1840 / 282 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

die ran öfi e Rea bindend lj so hätte kmn'doäx „WUFF:- glémbsc? sonen da oi- von Botérbaftern untersucht!“ ten und in der [ehem Öhron-Rede verkütxdtten Grundsähe für kitsclbe bindend sedn müßten. Es scheint ““ck, das ße etwas Utzbcdacht und locker damit spielt.“ Der Sun indeß, der zxxar ebenfalls zugiebt, daß Frankreich unrecht un') inkon- ]cqucnt achandelt habe,_ aber er meint doch, daß dies die vier O)."ächtc nicht abhalten !ollce, ihm einige Zugeständnisse zu machen, um es zu über eugen, daß es ste!) über die S_efinnungen und Ab- ßct ten dieser * äcdre im „Irrthum befinde; England, fügt dieses Blatt hinzu, müsse fich zu einer solchen Konzesscyn um so mehr aufgefordert fühlen, als cs sub wohl nicht ganz frei von dem. Vorwurf wusst, bei mehr als Einer Gelegenheit im Lauf der Un- terhaltungen einen Mangel an HSW“: ge en Frankreich gezeigt zu haben, wozu noc!) komme, daß Fran reichs in der leßten TdronsRcdc n:»: au5d1äcklich gedacht worden, was bei dem Fran- zösochen Premier-Mmister offenbar einigen Verdacht über die Gcsmmmgcn Lord Palmerston? habe erregen müssen. Daß F:".mkrctcy einige Nacbgrebigkeit von Seiten der vier Mächte als Feigheit auslegen sollte, glaubt der „Sun“ dem qesunden Sinne . der FranzöfisMn Nation nicht zutrauen ZU dürfen. Besonders abcr 1vrtcht src!) dicses Blatt sehr tadelnd ber die heftigen Arti- kcl dcr „Moxumq Chronicle“ aus und qlaubt versichern zu kön- nen, daß dieser Ton kein Echo in dem Britischen Kabinet finde.

Gegen dié Franzdüscbe Presse im Allgemeinen läßt die Mor- ning Chronicle fich in ihrem lehren Blum folgendermaßen vcrnehmen: „Die Franzöfischen Zeitungéschreiber werfen dcn Eng- laschen vor, daß ste Erbitterung cr eugtcn und sich einer heraus- fordernden Sprache bedienten, rend ste fich für Muster von Ruhe, Höflichkeit und Unparteiiichkett hielten. Hierüber haben wir ge- rade dicentgegengeseßreMeinung; es ist wohlmdglicb, daß wir in unse- rcr eigenen SW): nicht die besten und unbefangensken Richter sind, doch haben wix wenigstens dae Wirkungen der Frauzdüschen Lu- cubmrioncn auf andere Länder, die eben so nahe an Frankreich gränzcn wic England, vor Augen und können uns darnach unser Urxheai bilden. Was zum Beispiel Spanien betrifft so ertönt (ck01: lange ein lauter Schrei des UnwFllenc von Seiten aller Span-schrn Ltbcrajen und ihrer Organe gegen die Beschimpfun- JJ", Verleumdungen und Emstellungen, zu deren Ziel sie die Franzö- sx; cke Presse, mit Einschluß der Französschm Telegrap en gemacht hat, Dtc Pariser Mittwoch-Blätter geben sich auch große 13,99 fich gegen dm'cn Ausbruch des Unwiüms in Madrid zu rech crtigen und zu vcrtheidigen. Von Spanien wende man die Blicke auf Deutsch- land. Hier ßnden wir von Hamburg und Berlin bis Basel und Wien cbcnfa_11s einen Schrei der Entrüstung über die Insolcnz dec Fx'anzöfinlwn Presse. Die Französischen Zeitungen rühmen fick) zxanz kaltblütig, daß se die Preußischen Rheinth-vvinxen zUm 'Fr-ühstüä“ verschlingen wollten, und dabei lassen fiel) die Fran- zosen nicbt im encfernsken einkommen, daß su durcb dergleichen Prahiercien die Deutschen versehen. Wenn .sie ein Gelüft nac!) cmcm Lande, nach einer Eroberung ergreift, so fällt es ihnen gar ms.»,c ein, daß ihnen irgend jemand widersprechen oder widerstre- bm könne, und fie smd eben so verwundert darüber, daß ein Domscher daran denken könne, als Deutscher die Deutschen Provinzen zu behaupten und zu vertheidigen, wie darüber, daß England so kühn seyn könne, einem Frau ösischen Schüß- img dic .Hinzufügnng der errfchaft über yn'en zu der über ?ieaypren zu ver hren. ie Fran ofen [eben viel zu Hause und [affen ihre Gerau en auch viel zu aus: fich umhervewegen. Die Gefühie, der Stolz und die Interessen Anderer kommen bei ihnen nicht hinreichend in Betracht, und wenn sie dann in einen Kampf gerochen, fino fie erstaunt darüber, daß Ander? das für U;:rucbr halten, was ihnen als Recht erscheint. Dies h-e-fie zu der Abgeschmackehcie verleim, Englands Verfahren undankbar und beleidigend zu nennen und es zu beschuldigen, daß es die Alltanz gebrochen habe. Diesen „Irrthum begehen sie aber nicht blok; mir He'nficht auf Englands, sondern mit Hinsicht auf alle ihre Nachbarn. Es giebt kein Volk und keine Regierung in der Nähe von Frankreicl), die nicthrund hätten, steh über das Be- nehmen der Franzosen zu beschweren: so Spanien, Piemont, die Schweiz, Deutschland und selbst Belgien. Daher kömmt es denn, daß die Franzosen, bei all' ihrer'individuellen Abgeschliffen§eéy doch als Sxaatsmänner so einseitig sind, daß sie auf dem ganzen rd- bau keinen Verbündeten haben, es müßte denn der Pa1cha von Aegypten seyn

Obgletxw die Trauer des Hofes um „Ihre Königliche Hoheit die Prinzéfin Auguste auf drei Wochen festgeseht ist, wird doch Ihre Majestät die Königin .selbst auf drei Monate Trauer anlegen.

Oberst Wylde ift dicnskthuender Staamcister des Prinzen Albrecht geworden.

Die hicfigen Blätter berichten von einem abermatigen Brand- stiftungs-VersUQe der auf den Wersten von Sheermß stattge- fanden; auf dem initnsehiffe „Camperdown“ von 120 Kanonen dmc!) Feuer aus, dock) wurde es noch zeitig genug entdeckt und g:!ös;i;:. Ein früher nur hier und da vernommen“ Gerücht, daß (das erste Feuer in den Docks von Devonport von Frau o- sen anaestifcet sey, fängt nun bei diesem zweiten FaU-an, ckck !ncbr zu verbr'eitcn. Die Times behauptet, die Admiralität sey Won vor etniger5:ik durch die Vertvaltung eines anderen Dienst- z'v*mc5 davon an Kenntnis geseßt worden, daß der Franzöfischtn Regnrunq von einiqcn Individuen Anträge gcmacht seven, gegen xanc bedeunnde Belohnung eines oder mehrere Englische Wersten m B:»md skecken zu wollen. Der Sun dagegen sagt, es scheine aus der Untersuchung über den Brand zu Devonport hervorzu- gebctz, daß dxrxekbe das Werk der über die Vernichtung ihrer polstuchm Honnungen ergrimmeen Chartisten sry.

Dkk Bisciwf von London hat dem Lord-Mayyr und den A1- .

UWM „Uk Cm) cim Bittschrift vieler Ejnw oer zugesendet, worn) dccsclben crsucbxn, die Schifffahrt auf der htm“ während des Sonnraq-es etxzu1chränkcm In der Versammlung der Alder- meu wurde WW) ÖMZ?“ bemerkt, wenn nicht am Sonntage “"ck UU? FMUZ'LJU Land? eingestellt würden, so würde ein Ver- bot der Flußkchsssahrk nur de_n Erfolg haben, den Hande! in einen andxkexr _Weg zu kePken- Es wurde daher an den Bischof ein ehrerbaettges Schrnbcn erlassen, um ihn darzustellen, daß es un- nguÄv "y, [F]?!" Gescßed zu entsprechen.

dmira mmamzey, er zum wettenB e is abaderEn . l:schen Flotte “xm MitulländisMn eere erßfatßnthtß, soll stk! Gehalt als Befehlshaber der Schiffe auf der Station, „„ Lissa- bo*„1 noch fvrtbextehcn, was von Tory-Blämrn mit dem Bemer- ken gerü : wird, daß es bloß aus dem Grunde geschehe, weil derselbe hL? als einen der eifrigsken Anhänger der *Whtg ; Parat c cigt a e.

gz Die Morning Chronicle erklärt, daß, wenn es de mrn des Alderman Harmer elingen sollte, die Wahl eim! an- deren Alderman zum Lord- ' kayor durch u chen, die vielen und cinflußreéchm Freunde des Ersterer: in u unft Jahr für Jahr 'em-s aufbieten würden, „den ungerechtermeése Verdränqtm auf den Posten der obersten Magiskrm- Behörde von London zu

b:"ingen.

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Die beiden neu ernannten Sheriffs der CST; Herr Gibbs und Hg": ßameomb, begaben fit!) in diesen aen naeh dem Gerichtshof: der Schuhkammer, um dort, dem Gesche gemäß, die Bestätigt"! der Königin zu ihrem Amte zu empfangen, welche ihnen auch eilt wurde.

Nach einem Dekrete o. Schaßamtes, welchei an die „Kom- missarin! der Zölle erq en ist, werden der Kauonier und der Zimmermann dei Dain chiffes „Bruifh-Queen“, welche über- wiesen sind, vor einiger Zeit Tedeutende Vorräthe von Taback heimlich in England “.cywärz zu haben, zu sechs Monat Ge fängniß veruraheilt. . '.

Zu der Denksäule, 'aeQe dem Admiral'Netson anf dem Trafalgar-Plahe errichtet wird, isi in diesen Tagen der Grund- stein gelegt worden, jedoch, da die meisten Mitglieder des Corni- ré's nicht in der'Sndt anwesend waren, in aller Stille-

Das Schiff „Samarang“, welches nach der ungewöhnlich kurzen Fahrt von 39 Tagen aus Rio-Janeéro hier eingetroffen ist, überbringt |'/, Manson Dollars in Baarem für kaufmänni- sche Rcapnung'; dié'uui'vrksaxiedemw Höfen Süd-Amerika's zu: sammcngebrach wurden. „Diese Silber-Einsubr“, sagt dxr Globe, „kömmt öch| gelegen, da es augenscheinltcl) war", daß), ohne irgend Hino i'mmelsxxabe dieser Art, em frischer UUDTJUI auf die Baarschaft in der Bank von England eintreten mußte. Dies Silber wird-"jeßt zur Deckung unserer auswärtigen Zahlun- qen dienen m_:d uns wahrscheinlich durchschleppcn, bis eine neue Reihe von "Ymstärsken etne dauerndeReaction auf unsere aus- wärtigen 'Coui'se ausübt.“

Niederlande.

Am sterdam , 6. Okt. Die heute aus Paris eingegangenen Nachrichten lauten allerdings sehr kriegerisch; auch darf man sui) keineswe es verhehlen, daß die im Orient rasch auf einander fol- genden eiauisse das Französische Kabine! in große Verlegenheit bringen. Gleichwohl bleibt hier unter Wohlunterrickyteten das Vertrauen auf Erhaltung des Europäischen Friedens unerschüt- tert. Daß Frankreich, dem ganzen vereinigten Europa gegen: über, den Krieg sollte beginnen wollen, is? ein Gedanke, der zu ungereimt ist, um aucb'nur einen Augenblick sch damit befreun- den u können. Wie Deutschland früher der Belagerung und der innahme der Cécadekle von Antwerpen ruhig Éugrschen, so wird jetzt auch Frankreich bei der Belaqerung und tnnahme der Syrischen festen P(äse ein ruhiger Zuschauer bleiben müssen. So lange in Frankreich der gesunde Menschenverstand und das wohlverstandene Interesse des Landes die Oberhand behalten, wird auch das übrige Europa- von keinem Kriege bedroht werden. Nur wenn die mraqirte artet, die nichts zu verlieren und bei einer Umwälzung aller erhälmésse möglicherweise “zu gewinnen. hat, den Sieg davon trägt dann mag Europa sick) gerüstet hal- ten; doch wird ihm der amps alsdann, da die Gerechtigkeit auf seiner Seite ik, nian schwer werden.

Belgien.

Brüssel", 4. Okt. Die hier wohnenden Preußen werden [ich heute im „Stwaizer ;Kaffeehausé“, auf dem Mun -Plaße, versammeln, .*um ücb über die Festlichkeiten zu ver- ändigcn, Wodurch sie den Huwigungsmg ih'res Königs, als Souvcrain der Preußlsém Rheinmvinzen, feier'v wollen. fi

c n-

.TerrLQtnywsefforQei der Universität von Gießen, det st in ' m u Brüssel, um von den historischen Schäden :uaseeer

Ugeablick “Ä eutsixm echt" Ktnnmiß zu nehmen. Die Dokumente „aus -der_ Zeit“ der Reformation und jene , m Hessen

insbesondere betresfm, ziehen vorxüguch seine Aufmerksamkm an.

Brüssel, 6. Okt. Die hier versammelte Kommission xur Untersuchung des andels- und gutachtung neue; aßregeln im meresse des Gewerbßcéßes seßc ihre Konform fort. Gestern hat ein Ausschuß unter dem Vorü e des e emalégm Fiuanz-Ministers, Herrn *DeSmatxi-*t-es, eine ernehmung von etwa 25 Fabrikeu-Bestßern beWerkskotgt. Das hauptsäcbli ste Rcsulmk dieser Sißung besteht darin, daß man über, die 'thwmdigkeic Übereingekommen, mit den Staa- ten bei Deutschen Zyll-Vereini einen Handels-Vern*aq abzuschlie- ßen, um unserer Industrie neue Abzqu-Kanälesu eröffnen, die ahr dringend nothwendig geworden, Werl fie b-bweitcm mehr pro- duzirt, als die inländischen Konsumenten verbrauchen.

Deucsckoe Bundesstaaten.

Hannover, 7. Okt. Die hieséqcn Zeitungen enthalten eine „Bekanntmachuna des Königl. Ministeriums des Innern, die Ausführung und Durchführung von Pferden betreffend“, von welcher der Eingang also lautet: !) Die Ausführung und die Durchführung- von Pferden aus dem htefigm „Königreiche uud durch dasselbe .wird ?terdurch bei Strafe der Conüscarion der Pferde und „einer Ge dbuße bis zu 50Rthlr. far das Stück ver- boten, 2) Der Aussang und der Durchgang ist nur für Rett- pferde der Reisenden und GränÉewvhner unter dem Reiter, und ,fülr e?ferhe tt_wGesäyirre vor agen, Kutschen und Karren :c. erau t.-

O'esterrtécd.

Brünß,«27, Sept. Weniger zahlreich als im vorigen Jahre in Potsdam“, war die die!]ährige Versammlung der Deutschen Landwirthe in Brünn, denn ihre Zahl betrug niche voUe vier- hundert, die' vyrjährjqe, über achthuudert. Wollte man aber daraus eine Abnahme dcsIntertn'es an diesen Versammlungen fqlgeru, so dürfte man im Irrehum seyn: auch wärx dieje Voragsjetzung schon widerkgtxdurch. den Eifer und Fleiß, *der *sich_-m allen Sihungen umd gab. Die aufgewyrfenen Fragen MWM meéskcn- theils gründlich erörtert, und bx! denjenlgry besonders,„ welcbe scharf 4:1 die gegenwärtigen Z'ééwerhälmtsse .emgretfen, zctgtc sei) ein an emekxxßAyklang. Dies galt namentltcv von Allem, w_as auf ForIZuW-uad Fleiscb-Er eugungchug hatte. Ob Dcun_chland m rande s , seinen Fkt chbedarf, obne Zusuyr aus den öjrlacben Ländern,!"el :zu produziren,darüver wardlebhnstverhandelr. Das Resume; fieldahm aus, daß dies ganz sicher geschehen könne, wenn man einerseits tm Futterbaue auf der bereits eingeschlagenen Bahn weiter ginge, andererseits aber auch noch mehr auf Verbesserung der Rindvieh-Stämme bedacht wäre, und immer me!?r auf Größe und Mastsähégkeit der Thiere hinarbeiretc. Lebend ward ange- führt, Welche erfreuliche Forcsckyritte hierin Württemberg in neu;“- rer Zeit gemacht habe. Wie sehr ferner die Forst- und Ffw- Kultur in einander reifen, und wie nachtheilig eine immer mehr überhand nehmende kchwng der Wälder auf den Ackerbau zurück- WU'kt- ward vielfältig hervorgehoben und 'beisällég anerkannt. Bei dem so bedenklich werdenden Holzmmgel i| dies ein Gegen and, Mäder die Emmeltäxe Bevölkerung Domschtano- in hohem rade Inktkksfirt- n dieser Frage nahm auch ein aus Paris gnwesem der Franzdüstber Format!, lebhaften Amheil. Unverhohlen gc- stand er die Ueberlegenhen der Demfapm Landwirthschafr zu,

Md der Wunsch, es möchte zwischen Deutschland und Frank-

abréken-Zustandcs und zur Bc- .

,nicht- Auf den Rach Soliman Pascha's begab sich

reich eln freunducher Austausch des g mselt m Wurms fortvenehen, fand allgemeinen, lauten BeFau. den so war auch ganz besonders erfreultch die innige Harmonie, welcbe zwi- schen allen Deutschen herrschte, und es ist wohl nicht zu ver- kennen das solche Versammlunzen das Band, welches alle Deut- schen Stimme in unserer Zeit enger als je umschlinqt, noch fester ziehen helfen. Der ruhige und unpartetsche Beobachter konnte aber hier auch die Ueber m_qunq gewinnen, daß in den Deut- schen Landwir-hen eine asse von Intelligenz und Wissen zu finden sey, die man ihnen viel!:icbt in diesem Maße bisher ive- der ugecraut noc!) zuerkannt hat. Zum Beweis, daß die Ver ammluna in Oesterrctck) sehr gern sah, diene fürs e e die Emladung Sr. Maxesiät des Kaßscrs, die an sämnul-cbe Mißglic- der für den Sonntag (27. September) 1: einem Festmahl er- ging; sodann die Einladunaen mehrerer roßm auf ihre Güter, wie die des Erzherzogs Kar! nach SerWtß, die des Prinzen Gustav von Waxa; dae dcs Füx'stm von mehtenüein nacb Eisqrub und noch cinéqcr Andern. Aber für den Ernst und Etscr der Ge- seUsclmft xeugte «: uncl), daz"; nachdem am “.'Zsl'cn die Ausflüge nach Sellowcß, Eis91ub und'Naminst gemacht waren, von ihr bcj'äx-lossen wurdc, kemcrweircrcn Emladung früher zu folgen, als bis Qmmrlickze aufgestellte Fraaen verhandelt seyn würden, Was erst am Abend des "Lösen der Fall war. Dankb_ar ward auch die Aufforderung anqcnommcn, stä» durcb Augenmvtin von der Größ: und “.'lUsdchnung dcr hiestqcn Tuxv-Manufaktur überzeu- qen zu wollen. Fürs nächste Jahr ist Doberan zur Versamm- lung einstammig angenommen worden. .

Türkel.

Konftantinopcl, 16. Sept- Hier herrscht der beste Gem, weshalb man aux!) von der Idee abgekommen ist, eine starke Be- satzunq - man hatte 30,03" Mann dazu bestimmen wollen -- in die Stadt zu ziehen. » Noch im Laufe des zweiten Termins -- ici) erfahre dies aus _qurer Quelle -- war Mehmed Ali nabe daran, die Ozmaniscve Flotte nachKonstantinopel zurüchkusenduy theils weil er sich von ihr nur einen neqativm Vorthei verspre- chen kann, theils weil er glaubte, durch eine s9lche Konfession seine Willfährigkcir und Ergebenbeie gegen seinen Herrn bewähren und die öffentliche *))?einung inC'uropa für sich gewinnen zu kön- nen, indem er déeö als das beste Mittel ansah, den Vertrag vom !5. Juli zu lahmen. Daran hatte der ““Wäre-Köniz,: Recht und dcrjeniqe, der ihm diescnRatb gegeben, ein „Mann, auf den Mehmed Ali großes Vertrauen scßt, war schon früher bemüht chcsen, ihm zu diesen Schrm zu vermöqen. Zur Zeit, als Sami Bei sah in Konstantinopel befand, ward bereits ausaemacht, daß

' ein Enkel Mehmcd's die Flotte «'n den Hafen von Stambul zu-

rückführen sollte. Eine solche Maßreqcl würde oha: Zweifel die Entrüstung, welche die Ccntral-Mäcvte Europa's gegen den Vier- Kdniq heqm, entmaffnec haben, selbst wenn fie nach dem 15. Juli zur Ausführung gekommen wäxe. Doch er ward von den Fran- jöfischen Diplomaten wegen dtejrs Vorhabens verlacht und bemäc- leidec; man fragte ihn, ob er der Pforte selbst die Waffen, mit denen sie ihn verderben würde,. in. die Hand rcichcn wolle?

Aegypten.

Alexandrien, “2-1. September. (Französ. Bl.) Dat Dampfboot „Prometbeuö“ ist von Beirut hier angekommen und hatte verwundete Engländer an Bord. Auf die von demselben überbrachten Nachrichten haben alle hier amvesendcn Europäer [am i !kcn Unwillen gegen "die Englische Nation ausgesprochen; nur" chmed Aki blieb ganz ruhig. Herr Cochem, dcr ugegen war, als Pkchmcd Ali dic Depeschen empfing, bat dense! en, er möge auck) fernerhin seine Mäßjgunq bewahren, damit' das gute Recht auf seiner Seite bleibe. -“ Als das zur direkten Verbin- dung zwischen Ermland und Aegypten bestimmte Dampfboot „Ot'ientnl“ hier ankam, wagte dcr Konsul nicht, es in den Ha- fen cininuscn zu lassen und ersuchte den Pascha um eine Sicher- heitswacln für die Indische Post. Mehmed Ali, der so eben die Nacbl'écvkcn aus Syrien empfangen hatte , erwiederte dem Eng ischen Konsul: „Ick wtlt Jhncn beweisen, daß ich weniger Barbar bin, als Ihre civmsirte chacrunq. Ste werden es steam) dahin brinam, daß fck zum Aeußersten schrei“; lassen Sie indessen nur die In- disckxe Post ausscbtffen, die Beförderung derselben wird stets um gehindert stattfinden.“ -- Das Franzöfikkhe Dampfboot, „Caskor“ ist von hier nach Beirut abgegangen, um alle Fanulien, die das Land verlassen woücn, an Bord zu nehmen.

Syrien.

Französische Blätter enthalten folgende über Alexandrien ctnaegangene, augenscheinlich den Stempel der Parteilichkeit tra- gende Nachrichten über den Angriff auf Beirut. „Die Al- banesU'chen Truppen , welcbe steh auf der Britischen tom befan- den, smd am [Lten bei Bccruc gelandet worden. achdcm “,k Admiral Stopsord einige Bomben geworfen hatte, ließ er Soll- man Pascha auffordern, er möge, da er fich jekt überzeuqt habe, was die Engländer zu thun vcrmöchten, die tadt überliefern, wozu ahm bis zum nächsten Taqe, zwei Stunden nach Sonnen- Aufgang, Zcit gegeben wurde. Am fölgcnden Tage, eine Stunde vor Tages-Anbx'uct), landeten 5090 Albanesen und "900 En län- der untcx'hakb Verrat an der *))?ündung des HUUWFTUNÖ- wei Kanonen wurdcn ebenfaUs aus Land gcbkaÉZk UW ]0 “Ufgkßkksk- daß sw das Laaer vertheidi ten“, wcläxes übregens aucb durch die Banekjen der 'Enguschm ck)1ffe_ bcmüßt wurde. Diese Stel- lung war sehr gar für die Dcfenu'vc, aber völiig untauglich zum An kiff, wofern dieEngländer sie nicht verlosen, was wenig wa rscheinlich ist. Diese Landung kostete den Aegypecrn nur fünf Mann, untcr denen ein Oberst vom 18th Regiment, der mit seinen Truppen in eine Bcrgschlucht hineinmarscl,irte, die ihn gegen das Feuer der Engländer schützte; als er jedoch zu Pferde sieg, nahm ihm einc „Kanonenkugel den Kopf. Während aber der Verlust der Truppen so gering war, sind von den unglück- lichcn Cénwchncrn 100 Personen, Greise, Frauen und „Kinder, in eincm Kmnpfe umgekommen, dcm. ste hätten fremd bleiben sollen. In Folge dteses Gefechts ließ Soliman Pasckya dem Admiral anzeigen, daß nur 5 Soldaten, aber [00 un lücklicbe Einwohner umgekommen scycn. Er fügte hinzu, da derQAdmiral Landungs-Truvpcn am Bord habe, so möge er ihn nur angreifen, man werde ihn festen Fußes erwarten. Herr Desmélo'ize, in- nriMistéschcr Konsul Frankreichs, bewohnte ein Landhaus in der Nähe von Beirut, wo er die Franzdüsche Flaqge ausgezogen hatte. Die Engländer zécnen darüber hinweg und fünf .!qu trafen das Haus, wm'fen ein Stück Mauer nieder und erriskn das Seil, Welches die Flaage hielt, bcsciyädigten UZ sei sk aher

err Deimé- lo'sze nac!) Suva in die Wohnung des Generals. m lxxten be- gannen die Englischen und Ocstcrrcichischcn Schiffe das Feuer wieder; ck erreichte indeß die Stadt nicht, in der nur Greise, Frauen und Kinder zurückgeblkeben waren, da die Truppen sech am Abhanqe des Bee'aes **" ét'lwinn aufgestellt hatten, um den Feind zu erwarten. Die Landungs-Truppen ßngen hierauf an,

'Raketen zu Werfen, wodurch große Waaren-Vor: an e änder und mehrere Mmschen getödtet wurden. So- _ acha, dessen Unwilke hierdurch aufs höchste stieg, sagte „' dem Französischen „Konsul: „Seit 40 Jahren bin ic!) tn Kriege ewesen und habe |_ets nur die Soldaten aus Soldaten f icßen sehen. Es nimm, daß die-e Herren "Ugländer, die sich die Regeneratoren nennen, den Krieg durcb Handlungen der Barbarei die bisher unerhört waren, rcgeneci- ren wollen. Damit die Engländer nicht eines Tages ihr Ver- fahren aweuqnen können, sandte Solmmn Pascha eine in der Stadt aufgehobene Congrevescbe Rakete an .-?ehmed Ali. Am 14ten währte das Feu_er fort und ein Franzdfix'Ms Schiff mußte «uf Best ! des Engluchen Admiraxs den „Hafen verlassen. Aas die von erm Dcsmé-loize an den B:“itisck)en Konsul gerichtete raae, mit welchem Rechte man so verfahre, da eine Handcls- lokade nicht angezeigt worden scv, erwiederte dcr Letztere, da[; dies eine Blokade wie jedc aadere sey und daß er keinem S*."hiff-k gestatten könne, ein: oder auszutaufen. Hct'r DssmLLloxze sandte sofort eine Protestation a:: den cheral-Konsnl in '.)llxxandt'icn. Da Ibrahim Pascha einc Truppcn-Kokonne [5.an dcm Gcstadc once marschiren ladscn, so bugsn'ten zwci Damosboocc zwe; Li- ntens-Qéffe dorthin, dura) deren Feuer die 'szxyprer bcrr„'1«1cktli-,1;st: Verlust erlitten; eine andere Dwiston, die den Berg umgangen hatte, fügte dagegen den Engländern und ?llbanescn, von dencn mehrere verwundet und gefangen wurdcn, großen Schaden zu. Als der Admiral Stopford sah, daß seine Demonstxa- tionen die Bewohner des Libanon néät bewogen , M) _u erheben, so sandte cr ztvei Freggtten ab, um Cmffa in Brand zu schießen, Weil er die Naplujen dadurch zum Aufstagd zu bewegen hoffte. Es hieß, die Flotte Wekdc src!) nack) St. „Jean d'Acre begeben. Als Soliman Pascha die Stadt räumte, ließ er auf dem Hospital eine schwarze Flagae aufziehen. Dies Ge- bäude soll ind:ß du_rch die von d'm Erzherzog Friedrich kom; mandirte Oesterreichijciu Fregatte „Gucrricra“ in Brand geschos- scu worden seyn.“

Ein Beruht h_es Scmnphore meldet Folgkndcs: „Die EnglischeFlotre_wars fast unausyöt'lici) Bomben, um die Aegyptisthe Armee zu vcrmchten. Ibrahtm Pascha bereitete "(ck vor, die ge- landeten Truppen an ugrcifcn. Ein in Alexandrien angskommc- ner Courier har jcdo djeNachriwtüberbraciu, daß, aKSeine Di- vision von Ibrahim Pa1cha's 'Llrmce sach hinter den Gärten anf- stellre, um die gelandeten Truppen anzuqx'eifen, dic Engltscbe Flotte mehrere Stunden lang ein so fru'chchm'es Feuer unterhielt, daß ein großer Theil der Stadt bedeutend qcléttcn hat. Man mn»: indeß wegen der näheren Umstände dcn az.ch Courier abwar- ten. So viel scheint indes; gewiß, daß die Landunqs-Truvpcn sich plötzlich wieder einqeswisft haben, obnchvcifel, um an einem anderen Punkte der Käses zu landen. Es hostätth sic!) (?), das; die Türkischen Truppen in Turkomanicn [1110 den bcnachakccn Provinzen verlangt haben, unter den Befehl Ibrahim Pascba's estellt u werden. Auch wird versichert, daß die „3000 Mann

arke arnison von Bagdad Ibrahim Yasäm denselben Wunsch 1chriftlich zu e_rkenncn gegeben habe. «, cr Auqriff auf Dschebki ist nicht von jo glücklichem Erfolge gewesen, wie der auf Beirut. Die gelandeten 9009 Mann, worunter dre Türken mrtbeqriffen find, halten die Höhen um Beirut bcskßt. „Dj, Verbübdeten scheinen sach nach und nach alle_r Punkte an der Küste bemäch- téqen u Wollen. Soliman Panda hae fich nur eine ganz kurz: Sm : urückqezogen, so daß man aus dem EnglischenLager dic Aegyptkscjsen Vorposten sehen kann.“

- Die LeitpÉger Allgemeine Zeitung enthält über den An_ tiff au eirut folgende mn dom Dampfboot „Pw, mexheus“ einsegangene Berichte aus Malta vom 26. Score:", ber: „Am J. September haue dcr Commodore Napier, Be- fehlshaber des Englischen Gesch1vaders voc Bcn'ur, die ndtbiacn Maßregeln getroffen, um den Anm-iff geqcn Beirat zu beam- nen, der am Morgen des 9. Sepcemvcys stattfithn sollte. Noch am 8, September jedoch traf das Dampfschiff „Hodxa“

'mit der Nachricht ein, daß Admiral Srvvford fia) selbst auf dem

Wege nach Beirut befinde. Dies vcranlaßre Comnwdox': Navécr, den, Angriff bis zm: .)lnkunkft Stopford's zu ve1*schi-.*bcn. I" jc.- nem Augenblicke betanden "ck vor Beicur dic Liniensäuffe „Po- werful“, „Edinburgh“, „Ganges“, „Bemboav“ und „,Rcvcnge“, die Fregatte „Péquc“ und das Dampfschtff „Gorgonc“; von an- deren Fahrzeugxn waxen nur eine Französisxve Korvette un) eine Französische Bragg, W wie die Amerikanische Fregaxte „Cyanc“ daselbst. Am 9. September mit Tagcsnnvruclz traf Admira: Swpsord auf der „Prtnzeß Charlotte“ mir dem „Bcllcrophon“, den Fregatten „Castor“-und „Caris'ford“ und Der Korvette “Dido“ ein, welchen SMK?" später noch die Lénicnschiffe„Thun- derer“ und „Hastinqs“ und das Dampfschiff „Cyclops“ Maren. Gleichfalls am 9- September langt: der bekannte, zum Adtbix'al des Türkischen Gesckvvadxxs ernannte Englische Schiffs-Cavitain Walker mit einem Tm-knäxcn Linien"chiffe, Welches stine Flaqqe trug, zwei Korvetten und emer Unzahl TranEpox-tscyjffx, mit 6392) Mann Landungs-Tt'uvpey ntord, dort an. Admn-alStopford wußte, daß man in Beirut eme Kavallerie-Avxhejmnq Ibrahim Pascha's erwartete? _und er _entschloß fich deshalb, die “Stadt an- 3 reifen, bevor dme Be:*ß_arkung eingetroffeéx wäre, I" Folixc en ließ er yix in BMJ: uc!) aufbauenden Enqländcr “Usfordc-„Z: sech an Bord 1em_er Sghine zu verfügen, Und sxßxe zuach'auä) di; anderen Europäncden Ccntvohner von scenem Vorbadeä in Kenntnis: Deike Dampfjchiffe nahmen dre Landun &Truypén an Bord Nack; Sonnen-Untergang wurdcn nämlich 12 ck" Mann Marine-Äuppcn und ]00 Artilleristen an Bord der„Gorgonc“ qedracht während der „Cyclops“, dcr „Phönéx“ und die „HydL'a“ cin,en at'osécn Theil der eben auf den Transportscksffen emgetroffenen Tüékisazm Truvpen einnahmen. Am 10. Scptember boi TaggsMhruck) of“", gen die vier Dan1pfschiffc in Oealeimnq einiqeé ENUM,“ Lt- nitnschiffe und eines Theilcs dcs Tä.dkisc1)en GeschquU-s untcr Segel, und Admiral (“.',-topsord lixs; Soliman Pascha durch einen arlementair auffordern, *Fcirm zu räumen. Der Parlemmmir Orte kurz darauf mit der ?lnrwort zurück, daß SolimanPascya nicht in de'.“ Stadt, und der GoUVerncur der Stadt, Mahmud Bei, anderweitig beschäftigt seu. Trotz der erhaltenen Antwort wußte man, daß Solimau Pascsm den Oberbefehl Über die m der Stadt und der Umchend versammelten Truppen ahre; „Dcr Admiral Stopford befahl deshalb, ohne Weiteres das Feuer u erö nen. Die Operationen beganncn mit einem verstellen: n- ri im Nordwesten der Stadt, als wolle man von jener Sem 'i? Landung der Truppen bewerkstelligen. Soliman Pascha eilte mu einem beträchtlichen Theile sein“" Truppen nach dem bedrohten Punkte. Der chbow nebst einem an; derm Linienschiff unterhielten mehrere Stunden hindurch dort ein sehr lebhaftes Feuer , 1v«':lches , wie fich später “Wies , dcn Aegyptern und der Stth keinen geringen Schaden zufügte, énd'em gcgen tausend Pcrwncn theils durch die Kugeln, theils durch die Trümmer verwundet worden find. Nachdem auf solche Weise die Anfmct'ksamkei: Soléman Pascha's UW dem nordwestlichen Theile der Küste gcrichtet worden war,

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se'gelte Commodore Napier mit dem „Powerful“ und von den Dampfschiffen, worauf fich Landungitrupvcn befanden, begleitet, nach dem östlichen Theile der Stadt. Umeä-sküßc wurden diese Schiffe noch von vier Türkischen Kriegswht m unter dem Be- fchle des Admira“ Walker und einer Oestet'rcéclzisa)cn Fregatte, Kurz darauf wurden etliche Tausend Türken dort aus Land ge- sesc, die unter dem Schuhe der Fregatte „Castor“ und des Dampfscbkffs „Hydra“ eine Svetlana; auf der nach Bcn'ue füh- renden Straße einnahmen. Die anderen Damosscknäe sech" hierauf ihre Truppen unter dem Säzuße d-cs „P:!veksul“ an! * Land. Sogleich sän-ict man dann zur Éj'xläß-lUtm eines Laaexs und erwax'tere so den Angriff _von Zenxn dcs chdcs. Aber sey es nun, daß die “>-Mück)?" (?owmcn chur nicht ver- lassen wollt'; LQ es, daß Soliman Pajclxa hinwnalacx) in »; €:an selbst beschäftigt ivar, aufwelche das Feuer ccmgc'.“ Cngix's-ch Linsen: ] schiffe fortwährend lebhaft unterhalten WUrde, gcnUQ cs qc ckck!) nach T der Landung der Türkischen Truppen du:“;Lk-aus nick) s rox121cqypca- ; scher Skike. Während der Nacht trafen mchx'cx'c Crmvobnc'r der Stadt im Lager der Tärkcn ein, um "ck ihm::anz*_;s;i)!icßcx1. Rm ]]. September dauerte das suck auf das Stadt sort, Währen!) die Amtlec'ie, die Türkischm rappen Utzd dlö E-mlcschn Marine- Truppm den ganzen Tag über eifriq bcjci;äsriq: xra-„c-x, ck“»: Strl- lung zu befestigen. Am“ 12. Sepxembck erhackz dcr Lavnam des Dampfschiffes „Cycl-op's“den Auftrag, ein FW:, bckannr 1111th dem Namen Dschebel, anzugreifen, worm W) cine “Kcalx-thsäö-e Besatzung befand. "Nachdem Capitain Anscm emi.c Bomben „„ das Fort gewochen,„bnve1*ksteüigte cr dxe L.:!!kunq der an scmem Bord befindlichen Truppen und öeqann dcn “Zlnariff, de;“ [edwa-

wohner von Mexiko, in welcher er denselben anzeigt, das nur die Rückficht auf ihre Erhaltung ihn habe veranlassen können, mix den Insurqenten cine Ucbereénkunft abzuschließen und den Hauptern dexselben die persönliche Sicherhett, die ihre Thann mehr verdient hätten, zu garantiren. Von der Verfasungs-Uo- form, welehe die Ueberemkunsc verhieß, ist in dieser Proclamuion qiche dae Rede. Heute erließ der Präsident eine ztveitesprqxlam“ uon, m_! hte Soldaten der Garnison von Mexiko gerichtet, dieda u bxsnmmr UL, ihr Lobeserhebunzen über ihre Tapferkeit us» Ds- znZlm während des zwölftäqiqen Kampfes zu machm. Hau: fyul) wohnte der Präsident nebst der Generalaäc einem vom-

btschosc vqn Mcxcko m der Kathedrale abgehaltenen ADW bei. Das „Diario“ erwähnt der bedeutenden Verwüftun n,

[ Welche der Regierunq-Palaxk während des Kampfes erlitten- !,

und bei denen das Büreau der auswärtigen Angeleqenheikm,“ so wie das Archiv, vermctztec Wurden smd. "Cs, ßnd, unter Anderem mehrcre Originale von Trakcacen mit fremden Nationen verloren geaangen; wie das „Daaxio“ mcim, dadxr; es die Znsur enten dabei. nur auf die mit Gold und Stkbcr verzierten ie e!- Kapxeln abgesehen gehabt. Can Homoc- IJTcmsnt des Kamp es [äxcmz am Mster: vorgefaüenes KavailerineseM qewes zu !cyn, welches der Gcnct'ai Torrcion de'! Jusurqenten' am Thore- von San Lazaro geliefert hat, Wo ux“ ausqcxkem irorden war, um (Im von Puebla anm'tckendcn Vct's'cäxkuägen den Einmarsch zu" "(in. Das „Dxarto“ qrcbc t'tvc: T!cs Gefecht emen Langen BUY". [knier den bei dem Aule'randc Umgekommenm .vird em ,Franzdsuclzcr Arzt, !?1-. MM, genannt, der in kein von den Insurgenten besetzten Rx'gierungs-Pakaü semen Tod gefunden

von der Besatzung zurückgeschlaqen wurde Und wobei dre ?lnqrci- fcnden einen Verlukr von 7 Todten und l“- Echwcrvcrwmwctc zählten; unter den Lcßteren besand-Isccl) aucb dcr Liemtenant dcs „Cyclops“ und ein Lieutenant dcs „,Hxfiénxs“. Nechts'descowc- nigev räumte im Laufe der Nacht dcr LlcgythsckW Besalzxtna das Fort, das die Engländer h:"et'auf in Besitz nahmen. Der Verlust der Aeqyprier in dicser Affaire Foil unbedeutend gewesen seyn. Das Feuer von den Schiffen auf die Smd: und Umchcnd dauexte :väkkend des ganzen Tages forc, auc!) fanden stch eine “Menge Ueberläufer im Türkischen Lager cin, nsch die Nachricht brachten, Soliman Pascha beabficlyriqe eincn Anqrtff anf dasselbe. In Folge dessen warfen einige Kricassxlztxfc noch näher dcm Ufo!“ Anker, 'Am '))?ot'gcn des 13. September warf dre „Hydra“ céniqe Bomben ins ?legyvtiscbe Lager; mehrere Dcscrte:_n'e trafen auf cmd:- Oestcrkcicl)ische11 Fregatte cin, und einige BcWolMcr dcs Godichs vcrlanarcn Waffen. Am !“;. Septcmbck wn-dcu dic „Piqkéc“ nnd der „Casror“ nacb Sm" (Tyrus)- und Said (Sidon) mi; Waffen für die Gebirgssiämme abgesamkr. 21:11 1.3. S“pxdtct11bcx' begann man das Fcucrn einzustellen, und dic “.'-[kapptis-Mt1T*:np pen “fingen an, die Stadt zu ',"äumcn. "F:"m !U. Scmcmxzcr ngk» men die Engländer Besitz von Beirut. Dcr Sohn Emir Be- Wir's ist auf die Seite der Türken 1't-Icrgcxx-cten. Am 'I". Srp- tcmbcr erhielt der „Cycioosk den Auftrag, Said zu bombar- di1“cn, und es ging bereits das Gerücht, daffx'lbe (cx) von den Aegyvter-n gexäumt morden. Die „Hydm“ ist mit cjm'qen Trup- pen nach Tripolis abgeschickt wvrden. Dec Ammpriscben lleberläu; fer, welche stel) bci den Türken eingefunden, belaufen sach aus 150 Mann, von denen R0 sci) Unter den Befchxn cinch Polen befan- den. Die Engländer Haben bereits -1000Eémvohncr des Ge-

anzuschließen. Ibrahim Paschä'yähcrtc [[ck um einem bcdcaten- den Txuvpcn-Corps Beirut. *Meh'med- “Lm bar, «lz er die ersten Nachmebten aus Beirut empfangen, eine glänzende Bclcuchtunq A(txquricns anbejoblcn. Am 21. September war doredas Oesteé- reachedclze Dampffcbiff ausKortstancinopel einqetkoffen, wcl,;:c5 De- peschen für die vier Konsum ““und dem Palm das Dekrt des Sultans brachte, wodurch cr seiner Würde aks Pasckxa voni'leam" ten verlustig erklärt wird. * Am Bord dcs „Px'om-ctbcns“ smd T7 Verwundete bier citmctroffcn. » Die *))Talta Times, aus der die obigsn Raclvx'tcbren um Theil qeftossen find, cnthätt zahlrecclsc „(K*oxkcsvondcnxxn chm orb der Schiffe des Admn'nl Sxopford. Sic MOVES". :]kxex'cin-

Ibrahim Pascha soll nach Damaskus auchkn-oIz-ru scyn. Dis See- macht der Verbündeten war i'1 dem ?luaenvbléxéc, wo'ker „Pro- tnctheus“ abqinq, folgendermaßcn vcrrheM: 30.1110 -,*«c«*„c111'1dek: die „Prinzcß Charlotte“ der „Powct'fxxll“, de'; „Thxmdercr“ der „Ganaes“, dic „Gorgone“, dcr „Cykiops“, dé? „HJ)ÖM“ nnd die „Wasp“; vor Beirut: der „Edinbura“ der„Hasfinqs“ und eine Oksterreichische Korvette; vor" dem Hundefluß: ZBab-x c! Kelb) der „Belleropbon“ und die „Revenae“: vor TrivoTéT der „Benbow“ und der „Zebra“; vor Sidon: dki“ „,Caswr“ und die „Pique“; voi" Betsan: bewaffnete Bergdewokuex nnd der „Carvsford“; vor Dschibbaix: dic „Dido“ und VN St. Jean d'Acre: dic „Mayicienne.“

M e x i k o. ,

Mexiko, 28. „Juli. (Hamb. Börs- **)-) Dns disk cr- scheinende Diario del Gobie:*no entbäxt ik'l scxner kx-cmiarn Nummer mehrere Aktenstücke, die' über dn“ Vccndmxnm dcs fddc- ralésréschcn “Aufstandes einigßcraänchde Naäxmcbxcn gcbcn. Das erste derselben ist ein vom “„D-„Jule darxrrer Brief des Gcncraß Urrca an den General Valencia, m weiämn cr cyki-xrc, daß es nothwendig sey, dcm Kampfe cin Ende zu mxkyxn, xm'o dahcx Um Bestimmung ein-xs Ortes hétccc, an wckckvcm sech Ab.»cordnctc

cia dic Gran Socirdad zurn OM d::- Zxxsammmkunft, T-xc um

2'32 Uk)? cm dem Nachmittaac xcffclbcn Tach zxchalcsrt wcx'dcn sollts. Von dieser Stunde an b:“s *- U52', *,U wclchcr Zeit ein Abschß crfolar seyn müsse, sollte Waffen:?iilßan-I :;mtx'chm Das “: Resultat dex" Zusammenkunf: wm“ die (**:?amscc CNWWTWU, dic

Frcmdc dcn

cmige EWU?-

man ck17." wxr-dc unlerxcccimct, und ihr

woraus hervokzuaeben scheint, da[; fick) Jnsurqenten angesQloffen hartcn, dic mie Übcxlasscn wolko. Dic Convention “in de': Nacht um [! Uhr

dercn Pkorgcns, bis Wohin dic Racißmcion crwarrct wuxdc, smtpendirt scon solltcn. *))kitxlcrwctle hatte Grncraj Ur'i'ca, der persönlich an der Berathung übe!" dic Convcncion keinen Theil nahm, dem unter ihm befcblcndknchneral Aranda angezeigt, daß er fürchte, ciner ungerechten Vcrsplgung ausgesetzt zu werdcn, daher den Befehl niedcrlcqe und nch entferne. Dieser Umsmnd mag die Ratifizirung der Convention von Seiten der *Födct'aiistcn erleichtert haben, denn der General Andrade zeigte dcm General Valencia gestern die erfolqte Ratißcakivn Ohne weitere Bemerkun- gen an, als-daß er durch dic Entfernung Ux'rca's dis Bcfugniß

zxu dieser Anzeige crmngr habe. An dcxnseLbcn Tage chick; dcr *U'ändcnt, Gencral Buzkamcnro, cms Procxamaréon an die „Bc:

birges bewaffnet, Und [KW dekschn find bereit, sac!) dcnsclßen

(*ab-en Holl.

Oüxnkien.

_ Bombay, 2x. Aug. Die lcfzccn Naäk-xiäxte'n aus China rcackwn bis zum :. Inn: UW bcmch, daß rée Britische Expe- dmon “bei Palo Sovata _qcsxhcn woxden M7, von wo es ewa noch eme Fahrt von acht Tach bis zux Cbinesascbcn Küßézu MWM batte. ZU Canton war eine “.Anzahl. Dscvunkcn mit Stei- ncn beladen und in den FM“; ver*“cnkr worden, um als Barkiére gegen die _C'nqlischen Scixiffc zn dxcncir. Lox'd John Chiu'chill, vom BkimMn Schiff.: „Druid“, war vo? kurzem zu Macao gestorben.

Zn Bengalcn gina das (Berääzt, das; cén Krug mic Nepal [mbc bevorstehc, und das; L;“),UUUTT-Tm1n Truppen dazu erforderlich !cyn würden. *))?an glaudtc, daß Orc Nepalescn von China aus ausgereizt seyen,

Von *Mulmihn soll das kö'Lrie chimcnt zur,“;cfberufcn wer- dcn, Um die M16) Cbma a.))“.métcn Trupvcn zu ersetzen. Die BUN ..Childch“ [irak z:: *))Tulnnkxn, um die Britjsckstn Inter: cs'scn daselbst “„U bescjn'jßcn. ?iUcl) xvcxden zu ?)Fadt'as noa) Re- ;xtxnenrcr dorthin und amoi) CHma einqcsäxtffr. Das LMU g:“ht dtx'cke nach China, das I;:xr nacb *)]?uitmkm, um das 62stc abzu token,

In Smd nnd wetrrr nördlxlb smd die Dmge noch immer an unsrledtgrem thftankc; dic Bclxxtscjzcn Üebcn "mcc Waffen :md haben den Capicam Bean *.u antm angcqriffen, “:'md aim zurüQesäxwgen worden; es sollen „M7 Unvexzüxch '- chimenrer von hier dortbén bcgcbcn.

Telegraphisthe Nachrichten.

Köln, 9. Okt I?:TÖ'U'UR xur gestrigen ttsegrapbi- scbcn Nachricht aus Paxts vom 6. Okrober. Lomo Na- poleon ist zu Lebenslänalecbcr, dte andexen Sckulct'gen zu 20, 15. M und Ijährtqcr kaämnjß-Srrnke veruxtbet 2.

stimmend, daß aus dem Lager:“ der Achtcy viele Dcscrtéoncn ; schon statracstmden haben, und nod zahlseicsxre zn crwartcnscvcn. *

beider Parteien einßn-dcn könnton", um “Über eine «:Üriicbe Vrrciw ; WWW zu bcratben. In seiner Antwort bestimt"; Gcncxa! Baicn “;

[“lvré-acns casi ; - * . Sx'l)lllß= Artikel bestimmte, da!; die „Fktndskltchttcn bis (" UHr des an; ;

Köln, 9. Okt. D:“;- lenséerdamer „Zeitung vom Feet: d. M*. enthäkt die aus" Loo wm 7kx'n d;:ttrte Proclamation, durch welche der König Dcr Nksdcrkando dic chtexun; an den Prin- zen von Oranien abgetreten hat.

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Metcox-lr-xisäéc Bcobaäxtungen. LKW, MMF"; 7;:wmn:ags ! ?!?.“ 117- Na» ,":an ') Oki:'„*.'k, = k“. 2:33. - 21937. x() ::.*-._ ; Vnkanv-g. *lasxk-r;:-1......„.Z 337 RT “Ba'“ 338,2k“'“"v „1. NÖZU “l“.k.?QUtUwärM 7 3" 'A. "*:!!!"ak'klkk .. .." + L,!“- ' .". ** .,. 9,3“ Ä.:«ß 8,0 “' N.;YUIW: 9" N. ':4-*.;-!"? & 4,3" ,; "x 367" 7.- *.._,_ '))“ x.:Bzdcxwärme '.) i'“ R. .“ -n:'.“-.:Q-,*.nr:? 78“ „***: . ;: «*:. .*“! w. :. ',“!uöDLnxov-s *),-B***)" ' („“. _(3 ; ' „"?"ki kk. JZZWMÉUS " I! * KY, IRF ;".ZI, z'WQcmtweQseL * !",“ ' [,I ., *-“*k- _ ; ; ",'-ÜN“- ; *. _ . :*:x ' , - . + ,L! „H„. .*- :))-""Z““. 77 :O. IIZ.

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