redung mit der Königin gehabt haben. ' Die im Schlosse umiau- fenden Gerüchte wären nicht geeignet,. die Besorgmsse wegeri eines Bmchs mit Frankreich zu beschwtchngcp, und es müsse sich zei- qm, ob M) die Sache noch friedlich zw:schen_Kdnig Leopo d, Lord
Meibournc und Herrn Guizot ausgleichen laÜc. edenfa ! werde versiäxrr, daß die Königin dexi cruftlichcn Wunsäx“ gxkzße» habe,
daß ctivns Enricheidendcs _qcichehen möge,“ um die drohenden
inndseligécitin abzuwenden. Die Morning Poi! enthält «"ist-:: langexen “.*-li'tikel Über die diplomatische Vcrsammlung
in Windsor, worin fie bemerkt, daß fi'icdlich)e Versuche
von Kimi» Leopoid um so eher begünstigt werdcn müßten, als
die Ekifionz '."cittis Königi'ciibs bei einem Krieg auf dem Spiele iiändr. Neuri'akitäc würde in diesem Falle fiir ihn unmöglich
scon und idm nur die Wahl zwischen seinem Schdviegci'vater ei; nci'icixs Und scirir-x Niaxtc und den übrigen qroßen »Mächtcn
andci'crs-rics i'xv:*ä3 bleich. Jedenfalls sey keine Zeit zu Veilicren,
VieUciQr sey die Einladung des Hemm Guizor nur eine Höflich- kcicsi'aiixc, da d;“: 'T*)chter seincs .'dnigs gerade bei der_Kduigin
von England zum Besuch sey; voii) ßchc zu hoffen, daß der ge-
seUizic Verkehr in Windsor een eincrächtigeces Gefühi cr,cugen' :vücdc. "Lias dem Umstand, daß :;n'hrere Gesaiidtenzm egriff „standen, Enzixandx auf Urlaub zu vcymisen, lasse fick) i'xbiießen, dax; die
Rarißcalioncn cingxrroffcn senen odernächstensxinn'cffenmüßten, und, dann wirds LordPalmerüonaslerdinqs cinRechrhabi-n, VonFi'ankrcicl)
';iui'ilärungm iibcr die dortigen Rüstungen zuverjangen. Dic „Mor-
ning-Posr“ will auch wissen, daß der Pöbel in Paris sich täglich
Beieidiqmigcn gcgen solä): Engländer erlaube, die sci) in entlege- ncrc Gegenden der Stadt wagten, so wie, daß ein Sämcllse (er
dem Prinzen von Iomviuc nacbgeschickc worden, mit dem ' uf- rmg an densolden, sm) unter Befehl des Admiral Mackau zu, vielienimd um): weiter nach Sc. Helena u ziehen.. Von" alien den. obigen Hof-Naän'iiizrcn ist nur eine 02sziell, nämlich , daß HM Guizot_atn Dienstag zur Königlichen Tafel gezogen worden, die fd zahlreick) besetzt war, wie es lange iiicht der Fall geweien, 10 wie, daß derselbe an der Ausfahrt des Hofes" Theil .aenommcn. Dcr. Pariser Korrespondent des Globe fängt einen Brief Vom ]!!tx'n d. mit folgenden Worten an.: „()x-la xs'xzmv oder, wie ein Criqiändei' sagen würde, diekSachen sehen schwarz aus, imd dcn- noci) dar s:,ck) wcscnilich keine neue Thatscht; ereignet, kim den- !“lklarm, ier sich zeigt, zu i'echx eckigen. Das-Wabrc an der
CMY ist aber, da!; das Französs «Publikum anfänglich glaubte,
dic Drohungen dcr Preiss unter dsr anerkannten“ Sanction der
Regicrung wiirden die übrigen Mächte zu Konzessionen bewegen,
da nun aber. dies nicht geschehen ist, weilman Drohungen ge; zicmider keindKonzessioneii machen kann , so fängt man Ian, an
die Möglichkeit eines Bruchs u glaubeu,_ indessxn ist, meiner OJTcin'Uiia nach, uiii): mehr Lu'wcbc, einen Kriig zu f_ürchrcn, ais vor [?..Tagcn, im Gcgenthsii glaube ich, daß von schr iinfiuy: reichcr Scite Anikrcngungcn gemacht werden, ihn zu verbindcrn.“ „“Hi"-.Morning Herald sagt spöttischmitBezug auf die Worte, Weiße der „König der Franzosen, nacb dein Bericht des „Stan- dard“?, zu Boulogne mit dem Engländer Coates gewechselt haben.
soll.- „Herr Thiers i!? in diesem Augenblicke *aus gefährlichem" :-
.che. Im Osten hat er die Quadrupel-AUian und im Westen 4 die Llilianz von Liidwig Philipp und Romeo Loatcs gcgen (iel). Man MLU; es ihm selbst überlassen, sick) so gut als möglich aus dci.“ Partie zu ziohcns“ .Der" Globe berichtigt dii: Behauptun- «en der „Times“ und des „Standard“ hinsichtlich des Franzö- i'ii'ivm und des Englischen Goschwaders im Mitteiiändiscben. Meere, Weiche ersteres zu 18 und tehteres zu 9 Linienschiffeii-ag- qegeven hacken , indem er sämmtliche dort aUWesende Liniemchine beider P2ächte ciuszählt, woraus sich [2 Englische und 13 Fran- zötisiizc Liaienschiffc exgebcn. Die Times findet dieic Berichti- ziunq xrauriq genug, da sich jg daraus doch die Uxbcrleqenheit der Franzdüscvcn Flons über die „Englische ergebe, um is mein", als nach den eigcmn Zah-len-Angabrn „des ministeriellcn Biaktcs her- vorgehe, daß die erftei'e *L.:-“J Geschüße mehr zähle , als die' leh- tci'e,_1vo.zu noch komme, da!; jene styon vollstätidig'bcipaffnet iind dcmamu, diesc abei' noch auf dem Friedensiuß bcpndlici) jep, also erst die Hälfte ihrer Bewaffnung und Bemannung an*Bord Jahr. In einem anderen Artikel ihres heutigen Blaiies ipx'icht die;,Times“ sich folgendermaßen Über Englands Interessen in dcr orienxalisctnn Frage aus: „Es isr_ungegründet, wie cinigx “Französisckw Blätter auf Übereiltc Weije behaUptet haben, daß Englgnd, indem es aufgehdi't, sic!) in völliger Uebereinstimmung mit annkreia) zu beivegen, deshalb eingewilligt hätte, sch in' Uebereinstimmung mic Rußland zu bewegen oder bewegen zu. lassen. „ Die eiiizi'ge Politik, die auf eine Unterstüioung des'Eng- lischen Volkes .reciznen kann, ist eine Englische Politik. Wix kön- nen in einem Punkt.: mit Frankreich iiicht Übereinstimmen, oder .die eigentliche Frage isi. Welchen MbcreinskimmunngPunkt nvii'wohl micRujß'i-andhabeu. WiimüffenzuvörderskdieAnficthurück- weisen, als ob, weil wir uns mirRUßland verbunden haben, um das_Px'inzip der Integrität des Türkischen Reichs aufrecht zu halten, wobei wir es wenigstens aUsU'MZKT meinen, wir uns des- halbpcrpfiichiet hätten, den Mitteln, die ußlano xurC'rreichung dieses Z-,oeckc5 oder seiner eigenenZWeckx-vorschlagen könnxe, bci» zupfticizrcn. „Den aligemeinen Zwecken, welche durch die anven- tion der vier Mächte eri'cickzt werdenidl-lenxskimmm Wik und die großéMehrzahl der-Europäer vollkommen bei; Wir wünschen, die Macht“ des“ ascha's von Aegypten auf engere Grän en zu be- scheimxen, den ewohnern der unter dem eisernen. : des„mi- licairiicben Monopolismus sciifzenden Provinzen die Segnungen des Fviedens und der freien Arbeitzu verschaffen, der Anwenden- SUUMÉ- ais Beherrschers eines Länderg-bietesm? MM: an* d“,- selbst .;wenn. ihn jedes andere Elemenr- der "Macht * doxb-immer noch die Kaiscr-Würde sicb knüpft,-* zu AchW9 zu verhelfen", die Straße des-orientalischen Hands“ dura: Ak WU" zu bekömmrwund zu fichern und Rußlandznwdxt zu-g tien- daßxes die weedexkebrende Wohlfahrt “.der Turm adre-x'noäy “- au usokdem, dieselbe zu beschüZ-m. In Bezug, auf düse PW,"? iti; tik wesentliche Meinungso 2rschiedckhtit und wahrlich keine V&ansassung zii einem Kriegan Europa vorhanden. “Aber durch weit!», -Méml wilen diese, Zwecke erreicht werden,? - Wird die
BMUKK M Syxifeben Häfen sichxwixksamer erweisen, ais Lord *
Po npv's-u-iruhesüften-auf dem :Libmon? «Wird. es ein leich- tes Uexuthen..styn;kdieergyveisäzsfx-Fldite"an _reifen, o ne die Samen von Kopenhagen oder die geglacku T eu von a- im ' Üderkwlen, .da, ,in dem Hafen von Aleandriin zwa
“ wn dam Lord Palmexflon die * eme zu
Fl '*' ÜHYMJm-e ZU. zexßdrm „wünscht? Oder- hat Rußland .
ZUM Jacken“- dabeixxdaß beide :Fiotcen' vemicbxet werden?
“ imma dieseOperationm- werden nicht von einem ,voW. ÜZM-syiÉ-Zekvöm, was bleibt dann? 200,00!) Russen in der"
o 91, bmi!- fich. nacb Sinoße urid Konsumk- YZ-xnxnsapiffYmen das:.die-Hüife'ift, auf die-pirßoffen soma . das die Ausfüheténs des “plans,.dann würde “es *in der T :*int sehn, zu untechuchen, „wessen Händen die Schluss:! von ',;im-z zu übergeben seven. «Keine i_mch noch-so große Auskun- agngm, keine aus) noch so ßarke Wieda'vergeltUng könnten Eng-
, Herrn
fehlt- '
960
[and jemals für da entschädigen, was es ati de T_ verlieren würde, wk MustaTrinopel jelc. Aber "Hir behaxrxtsjx'ß _bei uxn) serer vor kurzem gegebenen Erklärung daß kein Cyglqchci' I)ie- nister, sey er Whig oder Radikaler , *ichixach oder ichl-echt genug seyn könne, zu arten, daß Ru'lando unter irgind einem Vor- Lnde Koniknti _ pet'mjt eincr » ilüairmacht-beicße.“ _
Bei Ltöoos ““sind sehr dieAffckm'anz-Pränncn für Französiicbc Schiffe, welche aus West- und Ostindien nach Frankreich zurück- kehren, höher als seit mchxcrcn Jahr?» „ „ * ,
' Das nene Dampfschiff der &jke-Zdtsöyen Conwaamix „Omen- tal“, von [500 Tonnen und .“:Zik Morde Kraft MO "(13 argen den 21. September von ?ilcxandrikn direkt "Ick England begeben, und von dieser M* an Werdkn [ems Danipsichiff und dci“ „Li- verpool“ von [T- Tonmn und W7- Pferde Kraft von England immer am isten und von Alexandrien am ".'!!ko Jims jeden Mo- nats in See gehen. Durch 'Zicqypten _wii'd dic Beförderung von Paksagieren urid “Effekts" vcj'méiii'lsk eiici'nci' Dampfböte auf dem Nil und durch Verbeffcrung des Wege:“; von Silex iiach Kadim beschleunigt werden. Anf den Schiffen sollen “Llcr-zte angesiclle wcrden. Aua) smd Vorkehrungen getroffen, um binncn kurzem ein Schiff na Kalkutta abzufcrtiqcn und dadurch eine Dampf- schiff-Linie zwichen den östlwhcn Präsidentmmftcn von Ostindien, Ceylon und Suez “u ci'i'icbtcn. '
Eine Kriegs; l'igxi ist in der Nähe von Bcrwrck angekom- .men, "um die“ Englischcn Fischer gegen die Bemuhungen der 'Franzoseu zu scheißen, und hat bereits ihre “Ankunft auf der „ Station durch wiederholte Schüsse während der Nacht verkündet. 5 Als ein merkwürdiges Zeichcn „der Zeit wird von ministe- xriellen Blättern angeführt, daß kürzlich ein Hauch von „“Mit-“0 ;J-ndianer'n aus dem Gebiete der Vereinigtes; Staaten zi'ckommen N| und Schuß und Ruhe in Ober-Kanada gesucht hat. Viele imm“ diesen Indianern sollen hinréichende INitrel hestßen, um sich ?Wir Ei'folq anFedeln zu "können.
? * Zu den Ochottischen Fabrikörcern soll es cht wieder besser 'gehen. In Paisley und Glaögdw smd alle Weber bischäftigt, ;und ein Fabrikant an ersterem Plaße hat versichei't, dai; daselbst Falle'Arbeirer, die angestellt zu werden wünschten, Beschäftigung ;erhalten könnten. * *“ * - _ ' Hier macht man seine Glossen darüber, da" der „Hafenmei- Zsier von Bouloque nichi-einmas im Stande gewesen, das schöne ?Dampfschiff „Veloce“ mit dem Könige der“ Franzosen am Bord Fin den Hafen zu führen , und daß "er die Richtunq' mm') Calais denommen habe, welcher Hafen für so „große S_ci)iffe höchst 9e- Jfähi'lich sei). Die kriegslustige Fran östschePresse, jagt man, soilte daher iiicht auf “einen Seekrieg fo ehr cryicht seyn, denn es gebe ;kc'inen Matrosen am Bord eines Englischen Paketboores, der Znicht jenes- große „Kriegsschiff untcr ähnlichen Umständen ganz zsicher in' den Hafen geleitet haben würde;- : Vorgestern war Versammlung in Guildhall, in welcher das ÖCeremotti'eil festgeseße wurde, Welches bei der zum 28ften d. zm- „zberaumtenéAusnahmk des Prinzen Albrecht als Bürger der City ;beobachtcr werden soll. . “ | , Ein furchtbarcr Orkan at am Montage sowohl an den Bri- itischen Küsten als in der hemse sehr große Unglücksfälle zur LFolge gehabt. Sogar die DaWsschiffe sind aufgehalten worden, und dar"„Royal-George“ von Margate wurde nur mit Mühe gerettet. "- “ . . ; Ruf der östlichen Eisenbahn hac fich ein furclxtbai'es Unglüik lereignxt. Man hatte zu vi'ei'depfFraft anaewandt, so dax; die ,Lokomotive mir dem Train bi) Englixrhe Meilen in der Stunde -lief, bis erstere durch ein Gitter“ schoß und nebst d' Wagen cine zAnhöhe hinunterskürzre. Vor“! 3-3 Passagier wurden 9 schwer ver- Zwundct und einer qerödtex; ? Die Mutter Oxford's begab sich am Dienstag in Begleitung *;scincs Advokaten, Herrn Pelham, zu Tem Direktor des Irren: ihauses von Bedlam, um sic!) zu beklagen, daß man ihr den Be- ;such bei ihrem Sohne nici)! _qeßatrec baby. * Der Direktor ver- ;sprach ihr, daß sie- ihren Sohn an gewissen Tagen der WoMo ischen solle. Oxford isc übrigens ausnehmciid hcitsr und zufrie- den; er wird in Bedlam schr aue _qehaicen und darf täglich mch- Ércm Stunden in einem"*Hofe spazieren _qehen, “? Das Strand-Theater wurde vorigen Dicnstaa pidizlicl) qe- FWR", ivcil daiselbe Lohne die Erlaubniß des Obcerammciherrn epielt. * i Die Piorniüg Post "enthält einen Artikel i'iber Louis Bo- bapam, in welchem eine Menge Züge aus seinem Privatleben irgetheilt werden. Es beißt'da'vin, e'r habe sich überall die "Lich- ung seiner Bekanntenerworben. Doch wird zagegeben, 'daß'cr icht vorsichtig genug gewesen und daher ein Opfer von Schwind- evn, Spionen und Jurrigua'nten geworden sey. Wohlunterricki- „ere behaupteten, er sey in die Fallstricke der Französichcn Poli- kei _qefallem Daß ““Übkl'gensZk-iä) großen Hoffnungcn bingede- en, sev nicht zu verwundern, da ihm fortwährend von Französi- schen Offizieren .jcdes' Ranges Verschenmgen dcr Anbän-licvkcét Tmacht “worden. Er habe übrigens kurz vor seiner Abreise axle Ick)uldcn berichtigt und durch ein Schreiben an seinen ' nquk [ür seine Dieneiichafc gesorgt. Unter den Personen„ TU,? durch ie am Bord des Daiupfboo'kbs ,Öefmxduun PMT?“ “IWW kom- promiuirt seyn soüenx-brxeiapüetNWäM“ MKW" “UWS“! "."d Mauguik. D&Leßseréé'xéy naehSt. eiersbiirg sgcxeisk, W&W "öber «,n. en" die"Fkknzößschen [accer das iiefske SngMzgegixkeM_ .cc-"hättkn; , ' , ' „ L'Aus.7einor Aeußerung Oéonnclxs m der am liter! d. auf er Dublü'iu', Kornbörse- gehaltenen Versammlung geht hervor, Taß-wiue ' Allianz zwischen "ihm _„uud den Oi'angistcn nichr u Rn unmöglichen Din cri gehören dürfte. * Ei" sagte nämlich Kum Anderem in seiner “ede: „Wenn die Orangiften_méch nicht als-éinen Repeat-Führer mögm, ivohtan, so laßt fie iclbsk einen von den 'Ihrigm zum Répealer nehmen,“ um Führez' zu werden, und so th ,ich “versprechen, einer von seinem Schweif zu _Wcrdcn. (Jubel und Gelächter.) Ich mache mir nichts daraus, ein „Auffüh- rer zu seyn, und ich wünschte, irgend ein ehrlicher O_rangrsc trätc Zervor , nähme meinen Plalz ein und vergönnte mn“ eine kurze rholung von“ meinen Arbeiten.“ „
Dcr sechswöchmtliche DurchschnittsxPreis von.W§iz_en ist
auf 71 Sh. 8 P. „gestiegen Ünd der Zoll demnach aui () Sh.
er innerhald Uten Tagen noch mehp Weichen Wird. _Dadurch“ wird Wahrscheinlich für wei Mikiqnen Pfd- Weizen freikommen, der g'egemvärtig ohne ubm mme Königl. Schloß liegt. Seit Montag ja „keine Zufuhr" von ' lischxm- Wei en an Markt ge- komiyen, die 'Musik» Zdem'xu _ e nomin unverändert ge-
blieben.“ * ', Niederldnde. K Aus dem aa 22, Au Die verwittwue Fray ur- fürßin von Bayean.is?,Ür 9. mm. Der regierende Fürst von'Nassau, der “einen uch. ei unserm Hofe abgesiattec, hat mehrere Mac in das anséunm'nommen. '
"dicse? Mahlzeit die“ Offiziere von zwcki Norwegischen
8 P. gewichcn, und es ist all': Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß .
Schweden und Norwegen.
Stockholm, 18. Aug, Die Angaben Norivegischer Blätter von der diplomatischen Nichtanerkennung Norwegischer Kriegsschiffe in ihrer Nationalität finden in der Stastidning vom löten d. folgende Widerlegung; „Als die beiden in Frage kommenden Norwegischen Krieqs'sclyiffe, in Sheerneß ankamen, wurden sie in dei“ „Shipping Ga etre“ in London als Schwe- dische ausgefiihrt, Weshalb sick) VU" xcfchlshaber der Brigg.„Lol- land“, Capitain Bendix, an den Herausgeber Um Berich' mig wandte, der aber nichc dic siiuldixxe ?liif111e1“ki"amkcit darau oer.- w-cndciy. Eine 'Isuzcigc dariiber an den Königl. Schwedisch“! und Norwegisckycn GeneralxKonxul in London war aber nieht ge- macht worden, Und so hatte dicsci', der Sache unkundig, auch nichcs an den Mixtiiici' bct'ict)ten können. Um so viel weniger har domi Lelztcrc.“ die ihm atiacdicisctc ?:niwort geben können, wie dir denn ai,:ii) von einem Siichdischen und Norwegischen Mini?":er kcincnfalis hat _chcbén werden können. Auch hatten die No:!chischen Offiziere KWON ihn der Sache WR erwähnt, und ci“ war demnach nicht in den Fall gxkc-mmen, dartiber «was zx: äiijiacn. Als der *Minitiei' am ***. Juli, am Geburtstag: Si“. Königl. Hoheit dcs Kronpx'inzcn, die sick) gerade in London aiifhaltcndcu Landsleute zu Mittag ael'aden hatte, war dieses in cincr Londoncr Zeitung mir dem JUNG!“ qemeldet Worber:sé idaiß
:* eg - sibiffpu imd cincm Rorwegisthcn Kriegs-Dampsscksff, welche bei Shkcl'nkß voi" “Zinke!“ lagen, beigewohnt hätten.“
Eine Köniql. Bekanntmachung vom I'». Juli verordnet die,
Aufhebung der Garantie der Rsicdsiiände fiir die Schuld-Ver- pstiiixtungcn gewisser .Hypothck-Vcrcinc, und enthält namentlieh: daß die Sikindc im Schreiben vom T5. „Juni Si“. Majo ät ange- zoigr, wie es sick) ausgewiesen, daß, obgleich nach dem * eschlusse dcs vori-zcn Reicizstanes das Reiclzs-Schuld-Comioir die Schuldt Vcrpßichtungcn dci“ nack) gewissen fesraesclztcn Gi'undsäßcn ei e- richtetenHypothek-Vcrcine habe aaranrii'cn sollen, eine so'lche a- raniic jedoci) die Zeit Über für die ununterbrochene Thängkek gx- dachtcr .)lnscalrcn nicht erforderlich vcfundeu, oder ami) in_Fr gekicllt wordcn; weshalb, und da der" mit jenem Beichlup b - sichtigte Zweck soichcrgestalt erreicht worden, ohne daß der, unter Voraussetzung“ seitdem wesentlick) vci'ändci'cer Umstände als mmm, gänglick) angesehene Beitritt eincr Bürgicbast des Singers zu v langen nöthig chesen, die Stände iii Hinfichk GM:"!- und we selbst im betreffenden Fall, die Vermiickyung ves Staate§ mird Kredit von Privac-Personen und anuiii'te-Vercmen io weit a möglich sorgfältig zu vermeiden wäre, sl'U' .qu gefunden, WW den am lcßicn Reichstage ziir'Fdrdcxunq des Gedeihens der Hy- pochek-Vcreine gefaßten BeiiiUui; auizuhebcn. *, Stockholm, "I!, Aug. Am qutag Abend trat, wie be- 'reits erwähnt, der „Gcbcimc Ausschuß“ usammen. Außer Sr. ;Majes'äc dein Könige und den von Oetz *ieicvs'siänden gewählten _Nijqchzx-yn. wai-e'n aucb Sc. Kdniql. Iéoheii der Kronprinz und die Spicckwr dei" vici" Reichsstände amvcsend. Der König er- öffnete die Sißuyg mit einer Ride, die vom Kronprinzen ins- Schwcdisclw tibei'icßt wurde.
Die Regierunq bat verordnet, daß. aile Fragen, welche die Verwaltung der Kdniqliäzen Theater betreffen, binführo duxxb. dec Hof-Expedition vorgetragen werden sollen. Diejenigen Gegen- stände jedoch, die aus dix“ Unterstüßung der Theater aus Waim- Fonds Bezug haben, gehören vor das Forum des “3in-be niiicriums.
Der heutige Tag, Welsher der 30|e Zahreötazx dcr Erwäh- limg Sr. “.mjcsrät zum Tlii'onfolixcr Schwedens i] , ward-von
der Königlich" Famixic diiich ein Fest auf SÖloß Rosendahl,
iii'fcl'kl't- D ä n e m a r k.
Kovcnbaacn, “.'L. AWH. Aus einer ftatisiiéckxcn Uebersicht der Ein- und “.*-lussudt'cn Norwegens geht hervor, daß bei unge. gefähr _alcicbci' Bcvdlkciittiq imc Dänemark jenes Land an aus- wärtigenLurus-Artikcin ungleich wcnigcrver ehrtals leßtcres. So z. B. war in den Indien 'REM-TM der crbraucj) von rohem ZUCkU' i171DllL'ci“-sch11!xk circa I?,(ö7k-,(|00Pfd. ]ährlici), während er in Dämmm'k in demselvcn Zriiraum 9,930,00U Pfd. betrug- ?!" Kaffee Ward in :]korivegcn '.“,I'Ii'vYWk) Psd. eingeführt, wäh- rend in „Dänemark LH,]JUNUU Pfd. verzollt wurden. “An Thee wird in Norwegen nur 59,000 Pfd., m Dänenzaxk viermal so viel verbraucht. An Tabmk fiihrte Norwegen *,“19()-"9'-)_ Pfd- iäbrlicl), „Dänemark dageger1*2,2(kick,0i:0Pfd. und außerdem 130,00“. Pfd. fabrizirten Tavack ein.
Altona, 2,3. Aug. Unter den FÜkWiMU Gästen- die in dcn chien Tagen in unserchogcnd anwejend geivcjen oder „„noch
anwesend find, beßndet fich auc!) Se. Königl. Hoheit der Groß- ' ' Oldenburg, welchcr gksxcrn bei Ihren Majestäten , Am Abend bei Ihrer Fahrt nach dem.Hamburger *
Her og von spti e.“ “? . Theater sind Ihre JNajcstäten von den Behörden und der Be- vdlkerung der freien Stadt eben so aüitungsvoll als freundlich“ empfangen und bewiilkommt Wei'di'n. KanoncnsckMsse von dm Wällcn verkündeten den hohen Besuch. An der Gränze des Ge-
biccs wurdcn Ihre Majestätcn von dem Chef der Bürgergarde, '
Obirsicn Stockficth, an der Spißo t'sxines Stabes nebsk iibcr Ab- idcilunq berittener Gardisrcn empfangen und von denselben durch d:e_Smdt eskortirk. Am Millernihor- bildete eine zahlreiche Ab- thnliing Bürger-Militair ein Jußx'palier, und am Schauspielhaus: war eine Compagnie Bürger-Arrilseristen aufgesteltt. .Die Häuserin dex Vorüacht. Pauliund den nächstcuStraßeti derStadt,v“u chckche dir Weg führte, waren zum Theil glänzenderleuchtec, dic ahUo e Men- iäicmnasse brach in Jubelruf aus und in dem festli erleuchteten
imd „cdi'änzit vollem Theater, wo "Jbl"? Nkakkstäkk" Mik denIhk “
rom . ange gebührenden Ehren-Bezeugungen empfangcn' wurden, _qa'o das Publikum gleichfalls lauc seine frenndnachbarliche Skim- mung zu erkennen. - Nack) der Rückkehr "Ihrer Maje-iäten von dem Hamburger Theater wurde denselbennock) ein Fa kemi“ ,um. roi- Musik-Begleéeung von den (Gymnasiasten qebracht. Yb!) erfolgter Anrede ihres Svrechcs geruhten Se. Altan hinauszutreicn und an die auf dir“ Terrasse aufgestellte studirende Jugend einige freundliche Worte des. Dankes undder Ermuntcrung zu richten, die ihrerseits Ihre Majestäten den Kö"- nig und die Königin hoch lcben ließen. ' „Dem Vernehmen nach werden Ihre Majxsiätcn einen Tag
länger ais anfänglich bestimmt war, hier verweilen “und Ihre Weiterreise demnach erst am Freitage, den 28|en d.,“ antreten„ '
„ Seüern fand hier auch eine Konferenz wischen me reren ' Mitgliedern der Königl. Ciscnbahn-Kommision, der hes! m,
Eisenbahn-Cqmité's, so wie Abgeordneten der Kieler und G! -* städter Comicu's statt. ' Deutsche Bundesstaaten.
.“ Deßau 26. Aug. Die Direction der , BZrlin-Anhaltischen qunbahn-ÉeseUschafc“ macht bekannt, da die Eröffnung de
Majestät auf den, "
Bahn zwtxchen Deßau und Cöthen den [. Stptembor-d. I. anfinden wxrde. Die Fahrpreise sind für- die drei Waßénklasw 5, "' /., und 7'/, Sgr., wobei jeder Reisxnde 40 Pfd. Gepäck
frei.!m. Es werden vorläufig “glich Zwei Fahrten von beiden
Orten aus angeseßt. “ "
Hamburg,“ 25. Aug. (H. Börs- H) Ihre Majestäten drrxsoni und die Königin von Dänemark haben gesi'ern das hiesse rater besucht, iu wel em, Ihrem Verlangen m_iäß, die per ',Guido und Ginevra“ gegebciz wurde. An der .ranze des Hamdurgisehm Gebietes von dem Chef der hiesigen Bürger- a'rde, Oberst Stockstkh an d" Spiße dcs Generalstabes dersel- én, "empfangen, wurden Ihr? Majesläien von ihm unter Eskorte “eiue Abtheilung der berittencn-Büi'gergarde zur Stadt und durch die Straßen derselben geleitet. Am OJZiUei-ntboi'e, von dessen Me eine halbe Batterie der Artillerie die Saluischüise abfeuerte, bildete eine Abtheilung der Bürgei-garden-ananterie Spalier und «Schauspielhaus: war eine Compagnie der Artillerie dieses Corps aufgestellt. Ein qroßer Theil der Bevölkerung Hamburgs um sich beim Durchzuge Ihrer Majestägn so wvhl über die Im- St. Pauli als die Straßen der Stadt vertheilt. J re Ma m,kehrten erst nach dem Schlusse dcr Oper, um [0 /4 Uhr, nach Altona zurück.
Oesterreich.
Trie-sk, 18. Aug,“ (A. 3.) Mir dem heute Mittag eim ufenm Dampfboot: „Mahmudié“ xrhieitcn wir Briefe aus lexandrien vom Üten d.; denselben zufolge erwartet man eine kirung der Stadt von Seiten der Engiänder. Der Pascha befichcigc alle Festungswerke, selbst die National-qude isi in der größten Thätigkeit, und länSx der gayzen Kiisée smd die TruP- pen aufgestellt. Der Franzö!qche Koiziul cht icme Landsleute zu- sammenberufen und ihnen geracdeu, io vornehtig als möglich bei ihren Geschäfts-Unternehmungen zu Werke zu gehen, dg-.wahr- scheinuch nächstens entscheidende Schritte in Betreff der orienta; lischen An elegenheiten erfolgenü würden, und man aufJYden Fall sich gefäß zu machen habe. - Die Note der vier "„a bereits in Konstantinopel eingetroffen, Und, wie es heißt, von der forte. auch ratifizirr worden. „Ferner yerlaucet, daß die Rasslsche lotte (7) und das OesterreichiiM' Gendwadcr sich mit der Eng: ' Asch nunter Admirgl Scopsord vereinigen und nach Aegypten seg“. „werden. Schon mit dem nächsten Dampfboot: dürften
wit wichtige Dinge erfahren. * S ch w e i z. Aus'oek Schweiz, !9. August. (Schwäb. M.) Die näheren Mittheilungen der Schwei er Blanck über die Bundes-
Revifions-Konferenz lassen nur die nvereinbarkeit der schroff ent- gegenstxhenden Meinungen der Qentraiisten und Föderalisten, so
wie die muthmaßliche Erfolq'losigkeit des ganzen Beginnens, deut- i
licim-„hervovmun. Nach langer Verhandlung ward endlich, zur AuSarheitung des Entwurfs einer neuen Organisation der Bun- deéguvalt," eine neue Kommission von fünf Mitgliederngewählt. An dieser Wahl hatten Bern und St. Gallen, so wie Basel, kei- nen.?lntheügenommen; Da gleichwohl die Stimmen-Mehrheit auch „auf zwei'sehr enmhledene Radikale, Pfiffer von Luzern und Demo boniWaadc; gefallen ist, so nimmt da- Etzähler von die- sex Verbindung sehr verschiedenartiger Bestandtheile Veranlassung, die Kommission ais eine ironische zu bezeichnen. Auch wird die- selbe- cippexlich Zeit haben, ihren Entwurf noch der gegenwärti- gxn _ agsahung vorzulegen. In ihren letzten Sihungen hac „ diese Behörde nur mit Gegen änden von lokalem nteresse, ' namentlich mit Zöllen und eggeldern einzelner antone, sich beschäftigt. Die allgemeinen Handels - Angelegenheiten der Schweiz, 'in den VerYndiungen dcr Tagsatzung nur kurz berührt, haben dagegen zwei christen, vom eidgenössischen Staats- Schceiber 1)_r. Gonzenbach undvon Ch. Beyel verfaßt, hervor- gerufen. Der Letztere spricht sich ftir die Gründung eincs Schwei- er-Schuß-Zoll-Sy'ftems aus; der Erstere dagegen, Weil der Weiz “nur ein ferneres Festhalten am System des freien Han- dels fromme, oder falls sie dieses niait mehr zu ertragen vermdqe," für den Anschluß an einen aus*iväitigen Zoll-Verdand. Die Er- örterungen über, die Vortheile des einen oder andern Systems wxrdxn sich noch lange forispinnen; aber“ kaum wird die Schweiz ihre*1eßigen* kommerziellen Verhältnisse iyesetitlick) verändern kön- nen, “ehe. eine rößere'politische Centi'aliiation, wofür zur Zeit durchkus keine ussicht vorhanden, vorgegangen ift.
Am 16cm 0. M. habmeontingente der Kantone Ürichx; Bern, Schwyz, Unterwalden, Baselland, Aargau, im "anzen . 2245 Mann, das Uebungs-Lager bei Wettingen (Aargau) bezox- m- Nach den Versicherungen öffentlicher Blätter haben die
ruppxzi aner beeheiligter Kantone an Haltung gewonnen.
Die Studenten der Hochschule Züi'iizi) haben dem Rektor, Professor Bobrik, für die von der Universität eingegebenen Pro- testationen qegen Beschränkung der Lehrfi'eihcit u. s. w. in einer ßxsonderen Adresse ihren Dank ausgesprochen. *,
'
Italien.
Neapel, 13, Aug. (Zl. Z.) In Jolge de' Ausgleichung der_ zwischen der Französischen und dcr eapolitaniscben Regie- ruzig bisher bestandenen Differenzen we_gen der resp. Hafengefder ist es den Französischen Kriegs-Dampsick)iffcn nunmchr gestatten, ier an uiegen und Reisende cin- und anszUsChiffi-n, und somit md wc 1th mit Malta und Konstantinopel in direkter Verbin- dung, was „schon so lange gewünscht wurde. Die Schiffe kommen und gehen jeden Monat dreimal. Uebcrhaupc hat die Dampf; schifffahrt in de_r lehren Zeit bedeutend zugenommen. ZWischen ier und Marjeikle find außer den oben e'rwähnten Königlichen" gmpffchiffen folgende Dagipfboote in BeWegung, von denen jedes ivei Reisen im Monat macht, auf denen es die Häfen Ci: vita- ecchia, Livorno und Genua berührt: zwei'Frauzöfische vie: Toskanische, ein Sardimsches Undeei Reapolitanischel Wer. diesen erwartet die Neapolitanische Compagnie noch zwei nm“Dampffchéffe von England, _um einen regeimäßigm Dienst' (aksWockxe zweimal) zwischcii hier uiid Palermo und Messina tinM-n, was bis jetzt so [ehr vertnißt wurde,; die Preise dak" hinsn'd um 10 pCt. herabgeich worden; f?rner ist dadurch, daß die O erreichischen Dampfschi ?, M MM)?" d?" Levante und- Teiesl ahm, in Manfredonia anleqsn- em sebx schneller Berke !: MÜ leßterex Stadt entstanden, indem man von hier aus ?"
"“ 1?“ Hier Ta “Un Stätten aiionirc geivesene Scl)lwxl'zel'-I§le iment- ist FW abinaYÉiméMkhu und noch am gelchen- end nach W WL] 11 d. arb ier nach einem nur 30|ündiqen Um». [„ seyn HÜÉTWAK': Ack?ille Manricoffi'e, _KöniZl. ollän sher GM'ÜÖ'Ml und Agent der Schweizeri1chkn idgmoffeiix sr,“ , “" “U“ Unkräubs-Entzündung im Alter von 47 Jahren.“
n nach Triest kommen kann. Das ztveite, h“,
ächte ist ,
“ innig verknüpft _ist. hervorbringen wiirdc.
Rom, k5- Aus. .Gestern Abend kam der Papst vonk'sqßel .
Gandalfo NU“ M, und stieg in seiner Sommer-Resldkw,“ dem-
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Palaft mo. “rivals auf Monte“ Cavallo,„ab- Heute Vormitta „ «&. Heiligkeit nach de)“ festlich geschmückten Kirch? S. aria Maggiore wo er asfistirend Mit“ allen hier anwesen- m Kardinälen und Bischöfen der Meisibeawohme, nach deren Beendi ung er von der Loggia dieser Kirche im vollen Ornat: seinen egen an die zahlreich versammelte Gemeinde ertheilte, währxnd. die entfernten Kanonen der Engelsburg durch ihren Donnei' den Augenblick dieser feierlichen.Handlung über Stadt und Land verkündigten. Mit mir können alle in der Kirche qe; _qenwärti? Gewesenen als Augenzeugen versichern, daß das “ge- funde, räfti, e Aussehen des Papstes nichts zu wünschen übrig iäßt. cute bend gedenkt der Papst nach seinem Sommersiß i_n Castel Gandolso zuriickzukehren, wo die erfrischende Landluft io wohlthätig auf seine Gesundheit eingewirkx hat.
. Regierungs- und Handels-Couriere tictfcr1 aksrern aus Frank- reich hier ein, und eilten, als sie ihre Papiere abgegeben, qleich nach Neapel weiter; seitdem sind eine Menne von beunruhigen- den Nachrichten im Umlauf. Gestern Abend spät erhielten wir du-xxcl) Dampfschiffe über Civitä-Veccs)5a di? Nachricbt von dem niiylungenen Versuch des Prinzen Louis Bonaparte. Diese INitcheilung erregt hier keine Sensation, da man die unüber- chßtehHandlungsweise desselben von früher her noch im Gedächt- ni at. '
Spanien.
V?adrid,'15.Aug. Oer Castellano meld-rr, daß in Gibral- tar unix:- dem „Kommando des Obersten Sir Charles Smith eine ;.;cdxciou ausgerüstet werde, die aus dem :xxisien Linien-Reqi- mente, ! Compagnie Artillerie und | HandweerCompaqnie be- stehen soll. Eine Fregatte liegt zur Aufnahme der Trupden be- reit. , Der Zweck der _Expedition ist nicht bekannt, doch behaup- ten emigePersonen , sie werde nach Barcelona oder Mahon gc- ben, andere dagegen, sie-sey nach der Svrischen Küste bestimmt. (Vergl. dcn Axt. London "im qéskrigen Blanc der St. th.)
Dcr Karlistisck)? Anführer Marcos ist am kiten von dei' Na;
tional-Garde v'on Talaguela gefangen genommen worden. __ Dem Vernehmen nach hat die Regieruna die Spanischen Konsular-Agenten im Auslande beauftragt, den Spanischen Flücht- lingen, die, in ihre Heimath zurückkehren und sich der Autorität der Königin unterwerfen wollen, Pässe zu ercheilcn. Ausgenom- men hiervoii sind jedoch höhere Offiziere, denen die Erlaubniß zur Rückkehr nur von dem Herzog von Vitoria ertheilc wer: den kann.
Es heißt, der Herzog von Vitoria Werde mehrere seiner Freunde_zu General-Capitainen ernennen, und zwar den Gene- ral Gray für Ara onien, den General Linage für Valencia, den Geuergl Zabala *f Granada und den General Diego Leon für Madrid. '
, Das ngramm der bei der Ankunft des Herzogs von Vi- t_oria zu veranßaltewden Festlichkeiten, welche drei Taqe währen rollen, ,ist voti den hiesigen Behörden genehmigt worden. Die Haapcuadt Wird dem Herzog außerdem noch ein Silber-Service' zum Geschenk macl en.
De_r General alboa, bekannt durch seine grausamen Hand- lungeri iti der Mancha und durch sein feindseliges Benehmen ge- gen die liberale Partei, ist nach Gibraltar encftohen.
Man prophezeit hier dem „neuen Ministerium keine lange“
Dauer„ da es durch „das Ausscheiden der Herren Sancho und Gonzalez aller Lebenskraft beraubt worden sey.
Zwischen Mgdrid und Toledo hat eine 'kleine Karlistische Guerilla-Bande emen' Postwagen angehalten mid eplündert.
In dem Dorfe Viüacanas in der Provin oledo hat ein furchtbarer Gewittersturm gewüther; “vierzehn ersonen wurden von den ungewöhnlich großen Hagelstücken erschlagen, und das Vieh wurde theils auf dieselbe Weise getödtce, theils ertrank es, indem die durch den wolkenbruchähnlichen Regen ängeschwollenen Gewässer über ihre Ufer traten.
Griechenland.
Athen, 12. Aug. Herr Christides, Nachfolger des Herrn Zographos, hat unsere Stadt verlassen' uiid begiebt sic!) naa) Kon; srantinopel, um daselbst einen neuen Handels-Verirag zwischen der Griechischen-Regierung uud d'er-Pforie abzuschließen.
T'Ürkei-„-
* Die AugßburgeyAllgemeine Zeitung-enthält nachste- hendes Aktenkück in Bezug, auf die Londoner Verhandlungen der
TürkiichsAegyptischen "Frage:
„Memorandum einer drm Botschafter Frankreichs in London zu machenden Mittheilung von Seite des" Staats- Secretairs der auswärtigen Angelegenheiten Ihrer Groß- brixayischen Maje ät. “
Die Französsche * egierung hat während des ganzen Ganges der xlnterbandliiitgeii„ weiche im ?erbst des vcrganaenen Jahres ihren An- fang iiabmen, die vit wieder olim, dcntlicbüen und unbestreitbarsten „Beweisx erhalten„ nich_t nur von dem Wunsche der 'öfe Oesterreich, (Jroßbritametis, Prxuyensxund Rußlands, mit der Französischen Rs- Zieruug zi“! einem Emderständniß hinsichtlich der zur Pacification dcr
evante nothigen Schratte zu eiangcn, sondern auch von dk!" großen Wichtigkeit, .die diese 'öfe an?
der Einklang und das usammenhandeln der fiinf Mäibtc in einer so hochwichtigen Sache, die mit der Erhaltung kes Europäiscxen Friedens so Dic vier Machte sahcii mit tiefsem Bedauern, daß alle ihre Veriche, ihren Zweck zu erreichen, fruäil- los blieben," und obwohl fie ganz kiirzlich Fr'anfre'ub dcn Vcrschiag mach- trn, sich mit ipneu zur Vollziehung eines Vergleichs zwischen kemSul- tau und Mehmed Ali zu vereinigén, wei»? Vergleich aux Llnficbten begründet war, die der Botschafter Fraufrcicvs in London „eivst gegen das Ende des vergangenen Jahres vvrgcdmibt hatte, so gianbte den: noch die Franzößfche Regierung feinen Theil «m dissen! Verglciib neh- men zu müffcn, sondern machts ibre Mitwlifuua mit den iibrigen Mächten von Bedingungen abhängig, welehe diese Mächte mit der Er; haltung der Unhabhängigkeit nnd drr Integrität des Ottomaniswkll Reichs und mit der künftigen “Nutze Euroda's Jiiiverträglici) eraibteten. Bei diesem Stand drr Dinge hatten die vier Höfe keine andere Wadi, als entweder die großen An elegcnbcitcn, zn dm]! Ausgleichung sic sich verpfiiohtet hatten, den saiscifsiuen dcr Zuma t pkélsélugi'bk" und sonach ihrsnnmacku zu offenbaren und Don (_urov ischen sriedcn stets zunehmenden Ge abreri auöznsescn, oder den Entschluß zu faffcn, cvne die Miiivirknng- rankreicvs vorwärts ;" ache", um mittelst ihrer ver- ein ten Bewübun en eine Lösung deererxvickelz-ixigm in der Levante. gemß den Bap tungen, welche die vier Host gegen den Sultan
' eingegangen .bamnxvetdejkufiihren, geeignet, den künfti m Frieden 4“
sichern. Zwischen diese Aternaiivejgcsicil: und aufs ties e überzeugt von der ,rin enden Noihwendigkeit emer_ alibasdigenandmsäzßdung, . . , ent richt,
ielten es die let für ihre MUM; für die le : di e: beiden ltenmmyen "ck zu? arm. Sie haben kolglieb Kit Jem SÜW eiue
Convenjio : so n,. 1: dem Endzwcck, auf eim befriedi ende W “ die g “Jiwiusiem Levante bestehenden Berwiekeiuugwgzu asm?“
Tela“ den wi tigen “nteresen, die hierbei im
M , it vier Ife diese CNWMU'W Uericbneieu, konnten e UF?! ' Ua lebhaftes? Bkdallkku fühlen. sich in einer we- tlich. u *, Angelegenheit oon FWUUFLW momentan getrennt n "Uday“ i Bedauern ward aber vernundxrt duni; die wieder- oltm Warwara, welche die Französische Realetung ihnen machte,
daß fie “gegen den Vergleich, zu desen Annahme die vier MächteMeh- med Ali zu vermngn wünschten, nichts einzuwenden habe, daß in kei- nxm 911 Frankreich den Maßregeln fick) wirerseßen Werke, welche die vier oft in Uebereinstimmung mit dem Sultan für nöthig erachten würden, um die Einwilligung des Pascba's von Aegypten zu erlangen, uind daß der einzige Beweggrund, welcher Frankreich abhalte, sich bei diesem Anlaß den übrigen Mächten an uschiießen, in Rückfichten ver- sch edener Art bestehe, welche es der zranzöfischen Regierung unmög- ::IméaMn, an Zwangs-Maßregeln gegen Mehmed Ali Theil zu
11.
, „Die vier Höfe hegen kemnack) die egründete o nun , da 1 re dieEfalifige Trepnung von Frankreici) nugr von kuer Laux] seynj,j ULM dix aufrichtig freundschaftliiiyen Verbindmiaen, welcbe sie mit Frank- x,?!(k) zu erhalten so lebyait wünsaien, auf keine Weise stören werde; uberdies wenden fie fich msiändig („»-«a: jkis'tanm-j an die Fran öfische Regieryng, um, wenigstens ihre moralxscHe llnterüüyung zu er angen- wmn !ka aiich emL miitxxielle Mitwirkung von ihr nicht hoffen dürfen. Der Einünß ker zranzonftbekz Regikrung in Alexandrien ist mächtig. Kdnpten deuinaäi die vier Höfe von der Freundscöaft der Franzöfi ck)!" Regierung iiicht hoffen und sogar verlangen, daß fie jenen Einfiué bei Mehmed Ali zu dem Zweck ausbieie, diesen Pascha zu vermögen, daß er d1c_ VergleichKBedingungen annehme, die ihm vom Sultan werden vorgeiiblqgen wrrden? » Wenn die Franzöfi (be Regierung aus diese Weisdtvirksam beitragen könnte, an Verwi elungen in der Levante ein Z!“ u Leyen, so würde diese Regierung einen neuen Anspruch auf die ank arjett ,und die Achtung aller Freunde des Friedens erlau- gcn." Ministerium des Auswärtigen, am 13. Juli 1840. (Bekannt- lick) dem Tage des Abschlusses des Vertrags.) , », Der Oesterreichische „Beobachter bestätigt in einem Schreiben aus Konstantinopel vom 6. Aug. die gestern (nach der ,Allg. Z.) gegebxne Nachricht von der Absendung Rifaat Beysxiiack) Aleandrien, nachdem in der Türkischen Hauptstadt die off1_ziclle Anzeige von dem Abschlusse des Londoner Vertrags vom 13. Juli eingegangen war.
»- Die Agramer Zeitung schreibc von der Türkischen Gränze'unterm l-"x. Juli Folgendes: „Zn Bosnien dauert die e_illgemeinx Aufregung dex gedrückten Raya's fort. _ Man be; iorgc täglich Yu5brüche von Unruhen, die indessen, trok- der Be- mühungen Einzelner, bei dem Mangel an Gemeingeisk und ckck- tigen-hervorragenden Köpfen, schwerlich je ein imposantes Gan- zxs bilden Werden, u_nd partiellen Aufsiänden ist im Voraus nur e_in klägliches Schickial zu prophezeien. Auch in Albanien gaben iich neuerlich wieder Zeichen kund, welcbe schließen lassen, daß nicht alle Stände in die aUgeMeine Apathie versunken ßnd. Zu “ Camilla ereignete sicb vor kuuem ein Exzeß, der als Beleg er- wähnt zu werden verdient. er dortige '))Tehemed Kiaia, we en seiner Bedrückungen längs? der Gegenstand allgemeinen Hafßes, wurde nämlich bei einem momentanen Ausbruche der Verzweif- lung von den ?lrnauten , im Angesichts der ihn schüßenden Be- hörden, erschlagen, und nicht eine Hand rührte sich, diese furcht- bare That zu rächen. Aehnlich bedroht ist der öffentliche Zustand an vielen anderen Orten, und nirgends ein Ausgang aus diesem
' Labyrinthe sichtbar.
A e g !) p t e n. Alexandrien, 6. Aug. (Oest- Lloyd.) Die Aufstände in Syrien scheinen noch nicht völlig gedämpft zu seyn, und es wäre daher vor der Hand nicht rat sam, sich in Geschäfxe mit
_ den dortigen Gegenden einzulassen. uch bier lähmen die Ereig- nisse alle Specularion. Der Französische GenerabKonsui hat sei- nen Landsleuten so ar in einer eigens veranstalteten Sißung an: gerathen, ihre GeiIchäfte so viel als möglich zu beschränken und „ ihre ausstehenden Schulden einzuziehen. (S. Triesk.)
Inland.
Hirschberg, 23. Aug. (Schles- Z.) Heut isi halb Hirsch- berg in Fischbaä). Ob die Kirche daselbst im Stande seyn wird, Alle, die heut hinein wollen, zu fassen, ist u bezweifeln. Wie man vornimmt, werden die hohen Herrschafzten heut wieder in Fischbach speisen und sodann eine kleinere Partie, wahrscheinlich in die auf den Falkenbergen gelegene Schweizer“, machen. Ge- stern war große Tafel, zu der mehrere Generale und Grafen der Umgegend eingeladen warew Nach der Tafel ward eine Partie auf einen näheren Gebirgspunkt gemacht. -- Man erzählt fick), daß der König gestern früh, in bloßer Begleitung seines Adju- tantcn, die hiesige katholische Kirche besucht habe. Nur noch ein paar Tage sind es, daß der hohe Besuch in unserem Thale weilt.
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TZjffktischast, KMU? und Literatur.
Versammlung des BaltischenVereinS zurBefördermig der Landwirthschafc zu Greifswald am 13., 14. und 15. Juli 1840.
Im Sommer 1838 versammeiten sick) unter dem Vorßse des da; maligen Direktors der staats- und landwirtixsibai'tliiden Akademie El- dena, Prof. [)|-. Schulze. egen 100 Gutsbeffyer, Pächter, Gelehrte
'die moralischc Wirluna !cgtcn, „welche ,
der naturwissenschaftlichen Facbcr :e. zu Greifswald, bexietben in zwei- tägiger öffentlicher Sisung die wichtigsten landwirtdichaftiichen Zn- terefse'n der Länder am Battisäsm Meer? nnd stifteten den „Baktifche11 Verein zur Beförderung Der Laiidwiribschaft“, welcher sich als Wan der_aescüiibaft ](ibrlickz einmal versammeln sollte. Im “*abre 1839 fand verschiedener pinderniisc halber kein? Zusammenkunft att. Auf viel- seitigcs Verlangen der Betveiligren war solche in diesem “ adre für die obcnbcimnmcu Tage anberaumt worden, und nachdem "ck über 190 Tbeilnedmcr aus größerer und„gkringerer Entfernung dazu eingefunden. worunter fick auch der Herr Regierungs:Präfident von SevdcwW aus Stralsund, der General=Secretair des Pommerschen landwirtb: schaftlichcn Kaupt-Vereins, [)r. Sprengel, und viele größere Land- wirthe aus * ecklenvura befanden, ward die Versammlung unter dim Vorst e des Direktors, Professor Vr. Pabst von Eldena, und unter den Mit; ;orständen, Gutsbesißer Homeyer auf Mumm: uud Pächter Staudinger aus Grosflotveck bei Hamburg am 13. Juli Vcr- mittags eröffnet. und setzte an den beiden foiaeuden Tagen idte Vcr- dandlunaen fort. wobei in stets lebhafter Diskuüiou über viele Dlckigé Gegenstände des landwirthscbaftiicven Betriebs Erfahrungen und An- sichten auszietauscht wurden. Wir nennen als solche: die Bkrbessetuus der Fruchtfoigen, größere Ausdehnung der Staüfümeuug_ des Rind“- viebes, zweckmäßige Ernährung und Nuyuug dcseideu, émtübrxmg der Sommer-Lämmerung, Benusuna ("kt torsiaen Wicscncrde nr Yuugimg, dngleiibcn des Gipses und Mcrarls. Brrdeffrrung der itim. Ent- !ebuug und Verhütung kes Roste; und Branch "uu cha-dx 11- kw- ach dem Schluffc der erücu Sisung wurdc eme "!!:in .:mgcxieiltkr neuer Acker-Wetkgeugc und Maschinen, größtentveils der adexme Eldena gehörig, besichtigt und dann fand cm gemeinscvafmiyes »Was-navi Hatt. Am Naivmittagc dcs weiten Tage:)" beiUMt 5“ BK; sammlung die nahe gekegcne fadenne Eldena. Denn Door tor hatte veranstaltet. daß o_ersaxiedenc Acht * MWM den msaumeitcn Gästen gepruft, und daß, WWK: unter “Mitwirkung der Lehrer. Beamten _und_ Stumm)!" Q."; ase sowodi das Lcdr-Jmiitut. als die Birth ft Nackt “:ü-Sn! tun eu gezeigt wurden und mi nut ems, »“ » „ZUM MENU das freundinrbe Eldena. -- Du
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