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' und der unsererseits darauf
des Vereins, um Verbot des Alkoholgenuffes beim Eisenbahnpersonql während des Dienstes und vor Antritt deßselberx, Förderung der frei- willigen völligen AlkoholentYltsamkeit betdeicsFnFZn chansWY v id W [ 15eiriunqen,u.a. ur_ * . ,
ÉZKrieeÖF-zbnuYefÜbZsw." Die Kommission ist uber dre Petition zur
TageZioerranFnuYZe :? eYZg (kons): Unser Eisenbahnminister ge-
bietet über eine stolze Armee von Anaésteüten und Arbeitern, deren“
enwärti äbrli '/: Milliarde erfordert. Es bzmdelt JFWYYÄWM 1251.96, “ke ne Zahl„ die ficb sebr wobl unt den Ziffern unseres stehenden Heeres vxrglerchen läétt. Die Erhaltung der Disziplin in diesem Riesenkorpex, die kaffe Organisation Peöselben ist bei dem ständig rztobtlen Zustand dieser. Armee eine viel schwierigere Auf abe als beim siedenden «Heere. Wr: wtffen alle was es auf sich at, wenn der Dienst dteser Truppe so gestästet wird, daß er aÜen Avfordetungen unseres Wirtjchafts- lebens entspricht, was es auf stch_bat, wenn das erlangem daß diése Riesenmaschine tadellos fuuktwniere und 1br Raderwetk nicht einen Augenblick in Verwirrung gerate. erfuÜt werden soll. ' Der Dienst dieser Verwaltung kann nur mit einer Kernxruppe edienter alter Soldaten geleitet werden. Aae Maßnahmen, die der inisier zur Zufriedknschun seiner Armee, zur „Verbesserung ihrer materiellen Lage vorgeschlagen Lat, bikligen nüt bedingungslys; er ist unausgejevt bemüht in der Eisenbahnbeamten- Utzd Arberterscbaft das Pflicht- bewuktfein zu fördern und den Geist _der Treue aufrecht zu erbalfen ohne den dieser ?lvparat nicht _funktionieren kann. Was die Eisenbabnarbeiter bewfft, so sieht hier der Minister_ak§ Arbeitgeber nicht unabhängig da, sondem ba? auc!) auf dre ubrigen privater. Arbeifgeber Rücksicht zu nehmen. Wir wunschencmit1bm, das: er die Lohnverbäliniffe 'der Eisenbabnaxbeiter möglichst vee- vonommnet, aber wir danken ibm aucb dafur, daß er auf diesxm Gebiete mit der gebotenen VorfiÖt vorgeht, dY_er namxntlicl) auch auf die Bedürfnisse der Landwirtschaft 'uckficbt, rammt. Ciniaks Bcdxnken bat die Einführung des neunstr'zndrgen Dr_enstes in den Eisenbahnwerkstätten und besonders die Art ihrer V::kundigung hervorrufen müssen. Bekanntlich _splelt die „Forderuxg des Maximal- arbeitstags in der sozialdemokraftscben Agitation eine groß; Rolle. Wir können nicht wünschen, daß man auch in anderen Zwergen d_er Eisenbahnverwaltung mit Miken Maßnahmezi vorgeht, die sich 1a vieÜrickot im Bergbau aus ganz besonderen Grunden empfehlen mögexr. Ministerialdirektor Kircbb-Iff macht Mitteilung davon. 'm WEU)“ Weise die Organisation der Verwaltuna verbessert worden ist. Unter anderem sei eine neue Abteilung für den Masxkxmenbau eingerichtet; bei den Direktionen seien [Zier Oberbaurate neu eingestellt, ferner seien neue Stellen fur das Oberbauwxserx eingerichtet worden. Das gesamte Eisenbahnversonal betrage ]eß 410 000 Köpfe, Wäbrewd es 1896 nur 290000 betragen 8986. ZU AWgaben seien auf 220 Millionen gestiegen. Das etatßmaßige br;- amtenbeer babe fick seit 1896 von 96000 Köpfen anf 154000„velmswag- Das Arbeiterkorps belaufe sicb gegenwarttg auf 247 000 Kopfeéttl'che eine Steigerung um 45 000 seit 1896 bedeute. Der durchschmdi ;: Jahreslohn habe 1896 766 .“ betragen und betragx [F Fm Jahr 931 ck Ein Lobnzuscblag von nur 10 H ka_ NZN bag bedeute für die preußische Eisenbahnverwaltung insaesamt eme 21 ?- Msßabe von LE Wüionen Mark. Der Rednxr' t dann noch lil - 11191116 Über die Pension und Woblfabriöernrt tungen, [)x-Zonet dm einzelnen “Uf der Tribüne verständlich x_u werden, rznd, eBon tas Besirsben der Eisenbahnverwaltung, sicb dre Fursorge fur dre eam en ** 6 en em a en. _ anßLlYFbg- sMacher)l ff1nl.): Die Bedeutung des Maschtnenbaufachs für das Eisenbahnwesen wächsi ron Jahr zu. Jahr; der orlschritt im Eisenbahnweskn ist von den Fortschritten. der iaschmen- iechnik abhängig. Es ist do_1;er_bsi allen Eisenbabvdireftroxjen eine Oraanisation Vorhanden, die _dieirm Umsiande Rschyung tragt. Was die Verkürzung der Arbertßzeit betrifft, so ist es doch sehr mißlich, eine solche Maßregel genxreü Vorzqneßmen. Die Verbä1tniffe liégen fast an jedem Orte Verschieden. und rxnnxestens ist es nicht unbedenklich, eine solche Maßregel zur Dyrchfubrung zu bringen, bevor man fich wenigstens eini ermaßen mit der Privat- industrie ins Einwernebmen „geseßt at. Ueber die Dauer der ArbsiiSzeit will ich mich _dabei jkßk nicbt auslafsen. Für die Stellenjulagen ist ein erhöhter Betrag aus :- worfen worden. Ich erkenne an. daß fur bxsondete Verhältni e auch besondere Vorkehrungen getroffen werden.:muffen; aber bei vielen Eisenbahnbeamten ist do die Meinung vorhanden, daß die Steüxn- zulag-n cm sick) ein ncht unbedenkltcbes Vkittel sind.x Es wud vielfarb darüber geklagt, daß die Verteilung dec_ Stellenzulxxgen ach Gunst und nicht nach Vetdixnst und Bedurfprs ges_chteht. "Es ist das aber eine sehr _schwienge Frage, vielletcbt ware es ckck er höhere Gehaltssäße etnznfuhren und da, wo direkt eixze Noi- U g ZU? t aus besonderen Fonds zu helfen. Die Klagen uber dre [UAS vo g “ h'lkniffe werden bei der Beratung_der_PeU1ionen noeh Avancemenismr a" l “ . das Haus ni M an fich kaum besonders zur Eroticrung JLMUWZ . V hältnisse vorzu- i der Lage eine genaue ' rufung dicser . UD kichrift Aus- RTbmen' Wüxtschm- Müffe" WZfÖYJi-YÉWZYZJQÉ Petitionen ?unft daruber zu eroalten, wgcxrfaßten Besch1üff€ Wiens de : V erwaltun g
g€sch2hen ist. Hoffentlich wird uns genaues Material zugeßcn, damit
wir uns ein Urteil bilden können. (Schluß des Blattes.) _ ' 'tattete ' "t der fur das _Iahr 1905 er] “ *GesckéthYFYJTJLdY-s Reichsv ers1ch erungsamts . zu- gegangen.
' ' ' sta s Eugen Richter ist nach einerYIldegFL ZIEL? YSL.“ Zeuie in Groß:Ltchterfelde ge-
storben,
Kunst imd Wissenschaft-
' . e Kunsthandlung, Leipziger 7" ck Dixet VFireckÉeillsixfojitseätyt«2naussiellrzng „eröffnet, die SW e 42“ 'sJen aus der Schiller rind Gortbezett begirxnt MYM? mlt (Hatten? fortgeführt ist. Hixtornch brtracbtet, find jenesfruDie Zur_GegenWIkl,ch die wsrivoljsien und intereffantesien .Zu: l;? “a von Blatter “FueÖestaltcn jener Epoche, Goethe. und _Saoht ShTFen dcr WMWU en Herder Karl August und xine Ju 8 yon y ' „ Stein Md LVM“ , ' nen em so mdividuelles und, bis 111 168 stea für uns, wie man es den [cheinbar 'ttl Verfügenden Silbouetie'n gar nicbt ix_u- ljee von liebensivürdiger, a2er exiwas &er G * " (H stalten in Rokokotracbt, dic Dawen _mrt Bau d e- razze erfuÜten e ben dir Herren wit Sprßenjabeau ULD gt . * cb find bié in die Einzelbrtien yon [LHLLWYF 388111)- Yudrrtem Zopf kkéß man den größerenRe1chtum, dm le_xitoa v r*ienr 1chkett erkuüt, LLS vermißt' unter der"- xsznen'B C1“ emnaenrit du Li-sngb gewahrt, 'm d Goethe im Schloßcbeix Trefur ae [) nd esonders anziehen !; sxnd zwei klein? Blatter, dieSéoesthenuin Karl AU "st 1" späterem Alter 311 Erd? datrnsFßaeenimd 8.511? Zkeit- ibk? [ t Ueberröcken der breitet) Cchxrm L d' ker jener Zeit MAMA?“ Arm etw'a wie zwei eygltickie ZÖinürsten Men aus, Jermixierlro en, charakterviiücn ZUSL des [ doch ivzponkLW ZUWJWUW erlaubén diesesArbeiien niét. ch? sird (Friki? X“"stLLZWe wie sie in damczligechtt Zo?) erLZÜUE'Tex-xm Békan rtnmrunsétc f?),k wurden und unk gkleSkd e im? eine wei e bergkstßlkx ÉYrHiIxnankonnien. Die Umrisse wFrYurdZn arunitleis eines läche servorfenen Schatten nacngWsn U"
Skokchschtiabels verkleinert. Erst die nach der Natur oder
us r r baniafie mit der Schere '*esckyniiienen Silhouetten Zringene Zn künstlerisckpes Element ik? dies kleine Neben- ebiet der Kunst. So eng indes feine- Grenzen gezoaen
nd, so deutlich zeigt es dock) seine eigene, innere Entwicklung, läßt den Charakter der Zeitsirömung in seinen Produktionen erkennezi und kann schließlich BeIabungen Von größter Kraft aufweisen, die' auf keinem anderen Ge iete als eben dem der Silbouettenkunst tbren restlosen Ausdruck zu finden vermögen. Kulturhtftoriscb von größtem Interesse md nach den Silhouetten der Goethezeit die arxs dem» deutschen on: der sechzixzer und siebziger Jahre von dem Bildhauer riß Schulze. Es it wirklich sebr ergößlick) zu sehen, wie aÜe Zi enbeiten der TUM, 22:8 fick) (Sehens und Tragens, der Haltung in dieéen Umriffen zu ihrem wesentlichen Ausdruck kommen. Aus dxr üüe charakterifiischer Ers einungen seien nur einzelne erwähnt, wie Frau: Lis-t in seiner Nb étracbt, Theodor Mommsen, der gemal- scböne Kopf von Anselm Feuerbach, Ov:rbeck, Hans von Mareés und ictor ebn. V DFH Schwarzkanst auf ihren Höhepunkt zu führen, war_Paul Konewka berufen. Er gebörtzu den genial freischaffenden Kunstlern und wei mit seinen sparsamen Mitteln jede Seelenregung darzu- stellen, ßod-ß er vor den größten Aufgaben nicht zurückzusckprecken brauchte, sondern Illustrationen zum Faust und zu Sbakespeariscben Stücken schaffen konnte. Schon mit fünf Jahren begann er damit, Bildchen mit der Schere auIzuschneidew Sein Vater bestimmteibn für den Viidbauerberuf. Als K_onewka darin keine Befriedigung fand, wandte er sich de Oélmalere! [u. Aber auch diese konnt: tbn czuf die Dauer nicbt feffe n, er erkannte bald, daß seinsgentliches Arbertsfeld das der Schwarzkunsf sei, und widmete sich ihr bis zu seiyem frühen Tode mit voller Hingebung. Diese AussteUung bringt Originale und Reproduktionen aus der schier unerschöpflichen Fülle seiner Arbertxn, Auch bieriskes nicht anders, wie in den anderen Künsten. Das ergen'tlicbe Angeficbt, die Seele des Künstlers zeigen uns nur seine Originale, die unmittelbar sein cbarakteriiiisihss Gepräge tragen. Konewka war zweifellos ein Künsüer won_größter Eigenart. Srine ernsten wie seine bumorvoüen Arbeiten, 1eine Illustrationen für Volkslieder wie für Kinderbücbkr zeigen ihn auf gleich€r Höhe. Seine Phantasie wurde aus unerfchöpflich2n Brunnen genährt und zeigte immer Neues, BeroundernSwertes.
Unter den modernen Künstlern erweckt das größte_ Jntersse Okto Böhler mit seinen Mufikerstlbouetten, die von einem uber- mütigen, erquickenden Humor erfüllt find. In der Bewegung ganz vorzuglicb beobachtete Tiersilbouettcn stellkn Otto Fikentjxher und
anna Eicke aus. Ferner find noch Gertrud Schubr1ng und Zobanna Beckmann xu erwabnen. Daß die Schwarzkunst auch im Volk ibre Vertreter gefunden hat, zeigen die geschickten und recht charaktervollen Arbeiten, die ein einfacher Sandmann in Schlefien eschnitten hat. Er verschxnkte seine Bildchen, um sich für em: Tasse affee oder einen TeUer Suppe erkenntlich zu zeigen.
Land- und Forflwirtséhaft. Getreidebandel in Antwerpen.
Der Kaiserliche Generalkonsul in Antwerpen bxrichtet unterm, 2. d.M.: Auf dem Antwerpezier Getreidemarkt begann der Weizen- markt im Februar d. J. äußerst flau und leblos; die Preise blieben jedoch gegen die Notierungen des_Vormonats unverändert. Die Nach- frage war gering und die Vorrate waren unbedeutend. Sie hatten durch den großxn Bedarf DeutschLandS, infolge der mit dem 1. März eintretenren Zoüerböbung, sebr abgenommen. Der nur gerin e Vorrat, der im Laufe des Monats noch immer mehr adm: 111, war die Ursache, VIH der Markt _ctwas fester „wurde. Trotz der biUiqan und stetig zun": gebenden Preise herrschte jedoch dzrartig s [eÖteNachfrage für den Konsum, wie fie nur selten demerkt worden is . Es wurde nur Vereinzelt ein unbedeutezxdes Geschaft'abgesckyloffkn von Käufern, die fich durch die biUiqen Preiie _anzieben ließen, und so schloß auch der Monat Februar W und geschaftslos.
Angesichts der aufs äußerste_reduzierten Vorräte glaubt man, daß die Konsumenten in aÜernächiier Zeit genßtigt sein werden, zu kaufen. Dazu kommt, daß die Aussichten M1 dre kommende Ernke in Belgien sehr schlechte nd. Das anhaltend euchte Wetter ist für die jungen Pflanzen äuße nachteilF.
Auch r Verkauf von Me [ war während des Monats Februar d. Z. nur chhleppen infolgedessen häuften |ck die Vorräte. Die
Müaer ver aelten sehr zurückhaltend und schränkten selbst ihre Produktion ein.
Die Preise für Getreide und Mehl stellten sich Ende Februar- d. J. ungefähr, wie folgt:
Wei en: amerikanischer . . . . . . . . Fr. 18F, & z Kansas 11 . . . . . . . . . ', 17? Kalkutta 11. . . . . . „, 17§ lata. . . . „ 162-182- 7??? - «"ck? ru er , . . „ __ inlYndifcher . . „ 17-17 Roggen: ausländi1cher „ Hz_;ßz inläFdititcher „ck . . . . . . , 121, erke: zu 11 erzwe en . . . . . . . „ g S s für Brauzwecke . . . . , 14Z-18 afer: rufsis er und amcrrkanisckyer . . . „ 18 _19 ais: ' ameri aniscber und La Plata . Fr. UF, 123», 15, 14 Odessa und Donau . . . . . . Fr. 14Y, 17T Die Vorräte wurden Ende Februar d. I., wie "folgt, geschäßt: We“ en: 300000 . Ge ie: 100000 . Ro gen: 25000 . Z? xt: 20000 . ars: 800000 , Technik.
Preißauéscbreiben des Vereins deutscher Eisenbahn- Verwaltunqen. Für Erfindun en, erdefferungen und , - stelleriscbe Leistungen auf dem Geb tte des Etsmbabnzvesens, die ihrer Ausführung nach (bei schriftsiellerischen_ Arbeiten ihrem Erscheinen nach) in die Zeit vom 16. Juli 1901 bis 15. Juli 1907 fallen, hat der Verein socben die aUe vier Jahre auszuseßenden Preise im Gesami- betrage von 30000 ..“ ausgeschrieben.. Hiervon s1nd bestimmt: 1) Fur. Erfindungen usw, betreffend baulube und mechanische Einrich- tungen der Eisenbahnen. drei Preise Ivon 7500, 3000 und 1500 „ckck; 2 für solche, die den Bau usw. der YetriebSmtttel betreffen, eZenfalls 7500, 3000, und 1500“; „3 fur Erfindungezr usw. in Ber. waltung, Betrieb undStatiftr sowie für schriftftelleriscbe Arbeiten ein Preis von 2000 ..“ _und zwei Preise von je_ 1000 „Fi Dabei wird die Bearbeitung folgender Arbeixen als erwunscht he- zeichnet (ohne die Preisbewerbung einzuschranken und dxn Prets- ausschuß in seinen Entscheidungen zu binden): a. Lokomotivfeuxrung mit mcchanischkr Beschickung; 1). Verbesserung der Bebexzimg der Personenzüge durch Dampf, insbesondere bei langen Zugen; 0 Schlauchkupp1ung für Luftdruckbremsen, durch welche die Ab- séhlußhäbne an den Leitungen entbehrlich werde'n, _obne die selbst- jäxige Wirkung bei Trennung von Zugen su beeintracht_igen; c]. eine Vorrichtung' ]Uk Verständigung awischxn 'dem Lokomotw- und Zug- personal" s. kritische Darstellung des xe l_gen Standes der Frage der Motoergen und der Führung 1eich_ter nge, durcb Lokomotiven oder Motorfahrzeuge in technischer und wrrts aftltrber Beziehung; f. Ver- jnfacbung des organgs bei der Verkehrsteilung und der Ermittelung 12er Anteile aus den Frachtsäßen sowie_ bei der Verrechnung und Ab- echnung dec nn: men aus dem Guterverkebr. Die Bewerbungen * .“. in in dcr Zeit vom 1. Januar bis 15_.Ju1i 1907 yostfxej an die eschäftsfübrende Verwaltung des Vereins in Berlin, Köthener- sgtxaße 28/29, ein ereicbt werden. Den vollen„Wortlaut des Wett-
.' Gesundheitswesen, Tierkratrklieiten nnd Absperrunxis- ' “ maßregelu,
Nach einer Bekanntmachung der Königlic'h Medizinalverwaltung darf die Einfuhr Wiederkäuern und Seb
eschlechts nur über folgende Häfen stattfinden: Gothenburg, Hälfing. org, Härnösand, Landskrona, Luleä, Malmö, Stockbolm, Sundsvall, Söderbamn, Unneä. *
schwedischen seewarts von
VerkehrSanffalten.
In Usakos in Deutscb-Südwestafrika ist am 7. Mär; eine Telegrapbenanstalt für den internationalen Verkehr er- öffnet worden. ,Usakos liegt etwa 145 km nordöjtlieb von Swakop- mund an der im Bau begriffenen Otavibahn. Die Worttaxe für Telegramme nach Usakos ist dieselbe wie für Telegramme nach Windhuk und den übrigen Anstalten des Schußgebiets.
Zn Karibik) (Veutscko-Südwestafrika) ist ein Ortsfernsprecb- nes mit 13 Hauptanschlüffen und 2 Nebenansch1üffen in Betrieb ge- nommen worden. ,
Verkehr deutscher Schiffe in ausländi en ä 2 während des Jahres 1905.sch H f n
E in g a n 9 Zahl Raum. Schiffe in
der gehalt n Schiffe Registertons Ladung Schiffe Ladung . . .
Sgang Häfen
Yuntarcnas . . 15 uracxao . . . 33 Rio de Janeiro LY
62 171 28 33 29 512 276 203 199 192 Coronel . . *
. . . ) 68 68 68 Auckland (Neu- seeland) . . . 2 3606 1 2 2.
*) Nicht nachgewiesen. (Nack) den Schiffslisten der Kaiserlichen Konsulate.)
Theatex rinh Musik.
“Theater des Westens.
- Im Theater des We tens begann gestern Franceschina Prevosti ihr für zwei A ende berechneter? Gasis iel mit Verdis Prasjaba“. Die gefeierte Künstlerin ist dem erliner Publikum keit lange bekannt, das auch gestern das Haus nahezu füllte, um sich an der Leistung des _Gastes zu erfreuen. Die Erwartungen wurden denn auch nicht getauscht: sowohl in gesanglicberals auch in dar- steüerischer Beziehung war die Wiedergabe der Violetta wiedér vollkdmmen zu nennen, wobei die Künstlerin besonders die idgalifißrende Tendenz des Werks zu Tage treten ließ, Die aluck1iche Erfassung des Gessamiäyarakters der Rolle sowohl in den Soloszenen als auch im Zu ammenspiel mit den übrigen Mit- wirkextden macbtx den Hauptwerk der Darstellung aus, die das Publikum voll wurdigie. und deren Einzelheiten namentlich da, wo es Zieh um gesangliche, Bravourleistungen handelte, starke Beifaüs- undgebungen hervorrufen. Auch an Lorbeer und Blumen fehlte es nicht. Neben dem Gast hatten die übrigen Mitwirkenden natürlich einen schweren Stand; gleichwohl taten sie ihr Möglichstes zum Ge- lingen des Ganzen._anuerkennen waren im auaemeinen die musikalische Leitung (Herm. Buchel) sowie die geschmackvolle Inszenierung.
Jm Königlichen Opernbause gebt morgen A. Lorvings romantische Zauberoper .Undine', in den Hauptrollen durch die Damen Hiedler, Reinl. Goeße, die Herren Jörn, Bachmann, Witte- kop*f„ Liebay, Krasa beselßt, in _Szene. - Am Montag wird .Carmen“ von G. Bizet wiederbo t. Fraulein Destinn singt die Carmen. In der Rolle des Don José beginnt Herr Kammetsänger W.Herold von der Königlichen Oper in Kopenhagen sein auf drei Abende berechnetes Gastspiel. Die Zerren Hoffmqnn, Rehe, Alma, Wittekopf, die Damen Dietrich, arbs und Lteban-Globig sind in den übrigen Rouen beschäftigt. Fräulein Dell'Era tanzt im vierten Aufzuge. '
Im Königlichen Scbczuipielbaus gebt morgen „Romeo urzd Julia',_ mit Herrn Christians und Fräulein Wachner in den TRILUX, in Szene. - Am Montag wird „Wie die Alten sungens w e er o .
Im Neuen Königlichen Operntheater findet, wie bereits Rmeldet, morgen eine Aufführun des „Barbier von Sevan' von
osfini statt, in der rau Erika edekind von Dresden als Rosine unfd; FtOen Tillmann- iSzewsky von Cöln als Figaro als Gäste au re en.
Im Deutschen Theater geht am nächften Montag „Minna von Bambelm“ mit Agnes Sorma als Minna in Szene. Morgen sowie am Dienstag, Dannerstag und Sonnabend wird Shakespeares „Kaufmann von Venedig“ gespielt. AmMittwocb und am Sonntag, den 18. d. M., wird Hugo m_)n Hofmannsthals Tragödie ,Oedipus und die Sphinx“ und am nachsten Freitag Beer-Hofmanns Trauer- spiel .Der Graf von Cbarolais“ ge eben.
Das Lessinßtbeater bringt n nächster Woche Wiederholungen von .RoSmersbo m' außer morgen abend noch am Dienstag, Donnerstag, Sonnabend sowie am näcbtfolgenden Sonntagabend; am Montag Howie am Mittwoch und reitag wird .Und Pippa tanzt“ aufgefü rt. Als Na mittagsvorste un? erfscbeint morgen zum er ten ale „Stein unter leinen“, am n M olgenden Sonntag- nachmittag wird .Nora' gegeb “
_ m Schillertheater 0. (WaUnertbeaier) geht morgen und, nachsten Sonntag, Nachmittags, .Die Ma 1, der insiernis“ in Szene; am Montag wird dieses Tolstoische Stück ebenfaüs gegeben. Morgen abend wird . omeo und Julia". enstag „Ueber unsere Kraft: (11. Teil)_Mittwoch .Zupfensireicl)“, Donnerstag .Der Vogel im Kafig“ ausgefuhrt. reitag wird der 1. Teil von .Uebrr unsere Kraft“ und unmittelbar ansäoließend am Sonnabend der 11. Tei! des
bs enthält “ k- 18 dsr Zeitung des Vereins deutscher Eisenbahn- ?)eeéueolällungen vom 7. März 190 ,
Schausvkck§ gegeben. Für nächsten Sonntagabend ist „Don Carloß'
weinen sowie Tieren des Pferdek
Au Darunter Zahl Darunter . der i
Myiilene . . . 2 2080 . .*) .*) Mogador . . . *31 23499 30 31 26 Port Ejizabetb , 66 193 803 . ') 67 . *) Hamilton
(Bermuda) . 1 3026 1“ 1 1 Cbatam (Neu-
Braunschweig) 1 1035 , 1 1 - Halifax (Neu-
Schottland) . 18 37 040“ 18 18 17 St. John (Neu-
Braunschweig) 1 1 758 1 1 1 New Orleans . 62 100941, 52 65 58 Gulfport (Miss.) 9 11364 - 7 7 Portland
(Oregon) . . 24 61501 22 24 24 San Francisco . 52 123 901 49 52 44 Los Angeles . . 2 3414 2 2 -- San edro , . 2 4465 2 2 Seatte . . . . 33 84677 33 33 33 Bellingham . . 6 12450 3 6 6 Blakelv .. . . . 12 28811 8 12. 9
Idlock . . . . 5 12245 4 5 5
verett . . . . 2 5711 . 1 2 2 - Gamble. . . . 5 12790 4 5 5 Mukilteo . . . Z- 5041 2 2 2 TownKend . . . 13 081 - 7 _ Ludlow . . . . 3 7112 3 3 3 Corinto (Nica- , ;“
ragua) . . . 37 91071 . *) .*) . *) 31751 . *) 15 . *)