...-»..
_ Ueber die neuerlichen Unterhandlungsvsriuche zwischen der Pforte urid dxn Kretcnsern bringt die„Pox. Korr.“ die folgenden Mittheilungen:
„Am 20. Juni, so schreibt man der „Korr.“, also mehrere Tage nacb der Ueberreicbuug des Protestes dcr Kritenser,_ bat Samib Pascha ein Schreiben an die Deputirtcn der kretenßicben General- veriammlung gerichtet, worin er sie unter Bernsung auf el_nen telegrapbiscben Befehl des Großveziers _auffordert, 10 Delegirte und zwar 5 Mobamedaner und 5 L))riecbexi nacb Konstan- tinopel zu entsenden . mit welcben di? Regierung _m Betreff der von der Generalveriammlunx. berlangten Konzessionen unisrbandeln Wolle, und weiters ersucht, die Wahl der geietzlicbrn Mitglieder für die Veriraltung und das AxxpcllatioNSgerickot vorz_unel_)- men. Das Schreiben spricht von der Füriorge des Sultans fur die Rabe, Sicherheit und Wohlfahrt der Beirobner Kretas und betont die Noibwendigkeit, die Forderungen des Öristlichen Th€1[LZ_ der- seiben mit Gerechtigkeit zu priifen. Es gébi übrigens, nebenbei be- merkt, aus diesem Schreiben hervor, daß die Antwvrt der Pforte, Welcher der Protest der Kretenser gegolten hat, und deren Ueberbringer Kadrv Bev gewesen, keine absolut ablehnende_ wczr, sondern nur em- zelne Forderunsien der Kretetiier betrai. Aux die neuerliche Auffor- derung des Vali antworteten aber die griechischen Debutirten in einem an ibn gerichteten Schreiben mit der Erklärung, daß aus dem Schrei- ben des General-Gouverneurs nicbt bcrvorqebe, ob die N_atibnal- versammlung iiakb dem eben gesetzlich vollzogenen Schluiie 1bre_r Session zu einer außerordentlicben Sesiibn auf einc bestimmte Zeit wikder einberufen Werde, und ob sie iich demnach noch als gesetz- lich? Vertreter des cbristlicbkn Volkes von Kreta befruchten kbnnen. Sir» ersuchen ibn weiters, diese Frage vorerst ins Reine zu bringen. Das Wesen der Aufforderung Samib Paschas Wurde, Wie es scbeint, absichtlich mit keinem Worte berührt, dagegen babxn sich die Deputirten am 23. Juni diesfaUs direkt an de_n Großvezter Ye- wendet _und ihn ersucht, die Regierung möge selbst eine gem_1s _te Kommiifion, deren Mitglieder der griechischen Sdrmbe machttg find, nach Kreta Entsenden, mit Welcher sie irege_n ibrér Forderun- gen Uiiterbandcln würden. Die Muselmänner anf Kret§1_be1turmen übrigens troiZ aUer Verbandlnngen den Vali um Veritarkung der Truppen auf der Insel. Die aus Herakliori und Canea abgezogenen Truppen, etWa 4000 Mann, find nur thciln1ei_]'e ersetzt wwrden. Die Mobamcdancr fürchten nicht so sehr einen Auf tand der Griechen, als das Erscheinen einer rassischen Flotte. Die Regierung seheint ]elbit Über diesen Punkt nicbt ganz beruhigt zu sein. Gegeniräriiz kreuzt eine ziemlich starke türkische Eskadre an den Küsten von Kreta; sie bestebt aus den zwei Panzerschiffcn „Meiudjé“ und .Orcbanié“, ferner aus den bei Selinos stationirenden ischs böl- zcrncn Frckgntten und Korvetten, welcbe Vizc-Admiral Hniiein Pa1cha beiebiigt. Drei Panierschiffe sollen noch in dcn näcbstkn Tag_e11 dazuitoßen. Oberst Wood bcfindct sicb mit Torpedo-Legimg beschaf- tigt im Haien von Suda. Tie Einfahrt in der; Hafen von Suda ist zur Nachtzeit für alle Schiffe strevg uriiersagt. Die LWibtercr in den Tbürmen am Vorgebirge von Trepatwn 1:11d 111.111 Suda imd in der [2151211 Worbe nicbt Mkbr angrzündef worden.“
Der rusüsch-türkisckze Krieg.
London, 9. Juli. (W. T. B.) Im Unterbauseer: kläris der Kanzlsr der Schaxzkammer, Northcote, auf eine An: fra e Monks, die 2111-91) rick)t, dai; Layard dem Sultan mit- get Lilt habe, das Jiitsresss Englands diirfte eins Beseßung Konstantinopels und der Dardanellen erbsischen, sei 1111- begriindet. Dem Deputirten Aiidcrion erwiderte der Staatssekretär des Krieges, Hardi), dis morgen in Windsor stattfindsnde Truppenrevne sei Eine: unbsdentende. Von einer Abisndimg dieier Truppen in das Ausland sei keine Rede.
_ (W. T. B.) 21116 legrad, 9. d., meldet das „N. W Tagbltt.“: Dcr Allianzvcrtrag mit anänieti ist am 4. d. abgeschlossen; der Zeitpunkt der KOOPLMÜOU ist aus Mitte Augnst festgesetzt. (?)
Europäischer Kriegsschauplaß._ St. Pstcrsburg, 9. Juli. (W. T. B.) Tclrgramm
des Ober-Besehlshabsrs der Siidarmes ans Tzarewitscbe 110111 8. d. M.: Gestsrn bathncral Gnrko mit isiiier Kavailerie Tirnoiva gcnommsn; 3000 Nizams, eine türkiich Battsrie Und eme AÖTZÜUMI Redifs, deren Zczhl iiicht fsstgéstellt ist, wurden grii'ot igt, sick) gegen TSNiaiibaiar zuriickziiziel)eii._ “_Oie Bswohner VOU Tiriiowa legen Uns gegsniiber snihrisiaitiickx Frsude an den Tag, nach der Bsxeßimg der Stadt wurde fererlzchrr Gottcsdienst abgehalten. General Gurko hat das tiirki1ch6 Lager _und einige Munitionchorräthe weggenommxn. Der Tram, die Jniantcrie 11110 die Artillérie nähern 1ich Tirnowa.
_ K_onsiaiztinopel, 9. Juli. (W. T, B.) Der Marine: Minister Ut iiack) __dem Balkan abgsreist, Um die dorti en Beiestigungen zu 110115613911; das Corps Sulcinmn Pas as 7011 nach dsr Donau gehexi.
Wien, 9. Juli. (N. T“. B.) Télsgramm des „N. W. Tagsblattss“ aus S_ch11m_la, 8. Juli: Der Kriegs: Minister Reini Pascba weilt 1611 Mittwoch bier. Tie Bahnverbindung zw1schen_ Tichernawoda und Varna ist nicht unterbrochen.
Wien, 9. Juli. (W. T. B.) Wie der „Polit. Korr.“ aus Bukarest vom bsntigcn Tage gcmsldet wird, wird sick) Fur]? Karl erst morgen in sein Hauptquariier Poiana, bei Kalaiat, begeben.
_ Ueber den Kriegsichauplaß in Bulgarien bringt das W. „Fremdenbl.“ fol ende Mittheilungen:
Das nachste naiürlirbe inderniß, welches nach Ueberscbreitung der Donau _von den ruiirichen Armeen auf ihrem Marsche nacb Kon- itaniinopcl uberWUnden werden muß, bietet der Balkan. Von der Westküste des Schwarzen Mr_cres bis südlich nacb Varna „hin in einer Höhe von 3_5000 Fuß steil auiikeigend, streicht der Balkan fast parallel mit der Donau gegen Weiten und läuft iiidireitlich von Sofia ig seinem höchsten Punkte, dem Orbelos, aus, Die ganze Bergman? wird durch einen Hauptrücken gebildet, mit welchem zwei Ketten von geringerer Höhe, die eine nacb Norden, die andere nach Süden vom Rücken ausgebend paraklcl laufen. Vom geologischen Standpunkte aus gehört der ganze Balkan der Kalkformation an;_ der Kalk wird jedoch an mehreren St:llen_durch_Masien vul- kanischen Ursprungs unterbrochen. Die Berge _11nd dicht beiraldet, meistxntbeils mit Buchen- und Eichenwälderxi bejeßt, manche Stellen sind in großxr Ausdehnung mit Fähren bewachxen. Die ngptabdacbung ist gegen Suden steiler, als im Norden, eben Von diesem letzteren Theile stoßen 7111) zahlreiche Sporne ab, deren Seiten Wieder in der Re _rl außerorderztlicb abschüffig find. Es sind Häufig fast senkrechte Ze 1en von_ 10 bis 200 _Fuß öbe. Die Straßen, welche die Gebirgs- ette durchziehen, babixn xmezi rund bon Tbon und find daher bei naffem Wetter nur mit Schwierigieit zu passiren, während es für Truppen inFolge der fxlfigen_Bxschaffe1_1be1t des dazwischenliegenden Bodens, der noch iiberdies m_it xmem d1chten Unterwucbs von Eichen bedeät ist, un- m“.) [i_ch e_richemt, qqu durch_das Land zu marschiren. Der ganze Di t_rrkt ist nur [pßriam bevolkert und nur in wenigen el'enden Ort- scbaxten m den tt_esen Tbalern i_verden Bewvbner e unden. Trans- porte aller Art uber_ das Gebirge werden im siilßgemeinen durch
acklbiere besorgt, nicbt io sebr wegen der Steil eit des zu über- chreitenden Terrains,_ als wogen _des erbärxnlicben Zustandes der Straßen , welche in den _ meisten Päiien, dem strengsten Wortlaut nach , erst bergeitxllt _ Werden müffen, ehe sie für die Paffage einer Armee rnit ihrem noibirendigeriveise zahl-
reicben Train tauglich erkannt werden können. Die Haurtpäüe von Westen gegen Osten Ybeenommen, find ol ende: 1) Die Straße von Lovaß und Plevna' : Edrobol na ofia. 2) Die Route von Timowa über GabroMr nacb Kasanlyk durch das Tbal der_Janira. 3) Von Tirnowa nacb Osman-Bazar und 12011 da über Karan nacb Slivno und Karin-Abad. 4) Von Schumla nacb Tjalikczvak, DO? broil und Karin-Abad. 5) Von Kosladscbi nach Pravadi, (?emköi und Aidos. 6) Von Varna über Derwiscb-Jovanu nach Burgas. Wenn wir diese Päffe enras mehr im Detail prüfen, so finden wir, daß das Schloß von Tirnowa, von drei Seiten vonder_Jantr_a umgeben und in einer Position von großer natürlicher S_tque, die zweite Route direkt versperrt. Tirnowa verlaffend, iteigt die Straße den Zipka-Pas; binan und senkt fich Von seiner Höbx Neil zur Ortschaft leichen Namens; von wo fie dem Thal des Kaxanlyk foi i. Die egend dortselbit wird als außerordentlich fruchtbar bes rieben, der Strom kyird von Reihen von Nußbäumen em- aefaßt, und die Ortschaften 1ind mit Obst- uud Roiengärien umgeben Auf der dritten Straße, nä1_1_1[ich jener von Osman-Bazar uber Kasan nacb Slivno, befinden mb zwei alte Verscbanzungerx, welcbe in letzter Zeit wieder theilweise hergestellt worden find. Kamn selbit liegt in einer tiefen Schlucht und von da [äuft der Weg durch e_ine enge Felsenspalte, ein Paß„der wahrscheinlich wegen der grbxzén SÖwwrigkeit, mit_ welcber ein Feind seine Straße forcirsn mußte, den Namen des „eisernen Thores“ erhalten hat. Diese engeScblucbt kann jedoch verm:eden werden, indem man einen im Zickza_ck_ ge- benden Weg einschlägt, welcher von Kasan nach Slivno fuhrt. Hier fährt wieder, wie bei der oben bescbriebenen Straße, die Senkung von dem Höchsten Punkte der Berge nacb Slivno und von da cntrreder nach Karin-Abad oder Dobroll_durch einen Distrikt, Welcher seinem Charakter nacb iebr von den unfrucht- baren Abhängen des Nordens vcricbieden ist. Fruchtbäuxne, Roseri- gärten und Baumwollen-ZFelder bringen AbWechsluan in die Scetierie und während auf den bu ariscbcn Abhängen noch er Schnee liegi, prangen die iüdlichen Abbänge schon in Üppiger Vegetation. DFL vierte Straße, jene von Schumla nacb Tjalikavak und DobroÜ, _Ut, was die natürlichen Schwierigkeiten betrifft, bis Tjalikavak leirbt praktikabel. Von da nach Dobrbll jedoch zieht sich die Strgtze durch einen engen Paß, der auf beiden Seiten von steilen Felien einaefaßt wird. Es sind bier aucb Verscbanzungezi aufgeworfen, irelche, wenn hartnäckig vertbeidigi, den Durchzug einer J116a_fions- Armee zu Liner außerordentlicb prekären Unternehmung machen wnrden. Von Dobrol] senkt fick) die Straße wieder steil durcb ein langes und leicht zu vertheidigrndes Defilé nacb Drli-Kamticbik. _Die fütrfte Straße, che von Kosladscbie Über Pravadi und Jenikiir nacb _Aidos ist ber dem kleinen Orte Pravadi duréb einen Felsenriicken veriperri, der eine natürliche Befestigung bildet. Auch diejes _Hindermi; kann jedoch umgangen werden, Wenn man einem Pfad durch den Kirk-jStin-Paß oder „Pai; dEr vierzig Furien“ folgt, 19 genannt, Weil die Straße beständig einen kleinen Strom kreuzt und wieder kreuzt, welcher durch den Paß fließt, oder indem man die Straße 7166) Jeniköi einschlägt. Die beiden letzteren Routen yer- einigen sich wicder auf einer Höhe, welcbe frei bon Wald und Deckung ist und fich folglicbvon sesbit zn Vertbeidigungs-Arranaements ber- giebt. Die bxstlicbite endlich voii den sechs durch denBalkanziebenden Hauptstraßen steigt, Varna verlaiiend, sanft die Höhen binan, irie1che östlich laufen, in dem Vorgebirge von Galgta-Burnu endigend. Bei dem Orte Podbascbi fest die Straße über dcn Kamtschik-Fluß. Dieser Kamt- 1cbik wird durch die Vereinigung von zwei Flüffen bci dem Orte San- drikli gebildet, von denen der eine, als der „großa Kamticbik“ be- kannt, bei T1cbatak im Kutjchuk-Balkan, südlich WU Osman-Baznr, entspringt; de_r andere, der „kleinx Kamiscbik' von der bee_von Rahova bcrabsließend, die Descnsiwitärke des östlichen Balkan ireieni- licb vermehrt. Er strömt rasch, bat nur Wenige Furien, und wird am rechten Ufer voii ausgedehnten Sümpfen begrenzt. Bei Podbaschi iVi-irden von den Türken im Jahre 1829 Crdwerke gebaut, um den Russen die Passage des Kamtichik streitig zu machen, aber die aufgewvrfenen „Schanzen waren nur unzureichend bemannt und axmirt und so gelang es ihnen nur, den Marsch __der_ Rumen Uni wenige Tage aufzuhalten. Diese Beseiti- gungen iind ieitdem vsrbeiierf irorden und körmten, gehörig veribcidigi, i_cdcm ans dieser Route durch den Balkan bersiilbten Vorrücken eincn furchtbaren Widcritand__entgegensetJn. Von Podbascbi führen Wege nach Burgas und Mimvri, die je orb auf beiden Seitrn mit dichten
' Waldungen bcsexxt smd, die jede Dcploirung der TrUppan verhindern
und die Wege tbatsäcblich in Defiléen verwandxln. Andere, aber iremger praktikable Wege durchziehen den Balkan 11011 Lowa?» nacb K'brbova, bon Selvi nacb Grabowa und endlich von Berkovay nach Pirot und _Sofia. Ji) den Bergen selbst giebt es keine wie immer gcartrte Seiteniommmnkation- zwiirbsn den verschiedenen Päffen, aber es giebt Straßen in dem Tbai von Kasanlyk und längs dcs siid- liaben Fußes der _Bergkexte zwmckokn Misfivri und Burgas nacb Aids?- und zwiicben Karm-Abad und Slivno.
_ _ Ans Varna,_ 26. JUUi, _1chrcibt ein Spezial-Bsricht: _er1tatter der W. „Preisc“ iibor die Festung Rustschuk und ihre Werke: _
_ Die Stadt Ruttschi liegt 0.117 cinem cmtpirten «Hochplateau, deiien [ebmige qnge steil gegen die_ Donau abstürzen. Gegenüber Rustschuk und iurgcwb the_ilt fick) die Donau in zivei Arme, Welche durch die insebi (Y_jurginlur oder Tscbura Und Mokan gebildet wer- den. Die Festung besteht aus einer ununterbrochenen Umfaiiun und aus den gegen die Donau 5_u errichteten Batterien, ivekche Rastschu auf der Donau- und der Louiseiie vertbeidigen. Außerdemliegt auf der östlichen Seite gegen Silistria ein starkes Fort, welches lediglirb dazu dient, um den Eingang in die Stadt von Osten ber zn verrvebren. Die Umiziiiung der Fe_stung_bestebt aus acht großen und neun kleinen Bastionen mit ÜbexmaßiJL langen Courtinen und kurzen Flanken. Das Grabenprofil 111 im [[gemeinen 46 Fuß breit und 16:1 Fuß ties. Dic Escarpen und Contre-Escarpen find in Bruch- und Quadersteineir gem_anert und nicht einmal gegen den direkten Schuß gedeckt. Die iniung hat keine Glacis. Aus der Festung xiibrcn vier Aus ange m das Vorfeld. Der Babnbo von Rust- cbuk befindet 11 knapp an der Donau und ist dur, ein Kron- erk geschützt, V_or_ Eröffnung der Feindseligkeiten Wurde die Eisenbabristatwn sudlrcb vom Kroriwerk verlegt, Was auch die Er- bauung einer neuen Lixne zur Fol e hatte. Die Außenrvcrke befinden sich 100 Klastex_ bon_emander en ernt. Auf der dominirenden An- bbbc befindrn iich die Sternschgnzen „Ujudscbeler“ und „Kijakazu“; ostlich von diesen befindeniichfüniWerke.A11fder nacb Schumia führen- den Straße befindet fich das Fort „Levant Tabia“ in Form einer großen Sternscbgnze, daneben drei vierseitige _und eine sechsseiiige Redoute. Unter diesen _isi das Fort „Hanamd1cbi“ das stärkste. Die süd- licb von dreien Forts Jelegenen Werke vertbeidigen die Fiitung gegen das Innere des Landes. Zur vollständigen Armirung der
estung und der_ Außenwerke bedürfte Rastschuk, nacb der Entwick- lung der Feucrlmie zu urtbeikcn, wenigstens 200 (He chiiize, doch be- fiiiden_fich auf aUen Wällen nacb den neuesten Nachrrcbten nicht mehr als 85_Ka_nonen, darunter ein grbßer Theil von schwerstem Kaliber. Das wichtigste Fort_.LLvant-Tabia“ hat 17 Geschütze mit 25 Centi- met_er Bohrung. _Die Besaßung betrng anfänglich nur 8000 Mann, allem diese Zahl ist_ m der leßten Zeit auf ungefähr 14,000 Mann ge- bracht worden. Die Schwächen der Festung bestehen in der un- ?etxugenden _Deckung der Haupt- imd der inneren Werke gegen Ge- cbuyfeuer m den allzu nahe liegenderi Intervallen zwischen den ein- zelnen Werken. In der [esten Zeit baben die Türken einige Erd- we_rke _errichtet, Welche jedoch 'von keinem besonderen Belange sind. Die g_un_stigsten Angriffspunkte bietet Rustschuk von Süden, und iind die sudltch der Stadt gele enen Höhen und Werke genommen, so vermag sich die Festung ielbt nur kurze Zeit zu halten.
Asiatischer Kriegsschauplatz.
Konstantinop_el, 9. Juli. (W. T. B.) Nach hier eingegaiigenen Nachrichten vom asiatischen Kriegsscbau: plaße Ut Moukhtar Pascha weiter gegen Kars vorgerückt. _
Die Russen konzentriren bei Ardahan bedeutende Truppen: abtheilungen. _ _Die Türken bombardiren Chefketil, tm Süden von Pott. _ Die Einfahrt in den Hafen von , Snsytrna zur Nachtzeit ist durch amtliche Bekanntmachung ver 0 en.
Konstaniinopxl, 9. Juli. (W. T. B.) Einem Tele: gramm Derwiich Pa1ckas aus Batum vom 8. zufolge Yat
eine türkische Fregatte St. Nicolai bombardirt, die Tür en seien danach gelandet und hätten die Garnison vertrieben; die Expedition sei darauf nach Bakum zurück ekehrt. _
London, 9. Juli. (W. T'. B.) Finch einer Meldung des „Reuterschen Bureau“ aus Erzerum vom heutigen Tage ist dort die Ansicht verbreitet daß Moukhtar Pascha ge: zwangen sein würde, den ruf is en Truppen, welche im Thale von thi vorriicken, cine Schlei t anzubieten, bevor er seinen Vormarsch gegen Kars fortseßen könne. _ DemselbenBureau geht a_us Erzerum vom 7. d. die Nachricht zu, daß eine ruf si1che Kolonne bei dem Versuche, in Ardanutsch ein: zudringemeescblagen worden sei Und sich auf Ardahan zurück: gezogen ha 6. _ Writer meldet das genannte Bureau, Mustapha Pascha sei von der Armee Moukhtar Paschas mit 4000 Mann abmarschirt, um sich nach Kars hinein: zuwerssn.
London, 9. Juli. (W. T. B.) Wie dem „Reuterschrn Bureau“ aus Erzerum vom 9, d. gemeldet wird, ist es im Norden von Bajazid zu einem Kampfe gekommen. Der: selbe dauere noch fort.
_ Wie man der W. „Presse“ meldet, wäre die Stärke und Vertheilung der türkischen Streitkräfte auf dem armenischen Kampfplaß «genwärtig folgende:
Die t.;rkiscbe Armee Unter . oukbtar Pascha zählt beute 57 nicbi komplete Bataillone, 1600 Reiter und 90 Kanonen. Davon sieben als [iiikc'r Flügrl bci Olli 8 Bataillone; als Centrum in Zewin 18 Bataillone, 500 Reiter, 24 Geschütze; diesen Truppen im Saganlug Dagb bis Bardus vorgeschoben 6 Bataiüone, 500 Reiter und 12 Kanonen. Jn Erzerum befindet fish die Reserve mit 4 Ba- taillonen und 30 Gescbüsen. Der rechte Flügel der türkischenAr1nee stkbt bei Toprakkale mit 5 Bataillonen und 200 Reitern und west- licb davvn auf der Straße nach Horoffan bei *.*-„'iolasulejman 6 Ba- iaillorie, 200 Reiter; bei Deli-Bojun 4 Batailione uud endlich bei Delibaba 6 Bataillone, 200 Reiter.
_ Ueber die Gräuelthaten der Kurden, wslche Ba- jazid cernirt haben, wird der „Pol. Korr.“ aus Konstanti- nopel gcschrieben:
„Der Zug der kurdisiben Retter durch das türkische Land ist Wabrbaft Verhängnißbol] für dieses gekvorden, Sie haben die ganze Umgegend von Bajazid geplündert und verwüstet und die genannte Stadt selbst so verbeert, daß die armenische und türkische Be- völkerung derselben lange daran zu denken haben wird. Freund
und Feind Wurden von diesen wilden räuberischen Ge-'
sellen_ gieick) behandklt, d. b. gcdlündert und maisqcriri. Nach- dem iie iicb gebbrig mit Beute: beladen batten, zogen 11- sich zurück und iiberliefzen den Play. dcn türkiscbrii Behörden. EinTbcil dieser traurigen Vaterlandsvertbeidiacr zog sich über die persische Grenze zuriick, wäbrcnd der andere Tbsii fick) gezien Wan zog, wo die arme- nischc Bevölkerung ibre Anwkscnbeit zu spüren bekommt. Die Leiden dsr christlichen Bevölkerung von Wan find „nerhört und unglücklicher- Wcife ist die türkische Regierung außer Stande, sie zu sÖÜiZeU, Die Anarchie in die_sen Gegenden ist auf ihrem Gipfelpuukt angelangt, und wcnn das M fortdauert, so wird das christliche Element dort bald ausgerotict sein.“
Nr. 44 des „Amtsblatt der Deutschen Reichs-Post- uud Telsgrapbenveertung“ hat folgenden Inhalt: Ver- fiigmkgen vom 5. Juli 1877: Eröffnung der Eisenbahnstrecke Bcrliu- Neubrandsnburg. _ Vom 3. Juli 1877: Eröffnung der Eisenbahn- strecke Sckxandau-Dürrröbrsdorf. _ _
_ Nr. 12 des „Archiv fÜerit uudTelegrapbie, Beibeif zum Amtsblatt der Deutschen Reicbs-Post- 'Und Telegrapbenbcrwal- tung“, bat folgenden Inhalt: 1. Aktensfiicke und Aufsäße: Rück- blick auf das Jahr 1876 in Bezug auf die _Telegrapbie. _ Ver- fabr21 bei Benrlaubungen und Erkrankungen von Postbeamten in berschiedenen Ländern des ailgemeincn Postvereins. _ Die Verwen- dung drr Beiismerstabl-Scbiene im Eisenbahnbau und ihre Herstel- lung. _ Der Brief zur Zkit Karls des Großxn. _ Die Straße*", die Wege und die Posteinricbtungen. (Zweiter Artikel). _ 11. chiiie Mittheilungixn: Ein Scbreibeii Solimans aii Uiiaximilian 11. aus dem Jabra 1562. _ 111. Literatur des Verkehrstrcsens: (;(-orZez 13, 978560131, Ziéctricitz' 31111 tb!) b)]sckric: Télsxrsx-b. _ 17. Zeitschriften=Ucberscbau.
Landtags : Angelegenheiten.
Stettin, 6. Juii. Bei der gestrigen ErsaiZwabl cines Abgr- ordnetcn für den Randow-Greifenbagener Wahlkreis wurde der bis- herige Abgeordnste 01.Dobrn mit 249 Stimmen wiedergewählt. Der Gegenkandidat, Hr. v. d. Osten, erhielt 243 Stimmen.
Statistische Nachrichten.
Sterblicbkeits- und Gesu_ndbeitSvcrbältnisse. Ge- mäß den Veröffentlichungen des Kai1crlichen Gesundbsixs- amis sind bis zu der am 30. Juni cr. beendeten secbsundzwarizigitxii JabreSwvche von je 1000 Bewvhnern, auf den Jahresdurchschiiitt bk- recbnet, gestorben: in Berlin 54,1, in Breslau 43,3, in Königs- berg 31,6, in Cöln 33,2, in Frankfurt a. M. 17,6, in Cassel 18,5, in Hannover 28,0, in Magdeburg 30,9, in Stettin 26,2, in Altona 27,8, in Straßburg 29,1, in München 35,1,111Nür11bcrg 22,4, in Augsburg 41,0, in Dresden 28,2, in Leipzi 25,7, in Stuttgart 26,9, in Braunschweig 35,0, in KarlSrube 26,0,_111Éamburg 22,7, in Wien 27,4, in Buda-
est 41,2, in rag 29,7, 111 5_ ascl 22,3, in Briiffcl 25,0, in Paris 2,3, in Amterdam 26,3, in Rotterdam 26,2, im Haag 27,0, in Kopenhagen 20,1, in Stockholm 25,5, in Cbristiania 19,0, in Warschau 26,7, in St. Petersburg 32,2, in Bukarest 17,0, in Odessa 36,2, in Lissabon 30,9, in Athen 50,4, m_Neapel 29,1, in Turin 31,7, in London 19,2- in Glasgow 20,7, _111 Liverpool 25,9, in Dublin 31,0, in Edinburgh 22,5, in Alerqndria (Egbpten) 40,9, in New: ork 20,8, in Phila- delphia 20,1, 111 BMW 19,9, in San Franzis o 16,2, in Calcutta 24,2, in_Bombay 67,9.
Beim Beginn _der_Berickck1swoche herrschten an den meisten deut- schen Beobachtupgsiiatioyeg Nordirestwinde vor, die gegen die Mitte der Woche meist in sudlrcbe Luftströmungen (nur in Karlsrube herrschten Ndrdostipinde) umgingen, welcbe die Lufttemperatur stei- gerten _und ein ste_tiges Steigen des Varymeters hervorriefen.
_ Die aUgememc Sterblichkeitsverbältnißzabl in den deutschen Stadtegruppen war genau dieselbe, wie in den beiden leisten vorber- gegangcnen Wochen (30,7 auf 1000 Bewohner und 1 Jahr berechnet) und erfuhr wieder vorzugsweise das Sau [i_ngsalier eine Zunabme der Sterblichkeit, besonders in der Nordsee iijtengruppe, im sächsisch- marktscben Tieflande und im süddeutschen Hochlande (in Berlin uxn 4,7%. in München um 7,5 9/0). _ Die Gesammtsterblicbkeit war in fast allen klimatisch_en _Gruppexi eine zum Theil erheblich geringere, nur im sächfisch-markiscben T_ieflqnde bat dieselbe durch die auf- faliend gestiegene Kindersterblicbkeit Berlins bedeutend zugenommen (um 7,3'70). _ Uriter de_n Todesursachen zeigen die JnfekticZUS- krankheiten nur wenig Veranderungen gegen die Vorwvche, Maxim
erscheinen in Posen, T_born, die Dipbtherie in Burg, das Scharlach- fieber in Mühlhausen 1. Tb etnxas haufiger. Die Zahl der _Todes- fälle an Unterleibswvbus ist me_1s_t eme germgrre (namxntlicb ist aus den oberschlesischen Städten d1e1e _Wbcbe kein TodeSsaU gemeldet), nur in Pest, St. Petersburg,Neapel tit tbrerbl eine bervorragendere. Dageen erscheinen Ruhr und vorzugsweiie Darmkatqrrbe und Bt_ech- durcbiiälle in gesteigerter A*zahl 111 den meisten deuticben und auger- deutschen Großstädten, insbesondere in Bsrlin, Wo die Zahl der an dicsen Krankheiten gestorbenen Kinder 544 beirägt und 69,1% aller 111 der Woche Gestorbenen in die Altersklasse der Kinder unter _1Jabre fäÜt. Auch einige Cbolerinenfälie kgmen wieder in Mannheim und Offenbach vor, in London 2 Todessäile an „511111316 611019132. Jn Iridien macht die Cholera wieder größere Forticbritte, aucb imd in New-Orleans weitere Fälle von asiatiicher Cholera 31.11," Kenntniß gekommen. _ Die Pockenepidemie in London_. Pran zeigt gegen _die Vorwoche keine Veränderung, in Wien ist die Zahl der Todesfalls wiedcr größer. Ju Bagdad sind in der Woche vom 17.-23. Firm keine Todesfälle an Pest mebr vorgrkommen, dagegen baben 11ch_die- szlben in Reicht wieder bedeutend verm_ebrt. _ _Dxm gelben T_Fieber eriagen in Rio de Janeiro in der exxten Maiba1ste 30 Per onen, darunter 15 Matrosen.
B a d e n, 3. Juli. Der im Kirchlichen Verordnungsblatt verbffentlicbie Bescheid des Evangelischen Obeerirckxenratbs auf die Diözesan-Synoden des Jahres 1876 konitatirt dcn Ruckggng des Kirchenbesucbs, namentlich in fast ailen Städten. So _bat 11ch z. B. dxr Kirchenbesucb in Karlérube von 14,4% auf 12,5, 111 Mannbem) von 6,28 auf 4,9, in Heidelberg von 11,2 auf 8,6, in Freiburg von 25 auf 16, in Baden von 13 auf 10,9, in Offenburg_1)on 20,5 auf 10,7 vermindert. Im ganzen Lande ist die Zahl der Kirchenbesugber _um 2,1*“/.. geringer geworden. Namentlich di 25 die jüngere man_nliche Bevölkerung in den Städten, aber auch 1chOn bier_ uiid da an] de_1_n Lande, deren Entfremdung vom öffentlichen Gottesdieirst gewacbien Ut (in Karlsruhe z.B. bildet der mäniilicke Theil nur eit] Sechste! dcr Kiribgänger). Die Taufe scbeint nur in einzelnen größeren Stadien und auch dort nur in ielienen Fällen umgangen zu werden; (Fs kann angenommen werden, da!“; 1,7 0/6 dsr it_n Lande geickzloiiexien Ehen obne kirchliche Einsegnung geblieben iind. Zim haufigsten scbcini die kirchliche Einsegnung in Pforzheim u:11ckr!:111en_3u Werden, wo neben 105 kirchlich getrautcn Paaren 50 nur burgerl1ch getrautc 511 vkrzeicbnen sind. In den erwähnten 50 Fällen gkbört de_r_ Ebe- 11111711 22mal dem Handwerkerstand, 19111611 dem Stand dxr Fabrik- .“.rbeiter an, 6mal ist er Taglö-bner, 3mal aus anderen Standen.
Kunst, Wiffenfchaft und Literatur.
Nach dem Monatsbericht der KöningÖ p_rcuizii_chen Akademie der WissenschafteniürAprild.J. [Ü]L_11i11 dreiem MMU fokgende Herren: ». Sybel, Ueber die öiicrreicbiicbe Staal.- konicrknz vom Jahre 1836. _ Helmboltz, UeécrHerleiiyng der Ye- wegungsxiiciibungcn für elrktrisiric Kör cr in disciektrirb polariiir- baren Flüsiigkeiten. _ Kroncckcr, Ue*er Abeliche eriibuiigen. _ Virrbow. Ueber die leZten, von «Herrn J. _Yi. Hildebrandt eiygegan- genen Mittheilungcn. _ Kuba, Ueber die Zwerge als Geister der Verstorbenen. _ Zeiler, Ueber die Benüßung “dcr ariitoteliichen MctapbiU'ik in den Schriften der älteren Pcrxpaieitker. _ Peters, Uabr eine neue Gattung von Fledertbieren, smoi'pb-wbüag, aus Porn imd über eine neue 0106161116. „1115 Liberia. __ Deffnxr, Dic Infinitive in den pontiscbsn Dialekten imd die zuianimengeseyten Zeiten im Neugriechischen.
_ Die von Ferdinand Manns im Ver[age von Cbristiqn Wiiiikk in Frankfurt a. M. 1876 bxrausgegebene Monogrgpbre „Von der Konventionalstere“, deren eriter Tbexl dor mis liest, ist _ wie Vr Verfawer in der Vorrede erklart_ _ fiir das gelehrte Publikum bestimmt. Sie behandelt einen Stoff, der trotz der mannigfaliigen Kontroversen, xvelcbe der- silb? in sich birgt, nur wenige Bearbeitungrn _ers_abren bat. _ Der erste Tbeil d7r Abhandlung, der iiberall 11117 61116111 ausge- dcbiiteii Quellenstudium berubt, zerfäiit in iiebcn Kapitel, welcbe gx- wisiermaßen den ailaemeinen Theil erörtern und die ipeziclie Erledi- gmiz der einzelnen Fragen einem zweiten Theile vorbehalte11._ „Beide aber „ragen nicht allein mit ihren Wurzein, sondern aacb init ihren Zweigen in das ganze Obligationexireckyt hinüber.“ Dem Texte gebt ein außfübrlicbks QusllcnverzeiÖniß voran.
Paris, im Juli. (Ailg.Zkg.) Die „8151106116666 n:.t1011316“, Unicr dLm Kaiserreich .,Lidiioßiiéqns 1111661131“, früher „Zibiiotbéqms 1011113“ genannt, n'elcbe gegenwäriig etwa 3 Millionen Väiide, 150,000 Zbiaimikripte, 300,000 Karten und 1,300000Sticbc 2c. zahlt, bat iich im Fabre 1876, nach dem kürzlich veröffentlicbten, dem Unterriéth- Minister erstatteten Berichte, um weitere 52,000 Nummern von Druck- ichriixen, um 408 Kartenwerke und um 140 Manuskripte vermehrt. Von bsibudercm Intereffe unter den leisteten ist eine Sammlung vbn 297 Briefen, welche Napoleon 111. in der Zsit vom 25. August 1820 bis 19. Dezember 1872, also gewiffermaßen i_väbretid der ganzen eit ieiiics Lobens, an seine Patbz Frau „Hortenie Cornu gerichtet at. Die Adreffaiin übergab diese Briefsammlung der Biblwibek unter der Bsdingung, daß vor dem Jahre 1885 _nicbts davon in dre Oeffexit- licbkkii gelangen dürfs, Uebrigens bat sie Jerrold in seiner Bw- Jrarbic Napoleons 111. tbei[wei1e benutzt. Der _Ausgaba-Etat der 5iatixxncilbiblibtb-Zk belief 11ch im Jabr 1876 auf 154,000 Fr.
, _ Der Personalbestand derKcriserlich russiicbcn Af'äd emie de_r Wissenschaften zählt nach Angabe der .Biksh. Wed.“ gegen- Wartig: 34 Akademiker und 63_ Ehrenmitglieder, darunter 13 aus dsr Kaiserlichen Familie, 45 Rusisn und 5 Ausl_änder; 30__korreipon- dirende Mitglieder für maihematiiche Wi11enichaixen,_37 iur Physis, 4(_)_iür Biologie, 1 für Medizin, nämlich Granvrile _in London (i_eit 1826); in der Abtheilung für rusfisch6__Sp_racbe und Liter_a__tur 3521116 glxedcr; 24 fiir bistoriscb-volitische W111en1ck_a_ften, _19 “fur kkäiiLiÉ)? (Ybiloixgkie und Archäologie, 20 für orientaliickye Literatur und 6 fur cingm ti.
Land- und Forstwirthschaft.
__ Aus dem Rheingau wird dem „Frankf. Journ.“ berichtet: «M Aussichten in den Weinbergen find. grgenwärtig in hohem Grade b.friedige;1d. In Folge der günstigen Witterung smd in den beiiiren _Lagen, namentlich in dem Rüdesheimer und Rauentbaler BWL, tt_n Markobrunnen, im Johannisberge, in den Winkeler und GeUeanimer Bergler en schon mehrere Tage vor Jobanni die Trau- ben mZnenbaft in B ütbe gegangen, und jest hat dort die Befruch- ÜULI [angst stattgefunden. Die Quaniität Verspricht an einzelnen
_[asen ganz außerordentlich groß zu werden; in Betreff der Quali- tax Und die nachfolgenden Monate durchaus enticheidend. Von Krank- bki_ten_und Insekten, welche den Weinstock bedrohen, verlauiet zur 3211 Nichts.
_ Very, 6. Juki. (Cöln. Ztg) Ueber die Ernte- Aus- ilch_t6n in der S cbweiz laufen von alien Seiten die günstigsten BxklÖte ein. Einer Heuernte, wie der diesjährigen, weiß man sich seit Mxnschengedenken nicht zu erinnern, Wobei die Qualität nichts zu _wiimcben übrig läßt. Im Kanton Zürich rechnet man etwa zwei
tliwnen Centner mehr als 1876 und 1875, u_11d_ im_ Kanton St. Gallen so!] die Ernte noch reichlicher sein; eben1o im Kanton Bern, FOKUS" Heu auf den Wiesen zu 1 Fr. 25 Cts. kaufen kann. Gleich BMI lstdie Luzerne, von der 100 Kilo zu 3 Fr. 50 Cis. verkauft n'ur-
111. Y_uch die GclreidYelder stehen überal] [ebr schötx und die Reben nicbt mmder; nur das ernobst läßt zu wünicben ubrig.
_ Stockholm , 5. Juli. ( amb. Nachr.) Dem kürzlich_er- Dienencn Bericht der schwedischen Forstberwaltung uber FTUYL- und _Privatwaldungen, Ic_gd xc. zufolge, betrug das Areal [Lk Staqtsforiien Ende 1875 54,94 ,500 Quadt. ref., auf welchem __?ut Bericht der Reviervermalter 15,307,064 Kub-Fuß Holz angbvlzZ Kurdcn. Der Werth dieses “orstbestandes wurde auf 30,062000 „MFM gegeii 29,645,000 im «Fabre zuvor gescbäxzt. Die Gesammt- emkunfte beliefen fick; 1875 auf 1,022,535 Kronen, wovon die Ver-
waltungskoften :c. eine Summe von 644,168 Kronen absorbirten, so daß fur den _Stcrat ein Nettogewinn von 378,36? Kr. verblieb. In den nordlandistben Provinzen gehören Foritvergeben noch im_n_1er zur Tagesordnung, wenn auch in Folge der verschärften Straf- be1t1mmungen die Anngl derselben eine gerin ere aervorden ist. Die 5Einzahl von ?orstdikbstählen ist in gewissen ezirken immerhin noch eine große, () tit z. B. im Lulea-Revier im Laufe des Jahres an 63 _verschiedenen Stellen in den StaatSwaldungen gefälites Holz mit Beichlag belegt worden. Im Ganzen find 1875 445,698 Kubi. Holz mit Beschlag belegt worden und kommen davon 443.406 oder 99,57.) auf Norrland. Anklagen wegen Forstvergeben sind 580 anhängig gemacht worden, wovon Ende des Jahres noch 255 uncrledigt waren. Der Schaden, welcbe): durcb Sturm in den Staats- Waldungen angerichtet wvrden, war nur unbedeutend; da- gegen batten einige Reviere unter der anhaltenden Hise des Sommers empfindlick) zu leiden, während der starke Schnee und Frost im Winter zuvor auf die neuen Anpflanzungen nacbtbeilig_ eingewirkt hatte. Was die Jagdpisege betrifft, so kann yon ein-cr wichen in den norrländischen Provinzen nicht die Rede min; Schonzeiten kennt mcm bier nur dem Namen nach, während sclkhe im mittlerer: und südlichen SchWeden im Allgemeinen ziemlich eingehalten werden. Der Umstand, daß die Raubtbiere, wie Fuchs und Habicht, überbandncbmen, macht es erklärlicb, daß das Kleinwild troi; der ihm zu Tbeil Werdenden Pflege mehr und mehr abnimmt. Man hat zw.:r in einzelnen Provinzen von Seiten der Behörden Schußprämien für Erlegung der genannten Raubtbiere außgcsetzt, und dadurch das Jntereffe, denselben“ nacbzusteilen, angeregt, immerbin aber zeigi fick) eine ständige Zunahme; wie die Forstverwastung selbst zugiebt, iind die Prämien zu niedrig, im Ganzen sind an solchen nur 8410 Kr. zur Auszahlung gklangt.
GeWerbe und Handel.
_Vis vor Kurzem war eine Reinigung des von den Eiienwalzwerken im freien Feuer ausgeglübten, mit Glübspan überzogenen Walzdrabts in der Regel nur möglich, indem derselbe zunächst in eine Beize 11011 verdünnter Schivefessäure gebracht und auf diese Weiie der Gliibipan so gelockert Wurde, das; derselbe bei dem darauf folgenden Walzen auf Polter- bänken sicb ablöste. Dic bci diesem_Verfabren entstandenen Beiz- wäffer bilden eine ernstlickye Gcrabr fiir das Gemeinwvbl. Ihre Abfübrung in die fließenden kaäffer, ivclcbe Oh!]? ernstlicbe Gefährdung der Judustrie _mcbt iu untsriagen iii, beriinreinigt, sofern nicht eine vorgangiae _ Neutralisation der Säure stattgefunden bai, dieselben in eincm Maße, wslcbe das Waser der betreffetiden Flüsse zum Trinken und Tranken, zu Zwecken der Jiidnstric uxrd der Fischerei untauglich macht; Eine Neutralisation der VLiZWäiier, durch welche iclchen Uebelständrn fich vorbeugen ließe, ist nur mit erbeblicbem Kostenaufwand urid sonstigen Sckéwie- rigkeiten durcbzufiibren. Jm verflosieneii Jahre itt nun eine D rabt- reinigungsmasckpine patentirt worden, durch welcbe die Reini- gung der Drähte jeder Stärke in der Haiwtiacbe obne Anwendung von Béize bewirkt und demznfolge jener bei der Drabireinigung bis- ber_ b:rvorgetretenc und von den Veibeiligten i(bxrer empfundene Mißstand im Weseiitlichen beseitigt wird. Der .;)aiideis-Ministcr war bestrebt, die Erfindung im Jutereffe dcs Gemsiiiirobls und drr betbeiligten Industrie für diese nutzbar zu machen. ZU diesem Ende wurde dir Bildung eines Consortiums zum Ankauf dcs vorgcdacbten Patents bei den betbeiligien industrielien Kreisen Rheinlands and West- falens angcregt und denselben die Bewilligung einer Staatsbeihülfe, im Betrage der Hälfte des auf 40,000 «76 festgrsteliten Kaufpreiies, unter der Bedingung in Aussicht gestellt das; das Patent weder über die Dauer von drei Jahren, für ivelcbe Zeit es ertbeilt ist, verlängert, noch die Umwandlung desselben in ein deutsches Patent erbeien werde und daß Ercmplare dcr paisntirten Maschine a[_l_e.1Jndustr1e_l- [cn der Drabtbraiicbe zu Einem mäßigen Preise abzulaiien seien. Die gegebene Anregung bat Frucht geiragrn. Das Patent ist unter Be- tbeiliaung des Staats zur Hälfte von dem Konsortium erworben, die Fabrikation der Masibinen im größeren Maßstab in An riff genom- mexx und dir“ Yeräußeruxig dersekben an die Industrie en zu ange- 1nc11enen Preiien bertragsmäßig sicher gestellt worden.
_ Der Rccbnungsabschluß der Aktiengesellscbaft für Fabrikation von Bronzewaarcn und Zinkgux; (J“. C. Spinn & Sohn) ergiebt folgénde Daten: Der Gewinn aus dem Gesibästsbcirieb bat 112,860 .“. betragen. Vérausgabt wurden bier- gkgcn cm Vertraltungsnnkosten 16,628 «46, an allgemeinen Unkbitmr 14,718 «16, an Skonto 2c. 1759 „46, an Steaern 2987 „46, .711 Zinsen abzüglich Ertrag des Wobiibauses 12,238 „76; zu Abschreibungen Wur- den Verkrandt 38,753 «6, an Außenständeii verlorrn 3068 „46. Es verbleibt ein Nettogewinn bon 22,711 „M bei einem Aktienkapital von 900,000 „76. Eine Dividende gelangt pro 1876/77 nicht zur Ver- tbeilnng.
_ Der in der Geticralversammlung der Aktionäre der Aachener Industriebabn 'Ilktienaesellschaft borgele te Rechnungs- absébluß fiir das Jahr 1876 ergiebt eine Betrie Seinnabme von 422,949 «16 Die BetriebsansMben bkziffern sich auf 171,696 „46, so daß ein Ueberschnß von 251.253 „xz. verbleibt. Von den Er_imaiynen enifailen 50,408 „is auf Pcrsonsnverkebr, 316,314 .“; aus Guter- ercbr und 56,226 „kü aaf Erträge aus sonstigen Queiieii. _ Im Jahre 1876 wurden 281,951 Personen und 329,192 TVTMZU Gitt, Wovon 195,525 Tonnen auf Binnen- und 133,667 Tonnen auf direkten Verkehr kommen, befördert. Dcr Uebsr- schuß von 251,253 „ks findet Vertrendung mit 49,340 «46 zur Ruck- [egung in den Reserve- und Erneuerungsfonds, 70,357 „44 zur Ver- zinsung der Anleihen, 24,223 „61 zur Tiigung des Restes der Organi- satioaskosten, 90,000 «16 zur Zahlung von 50/0 Dividendx fur 180000034 Prioritäts-Stammaktien, 4500.41; als Tantibme sur den Aufsichtsratb, 2800 «M zur Deckung der ca. diese Summe axis- machenden Staatssteuern; der verbleibende Rest von m_iZLfabr 10,000 „776 findet Verwendun zur Abschreibung auf Prov11ions-, Cours, Gewinn: und Verlust onto.
Paris, 6_. Juli. Der ,Moniieur“ schreibt: „Der Hgndels- vertrag zwiichen Frankreick) und Italien 1v1rd_er1t tiiorgen untrrzeichnet werden und eitie Note im Amtsblatt dieies glucklicbe Ercigniß verkiindigen. Der Vertrag selbst wird erst nach 7611181? Ratifikation dnrch die Kammer angenommezr werden. An dreier Ratifikation ist aber nicht zu ziveifeln, da _dteBedmgungcn, unter welchen die Regierung die Schwierigkeiteii, die sich den crsten Untxr- handlungen etitgegcnstcilten, beseitigte, die besten firid. Bekqnntlrrb haften diese Schwierigkeiten hauptsächlich Nexus an) den_ Wein, die Seidengcivebe und die Strobbiite. Unter dem bisherigen Re ime bezahlten die italienischen Weine nur eine feste Abgabe 13011 30 is., die Abgabe ward auf 3_6 Fr, _je nach Qixalitat_ erhöht. Die französischen Weine bezahlten 111 Italien emen 1ebr be_- deutenden Eingavgszoll, welcher berabgesx t wurde,_ so dax; das Gleichßewicht hergestellt iét. Den franzo ischen S_cidengeMeben ist der neue Vertrag sebr gün tig. Bis beuie bilde_ten die emischte_11 Gewebe und die Seidcn- und Baumwoüeniwffe emen gro en Tbeck unserer Ausfuhr. Diese Getrebe bezahlten den Zoll der Stoffe von reiner Seide, wenn sie 12 0/0 Seide enthielten. Nach dem neuen Vertrag Werden diese gemischten Gewebe nur als Seidebebandelt werden, wenn sie mehr als 50_“-/-, Seide entbalterx. Für _dre Strczb- hüte hatte die franzöfische Regierung_eincn zwanziqfach hoheren (K_m- gangszoll verlan 1, als der je ige Ui, i_velcher 10 Franken befragt. Die italienische egierung_ wv te aber n1cht_darauf eingeben, und_d1e französische Regierung verstand sich zur Be1beb_altung_ dcsbisberigen ZoUsaßcs, da die italienische Regierung auf die Weine die oben er- wähnten Konzessionen gemacht bat.“
_ (Fr. C.) Die Präfektnr _z_u Lvon hat angezeigt, daß in ihrkm Arrondissement sxit __eimgen Wochen ca. 3000 Werkstätten wieder in Thätigkeit _11nd. Die großen Wachs- tucb- und Lackfabriken arbeiten_ wieder tptt _der vollen Zabl ihrer Arbeiter. Die größere Hälfte der Hajplerinnen und Zettel-
!"cbeererinnen findet bereits Beickoäftizung, Man kann sagen, dax“; die Hälfte der Arbeiter im Allgemeinen wieder in Thätigkeit ist, und es mehren sich auch __sonst di_e Anzeichen einer zunehmendrn Besserung. In Folge des beneren Geirbäitsganges hat auch die Zahl der ?a- milien, welcbe bisher aus die öffentlickoe Wohltbätigkeit angewie en waren, seit Ende Mai bcdeutcnd abgenommen. Die ron der Unter- stützungskommiiiion von der criten Hälfte Februar bis 51111130. Juni an die brotlosen Arbeiter vertbeilten Summe:: bclauicri sicb auf 813,000 Frcs.
Verkehrs-Anftalten.
Plvmoutb, 9. Juli; (W.T.B.)__Ter Hamburger Post: dampfer „Wieland“ iit bier eingstrbffen.
Berlin, 10. Juli 1877.
Königlich Preußische Lotterie. (Ohne erähr.)
Bei _der beute_czngefangencn Ziehung der dritten Klaffe 156. Komgi. Prerlizi1cher Klassenlotterie fielen;
1 (3561611111 :'1 45,000 .16 auf Nr. 41,366.
1 Gewinn 6 6000 4-6. auf Nr. 61,708.
3 Gcwrniie :'1 1800 .16 auf Nr. 2791. 15,515. 42,670.
2 Gewinne 6 900 «16 auf Nr. 10,990. 23,649.
9 Gewinne :'1 300 .76 auf Nr. 17,979. 28,320. 48,931. 53,687. 57,151. 60,012. 76,849. 86,879. 94,762.
Das ailjäbrlikbe Kirsbeiifest für Taubstummé wird 5117 Anordnung des Centralscreins fiir das Wobl der Taiibstmnmkn „1111 Sorintag, den 19. Augukt, in der Dorotbcsnitädtiscbrn Kirrbr bisr- 1elb1t abgsbalfrn Werden.
Jm Nationak-Tbcatsr findet .1111 Donnerstag di: lebte Aufführung des „Clavi 110“, nnd der „Geschwister“ von Gorki)? 11131 den Wiener Gästen stakt, da Frl. Wessi», anderweitigen Verpiiikb- tungen folgcnd, nur noch disses eiiie Mal auftretcn kann; die Kiinstlkrin, dsren Talciit mick) bier Aiisrkcnmmg fand, wird sicb demnach als Marie Beaumarcbais und als ;.iariaiine Mr- abscbiech. Zunäcbit kommen dann ciiiigc Novitätkn, Uiid 3111.71" die Lustspiele „Didier“ und „Eine Jugendiüiide“ 3111? Ani- *siibrrmg.
Eingegangene literarische Neuigkeiten. _ Piibxikaiiozikn dés Bbrscnbkrcins der deatscben Bucbbändier. 17. Deniiche Gaieize_11nd Vorrrsge 311111 Schuss drs Ur- bberrecbts. J111_Aixstragc des Bbrjenbrrems dcr dcixtscben Back)- bandserzirkammenJciteiir VON _A. W. Volkmann, Advokat. Zwei- ter, revidirter Abdruck. __Lcibzig, Verlag des Börsenvereins dsr dent- scbcn Bucbbaiidler. 1871.
Statistisch? Beschreibung de_s Regierungsbezirk?) Wirs- baden. Herausgegebsn 15011 dcr Köiiiglirben chicrimg 311 Wies- baden. Heft 1 n. 2, Wiesbaden. Verlag VON Ebi“. Limbartb. 1876. gr. 4.
Preiifzischc_Ja_i)rb ücbcr. Herausgsgrben von H. ». Trciiscbke und_W.WebrenPse11mg. 40. Bd. _1. Heis. Juli 1877. Berlin, 1871. Druck imd Veriag von 05. chner.
Zkitscbriit fiir _preußiirbe (Heirbicbte und Landeskunde, herausgegeben bon („2511115111 Royler _14.:Zabrg. Mai-Jtmibest (Nr. 5 u. 6). Bkrlm, 18.-. E. Sgsr. Mittler U. S.
Neue Erwerbunaen der éerzoglixben Bibliotbek zii
Alteiiburg. Juni, 1877. Alten 1urg. 4. _ MittbcilnngUidsr51.11.37?-ösisrrcicbisch5611g5risch611 Koniuiats-bebrden. Zummineygeitclli voin ',iatistixcbrn De- partement 1111 K*. K. Handxis-Mmiitsrixim. 1“. Jahrg., 6. Heft. (Fil. Bd._dcr „NaÖrlchiCU 11er Indiiitrie, Haiidci und VNkch“) Wicii, _1871. Druck umd Verbrg der 31. K. 3997- Und Staats- druckersi. 4.
BädW-Statistik.
P;:"sbux'x. Aachen (Kurgäsre und Fremde) bis 7. Juli . . . . . 10674 Artistadt bis 26. Jimi . . . . . . . . . . . . . 74 Augustusbad (bei Radeburg) bis 4. ZUli . . . . . . 175 Cbarlottenbrnnn bis 18. Jaiii . . . . . . . . . . 127 Solberg bis 30. Jimi . . . . . . . . . . . . . 596 Cudmva bis 18. Juni . 111
Drei Aebren im Els. (Fre-md'c 1i110K'ng01-i6) bis 6“. Jirli 810 Elmen bis 3251111. .. . . . . . . . .. 1127
Elster bis 5, Juli . _. . . . „__ . . . . . . . 1755 Ems bis 7. Juli (Kurgäste 4102,_ Paiianieii 2393) . . . 6495 Ems, Bad Nasau (Wafferbeilamtalt) bis 7. Juli . . . 368 Flinsberg bis 5. Juli(K'urgäsie 296, Fremde 154) . . . 450 sreienWlde bis 18. Jimi . . . . . . . . . . . 179 [Ücksburg bis 4. Juli . . . . . . . . . . . . 176 Görbersdorf bis 18. Juni . . . . . . . . _. . . 402 Hobwald im Els. bis 6. Jubi (Fremde und Kurgäite) . . 142 Homburg v. d. bee bis 1. Fair . . . . . . . . . 2575 Königsborn bis 16. Juni . . . . . . . . . 340 Köiiigsddrff-Jastrzemb bis 28. Juni (Kurgaite urid DUrck): reisende) . . . . . . . . . . . . . . . . 171 Kösen bis 4. Juli . . . . . . . . . . . . . . _668 Kreuznarb bis 6. Juli . . . . . . . . . . . . . 2793 Landeck bis 18. Juni . . . . . . . . . . . . . 733 Lauchstädt bis 1. Juli . . . . . . . . . _. . . . 81 ermannsbad Ließau (bci Radeberg) bis 5. Juli. , , . 223 Lippspringe (Arminiusquelle) bis 3. Juli , . . . . . 1250 Marienbad (bei Kamenz) bis 6. Juli . . . . . . . 148 Münster-Stein bis Ende Juni . . . . . . . . . 344 Nenndorf (ch.-Bcz. Cassel) bis 7. Juli . . . . . . 260 Neuenahr bis 7. Juli . . . . . . . . . . . . 791 Neu-Ragoczi bis 1. Juli . . . . . . . . . . . 130 Niederbronn bis 26. Juni . . . . . . . . . . . 297 N:)rderney bis 2. Juli . . . . . . . . . . . . 508 Oeynhausen bis 6. Juli . . . . , . . . . . . . 1760 Yolzin bis 2, Juli . . . . . . . . . . . . . . 164 yrmont bis 4. Juli . . ; . . . . . . . . . 4939 Reinerz bis 28. Juni (Kurgaste und Durchrc11ende) . . 1092 Rippoldsau bis 30. Juni . . . . . . . . . ca. 170 Salzbrunn bis 18. Juni . . . . . . . . . . . . 421
Schandau bis 23. Juni ._ . . . . . . . . . . . 153 Schlangenbad bis 22. Juni . . _. . . . _ . „ . 346 Schweizermüble (im Bielagrunde) bis 6. Juli . . . . 169 Soden bis 27. Juni _. . . . , . . . . 1142 Suderode bis 14. Juni . „_ . . . , . , , „ . , 505 Sulzbach im Els. bis 6. Juli . . . . . . . . . . 67 Sulzbad im Els._ bis 6. Juli . , . , „ , , , „ . 190 Sulzmalt im _El]. bis 6._Juli . _. . . . . . . . . 388 Warmbad (bei Wolkenstein) bis 6. Juli . . . . . Weißer Hirsch mit Oberloscbwi bis 7. Juli . . . . 567
Wie enbad (bei Annaberg) bis . Juli . . . . . . . 151 Wildungen bis 4. Juli . . . . . . . . . . . . 625 Wittekind _(bei Giebichenstein und Halie) bis 28. Juni . 259 Zoppot (bsi Danzig) bis 26. Juni . . . . . . . . 858