1839 / 184 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

519,“ ohzu die dringendsie Nothwendig'keit nicht rathsam ex- schemten' lceßen, in diesem Augenbléok eine Diskussion über dee Vernmgu" der beiden Provinzen im Parlamente zu veran- lassen- ies“, versehte Sir R. Peel, „war aber auch d'er Grund meiner Opposition.“ Auf den Wunsch Sir R. Petls, zu erfahren, was das Ministerium nun weiter zu thun gedenke, 1101 den Schw1erigkeiten abzuhelfen, welche den Gang der Ge- 1:13gebung in Kanada unterbrochen haben , „erklärt? der Minister, daß er die andere Kanadtsche Ball , hm-ficht- lick) der Verlängerung der temporairex: Verwaltung jener Kolonie mit einigen Veränderungen, m, den dem Gou- 1111'neur verliehenen Vollmachten, noch 111 dtesex Sesston duxch- ZUbringen hoffe, wogegen die in Betreff dermon, welche n1cht 11111" in Nieder-Kanada, sondern auch bee dem Versammlungs- haus: von Ober-Kanada manche Bedenkenxrregx habe, erst nach

. der Kolonie geschickt werden sone, um d1e Memung d_er doxtt- _qen Autoritäten darüber zu vernehmen und, wo mögltch , eme "Billigung des entworfenen Planes zu erlangetz, so daß man dann wohl zu Anfan§e_ der nächsten Session d1e Sache würd_e erledigen können, wo es Pur zuawünschen sey, daß d1e Regult- rung der Angelegenheit n1cht_ wuder durch eme solche Art von Opposition gestört werde, 1v1e fie gegcn Lo'rd Durham's Ver- waltung erhoben word_en, der „ohne dtes_ Hmderniß die Verhält- nisse in Kanada getmß zu emem befrtedigenden Ziel gebracht haben würde.

Im Obet'hause wurden gestern die beiden Antvalte gegen die ,Jamaika-Bill vernommen, die auch im Unterhause dagegen gesprochen und dort im Wesentlichen dieselben Argumente wie- derholten. Die zweite Lesung dieser 23111 wurde dann auf Mon- tag angesetzt.

Gestern sind im Unterhause auch die Verhandlungen über die Jrländische Munizipal-Bill wieder aufgenommen worden, die seit voriger Session, wo die beiden Häuser fick) noch immer , nicht darüber einigen konnten, liegen geblieben war. Da die 'Naßrcgel im Unterhause schon durchgegangen ist, so brauchte fie 1591 ihrer Wiederaufnahme die Stationen der ersten und zweiten Lesung nur [1111 ['m-nm zu Jpasstren, und konnte le1ch in den '.).lus1“chuß gebracht werden, um, tvo mögléch, solche Flenderungen

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in Folge davon auch durch Wiederherstellung des Vertrauens, dem Handel ianayzen einen wesemkcheu Vortheikbringen-kknnen. Wir denken insbesondere an ein Uebereinkommen mit der Französischen Bank. Die Französische Bank hat je 1 400 Millionen Franken vorräthig, während ihr Vorrath im ucchschnitt s1ch nur auf 200 Millionen Franken beläuft. Diese ungeheure Summe Gel- des liegt dort förmlich nutzlos, und wir haben Grund, zu glauben, daß die Direction der FranzösschenBank wünscht, es" zum Vor- thejle unseres Landes zu verwenden. Wir glauben, die Etikette hindert die Englische Bank, der Franzdfischen einen solchen Antrag zu machen, indem dies als eineAbhängtgkeit angesehen Werden könnte; aher wahrhaftig, in Zeiten, wie die jetzigen, wo durch ein zweckmä- ßtges Emverständniß dieser beiden Znsntute so vieles Gute gewirkt werden könnte, müssen solche Vorurtheile bei Seite geseht Werden. In dem jetzigen Augenblicke, tvo Handel und Verkehr in einer so wenig befrieixigenden Lage smd, ist es Wenigstens angenehm, zu erfahren, daß die Berichte aus allen Theilen der Erde eine sehr reichliche Aerndte erwarten lassen. Man vers1chcrt, daß in Enq- 1and die Aerndte sehr glänzend zu werden versp1eche und daß fie in Amerika sowvhl als in Frankreich denselben Anfchein habe. Wir müssen jedoch noch einige Zeit warten, ehe dies als ein beson- dxres Mittel zur Besserung der allgemeinen Lage der Verhält- msse einwirken kann.“ Die gestern erfolgte Annahme der 23511 zur Aufhebung der Wucher-Geseße bei DiEkontirung von Wech- seln em Oberhause hat jedoch diesen Zustand wieder ermas geän- dert. Die Regierung hat nämlich in diese Bill, wodurch die Erlaubniß zu einem höheren Zins'fuß als 5 pCt. beim Diskon- t1ren von Wechseln vorläufig bis zum 1. Januar 1812 ausge- dehnt wird, die Bestimmung aufgenommen, daß diese Befreiung yon den Wucher-Geseßen nicht bloß bei Diskontirung der Weck): 1el, sondern auch bei Änleihen auf andere Papiere, auf Schatz- kammerxScheine, auf Bank-Fonds, Südsee-Fonds, Indische Bons, Englische Staats-Verschreibungen und auch auf Waaren und Connaissemence Aanndung finden solle. Dadurch kommt dann die Bank in den Stand, auch auf diese Papiere u 5153, pCt. Darlehen gewähren zu dürfen, ohne den Wucher- eselzen zu verfallen. Bei diesen Aussichten haben die Fonds bereits angefangen, s1ch wieder zu heben.

darin vorzunehmen, daß es endlich darüber zu einer Verständi- qung mit dem Oberhause käme. Es handelt fich namentlich um eine Veränderung der Art des Census, nach welchem das Mu- nizipal-Wahlrecht bestimmt werden soll. Man will jetzt nur noch für die ersten drei Jahre einen HauSWerth von 8 Pfd., dann aber wie Besteuerung für das Armenwesen als Bedingung für die- 1111 Recht annehmen, um etwanigem Betruge hinsichtlich der Wähler ,- Qualification möglichst vorzubeugen, und zwar soll künftig ein Jeder, der nur irgend eine Armen; Steuer zahlt, wie gering s1e auch seyn mag, an den städtischen Wahlen Theil nehmen dürfen. Die Bill ist zu diesem ZWech von 210 aus 250 Klauseln gebracht und es find mehrere Bestimmungen zur Ver- ?)cssetxung des Armen-Geseßes darin aufgenommen worden. Es kam indeß gestern noch zu keiner ordentléchen Erörterung über diese Veränderungen, da die Tories, besonders die Herren Shaw 111111 Jackson, sogleich dagegen einzuwenden hatten, es müsse dem Hause erst gehörige Zeit gelassen Werden, die neuen Bestimmun- 11111, 1velche die Minister in die Bill aufgenommen, zu erwägen. 'Isus den Aeußeruncheen dieser beiden Herren kann man auch ab- nehmen, daß die “- aßregel nicht geringere Opposition, als frü- 1)e1' von Seiten der Tories finden wird, und es ist daher auch in dieser Sesfion kaum auf Annahme derselben zu rechnen. Herr Jackson klagte besonders Über die große Macht, welche den Stadträthen verliehen werden solle. Sie würden, meinte ek, ;“.acfz dieser 2511] so viel Aemter creiren und so viel Gehalt damit verknüpfen können, als ihnen beliebte; es würde z. B. den Stadtrats) von Dublin danach nichts hindern, Herrn O'Connell zum Lord-Mayor von Dublin zu machen, ihm ein Gehalt von 30,000 Pfd. auszuseßen und die „Bürger von Dublin zur Er- 1'“ch1vingung dieser Summe willkürlich zu bcsteuern, während jeßc in Irland alle Lokal-Steuern néchk von den Stadträthen, son- dern von den großen Zurées ausgeschrieben würden. Nach die- sen Bemerkungen wurden nur einige nicht mehr skreétige Klau- seln der 23111 angenommen, die weiteren “,).[usschuß-Verhandlun- gen aber auf nächsten Donnerstag verschoben.

Die Gemahlin des Britischen Botschafters in St. Peters- burg, die Marquise van Clanricarde, ist auf dem Dampfehiffe „Sirius“ nach England zurückgekehrt.

Herr Hume fragte vorgestern im Unterhause den Minister der auswärtigen Angelegenheiten, ob er auf Veranlassung der von auswärts eintreffenden Nachrichten, welche fich auf die Feindseligkeiten im Orient beziehen, etwas dagegen Nahe, dem Hause die Depeschen und Papiere jn Betreff der Lonvention vom April 1833 vorzulegen, welche zu einem Friedens-Traktae _ zwischen Mehmed Ali und der Pforte geführt hätte, damit das

?aus unterrichtet werde, welche Art von Verpflichtung abseiten

(.nglands gegen dee kriegsührenden Parteien übernommen Wor- den sey. Lord Palmerston erwiederte hierauf, daß von Kon- stantinopel BUMM, em egangen seyen, die War nicht den wirk- lichen Anfang der Femdse igkeiten anzeigten, das? man aber fürchte, sie würden bqld beginnen. Was die von dem geehrten Mitglieds erwähnte Convention beträfe, so wäre nie ein Traktat oder eine förmliche Akte zwischen dem Sultan und dem Pascha von Aegypten zu Stande gekommen, sondern nur eine _Uebereinkunft qetroffen, wonach der Sultan den Mehxned Als zym Scatt- 11alter gewisser Paschaliks ernannt habe, dtese L_Leberemkunft sey äber keiner Convention einverleibt, sondern, dre Thatsache nur in den jährlichen Verzeichnissen ,der P'aschaleks tmkgethetlt wor- den. Er glaube 111 t, daß irgend etn Grund vorhanden Fey, die Depeschen dem ause vorzuenthalten, aber wenn man thm Zeix lassen wolle, sie durchzusehen, so würde er besser im Stande seyn, die Anfrage zu beantworten.

Die Verhältnisse des Handels und dxr „Fabriken befinden s1ch seit einiger Zeit in einem weni befctedtgenden Zustand;. Auf dem Geldmarkte wird ein sehr arker Druck_ges11h1t. D1e Bank von England, nach deren Geld-Vorräthen e111 beständiger und fast ununterbrochener Andrang war, hatte dee Höhe des Diskonto von Wechseln und Verschreibungen auf 5'/2 pCt. er-

dht und von nun an verweigert, auf andere Papiere als auf echsel Darlehen zu ewähren, da fie sonst den Wuchergeseßext verfallen wäre. Der rund dieser gedrückten Geld-Verhältnisje scheint vorzüglich zu seyn, daß die Zahlungen fur die früher ein- geführten fremden Getxaide - Bvrräe e eletstet werden müssen. Die Morning C ron1c__1e bemere ber diese Verhältnisse “imm- Anderem: ur die Selbsterhaltyng kann die Bank rechtfertigen, unter Verhältnissen, wie die [eki en, den Diskonto auf 5% pCt. zu „er öhm. Wenn das baare eld in ihven Ge- wölben bedeutend :; genommen hat, und wir wissen, daß dies“

der 1111 1 ' so lebt etandere Arten lhre Kösen wieder zu füllxn _ dionglesZZrZe t durch Verbeserunédes Standes“derWechse1,un

Der gestrige Wcizenmarkt War wieder etWas besser; von C11g1ischem Weizen wurde nur Wenig an Markt gebracht, so daß die besten Sorten zu ] Shilling höheren Preisen willige Ybnxshmer fanden; auch für fremden zahlte man etWas höhere

re1 ?.

Aus Kanada lauten 11131 die Nachrichten ausnehmend friedlich. Sir George Arthur hat einen Unterhändler nach Washington geschickt, um die nöthige Erklärung Über die bei Brockville gegen ein Nord-Amerikanisches Dampfboot verübten Unbilden zu ertheilen, und man glaubt nun verfichert1 zu kön- nen, daß mindestens in dem t1ächsten halben Jahre die Ruhe nicht werde gestört tverden. Die Blätter von PKontreal fingen an, günstiger über den UnionSplan zu urthcilen.

Mit dem „Great Western“ sind Nachrichten aus New- York vom 14ten d. M. eingegangen. Es erregte dort Auf- sehen, daß ein Britisches Keie sfchiff wei an der Afrikanischen Küste genonunene Sklavenschi17ße nach ew-York gebracht hatte, Weil, obgleich die Mannschaft aus Spaniern bestand, die Capi- taine Amerikaner Waren und man es deshalb vorzo , die Sache vor den kompetenten Gerichten der Vereinigten taaten ver- handeln zu lassen. Es scheint, als ob man in Rew-York die- ses Benehmen der Britischen Behörden zum Theil auf Rech- nung des Wunsches 12131, das gute Einverständniß mit den Vereinigten Staaten auf jede Weise zu fördern. Die Rach- richten Üßcr den Zustand des Handels in den Vekeinigten Staawn lauten immer noch ungünstig, und da man erwartete, daß die Haupt-Handelshäuser in England für jetzt keinen wei- teren Kredit bewtlligen würden, so fürchtete man immer größe- 1'e11 Geldmangel und besorgte, daß die Inhaber von Baum; ' tvolle bedeutenden Verlusten ausgesetzt seyn möchten, da die verschiedenen Pläne zur Aufbringung von Fonds, um den Markt zu unterstülxen, fehlgeschlagen Waren. Im Südwesten wird die Bau111wollen-Aerndte in diesem Jahre auf kaum -100,000 Ballen geschätzt, Was dort große Bestürzung erregt hatte; dagegen versprach man sich ein sehr günstiges Resultat von der Weizen; und Taback-Aerndte.

Texas hat sich entschlossen, mit Mexiko in Unterhandx 11.1ngen zu töeten. Es “ist zu dem Behufe der Oberst Bee nac!) Veracruz abgesandt Worden, wo der GeneralGuadeWpe Vit- toria, der Gouverneur der Stadt. ihn auf Befehl der Regie- rung aufgenommen hat, bis ein Beschluß darüber gefaßt soyn wird, ob man ihn in der Hauptstadt empfangen Wolle oder nicht. Der Oberst ist beauftragt, die Anerkennung der Unabhängigkeit von Texas zu negoziéren, die bekanntlich von Santana bei sei- ner Entlassung aus der Gefangenschaft der Texianer bereits zu- gesagt morden ist. Man fürchtet indeß, daß 1th Bustamente, aus Eifersucht gegen Zenen, fich der Ratifizirung des Verspre- chens widerseßen werde. Sollte indeß ein neuer Versuch, Texas zu unterjochen, gemacht werden, so glaubt man, daß die Mexi- kanische Armee einen schlimmen Stand haben würde, da Texas eine Armee von 5000 Mann in kurzer Friß aufstellen und die- selbe durch eine Flottille von 5 Kriegsschiffen, Sloops und Schoo- ners der größten Klasse zu unterstülzen vermöchte. Aus der für Texas günstigen Stimmun_ des Französtschen und des Engli- sclxen Geschäfxsträgers in exiko und aus dem Besuch des Ad- m1rals Baudm in Galveskon schließt man überdies auf eine bal-

dige Anerkennung der neue R b'k d 1“ E11 [and 11 11 Frankreich. 11 epu U uch g 11

Nach, Berrchten „aus Rio-Janeiro vom 25. April haben ernste Retbungen z1v1schen den Bewohnern von Rio ; Janeiro und den 'Mannschafte1_1 der dort stationieren Britischen Flotte stattgefunden, veranlaßt dadurch, daß ein achtbarer Bewohner der Stadt von einer Britischen SchildWache erschossen wurde, als er auf einem Dampfboote zwischen einem Britischen Kriegs- schiffe, auf dem fick) jene Schildwache befand, und einem Skla- venschiffe, einer Prise jenes Kriegsschiffes, hindurch fuhr. Eine lange, wie es scheint, erfolglose Korrespondenz wurde der Sache wegen zwischen dem Minister der auswärts en Angelesgenheiten und dem Britischen Geschäftsträger, Sir eorge Ou eley, ge- führt, welcher Lestere die Schuld auf den Capitain des Dampf- WWW zu schieben suchte, weil dieser unbefugter Weise wischen den beiden Srbiffen durchgefahren sey und dadurch die ermu- thung veranlaßt habe, daß er schlimme Abstehten in Bezug auf das Ynommene Schi hege. Von Seitender Bewohner vo11 Rio; aneiro Wurde a rigens beschlossen, jedem Britischen Offt- Jier oder Matrosen von der Flotte das Landen zu wehren, und

Abgang der Nachr1cht, vier Tage nach dem Vorfalle, beharrte man noch an diesem Entschluß. Mehrere Böte, die zu landen versuchten, wurden zur Umkehr gezWungen.

Das Gerücht, daß die-Kreolen in Havana sich empört

hätten, hat fich nicht bestätiÉ; es soll von den Rßolitkoniskek auögesprengt worden seyn. eim Abgang der letzten Berichte aus Cuba war diese Insel vollkommen ruhig.

Niederlande.

Aus dem Haag, 30. Juni. Ihre Königl. Hoheiten der Erbprmz _und dae Frau Erbprinzesfin von Oranien werden am 10. Jul: 1m Haag erwartet. -

Nach einem Schreiben des Avondbode aus Utrecht vom 27. Zum Werden die Sißungen der Liquidirungé-Kommisftbn eme achttägige Unterbrechung erleiden, indem man über gewisse Punkte neuer Instructionen bedarf. Die Belgischen Commis- saire gedenken, diese Zeit in Brüssel zuzubringen.

Die Journale von Surinam, die bis zum 8. Mai gehen, melden, daß der Gouverneur der Westindischen Besißungen durch Königliches Edikt das unumschränkt'e Begnadigungsrecht, selbst für militairische Strafen, bekommen hat.

Der Moniteur Belge enthält eine Königl. Verfügung, wodurch zum erstenmale einem Holländer, der in Leyden pro- movirt hat (1);*. Pincoffs aus Rotterdam) verstateet wird, in Belgien als praktischer Arzt fich niederzulassen.

Heerlen im Limburgische-n, 29. Juni. (Aach. Ztg.) Die Belgischen Journale haben einen kleinen Skandal in un- serem Orte furchtbar Übertrieben, und aus der JNücke einen Elephanten gemacht. Die Belgischen Patrioten sollen sich mit „den Orangksken geschlagen haben und es soll Blut geflossen seyn. Lln allemdem ist kein Wahres Wort. Ein angetrunkener Mensch hat nach der Proklamirung der Holländischen Regierung mit einer Belgischen Fahne die Straßen durchzogcn und Leopold hochleben lassen. Er wurde verhaftet und damit war die Ruhe

hergestellt.

Belgien.

Brüssel, 30. Juni. Es werden jeßt hier Unterschriften zu einer Adresse an den König gesammelt, in welcher Se. Ma- jestät ersucht wird, an die Stelle des gegenwärtigen ein neues und zwar anti-hierarchisches Ministerium zu erwählen. Diese Adresse soll dem Könige durch eine Deputation überreicht werden. Da nun aber verfassungsmäßig der König alle Deputationen in Ges genwm't seines Ministeriums empfängt und dem letztern die Verantwortlichkeit der Erwiederungen obliegt, so ist man begie- rig darauf, wie sick) das" Kabinet aus diesem Dilemma heraus- ziehen wird.

Es heißt, der Haupt-Redacteur der „Emancipation“, ein Franzose von Geburt, soll mit Ausweisung bedroht worden seyn, wenn er nicht seine Opposition gegen das Ministerium einstellte.

Zwischen Belgien und dem Großherzogthume Luxemburg isk eine Post-Convemion abgeschlossen worden, die vom 1. „Jul: ah in Kraft tritt.

Dänemark.

Kopenhagen, 29. Zum“. In Erwartung der Zurück- kunft Sr. Majestät des Königs von Dessen Reise aus“ den Her- zogthümern, die am 3. Juli stattfinden wird, begeben fich Ihre Majestät die Königin am vorhergehenden Tage von der Som- mer-Refidenz Frederiksberg nach dem Palais Amalienburg.

Die Rentekammer hat unterm 8. Juni eine Verordnung erlassen, Wodurch der gewöhnliche Nachlaß von 400,000 Rbthlr. von der durch Königliche Verordnung vom 15. April 1818 aus- erlegten Landsteuer von Land und Zéhnten, wieder auf ein Jahr

1 vom ]. Juli 1). I. an, verlängert wird.

Schon längere Zeit hieß es, Thorwaldsen arbeite an ei- ner Büste des unsterölichen Holberg's; aus dem „Dagen“ er- féhrt man hierüber jetzt Folgendes: „Wohl hatte man früher Kupferstiche und Medaillen Holberg's, abcr se waren nm" sehr selten, und es ließ fick) erwarten, daß der Dänische P idias einmal den Dänischen Aristophanes darstellen werde. Hol erg's bald fertige Büste von Thorwaldsen ist, wie es scheint, etwas über natürliche Größe. Sie ist noch unvollendet, allein es ist kein Ztveifel daran, daß _sie ähnlich wird; schon glaubt man in ihr zu erkennen den Gesck11chtsforscher Dänemarks, den Ver- fasser ernster, belehrender Schriften, den mit hoher Würde bekleideten Gelehrten, und doch zugleich, und durchaus nicht minder den witzigen Scribenten mit der tiefen Laune und der reich-komischen Phantasie. Ein Gemälde und ein kleines in Wachs pousfirtes Medaillon haben zunächst den Künstler ge- leitet, der auch einige kupferge|ochene Portraits zur Hand. hatte. Das alte Costume und die Frisur ist, wiewohl noch um vollendet, mit künstlerischer Freiheit behandelt und scheint dem Künstler keine Hindernisse in den Weg gelegt zu haben. Thor- waldsen's Aquiucht zur ländlichen Zerstreuung nach Nysoe bei Praeskoe (von wo er so unertvartec einen Abstecher 06er Se: gemacht hat) ndthjgee ihn, wiewohl ungern, die Arden unvoll- endet zu verlassen, allein wenn ey zurückkommt, Mrd die Büste 111 wenigen Tagen bis zum Abguß fertig seyn.“

Deutschland.

München, 30. Zum“. (Nürnb. Korresp.) Die Be- schlagnahme der Druckschriften: „Neueste Beuräge ur Ge- schichte des constitutionnellen Lebens in Bayern, oder iderle- gung zWeier Beschlüsse des ?. Ausschusses der Bayexiscben Kammer der Abgeordneten im Jahre 1837, betreffend dte- Be- sch1verden des Priesters J. Holzleithner in München; München UW Zürich 1839“, und, „Jesuitenspiegel, oder hat man Ur- sache, sah vor den Jesuiten zu fürcyten? Erlangen bei Bläsing 1839“ ist vom Ministerium des Innern bestättgt worden.

Der Fürft von Canino verläßt unsereStadt, soll jedoch ge- sonnen seyn, wiederzukehren, und hier emen längeren Aufent- halt zu nehmen._ -

KarlSruhe, 28. Juni. (K. Z.) In der 32sten Sißung der Weiter: Kammer War die Diskusfion über den Voranschla? der Post-Administration für die Jahre 1839*4-4011nd'.1840---1 an der Tagesordnung. Welker berührte dieoWünschw-des Kom- misfions-Beriches über die Herabseszung der Taxen» bei dem Personen- und Paketen-Transport, worauf der StaalF-Minit- [ker der auswärtigen Angelegenheitxn die-Auskunftertheélte, daß dergleichen Herabseßungen zuverläsfig binnen *der nächsten Bud- gets-Periode erfolgen würden , daß es lhm-aber unmöglick) s“)- das Maaß derselben je t schon zu bestimmen, indem“ dies von verschiedenartigen Erw gungen und „Verhandlungen abhänge- Auch könne er nicht verbargen , ob nicht wenigmns in

der er en en ein Ausfall in den Post-Einkünften dar- aui' enßfteYj werde. Vogelmann beantragte, die Kamkmex möge den ck aussprechen, daß die vollständige Portofretheet

. - ' mentlich in Betreff seiner dem landwnthschaftltchen Verem (1 cF-aBehörden zustehe, verwil-

' . ' 1 allen Sta FZÜMMDY'ZZW ward vielfach Umerstüßt' Der Staats-

, , daß die Regierung

mister von Bltttersdorff bemerkt yagxgm,

- - 1 re; etc für Staatéstellen auch H“ Ertheelung der PostspoerTabke), Welche darunter zu be-

! . ' en dtejenigen Steam zu beze1chn s großes Bedenken, der Porto.-

. - b e gkaM seyen. USÜUIMS h“ e Thor zu öffnen, besonders bei

' u rd“n s T ür und FZZ?» n1113111110311 de? mdglich„en Deskaudatlxn des Pssk-Por- to's keine inreichende SichekhUk darböcen. Ls sey zyt bxsN'gxn, d'aß ein ni tgerjnger Ausfall in der Postkasse_ durch d1e'Lr1ve11e- rung der Pokto-Freiheitaufsoch12Skellen herbeigcführtPUrde. Den Antrag Voaelmann's unterstußtey Knapp und Retttg; derselbe wurde indessen verworfen- Duttlmger erkennt dre Vervollkomm- nungen an welche zur Ehre 11er obeysken PostverWaltupg ge- rejchtm. er,freuc s1ch über die 111 Ausstcixt gestellte Cmmßßigung der Taéen; er wünscht übel“ WMC?- 11111; 11110) „das Bßtefporto heruntergeseßt werden möchte, besonders bet kle111en Dtskayzey. Der Ober-Posk-Direktor vor) Mollcybecbeme'rkc hreyauf, daj; pee Verwaltung bereits in die1er Beztchung dre nöthagen Schxrtte ethan habe, um den Wynsch des Antragstellers zu rea11s11'e11. Der Antrag der Kommisnon auf Genehmigung der Gcsaxnmt- einnahme der PostverWaltung für die Jahre 1839/40 und*(',/4, mit 1,020,188 F1. wurde sofort angenonnncn.

S11)wciz. ,

Bern, 25. Juni. Regierungsrats) Stockmar 1011 wäh- rend eines Urlaubs zu Pruntruc auf Trennung des Juxa-Gcbiets vom Kanton Bern hingeat'beitet haben. Sein Beuchmen 11“-

schien der Staats-Bkhdrde, derm Wkitgiied er 111, im Lichts des Hochverraths. Es 111111111 111111 am 2011911IU111 Namens des

RegierungS-Raths ein Schx'ciben adressirt, wodurch c1' ciugcla; Y ' qckommencn T))?ittdeilung aus dem Orient: „“Man hat hier keins

den war, seine C'ntiassung zu verlangen. Scoäémac sandke das Schreiben an den großen Rat!) und begleitete es mit 911121“ Be- schwerdeschrift. Gestern hielt de'." große Rack) ein; Sißung hier- über, Worin dcr Schultheiß Neuhaus 191111113: Es 111-„ben nächt- liche Versammlungen 1'11 De1§berq 1111d “141111111111, 111-1 Bci1'11111 des Stockmar stattgchndcn, 111111111 Dic Fragc dc1“ Trynn'ung (1111 den Fall der Ver1vcrfu11g dcr Jura-Motéon besprochen 11111101; Stockmar habe nicht abgerathen, 1.1 1111111“, 1111110) 1111111 111 1111; verschleierten Ausorücko, 11119 1111111101110 “T1snn1111g angerathen, so wie, das; man sich der a1*1srok1'ak€sc1)en Kartei wieder" nähxrn und der Geistlichkeit mch": Einßuß 1'11 C1'1111)1111gss:1che11 e1n1'ä11- men müsse .Der große Ratk) beschloß 11111 117 Skimmen Tages; ordnung 11611“ Stockmar's 51111131 gegcm dio chécrung, 11111) mit 93 Stimmen beschloß cr 2161011111109, „„D-.! der Regierunss-Rmtk) Stockmar das Zutrauen 1116 91013111 91111115 verloren hat.“

Zürich, LK. Zuni. In 111“ 6311111111; "0113511911111 511171131? am 20. Juni kam es zu'." 2311015110.) 11171Ko1111.111s1"o11al-«201111111- über das UnterrichtSwesen. Jed? TH-siluahm“ des Kirchen- Raths an den Wahlen der the1r-19Zésc11111Pr:fe11"o..1: wurde 11151 77 Stimmen gegen 52; verworfen. 21110) 111111112 cénstimmig be- schlossen, daß „der unterm111.Mä1'zd.j;§.fü1"ZLUfhe- bung der Hochschule geskcllceU Motion keine Weitere Folge gegeben werde.“

I t a 1 1 e 11.

Turin, 24. Juni. Se. Majeßät der König 51111111 den General-Lieutenant, Grafen von V111a11o1-a, zum Vécs-"ZldnÜral und Ober-Befehlsßaber der König!. 541321111119 2111111111. Dor Contre-Admiral, Graf Serra, der bisher 1111.21'11111111111) 1111111 Kommando führte, ist zum Inspecm-„r dcr “3112111111? 1111?) 311111 Vice-Präfidenten der Admiralität «111111111 111-orden.

Spani'eU.

Madrid, 21. Juni. Der Corrco Nacional «11111111 nachstehendes Schreiben aus Sevilla vom 151111; „23351 h;!t; ten die Freude, den Herzog von Nemou1's einen ganzen Tag in unseren Mauern zu sehen. Se. Königl. Hoheit kam in dem Dampfboote „Peninsula“ von Cadiz: hter an. Die Fahrt war sehr stürmisch und die Hikxe sehr groß; es befanden fiel) außer vielen anderen Personen ot1va hundertSoldaten am Bord und es fehlte an Lebensmitteln und Wassev. Der Herzog landete um fiebert Uhr Abends und besuchte am nächsten Morgen die Kathedrale, Nachmittags die Ruinen der alten Römischen Stadt Italica und nwhnte am Abend einer Vorstellung der ersten beiden Akte der Oper „Moses“ bc]. Der hi1s1ge Fran- zöfische Konsul, ein hier ansässiger Spa11i1cherKaufm-ann, sprach sein Bedauern darüber aus, daß er nicht Französncl) verstehe, wurde aber sehr angenehm überrascht,_a1s der Herzog, der das Spanische sehr gut spricht, 110) 111 1118111“ Sprache mit ihm un- terhéelt“.

T 1'1 r k e 1.

Aus einer älteren Korrespondenz der Morning Chro; nicle aus Konstantinopel vom 7. Juni ist noch Folgendes hervorzulxben: „Hafiz Pascha wird in Folge der ihm Über- sandten Instructionen seine Verschanzungcn wohl nicht eher verlassen, als bis die Flotte, mit 10,000 Mann Landungs-Trup- pen M„B0kd, an der Syrischen Küste erschienen ist, um seine Operaetonen zu unterstützen. Wird dieser Feldzugsplan beibe- halten UNd bereiyigen fich die gelandeten Truppen mit den em- pörten Völkern „am Rücken Zbrahim's, so 111 der Armee des SUÜMS der Steg geWiß. Seitdem die Angelegenheiten eine so ernste WMUUUII genommen' haben, hat Mehmed 7111, der besser als 1rge11d emand die Natur seinsr SteUung begreift, mehr Als Einen Versyck), gemacht, zu unterhandelu, und ersknock) vor kurzem hat er, um dl? 1hm dk0hende Gefah'; abzumenden, auf den

Rath Rußlands fick) “ÖM", aU?seincTruppen aus Syrien zurückzux

ziehen und, zu entlassen, wemz der Sultan dasselbe thus. Bci d_er vorthUl aften Stelluyg, M w_elche1.' der Sultan fick) cht be- findet, hat er natürltch drew Bxdmgung verworfen und als Ant- wort einen Theil der Fermans m Bezug auf den Handels-Trak- tat abgesandt und die 2FMM? Befolgung derselben anbefohlen. Die fganz angemessene eégerung des Sultans, die von seinem, 1th ask schon überwundenen Vasallen vorgeschriebenen Bedin- gungen anzune men, ist dem Admiral Roussin sehr unangenehm gewesen, der [[ck aufgeboten hat, um Nuri-Efendi u bewe- gen, den Sultan dahin xu bringen, einen Krieg aukzugeben, der den Abßchtxn undZntereffen Frankreichs so nachtheilig seyn würde. Bet ferner 1e ce'n Unterredung mit Nuri-Esendz soll er fich “so heftiger Ausvr cke bedient haben, daß der Türkische Mj- utsle? es anfaYs gar nicht' wagte, dieselben dem Sultan zu wiederholen. ks er dies jedoch später gethan, soll der Sultan die „für ihn“ se r charakteréüésche Antwort gegeben haben , daß, wenn ihn 111 1 andere Gründe abhielten', er nunmehr gewiß

111

den Krieg beginnen tverde, um zu zei en, daß er 1 nicht von Frankreich einschüchtern lasse. Es Jeißt nun, sFehr Admiral Roussin habe, nachdem er sch überzeugt, daß seine Bemühun- gen, die Feindseligkeiten zu verhindern, nußlos seyen, gemein- schaftlich mit Lord Ponsonby der Pforte angezeigt, daß weder England-noch Frankreich sich in die Angelegenheiten zwischen dem Sultan und seinem Vasallen mischen werde, bis andere Mächte dies thäten; geschehe dies jedoch von Seiten Rußlands, so würden s1e fich für verpfiichtet halten, dasselbe zu thun.“

Aegypten.

Inland.

Stettin, 1- Juli. Leute Vormiteag um (1111 11 traf Ihre urchlauchc d_ie rau Fürstin von LiegLitz mic Ye? folge h1er em und skaeg m der Wohnung des Konsul Koch ab, woselbst Sie von den höchsten Militaér- und Civil-Behdrden empfangen wurde und nach kurzem Vermeilen, in Begleitung des Ober-Präsidenten, die Reise nach Swinemünde mit dem Dampfschiffe „Kronprinzesfin“ fortseßte.

_ Aachen, 30. Jun:“. Vorgeßern ist der 111, Aleks vr?“ '“-=- Der T1m_es :| aus Smyrna dle schriftliche Mittheilung 1111' Reise nach Italien, wohin ihn zum zweitenmal das _ - 311821347189", die Mehmed A1; unterm 111. Mai an den Russi; trauen des Papstes berufen hatte, nach glücklich becndetc. '.1' schen General; Konsul in Alexandrien , Grafen von Medem, 1 wieder hier angekommen. und gleichzeitig an die Gencral-.Konsu111 von England, Ocsker- ? „„ „--- reich und Frankreich gerichtet hat. Diese (bereits früher er,- * wähntc) Mittheilung erfolgte anfangs blos; mündlich, wnrde * Fünfxes Bericht des Ritters von Gerstner auch-rd- aTerd Jpäter auf 11111 Wunsch deriKonsuln, um alle JNißver- ' . Amerika. 1 ' * ' ', » -

sdjie'sjermßsßsxsszulßgxefxoll'xzce'xZIr/MTFY:säWftnch aufgesekxt WW 1aut9t 111 ' („ _ ,_ Maco11 111 (?*corg'sa den 1. Ma.: 15.70". _ [ „Dcr VZceZKöuéßvcrpfiiäYet 1114.) 13511311 Hc1111--„, ('Z;:1era1:.11c11: ' “NWWB? Be1t1111111111éégißx1pbfauhrncdnie "MUNMMMJ "“ ck 111 ro11-«, .*1 , 1111 ,xaUe d1e r11ppc11 111€; Sg1ta11s, 11121111 (“!-11111111 _ ...1 . . * .- ,. -- . ; » bei Bir iibersc11111te11 haben, 110) 111.11“ die andere SLM: 1.11“; F111ssks 111: J 1101111115111qu 11 ck“,“ZF1F-L-É-lxkr(?FJTÖFH'MYJchsx'éeixtxjsxlxäx'KFZ/rétxé“1-7 11'1ck11e11111, er scmcr c1z1111111 Armee den Befehl 111 1111127 1'1'I1111-x1'111q1'ac11 ; F'Lxcral ; 1311111211149 111 5113111117“. „.„ s-Uk'LkÜg'“ “Z' 2111111117111 ."?mex'g: Be1veg1111g gcbcn 1111d 11111111 Sohn Ibrahim 51310600 11.111.) Daumskus 1 1.3475551 dic c;«.,2'111ch.. (":;111111510111" 11111) 319,1„011, *xß'Zer-Zx“Z*-K-Zxx 1011101111111 wird. Folgt auf dixsc 111-WM Tc111o111'1m111111 e111e 111111: "ck St,.mm 11.1»11*z'-üb.eri'ff*e11xi'i "215311", 1711521“; d'LbZFr'aUcFo z:; 1,11be**2;; 1111133 11111131an waeJYUg „14011 SMM dcr 21111121: 33.1111 313111111117 “vis 1111iokxs:S1aaté11 w“ berQeU1'1s Eis'e11ba1111e11 bxäéßznn eine vißcémxx ve:- ]M'M MWMÜ“ 1.9. M'") Sc" DÜW“ W"..„GWÖMUW'UW (““W“"- sch1ed511c (55212131111111118 11111) lint'ersüßung dickek Y.,!Ofc jed11ch1 112111111: 11.110Achptc11 z11111ch1111c11rc1v Lljxßcrdem 11111 S1. HIdcit dc. Vic;- sOwU-ide 5151111113 (119 111. de'1 1111111111 S1a-1ten “11101100 1111911111er 31111111) 11011) 111143 c1gc11cm 2111111801“ 11111111, das;, 11111111 die 11111 Grof;- werden* '“ * ' *" ' ' * ' 1111111111 dic Forkdck11.r dcs Fkiedcns 11111) die (9111111131111 1121“ 1122111110111] 1)'T.1c (*Kr1111d: 111111 Gebäudc,ßin1ösuxjg (...,«ÖN 191 11. i!] sLiP-Lk FMM"? (1111011111711 WSUS", kk bckéik iß, einc" beél s1'111e1' éiJkUlUQC Bzw" (115 ÜUÜ) für dlc Sl-asaoneH jrivd, cn-chde-Ud-UyL-“v, Tr111111211 11115 SWM 111 111112111111 11110. 91111 1111111111112 Ano1d11111111 1,11 11.113 Ucbcrcinsonnuen, oder d11*fch) ScbäZleutc, 1111111111 11511111 111-ck.: 11111811, ch (1681117ka WLW“, den Bkdl'ikasskU VTS LMÖLI „*.*-1 SMW?" 139111111111 11117 1111111 vereinigen können. Den Schäß1e111111111 1111111311111: Md dlc STEMMER (*NEU-"M TU I«k*11'klkkll-/“ 11111 ?1111cso111111, 111cht blos; dkn Schaden, fondxrn «115.1, dcn 2111115111

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«19211199111e1111 ,ze1tu1xgm11dcc 111 e111c11.1111 .Na11e1lle BFM 11111111. Als vor 2 Jahrcng di? Eisenba1111b11'1cke 111119.- 1111 Roanokx-Fluß bci Gaston gebaut wurde, begehrte *ccrEiqentbiimcy ixcr

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11c':c1*11 Nachrichten von der 252111311111) de'.“ Bahrein-Xnseln 1111111) 116111 bcstmd "." 111111111111 11111: E,.s . n «* . .-1.

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1 - " .; » . .. -. ' ' : *.- "' "' ' 11 ' 1d1111 111111152111- Küste 1111 Norden von de',“ G1a..ze Öko Jt1111111at 1111 MaQat [MWMZ LUMUÜ 1111 11: “"What-* 1 "Fd, "? W“ . 9 *.*1. „.. 1,1110 *.*.11 Süden von BassN'a 111111) 11115 111111) 111 Beslß "ckng „ab: darauf stehenden 231111110166 1111110101111, wc11 der „1 „41.1111,

. . . , . ode“ 1117111“, *15 Der Werth des ab ctrcttnen Lunch 117. In EUropa 1111111111111111111011311 BTthk-ZUWM/ ICI“! YM IMU" VM MakZF ' 11.1131112S71111'1811111c meines Wissens ?1011) nie den N1115c11 „111531151'5115e11, cat 111 cm po11111ches Clémenx, das Chursckxd Pa1cha 7.111,11 ver;

c111en1 Gr1111d:(§1;31u111111ner 111111511117, 0111) es 1951“ in dcr 411.11 „der scsze Herrschast Zcfallon zu lassen. Mx": hat véclfachO Details klare, c111fachc Smn dcrlecrtkauex zar 011111111111; d16 che111115111111r- Mann 11011 Talsnt 11110 von Energie. C1 111 von Geburt 9111 „„ 2) TYP!“ 111111 SUMMIT" der BW“ J." 17de 111111011!- Gcorgicr, 111121." [rüher 63111101? 1131“; PIM“)- 11:10 echo!) fick) "ckck &..-111111: «rd der E11111:Compag111e das Rech,t er 111111, 121: 811011111111 FFH (ZTéchKUF; YFFZTLZYAMU YM'MU Md 1111811 Bkfißungcn 1 Ko11zcsfi011eu (CharterS) 1111111181111» :111ch nur die Endpunkte 1111211111, . ., : 1 * ihre Directionen ,habxn sonaci) ganz freies Sp1e1, dic Directionen 111211 die Ingenieurs smd aber den Ac11ounairs und dem Publikum für 111-: Ueber die iefzee Regierunqs-Umwälzunq in Peru, die Ab; , . , . - .

-. - . - . ' " '. - . - ww es so hä11f13, vorüglick) 111Frankre1ch 1111010111, auskeden, dax; 1111 BUMM de., blsheliÉM Protektors des Pe1ua111schxBol1mschen . Plan, (11 wie er die estätigung der höheren Behörden e1111111, 111111 Auflösung dieser Confdderation «nchäit der 111 Valparaiso er; DM dcn ngenieurs 111eq weiter zu verantwortcn sev- 1chcinende Mercurio vom 25- März eine Reihe von Doku- 3) SJ111111111chéSch1cnew welche zum Bay eiuer 1510111111 Chilisch1Peruanéschen Heere Übergeben Morden, nachdem Santa; ; Kongrxß.2111e zoilfrci xingefübrt we1dcn. Es 173117394 zwar «4171;- Ct'Uz, der "MZ) der für ihn unglü-cklichen Sch1achc 11011 Ancach : 11211 „1111 mehreren Amewfanisckzcn Eésenwcrkcn acwa1zt, 1111011 tc-r

- -- . . - . . kaber voxzieht. hatt? 111 Islay 1111 BND dcr Br1t1schen Fregatrc „Samarang“ , - , . " * -„ , FU 1710170811. Darmes 1:11:111111-411 alle Provinzen, aus denen ; 1) 411: Beamten. d1c Co11d11c1eUrs, kkeMa1cqx11111f119121. 1.1...-

, . . ,. . Z mcistcn Skaateu von dem Misstairdfenste (der Miliz) 11111111“,

1111161 “111211Dok11menre11be“nder ich unäck) ein aus Choriüos ; trages als Seeucr an die Staais-Regierungcn 131111111 111111531; 111 ] Z . - , . vom 3. 9371111, datil'ter Bericht des dortigen Hafen-Capitams .: deu mcixtcn Staaten find d1e Eisenbahnen gaxz ße11erfre1.

- , . - ' 11111111 «mäß 1111111111 20, ja 50 IZabrea keine Die Eisenbahn 111 1'1'11cc hm gemeldet Wotden War. Santa-Cruz hatte fick) zu A1equ1pa _ “9. . * , . ' «**-„„ bcfunden, ais 10110951 die Provinz, die von dicser Stadt den . bcs11m1111e11 &1-11er1111111ßlvon derkonccdutcn Bah11e1ba11tucrdc11 .: 7,

„__ Z11111111dcr Actionairc. erklärten; und da nun auch die dort stehenden B011V11ch1211 * ';") Dic Tariffe f1'1r Mfördcrung von 81:11111dc111111d (“1111.11 zuv Flucht genöthigt. Er Wars) zu seiner Bedeckung aUs dem ? Fa111,b11_dcr szmt 1111Bed11kg1111'1 ZcmaÉt, 3111; Tr11ppe11,dc1n FUT" Wege nach Islay zwei Compagnieen; diese aber erwarteten 1111te1'- ? JWWIL (“3111111111114 dk? MMW! 11- Mi: 1" MW“- ALTMSMU +R“!!-

. - - x - . 8) ““Jede Veschädiguug an dcr Bahn oder Emwendung 11111»? Ter

darauf allem, n11tN11'113e den ihn verfolgenden Lanc1e1s enkgehend, , «.„ _ - .! . t- e 11 111-11 111“

das Haus des Britischen Konsuls in ZHlay, 111111 wo er sich Bahn WWW" Geßcnfiandes wird "M“ be1r1f ' w " ck . . - , Ü Re1se11de11 gefährdet werden könnte, so 111111121111 nach den 1105110111111)

mit den Generalen Rtva-Agtcxo, Cerdana und Meller an Bord hjexüher erlassenen Gesc eu als Krimk11a1-Vc1brecßeu 1111111111.

dieses Schiffes begab, ungeachtet der Protestaeionen dcs Ofß- „23 h S 1 d S t s 1111 “11 ck » n 5 a 11 von e te cs taa c vor-e,a en, 11 11 1111 1111e

die Erklärung erwiederc Wurden, das; e1' von dem die Station . Fall den Actionajrs cine haare Bezahlxmg des Kap11als 1111111 1011111.

befehltgenden Brrtsschen Kommodore den gemessenskcn Befehl . Actien-Subfcriptionen von iSeitneZn überi Stauwu-d * 1f * , 11 1 111 .. c 11 1111111 1911-1111

Einschiffung des Generals fand am 21. Februax statt. Gcgey j YUM dc" 1orge11annte11 gene1e J W **

Ende des INonats März traf derselbe bekm111tlicl) in Guayaqml 1 nicht («„“de 111, 11111 Üch;xzznsuüg ffkrPrivatc 1" 1:1111111 Ju Capitulation von Callao, Welche am 7. März abgeschlossen und * L1c11c11 dann e111§11za111en, wenn die anderen Action durch S::1111Z11p- an demselben Tage von dem Präsidenten Gamarra ratifizirt tion gcdcckt werden. Du Grundbesiver und Kaufleute dcr 11111111111-

- . - - 91c11111 11111) der Staat nimmt den Rest. In Virginie" 1071141 Us eme Adresse des Präfekten von Ll1equ1pa, durch mxlche dcl- «„_ 1, . ., _ _ , Artie" „M MM, selbe dem Präsidenten Gamarra auxeigt, daß Yu dler Titel (MM- m "der “"“"ka"'"""Wng d“ v

Befreier Peru's“ votirt worden sey, und eine rocamation - Ki -. , 5 d Bahn feine 25911111: er .. . . , . cnc 11n1cr111chu11 d,r „1111131110101 er .. , , , _ des prov11or1schen Prästdenten selbst, aus Lcma vom 4. März Pkälle 11-derg1. 111111111 111111; der WWW 11.11; MM" 3,15 1,1211 .1

,. . - - - , - -- - .- * - bereits 335 E05"-

thun. General Sa1-ta-C1uz hatte semerserts nach seum Ntc- 111111111111/52111101 11111. Birgxnixn bcfißt , _ “1111111111530!-

derlage zu Arequipa folgende Proclamation erlassen: ;stücn 0'1sed11éahnc1ze11m LivelleZZWBuchtxieI, «f(x f11nfM1 ar verwcn e wur ; , , . - - 10 dlo 41,048 W::ße nnd

jcdcs„Tpfer, 11111 die Uebel dss Bürgerkrieges 111 vermeiden; 1111be: bei dem ["M" Census 1111 Jahre 1113 1111 des Staates 3100

. .. . - - “cl)e Quadrat-Metlen ent , i ck:

111-cat welches ich gescßlul) 1111er d1c Staaten der Conföderation aus; aeograph1s Rca „, 1111“: Hexk?" beg]; tm, 111,

aeübt, habe. 2) Die Staats-Regicrung von Slid-Pern und die Lo: Wohnort, aUKcrwcnn dissslbk" “Frs 239sWeiße au1die QWWMM , , . - den PublikUm kéch1lkU' b [)] nin

Gesetze aufrecht zu erhalten, M ein National-Kouvent über den künf- zum reisen 115 1eTbeil dcsGewinnrs der Ezsen a„1e

tigen Zußand des Landes c11tsche1det.“ kick)" zeigte der bkiweitemg ßnen-Verkebre entsteht, so würde man bei , , er kleinen Population 1" M

Präsidentschaft von Bolivien meder und mehrer folgende Adresse tdemommen haben, wenn der Staat 111cht so lieberal zur Anlage der-

an das Volk: , Banfprwileg - 111 in meinen ätercuBer1ch-

Laud verbaßt machen könnten. Dix Anarchie wird Euch ku Grufpde 1e Euichtnna von Banken, wovo ch sp

“ck“", wenn Ihr unter EM) 11110115 bleibt und Rath“, ägen bos“ ternebmungen 111 den Vereinigten Staaten. Die Anxavl dex Banken , 1 daselbst war so groß, daß der Gewinn der Bau actiouatre kaum

hinführen mag, so lange auch meine Abwesenheit vom Gemeinwohl 11 L

ve11a11 t wird, ich werde nicht aufhören, innig “Euer Wohl 11! Wü"; "„,/0 und mehr jährliche Dividende. IU diefen Staaten wurden 111111

(1517111110 läßt, wclck-x-e 1151 1011511311 Tagen darüber 1100191111001- 1 11:1, 1.11; ker Werth der Ländereien desselben G1“1111d:E11111111111111crs 111 den Persischen IJICcrbUsen segelte, dic kleiven Häfen an der . 11311111 c111 Gr1111d:E111e111111'1111cr,1111? 1111c11tg11111che11 2111111111111; 151 111- Dic «ltc 111-.d b:“ttcre Feindschaft dcr 236111001111" der 9111130151017?- MWM 111111 BURN WM die 11111gc W 111111111 ffndct/ W 17,1os1 _ 1111111111“ 115.16 der 21111110 eincr E11e11ba1771 oder einer 111111111811 eraée 11ach15111ge11 wird, 11111 111: gcnmgter z11machc11, fick) dic Llcgypcé- 1111er seinen Feldzug erhalten, 11111) er zeége fich daxsln als 9111 1 111101111101; ?kkadele- dcr B1111111111e, 1111 Profil 11. dexßl. 111. scibsx 511 bsstimmcn; 111 den 7 selten 1 oder :! M1'11c1p11nkte benaäUt. Die Ac11e11-GeseUschafte11 511: P e r 11. A11Smitte1m1g der besten Bahn verantwortlich, Und können 1111) 1:11, BUMM, Generals “"t“-CWS“ und die dadurch herbeigeführte ? als Plan dieser Behörde:“; anzusehen, und daher von der Tircctiwxl 1111111111. Die Forts von Callao und Choréllos waren dem be11ö1bigx werden, können laut einer vor 111111121111 Iahrcn 111111111111 oda“ Ymngay in das séWliche Peru floh, slch genötbigt gesehen 1 PM:“; 11? viel hökcr, 1110 die 11211 Ewgla11d 2111901111011, 111.111.“ 11:111 . . . . .- . 1“ Ö 5 * . F ' ' '! . 111 ?( Pera bestxht, 011 AutorstÜH des provxsorUcheN Prästden- ere 111111 Bemcbe der Bahn noth'ye11d gc I11d1v1d11211 smd 11 Mi?) BMW?" M) ÖU' Herrschaft des GMSMW SUMMCWF- ,' 11111 111 einigen wenigen bxsonderen Fällen 1111111211 Prozente 115 (41- über die Einschiffung des Ex-Protektors FU Islay, Welche dort- 1 131 15'111111e 6111111111: ve11eik1c11 ausschließende Privéchécm, . . , ' "'-e '*de 711111111 11 eib: aber 111 alle kommende eiten 61111211- Namen fuhrt, wre auch Cuzco und Pano, fich für Gamacra *" ]“ Ls b f Z Truppen fick) nach BOLOVikn zurückzogen. sal) sicb Santa-Cruz ', werdcn 111111111 a11f 16111“ liberalc Art bemchn, und 111. 111112111 e1111€g1n wcgcs denBefehlshaber, den er ihncngegebenhatte,undererreichte 1 W “W“"? MUMM ""d Güter SÜW" MM" M“"- . die Bes 1111“ 1111 , . B. das Abreikm einer Sck1ene, das chen der unter der Bedeckung der Mannschaft der Fregatxe „Samarang“ ck“ 3 9 z R 9) In einzelnen taaten ist das Recht der E1n11§1111111 ker ziers der Lanciers, Welche von dem Capitain der Fregatte durch Zinsen, vom Tage der ersten Einzahlung an 9110111111, „1119111111111. habe, den General Santa-Cruz um jeden Preis zu retten. Die ; a11ch direkte Mittel bei jenen Bahnen angewandt, wo der Verkéhr im Staat Aequator ein. Ein zweites DVkUMMk enthält die 1 diesem Falle 111111111cht der Staat 111 der Charter, 1111111 T1111'1 der worden ist. Außerdem enthält das obengenannte Blatt noch den Gegend nehmen nun, wie ich scho" scifber bemerkte, 1111-11 T1):1l des Staates zu nehmen, wenn Private die anderen 3/5 e1111ablcn- datirt und bestimmt, dem Volke das Ende des Krieges kund zu abnehmen, «(ck: ganz ausw zum „3,11,ij der Regierung 1111- _. » . anzen Staates bctrxkg Ncuerliche Ereignisse in Bolivia und Peru vc11a11gc11 von 1111r , - *1- (,. ' „ck 1! ") schließe also: ]) Ick) entsage 11911 111112111 Augenblicke an dem Protek; “19-01- chwarze, wahrend dc1 Flaöä1lkt1 IWM d1e Ncacr Mell . - 1 kal-Bchörden werdcn fortfahren, dte Ordnung und die bestehenden ver1assen dürfen, so kann man * Da nun, wie ich im vorigen Be- . , ; ka aus dem Perso . In einem anderen Dekret.“ legt General Santa-Cruz dre Nord Ame" minim gewiß noch keine Eisenbahn im- selben "'itgewirftbättc' 1 enba n Compagnieen. „Bolivker, gebt der Welt kein Aergerniß durch Exzesse, die Euer D ien der E s k) - „„ umßänd|icher sprechen werde, gehört zu den vortheilhaftcßen Un- Leidenschaften das Ohr leiht. Wo mich am!) die göttliche Vorsehung 6 bis 70/„ cträgt, allein in vielen anderen Staaten geben Banken sehen, «5 111 den leßteu 10111 Jahren 1111111 e1nziges Ziel gewesen.“