1840 / 140 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

hen und die Communication sS-ierig machen, sind die “Wo

; der B mm welcbe in demCi-m'tsfen mDepestbm .' :ja:-YYY rsgvers ,t"! jedoch, das ale bis jeu erhaltenen

Demi! volkommen beruhigend sind quo das Alles einm glän- zeaden uno glücklichen Feldzug ankündtgc“

Großbritanien und Ikljnd-x .

London, 13. Mai. DieMi-mkcr .anmLZesd-m kn Oker- hau'se die Genugthuuyg, daß der Herzog von eüington, wenn er ,ich auch nicht positiv bilkigend über ihre gegen ina befolgt: Polin“! aussprechen wollte, doch negativ, durch die ämvfung m Smahopescbcn Antrages durch die glänzende Rechtfertigung des Capitam Elliot, durch die Vertheidjgung dcs Opiumhandels und durch die mm) kungivollen Ae * eu über des Verf-

des Chinesischen , den von der egéeruug egen ina ergriffenen Maßrcch gewissermaßen die Sanction einer hohen mineairiscben und ftaaesmännischen Autorität ertbeilte. Wenn nun auch die chrenhafte Redlichkeit, welche der Herzo in diesem wichtigen Falle wiederum zeigte, der konservativen Bark“ fast noch mehr nähen muß, als den Miniskern, da jene Rede gewiß im Lande einen bedeutendenEindruck machcn und denhocher i en Führerstan- Partei im Oberhause, mit ihm also auch seine nhänger in der öffentlichen Meinung sehr heben wird, so ift doch für den Augen- blick dem Kabine: damit ebenfalls nicht wenig gedient, denn der Schild, den der Herzog schüßend über dasselbe gehalten- sichert es wohl fürs erst vor weiteren Angriffen in Bezug auf, die ge- en China besch1ossene Expedition. Schwerste!) wird nach dem

*chicksal, wel en die Motion des Grafen Stanhope im Ober- haus: gehabt, err Palmer nun im Unterhause die seinige noc!) vorbringen, und der Aufschub derselben dürfte als ein Vor- läufer 4517 gän licher Verzichtlcistung darauf zu betrachten sonn. ' icht Ido erfreulich waren“ die beiden lehren Unter- haus-Sißungm für das Ministerium. Nur durch ein Ver-

nämlich durch fortwährend wieder?!“ Anträge an Verta- gung des Hauses; waren hier die nhänger des Kabinets im Stande, die Erlassung eines neuen Wahl-Ausschreibens für Lud: low nach hinzuhalten um dem ministerieUen Führer des Unter; hauses, Lord John Russell, der in den lehren Taqcn wegen des - : Unglücksfall! inxseiner Familie den legislativen Verhandlungen „€ nicht becwohnen konnte, Gelegenheit ur Theilnabme an de_r Dis- Z ' kusfion über die Genehmigung jenes abl-Aysschreibens zu geben. Es wurde schon erwähnt, daß diese Sache zu einer wichtigen Par- "! teifraq=' geworden ist, weil es ßch einerseits dabei um den Gewum oder Verlust weier Dämmen handelt, die bei_ dxm jeßigen balan- cirenden Verl,)almtß der Parteien nicht gleichgültig seyn können, an dc rerseits um die Un eskraftheit oder Zückm ung argerBeßechMgen ber“ den Parlaments; adieu.“ Die Wahlers aft der Stadt Lüdlow, we1che zwei Repräsentanten WParsament endet, 1ftnäm11chdurch 4 einen Ausschuß des Unurhauses solcher Corruption im höchsten Grade überwtesm und ihre Wahl deshatb für un ultig „ekklärt worden. Die ltberale Partei wiü daher, daß das adlrecht die- ses“ Okkö wenigßens xine Zeit amg suspendirt “Werden" soll, bi von einer besonderen «Kommisson die ganze Sache noch einm qenau untersucht wäre; aber bei allen ihren hierauf erich! Anträqen, “a jelbfk bei denen, die nur eine einsiiveiüge ertägun des Wahl- usscbreibms bezwecken, bis Lord J. Russel!" wieder im Unterhause erschienen wäre, blieben die Liberalen in der Minori- tät, Und nur durch beständige Erneuerung ihrer Verta- gungs - Motionen elang _“ ihnen an beiden _ Abenden die Debatten fo ?ehr in die Länge zu ziehen, da das Haus am E;:de ermüdet wurde und in die einfache Yerkagung willigte. eme wird indeß der Antra auf rlafsgng des Wathu ehretbens vermuthlich gkeich bei eginn der _Scßung von neuem' eskelle werden. Besonders empfindlich tüuß es für die Minißer emx, daß sogar die von dem Schahamts- Secretair, Herrn E. Stanley, an beiden Abenden den'!“ Antrage Lxrd Darlington's aus Erlassung des Wahl-Aussthreibens entge- gengescßcen Amendemencs, die bloß auf dreitägigen Aufschuh HY; richtet waren, mit respektive 226 gegen 215 und 216 gegen [ , aus mit Majoritätm von 11 und 36 Stimmen verworfen wur» den. Durch diese günstiae Stimmung des Hauses für den der, Bestechlichkeit überführtenWahwre Ludlow die sch noch entschie- denerzeégte, als Herr HorSman die AuÉßung des Wahl-Aus- schreibcns 615“ zu nochmaliger UncersUchunZder kehren Wahl-Um- triebe u Ludlow beantragte, und dieses mendemmt ogar mit einer ajorität' von 57, nämlich von 148“ gegen!" 'rimmm verworfen wurde ließ Yen Charles BullerZ'tch zu so1cher Er- bitterung fortret en da er den böhnisckze'n ntrag stellte, der Sprecher, solle dur ,die Zeitungen bekannt machen, daß' der er- ledigte Parmmemsfih für Ludlow zu verkaufen sey, und daß alle Personen, die darauf bieten wollten , _ ihre Gebote" bis xum naa)- ,sten Montag einreichen möchten , daß aberdte Zahwng in Geko oder Staats-Papieren,'nicht in Bier odcr Spirituoken,“ gescheßen“ müsse, damit die Wähler doch wenigstens wie Menschen und nicht . wie Vieh behandelt und, wenn auch bestocheu, doch nicht betrun- ken gemacht würden. Der Sprecher gab énde dem Antrag- steller zu bedenken, welchen Eindruck eine“ solche tion hervor- bringen müßte,“ wenn fie in die Protokolle des Hauses“ eingetra- en würde, und Hex? Buller nahm darauf sein Amendement ohne Weiteres zurück,. Fürst Alexander Lieven, der bei einem Stu vom Pferde eine fiarke Gehßrn-ErWüttex-ung erlitt'en hatte, be nder slch jetzt außer Gefabx'. _

.Die Morning Chronicle will die bestimmte Nachricht haben, daß city reiches Londoner Banquier aus*, mit Genehmj-

* gung“ des vvn'dcn Inlyabern Spanischer taatspapiere nieder- qcßhten Ausschusses, dcr Spanischen Regierung die nöt igen Mittel zur Beendigung des Bürgerkrieges unter sehr gün igen Bedingun en angeboten habe. .

Kn Irland haben nun auch Versammlungen zu Gunsten von ord Stanley? Bill stattgefunden, doch find natürlich, da die Tories :“n jenem Lande an Zahl “gegen die Whigs und Radikalen oder Repealcn sehr zurückftehen, die desfallstgen Birt- scvriften bei weitem nicht so zahlreéeh untexscvriebxn, als die, wexche "gegen diese Maßregel veranstaltet worden. Von den Jr- 1ändéschm Unterhaus-Mieglitdern, wesche man zu O'Connell's Anhang rechnet, wei ert fich nur ein einziges, Sir John Bourke, der Maßregel Lord tanlev's' entgegenzuarbeitcn.

Was den Bediencen des ermordeten Lord W. Russell ganz besonders verdächtigt, ist der Umstand, daß die Poli ei in seinem

» Koffer einen Hammer, auf einer Bank in seiner peisekammer em Brechéi';"en und einen Schraubenzieher gefunden hat, und ; daß das Brecheisen und der Schraubenzieher genau"én die Ein- . . F ' drücke paßte, we1che' an einem bei dem Raubmorde erbrochencn 1

Schrank zurückgeblieben waren; ferner die Entdeckung eines gol- denen S*chlößchen, w'eiches Lord W. Rust! 11171 | vermißt hatte und das er in einem Gaßhofe zu Brinhon zu ckgelassm zu ha- ben giaubte, weshalb er auch dorthin chrieb, aber zur Antivore

fahren, welches Sir R. Peel als höchst unwürdég be eichnere,»

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schon ein lecken auf das frühere Leben Cqurvoister's, der seine bisherige ; nbcßboßenheje nicht wenig zu seinen Gunften geltend macht dir.. u erwjhmn || anch noch, daß ein ehemali er dienter des Ermordeten, Namens Ißhn Ellis, der jetzt ei Lord Mansfield in Diensten steht, groß; Eifersucht bei Cour- volker m'kge pt, haben scheint, weil sem Herr jenen ößer zu Jeb kommen keß,„ oa Ellis eine „alte _Unhänglizhkeet an ord W. Nusse! bewährt hatte, weshalb dicker thm kehr zuge- khan war und ihm manchmal ein kleines Ecscbenk MM)"; noch vor er Zeit hatte der Lord seinen ehemaligen Daene: durch Courvoi er zu fich bescheiden lassen, die chkcjlung war aher von diesem nicht ékkgeréchter worden. Jener Ellis nun hat 1th ei- nen Brief an einem mit ihm bekannten Kellermeister des der 9 Lord W. RusseU's gegenüberliegenden Hauses geschrie-

ben, worin er seine. Freude Darüber ausyyricht, daß er zur Zeit des Mordes qerade nicht in London gewestn, weil wnsk am Ende auf ihn ein Verona): dcs aräßliäysten Undanks ättc faUen kön- nen. Man will auch wissen, daß der besagt“ ellermeister die Polizei benachrichtigt hätte, er habe ihx einige wichtige Eröffnun- Fen zu mache'n; doch iyi dieses ein bloßes Gerücht. Henry Carr, ourvoifier's Freund, der bekanntlich wegext anfängkécven Very dacht- hinfichtlich der Wahrheit seiner Aussaaen über den Ort, wo er die Nacht von Dienstag zu Mittwoch zugebracht, ebenfalls verhaftet war, ist sehr wieder frciaela-sen worden; auch die beiden ausmägde, deren Unschuld durch das mit ihnen angestellte Vcrx

eit er altén. ach den Aussagen des Polizei-Inspektors Pierce at dekselbe, außer den oben schon erwähnten verdächtigen In- strumenten, in Courvoisier's Speisekammer cine Börse mit fünf Goldmün en und se..)s goldenen Rinqen, worunter ein Trauring, in einem och zwischen Wand und Fußboden, ferner eine Zehn- pfundnote, eine Waterloo-Mcdaille und noch einer) Ring hinter einer Wafferröhre versteckt und ein goldenes Schldy )en, so wie ein Bund Schlüssel und 6 oder 7 Shining in »ilbermünzen in Courvoisiers Tasche gefunden. Die Antwort des Gefangenen, als man ihm dies vorzeégtc, war: „Was Sie in meiner Tasche gefunden, gehört mir; von dem Anderen weiß ich néchts; ich hin unschuldig und habe ein reines Gewjffcn.“ ,Das Cchldßclxn wil aber von Ellis, dem frühxren Bedientcn des ermordeten Lords, für dessen Eigenrhum erkannt worden scon. Die Rinqe und die Medaille waren nicht gleich nach "dem Morde vermißt tvordcn, daher stehen fie nicht auf dem Verzeichniß der entwendeten Kosc- barkejten, welches man den Londoner Pfandleihern zur Warnung

' an den Besuch Georg?

*- gegm einzureichen.

_behauptcte, das einziqe

Hgtscbickt hat; Lord W. Russell soll aber jene Ringe bis 11 der acht seiner Ermordung stets an dcn Finqcrn _aetragen Jaden,

Der Sun ält es bei Gelegenheit des gräßléchcn„Mordes, er an Lord W. ssen verübt worden, für zweckmäßig, das Pu- ! tikum daran zu erinnern, daß hinschtlicl) dieses Verbrechens die Krjminak-Gesehgebung “keine Veränderung erfahren hat, sondern „"daß die Todesstrafe für dasselbe noch feststeht. „Möge man also“, fügt dies Blattffhinzu, „die Wiederkehr so1cher Verbrechen nicht etwa der Verb: «un'? unseres Straf-Kodex zuschreiben und des- halb vielleicht jene ql ckléch abgesckmffeen barbarischen Gewvhnhci- ten wieder zurückwänschen; diejenigen Verbrechen im'Gegenthcil, fü_r welche die Todesstrafe abgeschafft tvorden ist, haben fich seit dieser Abschuffung an Anzahl entschieden vermindert.“

Die nachtheiligen Folgen, welche die Charcisten-Unruhen aus den Verkehr in Wales, besonders in der Gegend von Newport, gehabt haben, verlieren sick) allmälig. Die GeldrVerleqenhcit ist vorüber, die Ausßche für die Aerndce sehr günstig, und in den Bergwerks - Bezirken fehlt es,nur noch an Vertrcmen, um den gedeihlichen Zußand wiederherxusteUen, der vor zwei bis dreéJab- rm stattfand.

In einer reizenden Gegend unweit Dublin, Kibéney genannt, soll eine neue Stadt anfelegr werden, und wie "zum Andenken

7. die Seestadt Dun1eary, einige Mei- len von Dublin, Kingswwn genannt wurde, so soll die neué Stadt „Queenstown heißen. - ,

Die Auswanderungslukk in Irland hat jeßt am!) die Advo- karkln ergriffen, deren mehrere in Neu-Süd-Wales fich anseedeln wo en- err Hume hat im Unterhause den Antrag gemacht, das Brin che Museum auch an Sonntagen u öffnen; mehrere reli- giöse Vereine in London aber haben" bes [offen, Bktrschrifren da-

Niederlande.

Aus dem Haaq, 14. Mai. Am nächffen Monzage wird, wie man verntmmt, der zweiten Kammer der Geseß-anwurf in B 9 auf Einführung der ministerietlen Verantwortlicixkeir in un er Grundgeseh vorgelegt werden. Nach Prüfgng diexes Ge- sche! wird die Kammer omm die weitere Berath1ch1agung über das Budget fortsehen. * - _

_ Dem Handelsblad zufolge, heit der König cnuchieden, „daß der Schifffahrt die Durchfuhr über Kampen und Amsterdam gegen das feste Rhein-an-ot, und war in der Art gestattet werde, daß die Umladung oder der msclrlag im Entrepot zu Kampen nicht hindern soll, dqß'die nach dem Rhein bestimmten oder von dort kommenden Güter ihren Weg über die Zuidersee- nehmen wenn die Schiffe für die ganze- Strecke mit gchdrigcn Rhein-Échéfffahrts-Patenren versehen smd.

-- sagt das „Handelsblad“ *- isk für Amsterdam vorzüglich des- halb von Interesse, weil fie ihm den Nachtheél so vie1 möglich zu er eßen bezweckt, der ihm hinsichtlich der“ anaeren Freihäfen des beim!" durch seine größere Entfernung von diesem Strome erwächst, da nun die Wahl der verschiedenen Kanäle frei ist, auf welchen es seine Rheingüter beziehen oder versenden kann.

Bel“gien.. ,

Brüssel, 14. Mai. In der heutigen Sißung der Rxpr - sentanten-KamMr wurde die Debatte über den Antrag des ' erm de Foere fortgesetzt. Zunächst nahm Herr Smits das ock, _ um darzuthun, daß der Antragstellér von einem richtigen Han- dels-Svskem gar keinen Be réff abe, indem er ein. besonderes- Resulcat von Differenz-ZöLen fi “verspreche, die fck!) jedoch im: Wer als nachtheiltg für ein Land erwiesen hätten. Der Redner

S [tern, das für Belgien angemessen, sey eben das! von dieTem Étaax befolgre, wodurch es fich Ab- zugs-Kanäle von der Nordsee bis 11 den Mündungen der Do- nau im Schwar en Meere versch habe, wozu in Gemäßheit ferner abzuschlie ender Verträge noch immer, neue,.Debouche's kommen dürften. Nachdem noch mehrere Redner über dix Frage gesprochen, entschied die Kammer mit 43 egen “2.8 Stemmen, daß die beantragte Uncersuchun stattfindetx oll. Die Anzahl der Mitglieder der Untersuchungs- ommisßon wurde auf neun feß- Fskellt. Hen- F. von Merode trug darauf an, daß du durch dre

ntersuchun_ entstehenden Kosten der Bewilligung 1111er drei le-

éslativen ewalcen uriterlie n sollen. Diese Frage erschien der

L r un weifelhaßrézu erhellen schien, haben wieder ihre volle Frei- *

Diese Bestimmung -

ersammlung so wichtig, da man ße!) darüber erst in_der näch-

exhéelc, daß dasselbe steh nicht aufgjfuxndm hade. Hmdurch fällt

x

sten Sihung berathen wird.

:-

Die Belgischen Veteranen der Napoleonischen Armee woven eine Deputation wählen, die der in Paris lk" erwartenden Feier bei der dortigen Beisehung der irdischen eberreste Napoleon? als Repräsenxantcn Bel jens beiwohnen sollen.

Der Beschof von rÜZJe hat vor einigen Tagen die neue ebtijfin des Klosters der rländtschm Benediktincrtnnen , eine lle. „Iams! aus London, geweiht.

Zu Déeqen bet Brüssel will man das antediluvtaniscbe Ge- ippe eines Kindes aufgefunden und somit das ganze geologische ostem Cuvier's um estoßen haben. * Eine Zeichnung von dem

GMX? und ein um ändlt'cber Bericht find dem Herrn Geoffroy Sr. _ilatre in Paris übersandt worden.

Deutsche Bundesstaaten.

DreSden, 16. Mai. (L. A. 3.) In der zmltén Naeh- mlttagsstunde starb heute nach kurzem Kranken'lager der General- Licutenant und Minister des Königlichen Hauses, von Watzdokf, in schon sehr vor'gcrücktem Alter.

» Em Mxßbcrichr aus L etpzig enthält so_l ende Mitthei- lung, die in unjcrcr Zeit, in der WM so manche Échah-Kammw geleert wurde, allcrdings lcicht erklärlich ist. „Großer Umsaß- hat (n „Juwelen und. Edelsteinen stattgefunden. „In dem unbe- deutenden Artikel TüMsse allein wurde ein Posten von 18,000 Rthlr. gekauft. Der Tauschhandel jn „Juwelen war hier während der Messe so groß , da einzelne Geschäfte Millionen betragen, und man wahrhaft in munen darüber gcräth.“

Hannover, 16. Mai. (Hannov. Z.) Im Jahre 1839 find im Königreiche Hannover 54,082 Kinder lebendig geboren (1289 weniger als im „Jahre 1838) und 30,218 Menschen ge-

storben 073 mehr als im Jahre MIZ)- Konfirmirt wurden 37,029 inder („381 mekTr als im Jahre 1838) und kopuurt wurdcn 13,074 Paare (4 4 Weniger a1s im Jahre 1838). Un-

ter den Gestorben“: waren 106 Selbstmörder , 253 im Wasser Verunglückte, 7 bei Feuersbrunstcn und 305 durch sonßige Un- glücksfälle Umgekommmc.

Allgemeine Stände-Versammlung. Zweite Kam- mer. Sißung vom 15. Mai. Den Inhalt .der Darsteüuag des Landes-Schuldenwcscns ließ die'VersammTung nach dem trage der Finanz-Komisswn fiel) zur Nachricht dienen, und wurde aus dem erläuternden Vortrage des Herrn Referenten gern ent- nommen, welche schnelle Fortschritte in dcr Abtragung der Lan- desschuldcn seit 1837 gemacht worden sind. Es“ wurde nämltts angezeigt, daß während der _drci Jahre von 1837/49 bezahltwor- den und resp. nocl) bezahlt werdcn:

3. durch die“ Tilgungs-Kassc. . 910/575 Rxhsr. 14 Gr. 8 Pf. b. auf die Jproc. Anleihe vom . _ Zahre1831 aus denBudgets 3-10,000 * »

c. aus den Ueberschüssen von . !847/39 ----------- 1,22“),600 '

* Überhaupt . ":I-"197175 Rehn“. 14 Gr. 8 , Es sind daher in diesen ;; Jahren durchschnittlich alljährééx nahe an 840,000 Rthir. abactraacn, ohne Berückficbeigunq des- sen, was etwa aus den Ueberscyüffen ces Jahres "!“/„9 zur Schulden-Tilqunq noch verwandt werden kann. ' Ueber den jeßigcn Bestand ker Landes-Sämlden ergab |ck aus dem Vortraqe Das Nachstehende: Am 1. Januar 18-10 betrugen ? die Schulden nock) ...... 10,216,707 Rchlr. 11 Gr. ! Ps. Darunter waren an bereits gc- kändiatcn und nur noch nicht in Empfang genommenen „Bc- trägyn

„_ , .... ,

B***"

------------

“34,452 - 20 . 2 .

“_

_. WirkliM Scouw . 10,0F2,304 Rthlr. 1-1 Gr. ]] Pf.

Hieraus smd seitdem gekündiqt; 4-6. auf den 1. Mär die aus den Mitteln der Schulden ; Tilgungs Kasse zu bezah ende Summe von 311,01» Rthlr. 1.) Gr. IPN; 1-11. auf den kIunt eine aus dem wcucren Ueberschuß für 13" 39 zu deckende Summe von -]'s7?1,000 Rtblr. Bleibt also der Bestand am 1.311“ "_ck-0 18,295,271|Rcb11§ ".'-! G1“. :; Pf. Hiervon smd jedoch noch abzusetzen: ]) die von selbs? erlöschcndc Forderung der, ausster- benden Kalenbergscben Wirrwszaffc: 287,-109Rthl1'. 8 Gr. 2 P : 2) der Betrag, um welchen Münstersche SOulden höher, als jeh: üch herausgesteUr haben, angenommen worden, mit etwa ??UÉW [RFSU Wirklich bleibende Schuld 17,787,F65 Rkhlr-

l'. .

Der Erfolg der von der Regierung und den Ständen B1- huss Verminderung der Landes ; Schulden genommenen Maß?“ geln kann diesem nach nur als ein höchst günstiger betrachtet und die Hoffnung gehegt werden, daß bei deren fernercr unge inder- ter ;qrtseßung, ' in Verbindung „mit 'der bes afften Huub chung des msfußes auf 2.114“: pCt., eine wesentli_e Erleichterung der Behufs Verzinsung und Abtragung der Landes-Scbulden bisher getragenen Lasten möglich seyn wird. '

Karlsruhe, 1-1. Min“. Sc. Königl. Hoheit der Groß? zog ist von der Reise nach Stuttgart undxMünchen diesen lt- tag in dem crwünscbtcften Wohlston hier wieder eingetroffen. '

Oeüerreich.

Wxien, 13. Mai (Schief. Z.;- Bcrichtcn aus re bur ' ufolge _smd Ihre Majetkäten _der Kaiser und die Kai (:x-inß dor? mit großen Freudenbezeugungen empfangen worden: Der Drang er_Gcschäfte erlaubte nicht, den Schluß des Landtages, wie es cstcmmt war, gestern vorzunehmen; derselbe “erfolgt er heute. an erwartex dcffcnungcacbtct Ihre Majestäten im Lau e dieses Tages noch ter zurück. „In den lcßten Ta en fol ten die St Lungen der * ?agnatm und der Stände, Tir ular-Ößungen "UK Concerxationen in fast ununterbrochener Eile und mit "kb!" sv überranbcndcr Schnelligkeit erfokgten besonders in [eßnr Zeit die Königl. Resolutionen. Es lauren diese fast durchaus SÜW!“ und 'xs herrscht darum auch die freudigfte Begeisterung in P" bur xn Welcher Beziehung Wohl kaum ein früherer LanquÉsschlu "ck mit dem diesjährigen wird messen können, welche eyaup-

"tung auch hinsichtlich der- Wichtigkeit der Arbeiten auf den ge- genwärtigen Landra

_ ihre richtige Anwendung finden wird.

Hier ist 1396 erücht verbreitet, daß der Fürsk Michael von Serbien oder um Vater Milosch binnen kurZem Wien besuchen werde. *

'In der am vorigen Sonntag gehaltenen Sißung“ des Un- garischen Reichötags wurde die Königliche Resolution auf den von der Magnatentafel bekanntlich modifizirten Geseh-Ennvurf,

-- die Emancipation der Israeliten in Ungarn betreffend , verlesen;

es enthält dieselbe Weitere Modificationen und ist folgenden w:- sentléchen Inhalts: „Daß es den Juden erlaubt [Yu solle, auch in den Königlichen Freistädter! so wie an anderen rten im Kö- nigreiche zu domiciliren; nur die Königlichen Bergstädte bleiben aus enomMen; daß ferner“ die Israeliten in Ungarn in die Ge- wer s-Innungen aufgenommen werden und diese Gewerbe geses-

Ükobl- ck über Moralität und entsprechendes Vermögen aus a.-

lich ausüben dürfen, wobei sie sch aber über die Erlernung so-

wetsen haben; Grundbesitz in Pacht zu nehmen, soll ihnen a er Orts in Ungarn unverwehrt bleiben; was jedoch den Ankauf von Häusern und Gütern betrifft, so .behält die Regierung einer späteren Resolution die dickfälltge Entscheidung vor, indem sie die kxtreffenden Ungarischen Landesstellen vorerst darüber einzu- vemeI-nn und deren Gutachten einzuholen erachtet.“ ie General-Majore, Graf Hojos-Springenstelu, Obersk- , Fagermeister, und Freiherr von Reinisch, Direktor der Militair- kadcmie sziener-Neustadt, find zu FeldmarschaU-Lieucenams

befördert worden.

D*len, ". Mai. Ihre Kaiserl. Majestäten smd gt cm von der Reise na Preßburg, wo Se. Majestät dcn Ungari chen Reitbmg in Alter öch|eigcner Person feierlich geschlossen haben, im erwünschtesten ohlseyn wieder in der Haupt- und Refidenz- stadt eingetroffen.

Schweiz.

Zürich, 11. Mai. Heute ist hier Herr Ferdinand Meyer, Mitglied des Rtgierungs- und Kirchen-Raths, Präfidcnt dcs Erziehungs-Ratbs- an den Folgen des Typhus mir Tode abge- sangen.

Mit dem “sten d. M. ift- dns Ausschöpfen des Schnees auf der Straße über den Splügen in so Weit vollendet, daß die. Uebérfa-brt mit Post- und Reisewagen jeder Art ohne Beschwerde stattfindet. Auf gleiche Weise wird im Laufe der nächsten Woche die Straße über den St. Bernhardin mit dem Postnmgen be- fahren werden können.

Der am -1ten von Luvini eröffnete Große Rath von Tessin hat,Gio-Mariotti zum Präfidenten gewählt. Herr Franscini konnte in der ersten Séßung von einer eben angekommenen Boxl chafc dcs Vororte mit beiliegendem Schreiben„des Oekerrciclzi- Lehen Gesandten berichten, dcr fich im Namen_seincr Regierung durch die Erläuterungen Tessms vollständig befriedigt erklärt und mit Vergnügen die alten Vcrhälmiffc wieder aufnimmt.

Die Schweizer Allgem. Zeit. schreibt aus Zürich: „Der bei dem Frankfurter Attentat kompromittirtc [)x-. Wagner, welcher als politischer Flüchtling nach Zürich gekommen, hac fich, da er im Staats-Examen durchgefallen, Tags darauf vergiftet.“

Jt-alien. .

Rom, 7. 'Mai. (A. Z.) Die Unterhandlungen wegcn Vermehrung des Poßcnlaufs zwischen Neapel und hier aus der

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ten Weg einschlagen und sich erbiétcn , em Ministerium 1- bilden , welches durch Nachgxben einen Bruch mit England vermeidet. Jedenfalls :| es xeßc zu einer Kriss gedie- hen, die in wenigen Tagen zux Entscheidungkommcn muß. Von den Septembrisken isi jcßt mch: dee Rede, und ste tröstenscj) über ihre lehre große Niederlage bei den Wahlen mit der Ver- legenheit, _in welche jener Franzöfische Partei würde , gern sehen„ und auch der ecretair des Kömgs, Herr Dietz, soll feindlich gegen England gesinnt seyn. De:- Herzog von Pad g mella hat, wie es heißt, nicht wemg dazu beigetragen, daß die Minister bis er nicht nachgegeben haben. Dies Benchmm ist um so auffa ender,* (W er für die Verwaltung des Vermö- gens des ,vcrskorbenen Grafen von Povoa so ebm «|

nete Männer„ zum Theil von Ansehen um den Wünschen und Klagen des V, _ fen. Der ürst selbst, begleitet von dem Metro_politen,-dcm Ru]- fischm Kon ul und dem Kiaja des Türkischen Pa1cha's, ctlte aur dee erste Kunde dem Volke bis zu dem eine Stunde von Belgrad ent- fernten Toptschidere entgegen, Wo er die ernstléchsten Ermahnun-

menclicb nicht _ _ Dagegen verlangen fie Abseßung der Räthe, Auslieferung de1'1c1- ben, so wie die des Vice-Präsldenten des Senats, Scomrx S1- ; mjk'ch, _dé'm man dieVergeudung des Staatsschaßes zur Last legt

vvr Belgrad erschienen, olkes Gehör zu verschaf-

en an dasselbe richtete, slch ruhig nach Hause zu begeben und

Umstand ihk? GYM" versetzt. Die leichfalls emen * rucb mit England Feine Wünsche auf legalem ,che durch die Behörden an Nn ge! laugqn zu lassen, sich jedoch "am Ende mit der Zusage der Insur-

vorrücken und na-

nichc weiter eindringcn zu wollen.

enten begnügen mußte, Belgrad

in die Stadt

MW 100,00" PM- von der Britischen nglkl'UM erhab ! undsodannVerlegungdes RegierungsfißesvonBelgradnacbKraqujc-

ten hat.

Der Graf von Villareal üedt bekanntlich qanz : walz.MebrereStimmenließenstchdahmvernehmcn:„wcnnFürskMi-

unter dem Einfiusse des Herzogs, der sowohl in“ diesem '; ctxacxctncnRathgebevbraucht,werkam:hierzugeeignetersevn-“sssein

Falle, “als bei der Sklavenfrage, fü!“ dcn Aufschub war, weil er dadurch die Gxtyuld der Britischen Regierunq zu erschöpfen und se xu bewegen hoffte, eine Flotte nach Portugal zu senden, der dann die Minister, ohne sta) unpopulair zu machen, nackxaeben könnten. Im vorigen Jahre hoffte man, «'I werde eine Engli- sche Flotte hierher kommen; satt deren erschien jedoch die „B111“. Man scheint indeß noch immrr diese Hoffnung zu hegen, und das Benehmen des qegmwärngen Minißeriums, welches die bei seiner Ernennung gegebenen Versprechungen nicht gehalten hat, erklärt fich baupnäckylicl) dadurch. Eine- andcre Täuschung, der man fich hingiebt, ist die Vermittelung * Yankreichs, während man vor einigen Wochen hoffte, daß eine

eränderung des JYiniskeriums in England alle Schwierigkeiten ; beseitigen Werde. Der Finanz-Minister, Herr Florido, soll sehr ? feindselig geqen England gesinnt seyn und in Bezug auf die For- derungen gesagt habcn: „„Warum kamen sc übertzaupt nac!) Portuga1?““ Dies gleicht der Naivetät der Franco-Portugie: * “sen, die von der „unheilvollen“ Ankunft der Enqlichn Truppen im Jahre 1808 sprechen. Herr Florjdo hat auch seine Ver- wunderung und Mißbillégung darüber zu erkennen gegeben,; daß Lord Palmerston fich der auswärtigen Inhaber Portu- gieffscher Papiere angenommen hat. Das Schreiben des Herrp Thornton, so war die Antwort des Herrn Florido auf dasselbe, smd in der „Regierungs-Zeitung“ métgethejlt und mit verschiedenen Kommentaren in- dg'e anderm Jour- nale übergegangen. Die Antwort ist sehr unbestimmt und umgeht alle in dem Schreiben des Heurn Thornton aufgestellten- Fakta. Dée Septembrijkcn stimmen in dix „Klagen über die Größe

einen, so wie mit Toscana auf der andern Seite, sind ihrem Abschluß nahe. einkuafr ins Leben treten zu sehen nannten Staaten, wie bereits mit Ö früher nur drei:, dorthin abgeben _ , _ Verbesserung der Post 1chllchk slch M1 V0r1ck)lag, nach Florenz, eine mchreremale die Woche gehende DiliZence-, gleich der nach Bologna schon seit vielen Zahl?]! “bestehenden, zu errichtep, wo- durch eine große Erleichterung für die vtelen Reisenden emträtc,

so daß wir von beiden _qc- eurscdland der Fall ist, Kalk

mel : ni c mehr den von den Vetturim' willkürlich gestellten ; daß von diejerPartei nicht viel zu;!)offen ist, unh man muß ck ck erwarten, ob du nächsten Cortes, dae Chartistische mm werden,

“s u a len ätten. _ , PMDTZ ohnigthreußische Gejandcc am Hofe beider Sicillen,

Geheimer“ Legations-Rach von Küster, ist auf einer Urlaubsreisc von Neapel kommend hier eingetroffen.

Die Entdeckung eines Schlupfwinkels, wo gestohlenes Gut, unter diesem selbst silbernes Kirchengeräthe, qefunden wurde, giebt zum aligemeinen Stadtgespräch Anlaß; indem der Heßler, bei dem man 2111“ fand, als Pförtner bei der Französxschen Akade-

' wie auf Monte Pinxko angestellt war,

Turin, 10. Mai. hat, als

mir des

Man hofft, „mit dem 1. Juli schon dtesc Ucber- -

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künftig fünfmal die Wocl)c“Briefe «halten und ? können. An diese für den Handel so wichtige :

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_“ Dkk Genexal Graf von Saluzzo ! keit und sci)1echte Verwaltung Alles vcr1chlimmcrm Jm Norden käUdknk- undder: Professor Gene“, als Gen'eral-Secrc- ] Portugals herrscht dagegen eme ganz andere Stimmung gegen caltänischen Vereins der Naturforscher,“ (n dffentlicben ? Enqwnd.

Blättern eine Bekanntmachung erlassen, Wonach mj: Königs, Ge, * "

nebmigung die dieöjährjge Versammlung der Naturforscher zu'

Turin an den Tagen vom 15. bis zurn 30. September“ stattfin, den, und daß die Anmeldungen dazu von] 10. September an enc- ge engenommm werden. Es find ?" dicker Versammlung sowohl a : Italiänisclze„ als die ausländichen Naturforschr eingeladen.

Spanien.

/Madréd, 7. Mai. Durch ein Königliches Dekret ist das Ersche1neu des „Journals „1a Revolucion“ verboten worden. Bei Verlesung dicses Dekrets in 0er Deputirten-Kammer erhob fiel) aucb nicht eine Stimme zur-Vertheidigung jenes Blattes, die Kammer ging viekmehr ruhig ur Tagesordnung über und er, Maget das Ministerium, die teuern zu erheben.

Portugal.

„„ Lissabon 4. Mai- (MoM. Chronicle) Dic Ueber“- relcbung des ülrimatums der Britischen Regierung hat häufiqe Versammlungen de:: Minister und ihrer Freunde zur Folge He- haöt. Am |- Mat hatten etwa 50 Senatoren und Dchtirre dieferhalb eme Zusammenkunft mit den Ministern im Hotel des Marine;.Mini|ers._ Boy den Septembriskcn war "Niemand zuge-

n. Alle, 'die be: dtem' Gelegenheit das Wort nahmen, haben tc!) gegen dtcErfüllu'ng der Englische11 Forderungen erklärt. Es befanden fich unter dtesen der ardinal- Patriarch, der HMM von Palmclla, die Grafen Pillarcal und Bomfim, die Herred

Florido uny R. da Fonseca Magelhaens. Der Léßrct'c, welcher menue, es sey doch wohl eine“ Möglichkeit vorhanden , daß man England zufriedenstelle , fand cfcj, gen Widerspruch. Zugleich Waren jedoch al]: Anwechw

gegen einen Bruck) ,mit England und*s1e radelten die Re imm , ogß fie es bis zu,elner_solchm - riss habe kommen und Zeit u:?d Gelegenheit 'u eum“ _Trledigung dieser Angelegenheit habe vor- - übergehen la&cn. Eimgc Ultra-Chartisten, wie Aquiar, Seabra u_nd I. A. de Magclhaks- Weigercen stel), ihre ÖZIeinung über diesen Gegenstand auszUspreck)en, und behielten fich dies für die nächste. auf morgen angcskßke Versammlung vor. Die Versamm- lung trennxe fich, ohne emen. beßimmten“ Beschluß gefaßt zu ha- ben., Gestern and wieder eme Versammlung der Minister und einiger hoher taatöbeamtxn statt», und in gut unterrichteten Zir- keln wo11te man wissen, dee Miniffer wücden nachgeben. Sou- ten ße mdeß h_ei ihrem bisherigen System beharren, so ift es mdgltch, day em Bruch durch eine Veränderung des Ministe- riums verhmdert und der Marquis voü Salou*nha beauftragt wird, eit) neues Kabinet Ju. b11den, das die Angelegenheit jn Ord- nung bxmgr. De _Wahr ett rst, daß diese Angeleaenheit, obgleich man ße als eine reme National-Sache darskeUc, "zu einer bloßen „arter-Sache geworden ksk- Ecken die ießégen Minister nach o weyden fie von yen Ultra-Chartisien heftig angegriffen werden: entschlacken six fiel) jedoch zum Widerstande, so ist es keineswegs unudahrscheinltch, daß ihre *etfrigsten Gegner den entgegengeseß-

der Ausgaben ein, aber dies geschieht nur aus Parrei-Abfichtcn,

und sik haben, während fie am Ruder waccn, ebenfalls nichts für_d1c Fonds-Jnhabey gethan. Sie bewirkxen allerd'ings cin'ige Emparungen und legten neue chuern auf; aber die dadurch ge

wonnenen Summen behielten ste für sich. 'Sie setzten die aus- wärtige Schuld zwar mit auf das Budaer, abev sw, trafen keine Vorsorge für diese1be, während se die Dotation des Kollegiums für den öffentlichen Kredit bis nahe an 1200 Contos jährti'ch brach- ten und sowohl d1e Zinsen als den Tilgungs-Fonds dek' inneren Schuld aus janer Dotation vollständig deckten. Es ist dahrr klar,

sci) besser benehmen, Die Organe der verschiedenen Parteien haben es bis )'th vermieden, über dieseKrifis zu sprechen. Nur der „Indepente“ enthält in seiner gestrigen Nummer eincn Be- richt über die erwähnte Versammlung am 1. Mai und sprichr zugleich die Hoffnung aus, daß Alles friedlich und ehrenvoll werde abgemacht werden. Im Publikum, is? natürlich die Stim- mung qegen Engiand, doch wirft mcm auch dem Ministerium Sabrosa's vor, daß es Yurch seine Großsvx'ecbercicn das Uebel herbeigeführt, und dem jetzigen Kabinct, daß es dm'cf) Nackzläsfig- '

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Der General Cordova, Welche? am 20. Avril gestorben ist, ; hat während seiner aanzen Krankheit außerordentlich «clicken und ; in den [ck_ztcn vier Tagen keine Nahrungsmittel n fxcb genomx ? men. “C'!“ blieb bis um 1eßtenAugcn01;chc im vo on Bcseße sen: 1 ner Geisteskräfte. Sein Freund; Henry Sourdern, Secretair der hiefigen Britischen Gesandtschaft, war unausgcsxßr dei idm. Z Nachdem er seinen letzten Willen uncerzchtchnct hatte, machte er ? eigenhändig noch einen Zusaxz, worin er dcm Herrn Soucbern ] dankte und ihn zum TestamenW-Crckuror ernannte. El“ bat ver- ; ?kdnet,_daß sein Körper, nachdem er geöffnet worden, um die Uw ? 1ache_1e1neo Todes kennen zu lernen, ctnbalsomirr und nacb ; Ossumx in ?sndaluficn gcbraéqr werdcn sol], wo man ihm m m- ! nem Unglück zahlreiche Bchifc der Freundschaft und dcr Theal- x "“b"" gegeben habe. Die Ursach seines Todes wm“- cinc starke ; EUTZÜUÖUUI dcr. Eingeweide, dock) sol! man auch Spuren eines : Maqenkrebses gefunden haben. Z

Zwei große Porcugiefiscve Chakruas, „Princesa Real“ und ' „San Joao Maganimo“, von 16 Kanonen und mtc 200 S9!“ , o_aecn und 3.3 Verbrechern„am Bord, smd nach Mosambique und ' Goa bestimmt, werden aber vorher bei “Madeira anlegen. Sie , haben auch für kaufmännische Rechnung einc große Ladung Wexn ; am Bord. Da der Wind günstig gcwordcn it?, so werden n: ? wohl in diesen Tagen absegeln. F

Sél'blén.

Von dchürkéscb-Ocsterr. Gränzc, 7. cat. (Schief. Z Z.)! In Serbien ist* eine ernste Bawcgung gegen die neueste ; O-„nung dcr Dingé, insbesondere chen die damit zusammen: ' ende Eirécßung dchÜl'sUl'ch Räthe, ausgebrochen. Schon ?,; der bei dem Regierungs-Anxritrc des Fürsten Michael stattge- National-Versammlung smd in mehreren Gegenden des yes, anfangs geheim, in lcßter Zeit aber dffentliäy, Volks- sammlungen gehalten worden,- und allenthalben hat sac!) die "* teliche Stimme gegen die Rache_und gegen die durch diese cicht u extrem angenommene Bempränkung des Fürsten, so der unscv ausgewrockyen, da[; der Siß der Regierung nach “. gujewaß verlegt und dcrallgczncmgeglaubtenVersch1euderung Staatsschahes Schranken gejekzt Werden, Man er ählte sech, mu- Wucfitsck) und Yerronéeviksck), die beiden R the, und

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Minister und »cnacoren_gegen die Verlegung des kerungsfißes_ seyen, 111113 da!; von de_n 13 Millionen ster, die nch znr Zen der Refignanon des Fürsten

* “kosch in der Staatskasse befunden, nnr noch fünf Millionen handen, also 8 Millionen vcrgeudyt worden seyen, ohne daß “über ein genügender Ausweis ggltefert werde, wodurch die ntliche Stimmung allerdings geretzt werd_en mußte. Dje Re- ung sah fiel) deshalb vor kurzem veranlaßt, den Minister des '. ' nern, Pi'otirsch, und den PräUOeneen desAppellatjons-Gerichts, ' lub, an die am meisten bedrohten Orte abzusenden, um die

Vater, er hat mit uns unsere Freiheit erkämpft, er hat uns gut regiert und wir haben glücklich unter ihm gelebt, warum _[oUte kk jkßk mä)! unserem Fürsten, seinem Sohne, nicht zur Cette stehen kdnncn? :c.“ Michael die Rebellen, rvcnn fie so genannt xu werden verdienen, "Nd kehrte nach Belgrad zurück, wo Alles in gespannter Unruhe

Unter diewn Aeußerungen verließ Fürsk

der Dinge harrt, die da kommen sollen. Man ist für die Ruhe der Stadt in hohem Grade besorqt, Patrouillen durchziehen die Straßen in allen Rlchtunqen, um die Ordnung aufrccl)t zu W halten. Die beiden Räthe Wucsitsck) MW Petronievit_sch haben fich in die Türkische CitadeUe gcfiücsxret und "ck unter den Schutz des Pascha's gestellt; der Metropolit, der sich vermurhlici) auch nich: ücizek glaubt, hat ein» Asyl bei dem Oefterrcichischcn Konsul gesucht; von Stoma S1- mitsck), dem ViccPräfidenren des Senats, Wciß man nicht?; sem Bruder, der FinanzxMinister A1ex-Simitsc1', befindet "ck in Ungarn z'u Pcsth. Dcr Türkisch Pasäxa hat die ganze Türk:- scbc Bevölkerung zum Sckyuß ihrer Häuser Unter dée_Wwffcn gerufen, die regulajren Truppen smd in die Festung konfinirt, er“ hat gcdtht, beim ersten Versuch dcr Insurgcnten in die Stadt einzudringen, mit Kanonen auf fie zu feuern. Gott thß, wie diese Krass enden wird. So eben heißt cs, daß die bcxdxn Räthe Wucsltsch und Petronievitsci) (mit Simitscl) bekannt!;cé) die Haupturheber dcs Stur es Miiosch's) von selbst bis auf Weiteres refignért haben. er Rysslscbc Konsul und der TK.“- kische Pascha haben Couricre nach Konstantinopel befördert.

Jnkand.

»- Tbo rn, 16. Mai. Nac!) einer so eben an d§11_k)issiZFn Magistrat eingegangenen Mittheilung des .Kdnigl.Preuß:1chcn we- fidcntcn zu Krakau ist dort die Weichsel nach emem 40|11ndtgexß ununterbrochenen Regen seit dem 12ten d.M.Vorm1tta33 mu desen- cender Schnelligkeit Heikle en, und _der Strom, welcher bas zum 1:1«1 Nachmitta 8 um 4 x', Ehr auf 2 Fuß 6 Zoll über dem gcwdon- lichen Wa erstande gewachsen war, hatte am 131cn Morgens R' Uhr schon die Höhe von 8 Fuß erreicht. Da das Ende des Rcsxcn: Wetters dort noch nicht abzusehen gewesen, und sclbiacs sack» *.“:er- dit noch mit vielem Schnee bedeckten Galizischcn Gebirac 11118; dehnt, so dürfte ein noch höherer für die Unteren Stromzxcgcndcn

efahrdrohender WafferÉand der Weichsel zu crwarrcnscvn. Dkk Ypegel zeigt in diesem u'genblick an der hiestgen Wctclm'clvyÜckc eine Höhe von 4 Fuß 11 Zoll.

«- ---- Bromberg, 16. Mai. Der hieügc Ort skeücc gctkcm ein Bild freudiger Erhebung und patriotischer Gc1“1nnung_cax. Es war das Erinnerung» Fest an die vor 25 Jahr_cn erfolgte Wiedewerriniqnng der Provmz mit der Krone Prcqßens, „:s die Tinwohnerscbafr dcr Stadt und des ganzen Krekxes [»cwx'qce. Am frühen "Morgen schon verkündete die von Seite:: dcr (?Zar:

* nison angeordnete Rchiüe die Feier des Tages. Hiernäcbsr vcw-

füqte slch einc kreisständisch Deputation zu dem Herrn Commam deür des Königl. “Iren Bataillons Lkren Landwehrchgimcnks, um ihm ein zur Verschönerunq dcs gedachten Bataillons vocirxcs C“bren-Geschcnk zu Überreichen und fick) dessen Zustimmung zu erbitten, da[; am ersten Paradecaqe bei der bevorstehenden groxcn Reva? vox. Sr. Majestät dem Kdmgc den Mannschaften der _7rcn oder Bromdecgcr Landrvehr-“Compagnie vom Feldwebel abwärxs, die doppelte thnung verabreicht werden dürfe; was yon d_cxmel- den mir gerührtem Danke angenommen wurde. Hteraux fanxd einc Parade der Garnison statt, an der M Bchdrdcn wic dre“ Bewohncr der Stadt und Umgegend zahlrcich Anrhetl nahmen. Nock) größer und lebendizxex War die Tbctlnabmc W *er00kaxe an dem nun foiacnden, auf Beschluß der Brombchcr KLUS- Srändc zur Erhöhung der vatcrländiscben Frier m_n (“11143111 “&qcze anqeordnétcn Bancerfcrde-Rennen, welches aux dcm Éx'ckZWYx Yl'äßc der Landwehr stattfand und zunächst pon dem-")Zcrcm zur

eredclung der Pferde; und Rindvtchzuckyt rm _Großhcrzogthxxm Posen, angeregt war. Ackztzig bäuerliche Einjasscn yes Brom- berger „Kreises hatten“ sicb mir ihren Pferden dazu cmgcfundcn und unter die Sieger der abgehaltenen 5 Rennen wurden die von den Kreis-Ständen aus ckzten Preise vertbeilt, von M!,äxcn der höchste einem Cinsaffen Komischer Abkunfr zufiel. “Ilbexrds war-von dcn Kreis-Ständen im Lokal des Erholunqs-Vcrems ein Ball veranstaltet, der 11.1) durch so r zahlreichen Besucix Und allgemeinen "Frohsinn auszeichnete. _;ic Stadt war fcsslUI e'.“- lcuchtct, und außer einigen sehr hübsch dekorirten Prwac-chäm» den, zeichnete fick) besonders das Rathhaus aus.

Köln, 15. Mai. (Düseld. Z.) Dic GmerachxsaxMU» tung der Actionairc der Rheinischen Eisenbahn.-GöcscllsxluU'r bac heute Morgen um 10 Uhr ihre Sißung eröffnet, «*)cx'k-von Ammon, Herr Hansemann, Herr Apchations-Ratk) Lenk, Herr Sprdxgsfeky Herr Oppenheim haben gesprocßen, Um 1,“ _. Uf,»- hac die Versammlung ihre Sitzung unterbrochen, um 11» hour..- Nackxmittag 4 Uhr fortzusetzen. Herr AppellationS-Ratb Leun tmc einen Antrag auf Verwerfung des Vertrages tmc Bxlqt-cn wcacn Verletzung der Ehre der Gesellschaft gestellt, aus Rcchmmsschg vor der GeneralBersammlung und auf Vorlage der Ilkecn. ZZ"? Springsfeld hat auf einen Tadel dcr Dirccrion u_nd_ damn, an- qetragen, daß die Gesellschaft von dem Recht aus ÉOUVWWW“

trafe gegen die Banquiers Gebrauch macbc. Sébwjkx'lkkk' WFO irgend einer dieser Anträge durchgehcn. Uebrigens 11T ('LMZNÜ worden, daß die Direction ihre Sache zugleieh von M“ TU'_'_2'“"“ quiers getrennt hat. Herr Hansemann hat geäußert, WWS ?"“ begründete Besorgnisse gewesen seyen, welchc dl? B“"U'Jks. ;; ßimmt hätten, von ihrer Verbindlichkeit zyrückzun-ctcn. :111! Od » Rede des Herrn“ Leist haben Herr Hanzemann und HM ,v; penh'elm ausweichend geantwortet, gar, mehr auf d'“? SM)“ L*):- ehend, sondern eine persönliche Beleidcgunq affekcu-cnd UKRé-lth erhälb den Herrn Leist zu Rede stellend. HM" Neß'krULJM Yu Riß versuchte die Anträ e des Herrn Leist oh"? A |"" g„,

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aeher zu beruhigen; allein dieses einen nths ausgerichtet aben, indem gestern ganz unemvart einige auseud bewaff-

beseirigen, da sie keine nkkksküßuns WM"- w'kch“ Versuch ““