1840 / 291 p. 2 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

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' gelangen, kai zu schwächen, was sie zu kräft gen suchen.“

scon, und ,"ücbdxm et überdies darein ewiUi :, alt ' er das Reuel) hatte überfallen und du? Thrßn Ks

; *. ßteiktndk Mine], Ut; Herbeirufuug einer _ reich (ckn-

deuysen fchlu _ z m, wo ck

beginnt das Memorandum stine Darßekuvg der Verhandlungen in folgender Weise:

„Als die Pforte, übel dernden, die Feindseligkeiten gegen den Biwzkönis von neuem btganu und auf emma! ihre Armee und ihre "tone ttnbüßte, als zu allen diesen Verlusten noch der Tod des Sultan

aymud"; hinzukam, was war damals du Besorgnis, wxlse England nnd Frau eich, zu jener Zeit en verbunden, besten! Ste fürchmm, Ibrahim] m'a) den Taurus reiten, Konstantinopel bedroht" und die Rutsen ohne Weitcxes in die Hauptstadt des Oiwmaniscbm Reiayes berufen zu sehen. Dust Besorgnis: „wurde von „dem Eirxsicy- tigen in EUropa qedegt. Welche; waren dre Qorschiäge über diesen

.Gegemwnd? Anfanqs im eigenen. darauf im Namen des „Kabinen,

fchkug der Lord Palmcrßcu Frankreich vor, die beiden Flotten, dit "kauzöüsxbe und rte Englische, zu vneinégen, fie yacb dcn Svnschen üßen zu senden, dm drinn Parma: Wanna zugehen ;" laffrn, um ste zur Ein ung ker Feindseligkeiten zu zwingen. diese Aufforderungen klkkch die Seemaéot zu unterstüsen, Yann e

beiden Flonen bei der Einfahrt der Dardanellen zu vermugen u [

*diese berühmt Paffage deTGewakt zu erzwingen; wenn der Kam f

zwéfäpcn dem Sanaa und dem Pascha die R; en nach Konstgmmy _ aefrabrt baden solln. Was England und glu ihm alle aux eimgxr Vorausstazt begabte Staatlmänner damals unter der Intrgntät mid lin.:bvängiakcitm Ottoumnischen „Reiches verstanden, war, es vor da; aussaxkießliaxen Sehn r der Rufüfchyu em xu bewahren und d : Mchöniq von dcm arfche naa) Kon antinvpe] abzuhalten, mu „d e Ursache für jcnen Samy abzusetmeidm. Frqnfrexch ?kng auf dtesx Iker vonsxänkjg ein. Es verwandte seinen Emßuß be Mchmep Al! und s:"énem Sohne. um das Vorrücken der fiegreicheu Aegvpnscbm Amun su vcrhmdern: cs qetang ihm dies, und um Zegen die noch größcre (L*esabr, die Russen in Konstantinopel xu erbli xn, Füt- [crge zu treffen. schlug es, bevor man die;DardaneUen forme, eme vorbcrciecnde Maßregel vor, nämlich die Pforte aufzufordern, daß se die Einfahrt ker beiden'Flotten selbsi gestalte, für den Fall, daß eiu Rnsüßbcs TruvpewCorp-Z den BoSporns durchschiffe. Engmnd trat diesem Vorschwqe be!“. und die beiden Kabinette waren vollkommen cmi». Die Works „Unabhängigkeit und Integrität des Ottomaniscvm Rncves" bcdcutcten abermals nian, - und man kann die Aufmerk- samkeit um): zu sehr darauf richten, - daß Mehmed diese oder jene Länderrbeike, in deren Bcfis er sui) befand, abgenommen, sondern daß :: vcrhindmt Werden soxle, auf die auptstadt des Reiches vorzurürken

“"und dnrax die Anwesenheit Acgvvti cher Soldaten daselbst die Anwe-

senheit Rusfiscbcr Soldaten zu provoziken. Nur in diesem Sinne nn- tcrzetcbnete Frankreich die gemeinschaftlich: Note vom 27. Juli, eine N47, reren “Zweck dahin ging. den Schuß der fünf Mächte zwischen den dcücgzten Sultan und ken siegreichen rabim zu stellen; in dir- srm Sinne riäytct'e es am 17. Juli ein Ei ulat an al]: Höfe. um eine gemcinsctyastiicbe Erklärung ker Achtung für die Integrität des Otto: mamma" Rct'cbes bcrvorzurufm, in diesem Sinne schw? es selbst zu: erst vor, Oenetrcich,Preußer-und Rußland analien auf die T1 tkiscb-Acgrp- tiscbc “rage be, t'iglicben Beschlüffen Theil nehmen zu laffcu. Lord Palmeksjon

ch ohne Zweifel triyuctn, daß er wem“ er Zeneigtwarale Frankreich, dicse allgemeine":bereinüimmuna der fünng chte zu veranlaffen, und das Xmuzkstsxbe Kabmet kann fich nur mit großem Bedauern daran rriuurrn. Wenn es die Vetaan enbeit mit dem gegenwäreiqeu Momente vergleicht. daß das Englische . abinet damals vor ugsweife auf Frank: krich bei Llnfkeäxtvaltuna der Sicherheit des Türkéécheu Reiches rechnen 1" können glaubte. Oesterreich und reu'en [raten den Anfichten Frankmch6 und Englands bei. Der um che Hof wcigrrte fich- an rm Kruferenzen, welche zu Wien schalten werden sollten, um das Eu- tcpäische Protektorat über den Sultan zu generalifiren, Theil zu neh- mcn. Er war nicht so eifrig bemüht, wie die wesiicven Mäam, sich

'in kieAngestgendcilm des Oriems cinzxmis en. „Der Kaiser“, sa ke ' Herr von Nesselrore in einer am 6. Ze-

ugu, 1880 efchriebemn vcsche an Herrn Medem. welche der Franzofiscvtn rgierung offizitl! mitgctbnlt worden ist, „der Kaiser verzweifelt keineöweats an der

“Sieberbcit der Pforje, vorausgescßt, daß die Europäischen Mächte ihre

Ruhe zu respektiren wissen und me!)! durcb t örichte AusregtIg dVaTbik'

er u : _ßscbe Hof fand es damals sehr unzweckmäKéF. zwischen den Sultan und den Pascha zu kreten, es scham dtms ben genügend zu seyn, daß man den Vice-Köniq verhindere, Koußantinoprt zu bedrohen, er Wien eine direkte AuSgleichung als das am wenigßm wünschens- wertve Anstunfwmktte] in II"" 2.1qu betrachten. Außerdem schriebHén' von Neffelkode dem Frauzofischeu otscbaster im Anfang ku Monats August 1839: „Ein wtnig mehr oder weniger von Syrien, dem Ya- scha gegeben oder genommen, macht uns wenig Sorge; unsere einzige Bremsung; ist,_ lzaß die Pforte ihre usümmun zu dcm, [vas ste Ye- bm mag, xrejwanxg ertvtile.“ In di er Zeit al o waren die vierH se, wrläxe seitdem den Traktat vom ;!5. uli “untermchmt haben, nicht emia in ihrer Ansicht, wie man ]eßt rankreicb gtgmüber glauben zu machen sucht. während Frankreich die eiuzi e Macht gewesen seyn soll, die eine andere Meinung gehegt und durZ ihre fortwährende Weige-

- tung alle Ueberemßiuimunq verhindert habe. Die Gefahr war ausge,- _ hoben, als kaabnn seinen fiegreicheu Matsch einstellte, » zwei krikg-

führende Parteicn Landen einander gegenüber, der Pascha allmächtig, det Snnan besiegt und ohne Hülmeittel - aber beide bewegun sws. Dank der Juteryenjion ;rankreicvs. Das Britische Kavinet ch|ug vor, Mehmed Als die Tür rsa): lone mit Gewalt zu entreißen. Frank: reich weigerte M)- an! Besorgn , neue Feindseligkeiten hervorzurufen. Ta entstand die ungluckliche ÜKeinungs-Verschiedenheit, welche ?mm- reécl) von England getrennt hat, und welche im Interesse des Fr edéns nnd der Civilisation _der Welt innig _dedauert werden muß. Die üble Stimmung des Bxitischeu Kabineto gegen den Vice-Köni von;?!egvp- ten brach entschiedxn hervor; Frankreich suchte se zu escthchngen. Tas Britische Kabinet, die durch Anwendung der rohen Gewalt drcbtnde Gefahr erblickeud, gab auf die Votßellung Franj- reichs die Abfickxt auf, die Flotte durch gewaltsame Mik- tcl wieder zu erlangen., Dieser Borschkag wurde nicht weiter vorgebracm. Es wurde n'otbia, fich noch weiter auözusprccbm, um zu wiffcn. in welchcr Weise die Gebietsfrage ;wisclsm dem Sultatx und dem Vice:Könige geordnet werden könne. Die Meinungs-Versckmden- bm zwjscbcn Frankrcicl) und England trat dabei noch mehr aus Licht. Lord Pannerüon erklärte, daß seiner Meinung nach Mehmed Ali Axayvmx erbliäx erhaltrn, aber um Preise für diese Erblichkeit unver- QUSUW d", heiligen Städte, die nfel Kandieu, dm Distrikt Adana und 04"! Svnen qyfgeben müsse Später willigte er ein, diese Ansicht in "was !" „modmzitm uud dym erblichen Befiß von Aegypten den eben- faus "NW"! Besitz des P scbaliks von Acre, mit Anotrahme der JYÜUUIYUL skibsi- hinzuzn am. Frankreich trat diesen Vorschlägen , WOM bU- „Esxvak der Auficht, daß cer Vice-König, nachdem er den Sultan b" NW bkfitßl habe, ohne der angreifende Theil gewesen zu nlmaMstj'ä als ., u tano t en können, mehr Rucksicht verdiene. Es glaubte, daß, wenn man ihm 5die

' 7“ heiiigm SMM- die Insel Kandien und den Distrikt von Adana nehme,

"' "i'" "FMM“ Pvüktxn- Weiche, der "orte urück ! eben i ! volle Sievert)“: („wahren „wyrde, _ der “bK? B AeZthms“ „Kd Sy- mns dyn Bxce-Komge erhalten werden . Ueberdies fragte Frankrem), w" Mehmed W", Wivungen werden könne. Allerdings waren alle Europässchen Kabmem idm geg um siark, wenn er Kon- ftankinopkl zu bedrohen [nehm in diesem Jm, “ma im die [oma im Meere von Marmota. xhn ab uhalnn: aber welche Énmwü eman haben, ih!) Syriens zu bekau en? Mittel von sehr unzureichender Art, wie m_:- mjcbt sebr gefestiaye Viosan, ovocmion zum Aufruhr, und da] getährlnhße und dem dmbfich1lgtm weckt am Wen wider- , qmscvxn kum. Funk- dahet m Jahre 1830 vor, dem B-ce-Kznxig AEIOU!!! und Syrien er ich zu a den. Niemals, ,in kxinem Immun: vn num. kankkeich etwas Anderes vor, als in dex allerneu- m Bice-Köuige h_m Rath mheilte, mit dem ltbens- ng Hen Pcs] von Syrien mfrievm u seyn. “fck habe die Depeschen aus ver 'ekt vor meinem'Minéfieriym urchgesc§eu und nirgends ge- funde!- Gema! Wataui “Wrist gewesen sev, dae in dem Travan vom 15. Juli festgeßeatm Grinxm in VWJ'ju bringen,

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ck14 en hätte. ck habe ihn [ÜF Taa'naY'FeK-RvaFYfiT knetkitesset inskcht ent nm. und er hat ck ""Leben keine derartige Bots 5a! SWW! haben- Die über diesen

unn hemden“ Meinungsvetschiedm eit zwi: [Gen Eu !and an? Frankreich ward , bald ganz Europa dt- auoh

“UG und wie durch einen Lauper bewirkte dies, daß alle Distanzen, wetche die vier Mächte von emaudtr getrennt hgtteu, versebmuden, nud daß eine plöslicvk Uebereinsiimmuug unte; xbnm eintrat. Oesemich. welches anfangs unserm Borsch|äaen eme you- kommene Fußsb-mn' ertheilt ham, welches jm Begriff, kit : _Zustzm- muug in London zu notisziren, dicse Notificancu, wie esxmg mnthetltt, nur aufgeschoben hatte, um uns Zeit xu lassen ,;uns um England zu verständi m, O meko) fing an, zu erklären, daß es; sul) _b„et dcr Mei- uuugöver chick von England und .Ftantre-cv !Uk remem- gen der beiden Höfe bestimmen m_cm, wem,- dcxu Sultan daß We _ “»An-hen gcjonmu scy- index; pretestxrtc es freilich nvch*iumn« gegen ie Anwendung von qungomße-egew, de- ren Eesabk es vor allen anderen bevahcb; Preußen nahm; die. An: sm»: Oeücrkeéchs au.“ Rnßsand [“man um Sepicmdcr W.:“) .Her-_n von Brunuow nach London, um seme Vorschlä e vom:!egeu » Raj;- laud- wcitb ; noch ganz km zuvor die Idee e nrx Europäischen Jn- tervmtion wischen dem Su tan und dem ".Bar-„König als ganz rege!- tvidkig mt ckaewiesen und von !ciuem Rzsultate als durch emen d'- tt'tm Ber |cich batte wissen wollen. Rußland trat nun allen Terri ""Mal-.Er immun tn dci. wclche England amunehmcu bcltchke und es verlangte. kai r den Tal! der Erucuermgxeu kcrdFeiyd tnakeiten ibm eüamt werden solle 3. amcxs dcr vierßctc Knntazjnxvvclxurax eine mm zu schüsen, wädr.ud dae Englzscbe und dir zxanzrsiscvc Flotte Syrien dienten sonxen. Diese Vorm; äge wurden ,méot ange: nommen. Herr ton Bruunow rcrließ London und kebrtx nn * aun." [840 mit neuen Vorschlägen kahm zurück. Sxe untcrsebudcn :ck von den ersten, insofern fie Frankraia) und Englanßdas Rah! zuchben, das; drei Kriegskchiffe in einen beschkäukteu T_hetl des Marmcra-Mex- "s emmufcn sollten, während Rußland Konnammopcl bcßseße. Dx: Verhandlungen da::“ibcr daumen mehrere Mcnqte, vom xedxnar das zum Juli 1840. In der Zwischenzeit wurdc em neuxs K;";xbmct kund ein neuer Bot-*chafaer mit der Leitung der Angelezendenen zmnkrcmw beauftragt. Das ranzöfiscve Kadmet batte stets wiederholt. daß es nicht für gerecm da te, Syrien aus ter Zub! m_ Aeavvtiscben Be- si auch 1! streichen; daß, wo möglich, unter Zunam-mug kes Vm: K uiga, Zrankreia) zu dcffen Gnnüm mw! meln bergetx ;ngen trolle, aw er sel | zeigt; daß aber, wenn es uc-thig besundxn werde, avm Syrien mit Gewalt zu nehmen, Frankreiéq nur "an ssamx 1:11y_ge- föhxlixbe Min:! zu diesem Zwecke vytsinde, und daß es; ja;: rtexcm Falle fich von den anderen Hönn zurückzi-henund em von dem [bargen gan; vcrfchiedenes Verfahren einschla cn werde. Wädrenddas Fr.1nzrfischcKab1- netdieseSprachc inLendonmitT envcit unkabarrY chm! führte. tycbtc (“„er Franzöfische Botschafter in Kenßannnopcl met): emen dirxnen Vergine!) zwiscvtu dem Suitan und drm Vice-König zu negopirep. er gab nicht -- w_ie Lord Palmerßon i," glauben somit", ohne daß er wagte, es direkt zu behaupten - er ga nicht_ das erßc Buspul ker _kibscnde: rung. Niemals hat unser Vertreter m Konsiantiuypel key rpm zum Botwmf gemachten Wea einges lagen; muna“ sayrtebezt dae Justnzc- tionen des “Königs einen solchen es vor.; AllerdingChettc Frankrmb niemals auf, auf eine Vereinbarung ztytschen ,dcm Sultan und; dxxp Vice-Könige hiuzuatbeixen. den Einen wre den Undexm zu vernxlmn: ger Nacbg-edigtett zu Kimmen und auf diese Werse kte zarte Amgabx, welche Europa au64ufüb en entschlossen war, zu xrieievmn: aber war haben fortwährend sowohl dem Grafen von Ponte“, wie Herr" Cochr- let, empfohlen, mit der größten Sorgfalt Alles zu venunden, qu; als Betsuob burachtet werden köxmn. die andxren te zu besettmén- und Beide find dieser Anemvtehlung, gemaach uachg ommen. 6-ng laub vam zu wählen zwischen Rußland, das i m anbot, kt" Vtec- Köuigaufgebm zu wollen, wenn die Vorschläge es Herrn von Brun- now angenommen würden, d. h. die UusFüvrung kxs Traktats v_on Chunkiar a(stelessi mit Zustimmung Europa 6, und zwtsckycn ranfmch, das nur esne biUige und gemäßigte Verhandlung iw-scven m Sul- tan und Mehmed Ati verlauaté: eine Unteryand ung, wrlche tzeux eindstligfeiteu und als deren Folge das fur ye Jntegntät ch T_[ltkl- (hen Reiches gefährlichste Ereigui , dm dnesnn und matemgxcn Schuh eines emziam mäeviiaen tqam, mvizxdern sollte.__ „e: vor es seine deßnin've W.:Y chsahm _Rußlayd m)? zxank: reich traf , machte uns.,daz, xins Kabmet mcht dae wacker- holten Anerbietungtn, um uns für ,ejne Meinungen zu gewinnt", von denen gesprcchen worden ist. Dres! Annbietungen heschränteeu sa) auf einen einzigen Vorsclvkag. Im Jahre [834 bewillmte (s rem Bice-Köni e den erblichen Bess von Aegypten und das Yasamnt von Acre mit ussciyluß der Festung. Im Jahre 1840 schlägt Loxd Pal- mersion uns vor, das Paschalis von Acre nebst .der . zestunq, aber ohne Erblichkm, zu bewiüigey. Offenbar hxißt us mehr von dem früheren anbieten wegnehmen als bmzus gen, "10 man kann nicht be upeen . daß ca ein neue_t oder vorck"!- bafterer Vorschlag gewesen sev. Ueberdies bgm dj_e*er Vorschlag, der den Namen eines neuen Vorschlages so wrmg verdacxne, deny er tnt.- bie]: keinen Vortheil, in keiner Weise den Charakter :"er unnzmtums; er wurde nicht als solches übergeben. AF" maren so wett nxtmnt ibu als sola,“ zu betrachten, daß wir, aut cinen quk vor;; permxon Bülox nnd erm von Neumann. die offuung faßten, fur den che: Kömg den efiß von aanz Syrien an; Lebenszeit nebst dem erbl-cvcn Vefise Aegyptens zu erlangen. Lluf dre Verfichernna der Herren von Bülow und von Neumann, daß dicser Verschlag, wenn er gemaeht werde, das äußerst Zugksiändniß Lord Palmerßons seyn wüxre, schieben wir Herrn Eugene Pötter nach Alexandrien ab, um den Vtec- König zu einer Zu immung zu diesem Vergleich, wxlam uns der bzw möglicmschien, zu w'cqen. Es geschah nievt, wn Lord Palmemon behauptet, um die Verhandlung von dem des Pasckm v_on Aegypten abhängig zu machen. sondern um wrdekstreiZenxe (Hemmungen zu beseitigen und eine gütliche Vereiubßruna verbe-zutüßren, Huch welgye das grausame Schauspiel, welches 1th Europa gcgc cn w-rd, vxrhm- dert würde. Fraukrcich batte einiges Recht, zu (zlzmben, daß nur so lange dauernde Verhandlung nicht ob)" kme, defimtwe Erklärung werde abgebrochen, das; die große und nüßlxche Allianz, welche es zehn Jahre lang an England feffelte, nicht ohne emen leßten Versuch zur Verso!)- nung werde aufgelöß werden. Die gcgexeqm Andeutungen, wel"che xa- vin zielten, glauben zu machen„day moglteverzveise der lebenslmqutcbe Bess von Syrien dem Vice-Kbuige wexde gesanet werden, nahmen diese Hoffnung. Plöslicl) am 17. Xun ladet Lord Palmerston dm kaUZOslsMu Botschafter auf das Büreau der auswärlrgen Angelegen- keiten ein und zeigt ihm an, da in der Nacht yorverxin Traktat ur);- terzeichnet worden sev; er sagt m dies, ohne tvm emma! Kenntmn von dem Texte des Traktats zu geben., Das Frarzzöfisthe Kadim! batte Ursache, verwundert zu seyn. Es war ihm a erdmgs nicht unbekannt, daß die drei Kontinental-Höse ße!) de;n_ Aystcvten qulaukzs an- geschlossen halten , und daß demgemäß eme Uebercmlunst der vier Höfe, ohne eßmnkreicv, möglich“ sev; aber" es konnte nicht glauben , daß di Vereinbarung sattfinden konne , oh_nx. da!!": es vorher davon benachrichtigt würde, und daß die Allianz mttzran": rei so löslich werdegeopfert werden,Pajuneäbéeten.we|che5derVice-Ko- nia mF-ni machte,dem Inleandie lottejur YugedenUnd von dem man fata": , daß es zu einem insgebem von y yoraeschla enen direkten Vergleich übten werde, und die sieh “in un Augen uae „zeigen?: eigende Ballast", Syrien zmu lusüan ! iu bringen- sckimet; d : gründe zu seyn, we|che das-Eaalis Kubin“ nokia ex va-

d ' eilen Entschlus- ma aßtea. Mad“; xitische eUebirkxuct FMQYne leser offene “mm,! - WUT'KTUUFF- chen «wü- cht am, [0 van- d, , au ck?" abjnef i m „ewe mn xön , daß ai nerdseteeydkxxäm Y „Ye zu seod'kxéttxxété“: von autre“: veranlaßte Combinaan , am ean halts;

! veraala eu; da es “von dex", Anetbieten- ZKS) esa:1 ck geanMWotdén war; w&tjcheweist “'s-ck"*" ,a“? die' Beweis ““Na-,“ 'das die Jasmmwummg m Sor “! n ueng ' "btdevoßes und um;: sichen- "ittel xv: Anwimuna sey.

Ce : ' 5 em pn Uitgexheilte Résumé des am sm MeZPWMIÉYMnÉHWe sis) einige allgemeine ez

merkuuM über den gan en Stand der orientalischen Frage fin. den. wird in verse ben eingeßande'n, daß die Existenz dei Türkischen Reiches m Gefahr sey, aber die Un wcckmäßt keit der dazu verwendeten Mittel behauptet. Herr T iets wei darauf hin, daß man schon früher aanze Provinzen von dem Türkischen Reiche fich habe trennen lassen, insbesondere die Moldau und Wallach“ und neuerdings Griechenland, ohne daß eine Englische Flotte oder eine Russtsche Armee dies qehindert habe.; Das sey keine Un ertchtigkeit gewesen, abc)“ das Reka) dcr Thatmchen habe fich ftär er gezeiat, als die Bonblüsse der Kabinette, und diese verhindert, dae Moldau und Wallach“ zu der direkten Unterwür- figkeit unter die Pforte , Gricaxcnland selbst nicht einmal zu der indirekten zurückzuführen. Die Kabinetts hätten |ck vielmehr schon seit längerer Zeit dura) den Gedanken leiten lassen, die allmälig abfalkcndm Theile kes Türkischen Reiches, das sei- nem ganzen Bestande nac!) stet) koa) nicht behaupten könne, mög- lic!*-st unabhängig zu machen, um ste von den Einwirkungen dei Chrgeézcs der nahe liegenden großen Staaten frei zu halten. Aus ähmicjmn Gefichtöpunkt müsse man die Fmge Wegen des Bestse- von Aegyten und Syrien betrachten. Aegypten sen niemals ei: fektiv unter der Herrschaft der Sultane chescn, un_d man sey heutzutage überzeugt, daß es von Konstantinopel aus mchtugim zu werden vermöge; das geben die vierHöft selbst dadX-rch zu, daß sie dem Pascha die Erblichkeit dieses Pakäkalkks bewil UM wolken. Auch Acre wollten fie ihm geben, aber nicht die drei anderen a- sclmliks von Syrien, nämlich Damaskus, A(cppo un? Tripolis. n- möglich könne aber der Bestß oder Nickztbestß dicker drci Statt- halterscbaften ein Unterschied maclchx, wenn es;fich um den oft aus esprocixenen Zweck der vier Höfe haydele, rte Unabhängigkeit der forte zu erbauen; dagegen wreche sehr die Gere_chti_qkeic da- für, daß man Mehmed '.)!!i Aegypten m_1d ganz;Symn lasse, da er in beiden Ländern bewiesen habe, da!; er diexelhcn u regieren verstehe, Was dem Sultan niemals möglich gewe1en cy; daß er dem Sultan ein treuer Bundesgenossc bleiben werde, dafür bürgt sein eigenes „Interesse. Aber auch angsehen von diesen Rückstehten sen die Allianz Frankreichs mitEngland 1o1vohl für dteAufrechthaltung der Integrität der Pforte als für die Erhaltupg des Weltfrießens von weit überwiegender“ Wichtiqkeit als die Feststellung dnser oder jener Grän e für Syrien. Bei einem Kriege stehe die In- rcqritäc der Türkei zunächst auf dem Spule, unh was den Krug bis jetzt verhindert habe, sey nach dem emsiuynngen Zeugnisse der d entlachen Meinung nur doe Allianz Frankreichs und Englands.

an behaupte zwar, diese Allianz durch den Txaktat vom löten July sev nicbt verlcßt worden. Aber wenn vter Mächte ohne Frankreiél,» und ihm zum Trotz einen an stci) verwerficchen Zweck verfolge -- dcn Frankreich wenigstens für einen wichen; er klärt *hal'e und dafür halte -*- und zwar durch eine Allianz, ähnlm) den Coalitionen, welche fansth Jahre hindurch Eu;- ropa mit Blut getränkt, könne man dann wohl stauben, da;; Frankreich sic!) ohne Maßiraucn, ohne Empfindlichkeit über dir" Beleidigung zeigen werde? Das hieße von scmem National- stolzc eine Meinung faffcn, zu welcher es selbst nicmais der Welt Veranlassung gegeben habe. Daß Frankretck) durch die Ansecht, die Gebietsfrage sey eine Sache von untergeordneter Wichtigkeit, sich selbst nicht ur Nachgiebigkeit habe beweaen lassen, erklärt Herr Thiers schießlic!) durch die verletzende Hast, mit weicher der Juli-Traktat zum Abschlussc gelangt sey, ohne daß Frankrerch auch nur die Gelegenheit gegeben worden sey, nung zum Opfer zu bringen. Als „der Traktat abgeschlossm gewesen , sey cs Frankreachs Pflach: gewor- den , eine isolirte Stellunq einzunehmen , _ wobxi es sich indeß, obwvh! gerüstet, sowohl in Bezug auf seme nqnen Hand- lungen bis auf die dem Vice-König erxhcixten Ratbschläge, so friedlich wie nur mögliél) gezeigt habe. .)lujzcrn Opfern, welcbe seine Ehre gefährdenkdnmen, werde Frankreich alle Opfer bringen, durch Welche der Friede erhalten werden könne, und wenn es dem Britischen Kabine: gegenüber diese Sprache führte, so ge- schehe es weniger, um Beschwerde zu führen , als um die Loya- lität seiner Polétik nicht nur Großbrimn;ten_„ sondern der ganzen Welt zu beWciscn, deren Anstcht in dcr 1eßtqen Zeit kein Staat, wie mächtig er auch seyn möge, verachten düffe.

Niederlande.

Aus dem Haag, |'-. Okt. Am Montage wixd die or“ deutliche Sesswn der Geueralskaaten durch den Kömg eröffxne werden. Unsere Zeitungen cnthanen das Programm der Fuer- lichkeiten.

Amßerdam, 11. Okt. (L. A. Z.) Folgendes sind ecmge Details über das “Feierlichkeit. der Thrynentsa [MY o_se jedoch auf sehr einfache Werse vor nch geaangen :|. Se. '- ca]. ömg Wilhelm saß dabei im großen Saal des Schlosses zu Loo vor einem

einmal

seine Mei- ,

an “"Ist- KMWQ Jus! Session der Generalskmum Anlaß 3" he tigen An-

nibiotm, und es wäre nicht unmöglich, daß diese noch

Gleichwohl wird diese Mußte?“ in der

m :|;th „könig-Wk elm [. ernannten Mit lieder von der zweiten „Kammer nicht a s gültig “erwählt betta tet würden. -

Belgien.

Brüssel, 15. Okt. Der Marquis von Rumigny, cFran-

zsiscber Botschafter beim König der Franzosen, ist von aris dier wieder eingetroffen.

Der Ydependant _e_rklärt die Angabe von der Armérung

unserer Fe ngen für voretltg. ;

Man t| jekt, besonders fett der Einberufung der Franzö- chen Kammern auf den Wilen d. M., wieder ganz für den riedm gestimmt, und hofft desen Erhaltunq; weshalb auch an

der hiesigen und der Antwerpener Börre die Fonds seit mehreren * en tm Steigen snd. Mit dem Kredit will es aber noch nicht

*so geschwind vorwärts gehen. Indessen smd Befehle gegeben, ver-

sß" , K;

Rieden: Belgische Festungen, und namentlich die Citadellen zu amur, Lüttich und Antwerpen in Vertheidigunqs- Zustand zu lehm- Es kommen auch hier sehr oft bedeutende Transporte von Pferden aus Deutschland für die Armee an.

_Der Courrier Belge sagt: „Die Zusammenberusung der Franzöüschen Kammern ist der Friede, denn unmöqlécl) können diese aus Gutsbestßern und Mäzmern von einem reifen Alter zu- sammengeseßten Kammern einen Krieg ohne Gründe wvllen, ei- nen Krieg, dessen Folgen unglücklicher seyn dürften, als irgend eine der frühem Kriege, weil es cht viel mehr Dinge zu ver- nichten giebt als früher. Glaubt man, daß die Häfen von Havre, Nantes, Bordeaux, Marseille einen Krieg wollen könnten, der

Yéden ganzen Großhandel, das ganze Vermögen der Rheder, alle

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" befahung von doppelter Bedeutunq ia, eme glänzende

jene, die Frankreich mit Gegenständen der ersten Nothwendigkeit

- versehen, gefährden würden? Glaubt man, daß die so volkreicl)tn

und so wichtigen Manufaktur-Städte den Krieg wünschen?

nen Krieg, der keinen National-Charakter darbietet, einen Krieg, der sich auf die kleinlichen Verhältnisse eines Zwiskes Mises)!"

mem Franzöüschen und einem Englischen Mini ear beschränkt? Emmrtet die Kammern, und Ihr Werdet die drei ' tertel der De- uelrten steh unter die Fahne des Friedens reihen sehM-“

Deutsche Bundesstaaten.

Ma'inz, 15. Oct. (Frkf. O. . A. Z.) eute wurpe der Geburtita Sk- Maj, des KönigLPFriedréch ilhelm ". von kkUßM Fk?!“ fk|Uch gefeiert. Schon gestern Abend wurde als “"kein-ng zu dem heutigen Feste, welches als Huldigungrsaa und Geburmag des Königs für die hiefige Preußische Bundes- Serenade mitFackelzug veranstaltet; heute früh ,erscholl von den Wällen KMMMÖMUU- und nach dem feierlichen Gotteödienüe war die

- gesammte Königl. Preußische Garnison auf dem Paradeplaßk versammelt, und brachte ihrem Landesherrn zu Ehren ein drei-

maliges, von Geschützsalven begleiteteé Hurra!). Beim „Kom- mandanten Freiherrn von Quade war große Tafel, an welcher ' der Trinksprmi) auf den geistvollen Monarchen, welchem Preußen ? am heuti en Tage huldigt, von allen Anwesenden stürmischen “**„Anklang and.

0efterreich.

Wien, 14. Okt. Die Wiener Zeitung enthält einen

*; ausführlichen Artikel mit der Ueberschrift „!)r. Dieffenbach in Wien.“ Es wird darin der zahlreichen glücklichen Operationen ge-

- reichischen Hauptstadt ausgeführt hat.

dacht, die Herr; Geh. Medizinalrat!) Prof. Dieffenbach aus Ber- lin während sums dreiwöchentlichen Aufenthaltes in der Oester- Namentlich sind nahe

, an hundert Schielende und eine nicht minder ansehnliche Zahl Yerxrümmter aller Art mit glücklichem Erfolg von ihm operirc or en.

* sicherer

Italien

(A- Z.) Aus Malta schreibt man von Hand, daß dix Englische Regierung in Eile die Festungs- werke daktlbsk, so WU “xls Gibraltar und Korfu ausbessern und neue Werke aylegen, lävx- Fast täglich landet auf Malta ein Englisches SOUL m_" Knegs- Munation beladen , wovon dann ewdhnlich em hkk! "“ck Korfu Weiter geht. Nach Syrien

nd berxirs Übel" 20-009 Gewehre abgeschickt worden; zu der an der dorngen Küste ftauomrcen Englischen Flotte smd neuerdings

Livorno, 3. Okt.

, ansehnliche Verstärkunßen Itskoßen, andere werden errvartec. Es

,I z I“;

mit einem grünen Teppiche bedeckten Tische, zu seiner Recknen *

der Prinz von Ora*-ien und der Erbprinz, sowie der Prinz Aler- ander. Zu seiner Linken befand sick) Prinz Friedrach. Dem KöniY gegenüber war der Plalz des Staatssccretairs pon Doom- Zur »ein des Prinzen Alexander saß der älteste Pkmisker, xßnd neben ihm die andern Minister nach ihrem Dienstrange. Haer- auf kamen “um die Tafel herum die Mitg_lécdcr des Staats» Rathes gleichfalls nach shrem Dienstrange, jo daß o_as'jüngste Mitglied dieser KdrpeU'chafc fich ur Linken dcs;Prmzen FM_- dricl) befand, und nur der ReZercndar für, die L_uxemburgt- schen Angelegenheiten, Hr. Stifft, zwischen Buden saß. Sobqld sich Alles niedergelassen hatte, gab König Wllhelxn ziemlcck) in den in der Proclamatjon gcbrauävtcn “.'lusdrücken !elnen Vor- fuß zu erkennen, der Krone zu enrsagen und se dem_ Prinzen von Oranien zu übertragen. Hierauf forderte rerxelbe den Staats-Secretair auf, die Abdications :Akte zu verlesen, un) nachdem dies escvchen, unterzeichnete er die beiden Akten, die eine für die tederlande, die andere für das Großherzoxtbüm Luxemburg, mit fester Hand, worauf die UnteAeCOnunYK'é-d" Seiten der Prinzen, Minister und Staatkcäthe e olgxe. ach- dem dieser Theil der Feierlichkeit vorüber), danxte Kömg Wilhelm in wenig Worten den Anwesendey ,für dre geleasteten Dienste u;nv Rathsch'läge, und kündifgte zugletch an , daß er den Titel Wal- helm Friedrich Gra von Ngssau annehmen werde- Wäh- rend der ganzen Ceremoni; herrjchte die feierl_ichske Stille, und nachdem der greife König die lkßten Worte gewrochen, zogen sich am Uebrkgén zurück. Die „Königiiche Familie verbrachte den übrigen Tag in größter Zurückgezogenheit.

Die Staatscourane hat vor kurzem ohne weitere Erklä- rung die mittelst König!. Dekrets erfolgte Ernennung der Mit- glieder des Herzogtbums Limburg für die zweite Kammer ßer Generalstaaten veröffentlicht. Das Recht xu diesem Schritt? hat die „egierung aus einem im Jahre 181 hinzugef ten provisorischen Artikel hergeleitet, wodurch dem K nige das echt verliehen wurde, ür das erste Mal alle Bean)- ten und ollegien zu ernennen. lesen Artikel hae man nun an der Annahme, das ?erzogthum Limburg befände fich gegenwäx“ tig in demsetven Fa e, wie 1815 die ganzen Niederlande, *"

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dem Grundgesekök -

"7"ka IlanbU- 5“ dies? Ungeheueren Vorkehrungen bloß ge;

" troffen werdenNum MehmedAlt zu bekrie n. Jn Syrien hatten

um Anfang apiers Versuche, die Ethik s-Bewo ner um Au ; and zu brin en, kemen Erfolg, ZC-bm s,? Weznjg dsfe verführerischen nträge durch Welche Soliman Pascha und der Gouverneur von Beirut , Mahmud Bey, von Meh- med Ali abgelockc werden sollten. Beiden sollen Statthal- terscholfte,u versprochen worden seyn. Nun Beirut gefallen ist dürfte dee Sache doch vielleicht eine andere Wendunq nehmen,- Von der nächsten Haltung der kriegerischen Gebircjsbewohner

nge es ab, ob, die von den A(liirten gemachte Eroberung von

estand seyn ward, da die vereinigte Flotte fich rend der nahe bevorstehenden Aequinvctialstürme kaum an die?“ Küste wird halten können. Fünftausend Albanesen, welche über Ma- laria „zu Land nach Syrien abgehen sollten, vermtgerten den Gex horsam, und erklärten geradezu, gegen MehMed Ali nécht fechten zu wollen. Ueberhaupt erheben sich in allen Kleinasiens gewich- tige Stimmen für die Sache des Vice-Königs.

Spanien.

Madrid, 7. Okt. Die Krise; ist endli vo - Bestätigung des neuen_9)kini|eriums von Stéten FFUFTMZT *" die'erske und Unerläßliche Folge des durch die Ereignisse des 1- Septembers herbeigeführten Zustandes. Wir können uns Glück wünschen, daß ein solches Rcsultat_erlangt wvrden ist, ohne daß es nöthig gewesen wäre, zu gewaltjameu Mitteln, die wir vexabscbeuen, Zufiucht zu nehmen. Wir haben .er Méniskerium

Md konftituirt seyn wird, und der; exceptionelle Zustand, in welchem wir länger als einen Monat m bewunderungswürdiger

nuüg verharrt haben, wird ein Ende nehmen.

Dem Eco del Comercio zufolge ;wird das neue Ministe- riuw die „Königin auffordern, cin Mamfest zy erlassen, welches

d? Punkte enthält: 1) Verdammung derjenigen Personen, * We che in den lehnn Jahren durch thr verfassungswidriges Be- nehmen die Königin kompromittirt habeq._ 2) Billigung der e- UWÜM !! Wegung. 3) Eingeständmy, daß die Last der Re-

, RUM] ““ihre Kräfte übersteige und daß es daher das Wohl der

m,“ und „U. jungen Königin erfordere, „Mitrogenten zu en. _4) Das Versprechen, die von dem Volke mit dem“

!; amen dersamarélla bezeichneteu PLUM?" aus i rer Umge- un zu entfernen. 5) Er lärung, daß M IEULUWÜU gen Torres dur den souveratnen Willen des Volks tjo lucio und 06 jura

1181

anfgehört haben- su extftirm, dai ße fich in der 6 entstehen Mei- nung, von der es keine Appeihcion möglich ist, ffves Meinews schuls§ gemacht und daß eme neue allgemeine Wahl sattfin- den o .

Die Kolonne des Generali Leon hat die Straße von Ta- rgncon nach Valencia defekt und es find Truppen zur Verstär- kung dieses Corps von hier abgegangen._

Man versichert, die Königin habe m einem Privatschreiben an den Herzog von Vitoria erklärt, s? werde sich in die Baski- schen Provinzen urücUiehen, sobald man den Versuch mache, ihr in Be ug amsz die egentschafk kk Md Zwänq anzu:bun.

Der eneral Ayerbe ist zum piep ernannt worden. _ ; , ;

Spanische Grünze. Das „M*mortal Bordelais“ enc-

encral-Captcam von Arago-

hält ein rivaeschreiben aus Madrid, worm behauptet wird, daß der erzog von Vitoria die Absicht habe, sich unter dem Namen aldomero !. zum „Könige von Spamcn zu machen.

Portugal.

Lissabon, 5. Okt. „Im Senat ist Während der lehren Tage über die Britischen Entschädigunngorderungen dispmirt und eine Indemnitäcs-Biu, wegen des von den Munstern durch den Marschall Saloanha darüber abgeschlossenen Vcrqleicds, an den diplomatischen Ausschuß verwiesen Wordcn. Nackzdem der- selbe seinen Bericht erfkattet hatte, wurden von der Opposition Proteste gegen einzelne Ertschädigungs-Forde'ungen einqelegt und motivirt. Sie führten u länqercr Diskusswn, die noch nicht beendigt ist. Der erste ermin der EntschädmUngs-Fordcrunaen der Britcischen Regierung sclbst für die Konnmffax'iatx-Koften der Expxdition von |827 ist übrigens zum Belaufe von [73,030

sq, [0 Sb. 2 P. schon am Lcen d. M., zur Disvosttion der mischen Regierung, in der Liffaboner Bank dcponirt worden.

Baron von Varennes, dcr Französische Gesandte am Lissa- boner „Hose, ist abberufen worden, in Folge, wu es heißt, seiner Bethetligung bei Intriguen egen das "jetzige Ministerium und seenxs Antheils an der chscZaffung einiger der Aufrübrer vom 11. August am Bord des Französischen Kriegsschiffes „Coquettc“ nach Tanger, von tvo se ihren Weg nach Ayamonte qefunden haben. Dae Portugiesische Regierung soll Über das Verfahren des Herrn yon Varennes bei dem Französischen Kabinet Be- schWerde gefuhrt haben, und die Entfernung des Gcsandten soll m Folge dieser Beschwerde stattfinden.

Türkei.

., Konstantinqvel, 30. Sept. (Oest. B.) Auf dem am „Esten zu Konstantinopel eingelaufenen Englischen Kriegs-Dampf- boote „Phömx“ ist der Königl. Großbritanisctze Oberst Sir Charles Smack) daselbst angelangt. Selbiger war von einer Un- j päßlt_chketc befallen worden, die ihn nöaötqte, eine Reise nach die- ser Hauptstadt zu unternehmen. Er befindet fiel) jedoch bereits" auf dem Wege dex Genesung, und gedachte am |. Oktober am Bord desselben Kraegs-Dampfbootes, auf welchem er anqekommen war, wiedcr abzurcésen. *

Der öffentltche Goesundhcits-Zufkand isl fortwährend befriedix gend; dagegen haben m Philivpopel einigePestfaUe stattgefunden, welche die Regierung veranlaßten, Maßregeln daselbst gegen die Verbreitung der Seuche anzuordnen.

KonTantiyopelUQSept. (L. 21.3.) Aus Rumelien,Ma- cedomen, hessaieen, Bulgarien, Albanien und BoSnien find alle Truppen a_uf dem Marsch, nur die zum„Dienskc nothwendigskm Soldxten m hen Feskungen zurücklassend, Täglich treffen hier neue Regimenter cm, die nach Asten übergehen; dagcqenkommeu viele Regimenter aus Asten nach Konstantinopel in Garnison, so daß dxexe sehr stark ist und emer Bewegung der Hauptstadt wohl d:e Spthe bieten könnte. Die Truppen, die hier durchmarschir- ten und die fich in der vorigen Woche allein auf !5,000 Mann Jnfaycerie und Kavallerie, beliefen , hatten n'oß der ermüdend1'n Mär1che und großen Hitze eine gute Haltung. Wie alle regulai; ren Truppen trugen sie runde blaue Tuchjachen, roth ausgeschlagen, den Kragen nach Preußischer Arc vorn zugehcfcet: weißlinnene Pantalons, unten mit Stegen versehen, so daß die hohen Schuhe den Stiefeln gleich sehen. Das Lcderzeug ist weiß, und der Tor- nister mit breiten Tragriemen; die Feldfiascbe ist hinten, und der Mantel gerollt auf den Tornister geschnallt. Das Auffallendske für den Europäer ist, in ein und demselben Regimente weiße, braune und kohlscl)warze Geffehter und Menschen vom [Gren bis zum 60sten_Iahre dieselbe Lask tragen zu sch-xn. Alle Truppen ohne Unterxchied dürfen keine anderen Bärte als den Schnauz- barr tragen; 'auch dürfen fie nicht, wie früher Sitte war, fich das Haupthaar scheeren lassen. -- Bei Skutari ist ein Lager für 30,000 Mann abgeskeckt; allein steher läßt fick) die Zahl der dort lagernden Truppen nicht anaeben, da dasselbe als Reservelager bald Abgang, bald Zuwachs hat. Nachdem die in voriger Woche nach Syrien eingeschefften Truppen abgeganaen, smd heute noch etwa 20,000 Mann vort. Ende dieser Woche sollen wiederum 10,000 Mann nach Beirut unter Segel gehen. "Ilm 27. Sept. wurden von Varna 8000 eMann nach Asien übergeschiffc. Bei Kmahia wird ein zweites Lager gebildet, und das Hauptlaqer oder der Zauptsammelpunkt wird bei Kontak) seyn, sobald die Rassen von inope aus, wo fie landen, vorrücken werden, um fiel) mit den Türken zu vereinigen. Die Armee, die dort aqiren und über Marasch nach Syrien vordrén en wird, soil halb aus“ Russen, halb aus Türken bestehen. ußerdem wird ein Corps Russen über Amafia, Séwai und Diarbekr vorrückcn uno unterWegs, die Türkéschen dort skationirten Truppen an sich ziehen. Man glaubt bei dieser Verschmelzung der Nationen weniger von dem unruhigen Geiste der mißvergnügecn und aufgeregten Ein- gebornen fürchten zu dürfen. Den Oberbefehl Über die kombinir; ten Heere wird ein Russischer Genxral führen. Im Ganzen smd ungefähr 90,000 Mann Türkijclw Truppen im Reiche in Bewegung. ' Die Stärke der in der ausgedehnten und Weitläufi- gen Türkei zerstreut liegenden Armee genau anzugeben, ist nicht wohl möglich. Darf man indessen den beim Finanz-Minister vor: liegenden Besoldungslisten trauen, so werden in der Türkei jeßt [40,000 Mann besoldet, welche Stäyke allerdings der Größe des Landes nicht angemessen, jedoch hinyetchend ist, da man sich durch die Europäischen Mächte hinlängleck) geschüßt und unterstüßt Flaube, um “00-80,000 Mann davon;dem.Feinde gegen- berzustellen. Alle hier anwesenden Türktschen Generale wur- den am 27. September zum Kriegs-Mintßer gerufen, wo fie Befehl erhielten, unverzüglich zu den ihnen bezeichneten Corps abzugeben. Am 28. Sevtember _wurden die hier an- . wesenden vier Re imenter Artillerie vom Krtegs-Minißer befichtjgt. Die“ durch Preu ische Offi jere gebixdeten _Artétlevisten erregten all- emeine Bewanderung, szowohl htnüchtkch ihrer Präcéswn im ßen als durch die geschickt und rasch ausgeführten Evolutio- “en der reitendm Artillerie. Es wurde ungemein anerkannt, daß

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die durch Franzosen gebildete Artillexie der durch die Preußen ein “geübten bedeutend nachstehe. Dres sprach schon früher der

Sultan, und 1th auch der Kriegsminister sowie ane anwe- sepde Kenner ößcxjtlich aus. Darum ist auch der Sultan auf seme dyrck) Preußen gebrkdcte Garocartéllerie nicht wenig stolz. ; Dae Verhältnise mit Griechenland kazeinen sich zu ordnen, mdexn der neue Mmister-Restdent, Herr Christrose, seine öffentliche Audxenz bei dem Großvezier hatte.

Am 25. September Abends gegen 10 Uhr brach in Kon- stanteyopel in dem Viertel, Oun-Kapaneu genannt, Feuer aus, woher _200 Zaufgcwdlbe, 40 Wohnhäuser, mehrere Getreide- Magazme mtc bedeucenden Vot't'äkhen, und eine Synagoqe mit YTMIätdngebFexn inéthum an Silber eingeäschert wurden.

en aen act am meien vekl 'n ' '

eine 3??on" für ste eröffnet. | ote , und es csi hm“ _ a r;jchten aus Beirut vom 23. September 11 of e hat sci) Ibrahim Pascha nach der yon den Allcirten erfzbzftet? Ein: nahme von Bcu'ut nnr 75,000 Mann chen St. Zec'm d'Acre aewenpet, wo_'21bbas Pascha mn 12,0009Kann steyr. Emir BesékéW schl_on mi) ihm m Damaskus an. Die vereiniqten Flot- ten haben nch von Beirut ebevxfakls chen St. Jean d'Acre ge- wendet. Man erwartet daher met großer Ungedulh neuere Nach- rtchten von dort.

Syrien.

In einem nachträgltchcn Berichte, den der Oe cr ei . Beobachter über die Et'exgmsse in Betrut cnthält,sthei§t cc:): „Der Gexx? der Bevölkerunq sprach fich immer mehr zu Gun- skcn des Sultans auß. In demselben '))?aße verloren die Aegypter ehren Emfiuk; auf das Volk, denn obqlcicl) den Be- wohnern der d;urch die Landungs-Armee besetzten Dörfer auf das strengste untxrjagt war, in denselben zu verbletben, so kehrten fie dye!) m großer Anzahl, Männer 1an Weiber, zurück, und in emem derselben war bereits ein fdrmlicher Markt eröffnet worden.

Inland.

erltn, 10. Okt. Am 17cm d. M. Morgens um 11 Uhr hatte eme Depucation hiesiger Stadt-Behdrden, geführt durch den Ober-Bürgermetsrer Herrn Krausnick und den Stadtverord- neten-Vorsxeher Herrn Dcsselmann, die Ehre, von Ihren König- lichen; Majestätep im Schlosse empfangen zu Werden. Die De- putqnon überretchte Ihren Könial. Maje'räcen allerunterthänigft zwe; Kunstwerke, denen der Zweck zum runde liegt, in ihnen em Zetchxn jener Gesinnungen unverbrücdlicher Treue und An- hängltchkert an den Tag zu legen, die jeden Einwohner der Stadt bxlebe11, Zugleich sollten dtese Kunstwerke ein Denkmal des Hul- dtgungstgges abgeben, jenes Tages, der uns so unvergeßlich ge- erden M. _Sr. Majestät dem Könige wurde ein Schild Über- retct)t tmc Jmchrt'frcn und Bildwerken, deren Sinn aus der Stim- mung der Bürger und aus dem Zeitmomente hervorging. Ihrer Majeskät der Königin eine Patera von ähnlicher Auffassung, beide Gxgenstände aus edlen Metallen gefertigt. Der Herr Ober- B_urgxrmeisker übergab den Schild Sr. Majestät dem Kdni e mtc emer der Bedeutung des Gegenstandes entsprechenden n- rede. „In ähnlicher Weise auf die Pacera sui) beziehend ,kprach Herr Desselmann zu Ihrer Majestät der Königin. Ihre Ma- jestäten geruhten, diese Anreden mit großer Huld entgegenzuneh- men, und äußerten stel) mit gnädigem Wohlgefallen über die Kunstwerke.

Bei dem Schilde, wie bei der Patera find die Hauptmassen der Formen aus Silber gefertigt, von Gold dic gesammten bild- lichen Darstellungen, die Inschriften und bedeutungsvollen Ver-

?ierungen; zu höherem Schmuck wurden Edelsteine auf mannig- ache Art vertheilt, bald in zusammenhängenden Ringen ange; bracht, bald in einzelnen Knöpfen und Rosen, oder in Verbin. dung mit den plastuchen Verzierungen. Der Charakter aller For- men ist in Griechtschem Styl.

Der Schild fsk Krcisrund, 30 Zoll im Durchmesser, mit em: porgehobxnem Rande und gegen die Mitte hinanstetgend, ganz nach der Art alcerxhümlixher Kampfstbildc. Dre Anordnung aller Einzelheiten wurde der Hauptfotm untergeordnet: kreisrunde Gür- tungen von Relief-Geskalten, von Verzierungen und Inschriften folgen in reichem Wechsel auf einander. Auf einem Ringskreifcn von 43/4 Zoll Breite, dem äußeren Rande zunächst gelegen, ist durch 12 x'ymboltsclye thuren das Volk in seinen geistigen und materiellen Thätigkeitcn dargestellt; aile diese einzelnen Gestalten (Theologe, Philosoph, Jurist, Mediziner, Dichter, Künstler, Ackers- mann, Hirt, Gewerbsmann, Berqmann, Schiffer, Kaufmann) unter sich verbunden durch ein Gcfiecht von Cpheu mit einge- streuten Rubinen: diesen symbolischen Fries begleitet die Inschrift: König und Herr, mit Dir betet Dein Volk, daß Gott den segenörecchen Frieden uns Wahre. In dem Minsk: felde des Schildes, von 8 Zoll im Durchmesser, ist der Genius Preußens gebildet, ein gefingeltcr Zunglmg in Kriegs-Rüstung, in der Bewegung eines zum Kampf Emvot'geraffrcn, und in der rechten Hako das varerländische Banner schwinaend. Diese Fi-

gur umgiebt, durch Größe angezeichnet, die „Inschrift: Wird des Friedens Kleinod je gefährdet, rufe! Dein Volk

erhebt sich wie Ein Mann! Ein Oelkranz, Palmen und Kornähren smd Weiterhin die bedeutungsvollcren Verzierunqcn des Schildes. Auf der Randdécke liest man die DedicationWZn- schrift: Ihrem Könige die Stadt Berlin am ]5. Oktober lx'z0. Die Rückseite des Schildes zeigt purpurnen Sammet mir K*“dc- ner Stickerei.

Jene, Ihrer Majcsrät der Königin unterthänigsr dargebrachte Schale ist im Einzelnen nach der Idee eines Springbrunnens ausgebildet worden, Über den die Königliche Charitas emporge- hoben ist. Auf einem Fuße von ")'/4 Zvi] Höhe ruht einc Schale von 20 Zoll Durchmesser; aus dieser erhebt fick) ein ho- her säulcnartiger Verzierungsstamm, welcher die Goldstatus dcr Charitas träac, eine edle aufrecht sfcbcnde Gestalt, geschmückt mit Königlichem Diadem und Mantel, die Hände ausgebreitet, und abwärts schauend mit dem ?lusdruék der Milde. Kinderchen, wie Schuh suchend, umdrängcn ihre Knie. Adler tragen dae Statue über der Krone eines Palmbaums; am Fuße von diesem smd Delphine und weiter hinab hohle Riesen, in Welchen durch Edelsteine das hinabrinnende Wasser auögcdrüekt fsk. Im Grunde der Schale smd zwischen Tannenbäxxmchcn 6 Gruppen von Gx- nien angebracht, in anmuthigen Spielcn, heiterem Lebensgenuß. Schilfblätter wachsen in der Höhlung der Schale empor. Auf ihrem obersten Rande die Inschrift: Heil der Königin.“ und weiter, aus den Sprüchen Salomonis: Sie breitet Ihre Hände aus zu den Armen, und reichthhre Hand dem Dürfti, en. Wassenblumen, Löwenköpfe (die typisch SWNN' nen Wa ergüsse), ein goldenes Flechtband mit Rybénen, !!!".“be an der Außenseite _den Körper der Scjxale. Vcelfach wechsel?“ Verzierungen, mit Edelsteinen untermejcht, snd auf 0224-7251??- und durch alle andern Theile dicses symboWN" BMR,“ Ihk?“ angebracht. Am ußexder Schaledée DkdkmnonsSnschr '

. ,. 8 . Königin die tadt Berltn am 10. Oktober !m'gen/ mar

Die Auöführung beider Prachtgeräthe zu bew