wün ué-wert erscheint, _Seiiens _des Komglichen tziiiiidchiiiscben Jinchsxiitutes init der Modifikation Wiederholt Herder), daß glei "tig mit der Längepbestimmung Vonn-Paris die LängenbYémmung Bonn-Berlm zur Auszhxuug gklangen soll. Es werden also dann 11011 deutscher Seite eius alle 3 Seiten des Dreieckes Berlin-Paris-Votzn _gemeffen sxm, unh es wird durch die Bedingung des Dreieck1chluffes eine weitere sehr wünschenswerthe Kontrole erlangt werden.:
_ “n B ie ung auf den durch die Straxgeseßnoyeue m das Strafgeseézbulcb eingesügten §. 2233. (leichte Korper: verleßung mittelst e1ner__Wasse 2c.) ha_t de_is Ober- Tribunal in einem Erkenntnis; vom_30. Ma: 18-7 so_lgen- den Saß außgesprochen:_ Wiewohl die MkIlgung _lelchter Körperverleßun n gestylt (§. 232 d. Str. . B.) nur auf Antrag eim'kkki' , so beim _doch die leichte JörpxwerlYZuxikg mittelft einer Waffe oder eines anderen_gexab_xlrchen e : zeuges zur strafgerichtlichsn Veriolgung keines .:trafantrages des VerleßtenZ
_ Die Anzeigen der Sportelrixvisorcn dex preu- ßischen Krengerichte übex" etwaige We_c_h1el1tempelhtn_ier- ziehungen sind, nach ememErkenntmß des Ober-Tribu- nach vom 1. Juni 1877, nicht zur Unterbrechung der Ver- jährung dieses Vergehens geeianxt. Zwar_ verorbnet der durch den §. 68 des RsichKStrasgewßbuxhes nicht aitxzer K_rgft gesetzte §. 17 des Geseßes_vom_10. Juni 1869: „die _VerjahZ run (der Wechselstempcl interziehungen) mird burch _1ede aur VerZngung der Hinterzie ung gegen den Angeichuldigten__ge- richtete amtliche Handlung unterbrochen“, Ind der §, 20 1ugt erläuternd hinzu: „Die in den einzelnen Staatenbes Bundes mit der Beaufsichtigung des Stempebwesens beguftragten Be- hörden und Beamten haben dze i_[Yien obliegenxen _Ver- pflichtungen mit gleichen Befugninén, mie ne _1 nen binsichtlich der nach den Liindésgejeßxn _zu_ entrt )ten: dcn Stempslabgabcn zustehen, auch hlLUchtiick) dx]: Bundes: siempelabgabe wahrzunehmen.“ Die _Sportelreviwren de_r Kreisgericbte géhören jedoch, ungeachtetihrer VexrpFlichtung, die amtlich zu ihrer Ksnntniß gelangenden Wechwlstsmpelhmter: ziehungen zur Anzkixe zu _brmgezi, in Preußen nicht zu_ den: )enigen Beamten, welche im Sinne des F. 20 Clx. mit de_r BeaufsiÖtigUng des _Stempelwciens beauftragt uiid. Die Justiz-Ministerial-Verstigung Win 31. Januar 18.32 macht ihnen vielmehr nur zur Pftichi, m dememgeii Angelxgcnbeiten, in mélchen dem nach dem GeWe vom 10. Mm 1801 zu er- hebenden Kosten-Pauichquaniuxn noch der nach den Be: stimmungén des STMLPÄJYLHLÖ _zn_ bcrecbnende Be: trag des Werth: beziehungswene AUÖWÜLTMZNTNUYÜZ hm: zutritt, auf die richtige Anwendung des Stempexgeiexes iind die dasselbe abändernden unix erläuterxiden V9x1chx1sten ihr vorzüglichch- Augknmerk zu richten. __Die Beaumchtigung des Stempelwcscns ist dagegen durch ine §§. 30, 32 111111034 dcs Stempelgeseßes vom 7. März 1822 in erster LUU/L dem xxmanz: Minister, den Regierungen, Tien Zoll: 11111) _Steueraemtern und vorzugsweise den Stempelnskalen, chenorisch auch aÜen denjenigen Staats: und Kommuyalbehordeiz unix Beamten, welchen eine richterliche oder Polizeigeiyaltözusteht, iibertragen. „Zu diesen Beamten gehbreti aber die Sportelrevnoren der
reiederichte unzweifelhaft nicht.“
_ Durch Kaiserliche Verordnung vom_22, d. M hat die Univerfität Straßburg den Namen „Kaisßx-Wilhclxns: Universitiit Straßburg“ erhalten imb fiihrt ais Sichl das ihr durch die StiftungSnrkunbe veriiehene Siegel __m_1t der hinzugefügten Umschrift „Kai1er:W11helmc3-Univernta1 Straßburg.“
_ Der General 'Der Kavaüerie: Baron vo n Rheinb abet], GeneralZnipecteur Ties Militär-Erziebungs: und Bildiings: wesens, hai fick) aui meizirungsrenen nac!) dLn1VLstl1ch€n Provinzen, zunächst nach Bensberg begebcn.
_ Ter GLULWl=LiLUTLUank von Braun, Znsyectsur der 1. Jngenieur-Znspebtion, ist von soiner Diéiiyir€116_ ur Inspiiirung der ponimer1chcizFch1iuiig€n Und désxsiprsiißis _en Pionier-Batailions Nr. ], Www des PommerWen Pionier: Bataillons Nr. 2 hierher zurückgekLhrt.
, „.H,gZx-..u, 25. Zmii. ,(Elhi. Zig.) Nack) :;-i_n,_er_ hierbei ge- langten ielegraphischen Nachricht in gestern am 1eme_m Ritter- utc Oedenibal bci Lüdcnscheid der_ Landtagsmar1chall dcr
rovinz Westfalen, Wirklicher Geheimer Rail) von Holz- brinck, nach längerem Leidkn gestorben. Der Verstczrbene war “im Jahre_1862 kurze Zeit Haiidels:Miiiister und water Regierungspräiideni in Arnsberg.
Ems, 27. Juni. (W. T. V.) DLL) französische Byt- schafter in Berlin, Vicomte de Gsiiiaut-Viron, ist hier eingetroffen.
Bayern. München, 24. Juni._ (AUg._Ztg.) T€): König hat das duxch das Ablxbkn des Großherzogs von Hessen vacant gewordene 5. Insantexie:§1iegiin_e11t dem jeßt regierenden Gxoßherzog Ludmig 11; verliehen, _ Ferner hat Se. Ma1estät_heute an deanUter von Luß zu desen Namenstage ein 1ehr huldvolles Sluckwunschtelegramm gerichtet.
Sachsen-CoburgEotha. Goiha, 26. Zum. (Leipz. Ztg.) Nach dem nunmehr veröffentlickxteti, _zwmchen den Nx 'erungen von Coburg-Gotha, Weimar, Meiningen, _Altexxiburg, r bur :Sondershausen und Reuß _ältere nne ]ixngere Linie a ges [offenen Ver_trage über Errichtung gem_eins_a: mer Stra ansialten :oilen Zuchthausftra en,“ Gefangmß- strafen von minde ens drei Monatexi 2:nd_ fangmß rafen von mindestens se Wochen (gegen ]ugendliche chxbre er er- kannte “in gemeinfchaftlichen Slrcxfanstasten angbußt wexden. Zur ollstteckung der Zuchihausxtxafen an Mannern dienczi die uchthäuser zu Tonna (gothaisch) und Maßfeld (mei- nin ' ), ur Vollstreckung der egen Persozien wei lt “ es chts erkannten Zucht _ausftxafen_ dient das im alten «* loffe assenbexYx (coburßisch) einzurixhtende Weibe'rzuäzthaus. Die efangm strafen ind von Mannern herzurichtenden Schlosse Ichtershau en (gothaisch), von _Weibern _in dem zum Weiber- geiängniffe herzliri enden Justizamtsgebaude zu _,FchterSHauJen zu ve“_ üßen' eben 9“ sollen in gesonderten _beauden dalse bst zugen iche 513ersonen männlichen und Weiblichen Geiß!) echtes detinirrwerden. Der Vertrag kann vor dem 1. Juli 1925 nicht gekündigt werden. _ Der am gestri en Tage publizirte V oranschlag über die Einnahme und UHgabe der Staats- kasse bes * ogihums Gotha auf jedes der vier_ Jahre _vom 1. Juli 1 7/78, 187879, 1879/80, 1880.81 schlie t m ihrer
in dem Zum Männergefängniffe
Neu ". L. Gera, 25. Juni. (Weim. .) Der Staats-Mkni er br. Harbou ist am 24. d. M. e orb_en, na dun er vor wenigen Tagen erst aus dem taatsdienft g "eden war.
O erreich-Uu ara. Wien,_ 25. Juiii. Die reichs- räthliexe Regnikgolardepuiation halt _heute eme Sißung ab, um das zweite Nu_ntiu_n_1 der upgcixischen _Depu: tation entgegenzune n. Gleichzeitig so_ll ein Fubcomitxz gx- wählt werden, _wel es mit einem ungqxischen Subcomite die weiteren Verhandlun en zu_. fle e_n hatie. “_ Dos neueste Annee-Vero [ sb att v icht die Epizennxmg bes “' WarZasti'eutenants __ „_ kan_Iovgno_vic_,___b1e-'- “gen mmandanten der 28. nfan equruppen-Divigou, zum Kommandanten ker 18. * fanterie-Triz_x)__en-D1vi1wn. (Bekanntlich war bisher der Stgtthalterzmth1tar-K_omman: dant in “Dalmatien, eldzeugineister Freihexx von ROdlch, auch Kommandant dieser ' fanterixTruvpen-Dwifion).
_ 26. Juni. (W. T. V.)_ Die südtiroler Y_b- geordneten haben ihr Mandat niedergelegt. In der bezug: lichen, heute im Abgeordnetenhaus e zur Verlesung gx: langten Zuschrift erklären dieselben, das us habe durch die Abstimmung in der Angelegeiiheit, be_tre end die _Gßipährung größerer Autonomie für Südtirql bewresen, daß d1e__1udt1roler Abgeordneten von dem Hause mchts zu erwarten hatten.
S wei . Bern,25. Juni. (Köln. Ztg.) De_r General An- tonio Griizmaizi Blan c o , der frühexe _Prändent, ist zum außer: ordentlichen G es an dten der Verenngten Staaten von Ben e- znela in Bern ernannt worden.
Großbritannien und Irland, Lo_t_idon, 25. Zum. (E. C.) Als Unterhausmiiglied sur_ Dungom "ist O'Donnell, ein Homeruler, init 137 Stimmen gewahlt worden. _ Lord Beaconsfield hat das neue _Yrbeiier: quartier, nahe bei dem Battersea Park, crönnet._ Auf Wunsch der Königin wurden die Wohnungen Victoria- wohnungen genannt. _ _
_ (A. 21.03.) Aus Montreal m Caiiada nyrd unterm 21. d. M. eme_ldet: Dis Oka : Indianer nnd zurückgekth und A es ist nun ruhig.
_ 27. Juni. (W. TB.) Der „Standard_“_tritt den Meldungen anderer Blätter, betreffs einer Exirakredztsorderxmg der Regierung, entgegen 1,1110 bshauptet, die Regiexung 1ehe noch keine Rothwendigkeit, emen solchen Extrakredit zu be- anspruchen.
* ankreich. Paris, 25. Juni. Der „Moniteux“ meldeFt,r gleichzeitig mit dem Dekret, _ welches __d1_e Wähler zusammenberuft, werde auch xm M_an1sejt des Marsckall-Präsidcnte_n_ an die Nation er_: scheinen, welches in sehr bestimmter _und klxirer “,"-ai: sung das Regierungßprogramm gegenüber der_n radikalen ro- ramm der Linken darstellen solle. Die kqniervatwen Wahl- ?andidaten wollen kein besonderes Ausschreiben e_rgehenlassen, sondern nur ein ach i!?re Namen unter das Manifest des__Mgr: schalls Mac Ma ous- eßen und _dadurch bezeu en, daß ne "ck seiner Politik vollkmmkn an ließen. __Der «_enat hat bis zum Zusammentriit der neu Kainmer 1eme SiyUngen ver- tagt. _ Das Ma,:iifesi der Linien des Senats Jutek nach der „Cöln..Ztg.“ wie folgt: Die unte_rze1ckneten__©ena: toren, Vertreter der drei Gruppenber Linken des Senats, sprechen die Ansicht aus, daß die Wiederwahb der_ 363 Depu- tirten, welche die Tagesordnung des 19_. “um gegen _das unter dem Vorsiße des Herzogs ds Bt_oglie iehende Kabmet angenommen haben, eine Viirgerpflrcht ie , und vom Lande, Eben so wie im Jahre 1830 die Wiederwghl dex 221 als eine Ehrensache anerkannt werden miine. Diese Wieberwahl wnxd dsr feierlicbfte Ausdruck des nationalen Enischluves FM, die repnblikanifchen Einrichtungen qufrecht zu erhaltX1,_ die aUem fähig sind, die Ordnung nach _1n_nen und dxn ZFUSÖLU naß!) außen zu erhalten. Den PatUotis-musxmruxend, r9chnen die Unterzeichneten daranf, daß der Kandidqtur der 363 Depu- tiricn, welche für 'die Tagesordnung gestimmt, keine andere
Unter ri en.
_chchtis ?)luflösungsdekret lguiet__1_19ch dem „Jsixrnal officiel“ wie folgt: Der Präsident der stanzthÉzen Républikver: fiigt auf Grund dss Art. 5 des Geseßes vom 20. zebruar 1870 nud des zustimmenden Gutachten?- des Senatsvoxy 22. Juni 1877: Art. 1. Die Deputirtenkammer Wird au1_gelost_. Art. 2._ Die Wablkoilegien werden behufs neuer Wahien bimien dr§x_Mo: naten einberufen werden. Axt._3. Der ConsecksZanndent, Siegelbewahrer und Iustiz-Mimsier und___der Minister des Innern werden, Jeder soweit es ihn betrifft, Mit der_ Aus- führung dieses Dekrets beau tragt. Geschehen zu Vemaikles, den 25. Juni 1877. Mars all von Max Mahon, Herzog von Magenta. (Gegengezeichnet) von Broglie, von Fourtou.
_ 26. Juni. (W. T. V.) Die Zeuts hier verbreiteien Gerüchte von einem Ministerwechsel_o_er einer Modifikation in der Zusammenseßung des gegxnwariigen Kabi_nets wer- den von der „Agence Havas“ am das Formellste sür unbe- gründet erklärt.
Italien. Rom, 26. Juni. (W. T. BY Nach eimxr Meldun des „Offervatore Romano“ _ Ut Migr. Alvis 1- Maseléa zum Nuntius am bayerischetiHofe ernannt worden und hat sich auf seinenPosten nach Munchen begeben.
Türkei. Konstantinopel, 26. Zum, (W.T.B.) Dic Session der Kammern wird nach neueren_Besi1mmungen vorläufig noch nicht geschlossen werden. _ Wie das Jouxnal „Bassiret“ meldet, würde einer der Oberbefehlshaber der beiden
von Montenegro ernannt werde_n. _
_ (W.T.B.) Pxinz Has1a13 m_)n Egypten isi nach Varna abgereist. _ Der Sultan will sich, dem Vernehmezt nach, zu Ende dieser Woche nach Abmanopel begeben, _ym die dortigen Fortifikaiionen, zu best tigen. _ Die Sesnon der Kammern ist auf 14 Tage ver angert worden.
_ (W.T.B.) Aus Belgrad vom 26. wird dem „Neuen Wiener Tageblatk“ txlegraphisch _gemeldet: Der_ montene- griniséhe Senator Maschg Vrbiza, welcher m_ahrend d_es jüngsten Kri es dem serbn en Genzxr_alstabe_at_tach1rt war, ist hier eingetro en. Der ferbi «Militarattqäxz m Montenegrp, Belimarkowics, geht in besonderer MisUon iiach C_ett_in]e. Türkische Deserteure plündern uiid verheeren die christlichen
TEPiibiikäniiché Kandidüiu: MTJ-LZMJLILM WWDC. (Fsl-zsn die ,
in Montenegro operirxnden Armec-Corps zum G o u v e r n e u r -
Rumänien. Bukarext 26. Juni. (W. T. B.) Der Senat hat das mit dem eng 'schen EisenbahnbauZUnternehn-er Crawley gettd ne a e Abkommen unverandert genelx migt, der uß der K “_ wird morgen erwartet.
Der rnssisth-tärkische Krieg.
Pest, 26. Juni. (W. T. B.) Bei der Fortseßung der Orientdebatte im Unterhause betonte Graf _Alicrt Appony, daß das Land die Interessen der Monarchie am
sichersten durch die Erhaltung der Jntegrität_der_ FJ ', und d ;die Respektirung der bestehenden Vertrag: _fur, rt
_, , während der frühere Gxnerab-Konsul m _ qd, Kulla , die Einführung von Refoxmen war _a s_ uner 1 b'ezei nete, zugleich aber ebenfalls die NotY-vendigleii h_ervorhob, die Integrität der Türkei auir-echt zu er alten. Muzister:ch_i- fident TiSza versicherte, daß iti dem le_ßie__n M1msterkon1eil weder eine Okkupation, noch eme Mobilixirung bßschloffen worden sei und erklärte weiter, die Monarchie sei xnnchloffen, eine Besißnahme benachbarten Gebietes butch eme fremde Macht nicht zu dulden. _ Im Verlaufe seiner Rede bemerkte der Minister-Präfident TiSza, nackibxm er _mehrxrx andere Angriffe auf die auswäriiäe Politik_ zuruxkgew1e1en und widerlegt hatte, Testerreich-_ ngarn benße_e1n§ vollkommen außgirüfteée und schlagfertige Axmex und_ die Regierung könne geraie deshalb ailen Ereignissen _mel ru?1ge_r ent- gegensehen, als wenn die Armee _erst ]eßt au_ _die ent: sprechende Stärke gebrachixverden mußte. Der_ Minister be- tonte, die auswärtige Politik der Regierung sei nur dgraztf gerichtet, den Frieden zu wahxxn, oder, i_venn dies uxnnoglich sein sollte, den Krieg zu l_okalnirexi und die guten Beziehungen zu den übrigen c11ropäi1chen Machien zit_erhalten, auf alle
Fälle aber der Monarchie volle Aktwnsxreiheit zu bcwthen, damit unter allen Verhältnissen solche GLstaltungen verhmdext werden könnten, welche mit d_en Lebensméereffen dxr Monarchie
koÜidiren. Tisza gab daraux dein Vertrauen aux die Freimd: schaftlichen Beziehungen_O_efterreich:_U_ngarns _zn dxn iibrigqi) Mächten Ausdruck, mit benen __]exoch keinerlei Bundniß oder Verpflichtuné bezüglich_ denen beitehe, was Oester- reich:Ungarn zur ? Uhrmig 1emcr Jtitereney _thun werde, da die Regierung in vollem Mgße die Freiheit befiße, Ent: schließungen zu fassen. _Yezüglixh der kantigen, heiß? noch unberechenbaren EreigmUe Erblaxnngen a zugeben, 1e1___aber heute unmöglich. Ju de1n_Mmisterrathe, welchem er (.Z-lßza) in Wien beigewohnt habe, jet wedex vo_n der Beseßung 1rge_n_d einer Provinz, noch von den D.tails irgeiid welchxar_Mobili: sirung die Rede gewesen, und er könne_ vsxnchern, dax; 1rge_nd WAÖL Beschlüsse in dieser Angelegenheit uberhaupt noch mcht efaßt worden seien. Außerdem _denke auxh an eni- cheidender St-cl]? Niemand daran, am den Bens und_ die Vergrößerung der Macht an den Grenzktx des Rkichc-Z hinzu:
arbeiten. Ein Versprechen abzugeben, _daß die Armee unter den gegebensn Verhältniffen _nicht an emeiii odc-r _dem andexxn Punkte die Grenzen Überschretteii werde, sei aÜ-srdmgs miinog:
[ich. Wenn die Nothwendigkxit xs cxfoxdern i_ollte, wurden alle Völker der Yonarchie Lix_nt emmuthiger ngebung auf den Ruf des Für en antwo en. _ _
Rom, 26. Juni. (W. T. B.) _Dic _Psorte hat den hiesigen Vertretern der ax:e3wärt1g_enMachte _enis Note zugehen lassen, in welcher sie demelben tmtthetlt, das_m dcr Syba- Bai (Kreta) Torpedos gc-legt worden_ seien und d_ee5halb aÜsn Schiffen die Einfahrt in den dortigen Hafen wahrend der Nacht untersagt iei. '
“ London, 23. Juni. Henke wurd? ein neuer Beitriig zu den Blaubiichern über die orisntaiische Frage vexoxscnt- licht, welcher den Wortlaut des bereits telxgraphisch skizzirteii Schreibens von Lord Derby an deii__Gra1_cn Schuwalof7, sowie die ebenfalls bereits cxiz-Zzugswene imtgctheilie Antwort des Fürsten _Gorts chakZ11 2almA dZffelb; enthalt. Lord
'I 'Wie autet na Lr „ . . zorn“: Derby ) ch Auswärtiges Amt, 6. Mai 1877.
Herr Botschafter! _ Ich habe die (_Fbre, d:_n Empfang En Eucr Ercekkenz Brief vom 6. b. zu beftqttgen,__i:i welchem _Sie mir miitbeilen, dai“; Sie im Végriffe Und, auf emen kurzen Ullaub Rach Rußland zu geben. Da Euer _ Exceaenz dann ohne Zweifel Gelegenheit _ babcn „weißen, i_xiit Jbin Regierung pcrsbnlici) zu konferiren, io ergreiie m_) bi: “Gele xnbxa. derrelben einige Bemerkungen von_Bed_eutung fur_ das zu unftigk gute Einvernehmen zwischen Großbritanniei) und_ Rußland zu unter- breiten. Ihrer Majestät Regieruyg bat nicht die Ubficbt, nochmals die Frage w:,zen der Gerechtigkeit oder NotHWendigkeit des gegen- wärtigen Kriegés zu berühren_; fie bgt schon 1er Ansichten daruber ausgesprochen, und eine Weitere Erörterung ivurbe zwexklos _sem. Sie hat 'Sie Vsrvilicbiungen übernommen, weiche em Kr_te_g§5u,iand ibi: aufkrlegt, uwd hat keine Zeit verloren, eme _Neutxaliiatsprokla- mation zu Irlaffen. Sie hat vori Anfang an die Worte geivarrit, dat“; sie nicht auf ihre Unterstutzung rechnen durfe, und iie ift eniscbloffeu, die derart ausgesprocherze _ Politik unpar- teiisch -durchzufübren, so lange _die _ iuxkrscberx Jniereffeg allein berührt werden. Zu gleicher Zeit halt ne es fur btÜig, da“ kein Mißverständniß betreffend ihrer 'Stxlluxiq uni; Abfichieti obwa - ten sollte. Sollte der jetzige Krieg unglucklicherwetse *sich weiter vxr- breiten, so möchten Intereffen in Gefahrivmmen, we_lxhe_ sie gleich verpflichtet und entschlos1en ist, zu veriheidigen, max es nt mznfchen-IJ wertb, da?; fie die hervorragendjten dieser Jnierenen, so weit_ es bei Beginn des Krieges geschehen kann, klar b9z_eichnet. L_)as wichtigste von allen ist die Notbwendigkeit, die Vexbmdung ?wxschen Europa und dem Osten durch den Sue kanal onen, unbe chad1_gt iind_un- unterbrochen zu erbalten. Ein xfuch_ dezi Kana! oder seine ;)ugange zu blockiren oder aiiderrveii zu bee1ntrachtrge_n_ wurde als eme Bc- drobung Jiid=ens und als eine schwere S_cbadigung des Weltbandßls betrachtet werden. Aus beiden Gründen murde_ jeder bcraxtigß Schritt _ welcher, wie fie bofft und fest laubt, keiner der Kfiegfubrenden beabsichtigt _ für sie unverträgliT fein_ mit “der Aufrechterbqltung der Stellung pasfiver Neutralität. Die Handels- und Finanz- intereffen europäischer Nationen siiid ebenfails io bedeutend _m Egyptcn verwickelt, daß ein Angriff _anf die?- Land oder seine Beiebung, selbst nur zeitiveilig, fur KchSzWecke von den_neutra_len Mäcbten schwerlich, sicherlich aber nicbt_ von Englcxnd nut Gleich- gültigkxit betrachtet werden könnte. _D_1e_ _:_mermeßlicbe _Bedeninng Konstantinopels sowvbl von einem militarncben als pol1t1scheu,_ als kommerziellen GefichtSpunkte aus, ist 513; gut bekannt, um weitexé AuZeiiiandersei-“yng zu "erfordern. Cs qt daher kainu nothwendig biuzuweis:n, daß Ihrer Majestät_ Regiexgng nicbt willens ist, mit Gleichgültigkeit den Uebergang einer _eme io besyndere un'? d_omt- nirenbe Stellan habende Hauptstadt in qndere Hande als d1e__1brek gegenwärti en *«ßnhaber beizuwohnen. Die uiiter dxc europaischen Sanktion“ esiehenden Abmachungen, Welche xte Schiffahrt auf de_m Bosporus und „den Dardanellen xegeln, ernbenzeu tbr Weise und beil- sam, und nach ihrem Urtbeil Wurden gegen _die Aenderung derselben in irgeiid; einem wesentlichen Punkte ernstlixbe Bedenken entstehen- Ihrer "Majestät Regierung hat es fur an emenen erachtet, auf_sol_che Weise offen ihre Ansichien anzudeuten. c Vexlauf d_er Ereigniss? könnte zeigen, daß es noch andere Jntereffen giebt, wie z. B. den
Bilanz mit 2,433,200 „46 ab.
Dörfer BoSniens.
Perfiscben Golf, welchen zu schützen ihre Pflicht sein würde, aber [“ck
. werde,“ ihre Politi
weifelt ni t, daß sie Gy. Excellenz die Grenzen genügend bezeichnet baby“ muetTalb_deren_ sie besit- daß der Krieg be cbtänki werden möge, oder auf_ ane Falle dj_e, _innerbalb_ deren fie s st bereit sein würde _ soumt die gegtyartigen Umstande die Bildung einer Ansicht gp |a_ttea _ eme oltttkderCJutbaltsamkeit und Neutralität ubewabren. Sie vertraut, daß dx! Kaser von Rußland ibren Munich würdigen _ _ betBegmn des Krieges verständlich zu machen, um
T_o) gut_ die “Berfixheruagen zu antwoxten, welche Se. Kaiserliche kajeftat !" Livadta gegeben haben und die auf Ew. Ercellenz Er- suchcxi veroffentlicht wurde, als er sein Ebrenwort verpfändete daß ex keine Absicht, fich Konstantinopel anzueignen, und daß, wenn ihn die Notbwendtgkeit yerpfiichten sollte, emen Theil Bulgariens zu be- setzen, es nur zetiwetlig ein würde, bis der Friede und die Wohl- fabri der Örtstlxcbeu völkerung gesichert wäre. Ihrer Majestät Regierung_ ka_nn [br Vextrauep auf diese Erklärungen Sr. Kaiser- ltcben Makestat _nicht bener zeigen, als indem sie Ew. ErceUenz er- sucht. 1,0 gui zu [em, dem Kaiser _ i_xxid der russisCben Regierung die yffenx Auécmanderséungen der bntrxchen Politik mitzutbeilen, welche 1ch die Ehre gehabt abe anen dergeytalt darzulegen. Jeb balxußs. w.
4er y.
_ Des Fürsten Go_rtschakofs Antwort hierauf in einem Erla an den rusnschen Botschafter Grafen Schuwaloff
lautet solgendermaßen: St; Petersburg, 18.-30. Mai 1877.
_?)err Graf! Ew Excellenz Und _von Lord Derby mit einem Brix e betraut worden, welcher die An'échien des englischen Kabinets biniicbtlicb der Fragen entwickelt, _?ie im gegenwärtigen Kriege be- ruhrt werdxn_mocht§_ti und Inicreiien verleben würden, welcbe Eng- lank; vektbeidigen mußte. Se. Majestät der Kaiser bat denselben mit großem _Jutereffe durchgelesen, und erkennt die Offenbeit der Aus- ei,:xgnderxßungen an, _deren Zweck die Beseitigung von Mißverständ- mixeii zivisxben ben beiden Regierun cn ist. Uiiskr erhabener Herr be- aziktragt mich _mtt voller Gegenseiti eit zu aniivorten, indem ich Sie in eine Lage vxr1eße, mit gleicher O enbeit und gleicher Klarheit unsere eigenen Amtchten zu entwickeln, sowohl Betreffs der von Lord Derby anZZworfenen Punkte als aiich derjenigen, Welche Jntereffen b:- rubrsn, xvelcbe Se. Majestät 1einerseits verpflikbiet ist, zu beschüxen. Das Kaiserliche Kabinet wiki; wécer _den Suezkanal blockiren noch untkrbrxchen, noch in irgend einer Wsire die Schiffahrt auf demselben bedrohen. Es betrachtet den Kanal als ein internationales Werk, bei *cem ber Weltbanke! inicresfirt ist, uni: bas von jedem Angriff freigxbalten rxerben iolltc. _ Egvvten ist ein Theil kks os- mam] eben Reiches rind seine Kontinchte figuriren in der türkijcbcn Armcx. Rußland könnte sich dabcr als im Kriege mit Egbvien befindlich betrachten. Dennoch übersieht das Kaiserliche Ka- binet weder dte_europäiscken Jniereffcn in jenem Lande ncih die Englands _itxiBi'iondcren. _ Es wird Egypten nicht in den Radius 1eincr _militariscben Operatioyen bringen. Was Konstantinopel be- trifft, io wiederholt das Kaijerlicbe Kabinet, obne im Stunde zu sem, dem Verlauf oder dem Ausgang des Krieges zu präiudiziren, dasz_die Erwxxbung jene_r Hz_uptstgdt bon den Absichten Sr. Ma- jestat de_s Katjers ausgejcblbncn ist. Es erkennt an, das; auf jeden Zul] Yk? Zukm.ft Konxtantincpels eine Frage gemeinsamer ,„cnikxencn is_t, _ir:elche_ nicbt anberweit als “durch ein ge- meinsames (anerstandnix; geregelt werden kann , und das;, 7112315 der BMZ jener Stadt in Frage gestellt werden sollte, es nicht geitaiiet werden _könnte, daß dieselbe irgend einer europäiscbkn Mach: gebbre. Wzs die Dardaneücnstraßc betrifft, obwvhl ihre beiden Küsten demielbexi Souverän gehören, so bilden sie den einzigen Aus- gang zweier großen Meere, gn irclchen alle Welt Interessen hat. Es ist dabei für die Interenen des Friedens und des all emeinen Siaatcngleichgewicbts von Bedeutung, daß diese Frage dur ein ge- meiii'cbafiliibes Abkommen auf gerechten und wirksamen Grundlagen gxre-„elt werden sollte. Lord Derbv hat auf andere britische Inter- cnen angespielt, Welche bei eventueller Ausdehnung des Krieges berührt werden möcbien , wie auf den perfiscben Golf und “:cker Weg nach Indien. Das kaiserliche Kabinet erklärt, das es den Krieg nicht über das hinauSerstrecken will, Was der _laut und klar hingestellt: Zweck eifordert, für den S2. I)iajejiät der Kaiser die Waffen zu ergreifen verpflichtet wurde. Es wird die von Lord Derby erwähnten englischen Interessen respek- tixen, so lange England neutral bleibt. Es bai ein_ Recht :,1_t cr- WQrten, daß die englische Regierung ihrerseits in gletiber Weiie die besonderen Intercffcn, welche für Rußland_bei Yiesem Krieg_auf dem Spiele stehen und in deren Rücksicht cs 11ch 11) großeOPs-Zr aufer- legt bat, in billige BerücksichtigunZ ziehen wird. Dieje beiieben in der absoluten Noibweudigkeit, der bejammernsiveriben Lage der Cbrisien nnter türkischer Herricbafi, sowic dcm axroniscben Zustande dadurch hervorgerufener Unruhen ein Ende zu machen. Diese Lage der Dinge und die daraus entsprin enden Handlungen der Geivalt ruferi in Rußland eine Vewegurxq kka,_ bewirkt durch das im russischen Volke so tiefe christliche MiigYübl u_nd_ durch die Bande des Glaubens und der Race, welcbe danelbe mit einem roß*n Theile der christlichen Bevölkcrung der Türkei verbindet. Die aiser- liche Regierung ist umsomehr verpflichtet, denselben Rcchnung zu i::zsxx, isi! :"xc JW»! QU; die i s aks Die ÖU-stx LxZe be-RZLÉ-Zs ibre Rückwirkung üben. Bei jeder diescr Krisen ist die russische Po- litik verdächtigt und angeklagt worden, und Rußlaxiizs interpaiioyale Beziehungen, sein Handel, seine Finanzen und Um Kredit leiden darunter. Se. Majestät der Kaiser kann _Rnßlanx nicht ins _Uri- begrenzte diesen unheilvollen Zufällen ausge1eyt laiien, welcbe ieme friedliche Entwickelung hemmen und unberechenbaren Schadgn _zu- fügen. Um ihre Quelxe auszutrocknen, bai Se. Kaiierlicbe Majestät fich entschlonen, seinem Lande die Last des Krieges aufzuerlegen, Dies_ Ziel kann nicht erreicht Wer- Mrden, so lange nicht die christlichen Bevölkerungen der Türkei in eine Stcüung gebracht smd,_m Welchex ihre Existenz und ihre Sixher- beit wirkungsvoll g-sgen die zmertraglichen Mibbräuäye türkiicber Verwaltung verbürgt wexden wird._ Dies Jntexeie, Welches cin Le- bensintereffc Rußwnds ist, sieht keinem Jnterejie Europas entFegcn, das seinerseits selbst von dem unsicheren Zustande des Orients eidet. Das Kaiserliche K'abinet bemühte sich, da_s erwünscbie Ziel unter Mitwirkung der befreundeten und verbuzideten Machte zu er- rcixbcn, gezwungen , daffelbe Letzt asiein zu verfolgen, _ ist ume: erhabener Herr enxschlonen , _ _die_ Waffen nicbt nieder- zulegen, ohne daß er daiielbe_ vollixandig, fest und wirksam efichert bat. Haben. Sie bie _Gute, dj_ese Ansichten Lord erbv vorzulegen, indem Sie 1an exklarcn, _daß d.;s Kai- serliche Kabinet _zu hoffen berechtigt ist,_ da[; die Regie- rung Jbrer brititchen Majestät dieselben in demselben Geiste der Billigkeit würdigen Werde, welcher aus veranlaßt, die Jniereffen Englands zu respektiren, und daß _fie aus de_nselben die gleichen Schlüffe ziehen werde, wie _wir selbst ;- na_t_nlich daß in den An- sichten, welche mit gegenseiti er Offenheit zwnchen d_en beiden Regie- rungenéausgetauscbt worden md, _nichis vorhanden _ist, was nicht so ausgeglichen ivkrden kann, um tbre freundschaftlichcn Beziehungen
und den rieden des Orients und Europas aufrecht zu erhalten.
Emy augen Sie xc. Gorischakoff.
_ Das „Journal de St. Petersbourg “ vom 22. d. M. nimmt Notiz von den vers iedenen Angaben und Konjekturen, welche fich an den Besu des Fürsten_ von Serbien in Plojesti knüpften. Es benüßt diesen _Anlaxz, um von Neuem zur vorsichtigen Aufnahme von Nachrichten zu mahnen, welche dieser oder jener Regierung oder Persönlichkeit gewxsse Yb: sichten zuschreiben. Ueber den Fürstlichen Besuch_ seiber schreibt das rusnsche Blatt: „Derselbe entbehrte augenscheinlich von vorn ?erein jedes un ewöhnlichen Charakters. Was war natür- icher als der unsch des ürsien „Milan, den erhabenen Monarchen von Rußland wel r sich so nahe an dsr sexbuchen Grenze befand, zu begrüßen. Was aber eine T eilnayme des
könnie, iti keine_r Weise mehr nüslich wäre, und daß von da a_n die Nichttheilnahrxie atx! Kriege die einzige für Serbien : Ziemende Haltung iyare, ielbst wenn es nach den Ereignii en xs le text Jahres 11 im Stande glaubte, aufs neue die Last eines rieges überne men zu können.“
Europäischer Kriegsschauplaß.
Wien, 26. Juni. (W. T. B.) Wie der „Politischen Kyrrespondenz“) aus Vuqueft vom Heutigen Tage gemeldet wxrb, haben die Ruffen Hixsowa be eßt und zwar, wie es scheint, ohne Kampf,_ ba die szrken _ es schleunig geräumt Yben sollen. Heuxe srul) fand, mie weitxrberichtet wird, mit
ageSanbrizch aii? der__ganzen Donaulmie eine sehr heftige Kaponqdesammtl1ch§r rumschen uiid rumäniF Ln Batterien statt. Widdin wurde geitxrn O_iixch die rumäniy 'n Batterien und Rustschu_k durch die _rumychen an verschiedenen Steklen in Bxand ge1choffen. Kaiser Alexander ist, derselben Kor: rejpoxidenz zufo_lg9, heuie nach_Giurgewo abgereist und Fürst Gortychakoff mit der di lomatischen Kanzlei in Bukarest ein: gétroffen. _ Aus Ga aH vom 26. d. geht der „Politischen Kgrrxwondenz“ die Nachricht zit_,_ daß vom 23. d. bis zum Zeitrigsn Tage 28,000 Mann rusmcher Truppen bei Braila uber die Donau gegangen _find. Yori _Galaß _aus werde un- uererrtochen Munition aux das ]en1eitige User der Donau ge] (1 .
_ Bukarest, 24. Juni. geichriebeii:
„Kaiier_Al§xa1_iber traf in der Nacht vom 21. auf den "22. d. M. in Bratla ein_, iiieg aber nicht aus, sondern befahl, die Fabri yach Gabis _unverWeilt fortzuxkßen, um dort in denfrübesten Morgen- stunden die in dem Gefechte vom 21. d. M. vcrivundeten russischen S_ixlraten, xvelckxe nach Galgiz _gebracht wurden, zu besuchen. Nach dieiem Beiucbe kehrte “_der Kaiyer nacb Braila zurück, wo er um YUbyMorgenZ eiytraf, die dort errichteten Batterien, die große ubxr die Donau geichlagene Brücke und das dortige russische Lager _bezychte. 11111 11 Uhr Vbrtmttags reiste der Kaiser wieder nach Plo- ]c_itl zuruck. Dic erxien Truppen pasfirien am "21. d. M. xte Donait_ und zwar beiläufig 1000 Mann, Welche uber die Brucke nacb Checit itnd von “ca nach dem zwölf Kilomeier_cntfernien Ma'scbin marscbirten. Andere 3'200 Mann wurden aur_Damp_fern und Backen, vo.: Welch lexieren jede acht Mann enthielt, direki von Braila nacb Matschin übersetzt. Die Dampfer machten :cre_Tour zur Ueberfübrgng de_r Truppen zwei Mal. Nack) Maxtichn ngangtcn die Runen eryt nach einem er- bitterten und_ blutigen Kampfe mit den aux den Höhen Von Maiscbin !agcrndcn Tnxken, i_VklÖL, d:: die Russen nicht von der Donau aus, ]ondern_i_wn einer hinter dem Gebirge führenden Straße vorrückten, rpm r_u111sck_en Angxiffe Überrascht wurden. Troßdem vertbeidigten di? Tur_k_en ihre ijition io hartnäckig, daß die Maßen mehrmals an- Vlffkwe1ie gkgen 112, vcrgebxn mußten u_r_id es zum Handgemenge kam. Jn_dcic_N_acht kamptrten bereiis die Runen auf "den eroberten Zöhen, Woiexbii 1,1e v_on ken Bulgaren benachrichtigt Wurden, daß die - kicken Matjcbxn ger.:aumtbaben. Hiexauf gaben die Muffen bon benKöbcn, welcbe, xte chest bicltM, Feuern nale dem rusiiscben Lager in„raila, um Zukkuxs zii variangen, wel er auch_tbatsächlich dorthin dirigiri wurbe._ TTL nachst? Vorrückimg der Runen galt der Besetzung von MaNchm. Gesterit._d_en "23. d. M., Morgens 9 Uhr, hat der Ueber- gang des ganzen rusii1chen_Armee-Corps in dcr beiläufigen Stärke von "20,000 Mann _ aus der Scbiffbrücke bon Braila be- cionnxn. Durck) die Ueberschreitmig der Donau _zwifcbsn BrZila uiii: Galaxy und in der Gegend von Hirsova iind die Runen mit einem Schiagß Herren der Dobrudscha gewvrden. Sie itandbn am "21. d. M. Mit einer Armeedivifion bei Ismail-Kilia, mit einem kompleten Armee-Corps bei Gala und Braila, endlich niit eirxer Armeediviswn gegenüber Hirsova Un verfügen demnach auf dieser DonauZStrecke über _60- bis 70,0W Mann. Ein weiteres Armeecorps, 11er _deffen Bestimmung (x_ußcr dem russischen Armee- komrnando rrobl Nixmand sonyt Kenntnis haben kann, ist" aus_ dem Jn_ner_e1] Rußlands im Anzugs. Sollten es die Umstände erheiicben, dgx; ki_e_1_es Corps an die_untcre _Donau-Strecke dirigirt werde, so_ivarde die rumscbe Trupvensiarke daieibst auf ca. 100,000 Mann steigen, eme Macht, welcher die Türken in dieser Gegend schwerlich cine ebenbürxige entgegenstellen können. Die Türken haben in der Dobrubicba n_ur ca. 15,000 Mann, von denen ein großer Theil in BM feite_n Platzen und Positionen an der Donau Vcrtbeilt war und der Re1i_ in der Gegend wn Babadag in Reserve stand._ _Jbre Hauptkraxt befindet fich in den Fxstun-gen Rustscbuk, Siliiiria, Schumla, Varna und dem durkb bic1e Festungen begrenzten Raume (dem sogenannten Festungsviérecke). Von den hier konzentrirten Truppen Wird aber kaum eimas gegen die Dobrudscha in Vexwen- dung kommen können, da mittlerweile die russische Hauptkrast an anderen _Punkten den Tonau-Uebergang bewerksieuigt und das Gros dex türkischen Armee auf sicb gezogen babsn dürfte. _ falls ck die Turken überhaupt angezeigt finden, dem Feinde in offenkr Feldschlacht entgegenzutreten.“ _ _
_ Ueber die Vorbereitung der Rusien zum Donan: Uebergang wurds der „Daily News“ von ihrem K_rxcgs korrespondenién aus Braila bereits am 21. d., alyo am Tage vor der Aktion, berichtet:
_ „Heute Nacht wird der Brückenschlag ron Braila nacb Gbecii eme vollenbete Thatsache werben. Bis jext smd nacb zweitägiger bartxr Arbeit, aber obne leäitigung von Seite der Türken, zwei Tbeile de_r Brücke aufgestellt worden, einer von Braila, dex andere O_on Gbxcxt aus, und es bleibt noch in der Mitte des Flmiss, wo die St_romung am stärksten ist, ein Zwischenraum Von 150 Yards zu übcxbrucken, Die Russen batten im Ganzen ctwa taujend Floß-Pontons gebaut, haulpisächlich im Seretk), Wovon eine große Zahl_ bei Vrai (: verwendet [vorden ist, d.]cb bleibon nbi?) _meer genug fiir einen Brückenschlag bei Galas übrig. Jedes Fl93_11i zufammengeseßt aus großen runden Balken, bi? mit einander tert vxrbunden find und 'die Unterla e für eine Planken1chicht bilden._ Auf diesem Plankenboden find olz öcke errichtet, welcbe die obere bieZabrbahn der Brücke bildende lankenscbicht tra en. Jedes Floß nt fur sich etwa hundert Fuß stromaufwärts veran ert. Seit mehreren Tage_n sind Arbeiterabtbeilungen von je 500 Mam), die «sie Morgen uber den Strom geben, damit beschäftigt, ans dem Ueberschwemmungsierrain einen Strgßendamm längs bes altcn Donaubettes von Ghecit gegen Matfcbm zu errichten. Eine Strecke von etwa 2 _englische Meile ist schon fertiß, aber bis Matschin sind noch _funf englische Meile:1_ zu vo enden, deren Her- stellung viel Zeit erfordern dursie. Gcstern machte ein Detachement Kosaken eine Rekognosztrung gcgen Matschin und gxlangt'e sebr nabe bis zu dem Orte, aber die Reiter wären bei dixsem Vrsuche sammt den Pferden fast erir_unken, und kamen beim, mrt Schlamm bis zu den Augen bedeckt. Fur die gesicherte Ueber- fsßkt der Truppen smd ferner mehreere große beiffe _mit starken holzernen B'rustwehken und Schußdäcbexn, die Mit Eijenblech bc- schlacht sind, versehen worden. Die Turken haben aber noch nicht den mmdxsten Versuch einer Bebinderuzig de_s Yeberganges gemacht. Von Braila aus sind nur zwei kleine iurkrsche Lager auf den Höhen obxrbalb Matsckyin zu sehen. Schon gestern ('20. d.) wurdsn [yahxend des ganzen Tages Jnfanterix in Abtheilungen von xe vierzig Mann von Galaxy (1th nach einer trockenen und i_esten Stelle am jenseitigen Ufer ubexschiffx, von wo aus auf erziem gewundenen. aber trockenen Wege die Hugelgegend zu erreichen sem soll. In Braila und Salat; stehen nun etwa 40,000 Mann unter den] Oberbefehl des Generals Zimmermann. Namentlich smd genug Koiaken da, um die Türken, falls sie Matschm vxrtbeidiBU sollten, m_ der rechten Flanke anzugreifen unY zu beatiruhiqen. igBrücke bei Braila hat eine Länge von Neben- bis acbibunderi Yards
Der „Pol. Korr.“ wird von hier
Zürsteni um?; an der militäxisan Aktion betri , so _ist es lar, da dieselbe, sobald jie esterreich-Ungarn verstimmen
(640 bis 730 Meter) und erstreckt sich auch über das iiberschwemmte
UserlanY auf türkischer Seite. Außerdem haben die Russen beute exne_groge Anzahl von Flößen m den Stromarm, wo die beiden turktscben Monitors in den Grund_ gescboiien worden Find, ver- ankert. Zur Vermcbruxig der Zahl ihrer Kanonenboote abet! die Nusser), aucb al_le bier im_ Hafen zurückgebliebenen Handelsschiffe für Geschuße eingerichtet. Sieben hölzerne Schalupvn find mit Eisen- platten gepanzert worden. Jede führt zwei Gefcbüxze und'20“) Mann.
ente um 2 Uhr Nachmittags bat General Zimmermann rie Ordres r den Uebergan _ausgegebeZ. Man erwartet, daI“ der größte Theil dxs Flix". Corps innen Y'Ztunren aui der Brücke und kxn Scbiff-cn 'die Donau wird Yassirt baben.'_
__ Ueber die Dobr_ud1cha giebt das Werk „Briefe iiber Zustandc und _Begebenhe1te_n_ m déi," Türkei aus den Jahren 1835_1839“ soigende Schilderung:
,Dgs Land i_ti xixn Wüste. wie man sis in Europa kaum er- rrarten jollie, _Die ?tZrtiiche Bevölkerung mitgezählt, werden auf die Quadratmeilc )cbwerlub mehr als 300 Einwohner zu re-Önen sein. In _dem nordlichxn _Tbile ber Dobrudscha erbeben '"ich die sHbroffen Gebirgzx v_on Matichmx di: zum Theil schön bewaldeten Beichtspe ober_„runr Berge“ _Ynkx die Höhen von Babadagb oder „Altvater. Gebirge". _Weitcr 1Udltch hingegen bildet das ganze Land ein niéiri: Jes, wellenwmngxs Hügelierrain, welcbe? sicb nur wenige 100 Fuß iiber den MeereZ'pixgel erhebt. Der Voker: besteht aus Liner grxuen is_inen Sandmaiie, m wxlkber alles Waffer vcräegt Und selbst durch die kzrunier liegxnde KalküeiniÖickxt durcb'ickkrt. Vngebens sucht ma_n 1n_den_Tbalern nacb Bäckoen Oker QueÜeii und das ivérlicbe Triiikibaiier in ken_ weit auSeinanderlicgenken T'Örferii wir? cm oft 80 bis 100 FUF langen Basiseilcn aus Mnigsn Brun- nen emporgexoxzen. Sowcbl wegen kieikr Wxfferarmutb als wegen _kkc dünnexi Vevölkerurig ist Dsr Ackcrbau in der _ ?obrudicha _äußertt gering. und man Dari eben 70 mr_nig ixoffen, Getreibevorrätbe Oder Raubfutrer iii ken DörfUn ror- zuimxeii, kenn das Gras vkrdbrrt schon im Frühsommer und bildet unabyxhbare wogexibe Fläcben vrn beben, abcr diirrßn Halmeii. Die „zahlreichen Scbai- urid Büffclbeerdön weidkn kann meist iii ber Niederung der Donau und auf ihren Jnséin. Nirgkiids, aub niCbt 111 dixn DJ_riern, findet man__irgeiid cineii Baum oder Strauch. Eben1o_r_vüit mix verödct, waiier- uni: bolzlos, i; Ubkb ärmrr an Allem sst dex Theil von Bqlgarien jsnsciis ch Traianswalics bis gegen Nazarbicbik und eine Kolonne, irel-bc bie Mitre disixr Land- !tricbe dnrcbzicbt, MUT; fiÖ darauf gefaßt ma-ében, läiizzs ciner Strccke vcn “2.5 J.?kxilcn mit dem Mangel an allen Lob?:isbkküriiiiKeri und Subxiitenzmittelxi ZU kämrim. OiZZieU wird bis ctwa "200 Quadratmeisex: umfaffende Dobrudscha das Satikscbak (Ve- zirk) von Tulyiba Yuanni. Wis auf der gesxmmtén Siycke vom Eiwrnen “bor? .in, bis ww sicb dis Donau bsi Raiiowa nordwärts Wondet, so iibcrböbi zuck» in Nr Dobrudscha das xccbte, türkisibe, Ufer bsi Weitem das linke, rumäniicbe. Bei Mai1chtn biegt die „alte Donau“ im rcbicn Winkcs um, direkt auf Braila zu, _ wo iie 1141; mit “cem westlichen, weniger gut schiffbaren erme vsremigt, um das einzigemal zwisében Silistria und dem JZbWUrZM Mesr; in _cinem ungeibeilten Beile dabinzuitrömcx. Hier ist _besbalb nebxi Hiribwa kk): günstigst? Ueberxiangspnxiki für ein an- gretsendcs eer: kein vielver5n*€igtes Siromncx; und keine iisile: Bergwanb inkcrt den Angriff“, im? die Festung von I)iatsbin kann keinen bewiidercn Widerstand [:isien, da sie stark *.*crfaxlcn ist. Wo unterbalb Braila die Donau wieder in ihre alis Östlich: Richtung umbicgt, tritt von beiden Seiten das fest: Land nabe im den Strom beran und bildet “cio leizie' dem Eisernen Thor gawiiicrmaßen analYe_ Sirbmcngk. Der südliche, türkiscbs, böbére Rand mit den Stadien _Jsaktscbg imd Tuftsiba, der befestigten Haubtitadt dcs Nanzsn SLmdjcbaF, i't ein geradlinig nach Ostsüdost gericht€tés, von Lebmteraiien umiäumtcs Gébirge, welches am Donauarme Dunaveß 1ein Ende erreicht. VM Galas an burkbirbmt die Donau Niederungen voller Sébiff, Wsidengebüiib mid Seen, und stößt nur bei “den Drei Hauptorien Jsakiscba, Tiisiicba und Mabmadie je ein: kurze Strecke an ?as feste Uferland. Vor Tuliicba theilt sicb “cer Strom, um in drci großen, wieder iiiebrfacb sicb gabcknben Armen das Meer zu erreichen. Südlich vom Dalia bat die Strom- anscbwemmung frübcrc Meeresbuchten, welcbe einst bis unmittel- bar an die steil abfallende Tobrudichaterraffe heranreicbten, in ausgebsbiitc, gegen das Mser fest abgeschlosiene Lagunen (Razemsee und Sinüi-Liman) verivandelt, Welch ebenso wie der kleitie See von Vabadagb und 17:7: Taskbaulikc salziges Wasier haben. Der gcbirgige Norben ber chrubicb; zarfällt in brei bauptiä-blick) von Südost_nach Nordwest itreisbenke Gruvpen, die von Matscbin im Nordkreiten nnd_jene von Babadagb im Sübcn, bsike mebr ober Wenißcr fxsi gescblwiene Gebirchmaffen, wclibe von Lebmxbsagerungen umgeben iiiib, während die bitte Gruppe im Nordosten, jene von Tults-cba, cin ausgebshnies chmierrain darsteUt, aus Welcbem das ältere Grgndgkbirge nur hier und da in Gestalt von citizclnen Bcrgcn, Kuppen und aucb Gebirgszüzcn hsrausragi. Wenn dx: Reissnbc sick), gleichviel von Webber Seite Her, Matscbin iiäert, io erblickt er ein ungemein schroffes, vielgipiligcs Gebirge, wslches bei weitem höher zu sein scheint, als es wirklich ist. Die (Fins-Öxiitie ;_wiicben den einielnsn Gipfkln find auffallend tief uni: die Gipiel selbitzeicky- nen fick) als spiize Pyramiden, ja mitunter nadclgleicb am Horizont ab. Südlich daran stößt das bisher?, aber Weniger icbrosfe Gebirge bbn Greisibi, auf dem der größte aber immer noch waiierarmx Bach der Dobrudscha, der Taiza. etitspringt. Oestlicb "davon nacb Jiakigba 51: dehnt sich ein Melapbyritock mit runden Formen aus, keiien Wciiigsr mit-JLKVMMML Eicbexibesiände ihm den Charakicr eines Wildgebirgcs vxrlxihen. T*ié 1üdliche Gruppe, jene von Babadagb, ist ein gcscbloffenes Walbgebirge aus Kalkmergel, das im Kurt: Saki]: mit 338 Meier die höchst? Spisc dcr Dobrudsiba bildxi, _Die älteste Stabi des Landes, Babadagk), ist an die); upvig grünen Berge gelehnt; über den Rücken derselben [ubrt _die Zauytverkebrslinie der Dobrudscha, 'die Straße von _ Tuliicha _uber *abadagb, Medfchidie und Bazardscbik nacb Konstantmvbci. _Sydltck) von diesem Gebirge dehnt fich weithin bis an_den Nordsuxz des Balkan ein ödes Lebmplateau ags, das in der Ngbe dcr Donyu bee Hirscwa, TschkrnaiUoda und Raiwwa an Ala Bait, Devedscbi-Tepq. und Sapata stine qröüie Höhe bat, um nach der See_k_uste bei Küsicndickoe sicb allmählich zu fenkcw. Südiväris von “cer Eiiegbahn- linie Küstenbsche-Tschernawoda [i??t die höchste Erhebung dexixlben, Welche zugleich die Wasserscheide bi det, mehr in der Mitte zwiichen 'der Donau und dem chr, __aber doch le terem naber. Dieses ganze weite Terram t1t ziemlich turk COLZPLÜ. Die Bevölkerung der Dobrudsch-„x ist in den Stabten und Dörfern buntzusatnznengewixrfclt, 1o daß es nur im Ailgemeinen gelten kann, wenn man 1.1: t, dax; am Saume der Dobrud1cha langs der Donau und in deren elta Rumänen, im Cenirum bis hxrab nacb Basardschek Tßrken und Tataren, an der Küste bei Kustendgcbe, Mangalia und südlicb von Varna Griechen, dann gemischt im Suden Bulgaren und Türken fiken. Ju gerin ec Menge kommen auch mycb Ruffen, Deutsche (in vier Dörfern im orden), Zigeuger, Anneyier und Juden vor. Die Einwvhnerzablen der Hau to_rte iind: _Tuxtkcba 10_12,000, Babadagb 7000, Matschin und "xtendscbc je 0000- Medschidic 3200, Hirsowa 2000, Salina 1200.“
Konstantinopel, 26. Juni. (W. T. B. Hier enm- ?egangenen Nachrichten zufolge wäre der Emma ck der Tur-
en in Cettinje unmittelbar bevorstehend. _
_ Aus Cettinje, 23, Juni, 10 Uhr Nachts mird dxr „Pol. Korr.“ beri tet: Heute ist der stebenie Taxi, daß _em Kampf am linken fer der Zeta und des Drim ge uhrt wrrd. Von heute Morgens bis 7 Uhr Abends dausrie der Kampf ununterbrochen zwischen den Dörfern Sanum und Nimxt fort. Der Verlust der Tüxken betriigt iiber 3000 Marit]; die Montenegriner verloren eme betrachtliche Zahl an »odten und Verwundeten. _ _ _
_ Mit Bezug au die um sten Kämpfe in Monte: negro bemerkt die W. „ resse“: „ ontenegro zerfäiit nach der