aber von Stockdale schon den gerichtlichen Aufjchub seines Sachwalters hat
amm festskcölen xve-'*oe. Etnfjwnlcn ck| waedcr dcr Vcrs'act) gemacht worden, neuer“ Stellvertreter _ crichtcn auf Cassatioo des Außcvub- s [1 heute über dieses" «uchenncbsxdmwerdcn. wankt in diesem Streite; an einem Unterhaus, am andern fürzdie Gc- forcwährcnd Versammlungen veransaltet, um e andere Partei zu Stande : Petitionen meißcntheils zu n den Provinzen dagegen soll Z Daß die neu- . g; einer Ver- Middfeser, die von den Unter-She- kcineSWegcs als ein Sieg für das Unter- igt schon der Umstand, daß die Herren Wartburton und O*Connesl', dée diese Resolution zu Gun- wenn sie es auch durch Sheritf France die
umzuskoßen; cm vorgestern bei den E angetragen, Die öffentliche * Ort erklärt se "ck f Es werden für die eine oder für di
In London sind dies unsten dcr Sheriffs ausgefallen; :" fich für das Unterhaus aussprechen.
' uk-Métg
Meinung scb
u bringen.
die Mehrza
(«***-W" .,.-.*- «.J.
sammlung der mffs einberufen war, .“)aus zu betrachten ist, ume, Wakleo, Tufne , tcrörtcbung veraulaßten, ihrerseits keine sten des Hauses durchzusetzen vermochten, men dahin brachten, daß der Unter- kte verlesen und die Versammlung aufheben mußte. denn einer von ihnen wurde der Tribüne gestürzt, und auch gegen
Der UntereSheriff Klage gegen die Ruhe: weil fie sich“ des ihm gebüßrenden Vor- eénige derselben, cht hatten, dort Px- . en in der Graffcbasr für die Gegner des ; wehenden Streitfrage [| di“: Adresse der - City an die Kdné in, die fast einmüthig angenommen wurde, ' daß das! "Unterhaus
In der Ver- _
-41.- «,.-«„.
Sie kamen schlecht genug dabeifort, sogar über die_ Barriere dic Uebrigen wurden Tbätlicbkeiten verübt. soll nun bei den nächsken Asfisen noch eine srörcr anbringen Wollen, n jener Versammlung bemääptigt, und Mü OÜConnell und Waklev, gar kein Re 1chlüsse vor schlagen, da fie kcinc Bcfißun aben. Ein bedeutender Triump
Uncerhauscs in dcr sch
sein Verfahren maße und fich über
sammlun , bcmerkli , das U Stockdale vor
vollziehende die Verfassung fiene.
worin diese Adresse bcschlossetsxwurde, machte man ? nterhaus hätte nur die Sache des Herrn Hane , _ Gericht selbst vertheidigcn [affen sollen, ;' die Geschworcncn den Buchvändler gewiß mit s ' denn keinc Jury Englands habe aß fie Bücher, wie die von ihm verleg- Wilson's“ würde in Schu da das Unterhaus nicht
nicht darüber zu cncscheideng Bericht des Unterhauses Über en, sondern nur ob erlebt durch den Druck zu ? PaSquill-Gescse verlehc ! "Betreff der
so 1!) rden ewiesen haben, Ggfähl, !) ten „Memoiren I)enrjxtte' wolken; aber die Jury babe, Hansard eingetreten, in dem Kommtsüons- n_1acl)cen Bemerkungen gegründet sev Iyansard das Recht gehabt, jenen B verbreiten, und ob er dadurch nicht die habe. Aber das'Untcrhaus will _eben diese Frage in n Hansard zum Druck von Parlaments- * Haus ihn dazu autorisirr habe, gar nicht » und deShalb Gerkcht nicht für ihn eingetreten, sondern ch nachher egen die Vollstrecker des gerichtlichen Urtheils eingeschritten, auf der einen" Seite: behanptec wird, sein Verfahren dcm Engiilchen Unrerthan, alaube, den Weg, sul) vor Gericht zn seinem Recht zu v so wird von der anderen Seite Hierauf entgegnet, dies liege nicht - sondern es wolle nur einPrivUegium, x Zeit Gebrauch gemacht, fiel) ' cbt dem PasquiU-Gcseß unxeywcrfcn 11 von seinen Koinmisüons-Beri ,ten und jenige druck'en zu lassen, für' die Oeffentlichkeit dienlich 'zu eyn
tocédale gc; *
Berichtigung des Herr Berichten, Wenn das in Zweifel
das Haus versperrt durcb ? der sich beeinträchtigc '
in der Absicht des Hauses, von dem es freilich nicht nehmen und m das Privilegium nämlich, sonsrtzen Aktenstücken das Nußcn des Publikums
erst in neuerer
Oberhause eine Bill Vorgelegt, wo;
Lord Denman hat dem * leichtferttgct'
nach die Pasqutll-Gcseßc eine auf Verhinderung nde Aenderung erhalten sollen. 11 weniger als 40 keine „Kosice: gestattet werden, wenn das; die Sache bon:- 13-14,- eingeleitet Und der Anwalt nicht durch die Ausfiehr auf den ihm von den Kosten zufallenden Antheil _qctvonnen morden sey, den Prozeß ch seinen Klienten zu führen.!
Der Präsident der im Unrerhause gestern an dem Handels- ;dsid"c1)e Setdcnmaaren, kamn hinreichenden Schuh gewährt, dcn sollten, zur Antwort q zu beunruhiqen brauche, in schülzenden Zoll au “echt erhalten werde. unnel nähert fich immer me
.Kéagcn aszecke nämlich, wo auf einen Schadcnersaß vo [mch erkannt wird, sollen Ted.“ Richter nicht bescheinigt,
Herr Labouchere, hat f eine an ihn gerichtete Frage, ob in Elnfuhr-Zdlle auf Fran- die jetzt schon dem Englischen Fabrikanten noch mehr herabgesetzt wcr- ch diesct'halb nicbt
Handelskammer ,
x“ . -
Traktat mit Frankreich die
cgebcn, daß man fi dem die Regierung einen hinreichend
hxr seiner Vollen-
Der Themse: 0 Fuß zwischen den
am Sonnabend tvaren nur noch ?- brig. Die ganze Länge des Tunnels beträgt Ücken die Arbeiten wdchentlich daß das Werk in etwa da man eim Unterbrechung durch Für Fußgänger wird der Tun- *- für Fahrwerk aber
beiden Durchskéchen 11 1320 Fuß. 10 Fuß vor, fünf d))?onatcn fertig seyn wird, Einsturz jetzt nicht mehr fürchtet. nel dann vxrmuchlicb gleich eröffnet wcrden, tens 1echs Monate nach seiner Vollendung- _§.ord Beresford hatte die „ Arnkeis, Mr_in er grausamer Vertrei Pächter aus :hren Wohnfitzen beschuldigt wurde, bei der Queen's Bench verklagt, und da keine genügende Beweise beigebracht w-exzdenokonncen, daß diese Vertreibun , wie es in dem A bteß- nicht wegen Njchtza lung dcha :, sondern aus politischen Gründen geschehen W),. o verurtheilte die Jury jenes Blatt zu emer Geldbuße von 100 Pfd. Stettin Die Direktoren der O|indischen
sen, aus Amerika Personen kommen zu lassen, die _mit der Baum- onen-Kultur yern'gut smd, und dieselben nach Ostindien zu s:!)icken, um dte Eingeborenen im Anbau und der Pflege der Baumwolle zu unterweisen.
Im Durchschnitt 1“
man kann daher annehmen,
Chronicle“ wegen eines ung seiner Jrländischen
Fompagnie haben beschlos-
Niederlande.
hen ersxey Ta en des Monats axeßät 1» wie ie Königl. a-
Amsterdam, 28. Febr. März erwartlex) matxxzhßerf She. milie zu we e_m e ue ereits die immer d s . [aßeéin Tereießchafe gesÉtizc We;-M si , König! a-
Ein eamter des. nanz- sini eriums tik vor e ern nach Dr_üffel abgereist, um daselbst die S?:tinkéne ::: „000 F1, m Empfang u nehmen, Welche- Belgien als erste es raktats pom 19.“April v. „3 uch wieder dix Konferenzen der Nieder- Brüssxl; beginnen. . "Revision „dy Niederländkschen
Zahluag in (Gemäßheic d e Msi werden nun a ! ndis _Belgisckxen
i der jeßc WGKK“ isk “" ne: ganz getrennte Süd-Holland sind
Kommission in üacqiadmdeu , ck in Autrag gekonnte
zu sehr“ in
(and in i 7 schung des Na
254 Rcichtbums verschieden und die Bevölkerung beider Landschaften isk zu groß, als daß es nicht wansckvenCWevtb seyn so!“, die Pro- vinz geeheilc zu sehen.
Belgten.
Brüsfel, 28. Febr. _Die Königin der Bclgicr steht in drei
Monaten ihrer Niederkunft „entgegen.
Die Königin der Franxoscn, die Herzogc von Orleans und Nemours uud.dic.mezcs!m chmcnrinc smd gestern _in_ Yrüsscl eingetroffen und im Palms des Kdnst abgestiegen.
Bei der Wieder-Erdsfnung der onferenzm in Utrecht wer- den von Belgischer Seite, statt der Herren Fallon und Lichts“, der Münz-Direktor von Bromkére und Herr van Casale aus Arlon in die Kommisfion eintreten. '
Der NoUVclliske dcs Flaudrcs enthält Nachstehendcs.
„Herr Abbé Andrécs hat aus Rom Folgendes an einen Bekann- ten in Brügge eschrieben: EinZourngl versichert, ich hätte nack) Belgien Zschricßen, der heilige „acer 1er) unzufrieden damix, daß wir die Artikel angenommen. Es ist falsch , daß der heilige Vater unzufrieden sei) und noch falscher, daß ich irgend etwas der Art an Jemand geschrieben habe.“
Deutsche Bundesstaaten.
Münchén, 29. Febr. (Bayerische Bl.) Dcr nähere Inhalt des“ Vortrages des Freiherrn von Thon-Dittmer, der in der Sißung der Kammer der Abgeordneten am “.'/*.*“Februar cpisodiscl) cine „Diskusswn 11er dj_e ange, ob die Verfaffung eine repräsentative odcr stärxdijche m_) (1. Nr. 6] der St. Ztg.), ; derbeiführtc, ist in dcr “Haüvksacbe nachstehender:
„Gleichheit der Geseye und vor dem Gexese seo eincr der crhahc- nen Grundsätze, Welchen nnscrc Verfassung voransteUe. Gergde in dte- , scm Punkte" unterscheide s-e sui) von den _älteten landßändaschcu Ver: ? faffunqen Bayerns. Diese, auf der erklärten Landessreiheit, ayf_ den ' alten Freiheitöbriefrn und Handvesten beruhend, haben wybl tungen, abcr mcf)! allen Ständen das Recht gegeben, am das öffentliche_Le- ben ein;,uwirken. Die in einer der [osten Sitzungen vom Ministcrttsckvc _ aus geführte Argumentation, daß wir dermalen nichts mehr und nichts ; Anderes haben, ale was in der früheren landständiscven Verfassung Ygebcn wvrden, könne er steh auf keine Weise aneignen. Unsere
erfafsung beruhe auf dem Gruudsa e der Vertretung aller _ “Stände zur Beratdung des Wohles eä Vaterlandes. Wät): ' rend die alte landständisän nur dcm Prälatena Adel: und Bär- ; gcrstande Rechte eingeräumt habt. seyen durch die Verfassungs- Urkundc vom Jahre ]»:18 auch dcm so achtbaren, und namentlich in
einem ackerbaucnden Staate so wiaxtigen Bauernßaude Feine Rechte ck gcficherf. Auch die historische Entwickelung unserer Bcr assung habe
den früheren Standpunkt sehr verändert. Die ehemanligen xeichsun- ; Z mittelbarexj Stände bedurftey ehemals neben den Landstanden ]ene Ber: ; “ tretung mM- wclche ihnen Wikotdringeud nothweuduz sev, weil auch ? heißt, die Kammer werde die Regierung bei der Ausführung der
; neuen Constitution unterstügZen, wurde von der Opposttion ange-
ihnen wohl erworbene, zum heucx erkaufte Rechte nur duxctxdiese Jrnndgeseyliche Garantie 3ers1chert !,eyn können. Noch weniger konne rx "ck der von eben dlcser »cxte gege enen Argumentatwn ansäylicßen, da;; unsere Vorfassung keine repräsentative sey. (Lemke in dcr Vertrxtung aller _ Stände zum Wohl des Vaterlandes mit dem Rechte des Beiraths :c. _ bestehe das Wesen der repräsrntativen“Verfassung, “und zu deren Vollzug gcböre nothwendig die Tbeilnabmc an der Gcschgcbnng, Einsicht in die Z Staats:Verwaltung selbst, das Recht, Anträge, Bitten und Wünsche hier ausxnsprcaecn, das RW:, die Staats-Beamten zur Verantwor- tung zu Tech. Diese Ebr'crnRechtc, wie sn“ das Wesep eincr Reprä- 7 sentatw- ermssung außmacheu, ste en keineßweges im Widerspruch mit „ dem monarx1yischen Prmxip, daß as StaatÖDberbaupt in fich alle Rechte der Staats-Gcwalt vcreinigc; cs widerspreche ami) nici): dem Artikel 56 der Wiener Schlußaktc, wo gleictzfaus dem Smarö-Ober- haupt die Ansiibrmg der „Gcsammt-Staats:Gewalt qefichcrt, dennoch aber deren Ausübung in Beziehung auf bestimnne Rchtc vo'j dkk Mitwirkung der Stände bedingt [cv. Er habe diese Episode einschalten “„zu müssen geglaubt. um m'_cht dem bekannten Grundsatz: ,.qm cncpc (*aus-mti"! x'i-l-dcur" zu verfallen und weil er es für pfiichtvergeffen hielte, wcnn die Stände dcs ReixW' das Rckqt der Repräsentation swb abstreiteu lic*en.“ , '
Der mister des Innern fand in der von dem zxveitcn Seccetaic der Kammer eingeflochtcnen Epcksode cine drmgcndc Aufforderung, das Wort zu nehmen, um die durch seine frühere Rede hervorgerufenen Maßvcrständnijsc auszuhellcn und zu bes-x'pe tigen. Er habe nichts anderes gesagt und „nichts anderes sagen wollen, als daß die Verfassung Bayerns einc ständische und nicht eine repräsentative sey, in dem Sinne, wie in neuerer Zeit dies Wort gewöhnlich verstanden werde. Er habe nie auf die älteren Normen rccurriren wollen und können, denn das Königreich bc- “tehe aus verschiedenen Theilen, welche alle früher mit eigenen
erfassungen begabt Waren, so daß man 1'1'1 dem Falle mit Recht die Frage aufwerfen könne , welche darunter als Norm gebend betrachtet werden müsse? wahrscheinlich würden alle gleiche An- sprüche geltend machen. Seine Absicht sey nur dahin gegangen, den Grundunterschied zwischen ständisä) und repräsentativ hervorzu- heben. Die Protokolle der ORiniskeréal-Konferenzen, welche der Ver- faffung vorausgeqangen enthiekcen über diesen Punkt die klarsten Auf- schlüsse. Der Herr *- inisier las dann die betreffenden Stellen vor, aus denen sich ergiebt, daß in dcr Séßung vom 9. Au_ust 1818 ausdrücklich die Frage gestellt worden war, ob die er- fafsung den einen oder den anderen Charakser haben solle, daß die Beantwortung aber dahin ausfiel, daß das" System der Re- präsentation gänzlxch u verlassen und das ständische Prinzip“durch- Fführen sey; dteje nsichr, fuhr der Redner fort, habe die volle
enehm' ung des Gebers der Verfassung erhalten, fie liege ihr in allen heilen zu Grunde und Werde darum auch stexs als anein maßgebend zu betrachten seyn. -- von Thon Dittmer: Es sey hier nicht die Arena für ftaatörechtliche Theorieen, die Ver- fassung sey ihm und Allen ein heiliges Gesetz, die Motive dazu
seyen aber bis jetzt größtentheils nicht bekannt gewesen, was ge-
Wiß Jeder habe Wünschen müssen. Er habe fie stets für eine re- präsentative gehalten, und werde auch in Zukunft dieser Anficht bleiben, möchten Andere darüber denken, wie sie wollten, die Hauptyache bleibe , treu an dieselbe zu halten und über ihre Er-
haltung zu wachen.
„Ka sel 29. Febr. (Kass. 23) In der .Sißung der Stände: eréammlung vom 28sken d- berichtete zuez'sk HU"? WU)- vermann für" den Landwirthschafts-Ausschuß über UUGMM das Erscheinen des Geselzes der'Lehns- und Mxéer-Verhältmssc betref- fend. Herr Nebelthau berichtete über dre ausZeseßtcr) Yun!“ des Etats der höhern GcWerbssch)ul_e- - Dem folgte_dte uJ-kus- swn des Bericht:; des zur Prüfung des“Recl)enschatts-Bertcl)ts bestellten Ausschusses die Veroxdnung VM) 2- März v. I. über die landständischen Öiäten betreffend. Dae Versammlung faßte mit 28 gegen 20 Sti'tnme'n die Beschlüsse: dqß dre Verfassung . dvrch diese Verordnun verletzt und deshalb eme Anklage egen
den kontrastgnirenden Minister des Innern bei dem Ober- ppel- lations" erichte ein urejchen sey, mit deren Abfassung der Rechts- pfiege-Zusftbuß re o. der bleibende ständische Aukschuß, beauftragt wurden. Viele Mitglieder erklärten ihren „Dissens,- “**-„Die Ver- sammlung ging hierauf zu einer vertraulichen 'Sißung über.
„BJU ar,;U. ehr. (Wein!. ., Obe Bevölkerung des 4 MÜBW “th7: der gewöhmFen, „Uher *aus-daumen
§
Steigeruug ven MIME! Einwohnern des Jahres 1838 im teu ergangenen Jahre auf LN,»! an ewachsen. Von dieser ommen auf den Wcémaerena- euskädtischen Kreis 107, m, auf den Eisenacbischcn 793114 Einwohner. In Rückficht auf ou Religions-Verhälmiß vertheilt sich jene Summe auf 229,363 Evan eliscye, 6667 Reformikec (97 in den Weimar; ena-Neu- fkädu' chen Kreisen, 6371) im Eiscnacbiséxen), 10,178 atholtsche 487 in den Weimarecha-Ncuskädusck)cn Kreisen , 969! in dem. iseua ischen) , 1393 _Jsracxitcn, von denen 45 in den beiden ersten reisen und [ILK in dem Eisenachisckwn jbohnén. Es le- ben in der Ehe 83,332, Geschiedene 178 männliche, 312 weibüche.
SchWeiz.
Bern. Eröffnung derGroßraths-Sihung. R.Kebk, In der Eröffnungsrede xcjgt Herr Landammann Steinhauer an, daß sich in den cidgendsfisMn Vcrhälimffen seit der lcßten Session nichts geändert habe. Tes s in habe slä) rekonstituirt und sev am erkannt. Zn Wallis sey alles noa") unverändert, und dieser Kanton das Opfer der unmäcbcigcn Bundesvcrhältniffe; es sey auch nichts anderes u erwarten gewesen, nachdcm die Tagsahung von ihrem frühem cschlun'c zurückgetreten. Im Aargau er- rcge dic Verfassungs-Revifion zwar große Bcwcgung, allein wür- dige Männer bemühen sul), alles zu einem guten Ende u brin- gen. „In einem Theile unseres Kantons herrsche ebenfa einige Aufregung; dic chccrung habe eine Untersuchung angeordnet, und man werde allen gerechten Bescthrdcn Abhülfe verschaßen, kommen fie von Welcher Seite sie wollen. Unter den zu behan- delnden Geschäften scycn mehrere schr wichtigc, nämlich die „vom Regierungs-Rach beantragte Amnestie der. in der Reactions- prozedur von 1832 Verurthcilren.
Portugal.
Lissabon, 17, Febr. Die von dem Ausschuß des Senats cntWorfenc Antwort auf die Thron-Rede wurde am Iten verte- sen und ist ein reines Echo der letzteren, doch ist auf den Antrag des'Herzogs von Palmclla folgende Stelle in Bt_zug auf die aus- wärtige Schuld aufgenommen worden: „.Die Kammer wünscht, daß man in der möglichst kürzesten Zcit Maßregeln ergreife, um die Verpflichtungen gegen die aquärtigcn Gläubi er so zu erfül- len, wie es der Kredit der Regierung und die EFre der Nation verlan en.“ Es haben im Senat noch keine Ecörtcrun en darüber srattchunden , da sämmtliche Minister täglich in der eputirtcn- Kammer zugegen seyn mußten, wo die Debatten mit der größten Heftiqkeit gefühvt wurdcn. *
In der Deourirtcn ; Kammer begannen die Debatten über die Antworts - Adresse am 4ten. Die erste Klausel, in der es
griffen, weil dies ivie ein et*t1aucn_E-Voturr_1 klinge. Nach fan - tägigen Debatten wurde jedoch diere Klamcl mit 63 gegen 4-. Stimmen angenommen. Einige der gemäßiqtm Sevtembri en hattcn sich bei dieser Gele enheit dcr anderm. eite angeséjko „en. Ein von Herrn M. Passgos bcantragcxr Zujaß, die Nothwcw digkeit eines Gesetzes über die VcrantWorciickvkeic der Minister betreffend, wurde an demselben _Tage mit 55 qegcn 48 Summm verw orfcn. Die nächsfcn Klauxcln bezogen sßch auf die sogenannte EnglischeFragc. Die von der Minorétät ab cfaßte Klausel lauretcslod gendcrmaßcn: „DteKammcrbcdauertcsscKr,daß dieübcrn'jcbcn en und unbegründctsten Forderungen von Seiten_ des Brimäch Ka- binets die Abschießung cines Traktats zur Ab1chaffung dcs darch- rischen und scbändltchcn Sklavenhandels verhandert haben.“ Dae Majorétäe wünschte, das; statt dessen nun gesagt werden sou_e: „einige auffallende uno unbegründete Forderungen.“ Die- 1er Antrag fand viele Gegner ,-weil dadureh zugegeben werde, daß einige Forderungen Englands allerdings UW,"- sig seyen. Herr _Midosi fragte, die Frage se sehr ei ach: die Differenz zwiwhcn beiden Regierungen in ezu auf den Sklavenhandel lasse fick) auf süanaupwunktczurückfü ren, näm- lich auf die Secräuberci, die Garantie, die Gränzcn des Durch- suchungsrechts, die Verjammlungoortc dcr gctyischtcn Kommtsßo- nen und die ewi e Dauer des Traktats. .* err L. Tavares bemerkte, cs [ase slch noch als ein sechster dFunk: hinzufügen, daß die Britische Regierung verl_angt habe, der Traktat solle ra- tifizirt werden, ohne zxwor dic Cortes deshalb zu befragen, was gegen die Verfassung dry. Als hierauf der Minister der auswär- rigen Angelegenheiten, Graf von Villa Real, aufgefordert wurde, seine Mcinxmg über dicseAngclcgcnhcit zu sagen“, äußerte er sich folgendermaßen:
„Ick mus; bemerken, daß es unter dcr Würde der Kammer ist, fick) hochtönender nud drohender Worte zu bedienen, wenn fie denselben nicht Folge geben will. Das“ Erste, was man vor A(lcm im Auge ba- den muß, ift allerdings die National:?Wükdk, die durch Lord Palmer- stons Bill gröblick) beleidigt worden ist. Dies" ist nicbt nur meine eigene Meinung, syndcru die des ganzen Ministeriums, drr qan en Nation. ja, in der That des qanzen Europa's und der ganzen We t. Was ist Hierbei abcr zu thun Es besteht eine Convennon, die._nebst dem Zu- saßeArtifel, auf versäxiedene Weise erklärt worden rst. „Ick babé meme eigene Meinung über dicse?" Gegenstand, aber nete xpan dffiesklhe anch auSlcgt, die Stipnlatiencn geltcxxvon der chxon nordltcb vom Acquawr, und da England d_em wideksvkand gehandelt hat, so i;“: der Traktat ai,:- verletzt um: nicht h_esichmxd zubetxachte11_, und e? smd ncht die Portugiesen, die ck11 lllxlgettlirzz_l)«1bc11. Obgleich index; ker Traktat verlest werden 117, so hat doch jem Bruchs5w1fchen Por- luqal und England siatigcfnndcn, ra wedcr dcr Portugaclsche Gesandte Lénkcu, noch der Englisckxe Gesund“ Lissabon O_crtafscu bat. Daraus folgt, daß keinßß der beiden Länder den „Krieg wimsebt; aber wenn beide den Frieden wnnsazkn. so fqnn Ukrtugql denFrieden nur Wollen, so- bald dies ohne Verlsxxung semxr * ürdc_ geschehen kann. Ick verficbere die Kammer, daß, falls ich dic Unmöglichkeit hiervon emsebeu „sollte. ich der Erste seyn würde, der in der Kammer erklärte, daß großerfer gebracbt werden müßten, um die Würde die Nation aufrecht u'erval: ten, und das; es besser sey, diesc Opfer zu bringen, alH dieS ,ande zu ertragen. Der Zustand der Dinge iu Bezug auf 12112 Bill ist weit ärger als dsr Krieg selbst, da wir alle! Una11nebmlichkciten des Krieges crduldmt, obnedic uxxszugefügxen Beleidigungen vergeltcü zu kßnuen. Man mußfick) jedoch erinnern, daßKricge oftmit eutehrendenVertragen endigen. welche die Bcfiegtsn anzunehmen gextxnngen find. ch_sage Yies nicht mit Bezug anf Portugal, fr)]!derWnyre es nur als en) Betspiel an. England giebt dxe “ortdauer des Sklavenhanßels als d1e UYU): des gegenwärtiqeu ung ücflichen Zustandes der Dmge _an, und ortuFal muß natürlich Wegen einer ergencn Ehre und dememgeu der Ur er desDefretS vom 19. ezember 18-16,__welck,es _dxn _Sklavenhaude ab- schaffte, zeigen, daß es l_diese Abschanung anmcvng wiwscbn Gute Worte sind hierzu nicht hmreizhcnd, denn England und dae Welt iebt wenig darauf, seitdem der vortge Gouv-“rneur von Mosambique, ar- quis von Aracati_, fich entsBikd-engkgexk das Dekret erklärt hat. Daß die in Angola nxrt dem Vtcc-Admtral Norcnba abgeschlossene Conven- tion ni tratifizzrt wujrye, zeigt deutlich, daß wir we en der gro'en Menge er paber detdetggten Interessen, mit eigenen Kr ften und „ne fremden Verstand den Hklayenhandel njcht zu unterdrücken vermögen. Es ist kaher nothwendig, emen Traktat ab ufchlie xn, und ich hoffe ;_;nd glaube. daß dtes gesche|_.en.wird. Mezr da ich hierüber nieht agen.“
- -- n Bezug auf eine Frage des Herrn Gorjao bemerkteéxder Mm er, daß er ohne fremde Vermittelung einen Traktat mt:
bringt? Portugal schaffte den
-fen läßt, hat die Nationalgarde, welche 8000 M
England abzuschließen hoffc, und auf die frage des Herrn iRas- sos, ob der Traktat vor odcr nach der Féactfication den ortcs vorgelcgt Werden solle, erwiederte der Graf von Villa-Real, daß er thun werde, was die Constitution vorsclxcibe; er betracht; diMn Traktat nichc als einen Handcls-Traktac, aber die Cortes mdchten ihrerseits die Constituuon auslegen , wie sie es für das Beste hielccn. Handcls-, Subfidien- und Allianz-Tx'aktate müssen nämlick) den Co'srcs vor der Ranft irung vorgelegt werden. Der Minister des „Innern bcmcklétc, cr wünschte, dic Cortes möchten jenrn Traktat für cinen Handels-Trakeat erklären, weil dadurch die Menikrcr cmcs großen Thecles dcr Verantwortlichkeic entbunden wnrden; soUce die Entscheidung der Corccs jedoch an- ders ausfallen, [6 warden rie Minister keinen Augenblick zögern, die gan *: Vcrantworclichkcit auf sich zu nehmen. Alle Cortes- Mi Ue er, die in dieser Debatte Überhaupt das Wort nahmen, spva en far die Unrerdxüäsung dcs Sklavenhandcls, '.znd Keiner widerseßte fick) dcr Abschlicßung cines Traktacs mat England zu diesem Zwecke; abcr Alle radelten Mehr oder weniger die Eng- ! che Regierung, Weil sie bet den lcßtcn Unterhandlungen zu vtcl gcfor err habe, während man“ m_ England „dex chxcrung und dem ord Howard vorgeworfen hat, daß fit zu MMI gefordert härten. Herr Midosi sagte unter Andekem:
vabe evört, welche Lü en man gegen uns in Egglgnd vor- 'Kid g klavenhandel aus freien Stacker! ab,
ohne durch einen Traktat dazu vcrpfiichtet zu seyn; auch hat es dafür
kein Geld erhalten, denn die eine Summe war cmc Entscbkxßigng jiir vie uugereovtcr Weise weggenommenen Prism, dic andrer; mr die Ab: tretung Guiana's an Frankreixi). Das Dskrce. zur Ab:.vaffung kee:- Sflaveuhandels ist ein Beweis unserer Aufrichtigkm, und alle dex Be- éln igung dieses Handels vcrkéichtigcxchamten Und avgcscht oke? dc- rat wordcn. Ein ewiacr Traktat widerspricht dem gesunden Men: ck:n-Versiande. Das; *" ormgal fick) weigert, den_SflavcnhanDcl fiir
eeraub zu erklären, i] kein Wunder, da man 111 dlkskl“ Bezjchnng mehr von ihm verlangt, als von rankreich und anderen Nationen. Au-K) dem Durchsuchungsrecht müßen Gxänzcn gesetz! werden, weil sonst die Englischen Kreuzer unsere Saxifte qu der Küste von Algar- bien wegnehmen würden. Hat Erzgland Wirklich den Wunsch, den Sklavenhandel abzuschaffen, so möge es einen Kongreß aller Natic- nen, die Kolonicen haben, znsammenbetufen, um allgcmejne Maßre: eln xu ergreifm; aber es möge nicht eine sch-w„1_che Nation unterdrük- _en und Waleict) esiatten, daß die Mxere um 111 England selbst ver- sicherten Oktaven chjffm mächtiaxr Nauonen _bcdecft werden.“
Herr Passos sagte scbltcßllcv, dic zehigcn Minister hätten zweierlei zugegeben, einmal, daß der'Trakcae nicht ewig dauern und ZWcitens, daß er vor der Ranfiztrung dcn Cortes vorgelegt werden solle. _
Das Spanische Sklavenschin „Ensaidor“, welches von den Portugiesen bei der Kapverdishen Insel Brava genommen und nach Lxssabon gebracht wurde, ist den Spanischen Behörden übst- geben wordcnund gestern von hier nach Cadtx abgcscgclc, wo der Pxozcß entschieden werden soll.
*Der Herzog vvn Palmclla ist für den W20nac Februar zum Präüdenten und der Visconde von Sahra! zum Vtce-Prästden- ten des Senats erwählt worden. Im“ vorigen Monat fiel die Wahl auf die Oppoficäons-Kmdidatcn Leirao und Braancamp. Jm Senat smd noch keine Gegenstände von Wichngkcjc verhandelt worden und viclc Senatoren brinZen ihre Zeit damit zu, daß sie den Debatten in dcr Depurirrcn-Kammck beiwohnen. Dcr Her-
og von Palmella ist sehr unwohl gctvcsen. Er sollte nach Eng- and _qchen, theils um der Königin dcn Glückwunsch Ü ihrer Vcrmähßung zu überbringen, theils wegen anderer Angeßegcnhci- ten, allvem mo_n zweifelt jßßr, ob dies geschehen wird.
_ Dxe Pen,!!oncn der Herzogo-von Wellington und Bcrcsford smd m das dteswhcige Budget mit aufgenommen.
Griechenland.
_ Briefe (zus Griechenland, die in Triest cianangen sind, danch aus Athen vom |/-. Februar. In dieser Stadt crfrcucc man sich fo-rtdaucrnd dcr vollkommensten Ruhe; die Ut1ter1uchum ge_n über dt; chxc Verschwörung wurde von Seiten der Polizei MU del größten Cnez'gic fortgescßt, und es hatten neuerdings mel)- rerc Vcrhanungen wwo_hl in Athen als auf dmZonischcnInseln, Wo die orthodoxe Gcchscbafr besonders starke Verzweigungen bxxte, stattgefunden.
Aegypten-
Alcxan_dricn, 5. Febr. (21. J.) Am 31. Januar kam das Französich» chgsdampsboot „Acheron“ von Marseille hier an. Da es direkt aus Frankreich kam und nur zwei Tage in Malta wegen schlechten Wetters blieb, glaubte man allgemein, es „habe unqcmcin wichtige Depeschen mitgebrachd Dem scheint nach guten Erkundigungen nicht so zu seyn; sein chéf ist vielmrhr eine millrairisckpe Promenade über Malta chscn, mn » sehen, was dort vorchr, und ycm Pascha hierüber Bcnacickrichtjgungcn ?),: bringen; eine Er!cheinun_q brachte übrigens eine Unglaub-
che Buchung unter den in Alexandrien wohnenden Europäern hervor, denn da man hier täglich auf eine Blokadc und sxlbsc ein Bombardcmcnr von C11gli1chcr Seite gcfaßc ist, und diese als gewiß angenommene Aussicht dic Zmaginaxion eines jeden hier An cseffencn in die lcbhasccstc Aufregung Öcrsctzr, so kann man ß denken, wie seht" jedes auch noch so geringfügige Er- eigniß, wozu hier vor Allem die Ankunft von Kricgs-Fahrzcugcn gehört, gedreht und gedeutet wn'd. Die Ernennung cines zwei- ten Kapudan Pascha und die des Vicc-Admirals Mustapha PZscha, der mit der Flotte hier ankam und auch natürlich hier blub, zu scincm Kaimakam, hat bis cht die Wirkung gehabt, “ß fiel) Achmed Pascha seitdem noch weit mehr von allen Gc- schästen zuyüxkzog als es" früher der Fall war. Die Türkische [Wx steht Überhaupt wenig mehr unter den zu ihk gehörigen ÜNischen Offizieren; Mehmed Ali bestimmt und befiehlt Alles, der_Diensk wird auf Acgypuschc Weise versehen, und die Ver- thk'kdng dcr Matrosen und Offiziere wird, seitdem nun Alles WMW) Aegyptésch gekleidet ist, und man auch das Lcßte, was an Stambul erinnert, abgelegt hat, von morgen an vor fich ge- hen. Auf diese Weise ist denn die Floéte als Mehmed Ali vdl- les anheimgefallen zu betrachten; „nur mit Gewalt wird man sie in wieder nehmen können.
Alkrand'rien 6 Feb- ' " “' , . ,x r. (L. A. Z) Ww smd m Becken ZZZUYYYYeIngelegenheixcn eben so weit als vor 1/- Tageg- dem größten «.?-“f:?" beer und längs „dee. ganzen Küste mtc Nationalqardc erleiselxcheftst' D_te Orgamsanon d'or sogenannten der Conscriptéon durch :id'ß große Hindexmssc. Vtele suchten fich griffe n und auf die Flotte: FlOUscbx zu e_ntzxchcn, wurden aber er- irgend ein Glied oder skacher? ficcblcckt. Andere verskümmcltcn fiel) den Dient? unfähig zu machen.) xinlYVSk aus, um “slch so für der Miliz , Seid-él-Garbi, bekannt: nix:?hedne r &? LIBERTY pe te und Etnäugige vom Militaixdienste niaFc ausgeschlossen |Y, so cn. Bet allen Vorkehrungen jedoch, die die Regierung tref- soll, noch nicht auf mehr als 28110 kommen könn anncheanelFTL Europäern im Dienste stehenden Araber sind bis er nicht ay;-
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gehoben worden. So wie in den Arabischen Familien im wah“ ren Sinne des Wortes Verzweiflung herrscht, leben wir Cura- päer stets in dcr bangsten Unruhe vor der Zukunft. Es vergeht cht fast kein Tag, wo nicht irgend Jemand durch die Eingebor- nen insulcirc wird, und die Aegyptiw c Polxzet thut wenka“, um diesem Uebelskand abzuhelfen. Bekwgr man slcj), so heiß: es: man wird, man will, und dann bleibt Ach beim 'All-m. Dtese traurige Lage der Europäer zu erhöhen, kam nun auch noci) die
sich daher in dcn_Zémmcrtx eimleoxsen, Kemer kommt zu Dcm . Andern, und daß unter solchen Umstänch M, MM Geschäfté- vcrkehr nieht zu denken ist, Werden Ste lchx *.*7'1ne:!*1*:,'t1 können. ,
Argentinische Republik.
“- ,- Uebcr London find Briefe und Zeitnnacn aus B uenos- Avrcs bis zum 2:5. November in Deuxsackland cmgcqangen. Das wichtigste Ercigniß, von dem das Pakcrboor Knake !»imat, “| der Sieg der Regierungscrupvcn Übcx' da:", JU'UI'MMM "Oc"; 11?dlichen Du'triktc. Die Verschwörung, m'- '.1;«.n»:-.-.'«„'§.,-e:: ZUM, gmg von der Stadt Dolores aus, und stand M.:L dg“ m *)."?omc: video chcnwärtig herrschenden Unitartsa)c!1 '].“*„1'..'tcé nnrgr Fruc- tuow Ribcrc) in Verbindung. Rosas und dcxxxc Andanzxx Ne,.“- stcldct'kx, daß diese Insurrcctton Hauptsaäwlicsy cmci; “;"z'ranwüch Umtriebe zu Stande kam, dx'nn dic FranZN-x'. smd nmnsr'i'xcid ZU 1chwach, um irgend einen cntscheidcndcn Sclyäax ach" umaryncv; men zu können, daher der von ehncn vervn-r'cc ";;.x-Mm; ch“ föde- raltsktchn chtxrunZ Oribc's in “„Vom-"Noce; “.“.sz dic *Éényßuna Fructuojo's ay jeme S:clle, dcr cm c::txcluckcncr Fein:- Rosas uk. Dic Jn1urgcnten von Dolores kexafcn mic dantrgenrän-Lschn Regtxrungstruppcn an den Ufern des Salado, u21we1r€hascomus am -. Novembex zusammrn. CI mochten :l)*:cr unqefahr 1375]; Mann gewesen ;cyn, Welche aber geschlagen, zum Theil getddxet und gefanggn genommen wurden. Diese Cmp-Irung, auf che der Französische Admira! die Hoffnung ciner baldigen Beendi- gung der Blokade gebaut hatte, sckcinr dcmnach gänzlich miß- qlückt zu xeon. -- Während dies im Süden vorsicl, ist General Lopez an der Spitze einer anderen Abtheilung von chiernngs- Yuppcn nach der Provinz Corricntcs dem von Ribera und den Franzosen unterstützten unikaxischcnRcbcllcn-AnfübrcrLavaUc cn:- gcgengczogen; “es scheint jedoch noch zu keinem Gefechte gekom- men zu seyn. Wenn man die Proclamationcn dicser Offiziere ltcß, so wird man an die Homcrischen Helden ct'inncrx, nicht etwa wegen der von dcn_Acgcncinisclckrn Heroen vollbrachren Großtha- ten "- denn über wlcyc schweigt bisher die Geschichte - aber wejl fie nicht minder als jene Griechischen Kämyfcr die Gabe besitzen, den Feind, bcvor sie ihn angreifen ode!“ auch nickt angrei- f-Zn, weiblich auszuschimvfen. DieFraUxoscn, wclche schlechthin Yuropäische Sklaven ge::annr werden, kommen dabei auch nicht Kehr glimpflich weg, und müssen fich selbst in den offiziellen Ak; tens'mckcn Rosas das stehende Eptrhat “„.-[MW, (scizeußxicv) 3e- fa.llcn Fassen. Dagegen läßt fich Rosas bei [oder Gelegenheit von scmcn Anhängern in einer warklick) bctspielloxen Weise Wethrauü» stream. Hierzu bot die Cncde-„kung cincr Vcrxkhwdrunzz ZUM das Leben des Präsidenten unlängst erwünschten Anlaß. Dic vermeintlichen oder wirklichen Miffcxhätcr, Manuel Viccmc und Rama “Raza wurden bingcrichtct_, sodann durch das ganze Land Freudenfcstc angeordnet. . Dic m BUcnos-Ayrcs crxchi_eexncnde „Gaccta“ und das „British Pauker“ geben btewon weitläuf- tige Beschreibungen. Da der Prässdenr es nich: fm“ 9 Farben bält,_fich bei großen Vcksammnmxxcn ode? auf PläßeZ-und Straßen Öffentlich zu zcxgcn, so läßt er sicb gcwdßnlick) dUkehÉekne Toc17tet',_Dox“m Manuclita dc Rosas, vc:'rketcn,'wekche überhaupt Zinc große Rolle xptclt. Wi: :ycxlcn hiT-“r auszugswctsc dxc Bc- 1chreibung einer solchen „Funcion“ mir, wie sic m dec Pfarre von St. Miclmcl zu Bucnos-Llnses skactfand und von dem „Vri- riqh Packet“ gc eben wird. „Die „Functon“ begann am LZH. Ok- tober Abends. ämmtlcche Häuser waren festlich crlcuchtet, und von LenGiebeln derDächer wchctcnzahllosc Fähnchen, auch die ungchcurc “.lagge der vor einigen Zaw'cn (ner verunglückten Bx'étischcn » rxgg „Wadc“ war, wiwscoon bei manchen ft'Ühet'en 'Zénkiffcn, entsaxtcr. Frische Frühlingslkafw Wehlen den “.'-[bend üLch dnrch die Gassen und verbreicctcn allenthalben a::xxcnchme .Kkjöixmg. Die _Balkons waren nur Damen bcx'ctzt, dic“FU;';1vcge Langs dcn Häuxcrn mit Blumen und Baumzwcigcn gewimnüéfr und zahl- reiche Sitze daselbst angebracvt. Rm fokqendcn *))?orgcn ZU Uhr wurden die Bildnisse dcs Gouvern-xnra; (Rosas) Und (stner vcr- 1'rorbtknen Gemahlin in scierltcdem Inge in dem Prwat-Pa- [aste Sr. Excellcnz abgeholt Und dmx!) dic Hauptstraßen nach dcr Sc. DKichacls-Kirch getragcn, Den Zug bilder-m EhrcneBüchr- ' garden, einc Abtheilung dcr Pacreceos, dic sicF,d m ihren Säxar- lach-Rdcken ganz vorzüglich ausnahmen, und die von Genom! Mancxila befehligte Reiterci. Hinterher trug Don Luxs Bcianstc- gui cx'nc neue prächxtgc Fahne, tvcleclw in dcr srarrlici) gcsch)müch- ten Kirche von dem Bt]chof'e der Diözese nac!) vollendeccm Hoch- amtc fiierlich gemeiht wurde. Die Pardon bei dieser Ccrcmonie waren der Sohn und die Tochter Sr. Excellenz, Don Juan und Doüa O)Tanuelira de Rosas. Hierauf wurde Das Vcncxaotle m fcicrltcbcm Umzuge durch die Straßen qcrragcn, anf den 4 Qua- dra's (Plätzen) waren Altäre crricht::t, dercn Ausschmückung vier4 der angesehensten Damen Übcrnommcn harten. Dic Prozession kehrte mm wisder nach der Kerehc zm'ück und der Gottesdienst xäyloß mic einem Tcocum. Sämmtleäw Civil- und *))?tlc'm-r-Au- toritätcn, cine zahlreiche Gcncralträt, dcr Englische Gesandte, Herr d))?andcville, und Capirain Hc2'bcxc von de:“ „Kaonpe“ wohnrcn der Functjon „",n de'.“ Kirche bci. Der Zug beaab fich sodann nach ,dem Hause- des Friedensrmncrs Don José Romero und hieraus nach dem Palast? des errn Gouverneurs, wo das Bildniß S:". Excellcnz in ganzer “thur, dcn Dracbcn dcr Zwie- tracht nicdcrtrctcnd, im Salon aufgestellt wurde. ZablrciOeRed- ner traten auf, um Gcneral Rosas, dcn Helden von Porteüo, dcn Rcscaurador de las [eyes, dcn Wohlthätcr, den Vater des Vaterlandes zu preisen und den 1lnia:arécrn und Franzosen cin Pcrcat zu bringen. Diese Volksüimnmna ist die beste und schärfste Waffe in Rosa's Hand, die allgcmcine Erbittcrung steigt mir der fortwährenden Zunahme der Thcuct'ung, in k“olge dcr Blokadc, Welche am 23. November bereits volle (106 age gewährt hat. Was aber auch das endliche Ergebnis dcrvclbcn seyn mag, Frank- reich hat auf lange Jahre hinaus, mcidt UU!“ auf ("km “MIM!!!“- scben Küstengebiete, sondern dmc!) gam; Süd; und Mitrel-Axncréka seinen moralischen Einfluß vcrloxcn- Darum sicht auä) England ruhig zu, denn es kann bei dic1cn1'Sptcle nur gewinnen,
Zu den letzten Tagen ka9kdcx's war Herr Picolcs d'Hcrmil- [on, önigl. Sardinischcr Komul itZ Chase, von Rio de Janeiro kommend, in Buenos-Ayres eingetroffen; cr Wollte durch die Pam- pas nach Chile weiter reisen.
Inland
-- -- Kön igsbcrg, 27- FM“- Jm Jahre 1838 waren in den Regierungs-Bezirkm von Königsberg und Gumbinnen im Gau-
3,-747 Sturm ge- 9327 als tragend Zeichnung der Füllen steUte steh erworfen hatten und 109! Füllen 7197 Füüen noch am
zen 308 Beschäler auSgestcllt worden, welcbe ] deckt haben. Davon smd 4123 als gast und vorqefunden worden. heraus, daß 14-36 Stuten v nick)! nacbchiescn Werden konnten, jedoch Leben waren.
Die am 30. Juni 1826 , . . . , _ Meme! harte am chlusse des Jah Pest hinzu, welche taglech mehr OMR“ mmmc; o:.- von ihr Bc, , .;»,- a| Rthlrn, *.*“. Sgr. |] Ps; En
errichtete städtische Sparkasse m res 1837 einen Bestand von de 1838 von 54,957 Rthlrn, 193 Rthlrn. 3 Pf.
crichtigung der Kölner Bevölkerung dxr Stadt, chen Einwohner “1361.
fallcnen werden in jvemgen Stunden Hinwxqqcraffx. Man halt 9 2 SZ?- :3 Ps, und Ende 1339 von 57, . Köln, “29. Febr. Nach einer B thxung des ocsergen Artikels vertagt die Zahl der cvangtlis
Durchschnirrs ; Marktpreise ischen Staate während" des Jahyes 1839.
Dec «“ck-«mme preußesche S einc Uedcrsmn dcr DUrck-Wnitrs; t'cecchxytcn auf den M _ trctde-ch'kcb: bcxkehe, und daraUI gezogne für die ciedxcxnondprovmch dcs Sta und P;»mmcrn, wegen (hexer vicifacbe dmx: xn Vcrbindnnq mi: einander aafgeführt wwrdcn smd. HMM mommNcO-cn Durcthmncen werdcn jähriiclx, und aus dic- xcn vicxxcbmjxßkqu mchqlaffung dcr zwa !hcucrücn unO zwci w:!zkfxitx'rcn nn *Ich jedes vicrxebnjäbrigcn ch kommenen Jahres-DMQWÖnins-Pceiéc gcvikder. (“en ist seit MM, das ist mxnmchr vécr und zwwnzig Jahre lang durchaüs glctchdcqu beobachtct worden: VérraMUn-xzcn Über die E*xfolge desselben smd mehrmals in dieser Zeitung fl'xbrücl) aber in den am 26. und 27. März 15538 ausgegcbncv Nummern 85 und 346 des genannten Ja res verdffentl Jm Allacmemcn waren bis zum (»ndc des die vicrzehnxährigcn Durchscimttwprctse des Get km: seitdem aber freigeaste wiederum. Aue!) dic dcn einzelnen Jahre Mx; und 17439 i'cLbst in Vergleichung geqcn die vierzehn vreise aus den Jahren 1752553» und KRI“, Es ist mov: dre “Absicht, Betrachtungen zu wiederholen, Welche der vorftc obwohl dieselben ciner dauernden wclche Zeitun mcrden kann: es “Zoll vielmc Durchschnittspreise des lctxtverfic-sscncn Vergleichunßen gegeben werden, weich..) hl entbehrt Werden können, wenn ein gründliches Uetlch über deren Wirkungen gefällt werden sou.
Dcr preußifchc Scheffel gakr m Silbergroschcn, auf den preußischen Thach gehen, im “Durchschnitte M c : z e n
Betrachmxmzen “Flöck die deo EeU'cßä-cs im preus
taatsxcitung enthält ngonaxlick) Marktpreise de: wick Oauvtqc- äkktezn der Städte, WWU dc“: tncific _ Duxchscbmusprcéxc aus, wo jedock) Brandenburg n nach Berührunaen, stets
rxaumcs vorge- Dicxcs Verfah-
, besonders aus-
des im Sin- Preifc der bei- sind beträchtlich, und können jährigen Durchschnirtck Theil für thcttcr acachtct werden. dte sehr ausgedehnten nd angeführte Aufsatz enthält, unwcrth seyn dürften, als diejenige ist, gewöhnlich nur gewidmet eine kurze Uebersicht dcr 1-83» mir wichen
dexcn dreißig
im Ujährigcn Dm-cö
Provinzen échnute axis WM.».- 5 ::
randenburg und Pommern
4,“
(* kn «*.Zécyx Juby: ix?“ xx:xx böch', als" F;? T'Ux-F - Jr: (“cx- mciMx? P:?
_ - |L ' * ' Die Wcizcvprenc dcs Zaßrcs 1394.) drehn bxsx'na; 6 im 113chxkvokberqcxxangcnen
Provinzen bdyer al d11;'chgänz;xz;,
diesc lcßkcrn frohen doch wieder schnittsprctse aus den lstzecn !*5 Jahren, * der Dusckyscbnéiksprcis von [_Iéxx; um cm * Htviekzebnjähkch' DUWMMU „ sk der Durciysäenarrspreis dcs ;;aw'ch W429 *.:„We als der“ veerzchnjäßcxac; Um!) am; ire. I::- Provinz “Wcscfalcn asc dlc Erböbunq ven'äädtlt a;;kcrcn Pxovinmt, Sanécn .: “ hmm bac och Zweifex tbch Sérm:d_ in DM CUYMTU bcir dcr lcßqahrigen ÄL'LLITE m Oxaxan-O _ Sachsen [',-ax VSL dex Wctzenv:k§ch1skxxnxx !*.a-Ie »“:x; aUc ".'wacäyfcntjxasxx OS).“ 'P'xcxesc
her, aks dsr lc vinz Sachhen : um “56 Pkozcnr Höhe.", Ucén ausgenom €*.".- Teese »“:HJ dic Beschaffen Die Provinz land über Hambucg mehr Makel,. m Großbritamen 33.1 bcnUkzcn, ais dl? Oy'xsccprovixxch, K;!!Ö xc? aTs dio prenßisäxc P:“ovmz Wcßéalcn.
Für Roggen s'chrcn „„U-.“.) dlc P;?tsvckd' Weise bkrccyncc, foiqcndcrmaßcn: *- m: !?:xb'x'wch “
1ch1x1ctxc „;;-“5 O““ . .
Provinzm
Brandenburg und Pommern
; „z 1) *T- -;
Rheinprovinz Hier gestalten sich
bei dem Weizen.
als vicimcßr dic Vcrzehrung und der *
:* zunächft dsc Preise vestsmmt.
Zählung zu Ende des Jahres 1847 [»;5“ xx?-
mtr Einschluß dcs *)Mlträrs auf dsr Jesu.:
das Verhältnis: bei weitem andcr's «1.5 ck: sowohl der Bcdaff dcs AUSZEITTS. «arkwerkchr in der P:.“ vinz selbsk, was die In Folge der
der neuesten, barten pbxschrn Quadracmetlc durchschnsxtlich
' die Provinzen
Preußen ............ !527
Posen ............. “IKW Brandenburg ......... “ '
dKommern ........... [724 ........... 3612 Sachsen ............ 34496
Westfalen ........... ";ck;-
Rheinprovinx . . „
Brandenburg und Pommern zusammengenc DU7chschmtrc 27.093 d))?enschcn auf dcr Qsaoramwnc. zicÖ-WZ htcrauf harr,- Preußen eben preide, wre dic dünnste Bevölkerung; und so M' ÖÖÖÜM Roggcnvreisc, w dsxscn stiegen die Roggcnpkrn'c !" Bezug vinzcn doch nicht ganz in dem Rheinprovinz ift demahe dre: vinz PreUßen: aber der Rogqcu wax“ m 3 Neben der Dwmhen der einen sehr großen Einßvß. auf die P Stadtbewohner zu den Bravo nem der mehr ansehnliche Städte eim
Einwvhncr
mmcn dzcxm ::.
cn Roggen d.:c Rmeormz (":cn je" die daO-“tkke dekerung. auf Nest de-dcn Pro- decBwölkcrung. Die ert, ats dicPw- noä.» nicbt ganz dop- evölkerung hac indes das Verhältniß lecken und Dörfer. 3
yo dn" mcdrtgxk
Verhältnisse *))?al OWN? dcvdlk
pc_lt so theuer.