1840 / 235 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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ord [ten würde. Verein soil sein gen-Capieain in der lfi3er'i'oetkbdkei Lord Edward Russell, eine- waandten Lord ohn Russells, ernannt und die „Queen“ zu seinem Admiralschi bc- ßimmr seyn. _ _

Die orientalische Dampffchifffahrts-Geiellschaft bai das eiserne Dampfschiff „Dahica“ a::gckaufc, wrlches im Begriff ist, von Ermland abzuqeheu, Um auf dem Nil, mu_Genehmi_qung des “Pascha von Aegypten, den Transport der Ostmdischcn Post und der nach Oiimdien bcriimmten Reisenden durcb Aegypten zu ver- mittcln.

Man giauvce, „daß durch die “Rückkehr des Herrn Guizot die Mission, des Baron Bourqueney, der während der Adrvcsrn- dci: des Französischen Botschafters ais Gcß'chäftsrräg=*_i- iimgir: dar, ohné Weiteres id.“ Endc nehmen und da;": dir,».- nm!) Frankreia) zuruckkehrm werde; es heißt aber, daß in Folge des !cßigen Standes der politischen Angelegenheiten der Hawn Box::- queneo scincn AUicrirhalt in London verläng:rn wurdc. Ucdcr das Resultat Jer Reise des Fran düschcn Bocschafiirs und-„Üocr * soinkttws in FAZ: Qerséiben der Britisäsen Regierung gcxpgidcen Mikedriwngen finden „sich in den hiesigen Bläcici'n mchi emma! Vernmthungen. Aus indirekten Aeußerungen der_miinstcrchrn “Presse scheint indeß hervorzugchcn, daß das Ergebniß dieser Reise keine friediichere Ynjßchten darbietet. So sagte eskern die Morning Chronicle: „Keine Partei, noch rgend ein Individuum, kann es schmerzlichcr empfinden, als das Whig- Minijkeriuin, daß Frankreich dabei beharrt, fich von der Englischen Anianz zu trennen. Nicht lebhaft genug könnte ein Ereigniß be- dauert werden, das, Wie immer noch zu hoffen ist, wohl nicht eintreten wird. Die Franzöfische Regierung ist vollkommen un- terri tet von den gewichtigen Bewegqründen, welche den Abschluß des uli-Trakms urauiaßtm, cin Traktat, dem sich Oesemtck), das riedlich|e Land Europa's, mit Leib und Seele angeschlossen hat. Wenn die Französiscve Regierung diese Beweggründe nicht anerkennen will, so kann das nur wegen eines vorgefaßten Ent- schlusses, zum Krieg heraus ufordern, gesche en, und dies könneg wir weder für ihr Interej : noch für ihre sicht "halten. Daß der Traktat, besonders, wenn Frankreich demsriben beitritt, we- niger als irgend ein anderer ein Theiiungi-Trakcat iß, wäre über- fiüsßg zu beweisen.“ Eben so wenig fried“? berichtet die gestrige Morning Poß: „Wir erfahren'auk bester urorität von mehreren _ cinsußreichen Seim- he'r, daß bij zu dinersehr späten Stunde der ver- sofsenen Nacht noch keine acbrschteinge augen war, daß in den krie- geriscben Anßchten und _ epnmmgen dwig Philippi; oder sei- ner Minister, ,in BUMM: die oi'ientalische Frage, eme Verän- deruuq cingecxxxxx “wäre- Sr. Majestät wil! den Frieden nicht auf Kosten.,dxijmigm, was'er als die Ehre Frankreichs betrach- tet, und man ":ü-herr uns, daß er allen bisher von errn Thiere getroffenen Maßnahmm seinen Beifall schenkt. ir habet) unseren neuesten Nachrichten gemäß, Grund zu glauben, da bis je'ht von Seiten Lord Palmerston? noch keine Aufforderung an das Französiche Kabinet ergangen ist, eine Erkiärun über die vorbereiteten Rüstuugen u ert eilen. Jm gegenw rtigen Augenblick muß man Nachri en ni t.sdwoh1 von Paris als vom Schieß? zu Du «warden, wo der Kdui fich bifindet, und wohiniich Herr Tbieri“ sj" häußg begiebt, allseim briWPfiiMenihm gestamn oder die Umsändc'nkhig machen. Dic ' geridße Besorgnißin

egenwärtigem- Augrnvlicke ik, de' ' end einr zufäuFe „Kom- Zion in der Levante ßattfiaden möch t„ imd "eine sdtch,e_ esoxgniß scheint nicht „diircbaus .KruudldsL- uxseyn. _ir höxen v'on einem „Offizier, dergsßern aus dux: ixtxliändischmMeere angekom- men 1 „' daß vier [arten jest. dex! :, „der. egxnüberskehm, die Engl: ch'e, .Französi che,_ Türkische iind egs _ck: -_ yngextchni: die Russischen ünd OZeriiichiscben Kriegs!“ ,' xx dwetwa noch ankommen möchten. ie „Französischen _Qf x_zugren _ rok- _ Begierde, einen „Kampf qyzufangxu, um sich „einigen, R __ “dis Secmänner zu erwerben; und es wird als ni“ : uanrscheinltch bcrrachket, daß die Nacöricht von dem *Abscblu _: .d?! ugdruxel- Allianz-TraKcats und die darauf gefolgt: Aufreguxg in Paris fie zu einer übereilten Demonstration verleiten könntx. Aus dersel dcn Quelle erfahren wir, daß die Englischen Kriegsschiffe noch immer ihke Uéberlegenheit im Segeln be aupten, dds aber die Fran dsischen besser bemamu und'aUSgerü et und, mit Einschluß : der „arkischen und der Aegypriscbm Flotte, auch za [reicher sind. Man glaubte, daß jedwede Einmischung der Britis en Flotte in die Bewegungen der Aegypter zu einem'ungeiegmen Ereigmß fiihren könnte, und daß in einem solchen Falle eine Schiacbxfaü. unvermeid1ich sey, selbst wenn die Ursache keine Wichtigen wäre, als die Kollisianeu, welcbe vdr nicbt lan er Zeit zwischen Engli- schen und Frzayzdüscben Schiffen im Go12ponMexiko vorßclen.“ Die Times enthält dagegen heine einen längeren Artikel, in welchem sie ihre Ziveifel darüber außdrüat, daß dem KÖNF der Franzosen und scinrn Ministern so entschieden kiéegerisäxe' esm- nungen zuzuscbréiben seycm Sie erklärt sich vielmehr fur voll- kommen verfichert, daß die in Eu versammelteq Staatsmänner die von ihnen bisher“ öxfolgie tcmporißrende Politik auch f_e_rner beibehalten würden, und weist zur Erklärung der _kriegeriichxn Maßnahmm der Französischen Regierung darauf-hm, das; die- Leibe eine dreifache schwierige Aufgabe zu erfüllen hahe, nämlich die Franzdfisch Nation, die Französische Flotte und den Pasha von Aequren innerhalb der gehörigen Schranken'zu halten, und das Alles mit dax gebührenden Rücksicht auf _ ihren eige- nen Charakiér iind ihren Ruf. Noch vor der Rückkehr ders Herrn Guizot erwähnt: die Morning CHÉWMU- am_* Sonnabend, die Kon F*ranzösisäxen Blättern gemeldete Erklärurig Mehmed Ali's, nicbt nach'gcben zu wollen, und äußerte "über die in diesem Falke unabiveisiicben Zwangs-Maßregeln gcgcn densel- ben Folgendes: „Es wird daimxwie wir glauben, zuust eme onkadc der Syrischen Kästc cinnixen,„ und-Mehmed Ali wird nicht lange in jenem Lande festen Fuß behalten kdnnuyvenn all_e Vorbindung zwtschen Ae yptcn und Syrien abqeschnitten ist. _ Die Frage ist dann; die: 1) Frankreich diese _Blokade respeknrey?

“Warum sollte'"'e's nicht? Einige Londoner Bläcter haben bebaup- .

ect, das Französisäpx Ministerium habe hmm B-febk-erkafsm. diese Blokade zu brechen- Wir _wuben “wa„ dry Art nicht. Es gießt viele Mittel, die Rechaud igkexit einer yxade in Frage zu stellen, ohne-„das Aeußeriie, den ngri auf die Mokade- lone, zu wagen., .Die Franzosen mögen die: Mittel ergreifen und eine dr eikdéÖerUng einnehmen, um Europa seinen Wecken abtrünn' zu krachen; aber Franka“) wird nicht ,so wa nßnnig seyn, einen“ Krieg zu wagen.“ An einer anderen lle wie- der ole die routen“, dq .anukreich kein Recht habe, sich zu * ' " _ Kriegs fährt diet Blau dann fort, „wird

„m, vorzüZiici; wem!» es an die TKZ: von [8,13 und udwig hilipp wird n t so Lorig: efahr auszuse eu, daß ex in einm! riege ge en 4_ Zacher, van weixhen xine alle“; n mix Frauerich_ apf- ne men mite, derkieimrt und beschnitten werde. Der dium qm), woraufTFerr Thiere besteht, die Vejlegyng des Haupt- fißes »“ , reisebett Reichs uach andrim, mdrm Mehmed Ait im Bess des Taurus zugleich Meißn- voa <a-Akim uu

i m wo der 1726 181 ue ckden!

seyn, [ein nd 'der

' Bezug_'„quf "den Orient“ darziizihunynd

schaft ay]. Bord.

944

von Konkantinopei wäre [denn nicht eine Rusksche Fw“? und und Armee beständige Woche bei S_ebasi ol hielte, um den Vice- König von der Ausübung icmer uprematie zurück- uhalten. Dkk Ztatu- („W, er mag nim duxci) emen

raktat sanctionirt seyn oder nicht, erriihtet em neues Auch an die Stelle des alten; er _errichm cm Kaiix fat im en und mach: den nommenen St_ilran un- fähig, seine Cxistm'z auf andere Weise als durch _Rußmnds Ui:- tecjiußung zu erhalten. Der Traktat _vom 15. Juli giebt im Ge- gembei! dcm Ottomaniscben Recode seine ,Integrztäxund Silvre- marie wieder, er stellt dic Unabhänqum Konirannnovcls uiiter die Garantie der Europäjs'iix-cn Mächte England _und Ocstcrretck); er bebt dm Traktat von Qdunkiar-Jskelrisk aut,_ entfernt aiim “Grund zur Eifersucht zwésck'cn England und Ruyiand und_stc11t den Frieden im Orient wieder her. Wäre FWUYLW der K_dnse- renz beigetreten, "so würde man demselben jedes Ouacßändmß go- :n.*.chr haben. doch mus; e? mcd:_worsaircibsn_n-cu_cn. ix_“s nedme :x: [cincr Diplomatie de:: G;“diidiah der Gicicizik-cit zwnchen M2- . ropäischen Staaten/an, tmr- es wird nich Gesahr laufc-1,_Wte-cs],ci,xt derFal] isi, isolirt zu werden undgctiöthigrzu seyn, vergeblidzc Kriegs- drohunqen zu machen, um mne mimiierielie Neiderlagc uiid »eine_Na-_ tionai-Demüehigun zu verdecken.“ DerGlobe ist m heftigem- „Kampfe mit dem. arise;- „National“,_ welcher England eben so gut wie dem ührigm Europa mit der liberalen Propaganda_ge- droht und ._auf “die Etwiederxmgen des „Globe“ demselben Feind- seiigkeit ge u das Französiicbe Volk im AUXmeinen yorgewor- fen ane. , as ministerielle Bim verwdhcxs gegen diesen Vor- wu und erklärt, daß es seine Polemik einzig und allen; gegen die ami des „National“, die sich nur gar zu gern für die ganze Naton ausgeben möchte, gerichxet habe. _ Auf die Erklärung .des „National“, daß e_i .die Englischen Radikalen und die arbei- tende Klasse in England seyen, an welche das Französische Volk fich wenden und dem es seine Hülfe darbieten wolle, um das alte

eudal-Gebäude xu Kürzen, welches mit seinem Gewicht noch _den Loden Großbritaniens belaste, erwiedert das genannte ministerielle Blatt: , Die Englischen Radikalen und diearbeieende Klasse in England Habenbeceüs im Voraus ihre Antwort gegeben. Weder im Parlament noch in Holloway-Head zu Birmingham hat Ich irgend ein S_eroptom der Zufiucht u fremdem Beistand: gxzeigt, sey es Tur haltung oder zum turze unsrrer cFnsittutionrn. Selbst nglische Tories würden es für das hdchße Maß von Un- gebühr in einer eiii en Minn von Souveramen betrachtet ha- den, wenn diese] rn ?hre Dien : ätten anbieten wollen, um bei 'uns Ordnung zu halten. er ational“ und seine Eisenfresser- Partei, die er als das Fr üsTe Volk darstellt, mögen sich ver- sichert ten, daß die En ischen Radikalen eben _so heren find, 'die H se fremder Handl“: :* zurückzuweisen, wie diese bereit smd, ein alas, Haus einsam xn. Wir repariren oder verändern unsere uus, wie- es uns unsere Sicherheit oder Bequem- Jlichkeit s ** „einzieht, aber wir brauchen keine fremden Sympathißrer, um sie in .Brand zu, ecken und unter ibre_n Trümmern u plaudern,“, Auf zkiche ei bekamen fiel) die Mornln .Ehrouicle über. die *in-“YetiF scheu „Biäénm Zr-

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„suchten „. ufheßuygexi der Eri . adikalep ynd-- hani en

"und ührr die persdniiiY-nxogriffßauf Lord ainmston. -„ ir

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' "' FW „a' zußehxxi .'uxid ponBeste un- !

her im Penfions-Stande befanden, in Ditponibilieät gesth ww den. Der genannte Kdrresvondent glaubt indeß nicht, daß diese Verfügung mit kriegeriicben Rüstungen in Verbindung steht, son- dcrn hält dieselbe nur für die Vcrvollständigung eines früheren Avancements, bei welchem ]enr Offiziere übergangen waren.

Niederlande.

Aus dem Haag, 174. Aug. Die Sectionen der zweiten Kammer haben bereits iizre Untersuchung der Geseß - Entwürfe zur Abänderung der Verfaffung bcendigt und die Bedenken, zu welchen diese Anlaß gkgeben, dcr Reqxcrunq mitgetheilt. _

Man schreibt aus Batavia vom 12. April: „Durch die iwiscbcn den Engländern Und Chinesin ausiicbrochenen Feindselig- fcikcn hat der Handel zW-UMLU hie"; imo Lamon nunmehr ganz aufgedöri, und soiice die Bt_okade dar Chincfiscizen Häfen lange dauern, wie ck wod! dcn 'Iinscixciix smc, 19 würde dies in den

' Hancols-chdäliti*.is-xn dcs Nn*de*.*13ndis„1)e:1 Indiens und nament-

1i-.*-.w ZW.» mandzc Vci'atikcii-ngcn :).-erbcifi'tm'm, die zwar vor- :!)ciikxmf; fÜi' die C'msmdi' 6.116 Eu-xopn/ fiir Zayas Ansi'uhr aber sei)!“ nachrheiliq'wären. Dio Cdinrnicjvkxi Produkte stciqen schon ich: sebr em Preis, ob'scjzon dic [ziczl'xcnKautleute noch sehr große Vorräthe' davon in im'en Magazinen haben. So weit es den Thee betrifft, so liefert Java jetz: scitzcn Bedarf und kannnoch die Niederlande zum Theil damit vexiorgcn.“

Belgien.

Brüssel, 17. Aug. Aus queer Quelle vernimmt man, daß außer einer Frau, auch zwei Männer den Secretair des Flamän- dischen Meeting, Namcns W. Pellerin, als den Mörder m Herrn Spits erkannt haben. Bei einem gewissen Dewalie hat man eine Liste der Ruhestörcr bei den Meetings, Pulver und zwei Flinten gefunden.

Brüssel, 18. Aug. Der Bclqe theilt folgende Detaiw über die „Mcetingö“ mit: „„In die Meutereien von Paris verwickelten Individuen war es gelungen, sch nach England zu flüchten, wo fie, sich den Radikalen des Landes anschließend, zu Birmingham, Manchester und Londdn_Versammlmigen eröffneten, und das System des Agrariscben Geietzes,_ die Leiblichkeit": der Abschaffung der Ehe und andere Jakobimscye Annehmlichktiom verbreiteten. Anwood, Carlington und ein drittes Individuum, dessen Namen man sich nicht mehr erinnerx, sandten unter ver Beihülfe einiger Französischen FlÜQMYe eme Deputation aaa „Brüssel, um dort eine revolurionaire uccursaie zu bilden, und

ern. - wei Advokaten boten ihnen ihre gefälliger) Dien : an, Zub gewann so ihr Zutrauen. Kats wurde zu threm_ chu» träger gemacht. Die erste Fondö-Sendung bestand m einer Summe von 5000 Fr., die an einen der beider? Advokaten gdresstrc war. Dieses Geld wurde zur Miethung cines Saales, auf dem Remparc-des-Moincs, um dort dxn Klub zu halten und ur Gründung ein Blattes, des €(th dieses Klubs, verwendei. Von dieser Zeit an datirt sich die Ericbemung des „Volksfreun- des.“ Hierauf gingen zwei andere Advokaien ab, um jenseits der Manche Mitbrüder zu suchen, und sie erhalten, nachdem sie thx um ihre Wehklagen dargestellt, “eine Summe von 7800 Fr., die zum Theil zur Begründung des „Radikai“ diente. Plz “ck draw eine Spaltung aus. Das Faßtotum wurde der Unbe utsamkeit heschuldigt und der Friede zwiicven ihnen wurde nur durch den

:! ff Ke" WM“ a _ ; y » , , , SWW») MXU“? . eweos , m I,“ OM? Tweri- xu “pre- chen. „Iii rewe!“ «cr Thiers-so. hr. mami“, Aber wir mr- [chmähen es, Zu diesen niedrigen, unwürdigen Wasrn_ u grei- fen, ckckck dit .anqzößßbxl-Iournaiißyi anzuwenvm-m d-m-ö-x : “d'“o . “*. . --:.-“ :.": 'My-““: »“ , - ," - '„2' ' „ck“* Herr'WsaYom heit8 asuma“.- r.A)i_zM.-A:t_s WF-zdcör 'r ri en; "„ t-_,in ein gnidm. L_rn ng. verser“ gkri - :eegmßSäo'Zél-ibxn die Gys'leen dex Poi“ rk Lord Paimerstoni m' ch1äge„vor, Lord Claren- don uin Minißer der xusw rtiqen Angelegenheiten zu erkennen, den &"!glischen Botschaf er in Ksnßammovel durch einen andes- xeii gu exßhm und Mr _ed Aki zu gestatten, fich mit der Pforte “pus dirittem Wege zu vergleichen. . - .

* Der Gloy: meldet,. , ß das [Ice und Wut Regiment, so wie ein Thill des ?texr Füsilier-Re imma, Befehl erhalten ha- ben, sch von Irlandnacv, Gibxa tar einzuschtffen unddaß ge-

amm Blat: hettW_gdixse GYegenh-it,-um a_uf den friedlichxn Huaand jenes Landes FWW“, tin, Uebrigens mird dabei bemerkr,x daß dim plöhuchm rupprnbewegun m, iy Verbindung mir dem Mißheui keiten zwischen England und rantreicb zu der Meinung Veranlassung gegeben hämu, daß die Regierung“ es für. ndtyig halte, fich u rüsten, wenn der Krieg unvermeidlich warde. „Cm; glücklicher fall fr es, daß,.inand ,so vieleTrupp-m und noch-„ mehr wenn es ndt _ :, entbehren könne.

*!

m Sonaabxnd hat Versammlung vpn, etwa tau eadArbeinrn zusxyyuengebrachc, inch Weiäier er abermals, mit üchsxcht auf die„ Conventiqu der Vier- Mächce, gegeii Palmerston und nine Poimk sprach. Jm Gan-

crc fiel aber nichts Besonderes in dieser Versammlunz dor. Der Beifall War nicht so lebhaft, wie erzxonst ,in den _Chartisteti-Ver- sammlungen zu se n vfixgt, ._imd viele der Anweienden "schienen die Ansichten des edners nicht recht zu begreifen. _

Nach dem Devonport Telegrziph _beabfichtigt dic Ads. miralitä't künftig in alien FMlen, _wo iie Prwar-„Dampßchiife in Dienst nimmt,_ in den Komxakt dio, Wusel unzufüge_n, daß die, Schiffe sogebaut seyn müssW,.-um-„ „gnogea und rcegstarixi- u nehmen„ßd'amit mgn fle nöthigmfalis fogleich chiff- iimwgndelnxxönm.

Rücktritt der Redaktoren des „Radical“ und durch die Ersehung derselben durch einen der Partei mehr ergebenen Mann wieder- hergestellt. Im „Jahre 18:38 beschäftigte man fich vorzü lich mit ersonalitäten ge *rn aUe-diejenigen, die nicht ausschlie iich i re ehren thciltcn. Hieraus entstand eine allgemeine Störung. ie am die Plünderung des Lokals, wo der Fluß gehalten wurde- dessen augenblickliche Schlicßung und den thrrttt des „Radical“ zur Folge. Ein gewisser Oxford wurde v_on Neuem _mic onde uach Brüssci gesandt. Man beaann_ damit, _Iacobmische [ubs zu Mecheln, Genc, Termondc, Tamiie, St. Nicolas und Courtrav zu errichten. „Kats wurde wandernder Frede er, so wie der ör- rüchtigte Pellerin. Später wurde ein _ranz fischer Klub in der och|raßc dieser Stadt, unter der Lemzyg des Herrn Pekin“- agnet, ehemaligen Offiziers, und des T11ch1tks Thune errichtet.

Brüssel, 18. Aug. (Han. Z.) Der Volks-qulauf, den wir in vergangener Woche hier gehabt haben , und drn man um so weniger beachtete, da diese Begebenheit sich fast glei-hßttig mit dem tollkühnen Anschlags des jungen Bonaparte auf VUlogne

zutrug, weiser fich doch nicht ganz so unbedeutend aus*- als man

si von einem solchen Resultate der Meetings härte vorsteuen soYen; denn außerdem, daß er ein Meyschenlkbkn SUM“ hat, und [“ck anfangs nahe an 20 Jndivcdxtrn aefdngliii) einqezqen Jury,", ergiebt sich aus den einstweiligen gerichtlichen Nach vr-

HmAxnvood in NLWKN“ wieder MW„“ schungen, daß es auf ein förmliches Komplott gegen die Sicher-

heit des Staates angesehen gewesen zu seyn scheint, indem man bei mehreren der Beschuldigtin Lisken der Theilnehmer und einen Vorrath von Waffen und Munition aller Art, besonders aber Dolchevorqefundcnyak. Auch ci'gixdr sicb, daß viel fremdes Gesindel, zumalausParis, sm) daher befand, und den hicstqen deelaufge- reizt haben muß. Die game Jaén“ wird Übrigens um so leich-

dcr den“ Mord an denideixrianynccn Spitz beganqen hat, und :der nämliche Schnirer-G»1211 Peisrius ist, welcher sick) schon frü- lser “bei ähnlichen Gelegenheiten ausqezciämcr hat, vcrhaftetifk.“

z'Aver Weder von diescr Begebenheit, noch von den Feierlich-

kxécen, welche seit dem 13. d. M. zur Ehre Rubens u „Ant- nyerpcn stattfinden, und von einer unqeheuern Masse remdey

Krie -D„a ' * m DZ: * on“": DWpfsäziff „Britannia“, wekyesxchon anf sed ner W:"; iüßnaäi-Yxßon-Yd-OaxisaäFmZ :):lZevéxeLKJFdaekzrx.

emu ,hat, _am_ ien,n «Mer. er;; t". x . ' ' lzaZen iind zwei Stunden von,.Oalisyx'xkn-die. Wev-emgs-

KUM- " Ö);- 7. .'

“' * Die Zafuhr 'von iniändichm Witzen .mac eiiiem- ";ck-deu- "tcnder, ais seit, vielen V?.Werés, vvgejä 'déxiO-U. DÜW?" bk" stand aus neuem Produkt, mid m; ani-e-„wu-de-zu * bis 3 Sh. höherem Preise aufgeräumx erzogm xemder Weizen Fh: wenig ab, und nich: zu “MFM vorige Woch_e. 4ngeachtet „ck sehr nassen_ und |ck ihm * mW, welches- die_ Aerndce-Ar inn unterbreäxen muß,"- was Mär „Mm? Nachfrage nach unverio'lttm We m;, „die MAY? ckckck?» aber zu etwas höheren Preisn, Dai : gm der AFM t,._kömaz_ den Hpekulanteninfremdem seht “dae! WL!“- „vxeise hebm- ,und folglich omé „roll m-xs-fr-mdtn „. reduziren muß. So wie die Dur chn ttSpreise je ;ßerU,„ at MMM MJ):- u gtuth-xaj- *Zou-auf “2: 1)» Mme ies“, wich

allen aiich.“ _ inspi- wmntam - AUsMr-MJU) *- _ „MW ?ck- I'Pc- . *- . “Lyndon“ ' m_dqu Oxo Hx urser Hr.- sen- alle W-düsem ,_ “M “n LFmIAkmds, d die. Hos“ . 9,611 „diesein „von m g:-

bracht, durch welche 39

. 11 Fr: 1:1» Contre-Admirale, d?- ich bis-

esucbt werden, ist in unseren Salons 11110 öffentlichen W:! ie Reda," sondern von der großen volktkskbk" Frage, ob Wir rieq bekommen oder Frieden behalten werdin. Seit der on'Zhrcr Britischen Majestät bei der Prorogatton des sMarta- ents gehaltenen Thron-Rede und dem ._Komrmmar derselben durch ie Französischen Blätter ii'k AMS MW“ kkkkßmsch gestimmt, md die Wolken ziehen sich gewaltig am Horizont usammen. je Fonds und uberhaupt der Handel an der B0 e-uKd : ssekuranzen empfinden“ am Meisten, und man befürchtet egen das Ende des Monats eme Kriss und mehrere „Kata- * ophen. Diese Umstände haben auch die Rückkunft Ihrer Ma- eskdrm aus London, welche auf gestern festgeseht war, um einige age ver dgxxt- und man erwartet Höchstdieselben erst gegen das _ de dt ercbe. * Brüssel," 19. Aug. .Der Niederländische-Gesanm, Heu: _ [ck , hat gestern unserem Minister der auswärtigen Angelegen-

eiten Herrn Bvrret vorgestellt, wel er von seiner *;Regiervng beauftragt ist, an den vertraulichen onfmnzen Thru »z- mh- ;mrn, die jede in Brüssel stattfinden werden.

Oesterreich.

*- *- Wi :: 18. A . habe so, eben an* Alexandrien vome 2,7. „Juli lTigra: Z? Kynßaminppel vom Au-

! -

sich auf diese Weise unmerklich dcn Gränzrn Frankreichsxu nö- *

eck ganz an den Tag kommen, da ami) der Haupt-Rädelöführer,

, ' lesen. In Wierer Stadt, wo die U terdrückung und Zn. '“ WWprng des Syrischen AufstandeöKM bekannt, be- r M U deeneral-Konsitln mitgetheilt worden war, hatten fick * rrmals aüerlei Gerüchte “verbreitet. Briefe_ aus Beirut

Men v. M. meldeten neue Gewaltthäeigkeiten; in den

"ten Wurden von den Aegyotischen _Soldatm Grausamkeiten aller Art verübt; die Bergbewohner schienen bereit, von neuem ioqusidlagen, und dies um so mehr. aiS_ die Nachricht von einem von den Englischen Schiffen unter NW“ s Befehl zu erwarten- den Beistande 'ich jetzt erst unter der vadlerung am Libanon verbreitete. Unter solchen Umständen bxichl08 der Pascha, die Truppen unter Soiiman, denen er dei'cits _Befcyl zur Riickkchr ertheilen wollte, vor der Hino noch_m SVUM zu lasen. Ueber di,.Emzelheiten der Ereignisse in diesem Lande hcrmhr in den Briefen, die ich sah, wenig Zußaimnenhang. Met Bestimmtheit [zj- sech jedoch ersehen, ddß_dcr Aufstand kcineswcgrs champ", daß nur eine Art von Wanciisimiand eingrn-etcn is, und dax; der „Kampf bei der rrsicn Künstigen Veranlassung --« und dies: durfte nicht auf sich wacxen lassen -- voti ncnem begonnen iverdc. Samj-Bey war nach Alexandrien zurniigckehrt. Er konnte sei- nem Gebierer keine andere Nachricht bringen; als daß der Divan fe entschlossen sev , ohne Dazwischenkunii der befreundeten

chte, in keine Verhandlung mit dem Pascha zu treten. Meh- med Ali war sehr verstimmt. Die Zuversicht, mit welcher er „“zu-, dem fich über seinem Haupre zusammenziehenden Sturm: die Stirne zu bieten entschlossen war, scheint ihn verlassen zu

en.

Briefe aus Konstantinopel vom 5ten d. M, sprechen von einer großen Thäti keit, die sicb seit zwei Tagen im Divan i_md in den Hotels der uropäischen Gesandtschaften zeige. Es scheint, das die Nachricht von den Beschlüssen der Londoner Konferenz dort eingetroffen war. Man sprach von einer Mission, welche der ehmali e Botschafter der Pforte in Wien, tiunmehrige Rath deim *))?iniskerium der auswärtigen Angelegenheiten4 Risaat Bei), uüver üglich nacb Alexandrien antreten sollte. _ Die gegenwärtig im rcbipel und an der Syrisch“! 311177 kreii ende Englische Msn besteht aus 15 Fregatten und Linienscht en ersten Ran- ges. Drei andere werden aus Malta erwartet.

*- - Marienbad, 20. Aug. Unser Badeort ist noch immer sehr nieht. Zum Theil trägt hierzu auch die Nähe des osei Königtwarth bei. Dieses ist fortwährend dcr Sam- 111 ah aufg eichnetex Gäste. Unter ihnen sind sämmtliche in Wien “akkred rte Bouchafter zu nennen. Der Päp liche Nun- ,tiui, Fürst Altieri, Herr von Tatirscheff und Graf alßan ver- weilen dort kenns seit längerer Zeit. Lord Beauvale ist gestern eingatroffen, und Graf St. Aulaire, welchcr hier die Kur ges braucht, machr beinahe tägliche Besuche bei dem Fürsten-Seaats- kanzkr; - unter den hiefigep Kurqäsien befinden sich der ürst aul Esterhazy, Oesterreichiicher Botschafter in London, raf thueimont, bisher in gleicher Eigenschaft am Russischen Hofe akkreditirt, und der Kaiserl. Oesierreichiscbc Botschafter in Rom, Graf von Lößow.

Spanien.

Madrid, 10. Aug. Nach Ankunft der testen Depeschen auf Barcelona hat si abermals das Gerücht verbreitet, daß die Cortes unverkü lick) w rden aufgelöst werden.

Der pol rüßche Chef von Madrid hat den Blinden verboten,

Ionrnqle und andere Schriften in den Straßen zum Verkauf

auszurufen.

Es [_nftäti : ich, daß der Befehl zur Bekanntmachung des Ayuntameento- eesti hier eingangen ck|. Man fürchtet, daß dies zu Unruhen Anlaß geben werde._

Das Ayuntamiento von Cadix hat die Königin in einer Adres: ersucht, das neue Ayunxamiento-Geseß nicht publi iren zu jaiku? da es die alleinige Uriachc aller gegenwärtigen rrwürs- ni : ey.

Es heißt jest, Herr Domenech werde das Portefeuille des Ministers des Innern erhalten.

Barcelona, 8. Aua. Es herrscht hier jeßt vollkommene Ruhe. Die Königin und die Infantinnen sehen ihre tägliche Spa ierfahrten theils zu Lande, theils zu Wasser fort und wer- den Otero von allen Klassen der Bewohner mit den unzweideutig- sien Zeichen der Hochachtung begrüßt. fnhr die Köniain am Bord der Spank en Fregatte „Cortes“, wo sie dem Marine-Minister Herrn *:mero den Rang eines Gesc de EEcuadra (Contre-Admiral) verlieh und noch einige ani dere Beförderungen unter den Offi ieren der Fregatte vornahm, Sämmtlickye im Hafen befindiiche chiffe feuerten Salutschüsse ab, die Spanischen Matrosen stieqen aus die Rauen und brach, ten, wie es bei solchen Gelegenheiten üblich ist, funfzchn Viva's aus. Nachdem die Kdniain m_iderthalb Snmden am Bord der Fregatte verweilt hatte, kehrt? in- track) Barcelona zurück.

Gestern kam der Graf Belascoam hier an und beqab sick: mit dem Herzog von Vitoria zu»; Königin. _ "

Zu den zahlreichen, von DSL“ retrogrdden Partei verbreiteten

Vorgestern Nachmittag

falcbén Gerüchten gehört untcr Anderem auch, daß während der *

le Unruhen in Barccxona dcr Britische Krieqs-Kommiffax, O erst Mitchel], eine Summe von [0,"1'0Piaskcrn "mer das Volk hätte vert eilen lassen.

Der neue 'onseils-Präsdent, Herr Alonzo Gon asc welcher :( als Deputércec iti den Cortes das neue AyuntamientT-GYsetz aufs Z',“

lebhaftet're bekäm fte, hat dieserhalb von dem A mm: : Santander eine lückwunsch-Adresse erhalten, in:)?" die nxke FLER des erwiederte;

,Wir haben innerhalb der gesetzlichen Schranken die Rechte der panier, wie fie M der Verfassung fesksesebt wvrden, verthci- digt. Wir haben Alles gethan, was in Unseren Kräften stand, um diese Rechte aufrecht zu_ erhaltet)“, und das Resultat eines so schweren und langen Katyvtes ts? mchx unsere Schuld. Wir ha- ben un weideuttge Beweije, dai; umere Bemühungen von red- 11chm euren anerkannt werden, und wir wissen den Beweis, den wir in dieser Beziehung von Ihrem U "mamiento erhalten, ge- h aßen zu würdigen- Wollte vkk- daß unsere Grande und die mächtige Stimme des Volks die Uebel abzuwenden „„, mum, die wir vorhersehin und die in verhindern 1th noch IWW. Unurdeß mögen Sie versicheyt U)"- daß Wir, getreu unserm Eiben, uns niemals von dem Wege entfernen werden, den das Jundamental-Geseß vorschkkthk, daß Wik dasselbe vielmehr die in den Tod unterstüßen Werden.“

P o r t u g a 1. Lissabon, 10. Aug. Der Finanz-Minisker hat einen aus

M uuwärt ;Schuld be üglichen GeseZ-Entwu vorget t, deu":- lufotge er be gt werden oll, mit den remden taatZ ubigem "'Im einer («Reduction zu unterhandeln, und du welchen _

ugleich Gelder a ewiesen werden sollen, um die Hälfte der am 1- Iammr d- IXUS gewesenen Dividenden am 1. Dezember

) !

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v. 23“ die andere Häifte am 1. anuar 1841 zu bezahlen Amt; in etreff der anderen RUS?" WWW sollen Umtrhandlungen eingeleitet werden. _

Durch einen vom Minister des Innern vorgelegten Geseß- Entwurf soll das Minißerium *"qu werdcn, bei Untnhandlun- gen mit fremden Nationen, dem_ „ieciprocitäts-Prmzive qemäß, Neductionen in dem Zoll-Tarife LMTMM zu lassen-

Zm Senate hat der lehre Pgraai'apk) dcr Adi'esse auf die Thron-Rede, Welcher die von dem Marquis von Sairanha in

London regulirten Britischen Anspchhc betilffc, lange und lebt ,

Kaste Debatten veranlaßt. Der Baron Rideu'd de Sabrdza, dcr frühcre Premier-Minifter, beant2a-,*-xc ric )lusxrßung der 211)-

srimmung über den Paragraphen bis zm“ Vorlage sämmtlicdec '

«wf den Gegenstand bezüglicdcn “Dokumente, cm Antrag, Ter in- der“; mch: angenommen wurde. _

Die Cortes ivct'den, wie es hcim, um den Lk-sten d. "'N. ororogarc werdcn. Gleich nach dcm Scdliisz'e der Session erwin“- x-cc man Mehrere P?inisterjal;Vii'ändck'mikii'n. Unter Anderen soll der Hirzog von Palmella das INKLUÜLNUK; dci“ aiiswärtigen An- (z:!cqenbeiten, Herr Aguiar das der I)iarine und Herr Florida das der Finan en übernehmen. Mai'sciyasl Saldanha soll unver- ziiZiict) eine isfion nach Spanien antreten.

Der Geseh-Entwurf wegen Abschaffung der Geschworenen- Gericvte, mit Ausnahme von Lissabon "und Porto, wo sie beste- hen bleiben sollen, findet in den Cortes fortwährend heftigen Wi- derstand von Seiten der Chartisken-Partei.

Der Minister der außwärtigen Angelegenheiten hat den Cor-

tes auck) einen Geseß-Entwurf vorgelegt, wodurch die Regierung.

ermächtigt seyn win, im Auslande ebaute Dampfschiffe auch noch in den drei nächsten Jahren in kxortugal einführen zu dürfen. Der Termin für diese rlaubniß isi nämlich eingelaufen.

_ Die Königin wird gegen Ende dieses Monats von Cintra nach Lissabon zurückkehren; ihre Niederkunft wird im September er- wartet.

Türkei.

Die neueste naYBn-lin gekommene Nummer der Türkischen Zeitung Takwimi akaji vom 28. Dschcmasil-ewwel (27. Juli) enthält foigende Ariikel:

_ ,_,Aut der Insel Rhodus war das Kind eines Griechischen Rams piöhiieh abhanden gekommen; und man beschuldiqte die dortigen Juden der Ermordung dieses Kindes, obschon kein über- zeugender Grund dazu vorhanden war. Ein demnächst in Haft Fenommener Jude legte ein erzwungenes Geständnis; ab, in

essen olsen verschiedene andere dort wohnhafte Individuen seiner ation ebenfalls eingekerkert und sehr gefoltert wurden, Einige vor Kur in aus Rhodus angelangre „Juden und Griechen hinten die bbc!) e Zustiz-Behörde von diesem Vorfall in Kennt- geje t. Es ist dem heiligen Codex und dem erhabenen Sxaats- anon gemäß, daß Person und Eigenthum der Groß- herrlichen Unterthanen aller Klassen ohne Ausnahme vollkommen Zeschüßt seyn und kein „Individuum ohne Ursache gekränkt und edrückt Werde. In einem Falle, wie der vorliegende ist, hätte demnach die Wahrheit genau und auf rechtlichem Wege eri mittelt, und alsdann so wie es erforderlich, verfahren werden müssen. Da nun der „Kommandant von Rhodus, Jussuf Pax scha, diese nothmndigegenaue Untersuchung nicht angefüllt, und auf Grund der einfachen Aussage eines- verhafmen Juden eine Anzahl unschuldiger Leute sofort hat in Gewahrsam bringen und foltern lassen, die Gesehwidrigkeit seines Verfahrens also am Tage liegt , so hat Se. Foxe“, nach empfangenem Berichte von Sei- ten des genannten o egiums, den erWähnten'Pascha seines Am- tes zu erledigen"und einen Mann von Einsicht und Erfahrung den Ferri von Tirbala, Hadschi Ali Pascha, um Kommandan- ten von Nhodus zu ernennen geruht. Dem eßteren isi einge- schärft worden daß er es sich gleich nach Antritt seines Amtes soll angolegm eyn lassen, die Wahrheit der'Sache so, wie es er- forderlich, zu ermitteln, und dann nach dem Geseße zu verfah- ren; Jussu Pascha aber hat den Befehl erhalten, von jeh! ab in seinem Hause in Konstantinopel fich aufzuhalten. Die in die- ser Angelegenheit gekommenen Griechen und Juden find mit Großherriicber Erlaubniß wieder heimgekehrt.“

„Der gewesene Groß-Wesir Chosrcw Pascha war wegen Handlungen, die den heilsamen Großherrlicben Institutionen ver- derblicv, seines Amtes erledigt worden. Aus Achtung für sein hohes Alter hatte der Sultan ihm gestattet, in seinem Palast: am Bosporus zu wohnen, jedoch unter der Bedingung, daß -er jedes Umgangs und Verkehrs mit Anderen fich enthalten müsse. Da aber dieser Veteran wieder neue dem Großherclichen Willen zuwiderlau ende Handlungen sia) erlaubte, io isi ihm nunmehr von Sr. eohrit die Stadt Tckfur-tagb als künftiger ?litfcnehalr einacwiesen worden.“ Der Kapidi'ckyi-Baschi Chalil Agha bat Ehosrew eius einem 'roßherrlicben Dampfschiffe dorthin eskorrirt, imd nacb "iner Rückkehr die Ankunft des Exilirren am Orte sei- ner Bestimmmung offiziell anaezcigt.

„Cin gewisser Ismail Aqha, wohnhaft in dem Dorfe Jck- ditt, bci Karahissar-Naaily, im Wehren von Koinik (in Klasi; sten) hatte beim Néederreißkn cincr klcinen, von seinem Vater eerbccn Behausung eine in "dcr Mauri" steckende Summr Gel; es von asleriei Sorten clikdkskk. D.“. mm dcn vrciswürdigcn inrichtungen Seiner Hoheit zufolge, allcs (Hel), was ein Groß- Li'i'l. Unterthan in seinem Hause oder auf seinem Griindsküikc "nder, nicbt konsiszirt Werden, sondern, :ia-ij)dc::1 es in yangbare Tänze umgesest, das Eigenrhum des Findok»! werden soll, so ar der Sultan, nach erfolgter An eig; ch Fttndes von Seiten [cr Orrs-Behörde, die erwähnte "(.-“umme (ihr Bilauf isi nici)! angegeben) in dem Großherrk. Münzhaiivq gegeii gangbares Geld eleWecFZscln und solches dem Is'ma.[““.'lsk)a huldretchst zustellen kay en.

„Dcr Muschi!" der Sandscbakc Tichaia und Selanik, Emin

ascha, hatte zwar keine Handlungen begangen, die mit den 7 iliamen Einrichtungen Sr. Hoheit ganz unverträglich waren; rr gewisse seiner hohen Stellung nicht ge éemende üble Ge- ohnheiten hatten ihn unfähig aemacbt, eine Amts-Geschäfte, wie es schicklich, zu verwalten. Da "_UU, das Wohl des Rei- 5 und der Unterthanen die Abse ung dieses Beamten erheischte, ist derselbe mit Pension nach aÜtpoll- als den Ort seines frigen Aufenthalts, beschiedén worden. Die Verwaltungs- schäfte m Sand ckak's Selaniß hat Omar Pascha erhalten dem ecik von elanik, Namik Pascha, sind, ob seiner er- probten T chriskeit, die Verwaltungs-Gescbäfke des Sandschak's Tirhaia wiederum übertragen worden.“

Di lde Nummer der Türkischen Zeitung meldet ferner amt- lich: ie Ratification des erneuten Handeks-eragxs der Türkei mit Schweden -- die AbschkedésAudien des Erzher- zogs Friede“) vou Oesterreich *- und U? "Ab e Stefamki

') Teifvt-tag oder Tekir-taabv, (Kaser-vm), amy Ro- doßf i! mann!, die' Stadt Rodosko am amara-M , vi- fchen Filuki nad GYM. em .

Brl's nach Samos. Leßrrrer hat vor seiner Abfahrt die ehrende Decoration der Würd-nrräger ersten Ranges (zweiter Abtheilung) empfangen.

Konstantinopel, 3, ?U-gust- (L A. Z.) Der kürzlich er- wähnte Ierdv-i'incl) hat nicht, wie ici) gemeldet, bei dem Diner cines 'Du-Ums siaixgcfimdcn, dcm! Öli" Sultan speist bei Nieman- dcm_, Wadern seis aiicm. Die Sache verhalt sich folqencer- "“SZ"? Schon vor !“: "Tag.:i wurden die Gondoliere Rescbkd 'Pa1(.'*_(15, dcs Mimüc's der auswärtigen Angelegenheiten, lauter Grmym, von T*."ii'éen bcatbcitct, ihi'e Hand zu bkkken- um den Rm- Cscndi aus _dc-n“. Wege zu schaffen; aÜcin diese, mit ihrem Herrn zuskchen, gmacn nicht darauf ein. Inde! 1613th die Tüxkcn ihre Verführungsversuche fort, und äußer- ren, daß die aanxc Gi'lechiiche und Armenische Bevöl- kerunii an drr Vr1“1cl)wdrun_q Theil nehme, ja daß binnen hier und einiger Zeit eine Aenderung der Regierung stattfin- dcn_n*crde. Die Griechischen Gondoliere, dieser Plackereien über- drüism, Meldeeen Alles_ an Rcschid Pascha, der ihnen gebot, noch einmal mit den TürkUMn Emissaren zu konferircn sie dann fest- zunehmen und gebunden dem Minister zu überlie ern. Dies gw jchah aUci) wirklich, 'Sie wurden gefoiteri, ohne augenblicklich rtwas Anderes zu Erstehen, als daß sic von ehemaligen „Janit- 1char5n aufgewicaelt und gedunqcn worden senen, Am 28. Juli Nachmittags 45 Um" bcsuiixc der Sultan die Drch-Derwische in Pera, wo ick) ihn selbst gesehen. Bei seiner Rückkehr aus Pera nacb dcm neurn Palais von Tscbii'aqban am Bosporus, vasfirte er die Kaserne und dcn Cxercirplaß unsern des großen Begräb- nißplaßcs. Dort waren mehrere Bataillons und einige Batterien! aufgestellt, um wie üblich beim Vorbeirciten des Sultans von diesem gemustert zu werden. Vor dem Defiliren waren die Truppen in Bataillons-Koionnen formirt, und als der Vorbeimarsch _ vor dem gegeniiberbalccnden Monarchen geschehen sollte fielen aus ihren Massen icck)s Sckzüffe, wovon zWei den Mantel (der Sul- tan trägt Winter und Sommer einen Europäischen Offizier-Man- tel mit großem, bis zu dem Knie reichenden Kragen) des Sul- tans durchlöcherten. Seine Eskorte umgab ihn augenblicklich, und gedeckt durch diese, erreichte er seinen Palast. Denselben Tag noch geschahen eine Menge Verhaftungen unter den Offi ie- ren. Das peinliche Verhör begann, und durch dieses stellte Lich heraus, daß man tersk dcn Sillian und dann seine jehigen Mi- nister ermorden, darauf aber den Bruder des Sultans unter der Vormundschaft des alten ChoSrew Pascha und Halil Pascha's auf den Thron erheben wollte. Da man indeß nach den Anga- ben dcr Griechischen Gondolicre Reschid Pascha's eine weit ver- weiqte Verschwörung vermuthere, so begnügte man fick) mit diesen

Aussagen nicht. Nach wiederholten Verhören wurden endlich egen 2000 Personen festgenommen, worunter mehrere Griechen, eis, vorzüqlich aber Bin-Bascbis und Jüz-Bascbis (Bei isi Oberst; Bin-Baschi, ein Offizier, der 1000 »))?ann befehligt; Jüz-BascN, det: an der Sviße von 100 Mann sieht) sich befanden. Noé.) zwei Tagen ergingen an den Patriarchen und Bischof der Arme- nier und Griechen Aufforderunqen, von Seiten der Regierung nachzuforschen, inwieweit die Griechen und Armmier bei diesem Komplott mit ewirkt hätten, und zur Entdeckung derselben solle auch die Bei te angewendet werden. Zugleich wurde ihnen an- gedeutet, daß, wenn sie keine Schuldigen fänden, dagegen aber die Regierunq, die Prälaren dafür, als selbst schuldig erkannt, Yar strengen Verantwortung gezogen werden würden. In diesen agen sind bereits viele Personen nach dem neuen Systeme mit- teljk Schnur und Schrauben erdrosselt und in den Bosporus “geworfen wvrden. Von Reschid Pascha ist dem Griechischen Geschäftsträger

vorige Woche Folgendes notifizirt worden: „Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten der erhabenen Pforte ac die Ehre, den Herrn Geschäftsrräger St". Hellenischen Maxis? t zu benach- richtigen, daß, um die Interessen des inländischen Handels und der Industrie zu sichern, auch um über die Lokal-Sicherheit besser tvachen zu können, Se. Kaisers. Majeskät der Sultan Folgendes festzuseßen beschlossen hat: 1) Vom künftigen 1. Oktober nenen Styls an ist die Küsten-Schifffahrt mit im und ausländischen Er- zeugnissen, von einem Türkischen Hafen zum andern, der Hellc- nischen Flagge in den Häfen des Osmanischen Reichs untersagt. 2) Eben so find vom ]. Oktober an Weine, Oele und Tabac!

von Griechenland nach der Türkei eingeführt, einem Eingangszoä von 20 pCt. (bisher nur 3 pCt.) des reellen Werthe, unterwor- fen. 3) Es ist den Hellenischen Unterthanen von sehr an ver- boten, Theilnehmer irgend einer im Osmanischen Reiche bißchen- den Corporation zu seyn, oder Detailhandel zu treiben. Den kompctenten Behörden sind Befehle zugeschickt worden, um dieses Verbot augenblicklich in Ausführung zu bringen. 4) Jeder Hei- !em'1cl)e Unrerthan, überfiihrt, Contrebande getrieben zu haben, wird eine vierfache Strafe des Zolles zu zahlen verurtheilr wer- den. Lille Hellenische Unterrhanen, die sich irgend eines Ver- gebenö vier Verbrechens schuldig machen, werden durch die Tür- kischen Lokal-Bchördcn gcl'1chkck und bestraft werden.“

- Kdnskantitiovel, I. Aug. (Oesk. B.) Se. Hoheit der .Herzo__i Paul von Württemberg, Welcher unter dem Incognito cines, „Grafen von Hohenberg“ reist, besichtigte am 1|en d. M die Mciich und das alte Serai, und hatte am Iten seine Au- dienz vcim Yuiran, wobei er von dem Königl. Preußischen Ge- iandt-cn, (Hraicn von KönigSmark, begleitet wurde. Se. Hoheit ist 021149 auf dem Dampfboote „Ferdinand 1.“ von hier abgereist, MJ 11in chr Küstendsche und Wien, nach Württemberg zurück- zU egeven.

„In Folge des Ablebens des Statthalters von Mara Suleiman Pascha, ist dessen SOF zum Pascha dieses Diskri'YZ ernannt worden. Die übrigen andschakate, welche das Mü- schirlik von Marasch bildeten, wurden dem bis erigen Gouver- neurdon Nicomedien und ehemaligen Rumili alesfi, Ahmed Zekrija Pascha verlieh_en. Der bisherige Kommandant der Dar- danellen, Fatdar Panda, ist abgese t, und an seine Seelie der bekannte ertheidiger von Varna, zzet Mehmed Pascha, er- nannt worden.

Während die Oesterrcichische Kriegsbrigg ,Ussaro“ zu To- phaiia voi'Ankerlag, war deren Kommandant, (ajor Bujacovicb- zwetiizal in dem Falle, sich der Türkischen Regierung nüßllcb ZU trivetxen, indem er dm'ck) sein? Mannschaft einmal die in einem durch die Kraft des Windes umgeschlagenen Türkischen Bosike befindlichen Paffagiere, und ein anderes Mal zwölf Matrosen einer zur Türkischen Kriegs: Marine gehörigen- ebenfalls umge- chlagenen Schalupve rettete. n Anerkennung dieses von dem -

ajor Bujacovich geleisteten ienskes haben Se. Hoheit ihm die Insignien des Néschani-Zfrihar versieht!!-

S y r i e n. , 25. li. . de Smprne.) ie hier MÖYrYMzoßnYkm I?;QZLe-oe (Jefim- mmr norm-