ber die schi? aphotißiscben Mittheilungen dei M23: .I.-.„ ..ck-„h...- x-n, o-r-«n-m „.... om. x.... „„I der Expedition zu hegen. Du „Journal des Debaxs giebt einige hiskoriscbe Notizen über den L*»gpaß von Muzaia, s„ auf der hzchsken Spitze des Atlas liegt und von wo aus der Weg nach Medea!) bergunter geht, und also die größty Vortheile far die Expeditions-Armee-darbietet. a der Mao- schall Valse von Anlegung einer Im ck . deah spkicbk“ so muß man vermuthen, daß imer pa, förmlich besest is!: und daß er daselbst die Ankunft des Convoys erwartet.
Die Direction der"g' en Oper hatte die Abncbt, die beiden bestenWerke Spontini's: „ eftalin“ und „Fernand Cortez“ wie- da' in Scene zu sehen. Herr Spontini, über die nachlässge Art, mit der man vor einigen uhren die Vestalin neu in_Fquxe feste, mit' Recht aufgebracht, ', " _ ting „Man hoffc indeß“, sagt Herr Beriivv im Fkuiaewn dcs ournat des Debats, „daß nur ein Mißverständniß obwaltet, und daß di": Oper der Gelegenheit nicht beraubt werden-vird, dem Verfasser der beiden Werde, die W Zabré hindurch ihr Glück und ihre,- Ruhm“ ausmachun, gain ende Gerechtigkeit wiederfdhrm zulassen..
Toulon, 17. 9 . os Dampfboot „le Ramin“, wel:- “ches von hier nach Reap ' abgtschickdwyrden war, ist geftery Abend um 10 Uhr in _un eren Hafen wieder 4xing_elaufen. Es Üdervrachxe sehr „dringende pescben, und «en auyerordentlichey Abgesandten der- ranxdüsiben ,otschaft in capel, den Chevan'et de Ferrante, wel er auf der U11- seine Reise nach Paris ford seht!- Es ist zwar wie bereits gemeldet, die Französische Ver- mietelung von der Neapolitanischen Rxgierung angenommen wor- den, allein die marerieiietxrage, die Entschädigungs-Frage, isi von der Lösu5179 n_och weit en_ ernt. Die“ _ ritifcde Régierung bestrei- tet der eayoiitanischen das Recht,* er die 'Schivefel-Minen Qiäliens u, „Gunsten Eines oder des Anderen. Verfügung zu treffen. „_ie Neapolitanksche Regierung will Iagegen vor) einer solchen Beicbränkung und Beeinträchtigung ni ts wissen.
Großbritanien und Irland.
Loiidon, 20. Mai. Da die Köxnigiti neuerdings wieder am Tanze, ihi'cm Lieblings-Vergnügen, Theil genommen hat, so wer,- den die im Publikum so freudig auf “ommxnxn Gerüchte über ihre Leibesumskände für voreilig gehaM-
Der Niederlähdische Gesandte, Herr Dedcl, ist am DM“ nerstage vom aus wieder hierher zurück ekrhrt.
Da das nterhaus nun auch den uchhändlcr Stockdalc imd deffen Anwalt award aus ihrer Haft entlassen hat, so 11115 1th alle Wegen des tockdalc-Hansardsäven Prozrs'ks verhafteten Personen wieder auf freien Fut; gefiel“-
Dcr „Dclphin“, eine von dem Lieutenant Littlehalcs befeh- ligte Briqantme, soll binnen zwei oder drei Tagen nach St. Hr- 1ena abgehen und dcm General Middlimore, dem dortigen Gou- verneur, den Befehl überbringen, daß er die ndthigcn Vorkeh- rungen treffe, der Französischen Regierung die sterbiicben Ueber- retke Napoleon? einzuhändigen.
_ Bernd!! aus Bacnos-Ayres melden, daß eine neue Kol- .li-ion ziyischen den krithführenden Theilen stange unden. Die Affaire 1011 günstiF für osas aus efalleti. seyn. ie Geschlage- nen haben 1500 odte auf dem gmpfplaße gelassen. Die Zei- xmigeu von Buenos-Ayres enthamn Details über die Aufbrin- gung des Geschwaders Rivera's, das vor Belem Anker gewvr- un, und das Bulletin von Pablo Lopez , dem dieser Sieg bei“- dankt ward. Derselbe hac befohlen, daß dns ganze GeschWader mit aller IITUnmon, die fick) auf einen beträchtliiben Werth bc- läuft, vxrbrannt werde. Zwischen dem 5. und 7. März sollte die Wahl 1'1111's tixucn Präsidenten stattßnden, „dercn Resultat man noch Zucht tvciß. Csheixt, Rosas wv11e seinen Plaß einer Per“- son cmxäumen, die, ohne seinen Charaktrr zu “kompi'omittéi'cn, dazu dernen könnte, die Differm mit Frankreich zu beendigcn.
“ n der Sißung des chrä entantenhausrs der Vereinig- tcxn maten fanden, am 21. April wischen zwci Mitgliedern wieder cmmal w hefnge Kollißonen att, daß man zuerst zu Sibtmvfcidcn und dann 11 einem auskkanwf schritt, der den iimkrces innerhalb der m're dcs auses gleichsam zu einer sirena n:,czchtc. Man mußte die Kämpfer-mit Gewalt von ein- ander reißen und den Anstifter, einen Herrn Bynum, aus dem Sißu113§;Saale“transporeiren. Das Haus ernannte sofort eine Konnncmon, damit dieseibe über diesen Borsau Bericht erstatte.
* Im der Jahres-Zusammenbmlxk der Londoner Missions-ch scliichaft am 1-4. Mai in Exeterha ward folgender“Bcricb-t iibcr dix“: jekzigcn “Stand“ OU; Miyfions-Angelegenheiten vorgelegt: An- 19131 der Misfidnaire 1.10, nebß (151 (theils cingebornen, theils Cygliscbcn) Asnskmeen; Anzahl der Missonair-Stationen 361; der Kirchcn 101; der Kommunikanten 9966; der Scht11er 41,752. Einnahme des lehren Jahrs 91 ,119 Pfd., Ausqahe 82,197 Psd. Von xmcm ano men Einwohner der ManufäkturxDißrikte ist neuedrltcl) ch ijcFeLschafxbéein .KapiitZl von 10,000 Psd- anvertraut wor en, an a ancai re der“ rli : au 200 . '
Ertrag zivrier Pachttmgen. ] ck f Psd üch belau-
London, 22.'Mai. Lord Stanley? Bill über die Registri- rung der Wähl-er m Irland ist in der vorgxstrigen Sißung des thechauses mit 301 gegen 208, also mit einer Majoricät von
“Stimmen in den „Ausschuß gelangt. Hätten nicht drei *Mit- _quer, die sonst mit dem Ministerium gestimmt, Lord HMM? ( hn des Grqfen ery), Herr C. Wood Und Herr Ainswortk), sch zur prdünon gefeilt, so wären die “3 Stimmen Majorität ixus der „msmskerie-llen S_ciic ;cwesen. Der Lehrers haue index; „chou bet der zweiten Leiimg sur die Stanlcvscbe Bill gestimmt; nur die beiden ehemaligen Mitglieder des „Melbournesckéen Kabi: nets_hczben m der Zwischcnxcit von der weiten Lesuna bis zum "Blus- schuß zhxen Sinn geändert. Doci) au ) nach dieser Niederlage hofft die inmtsterielle * artei immer noch , “,daß die Bill im Alisschuß wcmgskenseine edeutcndc Umgestaltung crlciden Werde, in auch Lord HVWiTk und ZEN“ Wood iii gegen einzelne Bestimmungen derseiben ausgespi'o en_haben. Einige gehen sogar in ihren Er- warkungen stheU- dab sie glauben, Lord Stanley werde die Bill, da fich nur. eme so geringe Majorität für Ausschuß-Vcrhandlum gen über dieselbe auszespxockxen, ganz urücknchmcn. Sie wollen die;; dai-aus schiießen4 daß der Lord eÉheutx im Unterhaus: dss ZFUW Yetishwn hins1chtléch seiner “u "vo'rzufchtqgen beast“;-
B 'iss B e l g i x n.
,_ :'3 el, "21, Mai. 9 *;- r :s: r-yizel von einer Det1kichkafc§esprochen, dic dér oyxeahxßsxizbwaikxuiöunüen des Gcm':'ais va:: der Smiffcn herzusgegxx a. *,In dieser wird be- bauxxetbnd darzmhun gr'sucht, daß die rsaxmdmng des“ Gens- rals im Jahre 1841 lediglich auf-Ansi-iftqn "Englands statchfun- dcn, xveicber dadurch den,.ßongrfx bewWdee, den damaliger: Pmnzeti Loopoid von Sachsen; _oburg zum König der Belgier zu nY'Hlsn. “21-11 vorigen Montage begab sich Herr van de:“ Siiiikfi'n, begxcicct von einem Huisß'er, zudem Milimér-Audiccur
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und forderte ihn auf, ihn (v. d. Sm.) ins Gefän nis zu
skbM- Da der Audixeur sch wei erte, wei zu than,“ o ward
ihbten v::t dem- Onisfier die Abschuß eines geri tlichm Protokolle:! rge en.
Die Sectionen der Repräsentannn-Kammer seßen die,U_nter- ““h""! d“ Pts! ntwurfs über die Anleihe von 90 Millionen Fk- mie AfLero * Dasselbe ßndet ziemlich vielen Widerspruch, und wanwird a ein entgegnet, daß der snapzielle Austin:- des andes unmög 1? so becrübend sey, als das ]ebige Ministe- rium ihn darstelle. - * " . ' . “sigen Blättern zufolge, befand |ck hier em Israelit amaxkus, der „einen Auftrag der jüdischen Gemeinde seines Gestern früh hat wo derselbe nach
aui Wohnorts «m die Rabbiner in EUropa bestßt.
ZHW «hier .mchYsiiftcrdanoi begeben, von
Das Journal d'Anvei-s meldet, das Kabinet habe die Absicht,. dem Könige vorzuschlagen, die Amnestie zu vervollstän- digen und diejenigen ehemaligen Angestellten, die wähien) dex Revolution meY' durch ein unkluqes als durch ein bdcwi'lligcs Benehmen ihr mt verloren, zur Pcnfionirung zuzulassen.
Die „Kommission -zur Untersuchung des Handelsxistandcs bat Herrn Desmaisii-öes Zu ihrem Präfidentcn und errn de Z““ zum S_ecr'etair „ebw hlt.
' .I" dem je „k gedruckten Berichte des Finanz-Ministers zur MOUVÜ'UUS *dekßkmeijnlcibc von WMiUionen Fr. iii zuniicbß von denjenigen Kapitgiien die Rede, die für den Bau der Eisen- bahnen gebraucht wurden und noch gebraucht Werden. Infolge frühexer Gesxße smd auf dieselben bereits verwendet:
1) von den 30 Millionen Hproc. Schuld, autorisirt durch das
Gee vom 18- uni1836: Fr. 6. sh I 24,52-5,163 7/-
2) von den 50 Mill'oncn Zproc. Schgld (Gez seh vom 25.„P ai 1838), mit Einschluß „_ ." . einer geringen noch disponiblch Summe . 32201200 „19 ::) Von den 12Mi11ionen Tresor1cheinen (Ge, _ seh vom 28. Dezember 1839) ....... 7,005,:180 00
_ Zusammen 6-1,396,800 ?» Die Zinsen dieser verschiedenen Anleben, nebst dem vom Staate aufgebrachten Gclde zur allmä-
é“ ligen Tilgung derselben (| pCt. jährlich), so wie ' die regelmäßig auf das Budget angewiescncn Ex-
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1
'30 Millionen (vom 18. J
ptoitationskoften der Eisenbahn betragen seit 1831 _ _
bis zum 10, März 1810 ............. 16,205,0-8 5-1
Ju Allem 811,00|,888 3:1 Dagegen hat die Eisenbahn vom 1. Mai “_ _
18:15 bis zum 10. JJDäi'z 1810 cingebrachc . . . 10_.1-9,901 „11
"."
P?irhin hat die Eisenbahn bis jetzt _ackoséct 711,281,98- 01
Es wird noch darauf verwendet werden; „
1) der Rest der zucht in Folge des (WWW vom “Id“. Dezember 1830 ausgegebenen zwölf Millionen Tresorscbeine ...........
2) der Betrag der von der Rheinischen Gesell- sibafc gckaufxen 1000 Action ........
3) die noch ausführenden Streifen werdcn überdies noch ein Kapital erfordern von .
Hiernach wird die Eisenbahn, wenn sie beim ,
digt seyn wird, im Ganzen gekostet haben . . . 125,509,000_ . Zunächst also hat das neue Anlchcn in Beziehung aut die Eisenbahn u sorgen für die 5-1 Millionen, ivclcbe die noch zu bauenden erécken kosten folien, so wie für den Preis der 4000 Rheinischen Actien. Hier 1!“ kommt dan_n _noch die Tilgung der FW: emittirten “zwölf ')killionen Tredorjcbcine, so wie einc umme von 3,56 ,192 Fr. 81 C. für gcwöhxlicbc T_haussi-e-Baiz; ten, was Alles zusammen einm Bedarf von 72,017,-92 Fr. 85 0.- bildet, der den ersten Abschnitt der geforderten Summe ausmacht. Dcr zwcite Abschnitt besteht aus dem Defizit, das sich am (blasse der Berichtigung aller früheren Rechnungs-Zahrgänge ergiebt. Aus den Jahren 1830 bis 1837 sind nämlich noch zu berichtigen übrig in Allem: “ Fr. 6. 10,830,091 97
Die Zahrqänge 1838 und 1839 werden wahr- _ scheinlich ein Defizit lassen von .......... 8,l23,587 0.1 Zusammen 19,350,682 02
Endlich fehlte auf dem diesjährigen Budget das zweite Sc- meskcr der in Holland zu zahlenden Rente, dasselbe Semester der auf dem Brüsseler ?ülfsbuch der öffxntlichcn Schuld mm':- birten Rente und die albjahriqen Zinken dcs Anlchcns von um 1836), was zusammen noch eine Summe von 6,011,005 Fr. 28 C. bildet, die mit jener verei- nigt einen Zuwachs von 25,-100,687 Fr. 30 C. ausmacht. Dei“ Minisker schlägt indessen vor, hiervon einen Beeixag von 8 *Miil. als schwebende Schuld bei ubcbalten, so daß ano nur zu kogw- 1idircn blieben: 17,400,687 ' r. 30 C., Welche mit obigen 73017, 792 Fr. 85 C. einen Totalbetraa von 90,:118,-180 Fr. 11 0. bilden, der durch das neue Anlehcn realisirt worden soll. Um dem Bedenken, das ein so bedeutender An_wachs der öffentlichen Schuld zu erregen geeignet 111, _einigermaßen zu begegnen, theilt dc'r Minister eme Uebersicht“ der gesammten Schuld Belgiens mit, und vergleicht diese dann mit der Schuld Frankreichs, Hol- lands und Englands. Nimmt man an, 'das neue_Anle'hen werde zu -1',“'-_. UE:. rcaliürt, und e'rford'ere mithin einc .[ährlicbe Rente von -'-,0.':0,000 Fr., so würde „mit Einschluß dei'elbcn ""L- der Zinsen eincr schwebenden Schuld von im Durchichmxt 6 Millio- nen die ganze auf Betgien-h_astende „jährliche ijcnlast sich aiif 22,072,211-1 Fr. („[auf-_]: was, die Zahl der Einwohner zu vier Mill. anqcnommen, qué den:.Kopf eine jährliche Steuer von L') Fr. 73 Cent. badet. Fixanki'eich dagegen nhit, nacb den,??erccb- nungen des Ministers, U Fkk 78 C- H0 “113,16 Fk- 9“ /2 C- und' England'sak 31? Fk- 65 C- pro_Kopf- HMS" komm_c "Z“) U; B „achtung, da]; von jenen 2439-2314 Fr. mehr als () I)er". von avitalien herrühren, die auf öffentlichen Bauten (Eisen- b-hn, Chausseen, Kanäle u. s. w.) verwendet werden, welcbe kun Eigenthum des Staats sind, und durch ihren Ertrag die Zinsen ihrer Erbauun.3skosten zum Theil schon decken, zym hei! doch decken werden, und jedenfalls ein schäßbaics Berit;- kbum bilden. Die insen der eigentlichen Schuld belaufen sich, nach einer _qenaUen erechnunz, die der Minister hierüber ange- stellt. mithin nur auf 16,060',_409 Fr. 90 C. oder 4 Fr. 16 C. pljo Kopf, was allerdings für ein so reiches Land wie Belgien keine beunruhigende Summe ist. Doch wird man slch [ckWerlic1) ohne eine Erhöhung der Steuern im künftigen Jahre aus der Sache ziehen können, denn zum Schluß Weiß der Finanz-Pki- insicr noch nach, daß auf dem Budget des gegenwärtigen Jahres in außerordentlicher Einnahme eine Summe von beinah; *.*/_- Millionen figurirt auf die man 113, den künftigen Ja ren“ nich! mehr rechnen dqx ; hiexzu nun die Zinsen des neuen ie tus; für die im gegenwärtigen Budget natürlich noch kein VO ehen
:1,823,580 40 3,3 29,000 5.4,i)c(1,000
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getwffen war, so er ich: steh eine Summe von beina OMiaio- nen, die man im ahr 1841 auf eine anderweitige eise wird decken müssen, und schwerlich werden die Ersparnisse, die, man sich noch auf das Kriegs-Budget und sonst wo ve:1'pricht,h1erzu
hinreichen. Hoheit die obeit bei : mr Prin-
Deutsche Bundesstaaten.
Dresden, 24. Mai. (L. 3.) I re König!.
Yrinzessm Amalia Auguste, Gemahlin r. Königl.
rinzen Johann, ist heute früh um halb 2 Uhr von zessm glücklich entbunden wvrdcn.
Dresden, 22. Mai. (L. A. 3.) Gestern und heute be- schäftigte s1ch die zweite Kammer mit der Bcrathung eine- Er- läurerungs-Geseßes über die Kommunal-Gardcn. Minder inter- essant war die gestrige Sihung, da die Hauptfragen U11 heute ur Entscheidung kamen. An der allgemeinen Debattx die ge- ?kern stattfand, nahmen nur der Seer. Hensel und Merkel Theil. Dcr Erstere wünschte , es möchte ein mit unserer Verfassung so eng zusammenhänqendes Institut, wie die KommunabGacde sey, nicht bloß auf einzelne Städte, sondern auf Stadt und Land aus- gedehnt werden, da es dann vielleicht dem Budget mancbx Lask entnehmen werde. Seine Basis 1eycn Vertrauen Gemeinsinn und Ehrgesüh! , nicht Ehrsttcht. Die lebhafteste Schatte veran- laßte hiernäcbsk ein bei 5. ;1, der die nothwendigen Yamah- mcn dcr Eintx-ittSpfiicbiigeu enthält, von Klim gestellter Antrag, daß die Tagelöhner hier weggcstriclzcn und in den 5. 4, also un- ter die fakultativen Ausnahmen, vcrscht werden möchten. Für dieses Amendcment sprachen noch mcyrxre andere Abgeordnete; es wurde aber endlich mit 51:3 gcqrn '" Summen abgelehnt.
chhaster noch als gcstcin war die Dikasiwn hkUki', insonderheit bei §„ 7 des Gcscb-Entwuiss- der die Wahlen m der Haupt- sache in die Hände der Regierung geleqi (durch das General- Kommando ausgeübt) wissen wollte. Die Deputation hatte auf dessen Ablehnung angetragen und daneben noch einige auf wcckmäßiqcre Einrichtung des Wahl-Versa7rcns gerichtete Vor- Zchläqe gérhan. Fiir dicies Gumchten brachen der eihe nacb: dcr Ref. Eiicnstuck, Braun, Klinger, Löhnig ode, Reichr-Cisi'UstUCk, Meisel, Rahlcnbeck, Srcretair vr. échröder
[
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und von Watzdorf; dagegen nur der Mikistcr Noskih und ,Iämkcndorf und dei“ Geheime Regierungs-Rath *))?üller. Eisen- sruck meinte, das Rad der Zeit lasse 1111) wohl aufhalten, aber t1ickt zurückdrehen; das Letztere sey abcr allerdings die Vernich- tunq dcr Wahlfreiheit. Was wider die Freiheit sc , das sey vom Uebel, wie die heutige Bei'athung gezeigt, da iemand ge- gen dieselbe gesprochen habe. Wenn auch in Sachsen keine Un- ruhen zu befürchten wärm, so _qcltc doch die Regel: Willst du Frieden, so rüste dic!) zum Kriege. Braun bemerkte, die „Kom- munalgarde sry dumb dic Bewcgunqcn des „Jahres 1830 her- vorgerufen worden, und diese könnten wiederkehren, da es ja in Frankreich fortwährend gäbre und dicse Gäht'ung auch nach Denksch- 1and sicb vcrbreitcnkönnc. Man dürfe a!s_o den Blihablcitcr nie!): zersiören, wenn das Gewitter vorüber rey. .Klinger und Löh- nig machten darauf aufmerksam, daß das Institut der Kommu- nal-Garde noch mehr an Theilna mc verlieren werde, Wenn man den einzelnen Mitgliedern die &,clbsithäeigkcit bei den Wahlen entziehe. Auch würden die Wahk'n, wcnn fie nicbt von der Mannschaft selbst vorgenommen wnrden, vielleicht auf Erkundi- gungs - Einziehung aus unlautcrcr Quelle bastrt wcrden. Todt führte ein Beispiel von Nichtbcstätigung einer Wahl an und suchte den Grund davon in der politischen Gesinnung des Gewählten. Wolle man die Wahlfreiheit aufheben, so könnten dergleichen Fälle noch mchrcmvcitcrt und dem ganzcnKommunab qardcannstitute dadurch eine fremdaixtige, anti-constctutioneüe
ichtung gegeben wci'dcn. Reicbe-Eijcnstuck war auch für Er- erung des zeitherigen Wahlverfahrcns, glaubte aber nicht, daß
ewegungen, wic Braun befürchtet, wiederkehren könnten, da die Regiei'unq ihren guten Willen bethätiqt habe und Vertrauen gc- nieße. Darum abcr dürfe man kcm Mißtrauen säen, souß Uk“ ten Diejeniacu, welche keine Ordnung wollten, Freude daä'über. Dies gab Braun zu einer Entschuldigung, und diese Entsckuldi- aung Rciche-Eisenjiuck zu der Erklärung Veranlassung, d ß er
1 Braun kcincsivcgcs verdächtigen wolle, da er im Gcgemhei! im-
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mer mit ihm i'ibercinftimme. Nach fortgehendcr längerer Dis- kussion wurde endliib das Députations-Gutachten einstim- mig angcnommcn. - Eine weitere Diskussion entstand 1?- gen wangsweiscr Einführung gleichmäßiger Bekleidung,'we1 : dic eputation voraenbiagcn hatte. Da_egcn sprachen Hertie (Stellvertreter für Clauß mis Chcmniß) chröder, Rahlenbeck und Bmun; dafür Püschel, Meisel, 51c1che-Ekscnskuck- Todt, Schäffer, Scholze und der Ref. Eiscnstuck. Die Regierung war gegen den Zwang. Das Deputations-Gutacbtcn ward mit 3'7 gegen 20 Stimmen angenommen, dazu aber zwei Modificatiymx von Braun und Hecker, daß das Genxral-Kommanko auf UW! des Ausschusses in ein einen Fällen Dispemanon gcftatttn, könnx, und daß die gleiche ckleidung er!? nach zwei Jahren eintreten solle. Bei der Abstimmung mit Namen-Lsufruf 'erklärtey JZ) sämmtliche Anwesende für das Gesetz. -
Sigmaringen, 19. Mai. (Schw. M.) Gestern fand ier dic Austbeiiung ciner von St". Königl. Hoheit dem GM- Kerzog von Baden verliehenen Bcrdicnst-chdaille an die dir , - tigen Veteranen, Welche unter den Badrnschen Fahnen gedieüt und die Fcldzüqc in den Jahren 1813-15 mitgemacht habey, mit passenden Feierlichkeiten statt. Die höchsten und hohen Herr- schastcu bcchrtcn das Feu durch ihre persönliche Theilnahme, und die Bewohner unserer Stadt, so wie eine Menge Munchen ai.“ der Umgegend nahmen daran Theil. 141 Veteranen wurden mt dcr Fc!ddicn|-21uözcichnung geschminkt.
» - Frankfurt, 251. Mai. Nach den neuesten Nachrich- ten aus Darmßadt wird So. „Kaisci'l. Hoheit dcr GroYür Thronfolgcr von Rußland am 29ftcn d. M. vor) da öié eie nach Berlin antreten. Die Abtvcsenhcit Sr. Kaijxrl. Hoheit von Darmstadt dürfte aber wahrscheinlich nur _von kUl'1kl' DMU“ [I: und unterdessen Ihre Hoheit die Prinzcszin Marie von He einen Besuch bei der Königin Witlwc von Bayern in Tegernsee abstatten. - Der Graf von Padberg hat, dem Vernehmen nach,
cute von Darmstadt die Reise nach Warschau angetreten. Die neuesten Nachrichten über den GesundheitK-Zustand der Kaiserin von Rußland lautén erfreulicbcrwcise schr bcxlriedigend. Zn Emi sind bereits alle Anordnung?" zur würdigen' ufnckhme d'cr hohen Frau getl'lffsn' - “
In den lcßter_n Tagin war auch der König!. Preußische Ge- neral der KavaUei'ie, Freiherr von Borstcli, in unserer Stadt äu- wesend; bekannt!:ch gai'niwnircn hier Königl. Preußische Artille- rie- und KavaUei'ie-Abtheilungen.
Die RÜt'kkrbr des Herrn Grafen von Münch-Bellinghausm
on Wien schkink stel) noc!) verzögern 11 wollen. Die Bundes- ersammlung, Mew“)! anhaltend bc onders thätig, hatte vorge-
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nern ihreSißung ausgesetzt. Der König!. Niederländische Buu- dWs-Gesandtx, Herr Graf von Grünm, Yat sich vor einigen Kym nach dem Bade Emi be eben, um da elbsk die Kur wäh- md einiger Wochen zu gebrau en.
Die Badc-Saison in den Taunus-Bädern ist bis jetzt noch nicht o lebhaft, als man noch vor einigen Wochen erwartete, da die- itterun in der lehreren Zeit mei| naßkalc war und mithin Badebe uch nicht aufmuntern konnte. Gleichwvhl verweilen schon in den meisten Taunus-Bädern Kurgäste, die meisten natürlich in Wiesbaden. Wenn nun aber auch die seitherige Witterung, wie überhaupt der Mai, den Bädern nicht zuträglich war,so ist er doch sehr fruchtbar. Die Vegetation steht in allen
heilen ganz trefflich und die Besorqnisse vor einer Mißärndee km Getraide sind gänzlich beseitigt. Die Gerraide-Preise fallen denn auch mehr und mehr.
In dieser Woche tigte sich im Börsenhandelhier im Allgemei- nen keine besondere Le haftiqkeit. Die Holländischen Fonds ver- kehrten meistens in fiauer Haltung, da Ke zu Amsterdam auch daim noch nicht steigen wollten, als die nnahme der Budqets von Seiten der zweiten Kammer der General-Staaten erfolgt war. Der Impuls zur Flauheit der HoUändiscben Fon 8 zu Amsterdam wurde indessen von anhaltenden Vekkäufcn inHandeb Maatschaovmobligationen gegeben. Da nun heute abcr aufmun- ternde Beriibte von Amsterdam kamen, nahmen die Holländischen
onds auch hier eine feste Haltung an und man überläßt sich der
offnung, daß die Amsterdamer Berichte bald Veranlassung zu Weiterem Steigen geben werden. Der Umsaß in den Oesterrei- chischen Effekten ist fortdauernd ohne Bedcucunq und sie unter- liegen am!) nur schwachenWand1ungcty zeigten indessen heute be- sondere Festigkeit. Lebhafc bleibt hier anhaltend derZ-mdcl oder vielmehr das Spiel in Taunus-Eiscnbahn-Actien. eit gestern haben die Actien wieder eine Neigung zum Steigen angenommen, da viel darin gekauft wurde, und blieben heute 3381/? F!., 8872 F1. Agio. Die Frequenz der Taunus-C'isenbahn-Acticn konnte in dieser Woche bei der ungünstigen Witterung nur schwach seyn. Die besten Geschäfte wird natürlich die Taunus-Eiscnbabn in den drei Sommermonaten machen, allein die Frequenz würde doch auch jetzt schon belebter seyn, wenn die Fahrpreise ermäßigt wür- den. Das Geld zeigt sich an unserem Plaße in dieser Woche sehr abondane und das" Diskonto cht :1'/4 bis :5'/.„, pCt.
Die Bewegung in unserem afen ist, seitdem der Wasser- skand fiel) gebessert bclebter geworden und auch die Landfracht geht [kart. Der Handelsstand ist überhaupt mit dem Geschäfts- Y" im All.;emeinenxufriedcu, wenn auch dicKlagenüberschlccbte
echäfte noch zu h ren smd. Diese Klagen smd stereotyp ge- worden.
Eine hervorragende Erscheinung auf unserer Bühne ist in diesem Augenblick das“ Gastspiel dcs Köniql. Sächsschen Hof,- Schauspielers Herrn Yami, eines Ki'mftlerS, der den ersten seines Faches an die eite gestellt weiden darf. Die Kaiscrl. Russschen Ballettänzer Taglioni sind in den [ckth Tagen auf der Reise nach Paris durcb unsere Stadt gekommen.
Oesterreich.
I?Uskk), 15. Mai. (A. .) Gestern Abend 10 Uhr erfolgte die ückkehr Sr. Kaiserl. ohcic des Erzherzogs Palatin von dem Reichstage zu Preßburg, der Tags vorher geschlossen wurde. Der Empfang, der dem Erzherzog hier bereitet wurde, war ein eben so glänzender als herzlicher, und mag als Bchis der gro- ßen Popularität dienen, in welcher dieser um Ungarn so voii)- verdieate Fark? bei allen Ständen und Klassen steht. Die beiden Städte Peßh und Ofen , sowie der benachbarte Kornmarkt Alt- Sstn Waren aus das brillanrcske erleuchtet. Eine unermcßlicix Volksmenge harxte me r als fünf Stundcn'lang an den Ufern der Donau der Ankun : des sehnlichst Erwarteten entgegen, bis “WUF- gegen ,10 Uhr erne Böllerscbüssr das Dampfboot „Maria AUM signaliürten. ie Landung Sr. Kaisers. Hoheit sgeschah unter den donnerden Acclamarionen der Mcnqe, untcr zahllosen Freudenschüssen und unter dem Schalle der_Mußk-Coi-ps, welche die Oeskext'eichiscbe Volkshymne anskimmtcn. Zugleich traf auch S:. „Flender:- Hoheit der Erzherzog Stephan, Sohn des Pala- tins, er e 11.
„In Folge der Amnestie find dieser Tage der bekannte Kossuth, der in dcr Feftun Ofen in Haft W111", dann der Ad- vokat Farcas, der im Pest er „Nongcbäude“ gefangen saß, in Freiheit gesetzt worden. ' '
Aus Baja geben täglich beklagensWerthe Details über die
er eerungen der dortigen Feuersbrunst ein. Ueber zweitausend
„ JUL": liegen in Asche, mehr als :ehntdusend Menschen sind um
ihre Habe gebracht, und über unfzig Personen haben in den Flammen den Tod gefunden.
Preßbux-Z; 16. Mai. Die Resolution, in etrcff der Juden, nach, wie folgt: , , _ . „Se. Maxestät wcrden hinsichtlich der Vesterling der Juden von
der Toleranz-Tare den Vortrag der Rnchände, nachdem die betreffen- den Dikasterieu dariiber vernounpeit worden, in AUerböcbüe Erwä ung ziehen und sodann eme Allexgnädigsie Resolution erthcilcn; es 1] so- mit der 1172 §- thsks Gkßs-WZWlles wxgzyia cn; üb-igens genehmi- cn Se. Mausi", daß ammtlubq uu Koutgre ck Ungarn und in den ebenländern geborene „ nden, wie auch [me, welche den Commova- tions-Sam'u naa) Voxscbrtst erlangten und gute Sitten haben, ferner diejeiti en, welche bestimmte “Vor: mxdFZuna-neu führen, wie auch die Neu e orenen m em durch ihre Nellgtous;Dicner zu führendes Ma-
(kürzlick) 'erwähnte) Allerhöchste lautet, ihrem ganzen Inhalte
niki atbuci) eingeschrieben werden, und hinsichtlich der Erwerbmitteb
dur den Ackerbau und Profesfioucn - ohne jene Vorrechte da in n l'échn'ku. wclibe di? schvn bkskel)endcn„Geseße und rivilegien Hewii „ ren _- dermglen nachsiebende Begünstigungxu gesch1 ck genießen folien: die Juden diirfen, unt Ansitahiye dcr Königl. Bergstädte (38. Art. 179!) und solcher anderen Orte, von dcnen fie nac!) altherkömmlicbcm Gebrauche, dcs Bcrgbaucs m„tdjder- MetaUZManipulation wegen, a'us- geschloffcn smd, 1111, gannKomgretci) und m dei) Nebenläuderu überau wohnen, auch adelige iner 111 Pacht nehu1cu,9]cdoc1) die Nusnießuna der Urbarial : Apsiitsigkcitcn nicbt ankaufen. «5 die Erlaubuiß des fr'eieu Ankanss uädmcknr Gründe anbelangt,“so wird Allcrgnädigsi ge- thet, daß dieser Gcbrzmci) m ]k11k11 Städten, wo er bisher üblich war, mminehr gesetzlich benimmt werde: ob. aber diese Begünstigung amt) in anderm Städten zu gestatten sev, behalten fick) Se. Ma'estat vor, mich den Meinungs : Aeusxerungen .der Difasiericu Zu jedem b'esynderen Falle nac!) gerechter und billiger Weise u entschei- dkn. „ Yu " dürfen die_ Juden unter den sonst ([ck-“ck," B„ din ssen abrikén errichtcn, ,s icklichen Handel&Verke r und and- we anf gene Fans! oder mat, ehälsxntreibcn und L'cF'rjung'en aki" ichxcn. „Auch können sie ]ene Wissenschaften und Künste, welche hkk ausubten, aucb ferner betreiben. Alle Zenguisse, und über-
haupt alle Verträge find se übrisgens verpflichtet, in einer landköüblix ]
Gen Spkackie'aus ustellen. Hin ehrlich der Aufnahme hi" die König!. tatthalterei die vor es rieb" ::::fo-7 daomkzt Yi: Eénßtange steht:- b g ck "" V““Wm “ eln wu m . era reng zu eo ach * _ Yad"! also, die ohne Paß umhersireifen, find ohne AUSWWFianF:
emder ßJuden
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OÖweiz.
Seba f hausen. Hur Autism 1)r. Friedrich Hurter hat in die zu reibur “ im Breisgau erscheinende Zeitung eine vom 15. Mai dakine klärung einrücken lassin, in welcher er ver- sichert, daß seine Anwesenheit in der Kirche von Er. Kathari- nenthal während des kacholischen Gottesdienstes am 19. März eine höchst zufällige gewesen und daß im Uebrigen Alles cr- dicbtet sey, was bei dieser Gelegenheit über ihn berichtet worden.
Spanien.
Madrid, 13. Mai. Heute begann in der Dcputirti'nxKam, mer die Erörterung des neuen Prcßgcseßcs. Der Herzog von Frias unterßßßte dasselbe.
San Sebastian, 12. Mai. Provinz ist nicht nach Oäate und dem „Innern abgereist, wie man erwartet hatte, sondern hierher zurückgekehrt.
Die Anhän er des Priesters Amalibia haben sich zerstreut und sollen fich ! cils in den Bergen von “Llspeitia und Deva vcr- borgen halten, theils nach Bista a entflohen seyn.
Das Britische TranSvortschi „Aerna“, welches (wie bereits gemeldet) hier angekommen ist, um das aus England hierher cze- 1andte Kriegs-Material dorthin zuxückzubrinacn, wird nur dieKa-
Der Gencral-Capitain der
nonen von schwerem Kaliber an Bord nehmen, dachcn bicibt
ter dem Obersten Colquhoun und dem Capitarn Casticn mit dcn nöthigcn Vorräthen noch hier“, bis die Bccndiaung des Krieges in Aragonien und Catalonicn offiziell angezeigt worden isi.
Es wird hier bestimmt versichert, die Kdniqin Regentin werde im Laufe dieses Sommers die Baskischcn Provinzen be- suchen. .
S y r i e n,
Der Oeséerreichische Beobachter mcldct: „Aus Da- maök vernimmt man, daß der Prozeß wegen des rasclbs? im Fc- bruar d. I. an dem Pater Thomas verübten *))?ordcs in vollem Gange isk und_durch dic Geständnisse des bekannten Barbiers eme für die eraelitcn, die jener *))?ordthat beschuldigt worden ibm'cn, gunstige Wendung zu nehmen !(!)cinr. chachter Bar- bier hqx nämlich ausgesagt, cr soy zur" Beschuldigung der neun israelimcl)cn Kaufleute nur durch die Drohung verleitet worden, daß, wenn er lcugne, er bis zum Tode w-ci'dc _acfolki't't werdcn; gestehe er aber, so habe er nicht nur" Sct'aflofigkcik, sondern so- gar cmc Belohnung und ein SicherheitS-Gclcice zu erwarten.“
Brasilien.
- _ Rio Janeiro, 23. 'Mäi'z. Die Brasilianischen Dcputirxen-Kammem konzctm'ii'cn so schr Alles in stet), was in dem hicjigen Staatslcbcn nur einigermaßen bcmcrkcnsxvcrrl) ist, da!; in den Zwischcnzcitcn zwisäwn dcn Scssloncn sich durchaus nichts berichten läßt. 3th nun sich man mit Spannung dcm ]. “L_lpril entgegen, für den die Kammern dieses" Jahr ausnahme"- wcixe berufen sind, Weil sie in ihrer lclzxcn Scssion das „Budget für 184%“ (vom 1. Juni an) nicbt zu Stande gebracht haben. Man weiß, daß einer der erst.:n Gegenstände der Diskussion eine neue Krcdit-Forderunq seyn wird, denn die Bewilligung des vo- rigcn Jahres ist in Noten verauszmbt. Und was wird dicKam- mer thun? Abermals Papiergeld cmittircn? Die Erfahrung der letzten Monate sollte auch den“ Blddcsien von der Verkehrt- heic einer solchen Maßrcgcl Überzeugen. .Die Ausfuhr ist uw glaublich gestiegen, und dennoch Wollte sich dcr Cours nichr hc- ben, denn jener vorjäht'igc Beschluß _qab dcm cbcn kcimcndcn Krc- dit des Landes einen mächtigen Stoß; man is? von allen Seiten bemüht, die fremden Kapitalicn aus der Circulation zu ziehen und nach Europa zu l'émittil'M, wodurch dcnn natürlich der Cours gedrückt wird Und dennoch ist zu befürchten, daß die Kammern
dies nicht crkcnncn, sondern ruhig auf dcm einmal bctrctenen Wege fortgehen wcrden, unbekümmert um die Lehren, die ihnen die Finanz-Zerrüttung dcr Orientalisckwn und Argentinischcn Rc- publik so laut predigt. Aus den nördlichen Provinzen wissen wir seit lange nichts; im Süden ist Alles ziemlich beim Alten; noc!) ilk Sta. Catharina nicht ganz von den Farravos geräumt, und aus Rio grande „erwarten wir täglich die Nachricht von einer entscheidenden Schlacht“, wie seit drei Jahren der stehende Aus- druck der Journale ist. Dagegen scheint die Herrschaft von Ro- sas in Buenos-Ayres wirklich zu Ende zu qchcn. Seine Expe- dition gegen *))?omevideo, unter Echague und Lavalleja, ist, wie Sie schon wissen Werden, gänzlich fehlgeschlagen, und Lavalle rückt unaufhaltsam gegen Baenos-Ayrcs vor. Die lcßten Nachrichten von da find vom "2. JNärz, und die Zeitungen streiten viel Über ein Frühstück am Bord der Englischen Korvette „Actäon“, bei welchem Admiral Duvotct, der Englische General ; Konsul von Mandeville, und Arana, der Freund von Rosas und Minister der auswärtigen Angelegenheiten, sicb trafen. War cs wirklich nur ein Frühstück, so war die Gesellschaft mehr als sonderbar zu- sammengeseßr, und andererseits“ isi es kaum denkbar, daß Franki reich gerade jeßt anfangen sollte, zu untii'handcln. Am 7. März ist Rosas' Diktatur zu Ende; vielleicht Wollte man Arama gewin- nen und durch ihn die neue Wahl lenken; denn fällt diese nicht auf Rosas, so änderte sich freilich Alles, da sowohl Lavalie aks Frucco Ribeira nur der Person von Rosas, 111cl1t der Republik Buenos-Ayrcs, den Krieg erklärt haben, und auch Frankreich n_ur mit Rosas nicht untei'hnndcln irolitc. anrß ncci) hat Roms das Heft in der Hand, und wäre Arnim _thdricbt odcr kühn gc- nug, eine soscle Transaction zu bci'suchcn, 10 wäre er sicher nick): nacb Buenos-Élyrcs zurückgckchi't. Möglich ist cs aber, daß diese Sendung Arana's ein letzter verzweifelter Versuch von Rosas war. Darüber werden wir denn näcbyicns Aufschluß erhalrcn.
Rio-Ianeiro, 21. März. (21. Z-)_ Home friih wurde die Stadt in nicht geringe '.)lufi'ccung vcrjcßt durch die Nach- richt der pldßlich erfolgten Erkrankung dcs [ungen Kaixcrs. Das erste heute ausgegebene Ballett" cmbäie Folgendes: 1. Palast der Kaiserlichen Quinta da Boa Vista, 21. J.]?äxz 18-10, 61? Uhr Abends. Um halb drei Uhr wurdd Sc. Katierl. * .ajcstät von einem heftigen Schmcr im rechten .)luac befallen, 1vc|chcm ein Zustand von Bewußclo igkeit folgte, verbunden mit Konvulßonen- Welche jedoch nach einigen Minuten vcgkibwandeu Als der hohe Kranke wieder zu sich kam, bcklagtccr iicb iibci'SchWcre im Kopf. Um 3 Uhr befand er fich im Ficbcrzufiand 1.111d mit Symptomen ei- ner Hirn-Entzündung. ,Um 5 Uhr ?0 Minuten wurde ihm im" Ader gelassen, worauf er in bes1"1i'd1_11k1101:n„Instand kam. Man vermuthet die Entwickelung ci.:cs *.*eiddelbksi'ks. (Fotgerx die Unterschri ten der Aerzte.) -- 11. Se. K_aiserl. Majesiät icblicf um 73/ hr ein und bis zum gcgcrxtyäx'ngen Auqendiick ( *Mit- tcrnacbt) fuhr er sort, ruhig " Milqscn- 1)“: Meireües, "Litze
'r Woche. - m. 24. März ?aäxmtcrags & Uhr. »_Sr. Kauni. Kaj. Zustand ist fortwährend bcrubtaend, imd der Unsau, dei; . sen Rückkehr um dieseibe Stunde man heute befürchten, har '
ach Feldqeschüß der Britischen Land- und Marinc-“Llriilieric un- ' k riiius steht. w:o cs betrieben wurdc, isi das Verhältniß dei" Gcscblccbter. Die
sick; nicht wiederholt. !)r. Mdina“,
in Konferenz mit '12 Kor- 1egen.“ “ -
Oßindien.
„Kalkutta, 14. Mai. (21. Z.) Das Gouvernement hier hat Nachricht aus London erhalten, daß die Kolonien: von Guiana und Mauritius dort Himmel und Hölle bewegen, um die Ab- schaffung dcs Kabinctsbefchls vom 7. September 1838, durch Welchen die Ausführung der Kulies aus Indien in die *ehemali- gen Sklavcn-Koloniecn verboten wurde, durchzuse en. Man hofft hier, daß Lord Brougham, und besonders uxton und Sturge, Welche Einfluß auf Lord ZYn Russell haben, den Plan hinrertreiben, oder daß der General.- ouv'erncur, Wenn auch die Kabinets-Ordre widerrufen würde, auf seine Verantwortlichkeie hin solche Maßregeln nehmen werde, daß dieser Sklavenhandel fiel) nicht crncu-xrn könne. Die erste Ausfuhr von Kulies im I- 18451 bestand aus etwa 50M1anividuen, großentheils dem Aus- wurf der Straßen von Kalkutta, und die Pflanzer waren so an u- frieden mit ihncn, daß die meisten urüchgcschicht wurden; a er seitdem sind bessere A*.“beiter ausgefuhrt wvrdcn, und die Be; mübungen dcr Pflanzer, ncuc Zufuhr zu erhalten, beweisen bin- langliä), wie sehr fie dabei ihre Rechnuna gefunden haben. ,Die Wahrheit ist, daß man diesen armen Menschen, welcbe keinen chriff von den Preisen in JJkaUritius haben, einen Lohn ver- spricht, der ihnen nach anischem Maaßstab hinlänglich scheint, aber außer allem Vci'hälrniß mit dem Preis“ der Arbeit in Mau- Das Grausamste bri dcm Sysicm dcr Ankführung-
offiziellen Notizen des Gouverneurs von Mauritius geben an, “" daß vom 1. August 1834 bis um 24. Oktober 1838 von Z"“ dien in Manritius angekommen schen: 18,791 Männer, 295 Wei- ber und 51 Kinder! Die Zahl war aber in der That weit grd- ßer und bcläitfc sicb nacb zicmltch sicheren PrivadNachrichtcn auf mehr als 40,000.
Die Coinoagnie macht sehr crnstliche Ansialten, den Ausfall der Wcstindiichcn Produciion für Indien zu fiebern, und hat dem Gouvernemcnc hier angekündigt, daß fie die vollkommenske Ma- schinerie für Zackci'sicdcreicn, wic fie gegenwärtig in Runkclrü- bcn-Fabrikcn des Kontinents angewendet wird, nach Bengalen zu schichcn im Begi'iff ist, wo große, von aber Kultur des Zucker-
l'obl's Unabhängige Sicdci'cicn allcn Verhältnissen des Landes voll.- kommm angemcffcn sind. Dei" Indische Bauer ist längst gc- wohnt, sein Zuckerrohr zu vcrlaxsscn, da er selten eine hinläns' liche Masse produzii'r, um es selbst zu prcssen, und da das Pro- dukt in vct'vonommnctcn Sicdercien nicht nur um 40 bis 50 pCt. crgiebiger, sondexn aucb weit schöner ist, als nach der un- vollkommcncn anischcn *. ietbodc, wo eine große Gähiung flatt- finder, Welche dcn ki'yskallifirbax'cn Zucker zeriidrt.
*))?an hdxr hier viele Klagen über die Langsamkeit, mit der die Arbeixcn an der großen Poststraße, die von hier durch Oi'issa, Über »)chripur, Sumbulpur, Nagvzr nac!) Bombay gcfüdrc werden soll, vor sich gehen, aber man sieht aus den Bcri-Yicn der Offiziere, welche mit dem Vermcsscn der Linie beauftragt und, daß die Schwierigkeiten, ivc1che fie finden, fask unübci'siciglecv sind, nicht sowohl wegen der Natur dcs Termins, als weach-kcs bösen Willens dcr Bcwobncr. Eine Streife von ctwa “.i,() 231;- 1ischeu *))?cilen, wclche ?111 Theil der Straße durchschneiden 1.111, ist so am als "*"-„1 m«*--_--mm. Sie gehört rheilz dem Radsibad von Nagpur, der dem Unternehmen nichr qünäig it?, tdcixz erm": zahllosen ?Nenqe kleiner unabhängiger Fürsten von “Stämmen aller Art, ivelcbe zwar nich: wagen, W) der Sache offcn 1" wc- derseßen, aber Hindernisse crreqcn, die allen Glauben Übersteigen. Sie glauben nämlich alle, daß die Ei'richmng der Stkaxe 311.“ baldigen Eimiehung ihres Territoriums sührcn werde und tu
nen anderen Zweck habe.
Inland.
Danziq, 22. Mai. Nach dem biesiZen Amcsblacce wurden im Danziger Reaterungsbc irk 14,413 Kiukcr “(Und da:- unrer 1235 uneheliche) cim Civilz und Militair geboren Und starben 12,935 Perwncn. Durch Sclbümord find 30 Menschen ums Leben gekommen; durch allerlei UnglücksfäUe aber 241. G.“- traut wurden 3435 Paare.
- -- Swinemünde, 24. Mai. In der verfioffcnm Woche liefen hier 71 Schiffe ein und 29 aus. Unter den eiffe- ren befanden sich ein direkt von Tschcéme kommendcs Särtvcdasäxcs und ein von Laguna de Terminos im Mexikaniscben Meerbusen kommendes Englisches Schiff. " Am "L'Isten, Vormittags 10 Uhr, crhrb fich ein Sturm, der gegen Mittag m emen völitgen Oxkan ausartctc. Der vor dem Hafen arbeitende Bagger mußte in den inneren Hafen flüchten, und das Bugstproor vermochte nur ei- ncn der bei jenem beschäftigten beiden Prahme glücklich in den
afcn zu bringen. Der ztvciee Prahm mußte vor Anker achcn. ährcnd dessen nahm der Sturm immer mehr zu, dee Wellen
stürzten slck) in den vor Anker liegenden, _noch mit 4 Menschen bescßten Prahm und drohten, Alles zu vervchlinaen. Um wem»;- stens die Mcnsckycn xu retten, ctlre ihnen der Ober-Loorie Beyg in dem Rettungs - Boote mit 10 anderen Loorscn zu Hüxfe imd nahm die Lcute auf. Als sich jedoch das Rettungs Boot -. _ : dcm Prahm, dem inzwischen schon das Boot weggescblach „.:.: cnkfernen wollte, brach eine Stui'ziec so gewaltig über ictzTcMn, daß er auf das LootsewBooe gesckylcudert wurde, dies .mgcndmk; 1ic1) ziim Käntcrti brachte und die darin befindlichen l.") M.::m ins "Meer schleuderte. Durch einen qümkégen Zufall gelang :s zwar dem Lookscn Stahl, sci) auf dcnPrahm zu Wwengcn Und mit Hülfe mehrerer über Bord qewoxfenen Enden TaxxvexH '4 c*)]?cnscben zu retten, dcr Ober-Looxsc, zwaLoorscn und SM Mami dei" Prahm-Bescßung wtirdcc: jedoch cm vaei' dickes unqzückimycxx Ereignisses. ch Vcrungiäikrrn. dc'ch J:“.chi em «'c'kt'mcn Taxe noch mehr aufgefunden wach!, dincckiaxscn icidck ;.1L)«'.*-:iii)c FUTU- licn. - Während des Skurmcs befand iii) de'." Zook!"cn.€omm.m- dcm' im Sturm ; Rudckbooce und geieiecce 28 anscqcindc "SMM: glücklich in den Hafen. Da es xcdocv das Wixxer wei): „:cykncrcxr,
alle eingehenden Siiziffc 11111 990.7?" za vcichn, i“d gericxyen 8 [ener Schiffc aiif den *))?övcnhakrnck Grund, "„war denon zwci Schiffe durch Zusaxnmcmkoßen einc, !cdoä) rmx unbedcurcridc .Ha-
varie erlixeen.
*- » Raibcn. 19. *Mar- Das iandwckchsäckaßchchch Cc werbe mich!? dem Bci'a. und Hüttenbeu'icbe sind m dcn Lebk- verfioffcnm Jahren in MW aan; qcr Enuvickeiunq fortaUÖkMW-T und haben Segen und Wodkhadenheic Über enten Theil der Bc- völkeiung verdrciccc, Es iich die Zeit noch mcht fern, wo dc: reichlich isdnenden Uerndten und «Wien Vorratds Kammer:: die Hoffnung des Produzenten aus eme entsorccdendx Bodm- Reun sch wiederhoimtiiaz getauscht sand, wo der ngkame 117:- nmehmungsacijk, dem nühlwben Betriebszwetge emfremdcr, süd mit küchen Summen underwater; Speaeianonm zuwenden„