englischen Matrosen bean- der von der Mannschaft der Brigg „Griffon“ verwun- det wurde. Der Penfions-Ansaß ist auf 1375 Fr. bestimmt. An der Tages-Ordnung war sodann die Erörterung des Ge- 4,912,800 Fr. zur Er- gänzung der Seerüstungen, welche zum Schutz der Franzdfischen Handels ; Interessen in Amerika und zur Ueberwachung der Spantschcn Küste bestimmt sind. Herr von Chasse- loUp ; Laubat sprach fich gegen den Geseß - Entwurf aus, und beantragte eine Reduction von 500,1100 Fran- ken. Derselbe bemühte fich, dem Marschall Soulc und mehreren seiner Kollegen, die fich früher in einem vorliegenden Geseß-Entwurf im abweichenden Sinne ausgesprochen hatten, Widersprüche nachzuweisen. Es ist bequem, sagte er, Wenn man zur Machr gelangt, die Prinzipien zu vergessen, Welche man in den Reihen der Opposition vertheidigte. Bewegung auf der

Herr Dufaure gcstikulért lebhaft. Herr fährt fort: „Wir Deputirte müssen aber darüber machen, daß die Steurrpfiichcigen nicht das Opfer dieser Meinungs-Aenderungen werden.“ Herr Carnot unterstützte den Vorschlag der Regierung, weil er darin eine liberale Ten-

*'; Er sagte: [ angeordnet worden ist. An den Landgränzen find die strengsten

*“ fordern nur eine Verstärkung von

denz erblickte. Run ergriff der Marschall Soult das Wort. „Die Kammer weiß, was in Bezug auf Spanien

Befehle gegeben worden, um die Conrrebande zu hindern, und überall hat man das gewünschte Resultat erreicht. An der Meergränze ist dasselbe schwerer zu erlangen, denn wir ha- ben nicht das Recht, neutrale Schiffe zu untersuchen. Wir 7 Kriegsschtffen, welche, wie wir glauben, hinreichend seyn wird. Es geziemt der Regierung, ihre ganze Freiheit zu bewahren. Wäre eine Intervention in Spanien nothwendig, so würde die Regierung und die Kam- mer keinen Augenblick Bedenken tragen, fich dazu zu ent- schließen. Aber dieser Augenblick ist nicht gekommen und Spa- nien fordert selbst keine Intervention“. Der Marschall Soulc las sodann ein Danksagungsschreiben der bedeutendsten Ein- wohner ron Bilbao vor, und ging hierauf zu den Kredieforde- rungen fur die Seerüstungen zur Verstärkung des Amerikani- schen Geschwaders über. Bei dieser Gelegenheit erinnerte er daran, was er gestern über den Traktat mit Mexiko gesagt hatte. „Der brave AdmiralBaudin“, sagte er, „wird nichtdesavouirtwer-

dcn. Wollte man den Traktat nicht ratifiziren, so müßte man den Krieg wieder von vorn anfangen. Ich glaube nicht, daß die Kammer uns das anrathen wolle. (Murren auf der linken Seite.) Der Admiral Baudin hat in politischer Beziehung Alles gethan, was zu thun möglich war.“- Herr Matthieu de la Redorte beschuldigte hierauf das Ministerium, daß seine Politik unbedeutend sey, und daß fie fick) durchaus nicht von der des Kabinets vom 15. April unterscheide. In Bezug auf Syanicn bestehe der einzige Unterschied zwischen beiden darin, daß die Franzöfischen Schiffe 1th Spanische Truppen tranSpor- tiren dürften. Ferner erinnerte der Redner den Finanz-Mini- ster an seine i_m Jahre1837 gesprochene Rede, worin dieser ge- sagt hätte, da[; Frankreich fich gegen Spanien verpfiichtet habe. Herr Passy machte ein verneinendes Zeichen. Herr Mat- thieu de la Redorte: „Ick wundere mich nicht, daß Wir: der Kammer Männer giebt, welche das Ministerium unter- stüßen, weil seine Politik sich nicht geändert hat, und Andere, welche es unterstüßen, weil seine Politik sich geändert hat.“ Der Minister der öffentlichen Arbeiten: „Man sagt zu uns: Eure Politik unterscheidet fich nicht von der des Mi- nésteriums vom 15. April. Ich will das Gegentheil beweisen. Der Marine-Miniüer schickte unmittelbar nach seinem Eintritt in das Ministerium ein Rundschreiben an die Agenten der Re- gierung in Spanien, welches in den ermuthigendsten Ausdrücken abgefaßt war, und welches unter den Anhängern der Königin allgemeinen Enthustasmus hervorbrachte.“ Herr Dufaure be- hauptete weiter, der Gedanke der Intervention, wenn diese noth- Wendig wfirde, wäre der Gedanke der Regierung. Indessen, wenn die Intervention vermieden werden könne, so“ sey das Be; * tragen der Franzöfischen Regierung das dem Quadrupsl-Tkak- tar entsprechendste, und se wäre weit entfernt von dem Gedan- ken, zu interveniren , um eine Regierung einzuführen, M1chk immer den Makel haben würde, das Resaltat fremder Einmischung zu seyn. Am Sch1Usse seiner„Rxde “M"“ der Minister, daß das Miniskerium vom 12. Mar me den Triumph der Contre-Revolution in Spanien Wld?" „Wükdk- “? HM“ Matthieu de la Redorte: „Ich freue ""ck über d'“? Er- klärung, Das ist allerdings ein Wesentlocher Unterschsed zwcschen dem jeßigen und dem vorigen Kabmet. Indeß 111 es erschreck1 [ich, wie leicht die Regierungen_ ithre Erklärungen yergessen. Davon giebt die Sprache_des Memskers der aySwärttgen An- gelegenheiten in der gestrzgen und heutigen Stßyng ein deut- lichés Beispiel.“ Schließltcy empfahl Herr Matt'hteu de la Re-

dorte dem Ministerium, es möchte dem Franzdfi chen Geschwa- der dieselben Befehle geben, dre das Englische erhalten hatte. .- Die Kammer nahm hieraus die einzelnen Artikel des Gesetz- Entwurfs ohne weitere rörterung an.

Paris, 26. Juni. Der Moniteur veröffentlicht eine Zusaß-Convencion zu der Convention zwischen Frankreickj und _