1939 / 98 p. 2 (Deutscher Reichsanzeiger, Sat, 29 Apr 1939 18:00:01 GMT) scan diff

Resth's- jmd Staaköanzeiger Nr. 98 vom 29. April 1939. S. 2

dem Quadratkßlomctcr ihr Auskommen findsn müssen, eine sich 111 fast _2000 Jahren geschichtlichcr Entwicklung gebildete Ord- nung ctnfgck) zerrissen Und 111 eine Unordnunq verWandeltcn, ohm Yabc1 aber die Probleme selbst lösen zu können oder (11111) nur [9s911 511 111011011, dic dcm Z11sa111111011lcb011 dicser “)]?onschcn nun emmal gxstcllt sind und für die sie 5111111115 als Diktatoren Ferit MUOU Wsltordnnng dic Bcranthrtung 1113011111111111011 a ("-1.

Allerdings, als diese neue Weltordnung sich in ihren Folgen später als einwkatastrophale herausstellte, da Waren die demokratischen Friedensdiktatoren amerikanischer und europäi- sckxxr Herkunft so feige, daß keiner die Verantwortung für das Yoschehene zu übernehmen wagte. Einer schob die Schuld auf den anderen und versuchte sich damit selbst vor dem Urteil der „Geschichte zu retten. Die von ihrem Haß und ihrer Unver- nunft aber Whandelten Menschen waren leider nicht in der Lage, sich dieser Rettung ihrer Verderber anschließen zu können.

" Diß Statioxtcn dcs Leides Unseres cigcncn Volkes aufzu- zahlen, 1st 11111119 [1ch. Um seinen anzcn kolonialen Bcsiß bc- raybt, an allen * armittcln ausgcp ändert und damit Verarmt, 11111 s'ygenauntcn Reparationen erprcßt, stürzte unser Vokk in dte dustcrftc Zeit seines nationalen Unglücks.

Und wohlgemerkt, das War nicht das nationalsozialistische DeutsJland, sondern das demokratische Deutschland. Jenes Deut land, das einen Au enblick schwach genug gewesen war, den Versprechungen demo ratischer StaatSmänner zu trauen!

Das dcxraus entstehende Elend, dic andauernde Not be- ga1111 U11scr Volk politisch dcr Vcrchiflung auszuliefern. Dis gnstandtgsten und fleißigstcn Menschen Mittelcuro as glaubten, m der restZoscn Zerstörung der scheinbar zum Flnck? gcjvordenen Ordmzng -dic öglichkeit einer Erlösung zu selwn. Jüdische Parqsrtcn plünderten die Nation auf der einen Seiko unbarm- herzrg ans nnd verheßten aux der anderen die verelendeten ').]NUsscn7 Indem für diese Ra sc das Unglück unseres Volkes zum S'xlbstchck Wurde, gelang es dann, 111 dem entstehsnden Hécx dvr Echrbsloscn fiir die bolschcwistische Revolution die gecthtcnsElcmcnte zu züchten.

Der Verfall der politischen Ordnung, „dic Verwirrung der offewtlickxxn Meinyng durch eine U11vcra11twortliche jüdische Prese'äxuhrte zu 1mme1: stärkeren Erschütterungen des wirt- sch tl1 en Lebens und damit zur steigenden Not und zu einer erhohten Empfangsbercitschaft bolschewistischcr Umsturz- edanken. Die Armee der 'üdischen Weltrevolution, wie man

,as Arbeitslosenheer bezeickZnLte, stieg endlich auf fast 7 Mil-

Wonen. Deutschland hatte diese Zustände früher nie gekannt.

Jm Lebensraum des großen deutschen Volkks und des "zu ihm gehörenden alten habsburgischen Staates War bei

aller SchMre des Lebenskampfes, bedingt durch die Ueber-

stedlung des Bodens, die Sicherheit des wirtschaftlichen stens

Em Laufe der Zeiten nicht geringer, sondern im Gegenteil

immxr größer ge'jvordcn. Fleiß und Arbeitsamkcit, ein aus-

Jpragtcr Sparsinn sowie die Liebe zu einer gewissenhaften

_rdnung haben den Menschen in diesem chenSraum Wohl

kerne übergroßen Reichtümer zu schenken vermocht, sie aber

dafür an vor bitterster Verelendung be1vahrt. Um o'entseßlich,e_1;_„e1z1pfagxd,e11„ ghxr alle; dieß 1111111112111 ,in Versaüles Verdammtenpite' Folgen des ihnen von den ',[VexnokvatksMen Diktatoren ZaüfgéWungenen EleüderiedenZ.“

WU: kennen heute die Gründe für diesen furchtbaren Aus-

kla“ng des Weltkrieg-Ls. Erstens War es die Gier wach Beute.

_Was im einzelnen menschlichen Lebén schon selten Von Nußen

ist! glaubte man, ins Millionenfache vergrößert der Mensch- hext als nützliches Experimsnt vorexerziercn zu können. Man plundere große Völksr aus, erpvesse ihnen ab, Was erpreßl , erden kann, mud man wird ein eigenes Leben in sorglosem N1chtstun feiern können. Das War die Meinung dieser wtcrhtsckaftlichcn Dilettanten. Zu diesem ZWecke mußten aber au

]. dbe Staaten selbst zerrissen Werden. Mn mußte WMsxhlandseinen kolonialen Vcsiß rauben, obtvohl dicsLr fm; pte Weltdemokratien gän3lich Wertlos war, man mußte 111-"hw wichtigsten Rohstoffgebicte einbrechen und sie _ Wenn nottg _ dLm eigcnen Einfsuß untersteüen, und Vor aklcm

?. 1111111 mußte vorhindcrn, daß sich die unglücklichen Opfer dtßscr dcmokratischcn Völker- und Menschenmißhand- lung jemals wiirden wieder erholen oder gar erhcbsn können.

So hat man den teuflischen Plan entwickclt, Genera- tionen mit dem Fluch diescr Diktate zu beladen. 60, 70 odcr 100 ?ahre lang sollte Deutschland Bsträge zahlen, der-en prgkti che Aufbringung Vollkommen schleierhaft bleiben mußte. Tte Reakisierung solch€r gigantischen Beträge War Wsdcr gold- oder devisenmäßig noch auf dem Wege laufender Produktions- ahgaben denkbar, ohne daß nicht auch die verblensten Tribut- ernnehmer daran zugrunds gchsn mußten.

_ „Tatsächlich haben. diese demokratischen Friedensdiktatoren unt threm Versailler Wahnsinn die Weltwirtschaft gründlich ?Zrstört. Ihre geistlose Zerreißung von Völkern und Staaten Zthrte zur Vernichtung der im Laufe langer Jahrhunderte emgespielten Wirtschaftlichen Produktions- und Handels- gemeinschasten, dadurch zum Zwang autarker Selbständig- keitsbestrebungen und damit Wieder zur Vernichtung bis- heriger allgemeiner Weltwirtschaftsbedin, ungen.

Als ich mich vor 20 Jahren als 7. itglied der damali- gen Deutschen Arbeiterpartei zu München in das Buch des politischen Lebens eintrug,.sah ich um mich dis Erscbsinungen dieses Verfalls überakl wirksam Werden. Das Schlimmste War _ wie schon betont _ die daraus resultierende vollstän- di-ge Verzwéiflung der Masse, das VLrschwindcn ichs Ver- traucns 111 die menschliche Vernunft oder gar Gerechtigkeit bci den Gebildetcn, ebenso aber auch das brutale Hervortreten der Selbstsucht aUer egoistisch veranlagten Krkaturyn.

Jnkvieivcit es 11111." 111111 möglich Wurde, im Laufe von UUUMLHX "20 Jahren aus diesem chaotischm Zerfall wisder eine, Nation zu formen und eine neue Ordnung herzustellen, gehört schon jcßt der deutschen (Héschichte an. Was ich heute vor Ihnen als Einleitung aber klarstellen will, ist vor allem

die Zielsetzung meiner politischen Absichten nach außen und ihre Verwirklickzung.

Zu den schandbarsten VergeWaltigung-en des Versailler Diktats gchört für alle Zsiten die Zerreißung der deutschen Nation sowie die politische Auflösang des Lebenchaumes, in den sie nun einmal seit Jahrtausenden gestellt ist.

Ich habe, mxine Abgeordnetén, Männer des Reichstages, nie einen 311191121 darüber gelasssn, daß es an sich in Europa

ébzß die NichtzurK'ckHäbJ'“ i

kaum möglich ist, jemals eine aÜseitig befriedigende Ueberein-

stimmung staatlicher und volklicher Grenzen zu" finden., Die im Laufe der lcßten Xahrhundertc allmählich zum Stillstand gekommene volktiche Wanderung einerseits und die Bildung großvr (Homoianscn anderseits schuf auf diesem Gebiete 1111111 Zustand, der nach der 6111111 oder andeken' Seite hin von dem Betroffenen fast stets als unbefriedigcwd empfunden Werden wird. '

Allein gerade dic Art des allmählichen Ausklingcns dicser W[klichcn und staatlichen Formungen ließ im vergangenen Jahrhundert für viele die Hoffnung als berechtigt erscheinén, daß am Ende zwischen der Respsktierung des nationalen Eigenlcbcns der europäischen Völker und der Anerkennung gcjvordcner staatlicher Gebilde ein Kompromiß gefunden Wer- den würde, der ohne Zerstörung der staatlichen Ordnung in Europa und damit der 111111 einmal in ihr gegebenen wirt- schaftlichen Grundlagen troßdem die Erhaltung der Volks- körper ermöglichen wiirde. '

Diese Hoffnungen hat der Weltkrieg beseitigt. Durch das Versailler Fricdcnsdiktat ist wéder dem einen noch dem andkrcn Prinzip Genüge getan Wordcn. Es Wurde Weder das Sekbstbcstim1111111gsrccht der Völker beachtet, nock) Wurden die staatlichen oder gar wirtschaftlichen NotWendigkeiten oder Bedingungen der europäischen Entwickkung 111 Rechnun? ge- stsklt. Troßdcm aber babe ich nie darüber einen ZwLife ge- lassen, daß _ wie schon betont _ auch eine

Revision des Versailler Werktags

irgendWo ihre Grenze finden würde. Und ich habe dies in freimütigcr Weise auch immer offen ausgesprochen; und zWar nicht aus taktischen Gründen, sondern aus tiefinnerster Ucberzengung.

Ich habe als nationaler Führer des deutschen Volkes keinen Zweifel darüber gelassen, daß überall dort, Wo die höheren Interessen des europäischen Zusammenlebens es er- fordern, nationale Interessen im einzelnen _ wenn notWen- dig _ auch zurückgestellt Werden müssen. Und zwar _ wie schon betont _ nicht aus taktischen Erwägungen, denn ich habe keinen ZWeisel darüber gelassen, daß es mir mit dieser Auffassung heiliger Ernst ist. 0ck habe aus diesem Grunde für eine gan e Anzahl von viel eicht strittigen Gebieten end- ültige Entscheidungen getroffen und ste nicht nur nach au en, Fondern auch nach mnen bekanntgegeben und ihre Respe tie- rung durchgescßt.

Ich Habe nicht, wie Frankreich im Jahre 1870/71 es tat, d1e A tretung Elsaß-Lothringens als für die Zukunft un- tragbar bezeichnet, sondern ich habe hier einen Unterschied emacht zwischen dem Saargebiet und den beiden einsti en

eichsländern, Und in dieser meiner Einstellung ist we er eine Revision erfolgt, noch wird eine Revision erfolgen.

Und ich habe diese Einstellung im Innern weder publi- zistisch noch sonst irgendWie ein einziges Mal durchbrechen oder in Frage stellen lassen. Die Rückkehr des Saargebiets hatte sämtliche territorialen Probleme zwischen Frankreich und Deutschland in Europa aus der Welt geschafft.

Ich habe es allerdings immer als bedauerlich empfun- den, daß die französischen Staatsn1änner diese Haltung als etivas Selbstverständlichés betrachteten, So liegen Efe Dinge 111111 nicht. Ich habe disse Einstelluncjz nicht et M1epredigt aus Angst vor rankreicl). Jch Zehe a s einstigeu ÜLWat kei- nerlei Veranlasyxrngüx.9111;sz ,;Y.11,gst.j,„A11ßeédem habe ich ja in *Hezyg kauf dqÉ' éqxge 1e-t„_k?i_1„1.?xk „tv-eikelgelqssen,

' b fe “*G*éöséés “an“ „11111 Wldüd'gvon uns nicht hingenommen Werden Würde. ' ' '

Nein, ich habe diese Einstellung rankreich gégenüber bestätigt als den Ausdruck einer Einst t in .die Nottvendi - keit, in Europa irgendwie Zum Frieden zu koMmen, und 111 t durch die Offenhaltung un egrenzter Forderungen und ewiger Revisionen den Keim für eine fortdauernde Unsicherheit oder gar Spannung zu legen. Wenn diese Spannung mm trotz- dem entstanden ist, dann ist dafür nicht Deutschland verant- WOrtlick), sondern es sind jene internationalen Elemente, die diese Spannung planmäßig Herbeiführen, um ihren kapita- listisckzen Jnterkssen dienen zu können.

Denn ich habe einer ganzen Reihe von Staaten

bindende Erklärungen

abgegeben. Keincr dicser Staaten kann sich beklagen, daß auch nur einmal die“ Andeutung einer Forderung Deutsch- lands an ihn gerichtet Wordkn wäre, die zu dem im Gegen- saß stände. Keiner dsr nordischen Staatsmänner z. B. kann es behaupten, daß ihm von seiten der Deutschen Reichsregie- rung oder von sciten der deutschen öffentlichen Meinung je- mals ein Ansinnen gcsteÜt Wäre, das mit der Souveränität ode_r Integrität dieser Staaten nicht vereinbarlich ge- We1e11 wäre.

. Ick War glücklich-darüber, daß eine Anzahl europäischer Staatcn diese Erklärungkn der Deutschen Reichsregierung

zum Anlaß nahmen, um auch ihrerseits den Willen zu.e1ner

unbedixtgtcn Neutralität auszusprechen und zu vertiefen. DWZ 9111 für HoÜand, Bekgien, die SchWeiz, Dänemark usw.

Ich habe Frankreich schon erwähnt. Ick bvauche nicht zu er-

wähnen Italien, mit dem uns die tiefste und engste Freund-

schaft Verbindet, oder Ungarn und Jugoslawien, mit denen

wirs _als Nachbarn das Glück haben, zu em. - . ck hqbe umgekehrt vom ersten Augenblick meiner oli- ttschen Tättgkeit an keinen Zweifel dariiber gelassen, dax es

herzlich befreundet

andere Zustände gab, die eine so gemeine und grobe

Verletzung des Selbstbestimmungörechtes unseres Volkes

xgrftellen, daß wir ste nie akzeptieren und annehmen würden onnen. keine Rede, in denen 1111 gegenüber den vorher erwähnten Staaten eine andere Haltung angenommen hätte als die an-

Ygebene.

Es existiert von mir nicht eine Zeile, und es gibt

' Es gibt aber ebenso keine Zeile und keine ede, m der ich in den anderen Fällen etivas anderes aus-

gedrückt habe, als was ich durch mein praktisches Handeln seitdem erhärtete.

1. Oesterreich!

Die älteste Ostmark des deutschen Volkes tvar einst 'die

SchuHmark der deutschen Nation nach dem Südosten des Reiches. Dis Deutschcn in diesem Lande rekrutieren sich aus Siedlern aus allen deutschen Stämmen, Wenn auch der bajutvarische Stamm den Hauptanteil gestellt" haben ma . Später Wurde diese Ostmark die HauSmacht eines hal - tausendjährigen deutschen Kaisertums und Wien damit die Hauptstadt des damaügen T€utschcn Rcichcs.

Dieses Deutsche Reich ist im Zuge einer allmählichen Auf-

*

worden, lebte aber dann- als deutscher Bund weiter 1_1nd hat, Wenn auch nicht mehr in staatlicher, so doch in volkltcher er- sehnter Einheit den größten Krieg aller Zeiten neuerdings gemeinsam gekämpft und gemeinsam erduldet. Ich selbst bin Ein Kind“ dieser Ostmark.

Durch die Ver ailler Verbrecher wurde nicht nur das Deutsche Reich zers lagen, Oesterreich aufgelöst., sondern auch den Deutschen verboten, sich zu jener Gememschast zu be. kennen, der sie über tausend Jahre lang angehört hatten, Diesen ustand zu beseitigen, habe ich stets als mein_e höchste und he ligste Lebensaufgabe an esehen. Diesen thlen zu proklamieren, habe ich me unter assen. Und ich war zu jeder Stunde entschlossen, diese mich Tag und Nacht verfolgenden Gedanken zu verwirklichen. *

ch hätte mich an meiner Berufung durch die Borsehxmg verjündigt, wenn ich in dem Bestreben, meme Hetmat und mem deutsches Volk der Ostmar an das Reick) und damit zur deutschen Volksgemeinschaft zurückzuführen, zum Ver- räter gxworden wäre. '

Ich habe damit aber auch die schandbarste Seite des Versailler Vertrages ausgelöscht. Ich habe für 71/2 Millionen Deutsche das Selbstbestimmungsrecht wiederhergestellt. Ich habe die demokratische Vergewaltigung dieser “71/- Millionen beseitigt. Ich habe das Verbot, über ihr Schick al abzustimmen, aufgehoben und vor der Geschichte diese Abtimmung durch- geführt. Sie hat ein Resultat ergeben, das nicht nur ick) er- wartet habe, andern das auch die VerHailler demokratischen Völkerbergelva tiger genau vorausgese en hatten. ätten sie sonst die Abstimmung über den Anschluß

2. Böhmen und Mähren.

Als im 311 e der VölkerWanderung deutsche Stämme aus dem heutigen böhmisch-mährischen Raum an?. uns unerklär- lichen Ursachen WeiterJUWandern begannen, schob sich in diesen Ra'um unde zw1schen ie noch zutückbleibenden Deutschen ein fremdes slaw1sches Volk. Sein LebensMum Wird seitdem vom deutschen Volkstum hufeisensörmi umschlossen. Wirtschaft- lich ist auf die Dauer eine selbstän ige Existenz dieser Länder außer im Zu xa-mmenhang mit dem deutschen Volk uwd seiner Wirtschaft ni t denkbar. Darüber hinaus lebten aber in die- sem böhmisch-mährischen Raum fast 4 Millionen Deutsche.

Eine besonders seit dem Versailler Diktat unter dem Druck der tschechischen Mehrheit einsetzende völkische Vernichtungs- politik, zum Teil aber “auch wirtschaftliche Bedingun en und die steigende Not führten zu einer AusWanderun dieSs deut- schen Elements, so daß die zurückbleibenden eutschen auf rund 3,7 Millionen abgackten. Das Gebiet ist am Rande ge- schlossen deutsch besiede t, besißt aber auch im Inneren große deutche Sprachinseln. Das tschechische Volk ist seiner Her- kunft nach ein uns fremdes. ,

Allein ,in tausendjähriger Gemeinschaft ist seine Kultur im Wesentlichen durch den deutschen Einfluß geformt und ge- bildet Worden. Seine Wirtschaft ist 'das Ergebnis der Zu- gehörigkeit zur großen deutschen Wirtschaft. *Die Hauptstadt dieses Landes War zeitWeise deutsche Kaiser-Zadt, sie besitzt *die älteste deutsche Universität. Zahlreiche ome, Rathäuser, , Adels-i und BürgerMfte sind die Zeugen des deutschen kultu- „xelXen. Ein 111-ists. _ *, tschechische „Volk selbst hat sem Verhäkt-

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Warum verboten

.-

Die Vorzüge und Wérte 'des “deut bekannt, Allein an?; das tschechische Sumine geschickter ähigkeiten, seiner Arbeitsamkeit, seinem

leiß, seiner LiebeÄum ergenen Heimatboden und zum eigenen 5 olkstum unsere chtung. Tatsächlich gab es Zeiträume, in denen diese RespektierunZ der beiderseitigen nationalen Gegegebenheiten etWas Sel stverständliches War.

für sich das Verdienst in Anspruch nehmen, diesem tschechischen Volk die besondere Rolle eines gegen Deutschland anseßbaren Trabanten zugedacht zu haben.

Sie haben zu diesem Weck dem in seiner tschechischen Volkssubstan überhaupt 111 t lebensfähigen Staat willkürlich fremdes Vo[ sgut zugesprochen, d. h. also andere Nationalitäten vergeWaltiYé um auf solche Weise eine latente Bedrohung der ?_?utschen ation in *Mitteleuropa staatlich sicherstellen zu“ onnen.

Minorität war, konnte nur durch eine brutale VergeWalti'gung der volklichen Majoritäten erhalten Werden. geWaltigung aber War Wieder nur denkbar unter der Zu- billigung eines Schußes und einer Hilfe von seiten der 21110- päischen-Demokratien. Diese Hilfe aber War selbkxtverftändlzkh nur dann zu erWarten, Wenn dieser Staat *die i' m anläßl1ch seiner Geburt zugedachte Rolle getreu zu übernehmen und zu spielen bereit war.

Diese Rolle aber hieß nichts cmderes, als

die Konsolidierung Mitteleuropas zu verhindert!-

eine Brücke bolschewistischer A ressivität nach Europa dar- zustxllen und vor anem Lands necht der europäischen Demo- kratten gegen Deutschland zu sein. Alles weitere ergab fich dann von selbst.

Je mehr *dieHer Staat “dieser seiner Aufgabe entFprethU Wollte, um so grö er Wurde der Wi-dersbawd der sich dem dexk- setzenden nationalen Minoritäten. Je größer sich aber d1e1ek Widerstand aus1vuchs, um so stärker mußte die Unterdrückung e_mseFu. Diese zwangsläufige Versteifung der inneren Gegen- Yaße uhrte wieder zu einer 11111 L) größeren Abhängigkeit von

„911 demokratischen europäischen f

tqtern. Dxnn: sie allein waren ja in der Lage, auf die Dauxk d1e unnaturliche künstliche Existenz dieses Gebibdes wirtschaft“ lich aufrechtzuerhalten.

Primär hatte nun Deutschland im wesentlichen nux et" Interesse: nämlich diese 1[::-;; 4 Millionen Deutschen in dteFem

and aus ihrer unerträg i en Situation zu befreien und ih" Rückkehr in ihre Heimat und damit zum tausendjährigen Reith zu ermögli en. _

Y_Oaß d eses Problem sofort das gesamte übrige Not““ ualitatenproblem aufroUte, war selbstverständlich. beUs“ aber auch die Ta ache, daß das Abziehen aller Nationalitatul den Resistant um ede Lebensmöglichkeit brin en mußte, etwas- was den Versailler Staatögründern ja an klar war; dem! weil sie dieses wußten, haben sie ja die Vergewaltigung drk

xmderen Minoritäten beschlossen und diese gegen ihren Wille! m dies? dilettantische Staatskonstruktion ineingezwungxu' J habe nun über diese “meine Aufasung und Em-

lösung durch den korsischen Napoleon endgültig zerschlagen j [erung ebenfaüs niemals einett ZWeifel ge ssen. „GANZ-

Denn -

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deth _ ., „_... ' 111" "nur e nes“ éiti 1111111" 1111111 -äö-“=R11chsiükxxch§s,zé_ on.- ' de:;lxtt auch als Achi'ex deL tschechischen Volkes selbst. '

en ex,.«bald ,

chen, Volkes sind""sms * olk verdient m seiner *

Die demokratischen Friedensmacher von Versailles können -

Denn" dieser Staat, dessen sogenanntes Staatsvolk 111 der * Diese Vev- '

aatSbegrüwdern uwd Wöbl' _

Rekth's- W Stutsaazvtger Nr. 98 vom 29. Avril 1989. s. 3

„,k

solange Deutschland selbst ohnmächtig und Wehrlos War, konnte man die VergeWalti un von fast 4 Millionen "Deut- [chen ohne praktischen Widerßan des Reichs eben durchfuhren.

Nur ein politisches Kind aber durfte lauben, daß die deutsche Nation für alle ewigen Zeiten im Zu tand des Jahres 1919 bleiben würde. .

Nur solange die vom Ausland ausgehaxxenen 1111er- nationalen Landesverräter die deutsche Staatsfuhrung inne- hatten, War mit einer geduldigen Hinnahme dieser sc_hawd- baren Zustände u rechnen. Sowie seit dem Steg des chtwnal- sozialismus die7e Landesverräter ihr Doxnizil dorthm ver- lech mußten, Woher ssie ja auch ihre Substdiengeldxr bezogen hatten, War die ung dieses Problems 11111: eme Frage

cit. der “71:11- es handelte sich dabei ausschließlich um eine Frage der davon betroffenen Nationalitäten, nicht um eine rage West-Europas- . ,. .

Daß s1ch Wet-Europa fur den 111 semexn Interesse g_e- schaffenen künstli en Staat interessierxe, War 111 11)qu be„gxe1f- lich- Daß aber die um diesen Staat l1ege11den Naxzonaktaten dieses Futereffe als für sie maßgeblich ansehen Wurden, Wax ein vie leicht für manche bedauerlicher Tru schluß. Jnso1ve1t dieses Interesse nun auf die finanzielle "xyund1eru119 d1eses StaatZWesens gerichtet War, wäre v_on deutschex Se1te mchts einZUWenden geWesen, Wenn nicht dtxses finanzrelle Jytxresse 19131211 Endes ebenfaüs ausschließltck) den'_machtpol111schen Zielen der Temokratren unterstellt geWesen Ware.

Auch die finanzielle Förderung dieses Staates vexfolgte nur einen leitenden Gedanken: einen militärisch hochger11ste1en Staat zu schaffen mit der Aufgabe, eine in das Retch hmem- reichende Bastion zu bilden, die _ sei es als Außgangspxnkt militärischer Unterne mungen in Verbindun mtt westlr en Einbrüchen in das eich oder auch nur as Flugzeugstüß- punkt _.einen unzweixelhaften Wert versprach. . ,

Was man von die em Staat erwartet l)a_tte, geht am em- deutigsten aus der“ Feststellung des französtschen “Luftfahrt- “ministers Pierre Cot hervor, der es ruhig außsYra-l), daß es die Aufgabe dieses Staates wäre, in jedem Konfltktfall

Bombenlande- und Bombenabflugplaß zu sein, von dem aus man die wichtigsten deutschxxt Industrix- zentren in wenigen Stunden würde vernichte'xt konnext. Es _1st daher verständlich, wenn die deutsche Staatsfuhrun thrersetts ebenfalls den Entschluß faßte, diesen Bombenabf ugplaß zu vernichten.

Sie hat diesen“ Entschluß nicht gefaßßetWa aus Haß zgdegen das tschechische Volk. Eher im Gegentetl. De1m_1m !xaufe eines tausendjährigen Zusammenlebens hat es zwtschen' dem deutschen und tschechischen Volk oft jahrhunderxelange Peruzden engster Zu ammenarbeit gegeben und dazWrsthen allerdmgs nur kurze erioden von Spanyungen. . _

In so chen Spannungszetten kann sehr qu)[ dte Lerden- schaft der in den vordersten Sappender vo_lk[1chen Stellung miteinander ringenden Menschen das Gerecht1gkertsgefuh[_ ver- düstern und dadurch zu, einer falschen Gesamtbeyrtxckung führen, Dies ist ein Merkmal in jedem Krteg. Allem m den großen Epochen des verständnisvollen Zusammenleberxs Wgren sich die beidsn Völker noch immer darüber emig, daß fte 1121er- seits einen heiligen Anspru? auf die Achtung und Respektte- rung ihres V-olkStumes erhe en konnten. .

ahxen des .,Kamees

Z selbst„trat abex _auckx inxdixsey * , , _, _ _, ck _ ech_chen-.Yo_lk 111-ck11 us“ enik "r“démk als-Wa rex

Eines ist "sicher: Wenn es _den demokrgtisthen Gelxuxts- helfern diexes Staates Xlungen sein würde, thr leßtes Ztel zu erreichen, amt wäre stimmt nicht das Deutsche Retcl) zu- grunde gegangen, obwohl wir ebenfalls Verluste erlitt_en ?aben könnten. Nein: Das tschechische Volk Würde vermqtltzl) Liner Größe und seiner La e nach die! fur, tbarere, ja, wre 1ch uber- zeugt bin, kathastropßale Folgen zu ragen gehabt haben.

Ich bin glücklich, daß es, Wenn auch zym Ae_rger der demokratischen Interessenten, gelungen ist, ,dxese mttteleuro- päische Katastrophe dank unserer eigenen Mäßtgung u11d dank aber auch der Einsicht des tschechischen Volkes zu vermetden.

Das, für was die besten und einsichtsvoxlsten Tschech_eu einst jahrzehntelang gekäm ft hatten, wtrd dtesem Polk mt nationalsozialitischen Deut chen Reich von vornherem zuge- billigt, nämli das Re 1 auf das eigene Volkstum und das Recht auf die Pflege die es Volkstums und das Recht auf das Ausleben dieses Volkstums. . . * _ Das nationalsozialistische Deutschland denkt mcht daran, dre Rassengrundsäße, die unser Stolz md, jemals zu verleug-

nen. Sie werden nicht nur dem deut chen, sondern auch dem '

tschechischen Volk zugute kommen. Was wir verlangen, tft die

Respektierung einer geschichtlichen Not- wendigkeit

Fus? deiner wirtschaftlichen Zwangslage, in der wir uns alle e 11 en.

Als ich die Lösung dieses Problems am 29. FeHruar _1938 1m Reichstag ankündigte, War ich überzeugt, h1ex emex mtttel- europäischen Nothdtgkeit zu gehorchen_. Nochntm Marz 1938 aber War ich des Glaubens, daß es Jelmgext koxnxte, auf dezn We e einer langsamen Evolutton ie Mmorttatenfxage 111 dkéfqém Staate zu lösen und früher oder spater durch eme ver- trUgliche Zusammenarbeit jene gs-emeinsame Plattform ficher-

zustellen, die nicht nur politisch, ondern vor aUem a11ch wirt- '

schaftli für unser aller Interesse nüßlick) [an konnxe. ' „Ert als der sich restlos m den “Hayden -semer mterz nattonal-demokratischen Finanziers beftndh e Herx Venesol) das Problem zu einem militärtschen Auftrte _ und em_e Welle von Unterdrückung über das Deutschkum losl1eß, zugletcl) aber durch die bekannte Mobilmachung versuchte, " em Deutschxn Staat, eine internationale Niederlage zuzufugetx und sem zu schädigen, Wurde mir klar, daYauf d1esem que Aye Lösung nicht mehr gelingen konnte. _ enn dte damaltge _Luge einer Mobilmachun War ja er[ichtl1ch vom Auslande Jspiriert und den TschecJen unterbreztet Worden. 11111 dem «Ukskben Reich eine solche Prestigemederlage betzubrmgen. ("ck brauche es nicht noch einmal zu wiedexholcn daß Deut chland im Mai des vergangenen Jahres kemcn ' ann mvbilisiert hatte, wohl aber, daß wir al1c dcr Mcmung .Warcn, daß gerade das Schicksal des Heym Schuschmgg allen .anderen raten te, auf dem Wege e1n_er gerechtxreq Be- handlung der nattonalen Minoritäten em? Vcrstandtguyg “VUbahnen. ck für meine r:.Lerson War ]odenfaUs'berxtt, mtt Gedukd un Wenn nottve ig auch auf Jahre hm eme

solck)? friedliche Entwickluyxxléu versuchen. e

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und möchten uns am liebsten ausrotten. Aber was sind für sie auch schon Tschechen? Ein Mittel zum Zweck! Was interessiert sie das Schicksal eines kleinen braven Volkes, 1vas kümmert sie das Leben von hunderttausend braven Soldaten, die das Opfer ihrer Politik werden mußten? Diesen Westeuropäischen FriedenSheßern kam es nicht darauf an, Frieden zu stiten, sondern Blut bergießen zu lassen, damit es ihnen dur dieses Blutvergießen gelang, die Völker zu verheßen und dann noch mehr Blut fließen zu lassen. Deshalb Wurde die deutsche Mobilmachung er unden und der Prager Oeflfentlichkeit Vorgeschwindelt. Sie sollte der tschechischen Mobi machung die Argumente liefern. Durch sie glaubte man dann vor allem aber auch, die nicht mehr zu umgehenden Wahlen im Sudetenland unter den erWünschten militärischen Druck seYen zu können.

Nach ihrer Meinung gab es dann für Deutschland nur

zwei lichkeiten: Entweder die innahme dieser “tschechi-

schen Mo ilisierung und damit das Emstecken einer bes ämen- den Niederlage oder die Auseinanderseßung mit der T checho-

Slowakei, emen blutigen Krieg, und damit vielleicht die

Möglichkeit, die an diesen Dingen gar nicht interessierten

Völker We teuropas zu mobilisieren, sie ebenfalls in den not-

wendigen lutrauscl) zu bringen, um dann die Menschheit in

eine neue Katastrophe zu tauchen, bei der die einen die Ehre besißen, ihr Leben zu verlieren, und die anderen die Annehm- lichkeit, in Kriegsgeschäften zu machen.

. Sie kennen, meine Abgeordneten, meinen damals sofort

gefaßten Entschluß:

1. Lösung dieser Frage, und zwar noch im Jahre 1938, spätestens. am 2. Oktober;

. 2. Vorbereitun dieser Lösun mit all jenen Mitteln, die .keinen ZweiZel darüber la sen konnten, daß jeder Ver- such einer Einmis ung nunmehr von der geeinten Kraft der Nation a gewehrt werden würde.

Ich habe damals den

*Ausbau unserer Weftbefestigung angeoxduet und befohlen. Sie war bereits am 25. Septexnber

11938 in einem Zustand, der die Widerstandskraft der einstigen Siegfriedlinie des Krieges 30 oder 40 Mal übertraf. Sie ist nunmehr im Wesentlichen fertiggestellt und erhält zur Zeit die später von mir neu angegebenen Linien vor Aachen und 'Saabrücken. Auch diese sind bereits in einem hohen Ausmaß verteidigungsfertig. .

In dem Zustand, in dem" sich dieses Ewaltigste Festungs- werk' allex Zeiten heute befindet, kann die deutsche Nation die beruhigend;- UeberzeuLung ihr eigen nennen, da[; es keiner Macht der Welt EWU! wird, diese Front jemals zu durch- brechen,-

Na em der erste Psrovokationsvex'such durch d1e kschechisYx Mobilisation noch nicht zum getvunschten Ergeb'ms führte, be 1111 die -2.Phase, 111 dem d1e Tendenz fur d1cse

NausschließlY Mitteleuropa angehenden Angelegenhett erst recht unverhüÜt zutage trat. ' "* "W;“. .he, d.. '- „chWy YxWelterl-oben wird:„N1?- . -- n 1 1111; „“den Kri'egsh'eßerii 11“: sriédliche Lösung des 'oblems als :das, verderblichste ersehien, Was'jemgls geschah. "1e_bedaueru, daß kein Blut geflossen ift. Naht thr Blut naturltch: Denn diese Heizer stehen ja nicht dort, wo geschossen, sondern ,nur dort, wo verdtent Wird. Sondern es ck das Blut vreler namenloser Soldaten. . Es Wäre im übrigen aber auch gar nicht notWend1g ge- Wesen, daß die Konferenz von München stattfand; denn diese Konferenz War nur deshalb zustarzde ge_- komÜmen, weil die erst zum Widerstand um jeden Pre1s aux- -k)e enden Staaten später, als das Problem so oder„sokzur „Lö?ung drän te, in einer mehr ode; 1ve111ger ansxan'd1gen *Form verschen mußten, sich den Ruchug_zu _ ermogluhen; denn ohne München", das heißt, ohne, dre "E1nm1fchung d1eser Westeuropäischen Staaten, Wäre hte Lo[ung des ganzen Problems _ wenn es übexhaupt je zu emer, s9lch2n_ Zu- spißung gekommen sein Wurde _ Wahrschembch sptelend _leicht möglich geWesen. E !,Die Münchener Entscheidung führte mm zu folgendem r e nis: g1. Rückkehr_ der wesentlichsten Teil; der dentscheu_ Rand- befiedlung in Böhmen und Mahren z_um Ruch. * 2. Of enhaltung der Issuu? der" übrtgeu Probleme dickes Staates, das heißt er Ruckkelxr bzw. des Aus- scheidens der noch vorhandenen unganschen nnd slowa- kischen Minoritäteu. _ _

8. Blieb noch offen die Fra : de_r Garonne. Dte Garan- tie dieses Staates war, owett es fich_um Dxutszhlamd und Italien handelte, von Yornherem abhaug1g_ ge- macht worden von der Zusitmmuug aller _au dteseu Staat angrenzenden Interessenten und bannt 11211 der tatsächlichen Lösung der diese Interessenten beruhten- deu und noch ofsengebliebeneu Fragen. _

Folgende Fragen aber w_areu offengeblwben:

1. Rückkeßr der mag rischen 'Tetle zu Ungarn;

2. Rückke r der polu scheu Fetle zu Polen;

3. Lösung der slowakischen Frage und

4. Lösung der ukrainischen rage. '

Wie Ihnen bekannt ist, haben nun, nachdem kZum dtex

Verhandlungen zwischen Ungarn und der'TsÖLÖO-SWWÜle begonnen batten, soWohl die tschecho-floivabschen als auch dtc 1111 arischen Unterhändler an Deutschland _und an das. an U11 erer Seite stehende Italien die Bake ger1chtet. als Sch1cds- richter die neue Grenzziehung zW1schen der SloWakU, der Karpatho-Ukraine und Ungarn vorzunehmen. _ Damit haben die VetrofTeuen selhft von der Möglichkett, an die vier Mäc?“ Y appel! eren, kemeu Gebrauch égemacht, sondern anSdrück ich erzieht geleistet, das heißt, sie a elehnt. Und dic-s War verständlich. AlLe di? in diesem Leben.?- raum Wobncndon Woütcn Ruhe 1.111d,Fr1eden erhalten. Im- lien und Doutschland maren bere11,'d1e!em R11f zu" folgen. Ein Einspruch gegen die 2, an s1ch 1a chon dre Munchener Abmachung formell vcrla ende Abmachung Wurde Woher von England noch von Frau reich erhoben 11nd,kon11te n1cht cr- hoben werden; denn es wäre ja Wahnsmmg geWesen, etwa

Allein gerade diese fr che Lösung war den He ern der Demokratien ein Dorn im Auge. Sie hassen uns nische

von Yaris oder London aus zu protestieren gegen eine Hand-

dns" die Bestätigung dafür. 9-

lung Deutschlands oder Italiens, die alTein auf Grund des Ans11chens der Betroffenen selbst stattfand,

Der Sthiedsspruck) von Italien und Deutschland hat _

wie in solchen Fällen stets _ keine Seite restlos befrtey1gt. Er !ranrte von vornherein daran, daß er von hetdeu S71ten freiwillig anerkannt Werden mußte. Als dczher dteseerchteds- Zruch zur Verwirklichung kam, erhoben steh sofort m kurzer

eit nach der Annahme von zwei Staaten heftige Einsprache. ngarn forderte aus allgemeinen und besonF-ereu Intexessen die Karpatho-Ukraine, Polen forderte deSgle1chen eme dtrefte Verbindung mit Ungarn. Es war klar,_daß untex solchen Umständen auch der Reststaat dieser einsttgen Versatller Ge- burt zum Tode bestimmt War.

Tatsache War, daß an dsr Aufrkchterhaltyng deskyws- Herigen StatuH vielleicht Überhaup: nur ein e1nz1_g21 3141111 111Wrcffiert War, 1111111l1ch Rumänien, das d111ch 12111211 b;- 111fe11stck11 M1111d mir persönlich 311111 Aquruck brach1e, 11112 erwüUscht eZ wäre, über die Ukraine und Slomakei v1YU€1cht einen direkten Weg nach T8U11chla1111 erhalten 311 „1111111911. Ich Etwähne dies als eine Illustration für das (321111111111 Bedrohung durch Teutschkand, unter dxsr 111€ rumc11111c1)e Régicrung nach den Auffassungen amer1fan11cher HQULQJU gelitten haben sokl. Es War aber 111111 klar, 1113 LS n1ch1dxe Aufgabe Deutschlands sein konnte, sich "auf 'dte Tauxr LUTZ): Entwicklung zu widerseßen oder gar Fur 2111211 Zanon?) zu kämpfen, für den wir nismals 2111? 23211111111301111119 ha11c11 übernehmen können.

Es kam da[)Lr jener Augenblick, in hem ich 1111ch 11am111s der Reichsregierung entschloß, zu erklaren, daß 11111: n1ch1 daran dächten, uns länger mit dem Ldium zu 1181911211, 11111 2111111 eine deutsche Vormarschstraßs 11ach Rumanten ofxsn- zuhalten, dem gemeinsamen GrenzWunsch_der Poklyn und Ungarn zu widersprechen. Ta außßrdxm dre kschech1sche R1- gierung zu ihren alten Methoden zuruckkehrte und auch d1e SloWakLi ihre Selbständigkeitswü11sche offenbarte, war von einer Weiteren Erhaktung des Staates keine Rede mehr.

Die Versailler Konstruktion der Tschecho-Slojyakei hqt fich selbst überlabt. Sie Versiel d(xr Auflosun, 111cht 111§1l Deutschland dies Wollte, sondern jve1l 111111 (1111 . onseren5111ch auf die Dauer nécht künstlich lebensunfah1ge Staatén konstru- ieren und aufrechterhalten kann.

Deutschland hat daher auch auf eine Wenige &Tage 11.01: der Aufkösung dieses Staates_vo11 Englqnd 111111 Frankre1ch eingegangene Anfrage über e1n€ Gara111te dte1e gbgelehm; denn es fehlten ja alle seinerzeit in M11nche11 daYUr vorgs- sehenen Vorausstßungen. Jm Gegenteck. Als s1ch endql1ch die deutsche Reichsregierung _ nachdem das ganze _Geb1ld_e in Auflösung begrisffen War und fich auch „schon prgktZsch'aux- gelöst hatte _ ent chloß, nunmehr ihrxrxeus e_benxczlxs 2111311- greifen, geschah dies nur im Voklzug 211121: selbstverstandkchM Pflicht; denn folgendes ist noch zu bemerken:

Die deutsche Reichsregierung hat Hexeits beim ersten 2111- trittsbksuck) des tschech1schen'Außer1m1n1]ters CHValkoysty 111 München ihre Auffassung über dte Zukunft der T1ch2cho- SloWakei klar zum Ausdruck ebracht. Ich _selbst habe da- mals dem Herrn Minister * valkovsty versrchert, daß w_1r unter der Vorausseßung einer loyalen Behandlung. der 111 der Tschechei verbliebenen großen dxutjchen MmderhUZZn 111111 ..in der Vowusseßung.eiuer BetuwNng. des ganzYn Max:; “ein? 1W7“Hal“r11ng Deutschlands sxcherst§3l1€n Y_W-ynd von uns aus diesem Stdat keinerlet Hmdermne becensn jvoÜten. _

Ich habe abs: auch keinen Zweifel darßbxr gelaffan. daß, Wenn die Tschechei irgenanlck)? Schr1112 untérneymsn Würde im Sinne der politischen Tendenzen des abgßrrethn Herrn Tr. Bsnesck), Deutschland eine_En1W1cklung_1n 1312191 Richtung nicht hinnehmen, sondern 1chon 1m Ke1me 1:11:7- löschen würde. Ich wies damals auch 1111111111 Hm, daß Aufrechterhaltung eines so geWalngen m1l11a111ch011 "211121151: in Mitteleuropa ohne Sinn und ZWSck nur als Gexahrsnhcrd angesehsn 1139111211 111111312. .

Wie richtig diLsL meine Warnung 11101, Wurde d_u_rch 912 spätere Enxwécklung erwiéssn. TU1ch eme for1g€12ß1 11ch st-Zigernde Flüstervropaganda 171111111191 gls _dchh 2111 Ellmßh- liches Abglsitcn 11ch2ch11ch21 31111111an 111 7318 *(kUhLFYéf-Chkklb- art 111111519. auch dsm Einfalngxxen 11.11: Mrde_n, dW 111 k-uIle 3211 dée alten Zußändc wicht 1101501113911 ssm wurden. 112 Gefahr einer m€l11är€1chcn ANHLZUQUDOMHUUZ War 11m_1o größsr dann, als ja immer dann: gxrcckxnc) xyérdcn MUZTC, daß fick] irgsndjvelcbc MbnünMZ-ru d:: «1111911111-2111111 1111971- beurcn KriegHmateriaUen bemäcbn'9211 111111112111. 1115 bérg 111 fich die Gefahr von Exploswnsn UUÜYOÖWTCU 1111114311925,

Ich kann nicht umhin. zum waxés 1217111 „3111111. 11111112 Abgeordnctcn, eincn E1n§l1ck 511 9211111 1111111 9217115311 9191111121511 anmutcndsn Zahxcn chic? mittejeuwpaücheu mreruanonalcn

S reugftofflagers. “;.-:ck: de_r MTZHUUZ MWH Sskxcxeé 11111121511

&?chlagnahmr und nchsrgcxtht:

„&. Luftwaffe. "1 1. Fluqzeygx ._ . . . . . . . . . . . 197- ?. JLÜZ-GL1ÉUW . o - ! ' - o t a . IKL

Z. Heer.

1. Geschüße (Teickzte und 1631116111 . . . . . ZZ ?. PÜULKWLKLT [ . a o . e e s o . , 1 3. Vanxcrkraftwagm . . . . . . . . . " 4. Mascbinengcwcbre . . . . . . . . . 43 7.1) 5. “Kiswlcn . . . . . . . . . . . 1141111.) 6. ]thke . . o o ' g o v [ . o . ]. Uk“) ULV

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ämter auf der anderen Seite eine solche Explosion verhm- dert und eine LösmI gefunden zu haben, dte memer Ueber-

engun nach dieses wblem als einen mittelencopäischen Ge- ßahnné'etd endgültig W der Welt schafft.