„*... -. „...;..- „
. Knaben und _Mädchen. „sation des gejammten Schulwesens weder in den Städten noch
da man ihn kaum wieder erkannte. Am 14ten JTITYL GaH-nison von Segura xénrn Parlamentatr ab , um wegen der Uebergabe des Forts mtr Zurbano zu_ unrerhandeln, der jedoch erklärte, er könne_ die Bedmgqngen 111chr annehmen. “Man hofft indeß, dic Garmson werde kemen Wederftand letsten.
Inland.-
- - Marienwerder, 28. Febr. „Im verflossenen Jahre wurden fünf neue Schulen und zwar eine evangelische und vier katholische auf dem platten Lande gestiftet. Die Zak)! sämmlicher christlichen Schulen und Schulklassen des Departements am Schlusse des Jahres 1839 betrUg 1100, und zwar find davon 76 städtische Schulen mit 172 Lehrern und eben so vielKlassen, und 924 Schulen des platten Landes mit 928 Lehrern und Klassen. Von den 76 städtischen Schulen gehören 49 mit 134 Lehrern der evangelischen und 27 Schulen mit 37 Lleern der katholischen Religion an. In 562 Schulen des platten andes wird von 566 evangelischen und in 363 Schulen von eben so viel katholischen Lehrern der Unterricht erthcilt. Der bei weitem größere Theil der Schulen , namentlich auf dem platten Lande, wird von Kin- dern evangelischer und katholischer Konfesfion gemeinschafciich be- sucht. Die daraus für den Religioné-Unrerrichr, der seiner Na- tur nach in den Volksschulen nur Konfesfions-Unterricht seyn kann, entspringenden Schwierigkeiten haben bisher nicht auf eine befriedigende Weise entfernt werden können. Von den circa 2800 jüdischen Kindern besucht etwa die Hälfte die ci)ristlichen und die andere älfte die jüdischen Schulen und es giebcgegenwärtia 57 jüdische * rivatle rer im „Departement. “- Unter der obigen Zahl der christlichen ' chulen smd dic Gymnasien zu Koniß, Kulm, Marienwerder und Thorn, so wie das'Progvmnasium zu Deutsch- Krone, die Seminar-UebungSklaffen und die Gewerbscvule zu Graubenz nicht mitbegriffen;„ eben so wenig die in den meisten größeren Städten bestehenden konzessonirren Privatschulen für Dennoch kann die vollständige Organi-
auf dem platten Lande als beendigt an eschcn werden, indem noch
immer keine hinreichende Zahl von chulen und Lehrern beson- Die gegenwärtig in
248
Re aratur-Bauten smd im Jahre 1839 im Ganzen 3445 Rthlr. 9 gr. 4 Pf. aus Staatsfonds verwendet worden, das frei ver- abreichte Bauholz ungerechnet. - Besondere Erwäßnung verdient die von dem Vinhos l)r. Sidlag in Pelplin gegr ndete und ne- ben dem Klerikal-Seminar bestehende besondere Knabenschule, tvelcbe durch bedeutende Opfer ihres Stifters und durch milde Beiträge unterhalten wird. In dieser Schule wohnen t “111 die jungen Geistlichen dem Unterrichte der Lehrer und ihres tschofs in bestimmten Stunden der Woche bei, theils unterrichten fie darin selbst, um fich die erforderliche praktische Fertigkeit im Un- terrichten und Katechcfiren anzueignen.
Aus den drei Haupt-Scminarien der Provinz, zu Graudenz, Jmkau und Marienburg , smd 57 Seminaristen (34 evangelische und 23 katholische) mit dem Zeugnisse der Reife entlassen wor- den. Das Hülfs-Seminar zu Tuche! entließ 19, und zwar 11 evangelische, 7 katholische und ] jüdischen Seminarésten mit dem Zeugniß der Anstellungs-Fähégkcjt. - Auf die Fortbildung der bereits angestellten Lehrer haben die vorschriftsmäßig abzuhalten- dcn Lehrer; Konferenzen , dic verschiedentlich ins Leben getretenen Lehrer- und Lcse-Vcreine, die Einberufung und abermaliqe Prü- fung der noch nicht deßnitiv angestellten Lehrer in den emina- rien, so wie SchubRevisionen sehr vorrhcilhafc eingcwirkt.
Stettin, 28. chr. Nach einer Zusammenstellung in Nr. 17 der hier seit 3 Jahren erscheinenden Börsen-Nachrichten der Ost- see zählte die gesammte Preußische Rhederei am 1. Januar 18-10 682 Schiffe von zusammen 90,0703,*4 Lasten. Am 1. Januar [WE) zählte dieselbe 021 Schiffe von 79,204“/„, Lasten;' fie hat sich also im vcrßosscncn Jahre um 58 Schiffe und 10,806 Lasten vermehrt. Die “.'0 Städte und Ortschaften der Monarchie, welche die obengedachcen Schiffe besißcn, zählten im Jahre 1800 aber 1102 Schiffe von 106,80“; Gesammt-Lasren Tragfähigkeit,'so daß dicse Zahlen cht noch lange nicht wieder erreicht find. Zu be- merken ist, daß die jetzigen Schiffe im Durchschnitte von Weit größerer Bauart sind, als diejenigen aus dem leßtgenannten Jahre.
Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 29. Februar.
Meteorologische Beobachtungen.
mo. Morse“ | Namnlvags Abends Naa anmmgn 29. Jeden". 6 uhr. 2 Uhr. 10 Ude. Beobaehtung. Luftdruck ........ 342,71““Pat.[UL,dlmvat. 348,01““Par. Queüwäkme 5,49 K. Luftwarme ..... - 3,60 N. + 0,3“ 91. _ 2,2“ N. munanne 0,00 11. Thaupunkt...... _ 4,09 N. _ 2-1“ R- - 4.1“ R. Bodenvarme 1,k“ R. Dunüsättigung 87 1161. 65 pCt. WPK Ausdünßung 0,1111“Nd. Wetter ........... balbbeiter. heiter. heiter. Niederschlag 0. Wind ............ NO. NO. NO. Mmmchse1+ 1,0 "
Wolkenzug
__ IZO- _ _ 5,5 o-
Tageomltttl: 342,88““Par. - 1,4931... -- 3,4“R... 771161. NO.
quß'a'rtjgt-
!? ö r : e v. .*tuaterüam, 26. Februar.
Uieäokl. "11411. 561111111 52“ '/„5. 5“/„ (10. 98'/,. Kan:-81U.233/„„
50/9 Span. 25.
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l'r'im-d'cb. 129'/4. 1'0111. 128'/4. ["Watt-rk. [Akt. 105%.
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50/0 Rente
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l'? t e rx burx, 21. [**ebkuar.
11311111. 347,73. 1'111'13 400. 1,0111- '| km.
300 11. 67/2. 110. '- 500 11. 731/4.
M7 19 n, 25. k'ebkuak.
5"/0 3121.1091/4. 4.1," 1013/4- 30/0 82j/2- 21/29/0 _- 10/9 W- lkauk-chien 1836. 14111. 110, 1834 145. cle 1839 140.
Königliche Schauspiele. Montag, 2. März. Jm Schauspielhause: Zum erstenmale: Clotilda ONontalvi, romantische Tragödie in 5 Abth., von IM.
Firmcnick).
Dienstag, 3. März. der Residenz, Lustspiel in 2 Abth. (Herr Hierauf:
ringer.)
Im Schauspiel aufe: .Die Braut aus evrient: Jakob Web- Die unterbrochene Whistparthic, Lustspiel in
?. Abth., von Schall. KöniqSsrädtisches Theater.
ders katholischer Kon esfion vorhanden ist.
der Entstehuxjg begri enen neuen _Scl)ul-Einrichc_1_tngcn 151sz daher AWZ "9 [ZYXEL Asngan ZMÖCUL Montag, 2. März. Das Auge des Teufels. Komiche-
YYY Thetls anf das Bedmfmß der katholt1chen Kirche W B , r | , „_ |St. | M. P o , s d a „_ St.[M. Oper in 2 Akten, Musik vom Kapellmeister Jr Gläser. Lor-
" : ' ' * ' : ' " ' . u An Schulbauten find im Jahre 1839 ausgeführt "21 Neubau.- Um 7 111): Vivrgcns .. .“ 34 Um 8; Uhr Morgens . "* 42 1)?“ MSDN?" KtrkstxxßueTtéIJeeéhleM!dir?.ébF-JYIstKÜhFT
ten, wvvon 16 landesherrlichen “Yarronaxs. Außerdem ist das durch - 10 - - „ .. -- 31; - 12 - Mittags. . - 44 Helmeéder FWF)
die Gnade Sr. Majestät der Stadt Christburg Allergnädigst ge; " “L_- » Nachmnt.. -- 41 - Jg:. - Nachmitt- - 4:9- _ ___ “___ _
1chenkte e emalige Rcformqten-Kloster im Laufe des verwichencn ' 8 " Abends “" ZL ' 1"- " Abends " "" "“ Verantwortlicher Reyamur Arnold.
' Zahreövo stän IzurStadncbuleeingerichtctundvon denLehrern und ' 1 ' " "" “ " 0 ' ' *" “"" - .
Oedülern beider onsesfionen bezogen worden. Zu diesen und anderen Gedruät bei A. W. Hava.
** ___-___
Allgemeiner Anzeiger für die Preußischen
Edictal-Citation., In) Konkurs:Versayren über das erm'ogen der bei dem unterzeichneten Justizamte a Kauxleme Kari Chri1oph Nethe und Karl Angus.
-Bekanncmachungen. 1 Am 27. August 1837 verstarb zu Charlottenburg an
28. April 184
0 nzumelden und
ihre Erklärung wegen der beabsichtigten Veräußerung
der Cholera die verwitwete Majorin von Buxtlcr, HL11-'W„§lhelm Paulmam), ' nhaber der Handlung Friedricsy'besagten Vorwerks abzugeben. widri en'aus se für rtette geborne Fendeuen, genannt von Thurnxcld, deren Kuhne & Comp. hxer, werden die unbekannten Gläu- einwilligend und ihrer etwaigen 21111I
Erben oder etwaige Anverwandte biSher mehr zu er: diger znr Anmeldung ihrer Forderungen vorgeladen,
mitteln gewesen ßnd, und von welcher nur so viel be.- im Termine kannt, daß fie unt threm 2 Tage vor ihr verstorbenen
Zeit lang in Br ffel gelebt, haben soll.
Ihr Nachlaß beträgt etwa 200 Thlr. als beßeaten Nachlaß- urators, werden daher alle Die unbekannte Erben der bezeickmetcn von Buttler oder
stens in dem cokam (1eputac0 Kammergerichts: rendarius 1)r. Gneisi
auf den 31. Dezember1840, Vorm. 1011hr, hier auf dem Kammergericdte anberaumten Termine , _ zu esteUen und ihre Legitimation „zu führen, widri- gen aus der Nachlaß den fick) legitimirenden nächs1en Erben und, insofern Niemand erscheinen sollte, dem ZiSco als ein berrenloseö Gut zugesprochen und dem- Wechselbank auf e
und der nach ersol ter Präklufion sich etwa noch mel: dende Erbe alle de en H
den 6. April1840, Morgens 10 Uhr,
Ehegatten am 2. Februar 1829 zu Feldkirchen im Kö: vor dem Land: und St.1dtgerichts:Rath von Fischer d e r 2 5.
niqreich Bayern |Yetraut seyen und mit demselben eine an Gerickztsstelle entweder in Person oder durch u: läsfige Bevollmächtigte *- tvozu ihnen die Ju 13:
Kommissarien Meißner, Pöttcke, Horch benannt wer:
Auf den Antrag des In iz:Kommijsarius Wendland, den _- u erscheinen.
usbleibenden haben zu gewärtigrn, daß fie mit
allen ihren Forderungen an die Masse préikludirt und
deren Erben hierdurch öffentlich vorgeladen, fick) päte- ihnen gegen die übrigen Kreditoren ein ewiges Still-
cfe- schweigen auferlegt werden wird,
Magdeburß, den 16. Dezember 1839.
Konigl. Land: und Stadtgericht.
Bekanntmachung. Eine von der Königl. Bayerischen Hypotheken: und Arnold v. Eichthal ausgestellte Bank: (den zur freien DiSpofition vcrabfolgt werden wird Artie Nr. 7814 zu 500 Y_Y_l. ist verloren gegangen. Der unbekannte Juha andiungen und DiSpofitionen auf Ansuchen des yandlnngébaufes Arnold von Eich:
Stand f'r verlnfii erachtet werdcn
Hayn, den 23. November 1839. Das Königl. Sächs. Justiz B b t t g e r.
Edictal-Cik'xixti
22s1en d.
er dieser Actie wird hiermit d e n 1 6. M 81 r 4 d. 12
an uerkennen und zu ubernehmen schuldig, von ihm thai aufgefordert,_diese1be b1nnensech6Monatc113aum ange eyten Termine bei Strafe des we er Rechnungslegung nocl) Ersaß der gehobenen bei dem unterferngten Gertchte vor4uze1grn, wxdrigen- ?umelden und fich iiber die Rechtmäßigkeit ihrer An-
Nuyungen zu fordern berechtigt, sondern sich lediglich falls diese Urkunde fiir kraftlos erk1.rt werden wird. Augsburg, den 211. Dezember 1839.
Königliches Kreis= nud Stadtgericht. Liet. Kellerer, Direktor.
mit dem'emgen, was also noch vorhanden seyn wird, zu bega gen verbunden seyn sol].
Den Aukwärtigen werden die Xustfz-Kommiffarien Eben, Naudé und Becher als Mandatarien in Vor: sch1ag ebracht.
Berl n, den_s. ebruar 1840-
König. Preuß. Kammergericht.
„ Nothwendiger Verkauf- Kénisllches Kammergericht u Berlin. Das im Niedet-Barnimschen Kreiße
Hypothekenbuäze des Kammergerichts Pol. 111. pag. 169 Vorwer
Das Pfittgksche Geschlecht beqbfichtigt aus Rückscht aufk die hjeru11teCr_bobw.1l_§enAdlxdékononkkisclye Nostréwenl: di eit das als r e un o ium ei dcm .* ni . , , , , . HZhen Appellatiousgericht zu Dresden zu Lehn ggc- ""*" d' SÖ- 1qu11 Wir hiermit den Herren Actwnalkkn hende und zu dem von dem verstorbenen August Fer: dinand Grafen Pfiuak, als vormaligem Besser, lept-
bele ene, im willig egn'indeten Familien:Fideicommiffc gehörage . g ? Gohrisch zu veräußern. Mendelösohn & Como. in Berlm
prüche geniigend außzuweiscn. Greene, den 28. Januar 18 .
F.B11ssiu
pr che auf die
Rechtöwo [that der Wiedereinsetzung in den vori en
würden. u
Publication des Pr klufiv-Bescheids ist
I u n i 1 8 4 0
anberaumt worden, und wird derselbe an diesem Tage
Mittags 12 Uhr für publizirt erachtet werden. Uebrigens haben auswärtige Interessenten „zu Wahre
nehmung ihrer Rechte Sachwalter an hiesigem Orte
mittelst gerichtlicher Vollmacbt" zu legitimiren.
amt.
o 11.
Alle die'enigeu, Welche an den Nachlaß der am . zu Delligsen verstorbenen Witwe wai- land B(ickermetsters Wackenroder, Sophie geb. Nie- becker, erbliche oder sonstige An prüche haben sollten, werden hierdurch vorgeladen, sol c in dem auf
I
Mor ens 10 Uhr, vor biefigem H r ogiécben Amte
usschlufses an:
40 Herzogl. Braunschw. Liineb. Amt daselbs.
s.
D'9 von dem Ge: kann. Köln. den 25. Februar 1840"
Rheinische Eisenbahn. _ Mit Bezug auf unsere Bekanntmazhung vom 12. Ja- unserer Gesellschaft an, daß die für den 16. MUZl-r!
auSgeschriebene 7te Einzahlung von 10 pCt. (25 Pr. Cour. |). Artie) nunmehr auch be
1 den Herren geleistet werden
per eichnete, auf 8647 Thlk- 17 sgt. ] pf. taxirte Erb: [_chlcc1)ts-Senior, Herrn Kammerherrn Wilhelm Eber: Die Direction der Rheinischen Eisenbahn-GestÜsÖafK-
pa ts-Vorwerk Le ni neh ube dr oll *
der not wendigen | I h s im Wege
den ve auft werden, wo u ein Termin auf den 5.3uni1840,!§
vor, dem Kammergexichts-Rath K gericht anberaumt worden.
Ministerium,
r!
dem_ ypothekenschein, können in der Kammergerichts- Re atur eingesehen werden. e
hn im Kammer: vortwoer wterdetF daß, nachdemLilanolge der 11ka dem _ „ _ gn erzet ne en ustizamte im 11 trage des -' ni [. . Du Taxe, so wje dn Verkaufs:Bedingungen nebs FOLK! AppellatiOUSJericMs eingeleiteten ökonomiscvßn Hä) ? rterungen die Nothwendigkeix deserkaufs des ermei: detenVorwerksfich ergeben,dteEtnwmtgungs-Erfiärung Briefen dem *Köni [. Intelligenz . Comtoire
vinY ist eine in vor
Haus zu verkaufen. wÉerden ersucht,
unbekannten dinglich Bereäyti ten werden auf: sämmtlicher lebenden ?ideicommis;:Jnterefsenten erfolge. 1" Berlin an zugt en.
geboten, sich bei Yermeidxxng _der Aus chl1eßung mit ih- Nun haben zwar ren Ansprüchen spätestens m dtesem Termme zu melden. Pflugkschen Geschle 16, welche als die alleinigen der-
malen am Leben worden find, ihre
A u s z u g. Mit Beziehung auf die den Stralsundischen Zeitun- scha age werden Alle und “
rende, unlän verkaufte, an der
run erklärt. Die elbcn haben edo in die er Ei en- , , . ?1 keizxesweges als hinlänglijch [Yitimirtsangeseghen en msenrten vollsändi en Proclamen vom beuttgen werden konnen, weshalb der Gksch12chts;Senjok "err _ & _ Jede. welche gn das de_m Poß- Kammerherr Wilhelm Eberhard Ferdinand - Wk 1" erhalten. haltet Harder uStral und [US er 21 enthümltch gehö- Behufs der Ausmittelung der etwa sonst „., vor-
nsel Rü en im handenen unbekannten Mitglieder des Pfingkschen Ge-
ie sämmtlixben Mitglieder des
efiydlichen Mitglieder bezeichnet usttmmung _zu gebuchter Veräuße-
Reise in das Morgen
Garza Kirch iele belegene A odial : Gut G ßlaffs- schlechts, um Erlaffung der geseylicben Edictasjen nach von
hasen! c- p-'
können vermeinen, zu deren Anmeldung und Beglau- Erla ung der Ediktai-Citationen an er on- kurs- rdzeffes betreffend, nachgesuchtßya2élb des K
Yu bterunter von dem Kömgl. Hohen Appellations-
[gericht anher erla ene Verordnung Werden da?“ alle
biguna in einem der folgenden Termine: de-n 28.Fedruar, 20. März und 20. April d.J.,
Morgens 10 Uhr, vor dem König!. Hofgericht, bei Vermeidung der am Mitglieder des
1. Mai c. :: erkennenden Präklufion, -_ hierdurch und Osterländscher Linie, welche si “ib h- geladen. [)qu-" GreifSwald, den 25. Januar 1840. fichxigten Verkauf des Vorwerks Gthxisch "der FFM
ommern und Rügen. erklärt hqbrn, hiermit aufgefordert, fich binnen drei- facher Sächsischer Frist und längstens bis zum
Königl. Preuß. Hofgericht von _ (b. 3.) v. öllet, ykäkZés-
rderungen und Ansprüche machen zu MaßÉbe des Mandats vom 13. November 1779, die
Mit einer Karte und dem rundriß , reis 2 Thlr. 25 sgt. Erlangen, un “ anuar 1840.
slugkschen Gefch1echts Mei nischer
___-___-
, ,ard Ferdinand Pfiugk, beantragte Genehmigun die: _ - _ ub _ U haßalwn an den Meistbieten- ser Veräußerung soll von dem König!. Hohen „ustiz- Hirte, Spez Dkk S | , u Hochdessen Cognition die Sache e. -----« ormtttaßjs um 1011hr, kommen, Aller öchs1en Orts in der Voraussetzung e: I" einer großen Stadt in der Rheinpro- 1 üglicb glzltem _thstanbdé “ de, ehr requente vot,e eue eftnden s' ierauf Reflektirende
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Leipzrg, im Januar1840. Carl Cnobloeh.
. . **." - *1 . , , Oesterre;ch1sck_3_e_43111§„_r;11x_xs;?e Zettschrtfc, ! e .
Dieses Heft ist so eben erschienen und an alle Buch- handlungen versendet worden.
Inhalt; 1. Die Operationen der verbündeten Heere gegen Paras im März 1814 (Fortsesung). Mit dem Plane des Schkachtfeldes bei Paris am 30.März 1814. 11. Nekrolo des K. K. eldmarschallsLieutenants Leo- pold Graf othk1rch. 11 . Skizze der E vedition nach Portugal1832. 11'.Literatur. 11.Karten- nkündigunq. 71. Neueste Militair:Ver.'iuderungen. 1/11. Uebersicht des Inhalts der ältern Jahrgänge der Oesterreichiscden militairischen eitschrift von 1811 - einschließlich 1839. Die Jahrg. 1ng 1811-1813 find in einer neuen Auflage in 4 Banden vereini t crxcbienen und kosten usammen ebenfalls 8 Thlr. äch. Wer die ganze Zammtung von 1811--1839 auf Einmal abnimmt, erhält" dieselbe um ; woblfeiler.
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_ J. . Heubnek, Buchhändler.
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„&?(Kx -
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Kuti. Nachr. .
Nujl. 11. Vol. Gesexgebung über uden. - Handel don Raga.
Fraukr. Minister-Krms u. d. Oppo ation. - Dre Koni m u. d. Heu. v. Orleans nach Brüssel. - Guizot nach London. -- elegraph. Te-
1 aus S anien. ,
E:;Ébr. u. Iprl. Oberh. S an. Angelegegll. -Exped.n.Chmq.- Unterh. „rländ. Munizipal- eform.-- On nd. Zolle. -- Shextffs- Sache. - ond. Bränden Wellington's. - on'iaat d. _rtn en Albrecht. .- Adresse d. City 11 Gunsten d. I)eriffs. -- mi er- , Cirkular gegen Socialisten- christen. -- Ortental. Angelegeny. -- Geldmarkt von New-York.
Niederl. Befinden des Herrn v. Falck.
Deutsche Buudess. Zannover. Waylen. -- Darmstadt. StäadtsVers. (Schloß: usbau.) - Fran furt. Korrespondenz..
Oksterr. Der Re ent von Brasiien erhält den Stxph.:Qrd-en. -- _ Schreiben aus im. (Abreise des GrafenSt.Au1atre nach Paris.), Schweiz. Aus den K. Luzern, Tessin u. Zünch. .?-
Span. Aragonien fordert auch seine Fucros.
Berlin,
ort. Annahme 1). Adresse. -- Sklavuzlxdl. und Verhältn. &a Engl.? rkei. Neue Ernennungen. - Franzo1ssche Berichte aus onstau-Z Uuopel. - Choörew-Pastda.“ . “***
Aeg. Der adgeseTte Kapudan verwngert den Gehorsam. .
Nord-Am. Grönzsireit. - Bank:?lngelegenheitcu. .. Indianer- !tieg in Florida. ; “
Pers. Ter Schah will sich nach Scknras nnd ISpahan begeben.
Inland. Rosenberg. Kollekte d. )üd. Gemeinde. _- Köln. Statist,
Veränderte Anömündung des Weichselstromcs bei Danzig. Diff., K. u. 2- Paris. Sitzung der Akademie der Wissenschaft.
Amtliche Nachrichten.
Kronik des Tages.
Se. Majestät der Köni haben dem Landgerichts-Ißath Hellmuth zu Posen den othen Adler-Orden vierter Kasse und dem Premier-Lieurenant Kroll des Zten Infanterie-Regi- menthsk die Rettungs:Medaille tmr dcm Bande zu. verleihen geru
Zeitungs-Nacbricbten. A u s 1 a n d.
Rußland und Polen.
Sk- Peteröbuxg, 25- Febr. Se. Majestät der Kaiser haben den 1111 Taum'sthen und anderen Gouvernements wohnen- den Karastüchcn Juden gestattet, Christen in ihye Dienste zu nehmen, so Wie auch den aus dem Auslande ankommenden in Russische Unrerthanscvafr zu treten , auf Grundlage der allgemei- mn hierauf bczüglichcn Vorschr1fren.
Nachdem dcr Rcichrarh die eingegangenen Gutachten über die Frage , ob Juden in den Gouvernements Kurland , Witepsk und Mobilew Landeccien „zum Ackerbau pachtßn und kaufen und Krüge und andere Etablmcmcnts in “Zirrcnde nehmen dürfen, ge; prüft, hac derselbe festgesetzt: 1) im Gouvernement Kurland sollen Juden nicht zum PaM- und Arrendchcsnz von Krügen, Schenken u. dgl. in Flecken und Dörfern zugelassen werden. 2) In den Gouvernements Mohilew und Witepsk soll jüdqclwn Kaufleuten und Bürgern gestattet seyn, Herbergen oder Krüge, Schenken u. dgl. nur in Städten und“ Flecken diescr Gouverne- ments zu halten. 3) Zur Verwaltung der außerhalb der Städte und Flecken befindlichen Post-Srarionen , wenn solche bei Licica- tionen an Juden kommen und fich auf denselben Christen befin- den, soll den Juden zur Pflicht gemacht werden, fich eincn Be- vollmächtigten aus der Zahl der Christen zu wählen, 4) Ländc- relen zur Anficdclung und-zum Ackerbau in den Gouvernements Wittpsk und Moher als C'igcnthum an fick) zu bringen oder inPacht zu nehmen, soll Juden nur gYattct werden, wenn ft1che Ländereien von gutshcrrlichen und rons-Dörfcrn wenig-
ßens drei Werft entfernt liegen. - Auf das Original haben sSe. O_Najestät der Kaiser eigenhändig zu schreiben gcruhc; „Dem ep 410“.
Der Vice-Admiral Lutochin ist mit Tode abgegangen.
Zur Feier dcs im nächsten Sommer bevorstehenden zWeihun- dertjährigen Jubiläums der Finnländischn Univerfität wird eine besondere Medaille geprägt. Aus Dorpat, so wie von den ???edisckwn Univerfitätcn, werden Dcputationen bei diesem Iu-
el e erwartet.
Hier ist eine neue Generalkarte von den Ländcrgcbieten der Kirgis-Kaisaken, Truchmenen, Chiwaer und der Bucharischen Steppe erschienen, auf welcher die Straße , die der General Pe- TMB" ivsxm Qrenburg nach Chiwa eingeschlagen hat, genau be-
net, . “*
S !! Rigasnd im vorigen Jahre aus dem Auslande 1665 b lchi: eMtgekommen , von denen 330 vollständig, 58 zum Theil ":e; Y FKÜTU Y: Ballast waren. Aus Rüssschxn Häfen ka- dem Auslande ]nggÉzangen smd an demselben thtraume nach inländischen Häfen 69. “YF,“ .Forum“ 7.4 MÜ'Y 79") "“ck ... .. I..... ““ZYWY'... “91.7.7111 besonders ansehnlich gewesen und belief sich auf 1-1156840)Pud Die Ausfuhr von Leinen und Leinsaamm, obgch“ d,er “erin e; ren Aerndtc wegen, nieht so groß äls im Jahre [ck58 ()?:c dögch diejenige von 1837 Üdertyoffen. Der Gesammtwmh der Ausfuh- ren von Riga belief steh im Zahl"? [839 auf 62,348,570 Rubel.
Frankreich.
Pari :; 26.*7ebr. Es bestätiqtsi'cl), daß dieUnterhandlun en dei Herzogs voéBroZlic zu keinem Resultate geführt haben, und dgaß der- selbe gesternAbend dem Könige 1eine Vollmachten zurückgegeben hae.
Dienßag den I"" März
Ein hiesiges Blatt sagt: „Es MMM- daß Wir bestimmt smd, noch einmal alle die PhYen der ministeriellen Krifis zu durchlaufen, die steh im vorigen ehre naeh Entlassung des Mtnisterimns vom 15. April aufeinander folgten. Man will abwechselnd alle die Combinationen versuchen, d1e durch die Umskände angedeutet wer- den, und wenn man Allet unmöglich gemacht hat, so jvtll man zu dem Personale vom 12. Mai urückkehren, und sich mit eini- gen Verändern in demfeMn egnügen. Mittlerweile ist die e_rske von dem“ We von nglie versuchte Combination qänz. lach gescheitert. an behauptet heute, daß Herr Thiers "zUm Könige berufen worden sey, und daß er seinerseits den Amtrag erhalten habe, ein Kabinet zu bilden. Viele von den Schwie- rigkeiten, die 114) im vorigen Jahre dem Wiedereintrirte des Herrn Thiers in das Kabine! entgegenseßten, sind seitdem ver- schwunden; indeß versehen man, dW in denTuilerieen doch noch eine heftige Abneigung gegen diese andtdatur exiskére, und wir würden uns nicht wundern, wenn seine Bemühungen zu:“ Bil- dung eines Kabinen daffelbe Schicksal hätten, wie die des Herrn von Broglle. Man sagt, da Herr Thirrs gestern Abend eine ziemlich_lange Konferenz mit errn Odilon Barrot gehabt habe, und daß er dem Könige vorsch1agen*werde, es mit cini cn Män- nern der linken Seite zu versuchen. Es scheint, daß „'m- Odi- lon Barrot die ihm in Ausscht geßellten Anträge im Voraus
abgelehnt und erwiedert hat, daß die Zeit noch nicht gekommen ksey, Wo die Opposcréon an die
piße der öffentlichen Angelegen- heiten treten könne. Der „Co trier fcancais“ publizirc heute einen Artikel in d1esem Sinne.“ (S. unten.) - Alle übrigen Blätter enthalten gleichlautende Mittheilungen und drücken sämmt- lich die Uebcrzeugung aus, daß man beabschrége, die Kammer und das Publikum zu ermüdtn, um alsdann das Ministerium vom 12. Mai geduldet zu sehen.
Der Courrier francais enthält heute nachstehenden d?- merkenswerthen Artikel, aus dem in der That Hervorzugchen scheint, daß dem Herrn Odilon Barrot, wenn auch bis jetzt nur indirekte Anträ e ur Theilnahme an der Verwaltung gemacht worden smd. s Heißt in diesem Artikel unter Anderem: „Wäh- rend alle Parteien in Bewegung find, um ihren Einfi.-ß auf die Bildung des neuen Kabinett! geltend zu machen, beobachtet dic OppofitYon allrin eine Zurück «tung, die ihr der Vorficlzt ange- Messen 1cheint, und die a11e elt wenigstens für uneigennützig er: klären muß. Sie versammelt fich nicht, und sie sucht die Unm- handlungen auf keine Weise zu hemmen oder zu hindern; see wartet ab. Wenn die Opposuion glauben könnte, daß der Augen- blick zum Handeln für se gekommen wäre, so würde sie offen nach der Gewalt streben und fich-organifiren, um dieselbe streetrg u machen; aber die arteten müssen der ihnen von de'.“
orsehung be eichneten runde n1cht vorgrcifen. Der Raum, der die Oppouion von den öffentlichen Angelegenheiten trennt, ist zrvar durch die Ereignisse und durch" den Fortschritt der Ge- müther vermindert worden; aber er ist noch 111.111 ganz ausge- füllt. Es bedurfte irgend einer großen Rothwendigkcic dcr“ öffent- lichen Wohlfahrt, um die Meinungen, die wir rcvräscncircn, ih- rem natürlichen Ziele _näher zu bringen. Die Ovpoficion hac noch nicht, oder glaubt noch nicht die Macht zu haben, das Gute zu bexvrrkstelßgen; aber die Opvoütion , die im vct'dientcn Ansc- hen bei der Kammer, bei der Presse und im Lande steht, kann vici Böses verhindern, und verhindert es in der That. Eine
Oppofition, die das Kdnigthum nici): umstüczen, sondern es vic“.- mehr befestigen will, die fich der Institutionen nur bcdécnt, um Z
fie zu Verbessern, die die Sache des Forcécbritres 1111111 von der Sache der Ordnung trennt, die eine jo gute 'Meinung von der Zeit und ihren Mitbürgern hegt, um in den "Lluxgenblickcn der Sckzwäwe nicht 11 verzweifeln, und um in der allgemeinen Ver; wirrung die Ru e und den Ueberbliék nicht zu verlieren, die fick) selbst im Zaum hält, um das Recht zu haben, andere im Zaum zu halten, die sieh gleich weit entfernt hält von der „In- criZUe und von der schlaffen Untbäcigkeit; eine solche Opvofirion übernimmt eine neue Rolle in der Geschichte der aufgeklärccsen
Völker. Wenn "man einen Blick auf die lcßtcn zehn “Jahre wirft, ;
so wird man eingestehen, daß diese Rolle in den crßcn Jabrcn ?
und inmitten der größten Schwierigkeiten mit cinigcmSchwankcn
begonnen, seitdem vollständig und auf eine ehrenvolle Weise aus'- „:
eführt worden ist. Die Ovpositwn hat den schlechrcn Lcidcn. Febaftcn, die die Monarchie mir fick) fortzurcißcn suchten, eincn unbiegsamen Schlagbaum entgegengeftcllr; fie hat mir der Zcit und durch Ausoauer alle die Maßregeln und alle die Combx- nationen zum Sc11ei*ern ebrqcbt, welche das Königtlwm vom 7. Auguü von der Juli: evolution trennen wollten. Sie hat keiner anderen Inspirationen bcdurft, alsxdcr ih1'1'öPatréotiS1n11s, um zu begreifen, daß es in der Franzömcbcn Gesellschaft 1115111". einen unbesetzt gebliebenen Posten gab, dessen Besetzung von WM)- tigkeie wäre, und daß eine Partei, die dem Fortfthrixte den Weg bahnte, ohne die Grundlagen der Gewalt anzugreifen, in einem gegebenen Augenblicke die RepräsentaeivRegierung retten könnt.“.
Dieser Augenblick wäre gekommen, so behauptet die 1101Jnallge . MajorixätBund mehrere ihrer Marglteder haben den sxcrrn _;
Odilon übernehmen. . fie von seinen beharrlichen Gegnern ausgeht , so ist .Ycrr dekon Barrot doch nicht im Stande, derselben &" entsprechen. Der Eintritt einer Partei in die Regierung muß immer durcb cine gcbieterische Nothwendigkeét herbeigeführt Werden, der man slch nicht entziehen kann. dem Wéoerstande ur Leitung :1be„rzugchen, und die Smsm zu überspringen, die sse tn der öffenxltchen Meinung von der Gewalt trennen , mü te sich eine große Gefahr offknhat"en. Exiftirt diese Gefu r? ,,a: die Unpopulal'1käk_ Ul" Munster die Popularität des önigs ausYssche-e Isk dre Monarchie noch einmal in Frage gYellt? * an sollte es glaybcn, wenn man das „Jour- nal des ébats“ liest. Aber obxxlcsck) dre Lage ernst ist, so geben wir doch „;ck: 3"/ daß fie verzwe_1felr zu werden droht, und die Oppofitton muß sich, dem natürltchen Laufe der Dinge gemäß, einer künftigen Zeit vorbehalten.“
Die Presse äußert sich über den Verlauf der méniskeriellcn
Um die Oppoütion zu bestimmen, von '
arrot direkt aufgxfordert, die Gewalt zuZ So ehrenvoll dress Aufforderung auch ist, da 5
* dcn Kricgé-PUniftcr:
1840.
Krise! am gestrigen Tage in folgender Weise; „Nach zwei vcr- gebticven Versuchen ist es dem Herzoge von Broglte endlich ge- lungen, den Marschall Soulr zu sprechen und ihm Vorschläge wegen seines Eintritt“ in das neue Kabinee zu machen. Der Marschall Sonic hat wiederholt, was er schon im vorigen „Jahre 1agte, daß zwischen ihm und Herrn Thiers ein nicht zu über- springender Abgrund läge, und daß er um keinen Preis in ein K_abinet eintreten würde, in welchem Herr Thécrs den Haupt- C'mfiuß hätte. Dies ist nicht die einzige Täuschung , die Herr von Broglie erfahren had Dic Combination, die er für 12 leicht hielt, und die er durch seine dienstwillige Vermittelun zu Stande zn bringen glaubte, hat ihm Schwierigkeiten Über cbwierigkei- "1? gezeigt, so daß er, durch das Mißlingen seiner Versuche ab- gexzhreckt, auf seine fernere Vermictelang verzichtete. Man glaubt, dax; Herr Thiers, der dieses" Mcßlingen nicdc ungern steht, heute Zum Könige berufen und mxc unbedingter Vollmacht ver- ehcn werden wird. Seine Freunde ließen schon gestern Abend die Liste seines Kabinets zirkuliren. In dieser Combination würde er die Conseils . Präsidcnrschaft und das Portefemlle der auswärrigcn An-chegenheitcn* Überneh- men. Die anderen ministerteUen „Departements würden, um den Glanz des Herrn Thicrs u vermehren, durch Männer zwei- ten Rangeßbescßr werden. So nennt man Herrn Billaut für die öffenrlichen Bauten, Herrn von Rémusat für den HandeL, Herrn Dumont _odcr Herrn Vivien für die: Justix, Herrn Cu- biores für den KMZ, Herrn Dadcrré s:":r das Oeewcsm und Herrn Pelct von der LOZU'C für die Finanzen. Dies würde der 22. Februar in geringerer Potenz seyn. Aber was lieZt Herrn Thiers daran; er will nur sagen können: Das Ministerium bin ich! Wir Werden sehen, ob diese Lxsxe bis zum Moniteu: Ylangc. Es ist erlaubt, daran zu zwetfeln. So beZieyéj-x. Herr
hiers auch seyn mag, sui) a1s das Hemp: und den Inhalt ei.- ncs neuen Kabinccs betrachtet zu sehen, so wird er dock) vieüciäzc auf die Racbsäylä-Ze eincs Theils seiner aufgeklärtcscen Freunde hören, die sich in seinem Inccrcffc bcn'xühen werdcn, ihm de- greifiick) zu machen , wie viel N'sprießlécher und dauerhafter einc wen-ngr persdnlicbe Combination seyn würde. -- Dic Bchamm- lung der 221 is? auf heute Abend um 8 Uhr zusgmmcn berufen worden.“
.Die Königin und der Herzog von Orleans snd in de:“ gestriqcn Nacht nach Brüssel abgereisé.
Der Moniteur parjsien meldet nun auf osfiziclle Wei'e die gcßem Nachmittag um 4 Uhr erfolgte Abreise des Herrn Guizot nach London.
Man vcrßcherr, daß das Englisckxe Minißerium ch weigere, die von der Französischer: Regierung angenommen:" Hanxcw-Ar- rangemenes zu unterzeichnen, indem es bedcurcnderc Ja.;cstänvnéssc von Seiten Frankreichs verlanzc. V?.m glaubt, daß die Umer- handlungcn zwischen den Koxnmésßrfen beider Naxiomcn 1vécdcr beginnen werden.
Die Quotidécnnc W111 wissen, daß in St. Etienne bcdcu- tende Unruhen ausgebrochen und Truppen aus Lyon dorthin bc- ordcrc wären.
Herr Dupuch, Bisäydf Yon “2119.01“, 111 am Bord des „Caßor“ in Toulon eingen'offcu. Dek Abbé: Sucher, einer seiner Groß- Vikare, begleitet ihn.
Dic Reqicrung publizm dente nachstehend: eesegraphische Dc- pcsobe aus „Banonne vom 25». “Februar. „Dcr Gencral-Lien- rename, Commandcur der 201111“; I..ilitaix'1Divisicn an
„Esparcero ist am Wcm jn *))?uniesa eingetroffen. Sämmrlicdes BelagerxmngRcsQüß ist dasclbsk zu- sammengezogen. Bei seincr “Unkxmkc smd [Anordnungen unter der Garnison von “Segura ausgebrochen, und man haare am 2017er: einige Hoffnung auf Capirulacton-“
Großbritanien und Irland.
Pariamcnrs-Verhandlunqen. Oberhaus. Sißuna vom 2-1. Febrtta1'. Dcr Marqnis von Londonderry bracht? wieder die “rage wech dcr “Franzéfi1'cdcn Besetzung citier Zus.“! vor Port Mahon, .Kd2xigs-E11a11d gcnanm, zur Syracbe; e'." meinte, alle Vorkehrungen geacn Ucbcrgriffe der Frau ofen seven unnütz, Wenn man 12111): ausdrücklich ihnen verbiete, eine Befo- sctquugcn auf jcncr Insel anzulegen, wogegen Graf Clarendon (Sir George Villécrs) die von der “Französisch:: Regierung .';e- _aebcnc Versicknrung, daß sie nur ein Kohlcn-Dcpoc aks der In: sc! haben wolle, fm“ völlig genügend ansah. Dabei bcruhiqtc 111.-m sxcl) denn auch nach cinisen Bemerkungen des Graf.“:x Abexdccn und Lord Ellendorough's, wc1chc chntcn, daß man drci; U:“sach habe, diefe Angelegenheit mit *Mißtrauen zu bstracdccn. Daxauf ve_rfocht der Marquis" von Londonderry die'Ilrn"pr1'1che derBt'i- tixchen Hülfswgion wegen 113121" von Spanicn Yu fordernden SM» und Pensions-R11ch1'rände,die cr aux" 1111141301100011, fdangab. Er bcscvwrrtc fich über die Bevorzugung. 115111117311 Offiycrc der Leaton durch Anstellung in der Britisäyen Armee créangt *Hättcn. während man für die große Masse der Soldaten aar maxt- xmban babe, und verlangte die Vorlegung de'.“ dicse ?kngclcgenbcir betreffenden Dv- kUtxt-nte. DerGraf von Clarcndon erwiedertedaraufzunäcdst, daß 1“, als Repräsentant der Byitisäyen chi-xrung an: Spam"; schen Hofe, kein offizielles Rccdt gcdadt hade, crwas für dich- kückfichn'gung der Forderungen von Individuen zu thun, dir _frei- willig in den Dienst der Königin von Spanien getreten, dal; es aber ein „Jrrthnm sey, Wenn man bebaupté, die Soldaten hät- ten von der Spanischen chbn-ung ihre Ldbmmg nicht erhalten, „Kt sey ebnen vielmehr, mit einziger Aukrmhmc von 250 Lanciu'HbÜ lk)- rem Abgang aus Spanien ausbezahlt worden; was" ste mehr cr- halten, sey nur das ihnen beim Ann'irr dcs Drenstes versprock:n_c Graxtal, und daß dieses" noch nicht liquidirt sry, beruhe gx*ö5-* tentheéls auf der Komplizirthcit det" nörhiaen Abrcäxnung dar- über. Die Liquidations-Kommisfion, die im Zahl? 7538 kk“ nannt lvorden, se acht bis neun Monate lang verkammkkk IW“ sen , habe eine 34Tenge Ansprüche entchengmommen und unter- sucht und erst im vorigen Jahre mit Ablauf des 30- Skpkems“ die Frist ur Einreichung derForderungen_ fü_r_abge1_aufen erklärt und 1th _ck man damit beschäftigt, die leqmdkrten MMW“)? zu