1840 / 157 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

den Tag qe“! hat. A für die Geistlichkeit Witten Lände- x-m-n soilm» kauft, die dafür etugekommmen elde? in .Foto- mak-Paotcren anqelegt und ein Viertel davon der Engliscb-pro- teßantiscben, ein Viertel der Schottisch-presboteréané"chen und die übréqe Hälfte den übrigen Kirchen zuaeeheilt werden.

“Der S un bcre'chtct: „Einem Sckyreiben aus Rom zufolge, i“? dci“ Papst entschlossen, England zum katholischen Glauben zu befehlen, und bat dieses,Land deshalb in R Distrikte, statt der [;[shcrxqm :, acthcklt, wovon ]edex einen Bischof, unter dem Na- men emos apostolräycn Vikars, erhalten soll. Man verstchert, cin Hoyer ""Lordcnuäger der Römischen Kirche habe vor gar njckxt [armer Zcit, vet“ cinem Dmcr, welchem mehrere Geistltchc der Englisäwn Karchc beigewohnt, die Aeußcrung gethan, daß Ick hcslme Stuhl an der Wiederbekehrunq Englands nicht vcr- zweifeln würde, so lange die herrschende Kirche dieses Landes eme Liturgie habe, die eine bloße Uebertragung des Meßbucbs sey.“

Der Globe äußert in Bezug auf einen Artikel des „Jour- nal des D bars“ über Napoleon: „Wir smd sehr aeneigr, den D bars bcizmiimmen, daß das Andenken an Napoleon dic sinxckd'kc Bürgsäyaft gcgen Bonapartiyiitsckw Grundsäße ist. Und es" crx'äytcnc in der That schwierig, zu saqen, was diese Grund- *„«.':„.c ctqcntlicl) smd. Erbfolge für einen Glückssoldaten! Ueber! nnmunq, nach VerLauf einer langen Reihe von Jahren, eines du:*ch das Schwcrt gewonnenen und verlorenen Anspruchs! .Die Wahrheit ikk, daß, weil es einen ersten Napoleon gegeben, dies cinen zweiten unmöglich macht. Er war der natürliche Erbe der Rcvolurion, dcr Umschwung des Rades brachte den besten Sol- daten zu obcrsi. Es war unvermeidlich, daß es sch wieder" dre- hen mußte, und der glückliche Soldat hatte damals keinen Erben. Nur in emcm Augenblicke des Ucberganges nahm man sein Dik- tatorsctmft an; die Epoche von Navoleon's wirklicher Macht war der Zeitabschnitt des öffentlichen Ekels vor allen Verbrechen und Tborheitcn, die man so eben im Namen der Freiheit begangen. .?apolcon bckümmerte sich wenig darum, volksthümlich zu seyn, Und er. hatte es nicht nöthig. Eine starke Hand war des passwen Gchoers“ einer Nation scher, welche so eben aus den Schrecken 9er 'Linarchie hervorgegangen. Erst als Napoleon's Conscriptéonen w uncrträglich wurden wie die Proscrkptionen der sogenannter: republikanisthcn Re ierung, begann seine *Macht zu Wanken. Ein- mal über den Hauéen geworfen, war Wiederhersteuung unmög- liä). Sie war anz persönlich und hing von dem Zauber unun- tm'bgocbenen Er olges ab. Sie war nie über die Gränz'en mili- taii'ijck)?!" Popularität hinaus volksthümtich. Zn Napoleons Genie gab cs_ntchts Politisches; cr verachten die Menschen viel zu sehr, als daß cl“ fie gut regieren konnte. Cromwell hatte eine Religion, obwohl durcb Fanatiömus getrübt, einen Glauben an das Höhere x_md Tbxilnahme an dem, was ihn umgab. Napoleon machte mb s-xlbyr zum Gott und aus seines Gleichen seine Werkzeuge.“

In der City scheint große Ungewéßheit in Bezuq auf die Mnswn ch Marschall Saldanha zu herrschen. Der Sun will erfahren hqben, daß fich der Zweck dieser Misston darauf bc- sci)ränkc, eme Uebereinkunft, wie fie nach den obwaltenden Ver- bälmtffen ausführbar seyn könnte, mit den vekschiedenen Anspruchs; Bcreletigtcn zu treffen , die an dem BefreiungWKampfe Portu- gals "chél genommen; Saldanha's Misson beziehe steh aber kei- nesweqcs auf die Angelegenheit und die Forderungen der Inha- ber Portuqicfisclnr Staats-Effekten.

Dns Englische Schiff„Delphin“ ist am 2]. Mai von Ports-

mouth abgegangen, um Depeschen, die fich auf die Ueberführung der bftxrbliclun Ueberreske Napoleon's beziehen, nach St. Helena zu rtngen. * Herr Bronrerre O'Brien, ein früherer Charttften-Fährer, der :cßc m_ Lancaster-Castse im Gefän nisse fiht, hat kürzlich darum nacbachlx'bt, daß ihm die alten lasstker und Blackstone's „Kom- mcnramen über das Recht in England u lesen gestattet werden :nöOre. Die Behörden haben ihm au Blackstone zugestanden, aber die alten Klasßker abgeschlagen.

Belgien.

Brx'tmclL 3]. Mai. Unter den Bittschriften worüber in

x'." gcsrrtgcn Cißung der Repräsentanten-Kammer Öericbt erstar- tct dec, waren einige in Betreff der Flamändischm Sprache. OHn-c rm Voraus über die Maßregeln zu urtheilen, Welche die chromma nehmen dürfte, um den Wünschen der Bittsteller Recht wrdcrfaw'cn zu lassen, unterstühte Herr Lejeune die Ueberweisung an Oden Minister des „Innern, die ohne Oppostion ausgesprochen wur e

_ _Die Revräsentanten-Kammer hat heute mit 54 gegen ' Hamme eknen EZänzungs-Kredit für die Ausgaben des Dienst- xayxs 28'9 dem rieqs-Departement bewilli t und fich hierauf ersqtnem Bericht über Biteschriften und Katuraljsationen be- KLU flak.

Im Commexce liest man: Wir vernehmen aus zuver- [Fiquck qulle, daß der Graf Lalaing, unser Geschäftsträqer bei Ihrer Majestät der Königin von Spanien, am 20. Mai zu Madx'éd cinen Handels- und Schifffahrts-Vertrag unterzeichnet sm_t, den _ohne weise! die Regéenmg baldigst bekannt machen ward. ' W:“: wissen nicht, ob dieser Vertrag auch die Spanischcn .Rolomccn betrxffc.

). *DC? Diems? dex Eisenbahn auf der Linie von Brüssel nach TUM?!) HW.“ forttyßßrcnd mit einer außerordentliche" Geschwin- kaetr „stan: am Mum d. M. kam das um 5 UY- 25 Minuten Ikaävmxxtmqs von Lüttich abgegangene Convoi um Uhr ") Mi- nnxcnx .)[bxnds zn Brüssel ait. *Die Fahrt wurde mithin in 631545 Wx»? aks L' Stunde zurückgelegt, was obngtsähr 9 Uackxs ck31. dic Smudo Maslét. "

Schweden undNorwegen. , Stockholm, 29. Mai. Der Bewiungngs-AUMUH bqt Mit *))“cchrhcit von zwei Stimmen anzutragen beschlossen, daß dte Nubmk: absolut zur Einfuhr verbotener ausländischen WWU", so wie zur Ausfuhr einheimischer, in der Zoll-Taxe wegfallen soll. Det-sexbe hat fiel) aber beeilt, teich am folgenden Tage diejenigen Fabrekanten, pie dadurchkn cbrecken gerathen könnten, inson- de!'***?it die in Norrköping, welche ohne ein Prohibitiv-System nix.,i bestehen zu können glauben, zu beruhigen indem die bisher (*Im Verbot unterworfenen Waaren nicht-in Échiffen von weni- qe? als IiijLastc-t, odcr Dampfschiffen von weniger als 60 Pferde- kraft, so wie auch allein nach Stockholm, Gothenburg und Malmö sollen eingeführt werden können und die neue Zoll-Taxe in diesem Faile nicht eher als nach 14 Jahren in „Kraft treten soll.

Graf Brahe hat, nachdem er von dem Generab-Adjutanten- Amt abqetrcten, wieder selbst den Befehl über die berittene Leib- garde übernommen, wenigstens beschäftigt er fich jeht täglich bei dem Excrcétium.

Deutsche Bundesstaaten. 9)?!'|11chcn, :X]. Mai. ( rnb._K.) DekErbgroßherzog

von .Het'sm ist gestern Nachmittag zum Besuche Ihrer Majestät dcr Kömgén Witnve in Biederskeén angelangt; heute wird auch

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die NFroßheYin Mathilde mit ihrer Schwägerin, der Prén- zesfin aria, nur des Rusfiscbcn Thronfolgers, daselbst- em- treffen. **- Fjr das Nürnberger Lager wird die hafigc Arnllchc am!“- mir einégén PerkussoÜNKanonm ausgerüstet werden. Dae neuverbesserte Perkussons-Einriclmmg wird mittelst eines Zuges an einen Strick geleitet, i| außex-ü einfach und scher, und kann ancseder alten Kanone leicht angepaßt werden. Es können sogar an mittelst eines einzigen Zuges mehrere damit in Verbindung qesc' ke Kanonen leichzeitig achfcuert werden, was namentlich ei Festungen u. Zw., wo das Geschütz einen bestimmten Play behält, von vermehrtem Erfolq scon w:!“d. Nun wird man auch bei Regenwetter sich auf ichs" Och'ckxüß verlassen können, und nebstdem wird auch an Mannschaft und Material erspart.

Hannover 3.Juni. (Hannov. Ztg.) Allgemeine Stände-Versaßnmlung. ZweiteKammer. Silzunq vom “.'. Juni. Im fünften Kapitel (besondere Behandlung cinzclncr Gegenstände) gab, nach Annahme dcs §. 0] (Königl. Proposi-

seß-Entwürfen enthaltend, zn einer [armen und lebhaften Diskus fion Anlaß. Ein Mitglied hob nämlrcv die in dicse!" Paraara- phen enthaltenen wesentlmwn Abweichungen von dcn bestehenden Vorschriften, nach Welchcn jeder Gesclz-Enrwm'f cincr drcé-uaxiacn Berathung und Abstétnnmnq, jedesmal obne irgcnd einc Bc- schränkung rückstchtlich der Befugnis, Antrémc zu stellcn, untcr- worfen werden müsse, dahin hervor, das; künftig ..) bei dcr «smn Berathung gar keine ".'lnrräqe gestellt werden dürfen, md [mtcl' Vorfiß des Präsidenten nur eine Besprechung, am Schlusse aber nur eine Abstimmung über die Annahme oder Ablehnung der Vorlage im Ganzen stattfinden solle; das; b) eine Kommis- swn zur Prüfung des Entwurfs nur zwijclpcn dcr «sen und zweiten Berathung beantragt und beschlossen !vcrdcn dach; daß c) bei der zweiten Bcrathung alle Verbesse- rungs-Ann'äge schkksklich abgefaßc und spätestens vor dem Anfange der jedekmaligen Sitzung dem Präsidenten überaebcn werdcn sol- len; endlich daß ti) bei der dritten Berathung Verbesserunqs-An- träge (hier auch ohne schriftliche Emma,)ung) mu- znlässm seyn sollten , insofern ste bei der zweiten Bcrathung abgelehnt worden oder fich auf solche Abschnitte oder Paragraphen bczichen, wclclxc bei der zweiten Berathung abgelehnt worden, oder cndltä» dj_e Beseitigung, Verbesserung , Unter-Verbcsscrung oder Konsequenz eines in der zweiten Beschlußnahme angenommenen Verbesserungs- Antrages bezielten. Während der Redner die Bestimmungen ;ck und b für zweckmäßig; und insbesondere die erstere für ein un- bedenkliche!) und wirksames Mittel zur Abkürzung der“Vcrhand- lungen erklärte, glauhte er gegen die Vorschrife, daß auch in der zweiten Berathung nur schriftlich abgefaßte und vor dchixzung dem Präsdentcn Überreiäzte Verbesserungs-Anträge sollccwin Erwä- guna gezoqm Werden dürfen, sub bcskimmtaussprcüwn zu müssen, Wet] in Verbindung mit der „Beschränkung bci Stellung von_Vcrbcy- serungs-Anträgen in der dritten Berathung, dadurch die OJZöa- lichkeit abgeschnitten werde, solche Verbesserungs-Anträqe 311 Wk- len, zu welchen die Diskusfion erst Anlaß qebe. Der Redner mb ste!) daher veranlaßt, darauf anzutragen, daß die Bestimmung, naax welcher bei der zweiten Berathung. ane Verbcffxrungs- Ixnxl'äac schriftlich und vor der Sißung eingereiche Werden jollcxx, qcsrt'tcbcn werde, und eventuell für den Fall der Ablehnung dickes Ann'aqs, daß jedwede Beschränkung rückslcbtlick) der Stellung von Ver- besserungs-Anrrägen bet der dritten Bcrarhung wcgfallc. -- Nach; dem mehrere Mitglieder über diesen Gcgcmkand und zwar haupt- sächlich für den eFen Antrag fich ausgctprochey hatten , wurdc derselbe von der sajorécät angenommen, muhm die Streichung der Bestimmung, daß Verbefjerunqs-Linrräge bet der zweiten Bc- rathung vor der Sitzung schriftlich eingereicht werden „rollen, be- schlossen, wogegen der von einem anderen P?itgliede xelbstständiq aufgenommene eventuelle Antrag desselben Proponenten, am!) bei der dritten Berathung Verbesserungs-Anträge ohne Beschränkung zuzulassen, abgelehnt ward. Dcr Paragraph ward zunääxst mit dieser Abänderung angenommen.

Karlsruhe, 23. Mai. (Schw. M.) Zweite Kammer. Berarhung des Geseßes:Entrvurfs, die Aufnahme eines Staats; Anlehcns im Betrage von 5 Millionen Gulden betreffend. Hoff- mann bemerkt, daß ein Anlehen nicbt nothwendig war, wenn man die eingehenden Zehnt-Abldsungs-Gclder hätte zur Zahlung dcr Staatsschulden, statt zu neuen Güter-Erwerbun en verwenden wollen. Er sey übrigens für ein Anlehen und lle wollten ein

rdßeres, um größere Staats-Uncernehmungen, namentlich die Eisenbahn durchs ganze Land, auSzuführen. Gegen die Güter- Erweröungen sey man auch nicht, nur wünsche man daß der Staat keine zu kleine Güter ankause, weil kleine Éüter bes,- ser in lebender als in wdter Hand seyen. Minister v. Boekh: Kleinere Güter ermerbe der Staat nur dann, wenn dieselben zur Abrundung der vorhandenen Staatsgara- nothwendig-find, wohl aber gehe die Abscht des Staats auf Erwerbungen größerer Güter, und es sey bereits eine Standes- errschafr, Salm Krautheim, und eine bedeutende Grundherx- cbaft von Gemmingen angekauft. v. Rotteck: Es tycrdle | nicht leicht eine Stimme gegen das Anlehen ?kh'bm; h“ e

' i . Nu'c die Form des Anlehcns für nothwendtg und zweckmäßg hätte nämlech keine Lotterie ge-

' ted“ t; er _ 231? ck72." Yértbxeetéchxftéjeéegß die Privat-Lotteriecn,„ 19 sollte auxi) der taat selbst kein solches Geschäft eingehen, und dte Kunstgrxue,

die man zur Steigerung der Loose anwmpe, seycn «mes Staats nicht würdig, auch abgesehen von Betrügereien aller Art, ivte nament- licb'bei den Promessen. Minister; von Books): Er sen auc!) gcqcn Spiele und wünsche, daß die Leute durch Fleiß und anustrio ihre ökonomischen Verhältnisse verbesserten. Die Ansgabq ginge bloß dahin, das Anlehen auf möglichst sichere und gerechte Grund- lage zu bauen. Was den Promessen-Handel insbesondcrc vc- treffe, so sey derselbe in Baden gesetzlich verboten. Wcllcr bc- dauert, daß das Anlehen nicht größer ist, um die Eisenbahn bis Bowl auszuführen. Es fordere Badens Ehre, dasrciflicl) emvogcncUntcrneh- men durch useßen. Man dgere, und dennoch sey nichts ctngexrctcn, was den ustand der Hin e_ verändcrt hätte. ?im'sccr von Boekk): Er könne auf die isenbahn-Fragc home nicht antwor- ten, da dcsfalls eime besondere Vorlage gcmacht sey und dort diese Frage behandelt werden solle. Gcrbck: Die Frage der Effex?- bahn gehöre Um heutigen Geschcs-Entwursc, weil hier von den Mitteln der rbauung die Rede sev. C't' wünsche, daß die Re- gierung bald und mit Bestimmthetc cinen Enschluß fasse, eneww de_r das Unternehmen liegen zn lassen oder fortzusetzen. Sofort wwd dcr Geseß-Ennvurf ax'tjkclweise berathen und derselbe mit wenigen unwesentléchrn Abänderungen angenommen. .

Karlsru e, 30. Mai. (Schwäb. M.) ZWcitc Kam- mer. Beim eginn der heutigen Sißung machte Präsdcnt von Rüdt der Kammer die Eröffnung, daß Se. Königl. Hohkkk

- zu beschließen.

der Großherxyg beschlossen habe den Landtag bis anfangs I"“ Von Jßstein frägt, wie es mit dem Strafgeseß-

tionen), der 5. 62, die_*Vorschriften über die C't'lcdiaung von Ge; .

&

buchs-Enewurf stehe, dessen Berathung bis Anfangs Juli nicht einmal in der ersten Kammer beendigt seyn könne, und eine Ue- bertraqung der Arbeiten auf den nächsten Landtag, an welchem ein Vikl'tel der Mitglieder austrctc, nicht wohl möglich sey. Prästdcnt von Rüdt: Er sev u einer Antwort auf diese Frage nicht ermächtigt. Bader: Er che in der Erklärung der egée- rung cine Zurücknahme dcs Strachsekzbuch81Entwurst, da eine Uebertragung der Arbcitcn in dem jchigcn Stande, wie ste fich bcfnxdcn, auf dem nächsten Landtag schon verfassungsmäßig nicht zulän“1g sey. Diese Zurücknahme des Entwurfs aber, auch abge- 1ehcn von der“ verlorenen Zeit und der Mühe, die darauf ver- wendet wurdcn, bctrübe ihn sehr, da das Land wieder länqer der Wohlthat cines neue:: Strnsaesches beraubt Werde. Berbel:

des Entwurfs läge, so fände er darin kkin so großes Unglück, denn er müsse acstchen, daß ihm die Annahme des EnWUrfs obne cin Einsührmms-Edikc Und ohne ci11"Strafv_crfahren wirklich bedenklich ct'säxicnc, Er wünschc eine Annahme aller diescr Entwürfe zn alcichcr Zeit, und an dieser Beziehung habe er chen eine Vcrscixicbnnq der Sache nichts“ zu bemerken; alle_in décsc Vct'scbic'o'ang könne, wenn dix“ ?U'dcltcn wieder in ihrem [ckziacn Smnd-c aufacgt'tffcn wcxdrn sollen, nur in Folqc eines, (“:-:'sc Sach." beslmnchkdcn Gesetzes geschoben. Prästdcntvon Raann dcr C'ntscblicßnng der Rcaicrmm lrcqc noch keene Zurücknahme dcs C'ntwmfs, sondern m:." dre Ucbcrzenaunq, daß bis zum Schtssc des „Jahres die Bcrathung des Entwurfs völlig m'a): bccndiat semi könne, Und doch ser) ein früheres Ende aus viel- faävcn' Rückstclxrcn nothwcndig, da bis nächstes Frühjahr schon wieder die Zusammcnbcrusung cines Landtags nach der Verfas- sung geboten et'*'chct't1c. Bader: C'r cr's'nclw den Herrn Regie- runquotUn1iss-1ir, in einer der nächsten Salzungen „darüber Aus- kunft ct'thcalcn zu wollen, Mläxc *))?aßrcacl die Regtexung zu er- greifen chcnkc, um die Arbeiten des Entqu's „im ]cßigcn Zu- sonde zu erhalten, um vom t1ächü_cn Lanptage Meder aufgenom- men werden zu kdnncn, und daß mch Bttxe an den Herrn Re- gicrnnqs-Commissair nicht als dj_c (mcs einzelnen Abgeordneten crscbctnc, stelle er den Amma, da!; dzeKamtpcr ,dgrüber sch aus- spreche. Die Kammer »!“th dann cmßmtmcg dtejclbe Bitte aus.

Oesterreich.

Wien, M. Mac“. (?l- Z-) Die Genehmigung Sr. Ma- jcstär des Kaisers s1'1:".'ll*tt'aau!zq des scvgdhastchhcils dcs Ste- pbans- Xhm-ms "“t unterm 11». Wkai cl'solqt. Dcrsclben gemäß, werden mm die' Arbeiten beginnen und noch weitere W;, Klaf- kU' ZU dcn bct'cits abgenommene" I'»; Master, mithin im Gan- en [0 .«(ascc1*, abgetragen wcrden. Die Ergänzung nach der ?:"Übcj'crx ".'llcdcntschcn Form geschick): mittels eines eisernen Ge- rwxch/ anf dem die Bausteine aufgcn'agen Werden.

Cs hcißt, Bischof Lonovics, dcr ausgezeichnete Redner am „xx-fioffcnen Ungarischen Landtag, werde nach Rom gehen, um St". Heiligkeit Über die ReligionsxAnqclcgenhciten, welche beim Reichstag verhandelt wurdcn, Bcriävt zu erstatten.

Tré_e|, 25. Mai. (Wien. Z.) Die Stadt Triest mit i ren rasthen und fortwährenden Erweiterungen, und unter dem Ochuße wohltbätigcr Konzcsfioncn und Freiheiten, so wie begün- stigt von der aufgeklärtcn kommerziellen Thätichit ihrer Einwoh- ner, bietet Jedem, der ste nach cmcm Zcitt'aume von wenigen Jahren wieder besucht, cin eben so angenehmes, als außerordent- lichcs Sämtlspic! dm“. Denn während Triest aus seinem Weich- bilde im Jahre [IM nur 25,090 Einwohner ähltc, 7:)at es de- ren gegenwärtig 60,000 aufzuweisen; eben so Zar die nzahl der nach langen Fahrten in den ct'stcn Jahren der oben erwähnten Epoche, hier cingclaufcnen großen Kauffabrteiscviffe kaum 6 bis 70" bctchn, während s1e dermalen sie!) auf 10-10 belaufen. Natürlich mußten slch ami» die Lokale sowohl zur Aufnahme der- srlben , als znr bequemc'1 Unterbringung der vermehr- rcn Maß“? der kommcrxiencn Tranfiw - Güter * vermehren. Aus diesem ?lnlassc erhoben fia), und es erheben fich fortwährend auf dcn drei Anhöhen dcr chi Lazareten und der alten Bat'rie'*t'c Häuser, Inseln, ja ganze Straßen in immer zu- nehmenden regelmäßigen Verlänacttchn, wie durch Zauber, und hier und da und allenthalben wcrden cntnocdcr alte oder unvoll- kommcneBautcn néederqcriffen, um sie durch elegante und pracht- volle zu ersetzen. Auf diese Art beläuft sich die Anzahl der Häu- ser, Welck)? im Jahre Wix; mm' 1323 betrugen, dcrmalen schon auf [III), viele, welcbe nockx nicbt grundbüchlicl) haften, ungekech- net. Und selbst diese Zahlen würden den rechten Begriff. dieser Zunahme nicht geben, wenn man nicht bedächte, daß oft eme cin- zigc Nummer zahlreiche Partei-WOHUYWM ""d kolossale Rech.“ ecke, auf welchen sich zwei, drei und vm" tockwet'ke erheben, zu

umfassen pficgt. . S y a n i e n.

Madrid, 24. Mai. Ir) _der qcykriqen Sißung der Depu- tirten-Kammer zeigte der -.?:mstcr der Justiz und der Gnaden an, er sey voxx der Königin crmäcbrigr, zu erklären, daß die ße- abfichtigte Reime Ihrer" Majestät anf den Rath der Aerzte bé- schiossen, aber noch kein [Zcstimmtcr“Entschluß in dieser Beziehung gefaßt wor'dxn sei); da:)“, whald dics geschoben, dic Cortes davon m Kenntnis; gcsclzt werden würden, und daß die Königin volles Vertt'OZuen zu den CortX babe.

alcncia, 19. “..?-n'. Cabrera befand sich am "ten mit fünf*?[raqonesschcy Batqilloncn, [ Bataillon von Taria und -2--».,4:0 Pferden m Roskcl. Man will wissen, er habe Verstär- kungen van Catalomschn Truppen erhalten. Da er sich bereéw

längcr als vierzehn Tage in der Gegend von Vismroz aufhält, so czlaubt mgn, ex ct'xt1ax-te entweder eine Ausschiffung, oder er habe die Abnchk- "ck !clbs'r cinzuschiffcn. '

qurid, 19. Mai. (Morning Chrom.) Die beabsicha tigte Rckse der Köpinin-chcntin und der Doüa „Isabella nach den Bädern von Caldos de_i Barcelona, bildet seit“ gestern allge- mein de_n Gegkyskmnd der Unterhaltung und hat unter allen Klas- sen yroßes Aufdchcn erregt. Das Richtige über diese Angelegen- heic1dsürfce ech: Folgendes seyn: B'ekanntttcl) leidet die jungé Kömgm an eurem :“)ax'cnäckagen Haur-"Llussclzlage, der bisher allen angewandten Mme!» widerstanden hat; es soll die unter dem Name:)Hcv'vcs_(vcé'xx1x1rc Art seyn. Vor ecwa drei Monaten vci'!chltmmél'lc sal, Ste Krankheit "0 sehr, daß die Patientin den Palexß "Wk-m'ch wrréaskn konnte. Unter diesen Umständen enrplablen „die «'tcrzxc den Gebrauch der Schtvefel- und See- Bäder.“- Dxc „Königin-Regentin berief daher vor einigen Tagen dte Pktmskt't' zu sich, theilre ihnen den von den Aer ten gegebenen RM) mit, und erklärte, daß se die Abtei): hab'ez ckck Tochtcr nach Barcelona zu begleiten. Die Munster waren überrascht durch diese Mittheilung, allein Herr Akazow Welcher meinte, daß der Abreise der Kdnigin-Re- IMU" slch ctmge Schwierichtten entgegensteüen würden, wurde

vbn der Königin mir der Bemerkung unterbrochen, daß fie- nich

„tetsache gemacht wvrden.

Wenn in der Erklärung der Rrgt'crung auch eine Zurücknahme ,

usammenberufm worden seyen, um stck) über diese Maßregel zu kmathen, da fie bereits ihren Entschluß gefaßt habe. Wie dre meisten anderen Dinge, so ist auch diese Angelegenheit zur Par- Der Gedanke, daß die Königin Ma- drid verlassen sollte, ärzte die “Minister und die Moderados in Verzweiflung. Zn i ren Tertulias wurde die Besorgniß auöge- sprochen, daß in dem Augenblicke, wo dichnigtn die Hauptstadt verließe, ein Aufstand ausbrechen und fix slzmmtlick) von den Pro; resststcn ermordet werden würden. Gesthähe auch dies nécht, o würde doch die Königin, was kaum weniaer schlimm sey, anz in Espartero's Hände faUcn, der ste nach er EinnaÉme von Morena in Saragossa erwarten werde, um „€ nach arcelona zu geleiten, und auch die Herzogin von Vttorm Werde die Königm begleiten. Diese Übertrjebenen Gerüchte „er- klären nun auch den im „Correo nacional“ erschienenen Arttkcl (Keb? Nr. 151 der Staats-Zeitung), der offenbar den vaeck hatte, die Abficht der Königin zu hinterrreiben und die von den INv- derados angeblich befürchteten Folgen herbYufüw-en. Man be- hauptet daher. daß dicserAcrikel von dem *.:iniüxrium' selbst aus,- geganqen sey, um das Volk zu beunruhiqcn. ch weg_1cne_Bc- 1orgntsse qeqründetsindmmß dicZeit [ehren. Soyeel tskgcwcß, daß_das Ministerium und seine Anhänger mit der Rene chr Unzgßtech Und. Wie es heißt, werden nur der Kriegs; und der“ Marayc-Mtxxtsker die Königin begleiten, und es soll eine C0_11rtcrzLénee szcvcn Madrid und Barcelona eingerichtet werden, jo daß dre Dcpc1c1)cn in drei Tagen befördert Werden könnten. Die Reisckouce der Königin und die Stärke der Escorts werden sehr verschicdcn “"I gegeben. Der 29. NTai soll Zur Abl'Clsc dcsrimmt senn, inch; hängt dies von schr vielen Um: ändcn ab. Die Bäder von Eal- das liegen 5-6 Leguas von Barcelona; es heißt jcdoä», die .de nigin werde in dem Palast der Grafen von Barcelona rcstdircn, den sehr der General-Capitatn bewohnt.

T 1"! r k e i.

Konstantinopel, 123. »))kai. (“Il. Z.) Seit dem Abfall des Kavuoan Pascha, Ahmed Fewzi, creiqnere sich im Orient nichts, was ein größeres Aufsehen crreqt hätte, als- dic Absetzung Halil Pascha's. Leicht könnte dieses Ereigniß cinen eiqencn "Ilb- schnitt in der Geschichte der Entwickelung der nenm Idrenbil- den, die sich jetzt in der Türkei mit umvidersteblichcr 932616): gel- tend machen. Ein sehr hochgestelltcr Türke versichert mich, Ha- lil's Abseßung sey bereits am-M. April beschlossen, und die dies,: fällige Großherrlichc Veroxdnnng an demsclbcn Tage ausgefertigt gewesen. Niemand, selbst Halti Pascha nichr, troß seiner zahl- reichen Verbindungen hatte eine Ahnung davon, obwohl Leßrcrer bei mehreren Gelegenheiten aus dem ungnädigcn Benehmen sei- nes Herrn schließen mußte, daß seine Stellung kompromittirt sey. So erhielt der Pascha, der gewobnr war, nach einfacher Anmeldung vorgelasscn zu werden, als er vor einigen Tagen ins Palais gekommen war, durch den Dbcksr-Hofmeister Niza Bcr) den Bescheid: Z,Se. Majestät -- beiläufig gcsa t, wird der Padischah seit vierzehn Tagen mit dem Titel „» ?ajesiät“ an- geredet, auch in den Noten an die fremden Gesandten ihm das „83 Unje-xtt'k" beigelegt und er nicht anders als “[Z-"pa"- wur genannt -- werde den Seriaskcr zu fiel) berufen, jobald Allerhöchstste ihn zu sehen wünsche.“ Dieses und mehrere an- dere Anzeichen von Ungunsf bcunruhigtcn nnd erbitterten dcn Pascha, docs) War dieser anf den S&Plgg mcbt gefaßt, der ihn treffen sollte. Am Wten d. begab sich Halil in das Conseils, wo über verschiedene Gegenstände verhandelt wurdc. “Llls Ahmed Fethi Pascha den Vorschlag, hundert junge Leute nach Paris,

ondon und Wien zu ihrer Ausbildung zu senden, der Beka;

thung dcs Conseils unterlegte, und Halt! Pascha einige Einwenx'

dungen dagegen machen zu müssen glanbcc, fuhr ihn der Groß- Westr in einem barschen Tone an: „Halt! finde überall Gclc- enheét zu widersprechen; wenn man ifm aber nm den Grund einer abweichenden Meinungen fragc, so wisse cr gewöhnltcl) keinen anzugeben.“ Durch diese Aeußerunq verletzt, _aah er dem alten Choörew eine angemessene _Erwiedcrung. Dic Gemächer erhißten sich immer mehr, bis Chosrew vor: seinem Sitze ans- ftand, und nach einem schnellen Ucvcrgang von seiner srÜrm-tx schen Gemüthö-Bctvcgung zu einer mcrkwr'n'digcn Ruhe dsc

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über den wüthenden Ton desselben staunen oder über die son- derbaren Mittel lachen soll, darch diexdcr Vice-Kdnig seinen Glaubenögenossen die Assurance erthctlcn will, die fie qe- gen die Christenhunde niit nicbten beacn. Der alte Fanatismus ist erloschen. Daher appclltrc Mchmcd Ali an die Beschränktheit seiner Untet'thxxne11._ "Zim Schlusse dicser Proclamation findet sich nämlich eme _xörmltäsc „Ställkklk dcr Aegyptischen Armee, seiner Seemacht, dcmcr Hünsqucllcn, als" Finanzen Kapitalien-Vorräxhe 2c. „DüMUH Wird dann de'.“ un; türiiche ÉchlUß gezogen, daß der _Vn'c-Römq mächtmct' als C'"- ropa ist, und“ daß er aus einem Konütkt nm demselben mu' als Sieger hervorgehen könne. Ob e_s dlc anten Leute glauben, an die jene Worte gerichtet smd, Mik; ill) "Wk, abcr seltsam isk die Idee, eincm unwissenden Volke, das sic!) mac ]cdem *))?acwverk begnügt hätte, Daten vorzulegen, dae mit qr'oßcm 'LlUfwaNd von Ficiß aufqenommen smd und üch bis «Uf dlc gerinzzßcn szel; heiten erstrecken. * *

Inland.

Potsdam, 4. Juni. “Die hiestqc Klein?i11dc1'-Bc1vabr-An- stalt und Warte:Schulc, so wie die Untct'äéilzxmq armer Wöcbnc- rinnen, hat im voriaen Jahre 487 Mtblr. -“- "Sar. ctnaenommen * und “119 Mtblr. 17 Sgr. nachgeben. J,"! “.'“an-.* dcs, _Jabx'cs befanden slch in der Anstalt 1357“ PfiMl'ÜU-W/ "WWU L'“ , MW? ; das sccbste „Jahr erreicht hatten, den !*tZ-Öxxschxl chlxx'acn Übch-s- ; sen, 7 gestorben und 1/- forrgczogcn odcr soxmchclwx: smd, so - daß am Schluffe des Iabrcs noc!) “.?? .Rindcr m dcr “Zimsmlr wa» : 1 [

ren. Das Gedeihen der Kinder“ war i;"- 1chx' HinstcL-c znftäcdcn-

stellend. Aus dem Fonds für (!k'111k IL*-dc1ck11-*:*1:1nc11 sink) 239 der;

gleichen theils mit einer nahrhaften Suppe, chils tthcid odcr '- chidunqsstückcn unterstützt worden. Die S1.1p1.*('n;Vkl'kk)ct[UnqS-

Anstalt für alte, kranke, gebrechlichc [Md som? scHr br'!lfsbcdürf-

rige Arme hat im lelzrcn Winter eine [marc Einnahme (incl,

728 Rthlr. 20 Sgr. Ertrag der“ zUm Besten der Anstalc veran-

stalteten Lotterie weiblicher Handarbcétcn :e.) von l'Il-L JTtblr.

22 Sat“. 6 Pf. gel)abt;„ und es sind ÜbcrhaUpt [03,225 Portio- nen Suppe cm "ZUK Personen verabreicht worden.

» - Brandenburg, “2. Juni. Am 15. Mai ist hier- selbst eine Klein-Kinder-Bc1Va[)r-Anscalt eröffnet worden. „Bis dahin hatte dieselbe an Kapital bet'cits 70!) Rrhlr. erhalten und an jährlichen Beiträgen waren W“ Mhlr. unterzeichnet Wor- den. Den Statuten des Vsreins entnehmen wtr Nachscchcndcs: Der Verein beabsichtigt, die Kinder MW“ und unbenuttclrer Aeltern in der Stadt und auf dem Dom Brandenburg, in dem Alter von 2 bis 6 Jahren, in einem besonderen dazn geeigneten Lokal zu bewahren, ihre körperlichen Kräfte *und geistigen Anlagen anzuregen, und sie zur Weiteren thtsbildung für die Volksschulen und das Leben vorzubereiten. - Zur Beaufsichti- gung und Wartung der Kinder wird eine Frau von gmcr Bil- dung und mit sanftem Wesen, die mit Liebe zu den Kindern er- füllt ist, angestellt. Die „Beschäftignng der Kinder besteht in ver- schiedencn Spielen, imAnschauen von Bädern, inErzählunq klei- ner Gcschiäytcn, in Erlernung lcichtcr Sprüche, in dem Singen kleinexx Liedchen, in Anleimng zum Stricken n. s. w. “Mehrere Smnden des Tages brinaen sie, sobald es die Witterung gestattet, auf dem Hofe oder im Garten imFrcien zu. - Für jedes Kind, das aufgenommen wird, jvcrden wöchentltä) 2' *., Sgr. von den Aeltern, oder von dem, der die “Aufnahme nacbqesuclyt hat, [Me- l|i|l11l'l*i!k!'10 bezahlt.

BreSlau, “2. Juni. (Bresl. Z.) Auch gestern und heute war das Geschäft im Markte seht“ lebhaft und es wurden große Quantitäten verkauft. Hochseine Schäfercéen snd :'n erster Hand fast _«ar' nicht mehr" zu finde", und scine über 100 Rtblr. sind ebenfalls etwas mehr gesucht. Nur mit geringeren Qualtcäten bleibt cs bei der früheren Lauheét, und dir Pycisc sind eher noch etwas gewichen, so daß man schon _nnncbmcn kann. daß übst“ 20 Mchlr. gcgen dic vorjähréqcn Preixe nachgelassen und dennoch nur dann ein Verkan zx: Stande _acvracbc wird, wenn an der Wäsche nichts auszusetzen ist.

.,. Stralsund, I!. Mai. Im Monat Mai find in'dic

Worte ausspraci): „Haiti Pasélm, des Enltans Schwager, ist ein Staats-Verrätbek; ick) wcrde cs b:)".wiscn.“ Hierauf hob der Groß-Wefir die Silzunq auf und entfernte fiä) sclyncu. Den Tag darauf, am 11ten, ward Halil die “Lidscrxmms-Urkunde zugr- erti t. fZur", Intréguen und Kabalen ]eder Arc m dtc Vcrbältniffe ac- b'racht wird, zu durchblicken und ein Urtheii xu fällen über den Zasammenhang von Begebenheiten, die im Innern des Palais und in den nächsten Kreisen eintreten.

riasker ein Staats-Verräthcr und mit Mehmed Alt" Verbindun-

en ein e an en se findet wenig Glanben obwohl es bekannt *- _ g g g g 1), , Validc, Mck); 1: in würdiger VFeixe vorüßorqaganaen-

Gewiß ist, das; "x begrüßten“Glockengeläutc und chtrdcnscMffc den festlichen sag,

ist, daß er mittekst seiner Frau mit der Slllkanin med's Zroßer Gönnerin , im Verkehr gestanden. die hie

ben find.

An axlen Moscheen, an allen Thoren der Städte ?legvptcns und Syrtens Werden Proclamationen angeschlagen, worin alle gläubigen Moslxnx aufgefordert werden, sia» unter Mehmed Ali's Banner zu yeretmgen, um den mit Unterqang bedrohten Islam mit ihren Letbern zu decken, um die Waffen gegen dieEuropät;

chen Chriscenhunde u ergreifen. Es liegt vor mir ein 'olclxc &!!ka an die Mosi? ' dere

Es ist WWU", fast unmöglich, die Verwiekclunq, die hier -

Das; der abgesetzte “Sc;

gen Zustände in Gährung geratben, und daß die zahlrei- chen Absetzungen, das bisher unbekannte energische Benehmen der Regierung entweder die leßtcn Zuélungen cines versallenden Reiches oder eine Entwickelungs-Pertode zu einen verjüngten Le-

, , m, der von St. Jean d'Acre durch beson- elegenhect hterher kam. Man weiß nicht, ob man mehr :

Neu-Vorpommerschn Seehäfen *.): Schiffe cin- und 121 aus;;e- laufen. Mit letzteren wurden sccwärfs verschifft 30,073 Wispel Gctraide, und mittelst der Binncnsax-x'c czchn naci) andorcn Pro- vinzen der Monmxhie 421 Wissel. ! Elberfeld, 1. Juni. (Clwsxf. Z.) Der gestrige Tag, *! an welchem die vor einem Zabrhundcrtc „skattgehabte Thronbe- - steigunq Friedrich's dcs Großrn, vereint mix der Erinnerung an 1 die vor 2-3 Jahren ckfolgtc HUldrgung un1ercr SMW bei der X C'inverleibuna unserer Provinz mit dem PreUßisäwn Staat gc- feiert werdeä sollte, tft von dc? scixdnsrcn Wicrcyuna bcgänskiat, “Lim Vorabende dcr s'eier

' der früh durch cinen Choral von den Zinnen dcs Rathhauscs eincheiht wurde. Dt? Bcßöl'Dcn UU) viclxx Bürger der Stgdc bexéabcn fick) in cinem Znac vot11__Rarbba5.w tx) Ökc_?_Val1ael115i2- lukhcriUbe Kirche, wo Hcrr Pastor Döring eme chr-Predcgt mic Erinnerunqcn an den IW _ rechten Monaéchen hielt. Mxrcaqs vereinte» em Gastmahl von mehr als 150 Couvcrrs die Behörden Und Bürger der Stadt. ___ Berichtigunz. Jm qcsrr. Bi. &!“de Z., S*. 621 So, :" 3, Z. 3 v. u. fsk, statt: „nach Vcrhälcmy der Volkszabl“, zu lesen: ohne Rücksicht anf dae Volkszahl.

W

[;cn Fricdrich und an Unsct'cn ge; *

viele clzrcnwcrrbc :

Dauer der Eisetxbahn- Fahrten am 4. Zum“.

j Zeitdauer A b goa " g Zeitdgzxxt: _„__,„ n „,.-

[St.[M "

Abgang von Berlin.

Um 0; Uhr Morgens,] 8 - ., .

P o t s d a m. k 43 Um 6; Uhr Morgcns. !

k 42 94 - . . : 42 ] Mittags.. 4] Nachmit!. 42 Abends .. ,"! - " -- 58 1

3 - . 6 Abends . .

- - Nachmitt .

:I!!!

[1 Vormitt .. j

Meteorologische Beobachtungen.

chratns Nackmittzgs *Udcnds ck Nach einmalige!

1840. ") Uhr. 2 Uhr. ] Bcobakdnnm.

4. Inni. [0 Uhr. Zusxdrucf_.......!337,1|““'Uar.3|33L,27**“»[1.1r.!33R„1l)““*vax„ZQch-“wäkmc 7,9" N. Lastwarme ..... +]“,6“ R.i+14,1 " R.»+|1),0“ )(.Z,5!n€w5mnc 13,5" R. Zbanpunkt ..... + 8,3" R.1+ 751 " R.x+ 3,0“ R..Bcdcmvä!me 10,9" I?. Tunstsattigung 71 pCt. “4) 49 mit. .')! r(s. ck.Kn*.*-Dnm*tut1g 0,031“Rd. "I(chr ,,,,,,,,, x:"üke. ] kxitcc. ' xx'a'xc. ',Nwdcrsüxlag 0,07!“ M*. AM:?“ ............ * LZ. ! W. ' TJ. ,LY;rnmvkcksc1+U,5 " WO'kk1mm.. „! -- 5 W. [ -- [ +R“). Tachmixtcl: 337.50“““Par.+]],s-"R...+Ü,2"R„. .')7 pCt. W.

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Könialt'che Schausoieka

Sonnabend, 6. Zum“. Im Schauspielhause: Don Caslos, Infant von Spamew, “Trauerspiel in 5 ?lbrkw von Schiller.

Sonntag, 7. Juni. Jm Opernhause: Robert, det" Tcmch, Over in 5 AM), mic Ballet, “))?ufik von J. TNcpcrbeer. (“DM. Schlegel: Alice, als- Gasrrollc.) *

Jm Schauspielhause: Corregqto, Traxtcrsviel in 3 UStd., von Oeblcnscivläqcr. (“Herr Hendriäxs: ?lnromo “Illlcg'xt, aLs N'txxe Debüt-Rolla)

Montag, R. Inn:. *Im Opernbanse: Ick irre mW nic! Lusk- spicl in : Akt. Hierauf: Die Hamadrvadcn, chor'cgrapHUWcs und mufikalisclycs Jncemnx'xw m 2 Abrh. nnd “1 Gcmäldcn. MUsik von “Il. Adam.

Jm Schauspicihausc: Dic Vsrcrautcn, Lnüsvioxl in 2 2Tbrb., von A. Wküllner. Hierauf: Dcr Fabmkam, SäxaUMc! in :; AW), von E. Devrient.

.Köniqsüädcisck7cs Thearcr.

Sonnabend, 13. Juni. Der böse Gery? LmnvacivasaStmdUs.

oder: Das ltcdcrliäzc Kleeblatt. Zaubcrvossc m': Gesurmg cn :; Akten, von Z. Nestroy. *Hcrr Gerykox'fcx", vom Zradctbcarxx ::.: Augsburg: Den Tqchk Lexm, aks letzt: Gascroäc.) Sonntaa, 7. Zum. an c;"y'rcnmalc wtcdcrbolr: Wo WL: 4 das Glück? Dranmriscbc Frage m 3 Abrkw von W. *))?!chy. ; Monxaq, K. Zum. Das d?mooskc Haupt, odex: “Oc: ? Ormmal-Lnstspiek in “1 Akten, von R. T"***'*“:'.-, 1 Dienstag, 9. Juni. Doctor Fanst'ß Zanbcskäv'ZÉQ' «*.*:- z Die Herberge un Walde. Posse micGexangm KANU: :.:: ?. J Hopp. Mufik von Hcdcnüreic. [

[ange Israel.

Vnanxwonlscver RedTrÜn Nr*nold.

Gedruät bei A. W. Ick? *

" *-

Allgemeiäé?

Bckannxmacbungcn. ' hier am“ dem

Orden oder etwaige Anverwandte bisher mei)! zu er-

Zcii lang in Br fsel gelebx [mch soll. , Nußungeu IU br Nachlaß betragt ctwa „200„Tblr.

Auf den Antrag des Justiz-Komnnssanus Wendland, zu beg als bestellten Nachlaß - Kurators, werden daher alle Den Answä unbekannte Erben der bezeichneten von Buttler o„der Ebell, Naudé- deren Erben hierdurch öffentlich vorgeladen, fick) vate- schlag gebracht "M5 in dem cura!" (lepueato Kammergkkläyts- efe- Berlm, den tendarins l)!"- Gneis! auf den 31. Dezember1840, Vorm. 10 Uhr,! *-

zu gesellen und ihre chxtmmtwn zu flÜbkk!1,_ZL'!kkÖ-i

mit kemäenigcn, was aléo nog) vorhanden scvn wxrd ,; n gen verbunden eon !oll.

König. Preuß. Kammergerjckxt.

Anzeiger f:“xr

Kammsrgericbte anberamntsU TT..!1!1W§

, /

Nothwcudiger Vc OHer:?ax_desx_1c_richtzu 33.15 tm Gnescner Krenz

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«nini» abgesWäßt isi, ssié

dernebmcn s(btlldig. ""*“" 'N"

fordern bkrecvtjgt, son

von Trxxpczvnska,

rti xn werden die usw;KommissaxikM I K 1 der Kaunnerherr Stephan vo

uud Becher als Mandataricu i:; BW"-

*0. “ebruar 1840. ] von Bialobtocka,

die Preußisch'en "*Sßt

Am 27. August 1837 vcrstarh zu Charlottenburg an ngalxs der Nacblaß dm 17.1) legitimircndcn n.:„h .vclxgene * dcm Ulwxnükowo, WÄOCE Olms den jtrc:

der Cholera die verjyitwctc Majorin von Bum“- HM-[Erven und, insufern Niemand crscvcjncn sollts, rierte geborne Fendetsen, WM!" VM Tdurnseld, demxßiSco als ein berrenlosc-Z Gm zngesproäwn und .*st-

am I'). Jnli 1840, Vormxttags |!) [idr

[*TllMTTQL? dcrvaotbrkc1xfchcin und M . ans-Vedmgnngendoxkx:

, dxe Eleonora von Biaiodlocfa. , dae Antonina von Dvbrogovska,

aaten. kx M.:xianxa: vcrwxxxexe v::r D::é?»':*-:'““.: Bromberg. SW:." *.*."7: Fr vczv'xsx:

adeliobc Sm 7“ der TTM Zimmxxxxx H:..xkuxxtw Ugra Naturalrzckk » d:"; Zc.:1::si.::;s *.*.“n Krzvzarxwyk.

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«".“-11461: .*.uf 27,194 TW. 25 sgt. „" pf. und 11.16.» M*- 9) dx: Joseph :::cxan voa: L.:IFCZWI:

(den zur freien Dispofition vrra'ofolgt werdkn !*:jj'deéUUUlfs dcsslbkn auf 27.523 TW. 26 sgt. 10 ps .*c LM M xxx.!xch-Jca vor“. T*Dkkoacysm

mitteln gewesen find, und von welchek "Uk so vrel be-“und der muß cxfklgter Präklufion fick) etjva iioxk*x!!;c:- kannt. das; fie mit rvrem 2 Tage VZ? ihk vkrstorbenenchnde Erbe alle dessen ',.111dknngen nnd Disvmtxxémn & , _ _ ' Ehegatten am ?. Fcbruar 1829 zu chdktrckwn im Kös'anzuerkennen und'zu A «1:1 orxcnmcver Genckvtsxxclle 111bba11rt werken. Uigkkis) Bayern etraut seyxn nnd nut d::nselben eine'weder Rechnuxrqslcannq no-K) Erms der gsiW , .. . , , _ Z ' ' dern sic!» lckm'mb konncn m- der ergtstratur eingesehen Werds". De_dem Amentbalte nm!) unbekannten Gläudxxzsrxx ) d:? Thecla, verebelichte von Dobrogovska. gedor:1e*ümc11 RLÖLWUWM" „*:: Dis Vek..:'-":'m'ch.*.":

?!!) Oer Ntcolg-«x you D:??oxtsyzf',

:xesr DJM?! Érdcn wcrksx: ?xxrzs .“S'cßxxu. . __ Txk: AU:" 1:::§ck.27211r277 RU: P:.chndxxx, YOUR“: ::. ' '“].b ?ck? VermeOax; .*?r PJLÜUÜOK *;*.:Z.':" in diese!" Teru.;x1k z'; mkkkk'k.

AU? rxcxcumcrx MXM .*.»“Z Ék')."*.**.k*€ .*Tq'x *

';!änao'i zu Straxsxmd nnr TON „'Her-xaxxxsnsn R,:xxxms;

!! Grabowski. ?Raröo Fdenas Fyrderunxxxx um". J::sprÜY-c

die Sophia, vcrwitwete ven Roznowska, gedoruc m können ü.;v dst'n." ek.!ch*::'x: werken «n' de'!“ .; ?xxxxl

chö bestem?" Rané-Kurawnß zu derx'xx Y:;m-xi, * iund Beglaudmuug tn emem kersciaetMn U::UIUY „1.9 „- am 17. Juni, am 10. oder 31. Jul: 4- I.-