rden seyn, ihn ur Ueber-
dentscha : des uswärtigen
Versuche gemacht wo illei des Krk es Herr Thien i m d und sich mit dem Portefeuille des
eiten der konservativen Partei alles Mög- hiers vom Staatsru Partei hauptsä hofft, daß eine roße
Monat sonen nahme des Portefeu werde, heißt es- seils übertragen,
cd von S liebe aufgeboten, um Herrn T Zu diesem Ende wünscht jene Kammern , indem sie en das von dem Conseils-Präüdcnrenb ol tt zwingen werde. die Freunde b, und wird dasselbe dieser wichti en eute einen Arti el, er aus der Feder des Herzogs von Es wird darin nachzuweisen gesucht, Ministeriums einen Theil schmeichelnde Worte und Welt getäuscht habe. diesen Artikel zu mmm. Der Univers .die im Stande smd, versichern uns, daß in diesem wischen dem errn Guizot
sammenberufung der Majorität in denselb System mißbillige diesem Grunde rat
n und ihn zum Rückzuge [)en auch wahrscheinlich ners von der Einberufung der Kammern a wahrscheinlich nur im-aUeräußersken Falle Maßregei schreiten. - Die von dem man glaubt, Broglie geflossen sey.
Herr Thiers bei der Bildung seines der konservativen Partei nur durch durch Kriecherei gewonnen und später alle Sollte das Kabinet es für nothwendig halten, beantworten, so werden wir darauf zurückko dagegen enthält Folgendes; sehr gut unterrichtet zu seyn, Augenbliche die Könige, Herrn Thiers,
Presse enthält
„Personen ,
vollkommensie Ueberein Herzog von Broglie und
Folgendes: „Der Admi- e-Geschwader zu Augenblicke in Toulon kom- r, in Anerkenmm ge- do übertragen. gefallen sey, von
Der Courrier francais enthält ral Lalande ift beauftragt wvrden, n, welches man in diesem Die Regierung hat jenem Offizie leistete? Dienste, ein so wichtiges Komman durch werden die Gerüchte, daß er in Ungnade Contre-Admiral an die S ihn zum Vice-Admi-
Versailles (linkes User) ist Auédehnung befahren wor-
das Resew
selbst widerlegt. Den scrve-Geschwaders stellen, heißt in der That, ral ernennen.
Die Eisenbahn von Paris nach heute zum erstenmale in ihrer gan en den, und wird morgen dem Publi m eröffnet werden.
Die Berichte über den Pro eß der Madame Lafarge vom
ber. Bei Eröffnung der heutigen daß der Herr Angelby, des Herrn Sirey angeordnet wor- Er befände sick) Vertheidiger es wünschen um ihn herbeizusäzqffen. viel an der Vernehmung ]enes erm Sirey gehört haben, seine keit eyn wird.“ - Der P äs
eine frühere Angabe zu wiederholen, indem er noch hin bis sVochen früher von einer Per und daß es ihm unmög- Voraus deschioffenes An- Präfidmt befahl hierauf, das; vorgeladen werde. -- Es wurde hierauf auveron über die Abfassung derTesia- e zwei Umstände, einer Abreise nach angefertigte Testament umgesio- ester zu Erbinnen eingesetzt, so Tode ihres Gatten, von die-
öten d. M. befinden fich in der - Sitzung vom 7. Septen: der General-Advokai an, auf die Ausfage einer Wohnung angetroff Wenn aber der würde man weitere Maßregeln treffen, - Herr Paillet: „Es liegt mir sehr da nach dem, was wir von AuSsage von der höchsten Wichti forderte den Herrn Sirev auf, und dieser that es Herr Angelby ndier jene Aeußerungen vernommen habe, “[ich scheine, in diesem Umstand nicht ei klage-Sysiem zu erblicken. der Herr Angelby neuerdin neci) einmal derHerr von mente befragt, und es ergaben sich aus seiner Aussa die nicht ohne Wichtigkeit smd: Paris das zu Gunsten seiner Frau ßen und seine Mutter und seine Schw wie da Madame Lafarge P. I. bis zum ser Um nderung nichts erfahren hatte, und 2) daß Madame La arge n'ien ihrer Schwiegertochter ausgestellte esta- elesen batte, indem
Siyung zeigte dessen Vernehmun den sev, nicht in auf einer kleinen Reise.
früherer Weise ,
1) daß Lafarge vor
Mutter das ersie zu Gu ment, welches ihr verfiege tübergeben worden war, fie behauptete, das Siegel habe sick) von selbst gelö . Bei diesem [eß- terchmsiatide rief der Vertbeidtger der Angeklagten aus: „Man pro- phezeit Vergiftungen, man liest verfiegelte Testamente, dieses Glandier, wo dergleichen Sachen geschehen! Abe nur, wir werden im Laufe der Debatten noch ganz andere Dinge auf: zukecken haben! Ich bitte 1th noch den Zeugen, wir zu sag Lafarge ihn nach Empfang des ersien Briefes von ihr Vermi-
wai ist denn r warten Sie
wahr ist, daß Frau iragte, ob dis Abreise derselben ihn nöthigen würde, 'Herr von Chouveron: „ , riet!) Herrn Lafarge besonders
seines Kredites, die Trennung nicht zuzugeben." - Herr Paillet: „;Jch hebe dies'en Umstand heraus, damit die ubcrzeugen mogen“, daß, wenn sich in Glandier Ideen der Ha regten. diese wenigstens nicht von Madame Lafarge ausgingen.
verzweifingsvolles Schreiben vom 13. August davon. Sie chlug ihrem Gatten vor, ihm 21 es 11 überlan'en, und ort gehalten.“ - Unie: den nächsien eugen' befand sich Beaufort, Vater der eksienGanin deo Herrn fgesorderi. zu erzählen, was er von der Ehe sei- „Jcb muß den Gerichtöhof und u aufmerksam machen, daß ici mich mit Es ward ihm Eid und nach Pßicku und Gewisse enge erklärte, daß Herr Lafarge kurx erheirathung einen furchtbaren Nerven-Anfall gehabt und man solle ihm ein Messer bringen, um fich die räsident: „Wissen Sie noch etwas te meine Tochter bleich und e, was ihr geschehen wäre,
Hirn herauszugeden ?“ im Interesse
Herren Geschworenen sicb
iebt selbst den Beweis
fie hat ihm Herr Conichon von Er ward an ner Tochter wiffe, imd erwiederte: die Herren Geswworenen data der Familie Lafarge im Proze antwortet, daß er auf seinen Wahrheit sa en möge. _ Dcr Z nach seiner [ani geschrien! habe, Adern zu öffnen.“ -- Der Y Anderes.?" - Antw. „Eines Tages siür ekicerdcien in mein Zimmer. Ich fragte 1 und ne beschwor mich, nichts voi; dem Zustande zu sagen, worin ia) Mann nicht wolle, das; Jemand wisse, Er blieb 4% Stunde in den gräßlich m_ „Handelte es fick) um eine jener Kran ei- die man nicht gern eingesteht?“ - Antw. , _„ erinnere mich nur, mik WW, daß ihm der Schaum vor dem Munde gesunden habe.“ - H?" WWU“: „Hieraus geht hervor, daß Herr Lafarge höchsi reiz- bare NEW?" bci)"; und daß der Widerstand der Madame Lafarge, fich dcn gerechl€n -Iunschen ihrZs Gatten zu ffüéen, maZßherlxi anLHere „ „ - cr Zeuge, au ge ordert, ' er eine e- schäft§-1An§xeikgk11.beitkn mit Herrn Lafarge etwas Näheres zu sagen, fuhr so gen "maßJerYtZäéBei der mit meiner Tochterxsitdegangdendein „ , ar e getäu cht worden“ die r 2 e un e Mittheilungen meiner Tochter estxn misch bald dathn in Kentfuniß. Da ich klgk in den Augk_lsqknheitm meines Schwiegersobnes sehen wollte, ins kch nach GlMN" und zwang ihn, mir seine Lage au6e111auder u- ven; Ick eriangie “'th e"" vollständige Einsicht in sein Gesch ft, mid :ck sab, daß Herr Lafarge selbst bei der höchsten Schäyung seines Eigeniwms gegen 40,000 Fr. Schulden haue. Er sagte mir, da er Ages g:!han iiabe, iim„fich zu verheirathen, und daß er dies 2 age lang, emacschloffen mrtcmem Notar, seiner Mutter,seiner Schwester und nem Schwager überlegt babe: „„Ja, mußn-m, fügte er ÜN", gevgi, und 1ch wollte lieber, daß ß, es waren , _ „„Sehr verbunden fiir den Vorzug““ ekwie; Dies ist Wort für Wort das Gespräch, das “wir bei Als er mir von feinen Erfindungen und da erwiederte ich ihqm, er solle mia, »|“;de s mit seinem Vermogen und mit alien seinen Er ward darauf sehr heftig und rief aus: *,-„Wenn, Sie von meinen Angelcgenheitcn in Kenntnis; würde ihn augenblicklié.) iodt fck!agen.““ Kurz, der rd sebr leidenschaftlich, und ich vcriie mir sobwor, nie wieder dahin zurückzukehren.“
fie gesehen hätte, da ihk
Krämpfen."
„Ich kann
es nick)! sagen; daß meine Tochter
Gründ? vabkn konnte.“
Ehe war ici) von
, 'rgend Xewand hinter
Fxxxxr (“.*-:!:;cxiizeit führikm. i'cjiicn Ausfiwten spma), ich wüßte, wie e Mitteln stände.
ß Glandier, indem ici;
wechsel um Im weiteren Verlaufe
“ 1036
seiner Aussage erklärte der enge, daß oft deftig Semen zwis en der Yuna des HY"! La me und seine: Tochter vors alen wärn. -- Oje nzch|m ngen : Aussagen bezogen sich auf die Anfertigung der Kuchen und des Ratteupnivers "Uk auf di! Geküchte, die unter dm Diensiboten im Hause irkulirten. -- Marie Kalade, ein weib1icher Dienfibote des Hau-
, sagte auf, daß sie Alfred, den Beduinen des Hauses, xzweimal abe Rattenpulvet bereiten seh *- es sey tbr damals gesagt worden, daß man dasesbe hinter das Bett des Herrn legen wolle, weil das (“e: rausch der Ratten i !! störe. Zwei Tage vor dem Tode des Herm xa- sarge habe fie ihm elbfi frisches Wasser qu Trinken gebrachi. Es habe idm gut zu schweifen geschienen und er ätte gesagt: „daß ifi doch weni stens unvermischt.“ - Det Präs.: „Was dachten Stkafick) du dem orte ['til-erwischt?“ - Ant.: „Ich dachte, die Akzeneien und die süßen Geixänke wären ihm zuwider.“ - Sic ward mehrere Male befragt, ob in dem Ausdruét und in dem Wesen des- errtx Lafarge nicht die Bedeutung gelegen habe, als ob er [ines Woti aujdie ergiftung be- zogen hätte? Sie erwiederte aber immer, dan ihr das nicbt m den Sinn gekom- men Wäre. -- Ein and rer Bediente, Namens Ba_rdou, sagte mis, daß Denvs versichert väi e, Herr Lafarge sev vergiftet worden, seine Frau hätte ihn 14 Tage lang mit Gift genährt; auch hätte Denvs ge- agt, er könne mit Vergnügen die Madame Lafarge viertheiien sehe!]. Uebrigens warfen die Bedienten sich gegenseitig Diebstähle m_id Betru- gcreien vor, ja. Denvs ward gezwungen, einzugcsiedcn, daß „er untr- mächiigteiuige Borräthe verkaufthabe, um, wie er behauptete, die augeii-s blicklichen Ausgaben zu bestreiten. - DieAussage des Kekliiers, der in Paris das Kislchen erö net hatte, weiches Madame Lasatg; ivretp Manne schickte. war info em wichtig, als derselbe durchaus nicht mit Gewißheit behaupten konnte, das; nur ein Kuchtn 111 ]enem Kis1chen eiegen hatte. Ueber die damalige Unpäkalichkeit des Herrn Lafarge be- ragt, sagte er, daß derselbe ungewöhn ich xpät zu Hause gekommen- wäre, und das Erbrechen dm Speisen zugeschrie en worden sev, die er bei ei nem Reßamateur genesen habe. Am Schlusse der Sitzung ereignen sci) noch ein merkwürdiger Fncidmz-Fau. Cin _Advokat„ Namens Nassau, agte aus, daß er ch mit Denvi, der ihm als cm wilder Meusch e- childert worden sey, in eine Unterredung über Madame Lafarge e n- gelaffen habt und daß dieser glei in nachsiedxnde Exclamationen aus- gebrochen sey: „Ach, die Niedertr einige! Sie hat ihn 14 Tage lang mit Gift genährt! Wissen Sie denn nicht, was fie gethan hat, als se in dem Schlosse ihres Vaters war? Em Bewohner deffelben hatte sich entfernt, und wollte Abends zurückkehren; e lies; die Zugbrücke auf-
mich von Denys mtkerute, aber ich sah ihn nicht wieder. 2116 ich aber heute hörte, daß er eukmete, ähnliche Aeußerungm _gegen em Dritten emacht zu haben, so elt ich es für meine Yfiichi, ]enen Umstqnd der Justiz anzuzeigen. (1) muß noch Eins hiansügen, was_ich vet: effen hatte; er agie mir noch: „„Ach, die Schandliche! enn ich da seyn werde, wird ste nicht solche Augen maxden wie jest.““ (Allgemeine Bewegung.) Einer meiner k'reunde, Herr Cairuvaut, hat ebenfalls dergleichen Aeußerungen aus einein MLndk vernommen.“ - Herr aillet: „Da sehen wir also nun jenen „Ikli- gen, der die Aussagen nderer Lügen gesiraft hat! Nicht zufrieden damit, hier, im Angesicht: der Zu'snz, zu ügen. verbreitet er auch täg- _lich vor diesen Thüren das Gi t e „Man führe den Zeugen Denys vor. (Dieser Zeuge ist abwesend.) Morgen, m.H., wird die Confrontation Lattfinden.“ - Die Versamm- lung trennte sich in der lebhafteslen Au eguxig, und der Glaube von der Unschuld der Angeklagten verbreitet fich jest selbfi unter den Leu- ten, die von der AnklagexAkte eingenommen, die Madame Lafarge am
bartnäckigfien für schuldig hielten. . ,
Tulle, 8. Sept. (Durch außerordentliche Gelegenheit.) Die Aerzte und Chemiker, welche mii der Auögrabung der Leiche des Herrn “Lafarge beauftragt waren, sind 111 der vergangenen Nacht zurückgekehrt. Sie haben das er , die Leber und die noch vorgefundenen Eingeweide extrahirt und m tge racht. Man glaubt, daß bis heute Abend das Re- sultat ihrer Analyse bekannt seyn wird.
, Börse vom 10. Sep, ember. Der Zustand der Bdrse hat sich heute nicht nur ni ": gebessert, sondern noch verschlun- mert. Es waren, wie immer, die beunruhigendsicn und wider- sprechendßen Gerüchte verbreitet. Die Iproc. Rente, die gestern u 73 „60 schloß, eröffnete heure J 72.80, ging dann bis auf 41 zurück und schloß zu 72 . 25. ie 5proc. War bis auf 10:1 . 50 qefalen iind schloß ] pCt. höher. Die Neapolitanische pri'oc. Renke stand 943/4; die Spanische aktiv: Schuld 22. Die ;thien der FraRfischen Bank find um "200 Fr. gefallen; fie standen heute 28 .
Großbritanien und Irland.
London , 11. Sept. Vorgestern ist ein Courier mit Depe- schen für das auswärtige Amt von Konstantinopel in England angekommen, der, dem Vernehmen nach, dic Ratifi irun'g des Londoner Traktats ur Regulirung der Orientalischen ereufrage von Seiten der P orte Überbracht hat.
In Dover hat sie!), in Folge dex Aussage von Pgssagieren, die ,aus Frankreich dort angekommxn das Gerücht verbreite), daß die Französische Re ierung den Be chi ertheilt habe, Calais und Dünkirchen in Vntßeidigungszustand zu seßen. Dcr ministericlle Globe meint, es sey wohl möglich , daß an den Befestigungs- wn'ken dieser Städte einige Ausbesserungen vorgenommen wer- den sollten, und dies möge zu jenen Gerüchten Anlaß gegeben haben; wollte man aber daraus etwa den Schluß ziehen, das; die Franzöfische Regierung eine feindliche Stellung gegen Cug- land anzunehmen beabüchtigc, so würde auf das Gerücht gar nichts zu eben seyn. “ ' , . '
Der tandard sagt in einem leitenden Artikel über die Stimmung in Frankreich: ,Es 'ist sehr ganz offeribar , daß ,es in Frankreich nur zu viele einde des Friedens giebt. Einige wünschen Krieg, Weil es ihnen an Arbeit mangelt; Andere wün- schen Kriea, weil er ihrem Ehrgeize den Weg bahnt; Andere wünschen Krieg, weil sie einen Haß ge_ en England fühlen; An- dere wünschen Krieg, weil er zu einer iederherstellung der Re- publik oder der Herrschaft Napoleon'sxführen soll; Andere wün- schen Krieg, weil sie darin eine UUSficht zur Wiederhexstellung des Thrones der älteren Bourbonen sehen; Andere endlich wü);- schen Krieg, weil, wie fie «! in ihrem Organe, dem „Univers , aussprechen, die Könige von Frankreich der Taufe mit Blur und Ruhm bedürfen. Dies ist eine furchtbare Reihe yon Eie- menten zum Kriege; aber einiger Trost lie t schon darm, daß dieselben unter einander gan im Widerspru e stehen; und noch mehr Trost liet in dem harakter des „Königs der Franéosen und in ,dem ge unden Verfkande der Mehrheit des Französi chen Volkes.
Der hiesiqe Globe meldet. nach Berichten aus Konstaiitino- pel, daß im Monat Juni über 20,000 Manu frischer Ruifischer Truppen über den „Kaukasus geZangen | en, iim die Armee von Georgien zu verstärken, und da |ck 18 atatllone des im Gou- vernement Moskau siationirtm Russschen Armec-Corps auf dem Marsch nach Stawropol befändenx Es Wird dabei bemerkt, daß diese Truppensendungen, so wie die neuen Rekrutirun en in Rus- land wohl nicht allein gegen die Tscherkessen gerichtet evn*mschk?t; und daß man vielleicht bald bedeutende Russische Streitkääkk? “ der Asatischen Gränze der Türkei sich entwickeln sehen " kx“?
Der Commodore C artes Napier, der jeßt eine so Y)?) lä? Missen in der Levante at,' UMt für seine früher?! b in_e “"' lä niche Pension von 150 . Er "ae bei der ro erung von artiniqm, bei der Wegnahme eines Sicilmnischen Convois
bei der dort bewerkstelligtm Landung und den air-Operationen und bei der Einnahme des
Die Insel Ponsa wurde unter d in Nord-Amerika diente er unter er im Potomac-Fiuß verwundet wurde. 1807 zum Comman- rzlich nachdem er 1839 den Be- erhalten hatte, zum
vor Palinuro, darauf folgenden Mili: Hafens von Sapri betheiligt. seiner Leitung “ genommen , ames Gordon. ivo ahre 1805-1vard er zum der, 1809 zum Capitain und kü fehl über den „PoWerful“ von 80 anonen Commodore befördert.
Gegen die Klagen der Französische fahren des Commodore nicle: „Wir glauben, daß derselbe ni Traktats zuwider gehandelt Vorbedcutung, Welche jene
ndem es Aufregung erzeugte andern Europäischen Staaten t jeht ihre natürlichen Früchte. efangen und zeigen nun auch ihrer- inn, indem sie ihren Brodberren ährend die Wohlhabenderen Klassen von und nicht wissen, welchen Weg . u entgehen, welche ihnen n bei denjcßigen '.)Taßregeln beharrt. chen Fonds bekundet demlich genug ihre Be- Rente ist nun schon um 15 pCt. seit dem :: unsinnigen Aufregung gefallen, und es ist klar, daß Um und „fie noch um 10 pCt. mehr herunter- ekschLtert ist das Vertrauen in Paris; die Re- duction hat in dieser “***-oel)? 7 bis 8 pCt. berx'a-icn, imd dies ist Hauptgrund des gedrückten Znikandxs iin'"c*.'e;* cinema Sympathie M!! J-cr *PMUCL' Börse- ]ett “","-.)Contag um 1 pCt. heruntergcgangcn sind.“
Niederlande.
11. „Sept. Seit langer Zeit hat an der hie- allgemeiner Schrecken geherrscht, als je t in Orient und aus Paris gekommenen Inhaber sind der Meinung, daß die Fran- rung, oder vielmihr Herr Thiers, nicht werde um- Pascha von Aegypten thätigen Beistand u lei- raus leicht ein allgemeiner Krieg entstehen könne. ch zwar, daß es für Frankreich höchst bedenklich .key, Kriege mit En land nicht bloß seine Flotte und seine Kolonieen, sondern auch einen ganzen auswärtigen Handel auf's Hierauf wird. jedoch entqegnet, welches in Frankreich jest der kriegslustige Theil r auch leicht die „Interessen des Han- Industcie und des Ackerbaues, die des Landes eigent- in den Hintergrund drängen würde. Fast alle holländischen Fonds Waren heute in großen Muffen aUSqe- ntergrale smd auf UPJ gewichen u'nd bligationen sind zu 973/4 zu haben.
B e 1 g i e n. Der König, der am 5ten d. M. in WieSbaden angekommen, ekipfing dort am folgenden Tage den Grafen von Münch-Bellin hausen, Kaiserl. Oesterreichischen Prä- üdial-Gesandten des Deut chen Bundestages.
Der Baron von Staffan ist gestern von hier nach Turin
. deizßranjdfisehen Kabinen, i und eine feindlicheStellung gegen die wr Schau legte, trä deren Stände haben seiUihren unabhängigen Zivan anthun wollen; w
em Schrecken ergriffen smd, sollen, um den Uebeln
Lieutenant ,
ste einschlagen dvohen, wenn ma Stand der Französls die sproc-
n Blätter über das Ver- Morning C cht den Bestimmungen des, Mit Hinsicht auf die gute n wollen, daß sich noch nicht „Ohne Waf- s wird dafür gesorgt ist es noch viel Syrischen Blo-
Napier bemerkt die
Zeitungen darin finde r auf die Aufforderung des Conimodore
die Syrie [be Englische Blatt hinzu:
erührt hätten, fügt dassc n können die Syrier sic!) nicht erheben; e Waffen zu versehen, aber ]"th über die muehmaßiichen Resultate der Urtheil abgeben zu wollen.“
Der Pariser Korresp neuerdings Folg nder augen
, onds die aus Werden, fie mit F “
Amsterdam,
fiqen Börse kein so oige der aus dem
Die Fonds-
ondene des Globe schreibt diesem Blatt: der orientalischen Frage:
binette eiu Umlegen rüstungen dauern Constitutionnel", ein, daß Frank- 11 vorgeschlage-
endes über den Stand scheinlich im Französischen Ka nach der anderen Seite statt. Die Kriegs urnal des Herrn Thiers, der „ hohen Tone, doch räumt man ier Mächten gegen Mehmed A einen Beweggrund um & , aber auf eine ob England einen Beweis seiner ck dazu versieht, handeln, im all ene die Integrität kl" ür- Es ist biSher noib keine Antwort dar- auf eine förmliche Weise geschehen war, ord Palmerston eingegangen, die fü halten wird, da fie sein Verlangen be dschaftiichem Fuße zu bleiben. „ und das Franzi" außer der Biokade vou Syrien, en Mehmed Ali's in Bess nehmen man die Eventualitäten bezeichnet, rankteichs gegen das Verfa ren der aubt, daß di : Even- ark auf die Erhaltung
noch fort und das Io spricht noch aus einem eich die jest von den » _ en Zwangs-Maßtegeln nicht als eben wird. Herr Thiers vat indirekt qßversianden werden kann, 'reundschafi für Fran „ Verein mit dcmsel ? Macht von ihrer eingegangenen ', ei respektiren zu wollcn uferfolgt, weil dieAn - oil) ist gestern eine .- öchsi befriedigend » ' rankreich aus freuxi -oilen inzwischen nicht ie Anzeige c
östsche Regie in können, dem sten und daß die man sagt si
eise , die nicht
geben wolle, indem es si den gegen Rußland zu Verpflichtung,
Spiel zu sik?" daß bei dem
Uebergewicbt, der Bevölkerung habe, diese
eugt, mit liche Grundpfeiler sind,
er Mächte
ziehen, damit er ins Wasser stürzte, das ge chah auch wirklich und er _, stische Kabine: 123;
ertrank.“ Der Zeuge fuhr fort: „Ich weiß nicht. welcher Umstand *: 5proc-1virkliche
rbalten, daß sie, iiisie belegenen Festung , Herr Tbiers hat ganz
eiche den thätlichen Widersand
' iir Mächte rechtfertigen würden ;tualitäten weit entfernt smd, so Wie ich aus zuver t auf die unzwcideutigsie es betrachte seine Ankündigung, en Fanatismus * eie die Christen in
]. .
,und da man Brüssel, 1 Sept
hofft man xest
lässiger Quelle erfahre,
Weise dem Me daß er die
; ' 5. des FMN" med 211 er-
bfichr babe,
Syrien ker ungezähmten a aus einem günßigen Ge- ranzöfiscde Kabi- chrii 1iche Bevölkerung diam aus-
einen allgemeinen erregen und auf diese Wind der Türken preis zugeben, Was auch geschehen mag, rankreich nicht zugeben,
sk Der Krit s-Minifter, General Buzen, ist in Löwen mit gro- ßer Stimmen:" ehrheic zum Mitgliede der Repräsentanten-Kam- mer erwählt worden, und zwar an die Stelle des mit Tode ab- gegangenen Grafen Werner von Merode.
Deutsche Bundesstaaten.
Hannover, 12. Sept. Se. Majestät der König sind am 11 Tage nach Braunschweig abgereist.
as Bulletin Über das Befinden Sr. Königl. Hoheit des Der Zeitpunkt, welcher nach der Operation ichtigkeit gewesen, ist glücklich verlaufen, so daß von nun an kein Bulletin für nöthig erachtet wird.
Karlsruhe, 8. Sept. b'on hat heute folgende Bekannkmacbung erlassen: erste Sectionder Großhe _ogi. Etienbahn, nämlich die Strecke ?;n Mannheim nach Heide berg so weit v_ollendc: is?, daß sie dem * . mtlichen Vokkkkbk überlassen Werden kann, so wird solche Sonn- ai **.d den 1„. Septembxr dem Publikum eröffnet werden. Pyonixecke zwischen Heidelberg und Mannheim wird bei sämmt- vzen ;;ahrten unacfähr m 30 Minuten zurück'qelegt. der Transportmittel sieht fick) die Administration ge- Fahrten vorläufig nur auf den Transport von Per- sonen und ihres Gepäcks, so wie die Annahme der Ersteren auf die Zahl der vorhandenen Pläße' beschränken zu müssen.
ficht6punkte. net, so will F jenes Landes der Ermotdu gesest werde. das Gerücht vdn der nachgeben und der e, im Fall sei) Gemmber des Volks gegen lich; da aber noch ein, gr Frieden gestimmt isi “..-ird Herr Thurs, ) ann, dai: die Würde Fignireicvs pudlikancr leicht niederdaltcn konnen."
„Die Arbeiter in den ihre Ai-')cit *.*-"rl nehmen, Wm.. sher der Mann Shilling angeboten.
In der leßten Ver
iner Worte!“ - Der Präsident: ersßüyug des ropa andisen find ganz„w tbmd über daß das Franzosisive Kabine! Krieges vorbeugen werde. versucheu werden, die sehrwabtichein- cher Theil der Nation für auf die Armee verlassen wenn er zum Frieden entschlossen ist und nicht kompromittiri is, die Re-
Die hiesigen , Wahrscheinlich eii, Noibwendigkeit tmrs dies Gerücht verwirklicht, die Regierung anfzureizen, isi ßer und einfiußkei
rin ; und man sei) noch zen lautet
Kohlenminen von Stourbridge [) D“ Wiberzoal- ObkksPosk-Dirtc- , dieselbe wieder an bewilligt wird. Die einen Tagelohn von “„U/,
assen und sich geweigert Nachdem die ihnen kein höherer Lohn haben ihnen umsonst
mmlung der Freimaurer „zu London hielt eine Gedäcbmißrede auf den ve Stuhle, Grafen Durham. Graf von Zeil :! Blatt bemer
Deister vom **-' ":'inehrun
wurde hierauf der and erwählt.
kt, viele Fremde, welche die von Statue Lord Byron's nici): x_u ßnden ießien Zeit nach dem Zoilhauie gewen- ses als den Ort bezeichnet habe, wo die- ch jedoch in ihrer Erwartung ge- es deshalb für noth- ue geworden, auf die der d Kunst verrvandt habe. 26. April meldet aus
Thorwaldscn angefertigte hatten sich in das Gerücht die selbe aufgesteUc sey; täusckyt gesehen. wendig, zu fragen, große Dänische
Eine Zeitung aus B (: lp a ra iso affe in jenen Gewässern schen unterstützt,
Darmstadt, 7. Sept. Die seit dem 1sien d. M. wieder Viksammelte zweite Kammer beschäftigt sich mit dem Strafgeseß- Entwayfe und fügt meist überall noi!) Miiderungen zu den ur- sprünglichen Bestimmungen desselben hinzu.
S ck w e i z. „Im St. Gallischen Ober-Lande hat dieser Tage ein seltenes Natur-Ereigniß stattgefunden. linken Ufer der Seez, zwei Stunden ungefähr südlich von Weiß- tannen, etwa drei nördlich von dem Fuße der Scheibe, erhebt , wie alle Gebirge in diesem Landstriche; der John:. _ ine Felömassen gegen das Seezthal wendet. 29. August, an welchem Tage allenthalben furchtbare Gewitter und Regengüsse hereinbrachen, löste fich ein Theil der hervorsprin- „enden Felsen von jenem Stock ab und stürzte in gigantischen “ck?" hinab ins Thal, in der Richtung der Alpe Vallabüz. Dkk Felsenschutt dehnt sich von unten nach oben etwa eine halbe Stupor; der Schutt und Feiskegel hat eine verhältnißmäßige Breite einaenommen. Zürichethg, Hom- Truppen für Brasi erfolglos geblieben.
sie hätten si as erwähnte Blatt hält was aus jener Stat Meister so viel obarttomn vom sey das Gerücht im Umla würden, von alsbald zur Biokade der fen schreiten, wenn das von den ten Krieges mit Peru hic wx'i'de
Kolonie Neu-Seeland bsi eine provisorische Verfassung prokla- lin'gen des Distrikts von Port Nichol- Krone noch nicht die Souverai- nehmigt worden. *
- Markt unter
Sidney, in Dkk Erzähler schreibt:
tischen Kriegssch rikanischen und Franzöi Chilischen und Peruam ndern den Chiiicrn w Geld nicht iogieich zurückgcza
Nach“ Berichten qu vom 21. April war daicl mirt und von den Häupi son, über welch netät ausübt, ratifizirt und ge
Vorgestern wurde der Fonds eines panischen Schreckens eröffnet. die während des Fallens dersel des fortdauernden Sinkens de daß sie zu jedem die Konsols bis auf 87'/ ist, als sie seit fünf bis se trat wieder eine Reaction ei aus Paris mehr gekauft w smd in gleichem Verhältnisse den fast gar keine Käufer und wur In Folge des Geldmangels, liche Fälle zu verwahren sucht, den Wechse1- Course ein. fortwährend
ährend ihres leß "ck großart
der neuen
en die „Britische
dem Einfiusse Viele Inhaber von Fonds, hatten in Folge "folge, ist der Versuch des Herrn dell
ben gekauft hatten, en zu'werben, überall in der Schweiz
s Cour es ol e ur tbekommen s s ck F ckDas bracht;
Preise zu verkaufen bereit warm. was niedriger
s auf Rechnung herab, chs Jahren gestanden habe n, da nach Eingang der Die Scha gefallen. Die fre
Italien.
Die Herzogin von Modena ist seit ei- xkk _lmd es-smd daher von dem Bischofe k 1ka Wiederherstellung angeordnet
Modena, 2. Sept. nigen Tagen bedenklich erkra in allen Kirchen Gebete f
Taubenposk
Papiere fan- [11'0 forma notirt. Jedermann sich gegen mög- inige Besserung im frem- der Fonds- Consols eröffne-
fielen aber nachher wieder um die Schwankungen in Paris, die an einem betrugen, ist dies freilich immer noch 11an haben, und man la nk ihre Restriktiv- bis es ihnen gelungen, dem iwas besseren Stand zu geben. Fonds in Paris am Mitt- seyen, gingen auch die Con- sianden am Schluß der '/4 auf Rechnung. Doch der Fonds nicht durch herrschende Besorg- durxh die Operationen der Ueber den Zustand des Pa- -„Die erbärmliche
Spanien.
Madrid, 3. Sept. Die Hbkaeétun '
ProclÖrtnakFZoi-i d'erI:):rovisorixciwstcib R «; g enthält nachsehende „ it r'ger. ie provi ori e' egietun z-
mtschlofsen, die constitutionellen Institutionen,gdei1TY§rt-?n der und die National Unabhängigkeit zu retten, trotz der Bm" Bextäther, die auf den Ruinen derselben das Gebäude d wollen, hat folgende Anordnungen getroffen: “Sw Individuen der-Hauptsiadt . _ nabGarde oder zur Garnison g ilitairxxiensi tauglich „find, „ R ikke, bis es die Behörde fur *" d“d'ouii-en. 2) Wer Waffen od“ [Uk Gamison gehört, hat ficli , „ in die zur Benhttdigung_
Gestern schwankte
am SchlUsse sabella's1 . hungen der ]) eTrillTmemi » e in un- Jahren. die nicht bereits
falls sie zum
Jen Börse /. Cc.
Geld ist äußeixst schwer von 18-40" Direktoren der Englischen eln'nicht eher mildern werden, emden Wechsel-Cours einen e is man heute früh erfuhr, daß die woch wieder um 1 '/2 pCt. gewichen sols abermals um heutigen Börse 87 [ ist hier das Sinken nisse oder Mißtrauen, sondern nur Spekulanten herbeigefü riser Geldmarkt“ bemer
en, werden, zu Soldqixii erklärt. eckmamg fipdet, über ihre cüßi und mcht zur National bei dem Alkalden seines Bezirk .der constitutionellen Sa Wanen weiden der genannten Be- " nicht sofort zolge leistet,wird streng Die in Disponibilitats-Zufiand befindlichen Generale und welche nicht zur National-Garde gehören, der Bertheidigung der Hauptstadt, im be von den Feinden der Freiheit “"gegk'ff'" werden sollte,
'/4 pCt. zurück; sie
xm- compi. und 87 anißen eintragen zulassen. Die
en. WerdieserBesiimmung
die penfionirten Offiziere, imd im Stande find, an und da
Wir haben eine zu hohe Meinung von der eisheit der Män-
hrc worden. kt der heurige Glo be:
1037
nehmen, haben ücb innerhalb 48 Stunde- bei kx": „);-„W; von odil, dem kommanrirenken Genen)! der ve. tigten Smmxäfn ker rovinz, zu melden, um seine BeiebxeYZu empfangen. .) Wer die upn'mdi obne Pas; verläßt. odcr skine
' ikaiden des Bezirks davon Tan-ige 4 wird mw" ' Ztreniiste bestraft. Wer damm weiß, ohne 97» 'Wie „. _ , „"we: dieselbe Sirafe. 5- Jede Vnsamm;:-_iz , xl? oom *; „mom,: des poli- tischen Chefs der Provinz stattfindet, wird dura) ( pwaffmu Macht aufgelöst und die m.sammelten Personen Wikki'é «ghörde iiber- 1iefcrt. 6) Wer in der Abficht, um Mißvermm „ * - „:..: V:“kc zu erregen, mit Worten oder durch Schrift bki'lii.."„*l .: “3-7 1c1*rio;-:en unter dem Volke verbreitet, ctieidet unnacbficixt. [:* (.: „„.! „„ «; „s„ für die Verkäihet fesgeseßte Siksss.
va'unq verändert, ihne rem
_ I;: *anin _Ms' **,“ Ferrer, Pränkxm . *«*(gierixnas-J1111*.1.'“
Das von dem Ayunxamiento er11a1:1"-16 vroviiorisic Direkto-
riun_1 hat seinerseits wieder fc-iaende E11! "***-11er *ot'qenommen: Senor Laiana zum politischen Chef, Rod :» „zßCaMN-n GWC»! Lki'cnzo zum Weixpn im Komm»; ; ra: Lopyz zun; Militaii“-Gouverneur, General Fcrraz zi1111I11 „*ektoi', Rodriauez zum chxudanten. “
acixricbten aus Ca' 5x, Sevilla und Malaga zufolge, soll
man dort im V&mqff stehen, dem Beisoixie von Madrid zu fol- Fen,sund in Sevilla doll damit schon dix )lnsanq aemacixi wor- en eyn. " '
P o r t u g a i, - -- Lissabon, 20. Aug. Die Kommission, welche die bei
dem Etiipörungs-Versuche in der Nacht vom 11. August Betheilig- ten zu richten hat, sollte nach dem Beschluss der Cortes aus Militair- und Zustiz-Personen bestehen, allein die Letzteren iveigei'ten sich, ihre Ernennung anzimehmen, angeblich, weil die Cortes den Artikel dir Constitutyuon, Welcher dergleichen Kommissionen untersagt, i_ncht_susvendirtj hätten; der eigentliche Grund War jedoch, daß ne die Becheiligten niche verurtheilen wollten. AUf Verlangen des Zusi: :Mmisters suspendirte die Deputirten-Kammer den er; wähnten „rufe! und dekretirie die Absetzung derjenigen Richter, die sich wiigexn würden,_ ihre Ernennung anzunehmen. Der Se- nat entschied ]edoch, daß die Kommission nur aus Militair-Per- sonen bestehen soll'e; allein auch diese Weigerten sich, daran Theil u nehmen.. Es ist klar, daß die geheimen revolutionairen Gesell- chaften mit Erfolg thäiiq sind. ZuCasiello Branco, der Haupt- stadt der Pxovianntei-Beira, haben sie das dort _qarnisonirendc sechste Bataillon der Linicn-ananterie aufgereizr. Dei'VorWand war auch hier wieder der Sturz des Ministeriums, und ungeach- tei gller dieser Vorgänge _erklärte der Minister des Innern am 2-7. August im Senat, daß die geheimen Gesellschaften durchaus mchi gefährlich seyen. Pkan behält immer eine gewisse Vorliebe eine Amme.
'- Der Korrespondent der Times fügt seinem Lissaboner Berichte vom 31. August über die neuesten Vorfälle hinzu: „Es isi ka.um zu glauben, daß das Lusitanische Publikum in der voll- ständigsteki Unwffsenheic über den wahren Zustand der Dinge in den Provinzen gehalten Wird, und es fängt 1th an, sehr schmerz- lich den Werth der bekanntlich sUSpendirten Preßfreiheit zu em; pßnden,'- um nichts 11 sagen von dem feinen Mandvriren mit den Briefen auf dem ostamte, das bei jeder politischen Kriss einzutreten pflegt -- denn die Organe der Presse würden den wahren Zustand der Dinge längst bekannt gemacht haben. Aus den außerordentlichen Maßnahmen und Verfügungen der Regie- rung, deren Mitglieder auf das Gefiiffenilichske das Geheimniß bewahren, vermurhet man, daß der Aufstand einen ernsten Cha- rakter angenommen hat, und einige Individuen, deren Anschten von Bedeutung find, behauvten, daß derseibe ausgedehnte Ver- zweigungen Lahe, und daß verschiedene Regimenter,inicEinsch1uß des Neu in
schirten Abtheilungen des öten, sich mit den Jnsurgenten vereinigt hätten, - was in Bezuq auf die Leßteren durch das so eben ausgegebene „Diario do Governo“ beyiätiqt wird, “- und daß sie zusammen bereits eine sehr ansehnliche Truppenmasse bildeten. Die Regierung ist sehr besorgt in Betreff der Truppen in Algar- bien, beyonders in Betreff des Iten Jägcr-Regiments in Tavira, und sie hat gestern früh die Kriegsbrigg „Dom Pedro“ mit Geld zur Bezahlung ihrer Soldrückstände abgeschickt.“
-- Der Lissaboner Korrespondent der Morning Chronicle schreibt unter demselben Datum: „Sollte die Jnsurrection, was nicht unmöglich wäre, von der Hauptstadt oder von Porto aus, Unterstützung erhalten, so würden allerdings ernstliche Ereignisse zu befürchten seyn. An 2er Spitze des Aufstandes steht der Oberst-Lieutenanc Miguel Augusto da Sousa, und bei ihm befin- det sich der am llten aus der Haitptskadt eniflohene Major Ca-
amego und des 13ren in Almeida, so wie die deta-
Man weiß übrigens hier über den '.)[Uisiand um so We-
niger etwas Zuverlässiges, da die Septembkisren bemüht find, alle möglichen Gerüchte über die ausgedehnten Bewegungen der Insurgenien aUSzusvrengen, weshalb man denn davon spricit, daß sie auf dem Wege nach )lbrantes, “LilMeida, Evora, Estre- t_noz, Elvas, Braga und noch mehreren anderen Pläßcn begriffen 1eyen; auch verbreitet man Proclainationen, die von dem Gou- verneur der dritten Militair-Divifion, Baron Illmaijaem, gedcn das (Ministerium erlassen seyn sollen, und behauptet, Baron das Anras sey mit im Komplotce. Eine der Ursachen der Znsurrecx tion ist wohl die Ernennung des bekannten General Schwalbach, eines Chartisten, zum Gouverneur des Forts San Zuliao an der Stelle des Septembristen Caretci.“
Türkei.
Konstantinopel, 26. Aug. (A. Z.) Hier trifft man uner- müdlich Anstalten , um einer etwa möglichen Volksbewegung zu begegnen, was mir indessen zwar vorfichtig, aber nicht nöthig zu seyn scheint, da der hier herrschende Geist als ein guter sich dar-
Die Pforte hat sowohl an Preußen als an Oesterreich die
Bitte gestellt, man möchte einer Anzahl von Ingenieuren der bei- den Staaten die Erlaubniß ertheilen, slch der Leixunq der Be- festigungs-Arbeiten an den Dardaneilen „zu widmen. In Hinsicht Oesterreichs zweifelt Niemand, daß die Bitte gewährt werden
Aegypten.
Alexandrien, 20, Aug. (A. Z) Alle Vorstellungen und Rathschläge wohlmeinender, uneigennüßiger Personen werden von Mehmed Ali mit finsterem Troße zyrückaewiesen; vielleicht daß er verführt, durch die unverantwortliche Sprache einiger Franzö- sischen Blätter, die sich für Organe der öffent1ichen Meinung aus- gexben, während se doch nur als Organe leidenschaftlicher, aben- teuerlicher Parteien zu betrachten find, und durch die Reden vie- ler fremden Flüchtlinge und ausZequderter Offiziere, deren In- teresse es ist, bei der Aussicht auf eme Anstellung im Fall eines Krieges, den ohnehin hartnäckigen Pascha zum heftigsten Wider-
u reizen auf den offenen'Beistand Frankreichs rechnet sei, glaubßn wir, “macht er seine Rechnun ohne den Wirth?
ner, die gegenwärtig das Swicksal Frankreichs lenken, um auch nur einen ?juaenblxcf vermuthcn zu könne“ dn" sxlbige ohne einen di-mgenderkn (RW:;d fick **,-.cn so gefährlichen
* (asien wcrden,
. mfiußxcuixrcn Theil! der Französischen Nation, um annehmen zu kdnncn, bases _ die Früchte eines 231c'ihrigen Friedens, den 11111111". "Uhl" aiiidlühenden Handel und di“ noch junqe, so kräftig xda't1clii'eicende *))«aimi' ibrcs Lanöcs den ('N-fahren “eines solchen I“.»cnranwtcs, zn!- Unlei'stl'ißimq dcr ungerecixrn Prätcnfionen im-s drienmlisckzen Tyranéicn, bloßgeskclkt zu sehen. , - "ck nun Mehmed Ali zum tollcn Kampf: _chm: seinen Loaderam u_nd dessen n-ä1)ri_c*-' VcrbÜnc-eke mir Haft und Eifer v'or, und be1chwichrigt seine [Miniman Ahnunqcn und da:" G fußt seiner Unmacht mit eitlcn Hoffnungen und si'ommen Sprü- ckcn: „Allah Kerim, Gott ist qi*07“5m1'-tk)iq; Gott schüßr den S_chwächeren ?c., hört man ihm sagen. “ biicbe Sprüchwvrt: „€*) wandelt auf der Höhe der Mauer und läßt Gott für seine Sicherheit sorgen“ passend anwenden 121011 in Konstantinopel ähnliche vaocaiivnen macht, so bleibt "_ck die Sache in Rücksicht aiif dcn aöiilichen Schuß wohl gleich. IZM schen tasks!) Taux'endc von Arbeitern bescHästiqt, neue ccrteen aufzuwerscn, die Fregatten * masken, dieielben ins Arsenal _“,u scha Reihe ganz nahe ans Land innerhalb des Hafens aufzustellen. Truppen und National-Garde werden von Morgens bis Abends wiihrend der drückendsien Hilze mit Excrziren gemarteit, wäht'end ww auf der anderen Seite bemerken, wie nach und nach Kriegs- schiffe vdn den verbündeten Mächten sich auf der Rhede von Alexandrien, gerade unter den Fenstern dcs Serais, vo Anker legen, was Mehmed Ali mit unbeschreiblichcm Mißvergn gen er- , Geaenwärtig liegen auf unserer Rhede das Linienschiff „Prmceß Charlotte“ von 120 Kanonen, Flaggenschiff des Admi- ral Stopford, der „Bellei'ophon“ vvn 00 MW die Korvette „ , Die Oesterreichische EScadre unter Contre- AdmtralBandierq besteht aus 2 Fregatten und 2 kleineren Schif- . Die Engliiche Flotte hat ferner noch 2 Dampf- Fregatten bei ihr, den „Cyclops“ und die „Gorgone“, upd bedeutende Verstärkung wird täglich erWartec. kreuzen an der Syrischen Küste.
Alexandrien, 20. Aug. (L. A. Z.) Aus sicherer Quelle habe ich gestern erfahren, daß die Französische EScadre im M celineer um sechs Linienschiffe stärker ist als die Englische, und daß letztere nichtsdeftoweniger auf Sieg rechnet, Wenn es zum Kampfe kommen sollte; der Grund hiervon liegt inder verschie- denen BeWaffnung der Schiffe. Die Franzosen haben bei jedem Schiffe vier Bombenkanonen ;“- 19 ['xijkans eingeführt, während die Engländer die Franzosen öffentlich glauben machten, daß sie dieselbe Zahl eingeführt hätten, aber im Geheimen die unterste Batterie sämmtlict) mit acht-, zehn; oder zwölfzölligen Bomben- kanonen nach der verschiedenen Größe der Schiffe bewaffneten, so daß sie den Franzosen nicht allein in der Anzahl diese:; Kano- nen überlegen sind , sondern auch in der Größe des Kalibers, ofen nur Ein „Kaliber von acht Zoll befiizen. _ gt, daß eine treffende und wirkende Bombe hin- reccbepd ist, das größte Schiff zum Sinken zu bringen, so kann es keinen Augenblick zweifelhaft seyn, wer von beiden bei einem etwaigen Kampfe der Sieger seyn wird. So eben, 9 Uhr, find die Konsuln dei" Quadrupel-Allianz, mic Rifaat-Bci an derSpiize, zum Paiaske des Vice-Königs geritten, um die definitive Antwort auf das leimaiumzu verlangen. Das Resultat ist (wie bereits erwähnt), das; Nr Vice-König nichts von seinen früheren Forderungen nach- gebcn will; er hat diese Antwort schriftlich an Rifaathy abge- Heuti_9)korqen hat man angefangen, an den Eingängen des Hafens eciernc Barren, die man als Ballast zu den „Schif- fen braucht, zu versenken, um den Ein; und Ausxzanq fÜrKrieqs- Den Schiffen der vier Mächte hat man ein- gxdcutet, aus dem neuen Hafen fick) in den alten zu begeben; die annzöfischen sind von diesem Befehl auSqeschlossen. Engiciche _General-Konsul hat den Pascha um die Erlaubniß ge- bste_n, seine Kranken von der Flotte ans Land zu seßen; der Paicha ÖM dies nicht allein bcwrliigr, sondern sich auch anheiscbig qemgcht, six auf seine _Riclmunq zu pücgep. und zu nähren u*nd für ihre Sicherhcir 311 *,oraen; dagcacn hat er dem Konsul abge- schlagen, beenspMT i'» der Stadt flix: seine Flotte zu kaufen. ie“, sagt der Paicda, „ihr wollt mich blokiren, und ich soll euch) dgiu noch die Lebensmicrcl geben; das ist zu vielverlanqt.“ »));an isi T-ader qenöthigc _quesi-n, von den Ocsterreichiichen Sihifx fen Lebensmutcl leihweise zu empfangen.
nünftigen Gescimunacn
deren Wunscké iin
Auf ihn läßc fich das Ara;
u entwaffnet: und zu ent- en, die Liniensch-ffe in einer
„Daphne“ von 21.
Einige Englische Linienschiff:
indem die Fran Wenn man erw
schiffe zu sperren.
Syrien.
- Der Constituiionyel enthält folgende Aktenftücke: Antwort der vier Konsuln auf das Cirinlar von
, Brgdos Bei. eichncten haben das vém 181211 d. M. datirte Cirknlar , _ , , “ie können sich indc' dcn von St. Hoheit dem Vice-Koyia m Bezug auf die Svris-Jixen *innaeleqen- vjeiten ausgesprocheneii Wtinsäien niabt säakn, da, naa) dym 11teu'Ar- tikel der am 15. Juli_zu London“»ischen den Höfen von Oesterreich, Preußen und Rußland und der Hohen Pforte abge- - , Provinz„ mit Ausnahme des Paiii:,1;jks Arce, als unter die „unmittklbare Herrschaft der Hohen Pfdric zurückge- kehrt zu betrachten isi und die Unterzeichneien beauftragt find, dicjeni: gen Untertbanen „Sr. Hoheit des Sultans, die ihre Treue und ihren Gehorsam gmx," ihr'en Souvcrain zu erkennen geben, aus allen Kräf- ten zu unterstutzen. Alexandrien, den 19ten August 1840.
Laurin. Hodges.
11.Schreibe11dcr vier Konsuln an den ViewKöniq.
, „Die Unterzeiciiijetcn, aufgefordert von Sr. Hoheit dem Vice-Kö- m_g don Aegyvien, ihm die Bemerkungen, welche sie noa) über die so W1chk1gen llmiiandc des Augenbliäs zu machen hätten, schriftliä» mit- zutheilcn, bk€1lc11 sub, diesem Wunschc zu genügen und geben sé) die Ehre, dds bxtfolgende Akteusn'ick zu übersenden. * babs" hierbei nur „den Zweck, Sr. Hoheit von Allem in Kcnntxiiß zu seßeiz, was dazu dieiixti „konnte, ihn über seine wahren Interessen auf- iuflareti und wo moglich die Gefahren zu vermeiden, imm er sich durci) cine bxsi-mmte Weigerung, den von den großen Mächten und der boden Pforte zur Pacifizirung des Orients aeircffcnen Bestimmun- gen bequtreiem nothwendig atissesen wiirde. * sichern Sr. Hoheit ihrer tixfsi Alexandrien, 19. August 1840." (Folgen diesel
Sr. Excellenz oabos Bci qelescn.
Großbritanien , schloffenen Convention jene
v. Wagner. Graf v. Medem."
Die Unterzejcbncten
Die Unterzeichneten vex- en und achtungsvousten Ergebcnbei't. bm Untersäyrificn wie rtige Lage des Vice- durcb die Genxral- roßbkitanien, Preußen
11]. Bemerkungen über die gegenwéi Kdnigö von Aegypten, Sr. Konsuln von Oesterreich, _ und Rußland über;“eicht. „-
er Convention vom 15. Juli 117 k, ich verändert worden. über in einem Zn,!
„Durch den Beschluß d sche Stellung Mehmed Ali's gänzl fand er sich mir dcr Pforte gegrn und passiver Feindsohaft-
sungen, so würde er gcgen seinen Souverain,