1906 / 60 p. 12 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 10 Mar 1906 18:00:01 GMT) scan diff

es für durchaus gerechtfertigt haste, auch die Versteherungßgesellschasten, '

namentlich die des Auslandes, zu einer ähnlichen Art der Anlage ihrer Vermögen arzuhalten. (Sehr richtig!) Ich habe sekon darauf hin- gewiesen, daß in Preußen nickt weniger als 30 der größten Lebens- versicherungsZeseUscbaften bestehen, die auf Grund staatlicher Konzession Geschäfte machen (hört! hört!), die nicht weniger

als 2 Milliarden Mark Prämienr'eserve haben, von denen fie die enorme Summe von 29 Millionen in Reichs- oder deutschen Staatspapieren angelegt haben. Ich halte es

für ein Gebot des öffentlichen Lebens, daß wer unter dem Schutze der Landesgeseßgebung auf Grund besondérer staatlicher Verleihungen Geschäfte betreibt, auch etwas für dieses große Gemeinwesen tun kann, dem er überhaupt seine Geschäftstätigkeit verdankt. (Sehr richtig! Bravo!)

Dann hat Herr Oberbürgermeister Trenckmann gesagt, es liege kein Bedürfnis zu dieser ganzen Gesetzgebung vor, es seien in den [eyten Jahren keine SÖwierigkeiten bei den Sparkassen Hervor- getrsten. Ja, meine Hellen, ich halte das - gestatten Sie mir den Ausdruck _ für einen leisen Selbstbetrug. Wir haben gute, ja glänzende Wirtschaftsjahre gehabt, da find eben keine Schwierigkeiten beworgekreten; aber ich bitte den Herrn Oberbürgermeister, mir die Frage zu beantworten: wie wird es mit den Sparkassen aussehen, Wenn unglückliche wirthbaftlicbe Krisen über unsér V;;Mland hereinbreäxen? Mit dieser Möglichkeit muß man doch re nen.

Dann hat dcr Herr BürgerMLister gesagt, wenn eine Krifis ein- tritt, können fick) die Sparkassen aUeZn helfen; aber wie fie fich allein helfen würden, hat der Herr Bürgermeister freundlichst verschwi€gem

Ick) will mir noch erlauben, auf einige Fälle einzugehen. Ich will nicht namhaft machen, um welche Bezirke es |ck bankelt. In einem Regierungskezirk, und zwar in einem überwéegknd ländlichen, sind 52 0/9 der ganzen Anlagen in städtischen Hypotheken angelegt; in dkmselben ganz ländlichen Regierungsbezirk nur 25 0/0 in länd- lichen Hypotheken und 7,60 0/0 in Inhaberpapieren. Ick) be- baupte, daß die Sparkassen dieses Bezirks bei einer ernsjlichcn Krise einfach ihre Bude zumachen können (sebr richtig!) und ein schwerer Schade nicht nur für die Einleger, sondern aus!) für die Spärkaffen selber entsteht. Man hat die Maßregxl hingestellt als eine Maßregel gegen die Sparkassen. Ick) behaupte das Gégenteil; es ist eine Maßnahme in ihrem tvohlverstandenen Interesse. Nichts würde den Kr2dit der Sparkassen und ihre Popuxarität mehr be- einträchligen, als Wenn wirklich einmal der Fall einträte, daß dem kleinen Mann, wenn er von der Sparkaffe sein G:“ld erheben wil], die Tür vor der Nase zugeschlagen wird, weil die betreffende Spar- kasse nicht in der Lage war, stcl) die notwendigen Mittel zu besckyaffen. Der angeführte Fall ist charakteristisc'ö, daß in einem ländlicbsn Bezirk 52 0/0 in städtischen Hypotheken angelegt sind und nur 25 0/0 in ländliÖen, eben weil die Sparkassen, in übertriebener Rücksicht auf großen Gewinn, gesucht haben, fich mehr und mehr städtische Hypotheken zu verschaffen auf Vefiß, dsr nicht in ihxem eigenxn Wirkungskreise, sondern Dußende, ja, Hunderte von Meilen daVon entfernt liegt. Ick) hatte vor ein paar Tagen cine interessante Unterhaltung mit einem Herrn aus diesem Bezirk, der Gegner der Vorlage ist, und wir kamen da auch auf die ländlichen Sparkassen zu sptechen. Er sagte: ja, 166 muß zugeben, wir haben unsere Hypotheken haupksäéhlicl) in Ober- schlesien angelegt. Also eine ländliche Sparkasse in Westfalen hat ihre Gelder in städtischen Hypotheken in Oberschlefisn angelegt! Ich frage: ist das ein gesUnder Zusiand7 Sind die Beamten der Spar- kaffe irgendwie in der Lage, die Bonität von städtischen Hypotheken, die auch nur Dußende von Meilen entfernt liegen, zu kontroUieren?

Und wenn ich noch auf einzelne Fälle eingehen darf, die schon in der Begründung angeführt sind, so find in einem andexen Bezirk unter 163 Sparkassen 132, die weniger als 30 0/0 in Inhaberpapieren angelegt haben. Ich glaube, jeder Kennkr dieser Dinge wird mir zugeben, daß eine Anlage von 30 0/0 in anaberpapieren als das Mindestmaß dessen angesehen werdxn muß, Was eik-e Sparkasse nötig bat, um fich liquide zu halten. Wenn man bedenkt, in welchem Maße mitunter der Kurs sinkt, so wird ein Prozentsas von 30 für die Anlage in Inhaberpapieren gewiß als ein mäßiger anzusehen

sein. Es ist in der Kommiffion eingewendet worden, daß zu wenig gefordch wäre, weniger als im Interesse der Liquidität notwendig sei. Wenn also von 163 Sparkaffen

in einem Bezirk 132 DerMindestforderung von 30 0/0 nicbt entsprochen haben und in einem anderen Bezirk von 184 Sparkassen 174 Spar- kassen der Anforderung der Anlage von 30 0/0 in Jnhaberpapieren nicht, und nur 10 Sparkaffen von diesen 184 dieser Anfordexung ent- sprochen haben, die man im Interesse der Sicherheit steüxn muß, so glaube ich, würde man gegen die StaatSregierung schwere Vorwürfe erheben, wenn bei Eintritt ungünstiger Zeiten ein großer Ansturm an die Sparkaffen eintritt und dann die Konsequenzen sich ergeben, die skcb unzweifelhaft ergeben müssen. Man würde der StaatSregierung den Vorwurf machen, daß fie nicht rechtzeitig ihrerseits die ecford2rlkchen Maßregeln vorgeschlagen hätte; man würde sagen: ihr habt den Schaden erkannt, aber keine Schritte getan, dem Schaden vorzubeugen. -

Ick) darf nun mit Wenigen Worten darauf-zurückkommen, daß doch andere Provinzen und andere Regierungsbezirke es vollkommen durchgeführt Haben, was wir uns in der Vorlage vorzuschlagen erlaubt haben, und daß in allen diesen Provinzen die Schäden nicht eingetreten find, die von anderer Seite befürchtet worden find. Die Provinz Brandenburg hat beispielswkise 40 0/9 in Inhaberpapieren angelegt, die Provinz Schleficn 37 0/0 usw. Kurzum, ein VoÜkommc'n rationeÜes System ist durchgeführt, fich den Bestand axx anaberpapieren ju fiebern, der erforderlich ist, und nirgends find die Folgen eingetreten, die befürchtet wurden. Nirgends ist es zu einer erheblichen Herab- seßung des Zinsfußes gekommen; der Gewinn ist nur etwas langsamer geflossen, aber zu einer erheblichen Herabseßung des Zinsfußes hat man nirgends schreiten müssen.

Man muß also, wie ich schon früher außgeführt habe, die Vor- lage im Interesse der Sparkassen für absolut notwendig halten, ebenso notwendig aber auch im Interesse des Staatskredits. Ich darf auch hier noch einmal wiederbolen, daß es doch ein eminentes Inter- esse des Gemeinwohls ist, unseren Staat:?kredit so weil zu stüßen, wie es in unserem Interesse liegt, daß wir nicht stillschweigend dulden, daß die Kurse bei den geringsten Erschütterungen in einer Weise fakten, wie das gegenwärtig der FU ist, und daß der kleine Mann nicht in seinen Spargroschen schwer geschädigt wird. Es liegt im Jnxereffe einer staatsxrbaltenden Politik, im Frieden und erst recht

im KriegsfaUe dafür zu sorgen, daß unser Staatskredit nicht in dem Maße beeinträéhtigt wird, wie in der gegenwärtkgen Zeit. 'Unser "Kredit ift deshalb nicht so, wie er sein sollte, weil es an aÜer Fürsorge für den Staatskredit gsfeblt hat. Wir haben die Anleihen herausgebracht, aber kein Mensch hat fich dann weiter um ihr Schicksal gekümmert. Es hat ihnen, an regelmäßigen Käufern gefehlt, wie diese in England, Frankreich und Amerika vor- handen find. Das ist nach meiner festen Ansicht der Hauptgrund für den ungünsügen Zustand unserer Anleihen. Es liegt also im all- gemeinen Interesse des Publikums, im Interesse des Staats, in dieser Beziehung Wandel zu schaffen. Ick) erlaube mir deshalb nochmalS, Ihnen die Vorlage zur Annahme zu empfehlen. (Bravo !)

Präsident des Reichsbankdirektoriums Dr. Koch: Meine Aus- führungen im Sinne der orlage vom Januar d. I. find in der Kommission nicht widerleat worden. Ich halte es für keinen Ekanriff in die Rechte der Sparkassen, wenn ihnen eine Vorsänift über die Un- leguns ihres Zuwachses erteilt wird. Der Goldbestand der Reickosbank

ist im vorigen Jahre so boch gewesen, wie noch nie. Den Geseß- entwurf empfehle ich zur Annahme.

Finanzminister Freiherr v o n N [) ei n b a b en:

Ich möchte mir nur wenige Bemerkungen zu § 3 gestatten. Ich haLte an fich die Aufnahme des § 3, der von der Kommission beschlossen ist, nicht für erforderlich, habe aber auch keinen Ankaß, mich dagegen zu äußern. Der ganze Zweck der Vorlage ist dock) der, die Sparkassen instand zu setzen, im Falle einer wirtschaftlichen Kris'is die Anfoxdcrungen, die an fie herantreten, xu befriedigen, und das können fie nur, wenn fie anaberpapiere lombardkeren oder Veräußern. Infolgedessen bedarf es meiner Meinung nach gar nicht des § 3. Da die Kommission gewünscht hat, ihn aufzunehmen, um alle Zweifel in dieser Beziehung zu beseitigen, babe ich einen _WiderspruÖ meinerseits nicht zu erheben.

Der Ankrag des Herrn Oberbürgermeistexs Kirschner isé meiner Meinung nach nur redaktionell. Wir können den Sparkassen nur vorschreiben, einen bestimmten Prozentsaß an Jnhabxrpapieren und Reichs- und Staatspapieren zu Haben. Nur darauf bezieht fich die Vollmacht, wenn ich so sagen darf, der Staatöregierung, und 9-th nicht darüber hinaus. Wenn absr in § 3 gesagt ist: Die öffentlichen Sparkassen können die in ihrem Befiße befindlichen anaöexpapiere in dem FaÜe cincr besonderen Notlage insoweit veräußern, als es zur Auf- rechterhaltung dss (Geschäftébetriebes unbedingt notwendig ist, so sagt der Paragraph eigentlich etwas Selbstverfjändliches, sowcit die Sparkassen mehr Staatspapiere haben als das gefeßliche Limitum beträgt. Nach “dem Antrags Kirschner soll die Bestimmung des § 3 auf dieses gesty- licbe Limitum beschränkt Werden, wie es in dem *vorgenannken Paragraphen bezeichnet ist, und dagegen würde ich keine Bedenken haben.

Ich möchte auch glaubkn, daß es der weiteren Abänderung nicht bedarf, die soeben vom Réichsbankpräfidéntén Dr. Koch angeregt ist. Denn der Ob€rpräfidsnt, der den Verhältnissen am nächsten steht, ist in der Tat, glaube ich, derjenége, der zu bemteilen hat,. nicht nur in welchen Terminen der vorgesahrlebene Besitzstand wieder bergesteUt werden soll, sondern unter Umftänden kann er auch Weitergehende Latitüden einräumen; er kann gestatten, das; wegen hohen Kursstandes andere Papiere angekauft werden _ kurz, man läßt besser die Latixßde des Obeipräfidenten, sowéit fie hier angegeben ist, und schränktfie nicht noch Weiter ein.

meiker Vecker-Cösn: Dsr G: xntxvur [ie t in ersOkZLrLYriZerim sJntereffe deß Staates. ,Das bserZsist schfon “Oger Umstand, daß dieser Entwurf nicht vom Mrmfter des Innern, son- dem vom Finanzministßr Vertreten wird. Daß die Staatspapiere bei den Sparkaffsn so unbeliebt find, liegt an dem Staat selbst. Die mit unterstehende Sparkassé hat z. B. durch die KonWrtierung 80 000 „zz Verloren, fie wird also nicht wieder für Staatspapiere zu haben sein. Tro dem bin ich für, den Geseß-zntwurf, da an dem Hochftand der taatékarse aucb dte Stadt_ob1igaüonen das höchste Interesse haSen und mit ihnen steigen U11?) ?UÜM- Ick entsinne mich der großen Schwierigkeiten, hi? unsere" Sparkassen 1870/71 bei der AuSzablung hattén; noch schltmmer wurde es im Faux,- eines ungkück.

li Krie es werdsn. Mtt dem § 3 und mit Annahme des An- trégexs Kiréchrxec wird das GSW dem Vaterland zum Segen ge-

reicheÉZraf v on M i r b a ck) weist LFOÖZMW auf die Bank von Frankreiéb und die dortigen SparkaffenVLrbaltmffe bin.

Damit ist die Generaldebatte beendet,

n der S e ialdiskussion weäst ' '

OJßxrbürgertxc-„iéjer Kirschner-B2rstn daran:)“ bxn, daß sein Antrag zwar nur redaktioneller Natur, aber n'oLwendt? set, um den Ge- seßentwurf nickyt in einer Form zu ver"absch16den, de zu einer mtß- verständlichen Auffassung Anlaß gehen konnte. '

Der Antrag Kirschner wrrd angenommen,- ebenso bet der Gesamtabstimmung der ganze (Heseßentwurf.

Die Beratun dcs Geseßes über die Zylaffung- einer Verschulduanggrenze für land- und forstwrrtschaftl1ch ge- nußte Grundstucke wird von der TageSordnung abqeseßt.

Eine Petition um Vermehyung und be se_re Do- tierung staatlicher Stellen _be1 d_en LandratSqmterzt ür dauernd erforderliche landxätlrche Prwatbeaxyte empftehlut dte xßexitionskommisfion, der Regterung zur Erwagung zu uber- wer en.

sEin Regierungskommissar sagt die WOÖTWoUende Prüfung dieschr Frage zu; wenn die'Petenten auch in den wexrgsten Fällen mit den Krc-issekretären auf eme Stufe gestellt werden konnten, so werde ihr Wunsch nach Erlangung einer festen Stellung doch als berechtigt anerkannt weryen müssen. " " , Die Petition wird der Regierung zur Erwagung uber- wre en. sEine Petition des Beigeordneten und Kreisdepgtierten Bartek zu Drengfurt um der) BJU des ma“sur'1scheni Kanals beantragt die Kommisston_ fur Agrarverhaltmffe, der

' Regierung als Material zu überweisen.

Das Haus beschließt entsprechend. ' " .

Es folgt der Bericht der Agraxkomzn1sfion uber eme Petttron des Preußischen Wild: und Gefiugelhandxerverbandes um *Ab- änderung des Wildschongeseßes, tn-Fbesondere Fretgabe der Freizügigkeit des Wildes und Zrbetfuhrung von Er- leichterungen bei Veräußerungen des rides.

Die Kommission beantra t Uebergang zur Tage-Zordnung, das Laus beschließt demgemä?

ine Petition der verwitweten Fray Kretstrerarzt Kling-

müUer zu Strehlen um Gewährung einer W1twenpenfi9n hearztragt die Petitionskommission, der Regierung zur Beruckftchttgung zu überweisen. . _

Das aus beschließt gemäß dem Kommtsfiqnsantragx.

Eine etition des Präsidenten der Akademie, der Kunste, Yofeffors Oßen Fu Berlin um Gründung etner Adolf

enzel-Samm

ung in Berlin beantragt die Petitions-

kommisfion durch motivierten Uebergang zur Tagesordnung zu eerigeZ. bschl ß d [3 as ause ietememä. .. Leßter Gegenstand der eratung ist eine PWW" von Basti)? Pape zu ennechendorf und Genossen UM Anrechnung der_Dtenstzeit der ehrer an privaten Tauhftummem, Vlmden-zx Idiotenz, _WaiseU-, Rettungs- und ähnlichen Anstaljen bel Uebertrztt, m den Volksschuldienst ohne Nackzahlungspfllck)t und ohne zettltche Begrenzung. “* Berichterstatter Herr Dr. H i l l e b r a n dt beantragt namens der Petitionskommisfion Usbergang zur Tagesordnung. Das Haus beschließt nach dem KommissionMntrage. Schluß der Sißun um 3/ 5 UHP. - _ Nächste Sitzung ng1naben4d 1 Uhr. (GLseßLUWka uber dre Verjchu1dung§grenze für land- und forstwirtschafllichk Grundstucke, kleine Vorlagen und PetiÜMM)

Haus der Abgeordneten, 40- Sißung vom 9. März 1906, Vormittags 11 Uhr- [(Bericht von Wolffs Telegraphischem Bureau.)

Ueber den Beginn der Si un , in der die zweite Bc- ratung dcs Staatshaushaltsßetagts für das EtaZSjak)? 1906 „UNd zWr die Vxxlsprechung der Einnquezt 1131 EU der „Elsenbatherma tun fortgeseßt tvtrd, tst m der gestrtgey Nummxr d. V1. bericßtet worden.

Bex der Erortcrung der Zugverbindungen lenkt

WJ- SÖUlze-Pelkum (kons.) die Aufmerksamkeit dS-k EisenbabWMJl'UUJ “uf de" Fahrplan für die Strecke Hamm Ostexfeld. Dieser habe im vorigen Sommer den Vedarfnisskn jn kerner WEU? JSUÜJtz-die Verwaltung habe auf den Winterfabk“ Pré!" ,thköstet- Ls ssi aber keine Befferunn eingetkktéb' DW Emwolyner WU Soest wünschten kinen neuen Abendzuß "ai Dortmund 1m Interesse der GZsÖäkalSUtL, und fernsr werde ekz ZW dss MMW n“ck Cassel qewünscht. Endlich wünfobe d? chks)s dSaHendorf das Halten des SchneÜzuges nach Emden "

a en ox .

Abg. Bachmann (nl,) wün t be M u yexbxndungen fur den Kreis Tondern, namentlich WeiYYfüth-ng “OLLI JSchneUzugspakaks Hamburg-Husum Nack) Tondxrn.

Abß- Wallau b orn (ZMP) bittet um ZugOerbefferungS" “*I der Streéke Trier-Cöln; der 1th fxühmoraens als Lesrzug "“ck Sveicher fabrxnde Zug solle Abends abgelassen Wexdsn. Dadukn würde sehr vxeken fle:nen„-Handelsleuten die G;“[kgenbeit gegeblxeé Abends von den Msselmarkten nach Hause zurückzakshren- M soUe man auf der Strecke Geroldstein-Prüm einen MWM“? einstxÜen, um die ]exzt hestebknxen großen Pausen zwischenVer- Fügen zu Verringern. WSUS); wunscbt der Redner eine be ers der indung dIs Schnellztzges 8 Uh; 44 ab Remagen nach «5 *neu* immer überfüüt kei; dte Schnellzuge sollten in Staudernheim ba erz nach dem Westerwald gingen sowohl von Limburg wie von CWM? di? le ten Abendzüge um 8 Uhr ab, der Redner bijtet, neck) spa abzula en. , , " . fck

Abg- Dr. A r 11 d t (fr. kons.) wlederbolt setnén vorjabrere'n WUK ck; daß der Tagesschneüzug Berlin-Güsten über Haldersleben uxaus Wade dem Selketal im Harz weiter geführt werde. Auf diese Weise WMW es den Tangnusftüglern ermöglicht werden, die gut gehaltene BY"- ?Falkenstein zu besuchen. Ferner wünscht der Redner, daß der Morgst- chnellzug-ab Berlin in Hettstedt halte, wie ,es dem dort stark 611 wickeltxn Verkehr entspreche. Die Stadt Etsleben habe den drin- genden Wunsck), daß dort auch derSchnellzug Halte, wegen der-vorbandcnen Kurven müsse der Schnellzug ohnehin feine Fabrgeschwindjgkeit ver- mindern, und es sei nicht einzusehen, warum er nicht kurz_e_Ze1t anbalte.

g, Jürgensen (nl,) schließt fick) den Außsubrungen des Abg. Bachmann an.

Abg. Von D ewiß-Scbönhagen (kons.) wünscht schnelleres Fahren '

der Züge in Pommsrn, einkn direkte11Anschluß in Stxttin an die SchneÜzügc Von Berlin, einen direkten Bäderzug Von Berlin üb? Stettin und Goßnow nach Kolberg, wie Lk bereits nach Miödrov “ß, Swinkmünée bejtsbc, und schließlich eine Verbindnvg Tn “Ff, Wablkrsise Regemvalde von Norden nach Süden, jedoch unis! me rechtsrbaltung res Bahnhofs ngenwaldx, in Welchem sich der s“ Vetkehr dcs Kreises konzentriere. ckck Abg- de Witt (ZUM) wünscht, daß auf der Station der W die rbeinischsn Balm Honnef nichk nur die Personen-, sondern auch Schneüzüge haltén. ckckck Abg. Lüdicke (fr. kons.) wünscht Ausdehnung des Vorortve äten auf der Spandauer Strecke bis Vklten und Einlegung eines & Nachtzuges auf dieser Stucke in der Zeit vom 1. Januar bis 1- wie er auf der Wannseebahn bsstehk. , [ swkß' Abg. Dr. Görk (nl.) wünscht bessere Vexbindung m Sch keine olstem zwischen dem Osten unv Westen; seit 28 Jahren b“ ? WM. " ermebrung der Züge im Dithmarschen stattgefunden. M;" r in nher bedenke man den Aufschwung von Handel und Ver e dieser Zeit. " etition Abg. Dr. Kru ;; er = Marienburg (kons.) weist auf ei"? Pr „„a: um, Verkxkfferung dkr Verbindung von MariLnburg hin, die Waal der Mnxtsterxum abgelehnt sei, die er aber troßdem no SÜJMWhn- Re terung empfehlen möchte. Durch die Verbefferuvg des E seWssten ver shrs tm Osten müsse ein Außgleich zwischen Osten Und

JqunÄebn wSerTn. idt W Vertreter des 8" m "„ “ckng (Zenit) dankt als der Kreises Warburg - Höxter für die gesjrige Erkläqunnels-

Regierung über die Wiedereröffnung des Altenbeken“ til Ursprunqlick) Habe tpan auf die Wiedsreröffnunß WHEEL"- gerechnet; ch set aber ein neues Unglück -eg Ja k - Nuqmebr se? die Wiedexeröffnang für das Frübjcck)r diese nicht wemgstens m Aussicht gestellt, und daran könne U15" *abesondsrs FWSifSln, tyenn nicht neue Zwischenfälle eintxäten- Das sel da im WeYÜVVÜ fur das dichf am TUnnél belegene Bad Dkibukg“ Tunnels vorigen Jahre große Schwierigkeiten durch die Spekkung des mnkbus“ gehaht babs. Die Eisenbahnverwaltung habe zwar eine bs fäl)?“ verbmduna von Buke nach Driburg geschaffen, der Omgk uhres die aber zu selkcn„ mindCstens müßtsn mit Beginn des XML)?» bi" Fahrten x_vesetxtltcky vermehrt werden. Die Omnibusf „rt dsTxröh und zuruck 1,20 W.; _diese Mshrkosten seien [(M-“hä, b“ e die Sperxung des Tunnels Veranlaßt, aber der Mimster Omnibusfabrt nicht frei machen onen, dam außer von den Reisenden an von Unbefugten 6 der “wexdx. Das sei aber kaum anzuneren- Md des al 2 [s Mamster bier Wandel schaffen. Die Städte des Weser Tri, nden winden, Höxtex, Brake, BLVerungen usw., hätten den u . Wunsch nach emer besseren Verbindung über KarlSHagen ?utes Der Redner zeigk ferner ein von ihm in Falk)?" herSe1Zett der Vatherbindungen in scinem Wahlkreise vor und “lain emall unter großer Heiterkeit des Hanses und schildert, we anderen 3" große Umwege machen müsse, um von einem Ort? zum ist bekam“ kommen;, unter Umständen müsse man gsxadeö" im Kr; aus- Und fahrer); tn dem Kreuzungspunkt Mörne durfe man WJ"? auf Um“ einstetgen, tverde aber nicht hinausgelaffen- sondern mu Haxtepunkt weJcn wexterfabren, um sein Ziel zu erreichen- Der Morne muffe zu einer Station ausJebUUt wexden; tB-eschlekunkßun Abg. Dr. vo n Ko : n . Rudersdorf (kons-) wunsch eine St“ des Verkehrs zwischen Groß- Wartenberg und BreSlaxl-den un von 50 km, für die jeßt volle 4 Stunden gebraucht wur ,- befferung der Bahnhojsanlage in Oels-

(Schluß in der Dritten Beilage.“)