1840 / 39 p. 1 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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7 nige Fürs! werde sich in der eésien Woche des nächßen Monats „I O , se : r r e i ch. * von hier nach Oesterreich zurückbegeven. _

Wim 23 „Jan (A Z-)- Vielyerspcecbender Are ist Til): “lch?“ Oxietäochtxlvxd Fön bbedZUtTUdedr KT?VMUMZÜ '; ' .' llcmcénewe rdur u im inru n em r

ck“ hm "“ Lehm getretene g om vollbracht wurde. Aus zwei verschlossenen Kapellen bar

in den le teu Wochen . apitalien- und Renten - Verslchtktmgk Gerellscbaft dw“ be-

selscikigk - anom: dem rühmlichß bekann- man zwanzig ülberue Lampen entwendet worunter fich

Diese A"?“ OT:.rdYJetx-KJTYFZWUL a?n hiesigen polytechniscven f zden, die je ein. Gewicht von 55 PÖ- Silber [)WM- Die * ***" Prof“ “;o,- Salomon, und ckck" uch in sechs ver1chiedene Uebe scheinen bes dem Raub verscheucht worden u seyn, indem IMM“, don denen die fünf ersten die Vcrficherung von sie bei emem Gnadenbild schon das davor beßndkck)? Glas kk“

brochen hatten, aber den sehr reichen Schmuck desselben un Z- Der Poli ei is? es bis ]: tnicht gelungen, dre Frevler zu entdecken. - ie letzten Verba tungen haben der Po- li ei so vielfachen Aufschluß über Vcrbrechen gegxbcn, daß in FINL? derselben bis gestern bereits über 390 Indivtdum, alle zu de? niedern Klasse der Bevölkerung gehörtg, eingefangen wurden.

Spanien.

Madrid, 25. Jan. Heute früh ist ein Courier aus dem Hauptquartier des Herzcgs von Vitoria hier angekommen, über den Inhalt der von ihn. überbrachten Depeschen verlauter „noch nichts, indeß wollen einige Personen wissen, daß dieselben dae of- fizielle Anzeige von dem Tode Cabrera's enthielten. „_

. Herr enry Southern, Attaché bei der hiesigen Englqchen Gesandtscha t, begéebt fick: nach Lissabon, um dort als Leganons- Sccrctair zu fungiren.

Seit einigen Tagen befindet sich Herr Ouvrard hier, und

es fehlt natürlich nicht an Muthmaßungen über den Zweck seines

Hierseyns.

ZZZTUXIKMMUM, theils für den Fall des TodeS, chend nach Ablauf einer beßinzmxen Zeit_, zum Gegenstande habet), dae sechste aber eine wechsclreingc Verjorgungs-Anstajt durch stesgende Rente ist, sach ]cdoch nicht allem durch den germgen Betrag der 3" machenden Émlage (20 Fl, C. M.), sondern auch noch auf »mderc den Zweck der Anstalt fdrderltchc Art von der m:r„der bicfigen Sparkasse vereinigten Verjopgun szAnskalr unterschctdet. Das Grund . Prinzip dieser neuen ms_ cbezt.get1'xc_e11_cn Unikat! ist die Wechselseitigkext, und m_ diem“ Hanstcjyt. qc ne dre erste Anstalt dieser Art in der Monarch“.- D:; bereits „veskchetxden Lebens-Apsekuranzcn sind Actiey-Vereme, bn denen dee Gewmne und Ueberschussc unter die Acrwnäre vcrthnlt Werden. Zum Muster diente hierbei die seit mehr nls_etnem „halben Jahrhun- dcrt in Enqland bestehende eqnitabie d'um-tz', dre bckanntltcl) fich etncs ausgédthnten wohlbegrfmdecen Kredits erfreut. An _der Spi e der Gesellschaft stehen als Protektor und oberster Letter dcr Oma“: und KonferenzONiniücr Graf von Koloivrac, jveiszer sck) den Präsidenten der Hof-Kammer tm Münz- und Bergwejen, F:“:rsten von Lobkowih, zum Stellvertreter erwähne. w w:o als Pxästdcnt dcs ieiccnderx Dircxtoriymd Hofrath Pcyxß , dety der htefigc Bürgermeister Qzapka 1udskaturrt rst. C'in Ausschuß von sechszig '))?iegmdern, gewählt aus allen Fächern und Ständen, rcpräsenn'rt die sämmtbchcn Interessenten und steht dem Direkto-

rium als Kontrolc zur Seite.

' 1. s' br. Am 2]. v. M. wurden die längs den örterungen haben die' iuister_ |ck einstimmig für “die“ bschaf» FlüffJÉYwaqaöÉa und Zwittawa gelegenen Vorstädte Brauns fung dss bisYrss-efolgtxn unhetlxojgzn “SWX? YZeZd21É1vZII * ls um diee eit un ewöhnléchen espro en. a neue unverztgt m. r von einem eben so furchtbaren a s 8 g Festeht in Folgendem: Die Erhebung der Abgaben gefchuht fünf;

5'" ' 'n' überra“ rund & rlich bedroht. Nachdem ' , TÉeZLTdKeYF-edie TmIKran-tr FIT!) auffallend von 16 Grad :iqhin durch dte Beamten der Pforten, Welche den Namen * al).-

“* 6 W rm über e an en und ein starker Regen tldar (Einnehmcr) führen. Diese Beamten, zu denen_nur Per- FiYÉtrFefn war:“;urd? ank'Z-ksfet? i?! dIr vierten Stunde Nachmic- so'nen von anerkannterRechtlichkeit und Une:_x;enn11!5jgkext gxewählt mak, am Schwarzawafiusse ein Abgang von Eisablösungen be» xverden, beeden fich'zur Emsorderung-dex Ab abenm dlc 'Yrovm- mérkt, der jedoch nicht bedeutend war, wobei das Wasser eher ken oderDri rakte. BetderVerthetlungdernga cnzvird mit vergröß- * - zu fallen , als u steigen schien. Dieser kleine C't'sgang “dauerte, en Btlsigkettanxrkx geggngen,so daß kemeProvmzmehrzuzahZen .' « ohne das Wa er merléch zu schwellen, bis gegen 7 Uhr Abends„ pat, als die Hülssmtttel shred. Bewohner erlauben, dagegen nnd '" um weiche Zeit der förmliche Eisstoß eintrat und der Schwarzawa- aber aulch die Letzteren veryßechtet, ahr Vermögen genau anzu- fiuß seine Ufer zu überschreiten anfing. Nun drangen die Flu; ,xgeben, mdem theils nach dtejen,'theils nach den Untersuchungen

so ' daß ,der Behörden die von jedem Emzelnen zu zahlende Abgabwbe-

rührt ließen.

.._ _ck“ - "“""“x, * „„ , ck * 4. _ ,

Türkei.

Kon La'nti'nopel, 7. Januar. (Journ. de Smyrne.) Einer der Hauptpunkte des attischerifs vom 3. November, nämlrcb derjenige, welcher von den bgaben handelt, ist je t von der Pforte auf eine definitive Art estgescht worden. In olg: [an er Er-

ewd nli er S nelli keit vorwärts ' .

F:? LUkangNaxyrschbereitschaUe gHäuser der Fetersburg- stimmt wird.. Es werden zu-dreßm Zwecke m jede Provinz des

qaffe in Wasser standen, welches sogar über die Cbau ee strömte, Reichs Regacrungs .; Kommtssarun gesendet werden, um um

imd zu einer Höhe von 3-5 Schuh in den Häusern MWJM- )Jolközäshlanch gnd AbFäsFY'? !?“;d ?:?TZFUKleYTWZUJYFFÖ .'. d' ne Ebene wischen den or '. u die em wcmgen e e m

Um Uhr des Nachts war ga z , „Baschis ernannt worden , denen noch eine Anzahl Gshülfen bei-

städtenDormcb undDdrtfrdßl und derPererburgga c berqixs dermaßen überfiuthet, daß auch am Ddrnrößl die ersten Häuser 1chon unter Wasser standen, und die Finthen, durch einen fortwährend hefti- en Sturmwind gepeitscht und m Wellen gehoben, gischen xvahr- ast einer tobenden See. Nicht minder gefahrdrohend „über1ch_riec aua) die Zwinawa durch den ebenfalls eingetretenen EYganq xhre User so , daß viele Häuser durch 24 Stunden falk _eayey Schul) ,_ hoch unter Wasser anden. Von Sexten der PolcznnDrecndn ; - wurden im Augen [icke der Gefahr an allen Punkten soglexch die zweckmdßigsken Verfügungen getroffen , welchen grdßtentherls * es zu verdanken ist, daß bei diesem so unversehens und schnell

- ' * * lb vrlonin. . emgetretenenElemcnmr-Eretgmssekein,))ämfchene cn, e, re I Z ;n'gcn Werde: . _-__ Die Ykinzessm Mihirmah sey nämlich bereits Schwetz. zam 2,Iu1j1838 mic

_ ode abgegangen. Liestal, 24. Jan. In dem Prozekt des Geseses über die , _, Aufstellung der reformirten K. Behörden wird als oberste Ku'- :*

gegeben werden. Der Sultan hat befohlen, diese Maßregel in

,der für en Zeit aus uführen.

MZF“: Franzdfikche Blätter haben nach dem Nouvel- iste Va-udois berichtet , daß die Prinzesfixt Mihirmah, Schwe- er des Sultans, im Begrqß sey, eine Rufe nach Loydon anzu- exen, um „der Vermä lung der Königin Victoria h_eczUWohnen, - von da nach der chweiz zu gehen, ohne Parts zu berüh- n,“was die Prinzesfin vermeiden wolle, wegen der Spannung, “' _“ jetze zwischen der Pforte und dem Franzdsschen„Kabinet rrschc. Das Journal de Smyrne macht bemerkltcb, daß “' se Nachricht eines einzigen Umstandes halber, slch nicht bestä-

Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 5. Februar.

,. chen-Behörde eine von de_ng Kirchspxengei ausdixen “rcforxnirtxen ; “Äs an 'tdauer Ad gang Zeitdauer Einwohnern frei gewählte Synode festgestellt,- dte xtc!) xährltck) cm; L „Im 9 ZYX“. von ;;, ! M *. mal vcrsamtkeit und der bedeutenZe Befugnch cTangerämkxnrSle, B e , [ ; ". „e. | M P o t s d a m. », ., . „B. kirchliche Gesetzgebung, Cinfd rung von“ "* )xn- un u,; * a _- " im 8“ u ! Mer ens . _ KüMrn, Beaufschn ung der Regterung. *- Am dtm warenIZZe Uxmlö Uk" Mv-ka :: __ u l' 12; k) Mmng" __ “5 Aus:“chüsse der katho ischen PfamGememden vexsqmmeßc. ' *te 2 " Nachmitt.. __ 45 _ 4; . Nachmitt. __ “2 & es heißt, wird von denselben Aufhebung der Lebenslängl:chkc1x_dcr . 6 _ Abends 1 __ _ 74 _ Abends 1 __ * PfarrsteUen und Uebertragung des Wahlreckyts vor) dem Bnchos _ 10 _ _ 59 _ ", _ _ " _ __ uud Regierungsrats) an die Aktiv-Bürger der Gememden verlangt. ' . zuxwéirtixe- ßörxeu. -I tx" [ ' c't! - ' „Kannekäam, “2. l-"ebru-k. _ ' Rom- 25“ IM" (A' Z") D““ früh“ bestmm" gewesen' Wieser]. «irm. §--tm1a 528/4. 5% (so. 983/4. ino: 8.11. -

» ? «»... ; „.',-. «» :ck";

* . * Konsi orium Welches noch vor dem- 3. Februar, den_1 «zahtescag &“ M'. 23,3“, _ der TYronbe, eigung des egenwärugen Papstes, zuxammenberu- "“

Z fen werden ollte, ck| vers oben worden.

.Xntyuerpen, !. B*ebkuu. Jiml. 71,7“ Reue Kn]. LFU, (Z. k'r-nkkurc .. M., !. k'ebruox. . (denen: 5";„ Me!. 1083/4 (Z,. 4“/., 10074 b. 2'/-„"/(, WM; 6.

1.90“ zu 500 171. [“'/.. m. [„so-- an 100 [71- ., äm.-§cb. 727/, E. an. ***/„ zu]. "!A/, (3. ['a|n.l,oon "U.. 71. 5,/„ I...". zm. 8-5. 8. 215% non, sey,. 521/ _.. Titeubabn-zccien. Zt.!)ekuum 375 Z:". Serum“ kek!!!“ US!“ 505 kt. 110. linkes User 345 Zt. Ztr-fnburg-vml "0 Jr. ]brelnuxo'l'o-w. -. Zambke-Ueuu -. [.zip-ig-Vmaen 97 6. ]Éölu-zacbea 81 6. (?oaqv.-€enkn]e. , kl-mbukä, 4. kebruu'. Znuk-Qnien 1706. [“Tag]. uu. !!!“/,. kana. ]. ['*ebtu-r. . JA„ kenn tin coat. 112. 40. 8%, sin Your. 81.13. 5% Weyl. tin com“. [W.W. 59/9817». [lente 26%. i'aun'e WZ“ IM, l'orßN'/;. U'ien ]. Februar. 50/9 Ilek. 109'/*- “(,/0 ]U] 5/|.. :v/v 827/l' 21,2o/0 _- 1./0 _"- Ü-uk-Qctipu 1710. Qn]. (so [834 "()'/2. «Ze 1839 !!"-"*“.

Zerliner Zötoe. Ven 6. k'ebrutk 1840. „*chU'c/aer koxk/t- uné &'“ä-Courj-Sateek

Meteorologische Beobachtungen.

Raw einmakign .

1840. [ Morgens Naazmiuags ivends L 5. Februar. , 6 un. 2 Uhr. 10 Ude. Beobaehtung, “Luftdruck“. ....... 330,95““vat.]380,44““Var.[331,14“'Par. QutUw-krme 5,5" N.

L 1»ärne1,4“ N. + 5,3“ N. + Q,!" R. Iwwirme ],n" N. **Tlch-pun;t ...... T 0,3" N, + 3,2" N. + 2,5" N. Vodemoäemt 3,09 R.

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„ck" [ nrikséfé'fUÉ'a-t. kn[ mm. ona. ÜQ-Zebvlü-Ucso. !*j 10-4 1,4 ; ")': 3/4 “Kt.,“ [*fg-("ok '*Z '"" 191,7.- pr. [::-“1.05143. 4“ ];“ 3'53 . “(25/8 “,...„ «„ :; l')3'/4 1023/4 _- !"rkuxö-“b.a Zoe!- “:::..-4 ' “*** Uu.--.kleum.äo U *- 'N'/4 !(ufmikk. "[,-jg. !! - 1013/4 koblnbebe “_ ad luA/x - "eum. Irsmtay, ,. "'" ]0'3/2. ""'" ..ck :|".- o-et. 5-.ae.0m, * |04'„z 10354 .ek.4 &ck&" “3/4 -- . lönix-l-. oo. 4 "" "' nora ;! marco. "' 215 """" .").ü'fk elo. '" Rev- Uukaten "' 18 *" _

ano. aq. :," "" MIZ krieanomo'or “* 127,13 ]2',', kau. Co. in “kb. " 47 - ""' z-a. Mamiw- "'m-tp. k'k-mal-r. *" *** ,: :():J. len '- 8 “['U- ; :"]: I'M: . [' |. . 4 "- () [)|-[mum _ Uros“. o (|!) _ , '*_-___ : ;;kk." „;;-ki ec/xask-Cauxa. ! nn“.- “M. zmuenl-m .............. 259 |?|, kun "[I,“. Uk 1xz clo. .............. 250 k]. 2 DU. , 1-50: nuovo!“ ............... j!) Uk. Kun '305] ]Wz/z aa. ............... 300 m. 2 m. 150". [4975 l-ooclov ................ 1 1.52. ! "!. 5 2] ' '. -- k-klt .................. Y!) [kt. 2 5". "*"/']: 79“ ';“. , «in- in 20 lt ............ 150 x:. 2 du. 10-7-4 «7 zq-bukß ............... QF) Tl. 2 "|.. -- “)| ,. 12mm * ................ uo “rm. 2 die. 99'/a 90%, [„eiptbj ................ lik] “kk! ] “l'as- -- [W;U kr-omon .. »1. «7, ......... 1511". 2 ble. 102", 101 /, [*kUkÜ-ukß .............. 1111 kb]. 3 "ock. [ 23/4 --

Dunßsänigung 91 pCt. 82 :(!t. 86 pCt. AdeÜnKung ",um-“Jus. *Wencr ........... beiter. dener. dakvdrittr. Riedetswlag 0. „Wind ............ OSO. O. OZO- LIam-mocdin4.6,4“ ' *Wvlkenzug ..... _- OZ O. -- ! + 0,9 “.

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Tagekntitttl: *K0,sl'"var. + 3,7“R... +24 IN,.- 86 761. OS!)- _;oß

Königliche Schauspiele. * Freitag, 7. cbr. Jm Opernhaust: *in 3 Abri», Muxk von Auber. (Herr

nal-Tanzz „1-7 goniscven Bauermanz: ' Sonnabend, 8. Febr.

„1,3 .[ol'a Kragonuire" ausführen.) „Im Opernhau e: Der

von A, W. Schlegel. Sonntag, 9. Febr. Im Opernhause: , Oper in 2 Abth., Musik von C. Blum. Haemus: . del, komisches Ballet in 3 Gemälden, von P; Tagliom. Im Schauspielhause: ) in 2 Höch, von (Zi. in 3 dt ., von . cvrsent. Mothag, 10. Febr. Im Schauspielhause: nach der Mode, Schaujpiel 'm 4 Abth., von C.

Königsstädtisches Theater. Freitag, 7. Febr. Der Traum ein Leben. Möhrchen in 4 Akten, von Fr. Grillparzer.

Sonnabend, 8. Febr. Der Vcr1chwmder. _ ber-Mährchen mit Gesang in 3 Akten, von F. Rarmund. Sonntag, 9. Febr. Zum erstenmale Medtrholr: Hochzeit des Figaro. Oper in '.2 Akten.

Béramworuiayer deacth_L§_rx1old. * Gedruckt bei A. W. Hayn,

Der Z'Zerzog von Bordeaux wird hier morgen odeyü-bermor- ?en, von eavel kommend, zurück ertvartet; em Thul mms Ge-

otges ist bereits heute von dort eingetroffen, und man sagt, der *

10/0 25'_/2 (i. ["Bank . Qctien 2055. M3. l'artial-Mpl. -.

..., , „,...-.....- "3'7 ! "*** ***-__- *I: !

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:x * . l ! o n. . . - . Z Bekanntmachungen. Joxgmyxédydu'socneta? [so Fieldtwavon denselben etwaxvqr dem mu Laud- und StzdzNITIZFÄÜFbY- K!? Polizeili e Bekanntmachung. zurüégelasenenunbekannten ErbenuudErbuebmer,als: wu!) bk! !le kt;i "!!-lsMQkakeserQ oeldtn, “wi.- 4 - slm mn d. M. | das nachftehend näher besen!)- [) Johann eiuréch Busche- M von VW Ick" dk" TMM": "„Best ? c:!" den |ck [. n-ürmdeu näch. ". * ; neu Reitpferd hier von einem Raum geßovlen. 1868 von euenburg im ReßkekUUSZWezirkMa- MAMER“ ::“ .?“de gwauge uns dem Fm“ » "“ :*.ka «m;... “ck"* ÜW'KAÉWWFM“ «“*“- ...;-,.“. :::.§,ch-;::-*.-;-::'.kc:*-.-:.1' xxx.» . .

und en na cut,“ wet e u e a eu : : ,esang . * - u u .)-

Sewesea, weite? untenanskgeben i . J von“ MZR aus an seine Mutter . naépmaw “i:: arZeMtsdlkyde: ck2qu dg Stadtgeri ck-

eveliazte Organiü Goebel in m. Hebrau. ges !

Am GeLenke befindet fich eine kleine Narbe. Das Pferd“, » [md

Das ferd ist eine braune Sum, en listrt, zwei , t «„-...".»- bis drei oil groß. bat eine iemlic? starke !, ißarke ben. seitdem aber keine Rachncht geZebeu * - * . E “0 i c t a l , E i t a t i „„ Mähne und Schweif.__Da lbe st 7-8 "c:? alt. und tlsen in unserem Deposnorio efind1iches AU die'enigen welche an den Nackzlaß der am Der linke Hinterf'uß ist bis“ aus*das Feßelg wels. Vermögen circa 36 ;yxx. &"an _ ." - '.- Mm" „_ _ )" *Demgstn M|" - 2) Yelena Schmidt, dae im abre 1-84 ge rne "fm. Wackenroder, Sophie geb. Nie-

oamr deo Einwohners Schmidt zu R M? oder sonstige Anp

selbst ist skb! ruhig und niche_ eu.

*Allgemeirxr-é-Anzciger für die Preßßisxhen“ Staaten.

den 22. Ja!! ['Es

Zocietätxbouse "“a-|W". Jubyyeejc :. 11. O., (Len ]. [**ebt'nar 1840.

Zrawi-Uerxiobekun a-Lenllzcbast.

.___-___-

A-nzcige ür „Kapitalisten.

Dex Bruderkuß, dramatischer Scher Hierauf: Der Fabrxkant, Schauspiy

Blum. Hier- auf: Die Leibrente, Schwank m 1 Akt, von G. A. v. Mattis.

Fra Diavolo, Oper Camprubi und Du:.

Dolores Serra! erste Tänzer des Königl. Theaters zu Madrid“, werden nach de;!r ersten Akte der Oper den Spanischen Natio- Cack-ucna" und nach dem zweiten Akte dcn Ara-

, Kaufmann Üvon Venedig, Schauspiel in 5 Abth., von Shakespeare, überseu

Bergamo , kotüistbe Liebcihäm

Dramatischci (How Engelhard;

“M“ [“ dder iefi cn Kdm' [. Bühne: Rusian als Gastrolle. früh“ ug h g g “Origtnat- Zau-

Die Musik von Mozart _

als eine ausaerorcLenejiube betravbtet Wk- ä-n 30", um] bitten ergebenxc, xirb xu äoxxolbm um genacbcen “!*-ge, Purmin-gx [i Ubi", 1a (19411 bierseer güUguc eiutimle-a !.“ [)ie Uanpc-Virecti-m cler Jagelxclmtien- umi Uodüijk-

Zaonger. 3103-61". 7. [(Z kor. !“. Winterkolä

iebengebirges. an dem schön:

. x ck des benen Warpe wm- MFUÉUFÜNDX Preußischen Rbeintbals, auf freier

küche haben soUten, Zn durch JW,. Umfankx U *

.an circa 600 Th

_ v rkau n, außer mehreren kleinmn Gütern. “nd 5" c ft und Werth au “ckckan

g." . . Allr Bestanklbeile sind in einem vorzüglichen Bau-

*“ "4: sl : w rau'n, m': Band r.- wakde, wem): ck““kut abre [806 mit ! fi-NÉ“ .. - , - - Z . mDexxndSTFL MattYeäejÉteJFbü eln verleben, 1123er seven Trappenfiaus iv?" Heimat!: ::"me wd werden-hiekddlxkß) ":rßklaYl'Zisorl ze "Z! B*** “W Land: und ngu: m herrschaftlichen ohu- und :.] ; i m lag eine Chaberaée von wei em Ka mit, in den seitdem keine Raaxklcht v'on fia; gegeben hat das » z 10 Uhr vor biestqcm Her. o*ßii,chcn Amte Ockonomn-(JQJuden, bestehend- - “KZ ' ckckck mit blauen Blumen geflickt. Das“ erd trug Vermögen dersetbenxmrägt circa-W“Ty|c.); ,; Mor en T mm; bei Strafe des *usschluffes an: 1) AnGebäuden und umge- ".? - ' "e T e'ne mit d“ ' Leichen riemen ;) JriedriQGottüebGrowe, der bis 1! sek"! ang “.“" ' - ' - ' benden GWT" ------ IMJ-U Rlb-WFL- - k . eim chwar k ( eks I , I - - ld und sich über kte Rechtmäßxgkeit cka An - * " nem OWÜWU' 7 , am DD:.MM 17,5 “folg!“ Großzävngkmbek “nue m'“ ü'eud auékzuweiscn 2) AnvorzüghchemAcxerland 80 : .. . .. . '““?I . . "Ö., Unbekannte, dem das P? zum Hauen über- daw,“bicskakk vormaligen Iußiz-Magistrat be."? "“'" WH.- 29 Ramme .J.-g) » * 3) A" desslekxk'?" Wik?" - W ; “* : “* * ** 7? ? geben “vat, soll einige Zwanziis “„th alt.l„ims'tklétl Sstcß: FéanUmngxesstTHY:?Ftaxer FYMYTi szzv , WI::ic-gl. Bräu'üscbw. Mues“. Amt daselbst. 4) ZYLFSILWMMU ein: 20 . .L ' ,dt_ mrenau- en ner otoen e __: «„, *e- - ........... :----- J( H * ""' * '“ m Gesichts un m eme g " * lr. betta !; '“ *** “. ' 6" Bu "' *" s' 5) An Waldungen ...... |W - “- : *- * 2 , +.

' . ebru : 1840. * 6 , - “muniMu'KöMIédeoZzeiF-Prä'cZDdit-m. werden aufgefordert, sé) innexdatb 9 Monattk, hä- v. Puttkammer. -

F. , . a, an de Km“! etriseneu Hosen und mal , „„ , - * i- KÜS M:... KMW»... tdikltidn gewesen sev» - .! *) JUMW MMU" '*'"- "Ws'u" "“ ** n .! k a v' u t m '- b " " “- ' : “Y detmänn wird vor dem Maus: dieses geßohknen gesellt. welcher mch_Angabe seiner Wußte !. l 1 "'i!" "m „f „"e Roscimmungeo' «.. U- 15 ' ,!" V des mit derAnfforderung gewarnt, von den etwa veredeliaztmkamk “s' " SQMU i' .?sz ; (jeg Ungel-cb:ac1en-*una äek" , & bereits bekannten oder künftig fia) ergebenden Verdachts: 1825 mit eme. N" ck?" Was- von UU» ““ "Z ***“: Ugböizßßnnsl-Zcumz *" „...-...;." WM." M?“33.?§«H7Y§T.WTT MW*.?z»r....?."x?.»x7x;» .. .; ... _ ekbescßw ua des we , * , _ , * . 'em-icberun x-Uereine bieräurc- ('m-unt: , H 7 besteht m circa ! Kbit) y „m, ,n,“ „;,-„o.g.. ,xmöjmucb .5“ Z,-

tefieus aber in dem auf " x

yon 1835 betiobon,«sch)aftlichcu Wohn , in einer durch V

Ölichen Reinertra , qurähfi

s(x'enokzl-sekxojnm- Pr. Cour, ben net.

«. 16 um! 17 und Kultur:3usandc und gewähren, "ckck- dem dem or; ge und A

n-

un Ge end, einm durckpriu- auf circa W .:caler ere Auskunft ntheüx auf

Lung tierselbeu am 2. Mär: (1. I., gleic-bxejtjx portofreie Briefe HM Notar Fier in Köln.

Preußisckze Staats-Zeitung.

Allgemeine

-----_--.--

n a l t. Amtl. Nachr. I h

Nusa; u. Pol. Bevölkerung des Reickxes.

Frankl“ Dcp.-K. Zoll anf LeinewGarn. _- Farjs. Steilung des "Ministeriums. -- Strafmxid. VianauiI und * arbes'.- Vcrtyeidig. Guizot's L*. I. d. Té-b. u. Sebastianss o,o. Revue. --llntcrgcg.1ng. Dampfschiff. _

Großbr. u. Irl- Sir "J“. Hvbbonfe's Erklar. uber Dosi Moham- med. «- Sir R. Yekl's chcrk. über d. Engl.- ranx. Allianz 11. den Privilegien : Streit. -- Animostät dcr mini» cr. Presse gegen “rankt.

B?!» Bcricbt über den Bela. Zank. -- Biltschr. um Erhaltung der Fla.u. Svrmbe. ,

Samo. n. erw. FernrrcKlntwcrtcxz dcs Retcbétages. *- Die Hos: partei ist beimAdel: nnd Burgenét. m der Mindcrheit. - Brannt- wciu-Vcrminderung.

Deutscéve Bundesst- Handels-Verkebr.

Evan. Wahlen. .

("Inland. Bromberg. Statistisches. _"

Wiss., K. n. L. Die Mösersäycu Soiree". --- Vcreiu mr Bteuen- zucht in Bunzlan. -- Bericht aus Florenz.

Leipzig. Prcß-Angelegcnb. -_- Hamburg.

Amtliche Nachrichr_en.

Kronjk des Tages.

Se. Majestät der Köni haben dem Obcr-Förskcr Paersch .. Klepzig- im Regierungs- “Wk Potsdam, und dem emeritir-

tea“. Kreis-Phyfikus, |)--. Wol" zu Kalau, den Rothen Adler- Ordcn vierter Klasse zu veyleihe" geruhr.

Se. Majestät der König haben dem Grafen Joseph Gott- hard! Schasfgotscl) hiersclbsk u gcha-tcn Zcruht, das von dem Konvent des Rittcr-Ordens ohanncs dcs TäuferI zu Ie- rusakcm ihm verliehene Ehrcn-Rittcr-Kreuz zu tragen.

Se. Majestät der König haben den Land; und Stadtgericht!!- Direkcor Bock zu Lübbecke zum Direktor des Land- und Stadt-

*crichrs zu Hagen zu ernennen gcruht.

*.*-._..

Sc. Königl. Hoheit der Erbgroßherzog von Mecklen- burg- Strcliß ist von Ncu-Strcliß hier eingetroffen und in den für öcbstdenselbcn in Bereitschast gehaltenen Zimmern im _Kzntgl. chlosse abgestiegen.

Bekanntmachung.

Bei dem h_euce Abend im Königl. Schauspielhause stattfin- denden „Flora-zcste“ wird, wie gewöhnlich, die der Charlotten- straße zunächstdefindliche Thür in der Taubcnstraße far die Kd- ni lichen Hos-Equipagcn vorbehalten. Alle anderen Equipagen fa km von den Linden her in ununterbrochener Reihe entweder

a) durch die Friedrichs- und Taubenskraße bei dem gewöhn- lichen Cingange zum .Konzert-Saal in der Taubenskraße,

oder , '" durch dic Charlottcn- und Jägerstraße unter der Freitreppe ,bei dem Emgange zum Theater vor.

*Berlin,

"**,-1 . . . 3D“ leergewordcnen entfernen sic!) ohne Aufenthalt über den '

Gendarmcn-*.2arkt in der Richtung nach der *))?arkgcafcnstraße hm. Das Abholen findet in umgekehrter Ordnung statt, und

müssen sui) alle dazu bestimmten Magen anf dcm Gendarmen;

Markte, ostwärts vom Könéql. Schauspiclhausc aufstellen. Bei der u erwartenden großen Zahl von Wagen wird den .Kutschern

die srengskc Folgsamkcir gegen die Anordnungen der xvachthaben- I das von einigen "Männern gewünschte Resultat haben.

den Beamten, insbesondere auch das Vermeiden jedes unnüszen *

Aufenthalxs und lauten Schreiens, bei Vermeidung der bekann- ten gesetzlichen Strafen und nach Bemandniß sofortiger Verhaf- tung, empfohlen. ' Bcrliy, den 8. Februar 1870, Königl. Gouvernement und Polizci-Präfidium hiestger Residenz. von Loebcll. von Puttkammer.

Zcirungs- Tachri'clmen. A U 8 l a n d.

Rußland und Polen. ,

St. Petersburg, 30. Jun D' B - - evölkerung Rußlands in 53 Gouvernements und Provj „; . „. .

liche IÜÖWÖOUOU. nzen zählt -),WUMH.) männ;

völkerung, w erhält man an 32 illioncn Bewohner.

Rechnet man hier???; die stärkere weibliche Be: ? Fügt 5

man 543" nun noch gegen ***/“3 Millionen Bewohner im König; *

reiche Polen, ll“*:; Million im GM_ Ü" “. 2 Millionen Transkaukasicr und BFHoZTexthöRcréYM-YRZ“atx;

im nordwestlichcn Amerika, über eine Million requlaires Militair, ? zu Übernehmen.

cndlich an 11. Million der innerhalb der, ' '

wohnenden Kauxasncvetx Bcrgvölker- so stencYäéntÖ-“eeUQZDertYÜch Rußlands auf ()?. Millionen Individuen. Sie machte bei un? in den leßten Jahren exstquxende Fortschric ?; so starben im Jahre 1837 im Umfange dcs .KaUckkküükss ] */2 Mi éonMenschen- geboren wurden dagc en an 2,“-00,000. Die Zahl der Geboreäen über- traf die der reichsten Gouvernements in Rußland gelten Pultarva und Oren-

burg, für die am schwächsten besetzten Olonez und Zeniseisk. ' Frankreich. * Deputirten: Kammer, Sitzung“ vom 1. Februar. Nachtrag.) Vor Beendiuung der [)en-tagen Sißun ward errn _Bresson noch gestattet, eine Wort an der vorigen esfion eingerecchte Proposation in Becrcff des Zolls auf Leinengarn zu entwickeln. Er that dies unter dem anhaltenden. Lärm der Ver-

sammlung, die nicht zur Ruhe gebracht werden konnte, ob leich der Präfident es an Ermahnungen nicht fehlen lltß- Na dem

erstorbcnen um 900,00!) Menschen, Für die volk- :

Sonnabend den Firn

M

Herr Bresson die Rednerbühne verlassen hatte, "zeigte fich der

arzdels-Mjnister auf derselben und erlanqtc Gehör. Dic _egaexung, sagte er, habe versprochen, eincn Gcsclz-Cntwurf über dae Lmnenfxage vorzulegen; dieselbe werde jci'zt m den Konferen- Xim- dae zwsschen Englixchen und Französmben Kommissarien statt- nden,“ geprusc. Die Uncerhandlungen näherten fich ihrem Ende u_nd dre Regterung habe geglaubt, nicht durch eine Elle, dic völ- [lg ungerechcsertigt erscheine, Untech'andlungm gefährden 3" Wk“ sen, die m dem allgemeinen Interesse des F,?andcls eingeleitet worden_ wären. Es wäre gewiß sagte er, be cr gewesen, wenn man das Vorlegung des Geseh-Éntwurses abgewartet hätte, da dze parlamentartschc Initiative, auf die Details in den Zoll-Ta: rtfe.n.angcwendet, g_ro[se Uebelskände mit fick) führen könne. Der Mmeßer exsuchte !chließlich die Kammer, jenen Vorschlag für 1th mcht m Ueberlegun zu ziehen, sondern den baldiqsi vorzu- legenden Geseß-Emwur des Minißriums abzuwarten“. Dies escbah nacb emer kurzen Debatte mit [55 gegen 135 Stimmen.

ccse Verwerfun der Bressonschen Provofition machte einiges Außehen, da ste xüher vielen Anklang in de'.“ Deputirten-Kam- mer u ßnden scham). Sie bezweckte eine kräftigere Beschühung des lachsbaues, dsc durch einen höheren Zoll auf das auslän- dische Produkt erreicht werden sollte.

Paris, 2. Febr. Für den nicht Eingeweihten mußte die gestrige Stkzuyg der Deputirten-Kammer ein seltsames Schauspiel darbxctcn._ Es herrschte eine ganz ungewöhnliche Betvegung in dcr wust jo ruhigen und theilnahmlosen Versammlung, und man „konnte daraus mit einiger Zuvcrficht auf die Verabredung zu ergend einem parlamenxarischen Handstreich schließen. Dem war in_der That so. Es rollte nämlich Bericht über eine Birtschrift erstattet werden, die sach aus die vielbesprocbenc Frage wegen der Uebern'agdarken gewisser Aemtxr bezog. Man wollte béi dieser Gclegxnhett den Großfiegelbewahrer zu Explicationen zwingen, und dtcse Explicationen, ko schmeichelcc fich ein großer Theil der Kammer, sollten mit einem Tumult und einem Unwillen aufge- nommm worden, die Herrn Teske veranlassen müßten, unmittel- bar nach de-r Sitzung seine Entlassung einzureichen. Die Hoff; nung. auf emen derartigen Auftritt Ward indessen vereitelt, da es noch xm Laufe der Si8ung durchgesetzt worden war, daß der Bericht über ]enijtcschrift vorläufig nichterstatcec wurde. Herr Teste hütete sich auch, dre schon bekannte Organisation des Staatsraths weiter zu erörtern und vermied dadurch bis jetzt jede Gele enheit zu tu- mulcuacischenExplicationen, die zwar nicht ausYleiben werden, aher doch, wre es scheint, so lange verzögert werden sollen , bis eznige der wichtigsten Geseß-Entwürfe und namentlich der Dota- twns-Entwurf von der Kammer genehmigt worden sind. Bevor nicht daß Frage erledigt ist, dürfte die Bildung eines neuen Mi- mstexcuxns unüberskeiglicbc Hindernisse darbieten, da Jeder gern den " tgen Ministern die Auötragung dieser arten Angelegenheit üderw en, und einen Gegenstand beseitigt seJen will, der leicht wceder zu einer_neuen Auflösung führen könnte. Deshalb glaube man auch gewiß, daß, wie stark oder wie schwach ami) das Mi- nisterium seyn möge, vor Erledigung dieser und vielleicht auch der Rentenfrage, kein Versuch zu einer *)]?odificatt'on dcs Ménix steriums gemacht werden wird.

Herr Dugabé, dessen Jnterpellationen gestern von der De- putirten-Kammcr nicht gestartet wurden, hat. heute nachstehendes Schreiben in die hiesigen Journale einrücken lassen: „Die Kam- mer hac sies) geweigert, meine Interpellanonen an die Herren

?inistcr-über die d(utigen Ereignisse im Arrit*gc-Dpartcn1ent zu vernehmen. Dieses Vergessen aller Präcedenz-Fäile wirdxniciu Ls ist immer Zeit, Rechenschaft über vergosscnes Blut zu vcrlangen,

- und ich verspreche meinen Mitbürgern, dic nächste Gelegenheit

'n er reisen, um endlich die volle Wahrheit über seltsam entstellte haxachen auözusprecben. Sex.: Dugabé, Dcputirtcr dcs Arri-*ge-Departements.“

Der König hat die von dem Pairshofe gcgen Blanqui aus- gesprochene Todesstrafe in die Strafe der Deportation vcham delt. In gleicher Zeit hat der König auch die Strafe gegen Armand Barbds, dessen Todes-Urtheil in lcbenslängltche Zwangs- Arbcit verwandelt war, ebenfalls bis zur Deportationsftrafc gc- mildert. -- Diese Art der Begnadigung bedarf einiger Erläute- rungen. Man erinnert sich , daß Herr- Dupin bei Gelegenheit der Adreß-Debarten dem Zuskiz-Ministervorwarf, die gegen Bar- b--s verhängte Strafe nicht “ausgeführt, sondem dieselbe eigen: mächtig in eine bloße Gefängnißstrafe verwandelt habe. Wahr- scheinlich hat sich der König dadurch veranlaßt geschen, Blanqui diejenige Milderung zuzustehcn, die ihn der Abführung nach den Galeeren enthebt, und gleichzeitig um dem Grundsalze der Bil- ligkcit und der strengen Geschlichkeic treu zu bcibcn, dic Galee- renstrafe des Armand Barbt's in diejenige Strafe zu verwandeln, die er jest durch milde Willkür des Ministers erleidet.

Das Journal des Debats findet sich veranlaßt, die Ver- tbcidigung des Herrn Guizot gegen die Angriffe der Journale Herr Guizot“, sagt es, „ist seit drei Tagen Gesandter und seit drei Tagen fällt die Opposition über ihn her, Vor einem Monate schien die Opposttion zwar geneigt, ihn ins Ministerium zu berufen; fie rief ihm Zu:. „Nur herein; immer noch besser, Herr Guizot, als die, we_l )e 1th darin smd.“ Herr Guizot hat den Rath zum Theil besolgt und den Gesandtschafcs- posten in London angenommen. Nux! ist es aber aueh mit der Zuvor- kommenheic der Opposition aus; sie hat alles Zurrauen zum po- litischen Charakter des Herrn Guizot verloren. Herr Guizot

' will ja nicht mehr zu dieser fortdauernden Anschwärzunq, zu dx:-

ser bewußten oder unbewußten Zexstörung , welche dte Opposition betreibt, die Hand reichen. Dres Verbrechen ist unverzeihlich und zur Strafe dafür werden alle altenBerleumdungen wieder aufgewärmt. So macht man Herrn GMB; einen Vorwurf dar- aus , daß er zur Zeit des Triumph! der oasition die Gesandt- schaft in London aus den Händen emed Ministeriums der linken Seite nicht hat annehmen wollen, wer! er, wie ein Journal der Oppofition ßch ausdrückt, fich lieber dem Mar chall Soult unter- ordnen wollte. Um den ganzen Umfang von Herrn uézot's Schuld 'zu

Februar

crmessen, muß man aber bedenken, daß er nur die Wahl hatte, sch dem Marshall Sonik oder ei_nem anderen Staatsmanne unterzuordnen. Mandcrgisr ganz, dak; Herr Guizot, der einer Partei angehört und sei) zu_besrimmten Prinzipien bekennt, zur Zest des Trium- phes der Koalition wohl zu fordern berechtigt war, daß auf dxcse Partei und diese Prinzipien einige Rucksack): genommen würde. “Da aber die Absicht der Führer des linken Centrums aygensclgemltcj) die wqr, Herrn Guizot und seine Partei drm.) dre “Gewndtschafe außer dem Spule zu scßen, so konnte Herr szot unter solchen Bedingungen stel) unmöglich Jemand untcr- ordnen wollen. Wir gehen noa) weiter , und sollccn wir auch gegen gut dex: ganzen Zorn der Opposition heraufbesckzwdrcn; das Uhrgx Mmiskerium läßt es fick) nicht einfallen, die Königl. Prärogatwe über die Bestimmungen der Constitution hinaus bc- Kchränken und „an die Stelle der Königlichen Gewalt die ministe- rcelle Autokrane sehen zu wollen. In Folge dieser richtigen S_UUUUI , Welche das Ministerium vom 12. Mai ein- mmmt und Welche seine größte Stärke auSmacbt , kön- n,cn alle bedeutenden Männer, ohne sch zu erniedrigen, eme Stellung annehmen, wie Herr Guizot. Denn in den Au- gen Aller hanzen ste vom Könige uad nicht von dieser oder jener Person ab; diese durch die Constitution bestimmte Abhängi keit, welche der hterarchtschen Subordination zwischen einem GeZand- ten und dem Mmtßer der auswärtigen An elegenheiten keinen Abbruch thut, kam? in keiner Weise das thgefühl der'enigcn vexleßen, welche war dem Wesen einer constitutionellen .onarx chte bekannt smd und welche wissen, wie frei fich hier auch die stotléesken Ansprüche unter der gesetzlichen Hoheit des Monarchen en_alten können. Man wird freilich nicht ermangeln, zu sagen, da;; unsere Wdrte von Seiten des Herrn Gui or, - denn ihm wrrd man fie ja doch uschreiben -- eine Hukdigun find, die er _de_r persdnüchen olitik darbringt, ein Absa von den Prmztpien der Coalition; man wird ficherlich anführen, man habe schon gewußt, daß Herr Guide sich dem WU- len und den persönlichen Anschten des Königs nicht weniger uyterwürfig zeZen Werde, als Herr Sebastiani. Wir erwiedern Yerauf, daß err Guizoc fich diese Zusammenstellunx mit dem eneral Sebastiani Zewiß zur Ehre anrechnen wird. Heine Nei- gun en, seme politis en Ansichten, seine Dienste führen ihn dem der hmten General zu. Er weiß vielleichc am besten, was Frank- reich dem Talent desselben verdankt, welche Einsichten, welcbe Kenntniß, Welche Erfahrungen der General Sebastiani der Zuli- Revolunon zugebracht hat. Wir haben ferner darauf zu achten, mit welcher wunderbaren Schnelliqkeit die Oppofirion zu der Einstcht gekommen ist, daß Herr Guizot nur ein Höfling seyn werde, Als von der T_rjeßung des Generals Sebastiani die Rede war, so äußerte ne zuerst, das Ministerium werde m'a: Herrn Guizoc's Ernennung durchsehen. In diesem Augenblick dachte man nur daran, den König und die vermeintliche Harn näcfigkei: des Königs zu bcscduldig-en, so wie die Schwäche des Kabinets in das rechte Licht zu schn. ancß Herr Gujzoc wurde ernannt. Was war nun zu sagen, wenn man der Wahr- hei_t die geringste Ehre erWeisen wollte? Man hätte sagen mäffen, day Anes sehr natürlich und einfach zugegangen sey. DerK-ng vertheidigtc den GeneralScbastiani, ohne die geringste Abneigung vor Herrn Guézot zu bczciqcn; das Minisc'crium bestand da"; gegen auf dessen Wahl. Dcr König gab nach, wie bci cénrr anderm Gelegenheit das Ministerium nachgcgebcn haben [;ck-«Ude, denn dies ist die Wahre Weise, wie es untcr eincr consrirw tionellen, odcr nacb dcm ncch'cen Ausdruck, parlamentarr:“chcn Regierung zugehen mmß. Nur die Logiker dcr Coalirwn qlau- den, daß dex; König immer nachgeben müsse. Aber die Voi'axts- Jeßung, da!; der König nic Recht baden "ULM, machc eben so gut jedes Ministerium unmöglici), ww die, daß er immer Rick): habe. Die eine führt zur Republik, die andere um Desporis; mus. Anstatt aber diese Thatsachen ihrer wahren * edcucung nacb u erklären, legt man fick) lrebcr aufs Crßnden. Wenn der König jrinen Mmistern widerstanden hat, so ist da:)" eine bloße Komö- die, sagt man. In der That wäre es cm gkoßes Unglück, wenn die Sache wahr wärc; es würde daraus folgen: 1) daß das Ministerium mit Gewiffcnhgfcigkcit und Festigkeit gchandelr hat. 2) Daß Herr Guizoc kein volcher Höfling ist, wie man glaubt. ;; Daß der Kdnig dic wahre_BcdeUlung der consrttnnoncllcn egierung gefaßt hat, d. h. daß er dieselbe für eine Ausglciäyuna zwi1chen vcrschicdenen Meinungen und Wiüenskundgcbmmen hält", für eine Regierung, m welcher abxvecjysclnd der Kqul. Walle Kc!) den ONintsrern und dae Minister fick) dem König!. Willen [111th werfen müssxn. Daraus hätte man dre: n:“:ßlichc Wahrbciccn aw ftrahiren können, nämlich: daß das Mmistcrtum nicht so schlimm ist, wie es heißt, was frcilicb nicht viel sagen will; daß He's!" Guizot fich noch nicht dem Teufel verkauft hat, wetl er dcn Gesandtsckmscsposten in London angenommen und endltcb, daß der Hof nicht an der Zerstörung der constitutioncllcn Freiheiten arbeitet, Diese Wahrheiten haben nicht dcn mindcßcn nschein von Paradoxen und sie würden vielleicht cm schwach Gegengewicht gegen die frei ztrkulircndcn Verläumdunqen scon können; wie mäßi_ sie aber auch seyn mögen, slc harren :mmcx' die Herrschaft der üge gestört, der das Land unterltcgr. Dchk hat man den Ausweg gewählt, zu sagen, der König hade nu.“ der Form wegen seinen Ministern widersprochen, welcbe cvcnfaus nur der Form wegen darauf gedrungen hatten, und ctgcnrltcb habe der Kdni Herrn Guizoc, dcr jeßt ein größerer Höfling sey als vor der oalition, mir der größten Freude aufgenomm-IU- Mit Hülfe dieser Auslegung bleibt das Ministerium ohne Kraft und ohne Feskigkeit, Herr Guizoc wird wieder ein Werkzeug dex“ Unterdrückung, und der König trachtet nacb dcr Tyrannei.“

Bis jest hatte der General Scbasriani noch keinen Verthei- digec seiner diplomatischen Fähigkeiten m den hiesigen Zournalcn gefunden. Heute übernimmt es die Revue de Paris", dcn bisherigen Botschafter in London gegen den Vorwurf der _Un- brauchbarkeit in Schuh zu nehmen. Die genannte Revue sagt in dieser Beziehung: „Ilm Taae nach der Untxrzeichnung M' Ordonnanz, durch Welche Herr Guizotaéum Botschafter in Lon; don ernannt wurde, erhielt der Marsch Sault. wie man M“