1840 / 173 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Schottischen Kirche aufs energiscbfke gegen die Bill proreskirt habe,

mit 7-1 gegen 27 Stimmen genehmigt.

London, 17. Juni. Vorgestern empfing die Kdniqitr die Gesandten von Frankreich und Sachsen, welche Ihrer Majestät Schreiben ihrer Souveraine zu überreichen harten. Dann er- theilre Ihre Majestät dem Marquis von Clanrtcarde, der vdn seinem Gesandschaftöposien in St. Petersburg auf Urlaub hier eingetroffen ist, eine Audienz.

Schon bei dem neulichen Aufenthalt der Königin zu Clare- mont fand sich dort ein Ausländer von anständigcm Aeußeren cm und erklärte, daß er entweder mit der Königin oder Mit dem Prinzen Albrecht sprechen mmse. Nachdem er mehrmals verge- bens durch die Thore am Haupt-Eingange zu gelangen versucht hatte, kletterte er über den hohen Pfahlzaun in den Park, wo ihn die Poli ei sogleich fesinahm, nach kurzem Verhör jedoch, da er durchaus armlos erschien, wieder gehen ließ. Vorgeüern fand er sich in dem Wirthshause zu Claremont ein, fragte nach der Königin und dem Prinzen Albrecht und be ab sich alsbald yach Epsom, als er erfuhr, daß Beide dahin ge ahren seven. Diesex allem Anschein nach überspannce Individuum ift etWa 25 bis 2- Ialhre alt, seiner An abe ein Hannoveraner, eißt Pithmann und wi auf einer Deu chen Universität" den Dv torgrad erlangt ha- ben. Er behauptet ferner, 27 Oktavbände meist pädago ischer Werke geschrieben zu haben, darunter eine Lateinische Spra lehre, woraus die Königin dée Lateinis e Sprache lernxn könne. Auch beruft er sich darauf, daß er in onn mit dem Prinzen Albrecht zusammen studier habe.

Als bei der vorgestrigen Eröffnung der Session der! Central- Kriminal-Gerichtshoses von Middiescx der Common Serjeant

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jedem der elben aus enommen mit dem *sich- dabei bcßqdendet] Herrn desTheu,» Chgef des vorige_n Ministeriums. Dreier lick; beim Hinweggehen die Worte cnt1chlüpfcm „Se. Majestät ver- gessen sehr geschwind.“ Der König, wxlchcr__es vernommen, sagte hierauf mit Nachdruck, daß er es mit INißfallen bemerke, daß in der Kammer wider sein neues Kabmet eme solche hart- näcki e Op ottion att nde. ?Man :eL'achtestk esfials ein politisches Spiel der _katholischen Yami, daß einer ihrer Hauptführcr, Herr Dr_lafaille , bisher irektor des Departements der Künste und- Wissenschaften tm Ministerium des Innern, und wir kurzer Zeit zum Seriatorrr: wählt, seine Stelle als Direktor niedergelegt hat, und sich nich! dazu cntschließen will, den nämlichen Posten unter dem neuen Ministerium anzunehmen. , Es herrscht im Publikum fortwährend dre Meinung,)aß das neue Ministerium sich schlechterdings dazu werde cnrschlreßen müssen, die Kammer gänzlich artfzrtldien, undes auf eure neue Wahl ankommen zu lassen; ein ziemlich gefährlicher Schritt, den das Kabinetvermuthkécv mtr im äußersten Nothfail wagen wurd, da die meisten Wahlen in den kleineren Städten imd arif dem Lande von AniÉängem' dés vorigen Ministeriums, dor ügiich vor den Distrikts; ommissaircn abhängen, und. auch die. etftitchkrtt ihren Einfiuß wider die, dem neuen Kabmct günstige, liberale Partei geltend machen dürfte.

Brüssel 18. Juni. Herr von Huart,“ der als Finanz.- Ministcr aus dem Ministerium de Theux geschieden war, ist 1th zum Gouverneur der Provinz Namur ernannt.

Schweden und Norwegen.

das Attentat gegen dre Königin zur Sprache gebracht hatte, irlt , der vorsißende Richter einen Vortrag auf die Hochverraths- ta- tucen aus der Re éerungs-Periode Eduard? [. und Grorg's 111. und wies die gro e Jury darauf hin, daß fie sieb uvörderst mit Ermittelung der hochverrßtherifchen Absicht zu de äftigen habe, da der Thatbeskand fiagranter Art sey; doc? e erst erwies?" werden, ob die Pistolen scharf geladen gewe en, wv und wre die Kugeln gefunden worden, und ob die angeblichen Kugelspuren _ wirklich davon herrührten , nur dann, wenn alle diese Umstände erwiesen wären, lasse steh auf vorbedachten K*dnigsmord folgern. Alle Zeugen, die bis jeßt in Bezug auf dies Attentat vor dem Geheimen Rath vernommen wurden, haben von dem Marquis von Normanbv und dem Generathkurator die Weisung erhalten, das tiefste Schweigen über ihre Aussagen zu beobachten ; ja, es soll ihnen sogar angedeutet worden seyn, daß sie eine ansehnliche Belohnung für ihre DiEcretion zu gewäreigen hätten. Dagegen hat die Behörde eine Anzahl von Zeugen abgewiJen, die fich unberufen gemeldet oder an der Festnehmung des erbrechen! Theil genommen zu haben vorgaben. Was die Pa'piere über eine geheime Gesellschaft betrifft, welche die Polizei bei Oxford gefunden haben soll, so heißt es, man habe dieselben mit dessen Handschrift verglichen, und es habe sich ergeben, daß fie nicht von ihm geschrieben sehen. Die Statuten des sogenannten jungen Englands, auf zivei Bogen Velinpapicr, bestehen, nach der An abe eini er Berichte, aus 12 Regeln. Jedes Mitglied des Be 11 soll c n paar Pistolen, ein Schwert, eine Flinte und einen Dolch dessen und in der Ver- sammlung eine schwarze Flor: Kappe km ca. Carmoifinrothe Schleifen an der Kappe be eicbneu einen auptmann, weiße Ro- setten einen Obersten. A e Mitglieder ühren falsche Namen, ihre wirklichen Namen und Adressen sollen dem Secretair bekannt seyn. Niemandk son mehr als einmal in dekBersammlung reden und Zeder seine Pistolen bei sich führen, um gegen einen etwai- gen Ueberfall auf der Hut zu seyn. Auf den ersten „Ailarm soll der Secretair alle Papiere der Gesellschaft verbrennen. Wer 50 Mitglieder einführt, soil befördert werden. ür jeden Ein- zuführenden ist der Einführende verantwortlich. ie Versamm- lungstage sollen durch Stimmenmehrheit bestimmt werden. Auch soll man bei Oxford eine Art von Theaterdegen gefunden haben, dessen Schneide erst kürzlich geschliffen worden. Es wird ferner unter Anderem von dem Gefangenen erzählt, er habe schon vor anderthalb Jahren die Königin oder, wiejer fie nannte, die_ „kleine Victoria“, immer gérü' sehen wollen. So oft er unbeschäftigt war, 1911 er träumerischen Gedanken nach'geIngen haben, und mitunter in Thränen auögebroehen seyn. enn man ihn dann ansprach, pflegte er ein 1autes Zchen einzuschlagen, weshalb ihn die Kunden im Wirths aufe wo 1 die „Lachende Hyäne“ zu nennen pflegten. Jm “aufe dei seiner Familie soll er fich mei- ( stens eingeschlossen und am liebsten Navig'ationß-SMiften gelesen

"haben, weshalb seine Schwester öfter zu ihm gesagt_, daß er doch zur See gehen sollte. Seine Mutter heit sich bis jßßi vergebens bemüht, ihn zur Annahme eines gerichtlichen Vertherdtgers zu be-

wegen. Sie hat sich an den Advokaten Pelham gewendet, und

dieser meinte, er werde ganz gewiß im Stande seyn: darzuthun, daß ihr Sohn, wenn auch nicht an völligem Wahnjmn, doch an Monomanie leide. Mistreß Oxford wii] [[ck auch, wie verlauter, heute nach Birmingham begeben, um dort mehreré Personen, die " ihren verstorbenen Mann näher gekannt , aufzufordern, ZeuÉms;

' über dessen häufige Anfälle von toller Wildheitabzulegen. Der ag, an Welchem Oxford das Attentat beging , soll gerade der Sterbe- tag seines Vaters gewesen seyn, doch soll dieser fich stets sehrloyal über das Herrscherhaus geäußert haben, so daß “sein Sohn ive- nigstens in dieser Hinsicht von ihm keine verderbte Gesinnung geerbt haben könnte.

Für Errichtung einer Reiter-Statue zu Ehren des Herzogs von Wellington haben die regierende Königin 500 Guineen, die verwietwete Königin 300 Guineen und Prinz Albrecht 100 Gui- neen unter ei ner. .,

Nach zBérichten aus Kanadavom 2211911 13- M. hatte sich in Quebek der General Sir Wißiaw Thornton in einem Unfall von Wahnsinn das Leben genommen.

Niederlande-

Aus dem gag, 18.3uni. ,DasJournal de la nye bericht“, daß di:?Niederläydiscbe Rxgieruygxieine der erstenJuro- zäjschm Régnrungeix gewesen sey, welche ihren Gxsandtschaften und Konsulent“! 'im Orient den Befehl ertheilc habe, mit Bezug auf die fanatische Verfolgung der Juden in Damaskus und an anderen Orten alle diejenigen Maßregeln zu tre en, welche zur Veschühung dieseitigen Unterthemen mosaircben laubens noth- wendig seyn möchten.

Belgien.

Brüss el , 16. Juni. ( annov. 8.) Als in ver angener Woche eine Deputath der ammern; bei Sr. Majest t vorge- lassen wurde, um ihren Glückwunsch zu der glücklichen Nieder- " kunft der Königin darzubringen, unterhielt sich der König mit

K

Stockholm, 15 Juni. Die Schwedische “Stats-Tid- „ning vom löten d. “M. meldet: „Se. Maxesiat der Kdmg, Höchstimlche, ohne die Ankunft des üblichen offiziellen Notifica- tions-Schreibcns abzu1vartcn, den Befehl crthcilt haben,“ daß der Königl. Yof die Trauer wegen des Ablebens Sr. IYTajestät des Königs zricdrich Wilhelm 111. von Preußen auf vier Wochen anlegt, haben gleichzeitig durch den Staatsrath Ihre dcm Kö-

Sißunq vom 18. Juni. In der drit-

chite Kammer. . trn Berathung der Vct'faffungs-Urkunde wurde mit dem achten

Kapitel „Von der Gewähr der Verfassung“ fortgcfahren. Nack) Annahme des §. 167 (Vorschriften über die bei Abänderungxn dcr Vcrfassunq zu beobachtenden Formen) [)eranlaßte der §. 108 eine längere Diskussion. Derselbe lautet (1110; „Der Kronprmz wird in einer, der qegcnwärtiqcn Vcrfassm1gs-Urkm1de anzuschlie- ßenden AccessiontßMrkunde dic unvcrbrfirilxche Beobachrung dcr; selbrn angelobcn.“ Dcr Antraa, daß der Paragraph ano _qrfakzt werde: „Jeder (der jrchmaligc) Kronprinz wird nach crlangtrr Volljährigkeit dic Utwcrbri'ichlichc Beobachtung der gegenwärtigm Ve1*fassungs:Urkunde in einer dem ständischen Archive zu überge- bcndcn Urkunde angriobcn“, ward angenommen.

Darmstadt, 10. Juni. (Gr. Hess. Z.) Der Großhrr- zxoalic0e Hof ist gestern Vormittag von Frankturt wieder 111 hte- 1l§1cr Residenz eingetroffen, mic Ausnahme Ihrer 539er der Primessm “Marie, Hdchwclclre Ihre INajcsiät dic Kmscrm von Rußland nach Ems begleitet haben.

OJTainz, 18. Juni. (“Mainz, 3.) Heute f1*1'ihhalb911hr verließ das Dampfboot der Düsseldorfer Gemischast, dte „Kron- Prin rssin von Preußen“, festlich geschmückt und auf das chschmack- vollsZc hergerichtet, unser User, um in Biebrich Ihre “))-ajrsiärm den Kaiser und die Kaiserin von Rußland zur Fahrt nach Ko- blenz auf unehmcn. Gleich nach 11 Uhr bestiegen die genannten höchsten crrschaftcn in Begleitung des Großfürsten Thronfolqrrs, dessen hoher Braut, der Prinzersm Marie von Hessen, der Prin- zesfin Olqa, Sr. Durchf. des Herzogs von Nassau Und sämmt- lichen Erfolges in Biebrich das Boot.

*- "- Franksurt a. M., 10. Juni. Nchh Allem, Was man vornimmt, waren „Ihre *))?ajcstätcn drr .Kanrr und die Kai- serin von Rußland mit Ihrem Aufrnthqlt in umerrr Stadt 1chr zufrieden. Andererseits zrigtc das PYblikum ders lcbhafcesic Zn- tcreffe an dem hohen Kaqcrpaare, denen frrunrlrchc Hrrablasjung alle Herzen auc!) einnehmen mußte. Wenige Stundrn nach der Abreise der Höchsicn Herrsämftcn traf gestern auch Sc.

nigiich Preuß. Gesandten, Baron von Brockhamcn, Hdclxsklbl'k lebhafte Theilnahme an der tiefen und gerecht'canralger zr: er- kennen geben lassen, in welche sowohl die Königliche Janulte in Berlin , fall versehe worden, des Königs zu der Thronbesteigung Sr. Friedrich Wilhelm 11. verbunden.“ . __ In derselben Zeitun vom 16. Juni [test man: Majestät haben geruhr, Sr. cellenz dcm Retrhömarscixall Graf,! Brahe den Auftrag zu ertheilen, sich nach Berlin z1l begeben, u im Namen Sr. Majestät Höchstderen lebhafte Theilnahme at) der tiefen Trauer zu bezeu, en, in welche durch das“ Ableben Sr. Majeskä des Kdni s e"*riedrici) , verseßt WFrdLZn, und zugleich die Glückwünsche Sr. Königl. decst_ aus Anlaß der Thronbesteigung Sr. Majestät des Königs Friedri Wilhelm 11“. zu überbringen. Herr Graf Brcihx wn'd nwrge mit dem Königl. Dampfboot „Gylse“ nach Gre! swald abreisen.

""Deuts'xl“) e; B'ik'n d.; s staate n. Dresde'n, 19. *, _. "ZL. 21». Z.) Die Petition des A

und waren damit zugleich die Glückwunsch

"? , “9“ *

Buchdruckerei-GeWer-bes (vergl. S_t..Zta. Nr. 171), i . auch von der ersten Kammer mit Ausrmhme Einer nm (Amts-Zauptmann von „WeicO - 'nskimmig empfehlcnd an die Staats; egierimg überwiesen worden.

_ -- Leipzig, 20, Juni. 'Die Wiederbcscßung der durch den Tod des Stadtraths Porsche erledigten Stelle im hiesigrn Stadt-Rathe isi neuerdings verschoben worden, was um so nö- render einwirkt, als die städtische Verwaltungs-Brhörde überhaupt sehr schwach bescßt ist, und daher manche nöthtge Geschäfte zu,- rückgelegt werden müssen. ' . Witterung und Gesuhdheits-Zustand m der_ Stadt undzm deren nächster umgebung sind vortrefflich und laßt erstere eme reiche Aerndte, was Obst, Gerraide, wie Garten- undecldfrüchtc, überhaupt betrifft, erwarten. In der Zeit vom 13. bis 19.311111 sind 29 geboren worden ,und 2.1 gestorben. Der gelehrte Rektor der hiesigen Thomas-Scbule , 317,2". Staübaum , isk kürzlich von dem Kultus-Pkiniskerium de_r phiio: sophischen Fakultät unserer Universität als Mitgltcdwetgegcbcn worden.

Die Eröffnung der Magdeburg-Cöthen-Ha11e:Leipziger-Eiscn: n bis Cöthen ist nicht ohne Einfluß auf unsere Leivzrg-Dresd-

Bahn und den Stand der Acticn. Lchtrre sind zu 10.1" /._. t. gesucht, und darf man mit Bestimmtherr hoffen, daß ]enc ahn dem ganzen Trakte nach im Oktober dre1es Jahres. fahr- r ist. Wann und mit welchen Mitteln „das zwerre Gleis dre.- gclegt seyn wird, schein; noch nicht beßrmmt zu jeyn. . In den lehren Tagen“sprach man hier mZhrfach voti baldi- ger Beseßung des Portefeuille des Kultus-Pimrstermms durch den Geheime Rath |)r. von Langenn, dermaligen Erzieher des ältesten Sohnes unsere; Prinzen Johann, Prinzen Albertz dew Schul- und Univerfitätswesen unseres Landes könnte man 111 dtr- sem l*al1e nur Glück wünschen. , . .

Linen hohen 1nufikalichen Genuß hatten wer heute 111 der

etWa 3 Stunden von hie'ixent-fernten Stadt Rotha, ivo sech un- ser Mufik-Direktor Felix Mendelsohn Bartholdy vor mehreren Kunstgenossen, Dilettanten mid Mufikfrrunden von hier und der Umgegend auf den Orgel'UUitx beiden Kirchen (vdn „Silbcrmamr? hören ließ. Dabei wurden Gesängr, die der geistreiche Künstler im Jahr'? [834 für die Beroohnermnen einer; Kixsters zu Rom komponirt hatte, vorgetragen, und später tm Jreten mehrere neuere Lieder von Mendelsohn und Anderen gesungen-

,annover, 20.311111. (Hannov. Ztg.) Se. Majestät der .Zuig haben gestern gegen Abend Deßau verlassen und sind heute Morgen um 10 Uhr hier eingetroffkn- _ Allgemeine Stände-V'ersamnilung. Erste Kammer. Sihung vom 16. Juni. Nach vertraulicher BerathunY über die Konferenz-VorWläge wegen dos Gesxhcs uber die Ver ußerungs- Verpflichtung Behufs Eisenbahn-Anlagen, und nach Verlrszing fskgender von der Redactions-Kommifsion geprüften Schreiben der Stände an das Königl. Kabinet: 1) den Haukhalt der Kö- nigl- General-Kasse, insbesondere das Budget für 18 /4. , 2 xdas Landes-Scbuidenwesen, 3) die Wah! des Herrn Posthalters cohi- feldt, als Deputirten zweiter Kammer, betreffeyd, wurde aus der Konferen wegen des Geseh-Entwurfs Über die Bestrafung dcs Wilddieb ahls referirt. Mehrere„Konferenz-Vorscluäge genehmigte

als die ganze Preußische Monarchie durch jenen Todes- ,“ Majestät des König“

- Dänemark abreisen, der General der Kavallerie, ' [off, reifte heute auck) bereits von hier nach *“ “Hohen Personen

. . . ' ' ' und des geordneten Edith wegey-Z rieichterung des Buchhandels und de “"ck Russischen

burg hier eingetroffen,

r Kinig von Bayern von Asümffrnburg [)icr_riti rind ichtx dir ist nach Biederich fort. Es ist aber wahrychcmitch, rau br! ' Ankunft des Königs die höchsten Personen rchon per Dampf- ot nach Koblenz Writer gereist warrrz;_Sc. Majestäi kam auch stern Abend auf der Rückrciic nach 211chaffrnburg werder durch sere Stadt. Wie man vcrnimmt. * iajestäc der Kaiserin in Ems zwei Monate andauern und der

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IJTajcstät

wird der Aufemhalt Ihrer “'

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; roßherzogiich Hessische Hos arm) während dieser Zeit den Auf:

thalt in diesem Bade nehmen, da die Kaiserin aus nzüttcrlicher unciqung die Prinzessin Marie von Hessen sirts 1,1111 nel) xu. ha- -en wünscht. Ihre Hoheit reiste gestern auch mrt dcn Kaiserl,

- "71 ' ärn nacl Ems ab während die übrigen Mitglieder des "hklm*l"diePkkUßésche Königliche Famil; ' “jest e ) -

roßheréoglichen Hofes einstweilen nach Darmstadt zurückkehrten.

xder Au enthalt des Kaisers Majestät in Ems“ wird wohl nicht '

* on eini.er Dauer sern dcs Großfürsten Thronfolgers von Ruß- . k “1 ) ,wird aber, wie man hört, alsbald nach ,-

aierl. o "it

land, K f H hx , Graf von Or- ?amburg ab. Von waren während des Auenthalts des Kai- unscrer Stadt „Ihre Durchlauchten dcr

assau, der Landgraf und der Prinz Gustav von

Fcäzog von e en-Hom-

Gro ür innen tiene und Marie von Rußland, von Wicsbadep ankaY-ensé- DcrHGroßherzogl. Badische Gctreral-Lieutcnant, Yer- herr von Stockhorn, war auch vorgestern hier cmactroffcn. __ric weniqen Tagrn verweilt auch der neu crngnnte Köniq1.Bclg11che Minister am Bundestag, Herr Nothomb, m unserer Stadth man hört, wird der Herr Graf von Müncv-Bcllmghauscn ]idcn-

die Bundeschrsammlunq in dcr nächs1rn_Woche wieder Sißung halten. Der König!. Niederländische Ge1andtc, Herr Graf von

zurückkehren.

tung. aufmunternd und der Gcldstand unseres Plaßcs hat sich etwas unqünstigcr gestaltet. *.vcichende Tendenz und selbst die fencrc Haltung, jerlchc dir Hol- iändischen Fonds zu Amsterdam angenommen, hirivrsast ohne Einwirkung. Die Taunusbahn-Actien weichen br: befriedigender

21L1-1'/ Fl. Der Diskonco ist auf 3% pCt. gestiegen. Im Weck;- sclhandcl zeigt sich auch wenig Lebhaftigkeit und nur die Devisen auf London smd begehrt.

Frankfurt «. NT., 10. Juni.

Preuß. Cour. eintreten lassen werde. 00 Invaliden erhalten jeder 20 Rthlr. als“ Unterstützung für 18-10.

minion.

Oesterreich.

Die Bauten dcr Nkailänder-JNonza-Eisenbahn, Welche bis auf eine kurze Strecke schon zum Ziele gediehen, sind vorläufig von dcr chierunq eingestellt worden. Dasselbe geschah auch in Bezug auf den *Fortsclzumzsbau nach Cremona. Der Grund davon scheint u seyn, daß die Unternehmer, die Banquierß Holz- hammer und ' rnstein und Eskclrs, mit den Actionaireq eme so- genannte stille HandlungsGesellschast bilden, und also keme öffent- liche Emission der Actien stattfand„was dem gesetzlichen Stature über Eisenbahn-Konzessionen zuwider läuft.

S (1) w e i z- .Die Neue Zürcher Zeitung meidet, daß in Basel-Latid- schaft ])r. Herold Nachts von Unbekannten erschlagen worden isi. Die Tessiner in Paris haben ihren Landsleuten, welche die lehre Revolution erfochten, eine prächtiae Fahne und Luvm; einen Ehren-Degen geschickt. Luvini und G. Zint. Molo werden die Tagsatzung besuchen. Sie smd unter Anderem für den Franzö- sischen Münzfuß instruirt.

man, nach den von den Konßrenz-Mitgiiedern darüber ertheiltcn Eriäuierungey, einstimmig.

' /

Wie

Grünne, wird morgen die Kur in Ems berndigcn und hierher

Der hiesige „Verein zur Unterstützung in der Schlacht von Bellr-Alliancc invalid gewordc- ,? ner Krieger“ macht bekannt, da["; er eine Vertheilung von 2520Rth1r. '“

";.-)'-

Spanien. ,

Madrid, 9. Juni. Die Regierung hat die von der MM » nizipalität eingereichte Entlassung nicht angenommen.

Großherzoglich Hessischen Hosts

so wie auch Ihre Kaisers. Hoheiten die ;

falls noch vor Ablauf dieses Monate; von Wird hier zurück seyn, aucb

Unsere Börse verkehrte in dicser Woche meist in fiaucquU Die Berichte von den arrsxwärrigcn Bdrstn waren Mm!)

Dadurch verfolgten fast alle Fonrs cine ..

Frequcm der Bahn auch jeden Tag mrhr und blieben heutex' *

Auch cnthalcrn die hiesigen Blätter eine ausführliche „Bekanntmachung, die vierte Säkularfeirr der Erfindung der Brzchdruckerkunsi betreffend“, Seitens der Fcsk:Ordnungs-Kom- ?

d

:, lösten Gclde an Werth gleich sry. ': einc unterhaltende SMildcrung von der Urbergabe der beiden Lö-

«* gefangen gesetzt wurde, hat in der vorigen Woche auf Befehl

Föderalisten bereits bis in die Nähe der Gränze von Texas vor-

zieht. Besonders wird die Hinterlisi der Texianer ans zogen, mit Weicher ß; zwar in ihrer Verfassungidje S

Die Ausführung des zwischen Spanien und Portugal abge- schlossenen Traktats zur Beschiffung des Duero ist auf neue Hm- dcrmsse gestoßen, indem die Portugiesische Regierung sich nicht dazu verstehen will, die mit bedeutenden Kosten verknüpfte Schiff; barmachung des Duero zu übernehmen, weil dies ganz allein Spanien zu Gute kommen würde.

Saragossa, 0. Juni. Die Belagerungs-Truppen von Moreau haben schon den Ebro überschritten und der Hrrzoq von Vitoria wird vorgestern Abend oder gestern früh mit der Garde in Lerida angekommen seyn. Gcskern smd zwei Bataillone dcr ProvinzialGarde von hier nach Calatayud abmarschirt, wo [[ck bereits drei Bataillone desselben Corps befinden.

Es heißt, die Königin werde so lange hier verweilen, bis der Hanog von Vitoria Berga eingenommen habe. Zum Em- pfa'171qe „hrer *))?ajrstät werden bereits große Vorkehrungen gc; tro cn.

Cabrera soll sich bereits in Berga befinden. Nach Einigen will er sich in Catalonicn vertheidigcn, nach Anderen hat er die Absicht, mit beträchtlichen Streitkräften in Navarra einzudringen.

Vereinigte Staaten von Nord-Amerika.

New-Uork, 5. Juni. Am Freitag skattete dcr Ausschuß für die auswärtigen Angelegenheiten im Senat einen Bericht ab, wodurch der Präfident ermächtigt wird, die aus “Maskare über.- sandten Geschenke und die beiden Löwen aus Marokko anzuneh- men, zu verkaufen und das daraus gelöste Geld im Schatz zu dcponircn. err Tappan schluq vor, man solle dem Geber wieder ein Ge chrnk machen, 1vclchcs dem aus dem Verkaufe gr- Hrrr Buchanan entwarf

wen an den Amerikanischen Konsul in I)iarokko. Auf die Wei; gerung des KonsUls, das Geschenk anzunehmen, weil die Consci- tution dies verbiete, erwiedcrte dcr Pascha, wmn dcr Fräsidcnr die Löwen nicht annehmen dürfe, so schenke cr fie dem onqrcssc. Als der Komul auch die!! wieder mit der cherkung ablr nir, daß weder der Präsident noch dcr Kongreß, sondern das Tolk drr Vereinigten Staaten souverain sry, sagte der Pascha, er werde sie dem Volke schrnkrn, und als der Konsul auch hierqe- gen noc!) Einwendungen machte, rief der Pascha, cr wvllc keine Einwürfe mehr hören, er wolle die Geschenke absenden oder sei,- ncn Kopf verlieren. Der Konsul gab erst nach, als der Pascha die Löwen in Freiheit zu sckzcn drohte. Nach einigen Weiteren Debatten wurde die vom Ausschuß vorgeschlagene Resolution ohne Abstimmung angenommen.

Man beschäftigt sich schr viel mit den Znstructionen, die Lord ONUlgrave für Herrn Fox in Bezug aus die Nordost- Gränze überbracht hat; doch glaubt man allgemein, daß diese Angelegenheit durch eine Entscheidung des Königs drr Franzosen bcendiqt werden wird.

Die Nachricht, daß der General-Poskmeisccr, Herr Amos Kendall, sein Amt niedergelegt habe, bestätigt sich. Als Grund wird sein geschwächtrr Gesundheits-Zuskaud angegeben.

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und den Sklavenhandel für Piraterie. rrnd als solche strafbar erklären, zugleich aber gestatten, daß die m dicRevublik einwan- dernden olonisien ihre Sklaven als solche in ihrem Besilz be- halten.

Z' n l a n 0. Berlin, 22. Juni. Gestern grruhtcn Sc. Majestät der

hatten. So.

kajesiät gestatteten, daß Allerhöchstdicsclben im

wurdo:

skät erfüllt sind.

Stärke empfindet; die Zukunft, als dem entscheidenden Zeitpunkte, und das allgemeine Loos der ONenschheit herbeigeführt hat? Des hochscligcn Königs Majestät ben der Wissenschaft und Kunst eine Pflege angedeihen lassen

jene Uebereinstimmung der

ben. ie Akademie der Wissenschaften, von Friedrich dem Gro geehrt, hat sei) der vorzüglichen Fürv'orgc Sr. jcligen Königs erfreut. so hohem (Maße zu T eil geworden, daß übrig bleibt,

Cw- Majestät Geist, zu Allerhöchstdero Wohlgefallen und zum Ruhme des Preußischen Namens, mit allen übrigen Unterthanen kräftig zusammenzuwirken.“

Se. Majestät ließen fich vor der

De

Es heißt, die Regierung wolle sich zur Unterhandlung mit den Seminolen der Indianer bedienen, um endlich dem unmensch- lischen Kriege in Florida ein Ende zu machen.

In Natchez hat ein furchtbarer Orkan gewüthet, der mehr als 300 Menschen getödtet und allein an Gebäuden eincn Scha- den von 1 Million Dollars verursacht hat. Die Umgekommcne smd größtentheils Fischer, die ihre Wohnungen nahe an der Küste haben, doch befinden sich auch einige der angesehenste Personen darunter. Auch in Fagctceviile hat ein Orkan, nament lich der, Aerndre großen Schaden zugefügt.

Die schlechte Construction der fiir die Dampfböce bestimmte Maschinen har abermals wei Explosionen ur Folge gehab näwicrh auf dem „Green etd“, welches auß dcm Connectic zwnchcn Montague und Hartford fährt, und auf dem „Grat vusk von New-Orleans. In beiden Fällen wurden mchrrrr Perwnen gccödtet oder bedeurend vcrlekzk-

Herr Mackenzie, der als einer der Haupt-Ansiifter der Ein: fälle, wclche während der Kanadischen Rebellion von bewaffneten Haufen aus den Vereinigten Staaten in Kanada gemacht wur- den, von den Behörden des Staates New-Yol'k verhaftet Und

des Präsidenten seine Freiheit wirderrrhalten. M e x i k o.

- - Mexiko, im Februar. Der Präsident der Republik, Don Amnafio Buftamcnte, hat dem unterm 22. Oktober 1839 „von Sr. Majestät dcm Könige von Preußen für Tampico ernann- ten Konsul, Kaufmann Adolph Meyer aus Berlin, das ExeqUa- tur crtheilr.

Vel'a-“Cl'llz, 25. Februar. (Börsen-Halle.) Die Nr- gierung von Mcxiko, Weir entfernt davon, wie einige Zeitungen in den Vereinigten Sta'atcn behauptet haben, die Anerkennung von Texas als unabhängigen Staats“ zn beabsichtigen, hat viel- mehr, dem hier crkchcincndrn Cenjor zufolge, große Anstren- gungen gemacht, die abgefallene Provinz wieder zu unterwerfen. Zu diesem Zwi'cke joll das Truppen-Corps unter General Arista, Welches, wie bekannt, auf der Verfolgung der Mexikanischer:

edrungen ist, durch Truppen aus dem Süden des Mexikani- chen Freistaats verßärkt werden. Schon im November v. I. hatte die Mexikanhciw Regierung in Folge der Unterstükzung, welche die Föderaliscen-Partei in Texas fand, eine Expedition von 0000 Mann unter Arista, der sich ein bedeurendes Corps Indianer anjchließen sollte, zur Eroberung von Texas beschlossen; diejcr Plau konnte indeß bis jelzt nicht zur Ausführung gebracht werden, weil die Tcxianer in Verbindumg mit den Födera- listen den Krieg a11f das Gebiet von Mexiko selbst gespiclt hatten. Zugicick) tmc dem Wunsche der Wiedereroberunq von Texas, der nch) dem „Crusor“ allgemeinen Anklang im "Volke findet, zeigt sich unter den Mexikanern ein lebhaftes Bestreben, Yk Unterdrückung des SklavenWesens mitzuwirken, das in der

epublik Texas bekanntlich wieder eine neue Stütze gefunden hat. Der „Censor“ zeigt fich als ein Organ für dieses Stre- ben und theilt als solwes Briefe in der Ueberseßung mit, Welche über diese Angelegenheit in Englischen Blättern enthalten gewe- sen, von einem in Mexiko lebenden Engländer, Cavirajn ONar- tin, an wei aupt-Widersacher der Sklaverei, die Herren O'Conne "und oseph Sturqe, gerichtet und insbesondere durch einen vom 26. Au U| v. Z. datirten Brief O'Connell's in einem Londoner Biatte ervorqerufen

Republik Texas Wegen Wiedereinführung der Sklaverei u Felde

icht ge- klaverei

?nädigste.

alls die Ehre r. JNajestäc ihre Huldigungen darzubringen.

hörden hatten sich nach den von ian Mitgliedern und der gan- zen Bürgerschaft dargelegten lebhaften Wünschen veranlaßt gefun- den, den allgemeinen Gefühlen Worte Deputation an Se. Vkajcstär den K kund zu geben, von Welchem. das Vaterland und unsere Stadt durch das Ableben Sr. Hoc111cliqkl1_'))kq]s|äk erfüllt ist* und eben so die Gefinnungen treuer ?lnhänglnbkeit und Liebe, von denen jeder Bürger und Einwohner unzercr Stadt für Seine jeßt regie- rende OWijestät durchdrungen ist, auszUsvl'eckZen- Die Deputation, an ihrer Spi e der Ober-Bürgermetster Masche und der Stadt- verordneten ; Schmidt und Friedrich und den Stadtverordneten Nieder und Crepin, begab sich demzufolge noaci) Potsdam und ließ die aller- smd, m welchem er gegen die'unterthänigfte Bitte um huldreicbe Gewährung einer Audienz durch den welche sofort Ailerhöchsien Orts erthetit wurde. der König geruhten die Aufwartung der Deputirten in Allerhöchst-

“ves?!" ist, mitunter auch wohl noch etwas besser. Da die Zu-

leichmäßig so fortzugehen, wie es am 18ten d. M. seinen Anfang

genommen hat, und dürften keine bedeutende Veränderungen in drn_ Preisen eintreten, indem bei der großen Anzahl der hier an- wrjenden Käufer es auch nicht an Kauflust fehlt und diese durch .“ ic abgcfordertcn Preise nic1)tzur1'1ckgcsc1)reckcwerdcn. Bericht wird nach Beendigung des ONarktes noch erfolgen.

Der Schluß-

- - Prenzlau, 21. Juni. Am 0th v. M. wurde das

thicrderennen des hiesigen Ukcrn1ärkischen Vereins allhier abge- aten.

Öumpens mit 4 Frd'or Einsatz, siegte der Tory des

Im ersten Rennen, zur Vcrtheidigung eines silbernen errn von erßen-BarSdorf, wodurch dcr Humpen bleibendes Ligcnthum

dcs Leßtcren wurde. Im zweiten Rennen (Offi ier-Rciten) mit :'- Frd'or Einsaß , welches mit 13 Unterschriften chloß, siegte die Vera des Herrn Lieutenant von Hirschfeld. „Im dritten Rennen, ziir Vertheidigung eines zweiten filbcrnrnHumpcns mit 4 Frd'or Cinsaiz, siegte abermals dcr Tory des Herrn von Ocrkzen, wo- durch auch dieser Humpcn in dem bleibenden .Besiß des Lrlztcrcn überging. Im vierten, dem Baucr-anncn in 5 ?lbtheilnngcn, siegten die Pferde der BauernBendir, Tackmann, Port, Schulze und Tackmann und gcivanncn in dem srchsicn, dem Srechrennen, den Königsprcis von 50 Rthlr. und die Vereinspreise von 40, 30, 20 und 10 Rihlr. Königl. Hoheit dem Prinzen von Preußen, drm crhabenenPro- rektor des Vereins, gnädigsk verliehenen sehrwcrthvollen silbernen Ehrenpokal, welcher im nächstenIahre zu vertheidigen isi, siegten von 14 am Pfosten erschienenen Pferden die Fleur de Lys des Herrn Lieutenant von vatwette), um ]0 Frd'or, siegte die Helene dcs HerrnLicurenant von Kaphengst. Im achten Rennen (*r-“01114.- rlmxy), mit 3 Frd'or Einsatz, welches mit 22 Unterschriften schloß, siegte anderWeitiF _die Vera des Herrn von Hirji'hfcld.

Im fünften Rennen um den von Sr.

Winterfeld. Jm siebenten Rennen (Pri-

- -- Stettin, 20. Juni. Die hiefigen städtischen Be-

Zu-gcben, um durch eine nig den tiefen Schmerz

orsieher Göriikz, beschend aus den Stadträthen

Herrn Geheimen Kabinets-Rarh Müller vortragen,

Se. Majestät

König die Akademie der Wissenschaften 1111341111011" imKöniglichcn Schlosse zu empfanqcn, nachdxm Allerhöchsi-dicsclbcn zuvor die Deputation der Geistlichkeit hieugcr Stade Allcranädigsi entlassen

Namen der Akademie von dem bcsiändiqcn Scrretair derselben, Geh. Regierungs-Rath Böckh mit folgenden Worten angercdet

„Ew. Königlichen Majestät naht fick) die Akademie der Wissenschaften, um die Gefühle der Tche und Liebe auszu- 1prrclcken, von welchen die Herzen aller Unkerthanrn Ew. Maje- C'w. »))?ajestät ist die schwere Pflicht auferlegt, den Schmerz und die Trauer um den inniast geliebten Varrr und Vater des Vaterlandes mit den Sorgen fiir die fortdauernde Wohlfahrt des Reiches zu verbinden. Schmerz und Wehmuth werden für den Einzelnen dadurch nicht geringer, daß Millionen ne gemeinsam tragen, weil jeder Einzelne sie in ungetheilccr dennoch Was könnte dem König und seinen getreuen Unrerthancn eine schönere Bürgschaft gewähren für Gefühle in 10c1chcn Gottes Rathschluß unwiderruflich

ba-

_um welche Preußen von ganz Europa beneidet wird; Ew. Ma- jestät erhabener Sinn und Begeisterung für alles Edle und Schöne verheißt der Wissenschaft_ und Kunst die Fortdauer der WohltJten, welche sie bisher vom Throne herab empfangen ha-

ßen zum zweiten Mal gestiftet und mit ausgezeichneter Gunst Majestät dcs HOCH; Ew. Majestät Gnade ist ihr bereits in ihr nichts zu wünschen als an Liebe und Treue gegen den huldrciärskrn Monarchen keiner Körperschaft des Staates nachzuskehen, und in

Berlin, 20. Juni. Zu dem diesjährigen Wollmarkte fingen die Zufuhrcn bereits den 16ten d. “M. an und dauern ununter- brochen fort. Bis jetzt beträgt das herangebrachte Quantum der

olle, nc-bst dem alten Bestande, ungefähr 48,000 Ctr., von denen ts jxßt etwa 10,000 Ctr. in allen Gattungen verkauft sind. Die Ireiie scheinen sich so stellen zu wollen, wiers auf den, dem nsri en vorausgehenden Wollmärkren in diesem Jahre der Fall

uhren noch nicht beendet sind, soläßt sich weder über das ganze dcm _ , _ . uantum, was etwa erwartet wird, noch von dem Ausgange dcs men_ ,1111d, ckan 111 der Form eines periodisch erschrirtenden Blattes einc Marktes etwas Bestimmtes aussagen, doch scheint das Geschäft vollnandtge Sammlung aller auf dre innere Admmxsration Bezug ha

turforschender reunde am 16. Juni wurden durch Zeichnungen von .

ihren Schlosse Sanssouci am 17ten d. M. Mirka 5 gegen ] Uhl“ anzunehm-en, selbige mit den höchst gnädigen *orten: „Ich freue mach, Sie zu sehen, obgleich die Veranlasdunq

AudixnzAllerhdchsk sich in denwvhlwoliendsken und theilnchmcnd- sterr Ausdrücken über viele Angelegenheiten der Stadt, des (55c- memwesens und der Handels-Verhälmisse zu äußern, und die De- putatton auf dre huldreichste Weise mit der Versicherung zu cut, lassen,- daß Ailerhdchskdero der Stadt Stettin bisher bcwirscncn huldrctchen Gesmnungen derselben immerhin verbleibrn würden.

Heil uns! Heil dem Vatcrlande!

terthancn so icbendig crfassendcn

Königs und Landcsvatcrs min.- dcr fühlbar gemacht wird.

Nie wird in den Herzen der treuen lichen Herrn, nie werden die Gefühle inniger Verehrung Und stenhaus crstcrbcn; Gcsmnungcn, wclche sie als Erbthcil dcr Vä:

ter treu auf ihre Nachkommen übertragen werden. Gott sc ne Gott erhalte dcn König! 9 '

' - - Stettin, 20. Juni. Die herrlichen wahrhaft Kö- mglichcn Worte, wclche in der Allerhöästrn, *Miniskeririm gerichteten Kabinets:Ordr'e vom [Lien d. M. bei Ueberweiiung der beiden von Sr. Allerhöchstseiigcn Manstät hin- t_er1assenen_ kostbaren Dokumente ausgesprochen sind und alle Preu- ßcn_ mit Ehrfurcht, Vertrauen und Liebe erfüllen müssen; haben umcrc Stadtverordneten;Versammlung in heutiger Sißung zu dem Beschlussc veranlaßt: daß diese drei, wahrhaft erhabenen , Dokumente sdsorr auf Kosten der Stadt besonders abgedruckt und

in allen Häujern der Stadt vertheilt werden sollen, damit der kostbare Inhalt jedermann in unserer Stadt bekannt werde.

- -- Köstin, 15. Juni. In die drei HafenpläÉe des - hiefigen Regierungs- Be irks liefen im Monat Mai 57 chiffe und 79 Böte ein; 5/1 chiffe und 67 Böte verließen dieselben. Nach dem Auslande wurden hauptsächlich 10,740 Scheffel Wei: zen, Roggen, Gerste und Hafer, 4000 Scheffel Buchweizen, 108 Scheffcl Erbsen, 406 Klaftcr Brennholz und 1058 Centner Spi- ritus; nach inländischen Plätzen 23,041 ScheffelWeizen, Roggen und Hafer, 1500 Tonnen Salz, 1-196Scheffe1Erbsen, 108 Cent- ner Leinwand und 125 Centner Rüböl verschifft. Der Gesammt- Betrag der nach dem Auslande zur See gesandten Waaren be; trug 41,867 Rthlr., der nach dem Julande 90,088 Rthir. Vom

Se. Majcsiät erwiederten dicse“alleruntcrthänigsic Anrede auf Auslande kamen für 24,043 und vom anande für 61,079 Rrhlr- 'das Huldreichskc und versicherten, sowohl den Wissenschaften über; haupt, als der Akademie insbesondere, Allerhöchstihren Schutz und angriegentlichsie Fürsorge. Entlassung der Versammlung noch alle Mitglieder der Akademie einzeln vorstellen und unterhielten Sich mit denselben aufs Aller: rathen war- ächst hatte eine Deputation der Universität eben-

Waaren. Die Woll-Preise haben sicb gegen das verflossene Jahr bedeurend niedriger gestellt, daher ist auch der Preis der Tuche sehr heruntergedrückt; die Leinwand-Fabrication ist geringer gewe- sen, als in früherer Zeit, weil der Flachs im vorigen Jahre miß-

sieigerten Preisen sehr lebhaft und der achsfang auch noch im verfiossenen Monate ziemlich ergiebig gewesen.

_ _Ankündigung.

Jn glercher Weise, wie durch 17,116 Central:Blatt der Abgaben-. Gerderbe- und HandelH-Geseßgebung fur die sch11ellereVerbrettnng cincr, geordneten und voilsiandigen lleberficht der in jenem Rrffort erswri- nenden Ministerial-Verordnungen gesorgt worden ist, ist «'C gegenwär- tig die Absicht, durch ein für das Jahr1840 und folgende erschejncndes „Minzsteriai-Blatt fiir die gesammte innere Verwaltung 111 den König!. Preuß. Staaten; redigirt im Büreau des Minise- riums des Innern“,

Bedürfnisse aller inneren VekUUitUUgé-BkhökdtU entgegenznkom-

benden Reskripte sännntücher Central-Verwaltungs-Stelien anzubicten. Das Ministeria17Bl-11t fiir die innere Verwaltung soll in möglich:"! kurzen Zeiträumen, xe nachdem die vorhandenen Materialien es erfor: dern, wochentlich oder von 14 Y)“? "Tagen erscheinen und die Rcskripte und Verordnungen der hohen iniüerien unmittelbar nach deren Er: laß zur Kcnntniß der Behörden bringen. Indem es unter folgcnden Rubriken: Organisatious:Sachen; Behörden und Beamten im Aqumri: nen; Resort- und Kompetenz:Bestimmungen; Etats Kassen und Rechnung§=Wesen; 11. ständische Angelegenheiten; Verwaltung der Kommunen, Cdrporationcn und Institute; kircb|iche nud Unterrichts-Angclegenheitrn; 1'. gesammte Polizei:Vcrwa1tuna (n. Ordnungs- und Sichrrhcits- Polizei, 1). Sanitäts: nnd MedizinaiWolizei, r. Gewerbe:"pr-

[. crwaltnng der Sieuern und Abgaben;

11. Verwaltung der öffentlichen Bauten, Kunstsiraßen, Eisen. bahnen :c.;

111. Verwaltnna drr Domaine" und Forsten;

)(. Militair:Augciegcnhcitrn (souwit so1chc zur Mitwirkung dcr inneren VrrwaltrrngKBehörden gestellt sind);

„x'. Die Angelegenheiten der Gencrai:Post-Vcrwaltnng und

x], des StaaW-Sckmldenwesens,

alle Grgxnstande der inneren Administration zusammenfaßt, wird ck

seine Aufgabe dann finden, eine vollständige Uebersicht der 1.111“::*--. 11

Verwaltung zu gewähren und eine Sammlung aller Cirkniar-Brrffi: gungen, so wie aller fur Auslegung der VerwaitungS-Grseye 11111) Frit- sirllung der Verwalt1111gs:(§3rundsätze erheblichen SingularErlassedrr gedachten Central-Stellen zu bilden.

Das Blatt wird mit dem 1. Juli 0. erscheinen, aber vom [. [mar «. beginnen und durch sch11euyre Lieferung der Blätter fiir heretts verüosseuen Zeitraum den lrßtrrcn srlbsi nachholen. Es wird im Formqt, Trink und Papier dem oben gedachten Central:, so wir dem Just§:thsierial-Blatte gleichrn. Jedem Jahrgange soll ein chro- nologisches und Sach-Register beigegeben und dadurch ein möglichst bequemer, dauernder Gebrauch gesichert werden.

Der reis des Jahrganges beträgt Zwei Thaler. ;

Der ebit ist von dem Königlichen Zeittlnas:Con11rirnnd den damit in Verbindung stehenden Königlichen ost:Llns1.111en übernommen worden; auf dem Wege des Buchhandc s snd Exemplare durch dic Jonaésche VerlaW-Bucbhandlung hierselbst zu briiehen.

Um die Stärke der Auflage möglichst bestimmen zu können und _ Wegen künftiger Ansprüche auf nachträgliche Lieferung nicht in Beric:

Ji];

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genheit 111 gerathen, ersucht die unterzeichnete Reduction um mögliche Felschlemnaung der Beürllungen, damit der Druck der schon bereit gc: a tenen verzüalich beginnen kann. *'

ateriaiien fiir die ersten Monate des iaufendm Jahres un:

Berlin. den 31. Mai 1840. Die Redaction des Ministerial:Blattes fiir die innere Verwaltung.

Wissenschaft, Kunst und Literatur.

Berlin. In der Versammlung der hiesigen GesellschaftLNa; kkkl! 111 Meyen vorgelegt, weiche Organe vor] ruten, die

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| ' _ _ das; der große VcrlUsk, den war bewcmcn, durch emen io gnädigen, das Wohl seiner Un- .““

Bürger Stettins das Andenken an die große Huld ihres König: '

Anhänglichkeit für Allerhöchstdiesclbcn und das anqcstammte Für- :“ '

an das hohe Staats: *

li ei, e]. landwirthsäyaftlicke Polizei); 0

dazu für-uns Alle einehöchsrbetri'ibende ist“, zucmpfaw gen und un Verfoig der etwa eine halbe Stunde währenden

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Der Handei mit allen VicÉ-Gattungen ist bei ge-