1840 / 346 p. 3 (Allgemeine Preußische Staats-Zeitung) scan diff

Ultimatum hat keinen . seltsam findet, daß die zu außen de- schu gewebten behalte ihm weit weniger geben, als ihm durch den Traktat vom 15. Juli“ zugesichert ward, so haben dies die Minisier vom [|e- März zu veranmwrten. An ihnen ist es, den Einfluß zu erklä- ren und zu rechtfertigen, den sie in Alexandrien au eübc haben; denn Herr Thiers hat laut erklärt, das er die_ P tik des Pa- scha's beständig geleitet, daß er Kathscbläge erkheilt habe, und daß man diese Rathschläge befolgt hätte. Wir wissen, welchem Ausbruch des berechneten Unwillens jene peinliche Lösung zum Vorwande dienen kann, wir wissen, wie man auf alle Weise ver- suchen wird, die Verantwortlichkeit dafür den Ministern Wimf 29. MQkFxr aufzulasTn. Aber jeder lovaée und L;:- nin tige e wird WWU“ agen: - weder die Minister vom 1. Mär haben dem Pascha gerathen, Widerstand zu leisten, sie haben i m Beistand versprochen; und in diesem Falle haben fie ihn verlassen sie haben den günstigen Augenblick ungenüst vorüber ehen la en, und es war thöricht, die Mitwirkung auf das kiinZtige Frühjahr zu verschieben, wo er nicht mehr im Befiß weder von Syrien noch von Aegypten aewesen seyn würde; oder aber, die Minister vom ]. März ha- ben dem Mehmed Ali nichts gerathen und nichts versprochen, und in diesem Falle täuschten fie Frankreich, indem sie 900,000 Mann verlangten, um zu Gunsten Syriens unterhandeln zu können. Es ist augenscheinlich, daß Herr Thiers weder einen [an noch ein System harte , daß seine Politik ein beskändigerx „raum gewesen ist. Von dem Tage an, wo seine Täuschunge iiber den Traktat, über die Ratificationen, über die Ausführung, über den Widerstand Mehmed Ali's vor der unerschütterliche'

d in :. Wenn man “LLM

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Hartnäikigkeit der Thatsachen schwanden, dachte Herr Thierke nur noch

daran, seinen Rückzug unter der Maske deöPatriotiémus anzutreten,“ und einen parlamentarischen Feldzug zu beginnen, um sich fürseine, icblecbten Erfolge in Syrien zu entschädigen. Was allen Genii'ithern bei der Schilderung unserer finanziellen Lage besonders auffallen.

wird, ist, daß überhaupt irgend em Ministerium uns ohne Min

wirkung der Kammern beinahe eine Milliarde an neuen LeistenT auferlegen konnte. An Warnungen und Aufforderungen in diesexé

Es antwortete immer, daß der Augenblick, die Kammern zusa

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Hinsicht hat es dem Ministerium vom 1. März nicht gefehÉ;

men zu berufen, noch nicht aekommen sey, und daß das Min- sterium sehr gut ohne ihre Mitwirkung regieren könne. Endlich erfahren nun die Kammern wenigstens“ , was die Regierung des Herrn Thiers dem Lande gekostet hat. Möge unter so vielen Lehren diese nicht Verloren seyn. Die constitutionelle Regierung bietet den großen Vortheil dar, daß ein Land nicht _aenöthigt ist,

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dcn Ministern in ihren Thorheiten und in ihren “Träumereien *

zu folgen.

tbem-rlichc Ministerien in wenigen Monaten das chichsal eines

Dies ist wahr; aber es ist auch wa r, daß aben- 7

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Landes ändern können, und daß es ihnen sodann frei sieht, im ;

Aiigenblicke der Krisis die Leitung der Geschäfte abzugeben, ivo- “bci sie überzeugt sind, daß die Opposition ihnen als Märt r-ei' Bürqcrkronen windet. * iir anderen Worten: Wenn die er- ancwortlicbkeit der Minister nur ein leeres Wort ist, so ist das Land dachcn wahrhaft und wirklich für die Fehler der Minister verantwortlia); cs leidet darunter, und es bezahlt fie.“

Der Temps enthält Folgendes: „Herr Guizot und seine Freunde haben dem Kabinette vom 1. März vorgewvrfen, daß es" ein direktes Arrangement zwischen dem Sultan und dem Pascha erteicbm't und dadurch England in dem Grade gereizt habe, daß dieses den Traktat vom 15. Juli sofort unterzeichnet hätte. Herr Thici's und seine vormaligen Kollegen haben dieser Thatsache wi; versprochen. Warum hat aber Herr Guizot der Adreß-Kommis- sion, die über diesen Punkt Aufklärung verlangte, eine Depesche dcs Grafen Pontois verheimlicht, in welcher dieser Botschafter, sah auf das Zcugniß Reschid Pascha's und des Preußischen Ge- sandten stüßcnd, jene Anschuldigung (ils wahrheitöwidrig förmlich ziiri'ickwies. Wir versichern, daß die Depesche existirt und daß sie den fraglichen Punkt aufkategorische Weise verneint. Heri“ Guizoc maq dieselbe publiziren, wenn er behauptet, daß wir uns täUschi'n, oder daß wir täuschen Wollen.

Eine den Prinzen von Joinville schr ehrende Thatsache ist _ bekannt gcivordcn. Auf der Rückfahrt von St. elena hatte die „helle Poule“ von mehreren ihr begegnenden chiffen von der Wahrscheinlichkeic eines Krieqes zwischen Frankreich und Eng- land sprechen hören. Ein Angriff auf die „helle Poule“ lag so,

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M16!) nicht außer dem Bereiche der Wahrscheinlichkeit. Daher scblua der Prinz der Equipage des Schiffes vor, in keinem Falle ! die “Asche Napoleon's in Feindes Hand fallen zu lassen, sondern ! wenn alle Verthcidigung vergeblich seyn sollte, das Schiff lieber 5 selbst in den Grpnd zu bohren, zu versenken und sich mit Allem, was es entbielte, in den Fluchen zu begraben. Die ONannschast trat dem Vorschlaae des Prinzen mit Enthusiasmus bei. Der Marschall Soulc begab sch gestern nach dem Hotel Z do.".- Jnvalidcn, um alle Vorbereitungen für die Beiseßung Na- „' poleon's in Augenschein zu nehmen. F Ein hies ig es Blatt sagt: „Gleich nach dem Eintritte dcs ? Kabinen? vom “39. Oktober wurden Depeschen an Herrn Cochelct _at'k'ciiickr, Um ONehmed Ali aufzufordern, sofort den Zuli-Traktat anzunehmen und die Gnade des Sultans anzusehen; _im We;- qxriiemsfalle solle Hk."? Cochelet sich nach Frankreich einjchiffen.“ Es ist noch nicht gewiß, ob der König sich am Tage des Leiclicnbeqänqnisses nach der Kirche der Invaliden begeben wird. Das Miniser-Conseil berathscblagt schon zivei Tage, ob der Kö- "iI fiel) persönlich dahin begeben solle oder nicht. _ Der Messager erklärt die Nachricht des „Morning Coro- mcls“, daß das" Franzöfi'che Ministerium Unterhandiungen an-

kmxpß, um Don Carlos in Freiheit zu sehen, für Völlig unge- ai'in ct.

Börse vom „“i. Dezember. Es herrschte heute Ungewiß- heit in dem Course dei“ Franzöüschcn Renten; die Persvcktive cines Defizits von 82:9 *))Unjonen für 1842 schreckte die Speku- lamm. Doch wurden die Course durch die nun gewisse Nach- "icht von M' UnkekWerng Mehmed Ali's unterstüzt. Heute war das Gerücht verbreitet, der Finanz-Minister werde mor en der Deputirten - Kammer einen GeseH-Eatwurf für ein Anse en im Betrage von 000 Mjüjonen vorlegen. Ferner hieß es, man sei,“ genöthigt, die Ceremonie für die Beiseßiing der _sierbiichen Ueberresie Napyleon's zu verschieben, da die Vorbereitungen nicht bis um 12). Dezember würden bernd" t “seyn. Die IPW?- RMZ) cr ffnete zu 7- „05, stieg bis auf „35 und schloß zu 70 . .

Großbritanien und Irland.

London, 7. Dez; Morgen wird im Buchinghamokpala| cine Geheimeraths-Beriammiunq siattßnden, in welcher die Köni- qin zum erstenmal nach chick Niederkunft wieder den Bors füh- i-en will. Man glaubt, es werde darin der Tag der Erd nung des Parlaments festgeseßt werden. Heute Nachmittag wurde im auswärtiqen Amte ein Kabinets-Raib gehalten.

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M eingerichtet, die in dem Victoria-T unit, iiichi weit von den ächern Ihrer Ma'efiät, liegen. . s ichemt [ehe bestimmt, daß die Königin die eihnachtö-Feiertage in Schloß Windsor zubringen werde. Die Herzogin von Kent läßt em Wickelzeug mit prächtiger Stickerei verfertigen wprin ihre Enkelin etaufc werden so]- Um die Ehre, die 70mm des Königlichen indes zu Werden, hatte |ck unter Anderen die Wittwr eines Lieutenant! Benson aui Csatham beworben. Sie eilte am 20. Novemizcr nach London, kam aber um wei Smnden zu spät. Prinz Ill- breche tröstete fie mit eiicm eschenk von 100 Pfund Sterling.

Der Bau der neuen Parlaments-Häuser si1)reiiet rasch yvi“; wärts; die äußeren Mcucrn haben schon die Höhe Von !2 Fuß

erreicht.

Dageaen heißt“ über diese Gerüchte hinsichilich dcs Fran- zösischen Minikkeriums in einer Pariser Korresponden des Courier, nach Mittheiunq dcs ministeriellen Sieges in ezuq auf die orientalische "„Frage-.* „Sie können den Gei'iickkrcn, die hier über eine bevorstehende Modification des Kabineis in Umlauf ewesen und es noch sind, entschieden wideispreci)en. Ick) weiß

Zu Windsor sind bereits vier Zimmer für die junge Prin-

us der besten Quelle, daß an nichts“ der Ai'k gedacht wird. Die

teilung des Herrn Gazot ist für jcht gescheit. Gkaf PIoleT kann nicht in das Kabinet ci'etcn; er ist mit der jcßiqen Kammer ganz unvereinbar. .Ueberdics haben die Herren Passy und Du- ufnei' zu wiederholten Malen erklärt, daß sie sich für gebunden hielten, niemalß mit dem Grafen Molé usammcn in einem Ka- binet zu sißen. Es,.zs; allerdings die ede davon, da]; Herr Passy das Portefeuiaé xder aUSwärtigen Angelegenheiten erhalte solle aber dieses Arrangement ist noch unausfübrbarci“. Her“ Pa i) ist nur ein Redner von zweitem Range, und als Staat mann nimmt er eine iioch niedrigere Stellung ein. Ich wiede hole daher, diese Gerüchte sind ohne allen Grund. Käme e zu einer Veränderung, wovon aber für 1th gar keine Symptom vorhanden sind, so würde, aller Wahrscheinlichkcit nacb, der Her"

zog von Broglie der Nachfolger des Herrn Guizot im Departe-

ment der auswärtigen Angelegenheiten seyn. Ich kann noch hin- zufügen, daß man es jekt für ausqemacht hält, daß d?!" Herzog von Broglie als Botschafter nach London gehen ivct'dc.“

In derselben Korrespondenz dcs Courier wird es auch für abgeschmackt erklärt, daß die Französischen Oppositions-Blät- ter so thäton, als ob sie die Annahme des ?lmendements zu dcm auf Spanien bnglicixn Paragraphen der Adresse fiir einen Sicg über das iiniskcrium anfähcn. „.Der Pamakaph der Kommission“, heißt es in dieser Beztx'bung, „hätte früher die Zustimmung der Herren von Rcmusat und Ducos, der beiden Repräsentanten der Linken und des voi'iqcii Kabincts eihalrcn. Ein konservatives Mitglied, cin eifriger Anhänger des Kabinets, war es, von dem das Amendemenr vorgeschlagcn wurdc,„ welches die Linke durchbrachte. Herr Guizot und das Pkinisterium kümmerten sich wenig darum, ob die Kammer cs annäbme oder verwüxfe; sie suchten nur eine Gelegenheit, um die Gesmnunqen auszusprechin, von denen sie hinsichtlich Spaniens befreit sind. Sie können sich darauf verlassen, das; die Annahme dicsxs Amen- dements durchaus keine ernstliche Folgen haben wird. .Die Streitkräfte des Herrn T iers find gänzlich zersprengt, und cs ifi unmöglich, wenigßens ür diese Session, sie zu einem zweiicn Anng zusammenzubringxn'.“

ie Times bringt doch in ihrer Pariser Korrespondenz von

neuem das Gerüchx, [daßsman mit Sicherheit binnen drei Wo- «

chen in Frankreich einmiies Ministerium erwarten dürfe, Welcié-cs

folgendermaßen usqmmeu'geseht seyn werdex Soul:, Consiils- „_

Präsident und riogs-Mmister; Molé, auswärtige Anqelegcnhei: ten; Martin, Justiz; "Human xder Passy, Finanzen; Lamartine, Inneres; Duperré; Marine; Cunin-Gi'idaine, Handel; Dufaure,

“ö entliche Arbeiten; Villemain, öffentlicher Unterricht; Gasparin,

ultus. Herr Guizot würde als Gesandter nach London zuriick- kehren und Herr Duchatel ganz ausscheiden. Das neue Mini- sterium würde darauf rechnen, Herrn Dupin für sich zu stimmen.

Diese Pariser Korrespondenz der „Times“ spricht von einer völ: [1 ? a e

ligen parlamentarischen Verschwörung der Freunde. des Herrn Thiei's im linken Centrum der Französischen Dcpurirtchammer zum Sturze des Herrn Guizot, den fie beschul-**i_atcn, als Ge;

* sandter in London seinen Conseils-Präfidentcn vci'rarhcn zu im-

ben. „Die Gefahr für Herrn Guizot“, heißt es in diesem Schreiben, „ist um so größer, als keine Freude nicht bloß von

Haß, sondern auch, und zwar noch mein“, V0" Cbrgciz und ;

Aemterqier getrieben werden. Dabei sehen diese xmmdc des Herrn Thiers wohl ein, daß der !. März mit icinci' lcßtcn Rede seine Schiffe verbrannt hat und, ivcnigsicns so lange Ludwig Philipp lebt, nicht wieder ans Ruder zu kommen hoffen darf. Der Ex-Präfidcnt des Conseils hatte naä) seinem [ck_ztcn Siege

' seine Truppen nicht bezahlt; nur einige Führer waren belohnt

worden, und jene Presse selbst, deren "Artillerie so furchtbar und rastlos gegen das St. Jean d'Llcre „der Koii=*crvativci1 gedon- nere, hatte gewissermaßen nichts als Vcr'pxcchunqen oder, in bestem Falle, geriiiif-igige Abschlags-Zahlungcn erhalten. So bereiten fich denn u:iier dcn Generalcn des Dmienfasses viele Abfälle vor. Kurz, eine angesehene Fractioix des linken Cen- trums bat den Freunden des Herrn von *))?ole- Lliiträgi gemacht, die auch meist angenommen wurden. N_ichc_ ohne kltilJ082L1: dersrreben verstand sch-Edec Prüßdonr des Conicils vom [.:. L_iprii zur Annahme einés-rüikejgevrdneten Ranqeé inedcin neuen "KW," net, aber endlich entsÖkVßYk. sich dazu, halsptiäciylié'i) iveil kl" "„ei- nen Freund Lamartinßmit als Minister des Intxecn cmii'creix zu sehen wünscht." Ein ,ichtiqes Ame wird man “Herrn von Yal- vandy anbieten. Die„eri'cn Pajky und Davin, derm Ziiiagc man noch nicht hat, wird man an sich zu ziehen iiiclien, wiewohl dies nicht als unerläßlich betrachtet wird.

qesiimmc; er wird sic!) daher wohl _qcrn einer Verschwörung an- schließen, dercn Zweck die politische Vernichtung Beidei ist.“ Obschon man die„yrientaliscize Frage hier'als .beinahc ciit- schieden anfieht, i| m'äi'i'doci) noch immer einigermaßen unruhigt über die fortgeseßten militairischen Rüstungen auf dem Kontiiicnr und die Seerüstungen in den Englischen Häfen.. Man bezieht diese jedoch auf den aufgeregten Zustand der Bevölkerung Frank- reichs, Welcher Eurova zwinge, eine feste ?altung anzunehmen, um sich ge en alle Eventualitäten sicher zu ellen. _ Der ' orning Herald, der sich mit der von der Briti- scbm Regierung in den orientalischen Angelegenheiten befolgten Politik noch immer nicht zu befi'eunden vermag und besonöers eine fortwährende Besorgniß vor Rußlands Ahschten kundgicbt, spricht jeßt geradezu die Meinung aus, daß (Mgland politischer gehandelt haben würde, wenn es die Pläne Frankreichs sich- selbs? angeeignet hätte- um namentlich dem Einfiusse Rußlands m der Türkei seinen eigenen Einfluß in Aegypten entgegenziisiellen. Aegypten sey, als auf dem jehigen Wege nach Ostindien liegend, von dem größten Interesse für England. Mehmed Ali habe sich immer ASI?" England sehr günstig gesnni erwiesen, und es würde wenig Mühe gekostet haben, den Einfiuß Frankreichs in Aegypten zu untergraben und zu [kürzen. Gegenwärtig iiber arbeite Eng-

Herr DiipinÖcrab-

eut Herrn T “ck und ist nicht vie! besser gcgen „Herrn uizot , _ sch h | Anzeige des Haiiics Hope und gierung mit diciem Hause eine Anleihe von 25 Millionen Sil- , ber-Rubel, wclche “!*/4 pCt.

land nur u Gunsien Rußlands; demi discu- ti m TW- Reich mäiKtiger mache und es wieder bis- u seinen früheren Gränzen ausdehnt, oehue ei zugleich denEiu ß Rußlands aus, welches bisher keinen Einfluß in Aegypten _ bt habe, ihn nun ?ber erhalte, wenn Aegypten wieder ganz abßängig von der Türkei eyn Werde.

Man sagt, Admiral Stopford werde zum Pair ernannt werden, sobald die Zusammenkunft des Parlaments der Regie- rung Gelegenheit gebe, auf eine Dotation für ihn an utragen.

Man [exit hier von Seiten beider Parteien, der digt und Tories, viel Gewicht auf eine zu Carlow in Irland skanüudevve Parlamentswahl; die konservative Partei hofft, “dadurch ein Mit- glied zu gewinnen. Nach den letzten BtkiMWU der Nerf! Briten , dcr konservative «Kandidat, schon einx ehrheit von % Jimsimsn über den „Kandidaten dcr O'Conneiuckmi Partei, Hemi

on vn y.

Man erfährt, daß die Nachricht von der Auffindung des Sck01“aninseqer-Zunqcn Zones i'm Palaste doch einen mehr oder minder ungünstigen Eindruck auf die Königin gemacht hat, wie- wohl anfangs behauptet wurde, daß sie niit-t dim:- ausweisen worden sey. Man hatte den Vorfall eben aui Furcht vor den Folgen zuerst ganz verheimlichen wollen, da sie aber selbst aus ei“ Unruhe in ihrer Umgebung bemerkte, das etwas Yuitege-

öhnlickxes vorgefallen seyn müsse, so hatte man ihr, in Folge eines *.*on ihr geqebcnen bestimmten Befehls , ihr nichts zu ver- hcimlichcn, die Sache berichten müssen. Sie wurde davon sehr crqriffen, beruhigte sich indeß nach einiger Zeit wieder. Auf dem Sopha, unter ivclchcm Zones gefunden worden isi, ham die Kö- niain drei Stunden vorher, und vermue iich während der Ein- di'ingiinq i“chon darunter versteckt War, gest en. Das So sieht in dem Zimincr, in ivclchem die Amme der Kronprinzessin, Lilly, mir dem Säuglinq schläft. Die Amme örte in der Nacht ein Geräusch, wie von Jemand, der sachte um erschleiche- sie gab anfangs nicht besonders darauf Acht, als sich aber ou Geräusch

: wicderhoitc, rief sie Hülfe herbei, und Zones wurde 9 den.

Zu Anfang dieses „Jahre; waren im Arsenal 11 “("ich 2K,(100 Flinten und iiber 4 Millionen Kugeln und ombm vor- handc-i, und jetzt hat sich dieser Vorrath, ungeachtet der Versen- diinqen mia» Syrien und China, noch vermehrt, so eifrig i| dort gearbeitet worden.

Es bestätigt sich, daß ein angesehen“ Haus in Birmingham, das von Fox und Compagnie, „Drahtzieher, seine Zahlungen tui- qesrcllt hat; die Passiva desselben belaufen sich auf [30,000 Pfd., man hofft aber, daß es im Stande seLn merke, seinen Gläubi- gern vollständig Genüge zu leisten. instiveilen find jedoib da- durch aber 500 Arbeitcr in Birmingham und auch eine groß- Anzabl in Wales außer Brod gekommen.

Im Jahr M3!- wanderten 11,368 freie Leute in NWHol- land cin, wovon jcdoci) 3309 arbeitsunfähige Kinder waren.

Die leßccn Nachrichten vom Vorgebirge der guten Hoffnung, die bis zum !9. September reichen, melden, daß die Bewohner einiger Distrikte, denen die Kaisern ihr Vieh ge- raubt haben, bei der Regierung auf Schadenpergütung und Schuß gcgen künftige Räubereien angehalten hätten, widrigenfalu sie in dcr Folqe selbst Maßregeln dagegen ergreifen würden- '

Es sind Briefe aus Rio Janeiro einge augen, welche mel- den, daß der chhsel-Cours auf London p[öhl um 7 M 8 pCt. gestiegen und aus ;52' , notirt sey; man nimmt als Ursache an, daß die Regierung, in Rücksilbt auf die bevorstehende Anleihe, Wechsel zu bedeutendem Betrage nach London remittin habe.

London, 8. Dez. Heute find die hiesigen Blätter sufi Fans mit Berichten über die Unterwerfung Mehmed Ali's und der

* die Einnahme der Insel _Tschusan in China gefüüt (s. d. Artikel Sm'icii, Acgvpten und China). Das Zusammentr en dieser bei- ] dcn ii*ii1)rigcn Nachrichten hat natürlich eine sehr reudi e Sen-

sation hier gemacht, und an der Börse hat sich das e chi1teerte

Vertrauen wirder in bedeutendem Grade hergestellt, wovon Fonds icizoti die Wirkung verspürten. Der ministe- riclle Globe, er in seinem heutigen leitenden Artikel jene Ereignisse mit großer Genuqthuung bespricht, sagt unter Anderem: „Sobald die von Mehmed Ali angenommenen Be- dingungen erfiillt sind, soll ihm die erbliche ouverainetäe 'Lieayptens qefichert Werden.“ Es muß dies um so mehr auf- falicn, da die „Morning Chroniclx“ erst vor Wenigen Tagen aus- di-i'ick-"liiii erklärte, daß von einer Souve-ainetäe Mehmed Ali's über Aegypten niemals die Rede seyn könne, und daß ihm im Fall seiner Unterwerfung immer nur die erbliche Statthal- icrsclyaft in jener Provinz zu bewilligen seyn würde. Vielleicht ist indes; das Wort „Souverainetät“ im „Globe“ als ein bloßer [;iz*»..i§ m).“inii zu betrachten.

Aus New-York vom Wiien v. M. hat man hence au!) die Nachricht hier erhalten, daß die Präsidenten-Wahl beruhigt und daß General Harrison, der neu gewählte Präüdent, von den Gouverneur von Pennsylvanien bereits als solcher für die vier nächsten Jahre proklamirt war.

Niederlande.

AiiöKDenixHaaq, ö“. Dez. Gestern wurde in den Räumen des Palastes Cr. Majestät des Königs Wil elm Friedrich ein Ball qciicbin, bei welchem eine sehr qroxe und glän ende (“Zieicllscbafr vcrxammelt war. Ihre Majeüäten der König und die Königin erschienen um 9 Uhr, worauf der Ball seinen ?lnx'aiig nahm, und verweilten daselbst bis nach Mitternacht. Das Feix was eines der branntesten, dessen man sich hier zu erinnern weiß.

Amsterdam, 10. Dez. Das Handelsblad enthält eine

Comp.. wonach die Russische Rt-

' ck _ Zinsen tragen sollen, abges lossen hat. 'Die Einschreibuiigen iverden bereits seht zu dem reise von »“ »: pCt. oder 80-3 X(- für 500 Silber-Rubel angenommen.

Belgien.

_ Brüssel, 9. Dez. In der :|:-igen Sihung der Reprä- 1entanten-Kammer richtete Herr elehaye die Fra : an den Berichterstatter über das Bud et, ob die darin ausgeß rte Auf- gabe von 10,582,0l0 Fr. ali ahlung an “Hoßond g gend ge- rechtfertigt sey, indem now keineswegot feWehe daß auch ol- land seinerseits alle Bedingungen getreu“ eréütse? Der e- ricßterstatter Herr Coyels erwiederte, daß in den Sectionen kein Widerspruch gegen jene Zahlung sch ejei t und daß daher auch kein Anlaß gewesen, sey, nähere AUÜQUÖ von der Regie- rung zu verlangen. Als Hen: Deiechaye nunmehr seine'ßra : an denTinanz-Minister richtete, antwortete dieser n' besteigt nicht, ie man sich darüber wundern könne, jene, umme im Budget aufqefÜZrtFu sehen, da doch bekanntiicb der Vertrag mit Holland dies er eiicve und überdies die weiteren Verbandstag“: mit diesem Lande so weit vorgerücke |th, daß man MKM“

- __ Zamek

“kmsahn da- höchsie ' **:“; ck die dauerhafteße Grundlage Meines Tbrones betrachte.“

MYMWUM sollen in den Budgets von 8/40 bis 18% aus-

eer Abschliejimg entgegen" sehen könne. Hm- Delehaye Rahm demnach noch Anlaß, egen den Zoll zu sprechen, welchen Holland [' rcfa re, auf dem anal von erneuzxn zu erheben. err von Brouckere fragte in der vorgestrien Sißung der Nepi- mtanten-Kammer, ob das Ianitäis- esch auch eine «cs digung für die im Entrepot von Antiverven verbrannten Wurm umfasse. Der Minister des Innexn erwiederte, daß die: selben schon dadurch, daß sie nicht namentlich ausgenommen“, im ;

Projekt einbegriffen wären. Schweden und- NorWegen„

StockholM, 4- DU- Dl? _SkkM'edischen Blätter mel“ Z den, es [ck im sogenannneen ix_ei'oräxktcn Co-istitutions-Ausschusse ; mit 44 gegen 35 Stimmen beichlossen worden, daß die Reichst 3 mgWhlen in Zukunft nicht nack) der Stände-Eintheilung ,

en, sondern allgemeine Wahlen senn sollen; ein we; ck M Theil der Repräsentationsfi'age ist also entschieden.

.Deutsche Bundesstaaten.

München, 8.Dez. (Münch. pol. Z.) Der Haus-Ritter- Ü Orden vom heiligen Georg feierte heute wieder in herkömmlicher Wei); ein großes Ritterscsc Hei zahlreich versammeltcrRitterschaft , am llerhöchften Hofe, wobci der erbliche Reichsratk), Raynumd Graf Fugger von Kirchberg und Wcisscnhorn, als Ordens-Kan- didat, den Ritterschlag erhalien hat, und zwai“ unter Assistenz dcs Reichsrathes, August Grafen von Seinsheim, und des ersten Köni [. Stallmeiskers, Freiherrn von Freyberg-Eisenbera, als dcs- , sen ufscbwörer. Bei dieser Gelegenheit empfing der bisherige Ordens-Ritéer, Carl Friedrich Freiherr von Frankenstein, das ; mittlcre Kreuz mit der Würde tiskes Kavituiar-Konimencbuys Z il.- Zracp. ?Nittags fand offene Rittei'tafcl und Abends glänzende ' Akademie bci Hof start.

Hannover, !0. „Dez. (Hannov. Z.) Se. *))?ajestäi der König, Allerhöchstivelche gestern Abend im ermi'inschtrffcn Wohl: seyn aus Gartoiv ziirücl'gckehi't sind, erhielten währen;x Ihres , Aufenthalts daselbst ain Iten d. M. ein'!!! Beine:) von Sr. Kö- nigl. Hoheit dem Großherzogc von McckletibUi'_i-Sci)iverin.

Darmstadt, 9- Dez. (Großb- Hess- Z-) In der heu-s iqen Si ung der zweiten Kammer wurde im Auftrag des ersten ** Autsch!: es durch den Abgeordneten Goldmann Bericht erstattet 7 in Betreff der Anträge, so wie der hierauf geschehenm Mitchci- I lungen der Staats-Regierung weqen Schiffbarmachunq dci'LaHn. Z Der Antrag des Ausschusses qeht dahin, daß die Großherzogliche ,' Staats-Regierung von den Ständen crsuche und crmäciyti'at Wer; den möge, mit den Regieruiiqcn von Preußen und Nassau zu , unterhandeln und Verträge dahinabzuschlicßcn, daß die Labnvom ; Rhein aufwärts bis Gießen von den drei bciheiligten Staaten gleichsinnig und vollkommen schiffbar gemacht wird, und daß so- . leich eventuell auch der Staats-Regierunq Wegen des hierdurch '! pür das Großherzogthum Hessen entstehenden .“jkosicn-Aufwandcs * erforderliche Kredit auf den Fond für Staats- ßraßen-Neubau ewilligt ivcrden möge.

Karlßruhe, 9. Dez. Nach einer Großherzoglichen Ver- Tung sollen die pensionirten OffÜiere, insofern sie nicht die

der voranschlägli

ÖM; Erlaubniß erhalten haben, die Uniform u tragen, so wie * mtliche' “vensionirte oder invalidirte :Unterof ziei'e und Sol- i daten, mit Ausnahme .der Rcal-Invaliden:Compagnie, in allen bürgerlichen und sonstigen RechtsxVerhältnissen uiiter die Civil- Gerichtsbarkeit gestellt bleiben und werden.

Oesterreich.

Wien, 7. Dez. (Schieß Z.) Die Gränz-Di ercnzen zwischen Neapel und Rom sind nun endlich beigelegt. wischen dem Neapolitanischen Polizei-Miiiifter del Careico und dem Kar- dinal Bernetti ist eine Konvention abgeßbloffcn worden, in Wil- cher die Grenz-Gemeinden qcnau aufgeführt sind, welche zum Römischen und welche zum Neapolitaniscben Gebiete gehören sol- len. Neapel gab sick) alle Mühe, das Gebiet von Benevent für “) zu gewinnen, allein die Rdmische Curie war hierzu nicht Zu bewegen; indessen erhält durch diese Konvention Neapel um 4:0 Seelen mehr als Rom.

Portugal.

Lissabon, 30. Nov. (Engl. Bl.) Heute um 1 Uhr &: die Königin die Seision dei“ Cortes mit folgender Thi'on- ede eschlossen= „_ eine Herren! Ic!) sailieszy jetzt diisi' iamic mid iiii'ilxcvolie 1e- Hsslanve Ses'ion, welche“ „zur Fürsorge für die wiiiiiixften “offeiitléibrn edürsnisse und zur Erörterung iind (Sciirvniiziiim der bkdeiiteiikstcn o anischen Geseke wobl déi"! ! wardr. Zu bcdaiiern ist es, dati die dr ngenden Geschäfte, welckeJ uri! oblaaen, "th bin!.“inglicde Zcit «* lassen haben“„ die Erörterung dcs Btidgxls iu i'iizliciien und über alle Zweige der vffenilichenNnanzcn so volli'iiiiidiq iii vriiiaiidcln, wic Sic es gewünscbi- In den »tand arsevt, die laufenden Ausgaben zu OEM]! und den aunerordentliciien Lasten. dic sm; d,:racbvtpn liaben, zii gcyyii- en, so wie auch die für jest zulkisüqe Ari MW Wrii'i' fiir die Viriin: tms d" "UYWÜkUgen Saiiiid zii bcsiiimnen, werd Meine chirriitiq ße!) unqbläsiig damitybesckiäfiigcii, alle' Dokiiiiikiilc mid iicibweiidigrii _Ussch[Üsse ?VUWMUM, damit dixseiben Jbiieii „:]-"iii) dpi Eröffnung der gmöiniliche_i_i Session vorgeicat werdcn, imd Sit“ frühzeitig, nini) natmmeiierxmfiävt m dix Sache, unseri" Liiisaabcii fisisicxien nnd dirkimlder »tagts-Revenuen vcrdrfsernföimen. Jet) [)Offc iiiäit iniiidcr, daß Siedanniortiabren werden, sich mit gieichcr Wirksamkeit mit der wixl-ii- m Angelegenheii der DuerozScbifffahrt ii beschäftigen, dicaiis Mangel an eit ebenfalls nicht beendigi werden oniite. Mit-Jhncii freue Je!) ich über die vollkommene„Wirderherüelliing dcr öffentiiiben Rubi, die während der Session Msi)" war. Ich danke Ihnen für das Vcr- trauen, thches Sie in eme Regierung gesetzt, indem Sie dieselbe mit den aiißerordeiitlichen Vollmachten belichen, um dir sie nacbsiiciitc. Qn gemäßigte Gebrauch, dcn se davon aemacbt, wird dies Vertrauen _ tfenigen. Ohne ihre Arbeiten zu untcrbrciixcn, haben die Cortes) Ut Utgmung wirksam unterstützt, indem sie die “offentliäße Meinung kbit die wahren Iiiiereßcn der “Talio" aufklärtrn und ihr so die dein nd We Stüxc gewahrten, die ein legislaiivcr Körper ciner con- ßitut onelien Reg erung dariubicten ocrmag. Während dieses eit- “raums qetieth Mein Leben in drohende Gefahr, aus der es der gott!!- -chen Vorsehung Mich zu rctten gefallen hat. Die Beweise aufrichtixe'r ng, weiche Ick) bei dieser Gelegenheit iiberall erhielt, qlaube “Ick “kit toi; von der Portugiesischen Nation verdient zu haben, deren Ziel Meiner Wünsche ist, und dcren Freiheit

D“ Gesc wesen Berichtiqunq der Britischen Civilx und KommPariaeq-xordimngen, welche kürzlich in London zu 369,20! - kd»! _Sh- Pence liquidirt worden sind, und deren le ce

““ “m 1- September 1842 abgezahlt Werden soll, hat die “d- mgliche Genehmigung eWalken. Die Mittel ur C'i'füllim dieser

dx angxgesen werden. „„Es isi eine Modifizirung oder vielmehr Reorganisation des

"„"!- Novemher ihren-Anfang nahiwn

' iammenkunft müsse unverzüulich statt!“,aöcn.

;nal szu verbrennen und sich der

MWM“ aus dem T_apet. Nach dem Gerücht, Welches den

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Meisten Glauben findet, wüxden ie Devurireen '

und Herr ervis de Attequia, de“ Erstere das PZxxxuilZgl-JTI Innern, der Lehren das der Mar e bckommen, dcr Fmanz-Mj- nister, Herr Florido, dem errn omes de Castro Platz machen. Herr Rodrigo da Fachera * aqa! ars das Portefuille der aus*

, wärtigen Angelegenheiten und Her Costa Cabral das der Justiz

behalten. :

Aegvp-Ztcn.

» Der Sud de Wkarseillé _aiebx iibcr die obenerwähnten Ereignisse in Alexandrien dcn Lachiicbendcn Bericht. Am “.'-';. November" Abends erschien »": C.»!iimodorc NaZi-r“xior Alexandrien. C'r schickte cinen sei er Offizic'xc ans Land ivelcher den Vice-Kdniq zu einer Zusamynenkisnst mir dem Coinmodore auffordern. Mehmed Ali wvllti dicsclwc c:“sr fi'ir dyn näc1cksifol1 genden Tag zusxgen, aus Aniaß'dei' Bcit'amsfeyic, Welche am «“lllcin es *, ' ; gegner: der Commodore könne nicbt [ÜUKU' waermudnedlYi? ZY- Englischen Flotte hatten bereits „idix Vprbcl'i'iklléllilxecnCz-ucktYffÉBFHL; bardement getroffen, und alles .zcigrc von Seiten des Commodore dcn fesreiken Entschluß an, Lllerandrien iu bcictießcn, das Arse- Zi'ii'kiiciirn u ' _qypticbcn Flotte mit Gewalt zu Ocmxcbtiqktpnd Hiekohmäcek: Ali „, nachdem er zu du- gefordc'xtin Unterredunz einge- willigt, ließ den Herrn Cochem, dcn GcneraiKonsul Fränk"ciclis ersuchen, slch U ihm zu begeben. Heri“ Cochclct statteti Si,

Z Hoheit in Geke schaft des HerrnWaliwskv Mlcber ain Ä)“ . _ - , ». orien seine Abschieds-Besuche qenéiaclU hatte, ('in/cn Besuch ab. * HZ“ *

Commodore _Rapici' kam am- Abend des Listen ans Land, und am "Idsten, nachdem zwei Tage in Unterié-andlungen und Korrespondenzen zwischen dem Commodore Napier und dem Pascha von Aegypten hin;:eaanqen waren, unter- zeichnete_ dieser Lcßtei'e einc Convi'ntion, durch welche |ck der Pa1cha verpflichtet, sich der PWW zii miterivei'fen, dem Großherrn die Türkische Flotte zm'i'ickzuqeben, Und endlich, in die

[ofortiqe Räumung-Svriins und m die Freilassung der Syri- | ichen Gefangenen “einzuwilliqenz der Commodore Napier aaran- , tirte seinerseits, mctcelst ebenderielben Convention Und im Namen

der vier Mächte, dei" hoßcn Theilncbmyi' dcs Vci'ti'a 5 vom 15- Juli, din; Vice-König den Besitz del“ ekblAk'EU VernZalrung des Yaschaliks von Aegypten. Es" erhob sich eine Schwieriqkeit in

ctrcff der Räumung Syriens, welche der Pascha qern äuf dein Landwegeihätte bewerksteliigen lassen Wollen; allein“ der Commo- dore Napier ividerscßte sich und erbielc das Zugcsiändniß, daß

? die Räumung vermittelst dcr Englisclzcn Sciiffe statthaben solle.

Blot; Ibrahim Paicha und dessen CSkOU“ Werden auf dem Land- wege i_1ach_Aegypten éUkÜckkchkcn. Die Englische Sracionsflotte hin sofort in den Ha en von Alexandrien cinwusen sollen, und die Flaggen der aliiii'ten Mächte wurdcn auf allen Punkten der Stadt wieder aufgepfianzt.

Galignani's WTessenger enthält nachstehende Zusammen- stellung von Nachrichten aus Alexandrien: „Briefe von dort voin 20. November, die über Malta eingegangen sind, melden, daß der Commodore Napier mit einer beträchtlichen Secmacbt vor dem dortigxn Hafen erschienen sey und gedroht habe, die Stadt zu heschießen, wenn der Pascha die ihm vorgelegten Be- dingungen innerhalb 24 Stunden nichr annehme, In Folge die- sei Dryhung soll der Pascha sich unterworfen haben. Gestern ging hier das Gerücht, der Commodore Napier sey sogleich nach der Ankunft der Flotte mit einer Waffenstillstands : Flagge aus Land gegangen, um dem Pascha die Bedingungen vor-

/ ,

Kaiser-Yrts am Eingange des Hafens vorbehalten. Am löten sey die achricht vom Sturz des Herrn Thicrs in Alexandrien eingetroffen und habe einen furchtbaren EinQruck daselbst gemacht. Der Pascha habe jedoch seine gewöhnliche Leutseliakeét beibehalten und bereits zwei Untexredungen mit Herrn Walcwski gehabt.“

S y r i c n. _Die Malta Times enthält nachsrehcndcs Schreiben vx-ii ßer Rhede von St. Jean dAcre vom 17. November“: „Am (dten ginq ici) ans Land, um die Stadt zu vcixhkn Und einen furclßbarei'cn Anblick, wie ihn namentlic“) dcr Arscrmi-Piaß dai's hot, habe (ck niemals" gehabt. Nach meiner Rückkehr an Bord xai) ici» vom Verdeck aus eine gelbe Rauchsäule mindestens "90 Yards hoc!) aussteigen, der bald eine wcißc Rauchwolke folgte, die durch das Zersprinqen von mehi'e'rcn tausend Bomben entstand, die weit über das etwa 10!- Yards vom Ufer mesomkk Schkff hinwexiflogen. Zet) eilte so_aleici) nacb dem Arsenal zUi'üik UW bqugnece vielen von unsern Leuten, die furchtbar vci'sii'mr- mr_lt nach den Booten tmnsvortirc wurden. Uiater diesen h_erand sich der Cavitain CoUier vom „Casror“, dessen Schenkel gebrochen ivar und der außerdem noch mehrere Wunden und Quetschungen erhalten hatte. Zum Glück war es gerade Mittagszeit, es smd daher nur zwei Marinc- Soldaten getödtct und neun verwundet, und außerdem linigc Makkyseii und '))karine-Offizieren, unter Leßtcren ßer Lieutenant Johnson und der Geistliche, Herr Kitson, von der „Prinzessin Charlotte“. .Die Gcsammczahl der Getödtetcn und Vcrnmnx'c- ; ten beträgt etwa M0, Wovon mindestens die Hälfte aus Frauen und „Kindern besteht. DU" Capitain Faiishawc, welchcr sicb glücklicherweise am Strande befand, traf sofort Ansialten, um die anderen Magazine zu retten, deren cines, Mic!,ies mir Pulver Und Bomben angefüllt war, bereits Feuer gefangen batte, 'Ge- gen Abend war indeß Alles in Sicherheit gebracht. Die Mann- '(Wft benahm sich hierbei vortrefflich und Während ein Theil der- silben das Pulver und die Bomben aus dem brennenden *))Taga- zm rexrece, stiegen Andex'e mit dem Sprilzcni'ol)? aiif das Dach, desselben. _ Der „Cyclops“ hat 300 Türkische Arriiicris'sc-U hier- kiki" gebracht. Es ist Hier ein HoSpital für die Seeioldnccn ci“- klchtet Worden, worin dieselben einquartiert sind Die ONN- rine-Artilicrie isi in Sidon. Der „Pique“ und „Strom- boli“ befinden seh hier. Die dnia) dé: erste Explosion entstandene Bresche isi unter Leitung der Mannschaft dys „Piquc“ durch die 'Iseqyptiscben Uebei'läufer und Tüxktsche Soldaten scx? ganz wieder hci'gestellt. Auf der Landseite hat man mehr Ka- nonen ausgepfianzt als früher, auch die Sce-Batm'ieen smd vi-r- stärkt worden und sollten aueh der „Pique“ uno „Stt'omboli“ durch das schlechte Wetter gezwungen Werden, sick) auf die an- dere Seite der Kaiffa-Bai zu begeben, so ist doch der Plaiz 1th so stark, daß keine Armee, die Mchmed Ali ausiiscell-cxi vermag, ihn einnehmen kann. Das Hauptquartier des "enerax- Majors Sir Charles F. Smith isi in Beirut, wo täglich TÜ"- kische Truppen aus Konstantinopel eintreffen; auf der Rück:".iwc nehmen die Trans'portschiffe gewöhnlich Aegnvtii'ciw (changer, mit nach der Hauptßadr. Die Türken sind durcb ihre Erfoia: begeiskert und legen aümälig ihre frühere Trägheix av. -- Dic Aegyptische Armee hat sich von der Nordaränze xurüéx- gezogen und dabei die gröbsten Exceffe verübt. Da 1-3- doch is): Nachtrab siets von den Bergbewvßmrii bew;- ruhigt wird, so ist es sehr zweifelhaft, ob JbraHim PUQ, mit dem fie fich gern vereinigen möchten, durch ÜL eine bcd-xix tende Verstärkung erhalten wird. Ein Offizier in Ti'irkiiépem Dienste, der Ibrahim Pascha's Steaung rekognoszirrc, hae aii;

Iuleqen. Es sey daraus" “ein furchtbarer Aufstand ausge- rochen; das Volk hätte sich mit dem Rufe.- „„ Keinen Krieg gegen den Suitan! auf die Kämmen nm Einsam; dcs Hafens gestürzt und dieselben vernagrlt. Dies Gerücht OÜl'fte wohl um gegründet seyn, da die telegraphiscbe Depesche niciyts davon incl- det. Die „Quotidiennc“ theilt Folgendes Hierüber mir, doch scheinen uns einige Details schr zweifelixafc: „Am “20. ?oveni- ber erschien die Verbündete Flotte vor Alexandrien, UüÉidem sie untci'wegs noch die Unterwerfung voii Jaffa ei'sabrcn hatte. Während die Schiffe die ihnen angewiesene Steilunq einnahmen, fuhr der Commodore Napiei'iintei' dem Kreil feuei'dcs Forts iii cinem Dampfbore in den Hafen ein und steckte dic Faffenftiliiiands Fiaqxie erst auf, als er mitten im Hafen War. Er wurde sox'ili'iä'! zimi Vice-Kdnig geführt, den er auffordrrte, sic!) unter den itnllkiima- rum der vier Mächte aufgestellten Bedingungen zu umerwerfcn. * iehmed Ali iveigcrte sich anfangs" und die Unterredung soil in sehr heftigen Ausvri'iiken geführt worden semi. “Lille ?li'gitmcnte waren verqebens, und als der Commodore ausricf: „„Wir wer; den die Stadt verbrennen!“ erwiedci'tc ki'l' Pascha mit der größten Ruhe: „Verbrcnnen!“ Dcr Commodore zog sich zurück, und als er nach dem Hafen ama, saarc er zu dem Di'ogman, indem er mit dem Finger aus ein Ge- bäiide deutete: „Dort ist das Pulvc'x - Magazin“ dann wies er auf die Waaren-Nicderlagen. „Kaum war er bci dci“ Flotte angekommen, so kehrte er auch schon wieder mir den Böxcn zu- rück, die den Einganq des Hasctis sondirtcn, imd cs wurden alle Anstalten zu einem Bombardement qciroffcn. Ueber MI, was unterdeß in Alexandrien vorginq, smd unicrc Bericht? Unvollstäiix dig_. . So viel ist jedoch _chqZ', das; ein ?liissiaiid ausbraäi und Hax; einige Kanonen vernaIM wnrden. Mehmed “Illi", hicrvon, 10 wie ohne Zweifel auch .„ix'oii Napier): bcdcutllnqsvolli'i' Acuße- rung in Kenntniß gesetzt, befahl, denselben zuxiickzuruscn, unter- war_f sich auf Discreiioii und überqab auch dem Commodoi'c den Beisl)! an Ibrahim Pascha, Syrien unverzügliä) iu räu- men.“ „In einem von" dem Conitiicrce niimétheiiten Bci'ickU Über diese Ei'eignissc wn'd iirsaat, daß dcr Coinmodore Napier auf sein Verlangen von dem Admiral Stopford beauf- tragt worden sey, sich mir i'lni't' Waffcmiiiliiands- Finqae nac!» Mcxandrien zu begeben. Von dem Krcuzfcnci' dci“ x'leiippiii'ä'en Forts ist in dem Bericht mch dic Revi; „mai PUK! cs, dci-

Commodore Napier have selvii am Einganae dcs Hascns !ondn'i 5

x

und die exwäZnte Hindeutuxm alis das Piijyci-Magaiin habe sogleiäi beim anden stattqciundr"; Zn die's?!" Auge::biiif ion auch der Aufstand ausgebrocoen iron, und de;“ Commodore. in

dem Augenblicke, wv Pdebmed Ali sich unterwvrfcn, dic Türkische ;;

Flagge anfaezogen haben. In dwikm Bericht wird ferner dctiauptet, daß dem

zu geben, _die Nachricht zugegangen dev, daß Ibrahim und So“ liman Paicha einen Voith“! über dix Verbündeten errungen bäkkM- """ em „Sud“ Wk? VM mitm Korrespondentin in Alexandrien unterm j?een gcichricben, daß Herr Waicmki dem Pascha kFicts die Versicheriinzi geqebcn hahe, die Fraszth Flo“? werde ommen und Alexandrien vertdudigm, fans „„ der Flotte der Verbündeten anqearxffen Werden ion“.

daher vom "im bis ziini_|:*tkn "dk mimisch; Tur Vertheidigung des Hafens „gewissen- keinen Sn [: bt'e Posen angewiesen und mv ieibkk oi, 23,er „.

mygtn

““König in dem Augenbliik, als er genötdigr gewe- * sen, sick) zu unterwerfen und dt" B(skdl zur Räumung Syriens *“

Der Pascha dase **

gesagt, daß derselbe auf einer Ebene, wei“ biz drci Stunden vox: Beirut, skch verschanzt habe. Seine rmee, kie von Einiaen ;ck: :?000, von Anderen zu !?,000 Mann angegeben wird, ich !),-(*: viel „Kranke zählen, und es soll überhaupt arcße Umrdngrx ;;1 dem Lager herrschen. 1,300 Kavalleriüen soll er baUptkä-I'N-H dazu gebrauchen, seine übrigen Truvpm am Dei'erriren z:; voriiinx-xrn Jerusalem ii? geräumt worden, und Wenn Ibrahim sich nich 3:5) zurückzieht, so läuft er-Gsfahr, gefanaen zu trekken, den.". :; hie Dampfschiffe und Fregatten, nebst einem Linienséktff dix“ rc:- iciiicdenen 5)Yositionin bewachen und die Enaxiikbcn uud OWN:- reichischcn arine-Soldaten, von Welchen Leßikren NOCH 6170 L'Oanzx aus Triest erwartet werden, die Küsten-Feiiunzien INS: 5324.24, so können die Türkischen Truppen und die Bcrabewo-Zrie." x:;en Ibrahim Pascha vordringen. - Das Tiirkisebc Linixnxkbiii 'n? nach Konstantinopel abgegangen, um sich dort einen neuen ")J-Jak: zu verschaffen, und man erwariet in Beirut den Admu-aé LIZZ»? in einem neuen Linienschiff vonxiKanonen. „Dcr „CPU.:DS“ b.:: ÖM EmirMedscbid, Enkel des Emichscbir, nebii i'cmcin Eckoiac, 1": “z::- mehi'ere Kranke, denen man eineLuft-Vciändéruna f:“irziimx ::“ „“;-: :, nach Beirut gebracht. Der Gesundheitszuscand 23:13.- de: KKK“,- :((-. bessert sich immer mehr. _- Jn Beirat ii“: Te: Harxiiäécké : *. Gülhane proklamirt worden.“ - “In einer :?.1i1ck*5©::kc „734: es: „Die letzte Explosion in St. Jean dAcre so?; kadim? standen seyn, daß das“ seit der ersten C'rpioswii uncc: NK". €; foi'tqlimmende "Feuer fick) einem anderen *))?agaxm mixeckxz: „*:,- Der General-Major Sir C. F. Smith wurde? am Fuß: :*c7*?::-i de: und ein Pferd, Welches er zu kaiifcn ini “Beams M ?“..17 eine einsiüizcnde Mauer dicht neben idm atxödxxk. Te? (* ** " Collier, dei“ Lieutenant Johnson und HU: Kiis": 7-72 “77“ auf dem Wege der Besseriina.“

- Ein Schreiben aus Betritt vomN. :-i.*:*e::;:e: ? ** dsischen Blättern) berichtet, daß ÜÖ Jdcadim u::ck Es::ng V4 “_: ; ?oi'twäht'cnd in den Umgebungen :ener Stad; „*:-Mach: Beide an der Dyssenterie erkrankt wärm.

O si ! ii 2 i t .'7, Bombay, ]. Nov. Es Kid: dm Ted: kriixxn'*** :::5. hört von iiiibts als von TruvvechMi-„WKM. '.; Z BewiUiqimaen sind UYUFKRT und di: «dwcsenden *L-“Tz., ." 7 berufen. .Das 9x? KÖNNUTÖC Regmmu da: 35-343, BQ“. balken, iich maeri-rnq ;u dimm, uai n:» “"B.-,x: '".) .“ = “.Wir emaedomr Zniancyriexxmimmt, uu: :i-„rxx KKH»). :„ _! geben. UMD xu *))?Utrra smd das die at:? “*!*: €::'ch'„_“_**.: *.*-€:";- Z mein und em Trupp :titmder Amke?»- ckckck KWRQ I::“Is' worden. Eden dahin soüeu daz LTU Oxaxxcxtx RTLIRU: ;") T d“ MÜ" JUant-RWTN ü» INSM“! “*.*-“*.*“? T?M'HIC"; NUM “"ß““"W Üd- So wm“ daO tmr TIM 3.74.4239?! "ck “a' ck an der NordkESBchze "“Mama-«r “wm kae Qs Haun»? M7" * "“ 3" kazvur dave» syn. MM !KM x:» to:: “n'" ;«M Kon in das Pondkctaix D“ Wennion m .Es-IWZU") "“'““ ? N" “W NKWD km von dort ;uwiqe' _ * mx? W “»)-MUT „'“-- .* ten können imd dis dada! NNWUM ck? W WNWÉF" xköimm MWMWMWÜIYYP TW: am den Moizi"; wm am »» ». wunden "gest“.- _ * ' Aus Kandahar du nun W" "'" P' M i ' “xu Da KM» iNWsoateßchaa-LWUMM- *