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']irik iii voii) von Niemanden,
Herr chlqieh-oun hesibwci'tc sich dieser Tage im Unterhause ,
"dariiber, dai? :;c vci'ci'agsizzidrigcn Zdu-Erhöhunaeu von Britischen Waaren, wciäxc sicb die Hoiibndcr m Java exlaiibt hätten, noch imnicr mcm „,-sch," jeden. M erwähnte, day, in Folge desWim **eahxi- id:. (*:;x-iiz Caxminq abchiosscnen Traktats, Britiiche 783445" 1.1 Jada mich: mehr als das Dopyclte des von Hblläw ((UM-1 ?Jx?;*..*..*c1i crbcbcncn Jolies bezahlen ioilten, und da]; bci ixgjnbxriip. dds Folie.; nicht dci" Ursprung der Waarcn, ioixdciu UM“- d-x." *i'ixxioiacrd bci'inr'i'i-„5-xiqi wcrden fonte, dh daß Sibiu, m '.vciibcni Tic ")*-Haare" Liniiksiißik worden, und der Cidcxnrmimcr :::- Ls.*.,*,i*c;1 “dci“ BPUÉWCÜ Manon angehörten. Die Holländcr é**.i..!i «*.b"; i:: O-xidcichzicbuxiqen den Traktat bis auf die ncitc- ..-..- “Z.sx-xxx'. vs:'.ci„»x. Lord Palmerston hatte gegen die von Z'N-«x LiiéUiÖ'Ollii vcxiangtc Voi'icgunq _chiffcr PapiYU "isliis i:;:xi::i*.;:ocn, ciciäitc abcr ziiqiciib, daß der Traktat beiondch m L*ci' F*D'siiiil dci" angeführten Bczichimgen keineswegcs so klar ici), wir d;.“ “Lincmqi'rcilcr anzunebmcn iäycine. . „i):kx'x Waqiwrn imc aiif die Angriffe geantwortet, welche die =.“ .m' .Exclwn Bxactcr wegen seines neulich erwähntcxi Artikels zu O_zuxiié-éri Mcbnnd 'Aii's gegen ihn gerichtet. Er ipiclt ziemlici) is::iixnivxmdcn dasauf an, das; die Entgegnung des „Giobx“ aus dem «*.*.ididäi'iizieii “?lmtc !"cibsr hei'i'übi'e, und Wreibt die m den “.*-.':entaiisehen Angelegcnbsitcn von Seiten Englands befolqce_Po- itik qcradezu da:: Familicn-Verbindungcn des Britischen Gesand- k!."ii in Konstantinopel, Lord Ponsonby, zu, durch die Lord Pal- »:csyton abgebaiccn würde, sich dicies StaatSmannes zu ent: is:»,cn, der "Zilles in dcr Orientalischen Frage_verdorben [)abe. :Ocsbakb 1350 Herr Wagborn es für ndthig, daß das Parlament cinx'äiriicc und den di'odcndcn Gefahren vorbeuge, die cius der siiiciwn Beurtheilung imd Geringschäßung Mehmed Alis imd scinexx“ *.)Tacixt entspringen müßken. „Möge sicb“, sagt, err Wag- bcyn UmrrAndci-em in dieserReplik, „das auswärtige mt hü_tcn, dn" Paciiicaridn des“ Orients durch einen wahnsinnigen Verrucb, *))?ciJ-mcd “Iii“. zu zermalmen, in die Längezuziehen, da keitie Pariet m MWP Gch zu einer i'olibcn Maßregcl bewil_ligen Wird. Citi JiusiMid von wenig Wocben könnte eine Explosion in Konstanti- nopsl und den anderen Türkisckun Provinzen zum Ausbruch brin- 57:11, wcicbc die sich cinmiscbende und aufreizendc Polixik des Loxd Ponsonbu auf allen Seiten genährt bat. Dieke Po- außcr von den Feinden Großbritanécné, gutgehcißcn worden, und so lazigx man Lord Ponsonby erlaubt, seinen traurigen Einfluß dort und ans“ dcm auswärtigen Amte hier geltend zu wachen, Wird man umsonst auf etwas Anderes als" auf Ungläck und Verwirx rimq boffcn. Nachdem ich die Krankheit angedeucet, will ich «“ck-ci) das Heilmiirci bezcichncn. Das auswärtige Amr möge d;:rcb einen neu*: Botschafter in Konstantinopel die Zurücknahme dci" Note der Jims *))?äcbrc veranlassen, eine andere abfassen, worin „qcfordcrc wird, daß Mehmed “Lili und derxSultan ihre Differenzen sogleich ausmachen, und binnen einem Monat wer- den *.*(rgypccn Und die Türkei wieder vereinigt, ONehmed Ali noch einmal der Vasall der Pforte seyn Und nicht allein den Tribuc an die Türkei bc“ izle", sondern dem Sultan künftig in der Be- ivabrunq'seines' Iieichcs bcrsrchen und helfen.“ Ucbci' dic iiciicstcn aus ?adrid hier eingegangenen Nack)- l'iilMU bemerkt die Morning Chronicle: Dic „Moderados sind, bei allen ibren 'Triumphen, doch nicht im Stande eWeien,
Männer ihrer Partei der National-Gardc als Befehlsha er oder Jni'pcktoi'en aufzudringen- gewiesen worden, und man at sicb gendchigt gesehen, das Kom-
Villalobos und Andere," find zurück-
mando dem crzo von itorig und dem Gmeral Leon zu Übertragen. * ie Cgortes haben die Frage we eri der Exwählung oder Ernennung des Munizipal-Beamten dis utirt.. Die Mode-
rados wwilcn die Ernennung aller Beamten, bis zu dem gering» '
sien Schultheiß, der Krone überlassen, die Progresfisien dagegen“ vei-langcn, daß das Volk an der Wahl der geringeren Beamten Theil nehme.“ _ , Daisclbe Blatt enthält ein Schreibey aus Bilbao, Worin von den Differenzen zwischen der Provinzial-Depiitanon uiid dem Britischen Konsul und den Briciscbcxi Kaufieuien die Rede ist, und es“ außcrc sicb dariiber folgendermaßen; „Die Bürger, des „un- ['CÜLKTCL'. Bilbaos“ haben fich in dieser Angelegeiiheit'eben so_ Uzircdlici) als undankbar benommen. Die Deputatioti nimmt zu _ ci)??? Zeit die Miene dcr Souverainetäi an, zu einer,.andern ZCis dagegen bedeckt sie ihre Schändlichkeicen mii „dem Namen der Königin, während fie in beiden Fällen tqranmsch und rby- beriscb verfährt. Mag dies aber von der Regieyungzu Madrid oder zu Bilbao ausgehen , jedetifalls muß gexngt Werden, daß Enqiand dergleichen nicht geduldig e'rträgt, und daß winn wi: qroßini'ithig genug gewesen smd, diese entarteten, "pam???“ Bim und Geld zu unterstüßen, es uns weder an* dem : en noch an den Mitteln fehlt, l;iZkie Yeraubungen und*_Erpressungen * e'tra en und u unterdr en. „ „ „ JU bÄustetv-Hork sind Zeitungen bis zum 112. Mai lhier eingegangen, Welche neuere Nachrichren aus Mexiko enthaten,
“denen zufoigo die Mexikaner jeßt, wo ihre innere Fehden been-
di c ind entschlossen scheinen, eine Streumacht_ qus iiheben imd ieZens drétcen Mann von den Gränzbewohnerti m a tiven_ Dieyst zu rufen. Sie rühmen sick), daß die föderait|ische FgcttY eine zweite Niederlage in der Nähe des _Presidio von Rio rande eriicccn habe, und das; wirklich schon eine Centraiisken-Yrmee von “2000 "Mann in Texas eingerückt sey. Apdererseits heißt es, der Präsident von Mexiko, der dem Centralisten-Generai sein Kom- mando Übertrag, habe in dessen Invasion eme Ueberschrcitupq seiner Befehle gefunden, und Großbritanien würde Wahrscheinlich vermittelnd einschreiten, um zwischen Mexiko und Texas eme friedliche Uebereinkunst zu Stande zu bringen.
London, '2- Juni. Prinz Albrecht präfidirte gestern in dex ersten öffentlichen Versammlung, welche von _dem im um vox:- gen Jahres gebildeten Verein zur Ausrottung des S iavenhan- ' e alten wurde. '
Ms * Zder geskvigen Sißung des Unterha es richtete Herr Hume wieder mehrere Fragen in Bezug aiif- dcn tand der Orientalischen Frage an Lord Palmerston. Der Mmiiker erklärte indeß, daß er über noch schwebende Unterhandiunqen nichts eröffnen kbime; nur so viel könne er sagen, daß die Bemühungen der BritischenReZie- rung fortwährend auf friedliche Ausgleichung des Streits zwis en der Pforte und Mehmed Ali gerichtet se en, und_daß, wenn aiich Frankreich in einigen Punkten dieser eiche mit England nicht ganz übereinstimmende Ansichten ege, es doch nie daran gedacht "habe, dieserhaib eine feindselige teilung gegen England anzu- nehmen. , i
in Antra du! erm Christopher, daß das Unterhaus d : ErhöFung von gSteuer'ötör, die bloß Großbritanien, mcht-uuch Ir- land träfen, nämlich der direkten, für ungerecht erklären solle, wurde gestern mit 86 gegen 11 Stimme): verWorfew
Donna Maria hat am 25. Mai dieILIoi-mgiefischm Cortes in eigener Person erö net. Die Thron- ede bietet den Inha- bern Portugiesischer onds keine bessere Ausfickzten dar. Sie
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kündigt an, daß eine baldige Wiederherstellung dcs anten Ver“ .
' "" ** " “' *ollmäcb- ne mens mit dem apsic u honen iM, nachdem im Oci , tig?“ von Seiten orcuchls in Rom akkiedilikk-wordtn. EDbetii so spl'iä)! slk die Hoffnung eincr bgidigen Ausgleichung dci : , ferenzen mit England Wegen dcs" Ckiavcnhandcls aus.
B c i g i e n.
Brüssel, !. Juni. Die Königin dci“ Trabzown „117, bk_Utc Mitra hier angekommen und soqle-icl) nacb Lackcn ivcltcizicjal): ren. * er Herzog und die „Herzogin von Nemours Neffen hmm Abend ein. „ __ „ „
Durch Dekret vom 30. IJDai siiid die veriämdcnen Diems?-
unter dem Pkinisier sicbcndcn Dipai'tcmcnr vcr_einigt woi'ch, das den Namen führt: Dil'ki'kiOxi dci“ im Bau bcmidltän'n Qiicn; bahnen. Zum Direktor iii HcrrÖSimons erniinni wdrdcn.
Durch ein Dekret von dcimcibcn Tage kiir die Lemma dci“ “.'[rbcircn von Aus nach der (Mimio m dix: Ybch gethcili wor: den, von denen der Ingcnicitr “Mans dic Ccitidn von Lin; nach der Maas mic Aufstellnnq dcr iicbcnden Membmcn und 'Qi'xlkiix babn m die Stadt Lürciii), dei" Ingenieur de Ridder die “"Z“.“ tioii von der Maas nach der Ourtbc nebst dcii Bau .dcrzBr-ni; ken und Quais, endlich der Jngcnicur Petitjcan dic »cction des Vesdrc-Thales bis nach der Gränze erbälr.
Schweden und Norwegen. Christiania, 22. Mai. (L. A. ZZ Dgs NOTWLZUWL Constitutions-Fest Wurde Sonntags, den [F. Max, am das sibi)- licvske begangen, ohne daß anderwi-itige Störungen der öffent- ii-.1)en Ruhe, als etwa Zischen und Pfeifcn vor den Fenstern dci" Statthalcerei, vorgefallen wären, Welches wahrscheinlich der. Um, xufricdcnheit mit der Bemühung dcs Statthaltxrs,idem„DiWcr .Lclhaven zu einer Profesur zu verhelfen, lezll1chkkkbcn ""rx H,“ Statthalter hatte sich indessen entfer_nt, und nirgend Ward cm Im- schreiten dei“ Poli ci bemerkt. Außer der gcwdhiilicbcn Musik am Denkmale des torthingömannes Qhriftian _.Krohg und dein Feuerwerk am Meerbusen hatte man auch eiii Wcttrudern m Börcn veranstalter. Den Preis gewannen einige Lobtscnwtid Fischer", welche eine Wasserstrccke von 377000 Ellen m l_-- bis 15Minuteu zurückgelegt hatten, ohne daß ein Poor'sondeer zu- rückgeblieben wäre. Die Belohnungen bestanden in einem silberner) Brustschild und einem silbernen Becher. Zu dieier' Art von Luft- barkeit hatte ein kurz zuvor vei'anskaltctcr Wctiritt Anlaß gecxibcti, wobei zwei Reiter, ein junger Kausmann _und em .Kavalllxric-Tieuer nant, eine etwas aufwärtsgebcndc Bahn vor) 2000 zuß .*" «)* und 56 Sekunden diirchßogcn hatten. Dechichen Kraftbußci'unz qen düifccn bald sehr allgemein werden. 4“. gm Abende diesei- „a es das Dampfschiff „Conikitucion“ von icmcr gewöhnlichcn FaFrt eintraf, begleitet vom Dampfbdote der Stadt Drammit'i, „Jonas Collect“ genannt, ward es jenes gefetcxten lxnd ("Ms beliebten Namens wegen von der aus den Quais vexiammcltcn OJTcnqe mic schallendem Hurra und den) lguren Aristimnwnßdcs Natidnalgesanges empfangen. us, dcn ubrigen T eileii des „an,- des fehlt es noch an Nachrichten in „Betreff dds _ a-tio-nalfestcs; indessen ist die höchst traurige eingelaufen, daß Capika “OWM"? gaard, der als Deputirtcr des Amies H'edkmarkL11.I)ilkgllcd dci leßten drei Storrhinge geivesen, matten m dei" Jctei' dcs Tach vom Tode ereilt worden ist. Umgeben vopUseincr blühenden ;,ßa; milie und und fröhlichen Menschen vor ieiiier ländlichen Wok)- nung streckt diesen liebenswürdigen Mann m ddr Vollk-raftl des* Lebens eine von ihm selbst geladene springende Kanonx in einem Nu todt danjederÉ und die laute Freude-verivandelt iich urplötz- li in die tiefste . rauer. „ _
ck Eine von einem Buchhändler, Byehdrucker und Pliiblizistcn allhier ausgeiellre Einladund zur Theilnahme an der zeitn- dcs 400iährigen ubiläums der uchdxucherkunfst am 27; Zum zählt bereits [0 viele Subskribenécn, ZZ]; man em Comm- zur Anord- nun des e es at niedere en nnen. „ „ „
gNochFintikmerkéist die Lag? des Landes nicht die erfreulichsic. Sowohl hier, als im benachbarten Drammen hört man von neuen
*Fallissements. Die Schulden-Eintreibungen in den verarmenden
' ' ' ' 7 der and-Diskrikten haben ihren Fortgan . Zn de_r Vogtei Oo! und Oudalen gab es im verwichenen ahresallem 1200 Auspfän- dungen zu einem Kosten-Anschlaqe von wenigstens 000 Spthlrn. Man klagt über die Härte des Gesetzes und thurVorschiäge zur
Milderun desselben. _ Der gkühne Seemann Witbro, welcher im vorigen Sommer
_ in einem offenen Boote, nur von einem einzigen Begleiter untcr-
ü t das olarmeer durchschnitt und aus Spitzbergen eine reiche |Beßuie glüYlich zyrückbrachte , isk unvermuthet vexstorben, als xi“ fich ein größeres Fahr eug zu einer neuen Siereise erbaute. Sem Versuch dürfte indeß ?eichtlici) Nachahmer fMdM- „
Bei Lynqöer an der Südküste des Landes hat man emeÉKaz none aus deni Wasser gezogen, welche zu ,der daselbst amfk'). „mii 1812 im beißen'Gefechce mit zw? ElxigltschenA§FLrie1g8sschifFY Yi
nen re arte Najade“ ge rt at. 7- :
YTkeDraZmZn ein„Schiff mit 0Norwegischen Auswanderern
nacb Nethork _aus. “ D ä n e m a r k.
* en a en 1. Juni. (Alt. M.) Zur Emleming' des Toastésép der? rof,essor David bei der Feier des 2d.k )).2: auf gegenseitiges Vertrauen zwnehen König und Vol au- brachte, äußerte derselbe „unter, Anderem Folg_ende§: In bei- nem Lande, wo Vieles der Umschaffun? und 'EntWtckelung ;_- darf, wo Alle von der Zukunft die L sung einer großen u ; gabe erwarten und i r "mit gespannter Erwartung eytgxgenÉhen, ist vornehmlich jenes ertrauen unumgänglcchnothWendig. “enn Alles, was geschieht, von einem konsequenten Festhaltetz an eint??? echt populairen Prinzip und von Durchführun dessel en,ssoWird der großen Grundsätze, welche die Zeitéeheiligc at, zqut, 0 im rx das Vertrauen zur Weisheit und raft der Vegtexldnge'n Z??- schütterlich und erwartungsvoll -seyn, aber ruhigäwir 'wird der der Zukunft entgegensehen, welche bervollskkndlgen „Jede]? was der Augenblick unmd lich vqübnngen ann. ck “tres Fortschritt wird die Barg chaft eines neuen. FÉrFaixteuü enthalten, jede erfüllte Hoffnung die rYde rin au"? bestärken, und die Regierung in allen guten rgiefrn,d e Refor- denjenigen, die begreifen können daß um durch?resendern “"ck men durcthführen, nicht nur Willen und-Mthe/uätdi dies wird Zeit erforderlich ist, einenfesken Stützpunkt „ha Mi,?) die keine der Regierung eine estigkeit und Sicherheit ver ei ex; An riffe bewaffnete Macht er ehen kann , und sie ivird daßnd“ eZeitgstille dm'enigen verachten können, welche glauben, deli !; Dieser stehe, weil sie nicht so schnell cht, als e es vZöatiVse Rath eber Stüßpunkk muß aber schwan en, so _ot debs i ng n vong den Veranstaltungen ins Leben rufen, die als A we changed sollen Grundsäßen erscheinen müssen, die durchgeführt PekiMF ckck; und aus welchen die Sicherhkit des Thronesnund de re
des Volkes beruht. Schwer zu verantivorten haben es diejenigen
ziveigc bei den noch im Ban dcßndiiibcn Eisenbahnen zu eincm _
also, die dctannige zu irgend einem Schritte rathetx, dcr,'wenn ; auch nur für einen Augenbliok, beim Volke Zwi'fel hinsicht- ,' [iii) dcr Gritndsäize erregen kann, welche die Regierung_ zu be- ] folgen gedenkt, schwor zu verantworten haben iti auch diejenigen, „ die durch Überti'icbencn Diensteifei', dure!) unzemge Furcht, durch ; blinde Vorliebe fiir das "Liste oder Verkennung der Forderungen i der Zcit zii Maßregeln rathcn, welche das Vertrauen schwächen j kdnncn, da[; dci" König volikommen die Gebrechen und Mängel ; de:; Lauch, dic Stimmunq des Volkes, di; Forderungen der Zeit
kennt und einsteht. » “Lider aitch diciemgcxi übernehmen eine
scick:vc;*c Vcrantwormna, die an's Eifer, die Entwickelung zu för- j dern nnd die Rechte des Volks handzuhaben, verqessen, daß so * 1er dm- „Mm.: mii“ dm'ii) das Volk, io auch das Volk nur durch “ dcn Kdnia stark scon kann, und daß so wie des Volkes Freiheit ] die siclici'é Griindkoyic dcs Thrones, so auch die Unvcrleßlichkeit dcs Könias dCi“ Voiköfi'cihcit starker Schiid ist. Laßt uns doch mc vcrqéffcn, das; Vertrauen Vertrauen erzeugt. Und soll- ten wibnicht Vertrauen zu dem Fi'n'stcn haben, der den Ban-
C'i' nicbt sxcts cin si'cics Voikoicbcit lieben?_ Er, der [ar im gro.“ ßen Buchc dcr 05eichicbte aclcscn har, mus ei" mcbt_gelernt ha- ben, daß ein Volk, dessen Wohl Utztei' _dcm Wechici der Zeit acsicbc'xe werden soll, eme kiäixkcrc Bürqichast als die zufäuzge Persönlichkeit cines Scibiiherrici)ers_ haben muß? Er, delt, ie Völkci'scämme Europa's Unter kastloien 2lnsir:eng_un in hat "den und, bluten schen, sollte er nicht wiffen, daß“ die rwahlthdei Volkes Stimmen haben müffcn, wenn die ixmnahmkn Md Us- aabcn des Volks bestimmt werden sollen;“ Cr der selbst aus dem Brunnen der Wissenschaften und aus dcin Quelleer Wahrheit, krank, kann er das freie Wort in Schrift UUÖSQPWÉ)? WO?"? als acbtcn, imd muß er nicht wissen, dar; der ieg der a r beer nnr aus dem Kampfe dci" IJTcinungen hervorgehtÉB- Fes!» halte also das Volk am Vertrauen zum Könige, xm esonziensx heit und Kraft aussbrcciwnd, was“ es boisk und )" nschk-„ws ! von Christian i'll]. wünscht lind erwartet: das ist mem mmgsier J * '. // *HmYlie Vcrfixquna ivcgen dci“ Däiiisciwi Sprache. im. nördlichen Schleswiq scbciiic dic lidcrakc Partei mit neuen Ciobeiungséoff- nunacn aiif diesem Felde zu bclebcti. Det“ Libs" „?Wäbnäe- dass: des 'Maaisters '))?th'ad verband nici dem („(,)eeuei-Be'wi igun & Reäic die Vcrciniaimg der SÖlLSWsIsChxn Qrände met dm - niscbcn, und „X ;drclandcixlsoidcrt die »ehieöiwgcr auf, sich den D **cié Ständen mim, )iencn. . _ . änéincjxxdctrcff dcr Ekienbabn-Angelxgeixhxit_äußert dasJSonn- taasblact: „Man bar chlaubt, dai; dicix'Sache den L-käkidkn hätte vomclcqr werdcn nn'iffcn; zwcckxmsig wäire es allerdings aewcscn, wenn sie von den lckzti'n &.iändcn m Ihchoe unt: Schleswig verhandelt worden ware;' doch 1141-13 man sic!) wo!) hürcn, die Sache in di: Lätigc zu ziehen. "„on“ würcen dann, wie dies oft acsayicht, die Iiir mis entichlüpfcn lassen; denn wir schen, da[; man je t mit Ct'nskam dcn Nachbasi'skaaten auf An- icquuq von Eisenbaßnen hinarbeitct, und am („nde machc-bman sicb vdn unserer Bahn i11_de1i_Hci*zogtbi1mxrn gän lich una hän- qiq, Gebe Gott, daß unierc JUMP! da[; die Nach aren,uns u- vdrkommen, ungegründct icun mch. Ucbiigens ipricht die hie ige “Keituna die Befürchtung aus, da!; eine Eisenbahn durch Hoiskem chr Schleswig, mic Riicksiiixc auf den Sundzoll, den Heindel Kopenhagens noch mehr beichränkxn werde. Die Regierung habe also um so mehr Uriaclxe, die onxftellungen des Kopecrti- haqener GwßirewComieé: in Betreff dieies Punktes zu berü - sichtigen.
Deutsche Bundesstaaten.
Aus Sachsen, 3. „Juni. (L, A. Z.) Das neueste NU]? das Gcscß- und Vcrordnungs-Blatt veröffentlichte Gesch betri ! das Liqmdiren der Sachwalter in bürgerlichen Rechtsskkmskkuk imd Untexsucbungs-Sachen. Zufolge desselben bäh?" dl? Sach- walter in den oben angezeigten Fällen bei Beendigung des Ver- fahrens, worauf nach der Ordnung des Prozesses richterliche Ent- scheidung durcb Erkenntnisse erfolgen muß, oder wenn ionst den Parteien die Inrotniation dcr AktcnÄum Verspruck) WU" ZU!“ Berichterftattunq an die vorgeseizte ehdrde bekannt emacht wird, die von ihnen verdienten Gebühren und gemachten erlägx, insoweit leßtcre nicbt, aus den Akten zu ersehen find, vollstänstg zu den Akten zu liquidiren, und War bei Verlust des nicht ck- quidirten, vorausgesetzt, daß der Jurotulations-Txrmin ihnen of- fiZiell bekannt gervorden ist- I" Ansehung solcher Ansä "k“ derben Richtigkeit und Zulässigkeit sich nicht aus den Pro e_ß- ten e- urtheilen läßt, ist die Feststellung vom Prozeß- xchter selbst zu bewirken dem zu diesem Zweck “"ck die PWW Akten ur Éinficln vorzulegen sind. Es ist jedoch de- ren Fe stellung bis zu dem Zeitpunkt auözuseßen, wmn deren Beitreibung entweder von dem Sachwalter wider seinen Macbtgeber, oder von dei.“ Partei wider einen Gegner der zur Restitution gehalten ist, beantragt wird. So geringen Ümfanges das Geseß ist, so viele Debam'n hat es bei der Berathung in den Kammer!) angeregt, durch deren ]edc es zWeimal gegan :! ist. Veranlaßt wurde die Vorlage des Geseßes durch einen trag dex Ständc-Vcrsammlung von 1836. Der ursprüngliche cheiz-Cncwurf beschränkte sich auf das Liquidiren in bürgerlichen Rechtssachen; erst die zweite Kammer dehnte das Gesc zu leich auf Ui1kcl*sucl)unqxssachcn und Sachen ver Administrae -Zustiz aus. Die ci'sce Kammer'Vcrwarf eine solche Ausdehnung gänz- lich; die zwi'itc ließ hierauf bei der anderweiten Berathung die Administrativqustizsackxn fallen, beharrte aber bei den Untersu- chungswclwn, worauf sich ihr die erste Kammer in leßterer Be- ziehung ansehloß. Schon in der ersten Kammer wurde von ei- nem Sprecher das Geselz für nicht nothwendig erklärt, weil Das, Was es bezwecken soll, nämlich einen Schuß gegen die Unbilligkcir del“ Anwälte , bereits beskebe- d“ Niemand gehalten sey, einem Anwalce dessen Liquidation zu bezahlen, Vbne daß sie vorher der Moderation unterworfen wor- den_icy, für nicht ,iilig, weil eine gleiche Zwangs- und Kontrol- maßrcgel gegen “ orie und Geistliche nicht angewendet werde; und für nicht rächli ), weil es nicht gut zu seyn scheine, wenn der Stand der Sckchwalter in den'Augen des Publikums noch unter den des gemeinen Handwerkers und Miethlitigs herang- würdigt, und Weil durch eine solche Maßnehmung bei den Sach- waltern das Gefühl der Höhe des Standpunktes, auf dem ße sich befinden und befinden sollen, niedergedrückc werde. Gewiß aucb außer der Kammer wird das Gesch, wie dies bereits ge- schehen, hier getadelt, dort gelobt Werden. So vici ist Zerviß- daß das Geseb an und für sich etwas Nachthetlcges f r die Sachwalter nicht enthält, daß es die Ehre derselben keinxsweges benaclxtheiligt und daß es sogar dazu dienen wird, das Mißtrauen B.Nieitigcn, das etwa Klienten gegen ihre Ansäbe k)? M können.
:e von einem Dkitgliede der zweiten Kammex dem chlußsaß? des_ Gesehes nachgerühmte ganz _klare' Bestimmtheit werden um ftremg nicht Alle darin zu finden vermögen-
nci' der Freiheit auf Noi'wcqcns Felsengrund pflanzte? Piuß,
Stuttgart. (A. Z. Der, ständische Ausschuß hat an die Mitglieder der Stände- ersammlung seine jährliche Uebersicht über die Ergebnisse der Finanz-Vexwaltung des Königreichs wäh- re'nd dei] Etats-Jahres ]. Juli [8418 bis 30. Juni [839 versen- det. „Dieses umfangreiche Aktenstück (39 S. gr. 4.) ist ein aber- maliger Beweis von dem glänzenden Stande des Württember- gischen Staatshaushaltes und von der Ordnung und Durchsch- tigkeit der Verwaltung. „Der für das genannte Jahr verabschie- dete Etatssah der Einnahmen War 0,3226-52 Fl. 48 Kr.; die wirkliche Einna me aber betrug [2,098,931 Fi. 17 Kr. , somit mehr 2,774,288 [. WM. Die voraus berechnete und von den Stän- den bervilligte AuSgabe-Summe belief sich auf 9,337,927 Fi. 28 Kr.; wirkiici) verwendet wurden 9,7!8,054 F[. 26 Kix, somit 380,120 Fl. über den Etatssaß. Als wirklicher Ueberschuß skelite sich also heraus die Summe von 2/380,876 Fi. 51Ki'.; wobei wohl zu bemerken ist, daß in derselben die für bestimmte außerordentliche Ausgaben ver- wisl ten, aber am 30. Juni 1839 noch nicht ausgegebenen Gel- der einesweges cinbegriffen sind. Diese find in der sogenannten Resc-Verwaltung, während ]ene Ueberschässe lediglich dem lau- fenden Dienste an ehören. Es müssen somit nach der Rechnung:!- weise der meisten Fbrigen constitutionellen Staaten eigentlich noch beinahe 6 Millionen weiter als parat liegende“1leberschÜsse der Württembergischen Staats-Kasse in Berechnung genommen we"- den, denn das reine Aktiv - Vermögen der Resk-Verw-Yung be- trug am 30.- „Junius 1839 nicht weniger als 8,080,26i Fi. 52 Kr. Die Ueberschüsse des Jahres 1838-1839 rühr- ten hauptsächlich, und xlzwar in beinahe gleichen Quoten, von dem Mehrertrage der omaincn, der Staats-Forste und des Zones. Im Ganzen aber vertheilce sch die Einnahme nach den beiden Haupt-Rubriken Staatsgur und Steuern in die zwei Summen von 5,690,|43 Fi. 57 K:“. und 6,402,787 F1. 20 Kr., von Welchem lehreren wieder die direkten Steuern "4003344, Fl, 35 Kr., die indirekten aber 3,790,787 ,l. 20 Kr, eintragen. Württemberg ge drt also zu den jeßiger eit sicherlich noch We- nig ahireichen taaten, in welchen ein sehr bedeutender Theil der ffentlichen Aus aben aus dem Ertrage des eigenen Vermö- gens des Staates estriccen werden kann. Ob eine solche aus- Zdehnte Natural-Wirthschafr aus höherem volköwirthschaftlichen
esichtSpunkte wirklich vortheilhaft isi, mag dahingestellt blei- ben; allein so viel ergiebt sick) aus dem jehigen Stande der Dinge jeden Falles, daß nichcs ungegründeter seyn könnte, als eine Klage überxdie Höhe der Abgaben, von wel- chen nicht 4 Fi. auf den Kopf der Bevölkerung kommen“ (in England etwa 25 Fl., in Frankreich 15 Fl. :c.). - Dem Verneh- mxn n_ach läßt das mir dem 30. Juni 0. Z. u Ende gehende Finanziabr Wenigstens den gleichen giinstigen rfolg erwarten, wie das „jüngst verfiossene. Und sollte auch das nächsie Jahr sich gleichmäßig einstellen, was unter Vorausschung dcr Erhaltunq des Friedens wohl angenommen Werden darf, so würde lcicht fiir den nächsten Landtag sich die Aufgabe skellcn, sechs bis acht Mil- lionen ganz nach freiem Ermessen zu außerordentlichen Zwecken nühlich u verwenden. Es se zum Schlusse bemerkt, daß die Staates uld des Königreichs [?ck jeßc noch auf 22 bis 23 Mil- lionen beläuft.
Hamburg, 4. uni. Es ist hier unter dem [„Zum d.Z. die Konzession zur niegung der Hamburg- Bergedorfer Eisenbahn, bewiuigt durch Rath- und Bürger- Schluß vom LZ. 33240 1840, erschienen. Wir entnehmen derselben nachstehende
te en:
„9. l. Die Anwendung des Expropriaiions-Geseßcs wird der Ge: Fafchaft dex Actioinfien der Hambur -Ber edorfer Eisenbahn, Behufs
negung einer Eisenbahn von Ham urg ber Bergedorf bis an die' Elbe oder einen sonnigen, zur weiteren ortführungder Bahn geei : neten Punkt dex Grän e des beidersiädiis en Gebietes, fiir die StrerLe von Hamburg bis zur Bauxburgts en Gränie von Biawärdcr, in Ge: mäßbeit des vorgelegten Risks un Verzeichnisses, bewilligt. Es hat die Gesellschat daLer, ebe diese Bewilligung in Kraft tritt, die Kon- efflon zur eiter ührung der Bahn bis Bergedorf, _und im Allgemei- nen die Zustcherung einer, Konzession bis an die Elbe oder einen son- igen, zur weiterexi Fortfiibru11g__kcr Bahn geeigneten Punkt des bci: : äynscben Gebietes nachzuweuen. Der gedachte Riß und das Ver: ei mß find als Anlage dieser Konzession zu bezeichnen. 9. 2.
ür die Vollendung der Bahn „bis Bergedorf und ihre Aus: rüstung mit allen Mitteln , die fie iar Benutzung geeignet machen, o wie für alle durch die bewilligte Anwendung des Exproprianons-Gese es begründeten Ansprüche haftet das Gesammt: Eigentbum der Gesc schaft. _Der Einscbuß des Acticnakkapitals ist so- fort auf 20 FC:. zu vervollständigen nnd der Vorstand der Gcseüschafi verpflichtet, is zur Vollendung der Bahn bis Bergedorf und erfolater Anschaffung der dazu erforderlichen Benutzungsmiitel, sobald die ein: ßezahltxn Einschüise bis auf 10 pCt. des Actien-Kapitals verausgabt ud, ]edeStual eine neue Einzahlung von mindestens 10 pCt., weim- gleicb m den üaiutenmäßig gescsten “kisten bis zur Erschöpfung dcs ' n m Actien-Kapitals einzuziehen. ?. 5. Der Gesellscbaft wird die Z:; cherung eribeilt, daß eme Konzession zu einer anderen Eisenbahn n derselben Richtung und mit dcnsclben Endpunkten von Hamburg und Bergedorf nicht gegeben werden soll. Jedoch hat slk) §.6 die (So: ell chaft die Einmündung und den Anschluß anderer g nevmigtcr Ei: en ahn-Anlagen an ihre Bahn, möge diese "LUS Bahn in einer dklskßutzgg oder in einer Seiicn-Vkrbindung bestehen, gefalien (Tu affen. m Fall eine Einigung iiber einen soicbcn Anschlus; ni it „11 Stande kommen sollte, steht ('s-dem Senate frei, nach den Umstiin: en, entweder die Bedingun en des Anschlusses feizuse-ch, oder, inso- fern “' ck W angemeinen Fnterefse für die Forts hrung einer anderen Eisenbahn-UnternehmunZ nöthig erachtet, zu Gunsten derselben den Ankauf der befiebmdxn ahn mit aslem Zubehör, gegen Bezahlun des AusYétffungswmheS, nach Abzug der dura) Sachberßändige zu schägyen- den UU ung, unter Vereinbarung mit Ehr.Ober-Alten und Verordneten löblkck)“ älyixierei ausFUspreHen, oder aber, obneRiickficht auf das sodann cessrxnde "Weg!!!!" F'xtksumen, die Bewilligung eines anderen Eisen- traktesveraixungsmäßtg zu veranlassen. §. 7. Dichseaschaft isi mit ihrem Vermogen fiir den Schaden vekantwortlick), welcher durch Unvor- sichtigkeit 0de „Fahrlässigkeit ihrer Ang ellten oder durch Mangelhaf: tifkeit ihrer Einrichtungen und Na iii sigkeit jn Beaufsichtigung der: sebenentsteht; so ww fie auck) fürsol eSchadens-AnWriicbeaufkommen muß,“ welche etwa der Ayla e wegen an den Staat gemacht, und ent: weder yon der Geieilschait elbxi anerkannt, oder unter ihrer Zu iehung richterli fYßestelit werdxn. . 10. Es wird der Gesellschaft Zi, un- mtgeltli e tretung denenigen StaatS-Ländereieii, Welche sie nach dem genehmigten Risse und Verzeichnisse zu ihrer Anlage bedarf , zu- efichert- Die Anlage sammt den 73an ehöri en, ausschließlich zur
émmmg derselben xrforderltcbcn Ge au en is von der Grundsteuer befreit. Auch ist fiir die erste Exwerbun? des ,fzum Behuf und in Veranlassung des Unternehmens an die Gesell chaft 1 hergehenden Areals die Abgabe wegen Eigenthums:?ksrändexuug vpn Immobilien, sowohl
seiten der Gesells aft als des Verkäufers, nicht u entrichten. 5. 18,
er Ta f und die eit der Fahrten werden _vorl ußg und mit Vor- behalt ! nftix' etwa iir nöthig erachtete!“ Venä ung des Senates, der Gefeilsibaft berlafken; Fahrten während der * horsperre können nur
Ü“!!! Mbeilter Genehmigung siqztßnden.“
_ S ch w e i 3. Aus de-r„Schweiz 27. Mak- (Schwäb. M- Di Wiser. Angelo enheit, diese verworrenste Frage der chweiz: schkmxnun wirkich durch die Macht der UMsiände dauernd uno befriedigend gelöst. „In dem am 18ten d.M. versammelten Gro-
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ßen Rache waren alle Zehnen vertreten, und nur die Wahlen des Zehnen Herms gaben zu einigen näher zu untersuchenden Reclamationen Anlaß. Auch die Gkisklicbkeit hac durcb ihre Re- präsentanten, den Bischof von Sitten_Und den * rovsk von *St. Bernhard, die neue Verfassung bejcsyworen. Oiänner des oberen wie des unteren Wallis theilen fiel) in die wichtigsten Stellen im Großen Rache und im neu erwähnen Sxaacs-Rathe; und noch deutet nichts auf Störungen des glücklich herqcsrcllten Vertrauens. Weniger gelingtes in den Kantonen T e ss i n und Zürich mit den Versu- chen, die widerstreitenden Elemente Y; versöhnen. Dort hat der Große Rath dem echtItaiiäniscben acbcdursre des Volkes nach- gegeben und die Hochverraths-Klage gegen die Häupter der ge- siüYen Partei wiederholt bestätigt. „In Zürich war am Wsrm d. * . der Große Rath außerordentlich berufen, um die Reduction des Obergerichcs und Regierungs-Raths auf je 0 und 13 Mit- glieder zu beschließen und die erledigten Stellen zu bcse en. Einige ONitglieder der letzteren Behörde ncigren sich zur TFahl de§ früheren Regierungsraths Vr. Zehnder", eines thätigcn, ge- geichäftsgewandten und gemäßigten Anhängers der gcstür cen Par- tei; aber gleichwohl konnten dafür nur |."; geqen 03 timmen zusammengebracht werden. Ueberhaupt läßt sicb bemerken, daß
die Versammlung der VolkSvertreter weit ami-radikalcr als das Volks selbst ist.
Sch affhausen. An den Großen Rath gelangte ein Schrei- ben des Herrn Antistes Hurter, das (sagt der „Schaffhauser Korrespondent“), im Gefü le erlittener Kränkung in etwas bic- term Tone abgefaßt, der vielfachen Machinationen erwähnt, die in jüngster Zeit gegen ihn angelegt worden seven, und deren Ur- sprung und Ursache er in der gescheiterten Wahl eines Kompe- tenten zu der erledigt gemesenen Direktorstelle am Gymnasium zu entdecken glaubte, wobei er jedoch keinen Einfluß geübt, sow dem nur kraft seiner Stellung gehandelt habe. Bei dem Be- wu'ßtseyn rediichen Willens und Handelns möchte er sich nicht weiteren Unbilden ausstßen, und um einem Manne der rechten Farbe laß zu machen, nehme er seine Entlassung von der Stelie eiiies antons-Sci)uli'aths. (Die Nachricht, daß Harter alle seiye Aemter niedergelegt babe, scheint demnach unrichtig.) - Die Versammlung zog vor, nach dem Rache des Herrn von Meyenburg-Rausch, mit der Entscheidung bis zur nächsten Sißung zu warten. Doch fehlte es nicht an Stimmen, die eifrig Partei für den „gebildetften“ Mann des Kantons ergriffen.
Spanien.
-Monroyo, 17. Mai. Die verschiedenen Divisionen der Armee des Her ogs von Vitoria haben sich Morelia genähert. Der Graf von elascoain (General Leon) isi, nachdem er die Joris von Mora und Flix zerstört hat, vor drei Ta en hier durch pasnrt und hat 1th sein Haupt-Quartiei' in Peüaroißa. Ein Theil der unter seinem Kommando stehenden Königlichen Garde steht in Hei'ves. Sein Nachtrab hatte bei Corbera ein leichtes Ge- secht mit den Karlisten zu bestehen. Chiva, etwa 2 Stunden von Pkorella, ist von den Truppen der Königin beseßi worden. Der GeneralO'DonneU befand sic!) gestern Wahrscheinlich in San Mateo. Ueber Cabrera Weiß man nichts Bestimmtes; es hieß War, er sey in Morelia und wollte die Vertheidigung in eigener
erson leiten, indeß wird dies hier sehr bezweifelt,
Portugal.
Lissabon, 18. Mai. (A. Z. Der Mars al] Marquis von Saldanha ist in Auftrag der * egierung nach ondon abge- reist, um wegen der maßloien Forderungen Englands zu unter- xandeln; England dringt auf Be ahiung dessen, was man ihm chuldet, mit der Drohun , daß3 es seine Maßre eln ergreifen würde im Falle des Nicht ezahlens. Worin die Maßregeln be- stehen werden, wird nicht gesagt, man kann sich aber Wahl an den FingernZer ählen, daß es damit auf die Besißnahme der Ostindischen eißungen abgesehen ist, die den Engländern beson- ders gegenwärtig wegen der Differenzen mit China so sehr kon- venirten. Den ?Rinister der auswärtigen Angelegenheiten, Gra- fen Villa Real, beschuldigen nun selbst seine Freunde der Nach- läsfigkeit, daß er die Sache bisher so hängen lassen und keine entscheidende Schritte gethan , die eine solche drohende Note der Englischen Regierung abgewendet haben würden. Man macht ihm den Vorwurf, das; er zu sehr auf seinen diplomatischen Ruf vertraut habe , so wie auf seine persönlichen Verbindungen mit den Englischen Notabilitäten, die er durch Hinhalten einzuschläfern ge laubt. Nachdem die Sache nun bis zu jenem Aeußerften gedie en, hat derselbe die gescheidtesten Rotabilitäten, mit Ausschluß der Septembristen, zu einer Berathung zusammen- bcrufen, deren Resultat die Sendung Saldanhg's nach England war. Außer Instructionen zur gütiichen Beilegung dieser Ange- legenheit hat man dem Gesandten auc!) Wechsel zur Befriedigung der dringendsten Schuldner mitgegeben, ausgecßellt von dem Minister der auswärtigen Angelegenheiten auf die ortugiefische Schab- kammer und zahlbar in gewissen Terminen. Wird die so aufge- brachte und jetzt so rücksichtslos handelnde Englische Regierung solche Wechsel eines bankerotten Staats acceptiren? Wird Sal- danha jener Regierung so viel Vertrauen einflößen können, daß fie an das Versprechen der Zahlung der Wechsel glaubt? Wird überhaupt der Englischen Regierung so viel an der Bezahlung elegen seyn, wenn sie unter dem schicklichen ,VorWande der ichtbezahlung einmal die Absicht bat , sich auf diese Art die Indischen Befißungen anzueignep , was unstreitig jener Regierung mehr Vortheil bringt, als die Be ahiung dessen, Was Portugal an EnglischeUnterthancn schuldet? er geeignetste Mann zu der Sendung würde wohl der Her og von Palmeila gewesen seyn,“ allein dabei waren noch andere ücksichten u neh- men, indem man zugleich den Marschall Saldanha auf ntrieb der gemäßi ten Partei auf einige Zeitintfertien wvllte, denn man will ür gewiß behaupten, dai; einefwett verzweigte Ver- schwörung zu Gun en einer abiolutxn Regierung existire, an de- ren Spitze Saldanxa und der Patrmxcb stehen sollen. Die Ge- mäßigten, zu denen auch das Minisertumrbeélweise gehört, fürch- ten solche Anschläge. Saldanha, sagt ZUM- soll den Ver- schworenen sein Wort gegeben _haben, mchk nach England zu gehen, wenn man ihn dazu auffordern WÜl'dE, aklein er konnte nicht umhin, den ausdrücklichen Bethlen der Königin zu ge- horchen. ,Die ganze Handlungsweue „der Regierung deutet auf Macht ewinnung, auf Verstärkung khkek Partei durch Ein,- schuh von ännern ihres Glaubens ,“" die Stelle von Septem- brisien. Die Oppositionsblätter prEdtgen dies täglich, sie sagen laut, daß man nach dem Absolutismus strebe, daß das Volk. seine Freiheit wieder verliere. Das Volk aber, welches nun seit 20 ahren, seit der consiitutioneüen Virfassung- noch nichts von der vielgerühmten Freiheit geschmecki, cm .Gegentheil die Er ahrung Zemacht hat, daß es seitdem einen grqßen Theil se'ner ohlha- enheit verloren, bekümmert fick) Wenig um das Éeschwäß der
Zeitung chreiber und läßt sich zu Gunsten einer oichen imagi- ck nairen, reiheit, die hier“ bis jebk mchks anderes ls Druck der
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Parteien war, nicht aufregen. Wenn die absolutistische Farrei nur so viel Macht ei'hielie, um ihre Gegner in Zaum zu alten, was gegenwärtig allen Anschein hat, so stünden auch Weiter kxirie Schwierigkeiten im Wege. lind warum sollte sich die Köniam widersetzen, wenn man sie zwinge, absolut zu rÉgieren. Hat man sie doch auch gezwungen, den constitutionellen id abzulegen!
Fortwährend ist die Witterung rauh, kalt und regnerisck), bereits seit vier Wochen, was ungemrin vielen Schaden an Oli- ven, Wein und Wei en thut, die jetzt in der Blüthe stehen, so daß man eine sehr s [echte Aerndte befürchtet. Es steigen daher alle Lebensmittel ungemein im Preise, und die Klagen des armen Mannes nehmen immer mehr zu, besonders da das Brod schon um die Hälfte im Preise höher gegangen. Ein Deutsches Frü ! ]ahr6wetter kann nicht so rauh seyn, wie das diesjährige hier i . Viele Bäume haben noch nicht einmal ihr volles Laub, Weder Kasianien noch Ulmen und Akazien.
Griechenland.
Athen, 8. Mai. Die Minerva enthält nunmehr den
Zwischen Griechenland und der Pforte abgeschlossenen Handels-
raktat. Ylgendes sind diejenigen Paragraphen, welche hier am Mcisten iderspruch finden. §- 23- Die Unterthanen einer der beiden kontrahirenden Parteien dürfen nicht unter die Schiffs- Mannschaft der anderen Partei aufgenommen Werden. Geschieht dies“ dennoch, so verpflichten sich die beiden Regierun en, den Capitain, der sich eines solchen Vergehens schul i ma t, durch die kompetenten Behörden des Hafens, dem das Schiff anqehört, bestrafen zu lassen. Diese Bestimmung tritt erst sechs Monate nach Auswechseiung der Ratificationen dicses Traktats in Kraft. §. “24. Die Gesandten und andere diplomatische Agenten, so wie die Konsuln und Vice-Konsuln einer der beiden kontrahirenden Mächte können niemals weder öffentlich noch heimlich , die Un- terchanen der anderen . acht ihrer gesetzlichen Behörde entziehen, noch fie durch Pässe oder Patente schühen. Im Allge- meinen wird man in beiden Ländern das Prinzip beob- achten, daß Niemand auf seine Nationalität verzichten kann. §. 25. Die Gesandten und andere diplomatische Agenten, so wie die Konsuln und Vice ; Konsuln der einen der kontrahirenden Mächte genießen in dem Lande der an- deren dieselben Ehrenbezeuqunßgen, Privile ien, Rücksicbten und den Schutz, wie die der beginstigtesten ationen. Sie führen die Oberaufsicht über die Personen ihrer Nation und diesen steht es frei, sich bei ihren Prozessen und Streitigkeiten an ihre Kon- suln zu wenden. Alle Prozesse und Streitigkeiten in Bezug auf Handels: und Civil-Angelegenheiten, die in der Türkei und in
riechenland zwischen den Unterthanen beidex Länder entstehen, werden nach den für die be ünstigtesten Nationen bestehenden Be- stimmungen entschieden. Ferbrechen und Vergehen, die von den Unterthanen der einen Macht gegen die der anderen verübt Wer- den,. oder auf direkte oder indirekte Weise gegen die öffentliche Sicherheit gerichtet sind, werden in beiden Ländern durch die LokabGerichtöhdse untersucht und bestraft. Griechische Untertha- nen , die sich in der Türkei ähnliche Vergehen schuldig machen, dürfen nur in Gegenrvart und unter dem Beistande ihres Kon- suls vor Gerichthestellt werden. Der Gesandte oder Konsul hat das Recht, an denhö en Gerichtshof des Reichs zu appelliren. Auch kann, im Falle der eurtheilung eines Griechischen Unterthans die Griechische Gesandtschaft die Revidirung des Prozesses durch eine von der Pforte zu ernennende Kommission verlangen. Diese Kommission wird aus fünf Osmanischen Unterthanen bestehen, von denen die Gesandtschaft zwei vorzuschlagen berechtigt ist, die von der Pforte angenommen werden müssen. Auch kann ein Bevollmächtigter der Gesandtschaft „dem An eklagten während die- ses neuen Verfahrens Beißand [Yen. ird in der Türkei von einem Griechischen Unterthan ein erbrechen gegen einen anderen Griechen oder gegen den Unterthan einer anderen Macht verübt, so kommen in dieser Beziehung die für die begünstigtesicn Natio- nen geltenden Prinzipien und Bestimmun en in Amvendung. Beide kontrahirende Parteien verpflichten fi , niemals zu gestat- ten, daß in ihren Ländern geXn die Unterthanen der anderen Macht, wenn dieselben eines erbrechens angeklagt oder über- wiesen smd, körperliche Strafen, wie die Bastonade, die Geiße- lung oder die Tortur angewendet werden.
Türkei.
Konstantinopel, 12. Mai. Dcr Ferman des Sultans, welzher die Absehung Halil Pascha's befiehlt, lautet folgender- ma en; „Mein Wesir; Da Halil Rifat Pascha seit einiger Zeit tadelns- wertbe und mit seinem hohen Ran e unverträglicbe Handlungen fick) erlaubte, so hach, ich es fiir angemeß'en gehalten, ibn zu entlassen und Ju seinem Nachjolger M_ustaphq Nuri Pascha Elvijei Lamsi mu: chiri (Muschtr der fünf Provinzen), zu ernennen, dcsscn untadclbaf/ tes Betragen und erprobte Hingebung fiir die Interessen meines Reichs stets meine Kaiserliche ufriedcnbeit verdient babrn. Du wirst ibn schleunigß durch eine b ondere Depesche von diesem Kaiserlichen Bc- schiufse m Kenntni' se en und ihn auffordern, fich unverzügli nacb derÉHauptstadt zu egi er!, um den ibm von mir anvertrautenÜDosien m es zu nehmen. Bis zu seiner Ankunft in der Hauptstadt wird dgher chmed Fetbi Pascha interimisiisckz die vcrscin'i' enen Gcschäftr dieses Amtes verwalten. Möge das höchste Wesen seinen himmlisibc: chxn allen denen zu Theil Werden lassen, die im Dienste des Ls manischen Reichs Ergrbenheit und Treue bewciscn.“ ' Arp Sonnabend wurde der Erzherzo_ Friedrich von Qester- reich , in Begleitung des Freiherrn von türmer, eines Theils seines Generalstabes und der ersten Beamten der Oesterreichiscben Gesandtschaft durch Reschid Pascha dem Sultan im Kaiserlichen Palaste Tscheragari vorgesiellt. Der Sultan empfing dcn Prin xn auf eme herzliche und mit allen seinem Range gebührenden hrenbezßugungen. Gestern hatte der Prin Heinrich der Nic- derlande in Begleitung des Niederländischen Ee chäftsträqers einc Abschiedsx2ludienz bei dem Sultan. * Auf dem Diner, welches Rescbid Pascha gestern in seinem Landhause Balta Liman dem Erzberzog Friedrich von Oesterreich und dem Prinzen einricb der iederlande gab , vermißte man Herrn von Butcnie , der durch die Krankheit seiner Gemahlin zurückgehalten wurde; auch Baron von Stürmer war durch Un- wohlseyn verhindert, zu erscheinen. Unter den Anwesenden be, merkte man den Preußischen Gesandten, den Niederländischen-
_den Sardinischen, den Neapolitanischen und den Toskanischen
Geschäftsträger den Fürsten Handscheri Herrn Eduard von Klezl, er en Öesterreichischen Leqations-Secretair, den Baron
Heinrich esta, Dolmetsch der Oesterreichischen Znternuntiatur,
_ mehrere Pascha's und andere hohe Beamte, den Fürsten von“
Samos, den Logotheten u. s. w. „ Briefe aus Teheran von ziemlich neuem Datum melden, daß daselbst mehrere Offiziere aus Kandahar und Kabul mit dem
' besonderen Auftra e angekommen sind, den Schu“? des Sultans gegen die neuen
ouveraim jener Staaten an u ehen. Densel-
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