1840 / 53 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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' w tet, und es werde der Entwurf zu jenerBill _vcr- TIFF? :Tickkrnächstcr Tage hier eintreffen; was. die Berichte über die Religions-Parccien betreffe, sloäöpüi'xden d::jsleZUÉÉK

* ' uver e n; Mühe ungeachtet, schwclllch ganz z ouZerneur-Dce evon

. - -. * - -W'llens | d'“? er nicht, daß Sn G. Arth"! Dlann bkäncragte Lord Io Rus-

Ober-Kanada aufzugeben, _ „_ ' * *cite Berlemng der Zriändqchm Muniziz sell ohne WMW“ M „Vobci't Inglés, der Ultra-Torv-Parrcr

» *U- Pil ::«ZKZWZZ cin:- law?e Rede gegen „den Antrag, protestirre gr- "? [ede Üebereinkunft zwischen den beiden Parteien, ivel c, Wir

9 *" 9“ ' ' sion - n abc, dtexer warde wegen schon in voriger „er , “““;?"sz n:)orden sey, sprach über. den allzugroßen Crysiuß 3“ onneli's in „Irland und scbwß mit Beantragung des Ilmen-

dementi, daß die Bail erst in sechs Monaten verlesen, d. h. ver: s

en werde. Herr Litton unterstüßtc dieses AmendementU IM:“- neue Bill nur _qceagnec sey, cincParcei als" ausschließlich herr- schend an die Scene drrandrrcy zu jeßcn; cr erkiärte ßchxebenfaqs gegen den angeblichzwrschcn der konjcrvajtivenPartei und dem Mmeßcrium «schlossenen Pakt, demzufolge [ene die Muni ipal-Bill passiren iaffen wolken, wenn das Ministerium die Zehnten m Irland nach ihrem Sinne ordncnwolle, d. h. mit ufgebung der Ap- propriaxions-Klanscl, die bekanntlich in der vorigen Session von den Ministern aufgegeben wurde. Daß ein solcher Verqleich wirklich zu Stande gekommen, wollte man auch aus der Rede des Recorder von Dublin, Herrn Shaw, schiießen, denn dieser, vordem ein heftiger Gegner aller Munizipal-Reform, erklärte sei) für die Weite Verlesung, wiewohl er die Corvorationen lieber anz angehoben qesehen hätte, und gab als Grund für seine * einunqö-Aenderung an, daß die Zrländische Zehnten-Bill sehr wichtige sociale Verbesserungen in Irland ins Leben gerufen

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habe. Seiner Ansich: nack) ist auch keine Geschq vorhanden, daß die demokratische Partei durch die vorliegende unizipal-Reform- Bill in „Irland allzu roßen Einfiuß erlangen dürfte, wenn nur die Konservativen i re Wohlhabenhcit und Intelligenz _qe- brxhrend geltend zu machen verständcn. Uebrigens behielt er sick) dic C'inbringunq von Amendemcnts für den Ausschuß vor. Ganz in demselben Sinne sprach ein anderes bedeutendes Mitglied der TorvPartei, Sergeant Jackson, der ebenfalls die Sicherstellung eines Theiles der Rechte der herrschenden Kirche durch die Zehn- :cn-Bil] als Grund angab, weshalb man in Bezug auf die Mu- nizipal-Reform-Biu nachgeben müsse. Er behielt sich ebenfalls Amendemmrs in den Details der Maßregel vor und wies zugleich auf Petitionen von Clonmel und Belfast hin, welche von den Wirkungen der neuen Bill ausgeschlossen zu seyn wünschten, wes- halb er es überhaupt für rathi'am erklären zu müssen glaubte, den einzelnen Städten in Irland die Wahl zu überlassen, ob fie sich der Bill unterwerfen wvliten oder nicht. O'Connell sprach darauf seine Freude über die Bekehrung der beiden vorhergeTn- den Redner aus und hob als einen beyonderen Vor ug dcr ill hervor, daß sie in Bezug auf das Stimmrecht bee Munizipal- Wahien auf das Glaubens-Bckenntniß der Stimmenden gar keine Rücksicht nimmt. Obgleich er mit anderen Theilen der Bill nicht zufrieden war, so glaubte er doch , daß sie im Ganzen das Zriändische Volk befriedigen werde. Sir R o bert Peel, der eben- falls für die zweite Veriesun sprach, proteftirtegegen die Existenz des erwähnten angeblichen akes und erinnerte dagegen an seine“ eigene Erklärung und die des Her ogs von Wellington im Ober- hause schon in voriger Session, da , wenn eine genügende Zehn- ten-Bia durchgesest werde, die Munizipai-Bill in Erwägung ge- zo en werden solle, um die Frage über die' Munizipal-Reform deZnitiv zu erledigen; und dicser Verpfiichtung erklärte er, treu bleiben u wollen, Wenn ami: O'Coqneli durch fernere Agitation die Va 6 der in der vorigen Session angenommenen Zehnten- Bia u verrücken strebe, und das um so mehr, da er es nicht dem ntereffe der Protcßanten in Irland gemäß glaube, Wenn die beiden Häuser des Parlaments zu keiner Beseitigung der Streitfrage über die Munizipal-Reform gelangten. Allerdings werde die katholische Partei in Irland durch diese Bill sehr an Einfluß gewinnen, aber man dürfe doch auch nicht vergessen, daß der überwiegende Einßuß der konservativen Partei in Irland so- wohl in den Munizipalitäten, als bei den Parlamentswahlen schon längs? entschliwfc sey; von den eilf Städten unter anderen, auf welche die Bifi zuerfi angewendet werden solle, habe nur eine ein ige konservative Mitglieder im; Unterhaus ab eordnec. Sir Ro ert Peel erklärte schließlich, daß er auch im usschuffe über diese Biss mit dem ernstlichsten Bestreben erscheinen werde, die Sache erledigt zu sehen, und es wurde darauf nach weni en

Worten Lord John Russells die zweite Verlesung der ill *

mir 149 gegen 14 Stimmen genehmigt. Eine längere Dk' backe enkstand darauf über eine von der Regierung eingebrachte Bill, welehe die Einfuhr von Mehl in Yland zu gestatten be- stimmt ist, und die ebenfaüs zur weiten erlesung stand. Herr Emmerson Tennenc, unterst ßt vom Obersten Conoliy, beantragte die Verlesung nach sechs Monaten, weil die Mehl- einfuhr dem Agrikultur - Interesse schädlich seyn würde. ZIK Labouchere, der die Bill vertheidigte, sprach seine rwunderung aus über die Opposcion, welche sie gefun-

daß der einzige Zweck derselben sek)- die Me Einfuhr in rland und England aus gleichen Ju 'zu stellen, wodurch das Jrländische Agrikultur-Znteresse un- möglxch so sehr gefährdet werden könne, da man in dieser Hin- sicht m England keine Beschrverde vernehme. Damit erklärte sich :ndeß_Herr Shaw mcl)t zufrieden, er sah keine Nothwendégkeit fürdie Maßregei. Sir J. Norreys fand diese Nothwendigkeic darm, daß man den Konsumenten gewähren müsse , was billig xy. Auch Herr _ utton meinte, die Konsumenten hätten eben o sehr aaf Berüok, chtigung Anspruch, wie die Müller und Grund- befiher. Herr O onnell, der die Bill ebenfauz unte übte, sYte, Herr Shaw möge ein hguter: Müller seyn, aber er ey ein s [echter Bäcker, und die Du liner Bäcker seyen in dieser Sache ein? bessere Autorität als der elehrte Recorder; ße hätten ihn (0 Connell) bestürmt, ihnen Zufuhr von besserem Mehl zu ver- schaffen, um _es unter das Zrländis e, mischen zu können. Es Landl: sich bei dieser Frage um die esundheit des Volkes , der „hai herrsche in „Irland sehr stark, besonders in der Stadt Belfast, und wenn man die Leute winge sich von dem abscheulichen Mehl zi: nährenz welches te in rland hätten so werde diese „Krankheit gewaltig zunehmen und auch die hd eren Klassen er- greifen, die nicht gerade die hexe Constitution hätten. Es se also eine Frage um Leben und ob. Nachdem sich dann nocx mehrere edner für und wider die Bill hatten verne1kmen las- sen , wurde die zwetee Lesung derselbenmit 154 gegen 02, also mit einer Majorität von 52 Stimmen, genehmigt. ierauf dnuxragn der Alderman Thomp on die unverzügliche reilas- Ws Sheriffs Evans, und err Darby unterstützte die . Lord I. Russell widersc te fich derselben aber, wie frü- hkk- W das ZWS ohnx dkese erhaftung seine rivilegien W - eltend ma en und hier von Mitleid keine Rede BY)" könne,

den, und se?“ auseinander

ebm 1 wie ein Gerichts of wum ' B mm einen Dolden]! Fokse leistu- wo ce: denftlbeekxn «:aM-tsd un-

gestraft lassen würde. Die Motion wurde dem auch mit .I."

gen 76 Stimmen verworfen. Ein anderer Anna von Ear F. Sugden gestellt, daß ann wenigstens die Re olution des Hauses, durch welche den heriffs die Rückzahlung?) der abge- pfändcten Summe anbefohlen wird, wieder ausgcho en werden sollte, wurde ohne Abstimmung beseitigt.;

London, 13. Febr. Gestern Nachmittaq nm 4 Uhr kamen die „Königin und ihr Gemahl von Windsor im Buckingham-Pa- last an und wurden von der Volksmengc, dic sick) in dcr NU)c des Palastes versammelt hatte, mit lauten Acclamationen cm- vfangen. Dem Königlichen Paar folgten die Herzogin von Kent und der Herzog und Prinz Ernst von SachsewKoburg. Abends war Diner bei Ihrer Majestät. ,

Der Herzog von Wellington ist allcrdmgs gestern schr un- wohl von einem lanqen Spazicrritt xurückgckchrt, heute früh jc-

!

' doch befand er slchichon wieder viel besser, Wenngleich er noch

das Zimmer hüten muß. .

Die beiden Sheriffs vou Middleicx, dcr freigciayscnc und der noch in Haft befindliche, haben zum Freitag, den Listen d., eine Versammlunq dcr Freimssrn und Wähler der Grafschaft nach der reimaurer-Tavcrn berufen, um Über die Laqc, in wclcizc der hcriff Crans“ durri) die Beschlüsse des Unterhausrs versetzt ist, zu berathschlagrn.

Lord Brougham wird erst in zwei ?Nrnaicu nacb England zurückkehren. „Man wird sich criimern“, mgt dcr Spectator, „daß der große Pkann in der [ehren Semen zu den Lords sagte, er wolle nicht noch einen Frühling seine Zeit vcrscdirudrrn, son- dern wegrciscn und erst wiederkonuncn, wenn sie etwas vorgcar- beitet härtcn.“

Im John Bull liest man: Tan hat sic!) etwas darüber grxvrmdrrt, daß der König von Hannover nicht herüber gekommen ist, Um der Hriratl) seiner Königlichcn Nichte beizuwohnen. Zn Be ug auf gekrönte Häupter sind aber Punkte der Etikette zu beo achten, die nicbt Jedermann bekannt smd. TNan könnte sicb gerade so gut darüber wundern, daß der König der [Belgier nicht zugegen gcwescn sey, der doch der Königin eben 10 nahe vcr-

„wandt ist. Se. Kdnigl Hoheit der Herzog von “Suffer hat ja

die thersche bei der Königin in dieser glücklichen Stunde verx treten.

Die Péorning Chronicle hält es für sehr unkiug von der Frau düsiircn Regierung, das; dieselbe zumBau von Eisenbahnen kein Geld hergeben und drci) cine transatlantische Dampfschiff- fahrt einrichten wolle, die ihr an 2 P?iliioncn Pfd. St. kosten müsse. „Da haben wir“, sagt das Blatt, „cinen Wiagmden „Bech von der thörichtcn Politik, vcrmdge welcher die Franzö-

* sische Regierung alle Ackerbau; und inneren Jntcrrffen denen des"

auswärtigen Handels und der Scemacht aufopfcrt. Die an die Französische Gränze anstoßendcn Gebiete werden überall von C'i- senbahnen durchschnitsrn, [9 daß man in ein paar Jahren feind- liche Armeen in rveniqru Stunden aus der entferntesten Provinz Deutschlands würde heranbrin en und dir:"clbcn Mit Blin-swynclic an der ganzen Franzößschcn ränze von Ostend? bis "&.-traxzburg entlang mandveriren lassen können. Die Franzojcn abcr beachten dies nicht. Ihre Furcht und Hoffnung ist nicht auf den Kon.- tinent gerichtet, sondern aüein nach der See hin. Dampfbötc nach Amerika im Gange zu haben, ist ihnen wichtiger als eine Eisenbahn nac!) Brüssel.“ _

Der Präsident der Handels-Kammer hat im Untcrhamc er- klärt, daß das Zoilamr auc!) ferner .Klarirungé-Schcinc fiir Schiffe, die nach China segein wollten, bewilligen wcrdc, da[; aber die Regieruna dabei keine Vcrannvortlicvkcic übernehme in Bezug auf die Anordnungen, Welche etwa _von den Chinesischen Behör- den getroffen würde, und in Be ug auf die Veränderungen, die vielleicht in Englands polixischen czichungen zu China eintreten möchten.

B e l g i e n. . Brüssel, 17. Febr. Die hiesige Adels Gesellschaft giebt morgen im Vauxhall einen großen Ball, wcia'zcm, wre es heißt, der König und die Königin, so wie der „Herzog Ferdinand von Koburg und dessen Tochter beiwohnen werden. _ Die feierliche Werbun um die Hand der Prinzcmn Vic- toria für den Herzog von emours hat, wie es heißt, vorgcßern durch den Baron von Busst-res stattgefunden. Der Senat hat fich wiederum auf unbestimmte Zeit vertagt.

Deutsche Bundesstaaten.

Dresden, !8. Febr. (L. A. Z.) Heute wurde in der weiten Kammer über eine Petition des FinanszrokurawZ-s und Advokaten Blechschmidt von hier Berachung gcfiogen. Cs_ggit der Sicherstellung der Advokaccn-Gebühren, in welcher vcr1chm dene Nichtjuristen, wie Scholze, Miehle,j Schwabe, eure “Bevor- rechtung des Advokatcnstandes erblicken wyiiten. Jedenfalls wäre es gut gewesen, Wenn die ganze Diskusion unterblieben, d. h. die Petition gar nicht eingereicht worden wäre; denn der Advo- katen “tand wird dadurch, daß die Petition in einigen Theilen von der eputation bevorwortet wurde, kaum etwas gewinnen, da die Möglichkeit, zu den verdienten Kosten zu gelangen, den Ad- vokaccn auch jest, nach dem Bcschlusse der Kammer, mä)! sehr erleichtert seyn, die Stellung des Advokatensiandes Uder- haupt aber dadurch keinen ehrenhaften Zquchß “e_rhaltcn _wwd. Dies wurde namentlich (:ck!) „von mehreren ]yrismchcn Mitglie- dern der Kammer anerkannt. Dec" ZysteÉMchker von Könne- riß meinte, daß die Regierung fich qyßer “tand iche, „noch emms zur vortheiihafteren Siellung des ?idvokatenzStandes zu'thmi, worauf von Mayer entgegnete, daß, wenn hierzu die Regieruyg kein Mittel kenne, er ein solciyert angehen wolle: es sei die Em- führung der Oeffentlichkeit «_Mündliclxkecc dcr Gcricht§pflegx. Die Abgeordneten Braun und Todt pfiichtetetz ihm darm bei, der Le tere aber erklärte , dq “er in Berückßchttgung der vson eu nigen prechern geschehene _eu_ßerungen, und weil man in der Annahme des Deputations- orf _lags eiue Bevorzugung des Ad- vokaten Standes erblicke,“als egner aller Vorrechte und, Um auch den Schein u vermeiden, als wvlie er seinem Stande eine Begünstigung verischaffen, gegen die Deputation" 'mmen werde, worin ihm jedoch der Iusciz-Minister nicht beip icbcete, indem “' behaumete, daß dies zu weit gegangen sey, da man, was man einmal als recht erkannt habe, thalten müsse, wenn es auch einem besonderen Stande gelte. ine, der bei dem Theaterbaue Zlehaltenen nicbt unähnliche Rede hielt Schwabe, der fich unter

nderem beklagte, daß für die Wissenschaft und für. dir Gelehrten ohne in vom Staate zu viel geschehe und Lestereffda- er mehr Vortxeile genössen„„al4 andere Staawbürger-[Ka dext isenskuck suchte ihn zu widerlegen, ohne jedoch “I"“ “51? An- Naqel auf den „Kopf zu treffen. Todt beklagtq fichSdZß "ktäemen griffe aus den Advokatenstand gerade von einer Be e müss; von welcher er fie nicht erwartet habe; denn der äauer fkkh seyn daß es Advokaten gebe- d“ d'" M"“) MZ,!) !?]??er etwaige drückungm dor Rtmrgutsveßßek WW 5 r ck *"

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_ Europäischen Kabinette auf die Paci

Dscrcn auf umrcn. Das Gutachten der Deputation wurde ge- gen fünf wtimmcn angenommen. - Uebcrmorgen wird die „Hannoversckze Frage“ zur Diskussion kommen, da morgen in der zweiten „Kammer keine Si ung ist. Die erste Kammer da- gegen wird morgen über den heaterbau berathen.

Italien.

Florenz“, 9. Febr. (?_l. 3.) Gestern ist der Großherzogl. Hof, von an kommend, hier eingetroffen; des leichen der Erz- ?crzog Ferdinand von Ociierrciw. Fiir dicsnmlg wird So. Kai- erl. Hoheit Rom und Neapel nicht bcsuchcn, sondern nach dem Karneval von hier nach Wim zurückkehren.

Der Heryog von Bordeaux ix? heute hier angekommen uud stieg im Hote des Arno ab; ob („e. Königl. ?oéeie das Groß- herzogl. Palais beziehen werde, ist noch zwcifel.„a :.

Spanien.

(Madrid, 8. Febr. Dcr Gcncral ran Halen, wechr (wie bereits erwähnt) Amn Gencral-Capicain ron Caialonicn und inter rimisrischcn Ober-chehishaber der dortigen 'Lirmrr ernannt Wor- dcn ist, hat gestern in Begleitung seines Bruders und der Bri- gadirrö Chacon rind Fcrrant, die Hauptstadt verlaffen, um siti) auf seinen Posten zu brgcbcn. Er wird ]rdori) seinen Weg über “„Na-5 de las Wkach nchmcn.

Zn Bezng auf das (bereits erwähnte) Cirkuiar des Kriegs- Mimsrrrs, worin alle, dem Vertrag ron Bergara beigeircténc Kariisiischc NTilimir- und Ciril-Bcamte aufgefordert werden, die Über ihre frühere Anstellung sprechenden Papiere den betreffenden Behörden zu übrrsrndrw, damit dieselben qegcn neue Diplome aiisgctauzcixr werden können, bemerkt dcr WTiidrider Korrespon- dent dcr Morning Chronicle in einem Schreiben vom 5. Fe- bruar: „.Das ?lilcs iyi [chr schön aus dem Kaviere, aber woher will man das Geld nehmen, um alle die ?ilitair- und Civil- Personen zu brsoldcn, dic Don Carlos dem Lande 'aufgrbürdet

_ Hark Und was wird die Armee dazu sagen, wenn fie die Erste-

ren in ihre Reihen aufnehmen und sia) vorziehen lassen soll? Wären die Baskischrn *"rovinzen durch die Convention von Ber- gara rin inthrirendcr heil der Spanischen Nation geworden, dcmcivrn Grießen unterworfen, und trügen sie einen Their dcr aligemeinen Lasten, so möchten dicse Schwierigkeiten sm) noch iibcrwinden lassen, aber da diese Provinzen getrennt und unab- hänqiq sind und niclckt cincnPfennig zu den Einkünften Spaniens beitraarn, so hat die Geschichte in der That ixickus so Absurdes anfzuwci'cn, wie,dic Brdingungcn, Welche das Qirkular dem Spa- niscizcn Volke auferlegt. Wären die Basken dic Ucberwinder, statt Ucbrrmecnc zu seyn, so Hätten sie sclzwcriici) den Besieg; ten k).“irtrrc Bcdinqunqcn vor!"chrciben könncn. Es_isk unmöglich, dax"; ans so mmertririichcn und widersprechenden Elementen dau- ernder Friede odcr Versöhnung hervorgehen kann, und früher oder später wird man gezwungen werden, die Reform der unna- ti'rrliclyrn Verhältnisse zwirchcn diesen Provinzen und dem übrigen Theile des Königreichs zu unternehmen.“

Spanische Gränze. Dem Pharc des Pyrénés zu- folge, hatte man in Saragoffa Briefe aus *))Tas de las Ma- tas vom 7. Februar erhalten, wonach Cabrera keinesweges außer Erfahr und auf den Raki) der Aerzte yon Morelia nach San Mateo gebracht worden sry, das eine mildere Temperatur hat.

Griechenland.

“Lichen, 27.Jan. (L. ?(. Z.) Die öffciztlixhe Aufmerksam- keit ist fortwährend mit der phiiorthodoxen Gciclipchast beschäftigt, und es smd natürlich noch immrr die Ansichten über Bedeutung und chrr derselben gerhcilr; miri) die noch immer fortdauernde qcrickvrliäw Untersuchung scheint bis ]cßt zu keinem rrhcblichen Resultate gelangt zu seyn, während sich in der öffentlichen Mei- nring feßgcsrcilc zu haben scheint, daß die Orrhoddxcn docs) eiwas mehr als die Erhebung der benachbarten Türkéjchcn Provinzen beabstchtigtctr Was aber dieser vcrdeikte Zweck der Geiellschafc war, imc sich bis jest weder aus den konfiszirren Papieren nord «KUZ den Aussagen der gefänglia) Cingrzoqcncn ergeben. Die Er- nennung des Herrn Theocimris an die Stelle des Herrn Glara- kes hac dcn unbedingten Bcifali des Publikums. Ohne Herrn Giarakis dcr Theilnahmc odcr Micwisscnschast an der geheimen Gcsclisctxast beWuldiqcn zu wollen, kann man “ihm wenigstens eine tiräfiirirk Vernachläsügung seiner Pßickmn dem Staats-Oberhaupte gegeniiber mit Grund zur Last lcgcxn. Er ist lcidxr nicht von dem Vorwurfc freizusprcchen, daß die Sympathie für seine politisclz-cn Freunde ihn seine Pflichten als Minister des Königs vcrqeoirn nmchxe, indem er ti'oH erhaltener AnJeigen gegen das Tréibcn der gchcimon Gesellschaft unrhätiq blie . Andererseits wäre cs nicbt rächlicl) gewesen, in dicjcm Zustande der Aufregung dcr Gemächer cinen Minister zu ernennen, welcher einer den Anhängern des „Herrn Glarakis feindlichen politischenPartei an- gehörte. Man wählte deshalb einen Mann zum Minister,_ der, wie Herr Theocharis, keiner der fick) bekämpfenden politischer Fractwncn angehört und durch dic Redlichkeit und Unbescholtcnhett seines“ Charakters die Achtung und das Vertrauen beider Par- tcicn zxcnicßr. Herr Glarakis war durch eine Ordonpanz von demselben Tage, Welche seine Dienst-Enrhcbung dckrenrte, zum Gouverneur von Bdocicn ernannt worden. Diese Ordonnanz ward traci) cinigen Tagen, man sagx auf Ansuchen des“ Herrn Glarakis, zurückgenommen, so daß dericlbe nun in seinen früheren Stand einer; praktischen Arztes zurückgetreten ist.. Man erwartet in kur- zem auch die Enthebung des Obersien G. Kolokdtroms vori sx:- ner Stelle als Adjutant des Königs, cinen WrciUel de_r Mitglie- der der Synode und einige Veränderungen im Perjonale der Gouverneurs: PTaßregeln, 1velche gleich sehr. im Interesse der Regierung als des beunruhigtcn Publikums liegen. Von Sei-

" ten der hicfigen Gesandten Englands und rankreicl)s sollen Mit-

theilungen an ihre Kabinetts Über den orfall in der Art [?e- macht worden seyn, daß diese sick) dadurch veranlaßt sehen tl;- r- den, der Griechischen Regierung dringende VorYuygm ber die Nothwendigkcjc ernster und durchgreifender aUÉlep zu machen, damit nicht neue Verwirrungen in dem rkischen

' ' - ' . ck den wo die volle Thätigkeit der Reiche zu einer Zeit erzeugt w *“ “ficiriing deffclben gerichtet“?-

T'ü r k e i. , ntinopel "29- ICW. (A- Z-) Es scheint, daß Lord PoniFnTLZFM Herrn “von ontois einigermaßen fich annäßert.

rr von Poncois yredigt ersdhnung; hört man i n so i et Yee höchste Zeit, zweschen der Pforre und dem Vice- öäig irgend

ein Accommodemene Ku Stande zu bringen. Versäume man die- _

sen äußersten Augen lief, so werde man vom Taurus und von Aegypten der Dinge vernehmen, die den Bestand der Dömmi- schen, Monarchie in Frage stellen dürften. Die bewegliche Thä- kégkUk des FWUÉZÜWM Gesandten entfaltet sich neuerdin s in einem so hohen, rade, daß man keinen Zweifel darüber egen kann, es sey Wieder auf einen großen diplomatischen Schlag ab- gesehen. DM TÜrkksCben Ministern liegt er beständig in den Oh-

ren; er üskere ihnen zu, Rußland sey es wche Erna, die Orien- talische rage zum Ziele zu führen, nur Zei: zu gewinnen strebe, die Moskowitijche Politik, deren lehrer und einziger Zweck die erstückeiung der Türkei und die Besihcrgreifung des größtmög- ichen Theils dcr ocruvationrfähigen Beute scy„ Von diesane- sinnungen seyen mehr oder weniger aiich andere Mächte beseelt; nur Frankreiri) meine es qm mit der Pforte; nur er, Pontois, gebe den vernünftigsicn Rail), mitMchmrd “Illi, dem ausge ciel)- netsten Osmanen, sich zu vrrbinken, um dannrriguen der uro- päer die Stirne bieten zu können. Dann läßt er sich aus* über die Expedition von Chiwa, iibcr den Zustand der drei Fürsten- thümcr, über die Giririixisciycn Bewegungen und weiß mit großer Geschichlichkcit ?iii-xs zu benutzen, was" nur irgend in der poli- tischen Welt sich ereignen mag.

Aegypten.

Alcxandrirn, "20. Jan. (Ein Korrespondent der Allg- Zeicung, der die Politik Mehmed '2lli's u vcrcheidigcn sucbt, be- richtet unter 'iindcrem FolqcndrsQ „Sie wissen bereits, daß ein Thcri dcr TariiiMn ');-Jairoscn auf die ?lcgyptischcn, ein Theil der Llcgyptisciwn Secleme auf die Türkischen Kriegsschiffe versetzt worden. Die Mannsckmstcn beidrr Flotten unterrichten ici! gegenseitig, behandeln sic!) ais Brüder, und so oft Mehmed Ali sich ihnen zeigt, er'sciyalicn [ausdauernde Hurrahs, die ihm den guten Geist verkündrn, dcr dicse Seeleute, io wie seine Land- Truppen beseelt. Wenn Alles auf friedliche Weise sich ausgleicbr, erhäit der Sultan seine Eiixiffe und Wkannsckwstcn in brfsercrn Zustand:, als zuvor, urürk. Kommt es aber zum Kampf, jr werden Aezzypticr Und * ürken an Much mit einaner wetteifern, sie werden nur Eine Familie bilden, und die Fremden werden für sie immer Fremde vicibcn. Sie mögen hieraus entnehmen, wie unwissend und falsch berichtet jene I:)m'imlc sind, welche weiden, daß die Osmanische Flottr sklavijci) behandelt „werde, daß fie mißvergm'igt sey und nur einen günstig;" Auger)- blixk erwarte , um das Jock) abzuschi'iiiein. Es ist ein Glück, daß unter solchen Umständen die Europäer nicht insultrrt Werden, und dies verdankt man ganz allein der Verrvaltung Pkt!)- med ?lii's. Dcr Vicc-Könia hat die Formirung cines Lagers von 40 bis 50,000 Mann im Delta Und im Bezirke O_amanbur an; befohlen; von dort können sich die Truppen in weiugrnxchndrn gegen das bedrohte Gebiet wendcn. watizigiaujerid JabrtZ-Ar- beiter Werden bet Kahira die Reserve: citaiUotic _bilden, Man wird ami) unverzüglich National-Milizen fur den Dienst der Städtc bilden. Alexandrien wird ein Regiment auf die Beine bringen; dir Arbeiter des Arsenals Werden das zweite Regiment stellen. 'Ein Mu, nicion aller Art herrscht Uebcrfluß. Mehmed Illi rrkiärt, daß, wenn eine Flotte vor 'Lilrxandricn erschiene, um den Hawn zii bloktxcn “oder u bombardirrn, so werde er in rtgcner Perwn mit seinen Schi en aus dem Hafen zum Kamrfe ichin; und licbrr mitEh- ren sterben, als 'die Flotte feiaet'wciic im Hasen verbrctmcn laffcn. Wcr irgend den Charakter *))?ehzncd Iilt's kennt, wird t'ibcrzcugi seyn, daß er Wort hält. Eo" iyr cin_Unglric'k, daß die Konsuln der Europäischen Mächte diesen außerordcntiiriyen Mann noch “nicht vorurtheilsfrci zu beurt-hcilcn vermochten oder, Wenn sie dies getLan, daß sie ihren Hösezi nichr aufrichtiq darfiber beriet)- tetcn. Wahr ist es freilich, da!; die Meisten Aegypten erst seit einigen Jahren kennen und, da sie Alles mit Europa vergleichen wollen, die Ricscnschritte, weiche PKchmed "Illi sein Land [naiven ließ, nicht zu würdigen wissen. Die Oswanische Flotte erhält ihren Sold regelmäßig, ohne daß dies dcm Scimlz säywcr fällt, denn der für Konstantinopel bestimmte jährliche Tribiit, der dieses Jahr nichc inchr bezahlt wird, ist hierfür nichr al:“: Hinreichcnd. Wynn die Curvpäiscdcix ?lnsiedler bei den bevorstehenden Ereig- nisien leiden, so trifft Curopa die Schuld; Wenn sie bcschükze Wer- den, verdanken sie es Mehmed Ali.“

-- Llus eincr Uebersicht drr ?lcgyptiscbcn Finanzcn geht Fol- gendes !)FWV': „Wcziwman das zahlreiche Material, welches in- den Fabriken „und ?irwnalen beständig konsmnirt und erneuert wcrdésv-on dcn Ixcyrnuen-abzicht, darf man doch ziemlich genau die §i311.ahme VU“ ?_[Pvptlsckxn Regierung aus eine P?iiiion Beu- FF] (WWW "WW ““*“-L““ M “***-e. yptxn, [30,000 auf Syrien, „„ 100 auf YUM rn, 29,000 auf chiclms, “3",000 auf Kandia kommcn- „L„s beträgt also die Totalsumme der Einkünfte von ZYXEL“? Ms RLZMUng 50 Millionen Gulden im 20 Gut-

Verctnigte Staaten von Nord-Amerika.

New-York, 25“ IM- Dcr Ex; Iräsident General S;cnisdn hat WZ" BWC!) 1" Ncinrleans gemaYt und ist dort mit großem Enthnjiasmus empfangen Morden.“ *

Das Gerücht, daß d'? Regierung der Vereinigten Staaten "9" Kuh“ Bliichunde kommen laise, um dieselben gegen die In- d'ÜJ'“ mFlor-tdaÜZii ZÉÖMUMU, hat solchen Glauben gewonnen, da[; kürzt“? c."). ""' “Y"“? drs Reoräsentantcn-Hauscs den Antrag steütr, d".Kchs“,OecMW sdlle Rechenschaft darüber ablegen, ob „die Regierung emen solchen Ankauf gemacht, wie viel diescr Thiere fie gekauft. bade, und in Welcher Art sie dieselben verwen: den „wolle,. Der "U“,I.w*"'de aber von der Versammlunq mit Indignarcon zur-ackateoen. Es hieß neulich, daß ein Schiff, MWM; 33 solcher ("ck"*")? Von Cuba nachÉlorida habe brin- gen Ylen, untérzvcges zu kGrunde gegangen ser)

, m_ von : cria ange ommenes “S ' mn. da[; croß, aller chühun en der EYZTxszgrtinFWdcéY-YMZ kamicl)en Rrgterung doch)?" klavenbandel an der Afrikanischen Küste "och unmcr "" MMM." UMsange getrieben werde. Viele drr Sklavenhändler waren Eigenthum von Bürgern der Verci- mgten-Staaten. Dreier Handel wird Meist unter ortuqiesischer Spanischer und Brasilianischer Flagge geführt Y“ Én “ckck; Kreuzer hatten kiirzlich 22 Sklavensch'ff ' Ik

_ ! diese waren sämmtlici) verurtheilt worden.e weggenommen, und

Brasilien.

_. _- Rio Janeiro, 20. De . - Kaisxrs Geburtstag, i!? aucb dies éßahéJtcL'oXezßWMiKZ Festltcbxeeien begangen worden- Die?Negierung &!"in dabei die ganz rcclxtige Tendenz zu brfolgen, indem sie diesen Ta mit im- mer größerem Glanze umgiebt, die Nation wieder mitgd m G * danken _vertraut zu machen, daß sie einen Kaiser hat Reach der Abdicatcon Drin Pedro's hob der Republikanismus urid Föderajtes- mus überall rem Haupt empor; ob der schwächliche fünßähri e Knabe, der einsam im Schlosse von S- Christoph er ,o en wurd? jemals zum Manne heranwachsen würde, war durÖagus weifel; aft, und bet der damaligen Aufregung der Gemüther bzei drm harakter Süd-Amerikgnijcher Republikaner, kann mai; vielleicht sagen, daß dieser Zwetfel das Leben des jun en Kaisers erettet hat. Jedenfalls hatte man so viel Zeit vor ckck, daß es gerathe- ner schjen, diese Ku nutzen und die Sorge, wie man engvani n Ansprüchen des aisers zu begegnen habe, der Zukunft u :] eer- lassen. Indessen hat das Land Gelegenheit enug ehabzt durch Schaden klug zu Werden und einzusehen, w e heil am “,ist, in

der Person des Monarchen den verderblichen Kämpfen individueller und provinzieller Leidenschaften und Interessen ein Ziel u sehen, Es ist garnicht daran zu zweifeln, daß dic Freude dai'Ü er, daß die vormundschafeliche Regierung zu Ende geht, ehrlich und auf- richtig gemeint ist. Dieses Jahr wurde die frohe Scimmuna besonders durch die zum Tage vorher ei11-.'.ciroffencn Nachrichtcü aus Sta. Katharina erhöht. Rio ist der L'ITiircipUnkt des Han- dels dieser südlichen Provinzen; Viki? drr rekixixsccn hiesiqen Kauf- leute haben ihr Vermögen in Rio-Grandr, Sta. Kaihainna und S. Paulo , und so waren sie durch MT 11111slch§WI1sc11 der In- surrection persönlich berührt; auch“ hacxc mix Won m Laguna cm Piraten-Nest gebildet, weiches «ming, dcn-RZUicnhandei ZU beun- ruhigen und zu stören. Darum war die ',ßrcure allgemein, ais man vernahm, am 15. November sey Lagmm ctngenommcn und die Piraten-Fiottille zerstört worden._ „Yaqes imm- sm'; an dem- selben Tach unterworfen, und somrc iir dic Prorm; Sta. Ka- tharina gcrerict und der Pkar1chall AWM, dcr sir!» UM Para fo verdient machte, hat abermals seine Feinde (212735 rriiémiicwic dc, schämr. Wahrsxbrinlick) aber wird es dadri mri)! wichen, [cine 'Mitwwkung an der Nordgrän e von Rto-Grarrdc w:;d rrn cili- schcjdcndem Emfiussc seyn. “ine, nicht UinZ-CULCUN Lr-idmic. die der Brigadier Cunha aus S. Paulo HCkOctxicii'ldkl [W, isi durch die Einnahme Laguna's disponibcl geirxdrn, imc» wird gleichfalls von Norden [)er gegen die Farrar.:» a,;ircn, so da[; die so oft getäuscvtc Hoffnung auf einen cnrséjzrrdcndrn (“.?-ckck» chen die Jnsurgenten in Rio-Grandc stärker als je ÜTZ) c1'[)cl)i. Desto trauriger ste : .es im “Norden. ' Nacixdcm dic Lcaaiisrcn eine kurze Zeit im csiß von Cariris; iii der deviriz *)]?xiraxivao, geivescn Waren, gelang es den Insurgenccn «dcrmals, sirix der Stadt zu bemächtigen; und wieder bczcirtzncirii sie duni) T'Nord; chaten und Plünderungen ihren Einzug. Tie Rcaicrxmg hat nach ihrem gewöhnlichen "Mickel gcgrißcn; sic im; éiiicn iieucn * Krzifidentcn und Kommandanta das Armas ernannt, drn Or-crxicn “Utz Alves dc Lima, bisher Chef drr Pernmricmcs (cm-xr Art Gendarmen) in Rio. Es ist dies ein junger :DD-„mn, dcm dix Polizei der Hauptstadt viel verdankc,und diePrrnmnrntc-s haben pick) auch auf einigen kleinen Cxpcdiiioncn, zu i-cncn sir xii'bl'aich worden, sind, als eine sehr qute Kavallerie gezeigt. Als *.*")Tioqrair dcnicr ist der neUe Präsident dcn Familiemerichn, weiriyc iii *))?aranhao, wic Überaü, jede ')."!Taßrcgci dcr chicrunq t;'*.i)111cn, möglichst fremd. Aliciix wenn ihm diechierunq nici)c(5.5cid und Truppen geben kann, 10 wird er schwerlich etwas arisricixrcn för.- nen. _Auck) andereProvinzen, namentlich Cearä, find in dcr grdß; ten (Währung. . Vdn dem neu krcirten Papierqelde sind in zwei ».)Tonatcn “LW“ Contos cinirtirc worden; die natüriiäw Folge davon iyi cin beständiges Sinken des Courses. Cin Vorfall; von drm man noch „nicht weiß, was er für Folgen gehabt hat, isi dicWriacrUin; der Kasse:! in Pcrnambnro, das neue Papiergeld anzunébmcti, weil man keinc_'2(nwrisrmg Vom Finanz-OJTinistcr (mbc! Naihdcm das Dekret Über die (""Mission in den Amrsbläcrern rrscivicnen war, nachdem bei [oder Emixsion Zahl, Wert!) und Niinimcrn der Moien gleichfalls amtlich publizirt worden, hielt dchinister cine bc1ondcrc Anzeige an die Provinziai-Kasirn für Übrrfiüssig. Die Regierung in Pcrnambuco abcr hielt Wahrscheinlich cine Zei- tungs_-Annonce fiir kei.-;e amtliche P?ittixiiung , und so ivcrdcn wahrsbeinlick) Privat-Leltte aroßen Verlust erleiden, ehe die nini)- träglicixe Mittheilung des Ministers nacb Prrnambuco grlangr. _ Vor einigen Tagen ist Admiral Diiporcr rnit eincm kleinen Geshrvader von hier abgescgeit; umAdmirachbianc vor Buenos- “Livres abzulösen. Obgleici) dcr nxue Admira! mehrere Schiffe mitbringt, die dazu r.'ngcri'ciUcT sind,;Bombcn auf sehr WrirrCnt- fernmjg zu sc1)ießen(i)r1c5 (*;11101]m1“*rrch mit JNdrsern Hr ia !“::mimirzck, hofft man mehr als" je auf friedliche Beilegung, Wozu drrsidméral sehr ausgedehnte Vollmachten haben soll.

Der Prin Eugen von Savomn-Carignan, welchen die Re- paraiur seiner zregatre fast 94 "Monate hier gehalten hat, ist kürz- lich nach Bahia gesegelt, um nach Genika zurüchzukehrerr Es war das Schiff von solcher Beschaffenheit, daß auch nach dieser Reparatur eine Fortsetzung des urwrünglichen Plans einer Reise um die Welt nicht räthlich war.

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Berlin, 20. Febr. Ein Wohlrhätcr, desen Name während seines Lebens verschwiegen bleiben soli, hat für das Niidiaus- Bürger-Hospiiai cin Kapital von 'Ein TaUscnd Tbaicrn mit der patriotischen Bestimmung Übrreiqncc: „da[; die Zinirn davon an dem jährlichen GeburrScage dcs jedesmaligrn Preußixrdcn Rc- genten zum frohen Mahle dcr Hosyitaiiten vcrwc:1dcc werdcn, damit sui) die alten Leuee des Königs und icmcs Herricderhaii- fes in Freuden erinnern mögen.“

Posen, 19. Febr. (Pos. Z.). Unverkennbar ist bei den Bewohnern des platten Landes" in unserem chierungs-Bezirk der Wohlstand im Zurichrnen begriffen, Viel haben dazrt die im Allgemeinen günstigen Getreidcpreise der irßtcn „Jahre beige- tragen; das Meiste jedoch die jetzt schon großcnrheils zur Aus- führung gekommenen Re ulirungen und Sevarationen. Wo die- selben iibon seit längerer Zeit bcendiac “und die damit verim'ipfrcn, nicht unbedeutenden Kosten verschmerzc sind, bcmerkt man ycbon jetzt das Hervortreten cines kräftigen Bauernftandcs. Das Bc- wußtsryn des freien Eigenthums sriner Grundstücke und des un- getheilten Gewinnes von den1"clbcn,xwir__kr bci dieicn Bauern im- mer mehr aus eine größere Industrie in der Bcarbcitunq ihres Landw.“; und auf die Erxaleung dcs Gewonncncn durch Antvcn- dung ciner weisen Spar amkeit. Das "äußere Ansehen der Höfe und die innere Einrichtung der Wirthscksafr bekunden am zuver- lässigsten den umgestalteten Sinn des Besißcrs und unterscheiden ihn wesentlich von den noch in der AbhäYigkeit dcs Gmsherrn schmachtenden La bauern, dercn höchster *cnuß fortdauernd dcr Branntwein blei c. Leider bleibtdcr Krtschritc des Wodkstandcs eines großen Theils der städtischen _ ewohner hintrr drm der bäuerlichen Einsassen weit zurück. Außer der Provinziai-Haupt- stadt'Posen, smd nur Wenige Städte, in Welchcn Gewcrbrthätig- keit und Handel einigen Aufschwung zu nehmen anfangen und deren Bürgerschaft als gut situirt bezeichnet werden kann. Die unverhältnißmäßig große Zahl der Städte, von denen die meisten ihren Ursprung nicht einem wirkliärcn Bedürfniß, sondern ledig- lich dcm Eigennuße der ehemaligen Grundbefißer, welche, den Hauptern'a ihrer Güter in der Propinanon suctxend, tmr Kö- niglicher cwilligung Städte etablirtenr um aus deren Jahrmärkiten einen reichlichercn__ Absaß thres Bieres und BranntWeins zu finden, und keine-Rückfickx darauf nahmen, ob die Lage der Stadt an cmcm schiffbaren Strome, in einer von wvhlhabendrn Landleuten bevölkerten Gegend, und die Gelegenheit, in der neuen Kommune bürgerliche Gewerbe zu treiben, das Bestehen solcher Schöpfungen schere oder auch nur wahrscheinlich mache, zu verdanken „haben, yerhindert schon an sich das Aufblühen der Geverbe, mdem die Konkurrenz der

GcWerbtrcibrndcn, namcnciich der Handwerker, zu groß isi, dev“ gc„cn der Adsaxz nur auf die Einwohner drr Stadt und rrrcn nachste Umgegend beschränkt bleibt. So ist es naiäriiw, das; victr diescr Städte nur von armen ?andwerkcrn, vermögens [omi Ackersiciixcn und Juden bevölkert md, und sich groxzcniix-xiis von einem großrn Dorfe durch nichts anderes unterscheiden, ais dnrch einen Marktplaß, oder einige Zieqelkäckzcr. Wenn dcm- näcbs't noci) in Erwägung gebracht wird, daß sich in dem „)*-.;» Polen, wo mir „Herren Und Untergebene erii'rirken, cin iräfiigs; Miireljiand, von jeher die Wiege und die (Zehnte des skäötiiack'» Wohlstandes iiiiÖ dcs S'Zciver'bfieißcs, nici: cmwickcln konnte; da:"? dre kUPOFTaphÜÜM Laqe des Landes i.“; „“'-e'andrl imd (errbr Wenig geeizxnrc isi. daß inncre u; .: äußere E:.irmc das Land Jahrhundcr-e Lana rrrkerrkrn; daß dee gewerbircibrtrdru Städtcbcwohncr Untcr den: Druck des gursié-errirciyen Zwanges Und reren Abgaben crlagen; daß in Folge génziiciun 'Mangcis eines“ orden:irchen Sä)iil-liiitcr'ricixts die Einwohner dcmoraxisir; ten;_dax; cin bcträgerisäxcr Schachergcisc das Aufblühen jedes Großhandels verhinderte, und das endltch durch Vcricbiicßimg der Russischen (Frenzer! auch noch die in vielen Städten bir“!- hende Turiz-Favricatic-n und der Handel mit Trichet: zersiört is?- io [crirbccc Wohl cin, daß aiici) ein fünfundzwarzzigjälstiger Friede irwoyl, als ach) die Soraungcn einer ivetjcn und gerechten Re- .Zicrmig dcm armseligen Zrtskande diescr Städte nicht aufzubri- mi rcrmrchtcn. «- anejsrn ist doch nicht zu verkennen, daß in mrbrercn Städten sich ein kräftigeres gewerbliches Le- ben “21! rrqen beginne. »- Ciner nicht geringen An adi ron !,-1!c11 ist bereits dure!) Einführung der rcvidirten St drr- OJ'TZV-Una Von Wi ein besseres Gemeinwesen konfiituirt. Das MW 130311 1. Juni 1833 hat die zu, der Regierungs-AufsickU Zntrrworiciicn, Qorporarionen umgestalteten JUdMschafeen jencm Qememwexen theils angrschloscn, theils untergeordnet. Die Gr- iZiék VOM i;?- Mai id-JLZ haben die städtischen Gewerbe von den ,ßri'scin dcxxqiiisiyrrrliciwn Zwanges und der Abgaben befreit, un)» MWM NUZWM ;e-“x-r mir noch, durch die Ablösünqs-Zahlungen «m chier gan), irrten Ennvrrkciunq gehindert. _- Dié fortschreitender: Irrqiiiirunqcn boden de_n Wohlstand dcs Landsmanns und mr: !!“in x_Ualclci) „in _skctck Wrchsciwirkung den der Städter, während ariri) m drnxSéZdrcn Uibsc freie Ackerbi'irgerscizafren sick) zu bilden ansamicn.“ _;in ,Folqc der nciien Organisation der Zustiz-Bcßdr- den der hicjtqcn Provinz find eine große Anzahl gebildeter Beam- icn iii die Miike vieler BÜracrsciyafrcn qeircten und fördern durci) Nr eigenes“ Bcdürsniß ein neues höheres Regen und Leisten i:: Jandwcrk, Kunst Und Wisrnsclmsc. » Durcij dcn bessern SÜW!- Unrerrrcbc wird Bildung unter der heranwachsenden Generaiicn allgemein rrrbrcitrt und die Moralität qefdrdcrt, während eine geordnete rind ihätigc Polizei; und Kc-iüinunal-Verwaltumi Tr.»;- crblühcnde bürgerlich Leben stärkt und befestth. '“

"- - Koblenz, 15. Febr. Die Wintersaat bat diirciz die strenge Kälte vom Men bis löten v. JR. wenig oder gar "»“;ng gelitten; sie tritt fast Überall so schön hervor, daßmitWaHxschiw lichkeit auf eine reiche Acrndte qerechnetwerdcn kann, wenn MW.! ein zu ungünstiges Frühjahr folgt. Die Getraidepreisg kxaxicn sick) fast unverängert an ihrer bisherigcn Höhe. -- Der T&kciax, stock hat durch den Frost mehr gelitten Und zwar bei einem „K:T- tegrade, dessen nachrbcilizxcm Einfinsse derselbe, gemachter Essai“, rung nacb, so_nsc_wohl zu widerstehen vcrmrckyie. Zum T*.xl erklärt sich dicie Tréciwinung durch die früßcrc qclindc Wirxrxxxy, [zei welcher der Saft ßxißiq wnrde und die “Stöcke bccm T' mxneiden thräntcn, so daß die plößliäw Abweciyseiunq unqrwéi-«r [iwer Wärme niir strengem Frosre nur nacirrbriiig wii'kcri 'r'x'Tiixk-u Zu dem Ahorhaie zwischen AßowUler und Walporzhemi siiLTx'. i_nm: den Bass _dcr Srdrkc dunkelbrarin und fast kein AUzic mrbr arri-r, 10 daß in dicker ganzenL-age die Stärke an der Ci'dedbaciW-iicxrxi werdcn müjsen; weniger iyi die Beseiwdigung aiif den Bcrarn zu bemerken. »- Bci der piecs zimcbmcndcn Sclrcnhcir dcs" é“;»i*c:2- holzes is? es erfrriiliä), zu bewerfen, daß in mehreren Irrci'sri: der Anbau der Nadelhölzcr immrr mehr in Aufnahme WWW:, und daß aUch von Privaten Kiescr-Psianzungcn angelegt wcrdczr.

-- --* Diisseldorf, ZZ, Febr. Der Stand drr Saarrn isi ai;- ßcrordcntliriy befriediqcnd. Dcr kiairchabxr Froxi Har ma-r :*.jjrtr: nichrzgesäwdec, ?diidcrn offenbar «:rni'iixr, ;n? *:?1 :-,r zu rippxac „„ [16.75 des yaimcs dadurch aufgciaxm wrixxc L.. .',-rn Wii der MM- Saamcn, fiir den der gefaiicncScixiicc ?c;..r:2 »“;MÜÜLUOLUSQ'ULZ chäbrrn konnte, vici gelicrcn Haben imd, w weit sich dies ?rroxé jetzt beurthcrien iäßi, grdßcmdcns VCTBQWLK seyn. In den P.» sen der Friicdic tri keine erhebliche Veränkcrrixiq cimxetrcren; UU?"

i' der Weizexi ist etwas gesunken. »- Die Fördcriing incl. Ocs .Be-

siandeö an Kohlen aus dem Jahre LWF, m:rdin die Nariirai- Einnahme an Kobien für 183» hat detrach “„Fiddjdd Srirsfé. Davos smd adacsch worden (“)x-“YUV,! Scöfki., imd ix'x m::ßé-xq für Wii) cin Bestand chiredcn vor: L,':-i'*,6"*d SÖFZ., UUO Zivi: aiiein aus den Ruhr-Debits-ZeÖeir. _ “Dae Ctxcndéixicn :::-:?“ INascdinrn-Wcrks'räcien zii Sierfradc und I)i'xédibciin &. d. RUi-g' smd ardßccnrheils nur der Verscrrigrinq VON Dan:pi'- *))?mrxxzxixk für den Steinkohien .-1„e.*gdau bcsOäfciar, indem dreier frxrw'rr rend zunimm: und namentlich ancmwärxig dic Liirfdc-„iun-x. *.*;- StcinkohlanFiößen mittelst VLNULÖLSCFMÖTLU auf der No:“:**'.*€x-- von Esscn eifrig vctxicdett wird. Diese Flöße imd bis =:: - - Lachtcrn crbohrt worden. - Die sonstigen Fubrrkcn Und Maur: fakruren sind im Allgemeinen nur mrciclmäxsig becrirch work:: und viele Arbeiter unbcsciyäfcig: geblieben.

*- -- Trier, 13. Febr. Die StcinkoblchrUbM, E92:- hütten iind Fabriken werden sÖwunghafcbcmebcn und sind kaUm im Stande, allen Bestellungen zuqenä cn. Bei den KOMJUÖC?! Steinkohlcn-Gruben im Kreise Saar rüchcn bat die _acmrxmrr Förderung im verfioffcnen Fahre 258,528 Fudcr 7 Ctr. vcc':*«1§r:: und cs smd 269,360 Ctr- oaks dacgcskelit worden.

*I'Iissrnschast, Kumi urid Lirrramr,

Berlin. In den lastcn Srctirns:Versammiunarn (“cs Vercin-z fiir Gesci'iichtc der Mark Brandenburg fanden folgende" Vc.“ vandlimgen start: "in dcr rrstrn Section berichtete Herr Prrfcßkrr i): Ricdel über die Wichtigkeit der Kaisers. ch'ierrriwiiwen unk .Röm.» Säcbfiscbkn St.1atö»Archive für dn" Brandrudurgiiwe (Iriwixrtr mid übrr dic Liberalität, womit ihm die“ Vrnnsuxig krrsridsn gr*":at:cr tr.“: den und fortgesetzt Mittbcilungcn daraus gemawr wcrdrn. Hrn“ ***; bcime Rath Pr. von Raumer las rme Addandiung über dir L.,]n drstwrbcit der Kurfürstcn von Brandenburg tn Anscbung der Grarrii von Lindow und der Grafen von Virrradrn. Herr RU] *irawr '„idicin dcricbterr iibcr cin vom Herrn Profrssrr P: ichen cm Vcreinc rorgeicatrs aktw' Stadtblick) ron Nr*:,

adbEbcrswaidr. In drr zwertrn Srctwn L*:ricvtcte Hm" Pr:- effrr [)|-. Riedri ziinämsi über dir von drm er'n Major r.":x Licksiedi bciibskwtmtr Qusammenüeuung von Narbrnbtrn zu emrm neueren Landbuche der ark Brandenbu . Derselbe legte Nanzens des errn Justizrat“ Neumann in Lil . eme Abhandiimg ube: die ge vor. in Gegendeudsbeunsoa Deutsckdiands ariorüna