W. T. B,“ zufolge, gesagt ist, die Reichsregierurz wurde "war einige dieser Einwendungen Frankrexch geßenuFer Wack)- Jrüaklich geltend gemacht haben, aber es h_axten tck) Umsxande ergeben, die ein unverzügliches Handeln nottg emacht ?atten, um die Vorrechte Frankreichs und_ Englands 1cher zx: teUen. Es bestände guter Grund für dre Annahme, daß eme V_er- .zögerung, die mit weiteren Vexhandlunchn verbuxxden WIe, unerwünschte Verwicklungen mtt fich brtngen wurde. dre ;“Neichsregierung habe sick) demgemäß dahin entschieden, aß eine sokxortige Bestätigung des unveranderten VertragSentwurfs vorteil after sei.
Rußland. Tl k)
Na einer Meldun der „St. Petersburger e egxap en:
agenturxh haben vorgesZrn abend „tn Lodz an vers ts_denen
"Punkten usammenstöße _zwrschex: den Ar ettedr-
Parteien Zaki efunden, nzobex 5 Arbetter schwer verwun et worden sind un einer getotet tft.
Asen.
N ri ten aus rivaten Queüen zufolge gxwmnhes den_ Anscheiéé (Ks ob diepUnruhenFn der Provrnz Kkangst "Noch nicht beendigt strzd. Wie dem „W. T. B. aus? Schantung gemeldet wrrd,"l1errsche dort große _Unrxttlix; räuberische Ueberfälle seien ?aufzhg und es ma efick) dl?) Ta g- keit mehrerer geheimer Ge ells affen bxmer gr, so als); 73111 großer Teil der Bevölkerung in dre Stadte UZYK ie; ""Festigten Pläße ziehe. Die AnstxengungenIu'an-(Z 1- ad und des Gouverneurs Zang seten guf dte_Emschran ungEer- Unruhen auf ein Gebiet und “auf dte-Berhmderung des dm- dringens der Aufständis en tn Tschtlt gerichtet. Veson ers Bewerkenswert ist das 11 ammenwxrken _der Beamten der ver-
chiedenen Provinzen ei der Unterdruckung der Unruhen,
Während früher jede Provjnz für fick) selbst handelte,
Afrika“ !) ' P 's f
* eri eKrie SministerGebhas „atomen ret au“
"Ben YßrxwséRIxcshulis JuSgeseßt. Wte_ dle „Agence quasl, meldet läuft in Araberkreisen das Gerucht um, daß Ralf_u 1 gestertévon seinem Schwager ausgelrefext wordenset. Dteses Gerücht hat bisher die amtliche Bestätrgyng nixht erlZalten, Doch bringen auch ' mehrere Madrider Blatter die besnmmte Nachricht, daß Raisuli von Leuten des Stammes Wadras fest:
genommen set.
Parlamentariséhe Nachrichten.
Die 1. Si ung des .chufes der Abgeordneten, welcher der Finaszinister Frecherr von Nhetnbaben, der Minister des Innern Dr. von Bethmann-Hollweg,
* der Minister für Handel und Gewerbe“ Delbrück, der
' 'niter der öffentlichen Arbeiten Brettenbach Und Y sMinister für Landwrrtschaft 2c. 'von NTUUZL beiwohnten, eröffnete nach 1 U r Nachmrttags„ der Pkg- “sident der vorigen Sesfion bg; yon Kxxo'cher_ mtt einem dreifachen Hqck) 'auf Seine Maxeftat den Komg, m das ,das ,aus lebhaft ernsttmmte._ " .
* _ u provisorischen Schrrftfuhrern wurde?) dte Abgg. itzecxt1f.chgen, Holtschke, Kerutk) und Ztmmermann . ru en.
Präsident von Kröcber: Das Königliche Haus und daS'ganze Larxd sind am 13. September v. Z. dunb das Hinscbeiden -Sekner Könixlicheu Hoheit des Prinzen Albrecht von Preu n, Regenten bon «Zraun chweig, in Trauer verseßt worden. J abe geglaubt, in Jlrem ume zu handeln, wenn ich Seiner MY tät dem Köni und Seiner Königlichen Hoheit dem Yrinjen riedrkch Heknri namens des Hauses die inni fte Teilnahme ausgesprochen babe. Von Seiner Majestät dem Köng ist darauf folgendes Telegramm ein-
e an en: € g g „Für die Mir namens des Abgeordnetenhauses anlä [ich des Ablebens Seiner Königlichen Hoheit des PrinzeU A15recht ekundete Teilnahme spreche Ick Meinen bxsten Dank aus. , W 1 l b e [ m K.“ Seine Königliche Hoheit der Prim Friedrich Hemrick) hat folgendes Telegramm gesandt: „Ihnen und dem Abgeordne'tenbause spr-eäpen meine Brüder und ich bZrzlicben Dank! für _Jhquetlnabn'je aus. _- Am 27. Dezember 0. I. hat sich Seme Komghck)? Hoheit „de_r Prmz August Wilhelm, der vierte Sohn Sejner Majeftat des Komas,_m1t der Prinzesfin Alexandxa von SchleswU-Holstein-anxerburg-Glucks- burg verlobt. Ich habe Seiner Majestat dem Konig und Seiner Königlichen Hoheit dem Pxinzen August Wilhelm narxtenY des Hauses den innigsien Glückwunsch auSgesprochen. Seine Maustat der König hat darauf folgendes Telegramm übersandt; ' _ _ .Ich danke vielmals für die sreundltchen GluWunscbe des Abgeordnetenhauses zur Verlobung Meines SthrZsi 151?)an? u?LilLLe-lm. Seine Königliche obeit der Prinz August Wilbekxn bat geankworxet:
„Für die mir im Flamen des Abgeotdnetenbauscs ubermittelten GLUÖ wünsche danke ich herzlichst.“ ' , _ _ _ _
Die Verlosung der Mit lteder m pre Abterlunget) erd-m d_er üblichen Weise nach S luß der Stßung durch dre Schnft- fuhrer erfolgen. , ,
Nachdem noch von dem Emgange des Entwurfs emes Geseßes, betreffend die Ausübung des Jagdrechts, UNd des Entwurfs eines Geseßes gegen die Veranstaltung von Oxl- schÜftEn und landschaftlich hervorragenden Gegenden _Mtt- “UML! gemacht worden war, nahm _ dk? Finanz- mMister Freiherr von RheinbabenIur Embrmgung 'des
ntwurfs des Staatshaashalts-xtats fur das Rechnungsjahr
1907 d 3 Wort *
a . (Schlaf; des Blattes.)
___-
Nach dem “ ele ten Ent- " e der A eordneten vorg _g wurf_des StckattsebdaeFSFRlstsetatsbJÜr das EtatsMZZr 19107 Ünd dre Einn bmen des Staates auf 3187109250 „54, pte Uuöga en Hm Ordinarium “Uf 2903191640 „74, im Extraordinarkum auf UYYsTxU? ““- zusammen mithin ebenfalls auf 3 187 109 250 „44 ag . Gegenüber den Veran [a un en für das laufende Jahr zeigen die Schlußsummen des fck ETWg für 1907 eine Erhöhung um 276 764 854 akk Dieselbe verteilt sich bei den Aus- Jaben mit 229 790 888 „ji. auf das Ordinarium ux-d mit Jö???» 966 .“ auf das Extraordinarium. Es sind höher angeseßt et den staatlichen Betriebsverwaltungen die Einnahmen W 261876741 “* die Aussaben im Ordinarium um 184 748 581 „;ck und im Extraordinarium mm 40368150 „14, bei den Dotattonen Yad der allgemeinen Finanjverwaltung die Einnahmen um b 648 958 «E und die Ausaaben im Ordinarium um 18678737 „44, el .de]? eigentlichen Staatsverwaltungen die Einnahmen Um 11 239 155 „za, die Mtégaben im Ordinarium um 26 363 570 „zz und 13a! ?xtrachLFFiumCLZuit 6605 ZU; Ä“ * u er er 8 en «» e erung es us abcbedar 8 at zu enem nicht geringen Teile der UmHtand beigetraan, daß fes Zjik Rückstcht
auf den größeren Umfang, die gesteigerte Schwierigkeit und Ver- ,
“Beamte un
antwortlichkeit des WIendienftes zur Beseitigung besonderer Härten notwendig ers ienen ist, einer größeren Anzahl der in diesen Dienstzweigen beschäftigten Beamtenkategorien, so insbesondere den Förster", Grenz- und Steuerauffebern, olnren und mittleren Werksbeamten, Sl?" männern und Gendarmen sowie 59200 Beamten der „Elen abnverwaltung, darunter Bahnhofsvorsteher, Babnmeister, Eisenbabnasfistenten, Lokomotivführer, ugführer, Werk übrer, SÖitrmeifter, Wagenmeister, Lademeister und eichensteller [. la 8, Gehaltßaufbefferungen zuteil werden zu laffen, womit IUTMÖ viefachen im Landtage geäußerten Wünschen Rechnung getragen st. Diese GehaltSaufbesserungen erfordern einen (Gesamtaufwand von rund 14 000 000 „44 Bei dieser sehr hohen Be- lastung des SkaatsbaushaltSetats war es nicht möglick), aucb de_n geringer besoldeten Unterbeamten, bei denen jene besonderen Umstande nicht obwalten, eine GebaltSaufbefferung zuteil werden zu lafsey. Um aber wenigstens für die geringst besoldeten Unterbeamten emen bei der gegenwärtigen Steigerung der Preise vieler Lebenshedürfniffe doppelt wünschenswerten teilweisen AuSgleicb zu schaffen, rst ein Fonds von 300000!) .“ in den Etat des Finanzministerlums_ eingestellt worden, der dazu dienen soll, die onds fur .Unter- iüßungen von Unterbeamten in allen erwaltungen behufs erwendung zu Gunsten der am geringsten besoldeten Unterbeamten einmalig angemessen zu verstärken. Ferner __ ist infolae des Inkrafttretens der Reichsxzeseße vym 31. Mai „1906 uber die Penfionierung der Offiziere usw. eine Abanderung der Pensions- vorscbriften der Zivilheamten in Aussicht genommen. Diese Maß- nabme in Verbindung mit einer ebenfalls beabstcht1gten Ver- befferung der Hinterbliebenenbezüge erfordert für das Etats- abr 1907 einen Mebraufvmnd von 1250000 «44, zu dem noch ein etrag von 1200000 „74 binzutritt, der zum Ausle1ch von
Gärten für solche Beamte und deren Hinterbliebene beiimmt ist,
denen die Vorteile -der neuen Geese nicht zugute kommen können. Endlich find für diejenigen Unter eamten, welche zum Tragen einer Uniform verpflitbtet find, Dienstkleidunngxschüffe im Gesamtbetrage von rund 3 600000 „14 vorLefeben. nögesamt' bringt sotn_it der vorliegende Etat Diens einkommensverbefferungen usw. fur “5 deren Hinterbliebene Von mehr als 23 000000 .“
Bei den staatlichen Betriebsverwaltung en ist im Ordinarium ein Mebrübersrbuß von überhaupt 77 128 160 .“ veranschla t, der sLich aus Mehrüberschüffen von 78 868 710.44 und aus Minderü erschü en von 1740 550 „44 zusammense t. *
Von den Mebrübers üssen entfallen 54284150 „44 auf die Eisenbahnvenvaltung, deren Einnahmen um 204 632 351 .“ böber veranschlagt sind, und zwar um 45 475 000 „44 bei, ,dem Personen- und um 148340000 „26 bei dem GüterVerkebr, wahrend an dauernden AuMaben 150 348 201 .Mi mehr angesetzt sind- Von den MehraUSJaben sind hervorzuheben: 62 507 900 „44 für persönliche Ausszaben, darunter die Bezüge für 10 583 neue etatßmäßige SteUen, 18 592000 „44 für Betriebömaterialien, 30 338000 .“ für den Oberbau, 30 726 (ck00 .“ für Betriebs- mittel, darunter 10 000000 „44 für neue, 4617 800 .“ an Steuern, Kommunalabgaben usw. und 1 188 030 „“ Anteil Hessens 'an den Er ebni'ffen der Semeinscbaftlicßen Verwaltung des preußischen und hesJXsZen Eisenba nbefißes.
ei der Verwaltung der direkten Steuern ist der MebrübersÖuß auf 10091300 „14 veranschlagt; die Einnahmen aus der Einkommen- steuer find um 11 000 000 „44 höher, die aus der Ergänzungssteuer um 500 (00 „ji niedriger in Ansaß gebracht, während die Ausgaben eine, Steigerung um 456 100 .“ aufweisen.
B-i der Veertung der indirekten Steuern eMbt fich ein Mehr- übersckyuß von 8427 180 „54 der sich aus einer ebreinnabme von 11776 700 „44 und einer Mebrauögabe von 3 349 520 .“ zusammen- seßt. Von Mehreinnahmen sind zu erwähnen 3 741000 .“ an Ver- Fütungen für Erhebung der Reichssteuern, 8533 000 „44 Anteil an der
eichßerbschaftssteuer - gegenüber einer Mindereinnabme an Erb- schaftssteuer nach den bisherigen preußischen (Gesetzen von 8 640 000 „14 _, 8 000 000 „14 an Stempelsteuer; unter den MebrauSgaben find enthalten die Bezüge für netze Stellen für 8 Mitglieder, 81 Provinzialfteuersekretäre, 121 Obertevisoren und Oberkontrolleure, 181 A sistenten und Einnehmer usw. gegen Wegfall der Bezüge ür 150' ufseber usw., ferner 200360 „44 u Ent- schädigungen ": be ondere Dienstleistungen, 110 753 .“ Verktärkung des Fonds für Ges stöbedürfniffe, 70000 ..“ xu Untecßüßungen für höhere und mittlere Beamte, 50000 .“ ju Unterstü ungen fur aus- gesb lexene Beamte u w. und 100000 .“ zur Unterba tung der Dienst- ge e. ' , Die Forstverwaltung bringt einen Mebrüberscbuß von 4 144 000 „74 Me Einnahmen für Holz find um 6000000 .“ gesteigert, die Werbungskosten um 660000 „44 Ferner ist zu erwähnen, daß nach dem Vorgange bei den Oberförstern 600 Stellen für Förster ohne Revier vorgeseben find gegen Wegfal! von ebensoviel Stellen für Hilfsförster. Jm Cxtraordinarium ist wiederum ein Zuschuß von 4 000 000 .“ zu dem ordentlichen Grundstücksankaufsfonds aUSgebracht.
Ein Mebrüberscbuß von 1 383 330 „54 erscheint bei der Domänen- verwaltung. Durch den Zugang von 90 neu angekauften Domänen entsteht eine Mebreinnabme von 1 085 800 „F4 und durch die NSU- verpacbtung älterer Domänen eine solche Yon 45 300 „FC 6 Domanen smd teils durch Verkauf, teils durch Aufjosung m Abgang gekommen.
Bei der Seebandlun konnte infolge Erhöhung des Grundkapitals ein um 427800 „zz., erbößter Geschäftsgewinn in AUSfiobt genommen werden. .
Die Lotterieverwaktung wei11_infolge der im Vorjahre statt- gebabten, bisher nur zum Teil beruckficbtiaten Erhöhung der Losezabl einen Mebrüberschuß von 110 950 „Fi ?Uf- .
Bei der Berg-, Hütten- und Salmenverwaltung exglbt fich troy des Hinzutrilts des Kalisalzbergwerks bei Vienenburg, fur we_1ches ein Ueberschuß von 2085 000 „46 Veranschlagt ist, ein Minderuberfchuß mm 1603990 „14, und zwar seßt sicb derselbe aus einer Mehr- einnabme von 18 410 790 „14 und einer Mehraußgabe von 20014780 „“ zusammen. Ex FMM darin seine Erklarung, daß auch für das nächste Rechnungsja r hkk dé" SkaakSWW-“kcn erhebliche Mebrbeträge für Yuu- und Erweiterungsbautxn vorgesehen werden mußten - für okßofenanla en und elektxtsck): Zentralen allein 3985000 „44 -- und daß die usßabefonds fur Löhne, Materialien, Bauunterhaltun sfosten, Landerwnb usw- höher zu bemessen waren, um namentlich Lü: den weiteren AUSbau der in Angriff genommenen neuen Anlagen und für, zwei in Westfalen geklaut: neue Doppel. schachtanlagen die erforderlichen Mittel zur Verfugung zu haben.
Bei der Münzverwaltyna isi„entspreche_nd der in Aussicht ge. nommenen geringeren Außmunzung eln Mmderuberscbuß von 136 560 „ji in Ansatz gebracht.
Die Dotationemunddle allgemeine Finanzverwaltung weisen einen Mehrbedarf von 15 029 779 „ji auf.
Die Verwaltung der öffexntlicben Schuld exfordert eine Mehrausxzabe von 14 361 125.44; zur Verztnsun stud 11 573 679 „FH und zur Tilgung 2 832 956 „4- mehr veranschlagt- n dem levteren Betrage find enthalten 226300 „54, welche erstmal,“; zur Tilgung des Kaufpreises für das vom Staaje erworbene„Kaltsalzbergwerk Hercvnia über die geseßliche 3,'5proxentige Tügung hmaus zu verwenden find.
Bei der allgemeinen Finanzverwaltung erJibt ftcb ein Mehrbedarf von 729143 „ki, indem Mebre nnabmen von 3585 829 „kk Mehrausgaben „von „4314 972 „se. gegenüber. stehen. Den bezüglichen AÜW?" m dem Eanrfe' zum ReichgbaushaltSetat für 1907 entsvlkchend sind die Ueberwejsungen vom Reiche um 3026 350 .“ böbek eingestellt, während der Matri- kularbeitrag, der nach dem Entwurf zum ReichsbausbaltSetat den Sollbettaa der Ueberweisungen um mehr als 40 „Z quf den Kopf der Bevölkerung übersteigt, gemäß der Bestimmung tm § 3 des Gesc es vom 3. Juni 1906, betreffend die Ordnung im Reichs- haus alt und die Tilgung der ReiÖssÖUld (Reichßgeseßbl. S. 620), nur in Höhe der Ueberwexsungen zuzu?1ich eines thcages vo_n 40 -3 auf den Kopf der Bevölkerung 51 An 08 gebracht ist, was em Mehr
270.) 926 ckck gegen den vorigen Etat ergibt. Au erdem sind die von “ interlegten Geldern, dem Durchs nitt der letzten
" von b YöéÖaYÜYFansjavre entsprechend, um 1 500000 .“ gesteigert.
Bei den eigentlichen Staatsverwalt * wie bereits oben angegeben, um iUSgesamt 1111239415? ZKS YFZHKÜ anschlagt. Von den Mehreinnahmen erseheinen u. a. 2797196 .“
bei der Ansiedelun skommiston für Westpreußen und ofen gegen- über einer gleich oben Hebraus abe, 1278300 „ verwaltung, 450 „“ be der *“ ei der Bau
3 5 Justizverwaltun 2 471 660 „44 bei der Verwaltung des Innern; bei die er Verstxvaltßlrlkx ist_ eine Mehreinnabme bzw 1 873 080 «ji zu Beibiléen für unter- ftutzun sbedurftige ehemaltge Krieger angesexzt, der eine Mehrausgabe vom a eichen Betrage gegenübersteht.
Die dauernden Aus aben bei den eigentlichen Staatsverwaltungen erhöhen fich, wie ebenfa 8 bereits oben bemerkt, um 26 363 570 „ja
Der Etat des Finanzministeriums schließt ab mit einer Minder- außgabe von ' 1 345144 .“, , die sicb daraus erklärt, daß der hier im vorigen Etat auSgebracbte Fonds von 8402 298 „44 zur Erhöhung des Wohnungögeldjuschuffes für die Unterbeamten auf die einzelnen Verwaltungen ubertragen worden ist. An Mehraus-
aben sind u. a. vorgesehen 663 290 .“ für die Obekprästdien und * egie'rungen, darunter die Bezugs fur neue Stellen für 27 Regierungs- mitglreder, 4_Kasseninsp€ktoren, 40 Vureau- und Kassenbeamte usw., 103 400 „44 fur Geschäftsbedürfniffe und 200 000 «74 zu Tagegeldern und Reisekosten, ferner 2 100 000 „44 für Zivilpenfionen und 1 500 000.“ zu geseßlichen Witwen- und Waisen eldern. Für den Fau der An- nahme der in Ausficbt genommenen eseßentwürfe wegen Verbefferun der Pensions- und Hinterbliebenenbezüge find außerdem erfordeclltß und vorgesehen die im Eingange_ erwähnten 1250 000 “je Zivil- ?enfionen_ und 1200 000 „ki Unterstußungen, Die im Eingangs eben- glls erwahnten 3000 000 „44 zur einmaligen Verstärkung der onds fur Unterftühungen von Unterbeamten in allen Verwaltungen Fehnfö Verwendung zu Gunsten der am geringsten besoldeten Unterbeamten find imkExtraordknarium zum Ansaß gebracht. “
Bet der all emeinen Bauverwaltung sind an dauernden Mehr- außgaben verans lagt 1277 004 514, darunter 322178 „44 Besoldungen und Wohnungs eldzufcbu e hauptsächlich infolge der Errichtun neuer Steklxn, 273 56 .“ Rei ekosten und Tagegelder sowie Dienstau wands- enxscbadigungen und 506 800 „44 zur Unterhaltung der Seehäfen, See- scbtffabrtssiraßen, Binnenhafen und Binnengewäffer.
Bei der „Handels- und GewerbeVerwaltung ist die dauernde Aus- gbe um 1 148 760 „14 gestjegen; insbesondere treten hinzu 830 575 .“ ur das ewerblicbe Unterr1chtSwesen, darunter 540000 .“ für Fort- bildungs chulen und 99 535 .“ für gewerbliche Fachschulen
Die dauernde Mebrauögabe der Justizverwaltung stellt fich auf 3761000 „“' darunter find enthalten die Gehälter für neue Stellen fur 150 Richter und StaatSanwälte, 14 Rechnungsdirekoren, 214 Bureaubeamte usw., ferner _171 950 „ji für ständi e YilfSarbekter im Kanzleidienft, 334000 „44 fur HilfSarbeiter und Hie vertreter in allen Dignstzwexgen mit Ausschluß des Kanzleidienftes, 355200 .“ zu Geschaftsbedurfniffen, 375 998 .“ für die besonderen Gefängnisse und 160 000 .“ bare Ausla en in Zivil- und Strafsachen.
Bei der Verwaltung es Innern find an Mebraußqaben ver- anschlagt, abgesehen von den in Mehreinnahmen _gedeckten Mehr- außgaben von 1 873 080 „44 an Beihilfen für unterstußungsbedürft e ehemalige Krieger, uberhaupt 9845 990 „44 (4 844 714 „14 für d Köni lichen Polizeiverwcxltungen, darunter die Gehälter für 616 neue Ste en, 1702 407 „44 fur die Landgendarmerie, 473 005.“ all emeine Außgaben im Intereffe'xer Polizei, darunter 300000 244 für d?e Für- LOTTEFWUFJ Minderxabriger, 741 817 „14 für die Strafanstalts-
e a ung .
Bei der landwirtschaftlicben Verwaltung find an dauernden Aus- Yben 1231550 .“ mehr aus ebracht, darunter 305 452 „;ck für die
eneralkommisfionen, 262 53 „14 für die landwirtschaftlichen Lebr- axxstalten, 200000 5,55 für die Förderung der Viehzucht, 115 554 „44 fur Landeömelwrxxtwnen, 85 000 .“ Verstärkung des Dispofitions- fonds _jur Unterstutzung landwirtschaftlicher Vereine usw., 90000 „44 zur Forderung des Obst-, Wein- und Gartenbaues und 75 00034 Für landwirtsck;:ftlich-polizeiliche Zwecke. Außerdem ist wke im Etat es [aufendenIabreS ein Betrag von 500 000 „44 im Extraordinarium Ils Vesftarkung des Dispofitionsfonds zu Prämien bei Pferderennen orge e en. ei der Gestütverwaltung hat sich die dauernde Außgabe um 257 746 „Fi erhöht, darunter befindet sich ein Betrag von 100000 .“ zur V9 ärkung des ordentli en Pferdeankaufsfonds; daneben ist im Extraor inarium wiederum e n Zuschuß zu diesem Fonds, und zwar in dT? Höxe vl?" 202000M4Z, vorgeéeberxi „ on en auern en : rauSga en 2 der Verwaltun der - lieben, UnterrickptS- und Medizinalangelegenbeiten im GeßamtbeYße von 7 347 907 „44 find zu erwähnen: 543 475 „44 für die Universitäten 338 680 „78 fur die höheren Lehranstalten, 5270 905 „74 für das Exe; mentarunterricbxsrvesen, darunter der Mehrbedarf für 10 neue Seminare und 4 neue Praparandenanstalten, 300 000 „44 behufs allgemeiner Er- leichterung der Volksschullaften, 350 000 „74 zu Zuschüssen für die AlterSzulagekaffen der Volksschullehrer und Lehrerinnen, 300 000 „jk sur CrriÖtung_ neuer Schulsteüen, 2950 000 «44 zur Unterstüßung von SchulverbandeKn wegen Unvermögens bei Elementarsckmlbauten, 80000 „44. zu Penfionezt fur Volksschullerer und 325 000 „ji zu Witwen- und Waisen- geldern fur „ die interblkebenen von Volksschullehrern; ferner 408 567 „ki fur Kun Z und Wissenschaft, 248 086 „44 für das technische ' Unterrichtßwesen, 120 000 „44 zu Unierstüßungen für Geistliche allet, Vekénntnisse und 251 095 „zz für das Medizinalwesen, daru'nter 94 020 o.;zlidxetrttr YFM“ von Yedizitstzaluntersuchungsämtern. (: en un au erordentli en entfallen auf die Betrebsverwaltungen 200 919 810 «JUZZWF
186027800 .,“ auf die Es b StaatsveWaltuugen 82 9917e§106b3xerwaltun§ und Mf die eigentlichen
Statistik und Volkswirtschaft.
Zur Arbeiterbewegung.
Die im , entralverband deutsch“ Brauereiarbeiter' or ani erten BrauereibisYarbeiter Groß-Berlins (Flaschenke erat eiter, Hofarbeiter, Faßfabrer Flaschenbierfabrer, Privatbierfabrer, Reserve- fabrer, Stalleute usw.;, waren vorgestern in einer Anzahl von mehr als Personen versammelt, um zu einem neuen Tarif- vertragSentwurf. der zwischen dem Vorstande des „Vereins der Brauereien Berlins und Um egend“ und der Lobnkommisfion vereinbart war, SteÜung zu nehmen. acbdem die Zugeständniffe der Brauereien verlesen rparen, erklärten, dec .Vosfis en Zeitung" zufolge, alle Rcdqer dre Bewilligung für ungenü end, da ein großer Teil der Arbeiter solche Lobusäße bereits jeß beziehe. Die Verhandlungen endeten mit dxm Ergeonis, daß alle Bewilligungen als unxureichend mit oßer Sttmmenmehrbeitabgelehnt wurden. Auf dringenden Rat des entralvorftandes wurde noch beschloffen, eine Urabstimmung Zorzdunelxmäm, bevor zum legten Mittel, dem Ausstande, geschritten er en 9 .
. Eine am Sonnabend in Bochum ab ebaltene Mau : . versauzmluniz hat, laut Mel'dung der .?)?beiniscb-Westfäliskbern Zeitung , bescb offen, von der Lertzmg der Westfälischen Stahlwerke, die_ zwei organifiertxn Mautern gekundigt hatte, die Zusicherung dec Rucknabme der Kundigung und 10stündige Arbeitßzeit zu verlangen. Jiu; FtaUe der Ablehnung will man am 15. Januar in einen Streik e n re en.
In Leipzig ist vorgestern zwischen den Vertretern der rin - vereinigunxx Leipziger Buch-, Stein-, Licht- und PNoztiYItl- druckere en untx der Filiale Leipzig des Verbandes der in den Druckereien beschaftigten ilfSaebeiter und Arbeiterinnen, dem „Hannoverschen Courier" xu olge, endgültig ein Tarifvertrag auf 5 Jab_re ahgescblossen worden. Der Vertrag fällt zeitlich mit .» “"K“-";; ck WW. «.
a r e erun ver 1": 6 en usbru ' drohenden Lohnkampfes im Buchdruckgewerbe. ck eines lange Zeit.
In Schonbeide im Erzgebirgs bat fich am S große Anzahl Arbeiter zusammengefunden und ein
onntagabend eine en Verein auf