1840 / 153 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

anbot, ibm 'enk Gebeine wieder zu geben, es sch "Uk :?:! ZIM“ erheben annte; um sie zu empfangen- und 1b_nen „'n patriotisck'ks Denkmal zu bereuen. (Lebhaftkk BUMM) Empfan- nen wir daher jcue üerblicven nehmeüe mi!_Andach_t, aher„ovne Fa- natismus: nnd möge man, ""my": ]xnet uberemsitmmendcn Bewux.§rrung, wo man. nur ' d.."É. Stammen der Apotheose b*(»rt, das Volk auch die .Zu-much? onentltcym Vernunft vetnrbmen [Men. EincNatton, mx dic unsrrge, kann seine Dankbarkeit nicht von srmcr arsunden Vcrnumt ircnuen. Lasset uus mch! sieger am unscr («smesaxs am“ nnsckk Rechte scvn, Ick mu, em pcinnobcs (sestänk- niß .:oxxgen: cs mbar ganz auf m_tcb fallen. ; ck nehme die kurze, Un- popntarieäc-keffelwt an." *tSemakwn.)-, ngxeicb chuuderer [mcs arcßcn Mannes, bm ub doch nnbt_ von emem vntyunasmus obne Er- innerung nnd cim: Vcranssnbt bcjcclt. JW bcnge mick nicht vor ]c- nrm ?!?:dcxxkcn in den Staub: ich bin kein Anhänger jmer Napoleo- msxéu'n Rcltgicn, jenes „Kultus der Gewalt, den man s-z-“t einiger Zeit Im («kiste der Nation .m die Stelle des „Kultus der Freiheit u seven s»: Ick «!.mb-x nicbt, daß es gut ist. so unmtfbörlixb dcn , 'rt'eq zu vcygöttckn. [cuts :“xbon w hcftigeSiedrn des“r.1nzöfiswctt Blutes uc» m vcrstärfcu. ?ikvxr, wenn ich kein Entbufiay bin, so will icb eben so wenig ein Hk11=x*icr seyn; ich will keine Verehrung erkünsteln, die ich "9 wema in meinem Her en als in meinem Verstande em- pfmkr. Ick habe in meiner “„uacnd jene Regierung stets bewundert, :md zuchlcn anacklagt. Ick danke idr indeß viel; ich danke ihr das (**cftébl, die Ltcbc. die Lcidenschaft für die Freiheit, welches su dum) dye öffc'mizcvc Unterdrückung, die damals auf uns lasen, in ihr ent- wsckextc. Unter jener Regterung des Säuveigcns und des Alleinwil- !:ns, dessen Elanx man jetzt nur noch sehon will, begriff ich mm ersten: male. weichen Bomb der freie (i“cdankc und das frcie Wort haben. Dies erklärt amd, warum cine andere Regierung ven uns kama1i_cn ;nnacn“ Lcnrcn freud!» angenommen wurde. Napokcon und der Ru m .::;7“ der eins:: Seite: die Frcibcét und die Institutionen „uff dcr ande: c:". WU" tlmten, wic nnscre Väter: Wir 111x1.1ru:tc:1 dic chibcit.“ *Der: SMM": dieser Rede bcbaltcn wir uns auf morgen vor.) , Rach cinégen oxorten des Herrn O. Barrot brachte der Präxidexzt den ersten Artikel des von der Kommission abgeän- derten GeXethnnvm'sx-s, wonach ein Kredit von 2 Millionen Fr. vecianqt wurde zur Abstimmung. Herr Destongrais schlug als ".'lmcndement vor, den ursprünglichen Artikel des Geseßant- wnyfcs, wonach nur [ OITillion verlangt wurde, wiederherzustellen. Dcr Conseils-Präsident erklärte, daß die Regierung selbst cingcschn habe, daß 1 Million zur Bestreitung der Kosten zu Zchig scy, und deshalb durch die Kommisswn einen vermehrten Kredxc verlangt habe. Nichtsdestowenigerward das Amendement des Herrn Desxvngrais nach einer 2?!veifelhaften Abstimmung an- qenommen. Eben so ward der rtikel wegen Errichtung einer Reiter-Stame, der von der Kommi ston eingeschaltet worden wm“, verwo-xfcn, und der Geseß-Emivu in seiner ursprünglichen Ge- sxalr mit LW gegen 65 Stimmen angenommen. Die Kammer crenme sich in der größten Aufregung-

„_ Paris, 27. Mai. Die gestrige Sißung der Depurirten- Kammer wird einen langen und traurigen Wiedcrbau im Lande vabcn. Es. war Niemandem eingefallen, daran Zu zweifeln, daß die Anträge der Kommisson mit großer Majorét r votirt werden _ würden und in der Kammer selbst soll sich, wie die hiesigyn Blätter melden, nach den Abstimmungen über die 2 Millioncri nd die Rciter-Statue ein mit dem höchsten Unwéklcn geméschccs taumn kundgegeben habcn. Von allen Seiten giebt sich schon .djeß-Wunscb kund, die Summe, welche dineputirten-Kammcr WkWeigert hat, durch Subscriptionm zusammenzubringen, und es ix? nichrzu bezweifeln, daß daffelbeLand, Welches einst denKindern des (Veneml Foix eine Million schenkte, binnen kurzer Zeit die- setb-e Summe für die Mama Napoleon's zusammen bringen tve'rd. Man glaubt all emein, daß das gestrige Votum die Auf- [öx'unq dcr Devuttrtens. ammer beschleunigen wird.

Herr Bondex, Gcneral-Secretair im Justiz ; Ministerium hat gestern für das Amendement des Herrn Deslongaés gestimmt und hatte deshalb am Schlusse der Sitzung eincn lebhaften Wortwechsel mit Herrn Thiers, der ihm zu verstehen gab, daß er nicht länger auf seinem Posten bleiben könne. Herr Bouvet hat noch gestern Abend seine Entlassung eingereicht.

Gestern Abend fanden sich in den Salons des“ Herrn Thiers e_kne Menge von Depnrirtcn ein um ihr Beileid über das Rc- mktat der gestrigen Sißung zu Öezeugen. Der Conseils-Präsidcnt schien sehr niedergeschlagen. -

- DU“ Progrds de la Corrk-ze pubv' irc nachstehende Dc- tails üher das frühere chen der Madame affarge: „O)?adame Laffarge ist die Enkelin einer Schülerin der Frau von Genlis, die in den Pkemoiren dieser berühmten Schriftstellerin unter dem Namen Hermine erwähnt wird. Hermine war eine “Pflegetochter deé Frau von Genlis und ward in ihrem Hause mit ihrer eige- nen Tochter erzogen. Hermine, mic länzenden Eigenschaften auSgeftattet, vermählte sich mit einem errn C.., der ein sehr Mträgliches Amt hatck. Aus dieser Vermählung entsprangen vin" Kinder: Madame G... (Samt) Frau von M..., Gc- rnablin eines fremden Gesandten ; Herr C. . . und Max dame Capelle , die Mutter der Madame Laffarge. Heri“ quellc war Jngenieur-Obersr und hatte den Ruf eines ausge- zxtcvncten Offiziers. Er starb jung, und hinterließ die einzige xoxtyter, dre 1eßc ein so unseliges Aufsehen erregt hat. Madame Lanarge hat die ausgezeéckmetske Er iehung crhalteü , und Alles, was. man Lobendes über ihre inte cktueaen ähigkeicen er ählt, sche_tnt_ der Wahrheit gemäß. Hinsicht ihrer oralität ist te bei VerMUeYenen Gelegenheiten angegriffen worden; ob mit Recht W“? "J," Ynkcch! lassen wir dahingestellt seyn. Ohne gerade rc- gelmämg [“M" zu sel)", S| das Gefixbt der *))?adamr Laffarge im YZMLYZYY Msdrußxoll; ste eichnec fich hauptsächlich durch '*'" * en w , ' ' von YM! [Zenz FZZÜT “(“Z"-,) arze ugenbrauen und reaches Ham 0" on, “-'. Mai. Man will wi en die Nea olicani ; T_ngltsche Frage„sev noD _nichc als beendégn; e:,“nzusehen.p Der Id,- mg hab.“ "!!!"-dl? Franzdnmzx Vermittelung einstweilen anqenom- men, hmrertreibx abet; das; Arrangement in Paris. Die Bedin- gungen voon Suren Englands in dieser Angelegenheit werden fol- ÉmdeUsk angegeben: ]_) das Monopol wird aufgehoben; 2) nrschädigung wegen des dem Englischen Handel u efügten Schadens und wegen der „Kosten, die der Friedensbru ) ngland verursacht hat, Werden geleistet; 3) Mgorische Erklärungen Über die Verhaftungen von Maltesern in Sicéléen, unter dem Vor- tvande, daß ffch dieselben dem Schleichhandel überlassen, und ohne gerichtliches Verfahren und Urtheil abseiten der kompetenten Be- hörden, werden verlangt.

Großbritanien und Irland.

qulaments-Verhandlungen. Oberhaus. Si un vom "2-11. Mai. (Börsen-Halle.) Der Erzbischof von ßCang- terbury- veranlaßte eine ausschließlich von den Bischöfen ac- führte thkusston über Abänderungen in den Glaubens-Artékéln utxd der Letuz'gie der Kirche, welche von vielen Seiten gewünscht ward, 1an m Betreff welcher der Erzbischof eine Petition von 60 sgeésklcchen m_:d Weltlichen Mitgliedern der herrschenden Kirche vor egcx, Woher derselbe stel) éndeß gegen die Vermuthung dcr Ueberemstimmung semer Wünsche mit denen der Bittsteller ver-

- Glaubens-Artikel betrifft.

610

Wahr“, WieWohl er sich der Einsetzung eincr kérch|ichen Behörde, welche in dieser Hinsicht die obere Lejnmq zu führen hätte, niclu abgeneigt erkläm. Der Bischof von Lincoln gab zu, das:, wenn eine bedeutende Mehrheit des „Klerus Aenderungen in den Glaubens-Artikeln oder der Liturgie verlange, die Berufung" eincr Gmcral-Synode nothwendig seyn würde, meinte aber, daß ein solches Verkangen nicht vorhanden sev. Dcr Bischof von Norwi ci) nahm sich der Bittsteller an, insbesondere was die Unterschrift dcr Er machte bcmcrk!ick, daß man den Gegner:": der Kirche gewonnenes Svicl _qcbc, Wenn man die Geistlichkeit zur Unteéscht'ifc von G!m:s1cx:s'.)ix"tikcln anhaltc, von denen se, wenn auch vtellcicl): um" einen kleinen Theil, nicbt Jus voller Ueberzeugtmg zu ur1tet'sckn'ccht1 _qcncigt ser). Freilich“, jagte dicser Bischof weiter, ,gcsratcct die pcoxcftantische Kirche überhaupt dcm Prinzipe nach ein qroßcs Maß von Glaubens- Freiheir, und was insbesondere die “,'lankanjjcbc Kirchc Bctt'éßst, so hat man von ihr nicht mit Unrecht gcxbgt, ste fasse in stel) “Lir- meuisches Glaubens-Bekcnntniß nnd emenKalvinisrisclxcn Klerus. Aber gerade weil die protestantische Kirche Glaubensfreiheit läßt, Weil se auf Gewisscnssrcibctc und dem Rechte selbststän- digen Urtheils ruht, kömmt cs - den höhcrn IITitqlie-dcrn

-der Kirche, den Bischdfcn, nicht zu, ein gewisses Maß un; ,abhängéger Anstckyten nichr _acscatrcn xu wollen.“

Er erwähnte bei der Gelegenheit mit rübmttckxem Lobe cines Geißlickucn, Na-

“;mens _Wodehouse, in der „Diözese des Bischofs von Lincoln, dc? ; seine kehr einträgliche Pfarrstelle anchben zu müsen crkfärc [WF-

*weil, aller seiner ancrkanntcn Orthodoxie unacacbrct, die 051.111.

„bensformel der Kirche mehr mit seiner aewiffcnbaftcn Ucbc'czctx- -gmz_q übereinstimmt. * Ww.) eingereichten Petition, ähnlich det" jetzt vot'licqcndcn, Micky

Er erwähnte fcrnct' einer schon im Zakm'c

*aber damals, obgleich aUc höchsten W111'dc:1tkck_qcr der Kirche sick) zu Gunsten derselben aussm'aclzcn, duxcl) das Geschrei beseitigt wurde: „**Lnlmmm ][“;"Q xx:xxlju" !!!!!U'Uj, als ob Von den G;,xscßc" der "Meder und Perser die Rede und Bcibehalcung des Zusrau- ,des der Dinge zur Zeit der Hepmrclyée das *cinzigc Heil scx). Dergleicbcn Doktrincn könne er aber nicQt vcrseclztcn, und er so).“- dere daher die Häuprcr der Kirche auf, selbst die ?lÜZDollung dci“ Beschwerde:: zu unternehmen, bevor andere Gewalten mit ihrer Einsxlxrcitung drohten. Dcr Bi*chof von London dagegen hickc selbst alle Diskussion über die Sache für unpassend und erklärte die Aeußerungen des vorigen Redners für eine Schmövrcde _ac- qen die Kirche. Derselbe habe gesagt, die pr*otc[?an!_*.“1ct)e K'ix'ch Scruhe auf Gcwiffens-Freiheit; allerdings gcsmttc diejckbe sZVlcl Gewissens-Freiheit, als die gebührende Rüc'c'stch-c auf ihre “,x-una- tioncn und die gehörige Ansübunq der ihr obkécqckzdcn Pstéckr gestatte, aber die Basis der“ Kirche sen die (Je"n'tßctts-F[*c_'ébctr nicht, wenigstens habe er scinet'keics éxntncr geglaubt, da1;*d1c Episkopal-Kicche, die wahre katholische Kirche, auf Wahrheit bc- gründct sey,“ auf dem festen, unibcwcgltcvcn Fels der ewig dauernden Wahrheit. .Die Kirche sey dic Do:- mctscherén des Wortes der “Wahrheit und vernachlässcgc ihre Pfiicxze, wenn „ste die Wahrheiten der Bibel nicht in klarer, einfacher, verständlicher und Qompendiöser Form zum Gebrauch für das Volk Gottes niederleqe. DicFr-mc wcgcn dci" Unterschrift der Glaubens-Artikel abcr gebe nocj) un'itcr; dicse solle nur von Seiten des Klerus stanfmden, und ewiger Wechsel würde eintreten, wenn nicht eine bestimmte Form der Dokcrxn ein für alle Mal_ für siefcskgestellt würde. Niemand Yen _qczwu-x- gen, Geistlicher zu werden, indcß sey ihm auch noch kein GMX“; [Wer vorgekommen, der nicht die Glanbcns-Artikcl mit Volker Ucberzeugung unterzeichnet habe. Wolle manVerschiedcnhcit dcr Ansichten und der Doktrin zulassen, so werde man nici): mol»; eine besondere Doktrin der Kirche behaupten können, man wchc kein Glaubens-Bekcnntniß, keine Glaubens-Artikcl, man jvcröc nichts als den Bodensaß mehr haben. Das Resultat dry Dis- kussion war die Niederlegung der Petition auf den “Tafeln de.;

Hauses. , Unterhaus, Sjßung vom26.Mai. HerrWilliams

auf Berathung über die Kom- Gcseße in einem Ausschuss: de:;

lange dreitägige, am Schlusse auf unbestimmte Zett vcrczmxc Dc,- battc veranlaßt wurde, besonders darauf ausmxkkdgm, dax; nel) die Frage nach und nach immer günstiger für dc: Hegner dcr CN- traide-Geseße gestellt habe. _ _ . „Im Jahre 1837“, sagte er, „fand mexn aux dxexe Yngcxcgenhxxl bezüglictxr Antrag so Wenig Anklang, daß" 11th einmal dae chtmequx- dige Au ahl der Mitgtieder des Hauses, ngmltcl) 403;zl!sa111311xngrbra_-;5„;1 Werden ennte, um ihn anzuhören. Jau-,solgcudx71Javre'lch;„maxx n.,» schon zu Einwendungcn bcrbei und ertlartc, es werde trxtyumchx; weise behauptet, daß dic Manufaktur: Interessen dnrch dlc (ka)-ck1de- (“cfeyc litten. DjeFolge davon war, das: vor dem Mgmt! kkkLJ-OMW von 1839 jede Handels-Kammer im LMO? PkklkiMU SLIM die (“T: [raide-Gesetze beschloß und jede Fabrik-Ctakt Lll*g_ecxd_ucte *."r ?thrcx: buug der Abschaffung dieser (»Zcsrße nac!) Lorxdoky !chtcktk. Tas p*",l'1" mcnt mufue darauf zwar eingest.?)en. daß die JKÖUJLUL-LUDUFWÜM zur Klage hätten, aber es wurde nun cmgcwendet, Das; dxg „;Fakakkrkn aUcin Beschwerde führten, die Arbcttex ,xagegcn zxrjxaedcu seven. Petitionen von Arbeitern aus nile" (?tadtcn drs Landcs _warcn die Folge dieser Einwrudungux, und so nxzdc: man slk) dxmx 111 de'? Hauptsache jetzt auf folgende Einrede beschrankt: erstex15„d.7xy; dax lwhm (“elraide-Preise hohen Arbeitslohn erzeugten, un?) da!; _!)tc :lrbe-tcr d.;- hcr selbs bei dcr Erhaltuna dcr jesigen Geskßk Mkkkksklkk WC"; FWU- tens, daß die hohen Brod-Preise den Fabr-tauten vortlxctlbarte Kunrxn unter den reichen Erundbefigern verschafftch, und daß es dabxr, .):sz ihr Interesse sey, die Geseye erkaltcn zu nher); drmeus,„ dax; 79. nn Svßem der Verwaltung liege, cin Intercff, baer xas Agklkllltllkf-IUÖ lereffe, durch Gesetze zu schüyen, wenn es sah man MM KMW?!“ schützen könne, und vtenens, daß es ynweise Wäkk- KZT) 11,1 BMM des unentbehrlicbsten Lebensbkdürfnifseö vom Auslxxndc abhängig zu/macheu. Diese Einwendungen aber snd trügerisch. Weder der Fabrtk-beetter, nvä) ami) der Landmann können bei den hohen Gctrmdc-Prctycn ficéiz wohsbkßndcn. “In den Aarikultur-Disriktcn verdient der,llnverbctxatxhex im Durchschnitt nur 7 Sh., der Verheirathete mit Weib und anern 9 SLU, sehr selten nnr |! Sh. Wocheulohn, und nach JUMP?" (MZF- [k'ckxeu Untersuchungen hat eine c*amilie im Durchschmtte wochentssxl) 7 St». 1"- Pee. fiir Brod und eh! aus,;uxnben. Was ÖWPCU d:;- Fabrif-Arbeiter betrifft, so steht ihr Arbe ts ohn scl)o11„so memg, da,; ki"? noch größere Verminderung, wenn auch die Gkkküldk-Gkskße adac,- schafft würden, gar nicht denkbar ist. Der Mangel an [Z"!kxlchkkxxdkzl Nahrungsmitteln unter der ärmeren Klas"? Ukkd lhke dursttge Filet- dun , beides eine Folge der hohen Getraide-Prelse, erxetxgen von Jahr Yk ahr in größerer Mena: uud Ausvehnung Kxétt1xhetten unter den „rmen, und in den Xahrcü, in welchen die Getratec-pqxeisßhxck) stehen, kommt verhältnißmäßig eine viel größere Anzahl VM DVDLSMU?" vor, als in wohlfeilcn Zeiten.“ , Schließlich erwähnte Herr Villiers der immer mehr sretgxn- den Abnahme der Consumcion Britischer Manufakturwaaren xm Auslande, besonders aber zu den Ländern, Welche vorzugswccse Getraide produziren und für dieses Produkt vergehens J'mfuhr- Erleichterungen in En land nachsuchen, und verbrettete nchoaus- führlich über die von Yir Robert Peet bei der früheren Dcskus- ion ausgesprochenen Ansichten , in denen er, aller gebrauchten

mschweife ungeachtet, die ueberzeugung finden wollte, daß eine

machte m !)??de? ZM“ UUU'L'ÜU UNI jemcs wcedcrholren AMM-“s ,“ Bcrufuna m ztvciter Instanz au die Axssen-Richter nur über

Hauses, wodurch bekanntlich in dieser Session schon cmmal cine

Fortdauer des gegenwärtigen Zustandes der Dinge aucb dem Führer der Tories unmöglich scheine. Hm- Strutt unterstühte den Antrag des Herrn Villiers dadurch, daß er darzuthun suchte, wie wenig die jcßige schwankende Zoll-Skala auch nur den an- geblich von ihr erfüUten Zweck erreicht habe Enqland für seinen Getraidcbedarf möglichst unabhängig vom Äusiände zu machen. Unter den übrigen Rednern, die zu Gunsten des Antrages spra- chen, machtcn fick) besonders Sir Henry Parnell, dér Gene- ral-Zahlmciüer der Armee und Flotte, und Lord John Russell bemerklm). Jener sucldte darzuthun, daß die seit dem Frieden „tt_m -“-',-._. P?illionen acokicgcne und noch immer steigende Zahl der Einwohner des Landes _arkßeren Anbau von Getraide-Land ndxhig mache, als die '.):usdclzmmg dcs Landes _qeskatte, und da:; man daher doch immer vom 'Liuslande obhänqig seyn müsse, das; andererseits aber die doch immer diirch den Bedarf hcscbt'änkcc Quantität, dic _qcrinqcrc Qualität und die darauf zu berechnenden Tmnöporr- Md Lagerkosten des vom Auslande cixxzxcféibrkcn Gcca'aidcs Tcml'cldcn eincn Preis er- tl)ce'!cn würden, mit jvclci)c2n das einheimisäye Gctraéde unter a!- [cn Umständen konkurrircn könne, sobald man nicht durch künst- lich Mikkel darauf cinzuwn-kcn suche. Lord „John Russell vcccfzcidfqtc die von ihm sähen mehrfach ausqcsproclwnc Ansicht zn Gunskcn cines mäßiacn festen Gctraidc-Zollcs. Außerdem sy'aaclwn noch viele *))kttqlt'edcr für den Antrag, ohne jedoch MWS von besonderem Interesse vor;!!brimgcn; auc!) wurden die meisten dk'xx'chn kamm gclxört, da sich währcnd des größten Tbcils der Diskusx'wn fot'tht'cnd daz Vcrlanacn tmcl) [*aldt'qct' “.'[bsrémmung vct'ncwncn (ché, Von den (Roancrn dcsDsnn'agcs sprachen nur sehr Mm.;c, HM" Öcathco tc tmn“: "Iindét'rn behauvtctc, das; die Ar"- bcirct' auf dem Lande ühcrall méc dcr! bcßukxcndcn (*N'txach-Wcseßen znfricdcn sach, weil sie von der ?!bjaäKtrM derselben verminderten 'Iirbcicsloßn mithcht crwartcren; x'xbct'dics1nüffc man bedenken, daß alle andc:'c21anc1'cs-*c:1 Turck tchmk-Zöllc zxcdcct'c sech, und daß da- her am!) Tic Zölle von fx'cmk-cn »))?anUkacur-Waärcn mtsqrhobcn Werden müßten, wenn das Scrraidc UiÉt Mehr besteuert'wcrdm so!]c. HcerStrUtt, tch-.1)cr Derby repräscmirt, hatte dagegen bemerkt. da!; die do:“!iqcn znhlrccclé-cn Scikcnwcbcr aan; zufrieden damit seyn 1vx';:*dcn, wcnn man die hohen Scédcnzökly abschaffc, falls Um“ zu qlcéclycr Zcit aucb dic (Vcrmédc-ch'ctze aufgehoben x_vx'jt'dcn. LND Sando", *))?etleicd ffn“ L:1*c:'pool, der WM xcéncr Kot1122x5ms12rct1 tvcgcn [UT) ":ck: wohl als allzu starrer An- bängcr dci“ Göcrt'aidc ; Gesch zoimzt komm', erklärte zwar gegen die Bct'achung im 'Jlusxxkxuffc !?;xnmen zu woch", ]cdoch 'nicht weil er: die bcyiohench („“Am-aide .- 05c?*clzc fi'ir die besten halte, jondcx'n nur weil ein 'Scxxulxxoiä sr'!*: das '.)sxU'ikultur- Inccx'cssc dltrciwus "dxdiq und c'.“ Dal)?!" nchxr für einen ?in- trag ytimmcn könne, dessen dcfttxtterr Zweck offenbar die gänzlicher Abschaffung der GctraMchscizc 1er); wcnn indeß ein cmfixtßrctckws Mitglxcd dcs Hauws cinen Antrag mache, aus xvclcln'm stel) die beabsichtigte *))?odKÜc-nion gcnau ersehen lasse, 10 Werde ct" néchcs chm die Bcratbung darüber einwenden, Nachdcm Herr Villiers an1€.wi*.::7; o_chiskussion kurz replé-

' zirc haute, Wurde 1cin'2lntt'ag, wic [)TU'lks _qcmcldct, mit 300

gcgen (77 Stimmen vcrwo'cson. “Ilm Scbkujse dcr Sitzung brachte der Genoml-Proku:'ator fi'll' Irland, Herr Piqot, dse angekündigte minisrcriclic Vril wesen Reform dc» Regtftrirunqs- Wesens inJrlanc- c:"n. SIÉClllM'l'kciWédc'k slxivvouderSranlcvschen Bill Über denselben Gegesusmnd im Wesentlichen dadurch, daß sie nicht die alljährliche C:*11cttc1*una, noch die undedinqt statthafte Beru- fung an die '.)lsse1*ct1-Ré.ézxcr srarmrt, Und die von Mx“ bcantraqten Re- formen bestehen m der Hattptj'aclye darin, daß das Certifikat, wel- ches dcr .*)t'tlfs-chiy'cmcor Über die Registrtrung dcr Stimmbe- rechtiggng ausstcilr, mM, wie bisher“, als unbedinac zur Abstim- puma xelbxk Ocrccdtigcnd, sendern nur als Besäwiniqunq dcr ae- ]xlxcbct1cn Eitn'cgtsm'tx'nnq aclrcn so!!, daß zur Zeit der vierteljäßr- lichen _?lsßzcn dec Reatscrkétr:ms-Rcvisorcn alle Stimmrechte „revi- dire" wilcn, um zu U!1tk2's!lsl)§tt, ob dieselben nicht durch Todes- fälje odcr Cntäußcx'ungm cxloschcn smd, zu welchem Behufe ein besonderes *Öl'kbllkml ct'riclnec werden soll, und endlich, daß die

!?rcitxzxä Rcchtspunkte, nabe Über bctirittcue Thatsachen, stattfin- den 10 . *

_ London, 27. Nm. ckcker von Bacourt, Franzöfischer Ge- xandter bei den Vcrcmigren Staaten von Nord-Amerika, ist hier angekommen Und wird sec!) auf dem nächsten nach Amerika ab- g'cthdcn Dampfboore cinscbiffen, um sche diplomatischen Func- ttonen aann-ctcn.

Von Seiten der Gegner derGetraldc-Geseße fand am 26sken cine Demonskration anßcrhatb des Parlamentes statt, indem eine zahlreiche Versammlung der aus allen Theilen des Landes einge- troffenen Abgeordneten des gegen die Korn; Gesetze gerichteten Vereins gehalten wurde, in wylcher man, micVorbehasr fernere: Bcschlüffe über 'Agixation de'." Gekraidc-Fragc fÜr den vorauszuse- heydctx Fall per Verwerfung der Villirrscdcn *))?otion, vorläußg beychloß, daß die Y_bgcordnctcn r-äglxci) eine öffentliche Versamm- lung halten un_d da[; auch das von ionen ernannte Exckutiv-Co- mite täglicl) znjannncpkommcn ,!"ollc.

. Dcr Freue Türkixäw Botschafter, Schckib Efendi, is? in Be- glctcunxx eqn); Sccm'cairs und eines" Türkischen Majors, welche von den k)zektzxe::Bl«Tcxce-x1Toad Efendi und Towpick' Bei genannt Wer'thtybhtet'ictxmcrroffcn. _

, , ;- cr_d e Corkes-chattcn inBe uq au das S ani eMu- thpal-Gestß bexncrkt dic Morninnghrosnicle: "„Los? ernste IMI? 1" Pckl'xkst der quanisation der Munizipalitäten beschäfti ; [_elzc Hauptmcl)!esc_y dic Qox'tcs und das Publikum. „Leider herrs t xndcß _kemvaeesel mehr darüber, denn die Majorität im Kongresse rst enrstbloncn, allen Cinfiuß in die Hände der Regierung zu le- gen, und um dies auf die küvzescc und bcleidigcndske Weise zu thun, hat das Miniffcrmm von der Kammer t'ux'ltx munclnx ver- langt, um die "))?Unizipalikäteu und das Gesetz so zu organifiren [_:_no festzustellen, wie es ihm am besten scheinen würde. Die Oppo- mjon, smn für das Prinzip der freien Wahl oder für die Auf- nahme einiger popnlaireanauseln in das Geseß zu kämpfen, hat sgl) daranf beschränkt, demüthtg zu bieten, daß das Gesetz disku- tn't und angenommen werden mög". Sie wollte die Formen der Repräscntativ-Regierung beobachtcn, aber das gegenwärtige Spa- nische *))?inisterium scheint diese Formm ganz und gar beiseitse en 31) Wollen. Selbst in Gegenwart der Cortes giebt es Gesche oßne dieselben und hat eine Menge von Dingen, wie die Entrichnmg des halben Zehnten, die Niedcreinskßung der Mönche und die gänzleche Unabhängigkeit der Baskischen Provinzen, abgemacht, ohne-dze Coxtcs zu befragen. Da die Liberalen die Constitution auf dce1e Weiß: verlc-Jtsahcn, so hatten siebeschlossen, aus dem Kongreß zg t-reten. _ Dies würde natürlich für die Provinzen das Signal seyn, dre Autokrtät dcr“ Cortes abzuschütteln. Mehrere Provinzial-Blättcr, unter anderen das „Eco del Aragon“, forderten auf, die Zahlung des halben Zehnten zu verweigern, auch dürfte es der Regierung Ukchk gelingen, die Erhebung des Zehnten zu erzwingen. Um das Ausscheiden der Liberalen zu verhindern, trug HM Medoz

darauf an, daß vier von den Hauptvunkren des Munizipat-Ge- fe es 'nicht dén Liberalen ausgeopsert, sondern mindestens gehörig er tert “werden solltxn. Der erste dieser Punkte betrifft die Größe des zur Ausübung des Wahlrechts erforderlichen Vermö- gens. Die Gemäßigten geskatxen dem Kongresse jetzt wirkticl), diese Fra e zu erörtern, nachdem fie früher ste diktatorisch fest- zustellen uchten. Welche Mäßigung! C'm anderer Punkt is, ob die Alkalden von der Regierung oder von den Wählern er- nannt werden sollen. Die Gemäßigtcn erlauben die Erörterung dieses Punktes. Welche constitutionneUe *))?äßiaung! In Bezug auf die beiden anderen Punkte, nämlich die Gemalt der ONum': zipalitäten und die Art und Weise, ste aufzulösen odcr.zu sus- pendiren, bemerkte Herr Martinez de la Rosa, daß er dte Norw wmdlgkeit nicbt tinskbc, dieselben zu diskucircn, und es sey voll- kommen hinreichend, wenn man den liberalen Redncrn gestakce, über die beiden ersten Punkte zu sprechen. Am iFren erklärte Herr Arguclles in cim'r tm'cffliclUn und sehr gemäßigten Rede, daß das allgemeine Scin1mrecht eint-aum und eine Abgeschmmkt- bkkk sey, schildcrte aber zugleich auch das Schändliclw, die Wah- len in einem Lande vernichten odcr be1ckyränkctx zu wvllxn, wo solche constitutionelle Institutionen, wie dic_ ng)l__dey Ill; kqldcn, länger als m éx'gcnd einem anderen Lande cjnhetmtjxl) ]cyen. Dic qanze Gewalt in der Regierung ZU cenxralestkcn, bloß; m)? dcm Grunkze4 Weil es in Ft'mrkrct'ä) 10 ey, jvcdersirexrc dcm GLUT“ des Spanischen Volkes, so wäe der Fvcibctt und dem gc.*.*.ndcn Wkenschrnverstandw Dic “))?adx'idcr *").'?1xt:izipaiität m_qc in ibm» Pctition: „„Eén so frecher Plan und cine s-o'clxc Reaction sw:?) noc!) me ersonnen WOl'dM. Wenn die 'Läilxakdcn ven Oer “'.Rczzx-n rung ernannt, die Natiottal-VTilxz von dicscxx ',?[lZalOcsj ab!».“nxzäw, gemacht, die Pkeffe bcx'ciwränr't, das Stämm':cc-',)c T1:V:1ö;.WUslk*k [W die Wahllisten dcm ?))Tinéx'rcx'énm p"cés_*c„1,'l'cn w-xyd-xn MUR, so heißt das nicht mehr und nicbc Wynnzer, als den DCIPOUIUULI und, was noch arqer ist, einen Dcsyorésnms UUTZ'I dcm SMM von constitutioncllen Formen wicdcrherstclUn/M

Niederlande.

Aus dem Haag, 27. OJZaé. Die zweite Kammmer det; General-Staatcn hat heute den Gchlz-Cntwurf in BSZUT an! die dicöjährige Verwaltung des Syndikacs mit 48 gegen ;- Onm- men angenommen. '

"Amsterdam, 23. Mai. (L. A. Z.) Seit einigen Tagen spricht man von nichts als von Vcrändemtnqcn im Mmtsccrimn, wovon bei uns bis jelzt schr Wenig die Rede wm“. Zucx'ß ist von der definitiven Cruennunq eines FinanzÉNiniftcrs die Rede, welcher den provisorisch Chef dicses Departements, Oß'l'l'n Gennep, ersetzen soll, der, wie man weiß, ghcicl) bci Uebernahme desselben erklärt hat, daß er cs„hdchsrens scchs “Monarc bctxancn werde. Die Bcscßung scheint sel)!“ 1x1)11*icx'ia. 932-171 neemt „426x111 de Jonge van Campcns Nieuwland als Dcnjcniacn, wclchcr zn dieser wichtigcn Stelle bestimmt ist. Er" isc bckannrliä) ein aus- gezeichnetes *))?itglicd der zweiten Kammer der Gcncralykaaccn und war früher eine Zierde dcs Advokarcneinndcs dcr Resldcnx. Als Redner machte er fich durch seine entschiedene und geschickte Vertheidigung aller Maßregeln der Reqicmnq bcmcrkléch. Dress Handlungsweise, xsowic seine ausgezeichnete Redncrqabe scbcinen denn auch das Auge der Regierung auf diesen Mann gcriclacr Fu haben, von dem man im Uebrigcn noch keine Beweise großer

nanzieller Fähigkeiten vorliegen hat, die bei dem bedrängten nnd

verwickelxen Zustand unsercr Finanzen wohl mehr' als irgendwo nöthig erscheinen. Die andere *))?odisication, von der man spricht, ist die Entlassung des P?iniscers des Innern, Generals de Kock. Er soll beim Könige selbstxarum nachgesuchr haben, und zwar in Folge der von der ngkel'lmg in Bezug auf die Fotdcrnnqen der Kammer und des Landes ex'ngescanacnen Naclyqiebr'qkeik im Betreff der Minisker-VckankwN't[tchkeit.* Eine solche *Bcskünmunq im Grund escße soll mit seinen politijchcn Ansichten völlig uri- vereinbar eyn, weshalb er es chrziehr, sich in das Privatschcn zu:'üchzuzichen. Die letzte INodimarion endlich, wovon das.Gc- rächt “spricht, ist die Ernennung des Barons van der Capellen, ehemaligen General-Gouverncurs dcr Ost:“.noischcn Besitzungen, um Kolonial-Pkinister an die Stsllc des Herrn Baud, welcher, wie man sagt, aks General - Gottverneur nac!) Batavia gehen

wird.

Amsterdam, 25. Mai. Das Handelsblad theilt folgen: des Schreiben aus Paris vom 23. Mai mit: „Die durch den Herrn Legations-Ratk) Rochussen im vorigen Jahre im Namen der Niederländischen Regierung mit jener von Frankreich wegen des Abschlusses eines Handelsvertrags zwischen beiden Staaten begonnenen Unterhandlunqcn, die anfangs einen so guten Aus,-

.gang zu versprechen schienen, bieten jetzt, wie man vornimmt, einen viel minder günstigen Anblick dar. Wohl War es voraus; zuéelzen, das sich von Seiten Frankreichs véclc Schwierigkeiken er : en würden, Weil eine Mcnqe sehr oft mit einander srreicigex“ Jntekkffen die keineSwegcs aus den Augen verloren werden um!;- ten, ins Spiel kam; doc!) dies kotknte für Holland keinen Grund darbieten, Vorthe'le "zu bewilligen, wenn es keine diesen gleich- kqmmenden Vort eile erlangen konnte. So hat Frankreich bloß"; die Einfuhx von Baumwolle längs dem Rheine zugestehen und dies a]s eme Wichtige Bewilligung darstellen onen , während eigentltck) dadurch die Industrie des Clsaffes in dem höchsten Und auögedeZytesren Sinne bevortheélt worden wäre und Holland zu seinem ußen etwas mehr Handel in „Baumwolle erlanqr hätte. Für Holland war es von großem Interesse, daß dessen Ostindjschc Produkte gegen eine verminderte Abgabe in Frankreich eingeführt werden ko_nnten, und Frankreich selbst kann keinen qrößern Vor- ckck?“ fÜr keine Rheinprovinzen begründen, als jvemécs ihnen die Produkte auf eme Pohlfeile Weise verschafft. Frankreich wollte fich jedoch yon zu drcscm letztern nicht bewegen lassen, und es wunderte mtc!) daher durchaus nicht, zu vernehmen, daß Holland auch den erstern Vorschlag zurückgewiesen hat, in der Hoffn'una, daß Frankreich früh oder: spät zu günstigern Ideen röerde qk- bracht werden. Für den Augenblick smd, wie man sagt, die Un-

terhandlungen abgebrochen, und man glaubt sogar, daß Herr

Rochussen erster Tage nach Holland zurückkehren Werde,“

SchWeden und Norwegen. Stockholm, 26. Mai. Das

mr_nstage der Königin, gefeiert worden.

wohin die Garde-

Auf den

phimen-Rimr :e. Die Predigt hielt der Bischof von Karlstadt, Prozesfion in die Königlichen Zimmer zurück, wo der König zu

ewöhnliche Ordense ( in _, diesem „Jahre auf Befehl Sr. Maj? ät am “23. JNai, LFU EMU . Sämmtléche Sera- phkmetx-Rétter und Commandeurs .Römgltcher Orden haben sich in Ordenötracht in den Zimmern des Königs versammelt, von wo sls sich in *eresfion nach der" SMN;- Kapclle begaben, bis egémenter im Spalier aufgestellt waren. In

der Kirche war Se. Majestät nicht antvesend, wohl “aber der KronprinzÉ der auch seinen Plaß in der Prozessor: einnahm. ribünen befanden sich die Königin, die Kronprinzesfin

611 "

Rede über die seit dem lehren Ordensfeüe verstorbenen Scra- Magésker Agardh. Nach beendigtem Gottesdienste begab s1ch die

neyen Seraphimen-Rittern den Staaw-Rath Freiherrn Cedex“- skröm, den Norwegischen Stqats-Rath Moßfeldt und den Staaes-Rath Frxiherrn Lagerbnlke cknannte und das Ordens-

Kapitel hielt. D & n e m a r k.

Kopenhagen, 28. Mai. Die Sn'ctßcn-Aufrritte, Welche hier am L'Tseen und “.'.Isten d. M. vorgefallen smd, mit ihrer ver- muehcten Veranlassun und ihren möglichen Folgen, die Sprach der Presse bei dieser &elegenhcit, wie die Schritte, die von ver; schiedener“ Seite geschehen, um der Wiederkehr solchcr Voyfällc vorzubeugen und den Geist der Unordnung, Ws dcm s?."c hervor- gegangen sind, zu bekämpfen bilden narém'liä) den GCJMsf-Jnd des allgetmincn Gcspräckxs. xn einem Schreiben hctsxr és: daß ; der größte Theil der Tumnlmanten dor mcdymsrey „LMM: ange, = hörte und selbst nicht wußte, was e*c'woxlrc, Da?!" mam MUZ) aU-IUL - Cit1xclncn,1vas mandarx'jbct'kkörr,füracxvés; !*.-11:04. “;Zr:-.*€,;-.;'„- “.“th «HN- die Vcrnmchxtng cincr'IlnßistUng un'." “ITnlclrttxxxz dex (“."-.::“,22 .1::x«ch:*v,- (k)en. Daß Übrigcns dchpposicions-Prcffc M) mi! ;;;ci)*.' vl ."? **:-":*.th Cnckaic gegen disse C'xceffc aussvx'cclzcn MW.“, *.*-Ka:" ::.; x:":“arécn, „Kjövenhavnsvosrcn“ that cs “,cixon am “Ltd“.x-K “)*-( ".““;37-*',1. mtr *.venéaen einfachen, ade:" kräfciqcn ?":"ovx-U, WS 511: :,"x-“K-xnéca Tage «Rich auci) „Fädrclandc!“ dicse Pfltcl»; Uiéixk :».x-xm-ch .,.:tx;“„*.*7««:n, aku": mts einc :!Icise, Die [(BMW an dis: L.»:wP-c ,I*'-*.::„d;11'-.* Oppofitions;;vam'nalc bc: knmlicixcn (Beiczxonßcxxxn «„Um-«.;. »; sor'dcrr am Schluß“; im Ramon dsr «cjckzlchcn ,Fx'ctlncx'.“ uiic ,'Frcnndc dcs Fortsckw'itcs nuf, 'All-cs zt! MUR, xxnw in if)!“»**' Mac“.» chht, Um jeder Unordmnm, die *s)7.'c;1 Z(ÖQIÉU anf-txx M M Iyandc _qebcn könnte, vorznémngxm WO scibsx dl'xch ösfcmlx-ZÖW '))?» 11ungs-“Ilcußcrungcn abzuwcßx'cn, _ncgcr! VCM! (“€:*sckztx134JiUM wobl nichts cingcwa11dt1vcrdcn, 1vch!cl)eabcrdic *))?tpzdcmmpx nnr so!;krcm “Er- :,cffcn ',u verwechseln sxicdcn könnte, die dTL' FL'CKÖCÖT (br.: QMUVÜTÖU als sicibrgefährlici) wären. Dé-FK'opcnsmacncx"Poltxctkmnmcr har chen die Wiederholuna des Unsuqs cm vkx'Umcs Mamdar publizirr. Endlich hat der Ober-Präsident OA“ é"32.cj“;dcn§smdt m Folao jener 'Zlnftx'irt: ej_ne Qtßchdelicde ch'sa.1;1ninnz: O'?!“ htcsmcn Bür- ger : Repräjcnrantcn berufen und dicschn, anf dcr eincn Seite jcncn Unordnunqen, da sc von de'." :écdrmsrcn KWK" axtsaeaan- gen, kein bcsondcrcs 052th bcikcchd, axxf Dcr axxdcx'omScitc sic abcr als einen Beivcis dcr N::"Oracdtuym Oct“ “.'[urox'ixärcn kar-

xxr Kontrahérung einer Anleihe von 5 Mil]. Fl. mét Stimmen- t'nheUi keit, mit Ausnahme einer Stimme, angenommen. Der Finanz; tnifter von Böckh dankte der Kammer für diese einstim- mige nnahme.

"Darmstadt, 28. Mai. (Großh. Hess. Z) Verhand- lungen der 2ten Kammer der _Stände. | ".'-Isle Sitzung. Darm- stadt am 26. Mai. Nach Genehmigung des Protokolls dar vorigen Sitzung leat der Präsident als neue Eingabe:) vor: Eine Mittheilung dcr Großherzogl. Minister des Hauxes und der Finanzen, folgenden Inhalts:

„Sc. Königl. Hohext der (Broßherzog babcn von den Besckylx'ßß'kn Kcnntniß genommen, welche in der 2ten landßäudikckyrn Kammer über dir A(“reOUUUg WM)?" dem Familien-Fideikommiß des Großherzog!- Öallses und der Staats:Schulden:TilgungS-Kasse in Bezieksmg «Uf das, nacb den Vcstnnmungcn dcr Verfaffung an letztere abzugebende Tommncn-Drittbci! qxfaßt worden find. - Diese Bescle'd'se weixlxctx va:". OU! Rezier1:ngs:21nträgen im Wesktjtlixiwkn nur darin ab, daß ZUrcf» dicscibcn, am'txxn der in Trum bsreéonclcn arringcren Summe zxzr gänxiéäxen Abfman), dcr Staats-Zcbnchn:Tilgungs-Kassc die *Z'Uxékk'ie »?" ZW:“; MWomn Gulden vorlanai und in Llnsprucb qk-

' nommcn "„ckck-“.. -- 1l:::*r.jchtet Sr. „*.„önigl. Hoßejt dcr (“roßverzog voll-

.““)! :!U: (äbekzeuqt smd, daß„ wn" &) Wler!*(--:km“ttx:re Abffcbt und ays- ?“-:-:*-,é'.:“*'*,*„cr .")sssbl Wr, m résö'yr ?ln-Kchbxxt Jvrcn aetreuen Stäm- km !-*:':1.-: Lixkyrxszc «sina»! nwrdcn smd, wow.": Nicht den vorlie- =*!" “.*-(1; kk*“*;kllkx“*k*ll Lkrér'*'€m!§!*-.'x vc-ZLLHmnwx kmserkn, und un- “.'-“.','§*1cc “. '.cr “„"UND!(!.21'txxe“i'-“!l**ck11 Um ZuvcrsHM [Käxtcjx erwarten fc!!- ;_ . Z""; T'vrxk» sw:.) „M- Mrbamdlunq Der Sach?» :" Dcr ersten land- !»r'éé'sxéxmx „U,»anxxx'r MN" kxxrch (“lkkilésllak s-ÄdiXSleUUk'ZÖ? EntsMi- ?.. Jiu 'Z'ér?-*-_"'!1,: [*le zkai Millioncir (**::ch k!")gi'a :“.“er bedeutende ":*-.U;c„-,x;c.:::x:1'q «Lsxxéxxx wcrkc, so jr-Ojlckx *)lllcrbk*ckx*x“xkj€!“elbc:1 dcmwckx- !W FDM! (*!*kl'f'lxki'. Stänocn cms" .1'.“-k'.';'«1aliak11 TOTO?» Idref? Woh!- 1-„':x!.§n:'* 3:1 WM «::? [“as Bvrxrancn aqulUkrk'öcbsxilM [kblöasté Th,?"- "“M"? an Tr:: Jxktkrcffkn dcs Lunch, sxx'ost Da, w'.“ ?*Okcbc mit dcn Al- lcrimvstciamxcn „Zntcrkss-kn Ln Kollm'wn FU sch schxixxcn, “zu befestigen- axnix 1x". T*.csk'c .'Uxoxqusnixcu die (L*cünnx-xnayn bk7!*,*itig?11, wxlkbe Al- chlmc'psnbrk :“?xaierxn.» : Handlutmxn rx" ;chrr ['s-Zyxckmkt haben. . - T3" llztt§r§cich*-1;ctc1! si"? rahcr bkfédlést UW bkäUfkkaIt- ÖM [MDM [:'11Öx'lx'111k“!!*chkll ,“*ch-.1:*.*.111ch*1*11, wkc btrrdxxr-xi» acs-Djél't, zii erklären: Daf;- tvcmx bebe lstc .Rammcr sicb (*kwcacn KMM soilw, Dcn Beschlüssen kk? :tcxi Kannner Libs!“ Ti“: lerkclummq EVÜsWCU dem GWÜUMAZ H.1'.is:Fjdcifvmméü :mk ier (**rcfxbcrzvzl. C,:aats-Zchulden-TULUUJÖI' Ra'sk bcizntrcch, «Mann Zcinc dcs (5'*rc-s:bsr*ogs Königlich? Hx'bklk krixxkn Anstand ncbmcn Wkrkcn, dissen Libc'rrxmtinunenden BesehlUÜU! bcikcr Kammcrn Llllkrddcbsnbrc Zxao'xixmmma nnd Sanction zu ende:- [kn. » Tim“? Z::stmmyxxm wird !).-*.* xxxcbt mtr auf die an die Staats- sclxxxxdrn*TiéqxxngsRaSK: chi! .7l*;!:!x's7'c*r11ke Abändut1gs:Snnjn1e von zwci “.ka'llivxtsn, „mf wclch jedoW aiics dasjcnige in Abrechnung kommt, was dcrsxlbcn scjt Llnfstclltmg dcr vom 31. Oktober 1838 datirtcn und

stellend, aufgefordert, dcchisr, «1:18 dcm diss? bcklaqctMvcrtbcn '.)[Ufk'xnrc cncsprunqcnscnn müßten, cncgeqcnzuwtt'kcn. - Nachdem der Ober" : Px'äfidcnt dic Vcrsammkxxxm vex'laffcxx, svx'ac!) sxck) dre" allgemeine ?lnsichr dk!“ B:?t'qcr ; chräsox1tnx1xcx1 Sahin KUZ: daß '- wée schr dic Versammlxxng dae ßakxzxcéW-Jcm-n Unordnungcn 11110 Erzcffe amc!) mißbilliae unö wic bdävltci) ste dieselben auc!) beklagc „-- sic denselben doc!) kcéns solche Bedentuna !=cileqen könne, das; Grund vorhanden wäre, von Seiten der Beisamm-

kk" Pképksttankn dsr UULCkTNWUchU »!) [jr. l.. l.. beigefügtrn Ab- rccinxmm v.»! TomlinknKäuxscwliinaen mid Abiösungé-Gcldern bkkrlt§ wcm'x“ x'idcrxpicksn worden ist, sondern auch auf dre vcrfthicdencn wc;- terpn, das künftig? Bervältnis; dks bleibenden Großberzoglicbk!) FM"- [ZELLJLUÖ 511 dem Skaat betrcsfcnden Beschlüffe beziehen, jnsvxcrn kek (Iroßbcrzwgliäwe Regierungs:Commiffair bereits seine Znsmnmnng zu densxlbxn kkkläkl bat. Darmstadt, den 20. Mai 1840. (Umerw an 'VW. von Hofmann."

[Una weitere Schrncc vokzxmehmcn.

Die Smdcnten haben wieder eine General-Veysammmng gehalten, um in Bskanlasfimg erm's värerltcl) freundlichen Schrei: bens des akademischen Senats die isolirtc Stellung, Welche sie _aeqcn denselkscn einzunehmen beschlosscn Hatch, nochmals in reif- lichc Erwägung zu ziehen. Der Physiker Und Professor Orsrcdt, der bsi der neulichen Promotion zum .Konfcx'enz-Ratl) ernannt wurde, lud zuvor die Studirendcn cm, stci) in der polmccimischcn Lehr-Ansralt cinzufindcn, um zn hören, was cc bei der Gelegen- heit ihnen zu sagen wünsche. Dic Studenrm sollen viel auf ihn halten und die Versammlung ward so zahlrciä», daß man wegen ?)?angel an Platz sich nach dem _qt'oßcn Auditorium im Universitäts-Gehäude begab; dorf forderte der“ Konferenz-Rath, wic „Damen“ berichtet, die Studékcndcn auf, die an tténxn gc- wohnxc Besonnenheit und Ruhe auch diesmal zu zeigen nnd sich über engt zu halten, daß der Könt'a so freismnt'qe Ansichten und Voséäkze habe, als irgend einer seiner Untcrtbanen wünsch und erwarten könne. In der Versammlunq, wclche dlc Studen.- ren noch am selbigen Abend hielten, Ward daranf die Frage Über den anstößigen Beschluß, dem akademischen Konfistorium keine besondere Nachricht Über die VcrcinS-Verbandlungen mitzxxthci; len, zu dessen Zurüeénahmc ami) dic „Kjdbenhavnspost“ auffor- derte, noch auf I Ta e ausgesetzt. Bis dahin wird hoffentlich die Anzahl der Verm nfrjgen Unter ihnen die Oberhand gewinnen.

Deutsche Bundesstaaten.

J)?ünchen, 27. Pkai. (A. Z.) Unser Kronprinz begiebt sic!) demnächst, wie es heißt, an kurze Zeit nach Hohenschwan- _qau; von eincü Reise Sr. Königl. Hoheit ins Ausland ist bis jckzt nichrs bekannt. »“ Dem Vernehmen nach Werden am !. Ok- tober d. I. die Benediktiner des Priot'ats ?))?cttcn das hiesige Königl. Erziehunqs-Znsrituc für Stndérendc überkommcn; ob das Wirken dieser Väter sic!) blos"; an die häusliche Disziplin und dcn Pt'ian-UnrerriäU beschränkt, oder ob sie auch den öffentlichen Unterricht in der mit dem Erziehungs-Jnftirur vereinigten Latei- nischen Schule, und später dann, wie Viele glauben, den Unter- richt im nenen Gymnastum übernehmen werden, scheinc bis heute offiziell nicht bekannt.

Hannover, 29. Mm“. Der Herzog von Anhglr-Dcßau ist gestern von Deßau hier eingetroffen, und tm Kömglrchcn Schlosse zu Herrenhausen abgeßiegcn.

Dresden, 29. Mai. (L. A. Z.) In der ersten Kam- mer fand die Berathung dcs Bckiénrs der dritten Deputation Über" den C'iscnstuckschen Antrag in BLW ggf die Hannoversche Verfassungs-Angelcgcnheit statt. *Die „;,tskuxston darüber führten vorzüglich: Vice-Pt'äsident von Laxltéwsßx Graf Hohenthal (PW (ban), Kammerherr Ziegler 1de Klipphaltsen, Kammerherr von Thiclau, Klostervoigt von Poxcrm, DNZLÖM' “„"- SMUMI, SU- perinrendenc [)r. Großmann, dic Burgermecster Wehner und Gottschald und der Referent ?[1t1tsbentytmat1n von Welck; die Regierung war vertreter: durch die Munster von Zcsck'aU und von Könnerjß. - Die ?lncx'äac dcr Depukan'on wurden am Schlusse der ziemlich umfänglnch“Vorhanylunq mit 2.2 gcgen 1-1 Stimmen angenommen, Wo dte )a'xle dre Wicdcrhcrskcllunq der Hannoverschen Verfassung von [54-3 und Erläuterung des Ausdrucks „dermalige Stände“ m .der Resolnxton dcs Bunch- taqes gerichteten Bes.?)lüffe dsr UVcltkn Kammer abgelehnt, der B*undesskaats-GerécthHof un?) dic B*cröffentltclwng dchrocokolle der Bundes-Bersammlung .1L*x't"ct11ps0k)lc11- NM) den Aeußckun- gen der Regierung dürfte dlcTE Z(naclcqcnhett in d cntlicher Siz- zung nun nicht wieder zur Sprache kommen., „45: Tribunen waren ziemlich gefüllt, doc!) am tyctyren von Mttgltedet'n der Re-

gierung und des déplonmtiscben Corps.

und die jüngeren Mitglieder der Königlichen Familie. Nach dem Gottesdienste hielt der Ordens-Kanzier, Graf Rosenblad, eine

(K*U'ksk- I) In der Sißung esch - Entwurf

Karlsruhe, "27. Mai. .. der zweiten Kammer vom 22. Mar wurde der

Frankfurt «M.,WMU. (Frankf.Bl.) Der dxxrck) seine Leistungen und Schriften rthiichfi bekannte Franz Anton Rim"; v. Gerstner, desen Namen mm (mä) die neUe Wel: cbkend an: ' erkannt hat, wie fiä» ein der Redaccion vorlieaendes Schreiben cms Philadelphia nnsdrückt, ist m dtcser Stad: am iZ. A;)x'tl d. J. inFolqe wicd-“rkxolter Seidlaganfälle im Ustcn Jahre seines Alters gestorben. Schon im Msten Lebensjahre wirkte er mir ?[uszeiclmunq als Pr'ofeffor dcr Maxbcmarik am K“. K. poletccb- nischen Institute zu Wien. Dresen Kreis seiner Berufsthätia- keit vcrlajscnd, widmete er stk!) vor ugswcisc dem Studmm und der praktischen Ausführung der Lisenbahnen. .Die ct'ykc der Oekkerreicht'schcn *))?onarchie zwischen Budweis und Linz cnrykand unter seiner Leitung. Die Eisenbahnen zwischen Petersburg, Czarskoje-Selo Und Pawlowsk wurden von ihm ausgeführt. I t a l :“ e_n.

Von der Zrakéänischen Gränze, [K. Maj. (A. 3.) Lange hat man sack) nicht ver'fkändigen können, wo dic Verhand- lungen über den Schwefelskreit eigentlich abgehalten werden soll- ten. Ueber diesen Punkt ist man nun endlich einig geworden: sic Werden m Neapel abgehalten Werden. Der König hatte sich mit Herrn von Hauffonvtllc überworfm und wollte von einer Entschädigung nichts hören, die für den Engliscben Handelsstand anaesproclyen ward. Der Herzog von Monrebcllo war jedoch mit ausxxcdeßnten Vo[!machtcn versehen, Und soll cs fick) alsogkcich haben angelcqen seyn lassen, den König zu bcsänfciqen, auch von Herrn Tcmp(e die Genehmigung zur Freilass'ung aiicr aufgebrach- ten Neapolctanjscfxcn Schiffe, selbst dcmenigcn, die nach ONalta geführt worden, einzuholen. Lord Stopford hat in Folge der von dem Britischen Bevollmächtigten geaebcncn Wessling sack) beeilt, diesc Schiffe frei ugcben. Hiernach sollte man schlrcßcn, daß Alles sack) zum Beyzren gestalte; allein Briefe aus Neapel versichern, es werde um?) viel Zeit verstreichen, bevor die Diffe- renz völlig gelöst seyn werde.

Spanien.

Madrid, 20. Mai. Die beabfichtigte Reise der Königin ist allgemein der Gegenstand des Gesprächs. Es ist ]cßt .*,«vtß, daß die Königin abreisen wird, sobald der Herzog vox! V-rxea Morelia erobert hat. Der Kriegs - Minister und' der Marin?- Minisrer Werden die Kdniqin begleiten, das diplomatisch Corps bleibt jedoch hier. Ein Theil der hiesigen Garnison unter dem Befehl des Generals Valdez wird die Eskorte bilden, und der General-Capitain der Provinz, General Leon, ist beauftragt, mit drei Bataillonen Infanterie und einigen Schrvadronen Kavallm'ie die Ordnung in der Hauptstadt aufrecht zu erhalten.

Der General Fcrraz ik an die Stelle des Generals Vill-xx lobos zum Jnspccteur dcr ational-Garde ernannt worden.

Monroyo, 13. Pkai. Die Depesche des Generals O'Don- nell, worin er den Herzog von Vitoria die Einnahme von Lan- tavieja meldet, lautet folgendermaßen;

„C'xcellcnz! Dée Rebellen, unstreitig erschreckt durch die Vor- bereitungen zum Angriff auf das befestigte Cantavieja und desen Forts, haben dieselben in der vergangenen Nacht geräumt, nach- dem ste zuvor die Stadt anaezünder hatten, wvbci sie die Un- n1enschlichkeit so Weir trieben, daß sie sogar das Hospital in Brand k'tcxkren, in Welchem fich ihre Kranken und Verwundeten befanden. Dic Forts find in treffléchem Zustande„ ailcin die darin befindlichen schweren Gcschüße find vernagelt. Es war offenbar die Abfuhr, dic Forts in die Lust zu sprengen, da man alle Vorkehrungen dazu getroffen hatte. Ich cmpßng die Nax!)- richt von diesem Ereigniffe heut früh zu Zglcsuela, als :ck am Begriffe stand, nach Ares zu marschiren und etlte deshalb sL- gleich hierFr. Der General Otero, Welcher in Fontanete eine," ähnlichen erécht erhielt, ist auch auf dem Wege hierher. Die Details über dies glückliche Ercégniß werde ich Ew. Excellenz sobald wie möglich übersenden, denn in diesem Augenblick“ ver-