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[ ' ' ieder in Toulon eingetroffen ist. Dieser Osszier hae IjonAZjT-andj? Ankunft des" Herzogs von Orfeo? au; osfi iellc „Weise" anqezciqt, und es ist bereits duwb e_inen ages ckck zur Kcnnrnißdchr-uppcn gebracht worden, dax der Jrzo die erste Dxmxion der Exordikiotxs-At'mce kommandiren wi . zath er- wai'tct den Prinzen zwikcbkn ch! [IZM und Win d. M. '", ou- fon.“ __ Diese Anzeige steht i_nchtin “Ueberxknstimmung mit den .cskriqen Aeußci'ungcn dcs „Constitutionnel , wdnach sich Herr Hicks der Abreise des Herzogs von Orleans widerseßcn sollte; Vielleicht will man den sivwierigcn Punkx dadurch umgehen, da!; man seine Mißbilligimg ausdrückt, um die Verantwortlichkcit für etwaige Folgen von sci) “MW?“ und ÜF dxnnocs nich; wi- derscse, weil das vorige nkskerxum die bens: des Prmzm schon auf offizielle Wcise angekündigt habe.
Großbritanien und Irland.
Parlaments:Verhandlungen. Oberhaus. Sihung vom ti. Februar. Viscount Duncannon legte auf Befehl “KHM“ Majestät die auf China bezüglicvm Papiere vor,-die zum «“ck? vcrordnct wurdcn. Der'Marquis von Londonderry wimsckyre zii wiffen, warm die auf den Vertrag von Bergara be- ;xiaxiw-cn Papicue vorgelegt Werden würden, io wie, ob die Re- ;qici'ung keine Nachriäxt von dem Britischen Gesandten über den Bclaaex'ungs-Zustand von Madrid und über den in dcr Thron-Rcdc dcr Königin von Spanien eizwähntrn blühenden Zustand der Fi- :mrxzcn Spaniens erhalten habe. Wenn diese Schilderung rich- riz», _icy, so könne die Soaniscbechierung auch die verhältnis;- mxinq gez'ingc Summe bczahlcn, die se der Britischen Legion :Ziiildig icy. Lord Melbourne erwiederte nur, daß die auf Svanicn bczüglichcn Papiere 'i'o bald wie möglich vorgelegt Wer.- dcn sollten, und daß er glaube, diexR'egierung habe keine offi- ziel]: Nachricht über die !eßten Ereignisse in Spanien.
Unterhaus. Si
n'ng vom 5. März. Die von Lord I- Russell beantragte ;
[! zu summarisch“ Bcscbülzung der Drucker dis UntcrhaUscC egen gerichtliche Verfolgung fand von yvci Gcfickztspimktcn aus *idcrftand, * auf der einen Seite von Dom, daß sie dem Publikum keine Garanrieen gegen einen Miß- b'mucl) der Pi'iviwgicn drs Hauses gewähre, und auf der ande- rcn von dem, daß sie diese Privilegien überhaupt in Frage stelle iind cine legislative Sanctionirnng derselben als nothwendig cr- ichcmcn lasse, wodurch dann indirekt die Entscheidung dcs Gc- 1'icl)tsk)ofcs der Queen's Bench gleichsam gerechtfertigt würde. Die erste A:!stöln aim von Sir“. E. Engden, die, andere von Irm Gcncral - Fiskal Scrjcam Wolde aus , welcher Lc tere sic!), obgleich Mitglied der Veavalruna, dem miniskcriellen ok?,"cblaqe xmradczu Widerscßre. Sir E. Sugden hatte darauf anfragen w::icn, daß ein Ausschuß"; ernannt werde, um zu crwäacn, welcbe Schritte zit thin! seven , um die Pubkication ron „ me'icn gegen einzelne Pei'sonen in den vom Hanjo fiir den Druck als geeignet befundenen Dokumenten zu “o::i'kxindcrn, und ob es nicht angemessen sev, den Verkauf der p:!- Oé'kkrrcn ParlamcnII-Dokumcnte abzuftcüen oder wcnigsrcns gc; wr?“sc:1 Besäx-ränkimgcn zu un:er:*crsen. Diesem Ancrage war mm die miniskcriclle Bill direkt entgegen, und Sir G.Sugdcn woslxc :In zwin' nicht als Atncndemxnt zu dérsciben vorschlagen , doc!) bcßéclt er sick) das Noch! vor, ihn i'päccrhin als'cine selbstständige Motion koi'zubringen. Lord Stanley, der die minix'rcrieüe Bai; aufs“ kräfthre untcrsküßcc und bcsdndcrs die Anficsn des Genera!- FiZ'kais bc ämpftc, als ob die Privilegien des Hauses dadurch, ixgcndwie erschüttert werden könnten, daß es der Verletzung dersci- Im und den Koüifioncn mik dcn Gerichtshöfen durch eine legisw- tixc *Maßycgcl vo:'bcii'ge und seine Drucker für die Zeit, wo es nicht ?JLi'säMMksl sey, und seine Aurorttät nicht, wie jeßt, durch Ein: ',“ébx'circn geltend macken könne, geg'en erichtlichc Verso: ung [Q)tXHc, schloß dcn bci'cdtcn Vortrag, kvechen er bei dieser tlc- qrnhext hiclt, mic fokgcndcn Worten: „Welches auch der Erfolg Öic'i'i' Via scon mag, hier “sowohl wie “an einem anderen Ort, -- imd Gott vcrhürr, daß an einem anderen Ort (im Oberhause) ;:«i-t Mäßigung und Redlichkeit genug vorhanden seyn sollte, um ??icc Fmgc in ihrer ganch Bedeutung zu würdigen, Gott vcr- hénc, daf; ddl'k nici“: dchunsc!) vorhanden seyn sollte, die Sachc ;).: cincr bcfi'iedi enden Erledigung zu bringen, »- in iedcm Fall !Ü cs unscx'e Pfßiclzt, unsere Privilegien mit Beharrlichkeit und „“Kraft gclrc-tzd zu machen und sie auf eine genügende Gcseßgcbung zn basix'cn. „ ' '
Unterhaus. Sitzung vom 6, März. Sir G. Sin- chLaiy zcigte an, dckß er am Montag bei der dritten Verlesung dcr Zrländisäzen MznizipaL-Bill darauf anfragen werde, dieselbe auf sechs Monate auszusetzen. Lord'J Russell erklärte auf eine an ihn gerichtete Frage, das; der „Kanzler der Schatzkammer gleich nach Ostern dem Hause die neuen Auflagen, welche das Mi- x::x'rcrium vorschlagen wolle, zur Erwägung vorlegen Werde. Sir Fc. Grabam fragte, wie es komme, daß in den dem Hause am Libend vorher mitgetheilten Papieren über die Chineßschen An- xclegenheircn nichts über die wichtigen Vorfälle enthalten sey, von dcycn die tcßten Nachrichten aus China" gemeldet. Man ver- Miffe die B(okade - Erklärung und die Yroteskation der mit Can- tdn FyqndclMibcndcn Amerikanischen aufleute ge en dieselbe, w xd»: cinxn offiziellen Bericht über die lehre Affairezwi chen den Cbi- UT![“ÜJ_LU Kriegs-Dscimnken und einer Britischen Fregatte. Lord J. I) ll ! i c !! antworten, es seyen der'chierung hiéi'über noch keine offi; WU?" Diveiäun zuqekommcn, sondern nur Privatbm'efe der Capi- t“.""“ M"" "W Smätb- Der Minister'versprach übricns, ["“" "*)" _Capitain Elliot an den verstorbenen Admiral - ait- U"? chchlcbxncn und von diesem der Admiralität Übersandten Brief filzer die Biokade und das Gefecht diem Parlamente vor- ZUNZM- MU" _mehr Privat-Angele mheiten in diesem Briefe voi'kämcn, die em? Veröffentlichung „(selben un uläsfiq machten. Hixrauf wurde dw Debatte über die Motion ord John Rusx 77" s- dcn_Druck parlamentarische!- Dokumente betrexfend, fortge-
icbk- 'CMULU- dem, wei! ek dié Vetta una beantra t arte zucrskodaxWore zustand machte au ““die &iäftigkeit de? ach; tür dee Interessen des Volks im A gemeinen aufmerksam. Cr
erwähnte, daß die betreffenden Dokumente an die 'e ! übiicle Wrist bekekks'skkk “390 Jahren publizirt worden fseyen ju?» Stox- dale der_Crfie getvesen s")- dex das"Rechr des auseé 0 dieser Publecatrdrx in Frageszi'stelxc habe. Seiner 'An ck! na ' ,ist die- ses Rca): w unbezwct it, daß er, fich aus diesem Grunde dcm Anti'age Lord John Ruffcn's Widersehm zu müssen erklärxe. weil dadin'ch d'cm Oberhause elne demselben mg): Jukehende' Mixwirkung bei Festskellung und Bxhaupkmig dieses Réchtes übei'tragenWeWe. Noch seZen keinxkßoégs "alle Mittel erschdpß, das, Recht sckbjkftßndki; u „ebauptxn: man habe no'ch nicht die nxm-S eriffs, den Re ts-Konsukrn'ken S_wekdale's und die Rich- izr der uccn's Beach in Haft genommen". ' UebeWiejme sa, i'm Oberheiuze noäx "Yk ein einziges Mitglied“ erhoben, um dai Priviiegium dei-Une'e aufe!) zu vekkheidigeti, midiman sehe lch- ::.-:s daher gxoßer Gefahr aus, wenn man den Lords eine Em-
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scheidunß darüber zuxsteben woüe,'wobxi man nicht vergessen . “
düz'sc- 5 der talen olle Lord Brougham sich schon anz ent- schieden gegen das Privilegium erklärt habe. Sir illiam Follett, der unter dem Preischen Ministerium General-Prokw kükvk war, gab zu, s;!ß die Entscheidung der Queen's Bench 111 dem chkdalcßbetz' ozcj nicht die rechtmäßigc sey, da kein Gericht das betreffende Privilegium des Unterbauses in Zweifel ziehen dürfe, “' behauptete abcr dagegen , daß man den unrechtcn Weg einge- schlagen habe, als man, statt mit einer Niäytigkeits-BesckWcrde aufzumtm, dem Beklagten aufgegeben have, sich kontumaxircn zu lassen. Dadurä) habe das Unterhaus sm) selbst in die age gxbracpt, „aus der icht kein anderer Ausweg Übrig bleibe, als die Einbrm ung einer Vm, um dem Privilkgium ausdrücklich gesetzliche nerkennung zu verschaffen. Das von O'Connell vorgeschlagene Mittel, auf dem einmal begonnenen Wege zu behari'eix und nöthi cnfalls selbst die Richter zu verhaften, sey zu ausichweifender “.i't, als daß man ernsthaft daran denken könnte; überdies würde es zu tief in die Staats-Pkoral cin- greifen, als daß man es ohne Gefahr zur Anivcndimg brinacn könnte. Mitten unter aller potitischen Aufregung und in Zci- tdn, wo keine Behörde mehr auf Achtung rechnen durfte, seycn die Gerichte doch stets rcspekrirt wordcn, und unzweifelhaft ich es, daß, wenn das Unterhaus die Richter der Queen's Bench vor seine Schranken bescheiden wollte, um sich Wegen eines von ihnen nach gewissenhafter Ucberzeuqung abgege- benen Urthcils zu verantworten, dieses das [chte Pkal gewesen scon würde, wo man dem Unterhause gestattet hätte, sein Privi- legium in Anspruch zu nehmen. Heri- C Buller, von der ministei'icllen Partei, abcr zum Radikalismus slch hinncigcnd, erklärte eben so wie der vorige Redner seine Unzufriedenheit über die Art und Weise, in Welcher das Unterhaus bisher sein Privilegium zu schützen versucht habe, und sprach den Wunsch aus, daß man jetzt, Wo man den ersten wixkluhcn Schritt zur Erledigung der Sache zu thun im Begriff stehe, noch weitet" gehen und alle Privilegien des Hauses ohne Unterschicd auf gleiche Weise feststellen möqc. Sir R. Peel, der bekannt; [ich bisher allen in dieser Emde von den Ministern gemachten Vorschlägen beigetreten ist, behauptete, von Anfang an voraus,- qci'ch-rn zu haben, daß man endlich zu dem 1th beantragten Mittel werde schrcircn müssen , und es nur für seine Pflicht ge- halten zu haben, zuvor alle von der Verfassung dargebotenen Mittel zur sclvüständigcu Beseitigung der Schwierigkeiten zu vcr- suchen. Auch meinte er, im Wideripruck) mit der Anfiazt Sir William Foücrc's, daß das Haus durch die bisher gethancn Schritte seine Stellung in dicser Sache wesentlich vcrbcffert habe.
Allerdings aber sey die Eminngung cincr Bill das einzige Pkt!- ,
tel, um wirksgm zu verhindern, daß der Druiscr des Hauses ferner dumb Klagen cines“ jolchcx1 Mcmäzcn, wie dieser Skockdalc sey, beunruhigt werde, und da[; cen solcher Mensch nicht ferner
im Stande seo, die Krone dahin zu bringen, daß sie die Func- ;
tionen der oder:?en Staats-Bchdrdcn zu stören sicb gcndihigt,
finde. Dim Stockdale sey es ganz recht, bis zu_Cnde dcr Ses- son in Newgatc zu user:, wenn er dafiir icinc 000 Pfd.
c'chezltc, und Aacs,_ was bis icßt geschehen sey, weit enricrnt, ihn cULZULÉZÜÉJ-UPU, diene nur dazu; ihn zur
Wiedcxholung seines Verfahrens aufzurcizcn. Dcr Qhki'isf, «!": schr ?hrcnchrrhcr Maim, fei) dicsco Stockbaic wegen zu 1:11ng wicriger Hase verunhcili, und überdies werde das Haus nä) noc!) chÖthig: schen, 8-9(_'-n Pfd. ziir Entschädigung fÜr Hanfard zu votiren. Dabei stk) noch gar nici): in Anschlag gekracht, wie viele Zeit durch diese Sache wichtigeren Verhandlungen entzogen worden. Dchr erkläre er sich für Einbringung der Bill, und wenn das Oberhaus es versuchen wollte, dieselbe durch Hinzufü- gung anstößigcr Zuiäßc iUusorisch zu machen, so würde das" Un- terhaus dieselbe noch immer verwn'frn können, ohne cmms' von der bis cht innegehabcen Gewalt eingebüßt zu haben, die dann vielmehr in dcr öffentliaicn Meinung wesentlich an Bcdcutsamkcii gewonnen haben werde. Herr Hume sprach gegen die Bill, ivci'.
ihm in derEinbrin un derselben im Verhältniß it dem früheren * _ _ g g i “ Königin ihr Gemahl, dei“ Feldmarschall Herzog Albrecht von
Verfahren allzu große Unentschiedcnheit und Mangel a_n Konse- qucn zu liegen schien. Auch Lord owick erklärte nä) gegen die ill, in der Meinung, daß die cwalcen dcs Unici'haujcs sich als zureichcnd bewiesen haben würden, wenn man sie nur in ihrer ganzen Ausdehnung hätte zur Anwendung bringen wol- len. Hätte Lord John Ruffcl nicht Anzeichen von Schwanken in seinem Verfahren blicken lassen, sondern unbedingt auf Bc- hauptung der Rechte des Untrrhauses bestanden, so würde die Quec'ns Bench sich nicht erlaubt haben, die Sheriffs zur Ver- lelzung jener Reckixc zu zwingen. “?iuclÉ er hielt es fiir gefährlia), demOberhause eine Stimme in der " ache zuzuaeskehen, zumal da ein großer Theil der Opposition, wclche das Ministerium bis- her im Oberhaus: gefunden habe, fich nur aus dem Wunscl e dei'Lot'ds erkläre, das rcformirteUnrerhaus, auf welches sich d9s .inästerium srüße, zu demüthigcn; mit eigenen Ohren habe er selbst im Unter- hause einige der Gegner der Pciviicgicn dcs Hauses in dieser Sache sagen hören, daß sie nicht mit solchem Eifer operirt haben würden, wenn es sic!) um die Privilegien eines nicht reformirrxn Umer- hauses gebunden hätte. Heri“ Macaulay bemerkte, da]; die ein-_ zubringende Bill die Privilegien des Hauses nch erst fcststhen, sondern ihnen nur ncue Kraft ertheilen und sie aufrecht halten solle. Man befißc dazu freilich |“th schon vollkommene Macht, aber die anzuwendenden Mittel würden geeignet seyn, das ganze Land in Aufruhr zu bringen. Nach einigen Bemerkungen Lord Mahon's, Herrn Bernal's, _welchcr der Meinung war„daß man nur zwischen weicn Uebcln Lu wählen habx, -|)1-.-L,ushing- ton's und Lord „„ ohn Russel "s'erhielxdiestx„Minister init 203 gegen 51 Stimmen die nachgeduchte Erlaubniv zur Ein- bringung der Bill. . Als darauf Herr Macauiay, der Krieas-Secretair, den Antrag sietlre, daß das ngs slch zum Ausschuß konitituii'cn möge, um Über die Gcld-Bewclligungen fü'l' das Heer xu beratben, brachte Sir James Grahamstkn? VN“ der angezeigte Motion auf Freilassung dcs Sheriff Evans gegen Caucion, als Amendemenc zu jenem Atitrage, in BUMI» Die so eben bewilligee Erlaubniß zur Einbringung _einer lll in dieser Streitsache sey dcr deueliche_Beweis, sagte Stk James, daß ein Konfiikt zwischen zwei Behordcn besteht, denen he'd?" der Sheri doch unmöglich habe gehorchen könnxn, und wenn mandie trafe bis über einen FWW“ PUK“ hinaustricbe, so wurde sie nur Mitleid mit dem eskraften Mesem, Üblekd'ks gebe es mehrere Präcedenz-Beispiele aus der Zeit eorgs ] -- Wo dss Haus Verhaftete geczen Caution freigelasskn ha-be; Lord „HOWTck widerseYe fiel) dem Amendement- weil ein IWM“; Velhök des Arztes k“. Chambers keineswkgs so“" Bedenken Über das Bc- finden des Gefangenen heraukgtsiellt habe, w'? dem' ersten Verhör desselben hätte *sch„einen können, und man „daher glauben müsse, daß der Sheriff, der doch selbst fich nicht zur Einreichung einer Petition zv seinen Gunsten bequemxn wolle, die Aerzte nur vorgeschoben," abe, um auf (“chte Weise Hake Kemble dag- en Ute-sogar,
eiaer ac u entkommen. ( Hf ; ' Weiteres freila en olle , und
daß man den Sheriff ohm
es nach ,
Herr 'Waklcy meinte, wcnn dai Haus nach der obigen Abstimmun die Uebertretcr seiner Privilegien noch eine Stunde länger in Saft biene", so würde es sich höchst kleinlich und ver- ächtkick) zei cn. Lord J. Russell stimmte auch für die Freilas- sun des heriffs, und zwar ohne Bürgschaft, nur mit der Au oi'dcrung an denselben, daß er in drei oder vier Wochen sich wieder stellen wvile. Nach dieser Erklärung des Ministers ver- licßen eine Menge Radikale und Anhänger des Ministeriums das Haus. Sir R. Peel _n-at drm Vorschlage Lord . Rus- sell's bei, und nachdem dieser dem Amendemcut Sir „Gra- ham's substituirt worden, mit der Bestimmung, daß der hcriff bei seiner Freilassung versprechen solle, am 6. Avril wieder im Hause zu erscheinen, wenn es verlangt würde, ging derselbe mit 129 gegen 47 Stimmen durcb. Herr Handel! und Lord ?o- wick waren schr univillig über dieses Resultat, und der Er ere erklärte, er ivcrde nun auch aus Freilassung der anderen Gefan- genen des _Hauscs anti'agen, da er es für ungerecht halte, daß man_ den Höheren bcgünscige und die Niedrigercn von der Gunst ausichlicße.
London, ?.März. Die Tory-Prcsse bringt wieder ein- mal das" Gerücht, daß das Mclbourncickßc Ministerium sich end- lich cnt','chloffcn habe, seine Entlassung zu nehmen, ja, daß es sie schon eingereicht habe, und das; die Annahme derselben nur noch an der Schwierigkeit hänge, ein neues Whig-Kabincr u bilden und die „Lords Brougham und Durham unter die a ne Loxv Lohn Ruffclks u bringen, denn dieser solle an Lord elbournej “* tellePremier-ZJLinister Werden und würde dann vcrmuthlich mit der Agitation gegen die .Korngesetze dieselbe Aufregung im Lance hervorbringen, wie im Jahre 18-31 mit der Rcform-Bill. Man weiß jedoch, war; man von dergleichen Behauptungen dcr Torv- Blättcr zu halten bat, die in der Verzweiflung darüber, daß ihre Partei to [ange vom Ruder ausgeschlossen bleibt, zu allen mögli- chen Mitteln ihre Zufiucht nehmen, um die Dauer der gegenww tigen Verwaltung zu untergraben. Wenn sie „nur deux Volke immerfort vorrcdcn, das Ministerium fühle sich jclbsk w 1chwach, daß es abtroen wolle, so meinen sie ihm dadurch wohl allmälig das Vertrauen des Landes wirklia) zu entziehen. Das Publi- kum, denken fie, läßt ]a durch konsequent angelegte und beharr- lich verfolgte Znsmuationm so [Min auf sick) wirkcn. Aber in ihrem blinden Eifer fangen die Ultra-Torics und die Tor Presse auch schon an , dic Acktung vor ihrem eigenen Führer, vor Sir R. Peel, zu schwächen und ihn m der (“[fem- licbcyé Mcinung hcrabz «sc :n , weil er sich nicht zum Werkzeuge für Factions ; Zivxcke hergeben will, m_cil cr mä): längst“ cL'UÜUÉWk Damm“ ausgegangen , die ]chiqcn Minutes zu yiüx-zcn. DicPai'rci che io weir, daß sie idmjchon die Aussicht vordälc, man werde ihn bci der nächsten albemcimn Parlaments-Wahl rurciifaui'n lasjsn, wenn er Feine Politik ma,: bald ändere, sondcrn sorrwahrcnd ken Ministern Vor1chub leiste. Besonkcrs muß er wegen icincs Vcrfahycns in dem Privilegien- Strcit die hcfiigsten Vorwüxsc hören. Freilich glaubt man auf
' der anderen Seite, daß dich Angriffe sogleich vcrsiummcn wm-
den, wenn er UU? Miene Mai!):e, dcn Torics wieder den Gcnw'ß dcs Rcaici'unZs-Patronas zu vki'chaffcn, und daß die Ultras däcbccn, menu ne CW R. Peck nur erst im 2iimc hatten, jo
' werde c': sik!) iinwiürürlici) aus der Bahn ]cincr j-xßigcn Maki:
gung cn;fc*.*nen u:".d ihren Forderungen naazgcbcn müssen, weil man als Minister weitwehr darauf bedacht jcy, sia) eine solide Majoritäi zu schaffen, als wenn man fia) in der Opposition bc- finde, und Weil man stel) deshakb wider WiUcn u Komci"sioncn chngcn sche; aber eben die Voraussicht "ciiicr ?olchcn Zukunft, meint man, die dem iclmrfswhcigcn Sir R. Peel nici): entgeht, derlcide ihm die Lust, sia) dcs Staaxirugxxßzu _bcmächiigcn und es sci) daher saß zu glauben, daß e_r abnehfliel) im vox: anahxe der Bildung eines ToiyzKadincts wine Fordci'yng in DM der Aendci'ung des wciblichcn Hofstaats der Königin als cin unüber- windlichcs Hinderniß cntgcgcngcstcllt habe. . *
Dic Hof-Zcitung enthilt die'Unzcigc, d'aß aufB'fedl dcr
Sachsen:.Koburg Königliche Hoheit, fortan vci alicn G:“egenhei- ten und in allen Vcrsammlungcn, wo es nicht dm*cha"amenrs- Gesetz anders bestimmt ist, den nächsten Rang und P aß nick) Ihrer Majcßät einnehmen soll.
Vorgestern wvhnte Prinz Albrecht ciner Vcrsammlung der Goldschmicdc-Jnnung bei, deren Mitglixd ci" geworden isi.
Dcr Preußische Gesandte, Freiherr von Bülow, hat gestern nach seiner Rückkehr die erste Audienz bci dex" Königin gehabt. Der Französische und der Niederländische Gejandte damn Zh- rcr ONajcstäc „Schreiben von ihren Souvera_inen_ zu überreichen.
Eine neue Parlannnts-Wahl für Juvcrncß isdzu Ganstcn des liberalen Kandidaten, Herrn Vkoi'riion ausgefallen; er hatte 353 und sein Gegner, Herr Fraser, 307 timmen. .
In den lcßtcn Tagen smd wieder mch_1*crc__Pctitionen beim
arlamcntc eingegangen, in dcnxn iim Abtcjmnung dcr „Kornge- eßc ersucht wird; darunter befindet sich eine aus Edinburg, welchc 33,000 Unterschriften zählt. _ ' .
Der Sheriff Evans“, der aus reiner Haft Wirklich schon eine Adresse an die Wähler von Lewes gerichtet hatte , “worin er sich ihnen zum Parlaments«Kandidaten empfiehlt, hat ]cht [eine Be- werbung um diesen Silz ausqc_ eben und dem Lord Cantaiupe den Platz geräumt. DomShcriff *ans war gestern erlaubtwvrdcn, einen Spaziergang am Ufer der Themse zu mgclxcn, an dem l_nß, wo die neuen ,;parlamcncs'häüscr erbaut ivci'dcnwllen; er so [chr unwohl auSge chen haben; er war von seiner Familie und einem Dienex des 'Untcrbaiises begleitet.
Am Dienstagc fand die „Iahrcs-Versammlung der Themse- Tunnkl-Gescllscl)afc statt. Die Ausgaben für diese riesenhaft: Unternehmung betrage! seit 15 „Jahren etwa 363,000 Pfd., Und die ganze Ausgabe düi'éte sich nicht über eine halbe Million fd. belaufen, während die Waterloo-Brückc gc eg LIWWÜW * sd. gekostet hat. „ Jm abgewichcncn Jahre stnd '40 xßuß ausgcf rc wvrden, und man ist bis 60 Fu vom Ziel vorgeschritten. :! wird chi Mgcn Ankaufs cines rundstäcks anyder Seite von Wapving unterhandcu, um den ußpfad zu ci'önncn. An dem Berichte wird dem Herzogs von i'llmgtoii besonderxs “Lob ge- ollr, welcher die Unternehmung zu einer Zeit, als ne mi“ unaus- kührbar chatten wurde, befördert und ihre kommerzielle und politische xcheigkeix hervorgehoben hatte. Der Besuch des Tyn- nels hat im Jahre 1839 von 34,000 Personen 1572 Pfd. em- getragen. Es wurde beschlojsen , *dic'Dirckcoren zu ermächtigen, sich wegen der Expropriation am Middlesex-Ufer ans Parlament zu wenden. _ „
Nachdem ,die Polizei das Duell und dem Grafen von Leon verhindert Personen vor .das Polizci-Amt von Bow-Strcee geführt und mußten dort Caution dafür stellen, daß fie sich ruhig verhalten wollten. '
* Am 21. Mär vorigen „Jahres machte Lord Roden, _eincr der leidenschaftlich en Tories, im Oberhause den Antrag, dab
wischen Louis Bonaparte Zarte, wurden diese beiden
* “Aufruhr-Aktc “und das Kriegs
eine Untersuchung Über die Zahl der in Irland seit dem Be inn der dortigen Vcrwa'tung “ord Normanby's begangenen cr- bi'ecben cinqclcitct werden sollte, indem er behauptete, daß jenes Land sich durch die Sibuld dei" Whigs jeßt in einem ,auchregtc- ren Zustande befinde, als seit Menschengedenken. Die Motion ging durch, und die Untersuchung wurde vorgenommen. Nac!)- dcm die hiermit beauftragte, mcistcnthcils aus Tories bestehende Kommission vici" ONonace beschäftigt gewesen war, legte se die Ergebniffc in vier dichcn Bänden, 1600 Seiten umfassend, auf die Tafcl dcs Oberbauscs nieder. Das Resultat crwicd sic!) aher den Wünschen der Tories so cnegcgcngcsc :, daß fie seitdem diese Sache im Parlamente nicht wieder zur prache gebracht haben- Dageqen bemächtigte sich natürlich die Whig-Presse triumphirend des Inhalts jenes Kommisfions-Berichts und brachte dcnselden nach und nach zur öffentlichen Kcnntniß. Um den'KouUast zwiicch d-cm Zitskande Irlands im Jahre 1829, wo die ;Eman- cipation dci" Katholiken stattfand, und seit dem Zahl“? "8-3“, wo Lord Nornmnby. an die Spitze der Verwaltung jener Justi kk“?- r (lu in die “?lugcn springen zu lassen,'zählt sie alle Zwangs- und Aus“- nahmc-Maßrcgcln auf, zu denen dasParlamcnc nch inner der V“.“ waltung dcr Tories, namentlich seit [80], wo die Union ZW!-
“ schen Irland und Großbritanien zu Stande kam, gcgen Irland
sal). _Es geh': daraus hervor, daß fas? alle Jahre die cseß dort proklamu't werden muß-
cen, was der Herzoq von Wcling_ron.im Jahre 1829, als er die Emancivarion der Katholiken vormmkxj, selbst cingcstand. Die “Kommission nun, Welche auf Lord Rodcn's Antrag eingesetzt wurde, [:grc den Anivalccn der Krone, den Richtern und allen obrichit- [Wen B:!)drdcn in Irland, die durch ihre amtliche Stellung in Besitz der _qcnancsten statistischen Notizen über die begangenen Verbrechen aller Arc seyn mnßccn, 13,484 Fraacn zur Beant- wortung voi“. Fast alle jene obrigkeitlichen u_nd Gerichts-Perso- ncn find über 15 und 20 „Jahre im Amke, al1o beinahe sämmtlicl) von den Tories anaestcllc; um so wc_nigcr konnten ihre Aussazcn dci“ Papreilichkeic für die Whigs bcichuldigt werden. Es ergiebt fich nim aber aus ihinn Antwortet), daß von den 32 Grafschaften Irlands |L jetzt fast ganz ruhig rind, [5 noch nicht ganz, aber doch wcic ruhigsr als vor scclzs Jahren; nur fünf befinden sich noch in dcimcibcn Zustande rer Aufrcgztng, abcr vcrichlimmcrt hac sick) auch hier d:c'.'ci' Zustand nicht. Allgemein ward zugestam den, daß die Beruhigung des Landesizon Jahr zu Jahr son; schreit:“. “ Em saxistisawc Vergleich 31viichcn den in den Jahren ““s“-28 imd 1830-38 vorgekommcnen Verbrechen zeigt, daß M) in der lehren Periode gegen die erste die Zak)! dci“ Moxdthaxcn um 40 pCt. ,_ dcr Verwundungen omni) Flnrten'écdüffc um -“-6pC'._, dci" Vcrjchwdrungs-Verbrechen um WPN, d;:x bewaffneten Zuiammcnxottungcn miei) um 'SWR, d-er _qcivzicxamen Haus-Einbrüäw um MyCa, dci“ gewöhnlidwn Dicbzkahlc um LZKka. und der Diebstähle mit bewaffneter Hand um .')KpCr. vermindert hat;"e. JnDublin Wai" in einem einzigen ahxc die Zahl der gewaitsamcn Anfallc von 97 auf 8, die der 'Zaiib-Urberfxlle'von 84 auf 3“, ' die der Diebstähle von 3! auf 5, die der Kinder-Ausscßungen von 318 auf 26, die der Todt.-
gcndtbigr
', schläge von 16 auf 5, die der Raufcreien von 0-3 auf "29 und
die der Dichsiäh!c mit bewaffncxcr Hand von 16 auf 4 gesunken. Zagicichiöixd von vierzehn Gcichästsicutcn das Zeugnis; abgege- ben, daß in “Folqe dicjcs ruhigeren Zustandes der Werth dcs
' Eiqcxithums in Irland in den lcßxen fünf Jahren bedeutend _qc-
stieacn'scy; und daß Englische Kapitalisten ansehnliche Land-An- kaiifc daiclbst machen. CndliÉ) belief fiel) die Jrländisciw Gai“- nixon bdi der Ankunft LMV Normanby's auf [9,022 I?.:im und, gls er das Land vci'lxcß, nur auf 13,147; auch sind seitdem noch 6000 Mann von dort zurückgezogen worden, um gegen die Chai"-
tißm in Engiand vermendxe zu werden.
_ ' Zn .Nicdci'zKanada ha_x sick) eine Oppoütion gegen die Ver- ci-nmunzidcr Leiden .KanadqcbenPi'ovinzcn u regen angefangen, die wo» dc." “Ui"i):Blac:ci*n aks“ schr ernstha?“t und bedenklich bc- zcichnct wn'd.
. Niederlande, Amsterdam, 8. März. Die Rückreise der Königlichen Fa-
milie nach dem Haag "ist aus“ morgen fcstgcscßt. Gestern Abend wohn c hicxclbc einer Vorstellung im Französischen Theater bci.
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 3. Mär. Herr von Trott und Baron von vacngpoi'tin haben ihre ' drcß-Vorschläge im Ritterhause zu- rückgcnom'ncn.
Dic Reichsstände haben von der Reqierunq Provofitionen cmpsanqcn, !) wegen eines bestimmten Einfuhr-Zolls für Getraidc, 2) ivcgen dei- BrauntweimFabrication, 3) wegen eines außeror- dentliclzen Kredits xm" Unterstützung der durch die fehx-Zescmagene Aci'ndtc leidenden Bewohnér und, 4) weicn des neuen verbesser-
kk" ZVU-Tans, Welcher cin definitives &nde dcs jcßigen Proht- ; __ “bitions-Syfkcms bezweckt.
Bekanntlich versammeln slch dic Stäßdc zu ihrer Un;
tcrhaltung Zibcnds in besonderen Klubs, dercn Ausgaben von dci“ Uaatskaffc bestritten werden. Schon oft wurdc
dax'xiuf angetragen, daß alle dier Stände nur einen Klub bilden sollten, theils der geringeren Kosten wegen, theils aber und ?auvnächlicl), damit die Stände slch aegenscitig mehr nähern oUten. Die Sache war aus manchen Gründen, zum Theil auch aus ONaixqcl an einem gehörigen Local, unterblicbcn, kürzlich aber n'ug „Graf Horn, nachdem eine Einladung von Seiten des Bürgerstaudcs zum Besuch ihres Klub-Lokals erfolgt war, ncuci'dings'a'uf Einrichtun eines gemeinsamen Klubs 'für alle vici" S_xdnde an, und Frei cri" v. Hugo Hamilton“ äußerte in dcr Diskumdn hierüber, „die Sache sfey von großem Gewicht, und müsse unter dem Gesichtspunkt der größer" Annäherung der Stände unter einander betrachtet werden. Er hoffe, daß man dem ng cmgcgcngchc, wo die Versplitterung der Repräsentation in verndicdene Kammern aufhöi'e und deren Verschmelzunq stattfindc.“ . '
„ D ä n e m a r k.
Kopenhagen , 7. März. (A. M.) Dem Vernehmen nach, wird das Convocations-Patenc für die Holsteinschen Stände bald ci'!cl)cincn. Sie sollen zum 15. Juli d. I. einberufen wer- den und ihre Versammlung joll nur zwei Monate dauern. Als
Königl. Commissair derselben bezeichnet man jetzt den Kanzlei; !
Dcpurirtcn Grafen Rcvemlow-Criminjl.
Dcr hicsKc im Enstehen beägr-"ffcne Studenten-Vcrcin hat bereits seine cpräscntanten ,qew hlt, und mehrere derselben sol- len, zur Widerlegung vcrschicdenarnger Gerüchte über die Sta- turen des Vereins, im Sinne_ abet), ein»- hi orische Darstellung dessen hci'aUSzugcbcn , was bis er in “dieser eziehung geschehen und verhandelt ist. „
Bci Anführung cities Artikels in„dereland“ über die bür- kerliche„Schung der Katholiken in Dänemark bemerkt die Ver- lngsch e Zeitung, daß nach darüber eingezogenen Berichten sich in
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Kaiser von Oexkcrreich zu Gesandtschaftö-Gciüiudcn ernannt, so wie von ihm salarirt, nur von den Okséerrclchlschcn Behörden Befehle zu empfangen haben.
Deutsche Bundesstaqxew
Dressen, 9. März. Dem Birichte der Leipziger All- | meinen Zeitung über die „spezielle Bci-athung dcs Gesetz- ck
von Leéchm-Kammem“ in der zweiten Kammer entnehmen wn"
eigentlichen Widersacher erst hervor, als §. ], dcr eigenma) das Prinzip des Gescßcs aufstellt, ur Diskusion kam.
sem die Erlaubniß zur Beerdigung erthcilr woxdcn ist.“ Nach dem Deputations-Gutachtcn sollte er lauten: „Keine Leiche darf beerdigt Werden, bevor nicht die wirkliche Fäulmß derselben eintritt und, mit Ausnahme dringender Fälle, 72 Stunden nach dem Ableben des" Vcrstorbencn verstossen sind. Zu diesem Endzwcéfc muß die Leiaxe der Besichtigung durch einen verpflichteten Todtcnbcschaucr U". -- err theilt worden seyn.“ Die Gegner wollxen in der“.)[nücllung von Todtcn bcschaucrn eine Vermehrung der polizeilichcn Aufsicht, einen Akt des Zuvielregierens bemerken, hiclccn die Vorschriften des Mandats von
ausreichend, fanden die Todtcnbcscizaucr zur Erreichung des Zch- kes *- Verhütung des Lebendigbxqrabcnwerdcns -- nicht geeignet, und deuteten auf den großen Kostenaufwand hin, der für die Gemeinden dadm'cl) entstehen “werde. Eiscnscuck cifcrte zwai" na- mentlich ge cn diesen lcßccrcn Punkt und äußerte, es habe ihn diesc „Mä elci,“ beieiner Frage, Wo es sich um Menschenleben handle , unangenehm berührt , warnte auch in Bezug auf die übrigen Gründe vor dem „Sächsischen Optinus- mus“; und der Referent von Waßdorf machte darauf aufmerksam, daß die Kammer, wenn sie den §. ] nichr annehme, dadurch dem ganzen Gesch „den „Kopf ab; schneide“, mithin lcßecrcs vcrwcrfc. Bci “cer Abstimmung cr- klärtcn sich aber dennoch 38 Stimmen gegen 27 ablehnend in
das gewöhnliche Vereinigungs-Verfahren zwischen der ersten und , zweiten Kammer stattfinden. -„ “Ilm vorigen Landtage kL'Ug die * Ständc-Vcrsammlung darauf an, daß der jetzigen ein solches Gc- sch vorgelegt werden solle; an eine Ucbcrlaskung der Gemeinden 2c. wurde dabei nicht gedacht, man hatte nur vor Augen, daß das Z Loos, lebendig begraben zu werden, ein zu gräßlicch 1cy, um ; nichr Maßregeln hervorzurufen, solches zu verhindern odci' min- destens einige Garan ie dagegen zu gewähren. Nun das Gescß vorgelegt ist, will man es nicht; nun ist
z nicht ausreichend, und was Alles wciter?_ Dabei tritt noch das , Eigenrhümlicbe hinzu, daß von den beiden vorgeschlagenen Mit- : teln Zur-Vcrhütung dcs Lebendigbcgrabcnwcrdcxis, Todtenschau [ und eicyenkammcrn, die erste Kammer das Eine (die Leichen- ! kammern), die zweite Kammer das Andere (die Todtcnschau) nicht will. Die crsie Kammer har namentlich dcn Ab',"cicknicc dcs Gescßcs, Welcher von der Todtcnscl)au tzandclc, fast einstimmig (mit 37 gegen 1 Stimme) angcnommcn. Wollxe- also die Re- gicrung auf diesen Theil. des (Vcscßcs bestehen, so könnte sie sc!- bigcs, da in dcr zivétten Kammer nicht zwei Di'itrhcilc dci" Stim- mcn dagegen gewi'scn find, immer noch erlassen.
als die Todtenbeschaucr,_ und die in der ersten Kammer mit 27 chn ]] Stimmen, aljo mit mehr als zwei Dritthcilcn der timmendcn angwgtin worden sind?
*- -- Leipxi. , 10.932803. bahn-Acticn sind aufg97'/4 pCt. hci'abgcganqcn, wie man behauptet,
man befürchten, daß mehrere chllcn der Bahn, namcmlick) zwi- sclzcn hier und Riem, umgebaut ivci'dcn müssen.
glaubt hat, so daß mehrere Wirthe die deshalb _qcmaMe “Einrich- tuna wieder eingehen lasscn wollen. Die neue Post hat auf
ckckck»
Gestern Abend wurde Iulius Moscy's „Otto 111.“ zum Bcsken des Theater-Pcnüons-Fonds gegeben. ' dcr Enthusiasmusschr groß, indcm der gerade anwesende Dich- tcr nach dem "Iten und 3tcn Akte, so wie mchrci'e der P?irspie- lenden gerufen wurden, und das Intcrcffe gm Ncucn ziemlich ununterbrochen. Dennoch Meinen dramatische Richter, daß das Stück fich nicht lange auf dem Rcvcrroir crhalccn werde.
Die“Rüchkchr cines Theils der Anhänger Stephans aus Amerika, worunter [):-. Pkarbach, Ai'ci)iv-Seci'etair Fahsc und andere Notabilicätcn, ist schi“ unerwartet erfolgt; ob das Haupt dicser Sekte Eingang in?- alte Vaterland finden wird, ist noch sehr unbestimmt. -
KarlSruhe, 8. Mäixz. In der 48skcn öffentlichen Sißung der zweiten Kammer der ScänN-Versammiimg, den 9. März, wird die Bcrathung des Entwurfs eines neuen Scraf-Gescßvuchs beginnen.
Braunschweig, J.März. ! wieder versammelt, die Kommissidncn haben ihre Arbeiten been; „ digt, und mehrere wichtige Gcseße, unter denen das neue Strai- Z Gcseßduci), das Werk des Geheimen Raths von Schlcinikz, biliig
DicSrände haben sich gestern
Schweiz.
Luzern. Die Bittsch)rist zu Gunsten der Zesitirxn, der Partei des Landmannrs nnd Mirgxicdes des EWR?" Raids, Leu, herrührt, zählt cht bereits [],-„9? Unterschriften IOM Wahlki-xis hat dazu einige Hundert geliefert, am ,mctsti'ié jedoch die Kreise Wangen und HabSbUi-g. .Die beiden einander gegen- chMcbenden Parteien des Kantons werden ]eßc mir den Namen “LEUN!“- und „Straußen-Partci“ bezeichncr. Es kömmt "."" darauf an, Wer den Sicq davon tragen wcrdx, das“ vierfüßige Thier oder der Voael. In der_Stadx Luzern. 121th ist der Kar- neval aus die alte fröhliche Weite (gcfxicrc woidcn. ,
In Bern haben die vier Y_Tikgllcder der friiheren Siebner- Kommisston, die Herren Oberst “41Min“; von Dießbacb, ])r. Las
die von
: &&:twurfes wegcn Einführung einer Todxcniclmu und Anlegung ;
Nachstehend“. Die allgemeine Bcrathung hatte schon in dcr ' vori cn Si ung stattgefunden. die eseß- orlage ihre Gegner habe. Heute abcr brachen die =
. _ Nach dem ; GefrßQntmurfe lautet §. !: „' on Eintritt des Gesetzes an darf ! keine Leiche beerdigtwcrdcn, bevor sie nicht dechsicimquna dura) ! cinen verpflichteten Todten-Beschailcr unterlegen hat und vdn dic: ;
Anschimg dcs Dcpucations-Gu_tachtcns und (_) gegen 25 ablehs , nend in ?ltxschiing dds GcscZ-Cnewmss. - Es wird vodwct- ] schehen sey, die Kammer die Abschlicßung cines Traktats zur tercm Vcr?chrcitcn m der Saciic nunmehr vor allen Dingen ;' Unterdrückung des Sklavenhandels mit Vergnügen schen werde.
weil die Kosten der Cokc-Brcnncrci in Riem höher “[*I der Bc; ? Dre Kammer beschloß zaleßr mit 53 Segen .)! Stimmxn, dad“
trag für" die Englischen Cokc's angcgcbcn worden sind. Ane!) Will '
Unsere Gasbeteucbtung ist kostspieliger, als man früher ge: ;
zuerst zu nennen ist, werden aus den Bcrathungen hervorgehen. ;
Kopenhagen nur zwei katholische Geisklicbe befinden, die vom Genf bcfindct, wird cbenfalis nächstens nach Bern kommen, um
sich zur Gcfängnißstrafe zu stellen.
, gemeldet) ihre Sitzungen wieder begonnen.
Spanien.
Madrid, 29. Febr. Die Cortes haben heute (wie bercixs „Im Senat wnrxc
dei" Adreß-Entwurf zur BeanWor-unq dei“ Thron-Rcde verlcscn.
das Z Nämliché, was die vorigen Stände gewollt haben, von den jcßi- ; gen dcm Einen zu thcuor, dcm Andern Überflüsstg, dcm Dricten '
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An der Deputirten-Kammcr gab die Prüfung der Wahlen von
viedo und Navarra zu heftigen Debatten Anlaß, bei welchcr
? ?elegenhSeit die Oppositions ;Depurirrcn die SiiSpcndirung dcr ;; , , „ * di'tes- '" ißungen für ungeschlick) erklärten. “ck"" NM hatte MULL, daß ; beide Distrikte ivm'dcn indcß zuleßt doch genehmigt.
Die Wahlen für Es heißt, derBelagerungs-Zustand der Hauvxftadt solle nicht
] eher aufgehoben wcrden, als bis einige von den bei den letzten Uqruhcn ,Bcthciligtenx bcski'asc worden scycn. ch, so viel man weiß, nur zwi*i Personen verhaftet wvrdcn.
Bis cht sind in-
Es geht das Gerücht, daß zwei Schwadronen Kavallcric,
die zu dci' Division des Generals Balboa gehören, in Torrcjon sick) geweigert hätten, den Befehlen ihrer Offiziere zit gehorchen. “[Z-O?“ General Balboa soll sich selbst an Ort und Stelle begeben (: en. die ganzx Divisioti bekäße so wenig das Vertrauen ihrer Offi- ztetrfc, daß schon bcichldssen sey, dieselbe wieder aus Madrid zu cn erncn.
Das Nähere ist nicht bekannt. Man behauptet auch,
Portugal.
Lissabon, 2. Febr. (Morning Chronicle. (Dee Cor-
1792, und also die Kontrolle der dcrmaliqcn Leicl)cmväschcrinncn für 1, tes scheinen in diescm ITF? keine Antwort auf die Thron-Rcde
zu Stande zu bringen. ie Debatten darüber in der Dcputix- tcn-Kammcr währen nocl) fort, ohne einen Schritt vorwärts ge- kommen zu seyn, denn die Anhänger des i-xm-jmemo acci-Te-x-a-éa sckixinen- ]eded Vorschrcitcn in dieser Beziehung zu verhindern. Wird cines ihrcr'Ilmendemcnts verworfen, so schlagen ste soglctck) em anderes vor, das wieder Veranlassung _qicbt, drei bis vier Tage lanq zu ivrcciicn. Ist dies Mittel erscizöpfc, so werden bei der nächsten Klauicl alle früheren Reden wiederholt und dann kommen abermals die Amcndements an die Reihe. In diesem Augenblick wird ein Amcndemene des Herrn M. Passos disk:- tirt, worin die Kammer sagt, sie erwarte, daß die Bricischc Rc- qierung fi_ch beeilen werde, der so schmählicl) bclcidigrcn Portugiesichen Nation die schuldigc Gcnugthuung zu geben, und daß, nachdem dies vor den Augen Europa's und der Welt ge-
Bei der Diskussion dieses Amendemcnts hat es abermals an Schmähunaen gegeii England nicht gefehlt. Passos selbst sagte, die ganzePOi'cugic_sUcl)e Ration sey entschlossen, sich lieber in den Eingeweidcn der Erde zu begraben, als den Bcfehlen Englands zu gehorchen, und Herr Aiberto Carlos erkiarce, wcnn Portugai diese Angelegenheit durch einen Traktat erledige, so geschehe dies nur, weil das Land schwach sey, sons; würde es schon längst. den Krieg erklärt haben. Ern höchst unangenehmer Vor fall ereignete sic!) am 21skcn am Schlusse der SißUng. Der Präsident, Herr G. H. Carvalho, cin Geistlicher und tmr zu mild und nachgiebig für die Kammer, in der er präfidirt, schloß die Sitzung um die gewöhnliche Zcit, wodurch Heri“ Lionel Tavares verhindrrt wurde, der Kammer einige Resolutionen vor- zurragcn. Nachdem der Präsident den Stuhl verlassen hatte, ging er auf Herrn Tavares zu, um ihm cinige AUf!Ü)[l*1*-“"c fiber diese Angeleqcnhcit zu geben; dieser aber zecriß seine Papi-rc,
; warf dem Präsidenten die Scüike ins" Geslair und kcbrcc idm
den Rücken. Am fdl4_cnden Tage zeigxc dcr Präfident "c;:icm Stelchrtretcr an, da[; die ihm_ wrdersahrcne Bcieidegang ibu hindern, in der Kammer zu “Weinen. Die Chaxtiskcn r*.“Uix-sn
3 nun darauf an, daß cine Deputation ernannt wcxdcn i'dilc, UM
"Liberdwas wird . dann mit den Lcichcnkammern, dic gewiß ungleich wiamgcr smd ;
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dem Pi'äsikencen das Bedauern der Kammer über das Voxac- fallene zu erkennen zu geben. Heri“ Tavai'es saqxe, daß es ihm leid thue, in seiner Aufregung vergessen zu haben, daß Hci'i' Carvaxho ein Geistlicher sry, Und daß crdcmscibcn in diesci'C'izicm- schaft bereits um Emscbuldigum gebeten, daß er i'm“) abci' m):
' dazu verstehen werde, ihm a[s*].i'äs1dencen dcr Kammcr einc EZ-
l», a - * . . ' , - . . . „ . “U“ „cipztngicsdnei Eisen. * ren-Erklarung zu geben, weil die Sißung bereits bccndiqr, de'."-
selbe also nicbt mehr als Prästdcnc zu betrachten gcwcskn W;
es nicht nothwcngig sey, in dieser Angelegenheit etwas z:: rbim. Wie ich im Vex-traucn (%R, is in cincr gey'rci'anthscncn Bc:- sammlung der Miniskcr und ihrer Anhänger Öcschlwk|cn w:;*Oc!r,
die Kammern aufoldscn. ' ie Miniüek wünschen m::- chix O!?
? auf die Verwaltung und auf die Wahl-Rcfoim slék) W?CÖMW
3 Monate (Oktober bis Dezember 1830) "2000 Rthli'. zu cm; Z
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Das Haus wm“ i'jbci'füür, ,?
und ahn die von den Gerichten über fie verhängt? Gefängnis-
strafe miri angetreten. Der Alr-Schulthciß Fischer, der sich in
; drupcl-Aslianz gegen England im Werke seyn-
Geselz-Encwürß angenommcn zu_ sehen; alzey .die QPVOÜUOU VE:"- hindert cs, dak; irgend etwas gc'xchehe. Cs roll ('an mixe QUE,- wemgicems bemerkt: man, daß auf cinem Baile thalaskc dei'Franzömcbe Xcarxdrc', Herr von Varenncs, !"!ci) eifrig mir den ck)?anijan *-.cin_i'k;*sn Baron Sabrosa, dcm Visconde Sa da Bandcii'a UUD Herrn Castro Pereira unterdicic- „
Am 17. Februar, dcm Jahrestage dci“ Schiaäyr bx! Aim:- sker, gab die Herzoam von Bloganzq dem »))?arwdail' Caidanßa und dem Lord Howard dc Walden cin glänzendes Diner.
Dic Prrsoncn, welche der Theilnahme an den im voyiqcn Jahre jm Hause des n,“. Andrade _deriibren „Mordtbaren axizx: flag“! waren, smd in erster Instanz _tUl' 1chuldlg erkannt wo:“dcn; mdcß muß der Prozeß "W W" M"" höheren Geriiixcsbor g:. bracht werden.
T 171 r k t i.
Von der Türkischen (Kränze, 27. Febr. Dem 703347,
Fürsten von Serbien ivm'de Während seines Aufenthalts m )J)?"- stancinopel VFW * _ Ein neuer Nnck)an-Jfrichar wurde eigens fÜr ihn, und ;wa: großang und rcich mit Diamanten desc r, reri“c-.-:;„:c ;;;13 dem früher“ erhaltenen vertauscht. " auch ein Mit Diamanten reicl) gezicrces Diadem, weWes c'.“ seinem Kalpak (PYmüßc) tragen wird. einem crqangenen * efehi künftighin dcr Ticci „Axccssa'“ „“De-_ck- lauchc, Einige Wollen es sogar mit „Hodcik“ verdeucsMnk voc»;- geben werden. * stin Ljubicza mit ihrem einzigen Sohne Michaci mcd: mm; S::- bien kommen darf, sondem die Reise von Komkannnovei nao.) dc: Walachei zu ihrem Gatten antreten muß.
AuSzcicbnung nach der anderen :*4 T:»;
“33“. N:;T Der "&,Ulcaxx chsandcc :.“er „i. !“ ...:
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Ferner [QU ihm **
Aus anderen Quellen erfädrx man, daß die F:.»
Konstantinopel, 19, Febr. (Tl. 3.) Herr Zographos, «**::
gen den die Pforte in dcr [eßten Zeit das zuvorkommend-ée *; :; nehmen beobachtet hat, konnte den beabsichtigten Handcks»TN'k.k mit der Türkei nick): ZU' Stande bringen. Schwierigkeirem die sich dagegen erhoben, secundairer N.*.-:*,'*“, xnzd man darf den Abschluß des Vertraas als dioß verrag- .m- !e en. provisorisch noch die bisherigen Grundsue befolgt, und ":*-:“d die Hindemisse, die in der Verfassung ingen, welche Rckkid
' aneffcn smd T::
Es werden mittlerweile in dem Verkehr beider kkkalto'x- ::