„ in keinem Falle bedrohen können und nur gegen den Feind ge-
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au see: 1 da man rund um Paris 18 Basilika errichten ::IUpL) das„ mm? die Forts wirklich erbauen, die Mauer aber, nur der Form halber, anlegen uxoile, mdem man die Ausführung der ersteren den Militair-anemeuren, die der lehnten aber nur den Civil-anmieuren anvertraut habe; 3) daß man ganz emden Arbeiten an der Gränze vorzunehmen habe wenn man die Ver- n-äqe vom Jahre 1815 zerreißen Dolle. -- Wir erwiedern darauf: 1)“daß die vorgeschobenen Forts vermöge ihrer Lage die Stadt
richtet sind. Man kann s1ch durch Anschauung des Planes da- von überzeugen; 2) daß es nicht wahr isi, daß die Militair-Ixu qenieure allein an den Forti- und die Civil - Ingenieure Zinein an der Mauer arbeiten folien. Alle Arbeiten wer- den gemeinschaftlich von _den Ministerien des_Krieges und der öffentlichen Bauten ausgemhrt werden; 3) daß Frankreich keinen der Verträge zerreißen will, die es anerkannt hat, und keine?- wcges eine Umwälzung in Europa beabsichtigt. -- Das Resul- tat, welches die Regierung erlangen will, läßt s1ch in 3 Worten ausdrücken: Paris uneinnehmbar machen. Man verwirk- 1iche dieses Resultar; man bringe es dahin, daß diese drei-Worte m gaanurova wlederhallen und man Wird die Lage Frankreichs und mit ihr die Politik der Welt gründlich und auf immer ver- ändert haben.“
Man sagt, die Befestigungswtrke von Paris, werden von der Seine bis ur Marne 70 Bastionen zählen. Jede _Baßion wird mit Schéeß (imma versehen se n, undf r 45 Feuecichiünde und 500 Mann einger1chtct Werden, 70 daß die Totalität des Geschühei dieser Befestigunge- 315!) Kanonen und die Garnisonen 35,000 Mann beträgt;
Der Entwurf zu dem Grabmal des „Kaisers in demDome der Invaliden ist seit einigen Tagen beendet. Am Dienstag ist derselbe von den Minißern besichtigt worden. Morgen wird der König diesen zweixen Enewurf des Herrn Marocheni besichtigen, der weir passender ausgeführt seyn soil, a]s dcr ck_sie. Man glaubt, dieses Modell, das 20 Fuß weniger mißt, Werde deßm'tiv ange-
ommen werden. Das Grab wird ganz autBrmze bestehen und mit der Reiterstatue dcs Kaiiers geschmückt Werden.
Der Temps meldet, daß der Graf Neffxlrozde ein Circular mi ane diplomatischen Aqenten Rußlands erlassen babe, welches ihnen verbiete, den Paß des" Herrn von Crouy. Chanel zu visi- ren, fails derselbe sich nach Rußland begeben wolle. _
Man erzählt, daß einer der Advokaten der Madame Lafarge heute mit Courier-Pferden von Tutu eingetroffen sey, um den be- rühmten C emiker Raspaii u holen, der entweder seineMeinung über den _ erich! der Pari «Chemiker abgeben, oderfaüj _es der Gerichtshof erlaube, eine neue chemische Analyse vornehmen-solle. Herr Raspaii wäre, fügt man hinzu, sogleich nacb Tune ab- gereist.
Prozeß der Madame Lafarge. Siynnq' vom 13. Sep- tembcr. Der so unerwartete Bericht der Pariser Chemiker, der diesen an Zwischenfällen so reichen Prozesse wieder eine neue Wendung zu geben sihcint, dane bruce, wo möglich, den Andrang des Publikums , nscv verundrt. Vor Eröffnung der Siyung unterhielt man sich allge- mein und ausschließlich iibcr jencn Bericht, und trwartct mit noch grö: . ßerer Ungeduld als früher dai Erssieinen der„Angek1agten. Es ver- breitete sich indessen das Gerücht, daß fie kran! sei!. und nichtwetde er- siixeimu können. AW) hieß es, das die Pakiser Chemikek aus“ def sa'n- cn Masse der Stoffe. mit denen fie vperirt hätten, nur einen. 100101 THr-m Arsenik, also ein unwägbatcs Kügelchen h_ämn extra'Weu kon- nen. _Wenn man dieses Resultat mit den Behauptungen eines Artikels chHerrn Raisvailüberdm Mard'scykn Apparat vergleicht "ck, so frägt man sci), ob d11kch ein solches Resultat die Meinung der kühnen Chemi- ker röiriiiih tine weseniliche Veränderung erleide. An allen Punkten des Saales ward dieser Ge eunaud eröxttrt, und__auf di_ Eutmutbi- gung, welche durch die Ertl rung der Käser ?hemife'r [) org'tbrachi wordxn war, folgte wieder eine der . eklagten durchaus gönnt e Stimmung. .- _Um 9'_--“, Uhr ward dieSi uni: eröffnet, nnd der Pr : s i dent befahl, die Angeklagte“ ein ufülmn. Stan ihrer trat aber ihr Arzt, Herr. Ventejoux, vor un sagte: „Madathafarqe befindet fich seit qrsitrn so krank und ih! Zustand ist so kritisch _ daß su fich un- möglicb heute hierher bÉÉebcn kann. (Algemeine ewegma?» ,De'r General-Advokat: „ ir smn dai vollße Vertrauen in d e Ernä- inng des Herrn Bentejeux. Indes: erbeischt es dieOrdnun . daß twch andere Atme sicb von dem Zustande der Angeklagten ü erz'euge'n.“ Der Präsident" ließ noch drei andere Aerzte verbeivv“! - die vereidigt wurden und sis) sodann zu der Angeklagien begaben. ieseibm fehr- ten benin nach 5 Minuten zurück und ckkläkim, daß der usdand der Kranken in der The! fo bedenklich sev, daß sie nicht erscht nen könne. Die Siymig ward demnach aufgehoben. _ __
Tutte, 16. Sein. Madame Lafarge ist auch.heu1c früh no sehr leidend. Die' dm von GeriJéwegen ernannten Aer _e be eden ck in diesem Jugendnetz zu ihr. an glaubt, da „sie an _“ Heu : noch nicht wird trscheinm roman. Man spricht vim" er'fch_iebtt des “ auf eine andere Sessiqn; aber _“ 111 nicht“ währfajejtilM), d „DZM fentliche Minismium jetzt in diesen Ayffchud wiüiYn' wird. Audem- seits spricht man von der nahe bevorßebendeü !!!-ust dea Ra'syail, der im Auftrage der Bettbeidisuua den Bericht des mn Orflla ksntroliiren soil. (Siehe oben.)
Börse vom 18. Sept. Die Nachricht aus Aiexandrien, daß fich der Vice-König mir dem le_be'nsi glichen BMI? von Syrién beqnügen wolle, wirkten heute 11 _ anz d'er Bök seh'r günßi auf die Course. Die „"-proc. ente, Weiche gestern! zu 100. “.J. geschlossen hatte, ““I bié auf 107. W., ging aber dann wieder bis auf 107. 20, zur ck. Die sproe. stieg von 74. 23. bis auf 76. 10. und schloß zu 75. 15. - Es wär allgemein das Gerücht verbreitet daß die BZFiscbe Regierung mit dem aufe Rotbschild eine Anleihe von * Mill. Fr. sproc. zum »urse Course von 93 pCt. abgeschlossen habe.
_ Großbritanien und Irland.
London, 17. Sept. Es wird wieder davon gesprochen, daß der Lord-Kanzler von Irland, Lord Munk“, klischiossen sey, seinen-Posken au'fxug ben. Als seinen Nachsolger bkzeichme n'mn den GKKLWWMU oore, der seinerseits durch Vr. Stock erscht wcrdZ „YUM _ T _ „I “.
, ie. at cat onen der “onvention voin 3. ua chm den fünf Mächten sind vorgestern im auéw'ärtigeü Anmikmtge- wechselt, wdrdxn. _ _
_, Die Aasßcbt auf eine Coalition der Parteien wird in der Times, zunächst, an _die kürzlich von dem je" Mäiftertmn vorgenomipene Emmnung des M- Schuu1ewvrkh zum Bischof vonÉhécb Peel und,. __ elmigton für ein Bixxhum auxerse gewesen und seitdem keineéive'ges xu den Whigs übergxgangm (ck11 soll- Die Mornin Chro cle behauptee_ aber, der semaine: Gxtftmhe vkrdanke eiiie „BF, rderung zumeist der Fremids “ ; Oord Hob länd's, bxi weléßém ec vormals Hofmeister gemfén' , und der
aden in Nr. 262 der Staats-Zeimng jeaéo »Wo-se:- n, und mitgetheilt, daß dann gesagi werde: Der w- em Maße" MWM, daßwnxn ek-daö Bothaadenseyn dies man immer fur emm-Bx-eis von f- diesm Punkt scheint der obige :-
ä ') Wiret w dnuns fn d
ara: sey, Fou Atsmik andeute-
* schlossen Wordeu; aber die vorg angebe Aenderun im Benehmen , Wenn sie 'der politischen Vernichtung entgehen wo en. Das ist
' Jezeixyneten, aber gleich redlichen Männer treten. Dies zu vert
„gexmxpkc, dcr eingeblkh sehon vöehyßhnI-hrm von *
1070
Globe enmtrteoe auf die Bmerku deo Toryblattei: „Wenn tel uud Wellington im Jahre 18:1 daran dachten, dem or. eworth ein Biathum zu verleihen, so können wir mir WKM"!- dkj se bei einigen Beseßungen von Bisthümern, die ile wirklich “Madam , so glücklich in ihrer Wahl gewesen seyn möchten, wie bei dieser Anßeüung, die ste_bioß in der Abßcbt hatten. Die „Times“ und überhaupt diesem m_, welcbe, wenn nicht für die Ehnicbfken, doch für die Verst ndiqsixn der Tory- Partei gelten, sehen in der unpraktikablen Agitation aus- gepeitschtee Regierungs-Grundsähe,„ die em beträchtlicher und an- Jsehcner Theil ihrer Anhänger mit harmäckigem Eigensinn _]tder egimmg' alt“ die“ Bedingung ihrer_ Umerßühung aufdrmgm will, die Schranke, welche die qemäßigtm und allein praktischen Staatsmänner auf den Tory-Bänken und die Hoffnung auf Wiedererlangun ministerieüer Aemter und polimcber Macht aus- einander hält. hre einzige “Chance, das sehen die verständigercn Tories ein, beruht auf ihrer offenen und erklärten Trennung _von den Ultra's ihrer Partei, deren unehmwde Versxffcnheit,_ ihre aujscbiießiichen Doktrinxn ihren ührern außunöthigen, Sir R. Peel und den Herzog*von Wellington in der lchtxn Session veranlaßte, bei einigen Gelegenheiten geradezu gegen ne zu slim- mm Das „verhängnißvollc Schisma“ in der konservativen Par- tei, das der „Standard“ einmal ankündigte, ilk seitdem nur allzu deutlich hervorgetreexn in den unaufhörlichen Vorwürfen, Remou- stran'onen und Beschuldigungen der Uicra- Tories qeqen Sir R. cel und die, we1che ihn untcrsküßen. Diese ymptome dcr wicrracht konnten einem so 1"charfs:chtigen Beobachter, wie die „Times“, unmöglich_cneg'ehen. Dieselbe will jeßc auß der Noth eine Tugend machen, den verdrießlichen Umständen io vie"! Gu- tcs' abgewixmen, als sich ihnen abqewinmn läßt, Und überzeuat, daß die Vertreibung des Whig- inisteriumi - die „Times“ um sie die leßten fünf'Iahre fast tagtäglich als binnen drei ochen unfehlbar devorsiehmd angekündigt - nachgerade sine iiier vertagt werden muß, rdtb man jeh: zu einer Coämion, ald dem Höchsten, was zur Zeit sie!) hoffen läße. Die „Times“ wricl): von dem Her 09 von Beaufort, der fich an die Spihe einer so- genannten „ artei der Königin“ stellen werde“, sie hebt hn'vor, daß Lord I. Russen dem Tornstlschen Herzog von Buccleugi) einxxi Besuch in Schottland abgestattee habe_und_dergleichen mehr; aßxr Wie die Nachschrift eines Damrndrtefs, io cnthäix folgende SihlUßüc-Ué der „Timesk das eigentliche Mark diem; merk- wm'diqen Coalitionsprojekts: , „Können wir, so schreibt das Toryblatt, der offenbaren Tendenz aaer minifterielten Be- megungen in den lehren sechs oder acht Wochen Unser Auge verschließen? Wir sagt!; nicht" “» ja es fällt uns nicht im Traume ein, daß ein Coaliüons-Vertrag wirklich abge-
der Whigs isi handgreiflich. ir wundern un nicht darüber, Den Ministern steht in der That kein anderer We mehr offen,
Yemuur möqlich, wma ste“ in die Fußstapfen Lord Stanley's, ir Francis Burdett's und so vieler Anderer, zwar minder aus-
nchen; steht noch in ihrerEéwalk. Und so vici mindestens kön- nen wir den“ Man ern yersprkxöén': meim sie sich der konservati- ven Portéi änfäziie n, B werden' sie finden, daß für solch“! Män- ner, wie Weüiii'ion, re! und Stadil“), der bloße Besiß oder Nichtbestb von me und Salat“ kein Hindernis einer wesentlichen Einigung seyn wird, so lange sie nur in den höheren Rückfickxten s13er Pörinzipien und der Politik mit der Verwaltung zufrieden enknnen.“ -», -.., 1; D :- bekannte Kiuöhaus- und Spikfban'k-Inhaber Crockford, der in keinem thätigen Leben so viele „ ühnchen _qerupft hat“, wie der Englische Kunstausdruck lautet,]ke tjeße im Begriff, sich mit 25,000 “psd. St. jährlicher Revenuen t'n einUtium cum ckizxnitaie zu- rückzuziehen. Der SatiÉisk bemerkt hierüber: „Herr Crockford bcsißt nicht den Ehrqeix ulley's,_ sons könnte er, gleich diesem weiland berühmten Boxer, der "ck seinenWohlsiand aus dem grünen Rasen, wie jener auf dem grünen Tisch, erworben, _leicht einey Sitz im „Parlament erlangen. Crockfvrd' wünsche bloß auf seins; Lorbeern in Jxriede'n ausßjuruhen. Auch ist er reich genug, um iv seinen alten agen Bu ck zu thun und Kirchen zu _bauen. Dabei ist er freilich _s_o unv_ckschämt, zu beh"auptm, gespielt sey gespieic, und fein RKW!" sev gerade so chrenhaft gewonnen, wie der jener zu“ Rittern und Barone" creirien Fonds-Spekulan- ten, deren adesnde Großchatin allerdixxgs in keinem Tournier; oder Heidenbu'ch, sondern“ bloß in' den Lourszecteln der Börse ver- zeichnet stehen.“ Der erste Secretair der Russischen Gesandtschaft, Herr von Berg; iK mit_wichtigm Depeschkn für seine Regieruug nach St. Petersburg age a'nqen. ' _ .ajs Linien Qik? _„Donezal“, Wende! die iagge des von der. lssab r türken «Menm Admir-w mmaney trägt, ist auf der dhe von Pommo ngnänsüe worden; semeManm schafe soll auf die ,B-rikännik“ 'bergeben.
„Am Fonds-Maxkte war es geßcrn und heute wieder etwas lxbhafter, und die Consors gingen etwas in die Höhe. Einige wollen die!! nür für ein momentanes Ergebniß der Bdrsen-Sve- cu,!iktion halten, Andere glauben, d'aj es aus größerem Vertrauen in die Erhaltng dés Frieden? rrühke. Die Französische Yps! war heutegusgeblieben es hie aber, daß man durch die u- btnpofth günstige Nachsßn aus Paris über die orientalische
“ra : abe.
F gDie Liverpool Times meldet, daß die Manern der Stadt
ckck, welche eine"?! orderung zum" Marinedienst enthal- mx“, _“ekie 't ß en. :* 'xéd'sen werden eingetaddn, sich für den' Dien an den rlegssajyk , Unnau“; Howe“, „Kal- kitka“ und „Souxhajnpcoy“. qu k la en- Aehnliche
Kregeln sonen auch t'_1__ imséreti _Häfén“ anßnden. D),? B*- mannungen- er Kréég' ckck „Vangiiard Und „Rodney smd
[ “. _ 'TStandard oll die'Rede von der Ersehung einer
_,Iéreinou
.. a _ _ __
' groß _“ “ck1le Stabs-Osß _ck: durch andere „Individuen seyn, „„welche für den aktiven Dienst taugkieder wären.
„- , Anf die Bemerkunz'x'einei „Korrespondenten der Morning ' hkon'icie aui Paris, man "skb? in_England die Aufregung in xankre'ich und die Rüstungen, 'die mmi dort treffe, zu luci): und änguinisch an, antwortet das [“na-inte ministerieüe Blatt, daß e_k no'kh immer an die Währs el_tsllchktit des Friedens taube, 0" ne däß es, etnx großx Wichtigkéit darauf le :, Weiche rt der le1chuuk imm vérs „n ÜW- „_Die bßajtm der vier &“ 're WM 0 en uiid iar vdr. See hätten durchaus nicht
n 'ig konkret “ u herkunächiigen oder zu beleidigen; es liege ck" ,mxc darqn, Ökéhüked A1! aus einem bloß milimwischm und
?.- “ „den in 'n u einein "*Mit: und friedferetaen_zu„machen- ÖM oZ!“ Bet exten. odr vtxkvMäaaystéeün' “: “TMN,"ÜX „: "de '“3- ne- zerrt _mÜßk
? MKW M“ tu' 17, wen sie im Jau:
**,-x
mit
*terung erregt, zurückkehren würde?“ --
den. Man sey bereits zu weit in der S ischen rage ge en um sie nicht definitiv jest :- Ende zu ringenzkund ei o; den Mächten zur ewiqen ckund: genießen, wenn sie sich durch ;_itéxund grundlos: Drohungen von ihnm Entschluß abbringen te oy. Nach der United Service Gazette hätten einige Ameri- kaner den Plan Fulton's, des Erfinders der Dampfschiffe, eine Maschine zu bauen, vermuten! deren _Schipe durch unter dem Wasser angebrachte Granaten in die Lust ge prend: werden könn- ten, wieder aufaegriffm und skänden mit den Chinesen in Umm handluna, um ihnen durch dieses Mittel zur Zerstörung der Ev.- 1ischen Kriegsschiffe behülflich zu se n. Die Rekrmen-Werbungm in rland, welcbe einige Zeit»“- qestellt waren, sollen alsbald wieder vorgenommen werden. Für Irländischc Rekruten wird eine Größe von 5 Fuß 9 Zoll Und ein Alter von 18 bis 22 Jahren gefordert. In England und Schottland genügen 5 Fuß 8 Zoll, _und das Alter ist vom [Iten bis zum L-Lsken Jahr ausgedehnt.
In dem Flusse Ouze bei Godmanche er in Cambridgeshlke wurden an einem der lcyten Sonntage echo Frauen und ck kMarzi: getauft; gegen 2000 Menschen wohnten der Feierlich- eit el. '
Belgien.
Brüssel, 17. Sept. („K. 3.) Während einiae liberak Blätter ihre Sympathie mit Frankreich offen an den TuT legen, und im Falle eines Europäischen Krieges zu citiem B noms": mit dieser Macht rothen, da fie es von vorne hercm für unmög- lich halten, die traktaecnmäßige Neutralität aufrecht zu halten, werden auf Seite der strengen Katholiken ga_nz andere Stimmen iam. Hier tritt nicht bloß keine Zuneigung, 'ondern eine geheime Abnei ung gegen Frankreich hervor, daneben aber auch ein esum derer Idlick in diepolitiscven Verhiiltnisse, eine unbefangenere ür- digung der Stellung Bclqiens im Curvpäiszben Systeme. Am dua- licHsien hat sich in dieser Hinsicht die kathomche Monatsschrift: „Re- vue de Bruxell-ks“ ausgesprochen. Hier einige Stellen aus dem AMW hefte: „Unserchstungen Frankreich einzuräumen, unsere 110, _ Mann in! Französisck): Vordertreffen zu stellen hieße, fröhlichen Mathes die Nationalität aufopfern, dik wir ahrhunderte im durch so sehnlich gewünscht, und endlich mit so vielen Opern und so ausdauerndcn Bestrebungen errungen haben. Man !äustbe sich nur nicht! Belgien ist verlosen, wenn es sich mit dem be- waffneten Frankreich vekbündct Wer wird glauben, daß Frank- reich, wenn es am Rheine siesae, mhtg die Eroberung dessen, was es seine natürlichen Gränzen nennt, aufgeben, und in sie Gränzen des Jahres 1815, dessen bloße Erinnerung seine_ bie- „Mag man [e x _m Paris eine neue Politik erfinden und uns die Versicherun? ge- ben Wollen, im Falle eines .Krieqes würde Frankreich auf eine Fahnen die Worte: „Keine Eroberur , Aufrechchalnmg &er tionalitäten, Achtung vor der religiKen Freiheit“ cmscdreibm! Eine solch: Propa_anda wäre agerdings die einzige, die sieh der Sympat ie der ationen sicher halten könnte; aber fast die Französi che Propaganda niche, un_d Be1_ien_ wäre ein_ ok, wenn es sich damit berücken ließe. tigtens Politik, im Folie eines Kontinental-Krieges, ist ihm zum Voraus durch die Traktate, die alle Mächte unterzeichnet., angewiesen, näm- lü die Politik der Neutralität, nicht einer unmächti en Neu- tralität, die durch emen GerichtSboten gegen die erlesung des Gehiets protestirt, und mit mäßigen Armen xusieht, sondern *einer diirch unsere Armee geschüßtm, durcb unsere Festtagen und unserm festen Willen, unabhängig u bleiben, vertheidigten Neu- tralität.“ - „Wenn einmal die üstungen in Deucscvland und Frankreich eine drohende Gestalt annä men, müßte unsere Regie- rung, nachdem sie alle waffenfähige annschaft aufgeboten, und unsere Feßungölinien in Vertheidigungssiand geseht, feierlich allen Mächten erklären, daß fie gegen jede etwaig; Verlesung der uns durch die Traktace zugesicherten Neutralität prqtesktren und die „Kanonen unserer Festungen sich geqen diumige Mache wenden würden, die zuerst ihren Fuß auf Belgischen Boden schee. Diese energische Erk! rung würde mehr als man den?: auf die Erei nisse einwirken, und Frankreich- falls der Angriff von sei- ner eite drohen sollte, würde fich vorher woh_l besinnen, wem: es die Ueberxeugung hätte, daß die vom Rheine herkommmdm Armeen durch unsere Festungen qedeckt wären, und wir ihre Vor- hut bildeten. Ein solcher Akt einer kraftvollen Neutralität würde uns das Vcrtrauen Europas erwerben , i_md unsere Unab- hängigkeit auf einer Basis befestigen, welche die Ereignisse forc- an nicht so leicht wieder erschüttern könnten,“? -- So die „Re- vue de Bruxelles“. J| gleich das Ministerium unter dem Einflusse des Liberalismus éebildet worden und in Bexiehun auf die innere Politik den atholiken em Éegenstand des Mi trauens, so glauben wir doch, daß es im Puykte der äußeren Politik mehr mit lehnten als mit jenen übereinstimmt, wenigst-ni waren früher die Ansichten des ?erm Lebeau, 1th Mini er. der auswärtigen Angelegenheiten, me 1: einer Hinneigun xy .*“ land als zu Frankreich günstig. Hierüber sich aus "ck " kW aber das Ministerium nicht, es ist so ar schon sss U U“ "[Obl- verstandene Znterésse des Landes, daß Zieh die öffentlichen Blätter voreilig in die Diskussion solcher häcklichen Fragen einlassen
Deutsehe'Bundesstaaten. _ * i i er Allgemeine Zeitung enthält ein Schrei- ' I:- YIM:? vom 1:5. September, worin dem widersprochen d, das, nach einer früheren Mittheilung 9[__exner Zeitung aus agdtburg (s. Gr.L. Nr. 257), ein jungey _ensch sich wegen &Rerluskes im öthener Spielhause das Leben genommen
Schwerin, 19. Sept. (,Hamb. N. 3.) Der heutige Tag war ein wichtiger, bedeutungsvoaer für die Bekenner dei mo- sai1chen Glaubens in Mecklenburg-Schmerin. An ihm fand in hicfiger Synagoge die feieriiche Jntrodurcion des Herrn nr. Hold- heim (hisherigen Rabbincrs in Frankfurt a. d. 0.) als Groß- herzogl. Landesrabbiners stati. -- Ein _erfreulecbes eichen reli- qiöier Eintrachc und wahrer Frömmigkeit war die nwesmheit fast aller hiesigen Geistlichen der protestantischen und katholischen Konfession, nicht minder die Gegenwart zahlreicher christlicher Zu- hörer aus verschiedenen Ständen.
S ck w e i z.
Zürich, 15. Sept. (A- Z.) Gestern war in 311 ck Gene- ral-Versammlung der Actionairs der Basel-Züri er _ “senbahn. Das Präsidium führte unser Bundeö-Prästdem, err von Mu- rait. Die Versammlung war sehr ahlreich auch gu! anderm Kantonen besucht; auch die zahlrei en Acciona!“ m_ Mailand waren repräseniirt. Da nun die Vorarbeiten p_oilmdet _find, alle neuen Angaben die „äußerst günstigen Berechnungen des Ertrags bestätigten oder noch günstiger stellten, Zürich Konzession und C' -
. ck
tung gehalten werden könne. qu ria): hinzuzielen.
ck .in “:k'G * eiii?! Krit" „ Y'Enkßötcéemug m?: WAN!" eiii m ZM-ein-odtr zwei Jahren "U“Uw'lchlick) einm uagl etlichen ties herbeiführen war-
propriations-Geseß gewährt hat, und Aargau oh'rié'dkkk Zwei el
_ fand dies ohne Zweifel, weil die von den Häuptern der Bewegung
_ mds.», und mit Küdnbeit und Todeßveraehtug
_ de'. dargeboten haben. . dieser Gelegenheit Unordnungen oder Erms, die gewöhnlichen Begleiter
knbinFNdemEmMa'esi-itmicv anf, denTvron u vert - _“ßvialm Uebeln bedwbtékand zu befreien. Nie111i1316, Seäora, habe ich etwas
' ".- richt dies '“ Veil schie
in m-Mjen Woehen diesern beispiele fol en wird, so beschloß dle Dersammlun den Bau der Ba _aonnen soll werden mitder ln cher und ökonomis er Beziehung äußerst vor- theilhaftm Bahnstrecke von Zürich nach Baden im Aaraau. Da-
! werden von jeder Artie 11 pCt. bekogey werden. Wegen der
eflhrdung dei Friedms- uslandes | die Wahl des geeigneten Zeitpunktes, diese Beschlü : aufoührm- in die Hände des Aus- schuss“ elege, der indessen den unsch der Versammlung zu er- !emxxn elegenheit fand, daß sobald als_möglich Hand ans Werk gelegt'wuden möchte. Es waren enva 1600 Actien repräsentirt.
c'iealien.
Turin, 13. Sept, (DkUtsckU Bl.) Wie man vernimmt, isi der Marquis Villalba von der Spanischen Regierung mit einer wichtigen Mission beauftragt, die hauptsächlich zum Zweck hat, bei den Nordischen Mächten die Anerkennung der Königin
H' „Isabella zu betreiben und die in Bezug auf die künftige Stellung
des Don Carlos obwaltenden Differenzen auszugleichen. -- Die beiden Römischen Festungen Civitavecchia und Ancona erha1ten ansehnlich verstärkte Besaßungen neben dem, daß die Festungs- wekke in guten Stand geseßt werden. wischen Rom und Nea- pel is! für den Fall eines Europäischen rieges beschlossen worden, eine-Bewasfnur Neutralität zu beobachten, wie im Norden Cu- ropa's zwischen Schweden und einigen anderen nördlichen Höfen,
Spanien.
_.Madrid, 11. Sept. Hier herrscht fortwährend die voll- kommenste Ruhe. Die testen Nachrichten ließen vermuthen, daß die Regierung zu einem kräftigen Widerttande entschlossen sey, allein die Bereitwisligkeit, womit eine große Anza [ von Städten slch derHaUptstadc angeschlossen haben, wird die tigppn „der_Nothwendigkeir, eine andere Politik annehmen zu müssen, über eugen. Man glaubt daher ailgemein, daß die Kö- nigm mich en und, von einem aus der Partei der Exaicirten gewäYten
arcewna, 9. Sept. Als der Her og von Vitoria von
der „Königin aus_ Valencia den Befehl erhie t, unverzüglich nach Madrid zu marichiren, um dort die Ruhe und die Autorität der Re terung wiederher ustellen, da erklärte er, daß es“ unmöglich sen, die em'Befehl Yu ?: nig n
das an die K gerichtete (bereits erwähnte) Manifefj. Er
sagt darin, daß eine Macchiavellistische Partei existire, die darauf ' inarbeire, dic Fceihxit zu vernichten, und die, um zu diesem ,- tvecke zu gelangen, ihm die Achtuna, mir der die Köntqin ihn ;,
h_eehrt habe, zu rauben suche. Er halte es für seine Pflicht, der Kö- mgjnsdie Bestrebungen und Jntriguen dieser Partei zu enthüllen, die unter dem Namen der Moderados bekannt sey, u:“.d an deren
Späße Männer skä den, deren früheres Lebensehrzweideurig sey, Diese „' '
artei ha_be_die ortes ausgelöst und neue einberufen, Welli)? ver- assungzwwrige Gesche angen'mmen härten. Er sucht sodann der Königin dgrzuthun, daß es unumaangléch nothwendia sey, die jehégm Minister zu entlassen, die Cortes aufzulösen und die von demelberi vonrten Geseße urückzunehmen. Die ihm damals von TINTO?" aßgkatene _räéidentsckkxift des CYseils habe er nur en, e er geg au t, er nne dem* olke nü [ich se n. Das von ihm Überreichte Programm sey verwoyfenkz wordZti. Später habe er eingewilligt, nach Barcelona zu kommen, wv er der Königin wichtige Dienste geleistethu haben glaube. Er er- innert sodann an der Ernennung des onzaleöschen Ministeriums, „7: ck11; t:"mxlei HFMFMÉS _dnxxRiniskZ'é die Bildung eines neuen , te reinem“ d' ' sähl'tÉRn IT: 9 a rid herbeigeführt, und „ t eine anakchis e “action, die, o ' vnd Glan en. die béßebenke Oéanna umzustür e:?"seuxiotlthßeZY ißxd liberale Partei, dkk- kmvökt darüber, den Hespotismus wieder: kehr zu sehen, 11 den Waffen gegriffen hat und dieseiben nicht eher niederzulegen ent chkdsk" M- 4116 bis der Thkoü c'ihrc-r erhabenen Toch- tx. 5!“ Rogentscvaft Exo. Waxestät, die Cousiituéion von 1837 und die ational-Unabdängiatnt genehm sind. Als Männer von Vermögen,. Ansehen und gutem Rus beharren sie mit Festigkeit auf ihren Forderun- gen. Am meisten Aufmerksamkeit verdient der Umstand, daß die Ar- «...a-rpc sich freiwillig der Bewegung angrsckvlossen haben. Es ge-
au eilten Forderungen in ihren Reihen Anklang fanden, indem it **:-?ck: enthalten, wofür fie so beldenmütbige Austragungen gsi, ihre Brust den u erwundenen Fein- 1211 weiß ,' bei
des nunmehr
und dem Schwerte Nirgends haben,
so viel
der March“, stattgefunden. Diese Betrachtungen und noch andere, die ich, mn Ew. Majesät nicht zu ermüden, nicht weiter berühren will, dürften teifiieh jn (rwägung zu Leben seyn. ebe man einen Kampf dix Söhne gegen die Väter, der räder gegen Brüder, der Spanier kam Spanier befchließt und dadurch in einem Augenblick, wo das _ aud nac? neben'äbri em Kampfe von einem gxausamen einde befreit is!. neue lutige &oüißonen herbeiführt. Wer könnte übt gens für den Erfolg stehen, wenn ein blinder Gehorsam den Befehlöhabcr aller Smit- kräste zu einem so traurigen Kampfe triebe"? Hat man ver essen, was bei der Ankunft des Generals Laure in Andalusien geschah? at sjch "lebt die Garnison von Madrid, nachdem sie ihren General- apitain „“Neu, der Bevölkerung angeschlossen? Wenn dasselbe mit dem Corps «sch he, das ich nach Madrid u führen hätte, was sollte dann s der Disziplin, was sollte aus er Armee werden? Wenn ich nach adrid majschire, so würde ich sehx beunruhigt darüber seyn, was bei großen Gähruna unter der Bevolkerung mit den fibrigen Truppen
__ en könnte. Sende ick) einen General hin, so wäre die Veranti vm ckBei: desselben furchtbar. Es ist sehr zu bezweifeln, daß der So!- dat kgm eine Landsteute kämpfen würde, wenn dieselben ihn "it _mm nnen empfangen und ihm znrufen: „Die Sache, die ich vm dige, iß dieselbe, für die Ihr Euer Blut vergOsskn und so viele Ent ebrungen erduldet habt, die Eure Namen _mit_ Ruhm bedecken!“ Als Beweis des größten Vertrauens, mit dem :ck semals beehrt wor; eidigcn und das von
, wei “_ verdiente, daß Sie mir Ihre AchtUng entzögen. Mein
lut, das ! 1_n so vielen Kämpfen vergvffen, i_nein ganzes Sevn, das ?ck der Befeßt ung des Thrones nnd der Wohlfahrt meines Vaterlan- ewidmei i , endlich die Gesxkicksk m€x)!“ n_ulitairischeu Laitfbahn
_ Alles nicht laut gxnug tt_lk_ m1ch_bei Ew. Majestät? ck est noch nöthig, ]li beweisen, daß ick) meinem Side Treu bin. d :e Menschen es dahin gebracht haben, daß Ew. Ma'estät en treuioftn Emfiüsierungen derselben folgen. gegen meim Raths läge aber taub sind"? glaube, Scäora, daß der Thron meiner Königin U11 Gefahr 1“ , und ich bin überzeugt. daß m_an das meinem Va-
1 ande drohende Unheil awanden ka-1n_, wenn die Ratbsthläge beher- ksk werden, die ich (.'w. Ma eßéit ertbexlcn zu müssen glaubte. Roch [7 “ eit, dali Ew. Majesi t ein Manifeü an die Nation erla en, UU ie erklären, daß die Constitution nicht verletzt, die gegen!» tii- , ortet aufgelöst und von denselben votirteu Geseke den neu einzube- [' enden Cortes wieder zur Beratbung vorge1egt werdcn sollen. Ein ol ea Manifest würde die Gemütber beruhigen. Wenn Ew. Ma. 1?" t darm mi; gleieh eitig zu Rathgebern der Krone sechs Männer „"Wien wo tm, die | berale Anschten hegen. gerecht und weise find. Emm werden Alle, di- eine feindliche Steliung eingenommen, mit ntbusimm die Güte dcrjeni en anerkennen, die stets eine Mutter
Habe:
önigin unstrei- * '
inißerium begleitet, nach Madrid zurückkehren werdc. “ '
drehen, und motivirte seine Weigerunq durch '
107]
plin bewahren und die Ordnun . so wie die Achtuu vor de (7 aufrecht Wm"; ße wird de mächtige_Acaike ch eona-thZJs-“YZZ Thron“ seyn. Uu re Uuabhänaiqkeit wird aeacdxe! werden und es wird die Aera o _ Glücks beginnen, deren rxe N'M'" so sehr bedarf, ma für s„“m großherzigen Opfer und (eme d-loéiimü'bi en Ansrmgungen b-"**1,;;t zu werden. _Némmr 111.111 ms": de::oaxien MFH- regeln nicht _an, ohne einen Augenblick zu rcréémn. sc c.?p'te cs fck oje- rig sevn, den Gang, den die Ereimtsse nehmen 95.311161), v-kdr'“ usidm oder m Folgeq derselren zu beuchuen._ Wem: eme Rkvvlmién irie geheiligt aucy ihr Zweck sevn mag, beginnk, so i!"! (H n1ckl außailcud daß fich einxge Pexsonen ßnden, die sie von 11117211 Game ab'uleiteii "ck," und die Massen bearbeiten, um _re'kk.*rccbt“r:schc und anachviscke gäne auézufübken- Geraden Ew. Majestät, mcine'm Manifeste I(bre ganze Aufmerksamkeit [11 widmen, m:: eincn Entschluß zu saffén ““wie er unter rm gegenwärtigen sézwierigen Umständen am *ngemeffénsien isi. Barcelona, den 7. September. Der Herzog von Vitoria.“
Serbien.
Von der Serbischen Grän e, 6. Sept. TA ** Michael von Serbien ist im Bear“ :, von Topscidere Za?!) guxewaß z'irückkukehren. Die Untersuchungs-Angelegenheit ward somit als beend gt bxrraehtet. Der Serbiscbe Lkindtaq isi aufge- löst, und sammtltche Abgeordnete, so wie auc!) das bei“ Tovscidére versaZ1meit gewesene bnvaffnete Volk haben 1ich auf den Wunsch des Fürsten ruhig nach Hause begtbm. Nux“ die Anführer der [Fxcen Bewegung zu_ Gunsten der Rückkehr de; Fürsten Melosch 1,071“ welche durch eme besondere .Kommiss'on cine Untersuchunc; gxesuhri ward, befinden sick) noch zu Topscidere in Haft. Musa &fendi erwartet vvn Konstantinopel die Genehmiqunq des mit dem Fürsten geschl.ssenen Vergléichs_, worauf dié nsch in der Belgrader Festung befindlichen Häupter der Partei des Wucfitsch _ xrbicn verlassen werden, und somit die erste Bedmgunq der )* i_ede'ck_ehr von Ruhe und Ordnung im Land erfüllt wird. *Fürst 4,511 tl_osch s_ Rückkehr in das Land seiner Väter, das ihm so um _ydlech veel verdankt, und an die Seite seines Sohnes dürfte icht schi“ fern seyn; es soll hierüber in diesem Augenblicke zu __, onskammopel vxrhandelc werden, und die Repräsentantén von * ngland und Frankreich sicb lebhaft-hierfür interesfiren.
Türkei.
Von der Türkischen Grän : 10. e _ etriéftxm :uZäK-jnfteiéninopel vom 2th d. S pt or w ,ren u ge onferenzen zwischen den Reprä entanten der ier Mächte und Reschid Pascha statt. Der in Ksonséantinopel ngekominine Russische General-Adjutant, Baron Lieven, hat der K:" forte die Anzeige überbrachr, daß das 5te Russische Armee-Corps “;_nter Genera! Lüders den Befehl habe, sich auf den ersten Hülfe- ;“4. us nach Konßantmodel cénzuschiffen. Die Abberufung der .Kon- ln "Englands, Rußlands, Oeskerreichs und Preußens von lexandrten i|_ beschloffm. _-- Der Fkanzöstsche Botschafter be- _gte [ich neulich bei Reschid Pascha, daß die Türkische Regie- ng seinem bekannten Drohschreiben eine solche Publi ität gege- _ “11 habe; versichertx der Pforte übrigens bei diesem nlasse auf __ | ausfaUende Weise der freundschaftlichsten Geffnnun en Frank- ' ich_s. Reschtd Pqscha antwortete hierauf mie vieler ?Fürde, daß _die Gränzen semer Befugniß und des bekannten Verhältnisses it den Repräsentanten der Mächte um so weniger überschritten - ab;, als vielmehr Herr von Pontois se'lbsk seiner Note von vorn rem große Publizität gegeben habe. _- Berichte aus Smyrna elden, daß die_ Französische Flotte unbeweglich:.bei M tiiene und „_ uria liege, alia nur em Paar Ta fahrten von den ardaneüen Ferm, deren sie fich sogleich bcm chrigen wolle, sobald sich die
Fürs? Kra-
(Schl. . zufolge, fanden daselesZ
F. Usfiscbe Flotte gegen den Bospor jn Bewe un d _ Pascha den Taurus überschreite. _ g g sehe o "Zb“
Konstantinopel, 3. Sept. ' größte diplomatische Thätigkeit. _" KotFeZZn L:? onferenzen werden geYoägen. Einerseits_versammeln sich die Repräsentanten der vier chte alicia , uni die Europäischen Interessen im Orient wahrzunehmen, fast jeden Tag, andemrseits finden mit Zuziehung des Reis Efendi's häufige Berarhungen bei Lord Ponsonby oder bei der Pforte selbst statt. In einer der rein Europäischen Konferenzen ward die Frage erörtert, ob bei dem gegenwärtigen Stande der Dinge die Konsuln der vier Mächte von Alexandrien abzuberufen seyen? Man ist zu dem Beschluss- gelangc, daß fie einstweilen daselbst verbleiben, ihnen aber uns eerdefferi die Instruction errheilt werde, nach eigenem Ermessen auch bei de_r geringsten Veranlassung, sobald diese von der Raa- fichcslosFlkeit Mehmed Ali's in seinem Benehmen geqen ste her- rühre, _ egyvten zu verlassen. Da nun, seit der Vice-Kdni es aus1_chlug, dem Verlangen der Konsuln sick) mit ihm über du bedrohlichen Verhältnisse, die sich herausgefteüt, zu besprechen, Genüge zu leisten, so werden dieselben auch nicht mehr in Masse daselbst auftreten, so daß Kollisionen nur mehr mit den Einzelnen stattfinden können, woraus folgt, daß die Konsuln auch nur ein- zeln in die Lage kommen werden, Alexandrien uverlassen. Dies möchte_ den Vortheil haben, _daß ohne Eclat da elbe erreicht Wer- den wtrd, was sonst nur mit der größten Beunruhigung der in
e17scht dic
Inland.
_ Berlin, 23. Scyt. Wir smd unseren Lesern noch die Bei .ch_rerbung ver Ehxßenviorte schuldig, welche auf dem Alexander- P.atz, der „Königsbrück qeqenüver, zum festlichen Empfang Ih- rer M*]estäten _erricbtet 11? und noch fox'rwährend ZHesckxauer an- zieht. Das in iemem Haup_*-3rpcr „30 Fuß hohe Gebäude bildet m dem Plan ein Grieaxisäzes Kreuz, *,?on ivelchcm zwei Arme als Durchgangsbogen dienen, zwei die Eskraden aufnehmen, auf welchen_ sich die Jungfrauen bcf 111de Die Seitenlänge beträgt 40 Fuß, die “ehorbogen meffen 27 Fuß in der Weite. An den vier Ecken erhebe!) sich minarerähnliche Thürme und ein fünfter größerer _Thurm 1chlteßc in der »)]?icre das Ganze. Dieser Thurm ivar bestimmt, ein Trompeter-Chor aufzunehmen , und hoch über demselben wehte an einem vergoldeten Schiffmask die Landes- fahne. Das Ganze hatte den_ Charakter eines Zeltbaues; Stüz- zcn von Holz in den letchtesten Verhältniffen, mit Laub
umwunden, bemalt, vergoldet, und ähnliches Bretterwerk
bilden das_ Gerüst. Dazwikchen Ji theils Draperie muga
spannt,_theils geskalten sich große effnungen, namentlich an
den Seitenfronrcn; Tripoden, mit Blumen gefüllt, Feftons und
Kränze schmücken dieseiben. Auf der Empfanqseite sieht man
über der Mitte des Thores das allgemeine Wappenschild der
Stadt, dage_ge_n zu beiden Seiten an den Wänden erablaufend
Ye _Wavpemchtlde der acht Stadttheile, Berlin und 61:1 an der
Qoxße. Auf der entgegengesetzten Seite entsprechen diesen Wap-
pen Palmen, emc über die andere cmporschießend. Die beiden
Hauptqiebel OLS E*bäudes prangten mit den verschlungenen Na-
menszßgen Ihrer Majestäten, darüber halten plastische Viktorien
in kmet_1_der Stellung Votivtafeln mit den Inschriften: „Will-
kdmxnen und „Gott mi! uns“; über diesen wieder bilden Kd-
niqliche Kronen die oberen Spisen der Giebel. Mächtige Gosd-
tripoden ftxhen zwischen goldenen Adlern auf den oben erwähnten
vier Eckthurinen und kleine Wimpel, abwechselnd mit den Far-
ben des Kdmgs und derKönigin, find hier um den ganzen Rand
des Daches angebracht. Mancherlei zierliche Korbfiechtarbeit war
an den Kapicälen, den Kroven und als Zierknoten der Laubsäm
len benußt. -
Im Innern erhebt sich, über den vier Flügeln als Haupt-
raum für_ den Empfqng ein höheres Purpurzelc, von Feßons gu tragen, die zugleich emen großc:1Sternhalten. Rechts und links erhobeiz fich die Eskraden; den auf denselben befindlichen Damen in weißer letdung diente eine große rothe Drapperie als vor- theilhafter Hintergrund. In der Mitte erheben sich, einander gxgenüber, auf hohen goldenen Postamenten die BÜscen dei Kö- 13198 und der Köni in, dahinter zu beiden Seiten freistehende Säuley, um_ den * appenschild, eine Victoria, Blumensträuße und _die Vonvtafeln mir den Inschriften: „Heil dem König“ und „Heel der Königin“ aufzunehmen. ? _Das Gan e ist von der Erfindung des Herrn Professor &.zreer; die usführung geschah in dem kurzen Zeitraum von vier Tagen, wo denn nur der angestrengteßen Rührigkeit gelin- gen konnte, das Werk zu Stande zu bringen; mcm nahm Togu die Nächte zu Hülfe, in Welchen beiFackeischein gearbewu wurde. Das Zimmergewerk und selbst Pionniere und WMW habe- Hülft geleistet.
» - otödam, 21. Sept. Am geßrien : ck der hiesige dnigliche Polizei-Direkor, HaumeannTYd .!me des Rothen Adier-Ordens dritter Klasse mit der Schleife, Oer: Flesche, die Feier seiner fu igjährigen Wußtbiugkm, ' ' ud tö- niglichen Staatsdienst. S on in den Frübüundeu des Mac- gens wurde derselbe, seitens des Königlicben SchuWek-Smo tmrs, durch den Vortrag eines Chora!!! beqrüße. Um 8 Uhr be- gab sich der Herr Ober-Prästdmr von Basewiß, m lei- tung des Geheimen Regierungs-Raths ()x. Wehnen, in die ob- nung des Herrn Zubilars, nonfizirte demselben, daß des x s Majestät ihm den Charakter eines Geheimen Re ' s- zu verleihen geruht, und behändigee demselben OM Aler- öchsk_vol1§€ge_ne Patent vom ]Lten d. M.; zngieiQ übergab der Geheime egierungs-Rath Wehnen, Namens der Regierungs- Abthetiung des „Innern, als nächster Dimst-Behörde des Zubi- lars, nn Beglückwünschungs-Scyreibm dieses Kolleqiums» Du Beamtm-Personal des Kdnigiicden PoUzee-Dxrekr'ormwi Ück- reichte , bet Ddrbringung seines“ Giückwunxcbeé, seinem vendita Vorgeseßten emen Pokal. Der Kommandant hiefiger KW Refidxnz , General-Major von anvis, dee Cowmudms de: Garnison, die Direktoren des Königlichen Kadenm-Zoftrwu vd dn Kön: lichen großen Militair-Waisenhauses, so am ' nen der ber-Rechnungs-Kammer, des Siad:5m'chts und des Gymnasiums be eugten ihre Theilnahme an dem Ebren-Jtüe- Abgesandte des ' a iskraxs und der Stadtverordneten überbrach- ten, nebst den Gli! wünichen der Kädtiscben Behörden, das Du plom dei Ehren-Bürgerrechts der Stadt PotSdam: zualncd wa: seitens dieser Behörden em Mittagsmahl vexanskaitet w'orden, an welchem eine große Anzahl von Gönnern, Verehrern und xmm-
Aegyvten sch aufhaltenden Europäer hätte geschehen können Eben o w;chtiq_si_nd die Berathungen der „Europäiichm Repräsentanten msi: den Ministern der Pforie; sie smd jedoch sämmtlicv auf die gegen den Pascha vo_n Aegyptxk xn Anwendung zu bringenden Coärcitiv-Maß- regein gerichtet; die Ergebnisse dieser Bcrathung werden äußerst geheim gehalten. Alles, was ich aus den“ beüunterr-icbtetcn Quel- len erfthen konnte, beschränkt sich darauf, daß die Türkische Expedition nach S rien, die sich auf ungefähr 6000 Mann be-
den des Gefeierten, welchem während des Mahns ein Kibemct Pokal im Namen der Stadt verehrt ward, Tbeii nabmen. AQ- aemeén sprach fick) bei diesem Feste der bcrziact'iir WMW fÜr du
ob! des Herrn Jubilars aus, wc1chen die de'kduna kro.“: WUK! den Abend eines tbäcigen Ledeps gcmchn sach mdzic.
. * »- Bromber9,19.€*cvt D:? Icéndtc „“es Wir.- ter-Geeraide 11? 1:11 drcxiam Rcaichncs BM?! „'“-is da
läuft, sogleich von ypern *nach ihnlBexiimmunq abarben soll;" da der Vice-König bereits jedes Recht aiif Sprieii tm? Einschluß
zweite viel bedeutendeke, von 14,000 Mann, ohne Zeitverlust zu 3
renden Pascha's, sämmtlicb von Mehmed Alt“ eingesetzt, in ihrer St_ellung bestätigt werden sob'en, um die Energie ihres möglichen Widerstandes zu brechen oder ihren Abfali vo'm ch“.-.Kön*iqe-zu erleichtern. Doch soll sich gcgen lcßtct'e Meinung einc bedetstende Sn-nme *- von Seite eines Europäischc*: _Gesandten _ erhoben die übrigen vermochten, die Frage noch offen 11 la en 11 die nächste Konferen zu vertagen. _ z s nd auf _ Aus Malta erfä ,rt man, daß da1_etbst eine bedeueende Menge Kriegs-Material aufgehäuft wird und svlcht.RÜ|ungcn sich be-? merkbar machen, welche auf ein kräftiges Auftreten von Seiten * der Engländer schließen lassen. Allem man bezweifelt mit Grund, ob die Landung einiger Tausend Engländer und Türken in Syrien die ungeheuern Resultate haben könne, die man davon zu erwar- ten scheint. Die Türkische Expedition Uk "ml in Covern vetfam- melt; der Anführer derselben, Selim Pascha, iß vom hieügm Seriaskerat auf das strengste angemietet! worden, in allen sein"- Schritten fich"genau an den Rathdes Britischen Qs“- WM Smith zu halten, der dem Türkiiwcn Brigadier &ckde “,
d'k panier war. .Dann wir kein Blut fließen, kein Un läcki „ ; xtr Friede wird geüchert seyn, die Armee wird ihke Di::ilk
um diesen in den miiitairischm Operationen zu umu.
olgen habe; endlich, daß die gegenwärtig in Syricn kommandi- 1,
als im Zadre WI:) angekeiX: worden
und Bedenklichkeiten in dieser Hinsicht ausgeiprochen haben, Welche "U" 55 RMO, de." bd-owie 75-5 RTM:
_. solche Wiükärieckkaen und __Kosacken.
endigt anzniehen, und man m": mit dr?" R:“.M-z: ck'.“e.de," :=;-
des Paschaliks von Acre verloren habe; daß dieser Expedition «"e MM:?_UYAYZYHLLTMQ__T1 [;P-* kk: Wem“: an man». 0: *- 4 [ *.*“
_ ck55: Un *.*"?astrxwe-kwwer. J-1*e_qiet*ungs*BeznÉ ix? dtc ÜZc-IIR 1"a=?:.2:;:m.*m UW _ usZesaUen. *
" Auf (***-1 m den Tagen :::-„1 “33. Ja: im:" 3. T.;»;L xd,“ »ltenen Rcmontcmärkken i;": Ji! „konkur'xmz ;mvaké «:o-“de.". '_ls im “Jahre 15'39. AW (:.-ik ku." “27 27.357, *- Pécséu orm Ic: («'Du-?*- B.»:-
Durch die Zuräckxndun; dc: KOMM". w.“, «**:-: Era mt:
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