1906 / 60 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 10 Mar 1906 18:00:01 GMT) scan diff

Der Firxanzmjnister, der Minister des Innern unxx'dsr Justxzmtntster haben in einer an die chierun s- praxdentxn, m deren Bezirken fich Strafanstalten v er Gexangmffe befindßn, an, den Polizejpräsidenten in Berlin, dw Oberstaatsanwalte bet den OberlandeSgericbten und den ObersxaatSanwalZ bei dem Kammergericht erichteten gemein- schaftltchen Verfa ung, betreffend die EinZebaltung von Gcfangenenar eitsbelohnunaen mit Rücksicht auf Schaden69rsahansprüche der GefängniSverwaltung, unter _Bezugnahme guf den § ZK der vom BundeHrate beschloßenen 'Gxundsaße über den Vollzug gerichtlich erkannt?): Yethettsstrafen vom 6. November 1897 folgende allgsmeme est1mmungxn darüber erlassen, unter welchen Vor- ausseßungen gutgejchrtebene oder_ gutzuschreibende Arbeits- bclohnungen mrt _Ruckficht auf etwa1ge, mit der Untersuchungs- oder _Strafhaft 1m usammenhange stehende Schadenöersaß- ansprckÉei ige en ???it befladenend eitZubehalten find:

eemae r e s e o nung es ean enen, Wel : ib ! zu der seine Ersa pßicht begründenden Hxndklxung gutgecshchriebx YK?

“muß in jedem a 2 bis ur ö ds ' - behalten werbemF z H be 6 angMchteten Schadens ein

2) Reicht die bis zu diesem Zeitpunkt ut rkebene Arbeits- bclobnung zu; voÜen Deckung des Schadxns niZotgaLY so ist hierzu auch die syater dem Gefangenext zuteil Werdende Gutschrift zu ver- wxxtden. ?Zervon kann jedoch mxt (Genehmigung der Aufsichtsbehörde bx: gzttér ubrung des Gefangenen oder im JntereZ'sc der Fürsorge fur_1bn nach Entlassung gus der Strafbaft Ab tand genommen ,wexdcn. Entsprechende Arztraße find rechtzeitig, möglichst drei Wochen vor Ablauf der Straßen, von dxn Strafanstalt» und Gefängnis- volstsbern - unter Vorlage eines Gutachtens der Konferenz dsr

ObékkaMÜn, wo eine solche stattfindet _ bei der Aufsichtsbehörde zu stellen.

Erweist fich Oßr der Entlassung des Gefangenen aus M Anstalt dix Verwendung emcs Teils der Gutschrift zur Unterstüßung not- letYender Angehöriger des Gefanßenen, zu deren Unterhalt er yer- Pfllcbtxt ist, oder zur Beschaffung von ZusaÜnabrungSmitteln, Büchern, Schrxibmaterialien, HandwerkSzeug und aterialten Zur Sonntags- beschaftkgung als xvünscbenSwert und mit Rücksicht auf die Höhe der (S_utséhrcft aks ang_angk , so find die betreffenden Anträ e alsbald nach Eintritt des Bxdurfnif es von den Vocstebern der ufficbtsbebörde VMWJM- Vet guter Führung des Gefangenen kann denselben ent- sprochen werden.

, 3) Von der Ahfübrung der einbehaltenen Gutschrift zu denjenigen *annabmefonds, bel Welchen der Schadenßersasz xu vereinnahmen sein wurde, _ist abzusehen, da dem GefgnKenkn ein Rechtßansprucb auf die Gutszbmft nicht zusteht. Der ein ebaltene Betrag Verbleibt dem Arbettsbetriebe, wäbrsnd der“ Schadcnßersaßansprucb, faUs sonstige DeckungSmitfel ni t vorhanden find, niedergesckplagen wird.

" 4) 'Aufficthbe örde im Sinne dieses Erlasses find für die Justiz- gefangmffe dre Oberstaatöanwälte.

_ Jm Verkehr zwischen Preußen und Frankreich findet die Auslteferung aulf Grund der Gegenseitigkeit auck) wxgen s_olcher Hand ungen statt, die nach dem Rechte b_c1der Tetle als vorsäßliche Körperverletzung strafbar smd, sofern Tatumftände vorliegen, die nach dem Rechte des einen oder des anderen Teils dre Strafbarkeit erhöhen.

Die So n n ab 8 n dempfänge be] dec Oberhofmeisterin „Ihrer Maxstäf der _Kaiserin und Königm, Gräftn v on Brock- ,d or ff, fallen von ]eßt ab aus.

Der Kaiserlich japanische Botxchafter Katsunosuke Jnouyé und dessen (Gemahlin wer en, wie aus der bereits veröffentlichten Hofänsage hervorgeht, nunmehr die zum Allerhöchsten Hofe gehörigen oder daselbst vorgesteüten Herren und Damen empfangep. Dieser Empfang wird am Donners- taa, den 15., und Frexta , den 16. März d. J., Abends von 9 Uhr ab" stattfindep. er„Anzug ist: für die Damen in ausgeschnittxnen Kletdern, fxzr die .Herren vom Militär in kleiner Umform . (GeseUschastSarxzug), für die Herren vom „Zivil in Frack mrt Ordensband uber der Weste.

Laut Meldung des „W. T. B.“ ist her Ablösungs- 'tranSport für S. M. S. _„Falke“ mrt dem Dampfer ,„Syria“ vorgestern in Colon etngetroffen, wo der Vesaßungs- wechsel stattfindet. *

S. M. prte. „Taku“ und „Z. 90“ find vorgestern in Tsingtau eingetroffen. .

Der Dampfer „Borusfia“ mit dem heimkehrendxn Kiautschou : Ablösun stransPort hat am 7. Marz Tsingtau verlassen. Dem ranSport find angeschlossen: "Haupt- mann von Restorff, OberleutnantSUSteypubn, lden- burg, Leutnant Rogalla von Bieberstem vom 3. Sex- bataillon, Leutnant von Ziegner_vox1 der Marinefeldbatterle, Oberleutnant zur See Meyer (Dtetrtch) von der Matrosen- artillerieabteilung Kiauisckwu, „Hauptmann Mueller, bisher Vlaßmajor von Tfmgtau, Feuern)erkskapitänleutnant Palm, Marinestabsärzte Dr. Richter, Dr. Krohbe, Marineober- asststenzarzk Dr. Wiens, Marmezahlmetster Schloesser, Oberveterinär Hellmuth, ferner, Hauptmannpon Ponxet von der ostastatiscben Besaßungsbrtgade und die Bautechmker Baars und Becks.

Hessen.

In der gestrigen Sitzung der ZweitenKammer erklärte

der Minister Braun in Beantwortung mehrexeyAn ragen die Fortführung der Sozialreform fur eme stltlsck)? fltcht des heutigen Kulturstaats, einerlei, ob„man Dank dafur ernte odcr nicht, und führte dann nach dem Bcrtcdt des „W. TV.“ aus: Die von der Regierung gejroffenen Maßnahmen zur Yus- fübrung des Kindetschußgesr es hätten, sich bestens bewahrt und 1eirn von 9221me rfolg bkgkertet ewesen. Das _Ge- seß, betreffend den Schuß der Bauhandwer er, habe noch n1cht vorßelegt werden können, Weil die Entscheidung der Frage durch das Reichögeseß abgewartet werden e. Die FrYFe des Heim- arbzitexweseus sei in ganz eminentem inne eine obnungsftage. Ver dex notwendigen KontroUe müßten die Wohnungsinspektoren, von den Burgetmeiftern unterstüßt werden, Verbandsun en über Zentra- lisierung des ArbeitSnacbWeifes seien eingeleitet wonen. Der Frage der Neueinteilung der_Kreise werde bei (Gelegenheitder Revision der VWUUUUQWeseße nabe! getreten werden. Arbeitstammem ,müffe vom Reiche ausgeben.

Deutsthe Kolonien. _ Nack) eiqer amtlichen/Meldun richtet, der Vizewachtmeister der ReJLrve Zethexl 'achh-x. ?ekdtembär 1880 zu oros in, frühsr im “. * urmg en : arti' eriere iment Nr. 5 , . " bei Umeis gefallen (Bruskschusczx). am 6 Marz

Oesterreich-Ungarn.

Z stattgefunden. Die Au tändi en aben 600 ' während die Verluste sifcsh beisYen ahmerikanischen Truppen ““

Der Handelsvertrag zwischen Oesterreich-Ungarn

und der Schxve1z 1st, nach einer Depesche des „W. T. B.“, gestern unterzeichnet wqrden.

- ,Das osterre1ch1sche Abgeordnetenhaus seßte gestern dre Beratuyg der Wahlreformvorlage fort. _ Nack) dem BMW des .W- T. V." trat Titano (Italikner) f1_1r ErhaltunÖ des nationalen Befilzstandes und Schuß der Minori- taten em. erzaguas s i erkannte die Einführung des gleichen geheimen Wabkrecbts als den modernen politischen Freiheits- tdxea entsprechend und gerecht an. Sylva Tarouca er- klarte, die Wabquformvorlage der Regierung entspreche weder dem, von der Rxgteruxt? proklamierten Grnndsaße der Ge- re ttgkeit, noch der bxs orischen Entwicklung und werde auch

ni t die Vom Ministerpräfidenten erhoffte Wirkung haben, weil diese .

nur auf der Grunßlage nationaler Verständigung «u erreiähen sei, Der Redner trax fur eine Verfaffungsänderung im Sinne der Ent- lastung des, NSlchSrats und„der Erweiterun der Kompexenz der Landtage em. Adler erklarte, die Sozia?oemokrafen begrüßten die Vorlage troß dsr ibr JnHaftenden Mängel aufrichtig, und betonte dem Vorredner gegenuber, die Regierung habe die Vor- !9ge nicht so fxbr unter dem Druck d-r Soziakvemokratie etyaebraébt, als Wetx ste an_den staatxichen Einrichtungen Oester- reichs we'rzweifeln mußxe. Die Sozialdemokraten bkelfen an ihrer Nationalttät fest und hatten großes Intereffe an dkr Entwicklung des Staats. Der'Graf Sternberg polemifierte untcr befxtgstkn Aus- fallengegen dre Regierung und txat für eine radikale Verfaffungs- refoxm im Sinne der Anregungen. des Grafen Dzieduszvcki ein. Onrcul betonte, daß das, etnzig rtchnge Prinzip für die Wabßefgrm die Herßeüung des Glerchgewrcbts zwi7chen slawischen und nicht- slavischen Mandaten sein wurde.

. Dre Verhaydlung wurde dann abgebrochen und die nächste Stßung auf Drenstag anberaumt.

Rußland.

Der „St. Petkrsbyrger Telegrnpbenagentur“ zufolge solLen in Zukunft den Prtqatetsenbahngesellschaften keine Garantien mehr bewxlligt werdcn.

- Die voÜsjändigen Wahllisten von Moskau find gesteyn unter „Bedeckuan nach der Staatsbank geschickt worden, wo fre, uzn emen) Dic stahl “vorzubeugen, aufbewahrt werden.

_ Eme gemrschte Komm1ffion hat, wie die genarmte Tele- Zraphena entur meldet, beschlossen, .einem Privatunternehmer

aYRe x einzuräumen, ergänzende Vorarbeiten für das

Pro1ekt einer Verbindung zwischen dem S warzen Meer und der Ostsee durch einen irekten Kanal vorzunehmen. Nach Beendigung dieser Vor- arbeiten wird der Unternehmer den Vorzug vor seinen Mitbewerbern erhalten , wenn er dieselben Be- din ungen wie diese stellt. Diese Vorarbeü_en werden dur russische Ingenieure unter Aufsicht der Regterung vor- genommen werden. SoUte der Unternehmer die _Konzesfion nicht erhalten, so soll ihm aus dem Staatsscbaße dte Summe pon 200000 Rbl. gegen Abtretung der bei dicsxn Vorarbeiten erzielten Ergebnisse gezahlt werden. Der AmerrkgnLrJackson hat fich bereit erklärt, unter diesen BedingUngen dre Vorarbetten zu übernehmen.

Italien.

Die Deputiertenkammer nahm in ihrer gestrigen

Sißung die Beratung über die Erklärung der Régie- run wieder auf. “te das „W T. V." beriÖFet, sprachen fich Monti-

Guarnieri, Gallini, Cavagnari gegen die Regierung aus. Yadeletto hob hervor, man müsse erst das Ministerium bei seinen

erken sehen. Pozzato äußerte fick) in lobendem Sinne über Sonnino wegen der Von ihm Ungekündigten Reformen. Canetta und Abignente sprachen gleichfalls xu Gunsten der Regierung.

Spanien.

Die in der vorgestrigen Komifeefißung der Marokko- .Konferenz von dem deutschen Delegxerten von Radoxviß abgegebene Erklärung über die Polizctfrage hat nach emer Depesche des „W. T. B.“ folgenden Wortlaut:

.Wir stimmen den in der testen Komiteefißung vorgetragenen Ansichten bei, welche die No1w=ndiqkeis dartun. in Marokko eine Unter der souveränen Gewalt Seiner Scher§fischenMajeftät stehende Polizei zu schaffen. Wir, würdigen die Gründe, die dafür sprechen, zu einer wirksamen Beteiligung an ihrer Or «nisation auf französische und spaniscbe Offiziere zurück-ugreifen, a er_wir [önnen nicbt zugeben, daß eine solche Mitarbeit auf diese betden Lander beschränkt wird obne sonstige internationale KontroÜe oder Sicherheit der Ueber- wachung. ES ist klar, daß in einem Lande Von dem Kulturstand Marokkos die Ausübung der einzig wirklichen, zur Yufrechjerhaltung der Ordnxmg und der öffentlichen Sicherheit fähtgen Gewalt als aussckoließltches Vorrecht den briden Mächten eine Außnabmeftelluna

eben würde, die auf dem Gebiet der materleÜen Zntereffsn sich ?üblbar machen und dem Grundsatz der wirtschaftliéhen Freiheit für

alle Eintrag tun „könnte. Es wäre in der Tat yoraUSzusshen, daß

Marokko in eine Abhängigkeit von dissen „beiden Staaten eraten und damit eine für die andern Lander imannebm- are Ungleirbbeit der Lage geschaffen würde. Europas

Jntereffen in Marokko erfordern stärkexe Garantien. Diese gemein- samen Interessen diirch gemeinsames Vorgehen scbüxzen und entwickeln, das ist der mit Erfolg bei anderen inxemcxtionalen Verhältniffen cm- gewandte Grundsaß. " Es anügt, an dre in Mazedonien und in China durch gememTame Tatigkeit der Mächte erzielten Ergebnisse zu er- innern. „Wir " Polizei eine auslandische MitwirkunÉ, die aüen interesßerten Ländern die-Gleichßeit der wirxschastlichen «handlung und die Politik der offenen Tür sichert; wn: werden jeden in dicsem Sinn gemachten Vorschlag prüfen mit,dem lebhaften Wunsche, die Konferenz in dieser wichtigen Angelegenheit zu,einer Versjandigung gelangen zu sehen.“ In der voxangegangenen Plenarsißung erklärte der zweixe deutsche Delegterte Graf von Tattenvacl) zu dem dte

Mün zreform betrcffcnden Artikel 71]! des Bankentwurfs: F

Der Umlauf der spanischcn Münzsn in Marokko sei eine Tatsache, wäbrcnd ihre forccz ijéravrjcs m bestehenden Verträgen wie auch in dem deutscb-marokkanisÖen HandelSVerTrag ansrkannt sei. Die Re- daktionxkommisfion wclde gewiß eine Formel zu finden vermögen,_die dieser Tatsache ebknso wie den Yedürfmffen der marokkanischen Munz- reform in billiger Art gerecht wurde.. ,

Für die Regelung der (H„erickxtsbarkett _hat man sul) prinzipiell dahin geeinigt, daß m erster Instanz m allen Pro-

Die Einführung von"

ess'cn egen , _ ?ularisckZJe Rechtsprechung- _in Tangér eryzutreten, m zweiter Instanz das Laufanner Gericht zu entschetden habe.

fordern also bei der Schaffung der marokkanischen,

ist, wie „W. T. B.“ be- ! orst von Parpart,=

die Bank eine noch Nähe"): zu bestimmende kon- ? DiensWcrbältni

uber ein , M e Petit

! Asien. s Nack) einer Meldung des „Neuterscben Vuxeaus UZI Manila Hat in der Nähe der Bucht von Tolon em Gef?

_ - - Truppen" zw1schenAufstandtschen und amertkamsZFn verlorenf

15 Mann tot, 1 O ' ier und 3 Mann verwundet, „belaufen- Bei einer leichfale am (Hefe t beteiligten_Marmctruytx1)s wurden 32 ?Nann verwundet. on der PVlletkUppe [' 3 Mann getötet und 14 verwundet worden.

7" "MZK“;-

Parlamentarisckxe Nachrichten. Ystrige -

Die Schlußberi te über die vorgestrige und d.“ Sißung des ReichZags, der Bericht über die, gestrtge 1?an? des Herrenhauses und der Sch1ußbericht Uvex dte ges ?" Stßun? des Hquses der Abgeordneten hefmden ft ' der Erten, Zwetten und Dritten Beilage-

_ ' . er * Dte heutige (SZ.) Si an des RerchstagS, WLW dsr Staatssekretär des NciZspYstxxmts KMUke un *le: Sxaatssekretär „des Reichss aßamts Freiherr von bexwohnten, eroffnete der räsident Graf von - - m2t folgender Ansprache, die das Haus stehend anhorte. mer!- Meine Herren! Der Reichstag hat einen schweren und fckÖroß" lichkn Verlust exlitten. Heute nacht 42 Uhr starb 5“ „ven - Lichtexfelde unser Kollege Eugen Riehler, MitgÜLd de“ konstituiexk ks * Retchstags für den ersten Wahlkreis des RegierUngsZden- Erfurt, Mitglied des Reichstags in allen Législatur erlkreis und zwar in der ersten Legislatmperiode " a Schwarzburg -Rudolstadt, und von der „gs- periode ab ununterbrochen für den vierten Wablkkeis des Regist" dei!“ e d

bezirks Arnsberg (Ha en). Mit ein 11 anerkannt hervorrage" (Gxisteßgabsn und mit Zellmer Geistessscbeäxfe war der Verstqrbenexj? Zett hemübt, für des Vaterlandes Wohl und Größe zu wr “[CD, wird 111 unserer dankbaren Erinnerung fortleben- Mit unvkkß Nm, lieber PfkkkbkkkßUS UNd Sclbstlostgkeit widmete er s'kkh bts ß: [623th _Augenbltck selbst bei schwerer Krankhxjt den A des Rctcbes Wohl und Gepeiben. Sein Andenken wird boben Ehren bLeiben. Meme Herren, , Sie haben . Verstorbenen von Ihren P1äßen erhoben. Ick kons atiere dies. Das Haus fcßte "sodann die zweite Beratung des MLT“ HaushqltZetats fur 1906 mit dem Etat der „„,-*“- druckerct“ fort. . * W|, Abg. Fischer-Berltn (Soz.): Die Reich§regierungéFKMW theoretisch für Arbeiterscbxzxz und Sozialrefoxm Zu wirkM'ijeÜ' seßt fiel) mit diesen Erklarunaen dort, wo fie selbst als “KW eberin auftritt, in schroffen W1derspruch Das ist, wie ck Wg. _ ei der Beratung des Etats deYReichsamts des Innsxßdüßx führte, auch bei der NeichSdruckeret der Fall. Der Leitkk' ckzur kat verboten, den zwischen den Arbeitgebern und den BUÖWM vereinbarten Tarif anzuerkennen. In der „Post“ hat _ÜÖ AN offiziöse Stimme dabin etklärt, der Direktor könne dtese d e

.“

.? ? .,;

etkennun icht geben, die Verwaltung gewähre aber die S5 e, Tarifs. 82522 ist es wobl kein Wunder, daß d'er ArbeiteraussÖUZ YM Jahr für Jahr ersehen wir aus den *

Mandat niedergelegt bat. . rjchten der Gewerbeinspekwren, welche Fortschritte die Verembarunß ' Tarifen in den verschiedenen Erwerbszweigen gemacht bak, und get hier wird der von der gesamten Untérnebmerschaft mit der Arbei sebaft vereinbarte «Tarif nicbt anerkanyt. Wo bleibt da soziale Geist und wo bleibt das beruhmte Wort _des Kais aus den Februarerlaffen, daß die Staqto- und Reichsbe1rlebe Mus anstalten sein sollen? ES ist guck) nicht die ganze Wahrheit, die Reichkdruckerei den Akbelfern mindestens die Bedmgun gewährt, die der Tarif )Jorfchreibt. "Die ArbeLTSzeit * willkürlich um eine Vierielktunde verlangett worden. ist gescheben nacbdcm ein nsuer Meister seianmt ange hatte; es ift dadurch eXne Verlängltung d_er ArbeUSzeit um 9 jäbrLicb bewirkt wolken, während die gewahlten Ferien nur _6 . umfassen. Das LthtkngMMk steht auch nur äußerliä) mix WK stimmungen des Tarifvertrages in Ueberemstimmzmg; dieHinsakß-üxz.“ steven wesentlich schlechter, und die Möglichkeit desAufruckUZ-ML Gebilsensteklen ist ihnen sebr erschwert. Einx ganze Retbe you?; 2 druckereien in Berlin überl'xifft bei wettem die Lohnska k.“..z-Z Reichsdruckerei. Die Werkmeister odcr Faktoxen d'ezikhen ein J: Jehan von 1.500 „26, also no nicht 30 „Fl. fur dre Woche; ck ureauxratische Art der Regeun des Vetxiebes, die UnmsZg- Vorgejeßten und Antreibern," dlese Zustände find schon fk -' Reichta e gebührend kritisiert worden. Entgegen der k,? Vorschrißt Weigerte fick) die Leitung der Reichödruckerei, ei tun, was in Berlin Und anderswo aÜe anständigen Drucke!)e nämlich den zweiten Osterfeierjag zu bezahlen; erst als das“ eintrat. Wurde die Bezahlung verfügt, Darüber waren, “..-“" verfloffen- und nxm kommt das Charakteristische: - des w- ÖM“ dieser AUWCÜUUJ folgenden Lohnzahlungswrmin M“ *g!) .- Bctreffmden enüaffey. Es wären darunter Leute, " e , 8 Jahxe im Betrjebe zu vollsten: Zufriedenheit tatißßübx “"gebltck) “7919“ die EUUassung Wegen Arbeitömanßé s-ö-äusslk) *- man (Gelegenheitsarbeiter einstellen mußte. Der Arbeilkxn“ fi?“ trat mit dem Direktor in Verbindung, der aber erklärtei gens"

möchten s'lcb doch nicht einbild , it S auben “"le ufd“. köxmen; er werde „den EntlaffeTxn 70231; nackYLUfen- X_WUnd spater erklärt, zu threr Wiedereinstellung liege kein Anlaß v „* das, während noch neue Arbeitskräfte gesucht wurden. ; (Schluß des Blattes.) - s * _ "- In der beuti en 41. Si un des Haus“ * Abgeordneten erhiel? vor(Ei?1trittßin Jie Tagesordeoxt

s

Abg. Dr. von e de a konf-) da_ eut- zu fOlg“'"-der PLMYkUAgxbrÉlsn ded ZZZ LthgeLeilt- da..??e bds- morgesn em fruherss und [anajäbriges Mitglied dieses F?r Abg- Richter yon langem Leiden durch den od er der in- ist. Der HLN? PTÜfident ist, da HLW Richter in nicht “. Zeit ntcht mkhk Mitglied des Hauses gewesen jtéeilunß : der Lage, daruber dem Hause eine offizielle M v (2ka machen; aber ich Ilaube doch im Namen meiner Partei, un [ ap, auch im kamen eine'r größeren Anza “"dere?*mmung) FWI WWW“? Hauses (anseitige [ebksaftZWZsFrsu'ck „ebe, - , kj ' " 6x !* dieser bedeutende P n tles?“ Bedaqujtldineit

, kann aus dieser . a bZkßTZ ZMF “"f der" Standpunkt gestanden w“ Yüchtiqksu

anetkannt d t und die, _bocbbedeutendep Mannes, exexYxTTZnesstn Kräften unollt bat“ sen tbersCUg„Ung_tmmer das Bxsjy, des Vaterlandes ck ÜTFKJTFZÜK“ daßd vsir an der Trancrchteilnß tYienWMUxiges , un ' U" - " ist- “'s Wik tief beklageaxxé s(YblYFe aZUsÜmmm'g des a das NZ erhoben ha!.) Staats arauf wird ' ' tun des * W 7 22.1.2522,» ... 22.322.223 Yérxhdr-g1222..m F.,... __ . * nvc aue ** fortgese t. rtvaltung bei den ' sabi!“ B v

- der un ' Abg. S m' i t über die 7" „xyunés“ wis , kommission ÜLÜVZFYF gEröYle'ZunFefär Fi!"fichxleschHKFerbeit6FÜE „za- ; _ d * en un * - ' oen FerséesFYsFebereY-ins enthaltsamex“

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