1840 / 70 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

* ice- räsidenten dem Herm Villemain axxzubie-

n B P d mit Leihvesen vernehmen, dßß Herr den erhabensten Rückschau geleetxt, jene können glaubte. R| es mehr be- Professorennicbt

Functione . _ :?.1. Du" Umverncät wir Viücmam, übrigens von

2 1“ „ich: annehmen zu . , 2 orsch age daßwirfortanlms'kea"53“ etchnetften

klaqenswcrth, * ' . ck *r nLemmg des dffenrlcwcn nnmchn bexufen ehenkdm "“hthö Jaeczleiänr Zeit für die Folge ihr 91-1;th- uos ei-

nen obnkz

, ' den Reihen der Unwersltät befürchten zu müssen? :! ZÖxlxx-aY-“ucmain dcm ehrenvollsken Dcixjgen' eknx beharrliche Wei- aßxunq cmqeqcny'ctztc, so hat Herr Comm dee Vtce-Präswentscbaft des Kdnéal'mch Conseils dem Baron Thenard angeboten, we1cher dieselbe ar'mcnommcn hat. Was die Stelle des vacanc gebliebe- nen Mimncdcs betrifft, so hat-Herr Cousin“, noh der ernsten Grande,“die ihn härten veranlassen können, man Waver zu ver,- fügen, dieselbe doch dem Herrn IouffroyJKugaheüt; und endlich hat er fiel) in dem Herrn Dubois einen achfolger als Direktor der Normalscbule gegeben, die er seit 10 ahrcn leitete. Dieje- niqcn, welche wissen, in wie beschränkten ermögens-Umständen H'err Cousm lebt, werden die Uneigennühiakeé! zu würdigen wis- se'n, mit der er auf alle Vortheüe einer soßen und sicheren. Stel- lung Verzicht leistet, um sich aILcn Wechjelfällcn des polmschen Lebens preiszuaeben.“

Die Presse sagt: „Man meldet, daß der Graf Amway fich von seiner Regierung einen Urlaub erbeten habe, und beabsichtigt, Paris zu verlaffen.“

Durch Königliche Ordonnanzm vom gestrigen Tage erhalten diejenigen Osßziere, die fich in dem Treffen bei Mostaganem und Mazagran so tapfer benommen haben,

bei der Belagerung von ' . * Beförderungen und Auszeichnungen. Der Cammin Leliovre tst

zum BataiUons-Chef im ersten Liniewananteric-Regiment ernannt worden. '

Das milde Wetter machte den gestrigen maräi J!"!K zu ei- nem der belebtesten, dercn man fich seit langer Zeit erinnerx. Man Übertreibt nicht wenn man behauptet, daß sich fa| dee

älfte der Einwohners,chaft auf den Boulevards zusammen drängte. Me und glänzende Masken-Auf üge nahmen die Aufmerksam- keit der Menge fortwährend in nspruch. Der Faskyachtsochse hielt, mit seiner gewöhnlichen Begleitung, den vorgc1chrcebenen Umzug. Sein Fett, und die Auftren ungen des Tages1asteten aber so schwer auf ihm, daß er in' dcr ue Appollin plößltch um- sank. Da man ihn durch keine Mittel wieder auf_ die Beine bringen konnte, so ward er sogleich auf offener Straße geschlach- tet. Da es Sitte ist, daß bei der Operation al1e Anwcxende den Hut abnehmen , und einige der Um chenden fich azxs Unkennt-. niß diesem Gebrauche nicbt fügten, kam xs zu_emem lebhaf- ten Handgcmenge, dem nur durch das thänge Emschreiten der Poli ei ein Ende gemacht werden konnte. * . ie Regierung publizirt nachstehende txle raphische Depesche: Bayonne 3. März und Madrid 29. ebruar “Abends. Der Französische Botschafter an den Minister der auswärtigen Angelegenheiten: „Die Sitzungen der Cor- tes haben gestern wieder begonnen. Die Diskusfion über die Verifizirung der Vollmachten 111 wieder aufgenommen worden, sie wurde ohne einen Schein von Aufregung weder in: noch außerhalb des Sißungs-Saales fortgeseßc. Die vo11kommen|e Ruhe dauertfort. Die Karnevals-Vergnügungen finden in der ge- wöhnlichen Ordnung statt. Der Belagerungs-Zustand est noch

nicht aufgehoben.“ Großbritanien und Jr'land.

Parlaments-VerYndlungen. Oberhaus. Si uns vom 2. März. Der 'schof von Exetex legte dem_ use verschiedene Petitionen von :Mixgliert-n der Geistltcbkux vot', Welche darauf antrugen, daß" die alte“Zurisd1ctxon der Btschöfe bei allen Maßregeln, die zur chulérung der Karchen-prplin beliebt würden, aufrecht erhalten werden möchte. Er bemerkte befdéeser Gelegenheit, daß seine „Kolle cn jpegm der Bass einer Béll übereingekommen wären, um ho entlich diesen Gexx-xpßand auf eine bcfxiedigende Weise zu reguliren. Dieser E*ckläxung pfiichtete der Bischof von London bei. Auch wurden ver1chi_e- dene Petitéonen vorgelegt, Welche um Abhülfe ,der gegenwärtig yiactfindendenDifferenzminder SchottischenKirchemBetreffdes'pa- rronats baten. Lord M e l h o u r n eversprach, daß die Regierun unver- züglich ihre ernftesteAufmcrksamkeit daraufhémvmden würde. ierauf entspann sich eine längere Diskussion über eine von Lord Lynd- hursc eingebrachte Petition , deu Schwefel-Handel in Sicilien vcxreffend, in Bezug auf welchen die Britischen Kaufleute durch einen im Jahre 1816 mit Neapel abgeschlossenen Handels-Trakmt bc- wnders begünstigt find, Welcher _aber im „Jahre 1838 von der Neapolitanischen Regierung einigen“ Französucben Kaufleuten als" Monopol übcrcx'agen worden ist, worin man eine-Verleßung der Bestimmungen jenes Trakmts exblécke. In Fylge dieser Konzes- sion, bemerkte Lovd Lyndhurft, seyen 24 Engluche Schiffe, welche Schwefcl-Ladungcn in Sicéiien einnehmen wollten, gendchigc wa- ren, unverrichteter Sache wieder abzusegeln, und der für England so hochw2chféqe Schwefeleandel momentan vernichtet. Dre Regie- rung habe freilich Hcyrn Mac Gregorubgesandt, um der Neapolita- nk-schen Regierung Vorstellungek zu machen, aber es seyenjeßt schon 18 “Monate verstrichen seit der- Abreise dieses Herrn, und noch sky keine Veränderung eingetreten. Es heiße allerdings, daß mit Neapel ein neuer Vertrag achsävlofftn-"y, aber man habe darüber keine“ amtliche Nachrichc erhalten. . ord Melbourne erkamue die Richtigkeit der Angaben Lord “Lyndhurstks an und erklärte dann, daß schon am 6--'Llugu| v- I der Nsapoticanischen Regierung lebhafte Vorstellungen wegen Verleßmsg]der Traktatc gemacht senen, und daß man in Folge desen ein-wündliches Versprechen erlangt habe, daß das den Franzosen ertheüte Monopo1 zurück e- “nommen werden solle. Eine Aufforderung ur Erfüllung die es Versprechens werde jeßt unverwcilk an die: eapolétanischc Regie- rung gerichtet werden, und man werde die“ 'Sache kräftigsk durch- führen. Die Misfion des Herm Mac Gregor habe indeß damit nichts zu thun gehabt, sondern s1ch nur auf den Abschluß eines neuen Handels-Tyakrats bezogen, durcb welchen mehrere Cn lische Fa- brikate niedriger als bisher besteuert werden sollten. er Trak- tat habe aber die Ratificatéov der Britischen Regierung nicht“ er- halten können. Nach einigen Worten Lord Londhurft's, der unter Anderem behauptete, daß die betreffenden Britischen Kauf- leute duych das Monopol der Franzosen einen Verlust von 1000 Pfd. täglich_erlitken, und der auch erfahren haben wollte, daß die Ncapolicanixäx Regierung auf Beibehaltung des Monopols für 1- Mynatx, vom 1. „Jun v. „I, an gerechnet, bestanden habe, was“ mdeß Lord Melbourneignorirte, ließ man die Sache vor- [KUW 41-7 176) beruhen. *

UUkekhaus. Sihun vom 2. Mär . o * sell zeigt an, daß er am Yen d.M. eiae LerZnoknn-ZQ, um den mit dxm Dmä der Berichte Ute die, 1 “n des Unceyhauses beauftraxtm „Individuen Meding"

Schuh zu verleihen. Man glaubt, daun": »ka "- tcn chon „fxüher én Vorschlag gibt“)“ Mainau zu: MW

, UU“ , , . *“ .- würdm, antragsn, HML. (- KW-Ö“ .

* 278 ßeaung des vom Unterhause in Ayspruck: genommenen Privile- giums auoh vortheélhat auf die Bestätigung Yes je“ bestehenden Konflikte“! mit dem rt Whose der Queens Bench einzvirken uud fernere Unannehmlich eiten in dieser schon so_lange hmg_ezo. genen Sack): verhindern Werde. Herr Hume zeegt an , dax: er am näch|en Freieage die Aufmerksamken des Hauses auf den im Orient angerc ten Krieg lenden wolle, . wg dann Lord I. Aus all [mveéen wm, daß Englands Emmtsckwng- wie der Minn?" sagte,eher auf Verhütung als auf Hervorrumng der Feindseligkeiten berechnet gewesen sey, Darauf fragee Herr Hume, ob dem Hause drr wichtige und schäßemwerthe LOWA)! über die Versammlung der Abgeordneter: des Deutschen ;onver- eint“ in Berlin noch früh enug würde vorqelegt werden, um bei den D, m über die orngesche zur Belehrung zu dumm „Der cht“, sagte er, „ist gedrucht und in den nden eiyl-

er Mitglieder. Er enthält die wichtjgßen Aufschlü e mit .an- 3cht auf die Wirkung, welche die Ab1chaffung der Korngeveße haben würde, und in Bezug auf eine freundschaftlich: Ueberein- kunft hinsichtlich des Handels-Verkehrs der Zoüvereins-Sraatcn mit England. Die Korngesetz-Debatten werden ungefähr um den 2511er: d. M. beginnen, und wenn dieser Bericht bis dahin n_ichc offiziell dem Hause vorgelegt ist, so kann er nicht mit Vortheil benuhc werden.“ Lord I. Ru sell: „Ick habe gegen dae Por- legung nichts einzuwenden.“ err Hume: „Ee was,„ mchts einzuwenden! Das sagte man chou vor zwei Monaten; [ck wil] die That, nicht Worte. (Geläxhten) Kann ich, Sir, den Antrag auf eine Adresse in Betreff der Vorlegung dieser Papiere anzeigen?“ Der Sprecher: „O ja, morgen.“ (Gelächtcw) Herr Pryme bemerkte, in Antwort auf eine ihm vorgelegte

rage, daß er seine Motion in Betreff der Korngescße als ein ' mendkment zu der des Herrn Villiers vortragen werde. Sir R. Peel beklagte sich darüber, daß die Re ierung es den Mit- [icdern des Parlaments überlasse, die Erl ucerungen aus den Fremden Blättern zu Jh?» welcbe ste selbst ihnen mitzutbeilcn verpflichtet sey, wie z. . ie Papiere, welche sich auf die Nord- Amerikanische Gränzfrage bezogen. Zierauf erwixdcrte Lord Z. Russell, er habe nichts gegen die orlegung diem“ Papiere, obschon die Angelegenheit selbs nicht in der gehörigen chsajsung sev, um dem Parlamente jest vorgelegt zu Werden. Hierauf- scrmirte seh das Haus um Subsidécn-Ausschussé und fuhr mit der Untersuckpung der arine-Anscbläge fort, xvclchc sämmt- lich bewilligt wurden. Sie besiehxn in folgenden Rubriken: 602,610 Pw. für _Mundvdrräthe, 2989 Pfd- fck“ Registratur- Kosten der Kauffahrceischiffe, 27,733 Pro. für das wissenschaft- liche Departement, 122x236 Pfd. für thnun der bei den Kö- nigl. Werften Angcftellten, 21,010 P d. für ck . ziert und andere Ausgaben auf aus ärcigen Marme-Etablasse- ments 328,723 Pfd. für Lähmung der bei den hcimischcn Ma- rine-Établissements angestellten Arbeiter und Künstler, 28,330 Ffd. für die bei den aus'wärtigen Marine-C'tabliffemcms ange- ellteu Arbeiter, 1,038,666 Pfd. für Schiffsbcdürfniffe, für Bau und Reparatur 103,175 Pfd. f:]r neue Anlagen und Verbesse- rungen, 17,660 Pfd. für Ur nei, 110,130 Pfd. für verscbéetzene Bedürfnisse, 758,65“- Pfd. f r halben Sold an See-Ofnzterc, 512-355 Pfd-für Militair-Penüonen. Die für die Mundvorräche verlangte Subüdie veranla ce Herrn Hume zu einer Frage übex die Mehlprcise, wvrauf err More O'Ferxaxl erklärte, dak; dieseldcn im vorigen Jahre 18 pCt. höhcr- gestanden hätten, als im Jahre 1838, -- , ein Beweis“, bemerkte „Zerr Hume, „wie die Korngesehe den Staat besteuem, da die rundbesßer durch die hohen Preise des Weizens, den fie dem Staate verkaufen, alle ihre erlegten Abgaben nieder erhalten.“ Es folgtedarauf wieder eine lange Diskusswn über die Marine, welche von Ca- pitain Peßell angefangen und von “Herrn Plumptre, der eine fkärkere Marine verlaugte,fortgesche wurdc. „Englands See- macbt“, sagte der Lehrere, „bestehe nominell aus 22 Léntenscbiffen, in der That aber hat es nun 17 zum Dienst taugliche Linixnscvjffe. Rußland hat 30 Linienschiffe und 21 Fregatten; es hat lv Linien- sché"e in der Ostsee. Frankreich so viel c ektéve Linien- sch ck wie England; es best t außerdem_ 1- _im Dienst befindliche" Fregattenund 25 gro e Dampfschj 2. England hat nur 16- Kricgö-Dampfschiffe im Dienst, „Jm au befindlich Yat Frankreich 20 Linienschiffe, Eng1and nur 11; Frankretcl) “21 Fre.- atten'von 60, 50 und 40 Kanonen , England nur 10 kleinere Fregatten; rankreich 13 große Dampfschiffe, Englcxnd nur 7 klei- nere Damp schiffe. Dieser Zustand 1chejnt mir Uhl" gcfähx'licb. Unseré Küsten smd bloßgestcllt, und das Land entbehrt der nö: thigen Verrheidungsmiml.“ Lord I. Russel behauptete, daß die uacérhaltung großer RüstunZZu in FriedenH'zeiten das Land ruinirm würde, und daß die » carine in einem wirksamen Zu- stande" sey. „Frankreich“„ erwiederte der Minister, „hatbekannt- lick! .e'ine bedeutende Scemacbc im Mittqlmeere, und man hielt es dahér_,für räthlich, auch unsere Flotte nicht in unzulängljchcm Zustande zur Bescbüßung der Britischen Beüßungcn in jenem Meech zu lassen. Rußland hatte im Lauf des Sommers in der Ostsee allerdings auck) eine sehr bedeutende Flotte, ic!) _axaube 18 bis 420 Liniensckxiffe. wenn wir aber in jenem Theile dcr Welcgleich große Floetcnxhaben Xanten, wie die Flotten fremder Märkte, und daneben noch an un“eren Küsten eine Flotte, die an Zahl der Schiffe einer im Laus-detß Sommers von Rußland etwa auszu; scndendcn Flotte glcéchkäme„ so würde dieß eine fx'ir das Land höchst verderbliche Politik, seyn; denn es hieße dies an der Thax, die Marine nicht bloß auf einem solchen Kriegssuß halten, wre es ndthég seyn würde, wenn wir uns mit Fraqu'eccb odcr Ruß- land" oder irgend einer- andern großen Macht im Kriege _lchän- den, sondern auf einem solchen Krit sfuß, als ob uns cm Kampf mit alien zusammen bevorstémde. nd dies zu einer Zelt,_wo wir uns mit den anderen Mächten im rieden befinden,*u_nd wo unsere Unterhandlungen mit ihnen den unsch achmenz alle an- am zu einer :freundschaftlichen Lösung zu brtn en..“ Admztal Adam bemerkte unter Anderem: Was hina ,b'kk'ffk- so hat man behauptet, daß wir, wenn da eim xine Secmacht se- ge1fertig gewesen wäre, dieselbe sogleich auer! absenden kdnnxn, um scindem ndiscben Geschwader an usch!“ „11- Dabei verglßr man aber, da der Monsun die OM ? am uslaufen aus ÖM Indischen Häfen würd'c gc inder: haben, und 1nck_ckrerc,tapfere Offiziere des „Indischen GesZw-Yerx perstchern, daß es noch vol]- kommen 3?“ sey, w'enn, »: , rstärkungen, nur in der xrsicn Woche des IMU“ in Indien, aneämen.“ Em von den mmtste- riellen Bank ) mithdrtx hört! m_;fgenommem Anerkennung wurde der Maexäe-Ytrswalmng des schi en Minißcrt'ums von einem Tory, dem Rheder . Chapman, u heil,we1cher verficherte,da§_ex das LandmitHinficht auf seine eema tnie iueénem besseren ustand esehen habe, an; in diesem Augen lick. Bei der ; Motion 6" 287,263 Pfd. 'für Civil-Penfionen “Und Bewilligungen “MU" ßch Herr Hume, daß gegenwärtig. ebnx so Nek M4 "* sionen als 1822 he ahl: werde, fie [*NIX-[It :ÉFM Herde

; , „es“

Lienen, er m te e lieber sämmW-I nd : ahl: auf elm Lkßt * enßonen, 'dgerzBe-

öhnung dcr Offi- ;

lauf derselben werde ou Land in Erstaunen sehen. Er Wie nicht dj_e RegierUng-m dieser inficht, sondem die erren der Opposition, dje neue_ Kriegsschi : haben Wollten. Er f nde unter bey Bcrtheidtgern emer rößeeen *Narine selbst das ehrenwerthe Mstglted für Ost-Kxnt ( errn Plumptre). Auch er stoße in die Trompete,_auch cr m) ein Mann_des Krieges (Ge1ächter). Die- ker '!lnrragward inzwischen eben jowohl wie der auf [74,374 Psd- ürFracyt uno VerproviantirUng und auf 68,841Psd. für Trans- port der Verbrecher nach van Diemens-Land qenehmtgc. Am Schluss: der Sihunq beantraqte Oberst Sibtborp noch einen Nachweis all!“:- seit dem "22. November 18:10 in den verschiede- nen öffentliaxcn Departements :cvqenotnmcnm- ErmunuWn u Aemecrn, mit denen ein jährluvchehalt von mehr als "2 P“. verbunden, neb Angabc der Namen, des Datums de_r Emm- nunz und des eßattk-Berrdges. DieseMocion wurde miteinem vom Kanzler der Schaßkammer vorgeschlagenen Amende- .ment, wonach dcrNachweis fich bis auf den 20. November 1820 zurückcr|rechen soll, ohne Absténnnung genehmigt.

London, 3. März. Gestern Abend war roßes Diner bei der Kdniqin im Buckm ham-Palaß; der Er prinz Emok von Sach en-Koburg, der no in England verweilt, und der Herzog 'von ussex, dcr fich wieder ziemlich wohl befindet, waren unter den Gästcn; dic chzogén von Kent aber konnte, ihrer Unpäß- lichkeit wegen, no nicht in dcr Gcscllsckxaft ersckxeitäcn.

Herr Gui ot hatte am Wsken v. M. eine Audienz bei der Königin und nbcrrcichte derselben sein Kreditiv; er wurde dar- auf auch dem Prinzen Albrecht vorqeskellc.

Graf Neffelrode, Sohn des Russischen Ministers in St. Petersburg, (| am Freitage mit wéclzt-“acn Depeschen für Baron von Brunnow hier angekommen; der Gras ist als Secretair bei der Russischen chation angestellr. “_

“Ilm Sonnabcnd gaben die hie xgrn RUMÉHM Kaufleute ihr jährliches Gastmahl, Wobei auch err von runnow und der Marquis von Londonderry zugegen wxzxen. Ersterer gab die Ueber eygung zu erkennen, daß die Rmmcve Regierung und das Russuzchc Volk die freundschaftlichstm Gcsmnungen gegen Groß- britanien hegten; Letzterer kam auf scine fxühcre Amvcscnhett in St. Petersburg zurück und bemerkte, da[; der Fx't'edc von Eu- ropa auf dem amen Einvcrsrändniffe zwisénen Großbritanien und Rußland beruße. „Des Herzogs von WcUinaton Gesundheit wu-xde mit ungewöhnlichem Zubcl getrunken. Dasselbe war am Sonnabend bci cmcm DMU“ des konscrratévcn Vereins der Fall, wo da"." Alchman Thompson pxxfikixxe. “Dcr Herzog wurde von dickem als der Held aaf yundcxc Sclxlauxtscldkxn, übcx xrelcbe sem Banner im Triumphe gcwckxt habe, als der vollcndctste General, als der größte Staat:n.atm aller Zcétalxer4 als der Kämpe für die Britische Vcrfaffunq gepracscn. -?ach mmer G:- sundbeic wurde diejemgc Sir R. Pccls und der konservarwen »))?itglieder des Unterhauscs ausgebracht.

Da die Tory-Blattcr mit Hjnfichr auf die drittc Niederlage, welche dle Minix'xer im Umerbause cx'xéxccn haben, frü ere Zeiten erinnern, 11:0 eine bei writcm gcringcre Mmorität dée - *t- nifter von ihren Acmcern vertrieb, fo antwortet der Globe hier- auf mit dem Argumente, daß die Schlmg de_r Regierung durch die Reform-Akte wesent1tch verändert woxden W), und daß man cht niemals auf ein dauerhaftes Ministckmm würde rechnen können, wenn die Minkßcr, wie das fr***bcr dcp FAU war, 1“. ::.-- ten müßten, sobald sie stel» in der Minoracäc befanden, c-bnc Rück- sicht auf das Wesen der Frage, bei welcher fich die Minoriräx gezeigt habe, wobei indcß aua» nicl-t übcmhcn werden dürfe, daß selbs in fl'Übcrcn Zeiten kräftigster Torv-Regierung die damaligen Ministerien nicbt keiten Niederlagen über finanzicUe Fragen, glccch den ;ck: in Rede stehenden, erlitten hatten, ohne es nöchkg“zu finden, vom Ruder abzutreten. „Allerdings“, fährt das gemengt Blatt in der Erläuterung seiner Behauptungen fort, „hxele man es vor der Reform-Bill für unmöglich, die Regierung mit einer nicht überwiegenden Maxoricät fortzuführen. Die Majorität , auf welche die Regierung fiel) zu stühm hakte, beskand in jenen Zeiten großentbcils aus den Repräsentanten der durch individuellen Einfluß geleiteten Wahlfiecken, und eine Op- pofition, welcbe fich , der numerischen Stärke nach, der miniße- riellen Partei auch nur einigermaßen näherte, mußte daher noth- wendiqcrweise eine bedeutende Majorität der Wirklichen Reprä- sentanten des Volks in |ck schließen. ,Keo Vcrjuel), den wahrm Repräsentanten der Nation nur durch Hülfe der numerischen Macht derer, welche nichts repräsentirten, als einzelne Individuenodcr ihk? eigenen Taschen, eine lange Zch genxaltsam zu wjderstreben, würde unmöglich gewesen seyn. Eine 10 emzchéedcne Mißachtung der öffent- lichen Meinung hätte. einen allgemeinen Sturm des Unwillens erregt und die Parlaments-Reform lange vor der Zeit erzwungen, xu

Welcher man diesclbc zuzugestchcn src!) zendthigt e37070?" hak-

Die Macht eincr Opposttion, wchlchc die öffentliche cfnung un- z_wcidcurig" repräsentirrc, war :;nwtdcrstchlicv und fynnte die Re- jlgnirung der “Minister jederzeit erzwingen. Fra! dteser Fall ein, dann gelangte folgcweise die Opposition zur Macht, und die Wahl- ficckeancülzer Übet'n'ugen ihre UnterskühUW Ms das ntux Mini- sterium, welches mit dieser vermehkkkq „Kraft dae Regecrungs- Geschäfte Leicht und zuversiäztiicv zu x:“!hrcn im Stande war. :Die Rcsorm-Biu hat dies Zilles andchs gestaltet, UW “Wenn- »gxkjä) se die Ernennung der Volks-Reprk'xxcntanten durch_emze1ne cinfiußyciehe Individuen skükk dxr Wahl, xvenn ne eben so wmjg' die Bxskcckmngcn „mn der Wurzel sgxroxm hat, so giebt es jetzt doch mcht mehr eine solche ease von durchaus abhängigen Paklamencs-Mitgüedern wie früher, welée die numerische Majorieäe der Regierung vermehren _könu'te, ohne ihr rnoraxischcs Ucbergewicbt zu steigern, und welche ihre Untex'sküßung von jedem untergegangenen Ministerium auf das nachfolgendc übertragen würde. „Die ministcriellen *))kixlixder “k!- präsencircn, um Wenig zu sagen, im Verhältniß ihrer nzahl dee öäentlickyc Mcinug eben so_xehr wie ihre Gegnxr. Berließe das gégenwärtéxe Ministerium Minen Posten, so Werd Numand der ““))?“th eon, daß ein ir eyd bedeutender Theil derer, weiche es jetzt unterstühen, seinx umme “MSK!“ Robert Peei über- tragen würde. Die Maxoruät dcs Manrskermms ist klein und in Punkten von geringerem Interesse nicht immer zuverlässig. Aber eine Majoritäc ist denn doch immer mehr als eine Mino- rität, und es ist mehr vcrnunfcgemäß daß die Regierung durch diejenigen geführt werde, welche im *tande smd, wichtige Fra- gen mit einer, wenrxauch noch so kleinen Stimmen-Mehrhei; durcthscßcn- aks met denjenigen, wclche steher find, bei allen solchen Fragcnxme-„Tajorität gegen sich zu haben. Es scheint die Tendenz emer jeden Annäherung an. ein vollkommenes Re- präsentatw-S stem zu seyn, daß fie im Allgemeinen ein Gleich- geMck): dex“ arteicn hcrbeiführt.„ In Zeiten der VolkSauf- kngÜg wsrd allerdings dadurch einer Partei ein überwie- gender Emfiuß erthcélt und die andere fa? ganz vernich- ter- Aber in dem Jewöhnlichen Zustande dcr .ffenru en Mei- nung scheint eine endenz nacb ziemlicher Gleichstelkung de;

. Parteien vorzuherrscbcn. Dies ist jcßt-der Zustand der Dinge

auszurichten in den Stand 9«iesx'ßc haben.“ u e

in St_ankreich. In den Vereinigten Stäqten is! es gam, auffal- lend w; seit der Einführung der ge enwärcigen Verfassung hat

'die Majorétäc im Hause der Reprä entantm selten mehr als 10

bis 20 betragexx; sehr oft, wie dies gerade jeh: auch wieder der Fall , hae nch eine entscheidende Majorität überhaupt nicht berausgeskeUt. Dieselve Bunerkung von dem Gleichgewicht der

meien macht man auch in den einzelnen größeren Staaten der Union. Der Befiß der Macht in einem wirklichen Re- präsentatw - System scheint keinesweges dazu geeignet, die Macht der herrschenden Partei selbst zu'oerftärken. Sei: der

, Reform-Akte ck| der Einfluß -der Regierung auf die Wähler

sask vernichtet worden, wenn man damit den Einfluß, dm fie Über die Wahlfiecken-Besiher inne hatte, vergleicht; und (s ist in der That zweifelhaft, ob eine Partei dadurch, daß .s-e dn Macht in Händen hat, nicht effektiv mehr Stimmen verliert als éwlnnc- Ünsere eigenx Ueberzeugung ist, daß , was Einige als chwäche der Regierung beklagen, eine nothwendig: Folge der ParlamentS-Reform ist; und daß, welche Partei fick) auch ap dn" Reaierung befindet, wir ste niemals wieder auf [ckan ZM im Besitze einer anhaltenden großen Stimmen-Mehrheitzm _Un- “'LH-mfc sehen werden. Lord Melbourne aber hat ma semcr schwqchcn "))?ajorität während der lehren fünf Zghxe mehx aus- gerichtet, als die stärksten und dauerndsken “Majomtäten ]emals

das kräftigske Ministerium innerhalb äncs ,qleich großen Zeitraums

„In der von Lord ,I. 11 angekündigten Bill über das Druck-Prjvilegtum ves Unterbauscs will der Sun mch erblik- ken, was vcrmuthen lassen könnte daß die Bill die egcnwärtigc Schwiemgkcit heben würde. ie dcr Sheriff soskz freigelassen Werden“, sagt dieses Blatt, „was mit Stockdale, Howard und Pearce zu thun sey, darüber wagen wir feige Muthmaßung; abcr wir können nicht sagen, daß eine solckxe Bell dem wéxklickxen Uebel, xvclches dcr Konßjkc hervorgcbracku hat, nbhckscn werde. Die Richter sagten durch ihx*e Entscheidung zu dcm Unterhausc, dem Zücer umcrer Recht;“, der Behörde, Wclchc wir um fried- liche eilcgung unse'xcr Ucbclskändc anspreäwn, daß das Gesetz cs fü.“ eine B."!tidigung erkläre, Welch: b-xstraft Werden müsse, wcnn

“cin Zxdiviouum oder eine Corporation in dcr Erfüllung einer

Pskcht die Wahrheit übcr einen schlechten Menschen sax]: oder an passenden Uno angemessemcn Zlitödrückcn oon Urhebercinerungczéemm- dcn That bc1“-:1).":'é','-r. ZDF? Richter erklärten dcm Unterhausc, daß eine solche chrcnwcmhc Pflichr-Ccfüllung nach dem Gesche ein Pas- qujll sey. Das ist ein ärgerlicher und unanZ-knchrner Gcscßcszu- stand; und Lord J. Rassekl schlägt jest, nachdem er das Unrec- haus zu céucm unangenehmrn Gcchnke mic dcn Unccr-Bcanm:a des Geseheo verixiccx Ham, eine BFU vor, wciche dieses ung."; rechte u:!d ärgerliche Geseß nicht ab1chqffcn soll, sondern nm" die Diener des Unwrhavscs vor: der Zxxrtskérxém dys Gcssßeé bc- Freien soll. _ olchc Maßxcgel nur ein schlechtes chcß zu der sch1echtsn Gesch“ gebung hin ufügt, wegen deren das Volk gcgen das Unterhaas reklamixe. ?Oic Geseßgcbkk erklären SUN) kk)? Verfahxcn, daß

?“ das Gesc? nacb derAuslcayng det" Richker, dsr autoréstkrcn AUS- lchr, cin schlechtcs Gcsey :|, und anstatt es zu verändern, ent-

zichsn fie ßch seiner Jurisdéction während ste die Konskétuenrcn der vollen Kraft desselben 11ber!a?,en. Dies wird das Publikum eine erbärmliche und kleinliche Gesetzgebung nennen.“

- Dcr Shs-ciff Evans, der fick) noch immer im Gewahrsam dcs Unterhauses befindet und mehrere dcm Polizchcamxen des Hauses zugehörigx Zimmer bewohnt, cmpfänar täqlick) Besuche von Leuten, die 1ein Benehmen bilxiqen. " '

„Der Lord:Mayor von London hatte am Sonnabcnd itt „Bc-

'gleitung des Rccordcrs med Remembranccrs b_et der Königin,

dem Prinzen Albrecht und der Herzogin von Kent vorqesraqt, an Welabem Tage_fic die Gratmacions Adrcjsen entgegetknchnien wollten, und dierelbcn hatten den heutigen Tag dazu bestimmt, worauf denn akso diese Adressen von der Londoner Corporatwn Leute Überreicht worden sind. Dem Observer ufoigc, hat der ot'd-Mayor bei dieser Gelegenheit bei dem “srinzcn Albrecht ;Uch wegen der Ertheelung dcs BürgeM'chts von London ange- rage. , Dey Herzog voxthllington ist nun wieder vollkommen her- gestellt, 10 daß er bei einem von ihm als Lord-Lieutcnant gegebe- nen Gastmahl hat präfidiren und auch gestern wieder im Ober- bause erscheinen können. Er soll übrigens sehr blaß und einge- fallen ausI-sschcn haben. Dem Scottish Guardian zufolge, find für das dic1cm Fcldherrn zu crricyccnde Denkmal schon 6200 Pfd. gezeichnet.

Die Charristen, wclche wegen der vor einiger Zett in Shef- field begangenen Ruhestörungen vor die Asslsen von Newcastle gestellt wurden, sind am Lkdsken v. M. freigesprochen worden.

Zenk: früh sollte ein Duell zwischen Louis Bonaparte und dem '."afcn Leon, der für einen natürliäyen Sohn Napoleon's gilt, auf der Gemeindewcide von Wimbledon stattfinden, wurde aber durch das Einschreiten der Poli ei verhindert. ch Veran- lxssung zu Hcm Duell war der mstand, daß Graf Leon bei seiner ?lnktxnfr in London fick) vergebens bemüht hatte, von dcm Grafen Survilliers , dem Herzog: von Mont- fort und Louis Bonapartc empfangen zu werden, und darauf ei- nen Brief _von so beleidigendem Inhalt an den Lcßtgenannten richtete, daß“ der1clbe ihm nicht selbst antworten konnte, ihm je- doch durch den varsten Parquin eine Erklärung über die-Gründe geben ließ, Welche nineFamiiie veranlaßcen, ihn nicht zu empfana“ Ken. Dcese wollte Jener indeß nicht anerkennen und schichxe an Louis Bonaparte durch den Britischen Obersten Ratcliffe eine Herausforderung, Welche dieser annahm. Auf dem Wahlplaße, wohin sub Lours Bonaparte in Bcheimng des Grafen d'Oryay und des Obersten Parquin begab, kam man überein, Pistolen zu branchen, da der Graf Leon fich Weigerte , dem Verlangen sei-

'nes Gegners gemäß, den Degen zu wählen. The man jedoch

nr Ausführung gelangen konnte ck i t "* ' ; Kindern den Ztveikampf. , s rt die polizei cm und ver

Das Drurylane-Thcater mußte am 2911er! v. D*. wegen smn teller Vcrlegecnheiccn des Direktors, Herrn Hammond, ge- sch1o m 1verden._ In Folge einer Uebereinkuust der Schauspieler, denen [?ck Macready nur dem Versprechen anschloß, viermal un- entgeltlash auftreten zu wollen, hax es indcß gcskcrn wieder crdffx

net werden können.

Ueber die Cbkn'ßsche Frage bemerkt. die Times: War denn Capitaén Ellwt von den Ministern autorisu't, die Éßinefi-

fck?" Häfen &" blokiren; Oder hatte er zu diesem Verfahren nur,

die Sanction seines eigenen hohen Willens und Wo ; e quenz? In beiden Fächt) hätte er bei dieser Zwangsmaßre ?lgvfeharren en, 1) als emer Amtspßichtz 2) als einem Re te, „„Weg

„e_r ck bei vonem Bewußtseyn und in' der *sunden Urthxilskraft nahm. Ausübung einer ge

Es scheint aber, o nich: so bald an ezeigt als aufgegeben wurde.“ ck die Blow“ » Einem Arti el in Blackwood's Magazine

bm d“ Chinesen dem Fortschritte der Britischen Wa Ufolge, ha-

und Q!!!

*Briuschen Eroberungen in Cenwal-Asien, in Birma, in Nepal'

Wir müssen uns die Bemcrkxkng crlaubcu, daß céxxc'

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und im Flieden Archipel selon, lange mit Aufmerksamkeit zuqe- sehen, chou läng “, sagt ]encs'Iornat, „haben die Kaiser des himmlischen R blk Vertßcadigun im Stillen vorberei- tet undfich aufdie Kath“ ph“ Issa tgema .t,die, nach derProphe- zeiung eines ihrer Vo ahrm, ?“ sm_mjlsche Reich in der Ge- stalt eines Unfalls der vorgebltxb o yehr verachtceen Barbaren heimsuchen werde. So wie dee Bransclxen Eroberungen nach der Gränxe von Nepal zu Fortschritte machten, fielen die Chinesen in Tibet ein und sicherten sch in dessen Gebir- m, vt- zu den- höchsten und ynzugängiichsten der Erde ge- ören einen Wall gegen den Emma der Dritten und ihrer

4-

;

erb ndeten. Als der Stolz von Birma den fienrcjchen Wa en * des Britischen Indiens unterlag, unterwarfen dié aufmekksathn !

und schlauen Chinesen Cochin - China mit zahlreichen Heeren und

befestigten dadurch ihre natürliche Gränze im Süden xk cn eine . Man darf also nicht glauben, daß China? ?mthätig ?

IMF“? & W

ge e en ey, w hrend dle elt an ihrer Nähe in Bew u war; im Gegentheik hat es fich zu dem unverwcidlichen K;?„Y? längst gerüstet und auf dcn entscheidenden Augenblick vorbereitet.“

Niederlande.

Aus dem Haqg, 4. Mär. Se. Majeskäc der König ha- ben dcm General-Lteucenant, erzog Bernhakd von Sachsen-

Weémar, einen Urlaub auf zwei Jahre crtheilc, den Se. Hoheit, .

wie es heißt, zu einem Aufenthalte in Mannheim bannßcn will.

Amsterdam, 5. März. Dchx-énz und die Prinzessin von Oranckn, der Prinz und die Pkinzessm Fricdx-éch, der Erbprinz und Prinz Alexander snd heute ebenfaüs hier cingctroffm. Heute Abend wird der König, der zahlreiche Auvten cn erevcikc hat, das Stadttheater besuchen. ?)?ox'gc-n fsk großes Ééner bci Hofe.

„Jm O_andelelad liest man: „LZir vernehmen (1118 qutcr Qurlch daß Se. Majestät der König, allmic für das Woölsewn Höchstxhrer Umerthancn besorgt, Uneexhandlxmgcn mic dem Dom- ichen Zollverdand anaeknüpf: haben, am das Großhxrxogthum Luxemburg in diesen Verband aufneZZmn zu (affen, Diéscr für das Großherzogthum so wéchciqen achricht glauben wir nw!)

hinzyfägxn zu können, daß Hoffnung vorhandkn ist, einen Trak- , rat m dteser Bexichung sehr bald zu Stande kommen zu schen.“ ?

Die :Könign voq Portugal at unserm Minister der aus- Käxinßen Angeleanhcrtcn das Großkreuz des Christus-Ordcns r e en.

Belgien-

Vrässcl, 4. März. Wegen der Krankkcit dcs kun cn Prinzen Phjlipp, dcr am Kcuchhußcn !ciden soél, Und céchgin Folge. v?x'sclvcn cingetYN-cncn lcéctUc'n Umwohlscyns der Königin der Belgier, hat I:: König:): dcr FraxzosM ilwa Nückceééc n'ach Parts “abermals um einen Tag aufgesäwbcn.“

, Das bekannte Englische Philamhyopm, Mésrcß Fox), besucht ]cßt m Beglcimng mehrkrer Quäker die kaäugniffc Be1giens,

s suchen, schickte er bei der Ankunft des kommandirendcn Osfimy der Engmchen Krcuxr in dem Hafen sogleich seinen crst-zn Lm:- cenanc ab, um eine rklärung über dieses Benehmen zu sw::sxxx. Der Englische Commandeur machte aUe Entschuldtgungcm «ab zu, daß Lieutenant Roß vom Schiffe „Curlew“ unangcmcffcn gehxmdelt habe, und sggtc, er würde eine Brigg nach dem Vo;- Yebtrgc der guten Honnung mit einem Briefe an Capitain Cljcor chicken und um die Entfernung des Licutenanr Roß von cc»- Scacion bitten.“ se Von Guerilhas ist es stil], und Portugal scheint ruhig 52:

on.

Türkei.

Konstantinopel, 19. Febr. (Oesk. B.) Am 15th d.M., alß am ersten Tage des Kurban-Batrams, begab fich dcr Salton feternch in die Moschee von Sultan Aclzmed, um daxrtt-z? cs:s w:»-

eschrtcbene Gebet zu verrichten. Während der M*.“ ?aéramc; axze gaben die Bacteriecn und die Türkischen Kriegsschc dic übltchw Kanonen-Salvcn. Gestexn war aroßc Aufwarmnq im Seratl, wobei die obersten Würdenträger Sr. Hoheit dcm Su!- tan ihre Glückwünsche darbraciztcn.

Yer berühmte Französsche Historienmaler Horace Vcrnct isk am 1-th d. M. von seiner nacb Syrien unternommen Rct'xc in dieser Hauptstadt eingetroffen.

Nachrichten aus Alexandrien vom ii. Fchruar szOkL“) war daselbst (wie bereits e_rwähnt) cin Abgesandtcrxdcs Schach Yon Persien, Mahmud Chan, Ober-Arzr dcs SYLHSÉKS- am -ten gedaäxten Monats angelangt. INahmud Chan wurde am folgenden Tage von Mchmed Ali mit dem übliäxn Ccr'emoxrwü empfangen und Überreichte dcmsylöcn die (***cyäzcnkc, die er 117: Yxtfxrazc seines Gebicxcrs überbrinat. “Es“ smö In“:- die JOWÖÖM laéocn eschenkc, W:Lu'kc icht" Scha]; UM; “,e-xncT' TÖTOUNÜCWUUF den Staxclxancrm 20:1 Basdad, Damaré u::x Iicavxtcn,' (115 Dgnkbarkcitsbczeigtmg füx' dcn SÉFUÖ, ::::1 sie dcä-Pcrfikäxcn PUJcr-Karnvancn nac!) Mxkka auf dcrü ZU-“zc d:;mh MW Schicke an?,edeihen Lassen, zu Überschlckcn pfiexxxx; .,é“: obsnerxrzl-nxx. Sex?-

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um aUcl) Hier, wo möglich, Etwas zur Verbesexnng dcxstiben ';

zu thn.

Deutsche Bundesstaaten.

- Tannheim, 5. März. Die große Nutzbarkeit des im No- vemberxv. J._dem Gebrauche cröffnéren hiengcn Freihascns be- nJährt xm), an) das vollkommenste. Dem Vernehmen nach, soll drcsYx; zrethaten zugleick) mit der Eisenbahn nach Heidelberg am 29.4111qust d. I., dem Geburtstage des Großherzogs, seine feier- lrchc_Weche_ empfangen. **- Der Verkehr in dem RHeén- Und ' :cck«11*-Hasetx war im verflossenen Jahre sehr belebt. Angekom- men smd 310 Schüsse, abgegangen "22-15, die zusammen 1741506"?- Centn-xr befördert bchn (47,214; CU". mehr als im Jahre: 11-338).

O e ß e :* r c i ck;

Preßburg, 20. Febr. höchst mterxssancc Sißung bei der Ständetafcl, welche von Sei- ten d-c-s Rc5ch5taqs Über die Richtung der Eisenbahnen in Ungarn entschied. Die

Vorcche für sich zu erringen bestrebt Waren. Die “Mehrheit der. ccmmct) zeigte fich jedoch bald für die Linie auf der linken Sem, so wee dicser Bcjchluß auch der größeren Häxfce der auf genannter Seite liegenden Landescheilc emspricbr. Mehrere Ab.-

dun ba: sonacb OUTÄMUZ kcin-cn xkkérxsclx-Ln Zweck. Txc “)?!!! Pacha von Aegypxcn diasma! übcx'reiäncn Gréctzcnke &!"deer €:: einer mit Dj-xmanrcx: Ucrzäcxxn Naésich :Z'7Hx'asé':rckpscifc) uni) drci Schnüch von *Der-[M, ' *“l- ;; 11 !* a n, O,

_" "' Stralsund, 3- März.*; Dre E-xVökkchng 127 dem Regterungs-Bczérkc Stralsund hc,: fick) 11177?!“ Dem Cwüsmnde dc“; Einwohnerschaft folgendermaßen qcfkclxr. Es smd cm Jam“? DIW geboren 3967- K'Lndcr (;;-025€- KMÉÉ-cp, LKIE- 2,7?5,2517x32'„ bacz-xacn snd gcfforben 3980 Individuen ("2.070 männlichen 12:13“ ??;219 "WLW; lichen Gerecbts), und aso mehr geboren 117€"). K;“xxöcx, „(wa 13,34 OT:. de:.“ Be*ckd1kerung.-Unkcx dcn J).“TUJLVN'CULU Hs'schbyxx sich TIM uneheüche Kinder. -- Es WIN x:“; "'-*)??TJUZQ-xVUI-

(cn und zwar “93 Ztvéxlings- Und “! T*x-tUmW : Gcbmxxcxi 5x»!- ; gehabt, und eine Frau ward von I.“ Kind*,ca-n c:1:L*-'«:“-.'_d-«x;. Gegen das Juby 18458 gehalten smd m FU]: Zxézxx» Zgangenen 81 Kinder weniger _qeßaren Und ;Wx -"*«,;-.€-j-:.- i duen mehr gcfforben. - ,Die ah1 der G::rax:rcn :ms :ck.“-

; ? fälle haben -2 Personen das Leben cinqcbüßx; Sc1b*?mo»'ck-*

. , „Debatten _waren warm, ja Anfangs béßig, indem ; dte Komatate nur den beidersNrigcn Donuu-Ufcrn natürlich die '

Paare, 2-1 Paare mehl, als im Jahre [JW. -- Du:*ch12::x':1.xés-- "NK 21 begangen. - Nach vollendekcm M|w Zahx'e 'sm-J -,;c;*i0“;“1!,.x 1 11,“ worunter 9 weiblichen Gcsä)1cc1)rs. «- “Nach de:." 71»:- x m'chi» Tabelle für 111717 betrug die Civil : Bcvééécrxxxtx Z 15502“) Seelen, dazu das Plus dchebuxren gcgen dic S11'1“[“ch- ? fälle in den Jahren WM,)“.- mc't 43-16, ergicbx eme CiviL-chöi- ? kerung fx'n' M39 von 161,4-32 Seelen. ;' In dem Monate Februar 0. I. find in die Nekr-Vorpom- ! mcrscken SceHÜfen 12 Schiffe von 72 durchschnirtlichcr Laskcmt'éßc,

(Nürnb. K.) Gcskcrn wa“- die Z 7 beladene und 5 qcballaskcre, eins und aus denselben Ik'"-Sc1*»tffc

Z von 76 durckxkclxnitrlichr Laytcngrößc, 23 beladene und ! gcb-c-Tlasrc- ? tes ausgeiamcn.

Tas Latxixxis-Oc nm» Tas Drxttscbe Ve7zeickniß der Vorix'smkasn dcr hxkfi-Zkll Unwcrnmt im Sommcr:Seu1cyter 13-10, wchbc am "27.

Sgr., !kx-ZLCYCI

„; * , ... - *

; April d. J. wcrden angrchn werdcn, (yt von bcntc „771 de: dcm P;» !

dell HYlixxg :'m 1111ivcrfitäszebändc, créisccz für T' .;

=* für 2 «gr. 11 haben.

geordnete sprachen für eine Garantie, daß nämlich die Bahn im Baue

nicht etwa unterbrochen und nur bis Pyeßburg geführt werde, und schlu-

?

gen daher die Bedingung für die Ullmannsche Unternehmung vor: 3

die sogenannte Zentral-C'iscnbahn von Pest, aés dcm Mittelpunkm, 5

ztzgleiä) noah. Pxeßburg .und nach chrczin zu bauen, und erst hccrauf dcn Ansthluß nuttelft dcs Preßburger Flügels" nm?) Gän-

DerPcschlux; ße! dahin ays, daß dicBahn zwarvonPcsth nach Freyburg gebaut Werden 1011, einem gleichzeitigen Bau__dcs Preß- 11_rger Flügels von Wien nach leßeercr Stadt auch kein Hinder- entgegenstehe, dic _Benußun desselben aber erst dann qcftat; tet werde, wenn die Linie zwtibcn Pesth und Preßbm-q' ihre Vollendung erreicht. * fallen.

Spanien.

Madrid,“ “.'-6. Febr. Die Division des Generals Balboa ist hier angekommen. Es ist dies eine neue Bürgschaft für die Aufrechthaltuug der öffentlichen Ordnung. Die Truppen haben dre Nach: unter „den Waffen zugebracht und sind heute m ihren Kasernen konfigmxt. *Die Posten der Nacional-Garde sind ver- doppxlr. Das Ayuntamiento hat, unqcachtet der Aufforderung des GenerabCapitains, sich nicht zu versammeln, sine bis in die Nacht dauernde Sißung qehalcen. Der Belaqerungs-Zustand tbvälzrt noch fort, und die "Verhandlungen der Cortes smd unter- ro )en.

Die heutige Hof-Zeitung enthält ein Königliches „Dekret, wodurch Don Diego Entrena an die Stelle des“ Brigadiers Don Jose Maria Puig zum politischen Chef der Provinz Madrid er- nannt wird. Es heißt jedoch in dem Dekret ausdrücklich, daß die Königin es sm) vorbehälr, den Leßteren für seine ausgezeich- neten Dienste zu belohnen._

Portugal.

Lissabon, 21. Febr. Zn dersDcputir-temKammer wird noch immer über die Antworts-Adresje mit vieler Bitterkeit de- battirt, und die Verhältnisse zu England bilden nach wie vor das Haupt-T mm. Der Bericht des Fénanz-Minifters" ist gedruckt und den itgléedcrnPer Cortes mitgetheilt, aber sonst noch nicbt publi irt worden.

m Diario vom Listen wird fol onder Auszug aus einer Depesche des Gouverneurs" der Insel t. Thomas bekannt ge- macht: „Da der tapfere Commandeur Cardoso von der Kriegs-

Dée Debrczéner Route ließ man vorläufig -'

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Brigg „Trio“ erf ren hatte, daß die Englischen Kreuzer es wagten, unter Hm anonen unserer Festung Schéffe zu durch-

Bcrlin, xen & März 1840. _ Dcr Rcktcr dcr llmverxztat. Twsstcu.

Die Bewohner von Cbiwa. _, ck Die St. Pckersbnrsér Zkttung gxcdt nas» dkn 1117;qu [2:1

* _ “. . . drr 211115211118 dcr Wi! en WKM untcr dcr R“"“qctécm dc“; Hrrch von 1e1ndoxf mit der Katsterrdmands-Nordbahn zu bewerkstelligen. ; * s s“ “s & U 7

Bär und Heimerscn herausge'gcbch1 „Vcitréigxu znk IZcmxtnis; Rui; lands nnd dsr nnaréinzt'ndcn Länder ?ls'tcns“ wlacndc 4*„11x:c1j1:1!ß dcr vxrschicdcnen Bcwbhncr Cbiwa's: „Tru bcrxscwcndcn VOM'Umnnn m ijjka bildrn dic Usbcken nnd dcr Clmn st'lbß ;,U'k'qx't 51: 173255: s:“c genießen jkÖ-"Ifb fcincr bestimmten Privißlkgicn 111le (*!*c'ncn Hime LTU»: nahme in dem Hklkk dss Charks, smd ttcké, a;;x ;wrc :'Wkuxxm, UDWZ'. brutal, bi“? nnd- rachséichtja. bam?! aber 1 r WN“! 111.12 [***-,akssm j'mx “Schrot! gcwissenbakr. Mjr ißrcn Sfxavcn (.Es-xi; 1:9 11:11:53»; :;3;:. [MM 11111116, smd wikcrsvcnstix), ürkétsixcvtig. ;,:tkkos, Neben 1“c2*.=::: ;;: die Moscbke', stehlen und ranken. Mic JUÖUIHUW dcr LlsbrKcn *.kcx'. Kungra: leben sic in Häxxssxn nnd jm SOUUUN" am" ébrcxj'?1x:é:rn x'x Zelten. nrnmdiürcn abcr11ichk. Tic Usbckcn vou Kmxgmx d_._:„_x;;,xx=„ nomadn'xrcn wic dic Kirgiscn unk bksxkkn gar kenn H(mfky. T:; [lizurcn fink vom (LZcscizlcä-t ker Uébekcn, Wb?" oder in Folsx; €€«xc: Wideksvcnstigkcit und Vcrbrecch fast in Sklaverei untcr Ter RUSH»; und Z::ckxt dcs Evan. Foxx! vrxhaitcn fie sgb ruhig, ['i-„12 a??!" „!"-"2:1: naa) Bucbam ausgswandch Sic fxéidcn "ck ganz wie USDTÉQR. Dic Ttprfmcnen (Turfonmncn). bewohnen dic Westgränzc Dr; 151»- nats undnonmdlfircnjn letcn. Sistragen “Mützen von jungkn Lxénwxxxx ;kUen mit einem Boden von rothen: .Ich, gerade wie R::sséy'Wx „akku. Jbre Beamten setzen bisweilen. "(“xm Chan zn EbkM. z- ,' «„-„[ Zcit Cbiivaxsäse Mäxzcn auf. Ihre Röcke sind eng, und rsäéw.“:; :, -: bis aus Knie; aus 21112111 Taube. das sie sclbft mech, mas)?" sx Winterkleidung. im Sounnkr adyr tragen fie chke von 31:14:14 !.;Él Bxumwollvnzeug). das in Perfien qekaust wird. Sie traxnsn .S.-* .' "Ick TÜÜÜWTM SKW“? üYs Aladscßa («Ikstrkiftes Zeugd, cm 211.4».- Hemi“, Mb? Illfli'ltßt't'fel vvn Kirgifischer Fa-xon msk 5";€n.*.'2rcn 7-- üark ein. Sie leben fast nur von Raub und Diebstahl nnr WLW: hierzu Argamaks (Pfcrdc von guter Race). Die Wxiber dcr TUR:“!- "Ul !*Mk akbkiksam und sehr eschickt in Handarbextcn. Sie wcbcn“ Teppiäxc, Pferdedecken, fcine rmätsckyina (aus 31„1:ncclga“::), (MMZ. TW- WÖU Filze- Die Männer pfiegrn ibre sänöncn Pferd: :rnö käubkll-k Die Karakalpaken (Schwarzuu'iycn), nomadtärsn mcm 1" k,“ Gegend des Berges Aibugur und am rx-xbtcn User dcs Num Düljä- Die Wohl abeudern unter ihnen umgeben eine!! Hcsmmu m;! Mauern und bewa,ren innerhalb dieser klcmcxchscstmnna 1" (**kUkk" 1,er! Korn-Vorrath, in dessen Nähe fic dann Den Winter z::öxxngcn; ny Sommer aber wechseln sie ihre Wohnvkäse. Sic Mi»; [1111 "I!? “719 Kirgisen, nur tra en ffc Chiwaisäxe Mützcn. Jbre Wimcrsxxxdum machen fie aus usfischem Trave, im Sommcr trag?" sxe

') Aus Mangel an Raum io“: décscr Artikel gcücrxx ;_nrürkgslcsk undßaus Versehen nicht auch aus den: „IxthaltE“ herausgknkmmc“ wor n.