1840 / 16 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Labels :* oas Ministevium. Der Minis)“ der öffentlichen Baureßaueß sich auf eine ausführltckyc Bxannvormng des errn Garnier Paqös ein. (Wir behalten_ uns emen Auszug *aus dteser Rede bis mbrqen por.) .Die orncßqu, Ter allgememen Erör- ' ' den “ol enden qq ver! ,o cn. _

terunZ-WÉ'YHJUHq voxngj 0. Januar. Hu Antarngdee heu-tt- «* ' ' [e Zn “ach dieHerrcn yon ade un uvergter ZWS???“ nlnße ve'rnehmm. Bec" .'lbgan der Post befand sich Here dikon Barrot auf der Redncrbü ne.

:* s, 10. an ?ll1e Zom-nalc ohne Ausnahme erklären, daß Xda dai!!! Mianerium bet der Erörterung Übex die Adresse über asc Edwartung WWW) und u_nbek)ülfltch_) zetge. Auch ;sk unter allen Redncrn, dic bes jeh: ausgetrctcn smd , kein einziger chesen, der das Miuiüerium dffcn und aufrtchn'g verthecdigr häxce. Es hat durchaus den Anycbcin, als ob das Ministerium schon den Idez'ß , Debatten erlteqcn werde. Nicht etwa, als ob eine vollständige Auflösung desselben zu erwarten wäre, aber eine !hctkwexxD ?:)kodification devsclben, durch welche cmi e talenwolle und ernüußrelcbe Redner m das Kabine: kommen, cheint unver- mcxdlccb.

Heute fand die Beisehung des Erzbtsxbofs von Paris in dN" IZorredamc-KirM mit dem Üblichen Gepränge statt. Der Bischof von Chartres fungtrrc dabei; dre Zipfel des Leichenw- &'?)LÖ er-Zen dtc B:!"chöfc von Vcrsaich, Meaux, Orleans und der chcmaitge Bn'chof von Beauvais. Zur Linken des Chors be- maden KW der Jnternunn'us des Papstes und acht Bischöfe, :ur Rechten die Gethlichen von Paris und den benachbarten Ge-

mcmcn, 1odann folgten die MÜZUWLF der Familie des Herrn

von Quelen und endlich 400 Gecvtltcve. Außerdem wohnten der

Präfef: dcr Sejm, eine Deputation des Institms, dessen Mit-

aitcd dcr V;?tkorbene war, und eine große Anzahl Beamce der

Ceremonic bei. Die ganze Kathedrale war schwarz ausaeschla- gen und an der Fagade befand sich das Wappen des Vekstorbe-

ncn. Während der Abfingun des *Der prokun-Ii: wurde der Sarg

i.": die Gruft htnabgesenkt. ' ie Cercmonie begann um 10 Uhr und cndigtc um P,“; Uhr.

Der verstorbene Erzbischof hinterläßt zWei Brüder, den Gra- ch ?lmablc von Quelen, ehemaltaen Deputirtcn des Departe- ments Göees du Nord, und den Vicomte Alphons von Quelen, ferwrQberst des 15. Draqoner-Regimencs. Ein dritter Bru- dcr, August von Quelen, Oberst der 7. Le ion der Pariser Na- rional-Garde, starb im Jahre !I'Lö p[dßli in einem Alter von 3-2 Jahren. *Außerdem leben noch mehrere Neffen und Nichten des Erzbischofs.

Herr von Rhaden, der bekanntlich in Bourges verhaftet wxzrds, :|, der „Gazette de Berry“ zufolge, wieder in Freiheit g:]eßt worden.

_ Man schreibt aus Toulon vom 5. Januar, daß die Re- grcrung eine “aus vier Mitgliedern bestehende Kommission ernannt Have, dre frei) nach den Balearischen Inseln begebe, um dort das Hdspital ur Aufnahme der Kranken aus Afrika einzurichten. _ Cm in * xontevideo erscheinendes Journal enthält nach- stehende ZLLJci Schreiben, aus denen stel) ergiebt, wie nothwendig ck :|, d ,die Regierung endlich ener-gisehe Maßregeln ergreift, *.:m _dcm' cheulichen Verfahren des Präfidenccn Rosas ein Ziel zu ]cßcn. e;Fax:“. erste Schreiben ist von dem Admiral Leblanc an den Franxduschen Konsul in Montevideo gerichtet und lautet fol-

gcndcrmaßcn: „Montevideo, den 17. Oktober1839.

Mcm Herr Konsul! Die Franzöfischen Offi icke, die fick) in Uru- guay beßndeu, haben Eeleqenycit gebavk zu seßen, was unsere auf O_Na Gebiete der Banda Oriental ansässigcn Laydöleute seit der Inva- sxxn der vou ken Generalcn Ecbague und Lavalleja kommandirten Ar- z? - , _ Ick glaubte, C. im OIL Scbrxiben etnes dteser Lyßziere übersenden zu müssen, in: .;... «252 ;zmn oxxn, daraus ersehen werden, welches Loos ihrer harrt, 7:.nn_ne dsr: pmxteren des Generals Rosas in dre Hände fallen. Ick „“,-„ckck Tl? "Edt? u. ]. w,

I , ., 7

;ck, vun der fis als Feinde behandelt werden, erdulden. [_

)

Der Con:re:Admjral Leblanc.“

Das zweite Schreiben lautet:

„Maural! Das Exscbeinrn unserer Säyiffe auf der Höhe von ![ngsz b.:! die Franzbsischen Schiffe in den Stand gese !, sick) zu ka'rzkngxn, dax; m diesen entleqcnenProvinzen fich viele un crcr Lands- :enjx den:".xcn, deren ehemals blühende Lage in Folge des Krieges, der F?". d:? 3331an Oriental verwüstet, mne sehr tranriae geworden ist. cmmc cmxr zxanzosen trieben Gewerbe, andere Landbau oder Handel, „“Er-nsr m:!ttx-n' "ck in die Angelegenheiten des Landks. Liber ungeach- Zx: 1k_§xe9 rxn-mxn Verhaltens haben fie seit dem Uebcrgange der Armee “.:"; Cenxmxc «daga? nnd LavaUc"a unerhörte Leiden und Verfolgun- -,_-,e;: 52: e.“:uldtn gehabt, ra juan n', weil fic “'ranzosen smd, als Feinde kxvzmdch. UU? ca_rnrÖ in den Augen ch chfs axle Verbrechen und Oryrcmxxxgrn rmdtkcrtigtc, die mal! sich gcgcn ÜL erlaubte. Di" Ei: "!*-Tü. & exwazßxé “?(rdetlek, smd gmötbigt acwesen, zu sieben [Md ::; “UU W.,“;c-xxn zu um nicbt zum Dienst in der „.:-:,.ZUJHM Armee gezwungen zu Mrden; Andere , ansässige Zö-Lnoxvcrker, Ja! man umer Androhung der Tvdeöstrafc ezwungcn, Ü" dn" 'Bewamxunq ihrer Feinde zu arbejtrn, ohne Bezab ung dafür 52: nonécn. TU Befisnann derjenigen Iandbauer, welche bci Annä- QZLTYYFF'FTHFTMUU »:trcyxeo gefiohen waren, wurden gcplül1dxrt denn w1retFKYt MTM, dtegroßcrcs Vertrauen vkgtcn nnd zurückgeblle- smd udsere- LWFHM raummstx Behandlnng zx: erdulden. Ueberall »Ich" und (Menke xn Beletdxgungcn nnd Erpresungen ausgeseLt Tk fck 2[e ] dtejzraucn find um:! *.*-ZUM!" geblicbcn. Diek

“U a ,en,„_«dmtral, die überall bykanm sLnd' k k s G "ck * d gekommen nt werden ' '“ ' wo m a ex „ya " moe vou Ernie R' s ertcht.1ch nachgewxexu werden. sobald dtc Ar- ha": verscb d W ck QLJOJen, und der Schrecken, dcn sac verbreitet

- IMU ?" sw" wlkk- Daun wer) d' “l' b und durch ehrenwertbe P "* „„en 3 .agen verge MM Leiden unscrér Lmdöl ut er!;nen unternixßt wcrden. Als Zeuge der nix"; drin én JU Füffn: “daW"? ick) geglaybt, klcskldkll zu ihxcr Keym-

, Ste nn Stande seven, zu bcurthetlen,

wel er ei ': -. - . , wolÜn behastixpjtetzexßordm beseelt. dt,. bxé- Montevtdco vordrmgen zu

leben ,

** "“ Paris, 8. Jan. Dic » ' . - sich mix steigender Erbitterung übex*OYlZ-cdßtx§ne?di?rkurxale äyßxrn Beruhtgung_dcr Parteien in den Kammern6 au)f étn 'cutaYBZme nehmen szchen diesen und den Ministern, und bean 5 W ew sehrgerechrfertiqtes Vertrauen des ganzén Landes Er „YF urge . mdeuten. p isi ihnen denn nun u d m * “„ - . „* " ganz csonders dem ournal le Sic cle, mchts verdrreßlnxxer und verhaßcey [ die Dankbezeugungen und Versicherungen der Er ebenhcit w, (Js die Kammern, die Minister und die Übrigen ot'pt)x'atio,!1enet)ee Hauptstadt Odem Kdnéqe für die ?(ufreclx-thalmng der Ruhe nackt; außen und mnen am Neujahrstage dargebracht haben; fie richten sämmtlich ihre vergifteten Pfeile gegen dies ihnen ver aßte Er- eigniß. „Wir gehören zu denjenigen“, sagt das Siéc e, wel. che die meisken der in diesen Tagen in den Tuilerieen gespxocye- nen Anreden für unschicklich und lächerlich halten; wir würden so_zar so Weit gehen, von einigen zu behaupten, daß sie verbre- cherisch sc en, „zem dies nicht hieße, jenen leeren und enhaf- ten, vor a en Dingen aber höchst langweéliqen LobeSerheZungen ein_e zu große Wichtigkeit beilegen. Da die Schicklichkeit bei der- glexchen Gelegenheiten wie der Jahreswechsel das Aussprechen ]cgiscber verlesenden Wahrheit ganz natürlich verbietet, so haben

diese.

geben.

selben zu ero ern.

nicht Zeit gelassen. stimmt wären wir

schiff die heilsame

Morning Post:

brachen.“

fiusse eines noch immer fort.

Krone, im ege.

doc!) Geox "'., „an Se. IZ

storben. der bevorstehenden

liche

außeßzn.

des aamächtigen

trägléch sey als die

daß die Begünfti u Erhaltung der bär

Land, welches durch gefährliche innere Abgrundes geschleudert worden War, mit fester Hand zurückgehal- ten und auf eine fichcre Bahn zurückgeführt bat. _ findet es vcrbrccherisch und inconstitutionel], daß man dem Könige dafür danke und ihm sein Zutrauen zu erkennen giebt. Gebührt diescr Dank etwa den Ministern? - Unmöglicl»! »- fition hat dafür gesorgt, dem Lande in Zeit von 9 Jahren sicb- zehn Ministerien oder neun und vierzig nene Minister zu Diese hatten doch gewiß nicbt Zeit, den Staat ruhig zu leiten; denn noch konnten ste fich nicht von den Obliegenheiten ' Yrcr Stellung unterrichtet haben, so mußten src schon w:“edcr im

ampfe der Parteien ihre Plätze Anderen überlaffcn, due ebenfalls bald das ambulante Geschick ihrer Vorgänger ercrlre. DieOppo- snion spricht den Grundsatz aus, die Portefeuillcs gcbührtcn dcn- jenigen ausge eichneten Köpfen, die im Stande wären, stel) dlc-

jene banalen Adulationen, wle se bet der vorliegendey, nichtssa- genden Ceremoaie ausgewechselt wvrden, um so wcmgcr tung. Auch würden wir ste jedenfalls ganz unbeachtet haben vor- übergehen lassen, wenn wir nicht unter den Rednern einen wah- ren Wetteifer bemerkt hätten, die constiturioncch Grundsätze ]e; ner unglückseligen und jest unumwunden ausgcxprochcnen Prä- tention anfzuovfern, die die Leitung aller Geschäfte dem einen., unverantwortlichen Willen untergeordnet haben will. Dicke Handlung ist um so schmachvollcr, als mehrere von den Rednern im Grunde über jene Prätention gerade so denken wie wir, uns als fie, kaum die Tuilericcn hinter sic!), ohne Rücksicht die Thor- hett und die Gefahr derselben beklagen.“

Es ist sehr leicht, dem Sidcle auf diese '.)[cußcrungcn zu am- worten. Hält dies Blatt die Neujahrs-Gracutatjon und die dem Könige bei dieser Gelegenheit durch die Volksxvertrcrex dargebrach- tcn Gesmnungen der Dankbarkeit für eine „t1ichks1agendk Cerc- monic“, so hätte es die Mühe sparen können, sich darüber zu crcifern, denn was hätte es dann für Noth? Aber das genannte Blatt fühlt eben, daß es keine leeren Worte waren, die beim Jahresrvechsel in den Tuilerieen ausgerauscht wurden, Und das eben ist der Grund seiner Erbittcrung, hinter der sicb die Be- sorgniß um die eigene , gefährdete Existenz nur saxlcclyt vervtrgt. DieOpposttions-Blätccrwitterx:ganz richtig m jenen Reden dchorbo- ten der Einigkeitzwiscben dem Könige und der Majorirät der Kammer, die unwillkommene Verkündigung des Eingehens dcr Bolks-Vcr- treter in die Ansichten des Königs, das Zeichen endlich der her- annahcnden, dem Lande zur Förderung seiner mannigfachen Zn- teresscn ndthigen Ruhe; nichrs ist ihnen vcrhaßtcr, als gcyade Zeder Unbefangene muß zugeste cn, daß der König das

Bedeu-

türmc an den Rand des

Das Sik-le

Dic Oppo-

Kläglicher „Irrrhum! Was helfen dir strah-

lendsicn Eigenschaften, wenn man denen, die damirxcschtnückc smd, nicht Zeit läßt, fie anzuwenden? und die Opponnon hat 41mm

Sie träumt von ni_ches als Fortschritt. _Be- von inneren und äußeren Kriegen heimgcmcvt

und die materiellen Interessen des Landes lägen darnicdcr, Hätte

der König nicht festqestanden und mit s1chcrer Hand dem Staats- Rickuung gegeben. * Adulationcn“, Wenn man dem Könige dafür dankc7

Großbritanien und Irland.

London, 9. Jan. _ handlungen über die Orientalischen Angelegenheiten meldet die

Sind es nun „banale

In Bezug auf den Stand der Unter-

„Wir haben Grund, zu glauben, daß Lord

Palmerston die Bereitwilligkeit der Britischen chicrung kundge- than hat, den allgemeinen Grundlagen der von schlagenen und durch seinen Gesandten in England den Repräsen: tanten von Großbritanien, Frankreich, Oesterreich und Preußen Witgctheilten Uebereinkunft bei utreten, um die vorläufigen Schwie- rigkeiten zu beseitigen, wel e die Unterhandlungen der fünf

Rußland vorge-

Mächre über die Verhältnisse der Türkei und Aegyptens untcr;

Einem Gerücht zufolge, das indcß qus sehr unsicherer qullc herrührt, würde Lord Palmerston nach der Vermählung der Kö- nigin dic Pairswürde erhalten und sich aus dem Kabincr urück- ziehen, in welchem Graf Clarcndon seine Stelle als „Mini! er der auSwärtigen Angelegenheiten ersehen sollte. ten der Ostindifchen Kontrolle, Sir_Iohn Hobbousc, soll die Pairswürde zugedacht ferm, und ViScount Melbourne und Max- quis von Normanby würden angeblich einen höheren Rang in der Pairie erhalten. Außerdem Werden die Unterhaus-Mitalaedcr Sir P. Fleetwood und Sir I. Guest und der Lord-Licurcnant der Grafschaft Cornwall, SirW. L. Trelawey, als solche genannt, denen die Pairswürde zugedacht sey.

Fürst Alexander Lieven ist nach mchrmonatlicbcm Aufenthalt in England von hier Lord Melbourne des General-Postmeistcrs Lord Lichfield, zum waat ; Sccreta_ir oder Schatzmeister des künftigen Gemahls der Königin ausMe- ben haben, mit welchem Posten ein jährliches Gehalt von 1000 Pfd. verbunden seyn würde.

Die Polemik über den Aktikcl des minio'rcriellen „Globe“, welcher die äpstliche Bulle gegen den Sklavenhandel dem Ein- ritischen Repräsentanten in Rom zuscdmcb, währt Seit Lord Castlcmaine untcr „Jakob !!. batte England keinen Gesandten in Rom, und die sdgcrxannten Präx munire-Geseße, welche bereits aus den Angoldächnßhcn Zeiten herrühren, stehen jedem direkten Verkehr mit Rom, 10 wie jeder Anerkennun Päpstlichcr Autorität zum Nachthcil der Britischen

Ami) dcm Präfidcn-

nach Paris abgereist. soll seinen Privat-Sccreeair, einen Bruder

Aus diesem Grunde fand Canmng- in Folge

eines eigens eingeholten Gutachtens der Kron-Juristcn, eine Be- antwortung des Schreibens, Georg 17. seinen Regierungs-Ann'itt anzeigte, z_u unterlaffcn für gur, zumal da der Papst in den Englischen Gexeßen und Statu- ten nur Bischof von Rom genannt werden darf. , als Prinz von Wales,. ein direktes Sclyx'ctbcn eitégkeit“, um zu der Restauration des Kirchemtaats, Glück zu wünschen. Seit 1837 smd nicht weniger als 90 Englische Generale ge- Bei so außerordentlicher Sterblichkeit in einem so kur- zen Zeitraume, meint der Atlas , dürfe die Britische Nation bei

wodurch Leo x". dem König

Indes; richtete

Vermählung hinfichtlich dcr Beförderungen

nicht Zu sehr kargen.

ebensalter unter 350 Generalen noch immcr 75 Jahre sey, so_werde eine bedeutende Beförderung sowohl in dem Landheer als bei der Sexmacht dem Lande keine Lasten von langer Dauer

Wenn man erwägt, daß das durchschnitt;

or einigen Tagen wurde in Drayton unter dem Vorstße des Grafen von Bradford eine Versammlung gehalten, wclche Lettl: Beschluß saßkx- „daß man das Pavftthum m der von dem- k'. '" unzertrennuchen Abgötterei, Unduldsamkeit und Treulosxg- eu treffend m“ der Iesabei im Alten Teftamente vergleiche, und ng desselben in Großbritanien den Geboten orm eben so

sehr wider'kkreite und mit der

Friichen und religiösen Freilheit eben so unver- nschläge des Weibes Iesabel's mit der Wohl-

fahr: und Sicherheit Israeli.“ Diesen Beschluß, welchen der Geistliche Mac Nette unteMüßxe, zu der Examiner ür eine bloße Ausfinchr zu Gunsten dieses eistlichen, um ihm - ele en- heit zu geben, es abzuleugnen, daß die Anspielung auf Ze abel

in einer für lich von ahm gehaltenen Rede gegen die Königin ge- richtet geweken sey.

Sir FPollock, bekanntlich ei_ner der ausgezeichnetstcnRechm Gelehxten Englands, seiner politi1chen Gesinnung nach zur Tory- Yarce: gehörig und während Sir R. Peel's kurzer Verwaltung

eneral-Prokurato-x, schloß seine Vertheidigungs-Rede zu Gunsten John Frost's am “))?oncage folgendermaßen:

„Ihnen, meine Herren, liegt es nun ob, Gewißheit u erlangen, zuUWa-lcher gerecvtcn und vernünftigen Schlußfolgerung Zis gelangen nzuset), nachrem Sie alle Umstände dieses qugauges geprüft, sowolxl dwnmxen, welche ihm vorangegan en, als die migen, welcbeihn begle- tet ba en und ihm gefolgt smd. Wenn Sie auben, daß die Erklärung dcrselben, die ich Jhncn vorgexragen habe, wahr ,[ey -- und ich eh- mcht ein, wie derfciven zu entgehen seyn sollte » o wird der E an- genc vor der Barre zu eincm Lossvreänmgs-Urtbeil berechtigt seyn. Smd Sie abc." ctmgcrnmßcu zwctfclhaft - beru t die ganze Sache „mf dcr llngewißheit, worauf saß ]edcr einzelne heil des Ercianiffes zu beruhen fäxeint _ so habe ich ein Mean, "ckck Angabe drs General : Prokurators, zu sagen, das; die Vorausse ung zunYWst für Herrn Frost's Unschuld ist, und das; diese or- an-Uesung durch ficvcrrn Beweis entfkrnt werden muß, eye cr als Wuldig bctrxmmt werden kann. Meine errcn, wenn ichnauch 11icht dcn Gcgcnüand crsäxöpft habe, so bin nb doch selbst er- sWopft, und es bleibt mir nur noch übrig, Sie um des Individuums WLUM, dcssen Rcäxtsbctstand ich bin, zu bittc'n -- um semet und um dcrcnwtukn, die ihm thcurer find, als sein Lebcn - fiche ich Sie an, alle Unn'tände der Sacyc mit Rui»? und Geduld in Erwägung zu zic- vcn und zu einem gcreSqien, wenn sie abcr Zweifel hegen, zu einem barmherzigen Verdikt zn kommcn. Ick bine Sie Alles, was zur Sache der Krone und der Vertbejdignng gehört, zn prüfen, insofern es gewisse Pnnkte dctrifft, dic Ihnen als Zrngniß für den (*.*cfanaenen wcrden voraclcz: werdcn, und mcge dcr Gott der Wahrheit und der Barm- lwrzigkmt Sie zu eincm riävjigcn Bcsc'nlufse leiten.“

Nachdem am Dienstag noch ein Zeugenvcrhdr u Gunsten des Angeklagten statcgcfm1dcn_hattc, rcxumérte Herr eUy, dessen zwcicer Vcrrhcidigcr, die Rcwltatc desselben. Wenn man auch nicht leugnen könne, jagte er, daß "Forst sich eines großen, cines Ungchcurcn Vcrgchens Jevuldeg gemacht, daß er an einem Auf-

rut)? von der crnsrcstcn und traurtgstcn "Zirt Theil genommen, daß

* er sach mit Leuten verbunden, die nachher Mcnschcnblut vxrgos

sen, so müsse man chs) auch bedenken, daß er an dieser „Hand- lung selbst unschuldig sev, daß er die durch ihn allerdings veran- laßte" Voffäl-“c aufs sä)mcrzltchsce beklage, und daß er jene Leute wohl nick): angeführt und geleitet haben würde, wenn er hätte vorhersehen können, daß sie in der Aufregung und Raserei des Augcnvlicks so bekiagcnSWerthe Verbrechen begehen würden. Dann bckätnpfe er die Behauptung des Gencral-Prokurators, daß eine Handlunq, die zum Zweck habe, die Geseßc und die Au- rorttkt der Königin umzustoßen, Hochverrath sey, indem er dagegen ansüdrtc, daß doch die Autorität der Krone auch umgestoßen würde, wenn einer nm- Hand an einen Polizei-Bcamecn lege odcr denselben in dcr Attsübung scmcr Amtspfltchtcn hindcrc, cin Vergehen, Welches doä) Niemand für Hocivverr'ath würde erklä- ren wollen. Ferner" meinte er, es sey ungehdrig, wie es in die- sem Falle _qcsthn, das Verbrechen des Hochverraths nicht so- qleicl) unwidcrlcglict) darzuchun, sondern den Verthetdigcrn den Beweis zu überlaffen, daß die vorgefallcncn gcsehwidrtgen Hand- lungen nicht “Hochverrath seyen. Jm Uebri cn war die von Herrn Kelly geführte Vcrtheidigung der von ' ir F. Wollock sehr ähnlich. Dcr Gencral-Fjskal rcpliziree hierauf im amcn der Krone, indem er noch einmal den Charakter des Angriffs auf Ncwyorr schilderte und darauf hinwies, daß schon lange vorher eine große Menschenmenge in verschiedenen Theilen des Landes zu dem ausdrücklichen chä gerüstet worden, eine Rebellion zu crrc cn, sich der “Stadt Ncwyore zn bemächtigen und den erwam'gen ' i- dcrstand, wo möglich, durch Schrechen zu hindern, nötbxgcnfaus aber mit Gewalt zu bestegcn, daß also *eradezu ein Krieg gegen die Königin vorbereitet worden sey. Qrst am folézenden Tage, gestern, bccndtgte der General ; Fiskal scme Repli , worauf der Oberrichtcr Tindal seine Anrede an die Jury hielt, worin er ihr mit Hinscht auf den Thatbcstand drchjeßc erläuterte, nach de- nen der vorliegende Fall zu bcurchetlcn, die Zcugcw-Aussagen rc- kapitulirte und ihr [Olicßlich in Erinnerung brachte, daß fie in thrcm Gewiffcn nur darüber zu Rathe zu gehen habe, ob von Seiten der Krone hinlänglich dargethan worden, daß das began- gene Verbrechen wirkliä) Hochverrath sey. Die Jury zog slch nan zurück, und als fie nach einer halben Stunde zurückkehrte, sprach fie: Über Io n Frost das Verdikt: des Hochverraths schuldig, cmpfa [ dcn Vcrurthcilccn jedoch zugleich der Krone zur Begnadigung. „So hat“, sagt der Courier, „die Tragödie von Monmouth info Weil ihr Ende erreicht; und einsolches Ende wird Rebellion gegen die Gesetze und MajcßätderVerfassung sketöne men. Wer aber rst für diese traurigen Vorfälle verantwortlich? urch w-cn warden jene beklagenSwerrhen Verbrecher zu Handlungen gereizt, die Anderen nußloscs Bluwergicßen_ verursacht und für sie selbst so vcrdcrblick) geendet haben? Diewn Cbartisten, oder war man sie sonst nennen mag, wurde emfig gelehrt, daß allein dUt'ck) Gcwaltchaten ihxc Zwecke zu erreichen seyen. Sie haben es mit der Gewalt verweht, und was ist die Folge davon? Ihre Lehrer selbst mußten die 'Ilutoricät des Geseßes gegen ihre ver- blendctcn Opfer geltend machcn. Frost ist des . ochverraths sclyuldrg bcfnnden morden; giebt es aber irgend emand im Kdnigrciä), dcm ficl) nicht die Ucbcrzcugung auxdrängr, daß es Andere Zieht, die noch viel schuldiger smd als Frost und noch weit Mehr Strafe verdienen ?“

Es wird wieder über arge Wai)! ; Umtriebe geklagt , welche fiel) die Tories in Sourhwark, wo an die Stelle des Herrn Harvey ein neuer Repräsentant zu wählen ist, zu Gunsten des Herrn „Walter, Eigxt1thümcx-s dcr „Times“, erlauben sollen. Der Globx faßt, Herr Walter, der in seiner politischen-Lauf- bahn eben w wenig Beständigkeit ge ei : habe als die Zeetung, die sein Eigenthum sey, hebe seine ' anrücln hervor und preixe seine Redner - Gewandxhete, und seine Werkzeuge seven bemüht, durch Geld zu ersetzen, was ihm an Verdiensten abge e. Zum Unglücke für Walter's Sache aber habe man die Urhe er dieser Bcftcchunqen angezeigt, und «; herrsche große Verwirrun in Waltcr's Lager, während die Rcformfreunde , die Herrn ood begünstigten, dadurä) zu verdoppelten Anstrengungen in dem Kampf angespornt würden , dessen Erfolg sie nicht für zweifelhaft hielten. Insbesondere seyen zwei einflußreiche Wähler, Ander- son UNd GÜUHUM- beschuldigt worden, daß jeder für 300 Pfd. Sr. fich an Walter verkaufe habe. In der „Times“ wird da- gegen gesagt, diese Wähler hätxen ichn Einfluß für diese Summe zwar angeboten, das Ancrbjetcn a er sey mit Unwillen zurückge- wiesen worden.

Die Depuration Britischer Kaufleute und Rheder, welche am 7. Dezember eine Unterredung mit Lord almerston über die Franzdfische Blokade dcs „La Plata hatte, er acht: den Minister,

' mxhiung getragen Werden Hollen, zu genehmigen.

went Nena für die Unterehanen Gvoßbrtrantmi, wo möglich, bei der Französischen Regierung die Erlaubniß auszuwtrken, daß sie bcballastete Schiffe nac!) Buenos-Ayrcs senden und durch diese das ihnen dort gehörende Cigenthum dürftencZinwegbringen lassen. Lord Palmerston antwortete, er werde das machten den Kron- Juristen über dies Gesuch einziehen; dies ist nun aber, nach ei- ncm Bescheid des Ministers, dahin ausgefallen, daß, da nach dem Völkerrecht aus einem blokirren Hafen keine beladene Schiffe aus- laufen dürften, wcnn dtcsc Ladnng nicht schon vor Beginn der Blokadc am Bord derselben geWcscn sey, die BritiscbcRegierung auch ein G:!“uch dcr Akt nicht an die Französische stellen könne, um nicht ein Präccdcnz-Bcisvici zu geben, das in einem künftigen Kriege gcgen Großbritanicn selbst gclxcnd qcmacht werden könnte.

Capitain Crawford, von der Brigg „Race-Horsc“, befindet sich jeßc in England und erklärt in einem Schreiben in öffent- lichen Bläxccrn die Angaben Franzdfischer Blätter über seinen aw acblicif'cnRaubzng gcgcn dic Französischen Kolonisten zu Odapock schon darUm fön“ gänzlich ungcgründct, weil er schon im Marv-Z. dxs Kommando jener Brigg nicht mehr geführt. . .

Dic Seiden:Mannsakcm'cn in Coventry haben die Kdmgm acbcxcn, cine gleichfdrnnge Farbe der Bändcx', die bei Zhrcr Pc)“- ' Dae Kdmgm 1er durch den :)?arquis vo_n Normanbv eme geneigte Antwoxt ercycilcn und verlangte die Timendunz von O_nyftern, worauf rte ;))?anufakcurcn ihr cm Muster von Ltltemch xendeten, das dcn Beifall der Königin erhalten hat.

Die triaonomctriscdc Vermcffunq von Irland, unter der Lei; tung des Obersten Coldy, wixd in kurzem vollendet seyn, undcr ist im Begriff, nach €ckonlm1d hinübcrzugchcn, um am!) dich! Thccl dcs Rc:chcs zu vermessen. Er ha: einige Ingenieurs um!) der Insel Man abgesendet, von welcher man noch keine richtch Vcrmcffnngcn im:. C".“ selbst jvn'd von Yiiblin nacl) Comardy geben und znnackkk die Inselgruppen von Chccland, Orkney und den chrtdcnvcrnwsscn, sn!) alsoann abcr nac!» Cdmbnrg drachen, um nac!) und naä) dic Vcrnwssmm der einzelnen (*51'a'.“1'*.1)afc_cn jn Sckwctland zu vollcndcn. Dtc bereits bekatznc gemachten Karten vom “Zciand Und der Küßcnltnic sollc_n in „Hanstedt auf Genauig- keit nnd 'Jtnssa'xly'nnq um'xdcrcx'cffiicl) seyn.

Dic mts China [)*ch' eingegangenen Nachrichten haben bcrcixs zu bcdcnrcndcn Spcculacioncn im Thcchandcl Anlaß gegeben, [nd einige Sorten Thee Waren hcucc frül) 1chon um () Pence das Pfand im Preise gestiegen. Der Schooner „Hellas“, dcr jene wjäxrigcn Nachrichten von Chana nacb Kalkutta brachte, war am !k. November dort angelangt und hatte Depeschen dcs Cavitain Cllxot an den Obcr-Bcfehlshabcr des Britischen Gc- säwvadcrs in den Indischen Meeren, Admiral ?Nattland, am Bord, worin Letzterer von dem Britischen Obcr-Jntcndantcn in China um Znscndung von Muniuon crsucdr wird. Capitajn Elliot hatte unterm 20. Juli zu Macao den Engländern auch ange-

etqt, da["; chhreMajcsc-ätund die BritisäpIndiWechiet-ung ersucht Jade, die Einfuhr von Thee und allen andcxcn Produkten und Han- dels-“Llrcikcln cms China in Britiscdcn Schiffen 10 lange zu verbieten, bis der Hafen von Canton wieder als sicher für den Britischen Handel erklärt scx). Dic hiesigen Oppositions-Blättcr klagen schr Ü'bcx' dic Saumstltgkcit, welcizc die Englische Regierung in den Daäcrcnzcn mit China gezeigt habe, und Über das hin und her schwankende Benehmen des Britischen Obcr-Zntendanten in China, welches die Chinesen nur crmuthigen müsse. „So hat man es dahin gebracht“, sagt der Courier, „daß der Streu nicht an- ders zu lösen seyn wird, als durch das aktive Einschreiten ciner imposanten Scemacht, während man anfangs mit eringcn Mic- teln dasselbe Hätte ctrcichcn können. Der Admiral * ?aitland, von dem man glaubte, er donnere schon längst Englands Rcmonskra; tionen dem Chincfischen Autokraten am Eingang des Hafens von Canton in die Ohren, vchciltc am *.*-R'. November noch zu Bombay, indcß hieß es doch, er werde am 29. November nach den Chinefiscixn Meeren abgehen.“

Niederlande.

Aus dem Haag, 1]. Jan. Die Niederländischen Blätter MWM cht amtlich, daß Se. Majestät der König die Entlassung des “ölnanstinistcrs G. Beclacrts van Blockland anqeuommen und denselben zum Staats-Minister, so wie, seinem Verlangen IUUÜU- zum Mitglicde dcs StaatssRathcs Unter Wiederxmbew WWW ??)" früher von ihm bekleideten Functionen ernannt habe. GUÜMWZ haben Se. Manstät dcm Scaacs-IJTinister van Gennep MM'ZMLÜUO die Leitung des Finanz-Miniskeriums Übertragen.

An die Stelle des verstorbenen Philipp van Hauöden ist YU"? Karsten zum Professor der Philosophie an der Univerfität

tracht ernannt worden-

Belgien.

Brüssel, 10. Jan. Der König crtheilce gestern uersk dem BMW VW Rorbschild und alsdann dem Französische?! Schrift- steller ZMS Uchcvalier eine Audienz.

S De_r Montreal“ Belge enthält heute unter der Ueberschrift ,2/3 kUNM_U1 BBU“?! auf die Pkaaß“ einen langen, sein ganzes „„ Mkr aYsJÜUMdM rtikel, in Welchem Alles, was seit längerer O?“ lel Befökdxrung der Schifffahrt auf der Wkaaß geschehen, htscorqcl) neben emander gestellt wird.

Dänemark.

Kiel, 10. Jan Die Ant x -

. ' wort Sr. Majestät auf dre Glück- wunsc'lZZdeNe dcs MWYWM, so wie der Sechzehn- und ZWei- unddretßrngÜUner der “rade Kiel [auxer wie folgt:

„Wir haben die von Ihnen als V , ' „„ ertretern dcr „ctreucn EmwokK- ::? EWTWZVJF Kiel unterm 27. Dezember 1839 Zingesandte aller- .! „...*:„anlgxe messe erhalten. Wir theilkn Ihre Empfindungen bei OLM. Ü.,oxz1scvctden Unseres Zochvxrehrten glorreieben Vorgängers und be; MAIL!“ Jvnejxllnseren A ergnadigsten Dank für dic gutcn Wünsche, bxe ste “Uns m Vcratxxaffung Unserer Thronbesteigung dargebracht ha- A?)?" » JU Unserer .qugl. Urkunde vom 3. Tczrmber haben Wir kik nenteht TUI FWWÜZZU- dre LandesVerwaltuug möglichst „zu vervollkomm- ti e, unl „tr hosten, da)“; es 11an unter dem Beistande dcs Allmäckp- uHanxgc irIgetx wexde, mts dem von Uns angegebenen Wege das Glück

yen Wohlstand Unserer artrcnen Unterthancn zu KMT" und 3"

v afireéxTYTZ'hc-Jj „BY mehr“?" Bllkgern der Stadt Kiel ist Uns eine Ekatngen Fux dreffe ?lllgesandt worden, in welcher Bitten und

Bitt'tellex ck esWMI)?" Werdxn, die nur n sebr ergcben, daß die MWT, aufgeYFt LKK" "MJK ,Komglichen Ur?uudc vom 3. De ember dergleichn unzeiä WWU :r tonnen Uns daher uicht bewoqen nden, die zugleich aus ge "fck? Weiter zu berückfiäuigen oöscvon Wir son nicbt verkenßee'wa'“ Tm“ "nd Anhän lichkeit än unsere Per- strat, ren Seäzzeth-FZUZYF KFZleen der „tadt .Mi-“el, dcm Magz- )edem getreue!) EiiJWOhner derselben, ZTTUZZZriUlßig:Manlmm' o wre ewogen. Wtr beseblen Euch jn Gon“ Q 9 tcher Hu d und nade

erer Residenzstadt Kopenhagen, den ?. JÜLIW Gegeben in Un-

Das K“! K s o B Christi“" '*'“

teex orrc pon enz- kart“ ! . .

Bürger" """. E*"wobnel'" der „Stadt TMM; ÜLc'ersTZ'ZeZ-ÜZ Adresse vom 3. Januar d. Z. nur, worin Iltichfalls, neben den

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Ausdrüoken der Trauer und uldtgung, als fretmmht e Wansck): aus esprocben wird: „Verein gung der Schleswi - „Yolsteinschen St nde - Versammlungen mit dem Steuerbcwi jqungs ; Rechte und eine entscheidende Stimme bei dcr Gcscßgeseßung.“

Das hiesige Ober-Yppellationö-GeriM und die Univerfität Yben auf ihre Adressen in diesen Tagen gnädige Antworten von r. Majestät dem Könige erhalten.

Die Univerfität wird am löten d. M. eine Trauerfeier wegen dss Ablebens dcs hochseligen Könjgs Friedrich »], hakte"- Dje Gedächmjß ,- Rede wird von dem Cmrsrarl) * rofeffor Fach gehalten werden, das Programm aber faßt dcr . trehenrath Ur. Francke ab.

Es scheint, daß unter der neuen Regicrxmg ein rascherer Geschäftsgang in den Kollegien stattfinden wird. Die in «mr Adreß-Antworc von St“- as- als WünschenswU'tk) bezeichnete Ertvcjterung dex Rechte der Israeliten in den Herzoacbümcrn scheint schon zur Folge gehabt zu haben, daß Übcr'dicscn “Ge en: stand durch die Kanzelcé und die Regierung von den Unter! c- hdrdcn Bericht gefordert ist, Welcher binnen ;; Wochn erkrankt werdcn [ol]. Die Hamptfrage soll die scvn: Od den ,Fsx'äcliten in dem chrzogrhümcrn nicbt dieselben Rechte crxbciir werdcn könn- ten, welche denselben in Dänemark stvon _acxvährt find? Ohne Zchlfcl ist ts_die Abschc, den diesjährigen Ämndc-Dersammkün; gen cinxn Gc1eh-Entwurf Über diesen Gegensxmxd vorzxxwgen.

Dse_Anzabl dex" Schise, welche im JaLZ-rc W;“.- durcb dcn SchlcSth-HolftemUMn Kanal gegangen smd, Octx'ägc :le].

Deutsche Bundeösrauxx .

M'knÖ-cn, 10. „Jan. (A. Z.; .Das Eracbni“ de;" euti cn Wahl fxxlr die Mitglieder des 5thAusschx1*sc5?,zUl'ZrÜfYUq von Bc1ch)1verden Über Vcrlcßunq de'.“ Sra-ns-Vcrfaffunq“ ist folgendes": [. Scrutin, absolute Majorikéxt Ich. Dic ?i-qcbrdnc- ten [) von Landgraf mit 9/- Stimmen; 2) Récrcr von Flcmbaä) mit 4"; Stimmen; ;;) |.)r. Haricß mit (';-“4 ScéxUmcn; ';)» 1):- Schwtndl mir 3“- Scimmcn. |]. Scrueén, cxsoxdcrltch »))Tawré- tät 52. _ Der Abgeordnete 5) Vogel mit 70 Stimmen. [li. Ecru! rin, nbwmtc JJZajoritäc 59. Der “?ldqcoxdnc-xc 45) Wcmzicrl mit “19 Scimmcn. lx". Scrutin, crfordérltch I)?aj-orirär Dcr Al_zzxcordncrc Ebcnhock) mn W Stimmen. » ;)?-"M des so even crsthicncncn Taa-csordnung isc morgen Vormicma. . Uhr di“: erste dfscmléchc S*t'ßung der Kammer der 'LWgsordnan. Djoser Ta- gesordrxung znfolgc, wird unter ?[ndckcm aus;" Vortrm erstattet 3), hmncytlkxj) der von den bis jetz! noch nichl crscdicn-ann "Mtr- gltedcrn diem" Kammer eingegebenen Urlaubs-, EntschULDiqUnas; und Entlaxsungs-Gcsuchc, k)) Über den D*:uck dcr Px'orokoch 1.171?) über beide Bcrathung geflogen und Besäylttß gefaßt Woxdcn.

Stuttgart, 1]. Jan. Der größere Landständisch Aus- schß rst zu der qvcrsqffungsmäßigen Prüfung der Steuer : Ver- wendung von 1808-49 auf den 28.Zan11a'.' einberufen worden.

Mainz, 10. Jan. (Hann. Z.). Die Feierlichkeiten bci der-Säkular-Feicr der Erfindung der Buchdruckerkunst smd jcßt besttmmter gcfaßt. Am ersten Tage: Fcstlicber Empfang der Fremden und Fcst-Over. Am zweiten Tage: Festlicbcr Gottes- diensx; Festgang nach der Guttenbergsstarue und Bckränzung derselben durcb Damen; Festmahl; Mufikfcst. Am dritten Tage: Volksfest auf dem Rheine; Festball; Belenchtung de'.“ Haupt- pläße der Stadt. Nebenbei wird für die Festzeic ein? sehr be- deutcnde Klinsi,- und Induürie-“Llusstellung Und von “Seiten der naturforschenden Gesellschaft und deOGartchaU-Vereins eme intexcssantc Blumcn-Ausstcllung vcransmltct; aucb ZUsammcn- künsre behufs der Bcrathung eincr Guttenbergs-Sctftuna finden statt. l_leberhaupt düxsten die drei Tage kaum genügen,];m am die großen Vorkehrungen ins Leben treten zu lasen, wclche vc- absichtigt wcrden. Gewiß ist es, daß in gatxz Dcurscbland, ob- gleich man an vchenOrren feiert, mrgcnds ein ähnlichcs Fest von dieser Ausvehnung und Bedeutung vorkommen wird, als in der Vaterstadt Guttenbergs.

0 e | e r r c i ck.

Wien, 7. Jan. A. Z.) Privat; Nachrichten aus* Preß- burg zufolge , hat die ?agnatentascl m den Verhandlungen des ständi1chcn Nunciums über die Religions ; Gegenstände die Re- versaitcn bei gemischten Ehen für die Folge (wie bereits c'cwähnt) nicht angenommen, dagegen in Betreff der bereits bishcr ausge- stellten deren Gültigkeit anerkannt, wenn 1) kein Zwang oder keine Täuschung unterlaufen, 2) wenn sie durch thatsäcbliche Aus; übung Bekräftigung erlangt haben, 3) wenn nicht dUl*ch eine nachträgliche Einsprache ein förmlicher Widerruf anzunehmen ist, 4) wcnn man davon nichr abgegangen ist, in dem Sinne, daß man die Erziehung der Kinder in der katholischen Lehre unge- hindert geschehen ließ, ohne fie zu einer anderen christlichen Kon- fesfion anzuhalten. Was jedoch den Punkt wegen Freistellung der Konfessions-Wahl nach erreichtem [d'rcn Lebensjahre betrifft, so verlautet, daß er in der »Mehrheit der Stimmen verworfen worden ist. Die übrigen Punkte dieses Nunciums mögen wohl in den nächsten Sitzungen, die jetzt Wegen Wichtigkeit der Be- rathungen meist bis ge en 3 Uhr Nachmittags währen, vorge- nommen Werden. Dis eschlüsse der“ Ausschuß-Kommisswn wegen der Rckrutenstellung dürften sich noch etwas verziehen, da noch njcht alle Inscructionen der Komitate eingegangen sind.

Wien, 9. Jan. (Schles- Z.) MithdaUcrn hört man, daß Ihre Majestät die Kaiserin in Folge einer Erkältung etwas leidend ist; man hofft indessen schon in den nächsten Tagen wie- der volle Genesung.

Von den in Linz und Tuln scationirtcn Pioniers ist eine Abtheilung nach Olm h beordert wvrden, um an dieser starken Festung die Anlegung einiger neurn Werke Und den Bau einer neuen Kaserne auszuführen.

Der diesjährige Karneval dürfte hinfichtlich dcr fick) drängen- den Lustbarkeiten seinem Vorgänger schon aus dem Grunde nach: stehen, Weil der gegenwärtige gegext den vor;“ährigcn um volle 3 Wochen länger dauert. Dock) vcr1pricht man sick) auch in die- sem Jahre iemléche Lebhaftigkeit, Wozu unter dm ersten Stän- den ein entprechender Anfang gemacht wurde. Bet Hofe wer- den Yei große Bälle und einige Kammerbällc gegeben Werden.

eim UnYrischen Landtage smd seit Anfang dieses Jahres die Religions- eschwerden wieder an der Tages-Ordmmq; der ulrra-kachotische Klerus hat in allen Panten eine große Majori- täc gegen fich und es is? sonach kaum cm Zweifel , daß man in Ungarn zu dem bis vor kurzem Übltck) gewonnen milden System zurückkehren wird. _

Von unserer Türkischen Eränze ward geschrieben: „Schon in früheren Berichten ist bemerkt worden, daß die Behörden so- wohl als die Unterthemen der Türkrschxn Gränz-Yrovin en, be- sonders in leßter Zeit, in eine unbe1chreibli e chlaff eit und Gleichgültigkeit vasunken seyen- Es ließen s! eine Menge Be-

lege für diese Behauptung anführen, indessen mag die muthwil-

deren Gegenkand von Seite der Mcahagm

liq- Mikhandlung, - Montenegriner die ganze Türkische Nachbarschaft ast, allem Wert

als Benseis hiexfür gelten. Es verokrcicbt keine Woche in dcr nicht der eine oder der andere Türkische Ort im ganzen albkrees der Montenegrinischen Gränze von Scucari bio“ Grahowo 'VN' SchaUplaß VM Raub, Mord und anderen von einer Handrzlx Montenegriner verübten Verbrechen ist. Allein nicht genug, daß fich kaum eine Hand zur Hinderung solchen Frevels rührt, denke auch Niemand damn, ihn zu rächen; vtelmehr muß MKK ur Sämmcj) des Islams bemerken , wic hem; e_m Türkischer Capitain mir dem Vladrka Frieden 1chlxex:t, während sein nächster Naxlxbar erst etnigc Taac frübc7- obgleich ebenfalls mit den I)"..t.renegrinern im Frieden lcbcno, mcuchlinqs angefallen worden 31? Nur um :vcntgßens_etne [Z;rzc cht in ungestörter Ruhe binerten zu können, werden dolcl)e JWT; ÖMSWMM SMW): und Nachbar und Freund geopfert, während

ein MMZ EnErgie und creucs von oben geleitctcs Cinvcrnändmß dsl" TürkischenGränz-Bcbdrdcn gcnüqce, :edem einzelnen DUNKM Sicherheit zu gewähren. Kürzlich war es aus den Capitain von PW“ qorKßa abgeschcn; man onre sch) semerPcrson bemächtigen und MLU“ AUÜÜUM- Um ihn auf de'; Räckkehr von cmem BWUSW m Ccucari aufzuhcßen. Bei diesem “Anlaß zeigte fick) die ma: dcm Türkisäxn Glciäzmuche so Wars komrasktrcnde Energie Oc“: MMWWMR'. Dem Capttain war nämlcci) der auf ihn kauexnde Hinterhalt verrathen worden, und er so der Gefahr dtm!) einen Umweg cncqanqcn; als dies die Montenegriner merkten, roa:- cs Wc jeden die wtchtigc Aufgabe, den in ihrer Mute vermuchecen VZT'l'älbek zu crforkbcn, WKS bald gelang, nachdem dieser so alUckliÉ) gewesen, zu den Türken zu entfliehen und so sein Leden zu rcxtYn, wofiir mm der allacmetnc Gramm an seinem Haus UW Hach, dic dcn 'Flamincn überliefert wurdcn, Rakhe UW MÖZUÖÜC Bcfrtcdi.unq “suchte. Aber nicht nm“ in Führxmg Und Handdavxmq dcr “Fassen spricht slch diese Energie aus, auch Mf dem Wege dechrhandiunqcn qicbc sac!) (MM kund. Scébß? »Jenbarc Falschheit wn'd vcnmzc, wknn sie nur zum Ziele süßrr. Co tr-crdcn eben von Cccime aas geacn Oekkeyrcick) dic frtcdic'céxo- srcn_Vct'jl-FxcrUnxxcn cx'rkzcllr, und solchc sogar m:rscswinbarcn B5; MUM “MUM, QUELU Til qk-xtcivcr Zcit [Mc man, daß »))?onrcncgré: ntxchc C'mtffmrc natürlich vergebens -- bemüht fink, „.:.-".“ den Bewohnern Cattaro's qczxen dae dort neu cinzufäßrcnde ÖW: 1crs'rc11c1' Un,51_lfricdcnl)ctt zx! érrcgcw Die Erkrankung des Stmc; balcccs von Oct'zcaoxvénq, "Illi Pascha, der allem noch dic Mo::- xc;::z1r-xnct' m cmtacnScdmnkcn zU halten wuß:c,bietcr dc:1I)?:-r:- ""Mrinc'xv. :!akx: AllSZ*L-"'*k axis c-Zne größere AUchhnunq ihres Wirkanqskrciscs. Der *L.:-„' :.écscs mcrkwüx'digcn MMMS, d::s bekaxxncca Dx'ängcrs dcr Chri,kc1-, dfnßc abcr W:!) nach in man; cher anderen Beziehung von wuhttgcn Folgen seyn.“

I c a l i e n.

Neapel, 23'1. "Dez. Se. *,„najcsräc der Kdnég beider Sizi- lien har “JUNG cinen TQZES-BCÜM dic unbcficcktc heilige Jung- frau "Maria zUy Sclxntzoacronin d:"; Land; Und Scemachr ernannc. Dic Marwn-Fcßcagc werdcn dcmnack, in &ckan m:!irairisc!) dUrä) Artillerie-Sai'c-sn, TDaÉZ-c-Paraden !c. gkfkkixkf. Mo.?! Oc- :raéjxt dass als emen Bchis von dem Überwtexzendcn EinflUß dcs chrUs in Reads:. Djs Sendung des Chevaltcr Vcksace nach London hat bis ]th dyn so “::vcrstMUÉ) gehoffrcn Erfolg mehr geizabr, obgleicö Lord Palmerron sclvft sch viele Müde gc- gebrn haben soll, den Prinzen von Capua zu bewegen, dxc Be- dingungen seines Kdnichhcn Bruders anzunehmm.

S p a n i c n.

Madrid, “2. Jan. Dcr mixxéEcéthc Mensaxgero wider- spricht ]eßr sörmlic!) der Angabe des „Eco del Comercio“, daß ch Minister, falls st: in den Cortes dtc *Majorxräc cx'ßielxcn, den Herzoa von Vitoria r.'cmes Kommando!“- enxsexzm würden.

Bei den Stic!“ Gcfcxixcen to? die sonderbare Ncucrung einge; führt morden, daß auch die mecn tbätigen Am:“)cil daran neh- men. Bei dem leßrcn Sricr-Gcscchte ärndcetcn fie durch ihre Geschicklichkeit lebhafkcn Beifall.

Zn Burgos sollen mehrere Karlistcn von den dortigen Ein- wohnern ermordet worden seyn, ohne daß die Behörden Notiz davon genommen hätten.

Saragossa, 2. Jan. Die hiefigen Wähler haben auf die an fie ergangene Aufforderung, drei Kandidaten zur Wahl eines Senators vor uschlagen, den Herzog von Vitoria als ersten Kan- didaten aufqeäellt.

Dem Vernehmen nach soll schwere ArriUeric nach Segura qeschickt und in kurzem eine Rekognoszirung aller im Rücken un- serer Armee liegenden Forts vorgenommen werden.

Ein Karlisttfchcs Corps hat versucht, aus Catalonien in Ober- Aragonien einzudringen, was éndcß durch die von der Regierung getroffenen Maßregeln verhindert wurdc.

Gestern wurde hier ein Karliskisclwr Anführer erschoffen.

Spanische Gränze. In den Basxischcn Provinzen und Navarra hat das Gerücht, dax; die S_paniyche Regierung da","elbsk Rekruten ausheben wolle, große Semation erregt.

Serbien.

Belgrad, J!). „Dez. (Agr. Ztg.) Der junge Fürst Mp chacl_ von Serbien hat zwei Verordnungen erlaffcn, dic qwßcs Aufyehen erregcen, und da sie im Geiste absoluter Souverainch: redigirt sind, auch Widerstand fanden. In der ersten bcfick-l: Fürst Michael der Regenrsckxaft und dem Senat: „einc Nam" nal-Versammlung einZchr-ufen und scine Thronbesteigung zn vcw künden, damit das and von nun an in seinem Namen rcqxcr: werde.“ Sowohl die :xegcntßßafr als der Senat stutzccn aewax- tig hierüber, und nach genxcimXi-aftlicher Berathun-z Wurde cm; Antwort folgenden wesentlcchen I?“.Kalcs an den Fürsten bcsciwa; sen: Da der Regex1tschafts-R«„:4) durch Großhcrrmch Forman beauftragt Key, dic Regierungsrccbte auszuüben, so könne er kler- von früher nicht absehen, als b:s de? Prinz von den Lauch- Geselzcn Kenntniß genommen und vor dem versammelten Volke den Eid, das organische Statut aufrecht halten zu oncn, adac- legt habe. Die zweite Verordnung des Fürsten Michael forda'kc Verkündigung einer allgemeinen 'Ilmncskic und Freilassung aller Verhafteten, Was immer die Ursache ihrer Verhaftung seyn mda?- dic wegen Schulden Sitzendcn nicbt auSgcnommen. Ane!) bill“ gegen hat die Regentschaft Einsprache gethan und die Nothwcn; digkeit bestimmter Gränzen des Begnadigungs-Rcchtes ?*cxvor'zu heben versucht.

A e g :) p t e n. Alexandrien, 16. Dez. (A. Z.) Der Pascha fänat wie- der an, seine Langmürhigkcit, seine Ehrfurcht für den S_uqun herauszukehren; so sagte er neulich am Bajramsfeste, dass!"

San „Ibrahim den Einwohnern von Koxuah u:)d Disrbekér Wa en und Munition abgeschlagen, obglexch fie ahn drmgend