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vorzunehmen. Der junge Chan soll die Thore wieder aufgebaut haben, und man glaubte in Kandahar, daß er zumßußerften Wi- derstande entschlossen sev.
Dost Mohammed Chan, der einen Versuch machte, sick) des Throne! von Afghanistan wieder zu bemächtigen, ist am 12. September von den Britisch-Indischen Truppen unter dem Bri- gadikk Dennie bei Syghan, zwischen Chulum und Bamihan, Flu“) geschla'gen worden, er stand an der Spihe von 10,000
atm; die Britische Streitmacht bildeten sechs Compagnieen des 3511er! Bengaliscben Jnfanterie-Regiments, einem Trupp reiten- det „Kavallerie und 500 Afghanistanischer irregulairer Kavallerie. Dost Mohammed wäre beinahe in Gefangenschaft gerathen: er so! verwundet seyn; seine einzige Kanone und 1eine Fahne wur- den 117111 abgenommen. Man verfolgte den Feind 0 Englische Wilen weit und hieb viele Nachzügler nieder, besonders einen Trupp Britis er Deserteure , denen kein Pardon gegeben wurd?- Der erlusk der Engländer war unbedeutend; nur ein Offizier wurde verwundet. Man hofft, daß das Geschick Afgha- nistans durch diesen Sieg entschieden seyn und Dost Mohammed nun keinen neuen Wiedereroberungöversuch mehr machen wird.
Die Nachrichten aus China reichen bis Anfang August's' und belügen offizielle und Privac-Bericbte über die Einnahme der „In- cl Tschusan durch die Englische Flotte. (S. China)
China.
Macao, 4. Aug. (Börs. H.) Die Insel Tschusan, ein Eiland von der Größe der Insel Wight, ist am 5. Juli von der Englischen Flotte eingenommen worden. Der die Expedition in- terimisttsch kommandirende Commodore Sir J. G. Bremer for- verte die Behörden der Insel auf, dieselbe zu übergeben; fie weigerten s1ch und erklärten, allen Wiederstand leisten zu wollen, der in ihrer Macht stehe. Der Commodore gab ihnen darauf bis zum Mittag des nächsten Tages zur Unterwersunq Zeit und ließ, als diese chst abgelaufen war , einen Schuß auf die Wohnung des Mandarin, der die Verwaltung führt, abfeuem; dicser Schuß wurde durch die vor der Stadt aufgestellten Dschunken und die Batterien: am Ufer erwiedeét. Die Britischen Kriegsschiffe ga- ben darauf eine voile Lage, uyd in zwei Nkinutcn waren die Dschunken, Kanonen und FcstUngSWerke verlaffen und die Chi- nksischen Truppen entflohen nach allen Seiten. Es wur- den demnächst die Truppen mit vier Gcschüßen gelandet und einige Kugeln und Bomben in die Hauptstadt der „„Insel geworfen. Als man am folgenden Morgen sici) vorbereitete, dieselbe zu erstürmen, fand man sie von den Chinc- fischen Truppen verlaksen, und man bcscßtc sie ohne Widerstand. Diese Haupt ad: enthielt ecwa 10,000 CinWohnci, die aber alle bei dem Er cheinen der Britischen Kriegsschiffe Verschwunden. Es hat sch in der Stadt ein großes „1101'11:J)?aqazi11 VN'ch saßen, das nach dem Bcrichte des Kommissariats 30 TNiilionen Maunds Getraide enthält. Man glaubt, das; die Insel ein Entrepot für den Küstenhandcl ist. Zu der „(„To-.'i'eipondcnz des -Gouverneur von Tschikcn werden die Engländer zum crßen Male die ehrenMrthcn Beamten einer frcmdm Nation genannt. Ein Boot mit einer Parlamencair-Fiagge, welches von der Fre-
atte „Bwnde“ nach Amoi) geschickt worden war, wurde be- Ychoffeu; die Fregatte erwiederte das Feuer und schoß die Festa nverke über den Kaufen. Gestern am 21. August segelten 1echs ritische Kriegsschi e nach der Bocca Tigris, um die dort aufgepsanzten Bacterieen zu zerstören und die Durchfahrt nacb Canton frei zu machen; sie wurden aber zur Umkehr genöthigt, da sie in der Nähe der Bocca Ti 113 den Fluß mit Ketten und Steinen gesperrt fanden. Die C inesschen Truppen auf Tschu- fan scheinen 4-5000Mann stark gewesen zu seyn; etwa 25 von ihnen wurden getödtet; die Engländer ver1oren keinen Mann.
1406 .
Zwanzig bis fündundzwatßig Geschüße wurden genommen. ingpo wurde blokirt, und ein zweites Geschwader isi zur Blo- kade von Tsangtseking, auf dem Wege nach Nanking belegen, abgesandt worden. Der Gouverneur von Tfin hae wurde qe-
tödtet. Eine offene Abschrift des von dem Engli chen Ober-Be- -
fehlshaber an den Kaiser gerchteten Briefes ist durch einen Man- darin an diesen befördert worden.
Inland
Berlin, 13. Dez. Im Gefolge Sr. Königl. Hoheit des Grafen von Oldenburg smd nit angekommen: _Der Kammerherr, Graf von Reventlow, der Kemmerjunker, Major von Hedemann, der Kammelunker und Adjutant Sr. Maseskm des Königs, Ritt- meister von Blücher, der Kanmerjunker, Capitain-Lieutenant der Flotte, Irminger und der Kabinets-Secretair Sr. Königl. Ho- heit, Juskizrath éunding.
-- - Königsberg, 10. De . Die hiesige Albertus-Uni- versität zählte in dem verflossenen ommer-Semester 392 Stu- dirmde. Während des chigen Winter-Semeskers dagegen ?Wir fie :1901mmatrikulirte Studirmde, und zwar in der thxologi chen Fakultät 109 Inländer und 5 AuSländer, in dermjuriskijchen 79 Inländer und 2Ausländer, in der medizinischen 01 Inländer und 11 Ausländer, in der philosophischen 100 Inländer und 8 Außländer. An Befiiffenen der Chirurgie und Pharmacie bc-
-fanden fich während des Sommer-Semefters nur 9 Personen
hier, während icht 113 Beflissene der Chirurgie und 3 der Phar- macie bei der Universität sich be nden. - Der hier verstorbene Konfisiorial-Nath, Professor br. .. hesa, hat sein bedeutendes Ver- mögen der Univerfitäe zur Unterstützung armer Studirendm ver-
macht.
Obgleich Weichsel und Nogat bereits seit acht Tagen stark mit Grundeis gehen, so ist doch die Communication zwischen hier und Berlin 011111) Prahme und Kähne erhalten und die Posten erlitten nur einen unbedeutenden Aufenthalt an diesen Gewässern, dagegen fehlten heute 7 Uhr Abends noch sämmtliche Posten aus Berlin.
Hirscs)be1'g, 10. Dez. (Hirschb. B.) Dienstag den 8. Oktobcr fand zn ErdmannSdoxf die erhabene Feier der Ein- weihung der neuen evangelischen Kirche statt. Der Geheime Staats-Minisker Herr Rother war zu dieser Feier nach Erd- mannsdoxf gekommen und 1vohnte derselben bei. Die Weihrede hielt der Gene1'a1:Superintendenc Ribbeck. Diese hohe Festlich- keit wurde mit großer Freude, Würde und Rührung begangen; Gebete innigen Dankes ertönten zum Himmel empor, wo der edle fromme Monarch, der Gründer dieses schönen Gotteshauses, 1th den Lohn der Gerechten genießt; fie ertönten für unsern ]“th regierenden geliebten König und Herrn, welcher mit hoher Milde das christliche Werk vollendete. - Ein herrlicher Herbsttag vcr- schönre das Fest. _
W1ffenschafß Kunst und L1keratur. Berichtigung. Der Bericht über die Arbeiten der hiesigen Deutschen Gcsc111chaft, in Nr. 312 dieser Zeitun , erwähnt einer neuen Auéqabe der ältesten Lutherschen Bibel durch Eprof. von de_r Hagen: rs isi aber vieimehr Die lezte, d. h. die Ausgabe [ester yand von 1515, gemeint. _
Kussürtigo "ätzen. zmueekäam, 9. [)(-Lomb".
ü'ieäet]. "17111. 86111111] 493/4. 5“/„ 110 963/4. [(un- 3111. 21'3/16- 5"/ 8 u. 217/ ['n-ire «. zo-g. -. Tinu]. -. kreuu.
['t-iim. . 1-11. -. pn]. ". 0euekr. «. *ntsokpno. 8. boxombek.
Tiosi. 6'/„ 8!“ Raue 4111. 217/z.
11. [)eumbet. un. 1061/ .
[1011 011, 8. 0050111 er.
. 08. Une „4111. 24M-
Zank-Qetieu 1683.
“])-nike 57/,. 501, l'on. 31%
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Um. 72. 0011111111. A').
[“a-'i], 8. [)en-nber. keuco 1111 cout. 110. 45. 80/9 Remo 11- . Weayl,au 0011111010080. 5%,
cout. 76. 70. 119/0 811111 keuco 24'/, ['n-ire 55_'.. FM, 8. bnombok.
Rank-zcciokn 1697. „4111. 110 1834 -. 118 1839 116"/;._
"Dauer der Eisenbahn-Fahrten am 1'2*._D"e"iemver._
= Knuts. Nachr.
.]!1. Yotödam. FTW. Dep. .K- Krtkit-Öewiüiq. - Berbäim in Spanien. -
Berlin.
1 11111 8; 1111: Morgens . z . * Komm.. . 1
11111 1111]
en der Masäyine auf der * ines dazwischen gefallenen Ekdsiüées
7 Minuten später erfolgten Abfahrt
Ein Aufenthalt beim Wend durch das nöthige Wegscvaffcn e , war Grund der um des Zuges nm 7 Uhr von Potsdam.
1'0171141o-gi1x1110 Beobackx rung
Nam einmaliger“ 12. Dezember. .J.-obachtung. "War.!34],20““*p.11*.1Queliwärme (".,-1“ R. „A" §"„151111110äkme 0,0" N, *- 8,0" R,:Vodemväkme 4,1" N. ;"11111-d111111ung 11,1!1" No, dalbbnttr. [Nicdnskblag (1. 11111111111011111'11 -- 5 0"
91111d111ch ........ 1,3111,:|““*1*ak. 13411, Lui-wäkmt ..... 1 -- 6,1“ N. “Tdauvunkt ...... *» Dum1i-"11ti.1:1ng *thtcr ........... Wind ............
_ 5,9" N.!"- 7 6,0 " R. .- 0,11" I!.
- . «M-»"*.«_ „,x...
atis. Ueber das versuchte direkte Arranaement zwischen dem ultan und dem assim. -- Sparkasse. - Börse,
"rojbr. u. Irl. ono. Festsesung der Parlamems-Eröffnung. _-
Tadel der Operation qegen China.
*Niederl. Ams. Kaiserl. Restript in Bezug auf die neueiRufs.
Uniti e.
lg“ Rex äs - K - s B I * ' ' Be -
undesst. Frankf. Brief.
1: Y:?"- Douro-Scbifffahtt. - Ministrrium.
rkei. Kons. Aue Französ. Beti ten.
. kes. Einfluß der ranzosen aufxden ' ascha. - Engl. Berichte üb.
d. Bethaudl. mit ebmed Ali.
Syr. Zußand der Festung Acre. .- Näheres über die zweite'Ex-
ploi'ion
Kndxsm. Friedeus-ertr. mit den Seminolen. OT:. Konifiou zwischen Engi. und Franz. Schiffen im Rothen C
ure. ZsFchYsailebDo !) Mobammed's. . 1- er t er die Einnahme von T'cbu an. -- Ad . “in's Operationen. - Zustand der Dinge in antosn. m
Iklaud. Swinemünde und Stetiin. Schifffahrt und Handel.
Wotkcn1111.m. ! -» 1115". 7,3"91... 144 LC!- ONO.
Taa-smitte]:
Tdnig
340,76““Pak. -('1,4"R... --
S ck a u s p i e l e. Im Schauspielhause: ., von Schiller.
Opernhause: Die Zauberßöte,
Wallenstein?
Tod Trauersvi , 13, Dez. Jm on Mozart.
in 2 Abri). Musk v _ 1) 1-0 01111111'
Im Schauspielhause:
2) [*1115 [171311011 ram
1111311», 1-1111161110 071 3 1112101,
[..-11“ 5011119, 711111111115, 1211111011110 011 1 11011".
Köniasstädtiscves Thea Das bemooste Haupt, oder: Der lange von Roderich Benedix.
„Sie sollen ibn
Montag, 14. D Ori inai-Lu piel in -1 Akten, as Deutsche Volkslied: Hierauf : Dreiunddreißig Minne":
Weg. Poffenspiei in 1 Akt, vo.
Vorstellun der Araber aus der Wüst- großen equilibriskischen, iNadeln derKieopan-a . von K. von Holtei.
(Im erstcn nicht haben :c.“, gesungen.) in Grüneberg oder: Der halbe
Dienstag, 15. Dez. Sahara, in 3 Abth., bestehend in T nzen, athleeijcyen Spielen, Vorher: Lenore. (Mad. Orlowsky,
Mittwoch, 10. D . heroische Oper in 4 A einstudirt.)
yramiden und den dre e1odrama in 3 Abth., Lenore als zweites Debüt.) '
Der Kreuzritter in Aegypten. Musk von I. Meyerbeer.
Verantwortlicher Redacteur Arnold. - 7- X Gedruckt bei 21. W. Hayn.
K ' J- M o - f - . Allgemeiner Anzetger fur die Preußischen Staaten. „ B e ka nncmacvung en. 11: 1.1.3.- 1111011'.71111111111011: 321.131 1131111117.11-111'111273 IbsM. ...?".“ (YIM-
P r o 1 1 a m a. lung gegen eine neue ZinSieiste 1111d11eue Zins: Der zum öffentlichen Verkauf der im Glogauer abschnitte, welche den d11rc1)d'.1s(é§esetz_vom2.Ok- Kreise beiegenen Güter Ober: und Niedcr-Klem-Logisch tober 1840 angeordneten Verhaltnissen 1111) anschlie: __
auf den 21. April 1811 anberaumte Termin wird auf- ßen, der oben gedachten Kaiscnstellc vorgelcgt wor: , gehoben. Glogau, den 1. Dezember 1840. den scon werden. , Bei “Adolph Krabbe in Stuttgart ist so eben er: ' Königl. Ober-Landessrticht. Erster Senat. Wir veranlassen daber d1e Inhaber landschaftlicher schienen und 311 haben in dcr S111111sche11B11chdd1g., ([,. 5.) Kunow. Schuidbrieft, diesem Erfordernisse vor Euwfangnavme Berlin, Schloßpla Nr. 2, Potsdam, Hohxnwc so wie in den übt gen Buchba11diunaem
Oe fentliche Vorladung. _ Du tanz oseph August Heinrich, geboren den mung des ßtcn
.1. Okto er 1792 in Liebcnthal, hat fich nach Erler: Gotha, am 3. Dezember 1840. von nung der Schneider-Professton in dem Jahre 1811 Herzogl. Sächs. „“Over-Steuer-Kollcgiuux, A u g u | L e w a 1 auf die Wanderschaft be eben und in dem ahrc D. Frh. 0. Stein. F. von Wangcnyem. Belinpap. “W brosch.
zukommt: lasen; er soll fich später in Edin aufßxhak ten und dann in Mainz nixdergelassen haben. ac!)- dem wir vu Verfahren zu dessen TodeöZErkläriing ej leim, laden wir denselben, so wie die von ihm
! a zurückgelassenen unbekannten Erben und Erb: Braunschweig mit 36
Qdmet. hierdurch vor, sich binnen neun Monaten [Wensaber in dem in un eren: Gerichts-Lokaie auf Hannover,
deu15. M r 1841
anüaum n , “ od er nli 11 in Berlin in der Enölinschen Buchhandiuu (Ferd.
: Termine schuftli er 1) 13 ck 1 Müller),b18irxziteSnÖ?Z,lli11 Cüftrin in der eiben, in Jahren seiner Regierung zu starken gust Heinrich für todt Stargard e erd. 11 er: , , “"""" Erben mit ck"" A"; D'? Reise nach B rau11schwetg.) Em 1o1nischie1 den "Werth giebt, tritt auch hier hervor, und der Knigge. S e- Rheinsberg darf [11 dem Besten «13.1011 Werden, was
“den und weitere AnweiLuY zu erwarten, widrigen: u
1115 wir den ferklären, seinßrizbZostv
svkÜW ausächließen und sein Vermögen an diejeni- * Roman von Adolph Freihnrn ck ““ sei"? "W|?" Verwandten gemel- bente Auflask- herauögegeben vom En!“ d“ B'" in neuester Zeit im Fache der Novclle geleiset wurde.
wer, welehe
gewund ücb 111 legitimiren im Stande ausantwortm fasskks- M!! 3“ Skin . bet den. Liedern al, den 11. ., ! t-Aus abe in arb. Um 111 . e . r. 8. , is?. Mai 18“) P “ck g f M g g 1) g Empfebllungswerthe We1b11ach1ögesche111e.
2 T ir. „ * KnJgge': Relse nach Braunsci weig behauptet, we- In unserem Verlage sind ersch1c11en und 111 allen en der scharfen und aus em Lehen gegrif- Buchand1111igenzuhabe11: . Im ZMYnSAZYüUuYZrZW'ZWYFUM :c.1e1;:n8eichdnußnaein ?äbkbonkiBWMikéde Th. Kdrner's sammtliche Werke:
, k - es svom ra etc an re gn e, eim - “ 13-731? Umlegung der konsolidirtewen land: erfien Möse unter den wenigen guten komischen Im Auftrage der Mutter des D'chicks herausgegeben
"' schoxkl SchU1d deo “160117111116 Gotha in den Romanen, welche an ere Literatur besitzt, weshalb auch . . U Fkk- 213 der Ges sammlung dieselbe die seltene verkennung einer siebenten b" *" Stahl g ochenen MWM"? d“ TURM?-
das edachte erzo thurn, - und kra : des . 11 Au 1a e erlebt, wei du: eine ele ante Aus at- Mkk Geskgsks- WZUMI Wik bikkdl'kä) unter 3317er 11111; 11110 durch ck“ ck g | 1113; Thlr. 11. Taschenausgabe in 1 Bänden mi 111121- daß, da eine Rückzahlung von ap1ta- Ski en und Vignetten von dem durch seine eiun e- 114- welZu 11 dergesch1osenen landschaftlichenAnleibe neu Uusirationen zu Gellert's Fabeln rü 11111 | des iefigen erzogthums angelegt worden, binnen der bekannten G. Oßerwald ein erhohter Reiz verlieben , WMF | nicht verlangt worden isi, den _sämmt- ist, daher dieset beliebte klasfische Roman von neuem 11che11 Inhabern von Schu1dbri2fm aus jener An: das Interesse des gesammten Lese-Publitums wie 1116- 1eiye das ihnen xeNlich zukommende Aufgeld vom besondere der Kunstfreunde erregen muß. a e „.___
Kön Land- und Stadtgericht-
fuß betreffend,
1. Januar 18-11 der Herzogi. OberxSteuer- und Landschafts-Kaffe zu Gotha ausgezahlt werden soll, wum zuvor
nung mit dessen Nennwekth im neuen Münzfuße,
außerdem abet auch noch 21 die mit diesem S uldjcheiue ausgegebene Zins-
des gescylichen Aufgeldes darauf 311 entsprechen, indem wir bemtrkcn, daß die Voriegung ]enec StaatSpapiere und die Erbebnn des Aufgeides längstens bci Reali- R [1 e i 11 s [1
inöabschnittes erwartet wird. Aus dem lJugendieben Friedriäss des Großen
11 da- treffende Schu1dscheim Bebufs der Bezeioh- &II-ÜBER? FFTYLIYbaPuzZ-l):haben, in Beilin F. G. E. Otto, Hand: und Hülbeuch für
“9. B ö r c i ch e r. leiste nebst 011! 12 5111611bschni11em we1che später Over gründliche Anweisung zur Verfertigung aller Ar-
des Be assets, die
' ' ' . 1 d s M o, d di re11"s e Monarchie L l t e r a r ! sch e A n z k l g k n 1: "soFeFobe, dich11krl1sech z1e1r gesetaYen , ß1ochtbeiinebmend
Pracht :Auögabe von Kmthis R"" "“ck anerkannt. da!: er fich aufgefordert fühlen mußte, neu von inedricl) den étoßY sancclk) 111 e11slkk Zeit 511 Lsijsildern,
, wo das furcht are e chi , das ein ]unges e en ge: b dl "': ?.?"Y" dekchß “KULT! KFL; troffen, sich 111 eine freundliche Gcgenwart vexklärte "“W“" ""“ | "Ü 101) ers ""' 3 und wo in ihm Rules keimte und begann, das 111 den , _ Thann erwuchs. ieselbe feine und geistvolle Auffassung, dieselbe W der Darsielluna, die Lewaid's Katte einen so bcrenten:
G. Osterwald.
en von G. Osterwald.
36 stösst? UUd 112111“? güßkkiM (Schillerforma11eleg- geheftet 3;
An diese schließen sich an: ür Bötticher.
111111) einem bestimmten Inhalte veriertigt. Mit 10 Ta-
fel" Abbild“ 8- Pk?“ '*'" 131“ Volkssagen von Pommern und Rügen.,
Gesammelt von J. D. H. Trmme. Gebejtet 1; Thlr- J'511x18 111111 ]);11110jx11111,
Lim.“ 111111150111- 1110111111111 11115: 111-111 Hauskric iihersx-uc 3111 91.1111 5111111911] 7110111111119
“.nu 1“'1"11117. 110011 ' (1011111111011 1 “11111“.
111111 11118111an 111 k'nk111-11111-111'11.
I . dlung in Berlin (Brü- Stettin 11. Thorn.
Katte's zweiter Tiyeii. Nicolaischen Buchban
derßr. 13), Elbing,
In unserem Verlage ist so eben erschienen und an alle Buchhandlungen versendet, in Berlin an E.:S. Mittler (Stechbahn 3):
Freund, [)e'. W., Wörterbuch, der Lateini- sc1)e,nSv,rache, nach historrsch= enetischen Prinzipien, mit steter Berü sichtigung der Grammatik, Svnonvmik und Alter: tbumöiundebearbeitet. Nebst mehrerenBei- [agen linguistischen und archäologischen Inhalts.
Z. gr. Lexikonformat.
1812 aus Landau dm Einigen“ die letzte N richt “ Das ublikum und die Kritik baden den Versuch tragischen Momente aus dem eIu-
Vierter Band.
Ein im Jahre 1836 versuchter Nachdruck dieses Wör terbuches veranlaßte den damals schon druckfertigen “Iten Abtheilung des 1. Bau des vorerst den vierten heraus ugcbeu. - Die sev schwierige Zusammen eaung des Band hat eine Berz gerung gehabt, wogegen aber die ta che Lieferung der nu . noa) rückständigen ]; Bände fich jeyt um so sichere ' versprechen läßt, da der Hr. Verf. zur 1113 sch1eunigung des Drucks dieser Fortseyung ( dau in Leipzig genommen hat und einzig rem Wer! im Kräfte widmet. Die Vorzüge und der wissenschaftlich: Werth de * reundschen Wörterbuchs, wovon der ]. Bau 11 die lste Abtheilung des ". Bandes, A bis 1! um Thlr. soßen, sind von den kompetentes 1e1fach anerkannt, ,daber das Erschein ener früheren Bätkd „* überhaupt sehr wall1
_ [):-. =- , _.ßnen Flüchtling auf udrin en. Hrn “"und ***-solchen Akt nicht zcinch "bm könne. „seits diese Amnestie auszuführen *“ und Welche Explicationen sie von der („panischen Reqie- ; _rung zu verlangen gesonnen sey. Schließlich wünschteHerr Du- » „gabe zu wissen, weshatb ein Spanischer General (General Bai- *,:,maseda) in der Citavelle von Lille wahrhaft als Gefangener eim“ . .gesyerrr Wurden sey. -- Herr Guizot: „Ich hatte schon vor eimgm Tagen die Ehre, der Kammer zu sagen, daß die Frau- öfische Regierung sici) Weder auf direkte noch auf indirekte Weise in ie inneren AngelegenheitenSpanienöeinmischen wolle. Ick begreife, ' daß der vorige Redner sich über die Art betrübt, wie die Spanische Regierung die Amnestie versteht; aber die Französische Regierung hat kxine Erklärung übei' einen “2111 zu verlangen, der der innern Zolülk Spaniensangchört. Uebrigens folgt daraus, daß die panische Regierung ihre Flüchtlinge nicht wieder aufnehmen year:, sük uns noch nicht die absolute Verpfiichtung, dieselben zu WWW:!- Der? Demand, den Frankreich leistet, ist von sMm' ekt? eint Usbe Gwßmuth. „Man begreift dem- nach, was ich für " meine Rechnung bei der Spanischen fkk eweisen, daß die I: chtkinqe ein echt X1? 01? aäI-LstüsutXx 11... die-
aterials für diese ur notdwendigen -Fo1g
von K. Streckfu '. Auf Veiinpavier mit dem sau:
[_ Prachtauegabe in Einem Bande, elegant gevef: fasend, ;;
Beurtheileru v obiger Fortseyun wie dem philolo kommen s n d Leip1io, en 1. November 1
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Th. Körner's Leyer und Schwerdt. en Pubikum Taschenausgabe. “Belinpaxier geheftst 4 Thlr. Grimm (Bruder) Deutsche Sagen.
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che Buchhandlung
ahrei 1841- schyitten sexi"
'*'-x.
_";
Amrlichc Nachrichten.
Kronik des Tages., Der Graf von Oldenburg ist von hier nach Deßau ab-
gereist.
...-
Der bisherige Referendar Neuenburq ist zum Advokaten 111" die o_em Königl. Iqstiz-Senate zu .Koölenz untergeordneicn eerger1chte dcs Krenn; Altenkirci'zen, mit Anw.;isung seines
Wohnfihes in Kirchen, bestellt worden.
Angekommen: Se. Durchlaucht der Fürst Czartoryski,
saus Schlesien. Se. Excxüeitz der Königl. Niederländische GenerabLieutenam und Generavädjumm Trip, von St. Petersburg.
Zeitungs-Nachrichten. A u 1; l a 11 d. Frankreich.
Devueirten-Kammer. Sitzung vom 0. Dezember.
311 Anfang der heutigen Sitzun legte der Minister der öf- fentlichen Bauten cinen GeigewEntwurf vor, durch welchen ein neuer Kredit von 3 MiUionen Fr. für die Ausbesserung der durch die UederscbWemmungen zerstörten Straßen und Brückm Verlangt wurde. Es müßten, bemerkte er, eine ONenge von Dei- chen wiederhergesteilt werden, da die Rhone drohe, auf mehreren Funkien ihren Lauf zu verändern. Der Minister drückte die Be- 0
rgniß aus, daß auch dieser Kredit noch nicht vonommen genü- gend seyn werde. - Hierauf war die Berathunq des Geselz-C'nr- wuffes Wegen eines Supplementar-Kreditcs von “700,000 Fr., 3111 Unterftühung quslandischer Fiüänlmge, an der Tagesordnung. Herr Dugabv machte bei dieser Gelegenheit bemerklich, daß der Quadruoel-Alltanz-Traktät nur für England günstig gewesen sey; Frankreich habe die Lasten davon getragen, und England habx den Einfluß und die Handels - Verträqe _qe-vonnen. Nach den Ereigniffcn „von Valencia und Bai'celona habe Eng- land gesagt, daß der Quadrupei : Allianz : Traktat als erfüllt angesehen werden müsse , und von jenem Tage 1111 habe England moralisch Beüß vonSpanien qenommen. Frank- reich dagcqén habe keinen anderen Vortheil erlangt, als daß es jeh: eine Armee Karliskischer Flüchtlinge unterhalten müsse. Zcßt abe die Spanische Regentschaft, ohne Ziveifel unter Einfluß giands, cine Amnestie bewilligt, die man wahrhaft höhnisciy' nennen könne, denn sie schluße alle diejenigen aus, die ein Kom- mando bekleidet, die den Ofßziers-Grad erlangthätren und außer- dem alle Geistlichen. Das 1er) abc'.“ noch nicht genug; im dric- ten Artikel des Amnestie- Dekretes werdc gesagt, daß diejenigen Amnestirten , welcbe irgend ein besonderes Mißtrauen einflößten, in den Depots zurückgehalten werden könnten; mit anderen Wor- ten, es hängt von dem SiegeSher oge ab, Frankreich diesen oder 8 lcuchte ein, daß man einem
den Namen einer Amnestie gc- Er frage dahxr die Regierung, ch see ihrer- und an uwmden gedenke,
ReYerung 1111hun abe.“ .. U
rankreichs hätten. (*
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Allgemeine
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selbe ais Mitiisier des Innern unter der Resiauration gehalten hahe. „Uxbregcnö“, fuhr der Redner fort, „habe ich noä) céncn iim: wtchttgeren Punkt zu erörtern. Der Minister dex auswär- Yen Angelegenheuxn hat so eben sagt, das; er sim") auf kein:
eise in dre Spamschm Angelegen iten einmischen wolle. (Eine Stimme: „Auf keine offizielle Weise.“) Ich will hier nicht aher Worte streiten. Es lieqt wenig daran, ob die Einmischung eme offixielle oder eine dienstwillige sey; ich frage nur, ob die Jranzdß che Regiemmx wirkiich die Absicht hat, auf jeden polm- 1chcn Emfiuß in Spanien zu vjrzichtcn. Sollten wir wirklich ]e- nen uralten Einfluß aufgeben wvüoä der Spanien zzcwissermaßcn zu ei- nem Planeten Frankreichs machte ?Solltcn die im Publikumverbreitc-
ten Gerüchte, daß wir jede Artvou Ötnxuß in Spanien verloren hätten, wirklich wahr 111711?- Nach dem ode Ferdinand's 111. wolltet Ihr _in Spanien die Politik des jmte 111111011 vorwalten lassen, und ]eßt, da, dies mißlungm isi, wisse! Ihr nichts mehr zu thun- Wenn es wirklich dahin mit uns gekommen ist, so hat man ei- nen strafbaren Akt begangen, indem man den Quadrupel-AUianz- Traktat unterzeichnete, denn man hat Frankreich ungeheure Opfer auferlegt, ohne ihm die geringße Entschädigung zu vcrscha en.“ Der Redner bxklagte sul) hierauf über ein Schreiben des errn Ferrer, Spatiisxhen Ministers der auswärtigen Angelegenheitm, welches vor ecmgen Tagen in den Journalen erschienen sey. -- Herr„Guizoc: „Jenes Schreiben existirt nicht; wir kennen es mehr. - Herr von Larrev: „Ich freue mich sehr, dixse Er- klärung hervorgerufen zu haben, denn es wäre in der That zu arg, wenn wir auch noch von dem Minister der" auswärtigen An- gelegenheiten der Regentschaft dergleichen Vorwürfe und Straf- prc_d1gten entgegennehmen 1o11tm. Herr Guizor hat uns gesagt, daß er s1ch nicht in die innere Politik Spaniens mischen wolle. ch frage ihn nicht, welche Politik er denn eigentlich zu befol- qen gedxnkr; er würde mir nicbtantworien und er Weiß es vielleicht selbst ntcht; aber fragen muß ich ihn doch, was er zu thun ge- denkt, wegn der evhemere Thron Zsabellcns 11. zusammcnßürzen sollte. („Pert Guizot giebt lebhafte Zeichen der Unaeduld und des Unwillens.) Und wenn England, falls von der Vermählung der jungen Königin die Rede isi, jene Krone irgend cinem Erz- herxog 11011 Oesterreich “verkaufen will, was werdet Ihr thun?“ (Abermalige Zeichen des Unwillens auf der Minister-Bank.) --
err Duchiatel erwiederte dem vorigen Redner, daß die Frau- z Üsche Regierung, den Spanischen Flüchtlingen gegenüber, ihre 0on Freiheit behalten werde. ' Auf die Frage des Herrn Du- gabs in Betreff des Generals Wmaseda, erwiederte der Mini- ster, daß dem Spanischen General die Stadt Li11e zum Gefäng- niffe angewiesen worden sey, daß die Gefangenschaft aber nicht so hart wäre, wie der Redner zu glauben scheine. - Die Kam- mer votirte hierauf die einzelnen Artiktl des Geseh-Entwurfes, und bei Ab aus der Post ham das Skrutém'um über den gan- zen Geses-Intwurf begonnen.
Paris, 9. Dez. Die Oppositions-Journale haben sich, wie gestern gemeldet, neuerdings bemüht, zu beweisen, daß Herr Thicrs niemals versucht habe, ein direktes Arrangement zwischen dem Sultan und dem Pascha u Stande 11 bringen, und seh B dem Ende auf eine Deves : des Grafse-i Pontois berufen.
as Journal des Débats erwiedert heute darauf: „Die Adreß-Kommission bat eine Depesche des Herrn Eugi-nc Perier vor Augen gehabt. Wir können den wörtlichen Inhalt derselben nicbt anführen; aber wir versichern, daß klar daraus iervorgeht, daß Herr Perier nach Alexandrien gesandt worden war, um den Pascha zu einem direkten Arrangement zu treiben. Dieser Um- stand ist durchaus nicht abzuleugnen. Wer hat aber jemals be- hauptet, daß unser Botschafter in Konstantinopel , daß der off:; zielle Repräsentant Frankreichs beauftragt worden wäre, das di- rekte Arrangement zu unrerhandeln, oder daß er auch nur Kennt- niß geLabt hätte Von der doppelten Polink des Herrn Thiere? Herr * ontois hatte nur „die öffentliche Rolle zu spielen; er war nur im Besitz ostensiblcr Jri'structionen. Seine Stellung würde auch sonst, den anderen Botschaftern gegenüber, nicht haltbar gewesen seyn; denn dann wäre die Politik Frankreichs offen verändert worden, und nicht heimlich , wie Herr Tbicrs es wollte. Herr Pontois feste in Konstantinopel, wie Herr Gurzot in London, die Unterhandiungen, im Sinne der Note vom 27. Juli, fort, wäh- rend Herr Thiers, der Europa zu täuschen hoffte, insgeheim und durch besondere Agenten das direkte Arrangement unterhandelre. Herr Pontois hat daher von jenem Arrangement niä)ts gewust und durftx nichts davon wissen; und seine Depesche, wenn se wirklich exisiirt, dient nur dazu, den gerechten Vorwurf zu bestä-
kum kannte die Depesche des Herrn Pontois nicht; wir glauben, daß die Journale des erm “Thiem; besser gcthan häitcn, nickn
Thiers wußte.“
Cherbourg verlassen, nachdem der Sarg 11111 der Lc:chc “savo- leon's auf das Dampfschiff ,la Normandie“_acbrac1)t wyryen war. Da der Prinz“ von Zoinvalle von dem Könige dcn chsch! erhalten dar, die Leiche Naoolcon's nach Paris z11111ch1u11ckh1'cn, so wird sein Aufm erst in dem Augenblicke been011 mm, wo dex Sarg mit den 11er§lichen Ueberresten des Kaisers,": dcr Invali- denkirclzc niedergeseht seyn wird. SZ,.Kd111gi. Hoheit hat daher das Kommando über das Datnpfsch111 „la Normandie“ und über dessen ganze Eskorte übernommen. Bei der Briicke 1101191011111) angekommen, wird der Prinz ans Land steigen, die Landung des Siirqcs anordnen und den Leichen ug_ an der Spiße von 100 Matkosen anführen. Es ist Sk- ömgl. Hoheit verboten wor- den, irgend Jemanden während der Fahrt an Bord des Dampf- schiff“ kommen lu lassen. 711111) 117 ibm von Havre an bis Neuiily jede Commuyication mit den beiden Ufern der Seine
untersagt worden. Der Prinz Wird wahMmmh heute in Ha- vre und morgen in Rouen ankommen. am Uten Abends,
oder am löten früh, wo „die Normandie“ bei Courbwoie anse-
M 347. Berlin, Dienstag den 151?" Dezember .;;szZ "“-.....ZQM»- »-..- -::.- --..- "“"-.::.??? W«- “_______*__.„______:__Z ...-7xe “_ ...*-:-..-.----.-_.-..-_-.., „ ...»...st I n b a | i' 1" Rusch: “"' S“"? aus einer Rede des Herrn Lainé, die der- kommen seyn kann, wird die Lerche Napoleon's den Boden Frank-
ieicl)s berühren.
Auf den (gestern mitgetheilten) Artikel des „Journal des Débaes“ crthe11r der Constitutionnel heute eine ausführliche Antwort, an deren Schluß es heißt: „Vor JMonaten, “15 Herr Thiers durch eine energisäye und kßdne Initiative es auf sich nahm, den militairischen Zuyiand Frankreichs zu rekcnskituiren. 1eine See-Streirkräfte zu vermehren, seine Festungen in Stand 311 sekzen, da hama das „Journal dcs Débatö“ und die ganze Iyofvarcei, deren Mann es isi, nur Lobsprüche und Danksagun- .e11 für dej: treuon Und entsäzlossenen Minister, der fich so große * erdienste um Frankreich und den König erwarb. Ehre dem Herrn Thiers, hieß es, der vor de'." Verantwortlichkeic éines soi- chcnUnternehmmsmchc zurückbebt! Man sah nur das Resultat und KichtdieAusgabe. 3201, wo man seinen Z1veck erreiclckthat,s1ebt man nicht mehr darauf, was jenes Unternehmen hätte einbringen können, 1ondern nur, was es gekostet hat. Man übertreibt den Preis desselben, Um den Urheber auflagen zu können. O über das edle Beispiel, Welches man da giebt! Und, wie die einxig wahren, die einzig guten Royalisten es verstehen, dieHingebung zu belohnen! Man diene der Regierunq mit Eifer und mit Muti), man sche seine Verantwortlichkeic ein , um ihr eine würdige Rolle in der Welt zu bereiten. Die unwürdige und treulose Schaar der Hössigge wird bald die geleisteten Dienste in Anklagepunkre zu verwandeln wissen. Nein, unter keiner Herrschaft ist ein solches Beispiel von Undank und Felonie gegeben worden. Und nun bedenke man noch, daß diese unglaubliche Erbitterung sie!) gegen einen gefalle- „nen Minister richtet. Uni) das ist niemals ausehen worden- Was muß man daraus schließen? Daß dieser Minister, obgleich gefallen, noch immer von allen Gegnern eines Systems, Welches vor fich selbst erröthet, der furchtbarsre und gefürchtetste ist.“
Der Constitutionnel wirft dem Finanz-Minister vor, daß er bei Aufstellung eines Defizits von 07-3 Millionen Fr. es auf eine offenbare Täuschung abgesehen habe, um die Politik des Herrn Thiers für einen so ungethErn Ausfall vcrantwertiich-zn machen. Herr Hamann sage in séincm Berichte selbst , daß *die Kredite, welche in Ausficht auf dke Eventualitäten, die der Trak- tat vom 15.Julihättehervorr11fen können, s1ch auf 156,608,930 Fr. belaufen hätten. Für diese Auégabc sey Hexr Thiere verant- wortlich; aber nicht für ein Defizit 'von 07,3 Millionen, welches man dadurch erlangt habe, daß d:“ci Budgets xUÉKmmen addixc worden wären, wodurch man Herrn Thiers auéq noch, für dw Ausgaben von 1841 und 1812 verantwomick) machen woüe. Das Ministerium brauche 111 die angefangenen Rüstungen nie!): auf;
recht zu erhalten, da es des Friedens gewiß sev; es brauäy': 111 nicht 111 den beiden folgenden Jahren 110 Millionen F1“. für die Befeskigung von Paris auszugeben. Aber Wenn es diese [(Il gewiß“ unmiße Lasten dem Lande auferleqcn Wolle, so sey es jäm- merlich, es sey unwürdig, es sey a-bgczchmackt, ein anderes M1- niskerium dafür verantwortlich machen zu wollen.
Ein hiesiges Journa! vublizirc die sehr dci" Beßätigimq bedürfende Nachricht, daß das Ministerium beschlosscn have, aUcit Mitgliedern der Napoleonischen Fami1ic die Eriaubniß zur Rück.- kehr nach Frankreich 11 ertheilen, und se aufzufordern, der be- vorstehenden Trauer-* eier1ichkeie beizuwohnen. .
Die hiefiqe Sparkass* hat in dcr abgciauscnen Woche ai: neuen Zuschüssen die Summe von 602,13“) Fr. cxhaitm. Dic Rück ablungen beliefen fich auf 1774000 Fr, .
Börse vom 9. Dezember. Die heute verbreitete Nack)"; richt, daß der Finanz-Minister die Ausführung seines Anleihe: Plans bis zum Monat Februar verschybcn habe, weil dcr Staat, ivenn bis dahin die Rüstungen eingestellt werden könnten, eme geringere Summe aebraucben dürfte, veranlaßxe heute em Stei- _en der Course. Die 3 pCt. Rente sch1oß zu 77.60 und die ZpCc. zu 111.15. '
tigen, daß Herr Thiers alle Welt täuschen woüte. Das Publi- .
Großbritanien und „Irland.
London , 0. Dez. Wie man vermuthete, ist in der gestern im Buckingham-Palask gehaltenen Geheimeraths- Versammlung, in welcher die Königin den Vorsih führte , die weitere Prowgi- runq des Parlaments, _und zwar bis zum "36. Januar, wo es eröffnet Werden sol], bcjchloffen worden. Die Hof - Zeitung enthält bereits die Königliche Prociamaeion, wodurch d'rs ange, zeigt wird.
Aus den Kriegshäfen wird gemeldet, daß die Rüstungen und die Einschiffung von Kriegs-Material nach Malta noch un- mer fortdauern.
Die Times ist mit drn Overationm des Britiscßm Expe- ditions-Gesc1)1vaders in China wmiq zufrieden; der kleine Krieg, der dort geführt werde, meint dicses Bxatt, sev der Britischen Nation unwürdig 11110 verschie den ÖkäÖslÜKLl-Tkkn Zweck, während man Geld und MannsQafrcn 111171111511“ Waise vcrgeude. Mic
davon zu sprechen. iese léhte Aufdeckuyg füll; das Maaß . _ , _ „ „ _ . dessen, was man schon von der traurigen Diplomatie des Herrn 3 von L_hmg, 11110 _da man 0111113111 durcb *zeindnligkeircn zu Z fre1md1cha1111chcn1 HanyclOVMkcißc zwingen woae, würde em
Der Prinz von Zomvjn, hat gestern Abend den Hafen von | kühner, ;1111;cheidende1* Schlag 1111611 zumZicl führen, start daß ! mim dmc!) 101601" Untcrnebmungcn gcgen Außenposten und Außen-
R11cks1ch11t auf den Charakter der I?:Ziermig und dexkcruna
bösen, trie die gcacn dic omsclT1'c1)'.'.1“a11 und die Forts von “.'111100, durcb cine “.'lrc von * 1111111001 z1r11chc11 Krieg und Xm- den, durch bewaffnete Untcrhandwnacn, scbwaoy ausgeführte lo- kadcn, Einsäzéaqcrung f1*1ed1icher Einwohnex und dergleichen nur in den Chinesen die Vcrackzmng qcocn d;." Cngxänder Wecken werde, die 111.111 bisher groen die CviKesen 111169: habe. Bcson- dcrs wird die Art der Handßabuna Dcr Bickadc des Camou- Fwffcs von dem genannten Blattr scdr geraden, wo man einm Untcrschied ;.".viwcn Gut dcs Cbmesischcn Voiks und Gm der Cbineüschen chicruna machen zu wollen scheme, indem man nur das ießtere 111111111111 und in Beschlag nehme.
Die Naval and P.'iiitarv Gazette sucht 0473013"!- daß dtc naa) Ostindien bestimmten Verstärkungen Wwedk mm 15 -1000 Mann betragen, und erklärt «- GQ ';: einer Verstärkung der dortigen Armee mn [')-W
vöüsYaWündet- m' | i | ." M