Emlands Größe hauptsächlich auf_ seiner Fabrik-anuftrie beruht, und daß diese der einzige fichere Talisman des Landes sey. Wenn er auch dem Hause keme Hoffnung mache_n wollte, daß fremde Lä_n- „dcr fich durch eine Aenderung der Englischen .Korngesehe joglcich zu einer Herabschung ihrexZou-Tarife würden bewegen "MJ s_o qlaubte er doch gan gewiß, daß, wenn _England mitdem _ e!- wir! eines freieren ,andelssystem vorausgi , das Ausland bald diesem Beispiel werde folgen müssen. *Die ebattc wurde dann
auf den nächsten Abend vertagt.
' Unterhaus. Sißung vom "2. April. Nachdem die von Lord Z. Russell eingebrachte Bill zur legiSlativen Vereini- .mng der beiden Kanada's zum erstenmale ver esen 'wvrden war 11910 der Ministerdnge tigt haus,. daß er axis erung des ' dcm Sheriff Evans ert eilten Urlaubs bis um 4. ckck amm cn onc, wurde die Debatte über die Komgexeße fortgeführt, (: er aud) in dieserSißung npcb „nicht beendigt. uerryme schlug .:!s Amendment die bestimmie Motioy vor, daß das Verhältniß dchurchscvnim-Preise zu dem Y_etrgge des Zolls in der Skala der Getrawe-Zölle reduzirt .werdeynllcxn, wodurch dann natürlich auch ,eine Milderung des Jokes eimretep würde, da nach den bestehenden Korngosehmbetanmlich die Höhe des Zoas_sic_h nach der Höhe der DurchschnittckPreise richm, nämlx'cb so, daß ,der Zoll in demselben Verhältniß fällt, in welchem der Dmchschnins-Preis steigt, und umgekehrt.
London, 3, April. Die,_ dahin ompfi gestern eine Adres: der, Schottischenmeral- ynode und er: eilte dann der zur Herzogin von 'vaerneß erhobenen Gemahlin des Zerza'gs' von Sussex eiue Audienz.- Abends beehrt! Ihre Maje ät ein Yk? bei dem Marquis .von Lansdowne mit_.ihrer Gegenwart. . cr Marquis ist du" ei ige, von dm__,Mimst_,ern, der eine so _alémxemc und geräumige jJFohxzung befist, d _ er „den Hof bei 11ch_.schen kann. Die Illuminath seines “Hauses war 'von anßerordtmlicher Prachr; er ham befondmßz öröhren dazu le en 1.1ij die Zimmer mit Tausenden vo Blumen! pfcu ausschmü , !: 1a11'xn. Es waren an vierhundert ersonm zu diesem Fest ein- geladen. _ . __ . .
Wenn auch die Tories im Ganzen mit dem Plan hinschr- lich der Union der beiden Kimadaés zuZ'ieden sind so findet doch die Absicht der Regierung, der; v.:m „ errn P..“Éhomson vorge- sch_ enen und von der Obeik-Kkanqdischen Legislatur (dic Nic- der- «nadiscbe Verfassung isi-zbekaxmtlich- suspeudirtZ genehmigdcn ; Bill, wonach die Einkünftxaus den für die berr1chende Kirche _; vorbehaltenen Ländereien in Kanada unter alle Religions-Parteicn zu allgemeinen Unterrichtszwecken- rtheilth'den soll, ihre Zu- stimmung- 11 geben, bei ihnen dev-Yeftégsken- Widerstand. Es ist 1 hier ein äsniicher Fall wie- bei der. frühenin Irland beabsichtig- : tm sogenannten Appropréan'on. Die bischöfliche Geistlichkéic tritt bei. dieser Opposition _in dMVordex-grund, und so war _es dcnn besonders der Bischof voiimer, der, neulich _im Oberhause [enen Plan mit der größten Leidxnscvaftlichkeit angriés, sßdäß dck,Pcc1nixr-Mini1'ter fichpemnlaßc-fühne, ihxu u agen, der von ihm, angxsümmte Ton zieme fichxsehr schlxche Für seinen hei- ligen Beruf Und für d1e=Sxx111mg, die erxinnthe. Der Pck- 1at hart,: untecAnderem ,bchauptxt, es. sev nicht WFT, daß die allgenuive-Scimme- m Kayadmfici) für eine, 1olche erwendung [ener Ländereien ausgesprochen .hzbe; nur; in dem re _ublikanischin Parlament, welches 1831 zusammenbexufen und .1 "6 von Sir
wcrden.
Francis Head aufge, st wordc„n,_und das um.,er dem Einßußjvöti Verräxhern, wie: MTck-e ie. und seiner G _ ssen, Festandxn „hahe, uad im „lehren. Versamm HausksqyxveFYsHl g- duvch egcm- gm, die-jmen VertheiluqßyKFmgpchtexew, _16-LordMe1 ourne nun dieser Behauptung widersp'ra'ch .ünd vielmehr p_exüchtrw, es“ sey seit 1823 stets der dringende Wunsch der Kanadixchen Volks- Repräsemantm geWcsen , 'das-die für den Klerus vorbehaltenen Einkünfte nur,.zum aügemMen,.Unterricht_„und zy. anderen Ve!“- besscrungen in derProvinz-veiwxndet werden möchten, erwiederte _der Bischof, er- habe nie Ismandeii mixso gänzxicher Unwissenheit von dieser Sache sxxechen hören, wie den edlen Viscount. „Bt_oß eine Anzahl von »ektirerné“, fügte_dcr-_Pxälat hinzu, „hae sch) dcm Plane angesäzlossen, dig herrjcizende Kirche“ zu vernichten, und da die Schottische Kirche 1le Recht auf einen _Aniheil an ;cncu Einkünfxen nicht dauzuchynxvermochte so.?ehrte] ie nch mit der andern Seite gegen die Rccbxe dei: ÉngudMn . lrche und gab die vorbehaltenen Einki'mftxdewaWxn _dcs' Ro_manismus und anderen Plänen preis.“ Gegen diese letzte Aeußerung be- merkt die-„Wßorning Chroniclx: „„Das ist etwasmehr als eine kleQUt»...§öl.-i- ' We1cher.Ax-c„ „auch dec;P1an seyn möchte, auf, di; Römische Kirche kann Ic_denfglls nur „ein,“ eringer Antheil kommen,.dqnn dec Bill zufolge,. 1011 die Englisckxe irchc ein Bier- iel, die_Schntisch)e auch „ein Bixrte1_echalten, und die andere Häifee .soll unter die übriqcn Sekten nacb Verhdlm'iß ihrer Volks- ahi. vexkhoilc werden. Da nun die andermSekten a11e, mit i_iischjuß 'der Kaxholiken, nur 219,00()_ Seelen zählen, wvvon auf dixKatholiken; bloß 13,000 kommen, so würden die Letzteren nicht mehr „4111 ein Zehntql des gaozxn Betkqus _erha-lten,“ _ . Die DuhlinxPosk_mxldet„._iu_it groß“? EntrüstuY, daß Lord Hawarden kärziixh 31) Pächterfaméäen „.von reinen ütern _.fort- gejagx und, dem größten Mangel dreisgegxbm-habe. Ein Glei- chcs,wo11e;so eben einGeqUiäxer, Lloyd, 1111: 70 solcher Familien chu11,_1_u1d-Lord Carhery _ha6e__es*so eben-„mit 9'Familien gethan; das mache also 109 Familien aus, die „bloß „it); der einzigen Graf- schachippei-ary binnen kupzer Zeit .aUerUntei-leßmittel beraubt wor_dc_n. Troß dieser Tyrannei sey und bleibe ipperary eine der ruhiguzn Grafschaften Irlands.. _ ; “ _
„,Die. M,;xorning Chronicle spricht wap von den Rüstun- IS,".- welcheder König von Neapel auf a l_j Küsten seines Lan- 7'“ W “Wack habe, bemeckt aber doch dazu, „daß ste mit “viel wehr ahrsckxeiulichkxic einem-Beuch .mit dem Boy von Tunis gß,_einer Befürchtizng-von Feindseligkeiten.mit England zuge- kehriehen„werden.;müßren- _ .
. Es, wird nicht uninteressmn sxyxtx. dix Aeußerungcn der drei __hedeutendßea__mindskeriellen Blämr Éitglands über die Befesti- gxmg-desThierstm Minißerlums u,_v„ernehn1_en. Dec Globe 4agt„darübxx: „ ie starke MW)“. t-dxs',_-1§er“rn- Thiers ja,dcr Deputirten-Kanyner-hat „hier lebhafte nyrzedmheie erregt. Man erkléckt darin“!!- feste Bürgscb :. für-„die, Fortdauéx der_fxeund- scha „Ziehen Berbäkuisse zwische-iiz raykreich uiid Englaizd und ein Umerpfano für das" Ueberqewichxder1ibxrglcn Grundsähe, kn Spa- nixn. „Die Spanischen Fopds;.smd daher, in “Folge davon hauch “yc'ßéegxn-“k Die „ornin'g __ hxonicle: „Wir haben das Ver- minka, "daß kein, Minister be er dazy 'gcxiÉnex ist, den, Frieden JE_ "aks und 095 ute Vernehmen mit _ngkand zu erhakten, “QMM“. „Seine Otellw ,ist alle_rdingsschwierlZZ Er ist,dcr chräscuxayt ._dxv 1eidxnsch§ichnx_u11d„ ehrgeizigen efühlc seiner Landswute ““Man, wum er ßch clbst nicht vernichten will, nichts
„duxdxn _ Wr; Gefüh1c_-verleßt._ ber err Thiers vermagnuch den Wch,W„ ischen 311111013 undFrxunKhaft vollkommen zu würdi- gcn mid einzu ehen, dds ohne Opfer keine 71111411; und keine Freund-
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schaft erhalten werden kann.“ Der Sun; „Jede, da Herr Thiers
wirkt Prémier-Mini er in rankreicb ist, haben wir binnen katze:? die “O enbaruugftseiner Yolits'k zu erwarten. Herr Thiers E nicht der '. iann dazu, etwas nur halb zu_ _thun und se_u_1 “3 über den Hof wird nichc dazu beitragen, mne Ténsiihten nn Zaum U halten. Bei dem je!,xigen Stande der Verhältnuse schen ngla_
Thiers ans uder gelangt ist. _„Kein Franzose begreift besser oder
auch nur so gut als er, w:o änßcrsr 1101111131 es ist, daß die freund; _
wi- und Frankreich maoscn' wir uns freuen, daß .Écrr '
x 1 1 ;“
Belgietx
Brüssel, 4. April In der gestrigen SWI? der Reprä- _
sentantcn-Kammei- brachte Herr Dumortier die senbahw'änaelegcnheit in Erinnerung. Nehme man d er, nicht bald wieder auf, so würde, ehe man es fich vei-sähe, oer
Keiniscbe Ei-
Termin, binnen welch'cm man sich über die Erwerbung der 41100 _ _
Actien zu C1'kla1'1'11 babe, verstrichen seyn. Der Präsident be-
' merkte, dak; dic Scerionen bereits ihre Untersuchungen dieses
schaftlichen Beziehungen zu England aufrccbr erhalten werden. .
Es "(sicher, daß die Zuli-Rcvointion, dci'cn richtigstcr 2171161311111 U“ zu W,)" slch rühmt ihren Sieg fast eben so !chr kcrxwmpa
hochhcrxt'ge Ueberzeugung cingestchr, wird el" beständig von den
Royalisten und Republikanern a::gcakiffcn, M'?" Haß „MIM E".“- ;
land qncrschöpflich scheint. Herr Thiers weiß aiicd, 07113 in de1_n engen Bündniß zwischen England und Frankreich 012110161116 Bürgschaft für den Europäischen Frieden und für N11 ,Fot'tjci-rcrt der liberalen Ideen 11 finden ist.“ _
Der. Englische csaiidce in Konsiancin_opcl wl], naeh den neuesten Berichten, welche der Morninq Chronicle von dort
zugeqangcu smd, und die bis zum 11. März reichen, ungeacdicr . der Abscßung _des Patriarchen, immer iwc!) Ursache zu Unzufric- _
denheit in dicjer Be iehung haben. _ lischer Offizier angekommen seyn, der dem Oberst Sbiel den Befehl Überbracht hätte, stck) nac!) Teheran zu begeben, um Gc- nugthuung füx dic Großbritanien zugefügten Unbilden zu fox; dern und zu erklären, daß, wenn tic nicht gegeben würde, dic Feindseligkeiten unverzüglich beginnen sollten.
Dcr Easr-ania-Telegraph _giebe folqende Darstellung der Dauer und der Kosten einer Reihe von London nach Bom- ba : 1) Von London nach Paris, Dauer 3 Tage, Kosten “: Yun!) Sterk; 2) Aufenthalt m.Paris ! Tag, Kosten 1 Pfd.
ter1.; 3) von Paris nach Cbalons, Dauer 2 Tage, Kosten L'- Pfd. Sterk; 1) von Chalons nach Lyon, Dauer ] Tao„ Kosten 1 Pfd. Sterk; 3) von Lyon nach-Avignon, Dauer 2 Tage, Ko- sten 3 Pfd. Sterk; (Z von Avignon naa) OJTarsciUe, Dancr 1 Tag, Kosten 2 Pfd.
Dauer
Zu Erzcrum soU cin Cu,“,- 5 _ _ _ und Handelschrcrägc an die Reihe.
Gegenstandes vccndigt hätten und daß xs nur “noch an einigen Auswii'mscn dcs Finanz-Ministcrs fehle, damit die Central-Sec- tmn ihren Berichr abstatten könne. -- Die Kammer schritt hier-
thie des Englischen Volkes wie dem Patriotismus dei" Franzési- ,' mts zm“ E“.“ncnnung dcr “)Jkitgliedcr der Jury für das Staats-
cheii Nation u verdanken und eben weil Herr Thiers dicse . _ _ s d “ . 10sopbi1chen Wioscnjämstcn,
Examen der Kandidaten des Rechts , der Medizin und der phi-
INclU'ci'c Etscnhüttcn:Besißcr von Charleroi haben eine Bitt- scdrift an den König gerichtet, um in den KaußKonn'akt der ._51110'11'ctien der Rheinischen Eisenbahn die C'inschaltun einer Klausel zu erlangen, nach welcher Belgien die Hälfte de'! * reises dicser ?lccicn _in Eisen, Gußeisen oder andere für diese Bahn ndthmcn *))?accx'ialii'n liefern sol].
Dcutsche Bundesstaätcn.
München, 1. April.. In der gestrigen Berathung der Kammev dcr legeordncten, kamen die abgeschlossenen neuen Zoll- Das Königl. Staats“-
' Ministerinm der “Finanzen haute am 28. und 29. Januar 1). I. der
tert.; 7). von IJDarseille nacb Alexandrien, ; “- Tage, Kosten "ck Pfd. Sterk; d') von Alexandrien ;
nach Suez, Dauer, 6 Tage, Kosten 12 Pfd. Sterk; 4.1) von * Suez mit dem Dampfboot nach Bombay; die gewöhnlich _
Daun" iß nicht angegeben, Kosten 80 PdeSth. sick) al o auf 131“ Pfd. Stekl. belaufen. neuen Art von Dampfschiffcn angestellt, und zwar, so weit sn-
lichen Resultats,
Der ganze , Berra? der Kosten einer Reise von London nach Bombay würde -
keine Schaufckräder oder irgend äußere O)kascl)it1cnt1)eilc vor. Die , ganze “Maschinerie ist im Kiclraumc des Schiffs, wo ein dort“; ? zontales Rad durch die Gewalt des Dampfes bewegt wird und, . indem es auf einen Wasscr krom wirke , der durch den Bug ein- . gelassen und durch den „Linterrbeil des Schiffs audgcworfcn _
wird, die Masse in sehr ra1chen Vcrhälcniffen forctreibr. Durch die sehr einfacheAnbringung von Hähnen an'dem Apparat kann das Dampfschiff nach jeder Richtung_gewendtt, zu langsamerem Gange gebracht, angehalten, odcr-seine Bewegung umgekehrt
Die Verhandlungen hinsichtlich der Orientalischen Frage sind
.seie einigen Tagen mit neuer Thäkigkeic wieder aufgenommen
worden. Man schien cinen Friedensbrucs) von Seiten Mchmcd Ali's zu fürchten. - .
Cs 111 das Gerücht verbreitet, daß die Chineüschen Kaufleute Schritte gethan hätten, um eine Ausgleichung dcs Zwistcs mit England herbeizuführen.
Aus New-York smd Nachrichtcn bis zum 1. März cin- gcgangc'n. Jm chräscneantcnhatljk von Philadelphia War der-
jrm'gcAbschnitt dci“ Bank-Biu, Welcher die Acticu-„anaber fü'." ,
dic Scblilden der Bank vcranxwortlich macht, mir 11 gegen ;11 Stimmen angenommen wvrdcn. Zwischen WiSconfiu und Illi- nois "hakte sich ein GränZstreit erhoben. Der Von beiden Theilen in Anspruch genommene andüria) ist ungefähr “*.*0 Englische Mei- len (ang, crskr'eckt sich vom Michigan-Scc nach dem '))?isslssippi und nmfaßt die Orte Chicago und Galena. Illinois behauptet, das Recht zu haben, seine nördliche Gränzlinie, Wenn es wolle, bis zu 43“ If)“ N. B. und Wohl noc1) 101]Englisc1)e “Meilen weiter auSzudehncn, Was Wisconsin bestreitet. Ini- Zitßnnd dcs Geldmarktcs “'zu Newaork hatte stel) Wenig vxrändert. _ Ueber die Banken herrschte noch immer dieselbe Ungcwißhcit. CinBci- spiel, wic dieselben gewirthschaftct haben, ist unter anderm die Eisenbahn-Bank *zu Vicksburgh, von der die Bank der Ver.- einigten Staaten und die Girard-Bank 1,275,0110 .Danrs zu fordern haben. Der'Girard-Bank, welche ein Kapital von 5 “Mil- lionen hat, gehören für 3 Millionen Axtien der Vicksbmgh- und und Stoniron-"Bank, die jedi zu 1-1 pCt. ausgcboren Werden.
Dic Zcitun_cn ans Neu-Braunschweig vom 272. Februar bringen fernere ctaéls über den Streit des Gouverneurs von Neu-Schotrland mit dem Versammlungshausc. “Ilm“ die Be- schlüsse des le teren, welcbe ihn aufforderrcn, seinen Rath zu ent- lassen, hatte Wir Colin'Campbejl erwiedcrt, wenn er dics thä_te, so würde er dadurch eine Fundamental:Veränderung in dcr Ko- 1onia1-Verfaffung anerkeimen; er Werde daher die BcschlüffeTkur Kénnmiß der Regierung des Mutterlandcs bringen. Das er- sammluugshaus war sehr Unzufrieden “mit dieser Antwort und drohte dcm Gouverneur mit einem Tadels-Votum und einer Be; rufung an die Britische Regierung. “ „ “
Die Kanadischen und Reu-Bi"a1111schweigischen Zei- tungen vom 28. und 29. Februar enthalten ausführliche Berichte über angebliche Uebergriffc der Engländer soWobl wie der Be; wohner von Maine auf dem streitigen Gxänzgebiet. _ x
Die Nachrichten aus Mexiko lauten sehr widerwreÖMd; bald .hört man, die Föderalisren seym siegreich, bald Wieder, die Cencxaliften hätten die Oberhand. „ MacWoras vom 19. Januar heißt es: , Am d'cen Hkkses Zhax'F" Wir die ?xsTLUliche Kunde erhalten, daß Éeneral Akssk“ dx? dö- dkkaléskcn-Truvpen bei Santinos geschlagen habe, und am.1_-1re11 überbrachte uns ein Couricr- die Nachricht, daß C“"“les mrt ““ ner kleinen Streitmacht bei Micr über den Rio Grande gegan- gen und daß der größte ;Theil der Föderalisken ““ck "H“?“ S"“ rückgekehrt sey. Dcr Befehlshaber der Texianer unter Lanales sou gefangen genommen “und nach Monteray gebxacht Word?" ferm, wo er vcrmuthlich erschossen werden wird.. _Die, innern Angele- genheiten von Mexiko find 1th in „atem Zustande. Das Land- volk bringt seine Produkte zuMar te und der Handel ist ziem- ,lich Ubbgft.
und Alles" deutet auf Wiedekkehr der Ruhe hild“
In einem Handelsbriesx aus*
Unsere Verbindung „init'MoUUkM ls wieder offen,_
„In der Kunst der Dampfschifffahrt wird diese Er- , ?finduug,.wie man glaubte, eine völlige Revolurion hervorbringen.
Kammer nachstehende, in Folge der ständischen Ermächtigungen vom Jahre |W], 1831 und,11137 abgeschlossene Zoll; und Han- dels-Vci'n'äge in beglaubigter Form vorgelegt: „4; den Vertrag mit Hannover, Oldenburg und Braunschweig wegen Beförderung der gegenseitigen Vei'kehrs-“Verhälmikse vom 1. Nov. 1837, 8. eine Bckmmrmaclzung in Betreff der Erleichterungen und Be- günstigunxacn bei der Schifffahrt mit den Niederlanden vom 215. Jan. kdxkd', endlich 1'. den Handels-Vcrtrag zwischen den Deut- schen Zollvi'i'cm und den Niederlanden vom 21. Jan. 18:19. Der Bciickncrüacrcr, Herr Wala), und mit i' m der Steuer-Ausschuß bcanrragtcn die Zustimmung zu diesen errrägen, die auch bei der Abstimmung einhellig erfolgte, nachdcm vorher in de'r Dis- kitsswn mehrere *))Titglicder ihde Ueberzcuqung von den wohlthä- tigen 21Ttrkungcn des Zollverbandes ausgedrückt und die obigen Ver- ti'äac aw wohlthäcig anerkannt hatten, während einige dagegen Bcdcnkcn abci' den Vortheil einzelner dieser Verträge aussprachen.
Drxsdcn, 31, Avril. (Leip. Z.) Heute Abends um zehn
_ _ _ „2 „ „&'; Gegenwärriq werden Ver1uche nut dcm »))?odeu “mr ganz _ Um vei1c1)ted hiet m ennm Alm von 1 Zahlen und Mona-
xen, dcr Königl. Sächsische Wii'kliche GeheimeRath des König!.
bis icht vor s1ch ginaen, mit aller Wahrscheinlichkeit eines ali'eck-“ É SWÜ'UM" C“'"“*VU'N'MWOWMS Großkreuz, HM George Graf Bei dieser merkwürdigen Erfindung kommen ;
von Einsiedel, Scandeshcrr zu Rciberödorf und Seidenberg.
Hannover, 6- Apl'il- (Hannov. Ztg.) Allgemeine Ständc-Vcrsammlung. Erste Kammer, äte Süßung, den 241. März. Zur Berathunq stand das Königl. Schreiben vom 19ten d. M., welcjzes bald: unlicbftc Erklärung über den unterm 10, Mai 18:18 vorgclkgten Gesetz-Entwurf wegen Veräußerungs- Verpßichtung Bchufs Eisenbahn-Anlagcn empfiehlt. Erste Kam- mer harte dcn chtercn Wort in voriger Diät dreimal berathm nnd beschloß daher, jenes Königl. Schreiben, eine baldige Mit- theilung zweiter Kammer darüber e'rwartend, einftWeilen „1-1 «ck zu nehmen. Hinsichtlich eines andern „Königlichen Schreibens vom 111th d. TN„ über eine möglichst schleimige Erwiedcrung we- gen dcs, von beiden Kammern bereits dreimal berathenen, Ge- scß-Entwurfs über das Verfahren in Kriminal-Sachen und Er- richtuna eines Kriminal-Senars bci Königlichen Ober-Appella- ti-„urs-Gericdtc, ward beschlossen, dasselbe einstweilen auf der Tagesordmmq zu lasen, wcil man bald das Resultat einer diesseits schon in voriger Diät beantragten, [aut vorgestri- «cr Mittheilung von zweiter Kammer genehmigten, fort- gcseßtcn Konferenz erwarten zu dürfen glaubte. In der 1odann _ sraarfmdcndcn zweiten Bcrathung über 'das König- 11chc Kabincts-Sciwctbcn vom |9ten d. "M., betreffend die Vollnmchtxn cinigcr Mitglieder zweiterKammer, ward zuvördersr aus den Akten M' 191211, 1833 und 18:16 refcrirt, in welchen Linsschnngcti gégcn Vollmachten einzelner Depurirten ziveiter „““-K*“amnter vorgekommen waren, Weil in dem einen FaUe ein Wahl- mann znr Wadi nicht citirt worden, in dem zweiten von dem 2131110001111"issaé'.“ und den Bürgervorstehcrn und in dem dritten .?an von zwei Wahlmännern die Vollmacht nicht unterschrieben chcscn. Niese OJTättgel waren theilweio nachträglich verbessert, theiwvcis ohne vollständige Aufklärung auf sicb beruhen qebliebcü, jidocl) in keinem Falle eine Richtigkeit der betreffenden Vollmach- cm anqcnommen. Man erneurree hierauf von der“einen Seite die Bedenken gcgkn die sofortige Anerkennung der Gültigkeit der [etzt in Frage :Tehcndcn Vollmachten aus den schon in voriger “Ildsrimmung hervorgehobenen Gründen. Von anderen Sei- .;„1 1110111100 man gleiäxfalls dic reiflichßc Erwägung, hielt aver 11ach* den jetzt bestehenden Wahlgeseßen dic fraglichen Vollmachten fm" durchaus gültig, und die AjierketMUUg für unbedenklich , Weil die m_ct öffentlichem Glauben versehenen Wathrotokolle deutlich ergaben, daß die Mehrheit der BLU)“- 1igrcu nicht protesrirt, sondern die Vornahme der, Wahl ernstlich acwollt habe; weil die abxolute Majoritäc nur nach der Zahl der *an dem Wahlakee wirklich Theilnehmenden zu berechnen die Proteßirenden als 1_11cht erschienen zu bctrachre_n, und die Nich- tigkeit der Wahl anzlick) nirgend dafür aque1prochcn sey, wenn nicht sämmtliche " ahlmänner die Wahl vollzöqen, vietmebr nach Analogie des Konkurs:Verfahrens und der WahlgesFée anderer Staaten durch die Mchxheit der Erschienenen die * inderzahl nothwendig gebunden werden müsse, dafcrn man zu einem festen Prinzipc gelangcn und nicht die wohlerworbenen Rechte derer 'kränkcn wolle, welchc vertreten zu se 11 begehrten; weil man da- bei nichx vergessen dürfe, daß der nhlmann nicbt Organ des Landes" 191), sondern zwischen beiden noch eine MitcclSperson stehe, und daß derselbe Lediglich die Pfiicht habe, sein Mandat zu voll- ziehen, indem es durch die Einräumung weiterer Befugnisse am Ende dahin gelange, eine neue Art Provinzialständ'e zu-erhalten; und weil endlich gefährliche Konsequenzen aus der Befolgung der obigen Grundsäße um so Weniger zg besorgen wären , als bei ländlichen Wahl-Distrikxen, die keétie Corporationen seyen, durch- ans andere Grundsäße stattfänden. Nach längeren Debatten ging bei 'der Abstimmung der Beschluß dahin: „unter Aufheng des“ früheren Beschlusses, eiiie gememschaftliche_ Kommisfion von 3 Mitgliedern jeder Kammer zur Prüfung der Frage: ob'die frag- lichen Vollmachren (mit Ausnahme der für den Deputirten der Stadt Verden, dercn Gültigkeit man .für zweifellos hielt) als .gültig anzusehen seven? niederzusehen.“ ,
“Fk“"kfm'k a- M, 5- April» (O- P. 21.82 0 Wir ei'hal- ten so eben „die traurige Nachricht, daß dxr Rusische Wirkliche Geheime Scaawrath, Paul Demidoff, auf 1_einer_Reise von Brüs-
eselbe, sagte *
* die Spitze dieses
* halten, seinen hochbejahrren Vater in Mailand
* durch den Großmuth der Monarch
_sel nach Frankfurt heute Nachmittag in Mainz einem Schlag- Anfalle erlegen ist. *
Oesterreich.
' Wien; 1. April. (Schief. Z.) Einer eben aus Preßburg eingetroffenen Nachricht ufolge, kam in der gestrigen Sitzung der Magnatenrafel die Frage “Wegen Emancjpation der „Juden, auf den Grund des diesfälligcn Beschlusses der Ständetafcl, abermals zur Berathung und trat erstere nach einer längercn Diskusfion dcm Beschluffe der Stände bei: daß auch nicht in Upgarn gebornc Juden unter bestimmten Vorausschungen dieser Rechte theilhaftig werden können. Vor der Abstimmung hatten Fd Se. Königliche Hoheit der Erzher og Palatinus u'nd dcr
i'imas von Ungarn aus dem Sißungs- aale entfernt. Es fehlt nun nur noch die König'. Sanction. .
-- *- Wien, 3. April. Graf Salis, FcldmarscbaWLieutc- nant und Oherst-Hofmeister Sr. Kaiserl. Hoheit des Erzberzoas Franz Karl, ist nach limgwicriger Krankheit mit Tode abgegan- gen und heute mit militairischen Ehren zur Erde bestatter_wor- den. Ein“ ziemlich beglaubigtes Gerücht neimc den Feldmarschall- Lieutenant, Grafen von Coudenhoven, als !cinen Nachfolger.
Der Tod- hält fortwährend in den höheren Ständen eiue furchtbare Aerndte. So starb in diesen Tagen, die Gräfin Czern- nm, die junge Gräfin Wilczeck, Tochter des zweiten Hof-Kanx- mer-Präfidenten und Andere mehr. *
_ Preßburg, 31. ONärz. (L. A. Z.) In Bezug auf die Bexclvvcrde dcr Rede-Freiheit hat sich bekanntlich die Magnaten- Tafel mit den Ständen nicht geeinigt, und es hat daher am:) dem Könige keine Repräsentation diesfalls unterbreitet werden können. Nichtsdestoweniger hat der König ein Reskrivc an den Reichstag erlassen , welches ur Beruhiqung der Stände dienen wll und in einer gemischten eichstags-Sißung vorgelesen wurdc. Darin wird die Ryde-Freiheit, insofern fie in den Gränzen der Ordnung und Maßhaltiqkeic verbleibt, als geschlich und unter den Schuh der uralten Constitution, nach Welcher der König auch Lotrinn unverbrüchlich regieren will, gestellt erklärt. Sowohl die
_c1_chsstände als die Jurisdictionm und einzelnen „Individuen gc- meßen die1es Recht, der freien Berathung und Aeußerung. Da- gegen könne die Regierung ordnungswidrige und feindselige Licen- en hiervon nicht gestatten, und wenn Vergehen der Art von den zu- ändigen Gerichten untei'su t und mit einer Strafe belegt wvr- d?" seyen, so müsse dieser pruch eben wegen der aneyendeqz der Gerichte aufrecht erhalten werden. Der König 1chlic13t dien" Resolution zugleich mit der Erklärung, daß er auch fortan 11e- neigter seyn werde zu verzeihen, als Rache zu Üben- Man hOffk, daß nach Beendigung des Reichstages die wenigen Vcrurtheix- ten, wie der Baron Weffelenyi, Kossuth und der unter Fiskal- Klaqe stehende Graf Radar), die verheißene Königliche Milde bald erfahren Werden. _ Einen neuen großarti en Versuch, das Ma- yarenthum nicbt nur in politifcher Hinicht, sondern auch in
ezug auf Kunst und Literatur mit einem Mal in die Höhe zu bringen, hat nun auch wieder das .Honther Komitat gewagt, wo in einer neuerlichen Kongregation beschlossen wurde, daß seine Deputirten bei dem Landtaq auf Bewilligung von 1 Mil- lion Fl. antragen sollten, um in Pest!) ein neues Ungarisches Na- tionalehkaktl' zu_ erbau_en und es so zu .dotircn, daß es vor allen Wechselfällen gestcberr 1ey. Damit glaubt man in einem Lande, wo gicht_der dritte Thei! diese Sprache spricht und davon nicbt der sunfztgske le1en und 1chreiben kann, National-Bildunq zu be.- fördern,. oder auch nur die Kunst überhaupt zu heben , 'die ihre Wuxzein anderswo als in den goldenen Sääel einzelner Maq- nate_n 1chlagen will7 Man liebt in diesem Lande den Schimmér zu 12111", nnd pfiegt häufig den Bau bei dem vergoldeten "Thurm- kaf zu beginnen. Zu gelehrten Akademiecn sind von ehrqeizi; IM Vaterlandsfreunden mit Fürstlicber Liberalität Tausende“ bci- geskeuert worden, während kaum Jemand daraus denkt, Dörfcr UW Gemeinden durch_Volksschulen wahrhaft zu beglücken.
I talien. "“ *- Von der
Finaixz-Ministers, Fürsten von Cassaro, von allen Wohldenkendcn (112; cm wahrer Verlust aufrichtig bedaueux_1vii'd. “Man kennt die Gründe nicht, welche ihn hier 11 veranlaßte", denn die in dcr
aufgenommen werden. “ Gcwiß 117, daß Fürst Cassaro bereits seit geraumer _Zeit den lebhaften Wunsch he te, sich von den Ge- schäfcen zurückzuzie m_, u_nd _aut seinen ütern in Sicilien der Ruf); zu leben. Es 1chemt jedoch, daß die Ausführunq dieses" Vorjaßes durch den Gang der Angelegenheiten, und na'mentlics) durch die Streitfrage _mil England Wegen des Sicilianischen Schwefei-Monopols bejchlxunigt wvrden ist. Welches aber auch die Gründe seines Rücktritzs seyen dieser isi darum nicht min- der bedauerlich, da L_assaro in sich :igeuschaftcn vereiniqte, Welche bei den Neapolitani1chen Staatsmännern selten smd. “Fürst Cas- saro war in früherer: Zeit Gesandter in Wien , im Jahre 18:10 nach dem in Madrid erfolgten Tode des vorigen 'Miniskers der: auswärtigen AngelTZeitheiteii, Ritters von Medici, wurde er an _ kmesteriums berufen. und stand demselben eine kyrze Unterbrechung abgerechnet, w hrend welcher Zeit ci€ .de„ seither verstdxbenen Duca di Gualtieri zum Stellvertreter hatte,??aäif da?!) rühmlichske vor. . . a glei zeitig trat in einem anderen tal“ ' “
ein einfiiißrticher Staatsmann vom SchauplaZZe. tänA'tsF)TL-)_S§FY starb_(ww bereits erwähnt) zu Florenz dér Ritter AurelioPt-tccini ,Yxäudent der Königl. Konsulta und des obersken Caffationshofes,
ie qroßen Reformen, welche der Großherz'og, dess'e'n Vertrauen der: Verstorbene m hohew Grade genoß, in der Gerichtsordnung vor- nahm, find Puccints__Werk. Die Zeit wird lehren, ob diese Neuerungen den Abnchten und Erwartungen dieses für das
* Wohl seines Landes so thätigen Fürsten“ entsprechen'werden.
Aus Mailand wird geschrieben, daß Gka ' " ' ner der politischen Verur_thcilken, welche die ZeZZYLlfTUFFdF Deportation nach Nord-Ilmeréka vertauschten, die Erlaubniß er- _ 11 be . . ' Verwandten des Grafen hoffen, daß die Bewi igungsuZeeäs ZF erst auf drei Monate festgeseßten Aufenthaltes in der Lombardei, en in än [1 e umgewandelt werden dürfte. Bekanntlichg hast YedZ-TYFYMX [omeri Nord-Amerika' vor drei Jahren verlassen, und crschien in
aris, von wo er jedoch anf Befehl des damaligen Conseils-
rßstdenten, Grafen Molé, entfernt wurde. Einiqe Zeit darauf erheebt er vqn der Französischen Regierung die " aubniß zum Axifxnthaltdm quis uno im südlichen rankreich. Die Oester- retchische Regierung ua in von der Rück eßr Gonsalonieri's nach Europa keme NotiÉ. päter wurde ihm ogar gestattet, sich an die Oesterreiehisch- chweizer Gränze- zu_begeb*en, mn mik seinem Vater zusammenzutreffen; doch blieben seine wiederholten Gesuche
. einc in'dßere Konkurrenz von Schwefel-Einfuhr zeigt. 1 Bestreben ist natürlich, diese auf alle Art heworzurufen, und wir * hab_e11_die befke Aussicht, darin so zu reussiren, daß die Sicitische ;“ Gejellnhaft froh seyn wird, ihren Vertrag mit der Regierung 1 wieder auszugeben.“ *
Jtaliänischen Gränze, 29. März. ? Aus Neapel wird geschrieben, daß der Rücktritt des bisherigen , _ im_Ministerium erhalten nch11och immer. _: daß die Gene1:alc Der o s von Vitor'
Stadt umlaufenden Gerüchce dti'fen nur mit großer Vorsicht 1 3 g m entlassen Werden würden.
399 um gänzliche Begnadigung bisher_ ohne Erfolg. Von den übri- gen acht Deportirten find Borsten und Cast:“ lia gleichfalls nach Europa zurückgekehrt und halten sich gegeanrtig in Frankreich auf. Auch sie hoffen der Gnade des gütigen Kaisers theilhaftig zu werden.
Rom, M. März. (“Y- Z-) DU" ÖOkFV-«z von Lucca, sowie der Prinz und die Prinzenln_ von Syrakixs baden „N-gesm-n bei dem Papst ihren Abschiedsbe1uch gxnwchc nnd smd gestern, der Herzog nach Lucca, der Prinz 11:70 die 'pk111_*ess111 aber, wie man sagt auf spezielle Ordre des Kdmgs, _nacj) "57611111“! 11rüchqereist Ein Gerücht sagt heute, das ganze *))Timsrcrmm 111 Zkkapcl habe seinen Abschied genommen und erhalten. Die Truppcnscndunqcn nach Sicilien und Calabrien dauern- sorc. '
„Ihre Majesiät die Kaiserin Von Rußland wird hier in cfm“- gcn *))Tonaxen ei'wai'tet, und es werden b:-1cits Vorkehrungen zu einer passenden WoZnung für die hohe Reisende getroffen.“
Der Französische otschaster beim Päpstlichen Studis, Graf Latour-ONaubonrg, wird mit seiner Gemahxin gxcicj) nach Ostern einc ErholungSreisc nach Frankreich antreten.
Der am kasten d. gefallene Schnee, eme sehr seltene Er- scheinung hier, ist Ursache zu mancherlei Unordnungen geworden, Das Volk unterhielt sick) auf den öffet1clici)en*"i"-läßcn Um".- in den Straßen mit Schneeballwcrfen; aus Spaß wnrde Ernst, es kam zu Thätlickseiten und Messerstichen, 1o_cak; einige ihr chen i'm- _qebüßc haben sollen. Die Polizei erließ; am folgenden Taae eine 1chakfe Verordnung gcgen dickies *«oerfen un“. gegen (as Scirueß männermawen; jedoch das ['i)!"[1'.1§ .F.-;;«xx war nirgen.s mehr in den Straßen vorhanden, und M Römer ließen es“ nicht an Sar: kasmen fehlen.
Neapel. Bei Gelegenheit der Differenz über das SUUN- fel-Monopol in Sicilien bringt die Allgemctnc Zeitxing fol- gende; im vorigen Jahre von ihr mitgetheilie Schreiben aus Marjxill'e in Erinnerung: „Unser Handel und unsere qroßcn cvemijcben Fabriken klagen birxcr Über ein neues Monovof, das die_Sicilianische Regierung eingeführt hat. Sie hat im Anfang vorigxn Jahres e_mer Ft'anzdßscben Gescüschast das ausschließendc Privilegium _dcr Ausfuhr von Schwefel aus Sicilien zu Bedin- gungen_ errheilt, welche den Pi'cis dieser für uns so wnhtiqen Matcrw verdoppeln müssen. Das Kapiral der Gcsellscdafr wu'rde anfängltxi) auf 1,200,000 Ducati fcsrgcsch, aber die Reqierunq zwang _ne, _cs auf__1,7«'00,000 Ducati zu setzen, wovon dcr'Stacéc ein Dr_ictheil für nch nahm, die Hälfte derGeseUschaft rcservr'i'te, und die Übi'igen 300,00“) in 101102101711 vcrrheilen ließ. Die Gejdlljckxast ist auf zehn Jahre privilegirk, und bezahlt jährlich der Regierung -100,000Ducari, das heißt 1,-§110,01-'0 F1". Dios ist eine der monströsen Eotnbinarionen, wie sic die Holländer ehemals in den Molnkkcn erfunden hatten, und wie man sté noch ]ch in Taback-Mo- nopolcn findet, die man aber neuerer" Zeit bei Artikeln, die auf frem- den Handel berechnet [mo, nirgends mehr sieht. Es war Nea- pel vorbehalten, _dcr HandclSWelt dieses Schauspiel wieder zu geßen, dic Production mit großen Opfern zu beschränken und zu honxn, durchBerrheucrung des Artikels auf fremden ONärkcen größere S_ummen daraus zu ziehen. Der Plan ist ganz einfach: man hofft die VerlYaufspreise um enva 5 ONillionen Fr. zu steigern, davon jollen 500,000 Fi". an die Gruben-Be- ußcdchq, 1,800,000 Fl". an die Regierung und der Rest a_n die_- ejellschaft, wovon jedoch die Regierung als Actionair em Drittheil ei'hielce. Wenn Alles so ginge, wie es berechnet ist und auf dem *
schen Fabriken bei dem erhöhten Preise des Schwefels die gleiche
Masse wie bisher konsumirten, was nicht wthscheinliäZ ist, und ,
okalitäten Unser
vor Allem vorausgesetzt, daß sich nicht aus anderen
S p a n-i e n. M. *))Bärz. Dic Gerüchte von Veränderungen Auel) will man wissen Balboa und O'Donnell auf Verlangen de;
“Madrid,
Zwischen der St. Ferdinands-Bank und den _ _ .. __ _ - erren Rot 1c1)ild_ und__*Cdllado Uk ei_neUebereinku11ft Wegen eine?;L Vorschusse? von 411 Millionen abgerchlossen worden.
___ Das Eco del Ara on c
den omztelletx Yerichc des erzogs von Vitoria 11621" dienYZZ zahme vo_n Qaprellotex Die »arnison Hat einen kräftigen Wider- sra_1]_d_ge1etsket, und erst als die Hälfte derselben, worunter sieben sziere qetddcet worden war, zog sie die Weiße Flagge auf. Eine Siuch später wurde die ganze Garnison untci' den Trümmern des Joris b_egmben_ Wordcn seyn, indem die Belaqcrer den Tl)ur1n_m du: Lust [prengcn wollten. “
_ _ Dex Morning Chronicle wird von ihrem Korre- 1von_dc1_1ten in Madrid unterm 2-3. März Folgendes «schrieben: „Die lereß-Debattcn haben am Monkag iii der Deputirten; Kammer Yegdnnen. Herr Cortina, Dcputirtcr für Nkadrid, e_röffnete !ie ru einer sehr gemäßigten Rede. Er erklärte es für eme _Ver1eßung dei' consciturioneüen Einheit Spaniens, daß die Königin tn der Provinz Biscaya nur als „Seüora de BiS'caya“ und mcfxt als Königin anerkannt worden sey. Auch machte er aufmerkjam daraus, daß diese Provinz keine nach den Bestim- mungen des ]e_st bestehenden Wadlgeseßes erwählte Dcpurirte zu den Cortes ge1andc habe. Ei" suchte sodann u zeigen, daß die Erklärung der Hauptstadt in Belcacrungs-Zustand weqen der Vorfälle am 23. und 24“. Februar ungeseßlicii seh", und sprach zuleßt noch über die Freiheit der Preise und na- mentlich Über die Suspendirung des Journals , Fray Gexnedio.“ Der Minister der Inskiz und der Gßaden exjvtedci*ie,_ daß man nicht sagen könne, die Provinz Biscaya habe dae Kdnigm als solche nicht anerkannt, weil fie dort „Seäora“ und nicht „Königin“ genannt werde. Das Nichterscheinen der Biscqyaschen Hepatirten habe darin seinen Grund, daß das M:“- msteriun) die Erwählung derselben nur unter der Leitung einer ProvinzialxDepucaiion habe gestatten, die Biscayer aber dieser Forderung sich nicht hätten unterwerfen tvolien. Her:- ArqueUes tadelte es, dax; man bei Aufzählung der Mächte, touched: Folge des Qu_adrupel- Traktats den Spaniern Beistand geleistet nur Frankreich und England genannt, Portugal aber nicht erivähnt hahe. Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten meinte, die Weglassung des Namens Portugal an der erwähnten Stelle der Adresse sey keine Beleidigung für diese Mach: die aUerdings Spanien wesentliche Dienste geleistet habe ,indeß seyen die Dienste von Seiten Frankreichs und Cznglands
Saragossa, 27. “Mär?
_ _ _Papiei' aussicht, so würde Marseille etwa x 2 Mill. Fr. jährlich verlieren, vorauögeseßc, daß unsere chemi- '
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so viel größer, daß diese beiden Länder auch vorzugs-
_" 10.483 Personen
der übrigen Kranken noch envai germ Schwangere und Säugl nämlich:
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weise erwähne- zu werden verdienten. Gestern wurdcn die Debatten fortgeseht und das Haus war gedrängt voll, da man wußte, daß err Olozaga und andere berühmte Redner sprechen würden. * vr dem Beginn der Debatten sprach der Minister der „Justiz und der Gnaden über einige Punkte seiner gestrigen Rede in Bezug auf den Belagerungszustand Ock Hauptstadt. Sodann nahm Herr Olo aga das Wort und sprach Über alle bisher in der Kammer verlxandelten Gegenstände und zwar auf eine so gemä égte Weise daß seine Rede fast eben so gut auf der anderen eite der ammer hätte gehalten werden können, und Niemand weiß fich die Veränderung zu erklären, die in dem Ton und der Ansicht des Herrn Olozaga scar jenem Tage vorgegangen ist, wo auf seine Aufforderung die ganze Mi- noricäc die Kammer verließ. Ihm folgte Herr Alcala (»; aliano, der in seinem gewöhnlichen deklamawrischen Ton einc böcknk tm- bedeutende Rede hielt. _- Der Finanz-Minisker San “Milan hat seine Entlassung genommen.
Ionische Inseln.
„Korfu, 3. März. Die hiesige Zeitung enthält die sehr ausführliche Erwiederung, die der Präsident der gesetzgebenden Verjammlunq auf die Rede ertheélte, Welche der Lord-Obcr-Com- missair bei Eröffnung des Ionischen Parlaments gehalten. 21110) in dieser Erwiederung wird der in Griechenland entdeckten Vet“- 1klzwdrung zwar erwähnt, jedoch ebenfalls mit großer Zurückhal- tung, da man dem Gange der Untersuchung nicht vorgreifen will. Es wird zugleich der Wunsch ausgesprochen, die freundschaftlichen Verbindungen mit dem Königreiche Griechenland immer inniger slch gestalten zu sehen.
Inland.
___ Düsseldorf, 4 April. Se. Königl. Hoheit der Prinz zrtedricb von Preußen smd gestern von Hannover wieder hier emgetroffen.
_ SummarischeUebersick).t der 1111 Jahre 18391111 König! Chariré-Krankenhause und in der mit demselben in Verbindung stehenden Heil-Anskalc für zahlende Kranke aus gebildeteren Ständen, behandelten und verpflegten Personen.
„1. Im Cbarit-T-Krankenhause und zw.:r: am 31. Dezember 1538 verblieben im Besakde . . . . . 044 Kranke wovon W? der Kommune Berlins, 16 der Kommune Lotédams und 41 anderen Ortschaften angehörten. azu ünd im Jahre 18.19 * !. K_ranke und Schwangere aufgenommkn . . . 91831 2. Kmdcr in 17er Anstajt geboren ........ 358
in Summe zugegangen
Es ßnd mithin überhaupt ärztlich behandelt und verpflegt worden ...................... 10,435chkcn.
Von diesen snd
a. geheilt _und gebessert entlassen ......... 8150
11. ungehult oder als unheilbar entlassen . . . . 262
c. entwichen ..................... 7
41. todtgeboren .................... 31
e. verstorben ..................... 1039
- _“ m Summa abgegangen
und es blieben demnach am 31. Dezember 1839 im Maude .......................... 006 Perscn. Von den 9183 neu aufgenommenen Kranken und Schwangcrxn wurden der Charité zugeführt: ' _ 3.aus Berlin undzwar: 1. durch dte Sagitäts-Beamten der ArminVcrwaltung 2001 2 - das Konigl. 5kolizei-Präsidium und dessen Revier-Kommi arim Z. djc Adminixrratiou des neuen Fosvitals . . 5 6
93711 „
9319
die Admini ation des Waisenaufes ..... 93 ",' "„ » Arbeitsdauses ..... 234 rte Inspectton der Anstalt für fittlich verwahr- xos'tezrxinders ........... 3 " - es anöfi chen ospitals . . 1 ' Gefängniß-Expeditiozn der SYaÖt-VNJM 1142 :- Gewerke .................... 150.“ die Bordelle kontrolllrmden Wund-Akrztc . . 480 - verschiedene Stadt-Aerzte und durch der: sönliche Anmeldung der Kranken und Schwangeren ................. 2898 b. aus Potsdam: Kranke ......... 106 Schwangere ...... 20
c. aus anderen Orten: Kranke ......... 212 SchWangere ...... 10 _ (22 find dre oben,als aufgenommen anfgesubrten 9183 Psmn. Die uberhaupt nachgewiesenen 10,483 Personen haben inSgesammr
365.093 Verpffxgungstage in der Charité zugebracht, Wovon am 9455 Berlmer Kranke ............... 704,216
Ta ? „ 331 - Schwangere und Wöckynerinuen 13,712 341.207] - 284 :- Säugliuge ............. 4,043 106 Potödamer Kranke ............. 6,008 23 » Schwangere u. Wöchnerinnen 927 [3 » Säuglinge ........... 277 244 andere auswärtige Kranke ......... 14,470 10 Schwangere und Wöéy , nermnen
Säuglinge .......
7,212
| [ 4) ck 4 312€ "."
113-
364.093; Es bat hternach im Durchschnitt jedes Individuum gegen 33 Ca.:-
9 o .
gebraucht, und spexialiter kommen
um jeden Berliner Kranken etwas über. . . , . . . . . . 34 „7.1.1.-
- [ede '- Sßywangere :c. etwas über ...... 40 .
jeden - Saugling beinahe ........... 14 -
_ „ Potsdamer Kranken * ........... 37 „
)ede =- Scbwangere :c. etwas über . . , . --
[eden * Säugling etwas über ....... '“
_ „ anderm auswärtigen Kranken etwas über . .
]ede andere auswäm e Schwangere :c. beinahe. , .
jeden anderen aus igen Säuglin » . . - 13 ' . Rach_ Abzug der Berpfiegungstage, !» che die Irren nnd diem";
en Unbetlbaren_und_S1echen konsumirtm, bevor Lestere entlasen wer-
en konnten. wtrd jedoch die Durchschnittizahl der Verpflegungsmak
n'. IWf-gungsmge Für 10,080 Berliner Krapke, nge Vertheilen sch übrigens folgendermaßen,
108-338 Tage für 3637 zahlende Kranke. 233,63: „ . 6“: nichtzab1mde Personen. , Unter den 10.W0 Berliner Kranken und Schwangeren ßnd d'?
[:[5113
Die 341,97]
Kommunal-Krankm vito kiffen, füt welcbe die hiesse Stadt nach Abrechnun “ er 111;an Interest kicken"! Kur- und Ben? e- gungi-Koäen, so : der n ug tm, derselben “MMW" 100.000 Frei-portiom an die
ii-x-s-Zahbms iui-ißm