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Loro Ponsonbv den Sultan von direkten Unterhandlungen mit- Mehmed Ali abxehalten, und dabei in Uebereinstimmung mit
n anderen M chten gehandelt habe? ob Repressalien gegen Fxn Pascha angeordnet, zwei seiner Schiffe mit Rekruten aus Albanien nacb Korfu aufgebracht, und ob voin Obers! Hodges Pässe an Unterthanen des Suiians ausgefertigt worden seven, um sie in den Stand zu std_en, Aegypten zu verlassen. Lord Palmerston annvortete, daß er zwar dir Dokumeiite, um welche Herr Hume zugleich nachgesucht hatte, auch jest noch nicht vorlegen könne, wohl aber einige Aufschlüse geben wolle. Zunächst müsse er daran ei'inncen, daß die Geiaiidtcn dcr fiinf Mächte in Konstantinopel im Juli v. I., um zu verhindern, daß der Sultan durch den Drang der Umstände zu nachthei- ligen „Konzessionen an Mehmed Ali gendthiget würde, der Pforte eme Note übergeben hätten, in welcher sie darauf dran- gen, daß dieselbe keine direkte Unkerhandlungen mit dem Pascha anknüpft, sondern nur unter Zustimmung der fünf Mächte uu- terhandle. Lord Ponsonbi) sey nun insiruirt worden, “„im Geiste diescr Note zu handeln'und seinen Einfluß bei |eder nch darbie- tendcn Gelegenheit dahin zu verwmden, daß die Pforte von di- rekten Unterhandlungen achhalten werde. Was die Festhaltung zweier Schiffe Mehmed Ali's betreffe, so sen dieselbe von ch Ober-Commiffair der Ionischen Inseln auf eine von dcm"Cng- lischen Botschafter in Wien eingegangene Anzeige, daß Mehmed Ali Türkische Unterthancn aus Albanien nacb Aegypten zu ent- führen beabsichtige, angeordnet worden. Uebrigens seyen die Schiffe nur sehr kurze Zeit in Korfu 22urückqehalten, die Albancsen nach Albanien und Mehmed li's Agenten nach *Malta zurückgeschickt worden. Was endlich die lehre Frage anlange, so sey es allerdings Regel, daß Britische Pässe nur in seltenen Fäklcn, anderen als Britischen Unterthanen ertheilt wür- den, indeß habe Oberst Hodges, da er sich als mit des Sultans Erlaubniß auf Ti'irkisiiiem Gebiete residirend und andelnd bc- rrachten müsse, nur seine Pflicht gethan, indem er fixieren der Türkischen Flotte, also Unterthanen des .Sulmns, seinen Schuß gewährt, die, der Rebellion schuldig, den Wunsch gehegt zu ih- rer Pflicht zurückzukehren. Was die schon gemeldete Äntwoi't becxifft, weiche Lord Palmerston in Bezug auf den Stand dex Ncapolitanischen Di erenz ertheilte, so ist noch zu bemerken, dak? der Minister sagte, .',err Temple sey beordert worden, die Re- pi'essalien gegen Neapel auf eine gewisse “Zeit einzuskSUM- sobald er eifahrcn hätte, daß ein Franzdsls ek Öffis!“ ("UM MIL sc!)- die guten Dienste der Fi'anzösis cn Regierung 1115 Wci-k u seizcn. In einem Subfidien-Ausschusse wurde dann unter '.ndei'cni ".'-3,250 Pfd. für Neubauten i'm Britischen Mu- seum, “7,000 Pfd. für die |“th nicht mehr portofreie Korrespon- denz des Ministeriums der auswärtigen Angelegenheiten vom 10. “Januar bis zum 31. Mär d. J. und 15,000 YK)- für G?“ vom der Kommissarien, wei e von Seiten der egierung in Folge der mit fremden Mächten abgeschlossenen Traktate zur Un- terdrückung des Sklavenhandeis ernannt sind, ohne Abstimmung bewiUiqt. Hierauf suchte Lord John Russell um die Erlaubmy nach, eine Bil] zur Verbesserung der Wähleeregistrirung einbrin- gen, wclche Erlaubniß ihm auch eriheilt wurde. Der Kan [er der Schaßkammer zeigte auf eine Anfrage des errn oul- burn an, daß die Regierung noch vor Ende der ession einc Geldbcwilligunq zur Bestreitung der Rüßung gegen China ver- langen wci'dc, welche, wie aus einer dieser Tage publizirten Koi"- rcspondcnz der Regierung mit der Oßindiscben Compagnie bewor- gehe, ganz von jener und nicht von dieser werde beßrinen werden.
London, 5, »))?ai'). In Uebereinstimmung mit den El:- klärungcn Lord Patmorswn's im Unterhaus: sa re aucb der im- msrcrielle Globe bereits in seinem gestrigen latte: „DF dei“ „(könig von Neapel das Berniitrclungs-Anevbieten-dcr FWWÖÜWM Ichicrnng angenommen hat, so kann diese Sache “is 10 IM ""'? c:"!cdigc angesehen werden.“ Zugleich aber „bestätigte dicses Blatt (*:-.' [Min erwähnic Angabe der „Morning O|“ in Bezug. auf di.“ !Vquenommcnen Ncaoolitaniscben SFK ?, indem. es _bsz- k'émic: „Als die Französische Regierung 11ch_als Vermittlerin an- («%ckin dam“, Weiches Anerbie-ten von uns ioglcici) angenommcn u'iix'dc, ci'iic'clc Herr Temple die Weisung, die Repressalien einzu- i'x-zéixxi, falls Neapel die angebotene Vermittelung ohne Zögern „ixixzäbxne; aber die bereits in Beschlag «nommenen Schiffe sol- l;“;i iiiciir eber freigegeben werden, bis Neapel für die Unbilden, WclciW cs Britischen Unterthemen dumb die muthwillige Verlesung dcs Tiakiacs zugefügt, vollständige Genuqthuung gewährt hat.“ AUS der Erklärung Lord Palmerston's erfuhr man außerdem, daß, nimcachcec der Annahme der Vermittelung von Seiten Neapels, d:»(i) fürs erste die Englischen Repressalien noch nicht eingestellt morden sind, ivcil der König von Neapel unterdessen Britisches Cigenchum mir Embargo ham belegen lasen.
Dcr Marquis von Londonderry fordert, als Oberst des 10tcn Regiments Husaren, in den Blättern die übrigen Husaren-Offl- zicke 3,11 einem dem Prinzen Albrecht, ais Obersten des [[im Regiments Husaren, zu gebenden Diner auf.
Feargus O'Connor, der Herausgeber des Chartiskenblattes „dcr Nordstexn“, der voi“ den leßten Asßsen in York einer auf- r-xxizreriicbcn chiiähscvrift schuldig befunden wurde, stand dieser Tage m_egen ähnlicher Anklage aua) vor der'Queens Bench, doc!) wurdc icin PWM; verxaqc, weil seine Gesundheit in Folge des langen Gefängnisses äußerst leidcnd ist. Ein Verkäufer des„Paul PN)“- eineß Blattes“ voll verleumdertscher Angriffe gegen ange- sehenc PLUMM- das auf der Insel Wight erschien , ist auf drei Monate zur Tritinühle verurtheilt worden. Der Charrismui scheint übrigens *in England ganz verschollen; man findet in den Zeitungen das Wort kaum mehi erwähnt.
In der Tim es wird der „Courier“, dcr neulich in einem Berichte über din Lézkm, de_r um Tamburini's willen in der Oper ßattfand, fiel) mcdr__iebr rcipckwoil über den Prinzen Georq von Cnmbridqe ausgelanen hatte, scharf zurechtgerviesen. Am Sonn: aiscnd soilte übrigens der Lärm im Opernhause von neuem bc- 9imicn, die “Tamburinisken waren auf ihrem Posten, als der Di- rektor Laporte hervoi'trat imd_ci*klärte, ei" siehe mic Tambm'ini in Korrespondenz und hoffe, da!; Alles zu allgemeiner Zufriedenheit abkaufen Werde. Dieke Anzeige beruhigte das Publikum, und bald. hernach erschienen die vcrwittweee so wie die regierende Kd- nigin nach einander im Theater. ,
Nenerc Berichte aus China, die mit der OstindischenPoft, die ails Bombay bis zum :51. März reicht, hier eingetroffen smd, melden, daß noch Alles auf feindseligem Fuße war, daß der Kaiser das“ Benehmen des Commissair Lin in jeder Hinsicht qe; billizxi und dem Admiral, der den Angriff auf die Britiscöen Kriegsschiffe befehligte, eine Auszeichmm bewilligt hatte. In Ostindien dauerten die Rüstungen fort. in gestern hier verbrei- teces- Gerücht, daß die Enqlisehen Kauffahrer „Thomas Courts“ und „Royal Saxon“, die sich bekanntlich, um Thee einzunehmen,
") Bon demselben Tage, nicht vom Iten, war auch der zuseitr Ar- xikc! London im gestr. Matte dex St. Ztg.
522 .
dcn Gesch"! des Kommissar Lin unterivorsen hatten, von den Chinesischen Behörden in Beschlag genommen und verbrannt
Worden seven, "hat sich nicht bestä
geräumt. sen ab.
blauen vertauschen.
cUeisen nicht mehr über Frankreich zu laufen haben.
Thätigkeit.
lipp sollte eine mek gestiftet werden. Niederlande.
der Budgec-Geseße auch Beschwerde darüber geführt worden
ein: oder ausgehenden Waarcn einem festen Tmnsano
noch ]“th erlegen müßten. Die Section machte dies zum Gegen- stand eines besonderen Bedenkcns, welchen abzuhclscn icyn möchte.
Der Großfürst Thronfolger, von, Rußland wird gegen Ende dieses Monats in der hiesigen Resideiiz,ei'ivartet.
Belgien.
Brüssel, 5. Mai. Der ehemalig; Kriegs-Mimkier, Heir Willmar, hat seinen Plus in der Repräicntantchammcr unmit- telbar hinter der Bank sei" Minister eingenommen.-
Abermals hatsch in unseren Kohlcnniincii em Unglück cl“- ciqnet. I" dem Bcrgiverkc von Longtci-nczTrniw-rcs bci I)ions ini Hennegau wurden fünf Arbeiter durch eme Explosion gxtddtct.
Es findet sehr ein oder mehrere Male wöüiciitlici) _eine Zu- sammenkunft skate beiHerrn de „Thrux, ehemaligem I)iiiiistir-Pi'ä, fidenten, der ij an der Spcße dcr fathqluckyen Pariei steht, wobei sich viele eputirtc einfinden, und es ist daselbst em förm- iicher Sckilachtvlan gcgen das nene Ministerium verhandelt ivor-
' den; Überdies héißr es, die katholische Partei werde nächstens ein
neues Journal bégründch-.. wozu Herr de_Mero'de die Fonds herzuschicßcn fich*.erbo_tet„i ()Jben sol]. Ihrerieits iii aug) die im- nistericlic Partci'nicyt tiiükig und erst vor wxmgxn Tagen las man in der „Revue““1'iatio'nale“, einer NionatkjäU'lsk,“ wozu Heri“ Dcvaux die vorzüglichsren Beiträge liefert, einen, ieh)“ hcsltgcn Auffah gegen das abgetretene *))?iniftcrium, und eme Y_[i't Glatt- bcns-Bekcnnmiß des neuen, wc_lchcs, wie es darin heißt, eincn _qanz cntgcgcngeseßten Weg einsthlagen werde. , _
' In vergangener Woche hat Herr Lebeau die Besuche erwie-
hatten; er hatte eine besonders [an e Konferenz mit dem Nieder-
dagi'a leidet und das Zimmer hüten muß. . Fast alle noch hier befindlichen Gegenstände, iyelchc dem Prin- zen von Oranien angehörten und bisher sequestrire lagen, jollcii im Laufe dieser Woche nach dem Haag gebracht Werden , unter Anderem auch die Kutschen.
Dänemark.
Kopenhagen, 6. Pkai. (Ale. M.) ?im Montag ti'at der General-Major von Scholten seine Rückreiie nach'Wcftmdien an. Neben der Verpflichtung, von dorc_auiz gegen die Wxagens- sche Anklage eine vollständige Exceptional1christ_ anherq zu iendeii, nimmc der Gcncral-Gouverneur dic Erlauhniß nnt_, eine der bei- den zur Zeit in Westindien stationirten Briggs! daielbyr- zu behal- ten, um, wie „Dagen“ zu versteheii gicht, dem, bei deri [etzt Überall in Mittel: und Süd-Amerika herrichendcn Bürgerkriegen, höchst wahi'schcinlich zii befüi'cbtenden Kayci-Unwesen .und der daraus gar leicht entstehenden Seeräuberei in den dortigen Ge- wässern mit mehr Nachdruck entgegentreten zu können. . Nach mehrmaliger Aussetzung wird Heute „Abend in der Preßfrciheits-Geseüschaft der sogenannte PreßbefremngMVorsMag vorgenommen werden. Sein Zweck ist, wie ichon früher erwähnt, die Repräsentantschaft zu“ bewegen, daß [te im Namen der Gc- sellschaft, wozu fie sick) früher nicht verstehen wollte bei den Stäu- dcn darum ,petitionire, das die reyfrciheits-Éerordnunq iio_n 1799 zum allein tiltégcn *prqßFe ekz erklärtz „alle spätere VEM". gunqcn in dies-cr eziehungdq er„mit “(ineimger-Aus'nahnie de.i- inmitceist aufgehobenen“ lebcnsiangliében Censur fü,)“ ""Um vei- urtheilté Schrifcskellcr„wéederum aufgebobxn so_erden Bögen: d ß Für das hiesige “H f- und SMUYUCM _ist es eich. a wenigstens fünf seiner 937ixglieder zur celle MVZ; l))„ÜssesnbeMU es ein Erkenntniß abgeben will, und nach dem „ SUM ?? _kaUch werden diese fünf vom Präsidenten des Trivimais vßrkomnilin- denfalls bestimmt. Dcr.Maaisker Monrad- ds)" s,?) k? atWMH seiner „fliegenden politischen Pläne?“ wegen eine vw [“gctngFtZ k'ogen, so“ wie der Prokurator Christensev- ?M als_ viran woi- icher Redacceur dcs „Fddreland“ em gleiches L?“ getioffcn, ha- ben nun jeder für fiel) bei dem obaepachten Gericht daiauf “"I?“ Ereißen, daß entweder sämmtliche Diitglixder des Gerichts an der Jö ung der; ihnen bevorstehenden Urtheils Theil nehmen_mögcn, oder daß nicht der Präsident, sondern das Gericht 1elbst ihre Ul"- theiismänner bestimme.
Deutsche Bundesstaaten- München, 5, Mai. (A. Z.) Dear erzog von Leuchtem berg Zedenkc im Laufe des Septembers hier einzutrcffen uno län;
SU“? kit hier u verweilen. „ Hannovezr, 8, Mai. (Haun. I.) Allgemeine Stände-
Bersammlung. Zweieeszmer- Sihung vom 7.Mgi.
ti t.
Die Zufuhr von Englischcm ?Zeizen war gestern nur mäßig, obschon sie die von voriger Woche übern'af._ Der Hansel wurde mit “"Wer Lesbaftk keit eröffnet, und Partieeti aus xEssex Ware:] frühzeitig " ' Sb- öheren Preisen, als am vorigen Viqntag, aui- rcmdcr Weizen ging ungcfähi' zu den nämlichen Prei-
Alle leichten Dragoner-Regimentcr der Britischen Armee sollen, wie verlautet, binnen kurzem die rothe Uniform mir der
Die Regierung scheint jeizr ctitschjossen, BLM“ der Beförde- runq der Indischen Post eine direkte regelmamgc Verbindung Flvifcben England und Alexandrien einzurichten, so da[; dann die
AUS Jamaika smd Berichte bis zum "20 März eingegan- 9'"- Das dortige Versannnlungshaus hatte keine Sthiinqen am 17. März wieder begonnen, war aber nur schwach bejuckyi worx den, d. kein intereffancer Gcgcnßand zur Diskussion vorlag. Alles schien dort einen ruhigen und bcfricditcn Zustand anzudeuten. Anf einigen Inseln entwickelten die Ar eiter, wwohl ziim Byr- thcil ihrer Herren, als zu ihrem eigenen Besten, die größte
Nachrichten aus Sidney vom 10. Dezember zufolgq€ wm" daselbst eine neue Bank zur Bequemlichkeit dcr Hairdels-Hlasscii gestifm worden, um den'Monopolcn cntgegeri uarbcitcn, die "(L) in den bescehendeti'Banken geltend gemacht. uch zu Port Phi;
Aus dem ,a'ag 6. Pkai. Holländischeti Blättei'ii zufolge, ist in “'in Scition der zweiten Kammer bei Gelegenheit
daß bei dem Rhein-Handel ausschließlich die Städte Amsterdam, Rotterdam und Dordrecht zum Nachtheil anderer Niederländi- schen Pläße begünstigt seyen, indem den Schifffahrts-Verträgcn gemäß nur die auf der Waal oder dem Leck strom- odcr [leeiväicrts
un ci“- worfen wären, währ'cnd die auf der Ysel oder auf anderen Was.- serséraßen nach und von dem Rhein beförderten Güter einen viel höheren Zoll, und zwar nach dem Gesche vom 20.2019qu 15322,
dert, Welche die fremden Diplomaten früher bei ihm abgcsrattcc ,
ländischen Gesandten, “Baron Fal , weicher noch immer am Po- .
Beim Anfange der-Sihunq referirie der Herr General-Syndikus über einige eingegangene Rechts-VeWahrungm und Prot atio- nen, nämlich: [) Des Landes Ke dingen und-Namens d elben der Wahlmänner Schmoldt und hlers. In dieser Protestation wird auseinandergcseht, daß und weshalb die Wahlmänner des Landes Kehdingen zu der jehiqen Stände-Versammlung einm Deputirten zu senden Anstand genommen haben, und die Be- schlüsse der gegenwärtigen Stände-Vcrsammlung für ungültig er- achten müssen, gleichwohl mir dem Satze geschlossen, die Einsen- der „überlassen sich daneben der vertrauensvollen ?offnung, daß es der Weisheit diescr hochverehrlichcn Versamm ung eli en werde, die Mittel zu finden , wodurch zum Heüe des acer an- des die vom hohen Deutschen Bundesrage empfohlene, die Rechte der Krone und der Stände sichernde Vcryinbarung auf eine dauernde und aufrichtige iind formell gültige Weise erzielt werden könne!“ 2) Des Kirchspiels Ankum, Amts Bersenbrück. 3) Der Kirchipicle Berge, Bippen :c. Amts Füxftcnau. Während die Kchdingcr Protcstation durch ihren Schluß sich ausgezeichnet hatte, waren diese beiden Eingaben durch die darin vorkommende Anqriffc des neuen Vcrsaffuuas-Entwurfs berner-kenswerth, "vpn welchem z. B. in der ?snkumer Protesraeion „gesagt ist: „er enthalte zahlreich Besckiränkunqcn und Beeinträchti un- qcn dchechtc des“ Landes und der Unterchanen. Mein erw hne Hier nur der unverkennbaren Begünstigung und “Erweiterung der Befreiung ron allgemeinen Staats- und Gemeinde Masten, dxr Bcjcw'änkung der Reciitsgficgc diii'ci) Cnxziehung' det" WGUIMK über die Form der Verkündigung dei“ (Zeich mid deren Ülüg- keit u entscheiden , dcr Besäiränknng dci“ ikändi1chkk1„Nkchkk bei der Gesetzgebung, bei der Verwendung der Steyein u. s. w. In der Protestation der Kiri17spicie23ei'gk UW BPW?" smd ähn- lichc Acußcrungcn enthalten; cs, pollen'dqnack) dilsiii) din kasas“ sunq-x,E11r1v11i*f dic Stellckl'n'klln'l' wcrkjamen &mwwkun der Stände entzogen, die Bewilligung derselben _mehr dem amen und dem Scheine naiv, als n; der Wahrheit anfrccbt „erhaltxn seyn, u. derql. mehr. Die Vci'iammlung beichloß über diese Em- qadcn lediglich zur TazieSOrdmmg übexzuaehen, und wurde über den Anhalt haumsäckxlick) deshalb ausführlicher „vorgetragen, um, was *die Kchdingcr Eingabe-mibclangt, die Diskrepanz zwischeii dem Schluß? und den Motiven bcrygrzuhcben, „und, Was die beiden anderen Pi'otcyiqtionrn anbcri'int, um crichen zu lassen, ivelch'e Dinge zu untci'ichreibcn dei" Landmann vei'mocbt rverdcn ne! kd" Es" wurde sodann mit dem §. 5-3 in dcr Berathung der Vex- faffungs-Uiiitndc fortgcfahrcn. Dieser Paragraph, welcher die Griindsäye, nach denen die Verfaffung und Verwaltung dci? Städte gcordnct werden soll, enthält, gab zu einer bcina_he die ganze Sitzung ausfallenden Diskussion und zu einer großen Zahl von Vci'bcssei'ungs-Anrrägcn heute Anlaß, während er bei der ersten mit geringen, theilweise nur die Reduction angehenden, heute wicderholtcn Abändci'ungen anacnommen worden war. Unter Ucbcrgehung aller im Laufe der Debatte znrückgenommgner und sonsi iveggefallcner Verbesserungs-Amrägc wird im Wcjemlichen nur bemerkt, daß 1) ein Mitglied zur Postion 2 den Anm? machte, Behuss Beseitigung jedweder Besorgnik; _dcr Bürgersckza - ten darüber, als ob den Städten das Recht der [Crwählung ihre'r Magistrate :c. entzogen werden solle, nacb “.Naßgabe des §. 5-3 des vormaliaen Staats-Grundgcseßes zu sagen: „Die Städte haben das Recht, ihre Maqistrarc iind vrigen Gemeinde-Beam- ten selbst u wählen; an den Wahlen nehmen die BürgxrschaZin mit den ch)Fkagisti'atcn, ci'stci'c durch ihre Vertreter, _Tbeil. ie höhere Bestätigung ist UM“ bei den Wahlen der stimmfiihrenden Mitglieder des Magistrats und des Stadtgerickus, wie d'er Stade- Rcclmunqsführer (neuer Zusatz) erforderlich“; _2) daß ein an- deres P?itglicd die Theilnahmc dcr Bürgerichaftcn an den Wahlen der Magistrats-Pcrsonen fi'tr ein großes [libel hielt, den ganzen Paragraph als die Rcäite wcnkgsrcns einer ihm zicnau bekannten Corixorarion in vielfacher Hinsicht Wesentlich schmälcrnd bctrachicie und darauf anrt'ug, untcr] Streichung der Position 2 des Entwurfs zu setzen: „die sfäprischen * sagistrate ergänzen sick) jclbst.“ Li) Ein drittes *)]?itqlicd bckämpfie beide in ihren Tendenzen sic!) widcrfti'citcndc Anträge, vorzugsweise aber den lcizreren als durchaus den Verhältnissen und allgemeinen An- sichten, wie auch den in Viele!) Städten den Büi'gerschaftcn schon zustehenden Rcchccn nicbt entnireciwnd, schlug aber vor, zu der Position 2, möge nun der ci'sic Antrag angenommxn werden oder nicht, einen Zusaiz des Inhalts zu machen, da[; durch dieses Wahlrecht Bestimmungen über ein Aiifri'ickungs-Rechi bei den Stellen im Magistrate imd Stadtgeriäyte und über. eme Prä- scnraiion mehrerer Kandidaten zur Auswahl O_er Regierung nicht ausgeschloffen seyn sollten, indem ein xoicl)cs Aufi'ückungs-Recht zu mehrerer“ Unabhängigkeit der einmal im “))Tagistrate sehenden Personen von dei" Bürgerschaft dienen werd'e, die Präsentation abet“, namentlich zu den ersten Stellxn, in größerer) SUI???" schon ]th theilweise stattfinde. Von diesen haUpUäMlchsk?" n- träqen wurde bei der Abstimmuug der erste angenommen, womit der“ zweite von selbst wcgßel, und fand “"ck M' dritte die B““ ' . * '“ mmlunx. . _ Ugun'le-dßcelrdéneiUIvurde i;;ocl) beichiossen, in dei',dritteti Position das Wort „Gemeinewescn dci (*.-mdr“ als zu einer Einmischung der Bürgerschafcen in jede dicStadr angehende Sachc_ möZlichec Weise Anlaß gebend, zii streichen, und in der Position das Wort „gemeinschaftlichc“ in „übereinstimmende“ zu verändern, Mit von gciiicinschaftlicken Beschlüffen des Magistrats und der Bürgchorstchcreigentlich wohl nicht die Rede seyn könne. Die übrigen Anträge des 54-1. '.)- erwähneen Mitgliedes, den geäußer- ten allgemeinen Ansichten acmäß einc mehrere Einschränkung der
Theilnahme dcr Bürger-Vorsteher an dcn städtischen An,:legenr
heiten bezWeckend , resp. auch die Uiinöihigkeie imd Beben lichk_eie öffentlicher Bekanntmachung der städtischen Fmanz-Vcrhälrmffe vor Augen habciid, wurden abgelehnt, und der Paragraph am Ende mit den bcschloffcncn ?(bändcrungen angenommen.
Karlsruhe, 5. Mai. Die hiesige Zeitung enthält Nachstehendcs: „,Die „Leipziger Allgemein? IMMI“ vom 19- April d. I., Ni" 110, enthält in einem Kori'Espyndenz ; Artikel aus Karlsruhe vom 14. April d- Z- die Nachl'*chk/ daß “U? Gründung des daselbst erscl)einenden kqtholischen Kirchenblams eine halboffizieile“ sey. Dieser Nüchl'lcht muß als unbxgründet widersprochen werden; die gedachte, vom ._Kanzleirath Kmßlnger i'edigirte Zeitschrift ist lediglich cm der Regierung durchaus frem- des Privat-Untcrnehmen.
Wieöbaden, 2. Mai. (?(. _Z.) „Der Her 99 von Naäsau ii qesiern im erwünschten Wohlxcyn wieder da ier eingetro en. wischen dem Herzogl. Nassauiiciwn Staats-Mmisterium und dem interimiskischen Französlsckwn Geschäftsti'äger v. Coeborn ku Darmstadt smd Irrungen entstanden, in Folge demi der box hcriqe Gesckzäfrs-Verkle abgebrochen worden ist. „Die Veran- lassiinq dazu gab das eirathöprojekr eines Nassauischen Unter- thansß _ In Ems werden zur würdigen Aufnahme der Kai-
. serem
_ der Kir e zu ermuntern, auf daß sie fiir die in so
stein von Rußland roßartige Anstalten gemacht. Die verwitt- wete Herzogin von assau ist selbst dahin gereist, und hat die mi! wahrhaft „Königlicher Pracht eingerichteten Appartements, welche die Kaiserin bewohnen wird, in Au»;enschein genommen.
; Imi Cömpagnieen des dabieräJarnisonirenden-Re iments sind
Kur Ehrenwache der Kaiserin w rend ihres Aufent alt!; in Ems
esiimmt.
Eisenach, 6. Mai. Aus Ostheim Wird unter dem 5th d. M, geschrieben: „Der gestrige Tag war ein Schreckenstag für die Gemeine Sondheim vor der Rhön. In weniger als vier Stunden, von Morgens [0 bis Nachmittags 2 Uhr, ist das anz: schöne blühende Dorf sammt dem Fi'eihei'rl. v. Gebsattel- Zehen Schlosse und Oekonomiehofe abgebrannt. . Nur die Kirche, eine im Neubau begriffene Schule und die Pfarrwohnung und einige andere Gebäudetrümmer find gerettet. Hundert und funf ig Wohnhäuser, sammt allem Zubehör an Scheunen
.„und tallungen, liegen in Asche und mehr als 49" MUMM"
sind obdachlos geworden. „ I t a l i e n.
, el.“ n einem von der Ztaliänischen Gi'iinze da- tirtenNAiStipkel gi?“ die Allg. Zeitung fol enderi Berichkiwcr die Vorgänge in Neapel, bc_vor daselbsx die ernnctxlung Frank- reichs an enommen wurde: „Der König _1_var auf die VorfteUiin: gen “des esterreichischen und- des Sardemichen Gesandten bel'i'tts in sich gegangen, und obgleich e_r das Recht fili“ sict) zii haben glaubte, was auch wohl der Fail ist, hatxe er doch !e!_bst in einem am 12. April abgehaltenen großen Conseil, erkläri, da!; man nicht das Acußerske wagen dürfe, die Klugheit gebiete vielmehr die Ueberlegenheit des Gegners in Anichlag zu bringen _und nachzu- geben. Unter diesen Ansichten Zane sick) das Louieil getrennc; auch wurde Alles eingeleitet, um ags darauf den C'nqlimxn Gc- sandten zufriedenzustellcn, als pldßlxcv „in der Nacht vom !2tcn auf den“ löten der König, man Weiß nicht recht aus Welche Bcr- anlassun , anderen Sinnes wach und seinen Rärhcn einschärftc, keinen inger breit zu wenden, den Red_räientamen der be- freundeten Höfe hingegen zu erklären, da[; der Kontrakt mit der Schwefei-Compagnie zwai" aufqeholxen werden solle, daß aber von einer Schadloshqltung, welche England qnspreche, keine Rede seyn könne. Dieke Erklärung jelzte Alles wieder in Frage. Herr Temple wollte den Eindruck abwarten, Welchen das Erscheinen der Engliscl)cn_Krixgsfiaqge voi" Neapel machen werde. Am löten war ein großes Kricgssahrzeug und ein Kriegs- Dampsschiff, von ONalta kommend, zur Verfügung Temple's gc- seht, und ]eßc versuchte er gbermals, dic Neapolitanische Regie- rung zur Annahme der friiher gemachten Bedingungen zu ver- mögen. Er hatte dazu fask UUUUkU'bl'ocl)en den qanzchag vom 17cm benutze und ward, wie versichert wird, dabei von vielen Seiten von den höchsten dem König am nächsten stehenden Per- sonen des Laydeö unterstützt; allein vergebens. Er mußte ein- sehen, daß alle Mühe nichts ni'iize, und daß die Ereignisse zu entscheiden haben. Deshalb traf er in seinem Haushalt die nö: chigen Anstalten, um Neapel ]cdcn Augenblick verlassen zu kön- nen. Am kisten verbreitete sich allgemein das Gerücht, daß meh- rere Neapolitanische Schiffe auf der Fahrt von Malta nach Sicilien durch die Engländer aufgebracht ivordcn seoen. Eine ameliche Anzeige Kirn darüber zu fehlen. Dock) Ward auf jene Gerüchte bin dci"
ese?! erlassen, über alle Britischen Schiffe, wo sie den Neapo-
- litani chen Behörden zugänglich seyen, das Embargo zu verhängen.“
Neapel, 29. April, Die hiesige Zeitung bringt folgen-
“den offiziellen Artikel: „Neapel. 28. April. Allgemein bekannt - "UD dk? Streitigkeiten, welche zwiwden unserm Königl. Hose und
dem Ihrer Briischen Majestät fich entsvoimen haben. Eben so bekannt ist, daß eine thätige und energischeKorrespondenz mir dem Englischen Kabinet und dem C'ngliicven Gesandten an um Hofe gépfiogen wvrden isi, um die Rechte des Königs, unseres erhabenen Herrn, in der Sanction des Kontraktes mit
. der Gestusäwfk TAU", den Verkauf des Sicilianischen Schweicls
betreffend, ins Licht zu seßen. Die erleuchtete und würdige Hal- tung des Gouvernements des KönMS, unterstützt Von der thüri- SM MUWÜ'kung der Königl. diplsmatisciwn Agenten im Aus- lande, gaben uns Wem die Bürgschaft, die giit begonne- nen Unterhandlungen sehr bald zu einem befriedigenden Endc geführt 3" sehen. Inzw'ksä)?" ist jedoci) dem König, unserm Herrn, von dem Könige der Franzosen, reinem erhabenen Oheim, das freiwillige und freimdlichc Ancrbieten einer einfachen Vermit- telung bei der Großbritaniiciwn Regierung gemacht Worden, und war nur, um die definitive Beilegung der in Rede stehenden ra,e zu beschleunigen. Da von dem Kabinet zu St. James die Vermittetunq Frankreichs angenommen worden isi, so hat Se, Majestät der König, stets voti_]enen Gefühlen der Versdhnlichkeit beseelt, welche sich mir Si". Königl. Ehre und mit dem Wohl Sr. geliebten Unterthanen vertragen, keinen Augenblick qezögcrt, die zuvorkonimendc und freundliche Vermitteluriq Sr. Makefiät des Königs der Franßose-n anzunehmen, unter anöeren Bedingun- gen aucha§ugebend, dg die Unterhandlungen in Paris aepfioqcn wer- den. Na (Jem am 20stcn d. M. die daraufBezug habeiiden Mitthei- lungen zwiichet1 dcm Neapolitaniicben Gouvernement und dem Herrn Temple , Gesandte11_Ihrer Britischen Majestät, durch Vermitte- lung des Herrn Vicomte dHaussonville, Bevollmächtigten Sr. Majestät des Königs der Franzosen, ausgetauscht Woröcn sind haben wir nun das Vergn gen, mittheilen zu können, daß Dank einer vorläufigen Uebereinxunfr, alle jene außerordenilichen Repressalien, welche seii dem 26. April sattgefunden soWohl von Seiten unserer Königlichen Regierung, als von Seiten des
, Englischen Gouvernements, gänzlich aufgehört haben, die
Neapolitanischen Schiffe, welche am genannten (: ' nach Malta gebracht worden waren, zurückgegebetciT Zxrxe2ck)sotklt§)1t und überdies versprochen worden is?, die anderen Schiffe der Kö: nifglichen Flagge, welche vor der genannten Epoche von den Ena- “ß"]? Lxeuzei'n dorthin gebracht worden Waren, wieder zurück- zu e en. -
Rom, 28. April. Die gestern erwähnte ä “ tion vom 28.2(pril lautet, nach einer (von derYlFFtYeeiTtlililkiY IiieeSF-ertilem wortgetreuen Uebersesung des Lateinischen Originals, „D*te'betrübte Lage der Christen in Tonk' Ge enden imd die vielfachen, schtveren Prüsmlxlxzexxnxhrdceszl(ZFFFKZYFF seu zen Wir schonklange, ww Ihr wohl wifset, ehrwürdige Brüder; und Wir haben nicht unterlassen, Unser Herz vor Gott zu demütbiacti und an durch die erschlossenen Schäiz'e der Indulßenzen die Söhne , - , “denvolle Trübsal verse ten Brüder dem Herrn der Gaiden t “ “ Wer e der Frömmigkeit darbringen mßchten.äg§:yifeffétxbötxx "3T WTF kung Unseres Schmerzes „darüber nicht ein Grund des Tro es efeblt- nämlich der unübcrmmdluhe Muth der Viclen, die keine Furßht Océ
Gefahr, weder Fesseln noch Ruthenßreiche, noch andere langwierige
Leiden, noch endlich sogar der Anblick des bevo Bekenntnis; des katholischen Glaubens abzubringerijiteLWeoYZT“ ZF:
* den
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aber, nachdem über die wichtigen Bergin e der leßien Jahre in jenen Weltgegtndm ureichend tüchti : Zeugni e allmälig an diesen heiligen Stuhlgelang! nd, haben wireif kunsexePfiichtcrachiet, in Eurer hocban: sebnlichen Versammlung dieTugend derjenigen iu verfündigen, diefür den Glauben Christi ixren Leib hinßkgkbM-Und- ""' EW ;nsgmmen Chrisium selbst zu lobpreien, der_ in einen Streiter" trmmphxrt. » Um mit dem Jahre 1835 zu begmnxti, so tkvthte xaniais fich m C0chi11chilm als tapferer Kämpfer Christi der menalk Marciigiid, wcläier dci dcr Erstürmung eines fes?" Maßes, wo “. W" A**'.k.9b"k'* ;urückgo balken wurdc, durch Königl. Truppen_von dicken ergrmen, wie ein wil- dcs Thier in einen eisernen Käßa akwkkkk„ U"? sk nach der Hnnptstakl geführt wurde. Nachdem cr daselbst nut vielen Mattern vergebens um Abfalle von Chriio versucht worden, ward cr zuleizi gegen Ends:
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gemein bedauern. war, wie es scheint, von der Munizipal-Kammer und „dem Ober- sten Mal eiros angezettelt wvrden, welcher Leßtere seine Entfer- nung in „ nen versiegelten Depesche beschleunigte, die nur, im Fall der dmiral mic Tode abginge, eröffnet werden sollte. „ der der Munizipalitär ößncten die Depesche aber aus Neugier und faiiden, daß in dem voi'bedachien rairei' Gouverneur werden sollte. Die dies-gefiel, Wandten alle mögliche Chikane gegen daß dieser endlich resignirte und nach Europa abging. Der Oberst Malheiros hatte aber kaum die Zügel der Verwaltung er raffen,
kovembers desselben ahrcs auf Bestbl des ,Komgs ans Has: gcgen den Glauben getödtet. Ebendaselvsiieqckiteign ]enen Tagen cniSm_: iucfisckier “Jüngling, ciner Wittwe eiiiikgkk_T-Ob"- dU“- nackikcm er die Leiden rincs barten Gefängniises fait mei Jahxch lang mining ertra- acn, freudig *für Chrisium seinen Nacken Yun Ickiwcrie des „“Um-:; darsirccftc; sein abgeschlagenes Haupt empnna scmc bgkenYMartvr: tod ihres" Sohnes gkgcnwärtige fromme Mmtcr. „Hieran! !" dcm Jabre 1837 wurden in drm Reichs Tonkin V,?,kaikUWl, die Nach des Priesters JohannesKarl Cornay nnd drétreuglaubiaen Eingeborncn WU" Xaver Kan. Der Ersterevov diesen ward, als er daselbii dis Amlknö-i'lnks Misfionairs waltetc, von den Ungläubigen gcfangcn und in einen „Rang ac; sperrt. Da er durch die grausamen Pcitschungeu, mit denen cr drei Monate lang niißvaudelt wurde, im Glauben an Christiiin nicbt waniend e; macm werden konnte, starb er zuleyr fiir diesen im September rc cl: bc" Jahres, indem man ihm das Haupt absiiilng und, eiilcr Wcisc, seine (“Flieder zersiiicftc und zur Sämiaci) an versiiiiedcne Tric [Unwet- fcn licß. Der andérc, der in derselben Gegend Das Amt sims Katr- ciietcu vcrsab, wurde für Christuni gci'cdtct im Monat Nc»veu1bcr,nach: dem er, zwanzig Monate zuvor in den Korfi'r geworfen, und dicse ganze Zeit über viclfacii gcpcinigt, duch feine unbesxcgbarc Beständig: keit im Glauben gleiciicrwsisc die Bcwimkcruna der Gläubigen nnd der Ungläubigen erregt Mitte. Mit StiUiiiitrriqcn miissrn wir sofort andere schr vie'e übergeben, von denen wir fast nichts wissen, als daß in dcr gedachten Zcit oder in den näcbstfolgcndcn Jahren viele von ibncn ihre Stolen glcjcl)rrweisc im Mme" dcs Lammes gewaschen, die iibrigen abcr, obgleich fir noc!) niciit fiir Christus hingcnicrdet wor; dm, docs) unlcr allen Prüfungen sciiwcrkr Miivsalc uud Qualm im Bekenntnisse des Evanaeiiiims fest brtmrrt haben. Auf solche Weise vcr- berrlicvt wurdc namentliä» der Mutli vieler Sianiciisciien Frauen, bci de: nen hie Schwäche des Gesciileciits dcr Gmubcnseifer überwand. Ueber- dies &edoch baben in eben diesen leiztenJahrcn noch viele für Christian ' od erlitten, von deren Triumph hierher überbrachte genaue Bc: kichke melken. Unter ihnen wird gcnannt dcr Priester Fran; Jaccard, Misfionair im Königreicvi' C0chik1chiila, wclckier, nachdem er lange in Fesseln von Ort zu Ort gesiblcppt wcrden, nacb iiberall abgelegten wic; dcrbolten Probcn seiner nniiberwindliiiicn Glaubxusstéirk: endlich aus Has: gegen den Glauben im Scptcmbcr 13238 erdrosselt wurde. Den gleicbchod erlitt mit itim cin gläubiger junger Eingcborencr, Tvomas Thien. 05a"; besonders [)eri'lici) wird »Wer 9ka dieses Jahr leuchten in der Geschichte der Tonkancfisciicn Kirciien, in welchen im Verlaufe desselbrn sowohl giaubeiisfromme Lair", als auch mehrere Prixster und briiigc .“Kirclyeii-Obern (mn-ri m.tixt-a-m) Dic unverwelflicix Krone des Martvrtbums crrungcn liaben. ch'cst ist dick in nennen der ehrwür- dige Brudc'r Ignatius Delgado vom Priidikatiten:Oi-den, Bisciiof am Mcujpctamus (Ui-"ilicjkn!110115i3) und im östliMn Theile des Kö- nigreichs aposolisciier Vikar, iveliiier, nachdem er vierzig Jahre lang die ihm anvertrante Provinz überwacht, endlich im (“reifen: aiter in die Hände der Ungläubigen fiel. Von diesen in einen bolzernen Käfig gesteckt, ertrag er die iibcr ibn verhängten Folterqnalen auf das siandbastcsic, durch sie aber nnd cine hinzngctretcne Krankheit allnxiilicb aufgerieben, entschlicf er im Mena! Kuli des besagten Fav: rcs im Herrn, ebe [W(s) das von der Obrigkeit iiber ihn gefällte Urihcil mit dcr Königlichen Bcstätigung zuriickgckcmmrn war. Dennoch ent: hielten sich die Ungläubigen nicht, dim Verstorbenen das Haupt abzu- schlagen, welches fie drei Tage lang öffentlich ausbingcn und dann mit einem Steingewicht in einen Korb eiiiaesciylosscn in die Tiefe des Fins- [kö versenkten; allein durch Goricßivinideximrc Yigung geschah cs, das; dieses heilige Haupt (wic dec hierher gelangte “ cricbt erzäbit) bci- nabc Vier Monate nach dem Tod: des., Bisctyxfs an allen seinen Thri- lcn unversehrt imd unvcriest dasrlbst gcfnndcn wurdc. Deni kosibarcn Todo des vor dem Herrn gelobtcu oveswlisciicxi Vikars war im Monat Juni das Martvrthum seines Gchülsen, des chrwürdigrn Bruders To- miuikus Henares, ebenfaUs vom Prädjmmanrden nnd Fefsejtxnfi: ß,“! Bischofs, voraZngegangen. Ami) rk war in der dortigen Seel: orgc ergraut, ward endlich zugleich mit dem erwiihnkc'nKirciwn-Tbrrn von Soldaten aufgesucht, in eincm Käfig gcspcrrt, grausam gequält mid “KMW gls Biutzeugc des Glaubens" enthauptet. Tm qlciclicn Tod mit iiiu erlitt der irommc Eingrborcne Franz Clii-Uu, dcr alidort das Ami eines“ KatechYen bekleidete, und den Chrisinsglaubcn, kiffen Fort: siiiritte cr hatte fordern helfen, standhaft bis zur Vergicsinng seines Bintcs bekam)! _hat. Mit ähnlicvcm Todes:11kibeil wurdc wenige TÜÜE spater der glctchsgllö cingeborcnc Priester Vincentiiis Yen vom Prädi- kantcyDrden hxgngesucht, der faxen vicrzig Jahre im “Amt eines Mis: fionairs trcufieißig gea_rbcitet hatte. Unter der Priifung iiiaiiciierlci Plugin beharrte er am das standbaftesic beim Brkcnntniß dcs wav: rxnßlaubenß, und nlelte ficli nicbt cinmai dsr Täuscming bedienen, die [bin von einer MagmraW-Prrson zur Vermeidung des Todcs:11rtbriis vorqcicblagxii Horden war, nämiicl» mi! Vcrlichlung seiner privstxriicvcn Wärdefich süremen Arzt aiiszugcben.Nach diesen erlangten im Monat Juli d_cn Palmcnkrauz- der Misfionair Josip!) Fernandez vom Prädikanten: :.rdei: nnd der'emgeboxne Priester Pcter Tmin, welche bcikr dreißig thre und darüber in ]euem Theile dcs Weinbergs des Ölkkn qear: beitxt hgttcn. „Dem 'Ioseph wurde das Haupt abgeschlagen, nacichm er. in emen Käfig ge perrt und vor verschiedenem Richtcrn akfoltert, allenthalben lcuchte|ide Zeugnisse seines" chrisilichen Mathes abgelegt batte. ., Peier, zu aleickxem Loose vcrurtheilt, starb noch vor dcr Ankunft der Kontglixbcn Bestatigung seines Urthrils, in “olge der Leiden und Trübsale, die ex um des Bekenntnisses Chrisi WiF?" im Kerker erdul- dct Das nämliche Schicksal hatte wenige Tage zuvor den eingebornen Kateeiieten Joseph Uyen vom Orden des bei!. Dominikus getroffen, welcher nach vielen ob seiner Standhaftigkeit im Glauben erlittenen Trangsalcn endlich mit einem hölzernen Folter-Werkzeug, das man ihm um denÉals legte, lange gequält ward und an der ihm damit zuge- fügten unde nach einigen Stunden erlag. (Schluß folgt.)
Spanien.
Madrid, 28. April. Der neue Kriegs-Minifter, General Cleonard, ist plötzlich erkrankt und daher derBrigadier Norzaga- ray incerimiskisch mit der Leitung der Geschäfte dieses Departe- ments beauftragt worden.
Es geht hier das Gerücht, daß Morena bereits kapitulirt habe.
Portugal.
Lissabon, 27. April. Die neuen Cortes sollen sich am 25sten nächsten ONonats versammeln. Einstweilen ist Alles ruhia; nur in Porto haben bei den Wahlen einige Tumulte stattgefuii- den, sind aber ohne Blutvergießen unterdrückt worden.
Lord Howard de Walder) hat kür lich der Poriugiesischen RegierunÉ wieder sehr energiicbc Borste ungen zu Gunsten ihrer fremden läubiger gemacht; manglaubt aber nicht, daß ohne ernstliche Drohungen etwas auszurichten se n wird.
Die Auözeichnung, mit welcher der ranzösische Gesandte, Herr von Varennes, dem Ex-Premjer-Minister Baron Sabrosa begegnet, der gegen England 10 ent_schieden feindselig gesinnt war, hat zu allerlei Bemerkungen Anlaß gegeben.
Aus Angola wird berichtet, daß die Kaufleute, die* am fangs so froh waren, den Gouverneur , Admiral Noronha, los zu werden, der von den Sklavenßändleru durch Lissa- boner-Blätter verleugnet worden, seht eine Entfernung aa-
etwa 30 Jpsarioten und einigen anderen InielsBewo
Lande als zu Zßuppen zu beschleunigen oder ihnen neue Jnstrucrionen zuzu- [ ren. einem schl" festen Platze machen zu wollen; qndere Küstenpun Syriens sollen zwar auch befestigt werdeii, jedoch nicht in dem Maße, Weil, wie man sagt, es an Material dazu fehlt.
Pest greift immer mehr um sich und die Z beträgt im Durchschnitt funfzehn täglich.
Das Komplott, dcn Admiral zu entfernen,
olge einer von der Portugiesischen„_Regieryng empfan- Die Mitglie-
alle Malheiros tempo- klavenhändler, welchen Noronha an, so
als fein Betragen sich selbst gegen seine früheren Verb ndecen ändertcx die nun, wie es scheint, über seinen Despotismus kla- M"; Er hatte kürzlich eine Anzahl Sklaven auf einem der Land- bauier wxggenommen, weil er befürciicetc, daß man sie ausszüb“ ren beabsichtigte, obschon die Eigenthi'inier erklärten, daß slk um Landbau betiulzr werden sollten. Die Farbigcn machen kein I.;
daixaus, daß sie die Absicht haben, bei der ersien besten vortheib haiten Gelegeiiheit sic!) unabhängig zu erklären und sich von PN" cugal loözureitzen. “ Sklavenhändlcrn angetrieben, die aile Europäer und weißen Ein- geborenen von der MunizipalaKammcr und von allen gerichtlichen ?iemtern auszuschließen wünscizen, um so mehr, da die diesjähri- gen Wahien nicht nach ihrem Wunsche ausgefallen sind. Zu an, deren Triibsalct1_, von denen die „Kolonie hcimaeiuchc war, kam noch hinzu, daß viele der weißen Soldaten déscrrirr waren und umhci'srrxifend nei) allerhand Ausschweifungen zu Schulden kom- men ließen. Britischen Kreuzer Überall auf und durchsuchten alle Portugie-
ehl
Sie werden, wie man iagt, dazu von den
Außer zwci Portugiefiscßen Korvetten paßten die
sische Schiffe.
Wegen gbermaliger Schwangerschaft der KöniginZFfind Ges bete in den .Kircden angeordnet.
Der bekannte Spanische GcneralCoi'dova, der fiel) seit seiner Flucht aui; Spanier) in Lissabon aufgehalten hat, ist kurz vor der von ihm beabsichtigten Reise nach England lebensgefährlich
erkrankt.
Griechenland. Athen, 9-April. (Journ. de Sm.) Der positiche Zustand
des Landes ist noch immer derselbe. Der Intendant der Finanzen-
Yerr Regny, hat seine Entlassung eingereickit. Es scheint einiges
eld im Schaiz gewesen zu seyn, da eine Summe von 465,000
Drachmen, nämlich 279,000 Drachmen vom Kapital und [86,000 Drachmen für Zinsen an Bayern zurückchahlt worden find.
Man beschäftigt sick) in diesem Augen lick mir der Wahl der Nomarchcn und nennt als Kandidaten für dieselbe die Herren
Mangkxina, P. Suizos, G. Kalliskratis, Weil, Black, Rocq und Ambronadi.
Auf Syra ist es in der Kirche des heiligen Geor zwisehen
Fnern zum Kampfe gekoinmen, de': indes; durch die herbeigeeilte Nationab Garde beigelegt wurde; einige der Schuldigen find verhaftet worden.
n dem Kloster Skripo in der Gemeinde Orebomcnos lebt ein iönci), Namens Jeremias, der bereits 127 Jahre alt ist. Er war viermal vcrheirathet. Al1e seine;- Söhnc sind todt und nur einige Enkel leben noch. Er ist noch sehr ri'isiig. Im Jahre 1838 begab ck sich nach Rahova, acht Stunden von seinem Kloster und kehrte zu Fuße zurück. Er schreibt_ und liest noch ohne Brille. .
Türkei.
Konstantinopel, 15. Apxil. (Journ. de Smyrne.) Seit einigen Tagen herrscht bei der Pforte und den vornehmsten Gesandtschaften cine große Thätigkeit, die man den neuesten hier
eingegangenen Nachrichten über den Stand der in London ange- knüpften Untcrhandlungcn in Bezug auf die Orientalische Frage zuschreibt. nur so viel weiß man, daß die Unterhandlungen einc günstiqe Wc_ndung nehmen und eine schnelle Lösung zu hoffen ist. Es heißt, die Pforte habe von den fremden Diplomaten eine Erklä- rung verlangt über ein in Deutschen Zeitungen enthaltenes Ge; rächt, wonacl) sick) in Tepliß ein neuer Kongreß versammeln solle, um die Orientalischen Angelegenheiten zu schlichten; die Antwort kennt man nicht.
Es verlauret indeß nichts Bestimmces darüber, und
Smyrna, 19. April. Die Englischen Linienschiffe „Asia“ and „Hastings“, die Oesterreichische Fregacie „Medea“ mit der “lagge des Contre-Admirals Barons von Bandiera, wie die . riegsbrigq „Vcneto“ und die Goelette „?lrethusa“ derselben Nation sind auf hiesiger Rhede vor Anker gegangen.
Ein Jude und ein Grieche smd auf dem We_ e von dem Dorfe Nimphio nach Smyrna ermordet wvrden. er Erstere batte I bis 4000 Piafter bei sich und war vöUig ausgeplündert. Dic Thätcr sind noch nicht ermittelt, indeß vermuthet man, daß sie sich unter den Einwohnern jenes Doxfes' selbst befinden da es denselben bekannt war, welche Summe der unglückliche ude bei sich führte.
)! e 9 y p t e n. Alexandrien, 10. April. (Journ. dc Smyrne.) Seit
der Abfahrt des leYen Französischen Dampfboot“ am 73. April ist hier nichts von
ten aus Europa fehlt, so weiß man natürlich auch nicht, ob die Unterhaydlungen in London zu einem Resultate gefÜhrt haben. Unterdeß setzt Mehmed Ali keine Rüstungen mit der größten
edeutung vorgefallen. Da es an Nachrich-
Bcbgrxlichkeit fort. Wenn man die hier, herrschende Thätigkeit sieht, io sollte man meinen, Aegypten sey gleichzeitig von mehre-
ren Armeen bedroht. Einige Konsuln haben Au,?schlüsse über den
Zweck dieser Vorbereitun en verlangt, allcin der Vice-König be- obachtet ein tiefes Still ckWeigen darüber. Nach Syrien sind neue VerstärkuxZen gesandt worden und täglich gehen sowohl zu
asser Couriere ab, um theils den Marsch der
Mehmed Ali scheint namentlich St. Jean d'Acre Fu ce
Briefe aus Beirut entwerfen ein trauriges Gemälde von
dem Zustande einiger Theile der Pryvinz, wo die Regierung nur mit der größten Anstren ung die Einwohner, deren Erbicterung bei dem geringsten Anka e auszubrechen droht, nur mit der größ- ten Anstrengun haßt find die
zufällig von. seinem Corps entfernt, so kann man rechnen, daß er in einem Hinterhalte getödtet wird.
im Zaume zu halte)! vermag. Besonders ver- oldaten, und wenn sich Einer dieser Unglücklichen Neher darauf
Die Unzufriedenheit der Flotte nimmt täglich zu. Auch die ahl der Erkrankungen